Indiana Tribüne, Volume 18, Number 246, Indianapolis, Marion County, 26 May 1895 — Page 4
Jndlana Trwttne.
Erscheint Täglich und SonntagS. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 32 Öent8 per Woche, die SonntagsTribSne-, dtuti per Wocke. Beide jufamm 15 CcntS der es Gert per 7koat Vtx Post berhalb der C5tibt zugeschickt in Vorausbezahlung ' per t?ahr. Vffit 18 Süd Alabama Straße Indianapolis, 3nd., 26. Mai 1895. Sonntags - putai. Dem hiesigen Kunstverein ist ein Vermächtniß von $200,000 geworden. Bei dem bescheidenen Dasein, daö der Verein bis jetzt führte, und bei den bescheidenen Leistungen, die ihm seine bescheidenen Mittel erlaubten, ist eö für den Verein gewiß eine erfreuliche Sache, daß er nun ein größeres Feld seiner Thätigkeit finden wird. 3m Uebrigen drängen sich mir bei dieser Gelegenheit einige Gedanken auf, waS ich sehr hübsch von denselben finde, obwohl ich sonst die Aufdringlichkeit nicht leiden mag. Der eine Gedanke ist, daß eS zwar immer ganz gut ist, wenn Jemand etwas für allgemeine Zwecke vermacht, daß ich aber nichts Großes darin finde, denn mitnehmen kann er den Mammon ja schließlich nicht. Daß diese Vermachtnisse nicht gemacht würden, wenn die irdische Habe mitgenommen werden könnte, schließe ich auS den Vermächtnissen selber. Wenn die Menschen sich von dem Mammon trennen könnten, würden sie ihn bei Lebzeiten hergeben, würden sie sich die Freude nicht versagen, selbst zu sehen, waS mit der Gabe geschieht, würden sie daS Gute, daS sie schaffen, selbst mitgenießen wollen. Aber daS thun sie nicht; so lange sie leben, bleibt der Schatz im Koffer, hängen sie fest daran. Und ein anderer Gedanke ist, daß von Seiten deS Staates und der Gemeinden so gar nichts für die Kunst und so wenig für die Wissenschaft geschieht. Vergleichen wir Amerika mit Deutschland. WaS hat eö aufzuweisen gegenüber den großen Universitäten, Kunstakademien, Kunstgallerien, Kunstmuseen und Opern- und Schauspiel Häusern ? Wir haben in diesem großen reichen Lande nicht eine einzige Lehr anstatt, welche sich auch nur annähernd mit einer deutschen Universität ver gleichen ließen und ein Sitz der Ee lehrsamkeit wäre. Wir haben nicht eine einzige große öffentliche Bildergallerie, nicht eine einzige nationale oder staatliche Anstalt für daS Studium der schönen Künste. Be: allem Reichthum dieses Landes ist eS doch in dieser Beziehung blutarm. Wir haben kein Theater, daS den Namen einer Kunstanstalt verdiente, und derjenige, welcher vorschlüge, daß auS städtischen Mitteln zur Erhaltung eineS wirklich guten Theaters beigetragen werden sollte, liefe Gefahr für verrückt erklärt zu werden. 3n all diesen Dingen sind wir hierzulande noch halbe Barbaren und nur nach und nach peu a peu eignen wirunS ein Biöchen Kul tur an. 3e weniger aber für die Kunst geschieht, desto mehr wird mit derselben kokettirt, womit aber immer hin etwas gewonnen ist. Denn wenn eS einmal fashionable ist, kunstsinnig zu sein, so giebt eS auch bald Leute, welche wirklich kunstsinnig sind. Indeß ist daS hierzulande den Frauen vorbehalten, die Männer haben dazu keine Zeit. Sie habe nur daS Geld herzugeben um den Kunstsinn Pflegen zu können. Der Amerikaner ist Geschäftsmann von der Fußsohle b!S zum Scheilrl, sein JdealiSmuS erschöpft sich in einem scheine to make money, oder in dem Streben nachfeinem Amte. Wab im Idealismus dar über hinausgeht, überläßt er dtn grauen. Natürlich .ist keine Regel ohne Ausnahme, aber die Ausnahmen beweisen meist die Regel. 3m Allgemeinen sind die amerikanischen Frauen gebildeter und intelligenter als die Männer, und wenn Literatur und Kunst nicht-an den Frauen eine Stütze hätten, wäre eS trübe damit bestellt. Und nun bin ich neugierig, waS mit den $200,000 geschehen wird. Für waS Großes ist die Summe zu klein, für was Kleines ist sie zu groß. Wenn in Amerika der Staat als etwas anderes betrachtet würde, als bloß als eine Organisation zum Schutze des Eigenthums, wenn der Staat nicht bloß als ein Nachtwächterstaat angesehen würde, dann wäre ja leicht abzuhelfen, dann könnte der Staat daS noch nöthige Geld aufwenden, und eine Kunstschule oder Kunstakademie in großem Style errichten. Aber der amerikanische Staat ist ei Nachtwächterftaat in doppeltem Sinne. Er stellt sich die Ausgabe der Nachtwachter und
neun Zehntel der Staatsangehörigen stehen auf dem geistigen Niveau des Nachtwächter. Und so wird' der Kunftverein sich einstweilen damit begnügen müssen, mit den 5200,000 zu thun, was gethan werden kann, im Uebrigen aber zu warten, b'.S sich irgend ein reicher Mann daran erinnert, daß ein Todter mit seinem Gelde nichts mehr anfangen kann, und auf den guten Gedanken verfällt, dem Kunstverein zum weiteren Ausbau seiner Schöpfung eine erkleckliche Summe zu überlassen, eS müßte denn daö Wunder geschehen, daß Leute wie English oder Clahpool, oder JandeS einmal in ihrem Leben auf einen vernünftigen Gedanken kommen. Leider ist indeß die Zeit der Wunder längst vorbei und selbst der Glaube an solche stark erschüttert. Der Plauderer.
Der Sonnentanz der SlourJndla, ner. (5s war vor ungefähr 20 Jahren, in jenen Tagen, da die Sioux noch zahl, reich die westlichen Prairien bevölkerten, als die Vertreter dieses Stammes von allen Seiten und in großen Schaaren nach der Spotted Tail" Agentur (am Beaver öreek in Nebraska gelegen) zu. sammenströmten, um dort die alljähr liche Feier des Großen Sonnentanzes" festlich zu begehen. Bei Beginn des Monats Juni hatten sich bereits 6000 der Brule-Jndianer bei der 'Agentur eingefunden, weitere 2000 Indianer desselben Stammes' lagerten etwa 40 Meilen westlich am White Niver. e wöhnlich war es Sitte, daß jede Bande dies Fest in ihrem Kreise feierte, wegen der gegenseitigen Nühe kamen aber diese beiden Stämme dahin überein, den Sonnentanz gemeinsam aufzuführen, und dabei einen Glanz und eine Pracht zu entfalten, wie sie dort draußen im fernen Westen noch nie gesehen war. Auf halbem Wege zwischen den beiden Lagern wählte man eine weite Ebene an der Gabelung des Ehadron-Ereek zum Festplatz au. In kurzer Zeit hatte sich das Gerücht von diesem bedeutsamen Ereigniß auch zu den anderen Kindern der Prairieverbreitet, und schon diele Tage, ehe die Ceremonien ihren Anfang nehmen sollten, kamen kleine malerische Karawanen dem öhadron-Creek entgegen gezogen. Heerden von Ponies stampften den Grasteppich der Prairie. Die einen derselben schleppten die Zettstangen, andere waren mit großen Weidenkörben beladen, in denen sich ein wüfteö Durcheinander von ttochtöpfen, Kindern, Scalps, jungen, Hunden. Feuerholz und getrocknetem Büffefleisch befand. Auf anderen wieder, die mit bunten und langbefransten Decken behängen waren, ritten die jungen Krieger würdevoll und selbstbewußt einher. Die Weiber trieben die Packpferde ode? bockten auf denselben, stumpfsinnig ihre Pfeifen rauchend. Nachdem sich alle, die erwartet waren, versammelt und die MedicinmSnner den Tag bestimmt hatten, der der Sonne geweiht werden sollte, ward der sog. Sonnenpsahl ausgesucht, (ine junge etwa 50 Fuß hohe Föhre, die schönste und schlankste, die sich im ganzen Umkreise auffinden ließ, wurde hierzu ausgewählt. Die Wahl derselben ward von der ältesten Iran des Lagers getroffen, während eine Schaar junger und festlich gekleideter Mädchen den Baum, soweit sie an ihm. ohne ihn zn sällen.reichen konnten, seiner Aefte ent kleideten. Tann wurde ein sreier R.aum um diesen Baum geschsfffn, die im Wege stehenden anderen Bäume niedergeschlagen und das Unterholz verbrannt. Mit diesen Vorbereitungen ging der erste Tag der Feier dahin. Lange bevor sich die Sonne am nächsten Morgen über dem Horizonte erhob, waren schon die eifrigsten Festtheilneh mer damit beschäftigt, sich für das Gottesgericht vorzubereiten. Eine Viertelstunde, ehe die Sonne hinter den zerklüfteten Hügeln aufging, stellten sich die jungen Krieger, das Geficht dem Osten und dem Sonnenpfahl zugewandt etwa 600 Vard? von letzterem entfernt in einer langen Linie auf. Es waren ungefähr 1200 an der Zahl, alle mit nackten und grellbemalten Kör. pern, im Federschmuck, mit Flinten, Bogen und Pfeil oder Lanzen bewaff. net. Nicht weit von ihnen entfernt stand auf einem, die ganze wilde Scene Überragenden Hügel ein alter Krieger, ein Medicinmann deS Stammes, dessen feierliche Pflicht eS war, durch lauten, allen hörbaren Echrej der versammelten Menge anzukündigen, wenn sich die erste Spitze des feurigen Sonnenballs Aber den östlichen Hügeln erhob. Tiefe Stille herrschte unter den Kriegern, nnd denzahlreichen Zuschauern, die in dichten Mengen auf den umliegenden Höhen standen. Plötzlich erhob sich der alte Krieger, der bislang gekniet hatte, zu seiner vollen Höhe. . Seine Augen mit dem einen Arm beschattend, reckte er den anderen mit seiner Decke umhüll ten Arm in langsamer und würdevoller Weise -über seinem Kopf empor. Die wenigen Krieger, die noch nicht zu Pferde saßen, schwangen sich jetzt schnell in den Sattel und die ganze Linie nahm mehr Ordnung an. Dann ließ der alte Mann, der seine Kraft für die sen Moment zusammenzuraffen schien, einen gellenden Schrei ertönen, der weithin über die Menge hinschallte und an den Hügeln sein Echo fand. Gellend und heulend stimmten die Krieger in diesen Ruf ein, dann stürmten sie. was die Gäule laufen konnten, dem Ziele, dem Sonnenpfahle", entgegen. Je näher die schreiende und tobende Bande dem Punkte kam, um so dichter drängte sie sich zusammen, so daß die weniger schnellfüßigen und schwächeren Pferde aus der Linie der ,
auSgedrängt wurden und hinler ven anderen zurückblieben. Zuletzt war es ein undurchdringlicher Knäuel von ro then Körpern, schnaubenden Pferdeleibern, eingehüllt in eine Wolke von Staub. Als die vordersten Reiter nur noch 100 s)ards von dem Pfahle ent. feint waren, begann ein sich mehr und mehr fortpflanzendes Flintengekrache. Die Krieger schienen durch ein Flam menmeer zu reiten, so endlos war daö Schießen. Jede Kugel, jeder Pfeil, jede Lanze ward auf den Pfahl abgesandt. Als alles verschossen, alle Lan zen fortgeschleudert waren, umringten die Reiter den Pfahl und stimmten ein frenetisches Geheul an, ein Geheul, dessen eben nur diese zügellosen und wilden Indianer föhig sind. Der Sonnenpfahl" hatte siegreich diesem Anstürme getrotzt. Wäre dies nicht der Fall gewesen, so wäre am nächsten Tag ein neuer aufgerichtet worden und dasselbe Schausptel hätte sich wiederholt. Zvar hing das Holz und die Rinde in langen Splittern herunter, aber er besaß noch Mark genng, um nicht umzufallen. ES nahm fast Wunder, daß in diesem wahnsinnigen Anstürme, dem ziellosen Geschieße, dem Schleudern der Lanzen, nicht eine größere Anzahl der Krieger getötet oder schwer verwundet worden war. Nur ein alter Krieger war unter die Hufen der Pferde gera thm und zu Tode getrampelt, während ein anderer Indianer eine Schußwunde erhalten hatte, gast alle waren aber mit Quetschungen. Verstauchungen und Rissen bedacht worden, denen man aber mit stoischem Indianer Gleichmuth keine weitere Beachtung schenkte. Gegen Abend ward der Psahl niedergehauen und etwa eine Meile weit in die Mitte d:r Ebene nahe der Gabelung des Baches gebracht und daselbst aufgestellt. In einem Umkreise von etwa 80 Fuß schlugen die Indianer hierauf 10 Fuß. lange Pfähle in die Erde, von denen aus lange Stricke nach dem Mittelposten, zu dessen Halt gezo gen wurden. Die Zwischcnrüume zwi.
schen den einzelnen Außenposten hing man mit Busselseuen, Decken und anderem Plunder zu. -so daß das ganze Machwerk von weitem einem öircuz ähnelte, dem ein Wind das Dach ge nammen. Den ganzen Tag schafften vlle Hände fleißig daran, um diese Arena, in denen später die Jndia ner die barbarischen Torturen und Selbstmarter Domtrjnien wollten, zur Vollendung zu bringen. Der dritte Tag war endlich derjenige, ocr dem Sonnengott? geweiht war. Die Arena wurde jedesmal von etwa nnem Dutzend der jungen Krieger be treten. Die meisten derselben standen in dem Alter von 20 bis 22 Jahren and waren von geradezu vollendetem Körperbau. In vollem Kriegsschmuck gekleidet stellten sie sich in einer Reihe aus, das Gesicht dem Gegenstaude, der för Tanz galt, der Sonne zngewcf Tie Hände, wie ein Schnellläufer, l9er Brust geballt, begannen sie nun in mäßigem Tempo nach ocni einförmigen Äetön der Tam ams iind ezn.es Äong'8 auf und nieder zu hüpfen. Tann und wann erschien ein Schaar junger, festlich bekränzter Mädchen auf )er anderen Seite der Arena, und fiel nit einem angenehmen Sopran in da? heisele Geschrei der Männer ein. Etwa nach jeder Viertelstunde unterbrach man den Tanz, um ein wenig auszuruhen. So ging es weiter, bis die Sonne unterging. In diese Zänzs wurden zur Abwechs lung andere Ceremonien eingeflschten. Pferde und Ponies brachte man in den Kaum hinein. Die Medicinmänner beschmierten dann unter Gesang die Flanken der Thiere nrlt rother Erde, älS Zeichen, daß dieselben dem Kriegsgotte geweiht sein sollten. Am vierten Tage des Sonnentanzes Hegannen die Selbstmarterungen. Ungefähr 0 Krieger stellten sich zu densel. den ein; dem Gebrauche gemäh hatten sie schon seit sieben Tagen keine feste Nahrung und seit zwei Tagen keinen Trunk zu sich genommen. Am vierten Tage unterzogen sich zunächst die Krieger,.die am dritten Tage den Sonnen tanz aufgeführt, den Martern, während die Tänzer deS vierten Tages dieselben am fünften Tage u. f. w. erlitten. Mit Sonnenaufgang waren die Tänzer bereits wieder in der Arena er schienen, doch nahmen die Selbstmarter erst um 10 Uhr ihren Anfang. Diese pestanden zunächst darin, daß ein Medlkinmann dje Haut des Kriegers zwischen der Brust und dem Schlüsselbein mit Daumen und Zeigefinger erfaßte. dieselbe soweit wie möglich pom Leibe deS Opfers abzog und dann ein schmalklingiges und scharfes Messer unter sei nen Fingern durch die Haut hindurchstieß. In die so entstandene Oennunq wurde ein Knochensplitter von der Dicke eineS Fingers hineingesteckt Und um denselben über die Haut hin weg ein dünner starker Lederriemen geschlungen, dessen Ende mit einem von der Spitze des Sonnenpfahls" herabhängenden Strick verbunden wurde. Ebenso verfuhr man mit der anderen Seite der Brust. Die eigentliche Marter folgte aber erst: der Krieger mußte sich jetzt von dieser Fessel ge waltsam losreißen, was sich nur da durch erreichen ließ, daß der Knochen die Haut durchriß. Die Schmerzen, die bei den ersten Befreiungsversuchen entstanden, waren noch nicht die schlimmsten, je mehr der Indianer an seinen Fesseln rüttelte, desto größer ward seine Pein. Lauter und lauter erscholl sein verzücktes Geschrei, dicke Schweiktropfen . rieselten an seinem grell bemalten Leibe hinunter, die Muskeln quollen fingerdick unter der Haut hervor, sein Gesicht verzerrte sich gräßlich und wild rollten die weitgeöffnetcn Augen. Bald warf er sich mit dem ganzen Gewicht feines Körpers zurück, bald rannte er um den Pfahl herum, bis sich der Strick fest an demselben aufwickelte und die Haut weit in j
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