Indiana Tribüne, Volume 18, Number 245, Indianapolis, Marion County, 25 May 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Taglich und SountagS. Die tlgltche Tribüne kostet durch den TrKger U Cent per OoZe, die EonntazZ'.Tribüne' Cent per Woche. Seide ,ufame 15 Cent ober esCentJ perrkonat. Per Post außerhalb de, Stadt ,ugeschiZt in Vorausbezahlung P per t?hr. Officpi 18 Süd Alabama Straße Indianapolis, 3nd., 25. Mai 1895. 2!e Postkarte. Jiz diesen Tagm kann die Postkarte cuf das LSjährize Bestehen in Deutsche land .zurückblicken'. Vom damaligen Oberpostrath- Stephan auf der Allgemeinen deutschen Postconferenz in Karlsruhe im Jahre 1866 ohne Erfolg in Vorschlag gebracht, wurde sie 1863 auf Anregung des Professors an der Militär - Akademie zu Wien-Neustadt, Emanuel Herrmanns, durch den Generalpostdirector v. Maly in Oesterreich emgeführ:. 1870 folgte die Norddeutsche Postverwaltung. Zunächst konnte sich das Publikum nich an die Form de? offenen Mittheilunzeil, gewöhnen; allein nach und nach breitete sich dieses neue Mittel zurErleichterung des brieflichtn Verkehrs immer weiter aus und gewann schon bald wegen der bedeutenden Vereinfachung uno der Ersparniß an Zeit, Arbeit und G:ld einen gewaltlgm Umfang, der sich naturgemäß don Jahr zu Jahr steigert. 1892 betrug z. B. die Zahl der bei deutschen ReichsPosten aufgegebenen Postkarten ungefähr 343 Millionen. Kleine Veränderungen in der Herstellung der Karten in Bezug auf Größe, Papier, Druck konnten rklärlichernxise nicht ausbleiben, und ein richtiger Marken- und Postkartensammler wird es sich nicht haben entgehen lassen, auch darauf sein Augenmerk zu richten. Dem für derartige Feinheiten nicht geübten Aue fallen sie kaum auf. Wie viele mögen z. B. schon beachtet haben, daß in den beiden oberen durch Punkte ausgeführten Linien der deutschen Postkarte jetzt ein Punkt gewöhnlich fehlt? Daß das nicht bloßer Zufall ist, läßt sich bei der Sorgfalt, mit de? die Reichsdruckerei. welche die Postkarten herstellt, zu Werke geht, ohne Weiteres annehmen. Und in der That, auch diese Kleinigkeit" hat ihren Zweck und kann sogar zur Prüfung der Echtheit von Postkarten dienen. Die Deutsche Verkehrs-Zei-iung" gibt dafür folgend? Erklärung: Um die Zeit des Druckes für die Reichsdruckerei ersichtlich zu machen, wird bei den Druckformen in den beiden erwähnten Linien der 5 10., 15., 20., 25. und 30. Punkt von. links oder rechts fortgelassen oder aus den Druck formen, ausgestoßen, was auch bei den gebogenen Formen ohne besondere Schwierigkeit ausführbar ist. So fehlt auf den Karten vom September 1894 der 15. Punkt von rechts, auf denen vom November 1894 der 25. von rechts, auf denen vom Januar 1895 der 5. von links u. s. tu." Außerdem findet man, wenn man die Postkarten gegen da Licht halt, darin ein Wasserzeichen, das aus einem Buchstaben, wzzu jetzt die 0, B, E, D, E, L, M. S, W und Z verwandt werden, und den letzten beiden Ziffern der Jahreszahl besteht, in welchem das Papier geliefert ist. Die Reichsdruckerei stellt augenblicklich aus den für diese Zwecke dienenden Rotationsmaschinen täglich 900.000. Stück her, waS ungefähr dem Bedarf der deutschen Postanstalten entspricht. Ein bleibendes Andenken haben sich die Feldpost - Eorrespondenzkarten" im deutsch - französischen Kriege 1870, bis '71 erworben, die den Verkehr zwischen den im Felde Stehenden und deren Angehörigen vl Hause in außerordentlicher Weise erleichterten und von den Kriegern selbst nach den Anstrengungen des Tages noch gern geschrieben wurden. um ein Lebenszeichen in die Heimath gelangen zu lassen oder von diesem und jenem Vorfall in dem buntbewegten Treiben eines VaterlandsvertheidigerS Kunde zu geben. Aus kleinen Anfängen hervorgegangen, hat sich das unscheinbare Stuckchen Papier also zu einer gewissen Machtstellung entwickelt und kann heutzutage im Zei chen de3 Verkehrs don keinem CulturVolke mehr entbehrt werden. Die Däume deö Prinzen von Sagan. Weit mehr als mit Japan und China beschäftigt sich daS Pariser Publikum zur Zeit mit dem Prinzen von Sagan und dem früheren Communarden, jetzigen socialistischen Deputaten Paschal Grousset. Der Deputirte des 12. Arrondissements im Departement Seine hat beim Staatsanwalt eine Klage gegen den .Prinzen von Sagan und Complicen" eingereicht und diese Herren beschuldigt, frauduleuse menf (betrügerisch) im BoiZ e Von logne Bäume gefällt und fortgeschafft zu haben. Bäume, welche der Stadt Paris gehörten. Der Deputirte erhebt Anklage gegen den Prinzen wegen Diebstahls, beaanaen auf öffentlicken Wegen-, und verlangt Bestrafung auf sruno oer Artikel 379 und 383 des Gesetzbuches, welche Denjenigen, der sich auf öffentlichen Wegen am Allge. meingut vergreift, mit Zwangsarbeit bedrohen. Der Prin.' von Saaan ist vielleickt die bekannteste Persönlichkeit des tont Paris", jenes tont Paris", das so merkwürdig und bunt zusammengesetzt in itrtV Vt8 X . V flJC V!. . i utiv ivuiuitv lOf BIZ giuuDtg und strenae Aristokratie des alten ftaii bourg Samt Germain ein wenig .in i cr . r . t". - - oer nejeroe qau, rur nues, was Kilt aanz und Ckfc und Mode ist. den Ton ngibt. Unter diesen Tonangebenden der Erste ist der Prinz von Sagan, der heute zum Mlndesten ein hoher Sech kiaer ist. aber ein unverwüstlicher Lebe mann blieb eine nicht uninteressante Erscheinung mit etwas erotischem dunklen Teint undsehr dunklen' Äugen,' die

mit dem Weiß des reichllchey und loch

gen Haares, des' Schnurrbarls und der starken Augenbrauen effectvoll contrastiren. Dieser Prinz ist der Held unzähliger Histörchen, die bald in der halben und &aft m der ganzen Welt spielen. Hal6vy und andere galante Erzähler haben ihn oft genug zum

Vorbild ihrer mondainen Prinzen und Clubgrößen genommen, man sieht ihn auf den Rennplätzen und in den Logen der Specialitätentheater, trifft ihn noch in später Nacht in der vergnügten Gesellschask jener Restaurants, wo nach Mitternacht eine Zigeunertruppe zu spielen beginnt, und hat sich gewöhnt, ihn als Schiedsrichter in jedem Streit, in Dingen der Mode, des Sports und der Frauenschönheit anzuerkennen. Einer der vielen ClubS. in welchen der Prinz im Vorstand sitzt, ist der Cercle des patineura, ein Club von Schlittschuhläufern mit klingendem Namen odee klingenden Millionen. Wie andere ähnliche Gesellschaften hatte auch dieser Club von der Stadt Paris einen Platz im Vois de Voulogne gepachtet, wo man im Winter sich auf dem' Eise gewiß ausgezeichnet amüsirte. Der Contract mit der Stadt läuft in zwei Jahren ab. der Prinz, als Vorstand des Cercle, hat die Verlängerung nachgesucht und auch schon eine, allerdings erst mündliche Zusicherung erhalten. Aber der Prinz von Sagan hat den Ehrgeiz, seinen Clubmiigliedern täglich Neues zu bieten. Er sah daS schöne Terrain im Sommer unbenutzt daliegen. Und so kam er auf die Idee, da augenblicklich der Velocipeo-Sport n Paris daö allerbehebteste Vergnügen ist und da auch Lawn Tennis immer gern gespielt wird, auf dem Terrain des Cercle eine Bahn für BicycleS und Tricycles und einen Tennisplatz einzurichten. Und zwar sollte die Bicycle bahn die größte Europas werden. Man wollte dazu eine lange Allee, benutzen, welche drei Meter sechszig Centimeter breit war. Aber drei Meter sechszig das war nickt breit genug für die kühneren Wünsche des Prinzen. Erst mit vier Metern konnte er zufrieden sein. Und so kam es, daß man . die Allee erweiterte und daß man niederschlug, was an Bäumen im Wege stand. Das geschah eigentlich unter den Augen der Behörden. Die Leute, die Einspruch hätten erheben müssen, sahen nichts. Die abgeschlagenen 'Bäume wurden in Wagen nach Paris geschasst. Es scheint, daß Niemand den TransPort gemerkt hat. Herr Paschal Grousset wird von dem Frevel unterrichtet und erhebt in einem offenen Schreiben die Anklage. Und tot Ver waltung des Bois de Boulogne leugnet Alles ab und m den Bureaus der Stadt Paris erklärt man die ganze Geschichte für ein Märchen. Aber sie ist kein Märchen, sie ist eine wahre Geschichte, und vielleicht wird sie für einige Herren in der Verwaltung ein trauriges Ende haben. Inzwischen zerbrechen sich die Rechtskundigen den Kopf, was dem Prinzen von Sagan wohk geschehen kann. Die Meisten erklären, der Paragraph 333 sei aus ihn Nicht anwend bar, denn ganz sicher fehle die diebische Av ich!. Mit der Zwangsarbeit wird es lso nichts sein. Aber es gibt einen anderen Paraaraphen, den Paragra pyen 445. Und dieser lautet tote folgt: Wer einen oder mehrere Bäume saut, von -denen er weiß, daß sie einem Anderen gehören, wird mit Gefänanik nicht unter sechs Tagen und nicht über jechs Monate für zeden Baum bestraft. ohne daß die Gesammtstrafe fünf Jahre übersteigen darf." Sechszig Eichen sollen auf Befehl des Prinzen von Sagan in der Allee des Bois de Voulogne gefällt sein. Sechs mal sechszig ist drei hundert undsechszig. Dreihundertundsechszig Tage f! V ' . 1. ts . u Iilio ocrnaye ein Jayr. AVer werden W ! JT Jt. u c v - cic vseria? mtti nechenexempei anstellen? Im Ernst glaubt wohl kein 'ütenZch daran. mm Nutzlos gequälte Eitelkeit. Daß Runzeln nicht gerade zur' Er höhuna der weiblichen SckiLnbeit bei tragen, ist allgemein zugestanden, und es begreift sich, daß alle männlichen uno weiblichen Schonhertsdoctoren. welche gllaubhaft machen können, daß sie dieselben ohne sonstiaen Sckiaden sicher zu beseitigen verständen, sich bedeutenden Zulaufes erfreuen. Die Elektricität, welche ja heutzutage für Alles herhalten muß,' ist m neueste? Zeit auch als Runzeltödter mit mehr . -!- r , . - . vuci weniger, erfolg IN Anwendung georacyr worden; doch thaten die. der iünaunasbeaieriaen Zvastöckter aui folgende Warnung eines ärztlichen acyöiatles nicht ganz unbeachtet zu lassen: Sicherlich werden mit einiaen der neumodischen elektrischen Processe zur. Besertlauna von Runzeln bemerkens werthe Resultate erzielt; trotzdem sind dieje Methoden zu gefährlich, und eS durste sich kaum irgend ein achtbarer Arzt zur mvfebluna derselben berae ben. ttreilick maa die Eitelkeit auck uoer die nesayren hinwegsehen (welch . . . .' . : . i dem allgememen Publikum ja auch cyon ourcy meyrere Genchtsverband lungen ejniaermaken bekannt aewor ven Und); über ErneZ jedoch wird sie wohl nicht bmweaseben. nämlich : dan das Ergebmß dieser Methoden in keinem Fall sich so gestaltet, wie das Opfer es erwartet! Wir kennen mehrere Damen, denen ihre Rünzelchen wirklich abgenommen woroen ilno, und. die scheinbar leinen Schaden davon genommen haben; aber daß sie jetzt auch nur ein wenig jünger aussehen, daS qlaubt Niemand, außer vielleicht sie. selber noch. - Das Alter macht sich durch eine Reibe Ersckn nungen sofort erkennbar, und die Runzeln sind nicht die hauptsächlichsten darunter, wenn sie auch Manchen als die auffälligsten vorkommen möqen. WaS eine Person alt aussehen macht, ist zunächst die Veränderung rn allen Sauvtlinien deö GelickteS. daS Einfallen der Wanaen. eine -gewisse verkett , oder aucb Schwerkäöiüke

oes Hais. und das Eingehen 'be'3 Fleisches um den Mund herum. Runzeln sind erst wieder eine der Folgen hiervon, welche da und dort auftritt, un6 ihre Beseitigung kann nicht nur nichts an den Ursachen ändern, welche unvermindert deutlich hervortreten, sondern der mit ihrer Entfernung verbundene Schmerz verstärkt wahrr .f " fix. -k!kk rn

ajeiniiuj jene viiiutmuiiyni' i. Ym siirni ist ht Nerböseruna größer, als die Verbesserung, wie sich bald genug für jedes Auge heraustt.m TZrnutrt ftnh us aanz falIIUI. f H. (j w v . o I chem liijeg. wenn ic ugcuu un ,wrihnssa Nerkabren n Ansvruch nehmen, damit sie wieder jünger aussehen sollen. Die schöne egyptische Königin Cleopatra sagt in einem bekannten Shakespeare'schen Stück von r r vC sl . (D.....AT.. f( irnS m Tt SLj, oag ic viuniiu uu darf Shakespeare unbedingt als einen zuten Schönheitsbeurtheiler gelten ? ' m .ri.ff.. lassen. IN lemer oicuui w wahrte diese Beherrscherin der Männerherzen jedenfalls ihren jugendlichen Reiz dadurch, daß ibr Gesicht noch die allgemeinen Conwuren der Jugend hatte, sie sich dessen wohlbewußt, und 7 L 1 ' r i on.r. -. dag sie von 10 ieoyasiem wt. Sie würde sicherlich niemals durch eine trfimmriiinfi- SntTallon etwas an ibren ttgt t - , ; Zügen zu verbessern" gesucht haben, V. . m, i n . . V. i.: f : x schon weil lie innincrio oiz namuu Gesetze der Schönheit und des Reizes dafür viel zu gut kannte, wie sich überhaupt in jenen Zeiten auch Koketten immerhin diel mehr auf die via 1 vn"wl-ri sei. tur seidN uno vie oouairolZ,lc e,lt.. yr TLnhhUtitn derselben veruttutiy t"13 I ließen und sich wenigstens keine Gewalt anthaten. Der Einfluß der Zeitungen aus daS GefchäftSleben. In einer Rede, welche er in einer kürzlich stattgehabten Versammlung der English Newspaper Society" in London aebalten. hat der englische Staatsmann Valkour aesaat. dan die Zeitungen in , ihrer Eigenschaft als Anzetgenmedlum für eine jede civrllsirte Gesellschaft von der höchsten Wich tiakeit sind, da sie Verkäufer und Käufer zusammenbringen." Seinen weiteren Ausführungen nach sind die Neuigkeiten, die Commentare dazu und d:e andere Maschinerie, mittels welcher dem Publikum Information u Theil, wird, thatsächlich für die Allgemeinheit durchaus , nicht von mehr Wichtigkeit, als das in den Anzeigen gebotene - Communicationsmittel." Balfour hat beberuaenswertbe Worte geäußert. Es ist nicht zu viel gesagt mit der Behauptung, daß - die Entwickelung der modernen Civilisatwn durch Nichts in so hohem Grade gefördert worden ist. als durch die Zeitungen, und der Fortschritt aller Erwerbszweige. Unternehmen und Erfindüngen ist durch Nichts mehr beschleuniqt worden, als durch Zeitungsanzeigen. Die Zeitungsanzeige bringt Verkäufer und Kciuser, Vorrath und Bedarf mit einander in Verührunz und dieser Contact übertrifft die Vortheile der früherenMarkte u.dMessen. Durch Erleichterung . und Vermehrung der Communication sind die Preise' reducirt worden unter aWiAiuilntr ylnr, gunq des Wettbewerbes und Vermehruna der Nachfraoe nack Nrodukt?n sowie Productionsmitteln. welche zur Entwickelung der Cultur beiträgt. Durch eine Anzeige wird die Jnformalwn, weiaze sruyer nur wenigen und in der Nähe zugänglich war. oder die sick don den Hauptmärkten durch das Hörensagen nur langsam verbreitete, in schnellster Weise nach den fernsten Geaenden gebracht. Mit Kilie verbesser. ter Verkehrs- und Transportmittel hat das moderne Anzeigewesen das Aussehen der modernen Gesellschaft vollständig verändert, indem es ihre vielfachen Bedürfnisse verallgemeinerte.und dem Erfinder, dem Fabrikanten, ja jedem Producenten (den Farmer nicht ausgeschlossen) einen Markt gegeben, der sich über die aanze Erde auödebnt. Dai Schild deö Kaufmannes , bleibt nlcyl aus jemen Geschäftsplatz beschränkt, denn durch Vermittlung der Zeitung bekommt Jedermann dasselbe ,u Gesicht; ja die Mehrzahl aller Menschen kann vielseitige Informationen nur auS den Anzeigen erhalten. . Dieselben ersetzen Preislisten, . Bulletins,. Stellenvermittelungs und Mieths bureau? u. s. w. Der Nutzen, welcher großen Zeitun?en auS den Anzeigen erwächst, ist im Vergleich mit den Vortheilen, welche den Anzeigern- und dem Publikum zufließen, .ungemein gering. Mas immer dazu beiträgt, die Circulation einer Zeitung zu erhohen und das ihr entgegengebrachte Vertrauen zu erweikern, kommt direkt Allen zu gut, welche in das betreffende Blatt Anzeigen einrücken lassen. Die Zeitung selbst erhöht ihre Macht, den Interessen des Publikums zu dienen, indem sie den KreiS ihrer Informationen erweitert und die Qualität derselben verbessert. DaS gesammte Publikum profitirt von dem Nutzen, den die Zeitung selbst als Communicationsmedium zwischen Verkäufer und Käufer hat. Ohne die Veröffentlichung von Anzeigen würden Sie Zeitungen ohne die nützlichsten In. formationen des modernen LebenS sein. Cs kann keinem Zweifel unterliegen, daß einem jeden Zweig der modernen Seschäftöthätigkeit, welcher sich eines blühenden Zustandes erfreut, der nöthige Lebenssaft durch die Zeitungsanzeigen zugeführt worden ist. Kaufleute oder Fabrikanten, welche vor wekiigen Jahren nur' in ihrer nächsten Nachbarschaft bekannt waren, haben mit Hilfe der Anzeigen- ihren Namen, ihre Waaren bezw. ihre Erzeugnisse im anzen Lande, ja weit über die Grenzen desselben bekannt gemacht. - Dadurch sind aus kleinen Läden große Vazare,. aus unbedeutenden Werkstätten ausgedehnte Fabriken geworden. S?eue Geschäftsmethoden, welche den Konsumenten Nutzen bringen, sind einiig und allein auf. die Anzeigen zurückzuführen, und in demselben Maße, wie

nauneure und Fabrikanten ihre' Ab satzgebiete erweiterten, kamen sie in die Lage, ihre Preise herabzusetzen und, durch Vermehrung ihres Absatzes, den Profit zu erhöhen. Dabei befindet sich das Anzeigen-

wesen noch in den ersten Stadien--sei-ner Entwickelung. Es hat den Handel erst in seiner Peripherie berührt, wird iber immer tiefer eindringen, je mehr die Geschäftsleute den Nutzen erkennen werden, den es ihnen bringt. Die Abfassung von Anzeigen entwickelt sich allmälig zu einer Kunst, denn in derselben sollen nicht nur in wenigen, sondern auch in attraktiven Worten schätz öare und umfassende 'Mittheilungen knthalten sein. Auch typographisch er scheinen die Zeitungsanzeigen immer mehr geschmackvoll und ihr Nutzen für den Geschäftsmann stetig größer, denn die Zahl derjenigen Personen, welche aus dem Anzeigenteil der Zeitungen ihre Information für Einkäufe schöpfen, wächst in rapider Weise. Für den einsichtigen Geschäftsmann ist das Anzeigenwesen ein Factor geworden, den er bei seinen Unternehmungen nicht auer Acht lassen darf, da ohne Anzeigen ein Erfolg undenkbar ist. Deutsche Lseal5kaiyrliyktt. Anhalt. Köthen.' Das Küssen ziemlich theuer bezahlen mußten unlängst drei Leate in einem Orte bei Köthen. Sie befanden sich in animirter Stimmung und umarmten und küßten die Frau eines Arztes des OrteS. Der Arzt stellte Strafantrag gegen die Attentäter. und diese sind, trotzdem die Angele genheit noch im letzten Augenblick auf gütlichem Wege ihre Erledigung fand, ZU 500, 200 und 100 Mark Strafe verurtheilt worden. SfaOjUiu Dresden. Noch im Laufe dieseZ Sommers dürste aus dem hiesigen Solbeinplatz die Aufstellung des Gerechtigkeitsbrunnens" erfolgen. Zu beiden Seiten der Gerechtigkeit" sind zwei kleinere Gestalten, die Unschuld" (weiblich) und die Schuld" gedacht. Die Figuren werden in der hiesigen Erzgießerei von Bierling gegossen. Nunmehr ist dem Militär seitens der zuständigen Behörde der Besuch sowohl der Waldschlößchenbrauerei als des Stadtwaldschlößchens untersagt worden. Elsterberg. Der .hiesige Stadtgemeinderath hat beschlossen, auf Kosten der Stadt ein neues,300 Quadratmeter Baufläche umfassendes Postgebäude erbauen zu lassen unj hierzu ein Kapital von 84,400 Mark aufzunehmen. welches in 33 Jahren mit A Procent zu tilgen ist. Franke nberg. Ein aus Wien stammender Gärtner, Namens Münzker. dessen von ihm getrennt lebende Frau mit ihrem etwa 6jährigen Knaben bei ihrem Bruder in Frankenberg Aufnahme gefunden hatte, war derselden nachgereist und hatte auch alSGärtnergehilfe hier Arbeit gefunden. Wohl aus Aerger darüber, daß feine Frau nichts mehr von ihm wissen wollte, lauerte er seinen Jungen ab, um denselben zu erschießen. Der Knabe floh aber, als er die Waffe auf sich gerichtet sah und entkam. Hierauf tödtete sich Münzker selbst durch einen Schuß in , den Kopf. Würzen. Wegen mehrerer m der Neuen Wurzener Zeitung" enthaltenen gröblichen Beleidigungen des Hrn. Stadtrath Dr. Krippendorff wurde der Redakteur Paul Köhre zu einer Gesammtstrafe von 6 Wochen Gefängniß sowie zur Tragung der Proceßkosten verurtheilt. Z w i ck a u. Der Bergarbeiter Kurde im Nordtheil von Zwickau versuchte im vorigen Sommer seine Ehefrau durch Erschießen zu ermorden und entfloh.' als er Letztere schwer verletzt hatte. Letzthin wurde in einem Walde bei Waldenberg der stark verweste Leichnam eines Erhängten ausgefunden und in diesem der verfolgte Kurtze recognoscirt. Seine Ehefrau ist wieder genesen. ezrsglzerioattzun, Oel7n . D a r m st a d t. Die Großherzogliche Regierung hat das LandeSkriegerdenkmallm Bois de la Cusse bei Metz untersuchen lassen und beantragt bei der Zweiten Kammer die Bewilligung von 6000 Mark zur Reparatur deS Denkmals und zur Erwerbung des nöthiaen Geländes, um . einen besseren Zugang zu demselben herzustellen. Die Stadtverordneten nahmen einstimmig die Offerte eines Consortiumö an, welches durch die Niederlegung eines Häuserblockes südöstlich vom .Schloß, eine Schloßfreiheit schaffen und den freien Platz der Stadt schenken will. Die Geldmittel sollen nach Berliner Muster durch eine Lotterie aufgebracht werden. Die zwe'te hessische Kam mer bewilligte Millionen Mark aus den Ueberschüssen de Staatsschatzes für den Neubau eines Museums nach den Plänen deS NegierungSbaumeisiers Prof. Messel. Mainz. Der Mainzer VerfchönerungSverein erließ soeben sein AuSschreiben für den Wettbewerb, um ein Erinnerungszeichen an das 11. Deutsche Bundes schießen. Eingeladen sind hier geborene und ansässige Künstler. In Folge der Explosion eineS Dampskochtodfeö wurden die Frau und das Dienstmädchen eineS Architekten durch das dem Kessel entströmende Wasser furchtbar verbrüht. M,kl,nvra. D o b e r a n. Außergewöhnlich rege ist in diesem Frühjahr hierorts die Bauthätigkeit. Nachdem Maurermeister.NieSke auf seinem großen, von dem Eisenbahn - Bauunternehmer Lenz angekauften Territorium im vorigen Jahre zwei Villen fertiggestellt hat, baut er, jetzt dazu eine dritte, mit der Front nach der Dammchaussee und eine vierte nach der Bismarckstraße zu. , G reve S mü h'len. Auf unserem, unweit der. Stadt gelegenen Tan nenberge werden die Anlagen, die vor etwa 15 Jahren von dem hiesigen Verschönerungs Verein angelegt und seitdem über Erwarten herrlich. gediehen sind, in' diesem Jahre um ca. 1500

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Quadralrutyen von dem angrenzenden Kämmerei-Acker erweitert werden. 0raunsd)ntl0. Braunschweig. Verliehen wurde dem Schafmeister Christian Sonnemann zu Salzdahlum das neben dem Orden Heinrichs des Löwen gestiftete Verdienstkreuz zweiter Klasse. Bad uarzvurg. mxt Bismarck hat die ihm von hiesiger städtischer Verwaltung angetragene Ehrenbürgerschaft angenommen und sich bereit erklärt, eine Deputation aus Mitgliedern unserer städtischenCollegien zu empfangen. Brot seid. Der Regent verlieh dem Ehepaare Feuge hier zur goldenen Hochzeit eine Prachtblbel. tvenpurg. Beverbruch. Hier hatten sich fast sämmtliche unserer Ortseingesessenen versammelt, um über den Bau einer Kapelle in unserem Orte zu bera then. Man wurde dahin einig, daß die vorhandenen 4000 Mark Baugeli. v v . r i.!. f. l. ver Nlcyl gcnugien uno oag oic jegicnoe Summe zum Bau der Kapelle durch Zeichnung freiwilliger Beiträge aufzubringen sei. Bloh. Der bisherige Bezirksvorsteher Herr Baedeker scheidet mit dem 1. Mai als solcher auS und übernimmt von dem Zeitpunkt ab Herr Willen die Geschäfte eines Bezirksvorstehers für den Bezirk Ofen-Wehnen. Burg Kniphausen (Jederland). Ein schwerer Unglückssall traf den Herrn Zimmermeister C. Dierks, der von einem Baume fiel. Hierbei zog er sich schwere wnere Verletzungen zu, auch mußte ein Finger abgenommen werden. V lsag'Lotkrin gen. Metz. Ein zahlreiches Trauergefolge, meist aus Angehörigen der eingeborenen Bevölkerung bestehend, gab der irdischen Hülle des vor einigen Tagen im Alter von 82 Jahren verstorbenen Herrn Gavarni unter diesem Künstlernamen war er der gegenwärtigen Generation fast ausschließlich bekannt die letzte Ehre. &httt?ai,. Frankenthal. Vom Reichsgericht wurde die Revision deS hier zu 2 Jahren Gefängniß und 3 Jahren EhrVerlust verurtheilten ehemaligen Confularagenten Richard Sebastian Kaufmann in Neustadt a. H. verworfen. Neustadt a. H. Steckbrieflich verfolgt wird der frühere praktische Arzt Dr. Otto Klietsch. der 1861 zu Homburg an der Ohm geboren ist und dem zur Last gelegt wird, 50.000 M. unterschlagen zu haben. Dauern. München. Der Goldarbeiter Kolbinger, der kürzlich den Juwelendiebstahl in dem Laden beging, den er selbst früher innegehabt und dann an einen anderen verkauft hatte, hat sich im Gefängniß erhängt. In Bayern genießen circa 190,000 Personen Armenunterstützung und beträgt die jährliche Mehrung der armen Leute gegen 2500. Der jährliche Geldaufwand, sowie der Werth der abgegebenen Naturalien beträgt acht Millwnen Mark und steigt der Aufwand alle Jahre um circa 300,000 Mark. Die private Wohlthätigkeit ist mindestens ebenso groß und darf man etwa zwanzigMillwnen Mark im Ganzen als jährlich, Armenunterstützung rechnen. Wenn es noch 20 Jahre so fortgeht, dann gibt eö bald mehr Verarmte als Wohlhabende. Augsburg. Bei der Räumung der Dunggrube im Anwesen des BäckerS Schmid stürzte der die Arbeit vollführende Landwirth in die Grube und fand den Tod. ebenso sein Sohn, der ihn retten wollte. Ein dritter Mann, der zu Hilfe eilte, wurde bewußtlos und ist tödtlich erkrankt. Neuburg a. D. Der Soldat Jgnaz Seiderer.. Oekonomiehandwerker beim 15. Jnf.-Reg. feuerte auf seine Geliebte Therese Frank von Obermaxfeld auS Eifersucht vier Schüsse auö einem Revolver ab, die sie schwer verlebten, und tödtete sich dann selbst durch den fünften Schuß. An dem Aufkommen der Frank wird g zweifelt.. Die Bäuerin MarieSchlager auZ Lohe hat sich mit ihrem vierjährigen Mädchen in der Genn ertränkt. Zerwürfnisse in der Familie sollen das Motiv zu dieser unseligen That gewesen sein. S t r a u b i n g. In Amselfing brach in dem Anwesen deö Oekonomen Ammer dortselbst Feuer auS, welches daS Wohnhaus vollständig einäscherte. Die beiden 3 und 4 Jahre alten Kmder des Besitzers, durch welche wahrscheinlich das Feuer entstand, befanden sich oben in der Mägdekammer und verbrannten vollständig. MQtemvera. Stuttgart. Bildhauer Karl Donndorf, Sohn des Prof. D., hat einen schönen Auftrag erhalten. Viktor von Scheffel, der volksthümliche Dichter, hat seiner Zeit einen- längeren Aufenthalt im k. Bad Teinach genommen. Sein Andenken soll durch ein Denkmal geehrt werden. Als Standpunkt ist eine Höhe bei Teinach gewählt. Auf einem Unterbau ruht ein errathischer Block; in diesen wird daö Medaillonbildniß deö Dichters in Profil eingelassen: Gerade die Einfachheit der Formen dürste dem Sinn und, Geist deS Dichters am besten entsprechen. C a n n st a t t. Der seit Ostermontag vermißte Schenkwirth Franz Halder zum Kaisersaal wurde dieser Tage hier als Leiche aus dem Neckar gezogen. Ob Selbstmord oder Unglücksfall vorliegt, ist nicht aufgeklärt. ?avn. Karlsruhe. Das hier 1893 vom Vereine Frauenbildungsreform" begründete erste Mädchen-Gymnasium Deutschlands hat seitens der Regierung eine sehr wichtige Zustcherung erhalten. Auf eine entsprechende Anfrage des Vereinsvorstandes hat nämlich jetzt da? badische Unterrichtsmini sterium geantwortet, daß es bei regelnäßiger weiterer. Entwickelung deS, Nädchen-Gymnasiums keinen , Anstand nehmen werde, den Zöglingen dessel ben nach Vollendung iörer srdn.uMZ-.

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In den ersten warmen Tagen des Frühjahrs, nachdem wir im Willter schwer und reichNch gegessen, kommt es tzaustg vor daß die Leber nicht richtig arbeitet. es übermannt uns ein Hefüßl von Mdigkcit weches jedermann wohl bekannt. Also regulirt euer System und dafür giebt es kein besseres Mttel als

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mäßigen Studien die Zulassung zum Naturitätsexamen zu gewähren. Der 30iäbriae Kaufmann Emil Essing, der seit zwei Jahren einer hiesi;en Niederlage der Chokoladenfabrik ,on Gebrüder Stollwerk in Köln vorland, ist unter Mitnahme der OsterAnnahmen verreist. In dem neuen liangirbahnhof wurde der ledige Matöverist Gottlieb Knötzele von Gochsjeim, 24 Jahre alt, von einem abgestojenen Güterwagen überfahren , und lieb sofort todt. Furtwangen. Unier demVer,acht. die Sägemühle des SeverinArmiruster am Schmidsberg, Gde. Schap iach, angezündet zu haben, wurde Sä,er I. I. Kneißler verhaftet. Stnwek,. A a r g a u. In Zosingen ward der Grundstein der von Herrn Hauptmann väster gestifteten und mit einer halben Rillion dotirten Rettung?anstalt getat. Baselstadt. Der Große Rath willigte Fr. 330.000 für Restauraion der St. Elisabethenkirche. G l a r u s. Der Weg von Glarus iber den Sackberg in's Klönthal ward m Interesse der Fremdenindustrie durch etwa 50 Wegweiser bezeichnet. Luzern. St. Urban, die Heiland Pflegeanstalt für Irre, vermag sich fortan aus ihren eigenen Mitteln zhne staatliche Hilfe zu erhalten, was bezüglich der Erziehungsanstalt RathSaufen noch lange nicht zu erwarten ist. Die Kosten der ärztlichen Armenpflege, welche dem Staat zukommen, stiegen in den letzten drei Jahren von 44.000 isr. auf 55.000 Fr. St. Gallen. Herr Landamtmann Keel. der nächstens auf eine 25jährige Wirksamkeit alZ Mitglied des Negierungsrathes zurückblicken kann, 'oll durch eine besondere Feier geehrt werden. Zürich. Der gemischte Chor Tbalweil feierte durch Aufführung der prächtigen Composition von Romiera Schiller's Glocke" seinen 60jähriaen Bestand und das Andenken seines Gründers, des Sängerpfarrers" Sprüngli. &flevvdu B r ü n n. Beim Abstiege von der Rax-Alp sind 4 Ausflügler abgestürzt, von denen zwei erheblich und einer leicht verletzt ist. Ferner-stürzte von der Rax-Alp ein Postbeamter ab und erlitt einen Beinbruch. Budapest. Der Kutscher Topits erschoß nach einem Wortwechsel seine Geliebte und dann sich selbst. W i e n e r - N e u st a d t. In der Weigelsdorfer mechanischen Weberei der Firma Boschan dahier ist ein Streik ausgebrochen. 300 Arbeiter sind ausständig. Ursache des Streiks ist die Aufführung einer Mauer zwischen der Fabrik und den Arbeiterhäufern, wodurch die Arbeiter einen Umwea von 200Schritten machen müssen. Vrsvln, MeNkal,. Dortmund. Von einem schweren Unglück wurde der Arbeiter Fletscher von der Kornebachstraße betroffen, indem ihm durch eine Blechscheere die rechte Hand buchstäblich abgeschnitten wurde. Derselbe liegt im Krankenhause hoffnungslos darnieder. Münster. Im hiesigen Zoologischen Garten ist neuerdings ein RiesenAmmonit aufgestellt mit den colossalen Dimensionen von 2,55 Meter Höhe, 6 .77 Meter Umfang und 7000 Pfund Gewicht. Die Ammoniten ähneln Lußerlich einem Schneckenhause, besitzen aber im Innern viele mit Luft gefüllte Kammern und am Ende eine Wohn kammer, worin daS Thier steckte. Dieser Riese stammt auS dem Kreidemeer. Alle Ammoniten sind jetzt auLgestorben. Das ausgestellte Exemplar ist das größte, welches je in der Welt bis jetzt aufgefunden wurde. Unna. Der Landwirth Schoppe von Hemmerede wurde auf dem Nach hausewege von zwei rohen Burschen überfallen, auf die gröbste Weise mißhandelt und in einen Teich geworfen. Damit aber war der bestialischen Rohbeit dieser Menschen noch nicht gedient. Sie zogen daS unglückliche Opfer wie der, aus dem Wasser hervor und setzten die Mißhandlungen fort, denen Schoppe am folgenden Morgen erlegen ist. Die Thäter, zwei Knechte im Alter von 22 und 26 Jahren, sind bereits ergriffen und in das hiesige Gefängniß eingeliefert worden. ES liegt wahrscheinlich ein Racheakt vor. VrsVkn, S,NVl7a. Frankfurt. Ein Bursche auS dem . Württembergischen. NamenS Friedrich Bauer, der in der Bäckerei von I. Glauberg angestellt ist, hatte das Unglück, bei einer Gesangsübung die untere Reihe künstlicher Zähne zu verschlucken. Der jung Mensch wurde im Heiliggeisthospital aufgenommen, woselbst es bis jetzt noch, unmöglich war, daS Gebiß zu entfernen. - Der Zustand des jungen .Menschen ist bedenklich. Heröfeld. Ein Schüler der hiesigen . Kriegsschule, Portepee-Fähnrich im Jnfanterie-Regiment No. 55 (Graf Bülow . von Dennewitz) Georg von Detten., hatte da Unglück, bei einem Uebungkritt mit dem Pferde zu stürzen. ' " " '

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