Indiana Tribüne, Volume 18, Number 246, Indianapolis, Marion County, 26 May 1895 — Page 10
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D.r Fluch der bösen That. Humore! ke von Th. Müller. Ter Lieutenant von Kadder, in die Residenz commandirt, war gestern ein getroffen und lzeute daran, seine sieben Sachen in der von ihm gemiethcten Wohnung zu ordnen das heißt, er hatte sich inmitten seines Salons" aus einen Fauteuil gesetzt und dirigirte von hier aus 'einen Burschen Pädel, welcher alsdann nach dem Gebote seines Herrn und Meisters that: Nun Säule zwischen Vorhänge an Fensterpfeiler stellen ton und Venus, wenn abgestaubt, daraus setzen..
Pi d.t still d.e Sule. nahm dann den Abguß der Venus, trat mit dem elben an das eme der wen geöffneten Fenster und begann mit dem Wedel den Staub zu entfernen. Pädel war em strammer Bursche, was ihn aber vor vielen seinesgleichen besonders auszeich nete, war seine Haltung er machte. bannte ihn nicht der Dienst ln die starre Form, beständig Pose ein Ueber. bleibsel seiner öfteren Verwendung als Statist, wozu ihn daS Regimentscom mando auf Ersuchen der jeweiligen Theaterdirektion öfters leihweise abge asten hatte. Tiefe Eigenschaft und sein, beim Knöpfepuden und Stiefel wichsen kokett mißbrauchter Cravatte! tenor, erhob ihn in den Auge der die nenden weiblichen Bevölkerung seines GarnisonöorteS Kleinstädte! weit über das Niveau seiner Kameraden und es war so sehr sich 's sein Herr, der Lieutenant, in seiner Sphäre angelegen sein ließ äußerst zweifelhaft, wer schon mehr Herzensunheil angerichtet hatte, Ton Juan oder Leporello. Nachgerade war dann allerdings. Herrn wie Diener, der Boden Klein städtels, der manchmal äußerst com plicirten Engagements wegen, etwas heiß geworden; jeder von ihnen fühlte o etwas wie den muq der oo en That" über sich schweben mit leb hafter Freude begrüßten daher sowohl Herr als Diener das besagte Com mando. In die Residenz! Welches Ge ände für unternehmungslustige Leute wehe aber! Gerade hier sollten all den betrogenen Herzen die Rächerinnen ntflehen. j Der Lieutenant sab also zu und Pä del staubte weiter und warf hie und da einen Blick über die schmale Straße nach den Fenstern v!s.svis, denn er hatte gesehen, daß sich dort bei seinem Erscheinen die Vorhänge bewegt hatten und sich jetzt eine Hand, zu der ein ent blößter Arm gehörte, welche beide, ihren Dimensionen sowie ihrer Färbung nach, entschieden einem Wesen der dienenden Klaffe angehörten, also in seine Sphäre sielen, energisch mit dem Fensternege! beschäftigte und, als dieser nicht sofort funktionieren wollte, mit der Wuth eines eingeschlossenen Raubthieres da ran rüttelte. Aha dachte Pädel in seiner maß losen Eitelkeit, der hätten wir impo nirt, wird gleich den Fensterstock her ausgerissen haben: aber nur kalt. Pädel liebt zu rasches Entgegenkommen nicht Sapperlot das könnte mir hier taugen, gleich im ersten Moment eine Bekanntschaft a U Theatergretel unseligen Angedenkens zu machen gerechter Strohsack, hat mich dieses Frauenzimmer gequält brrr. . .. nein, nein, deswegen ist unsereiner nicht in die Residenz gekommen...." und dann räusperte er sich, spitzte den Mund wie ein Karpfen und wollte gerade seine Lieblingsarie aus Zampa loslassen, bei der er immer einerseits weil er dachte, daß dies nobel sei und andererseits weil er des übermäßig gespitzten Mundes wegen nicht gut an ders konnte die Vokale so fnrchter lich verschaukelte: Wenn eun Mödchen mür gefüllt. So hülst kenn Wüderströ ö ben. . . ., uls er sich noch zur rechten Zeit der An Wesenheit seines Herrn erinnerte. painte, und dafür emen Grandfeigneur poste, dem soeben ein ihm unananeh mes Geräusch auffällt - denn gerade hatte drüben der Riegel nachgegeben und das Fenster war aufgeflogen. Von Kadder unterhielt sich gottvoll; es war aber auch ein Bild zum Malen: Hier Pädel mit dem vornehm über die Schulter geworfenen Kopfe indignirt nach dcm Fenster gegenüber blickend und drüben eine dicke, furchtbar echauf firt aussehende Person, die ihre , Arme gegen Pädel rang der Lieutenant wollte gerade mit dem achen los brechm. als sein Blick wieder auf Pädel fiel. Der Teufel, das war ?eine Pose mehr! Pädels Aussehen hatte sich im Handumvretzen zum Erschrecken verän dert; er stand da Mit gesträubtem Haar, Augen und Mund erschrocken aufge rissen, wie wenn ihm soeben ein Tropfen glühenden Siegellacks auf die große Zehe gefallen wäre ein Bild der höchsten Verblüffung. Dann glitt ein halb blödsinniges Lächeln über sein Gesicht, aber er blieb noch immer wie in der Hypnose: erst als die dicke, rothe Person am Fenster drüben, die linke Hand auf den Busen legend,. die Rechte theatralisch gegen oben streckend, ver zückt über die Straße schrie: .Heulende Wolken, Segler verblüffte.' kam er soweit auS seiner Erstarrung, daß sich seme Hände öffnen, daS Jdea weiblicher Schönheit, dir Venus. krachend auf dem Boden zerbersten und seine Lippen bebend flüstern konnten: Ich bin verloren die Theatergre tel!! Sie,; an die er. soeben noch mi Schaudern ' gedacht, sie die ihm soga seine höchste Idee, die Bretter, welche die Welt bedeuten, wohin sie die Garderobe ihrer Herrin zu bringen hatte, verleidete, sie, deren - verrückter Liebe. Ei ersucht und arSbüchen Clta tionen auS den Rollen ihrer Herrin er .sich längst enttonnen wähnte sie war
hier uyd wohnte ihm gegenüber!!
Bleich und' gebrochen lehnte er am Fensterflügel das, waS ihn nicht ganz umsinken ließ, war der Gedanke, daß, . wo die Gretel war, auch ihre ver rückte Herrschaft, die Schauspielern sein würde und dann mußte auch seir Lieutenant an Flucht denken, an schleu. uige Flucht und ihn mitretten. Von Kadder würde, wenn er ein Ahnung von dem gehabt hätte, wa! durch Pädels Kopf ging, sicher auf seinem Fauteuil geblieben sein, so abei war er schon an das andere Fenstei getreten und direkt in sein Verderbe gerannt. Tenn weit auf thaten sicj auch drüben die zweiten Fensterflügel und umrahmten eine überschlanke, große, phantastisch in ein rothes, faden. scheiniges Schleiergewebe gehüllte Per son, welche, als Antwort auf Gretels Heulende Wolken, Segler ver bluffte " mit rückgewandtem Kopfe in das Zimmer hineindeklamirte: Welch' stevlen Unsinn spricht Dein Mund? Willst Tu denn ewig die Heroen Des Geistes also vergewaltigen?!und dann wandte sie majestätisch ihi Hauvt der Straße zn. Haf machten die Schauspielerin und der Lieutenant zu gleicher Zeit. Ter Schändliche!" rief sie; er aber mit bleichen Wangen: O verflucht die Rittel.Knittelsinger!" Ja eS war die große Tragödin Rit telKnittelfinger, welcher er damals in Kleinstädte!, aus. Langeweile und we gen momentanem Mangel an Besserem, die Kur gemacht und dann so schändlich hatte sitzen lassen, in dem er, um sie sich vom Halse zu schaffen, meuchlings eimn sechswöchentlichen Urlaub erdeten und bei Nacht und Nebel angetreten hatte sitzen . hatte lassen als Opfer ihrer Gläubiger. - Er ließ.damals auch Pä del zurück, dem die Quälereien GretelS ein täglich schlechteres Aussehen brach ten, so daß ihm der Stabsarzt schließ lich rettend die Pforten deZ LazaretS öffnete. .Pädel!?!?" machte nach unheimlich langer Pause der Lieutenant. Pädel aber brachte nur He he he. ..
die .... die .... die .... da .... da ... . da " hervor da kam sie auch chon tragischen Schrittes die -Treppe mpor öffnete die Thüre und stund, wie die Göttin der Rache, im Rahmen der elben die RlttelKmttelnnger na urlich. Pädel hatte beim Eintritt der Tra gödin einen furchtbar langen -HalSge macht, um den Vorplatz überblicken zu önnen und da er die Luft rem fand. war er mit drei Sprüngen hinter der Knittelsinger weg ins Freie geeilt, um sich in semer Stube 'einzuschließen armer Kerl, er machte die Rechnung ohne Gretel, denn kaum hatte er den Schlüssel zweimal von innen umge dreht, als er sah, daß er dieselbe mit eingeschlossen hatte: Das Glück sollt' er sinden in meinen Netzen, Nähm' er mich ein in den rettenden Kahn." hatte Gretel gedacht und da sie die Ge egenheit kannte, legte sie sich hier in den Hinterhalt überlasse wir Pädel seinem Schicksale, Gretel zahlt hm heim, was er an ihrem, und ande en Herzen . verschuldet, kehren wir m die erste Etage zurück, denn auch dort ast der See und will sem Opfer ya ben. Genua" hatte die Ritte! mit Prin zessin E?oll vor sich hingemurmelt, als sie, ehe sie von drüben ihren Weg an rat, mit' der Puderquaste m . mahn sinniger Eile über das Gesicht fuhr, um ich deS Leidens Farbe zu geben: ' Genug, Er ist erhascht. Ich schone ihn nicht länger. Ter schlaue Kadder ist erhascht. Den Oberst. Ganz Spanien und mich hat er betro een." Jetzt, nachdem sie ihrem Opfer gegen überstand, sprach sie frei, aber, nach dem sie einmal aufgezogen, jambte'sie unbarmherzig weiter: kZ.r nksik frnh' iA trutfnf-r .r (iv v.!., Wie hab' ich Dich gesucht, nach Dir ge forscht! Nun? Sprichst Du nicht? Hast Du grau. sam vergessen ' Barbar, daß Du ich war kaumacht zehn Lenze Mich schnöd' verlassen " .Aber beste Rittel." unterbrach sie ver Lieutenant, über den, im Anblick der unabwendbaren Gefahr, der Gal. zenhumor kam, übertreiben Sie doch aicht ein par fidele Soupers. . .. llbrigenS die ganze Welt weiß doch, daß Sie damals schon in den besten Iah. cen " Er höhnt, er. höhnte . Herz kannst Du länger schlagen? Tu kannst es nicht, ich fühl 'S... ich... ich .... oh ... oh .... " Vom Fortissimo bis zum ersterben den Lispeln klang'S also von den Lip pen der schwer gekränkten Rittel, welche darauf mit ihrem langen Körper so ge schickt manöverirte, daß sie dem Lieute nant, trotz dessen entsetzten AuZweichenS, mit Vehemenz an die Brust sank.. He!" wehrte sich der, .Sapperlot, aeben Sie doch' acht, wo Sie hinfallen. au, Donnerwetter, Sie drücken mir ja den Brustkasten enzwel.. .. na, da ha ben wir'S. jetzt mimt sie eine Ohn macht .... 'S Ist gräßlich : ... so seien Sie doch ..vernünttlg. ' Rittelchen, . und machen Sie sich nicht so unsinnig steif. da kann Sie der Teudel auf den Fau leuil kriegen.... uff.... Gott sei Dank, da liegt sie.. .. Schoaschwere noth, .da klopft.' auch noch.. .. alle Wetter, waö thun?" .Na. allen Respekt. Herr von ttad der. Sie debütiren. gar nicht Übel ia der Residenz . . . auch dpi der Dienerschaft geht'S hoch her. wie .ich inV LoÄbe'r, gehen horte k?;e entschulmaen wem lZindringen, aber ich tlopste, schon zum
' Wie, seh' ich recht? Sie, lieber Stabsarzt," entgegnete der Lieutenant dem beliebten Herrn, der noch zwischen Thür und Angel stand, wo kommen denn Sie hergeschneit?" Nun, aus Kleinstädte! natürlich, vom Ministerium telegraphisch herbe fohlen und da dachte ich. Sie sollten mich die paar Tage beherbergen?" Mit großem Vergnügen aber sehen Sie, ich bitte vor allem, was hier zu machen ist!" .Alle Wetter nochmal. ist denn daS nicht die die.. . ." Freilich, die Rittel-Knittelsinger, die damals in Kleinstädte! " Herrjeh, die verrückte Person.... aha ! Todt ist sie nicht, sie hat gezuckt . . .
mein Gott,- wir baden uns auch ein mal . gekannt es wird so in den zwanziger Jahren gewesen sein " Aber, ich bitte Sie, lieber Stabs arzt." unterbrach ihn ängstlich der Lieutenant, ich glaube wahrhaftig sie bekommt Krämpfe?" Keme Rede, so machen sie s alle. wenn man ihnen zu sehr in die Nähe des .Geburtsjahres kommt lassen Sie mich nur machen also, wie ge sagt, so Mitte der zwanziger Jahre maa es gewesen sein.. .." Ah. seyen Sie. jetzt erwacht sie." Hab ich mir gedacht", meinte trocken der Stabsarzt. Wo bin ich?" hauchte die Rittel Knittelsinger. Hier, bei gntcn Leuten " mimte der Stabsarzt und dann die Rittel Knittelsinger: Edgardo sprich, wer ist Mann. der trennend zwischen uns sich drängt?" Unzer. Stabsarzt, theure Rittel" entgegnet? der Lieutenant, kennt Sie .Schon seit dreißig Jahren!" mimte der weiter. Das war nicht ich, das war die Rittel. Die mir. Großmutter ist gewesen. Und Eure frevle Rede hätte nie ver möcht Mich aus der Ohnmacht Bann zu rei izen Mir war. als ob ein gold'ner Regen aft über mich herniederträufle Das brachte mich zu nur!" Sehen Sie.- sagte de? Stabsant halblaut, zu dem Lieutenant, indessen d'e Rittel.Knittelsinger dastand, anzu schauen wie'eine Seherin, sehen Sie die gute ..Seele gibt Ihnen da einen eherzigenkwerthen Wmk, ich will die Sache zum .Abschlufe bringen, was?" Und sich zur großen Tragöbin wendend ragte er bedeutungsvoll: ,Und wenn besagter gold'ner Regen" Sich nun in Wirklichkeit ergösse?" 'Tann aeht Johanna!" antwortete die. Rittel, worauf, der Stabsarzt bei Michtend sein Haupt neigte und wie herholte: Johanna geht . . . . " Tie niiieinnger aver scyivß: Johanna geht und niemals keqrt sie wieder." Tann verhüllte sie mit dem ch!e'.er ihr Haupt und ging. Wenige Auaen blicke darauf, hörte man sie im Ha:S flur befehlend Margarete" rufen, in kurzem betraten' Herrin und Dienerin die Straße und so oft die in Thränen zerfließende Gretel umkehren wollte. streckte die große Tragödin gebieterisch " 5 iw' l. lyren langen Arm gegen oie eigene Hausthüre aus, hinter der denn auch beide' verschwanden. Obett aber, m von Kadders Woh nung. sank dieser dem Stabsarzt. dankbar an die Brust, während unten Pädel mit. affenähnlicher Geschwindigkeit seine Thüre verrammelte, in sein Bett kroch, die Decke über den Kopf zog und trotz allen Pochens von Seite des Lieutenants nicht öffnete, so daß dieser schließ lich seinen Retter in der Noth, den Stabsarzt, unter den Arm nahm und ins nächste Restaurant führte von wo dann Beide sehr .früh" heimkamen. Von Kadder war, wohl in Folge der erzählten Ereignisse, während seines Eommändos merkwürdig zurückhaltend gegen'daS weibliche Geschlecht, und Pä del, sein Bursche sang nicht einmal mehr seine Lieblingsarie: Wenn eun Mödchen mür gefüllt." Gedankensplitter. Die meiste Rücksicht beanspru chen gewöhnlich die Rücksichtslosen. 3ar mancher spricht andern inZ Gewissen bei sich selber ist er aber och nicht dazu gekommen. Nicht alles läßt sich mit Dampf und Maschinen. Mit Electricität nicht alles bedienen. 'S hat mancher die Welt umvelocipe delt Und seinen Geist um kein Haar ver edelt. . Wenn eine Frau auch noch so klenau weiß, was Liebe ist, läßt sie sich oieselk doch-immer wieder gen klaren. Individuelle Ansicht. Prediger: Aber, Frau, schämen Sie sich denn nicht, daß Sie Ihren 'cann so. entsetzlich behandeln? Ihr Mann ist doch das Haupt des Hauses und infolgedessen - auch Ihr - Haupt. ??rau: Na. erlauben Sie mal. Herr Pfarrer,, ich werde doch mal mein Haupt kraken konnen.7 Glückliche Unkenntnis. Gattin: Karl.' warum hast Du Der en Chef nicht gebeten, als er heute bei üns.war. Dir ein paar Wochen Urlaub zu aeben? Du 'weißt, doch, er braucht Dich nicht so nothwendig ' und kann ohne .Dich, auskommen! Gatte: DaS weih ich. wohl,', aber, eben darum; ich möchte nicht gern, dak er es merkt! Passend. Dame: Wie könn ten Sie nur ein so ungeschicktes Dienst madchen engägiren?" Hausfrau: Ja, sie ist ganz unbrauchbar, aber sie hat mandelförmige Augen .und, daö paßt so trefflich zur japanischen Eis richtung memeS TheezMmers.
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