Indiana Tribüne, Volume 18, Number 244, Indianapolis, Marion County, 24 May 1895 — Page 2

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Die tZgltche. Tribüne- kostet durch den TrSger M SentS per Woche, die EonntaeS'.Tribane' Gent per Woche. Beide usame 15 Cent der es Cents per rkonat. Per Post anßerhalb der tdt ,ugeschickt i Vorausbezahlung V per tZahr. ffic, 18 Süd Alabama Strabe. Indianapolis, Ind., 24 Mai 1895. Tolstoi'S Nampf gegen den Orannt wtiu. Der große russische Schriftsteller Graf Leo Tolstoi wird nicht müde, in Tendenzschriften, denen er die äußere Storni von Erzählungen gibt, die sittlichcn Lehren zu verkünden, -in denen er das Heil 3 Gesellschaft sieht. BeZanntlich gilt sein Kampf in erster Linie dem Dämon Branntuein. . Er schreibt diesem einen großen Theil allen Unheils zu, von dem die Welt-heim-gesucht ist. In dem Baterlande Tol. stoi's spielt der Branntwein allerdings eine größere Nolle als sonst irgendwo, und deshalb mag Tolstoi's Erbitterung gegen diese Geißel, des russischen Volkes begrflich sein. Neuestens hat Tolstoi ein sechsaktiges Drama ge schrieben: .Der erste Vranntweinbrenner oder: 2Öie der Teufel sich ein Stpck Brot verdient hat Vom Drama zeigt diese Schrift nichts als die Dialogfornr. An ein Theater hat der Verfasser dabei keinen Augenblick gedacht. Im ersten Akte 'sehen wir einen Muschik, einen armen Bauern, der nach gethaner schwerer Arbeit sein Stück trockenen Brotes verzehren will. Der .kleine Teufel der Muschiks" Tolstoi erfindet solche Höllenspenalisten stiehlt ihm das Brot, um ihn zu sündkzaftem Fluchen zu bringen. Der Müschik aber, ergeben in sein Schicksal, wünscht nur. das Brot möge dem, der es genommen habe, wohl bekommen. Tolstoi will mit diesem Zuge offenbar andeuten, wie das russische Volk im Innersten gut und edel angelegt ist. Besagter .kleiner Teufel- berichtet diese Episode Satan, seinem Gebieter. Sa tan. mit ihm unzuftieden. gibt ihm drei Jahre Zeit, die russischen Bauern zu gewinnen. Gelingt ihm das nicht, erweise er nicht, daß er daS gestohlene Stück Brot verdient habe, so werde ihm zur Strafe die 'Haut abgezogen werden. Der Teufel macht , sich an's Werk und verdingt sich als Knecht bei dem Muschik, verhilft ihm durch allerlei Höllenspuk zu glänzenden Ernten, schmeichelt sich dadurch in sein Vertrauen ein und weiß sogar Rath, da der Bauer, die Ueberfülle seines Getreides gar nicht mehr dernxnden kann; er erbietet sich, aus dem Korn ein köst liches Getränk zu beruten. Der Teufel macht Branntwein, der Bauer kostet ihn. findet ihn vortrefflich, und alsbald trinkt die ganze Familie davon, mit Ausnahme des alten Vaters, der rnit einem Stückchen brennenden Holzes, zum Schrecken Aller, den Branntwein in Flammen versetzt und dem Sohne vorhält, Gott habe ihm Getreide gegeben, damit er sich und die Seinigen davon ernähre, nicht aber, damit er daraus diesen höllischen Trunk braue. Aber des alten Warnung verhallt wirkungslos. Nach und nach verfällt die Familie des Muschiks rettungslos jm Branntwein. Trunkenheit. Streitsucht. Verlogenheit halten ihren Einzug in daS Haus, es spielen sich widerliche Ausbrüche von Bestialität ab. , Satan kommt Personlich, um nachzusehen, wie weit die Äemühunzen deS Bauernteufels gediehen sind, und dieser kann ihm stolz berichten. daß die Leute zuerst zu Füchsen, dann zu Wölfen und endlich zu Schweinen geworden sind. Der Muschik ist sittlich korrumpirt. So lange er arm war. beklagte er sich nicht einmal über das Verschwinden seines trockenen Brotes. Der übergroße Reichthum an Getreide weckte seine schlechteste Instinkte. die so lange schliefen, als er den Branntwein nicht kennen gelernt hatte. Satan vernimmt diese Kunde und erklärt, der Teufel habe sich daS Stück Brot und die Zufriedenheit des Hölle?fürsten verdient. .Fortan," sagt er, .sollen sie sich nur daran gewöhnen, Branntwein zu trinken, und sie gehören uns für immer an." Ein Nachkomme deö GraalritterS imGesängnib. Bereits im verflossenen Jahre wur; de von den Unterschlagungen undGau nereien des belgischen Prinzen de LoozCcrswarem viel geredet, dessen' Familie, schon im 13. Jahrhundert geschichtlich viel erwähnt, ihre Abkunft vom Schwanenritter Elias ableiter. Dieser edle Prinz ist jetzt in Gent verhaftet worden, nachdem er lange der gebknZ gesucht worden war. Seit Jahren lebte derselbe nur von Prellereien aller Art. Gewaltiges Aufsehen erregte eine von ihm im vorigen Jahre inscenirte Schwindelgeschichte. Damals in Nizza wohnend, hatte er Verbindungen mit der Prinzessin Alezandra Trubetskoi, Wittwe des Prinzen Paul Demidow. angeknüpft und einen Heirathsäntrag zur, Annahme gebracht. Da er aber unbemittelt war. ließ er sich von verschiedenen Capital!sten bedeutende Summen leihen. So Hatte er sich von einem Hausdiener in Paris 40.000 Frcs. gepumpt, ebenso viel von einem Bureaudiener des Finanz Ministerium in Pari; endlich hatte er verschiedene Privatiers und Hotelbesitzkr in Gent um eine Gesammtsumme von 76.000 Frcs. geprellt. Da d:c Heirath mit der Prinzessin Trubetskoi nichl zu Stande kam, gerieth der arme Prinz m'Verle genheit; er wurde schließlich durch seiTitn Pariser Borger angeklagt und in -contumaciam zu 5 Jahren Ge sängniß verurteilt. Seitde?; lebje

ilv Prinz in London, wo er sich dersteckt hielt. Wie er den gefährlichen Gedanken faßte, nach Gent zu reisen, ist unbegreiflich. Gleich am zweiten Tage nach seiner Ankunft wurde er durch eines seiner Opfer auf der Straße erkannt, und Abends war er verhaftet. Von Gent ist er nach Brüssel gebracht worden, woselbst er vor dem Untersuchungsrichter zu erscheinen hatte. Die seit längerer Zeit und von allen Seiten eingelaufenen Klagen gegen den aristokratischen Abenteurer belaufen sich auf mehrere Hunderttausend FrancS. ' Zugleich mit dem Prinzen wurde ein Engländer verhaftet, mit dem er in Gent abgestiegen war. Derselbe heißt Ponsonby, soll Bookmaker fern und dem Prinzen als Vermittler gedient haben. Prinz Carl de Looz-Eorswarem ist der Sohn des verstorbenen Herzogs Ernst de Looz-Corswarem und der Marie Louise Christine de Godoy de Bassano. Enkelin des berühmten Duc de Vassano, Prinz des Friedens, und Minister deZ Königs Carl IV. von Spanien. 1860 zu Paris geboren, hatte Prinz Carl 1885 in Paris die Comtesse Matie Helene de Portugal de Faria gehe! rathet, wurde jedoch 1889 von derselben gerichtlich geschieden. Von dieser Zeit rühren seine Prellereien tpt. Sein Vermögen, welches übrigens r.lcht bedeutend war, hat er mit Spiel und

Trinken vergeudet. Schließlich versuchte er mit seinem Namen sich Geld zu verschaffen, machte einen Heirathsantrag an eine reiche Holländerin, die er ebenfalls nicht bekam. Nun sitzt er im Brüsseler Gefängniß, der letzte Sproß der legendenhaften Elias, Ritter des Graals! Wichtig für daS Baugeschäft .Angeblich feuersichere Häuser baut man schon längst; zum Theil wäre es aber noch wichtiger, wasserfeste Hausmauern zu haben. Es sei daher nachstehend von einigen in Australien an gestellten interessanten Versuchen mit wasserfesten Steiren und Ziegeln Vermerk genommen. Diese Versuche sind in einem Vor. trag geschildert, welchen Professor Lidersidge jüngst vor der .Australischen Gesellschaft zur Förderung der Wissen schaft" hielt, über das Thema: .Das Wasserdichtmachen vo.ch Backsteinen und Sandstein mit Oelen". Man wendete zu diesem Behuf drei der gewöhnlichsten und am leichtesten für solche Zwecke erhältlichen Oelsorten an, nämlich Leinöl in ungekochtem und gekochtem Zustande (welches z. B. auch zu längeren Erhaltung des Leders an neuen Schuhsohlen so werthvoll ist), und das ungereinigte mineralisch Oel, welches als .Blau-Oel- zur Erhaltung von Balkenholz benutzt wird. Es wurde gute, mit der Maschine gemachte Backsteinen für die Exper! me.ite verwendet und, nachdem sie mit Oel getränkt worden waren, an einem flachen Theil des Laboratoriumdaches der Sonne und dem Wetter ziemlich stark ausgesetzt. Dasselbe geschah mit Sandstein-Quadern. Letztere nahmen viel weniger Oel und Wasser in sich auf, als die Backsteine, obwohl bei ihnen die behandelte Fläche bedeutend größer war. Zwischen dem rohen und dem gekochten Pfanz;nöl schien kein Unterschied in der aufgesaugten Menge zu sein; dagegen wurde das mineralische Oel sowie von den Backsteinen wie von den Sandsteinen in größerer Men ge aufgesaugt. Nach Ablauf von 12 Monaten war daZ Blau-Oel aus den Backsteinen an. scheinend völlig verdunstet, und hatten ihr früheres Gewicht wieder; dagegen warm die mit rohem und gekochtem Leinöl behandelten Backsteine unverändert geblieben, während das Gewicht der Sandstein-Quadern in allen drei Fällen wieder zurückgegangen war. Es wurde nun eine zweite Oelung vorgenommen, und diesmal dehnte man die Probe über mehr als vier Jahre aus. Dann zeigte es sich, daß die Backsieine fast ihr ganzes Oel behalten hatten, sofern sie keine Gewichtsabnahme zeigten, und daß sie für Wasser sogut wie vollständig undurchdringlich waren. Die Sandstein-Quadern, welche mit rohen und gekochten Pflanzenölen behandelt worden waren, hatten so ziemlich ihr altes, gerwgeres Gewicht wiedererlangt, waren aber trotzdem gleichfalls sogut wie undurchdringlich für Wasser geworden. DaS Blau-Oel jedoch scheint sich beim Sandstein wen! ger zu bewähren. ES. wäre zu wünschen. daß diese Versuche in größerem Maße und unter verschiedenartigen Verhallmssen fortgesetzt' würden. Die Telephon. Patente. Nachdem daS Berliner Patent, welches bal ganze System der Transmission von Lauten vermittels der Elektricität schützt, vom Bundes - Districts richtn Carpen'ter.sür ungiltig erklärt worden war. hat die Appellinstanz des Kreisgerichts diese Entscheidung umgestoßen und daS Patent, besteht wieder zu Recht. Damit- ist,d1eser Fall wohl entschieden, btiro obgleich das OberVundesgerichk allerdings .daSRecht" hat. Erkenntnisse der Appellinstanz noch einmal in Erwägung zu'ziehtn, ist es nicht wahrscheinlich, daß daö in diesem Falle geschehen wird. Die AufrH5erhal'wng. des Berliner Patents zeigt die großen Fehler unserer Patentgesetzgebung die geeignet ist, der Bildung von gememschädlichen Monopölen direct Vorschub zu leisten. Die Erledigung deS Bttliner'schen- Gesuchs wurde durch Anfechtung über vierzehn Jahre hingehalten. Die Leute, die es anfochtt'n,' waren die eigentlichen Besitzer, nämlich die .Bell Telephone Company, i Dies Gesellschaft beabsichtigte auf die'se Weise, ihr Monopol zu-verlänge,' wäsihr auch gelungen iii sein scheint. wollte, daß daS

erllner Palent tit kurz vor dem Ur löschen ihrer ersten Patente ertheilt werden sollte. Richter Carpnkr erklärte ausdrücklich, die Verzögerung sei durch unehrliche Handlungen herbeig:führt worden. Eine der schlimmsten Schwächen un serer Patentgesetzgebung ist die Mög lichte, t, eine wichtige Erfindung siebzehn Jahre lang Ux Menschheit vorenthalten zu können. Es ist Thatsache, daß Gesellschaften wie tit Western Union Telegraph Co. Patente für wichtige Verbesserungen nur ankaufen, um zu verhüten, daß sie in die Hände von Concurrenten fallen, sie aber nie benutzen. In anderen Lä.idern sind in den Patentgesetzen Vorkehrungen getrosfen. um derartig: Manöver unmözlich zu machen. Der Zweck der Patentirung ist nicht, Monopole zu schassen, mit Hilfe deren das Publikum geschröpft werden kann, sondern dem Erfinde? die Frucht semer geistigen Arbeit zu sichern. Letzteres läßt sich wohl nicht erreichen, ohne Gefahr zu laufen, daß ersteres eintritt, aber diese Gefahr sollte nach Kräften beschränkt werden. Unsere Patentgesetze fördern sie und arbeiten der Bildung von Monopolen geradezu in die Hände. Welchen Einfluß die letzte Entscheidung auf das Telephon - Monopol haben wird, läßt sich nicht mit Bestimmtheit vorhersagen. Es ist noch nicht einmal sicher, ob der vielgenannte Fall, in dem es sich um die Bate'sche Eismaschine handelte, hier Anwendung findet. Dabei entschied das Gericht, ein amerikanischesPatent erlösche, wenn ein auf dieselbe Erfindung gewährtes ausländisches Patent auslaufe. Ob das Berliner Patent dadurch berührt wird, muß erst festgestellt werden. Im Uebrigen dürfen wir nicht vergessen, was schön sehr häusig hervorgehoben worden ist: daß auch bei gänzlicher Freiheit der Concurrenz die Bell'sche Gesellschaft durch ihre Einrichtungen einen Vorsprung besitzt, den so leicht

keine andere Gesellschaft einholen kann. Eine neneeznptische Rasse. Vor der Ronal Society in Edinburg hat Professor Flinders Petrie in einer Mittheilung über seine archäologischen Ausgrabungen in Egypten von einer neuen Rasse berichtet, deren Dasein bis jetzt nicht einmal vermuthet worden war. Sein Forschungsgebiet befand sich ca. 32 Meilen nördlich von Theben, zwischen Ballas und Negadeh. Dort entdeckte er in derNähe der Wüste bei einem Tempel eine Stadt, die dem Cultus des geächteten Gottes Set gewidmet war. In früheren Zeiten wurden die beiden BrüderSet und Horus gleichmäßig verehrt; nach und nach aber kam Set wegen seiner Feindschaft gegen seinen Vater Osiris in Verruf und sein Cultus verschwand allmälig. In dieser Stadt nun, wo sich Set einer besonderen Verehrung erfreute, will Petrie die Stadt Nubt Ombos sehen, auf welche Juvenal in der 15. Satire anspielt. Juvenal erwähnt, es habe zwischek? den Sdten Coptus und Tentyra tödtlicheFeindschaft geherrscht, weil die eine die Tempel der anderen verabscheute, was sich auf die Tempel des Set und des HoruZ bezieht. Im Uebrigen unterschieden sich die beim Ausgraben zu Tage geförderten Thongegenstände in keiner Weise von den in Unter - Egypten gefundenen. Keine Viertelstunde entfernt davon lag eine zweite Stadt, die in nichts an Egypten erinnert; sie hätte ebenso gut in Syrien, Persien oder anderswo' liege? können. In den 2000 Gräbern, die bis jetzt bloßgelegt worden, fand sich kein einziger egyptifcher Gegenstand. Keine Skarabäen, keine Hieroglyphen, kein Götzenbild, kein Amulet; keilt Leichnam einbalsamirt und in voll, Länge als Mumie begraben; alle lagen, die Knie zu den Armen hinaufgezogen. daS Geficht nach Westen gewandt. Das Alter dieser Rasse versetzte Petrie in daS Jahr 3000 vor Christi, zwischen die 7. und 9. Dynastie; wahrscheinlich war sie das Volk, das die alte eayptische tövi lisation zerstörte und die dunkle Zeit der 7. und 8. Dynastie herbeiführte. DaS Aeußere dieser Rasse schildert Petrie wie folgt: Ihr Antlitz war fchön und kräftig, ohne Spur von Negerabstammung; ihr Wuchs hoch, manchmal über 6 Fuß; die Entwickelung der Schenkel deutete auf ein Bergvolk. Ihr Haar war braun und wellig, aber durchaus nicht krauö; eine ausgefpro? chene Adlernase und ein langer Spitzbart verlieh ihnen eine Aehnllchkeit mit dem libyschen Typus. FltnderS Petrie glaubt, daß sie einer seltsamen Sitte fröhnten, nämlich dem Genusse gewisser Körperteile verstorbener Personen, was er als ceremoniellen CannibaliSmus bezeichnet. Fast allen Leichen fehlte der Kopf., oft. fehlten auch die Hände. Zuweilen waren die Verstümmelungen noch weiter gegangen. Trotz dieser Barbarei mangelte eS andererserts nicht an Zeichen der Gesittung;. in der Töpferei und anderen Kunstfertigkeilen übertrafen sie sogar die Egvpter. Metall war ihnen wohlbekannt; ebenso Holzwerk, wie schön geschnitzte Bettstellen mit Stierfüßen bezeugen. Aus Kupfernadeln wird geschlossen, daß sie sich genähter Kleider bedienten, . Sehr beliebt bei ihnen war auch die Steinbearbeitung; eS ffnden sich Vasen von weichem Alabastir oiS zum härtesten Syenit. Ihre Thongegenständ zeiü fleten sich durch vorzügliche rothe Fär bung aus; in den Formen sind sie sehr anmuthig. und dgS deutet aus großes Geschick, besonders, wenn man bedenkt, daß ihnen die Drehscheibe unbekannt war. In jedem Grabe fanden sich gewohnlich sechs solcher Vasen, in den meisten 20 30z in einem sogar 80. Nur in, zweiPunkten scheint diese Rasse zurückgeblieben zu sein, im Schreiben sowie im Zeichnen und Modelliren. In der Schreibkunst scheinen sie nicht über gewisse personliche Zeichen hinauZgekommen zu sein. Die gefundenen Töpferarbeiten weisen auf eine Verwandtschaft mit den Amoriten in Pajästing, vährend in anberm Ltziebun-

gen Malta und Italien in Betracht kommen; indessen sind die Untersuchung gen für die Lösung dieser Frage noch nicht vollendet. 'Slu Ttttfonie auö der Getfterwclt.

Für den gewöhnlichen Sterblichen hat Beethoven zwar nur neun Sinsonien geschrieben, aber Miß Helen Edith Green in London entdeckte eines schö nen Morgens, daß der .Geist Veethoven's" über sie gekommen sei, und so schrieb die unerschrockene junge Dame Beethoven'ö zehnte Sinfonie in V . desgleichen eine Beethoven'sche Violinsonate in C. Schon in frühester Jugend. so berichtet eine Einleitung zum Verständniß der musikalischen Actiengesellschaft Green - Beethoven in Lon don. empfing Miß Green Mittheilungen aus der Geisterwelt. Vor etwa zehn Jahren äußerte dann der Geist Beetboven's den Wunsch, sich de? Medium schaft von Miß Green zu bedienen, um seine Gedanken der Nachwelt mitzu theilen. Mit Brahms hatte Beethoven's Geist üble Erfahrungen gemacht, da der Wiener Meister die von seinem großen Vorgänger eingegebenen! musi kalischen Gedanken zu .altmodischfand, um sie zu verwerthen. Wagner war eine so .intensive Individualität", daß er sich gar nicht in seine Compositionen dreinreden lassen wollte; von Rubinstein's'Werken beansprucht Beethoven's Geist immer durch die Mediumschast von Miß Green dagegen die .Oceansinfonie" als sein nachgelassenes Werk. Seitdem hat er in Miß Green ein bequemeres Medium entdeckt, und so ist die .Zehnte Sinfonie" ent standen. Miß Green. die das langweilige .Ich und Beethoven" durch das kürzere .Wir" ersetzt, äußert sich über ihreArbeitsmethode wie folgt: .Manchmal haben wir so fließend und leicht zusammenarbeiten können, wie nur denkbar; zu anderen Zeiten aber blieben wir stecken und kamen nur schneckenmäßig vorwärts. Und diese Verbesserungen und Aenderungen! Sie wissen, wie Beethoven früher in dieser Beziehung war. Er ist ganz der Alte geblieben, er ist wirklich gräßlich. ' So viel ist gewiß, die erste Conception wird immer umgestoßen." Wer dadurch noch nicht überzeugt ist, daß Miß Green das Gefäß ,für den Beethoven'schen Geist gewesen ist, dem ist nicht zu helfen. Interessant ist nur. daß solch' ein Humbug in einem der ersten Londoner Concertsäle aufgetischt werden konn'.e. Einem Kritiker zufolge soll die .Zehnte Sinfonie" eine Mosaik aus Erinne rungen an Wagner, Brahms. Schubert und sonstige Meister sein, einen erstaunlichen Mangel an Eigenart und eine vollständige Abwesenheit der Fäbigkeit. musikalische Gedanken zum Ausdruck zu bringen, aufweisen. SchatzgrabungS.Manie. Fast unaufhörlich bricht da und dort in irgend eZner Gegend unseres großen Landes eine Manie aus, nach berühmten vergrabenen Schätzen zu suchen, welche gewöhnlich vom Nimbus einer romantischen Vorgeschichte umgeben sind. So ist man seit 'exnigen Wochen auch im nord-tezamschen CountuMontague wieder hinter einem vergrabenen Schatz her, dessen Geschichte allerdings nickt bis in die Zeit des Seeräubers Kidd oder gar noch weiter zurückgeht, aber kaum minder abenteuerlich ist. Verschiedene Partien suchen eifrig die Anhöhen am Red River in jenem County ab. (auch mit .Wünsche!nithen") um die vier Wagenladungen Silber und die fünf Platten reines Gold zu entdecken. . welche in irgend einem dieser Hügel vergraben liegen sollen. Ihr Glaube hat nur durch die Erzählungen eines Tagelöhners Namens Theodor Haney, welcher zur Zeit in der Nahe von Gainesville im County Cooke lebt und für eine unbedingt ehrliche Haut gilt, eine bestimmtere Gestalt gewonnen. Dieser Haney aber war einst ein Gefährte des .letzten Ueberlebenden von jener Partie, die den Schatz vergraben haben, soll: Hernandez Vancquerlto. und seine Erzählung ist in Kürze die: Im Jahre 1866 brach eine kleine Schaar mexicanischer Fuhrleute mit diesem Gold und Silber von einem Bergwerk in New Mexico nach New Orleans zu auf, wo einer der Berg-werks-Directoren wohnte. Der Bllrgelkrieg war gerade vorüber, und die kn Betracht kommenden Gegenden waren in nichts weniger, als geordneten Verhältnissen; aber eine Eisenbahn stand auch noch nicht zu Gebote. und man entschloß sich denn, die werthvolle Ladung den ganzen Weg bis nach der Halbmondstadt mit Fuhrwerken zu schaffen. Anfangs zing auch Alles gut; aber eines Tages kam ein Haufen marooirender Co-manche-Jndianer in die Quere. Die .Nibelungen" waren nicht auf finen Kampf gerüstet, jedoch auch nicht unbewehrt, und es gelang ihnen. . den Feind trotz dessen Ueberzahl zurückzutreiben, aber mit schweren Opfern! Sechs der Ihrigen mußten in's Gras heißen, und nunmehr war die Partie nur noch 5 Mann stark. , Diese setzten im andern Tag ihren Weg fort, von trüben Ahnungen gepeinigt. Als die Nacht hereinbrach, entschlossen sie sich AUS Furcht vox-einem zweiten Angriff, den Schatz zu vergraben, um rascher vorwärts zu kommen und in Gamesdille Verstärkunzen zu holen. Sie waren aber noch nicht sehr weit gekommen (nachdem sie den Schatz glücklich der Erde anvertraut hatten), als sie schon zum zweiten Mal von den Comanchen! angefallen wurden. Das wax das Ende der Erpedition. 4 Mann .bljeben auf. dem Platze, und nur Einer, Hernandez Vancquerito, rettete sein nacktes Leben. Daß dieses wenigstens eine Wirk, lichkeit ist, steht absolut fest. Er war als .Cowboys wie als Fuhrmann woyibekannt un starb erst vor wemzen Monaten. Einst so erzählt

Haney glühte er vor Verlangen, desiZnde geordnet und katalogisirt ,L?chaj zu beben und nahm ihn. ' czitn

Haney, als Vertrauenstheilhaber mit, da er keinesfalls ganz allein damit zuwege kommen kannte. Aber der alte Harpagon. welchem der betreffende Grund und Boden gehört, wußte von dem Schatz und hatte unter keinen Umständen mit dem Mericaner (der ihm zuerst davon gesprochen) äheilen wollen. .Wenn ich den Mammon nicht ganz kriege, soll ihn gar Niemand haben," hatte er. die Faust ballend, ausgerufen und überall auf seinen Weidegrund Wachen ausgestellt, auch Alle, auf die er sich nicht unbedingt verlassen zu können glaubte, aus seinem Dienst entlassen. So standen die Dinge, als Vancquerito und Haney in tntt pechschwarzen Nacht den Weiöegrund erreichten. Mit einer Blendlaterne wurde nun herumaesucht. und der Mexicaner zog schließlich aus einem hohlen alten Baumstamm einen rostigen Flintenlauf hervor. .Die Flinte scheint einem der getödteten Comanchen gehört zu haben." sazte er. .ich glaube, daß wir der Stelle sehr nahe sind." Etwa zehn Schritt davon entdeckten sie auch einen Spalt in einem Felsen, da wurde es in. der Nähe lebendig. Pferdegetrapp erscholl, und einige Schüsse krachten: jene Wachen standen noch immer auf Posten! Die Beiden flohen, eine Kugel schlug auf das Felsgestein hart neben dem Mexicaner, und einige Splitter zerstörten diesem das linke' Auge. Der Einäugige wollte seitdem nichts mehr von der Geschichte wissen, wenigstens nicht so lange der Weidebesitzer noch am Leben sei. Beide sind nun dahingeschieden. Haney hat aber noch nicht veranlaßt werden können, wieder an Ort und Stelle zu kommen. Wird dies das Ende sein? DtUt)t taUnaQtlQuiu

pro!? Z?Uanv,ndrg. Berlin. Eine nicht ganz freiwilkiZe Reise um die Welt wird in den nächsten Tagen ein tn Sportkeisen bekannte? Dragonerofficier antreten. Der junge Mann hat sehr verschwenderisch gelebt, bis endlich seine reichbegüterte Mutter ihm ihre Hilfe entzog. Seine Wagen und Pferde wurden bereits zu Schleuderpreisen verkauft; er elbst nahm auf ein Jahr semen Adchied. Mit Hinterlassung ansehnicherSchulden ist der Kaufmann Leonbard Versnel, welcher in der Ritterstraße 44 ein Agenturgeschäft betrieb, auö Berlin verschwunden. Er schrieb seiner in Birmingbam lebenden Frau, baß er sich daö Leben nehme oder nach Amerika gehe. Bei Oesfnung deS VeldsplndeS wurden vier Reichspfen nige in demselben gefunden. Weger schwerer Sittlichkeltsverbrechen wurde von der II. Strafkammer am Landge richt II. ein 74jähriger Greis, der Todtengraber und Nachtwachter Wnheln Jacob! aus Rüdersdorf. zu drei Jahren Gefängniß verurthem. , Brandenburg. Der wegen unberechtigten JaaenS auf der Nieder witzer Feldmark verfolgte Eigenthümer WaberSky, der letzthin von zwei hlest gen Jagdpächtern beim Wildern ange troffen wurde und den einen durch ei nen Schuß verwundete, erschoß sich die ser Tage selbst, nachdem er vorher auS Furcht vor Strafe planlos im Walde umhergeirrt war. Barntm. Einem Brandstifter zum Opfer gefallen ist der bekannte Krüger'sche Gasthof. Bereits am 3. Osterfekertaae war dort Feuer ange legt, aber noch rechtzeitig gelöscht worden. Jetzt sind Wohnhaus und Saal ein Raub' der Flammen gewor den. Spandau. Die Errichtung einer elektrischen Straßenbahn für Spandau rst vom RegterungSprasiden ten Zn Potsdam genehmigt worden. Vrovin? Vojen. R a w i t s ch. Vor einigen Tagen erschoß sich der Ritjerautsbesitzer v. K der allgemein als sehr wohlhabend galt. Nach seinem Tode stellte sich heraus, daß seine VermögenSverhältnisse durchaus schlecht waren, v. ix. hat u. a. zwei übrigens sehr gut stehende Ban. ken um je 10.000 M. geschädigt, einen hiesigen Kaufmann um 120,000 Mark und eine andere Firma im Kreise Rawitsch um 30.000 Mark. Scbneidemllbl. Die Arbeiter Wilhelm und Robert Enke und der Schuhmacher Paul Streich, welcve am Abend des 10. März den . Gefreiten Krüger vom hiesigen Jnsanterie-Regi-ment hinterlistig überfallen und derartkg mißhandelt hatten, daß er längere Zeit im Lazareth zubringen mußte, wurden von derStrafkammer, zu bezw. 4, 3Jahren und IJahr Gefängniß ver. urtheilt. $)v0ttf oityrtttftetl. Köntgsbera. In dem Dorf Tawellingen hat die Polizei eineFalschMünzerbande, bestehend aus drei srüheren Zuchthäuslern, ermittelt, die falsche Fünfmarkstücke in gut gelungenen Formen verfertigt und in den Verkehr gebracht hat. Ortelöburg. Ein großes Brandunglück hat das Dorf JeschnoWitz betroffen. Durch Funken aus einem Schornstein wurde das SchulHaus in Brand gesetzt, und da fast alle Gebäude deö Dorfes mit Stroh gedeckt sind, übertrug sich daS Feuer in einer halben Stunde auf 16 Gehöfte. 'Ueber 20 Familien sind obdachlos und völlig verarmt, da nur wenig Mobiliar gerettet wurde, weil die Leute sämmtlich bei der Feldarbeit waren, als der Brand susbrach. ' VrnVln t&Tlpvuft$t. T h o r n. Bei einem Brände, deö Gutes Scharnhorst sind 800 Schafe verbrannt, sowie fast das gesammte Vieh. Mehrere Dienstleute und ein Hirte, welche einige Thiere aus den brennenden Ställen retten wollten, erlitten lebensgefährliche Vrandwun den. . 5?vpVin, &a4jstt. F r e v v u r a s. U. Das bies.Jabn. Museum ist dem 5 öffentlichen Besuch ' r t , rr : i .v r " mwl0!!" lvvrvrn, najrm . eme k, siznde geordnet uno kalaloamrt wor

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Vergnügungen im Freien

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o Einen so leicht ein Unglück passiren kann wie z.B.. . . Verrenkungen, Vcrstauchnngcn und Quetschungen "V-rnf in -

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den und Wiitenberg. Aus dem hiesigen Friedhos sind in einer der letzten Nächte gegen 30 Denkmäler umgewor fen und meist zertrümmert worden. Kopssteine von Kindergräbern, sowie von großen Gräbern sind reihenweise umgeworfen worden; drei Centner schwere Marmorwürfel, Sandsteinund Marmorkreuze sind umgestürzi und zerbrochen.- Bon de ruchlosen Thätern fehlt jede Spur. Zeitz. Im hies. Arbeitshaus wurde der Werkmeister Gasch von einem Corrigenden hinterrücks überfallen, der ihm mit einem Schuhmachermesser ei nen Stich in den Halö versetzte, und zwar mit solcher Wucht, daß das Mes ser zum Mund hinausdrang. Herr Gasch liegt schwer krank zu Haus darnieder, jedoch wie es scheint, nicht hosfnungslos. Vrovins Kctilesten. Ares lau. Eine seltsame Ehe wurde dieser Tage standesamtlich hier vollzogen. Der Bräutigam zählte 24, die glückliche Braut aber 73 Sommer. Als die Neuvermählten nach ihrer Wohnuna ainaen. joblte die Strakenjugend hinter dem ungleichen Ehepaar her. 128 fluchtete tn ein Restaurant, vejicn Besitzer ic vurcy die Hinter thllr auf eine andere Straße hinaus ließ. Grottkau. Die im Kreise Grottkau gelegene Ortschaft Kasischka ist aufgelöst und mit der benachbarten Gemeinde Groß Earlowitz vereinigt worden. Neisse. Der Apotheker Giemsa hlerselbfl ist als erster deutscher Reichs colonial-Apotheker mit dem Range ei nes Secondelieutenants nach Dar-eZ Salem berufen worden. VrsVin? Qantiovtv B a n t e l n. Fünfzig Jahre waren verflossen, seit der Gartenmeister Heike rn den Dienst des verstorbenen Grasen -Alexander v. Bennigsen trat. Zur Fer des TageS wurden dem sich all seitiger Beliebtheit erfreuenden Jubilar die verschiedensten Ovationen darge hracht. r e r e n. Auf dem bereits vor mehreren Jahren als Bauplatz für die zu errichtende katholische Kirche ange kauften Grundstücke, daS aber, wegen schlechter Beschaffenheit des BodenS nicht benutzt worden ist. werden zur Zeit Bohrversuche nach Petroleum an gestellt. Es hat sich hier eine Actiengesellschaft gebildet, welche die Bohr versuche ausführen läßt. Man soll bei g Meter Tiefe bereits auf eine Flüssig keit gestoßen sein, die auf petroleumhal tkg untersucht wird. Aus den weiteren AuSgang der Sache ist man sehr geL i n g e n. In dr nächsten Tagen wird die Postagentur in Lohne durch eme Fernsprechleitung mit dem Post am: Lingen verbunden werden. . Vrvin, Si,l,n,kgSolst,n. Altona. Die Revision deö zum Tode verurtheüten KnabenmörderS lsastwirth Breitrück ist vom Reichsge richt verworfen worden. FlkNsburg, Die erste Strafkammer des Landgerichts Flensburg yat ven Journalisten Andresen-Apen rade wegen groben Unfugs zu fünf 'ocyenHas! und denKosten verurtheilt, well derselbe als Verleger eines däni schen Kalenders durch einen Artikel in demselben das Gefühl deutfcherStaatsangehonger durch Verunglimpfung weiland Kaiser Wilhelms auf's Tiefste beleidigt habe. Zugleich .ward auf Vernichtung der vorhandenen' Exem plare des Kalenders erkannt. Sch l e s w i g. In der in Niensted ten an der Elbe gelegenen Elbschloßbrauerei gerieth ein Brauereibursche mit der Hand tn eine Maschine, wobei ihm ein Finger abgequetscht wurde. Unglücklicherweise war der Finge? in den Sudbottich gefallen, und um allen Weiterungen, wie sie in München vor ttwaelnem Jahre mit einer todten Katze vorgekommen sind, vorzubeugen, ließ der Direktor de? Brauerei sofort in Gegenwart des Gemeindevorstehers und anderer Zeugen den ganzen im Bottich befindlichen, Sud auslausen, wodurch nicht weniger als 20.000 Liter herrlichen Gerstensaftes verloren gin gen. Vhelnprovknl. I ser lohn. Auf Veranlassung einer Solinger Firma fand bei einer hiesigen Firma eine 'polizeiliche HauSsuchung statt, und es wurden dabei 120,00 Dutzend Messer und Gabeln beschlagnahmt. 'Die Fabrik hatte' die Schutzmärke der Solinger Firma'nach geahmt. Die Sendung lda'r für daS Ausland bestimmt. ' " ' Oberhausen., Hier erstach nach einem kleinen Wortwechsel ein sehr jähzorniger Mann seine Frgu. Beide waren erst einige Zeit verehelicht. Die arme Frau war erst 19z Jahre alt. Solingen. Die große Dampfmühle E. Reinh. Schmidt am Weyersberg ist vollständig niederge. brannt. VrM'S Dampf . FSröereii leMrt1871.) r ff f- r--rj trV ..

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