Indiana Tribüne, Volume 18, Number 243, Indianapolis, Marion County, 23 May 1895 — Page 3
' Befreiung von Sommersprossen
und allenähn lichen Entstellungen .und Fehlern deö TemtS folgt demGc brauch dcZ Karlsbader Eprudelsal zes. Es klärt und ftischr den Teint in wundervoller Weise und benimmt der Haut je neS stumpfe und fleckige Aussehen, welches die Folge von Verdauungsbeschwerden und sonstigen Magenübeln ist. Selbst bei chronischen und hartnäckigen Fällen von Hautkrankheiten, bei Gnnd u. s. to. ist eS daS anerkannte, von Aerzten ver ordnete Heilmittel. . Auch auf daS Blut, die Leber, den Ma gen, die Nieren und die Milz übt das Karlsbader Cprudelsalz seine machtige aber naturgemäße Wirkung. Beim &t brauch des Karlsbader SprudelsalzeS emvsinden Sie die uämliche günstige Wirkung, die nämliche Kur, das gleiche Gefühl der Erleichterung und Entlastung Ihrer ganzen Körperkonstitution, als ob tzie die Kur in Karlsbad selbst ge brauchen. Man hüte sich aber vor den vielen Imitationen, die unter dem Namen ver besserteö" ("improved") oder künstlicheS" Karlsbader Salz verkauft wer den. Diese sind nur Mischungen von Seidlltzpulver und gewöhnlichem lau bersalz, die von gewiffenlosen Händlern deö größeren Prosits wegen, den sie ab werfen, verkauft werden. Man bestehe darauf, daS ächte, impor tirte, natürliche Karlsbader Sprudelsalz zu erhalten. Dasselbe ist auS dem Wasser der Sprudelquelle in Karls bad abgedampft und trägt daS Karlsbader Stadtsteel und den NamenZzug der EiSner & Mendelson Co., Alleinige Agenten, New tyoxt," auf jeder Flasche. . ' i LUSlJ?B5irf Wfc viy2&sss m) Hvo- Der firrrm freund. es j Lnfkndollkommene Evntze frei mit lebst (t.S. e. Iftttfit trtitt kecken, hüki tri!tnr:n. Heilt Trwp tm tqAuß in Z bis 4 Tsqen. FrSgt poibekern dSZZL. Odanat bei Szpi für $1.00. Ean abreiste: WALYDOn MFG.CO..LAnCA37ER.OHIO.
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Moiypennrme.
Roman von HanS Richter. (Fortsetzung.) Das Mitleid ist die herrlicyie ver weiblichen Tugenden erwiderte er. Er hatte eine gewisse Neigung, derar tige tendencwse Sätze in lehrhzsteN? Tone vorzutragen. Mama behauptet, daß es bei mir schon zur Untugend ausarte sagte Ange mit einem leisen, klingenden La chen; mein Taschengeld reicht nie aus, weil jeder Arme " errathend unterbrach sie sich und stamznelte: Was müssen Sie wohl von mir den ken, Herr Steinhaufen? .Nur. dan Sie ein liebes. auteZ Herz besitzen!" Ihr Selbstlos war hm gar nicht zu Aewuhtjeln gekom men. Er dackite iekt wabrlick nicht an die Schilderung, welche ihm Klara bereits mehr als einmal von den keineswegs liebenswürdiaen Launen ihrer jungen Gebieterin entworfen hatte, er sah und hörte nur ein Madchen, das in jugend icker Na vetat seine kleinen Scywachen ausplauderte, welche, wie er meinte, eigentlich als Vorzüge gelten konnten. Träumerisck Rüttelte Anae das Köpfchen, so daß der zitternde Diamantstern in dem starken, braunen Haar glühende Strahlen um sich schoß. Eine eigenthümliche, hingebende Weichbeit verklärte das schmale, pikant schöne Gesichtchen, das )it mit leutenven Auaen au Gisbert erhob. Sie faltete die Hände über seinem Arm. so daß es fast schien, als ueße sie sich von :ym traaen und lebnte wie in süker SelbstVergessenheit noch auffällige? ihre Schulter gegen die seme. Ich bin wohl nicht gut sprach sie se. .aber ick füble. dak ich es sein könnte, wenn man mich reckit beik und ehrlich von Herzen lieb hätte. Dafür könnte ich Alles, Alles opfern !... ibre Stimme verklana in ein Nlüstern. das einem zärtlichen Vogelzwitschern glüh, aber. der Zauber, mit welcyem t Gisbert umsponnen, war bereits durchbrochen und daS ganz prosaiischer Weise durch den ironischen Blick, mit welchem ihn ein seiner scharfen Junge wegen gefürchtet Ulanen-Rittmeister durch das keck Zn's Auge geklemmte Monocle musterte. Bimmel, wie lanae währte eigentlich diese auffallende Promenade bereits j Ringsum spöttische, neidische, amüsirte Gesichter, zusammengestecltezcopse. eises Zischeln und Tuscheln! Zum Glück begann der langgelockte Klaviervirtuose mit dem II bacrio und ohne langes Besinnen, kaum, daß er ein Wort sprach, walzte (Älsoert mtt seiner Dame , durch den Saal. 3ta einem der Neoen.ummer. m ml chem eine reiche Blattpflanzen-Dekora lon oehagUcye Plauoereckchen schuf, klang ein leises, scharfes Lachen. Endlich! !tä fürchtete bereits. Ihr Bruder bilde sich unter Führung meines ouzincyens zum ewigen- Juoen aus. Nur der Kußwalzer vermochte ihn aus 'seiner Verzückung zu retten. Sollte das nicht em imen sein, Guido Steinbausen. der. tadellos elegant von dem bis in den Nacken hin abgezogenen Scheitel bis herab zu der scharfen SptZe des Lackschuhes, on der Verbindungsthür lehnte, strich mit dem glanzend pourten, langen Nagel des linken, kleinen NinaerS die weit ausaedrehten Schnurrbartenden empor, be vor er erwiderte: eut etre, aber eigentlich zweifle ich daran, Gisbert ist eine zu wenig impulsive Natur. So leicht er sich von Stimmungen anstecken, von einem klugen Worte leiten läßt, bleibt er doch im Grunde immer der selbe. Wenn man ihn ohne sonderliche Mühe zu einem Entschluß gedrängt zu i cm haben giauoi, erwägen im comenl vor der Ausführung allerhand Bedenk lickkeiten in ihm. ein bis zur SelbstVerleugnung gesteigertes Pflichtgefühl, Mitleid, Bangen vor dem Ausgange oder sonst welche Skrupel und Zweifel, die ihn wieder umkehren und bei seinen philiströsen ÄrunbsaVen beharren las sen.Grundsätze ein schöne Wort, bei welchem sich allerhand denken läßt!" Oh!" zuctte Guivo vie Achseln. ,für einen modernen Menschen schließ lich doch nur Eins: vorwärts und emvorkommen! Wir haben unsere Glücks leite? deutlich vor uns, kennen .jede rr. 4.:i :c . i ' öproiic lvie ycii wn iyi eexuaucn hürft; und füaen jede neue. bin,u. de. ren wir habhaft werden können. Gisbert aber glelcyt vem ÄZalsenknaben, der mit verbundenen Augen . in daZ Glücksrad greift. Welches Loos ihm . V 11 V-a ?Jt!Jrra . aucq IN ccr uiuz v? lliusalö zllsal len wird, ob weiß, ob schwarz. Gewinn oder Niete, er wird es als von oben r. ic- f..n: i -.v...rw: yerao juc i ccuimuu ycymuig annehmen und jeden Versuch, ihm em ande. reS in die Hände zu spielen, mit Ent rüstung zurückweisen." Das klingt so tief philosophisch, dak ick wabrbaftw nickt reckt weik. ob ich Sie dollig verstanden habe ant fnnrMf die scköne. äbrenblonde ??rau. welche sich in einem zwischen eine Pal mengruppe derart gerückten sene tohnit. dak sie durck die aeöffnete Thür bequem den Tanzsaal zu überschauen vermochte. Was ich um 10 ven er ver siebe ist. dak sick aus den feinsten Fädchen allgemach die festesten Stricke und Knoten drehen lassen uno vag oer gute Gisbert kein Alexander ist Wahrlich nicht!" lachte suloo. Sehen Sie nun geben Sie selbst das Ernsthafte der Situation, der Ge kabr zu Ernsthaft vielleicht! Gefahr au? keinen ??all! Wenialtens kann ich mir eine solche nicht in der Gestalt ei ner sehr angenehmen, schonen uno rei cken iunaen Dame vorstellen Blind und taub, wie Ihr seid, der Eme wie der Andere! Wo Nicktwissen Seligkeit, ist cö Thorheit, 'klug zu' sein, würde -meines OruberS' intimer Freund Spille citiren. Sii wUen. meine verehrte Nreundin.
daß ich als angehender Minister 'das Leben in der That philosophisch aufzufassen habe. Was mir Auge und Ohr verletzen könnte, sehe und höre ich
nicht, so lange mich Nicht eine Gefahr oder die Erwartung eines Vortheiles
dazu veranlassen. Und d gleichen . ln als Sport betriebenen öffentlichen 5.lugheltsregel huldigen mindestens Wohlthätigkeit zugewendet. Mit eineunzig Prozent Iqrer Gaste. Auch m Goldstück für iraend ein .Seim"
eine Waffe im Kamps um das Da!IN. So daß Sie an der Stelle Ihres Bruders eine andere Taktik befolgen würden? Selbstverständlich, denn was er zu vermeiden strebt, suche ich ja zu erreichen." Unter den halb gesenkten, drei:n Lidern hervor schössen die klugen. stahlblauen Augen des Referendars einen scharfen, ironisch lächelnden Blick zu der schonen Frau hinüber. Und da wir einmal auf dem Weg naiver Offenheit angelangt sind, füge ich hin zu. daß ich die Hoffnung. Gisbert zu ersetzen, noch keineswegs aufgeben möchte. Sie, gnädige Frau, theilen dieselbe. Selbstverständlich! Ihre Kousine ist mit äußeren Glücksgütern o reich gesegnet, Ihnen soweit voraus. daß es eine Unverschämtheit FortunaZ wäre, ihr schließlich noch den V!ann zuzuführen, der in unschuldigster Harm osigkeit. ganz wider seinen Willen, mehr als ein Frauenherz in Flammen zu setzen versteht." Es klang eine ganz seine Beziehung durch die letzten Worte, welche Frau von Rohrbach errothen ließ. Ihre chlanke. weiche Hand, an welcher der glatte Doppelreif des Wittwenthumö flimmerte, strich nervös die Falten ih res. Kleides glatt und zupfte an den gelblich blonden Stirfilöckchen. Mit einem dauernden Ausdruck blickte sie m das voraeneigte hübsche, . kluge, kühle Gesicht Guido Steinhausens. Werden Sie diese Hoffnung in Thaten umzusetzen suchen?" . Eine so verfängliche Frage, daß ich mich vor ihrer Beantwortung vergewissern möchte, ob ich m diesem Falle eine Bundesgenossin in Ihnen fände!" In mir? Ah, wie sollte ia ' Bleiben wir doch bei der rücksichts osen Offenheit, gnädige Frau! Ich will vorangehen und Ihre Frage de ahen. Ich erweise ja meinem Bruder einen Liebesdienst. Selbst, das zartesie Gewissen könnte mich keiner PerfiZe beschuldigen. Sie, gnadrge Frau, haben keine Veranlassung. Ihr eigenes Glück dem Ihrer Verwandten zu opfern..." Wahrlich nicht!" stieß Frau von Rohrbach hervor und reckte ihre Ge. stalt, welche vielleicht nur ein wenig' zu üppig entfaltet war. um für tadellos r . ... rr.a f.. : r r, nt. lazon zu geilen. 9 jcaicn, ais ipiuyc ein lang genährter Groll, ein mühsam unterdrückter Haß aus den beiden kurzen Worten hervor. Guido mckte mit befriedigter Mlene, ndem er ein paar Takte des Rheinlän, ders mitsummte, der soeben im Saale gütanzt wurde. Dann richtete er sein: scharfen Augen fest auf die Dame und sagte: Das genügt mir! Wir, wer-, den späterhin Gelegenheit zur näheren. Verständigung haben. Gestatten Sie, daß ich unseren Bund feierlich 'be leale! Galant rußte er ihre Handund führte sie in den Saal, aus welchem sein Bruder bereits verschwunden war. So rasch als möglich hatte sich Gisbert von dem Mädchen, das sich und ihn heute um jeden Preis kompromit tiren zu wollen schien, losgemachl. Scheinbar absichtslos schlenderte er durch die einzelnen Räume, ab und zu mit einem näheren Bekannten einige gleichgiltige Worte tauschend, bis er endlich im Damensalon landete. Hier hielt ihn Frau Brerthaupt fest, eine trok ihrer kleinen, hageren Gestalt ungemein imposante Dame mit den Spu r " .-.. r .x C 1 v ren sruyerer 909 vuuycii in ccn. nun scharf gewordenen Zügen. Wenn sie lächelte, waö übrigens selten genug geschah, zeigte sie eine blendende Dop velreihe prachtvoller falscher Zähne. Da sie das Wort mit Vorliebe selbst führte, konnte sich Gisbert auf gelegentlicke Zustimmungen beschranken und unterdessen verstohlen die Geliebte beobachten. welche noch immer hinter dem' Samowar saß. Ein feines Roth war bei seinem Erscheinen auf- ihren ein wenig bleichen. Wangen aufgeblüht, ein zärtliches Feuer in ihren blauen Augen entglommen. Sie. legte das Händchen an die Lippen und warf ihm so einen verltöhlenen Kutz zu, den er durch eine ebenso unauffällige Bewegung nach dem Herzen erwiderte. Süße, wonnevolle Heimlichkeit! Wie. oft schon hatte sie ihn' mit einem reizenden Zauber um spönnen! Wie hatten, sie. Beide, schon darüber gelacht, daß sie sich so Mit . den Augen küssen und Alles sagen konnten, ohne daß ein Anderes es gewahrte! Heute aber legte sich dieses . Geheim niß wie ein Alp .auf Gisbert'ö.Herz. Er schamte-sich seiner Schwache gegen Ange, welche fast emem' Verräth van Klre gleich kam, seines ZaudernS und Zagens, das ihn seine Liebe Nicht offen bekennen ließ, der unmännlichen Verstellung. Er suhlte, wie , tief . Klara unter.dieser Verleugnung leiden mußte, wie sie nun mehr .noch als früher aller ihrer! Liebe , bedürfte, um.' nicht an .der seinigen zu zweifeln. - Spille hatte währ gesprochen:' es ; mußte 'ein Ende ge macht werden. -O, warum hatte er ge stern nicht diesen Muth besessen! . Und während er so darüber sann, hastete sein Auge unverwandt' auf der lieben Gestalt. - Wie weich und in diese fast noch ' kindlichen' Züge, wie l!j ' --.rj l. Crt r - zaiuia? icuicg 01c iegung.oer. 0iav rothen Lippen, wie prachtvoll der. An satz' des leuchtend weißen Nackens,' die rundeten Sckultern. wie . unsckuldia kokett . die goldflimmernden .. Härchen über. der. breiten, weißen Stirn! Sein künstlerisch geschulter, feiner Blick fand tausend . von Anderen . kaum .beachtete Schönheiten-an ihr, die ihn berauschten. . Kam denn nur Eine von allen diesen vornehmen Damen - ihr gleich. c a. . - ji vezan nur.lLlne :yr goivenes 'yerz? littm coca. nein!
Liebe Klara,' suchen Sie mir doch die Sammellisten unseres HumanitätsVereins heraus!" rief Frau Breit Haupt dem Mädchen zu, das sich eilig erhob. Ohne daß Gisbert es bemerkt, hatte
sich das Gesprach der von der Hausherr machte er sich frei, worauf er sich, mit der Oertlichkeit genau vertraut, den Familienzimmern zuwendete. Eine Ueberraschung hatte er kaum zu fürchten; wenn ihn auch schließlich ein Dienstbote bemerkte, so fiel gerade, er am wenigsten auf. Leichtfüßig schlüpfte Kläre durch das nur matt erleuchtete Zimmer. Erst als sie dicht vor ihm stand, erkannte sie ihn. O Gisbert!" und zärtlich schmiegte' sie sich an seine Brust, während er sie ' mit Liebkosungen und heißen Liebes! Worten überschüttete, bis sie sich er schreckt losriß. Bitte, laß mich! Du weißt, man wartet auf mich) Habe' Dank für diese Minuten, nun ist mir der ganze Abend in Sonnenlicht getaucht." Nun faßte er sich ein Herz und hielt sie zurück. ' Gestern, Kläre was hattest Du gestern durchlebt, ehe wir uns sahen? ! Warum sprachst Du nicht offen zu !mir?" Ihre Lippen zuckten. Ich sürchtete Dir Schmerz zu be- ! reiten." Weil Du mich für schwach und feig 'hältst. Bin ich eS bisher gewesen,. so I werde ich nun handeln. Bald, Kläre, i bald! Vertraue mir. Ich lasse Dich i dem Anderen nicht. Keinem! Du wirst ian meiner Seite stehen und mir -treu 'bleiben?" ' Ach" die Worte erstickten ihr, ; aber sie fiel ihm um den HalS und küß z te ihn stürmisch, wie im Fieber glü ;hed. Alles, waS seit gestern in ihr ' wogte, quoll nun in einem Gefühl der ! Erlösung empor. Doch wieder eine Hoffnung Hoffnung! Ihr Schluchzen unterdrückend eilte 'sie davon und Gisbert schlich sich auf Umwegen in die Gesellschaftsräume zurück. Es regte sich schon wieder ein Bangen in ihm, die Scheu vor dem Aufsehen, welches dem Bekanntwerden seiner Verlobung mit Klara Bissing folgen mußte. Bisher wußten nur Onkel Theobald und ' Guido darum, die sie nicht ernst nahmen, eigentlich als gar. nicht bestehend betrachteten. Im Geiste sah er bereits das Erstaunen, .Lächeln,' Kopfschütteln. Achselzucken und Sichabwenden,' hörte er das Spot teln,' Medisiren, Prophezeien, Abra- ; then und Verdammen. . : Sein Auge lief durch die prächtigen, lichtstrahlenden, belebten Gemächer. Wie viel Neid. Abneigung. Eifersucht und im besten Falle Gleichgültigkeit mochte sich unter den freundlich einander zulächelnden Gesichtern verbergen, wie viele 'Herzen schlugen wohl wahr : haft zufrieden unter den kostbaren Ro ben. den blitzenden Uniformen und .brillantengeschmückten Oberhemden? Einen wie großen Theil seines wahren Glückes mochte dieser oder jener ge zahlt haben für die Höhe, auf welcher er vor der Welt stand? Wie viele heimliche Thränen hingen yn den matt schillernden Perlen und den funkelnden Diamanten, wie vieles Mühen, Sor gen, Streben und .Sichopsern an den flimmernden , Ordenssternen? Ein Wehgefühl überkam den Sin nenden, das sich bis zum Widerwillen steigerte... so lächerlich und zugleich schrecklich klein die Summe echten GlückZ. die sich aus all diesem Glanz und Prunk ziehen ließ! Ein zweiter Asmodeus hätte, er nur für eine Stunde sein wollen, um die fest ver schlössen Dächer dieser Herzen zu öffnen und in die geheimen Tiefen zu schauen. Der bizare Gedanke erregte gleich darauf ein frösteln in ihm. i Nein, nein, das wäre entsetzlich! Er wollte nichts sehen und nichts wissen! Waö treiben Sie denn heut'? Sie machen sich ja formlich unsichtbar," schlug Anges hohe Stimme so unerwartet an sein Ohr, daß er erschreckt zusammenfuhr. ,' Nun behielt die kritische Stimmung dieOberhand in ihm. Er fand die als Ziierlick aevriesene Mädchengestalt einfach mager, das braune Haar rothhch und die grauen Augen grünlich, die kindliche Naivetät kindisch und berechnet. Am liebsten Hätte er die alberne . Bemerkung mit einer Grobheit beantwortet. Sie wissen,- daß ich' kem besonderer Freund des Tanzens bin," sagte er festig. Darin stimmen wir uberein. Auch ich. i ziehe eine , . angenehme , Plauderei diesem im Grunde doch recht sinnlosen vtn und Herivrznaen voc.' (Fortsetzung folgt.) in Nariläteusammler In dem 17. und zu Anfang deS IS. ?kabrbundertS war die' Sucht. Rantä ten, und allerlei Cüriositäten zu erstehen ..W mi-i uu . unzuyauien, in voujler Mlye, und selbst geistvolle Fürsten' und-Pri. vatversonen - widerstanden dem . Zeitae schmacke nicht. "der sich uns noch in den wunderlichen 'und reichen' Sammlungen vieler deutschn Residenzen offenbart.- . .Landgraf Karl von Hessen war einer der eifrigsten und glücklichsten. Samm ler. Er. stand an der .Spitze der Manner. welche man damals curieuse Herren" nannte, und gina ' zu 5ause und im Auslande seiner Neigung nach. Er sammelte überall wu ' Dr. Eduard Vehse berichtet, schon während der Rheinfeldzllge gegen die Franzosen, in den 90er Jahren, aus den Reisen in Holland und 1699 aus der Reise in Italien. Im Jahre 1714 treffen wir 1 : r. v yv n ozn He mu) immeuuulgen Herrn aus der Leipziger ' Ostermesse bei dem damaligen ersten Fischerstechen in Lew zig zu Besuch bei dem galanten August dem Starken, Kaum 'konnte irgend eine Stadt m Deutschland damals so diele Absonoerllch leiten und Sehens, Würdigkeiten aufweisen, als Kassel -wt
ter der sangen RegVerlmg des Landgrasen Karl. Er selbst war von der Na tur mit einem eminenten Talent für Mechanik bedacht worden: das per. petuurn mobile", das fast das ganze 18. Jahrhundert hindurch eine Menge geschäftige und müßige Köpfe in Bewegung setzte, beschäftigte ihn lebhast. Es gelang ihm, eine Art von durch Wasser getriebenem perpetuiim mo bile zu erfinden und einen Stubl, der mit durch Luft erfüllte Blasebälge ein Stockwerk hoch in die Höhe getrieben werden konnte. In' Kassel ließ er ein eigenes Modellhius einrichten: man sah dort das schöne künstliche Modell des Weißensteins (das jetzt Wilhelmshöhe heißt) von Wachter, eine Menge Modelle von römischen Gebäuden auS Korkholz u. s. w. Solche und so mannigfache Tausendkünstlereienwie die Kunstkammer in Kassel aufzuweisen hatte, gab es schwerlich irgendwo beisammen: da war die kostbare Samm lung von Instrumenten zur Geometrie. Astronomie, Civil- undKriegsbaukunst; ferner ein copirtes optisches Cabinet, e. " t . mit v c
ncliilvylc, lliroslvpe uno oergleillzeii bis herab zu den Zauderlaternen; sodann eine Schnellwaage, die 150 Centner auf einmal abwog; es -gab . die künstlichen Uhren mit Männchen, die mit dem Kopfe wackelten und mit einem Stäbe beim Umherwandeln die Stunden anzeigten, Uhren mit Glockenspielen: ferner Brennspiegel. Vexlrsplegel und Hohlspiegel. Als besonderesKunststück befand sich daselbst ein Pferd von Leder, mit Sattel und Zaumzeug: eS war mit Wind gefüllt, und der Erfmder, ein hessischer Landspritzenmeister, ritt auf demselben in der Fulda herum. mittels vier Gewichten an denBemen erhielt er sich im Gleicbaewicbt. Die Kunst kämmer enthielt auch ' unter nderen Cüriositäten eineSammlung Brustbilder deö Landgrafen und seiner Ge mahlin in Alabaster, in Glas gegossen, ja man sah sogar Karl in Stahl geschnitten, etwa einen Fuß hoch, geharnischt und mit feinen Manschetten, als wären eS Spitzen. Dann gab es einen ganzen Saal mit einem Wachscabinet aller Landgrafen seit dem großmüthkgen Philipp. Sogar die musikalischen Instrumente, der Alten, nach der An gäbe Athanasiuö Kirchers, ließ der curiöse Herr nachahmen; ja auch daS vielerwahnte Katzenklavier mit seiner Katzensymphonie fehlte nicht. Oedanken und Mazlmen. Wer sein Ohr den Gesprächen der Vorübergehenden leiht, vernimmt am häufigsten die beiden Worte: Ich" und Geld-. Die öffentliche Meinung ist oft daS stärkste Band der ehelichen Gemeinschaft. Wenn der Verzweifelte um sich sieht. um Hilfe zu suchen, erblickt er nichts als Verzweifelte. Wer alle seine Fehler kennen lernen will, muß sich die Mühe nehmen, arm zu werden. Wenn es einen freien Willen gäbe. wer möchte in diese Welt kommen, wer sie verlassen? Man würde die Armuth sofort abschaffen, wenn die begüterte Klasse sich dadurch bereichern könnte.. Man schätzt das gute Herz, well diefei nicht merkt, daß man es mißbraucht. Am besten erkennt man ein Ehepaar daran wie sehr eS einem Brautpaar unähnlich sieht. Verschnappt. Onkel: Du wirst so dick, Neffe, daS kommt sicher vom Trinken; da wirst Du sehr viel Geld dafür ausgeben?" Student: .Warum nicht gar, lieber Onkel,' keinen Pfennig ich lasse ja alles aufschreiben!" Guter Anfang. Fräulein (zur jungen Frau): Wie, auf dem Standesamt hast Du Deinen Mann schon ausgezankt; wenn er nun da noch zurückgetreten wäre?" Wo denkst Du hin. Getraut waren wir selbstver standliche? Weise schon!" Unangenehm. Bräutigam: ....Du hast keine Ahnung, wie ich Dich liebe Du bist mein AlleS!" Braut: Da hab' ich doch auf etwas mehr gerechnet!" Vor Kurzem ertrank im Hafen von Naugatuck. .Conn.. ein Mann, der einen ungewöhnlich treuen Hund besaß. Seit dem Unglückstage kommt' das Thier, ein irischer Setter. Tag kür Tag auf daS Dock, um die Rückkehr seines Herrn abzuwarten. Von dem originell ev Präsidenten des Transvaals Krüger, oder, wie ihn seine Mitbürger nennen, vom Paul", wird folgende Anekdote erzahlt: Vor nicht lanzer Zeit besuchte der Herzog von Abercorn den Präsidenten. Der Herzog fand eö nöthig, Oom Paul mitzutheilen, daß er zwanzig Jahre lang Parlaments Abgeordneter und sein Vater irischer Vlcekonig gewesen sei. Ach erwi derte Oom Paul, daS ist gar. nichts. Mem Vater ist Schafhirte gewesen." c cn.nv: 44 ft u i y v w j 1 aüna. . Gatte: Ich weiß gar nicht. weshalb Du immer mit mir zankst. Du hast doch mal selbst gesagt, :den besten Mann auf Welt möchtest Du gar nicht heirathen. Gattin: Das, habe ich auch mat netban. 1 r.trra Wfftff 3) X Q t 1 1 Cl) C U 0 9 I 1 T C Wirth (zu Sommerfrischlern. Die in einem DorfwirthZhauS eine . Tanzun - 4rfiftTfitn trnnftslHt hslbfnll ma via unterhalt'S Enk denn?" .Herr: mO. ganz gut. Nur gar zu voll ist eS!" Wirth: .Wann'S bloS'dSS'lS! sAum HauSknechk.) Sepp' wirf .a' Paai'riau5. .däb'PZad .wird!- . ..Allerdings .schlimm. . ww j , - Tochter: , Ich-bin,ut-schrect!i ner. vos, MMa'HerrWeM r?lil,-heut Nachmittag ' bn- Papq" vorsprechen - und um mm Hand' anhalten. '.Mutter: Ja, aläM:Dudenn, daß.Papa-.ihn urJcuöeisen vi? Tochter: Nein, daS nicht,' Päpa wird. schon. Um Ein ' . - - a rYV , ,
vllligung -geben. 7 Müt!er:-Ja aber,' warum 'hisT du; denn sonervcZ?7 2!ix:V Mj fürchte. Hnr Quizel r?Zrd eta! - " 3
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