Indiana Tribüne, Volume 18, Number 244, Indianapolis, Marion County, 24 May 1895 — Page 3
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Roman von H a n L Richter. (Fortsehung ) mnt . häßliche "Empfindung lioq wie ein kaltes Reptil an Gisbert heran ...das, Mädchen, dessen Augen ihn so taubenhaft unschuldig anblickten, log! Genau, vor einer Woche hatte sie ihm, fast an. derselben Stelle, mit derselben Unbefangenheitmit der gleichen, lind lich altklugen Miene eingestanden, daß sie das Tanzen über Alles liebe. Es war ja eigentlich eine Bagatelle, eine vollkommene Nichtigkeit, gesprochen um nicht zu schweigen, doch unvjo widerwärtiger erschien ihm diese Lüge, welcher nicht der geringste Zwang zur Entschuldigung dienen konnte. Dss war entweder Lust am Lügen oder völlige Abgestumpftheit gegen das Wahrheitsgefühl. Frau von Rohrbach enthob Gisbert einer Antwort. Im Herantreten hatte sie die letzten Worte vernommen und warf nun mit einem spöttischen La cheln hin: ), Ange, wie jäh wech seist Du Deine Grundsake! Noch vor einer Viertelstunde schwärmtest Du mit dem Rittmeister von Reinols von den himmlischen Wonnen eines StrauK'schen Walzers." Aus den sanften Taubenaugen brach ein kurzer, grimmiger. Blick hervor. Das blasse Madchenangesicht ärbte sich dunkelroth bls unter das dichte Stirngelock hinauf. Deinem sonst so scqarsen Ohr scheint die Ironie meiner Worte diesmal völlig entgangen zu sein, liebste Sophie." Ironie? Gegen Herrn Steinhausen oder gegen Herrn - von Reinols? Das diesmal" klingt so unbestimmt. und Dein liebenswürdiges Gesichtchen weiß noch gar zu wenig von der häfc ichen, unweiblichen Ironie! lächerte Frau von Rohrbach gutmüthig in den Schwanenflaum-Besatz ihres Fächers hinein, als bemerkte sie den ihr zugesandten spitzen Pfeil gar nicht. Ich erhebe durchaus nicht den Anspruch, liebenswürdig zu erscheinen." Nein doch: ich weiß jeder falsche Schein, jede Verstellung ist Dir in den Tod zuwider." Noch mehr Neid, der sich unter der Maske der Liebe und Theilnahme verbirgt." Und sanfte Güte und Unschuld. welche man wie eine Gesellschaftsrobe für die Augen der Welt anzieht, während man sich im engen Familienkreise mit dem bequemen Schlafrock der rücksichtslosen Selbstsucht behilft und von dem Throne absoluter Selbstherrschast herab, den man sich aus der Affenliebe nachsichtiger Eltern oder eines schwachköpfigen Gatten zurechtzimmert, die armen Verwandten und Dienstboten tyrannisirt. Glückliche Ange, davon weiht Du noch so gut wie nichts mit Deinen neunzehn Iahren und Deinem offenen Kinderherzen. Und. ebenso wenig von boshafter Heimtücke!" Natürlich, ich kenne a Dem golde nes Gemüth, Liebste. A Propos, schaltest Du Klara vorhin, weil ich sie einige Minuten für mich in Anspruch genommen hatte? Die Arme wußte freilich kaum noch, wo ihr der Kopf stand, obwohl ich mir kaum denken kann, daß Deine anspruchslose Toileite, so vieler Beihülfe bedarf." Der aufgeklappte Fächer beschrieb nun ein schwirrendes Rad vor dem. lächelnden, blühenden Frauenangesicht. Wie ein Schild erschien er mit seinen aus den weißen Atlasfedern verstreuten Goldsltttern, und gleich dem Helmhusch eines kampflustigen Ritters nickte darüber das reiche, getreideblonde Haar mit seinen künstlichen Puffen und Löckchen. .Etst jetzt siel Gisbert der scharfe, mit versteckten Beziehungen durchsetzte Ton des lebhaft geführten Zwiegespräches auf. Sein Unbehagen , derstärkte sich, da er nun zu Ange hinüber flickte. Auf ihren Wangen brannten zwei heiße, rothe Flecke, und vm die fest geschlossenen Lippen grub sich ein harter Zug.' wie der Vorbote eines rücksichtslosen Wortes, welchem die bekannt scharfe Zunge der schonen Wittwe sicherlich nicht die Erwiderung schuldig bleiben würde. Dabei drängte sich ihm. die unbestimmte, instinktmäklge EmpslnvunL aus, dak dieser Wortwechsel nur seinetwegen geführt wurde. Aus welchem Grunde? Zu welchem Zweck? Das freilich blieb ihm unerfindlich. Welche Situation! jlnd die Herren, die auf dem Wege nach dem Spielzimmer das kleine Ka binet durchschritten, sahen rhn so eigenthümlich verschmitzt an. Sophie!" sprühte es nun vonAnges Lippen da erschien als Rettungsengel Guidos schmaler, kluger Kopf zwischen den Thürvyrhängen. Die Damen beurlauben mich doch gütigst einen Moment; ich habe meinem Bruder einige Worte zu sagen,", fiel er gegen seine gewohnte Uberrücksichtsvolle Höflichkeit dem Mädchen ins Wort und enteilte. Du giebst sehr umfangreiche Ren-dez-vous," sagte Guido mit seinem kühlen, fast stets mit Ironie oder SarkasmuS durchmischten Lächeln. 't Ach, ich bin froh, daß ich mich durch Dein Kommen frei machtil konnte. Es ist' doch wahrhaftig nicht angenehm, 'als unbetheiligter Dritter einem maskirtenWortgefecht, beiwohnen zu müssen. Die beiden Cousinen schei? aen nicht auf dem besten Fuß 'zu stehen." ; Heiliger Brahma, das kommt Dir erst jetzt zum Bewußtsein? Ja. woher sollte ich es , wissen?" fragte Gisbert, der sich dem weltklu? gen Bruder gegenüber stets ein wenig unsicherfühlte, kleinlaut. ; i Wer, der,, Augen .hat. vx sehen. weiß es nicht? -Es ist daS döchso selbstverständlich., wie daö kleine Em Maleins. -Frau EoMens Vajer.hat
sich arm spelulirt und ist dann eineS plötzlichen Todes verblichen; sein Bruder, unser verehrter Gastgeber, hat es bis zum Millionär gebracht. Als vorsichtiges Mädchen knüpfte sie die Familienbande noch enger, indem sie den Neffen und speziellen Liebling ihrer Tante Breithaupt n6e de Rohrbach HziratHete. , der leider in der Blüthe seiner Hauptmannsjahre zweiter Klasse starb. An Schönheit
steht sie hinter Ange nicht zurück, noch weniger an Klugheit, aber während jene mit vollen Händen aus des PapaZ Arnheim schöpfen kann, ist sie auf eine schmale Pension angewiesen, muß kriechen, schmeicheln, sich demüthigen, um an dem Wohlleben der Verwandten theilnehmen zu dürfen. Da wird jeder Genuß nur durch bittere SelbstVerleugnung erkauft. Arme Verwandte das ist so mit das Jämmerlichste unter allen Jämmerlich!ten dieses Erdenlebens! - Und- Frau em Ange ist trotz ihrer Taubenaugen klug genug, die Rivalität einer so pikanten Cousine zu würdigen. Hübsche, kluge, junge Wittwen haben bekanntlich außerordentliche Chancen. Nun kannst Du Dir wohl an den Fingern abzählen, wie weit da Verwandtschaftlche Liebe, gegenseitiges Vertrauen. Neidlosigkeit und andere schöne Tugenden gedeihen können." Hoffentlich siehst Du nach Deiner beliebten Weise zu schwarz." Hoffentlich? Laß doch die Beiden ich gegenseitig mit ihren Toiletten, Frisuren, Schminktöpfen und Courmachern argern! Schon SchopenHauer, dessen Lektüre ich Dir Nicht dringend genug empfehlen kann, sagt, daß zwischen Weibern schon von Naur Feindschaft ist. daß sie, sich sicht-. barlich mit mehr Gezwungenheit und Verstellung entgegentreten als zwei Männer und daß sie einander stets anschauen wie Guelfen und Ghlbellinen. Daran wirst Du, mein sanfter Gisbert, keinen Deut ändern, da. ist absolut nichts zu hoffen. Und da? ist gut für uns Männer, die wir uns den Frauen gegenüber meist einer geradezu u5?erzeihlichen Schwäche schuldig machen. Ihre gegenseitige Eifersucht, fast ausnahmslos weniger einem Herzensinteresse als dem ganz ordinären Neid entspringend, schafft, uns . in ihren eigenen Rechen Verbündete. Ohne daö hatte uns dieses sogenannte schwache Geschlecht langst schon, das Füßchen völlig auf den Nacken gesetzt. Ach. wie würdest Du sonst enden, mein harmloser Gisbert, der Du unter jedem weißen Kleidchen einen Engel vermuthest?, Ange der Engel. Bravo, kleiner Plötz!Jedenfalls rmpfinde ich menschlicher als Du mit Deinem, nur die Schattenseiten und Sonnenflecke' er? spähenden Pessimlsmus, der keine Zufriedenheit in Dir aufkommen, läßt." Schon gesagt aber wenn Du in Deiner Blindheit mal in ein Netz geräthst, was ohne mich längst.. geschehen wäre.- und du srischgewaschene Tugendengel sich in eine Spinne verwandelt. die Dich gemächlich bis auf den setzten Blutstropfen aussaugt,-was dann, mein Herr Optimist?".. Guido strich mit Überlegenem Lächeln den Schnurrbart empor. Erwarte Erbarmen von einem Löwen, welchem Du sein Junges geraubt, doch nicht von einem' Weibe, das Du liebst oder geliebt hast." ..Ach. Unsinn!" . Du reiner Thor! Du unbetheiligter Dritter'.Das klang so schars lroniscy. vag Gisbert den Bruder verwundert ansah. Waö soll das nun wieder heißen?" Will ich Dir anderswo erklären. hier fürchte ich die Ohren der Wände. Uebrigens ist es wieder einmal schau derhaft langweilig mir zuckt schon der Krampf durch die Kinnbacken. Kommst Du mit?" , Gern; ich möchte mich nur Frau Breithaupt empfehlend Gut, so nehme ich Vater, Tochter und Nichte auf mich, In der Garderobe treffen wir uns ftun Gisbert einmal kritisch ange regt war, fiel es ihm auf, wie bereitwillig im Theezlmmer ihm die um Frau Vreithaupt geschaarten Damen ihre Phalanx zum Durchgang öffne ten. wie auffallend lebhaft die geborene von Rohrbach sein frühes Fortgehen bedauerte, wie vielsagend - dabei die Anderen die mehr öder minder ange grauten Kopfe zusammensteckten. In den nächsten vier Wochen lasse ich mich entschieden nicht hiec sehen," gelobte er sich, und. dann -sagte er sich. daß seine Verlobung diesen erZehr jvohl ' überhaupt beenden werden . Nur emen ganz ' kurzen, verstohlenen Blick-vermochte er noch mit Klara aus zutauschen, aber in dieser. Sekunde sägten 'ihm- .die .lieben, blauen .Augen so .vies. Holdes und SüßeS,' datz. vor' dem inniaen .Liebesaefübl alles Andere jn ihm'Kwand,.. ' ' ' Feuchtkalt . schlug , . die Herbstliche Rachtwft den-' Brüdern entgegen, als sie aus dem-Hause traten. - v Guido schüttelte' sich seine. Cigarre, anzündend.- Brr, ekelhaft,' dieser Herbstnebel! ..Na,', waSsagte Frau B'reithaupt. 66s Rohrvacdl" Sie war sehr, liebenswürdig - sKann ich mir- denken.' Fralem Ange wartet noch auf Dein'e Verabschiedüng und. hat. sich dafüp einpaar außergewöhnlich süße Blicke reservir ' -.Laß doch endlich- diese' Thorheit uido, die mich nachgerade zu ärgern anfängtl , ' . v . V,,; I, sieh? mal .an! .Du besladesllch in der That noch'in seliger. Unwissenheit.. mein lieber Unbetheil!a5er.währendie Spatzen schovl?N'aLtrl.Wk. chern Pfeifen, daß. iAngi Breitbäudt und-:GisbeN .Steinhaufen .7, Mit einem Fluch warf Gisbert sein, Cigarre :zu S3oben; ....t .::.. Quälst auch Du. mich damit?" DaZ ist. ja Alles-Einbildung. Klatsch.. Bös. hell ' und . Dmnmheit! Jch .maasnichk. i. vf i.:.7- ix iÄann7.uicht.Lch darfniHl'. '.'.' jffi denkenicht' daran! .- LH' kS'nnte I Urbever ' dieses albernen. boSbaten
Gewäsches erwürgen, Berlin für - imrner den Rücken kehren, nur um nichts davon zu hören." Guido antwortete nicht sofort. Sie schritten auf der Parkseite der Thieraartenstraße entlang. Unter ihren Füßen raschelte das abgefallene Laub,
die Baumriesen flüsterten, ächzten und ! stöhnten im Nachtwmde, der heftig von Charlottenburg herüber wehte. Wenn ein Wagen vorubersuhr, klapperten nur 'die Hufschläge des Pferdes auf dem Asphalt; fast gespenstisch lautlos rollten die Räder hinterdrein. Weit. entfernt tönte das scharfe, schnelle Klingeln der Feuerwehr. Diese eigenthümliche, durch kein Wort unterbrochene Nachtmusik wirkte beruhigend auf Gisberts Nerven. Den Arm des Bruders berührend, sagte er begütigend: Du bist mir doch nicht böse. Guido?" Der Dr.'jur. und KammergerichtsReferendar lachte so hell auf, als es die ihm zwischen den Zähnen steckende Cigarre erlaubte. . Darüber, i daß Du den schweren Goldfisch schwimmen läßt; der sich durchaus an Deiner Angel fest beißen will? Nein, mein großmüthiger Gis bert, weder ich noch sonst Jemand, die Goldfisch-Familie selbst etwa ausgenommen." . Ganz ohne Scherz glaubst Du wirklich, daß sie daß man " Der Teufel auch! Was die Augen sehen, glaubt das Herz. Darüber kann kein Blinder mehr im Zweifel sein, höchstens ein so vorsintfluthlicher, romantisch angehauchter, rosa bebrillter Unschuldlknabe wie Du!" . - Ich begreife nur nicht, warum ge rade ich warum man mir " selbst dem Bruder . gegenüber scheute sich Gisbert, dieser ihn anwidernden, un weiblichen Jagd nach dem Manne deutliche Worte zu leihen. Sie waren inzwischen an, der Hof-jager-Allee angelangt, wo Guido, der in der Brucken-Allee wohnte, abzubiegen . hatte. . Stehen bleibend, faßte er Gisbert an -einem Paletotknopf, schüttelte überlegen, lächelnd den Kopf und sagte mit seiner scharfen, bestimmten, metallklaren Stimme: Das liegt doch ganz klar zu Tage. Punkt eins:. Du gefällst der Kleinen.. Schon vorhin gab ich Dir zu verliehen, daß sie mit ihrem Taudengesichtchen ein gut Theil Schlangenklugheit verbindet, wie - eben alle Evastochter. Bei uns anderen. Allen, sieht sie den Pferdefuß des HeirathsiagerS unter dem Mantel des ' liebeglühenden Werbers hervorgucken, . Du scheinst, ihr eine . .Ausnähme u bilden wie es a auch m Wahrheit ist und darum hat sie sich auf. Dich kaprizirt. Für die übernachsichtigen Eltern ist jede ihrer Launen ein Befehl, darum., u. s. w. u. s. w. Punkt zwei: Die nee de Kohrbach. der geborene Tyrann ' im Unterrock, wu.ischt emen', gefugigen Schwlegersöhn.. In Hinsicht dieses Pantoffell:ld'N!hum?. bietest Du die sichersten nd ' weitgehendsten Garantien. . Na, erlaube. - fiel Gisbert mit einiger. Entrüstung ein, doch Guido leß sich. nicht beirren, .... ' ia rantien" , wiederholte - er nach drucklich. Punkt drei: Herr. MaximilianBreithaupt erkennt Deine vorügliche Begabung und. Arbeitskraft 1s Architekt Du . schießt Dein Talenk und Deinen Fleiß ein, er , sein Geschaftsgenie, so verbunden. seid Ihr :m Stande, das ganze Tempelhofer Feld mit Miethskasernen zu bepflanzen und die Wuhlheide in ein- zweites Thier-garten-Viertel zu verwandeln, Punkt vier: yn.ksl Theyhald ' glehs zahrllch an zehntausend Mark für uys aus . . . das weiß Vreithaupt ganz -genau, ich bin sogar sicher, daß er "iber unseres vortrefflichen Oheims ' Qteuerverhä'ltnisse besser. informirt ist, als wir selbst. Wir zählen nicht zu den Ehecandida ten, die erst von der Mitgift ihren Hpchz'eitsfzack bezahlen. In Erwägung alles dessen wird sich das ' gemüthvolle Dunkel in Deinem Hirn hoffentlich etwas gelichtet hahen Aber Du. reflektirst thatsächlich nichts .n ' ' r rY-i m juin, nein aus mein Auori. .'Fabelhaft! Na, des Men schen Guido ließ den Knops. den tr.halh abgedreht hatte, fahren und klopfte , dem Bruder auf die Schulter. Erstaunliche Idealität zu den heuti gen materiellen Zeiten, kann ich mir nicht leisten. Gut' Nacht, mein Lieber!" Er trabte in die halbdunkle Allee hinein, drehte sich jedoch schon nach einigen Schritten wieder umrund rief:, Würdest 'Du' es übelnehmen wenn ick Anae'zu'dem Range Deiner Schwägerin' trhöoe?" . Auf keinen Fall! Nur immer zu!" gab. Gisbert, , halb, noch ärgerlich, halb bereits lachend,, zurück, (Fortsetzung folgt.) s Ein erkentrischer Helfender. Ver reiche englische Oberst- Gordon war von einem beispiellosen Geiste der Rastlosigkeit -besessen. Man konnte niemals wissen, wo . er sich gerade vefinde. Einmal kehrte er nach mehrmonatlicher Abwesenheit nach Hause zurück und begegnete in der Halle seines Landhauses seinem Sohne, dem er zurief: Wie geht'S Dir. mein Junge? Nein. zum Essen kann ich nicht biet ben. Ich bin nur gekommen, um mir einen anderen Hut zu holen. . Lebe wöht!".' Und fort war er. Eines Ta ges erschien er ganz u.ne;wartet. , an Bord 'der Dacht seines. Sohnes. ,die in styrfu lag, und wurde' mit Mühe und Noth' von seiner Schwiegertochter überredet, zum. Frühstück zu bleibn. Während.desEssens berichtete der.Stewarv, er könne keine Nägel, .deren er . zum Ausbessern eine? Bücherbords bedürfe. finden. Keine Nagel mit Messing knöpfen!" rief der Oberft.der über diefe Gelegenheit. - zu entwischen, entzückt war. Gleich hsle ' ich Dir welche. Und er eilte an Deck und . in sein Boot. Fünf . Monate später! tauchte er wieder - an jVord der Yacht .auf, die damals ni Könstmtinopel , lag, Hier, , .mein mi!" riet e,r.triumvhirend indern er
ein riemes Packten yervorzog. Httr sind die Nägel wirklich gute! Habe sie selbst in Birmingham gekauft, mußte aber einen Umwcg über Honolulu und San Francisco machen. WaZ zu groß? Ich will Dir kleinere besorgen! Leb' wohl!" Und mit genauer Noth konnte man ihn zu kurzem Aufenthalt bewegen. Einmal, alser ausnahmsweise bei seinemSohn längere Zeit verweilte, erzählte Jemand in einer größeren Mittagsgesellschaft eine
Jagdgeschichte, wie an Bord eines Inlensahrers, auf dem er eine Reise machte, in der Nähe des Cps der guten Hoffnung em schwimmender Gegenstand gesichtet wurde, der sich als ein Faß erwies, in dem ein Mann saß. ,ommen Sie zu uns an Bord!" rief man dem vermeintlichen Schiffbrüöigen zu. Er antwortete: .Nein, danke ich habe es hie? ganz behaglich. Ich fahre nach Capstadt. Kann icb Vri-se? für sie mitnehmen?" inmitten des Schweigens, das auf diese fabelbafte Geschichte folgte, erhob sich Oberst Gor.don und sprach ernsthaft zu dem fCVCf rrn ' auvici: cem Herr, Jayre lang habe ich mich vergebens bemüht, einen In assen jenes Schiffes zu finden, um ihm für die große Höflichkeit zu dan ren. die man mir damalserwiesen hat. Endlich finde ich dazu Gelegenheit denn ich. mein Herr, war der Mann, in dem Faß!" gwili Ktä,. - Hamburg. Der 27jährige Tech, niker Richard Walter beaina einen Mordversuch auf seine bisherige Braut, dre iLiahrlge Wilhelmine Kraul. Die Gestochene ist schwer verletzt. . Als Grund wird angegeben, daß sich, die Kraul von ihrem Bräutigam habe trennen wollen. Auf Antrag des Cavitäns de3 Damvferö -ftMt Ms. marck" ist ein Heizer wegen Gefahrdung deS Schisses verhaftet worden, der auf der Elbe bei Krautsand in dem Augenblicke ertappt wurde, als er die Sspeiseventue zum Kessel und zur Maschine verstopfte. EUNrtng,. Alten bürg. Der Goldene Pflug", daö bekannte große Vergnügungs'Etablissement 'dahier, ist unt:r den Hammer gekommen. Das Höchstgebot gab Dr. Mäder ab (190,000 Mark). Das Gebäude hat seiner Zeit obne Grund über 400.000 Mark gekostet. : G ra. Nachdem erst vor einigen Wochen der Assistent Keitel wegen bedeutender Unterschlagungen -an -der Ortskrankenkasse in Haft genommen wurde, ist seit einigen Tagen-der KassenverwalterRichter spurlos verschwunden. Bei. der Revision der Kasse wurden verschiedene Unregelmäßigkeiten entdeckt, die Richter verursacht hat. G o t h a. Der Versuch, die Einnähmen, des. hiesigen Hoftheaters durch Erhöhung des Abonnementspreises zu verbessern, ist gänzlich mißglückt. Die Theatereinnahmen für die 91 Vorfiellungen (einschließlich der Fremdenvorstellungn) belaufen sich auf - 72.000 Mark, es kommen also, auf jede Vorstellung rund 800 Mark, während im vorigen Jahr bei den niedrigen Eintrittspreisen auf jede Vorstellung rund 802 Mark kamen. ... Die feinste Cigarre. K Cigarren, Taba?, Raucherartikel, grvbter wähl bei XXorman. F. Adaaa, 15 Rord Zllinoiö Straße. Bäckerei undConditorei, 421 LUd ZNsridinn Str. Die . besten Kuchen für Hochzeiten und sonstige Festlichkeiten. GuteS Roggen- und Weißbrot. Alle Bestellungrn prompt abgeliefert -WarktstSnde: k?s. ISS wtl& 137. i ii
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. Ankunft und Lbgang der 'verschiedenen Eisen dahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Pöstzug 7A1Vm Expreß 11 50 nt Expreß, l... 12 40 Stin Accomodation 4 00 91m Expreß 7 00 Nm ' Expreß . I 11 20 ?tr.t Ankunft Expreß 3 35 2m Expreß 4 15 Vm Accomodation 10 00Vrn Expreß. .' 3 20Nm Schnellzug 5 OOVm Accomadatton 7 40 Km , Cleveland, Cincinnati, Chicago und . . St.,Louiö.,,. JndianavoliS und Cleveland Division. Abgang Expreß. 415 Vn, Expreß....... 10 30Vm Expreß .-.r.r. 10 30 Wm ..... .Limited Expreß 3 10 Nm ..... rsre i 40 9lm I Andunft Expreß 710 n : xxreß........ 1130Vm Limited Expreß 11 30 Wm Expreß. , 6 00 51m Expreß li 00 91m EL LouiS Division. Abgang Expreß..'. 7 30 Vm Limited Expreß. 11 SO Dm Expreß...:.- 11 20 Nm - Expreß' tSglich 11 4S Nm Ankunft Expreß täglich 4 00 Nm Expreß.'.'..: 2 50Vm Limited Expreß S30Nm : Expreß ... . ß m Vm Ihicago und Cincinnati Division östlich. Abgang-chmllzug'-.'I'. 3 45Dm - Accomodation täglich 7 05Vm . Accomodation .., . . 11 00 Wm Postzug .. i i ; ?. i SOONm Accomsd. . lnur SsnntagS). Accomodairon 6 35 Nm Ankunft-Rushville Accomodution. Postzug'....'.'- -..'...11 40 Vm Jnd'plb Acc.'Xnur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug.,. ...... .....11 10 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. -1 - Abgang Accomodation 7 10 Vm Sa)nell.Post.:7......... 11 50 Nm Lafayett Accomadation KOONm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug .. .... 330Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost..-. '.. 2 60 Ntn Accomodation ......Ä.;...-6 15 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß ... .'.'.V. .' . ....... 11 25 Nm Darrville Accomodation 5 05Nm ' Expreß.... 11 69 Vm Ankunft Expreß 3 25Vm Danvillt Accomodation .... 10 35 Vm Expreß.. 2 50Nm Expreß......... 6 65 Ntn Peoria Division östlich. Abgang Expreß iii 6 30 Vm Attomodation 'Expreß.. 3 25Nm Ankunft Expreß ; 11 40 Vm Aecomodatton Erpreß 10 00 52m Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expre i 120Nm Expreß.....". 7 00 Nm Schnell'Erpreß Ankunft Schnell, Expreß xpreß 10 20 25m Expreß 2 60Nm. Expreß 20Nm Pittöburg, Cincinnati,. Chicago und .- St. LouiS. :L Indianapolis Diviston. Abgang Expreß .'. 4 ColumbuS Accomodation.. . 8 60 Vm 00 Vm 30 9!m 00 Nm 10 Nm 65 Wm 40 Vm 30 Nm 20 Nm 60 Nm 15 Nm Expreß... 3 . . Nich mono Accomodation... 4 Erpreß...... 6 Ankunft Richmond Accomodation 8 Schnellzug li Expreß..... 12 Accomodation 3 Expreß 6 Expreß 10 Chicago Divifien via okomo. Abgang Expreß 11 00 Vm ' ' Expreß' 11 20 Km Ankunft Expreß 3 35 33m uxpreß s 15 scm X. . . . t - ..... . , Louiöville Divifisn. Abgang Expreß .. . . 7. . . . 3 45 Vm ouiömlle ccomodanon.. . s 10 Vm Schnellzug...... 3 25Nm ! Accomodatiön. . .'. 4 03 Nm Ankunft Accomodation 10 20 m Schnellzug.. 10 60BM Accomodation.'. 6 60Nm Spezial täglich 11 00 Nm Cincinnati, Hamilto und Jndiana- . . Poliö. AbgangCxpreß . . . 3 40'm Cincinnati AccomodotiH . . 10 60 Lm Expreß. 8 00Nm Expreß . 4 00Nm - Expreß....:..... 6 30Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vm Expreß 11 45 Vm Expreß..... 7 30 51m Expreß 10 65 52m Erpreß 12 80 Vm Indianapolis und LincenneS. Abgang-Expreß .... LOO Vm Vincennei Accomodation.'.' 4 00Nm AnkunfVincennei AccomodationIO 40 Nm Expreß., t...., 600 52m Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß S5Vm , Expreß... 1115 85m - Expreß .V. 6 45 Nr: Ankunft Expreß 9 65 V Expreß' 2 60Nm Slpreß 9 00 Nm Indianapolis, Deeatur und Western. bgana Expreß 8 30 m . -Aecomvdatioq 8 40Nm ' . Schnell.Sxpreß 1120 52m Ankunft Schnei! Expreß 8 80 5rn ecomodation 10 40 Cm . Erpreß . . . .. . , . ........ 4 60 m SouiSdiif, He lbän uni (lyica Abgang Expreß 12 35 1 Erpreß. iiöOLm Mono Aecomodatton . . . . . 4 00 52m Ankunft Expreß..'...?.'..'.... LOm . Nonon LccMdtien 11 20 V nr Expreß .... 3 65 51m ( ' C ; i Jl 1 ". "1 j'l'J Tlio TrTenücthi Ccntnry, eise ' ::ZNkiÄnete ' -Oochenfchrift, tstiqt forrschrütllch sestnnt Qsn ft p t-XUU len ist. In der Tendenz ,war le,ialistisch, werden doch andere fortschrittlich Theon darin unparreMch bespr?.' u j, r - Nan bestelle dtren bei d Nrzrdslüt uvsLlOci Co 19 Ur
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