Indiana Tribüne, Volume 18, Number 247, Indianapolis, Marion County, 27 May 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntag?. Die tZzUche .Tribüne' kostet durch den TrSger 22 Cent per Woche, die SonntaaS.Tribüne L dtnti per Woche. Beide zusammen 15 Cents der 63 Cents per RAonat. Per Post außerhalb der tadt zuLkschiLt in Voraukbezahlung per tZN. ornc 18 Süd Alabama Strafe. Indianapolis, Znd., 27. Mai 1895. Zur OtkSastttng der Anarchisten TöbS und Krebö. ; folgende Einzelheiten werden zu der roni Kabel gemeldeten Verhaftung der beiden Berliner Anarchisten, deS Schneiders Paul Töbs yiü des O. Krebs, von der dortigen Post" mitgetheilt: Die Verhaftung erfolgte auf Erund von Aussagen eines Frauenzimmers, das in einem Verhältniß zu Töbs gestanden, sich aber mit ihm entzweit hat. Es hatte dritten Leuten geenllber Aeußerungen gethan, wonach Töbs und Krebs geplant hätten, bei einer Parade ein Attentat gegen den Kaiser auszuführen.. Ursprünglich sei die Absicht gewesen, dies schon, bei der letzten Herbstparade auf dem Tempelhofer Felde zu tun. Damals aber habe die Verhaftung der ebenfalls als Anarchisten bekannt gewesenen Mäwe und Dräger, die, wie erinnerlich sein wird, auf dem Alexanderplatz auf einen Polizisten geschossen hatten, in Töbs und Krebs das Gefühl hervorgerufen, als würden sie strenger von der Polizei überwacht. Der Plan sei damals deshalb nicht zur Ausführung ekommen und das Dynamit, das sich die beiden zu verschaffen gewußt hatten.im ZZriedrichshain verborgen worden. Neuerdings sei dann die Sache wieder besprochen worden und in Aussicht genommen, das Attentat bei der Rück kehr der Truppen vom Tempelhofer Felde am 30. Mai nach der Frühjahrsvarade in der Belle-Alliancestraße auszuführen. Die beiden Anarchisten 'hofften, dort in dem Gedränge des Publikums, das in großen Mengen in jener Straße auf den Kaiser zu warten pflegt, unbeachtet bleiben zu kön nen. Soweit gehen die Erzählungen des Mädchens, die, wie erwähnt, durch dritte Personen zur Kenntniß der Polizei gekommen waren. Das Mädchen ist darauf verhört worden, sie bleibt bei ihren Aussagen und erklärt sich bereit, sie nöthigenfalls zu beschwören. Unter diesen Umständen war das Einschreiten der Polizei gegen Töbs und KrebS dringend geboten, und zwar umsomehr, ett beide der Polizei thatsächlich als Anarchisten bekannt sind und sich früher auch in agitatorischer Weise bemerkbar gemacht hatten. Letzteres ist seit längerer Zeit jedoch nicht mehr der Fall; ob die Behauptung des Mädchens, sie hätten sich nur deshalb Hetzerischer Handlungen enthalten, um zu verhüten, daß sie von der Polizei zu scharf überwacht würden, wahr sind, bleibt dahin gestellt. Töbs sowohl wie Krebs leugnen bisher alles, was ihnen vorgehalten wird. Vorläufig sind sie in Moabit in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wird, Ms ihr nicht noch weiteres belastendes Mate?ial zugeht, eine sehr schwere Aufgabe haben, die Verhafteten zu überführen, zumal es nicht ausgeschlossen erscheint, daß es sich um einen Racheakt des Frauenzimmers handelt. Eine Nachforschung nach dem angeblich im Friedrichshain verborgenen Dynamit würfcc, falls man dort irgendwo Spreng material versteckt fände, zur Ueberführung möglicherweise nicht genügen, denn es darf nicht übersehen werden, daß der'Friedrichshain eine Abladestelle für lichtscheue Subjekte aller Art ist. und ein Fund dort noch nicht unmittelbar gegen Töbs und Krebs zeugen würde." ine Selbftmordepidemie. Die Selbstmorde sind so zahlreich geworden, daß man an eine geistige Epidemie oder Manie glauben könnte und man sich mit Verwunderung fragt, ob ein Theil der Menschheit verrückt geworden sei. Daß Selbstmord auf Wahnsinn schließen läßt, ist eine Tbo. ;nt, die von Medizinern wie Juristen verfochten wird. Selbstmord - Epidemien kommen ebenso häufig vor, wie solche von Krankheiten: jene werden durch Nachahmung hervorgerufen. Der Mensch

ch zur Nachahmung geneigt und, sobald er einen Genossen Etwas thun sieht, waS die Aufmerksamkeit der Welt auf sich zieht, macht er sich daran, es möglichst genau nachzuahmen, einer, lei was es ist. Bacon'sagt in seinem Aufsatze über den Tod": Nachdem Kaiser Otto Selbstmord begangen hatte, bewog Mitleid, jene zarteste der Empfindungen, Viele aus Mitgefühl mit ihrem Herrscher zu ster- . den. Die Statistik der Selbstmorde weist zu besonderen Zeiten und an be sonderen Orten Fälle von Selbstmord epidemien nach. Wer ine ungewöhnliche oder bizarre Methode der SelbstVernichtung aufbringt, darf sicher sein, Nachahmer zu finden, so wenn sich Je. mand aus großerHLHe herabstürzt oder sich in besonderer Weise aufhängt. Es werden viele Fälle berichtet, in denen "'Kinder ohne sichtbares Motiv Selbstmord begingen, einfach nur, weil sie von einem Falle gehört hatten, der ihr Interesse oder ihre Sympathie hervor rief.

Nach großen. Geschästsstockungen kommen mehr Selbstmorde vor, als während und vor demselben. Der überarbeitete Geist, welcher lange die Last der Sorgen uns Mühsale getragen hat, bricht im Angesicht des gelobten Landes" zusammen. Eine an- . .ere Thatsache, die auch zur gegenwär.

j tigen Epidemie beitragen mag. ist die.

aß in den Monaten April, Mai und ' fhini die meisten Selbstmorde' vorkom men. Sonderbarer 'Weise zeigen die düstenn und unbehaglichen Monate ses Jahres. November und Dezember

die kseinsten Zahlen, wodurch die Idee lder Beeinflussung- des menschlichen Gemüthes durch meteorologische Verhält, nisse widerlegt wird. Denn was könnte die Zuversicht mehr heben, als die glänzenden hoffnungsvollen Tage des Frühlings und sie mehr Herabdrücken, als die dumpfen, kalten, traurigen Wochen der letzten Monate des Iahres? Weiter ist es eine Thatsache und zwar eine sehr bemerkenswerthe, daß die meisten Selbstmorde unter Männern während der ersten zehn Tage des Monats und während der ersten vier Tage der Woche vorkommen. Der Grund mag sein, daß dem Zahltag, welcher gewöhnlich der erste Tag des Monats oder der Woche ist, eine Periode der Ausschweifung, der Eztrava. ganz, der Reue und schließlich der Selbstvernichtung folgt. Es besieht unter den Menschen die Tendenz, eine solche Frevelthat zu bemänteln, -doch ist wohl menschliche Schwachheit Schuld daran. Thatsäch. lich gibt es dafür keine Beschönigung. Der Selbstmörder ist ein feiger Aus. reißer aus den Reihen der Menschheit, ein Lump, zu schwach, den Kämpfen und Pflichten deö Lebens in'sAngesicht zu schauen. Weder Sympathie noch Beschönigung sollte für ihn vorhanden sein. arou Hüffer.

In seiner Villa am Quirinal ist Va. ron HUffer gestorben, ein Römer, der Deutscher von Geburt, römischeS.Pürgerrecht und römische Volksthümlichkeit gewonnen hatte. Ein Grand Seigneur im besten Sinne des Wortes hat der im Alter von 70 Jahren verstorbene Prussiano es verstanden, nicht nur Sympathien für sich, sondern auch für fein Vaterland zu erwecken, so daß sein Tod in Rom als ein Verlust für die Stadt und Italien empfunden wird. Hüffer war bis zum Jahre 1870 preußischer Eonsul in Paris, und die Feste, die er in seiner Pariser Villa gab, sind noch in der Erinne rung der Pariser Welt. Nach dem Kriege von '1870 zoa er nach Rom. wo er durch eine Reiye von auffallenden Gesellschaftsthaten sich mit einem Schlage bekannt machte. Er miethete nämlich eine Wohnung in Palazzo Borghese und wußte es durchzusetzen, daß Fürst Markanton Borghese ihm sogar die Zimmer überließ, die seine verstorbene Gemahlin inne gehabt hatte und die Jahre lang sowohl bei der Familie als auch bei den Freunden der Borghese als ein unantastbare Heiligthum gegolten hatten. Machte das schon in Rom Aussehen, so noch mehr das Fest, das er zur Einweihung der neuen Wohnung und zu seiner eigenen Einführung gab. Noch heute spricht man von dem Büffet, das damals durch seine exotische Zusammensetzung den Römern als non plus ultra" galt. Was aber noch mehr ausfiel, war der Umstand, daß das Haus Savoyen bei diesem Feste zum ersten Male in der römischen Gesellschaft erschien, da das Kronprinzenpaar, das jetzige Königspaar, zu den Theilnehmern gehörte. So war Baron Hüffer lancirt, und nach und nach wurde er der Mittelpunkt der neurömischen Ge sellschaft, um so mehr, als er seinen Reichthum sehr elegant und geistreich zu benutzen verstand. Weitere Berühmtheit erlangte er. als er sich mitten im Centrum von Neurom an der Via Nationale seine Pariser Villa neu aufführen und mit einem Garten umgeben ließ, der heute noch das Entzücken der Romfahrer bildet. Nur tu nes fehlte Baron Hüffer zu seinem Glücke: nach Palmen verlangte er, aber alle seine Bemühungen schlugen immer fehl. Um ihn zu trösten, spielten ihm seine Freunde einen köstlichen Streich. Man denke nur. eines Morgens tritt Hüffer an sein Gartensenster und reibt sich vor. Verwunderung die Augen. Was er ersehnt hatte, fand er. nämlich Valmen. Doch bald wich seine Freudr bitterer Enttäuschung; denn die Palmen waren Dekorationen aus Aida, die damals im nahen ApolloTheater aufgeführt wurde. Hüffer ge. hörte aber zu denen die ihrer icht spotten lassen; wenige Tage darauf prangte eine der berühmten Dattelpal. men von San Bonaventura an der Stelle, wo ihn die gemalten Palmen verhöhnt hatten. Aber nicht nur durch seine Originalität war Hüffer den Römern lieb geworden.nein, auch durch seine Wohlthätigkeit; verdankt ihm Rom, das ja bekanntlich arm an Gar tenplätzen lst, doch den Square an der Piazze Cairoli, den er . der. StaVt schenkte' und mit reichem Blumenschmuck versah, außerdem ließ er durch eigene Mittel den Giadinetto del Quirinale verschönern. Auch sonst geizte er nicht, wenn es galt, zur Verschönerung Rom's Mittel bereit zu stellen. Seine Wohlthätigkeit siel um so mehr auf. als berufenere Leute, als er, sich manchmal durch seine Begeisterung für Rom beschämen ließen. Sein Testament ist zur Zeit noch nicht bekannt geworden. Der Vettätyer" DreysuS auf der Teusel-Jnsel. Dem Pariser Rappel ist aus Catzenne ein Brief zugegangen, der ausführliche Mittheilungen über die Ankunft des Ex-Hauptmanns Dreyfus in der südamerikanischen Strafcolonie und seine dortige Lebensweise enthalt. Die Ville de Samt Nazaire", auf der er die Ueberfahrt in einer Cabine, die gewöhnlich für weibliche Deportirte dient, bestanden hatte, langte in der Nacht vom 8. zum 9. März in Cayenne an. Sogleich fuhr der Direktor Guegan in einem kleinen Schiffe nach der Jsle Royale hinaus, wo die Sträflinge auf die verschiedenen Straforte vertheilt wurden. Der letzte, an den die Reihe kam, war Dreyfus. den der Director von der Ville de Saint Nazaire-, wo er inzwischen och geblieben war, abholte. Er machte dem Verräther begreiflich, -jede Widerspenstigkeit würde ihm schwere Strafe ' zuziehen, und dieser, dessen

vrnmaLung verschwunden und dessen Haar ganz ergraut ist, stammelte einige Worte. Dann ergriff er einen kleinen Handkoffer, den man ihm,'gelassen hatte. und stieg schwerfälligen den Kahn.

wo die vier Ausseher seiner harrten, die j rv . i rn t i r ? ... I .ag uno cacyi um lyn tm muen. Der Director und der Commandant des Schiffes folgten in einem anderen Kahne, und wenige Minuten später landeten beide Fahrzeuge an der Insel Saint Joseph. Der Ex-Hauptmann hätte nach der Teufels-Jnsel gebracht werden sollen, allein diese, die noch kurz zuvor ein Absonderungsort 'für Aussätzige war, und wo man die Hütten niedergebrannt hatte, war noch nicht für seinen Empfang bereitet. Erst drei Tage später wurde er dorthin geführt und in einer aus Brettern erbauten Hütte, welche etwa 13 Fuß 'im Quadrat hat und auf Steinblöcken ruht, untergebracht. Die TeufelsInsel ist nur von einigen Cocosnußbäumen spärlich beschattet und so klein, daß sie in 23 Minuten umschütten werden kann. Die einzige Stelle, von wo eine Entweichung möglich wäre, befindet sich an ihrem Nordende, und so weit darf der Sträfling nicht kommen. Es sind zwei Pfähle gesteckt worden, welche die Grenze für seine Spaziergänge bilden und ihm nicht gestatten, die alte Steinbank zu erreichen, wo Delesclüze, der auf einer Barrikade der Commune später den Tod suchen sollte, während seiner Deportation zu sitzen und zu träumen pflegte. Diese Stelle kann auch von der Jsle-Royale aus bewacht werden. DreyfuS wird 'auf Schritt und Tritt von zwei Aufsehern begleitet. Des Nachts schließen sie ihn in seine Hütte ein, die beständig erleuchtet und mit einem Guckloch dersehen ist. Er erhält die gleiche Verpflegung wie die Soldaten in den Colonien; nur muß er den Wein selbst bestreiten, waö ihm ein Leichtes ist, da der Commandant des Transportschiffes für seine Rechnung 23.000 Frcs. erhalten hat. Zu areUen braucht er nicht, aber er darf auch nicht schreiben otex zeichnen. Tlngle'S Utopie. Unser Consul Tingle in Araunschweig hat dem Staatsdepartement einen Bericht über den Consum von Pferdefleisch m Deutschland übermittelt. der mit seiner Empfehlung an unsere westlichen Farmer, Pferde zu Schlacht- und Ekportzwecken .zu züchten, geeignet erscheint, dieselben zu verwirren. Herr Tingle hat mit seiner Behauptung , daß der Consum von Pferdefleisch , in Deutschland zuge nommen habe, ganz recht. Seit dem Kriege 137071. in dem (während der Belagerungen von Paris und Metz) bekann'lich viel Pferdefleisch mit großem Appetit genossen wurde, hat sich der Consum von Pferdefleisch stetig gehoben, weshalb heute dreist behauptct werden kani. daß in Deutschland jedes Pfcrd, welches das Schlachtcn noch lohnt, dazu verwandt werde. Alte abgetriebene Pserde verfallen auch heute noch der Abdeckerei zur Ge w'mnung des Felles, der Knochen. deZ FetteS und des Fleisches zu Dün-gungs-und leider oft noch zu VersalschungSzwecken (bei der Wurstbereitung). Der Verbrauch geht genau so weit, wie schlachtungsfähiges Material vorhanden ist, und diefes bieten bei den deutschen Pferdepreisen nur verunglückte oder sehr gut gehaltene ältere Thiere. Edn einigermaßen brauchbares Ackerpferd ist in Deutschland als solches immerhin mehr werth, wie als Schlachtthier, womit von selbst die Grenze des Consums gezogen ist. Wenn Consul Tingle behauptet, daß jetzt, weil der Nachfrage an Pferden zu Schlachtzwecken nicht mehr genügt werden kann. Pferde zu. diesem Zwecke' mit 43 bis 30 Dollars bezahlt würden, so hat er sich ein Märchen aufbinden lassen. Ein sehr guter Shorthornochse hat ein Schlachtgewicht von ungefähr 60 Procent seines Lebendgewichtes, eine gute Kuh vielleicht 30, em Pferd dagegen höchstens 23 bis 30 Proccnt seines Lebendgewichtes. Wenn ein deutscher Pserdeschlachte? daher 180 bis 200Mark für ein schon schweres Pferd von 1000 deutschen Pfunden Gewicht zahlen und aus ihm nur 230 bis 300 Pfund Fleisch ausschlachten würde Fell und Rückstände müssen den Profit des -SchlachtenS bilden so würde er beinahe die Hälfte des angelegten Preises verlieren, aus welchem Grunde es klar ist, daß deutsche Pferdescblächter für ein Pferd von 1000 Pfund Gewöcht auch heute nur 20 b:S 22 Dollars zahlen können. Nach dem unS vorliegenden Berliner Marktbericht vom 7. Mai dieses IahreS kosteten 100 Pfund Schlachtgewicht bester Qualität Ochsen 33, vierier Qualität (Küht, aber Mastvieh) 41 .Mark. AuS diesen Preisen ergibt sich die Absurdität der Tinale'schen Behauptung über den Schlachtwerth der Pferde. Daß neun Zehntel deS Fleisch consumirendenz deutschen Publikums den ärmeren Klassen angehören, wie Herr Tingle behauptet, ist eine ungereimte Behauptung; der deutsche Arbeiter ist im Vergleich zu dem unsrigen ein sehr schwacher Fleischconsument und nur der ärmste Theil desselben greift, auch nur nothgedrungen: zum Pferdefleisch, daS verhältnismäßig mager ist. Der größere Theil der ärmeren Klassen zieht das fettreichere Hämmel- und daS ganz fette Schweinefleisch vor, das bei der Bereitung keine Fettzuthaten erfordert. Der Arbeiter besse-rer-Klasse wird aus wirthschaftlichen Gründen freiwillig kein mageres Fleisch, sei es Kuh. oder Pferdefleisch, verwenden. Es würde also unsere künftige Pferdesleischkundschaft nur aus den ganz armen Arbertern bestehen und damit keine wünschenSwerthe sein. - - Tingle'S Rath, die Farmer sollten Pferde zu Schlachtzwecken züchten, beweift, daß der Herr keine Idee von der

Sache hat. von der er spricht. Dem Farmer rommt die Aufzucht" einer Kuh oder eines Ochsen immer noch billiger zu stehen als die Aufzucht eines Pferdes, und dabei gibt das Rind doppelt so viel seines Lebendgewichtes an Schlachtgewicht aus. als einPferd, und' 'das Rindfleisch wird ihm hier und drüben mindestens noch einmal so theuer bezahlt. Wir haben seit Jahren unablässig gepredigt, leider oft tauben Ohren, daß sich unser Fleischexport allgemein nur mit Ausbreitung unseres auswältigen Handels , in Verbindung mit einem vernünstigen Zoll- und Währungssystem heben könne, wenn wir reelle und gesunde Fleischwaaren dem Auslande lieferten und, was die Hauptsache ist. den ausländischen Geschmack .in der Herrichtungsweise unseres Fleisches berücksichtigten. Gerade in diesen Punkten glaubt man in, Deutschland und Europa, daß hierzulande gefehlt werde, und deshalb haben unser Fleisch und seine Producte dort geringeren Werth als die heimischen. Wenn wir nun gar unS durch Herrn Tingle verleiten ließen. Pferdefleisch dorthin zu exportiren, so würden wir uns einfach lächerlich machen. Für .die Pferdezüchter sei zum Troste noch bemerkt, daß der Pferdeexport nach Deutschland sich hebt; ist doch dieser Tage erst in Stuttgart ein Transport amerikanischer Pferde zu Gebrauchszwecken zu angemessenen Preisen schlank abgenommen worden. (N. Y. St.-Ztg.)

Merkwürdige Justiz. Deö Altmeisters Goethe Dictum: ES erben sich Gesetz und Rechte, Wie eine ew'ge Krankheit fort". hat wohl selten eine drastischere Jllu. stration erfahren, als durch die Urtheilssprüche zweier New Yorker Richter, von denen der Eine eine Frau, ihrem Gatten beincche den Garaus achte, auf freien Fuß setzte, während öer Andere einen erfolglosen SelbstMörder auf ein Jahr m das ZuchtHaus schickte. Die New Yorker Bläkter berichten über den ersten Fall wie folgt: AgneS Rösler, welche kürzlich in Brooklyn ihrem Gatten den Hals durchschnitt und sich des thätlichen Angriffs im zweiten Grade schuldig bekannte, wurde gestern, unter Suspendirung des Urtheils, auf freien Fuß gesetzt. Richter Moore richtete an die Frau die folgenden Worte: Zu Ihren Gunsten sprechen starke Milderungsgründe. Sie sind stets eine gute, fleißige Frau gewesen und nicht ein einziges Wort ist gegen Ihren Charakter laut geworden. Sie haben einen brutalen Kerl zum Gatten. Er hat Ihr Dasein elend gemacht. Der Polizist, welcher Ihren Fall untersuchte, sagte mir, daß Sie in Folge von Vernachlässigung und Mißhandlung dem Wahnsinn nahe waren, als Sie daS Verbrechen begingen. Ich will nicht Schande oder Unehre auf eine Frau, wie Sie sind, bringen, i:edem ich 'Sie zu einer Zuchhäusleri? mache. Unter diesen Umständen glaube ich. daß mit Suspendirung des Urtheils in diesem Falle der Gerechtigkeit am besten Genüge geschehen wird. Aber bedenken Sie wohl, so etwas darf nicht wieder vorkommen. Wenn Ihr Mann Sie wieder schlecht behandelt, waö er wahrscheinlich.thun wird, so müssen Sie sich andas Gesetz wenden." Der Bericht über den zweiten Fall 'lautet wie folgt: Recorder Goff verurtheilte gestern Henry W. Rall, 37 Jahre alt, von No. 216z Bowery. zu einem Jahr im Staats-Zuchthause. weil er am 6. Mai einen Selbstmord versucht hatte. Rall wr an der 39. Straße und 7. Avenue, im Central Park, mit einer Kugelwunde im Kopfe gefunden worden, welche er, wie er zu gab, sich in selbstmörderischer Absicht zugefügt hätte. Während unter den Gesetzen des Staates New York der Selbstmordversuch ein' Vergehen ist, wird ein Mann, dem es gelingt, sich daS Leben zu nehmen, nicht als bet VerÜbung eines Verbrechens getödtet angesehen, so weit die Giltigkeit einer Versicherungspolice dadurch in Frage kommt. Das Strafgesetz erklärt den Selbstmord für ein schweres öffentliches Vergehen, sagt aber ausdrücklich, daß in, Folge der Unmöglichkeit, dem erfolgreichenSelbst. mörder be!zu?ommen, demselben keine VermozenSnacktheile folgen sollen. Der Selbstmordversuch ist dagegen ein Verbrechen, das mit Zuchthausstrafe bis zu zwei Jahren, einer Geldstrafe bis zu Z1000 oder beiden Strafen geahndet wird. Dieses Gesetz ist von Auto ritäten auf dem Gebiete der Jsprudenz sehr scharf kritisirt worden, allein es hat eine gute Seite. Auf Grund diese? Gesetzes kann die Polizei in manchen Fällen die Ausführung von Selbstmorden durch Verhaftung von Personen verhüten, welche sich momentan in hochgradiger Erregung befinden, die aber nach kurzer Haft jeden Selbst mordgedanken aufgeben. Andererseits ist es entsetzlich, einen armen Schelm unter die Verbrecherbande von SingSing zu schicken, nur weil er eher, als die Natur es wollte, auS diesem irdischen Jammerthal zu scheiden beabsichtigte. . Daß Richter Moore in dem Falle der Frau Roesler Gnade für Recht ergehen ließ, erscheint durchaus am Platze, ist ja kürzlich sogar in BerIm eine Frau freigesprochen worden, welche ihren betrunkenen Gatten, der sie fortgesetzt in der brutalsten Weise mißhandelte, im Schlafe erschlagen hatte. Vom Standpunkte der Humanität aber ist Rall'S Schicksal zu beklagen, der auf ein Iah? mit dem Auswurf der Menschheit zusammenge. sperrt wird, weil er in ersolgloserWetsr Hand an sich gelegt hatte. Wichtiger alö der Suezeanal. Der Weltruhm des Sault Ste MarielanaleS .ist fefc . im

Vergleich zu demjenigen des SuezCanales, aber der geschäftliche Verkehr auf dem ersteren ist viel bedeutender, als auf dem letzteren. In den verflos senen acht Jahren, einschließlich 1894. betrug der registrirte Tonnengehalt der Schiffe, welche durch den Sault Sie. Marie-Canal gingen, 2 Millionen Tonnen mehr, alsder'nige verschiffe, welcke den Suezcanal befuhren. In den letzten zwei Jahren war keine nennenswerthe Zunahme desHandelsverkehrs auf dem suezcanal zu verzeichnen; es fuhren 1893 durch denselben 3341 Boote mit einem gesammten Tonnengehalt von 7,639.000, und 1894 war dieses Verhältnis biö auf die Zehner und Einer dasselbe. Dagegen vermehrte sich der Handelsverkehr auf dem Sault Ste. Marie Canal in den letzten zehn Jahren um mehr als das Fünffache, und zwar in jedem Jahre anhaltend. Wahrscheinlich wird in den nächsten Jahren der Unterschied noch viel auffallender- hervortreten; denn je mehr die Hilfsquellen unserer nordwestlichen Regionen entwickelt werden, desto gewaltiger wird sich die direkte und indirekte Bedeutung des letzteren Canals für das ganze Land gestalten. Dasllr sprechen viele Anzeichen, trotzdem augenblicklich am östlichen Ende der Vinnensee-Gegend das Canalgeschäft (des Erie-Canals nämlich) ein so flaues ist. Es dürfte dabei wenig Unterschied machen, ob wir wirklich einen besonderen Staat Superior" kriegen oder nicht.

Oom Jnlanve. Dem General - Zahlmei sler der Armee, Gen. Stanton, ist aus Fort Washakle, Wyo., ein überaus prächtiger Kriegsschmuck, das Werk don Shoshone - Indianern, zugegangen. Der mit Adlerfcdern besetzte Schmuck reicht vom Kopf bis zu den Fersen und ist wunderschön gearbeitet. Von einem veritablen Elephantenzahn hat ein Dentist inGuthrie, Oklahoma, einen wackeren Cowboy befreit. Freund Cowjmnclier" litt an fürchterlichen Zahnschmerzen und wandte sich um Abhilfe an einen Zahnarzt, der aus dem Munde des armen Schelm einen Augenzahn von über 2 Zoll Länge beförderte. In den Fluthen des Atlantischen Oceans hat die 17 Jahre alte Meta Friedrich aus Chemnitz in Sachsen, welche sich an Bord des Dampfers Markomannia" nach New York eingeschifft hatte, den Tod gesucht und gefunden. Die Unglückliche soll seit längerer Zeit an Melancholie gelitten und den Selbstmord in einem besonders schweren Anfall ausgeführt haben. Pechtannen von gigantischer Größe finden sich an der Neah Bai. Wie George S. Courter von North Yakima mittheilt, hat er auf einer Tour durch die Wälder jener Gegend eine Tanne gemessen, deren Umfang am Wurzelende 36 Fuß betrug, und ein anderer Baum, der gefällt war, maß 216 Fuß vom Wurzelende nicht weniger alö 13 Fuß in der Peripherie.' Demnächst wird sich Lieut. Thomas Stevens, Ezecutwofficier deö Bundes - Kriegsschiffes Yorktown", vor einem Kriegsgericht auf die An klage der Trunkenheit zu verantworten haben. Die Anklage gegen den- Genannten, der es etwas bunt getrieben zu haben scheint, ist vom Contre-Ad-miral Carpenter erhoben worden. Mit dem bevor seyenden Rucktritt deS medicinischen DuectorS Richard C. Dean von der BundesMarine wird diej zwölfte Vacanz im Sanitäts-CorpS derselben geschaffen. Es ist bemerkenswerth, daß sich bei dem sattsam bekannten Ueberfluß an AeSculapjüngern in unserem Lande sich Nicht mehr geeignete Bewerber um die Stellen finden. Die Anstellungsbedingungen sind durchaus nicht solcher Art, daß ein zunger Arzt, der diesen Namen mit Recht verdient, vor der vorgeschriebenen Prüfung zurückschrecken sollte. DaS Leben an Bord hat manche Annehmlichkeiten und die Bezahlung ist auch annehmbar. DaS Salär beginnt mit 51700 pro Jahr, steigt nach dreijähriger Probezeit auf $2XX) und erreicht schließlich die Höhe von $4400; außerdem sind die Aerzte pensionsberechtiat wie die Officiere. CyntHiana im Staate Kentucky war jüngst der Schauplatz eines grausigen Verbrechens. Der 18 Jahre alte Sohn einer dort wohlangesehenen Negerfamilie, Lee Gaites, begab sich dieser Tage in daS Haus des Negerpredigers Harrison Nutter in Connersville, um etwas mit ihm zu besprechen. Er 'fand Frau Nutter allein im Hause und hatte die Frechheit, ihr unziemliche Anträge zu stellen. Nachdem die Frau den Kerl entrüstet aus dem Hause gewiesen hatte, griff er die Schutzlose mit einem Dolch an und brachte ihr zwölf Schnitt- und Stichwunden bei, darunter eine über die Kehle von Ohr zu Ohr. In der Voraussetzung, sein Opfer getödtet zu haben, flüchtete der Kerl aus dem Hause, und sein Verbrechen wäre wahrscheinlich ungesühnt geblieben, wenn sich Frau Nutter nicht wieder erholt und den herbeieilenden Nachbarn die Begebenheit erzählt hätte. Sobald die Geschichte ruchbar wurde, machten sich die Bewohner des Dorfes an die Verfolgung des Schurken und waren auch erfolgreich damit. Eben im Begriff, ihn zu lynchen, kam der Hilfssheriff Rido zur Stelle und nahm mit seinen Leuten den Gefangenen in Schutz. Er befindet sich jetzt im Gefangniß in Connersville, doch ist die dortige Bevölkerung so aufgebracht und Willens, den . Kerl zu hängen, daß taatögarden einberufen wurden, um as Gefängniß -zu bewachen. Hl , Schin und rem ' Soll daS Haui stets fein ! Die besten Bürsten kauft an bei H. Schmedel, 420 Oft NcTarty Strabe. j Kaufe Mucho'S Lest Havanna CigarS."

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Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus,

A Heilt sicher MWMMBBBUM Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Vom Nuöranve. In Osteeler-Alten de icb brannte nächtlicherweile das Haus des Landstraßenwärters Traum nieder. In den Flammen kam Tammen nebst seiner Frau und feiner Schwiegermut' ter um; ihre vollständig verkohlten Ztu chen wurden unter den Trümmern ge künde EingroßerPariser Äamenschneider. Doucet. hatte den Gatten einer Dame, die seit zwei Jahren für 11,000 Francs Kleider von ihm.bezogen, aber mcht bezahlt hatte, gerichtlich belangt. Der Mann machte geltend, Herr Doucet habe ihn niemals gefragt, ob er mit diesem Aufwande seiner Frau, Mutter von sechs Kindern, einverstanden sei, und das Gericht strich die Rechnung des DamenschneiHers auf. 6000 Francs zusammen. Durch einen bedeutenden Felssturz wurden, einer Meldung aus Grindelwald zufolge, oberhalb der Häusergruppe der Anggistalden mehrere Grundstücke verschüttet. Ein etwa 1000 Kubikfuß haltender Block rollte bis in die Nähe der erwähnten Häuser. Einige Landleute konnten sich rechtzeitig flüchten, ein junger Bursche wurde leicht verletzt und ein Kind durch den Luftdruck in einen Bach geweht, doch gerettet. -JnFinland sucht der Senat das Loos der Juden zu erleichtern. Es soll vorgeschlagen werden, daß den Juden, welche die Erlaubniß zum Aufenthalt im Lande haben, der Handel in den Städten Helsingfors, Abo und Wiborg unter denselben Bedingungen wie den Ausländern gestattet werde. Auch soll die Aufhebung der Beschränkung in Aussicht genommen sein, daß Juden, welche sich in Finland vermählen, das Land verlassen müssen. - Am 14. April gelang es zum ersten Mal im gegenwärtigen Jahre, die Spitze des Mont Blanc zu erreichen. Dort ist von dem französischen Physiker Janssen ein MinimumThermometer niedergelegt worden, und es ergab sich, daß die niedrigste Temperatur während des vergangenenWin ters minus 43 Grad Celsius erreichte. In Chamonix sank die Temperatur während derselben Zeit nur auf minus 23 Grad, im Januar auf minus 35 Grad. Kürzlich erbat sich der 12jährige Armenschüler Paul Erich Hildebrandt in Leipzig von seiner Mutter sechs Pfennige zum Ankaufe eines Zeichnenbogens, die er auch erhielt. Statt des Bogens kaufte sich der Knabe von seinem Mtschüler ein Spielzeug und erhielt deshalb von seinem Lehrer lebhafte Vorwürfe, die er sich so zu Herzen nahm, daß er nicht nach der elterlichen Wohnung zurückkehrte, sondern einen Zettel mit der Nachricht hinterließ, daß er sich ertränken werde. Der Knabe hat seinen unseligen Entschluß ausgeführt; seine Leiche wurde am Tage darauf aus der Pleiße gezogen. Vieh- und Menschenschmuggel stehen an der holländischpreußischen Grenze in üppiger Blüthe. Kein Tag vergeht, an dem nicht die Blätter von aufgefangenen ViehtransPorten seitens preußischer Grenzbeamten berichten. Trotz der strengen Grenzsperre, trotz der damit verbündenen Lebensgefahr scheint allnächtlich das Schwärzen, von holländischem Milchvieh versucht zu werden. Die Polizeibehörde in Crefeld sieht sich ihrerseits genöthigt, in kurzen Zwi schenräumen vor inländischen Kupplern und holländischen Seelenverkäufern zu warnen. Besonders arg haben es in letzter Zeit die Wirthe Siemes und Witthof in Venlo getrieben. Sechs deutsche Mädchen, zum Theil aus Westfalen, die aus diesen Spelunken zurückkehren konnten, haben in das Crefelder Krankenhaus aufgenommen werden müssen. Es wird allgemeine Genugthuung erregen, daß ein Theil der Kupplerbande abgefaßt worden ist und hinter Schloß und Riegel sitzt. DaöMustereinesPolizeibeamten scheint der Commissar Gsbel zu Schwerte in Westfalen gewesen zu sein. Nachdem er wegen grober Beleidigung achtbarer Bürger bestraft war, veröffentlichte er in einem auswärtigen Blatte einen Artikel in Märchenform, in dem jene Bürger schwerer Verbrechen beschuldigt wurden. Inzwischen war Göbel vom Amte suspendirt - worden. Wegen jenes Artikels wurde der Redacteur des Blattes zu 6 Wochen Gefängniß verurtheilt. Da die Strafe dem Redacteur nicht behagte, nannte er den Beleidigten den Namen des Einsenders, womit er die Zurück ziehung des , Strafantrags erreichte. Nun wäre es dem Commissar an den Kragen . gegangen, der wohl zu einer noch höheren Strafe verurrheilt worden wäre. Um das in vermeiden, bat er in den Localzeitungen demüthig und weymutyig' Abbitte geleistet und zugleich endgiltig auf sein Amt verzichtet, ohne irgendwie an die Stadt Ansvrücbe auf Pension etc. zu stellen. Es ist kein schöner Abgang, den sich der sonst ungemein schneidige Commissar bereitet at.

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