Indiana Tribüne, Volume 18, Number 243, Indianapolis, Marion County, 23 May 1895 — Page 2
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ornc9t 18 2Ü& Alabama StraKe. JadianapoliS, Ind., ?S. Mai 1895. lkrigKÄorrespnmz.i Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, Mitte Mai. ü,'anz geheuer sieht es auf dem socialen Felde in Neu Paris auch diesem Sommer nicht aus. Der Telegraph wird Ihnen wohl cklle Arbeitttnachrichten von einiger Ledeulang bereits zugeölitzt haben. Mit der Sachlage im vorigen Sommer ist frei lich die jetzige bei Weitem nicht zu fcer gleichen, der garkenstädtische ?pieß bürger laßt sich nickt im Schlaf stören, und das Extrablätter-Sensationsge. schäft ist aus den Hund gekommen, welchen kem Hundefänzer wezzufangen scheint. Damit hängt es auä zu. sammen. dab die hiesig: SenfaticrJ presse die Mär von einem Auftauten ÄeZ angeblichen Hiumarkt-Bombenwer fers Schnaubelt in Californien so uneheuer breit getreten hat. Bis zum Herbst ist es allerdings noch lange... Uebrigens hat Chicago alle Aussicht, in den nächsten Jahren auch ohne einer, etwaigen neuen 5ise.nbahn-Streik zum Mittelpunkt socialer Kämpfe- zu wer. den. Wenigstens das auffällige West, wärtswandern mancher der Hauptin dustrien des Ostens, wie z. B. der Schuhindustrie, läßt dies vermuthen. In Verbindung damit erschallen von Hier aus lebhafte Lcckrule an östliche Arbeiter, doch ja baldigst ihr Glück in Chicago zu suchen und zur Verengernng des Ellenöogenraumes dahier beizutragen. Daö Geschäftselement ist hiervon auch deswegen interessirt. weil ihm das Häuser, und Wohnungsge schäft viel zu schwach geht, und noch immer von derWeltausstellungs-Grün-derzeit her gar viele klaffende Lücken geblieben sind! Und dies ist nicht Alles. Noch an. dere Umstand beeinträchtigen daS Wohnungsgeschäft im Innern der Gartenstadt mehr, als je. und unter diesen steht obenan: das fürchterliche Siegele", durch welches dieses 0c schäft sozusagen gerädert wird. Die Sache ist nämlich die: Seit das Zweirad hierorts so gewaltige Erobe xungen gemacht hat, und zwar in den Mittelclassen am allermeisten, ist eine langsame, aber stetige und noch lange nicht nachlassende Völkerwanderung von den mehr centralen Wohndistrictei weit hinaus nach den Grenzen vor sich gegangen, wo Füchse und Hasen sich gute Nacht sagen, und viele Menschenschenkinder nicht mehr ganz sicher wissen, in welchem Staat sie eigentlich wohnen, wo aber die Wohnungen noch sehr annehmbar billig sind, und für die Helden und Heldinnen deö Stahlrosses ganz besondere Attractionen geboten werden, so z. B.,.dab die Wohnungsmiethe theilweise durch Unter, richt .im Strampelradfahren abgetragen werden kann. Verlockende Anzeigen solchen Inhalts .hat man in der letzten Zeit viele in der Chicagoer Tagespresse lesen können. Daher entleeren sich die näher dem Rathhaus zu gelegenen Wohndistrikte theilweise bedenklich, soweit sie überHaupt in den letzten zwei Jahren gefüllt waren. Wer springt nun in die Lücken-ein und hilft die Preise hoch kalten? Das ist für nicht Wenige eine Wichtige Frage, und deshalb wird die Reclametrommel für die kleinen Leute des Ostens so schwunghaft gerührt. Den Straßenbahnen hat übrigens das Stahlroß in Chicago trotz seines UNwiderstehlichen Siegeslaufes noch U r.tn ersichtlichen Abbruch gethan. Auf dem Bicycle ruht auch eine-der letzten Hoffnungen für das Chicagoer Publikum, daß die Straßen nicht ganz und gar von den Verkehrs- und GasMonopol - Gesellschaften verschlungen werden, und das Pflaster wenigstens stellenweise in civiNsirtem Zustand verbleibt. Denn das Zweirad ist ein nicht zu unterschätzende gesellschastlichc Macht. Es lebe hoch! Ich fühle, daß ich soeben wieder mit dem einen Fuß in den bös:n Zirkelider AntiMonopolsraserei gerathen fcm, bei der nichts herauskommt, als llenfalls die Gallsucht. Che ich mich mit einem entschlossenen Sprung wiefcer aus dieser allzeit bereit liegenden Fußschlinge befreie, will ich nur noch erwähnen, daß der junge Jaggernaut der Trolley-Bahn in Chicago bereits sein erstes Jubiläum feiern kann. Dem fett dem Geburtstag Vismarcks. nämlich seit dem 1. April, hat eS in Chicago bereits ein Viertelhundert Unglücksfälle durch die Trolley-Straßen-lbahn gegeben, die damals ihre Po!ypenarme vielseitig ausstrecken begann. Cäsar, die Todbereiten grüßen Dich!" können auch die gartenstädtischen Nömer im Angesicht jedes Strs-ßenbahn-und Eisenbahn-Zuges auZlufen. Doch nun alleh hopp! zum Sprung auf ein anderes, wenn auch nicht sehr viel schöneres Ufer. Früher habe ich Ihnen verschiedene Male von Chicagoer Einzel-Curiosi-täten geplaudert; heute will ich Ihnen auch einmal ein paar Vereins- und Club-Curiositäten vorführen.und zwar nagelneue. ' Huh! 5in Geruch von Giften. Pul. titz und Leichen und. gleichzeitig von Parfümerien dringt an mich heran, obgleich vorläufig nur die letzteren in die Gegenwart fallen. Wie gefälltJhnen ein Selbstmörderinnen - Club? Eine Anzahl jungen Dämchen, die mit der Chicagoer Universität , in . Verbin dunz stehen, haben wirklich und wahrhastig einen, solchen 'gegründet, mit Directrice, Ceremoniemeisterin, Giftekenuerin. Messer-Vevahrerin, 'Grab-schriften-Secretarin und andere melodramatiscken Veamtentiteln. So weit
häk'es New York doch noch nicht in tcr Entwicklung des Neuen Weibes" im verwegensten Sinne des Wortes gebracht, und nur im alten Paris soll es etwas Aehnliches geb Die Namen dieser Jüngerinnen des Lebensverach-tungs-Sportes (wohl ein ganz brauchbarer Jahrhundertsende Ausdruck) werden übrigens bis jetzt streng geheim gehalten, und daher hat man
wohl wenig. Äuszicyi, zu wann je eine dieser jugendlichen Le bens-Nihilistinnen wirklich Ernst ge-
hilist inacht hat. Da Chicago gleich Gotham immer mehr bestrebt ist. m geselligen Bräuchen das alte ausgemergelte Europa" und besonders Hold 5ingland" nachzuäffen, so ist es nicht zu verwundern, daß die Nabobs und deren oberste Diener auch ein regelrechtes Lakaien thum herausbilden, und daher z. V. auch manche Hotelbesitzer die von ihnen bediensteten Kutscher zwingen wollen, das Zeichen der Männlichkeit, nämlich ihren Schnurres oder sonstigen Bart, für immer abzulegen. Aber noch ist der westliche sreiheitliche Geist unter den Lohnkutschern nicht ganz erstorben. und diese haben daher in einer unter Gottes angeräuchertem Himmel ab gehaltenem Entrüstungsversammlung einen Anti-Rasirverein- gegründet. Diesem Lohnkutscher-Bundschuh lait g?s Leben zu prophezeien, wäre ein! eermaßen gewagt; ich meineötheilS hoffe aber das Beste. El, ei, haben Sie jemals von einem Eier-Jnspectoren- Verein gehört? Dies ist die allerjüngste originelle Arbeiter-Vereinigung in der Gartenstadt. Ueber den Berufszweig selbst könnten Sie am besten hin in der SouthWater-Str. nähere Auskunft erhalten. DS5 sind nämlich die Leute, welche die Eier sichten und die faulen aus lesen. Der fremdwortllche Beamtenwelts - Titel Jnspectorenklingt etwas sonderbar, kann aber in einer solchen Stadt nicht weiter auffallen, in der sich z. B. jeder Zeitungsträger, der nicht mehr in Kniehöschen wandelt, circulator" zu tituliren beliebt. (Das könnte, wie auch toriso rial artist" für Barbier, beinahe an das classische Boston erinnern, obwohl ich mich nicht entsinne, selbst dort vom circulator" gehört zu hzben.) Diesd Eier-Ausleser nun haben sich unter obigem Namen zu einer eigenen Gewerkschaft zusammengethan, welche tüchtig in's Zeug gehen und vor Allem Lohnerhöhung durchzusetzen suchen wollen. Na, die gönne ich den Inspectoren" von Herzen und wünsche nur.daß sie nicht zu einer Eiervertheue rung führen möge, sintemalen wir jetzt ohnehin Theuerungen genug haben. Mit dem Sommer erinnert man sich in der Gartenstadt auch wieder daran, wie schnöde das schöne Ufer des Michigansees und seine Bade-Gelegenheiten bisher vernachlässigt worden sind, und mit Freude nehme ich Vermerk davon, daß diesmal ein neugeründeter Verein gemeinnützig gesinnter Damen den Freibäder-Vall in's Rollen zu bringen sucht. Wenn die Geschichte nur nicht wieder nach kurzem Anlauf einschläft, und die Leute in den betreffendenNach. barschaften ganz gemüthlich die FreiBadegebäude zu Feuerungszwecken stehlen! Alles bekanntlich schon dageWesen. I. R. Wiener Volkswohnungen. Anläßlich der Enthüllungen über die entsetzlichen Wohnungsverhältnisse der Arbeiter der Wienerberge? Ziegelfa-brik-Actiengesellschaft. welche der große Streik dieser Aermsien im Gefolge hatte, hat der österreichische Minister des Innern, Marquis v. Bacquehem, geäußert, daß ähnliche Zustände sonst in Oesterreich kaum vorkommen d'ürften. Der Minister hat offenbar versäumt, die sehr lehrreich: Stud über Wiener Wohnungsverhältnisse" zu lesen, die Professor Dr. Eugen v. Phittppowitsch im vorigen Jahre veröffentlichte. Seit einiger Zeit schon regen sich in Wien Socialpolitiker, welch: auf die Wohnungsanarchie in Wien hinweisen und auf die Nothwendigkeit, durch Errichtung gesunder Volkswohnungen die Möglichkeit gesetzlicher Eingriffe in die theilweise schauerlichen Wohnungszustände zu schaffen. Im Gemeinderath hat Dr. Friedjung schon einmal beantragt, zunächst für die Gemeindearbeiter solche Wohnungen zu bauen. Jetzt hat er im Verein mit Dr. Daum den Antrag sehr erweitert und die Betheiligung der Stadt Wien an einer großartigen Unternehmung zur Herstellung billiger Volkswohnun gen mit entsprechenden Wohlfahrtseinrrchtungen anläßlich des Mjährigen 'KaiserjubiläumS verlangt. Derselbe Gedanke würd in der capitalreichen Sparkasse, dem Gewerbeverein und der Handelskammer mit Erfolg angeregt, und diese Anstalten könnten mit der Gemeinde zusammen in der That sehr Bedeutendes leisten.- Die Dringlichkeit einer solchen focialpolitischen Fürsorge, ja die dringendste Pflicht deS Bürgerthumö dazu wird durch d Studie deS Professors v. Philippowitfch auf daS Klarste dargethan. In der vielverschrieenen Weltstadt London sind die Wohnungsverhältnisse der ärmeren Klassen doppelt so günstig als in Wien und in , den 19 Provinzhauptstädten Oesterreichs. In 'neun Wiener Bezirken haben 10 Procent aller Wohnungen keine Küche und 7330 Personen sind auf solche küchenlosen' Wohnungen angewiesen; 44 Pröcent aller Mener Wohnungen haben nur einen oder zwei Räume rrad in solchen Wohnungen sind 475.933 Personen oder 35 Procent der Bevölkerung zusammengepfercht. Von diesen kleinsten' Wohnungen-ist in mehreren Stadttheilen. z. B. in Ottakring. Maidling. .Favoriten durchschnittlich, der Naumzahl nach, der dritte Theil übervölkert, außerdem' aber entspricht die Größe und Beschaffenheit der Wohnräume nicht den allerbe scheidensten .hygienischen Anforderungen. Phi-1 llopowitsch selber hat als Stichproben 101 solcher rhittMhnunaen in ver-
sHiedenen Stadttheilen besucht, au gemessen und geschildert. Seine Schilderunqen der Zusammendrängung Von Männern. Weiö:rn, Eltern, Kindern, Schlafburschen und Schlafmädchen, Kranken und Gesunden in ganz unzulänqlichm Unterkünften sind eine ernste Mahnung. Um Abhilfe zu schaffen, wird ein behördlicher Zwang für Miether und Vermieter, werden strenge Vorschriften und Verbote unvermeidlich fern. Stets strömen Mass'N voi ärmstem Volk in die großen Städte, die, jedem Elend, jeder Unbilli sich preisgebend, d Lebensführung der untersten Klassen und damit auch den Mindestlohn immer wieder niederdrücken. Durch eine strenge Wohnungsgesetzgebung muß diesemzuwandernden Proletariat die Möglichkeit aenommen werden, , am Wohnungsbedllrfniß übermäßig zu sparen und lN grenzenlosem Wettbewerb die an bessere Lebensbedingungen gewöhnten ansassigen Arbeiter zu unlerbieten. Staat und Stadt sollen durch solche organisatorischen Maßregeln der Arbeiterschaft feste Stützpunkte zur Stärkung und Sicherung ihrer Lebenshaltung gewähren. Die Wohnungsfrage drängt nicht bloß in Wien zur Abhilfe, sondern auch in den größeren Provinzstädten. So hat Linz 35 Procent seiner Bevölkerung in einraumigen, küchenlosen Wohnungen. Reichenberg Stadt 48, Reichenberg Vororte 76 Procent. In 19 Provinzhauptstädten leben 560.000 Menschen in übervölkerten Wohnungen, das sind etwa 22 Procent dieserStadtbevölkerung. während für London von Charles Booth doch nur 12 Procent auf überfüllte Wohnungen berechnet worden sind.
vutschland'Z Export nach den Ver. Staaten. Die Hebung deS deutschen Exports irnch denVer. Staaten im ersten Quartal d. I. es ist eine solche fast auö. nahmslos in allen Consulardistrikten zu constatiren wird durch folgende, von zuständiger Seite gemachte Angaben illustrirt: Aus dem Consulatsbezirk Glauchau wurden im erstenQuartal 1895 Haupt, sächlich erportirt: Kleiderstoffe $1,070.788, Lederhandschuhe $27,508, baumwollene Strümpfe $153,956, seidene Handschuhe $16.410. Garn $22, 131. Im Ganzen betrug der Export $1,302,08 oder $863,524 mehr alö im ersten Quartal 1894. Der Consulatsbezirk Braunschweig exportirte im ersten Quartal 1895 u. A. Chemikalien $55.485. Glas $22.080. Leder-Handschuhe $113.313.Pottasche $14.277. Rohzucker $1,205,395, der Gesammtezport betrug $1,447,371 oder $755.933 mehr als im ersten Quartal. 1894. Aus dem Consulatsbezirk Leipzig wurden im ersten Quartal 1895 u. A. exportirtBücher und Zeitschriften $21.. 296. Borsten $92.943. Chromos. Papier $14.752. Chemikalien, Drogen, Oele $34.251. Pelze und Felle $363.113. Musik-Jnstrumente $17.732. Le derhandschuhe und Handschuhleder $63.861, Maschinen und Stahlwaaren $6717. Noten $17,407. Zucker $30.. 322. Wollenwaaren, Teppiche etc. $t10,783. Gesammtezport $1.476.. 891 oder $712,329 mehr als im ersten Quartal 1394. AuS dem Consulatsbezirk Chemnitz wurden im ersten Quartal 1895 für $2.324.905 exportirt oder $926.130 mehr als im ersten Quartal 1894. Darunter waren die Hauptexportartikel baumwollene Strümpfe mit $1. 796.460, wollene mit $24.233, bäumwollene Handschuhe mit $37.333. serdene Handschuhe mit $219.916 und Unterkleider, Trikotagen mit $95.635 vertreten. Eine bemerkenswerthe Zunähme deS Exports zeigt sich bei seide. v.tn Handschuhen, wollenen und öaumwollenen Strümpfen. Es ist dies seit mehreren Jahren eines der besten ExPortquartale dieses Consulatsbezirks; denn im ersten Quartal 1893 wurden für $2,163.755 und im ersten Quartal 1892 für 2.256.975 exportirt. Die Exportfirmen sind aber auch für das nächste Quartal der besten Hoffnung, da ihnen gute und darunter größere Aufträge zugesandt sind. Der Consulatsbezirk Bremen mit Bremerhaven und Geestemünde exportirte im ersten Quartal 1895 unter Anderem Reis und Reismehl für $35.335. Wein etc. für $31.973. WeidenWaaren für $24,744. Der Gesammtexport betrug $472.473 oder $153.007 mehr als im ersten Quartal 1894. Der Consulatsbezirk-' Hannover exportirte im ersten Quartal 1895 unter Anderem Vögel für $14.490, Cement sür $58,237, Chemikalien für $21, 930. Glacehandschuhe für $18.935, Lumpen für $26.363, Pfeifenthon für $10,630 und Gummiwaaren für $71,. 501. Der Gesammtexpört betrug im ersten Quartal 1895 $22070 oder $27.460 mehr als im ersten Quartal 1894. ÄuS Sonneberg wird geschrieben: Die declarirte Ausfuhr nach den Ver. Staaten von Nordamerika betrug aus den thüringischen Ländern und dem benachbarten Nord-Bayern nach . Angäbe deS Generalkonsulats Frankfurt a. M. bei den einzelnen Consulaten bezw.. Agenturen im 1. Quartal 1895 Ab- bezwLunahme Dollars ' Dollars Sonneberg 266.772 mehr 140,752 Bamberg 115,686 mehr 17,432 Fllrth 246.591 weniger 75.922 Nürnberg 365,667 mehr 87,154 Weimar 121.557 mehr 70.232 ' Eine größere! Exportzunahme, gegen das Vorjahr, als Sonneberg' haben nur noch die vom ' Frankfurter ' GeneralConsulate ressortirenden Consulate dos Frankfurt a. M.. Aachen. Krefeld, Barmen "Freiburg und Mannheim aufAuweisen. . Csiich' der' Beginn' deS neuen Quar talS zeigt in allen amerikanischen Con. sulaten DlutsölandS eine, bedeutend
Erhöhung der Ausfuhr. In den meisien Consulaten hat sich bis jetzt der Umsatz verdoppelt, in einigen Consulaten sogar verdrei- und vervierfacht. Die Einkäufer im Confectionsverkehr haben für die Wintersaison große Bestellungen in Aussicht gestellt und wollen diesmal etwas früher als sonst nach Deutschland kommen. Ein neuer Artikel für die Confection ist das RoßHaartuch, welches jetzt in großen Mas. sen nach Amerika geht, weshalb auch der Preis für diese Waare um das Doppelte des eigentlichen Werthes ge stiegen ist. Ferner zeigen Chemikalien. Anilinfarben, Papierwaaren. Tuche und gesalzene Häute wieder bedeutende Steigerungen. Nach letzterer Waare ist in neuerer Zeit eine so große Nachfrage, daß die Lieferanten nicht so viel Waare wie gefordert wird. Heranschaf. sen können; es gehen von Berlin, Ste: tin, Hamburg. Bremen etc. sehr große Sendungen ab. Die Bundes-Regie' rung verlangt für diese Waare jedoch noch, daß dieselbe desinficirt oder mit Arsenik behandelt wird, was ziemlich
groize onen oeruriacyr. Nitter vom grünen Tischt vor Gericht. . Einen weiteren Beitrag zu den neuerdings in Deutschland sehr häufien Spielprocesse hat eine VerHandlung geboten, welche sich vor der Straf kammer deö Landgerichts in Lübeck ab spielte. Auf eine ganze Anzahl von Personen hatte sich der Verdacht getoerbsmäßigen Glücksspieles in dem benachbarten Travemünde gelenkt, zuletzt aber erhob der Staatsanwalt doch nur Anklage gegen drei Schuldige. Der erste der Ehrenmänner war der Kaufmann Jemmy Lewinsohn auö Berlin, dötbestraft wegen Hausfriedensbruchs, Mißhandlung, Unterschlagung und bereits einmal wegen gewerbsmäßigen SlückspielS. Ursprünglich CommiS in einem Berliner Schnittwaarengeschäfte, bann Händler mit Goldsachen und Diamanten, suchte er, dieses schweren" Lebens überdrüssig, einen WirkungSkreis, wo er für seine Kräfte freiern Spielraum hatte. Und fo ward er venn bald ein regelmäßiger Gast auf allen Rennplätzen Deutschlands und Oesterreich-UngarnS und als BuchmaHer den Sportvereinen bekannte Persönlichkeit. Der zweite Angeklagte rühmt sich des Namens Herschel. Er ist - einmal im CirkuS Althofs gewesen, um daS Reiten zu erlernen, war dann mehrere Jahre in Dresden, um der Welt als Makler beim Pferdehandel zu nützen und wohnt seit sechs Jahren in: Hamburg. Auch er ist mehrfach, namentlich wegen Vergehens gegen daS Eigenthum vorbestraft. Dritter Angeklagter war der Gastwirth Brügmann, derzeit Pächter der Seebadeanstalt Travemünde, deS CurhauseS deö Badeortes. Ihm wurde Begünstigung des gewerbsmäßigen Glücksspieles zur Last gelegt. Zu der Verhandlung, dir unter größtem Andränge des PublikumS stattfand, waren 15 Zeugen geladen, von denen wohl anzunehmen war, daß sie genau über die angefochte nen Vorgänge hätten unterrichtet sein müssen. Trotzdem war die Ermittelung der Äahrh'.it nicht eben leicht, denn fast Alle erwecken den Eindruck, als ob die Scham darüber, gewissermaßen mitschuldig zu sein, sie zurückhielt, rückhaltslose Aussagen zu mach?n. 'Doch wurde Folgendes festge stellt: Von den Rennen zu Doberan zurückkehrend, hatte sich Lewinsohn zum Beginn deS Travemünder RennenS eingefunden, ebenso Herr Herschel. Nachdem die Rennen des ersten Tages vorüber und die Arbeit am Totalisator gethan war, fand man sich im Kurhause ein, wo in der Veranda ge speist wurde. Bald kamen noch mehr Theilnehmer am Rennen hinzu, man sprach zunächst von Pferden u. f. w., um bald zu einem Spielchen" überzugehen, daS ein Kaufmann Hagenström aus Lauenburg, gleichfalls als Zeuge erschienen, vorschlug. Man be gann mit der lustigen Sieben", und als Bankhalter fungirte Herr Herschel. So lange man nur Silber setzte, hielt sich Herr, Lewinsohn abseits, um erst sich am Spiel zu betheiligen, als man anfing in rascher Folge mit Goldstücken 10, 20, 40 Mark zu setzen; schließlich ging man dann zur Papierwährung über und es wurde mit Hundertmarkscheinen gesetzt. Doch wurde, wie es den Anschein hat, auch von den beiden Berufsleuten, wenigstens ehrlich gespielt, denn Beide verloren, Herschel etwa 1500 bis 1800 M. Die Herren Lewinsohn U7.d Herschel wollen keine gewerbsmäßigen Glücksspieler sein. Bezeichnend ist u. a. Herschel's Aus. sage. 'daß er jährlich am Totalisator etwa 10,000 M. gewonnen habe; beim letzten Travemünder Nennen sei er be sonders glücklich- gewesen, sein Gewinn habe allein hier 4000 M. betra gen. Trotz dieses seines Jahresein. kommens ' erklärt der Ehrenmann aus dem Glücksspiel keinen Erwerb zu machenl Auf Grund deS durch die Zeugenvernehmung . erwiesenen ThatbestandeS ging derGerichtshof beträchtlich übe; daS von dem Staatsanwalt beantragte Strafmaß hinaus und erkannte gegen Lewinsohn auf 6 Monate Gefängniß. 2000 M. Geldstrafe und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 3 Jahre, aegen Herschel aus 2 Monate Gefängniß und 600 . M. Geldstrafe, gegen Brügmann auf 800 M. Geldstrafe. Lewinsohn wurde sofort in Haft genommen. yärbung von Blumen. Daß Blumen je nach ihrem Standoit in der Farbe ihrer Blüthen wech. sein, ist keine ungewöhnliche Erscheinung: . schon die starke oder sck,;. 'cher? Belichtung kann eine große SätrrtifTTrt aVi' M Af.ta v. cn "gi") vvtt 4Vuyivuuuuij uzi OlU thenfarbe hnvorbringen. Mehr als von . der Belichtung ist dieser FarbenWechsel aber, noch von der Beschaffenheit deS. Bodens d. h. den Bestandcheilen .abhängig, die die Pflanze aus d?m Loden' schöpft. Diese Tbatsack- ist .d.Gärrnnn auch keineswsaL unöe-
rannt und ffi wissen die zuMgen'Beebachtungen und Erfahrungen in dieser Hinsicht zweckmäßig durch Versuch: zu ergänzen und bereits zur Züchtung von Spielarten in den Blüthen zu benutzen. Einige dieser Versuche für das künstliche Hervorrufen bestimmter Farben in den Blüthen sind so einfach, daß jeder Blumenfreund sie nachma. chen kann. So sind z. B. die Blüthen von Hortensien ursprünglich rosa ; pflanzt man sie in eisenhaltige Erde oder düngt sie mit Eisenvitriol oder Eisenfeilspähnen, so erhalten sie eine prächtige blaue Farbe. Düngung mit schweftlsaurem Ammoniak färbt die üortensien bläulich rosa, das aber leider nur kurze Zeit vorhält und nach jedem Begießen wieder in rosa umschlägt. Da das Eisen zur Bildung des Blattgrüns in der Pflanze unbedingt erforderlich ist, so kann man auch großen Rasenflächen dadurch ein lebhafteres Grün verleihen, wenn man sie mit einer Lösung von Eisenvitriol begießt. Auch die reichliche Ernährung mit Stickstoff und namentlich Dwi gung mit Chilisalpeter und schwefelsaurem Ammoniak gibt den grünen Blatthellen der meisten Gewächse eine tiefgrüne Färbung. Auf das Grün der Früchte, z. B. Erbsen wirkt die Stickstoffdllngung indessen nicht so sehr ein, wie es die Conservenfabriken wohl gerne hätten; man sucht auch hier durch Düngen der Erbsenfelder mit Kupfersalzen nachzuhelfen, um so der Pflanze auf natürlichem Dege das Mittel zuzuführen, das äußerlich anzuwenden gesundheitsschädlich ist, obgleich es den Früchten z. B. Erbsen und Gurken eine vorzügliche Farbe gibt. Für das Färben der Hyazinthenblüthen eignen sich Anilinfarben ganz vorzüglich. Eine weiße Hyazinthe kann zu einer beliebig gefärbten Blüthe gebracht werden, wenn man während deö Wachsthums dem Wasser die entsprechend? Anilinfarbe zugesetzt Hai. , , , Vom Jnlanve. Die Wetterpropheten Onk;l Sam's behaupten in ihrem Bericht fa? das Fiskaljahr 1893 94, daß von ihren Prophezeiungen nicht weniger als B2 Procent eingetroffen und nur 5 Yrocent ein vollständiges Fiasco geWesen sind. AdamS Expreß Company beförderte kürzlich ca. 500 Pfund Quarz, das überaus reich an Gold war. von Hill City. S. D., in die Bundesmünze. Ein Eimer voll von dem Quarz war so goldhaltig, daß der Werth desselben auf $10.000 geschätzt wurde. In Washington. D. C.. sieht die Wirthshetze in hoher Blüthe. Ein IKnüppelgardist verhaftete. kürzlich einen Restaurateur, weil dessen Frau am Sonntag den Schankraum betreten hatte, um ein Stück Fleisch aus dem Eisschrank zu holen. Das ist Versalgung der gemeinsten Art. Frau Lottie Löwenstein, die Gattin des in No. 267 Washingtonftraße. Brooklyn, N. wohnhaften Schneiders Neuben Löwenstein, hat jüngst vier Kindern da.Z Leben geschenkt. Bald nach der Geburt starben zwei der kleinen Geschöpfe und die bedauernswerthe Mutter selbst mußte das Leben lassen. . Die größteFeuerversicherungs - Police, welche zu? Zeit existirt, dürste diejenige sein, welche die Santa Fe Eisenbahn - Gesellschaft auf ihr Eigenthum beim Phoenix in London herausgenommen hat; dieselbe lautet auf ein Capital von $17,000.000 und beträgt die Jahresprämie $170.000. Im Besitze der Wittwe des Hero von Sumter-, Frau Robert Anderson in Washington. D. C., befindet sich die Flagge, welche über der genannten Feste wehte, als die Rebellen auf dieselbe feuerten. Nach dem Tode des Generals Anderson bedeckte die Flagge seinen Sarg und jetzt bewahrt die Wittwe dieselbe , als unschätzbare Relkquie auf. Für Freunde der Jagd und Fischerei, welche sich mit den Gaben einer primitiven Nawr zufrieden geben, wird Alaska binnen Kurzem ohne Zweifel mit Vorliebe für mehr oder weniger ausgedehnte Expeditionen gewählt werden. Die Küste ist leicht zu erreich5n, daö Klima imSommer angenehm und die eingeborenen Indianer haben sich als ebenso gute wie zuverlässige Führer bewährt. Im westlichen und südwestlichen Georgia rechnet man auf eine sehr reiche Pfirsichernte, zumal da neuerdings daselbst: große Pfirsichpslanzungen von nördlichen Ansiedlen: angelegt worden sind. In Ohio allein gibt eö elf GeskllsMten. welche zusammen über ein Kapital von $300,. 000 verfügen, und in Houston County, Ga.. 8000 Ack.'r mit Pfirsichbäumen
nevtianu fu&en. I n d e.n Ver. Staaten werden jährlich an 150.000.000 Pfund ,Mincaneat" verzehrt. Mehr als ein Dutzend Gebäude. von denen 'in jedeS über $1,000.000 kosten wird und von denen einzelne 24, Stockwerke erhalten sollen, werden demnächst tn New Vork errich tet rAen. In dem Militär - Gesangniß zu Fort Leavenworth befanden sich am Schlüsse deS letzten FiScaljahreZ 517 Sträflinge; die größte Zahl im Laufe des Jahres betrug 626 und der Durchschnitt stellte sich auf 553. Am 1. Juli geht diese Anstalt, einem vom letzten Congreß angenommenen' Gesetze entsprechend, in die Verwaltung des Justiz Departements über. In verschiedenen Geaenden des Landes macht man in diesem Frühjahr die' Wahrnehmung, daß die Vogel sehr rar sind. Man schreibt dieS I L ...... namenmcy ver ungewoynilcken Kaue zu, von welcher in diesem Winter auch die Südstaaten beimaksuckt wurden. Durch dieselbe wurden viele Vögel, -die in den Südstaaten zu überwintern pflegen wahrend sie' in den nördlichen ;n. ..i:lm vsiaalei, nijicn, gror.
Die
-dm T (L P A j i'unnnus gegen alle Unordnungen des
Der Leöer und des Wagens
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Vom VluSlaDe. Im Hospital von Vienne (Jsre) erschoß sich ein b:kann!erAnar. chist, der 62jährige Weber Chatain, der 1891 in den Änarchistenproceß von Greönodle verwickelt, aber sreigesprochen worden war. Er hinterläßt ein politisches Testament, in dem er seine anarchist-chen Ueberzeugungen be theuert und seinen Leichnam der medicinischen Facultät vermacht. Einen merkwürdigen Entschuldigungszettel gab dieser Tage ein kleines Mädchen, das einen Tag die Schule versäumt hatt, ihrem Lehrer in Allenstein ab. Aus ein kleines Papierstückchen waren von ungelenk!ger Hand die Worte gemalt: Wgen. kopw." Die Mutter des Kindes hat damit sagen wollen, daß ihr Tochtercyen ven UnZerncht wegen Kopfweh nicht hatte besuchen können. Unter den Erzeugnis sen, welche den Reichthum der Gold kllste ausmachen, werden auch Affen häute genannt. Sie sind sebr aesuck bei den Schneidern und werden mit 3 biö 9 Schilling daö Stück bezahlt. Der Vieroander. welmer d tt fsauit t fert, ist den Zoologen unter dem Na men Cololrn vellerosus bekannt. Er ist von der Größe eines starken Hundeö, hat langes schwarzes seiden artiges Haar, wahrend sein Bart und der lange Schwan weiß sind. Die Statistik der Goldküste führt beträcht liche Mengen dieser Häute auf, welche aus Cape coast, Salpond und Accra ausgeführt werden. Dieser Export hat sich im 5labre 1891 auf 189.000 Häute gehoben, die an der Küste schon auf mehr als 30.000 Psd. Sterling oewerthet wurden. Im Würzbuger .Journal lesen wir folgende Betrachtung: Die Werktätigen Freunde der Taaeslitera iur werden immer seltener. Desto mehr freut es uns, hie und da noch er nen dieser edlen Männer zu finden. So schreibt das Sckweinfurter Taae blatt": Herr Bierbrauereibesitzer Heinrich Schubert hatte auch heute wieder, wie so manches Jahr, die Güte, uns durch Uebersenduna emeö Bundes der ersten Spargel, schöne kräftige Exemplare, zu erfreuen. . Wir werden uns dieselben unter bestem Danke für den edlen Spender aut munden lassen. In Wllrzburg schickt man den armen Zeitungsschrelbern höchstens einender trübten Maikäfer oder einen Schmet ierling, der sich im Datum geirrt hat. Von Spargeln, und wenn sie so hoch und so dick wuchsen w:e der Neubau thurm, fällt es keinem Menschen ein. einer .bockaeebrten Redaction" die Erstlinge zu opfern, von den ersten Gurken. Bohnen und anderen Gemu sen, von den ersten Feldhühnern, Ha sen. Scbnevfen und anderen selb fruchten gar nicht zu reden. Schlechte Zeiten!" Das Militär - Bezirks- ! jl m!!..t Itjsfl. V gciugi iir urnijumg ucrurigciuc oen unterossicrer des 3. Chev. Regiments Ludwig Gannerke aus Ballburg. Kreis Glogau, wegen groben Mißbrauchs der Wrenstgewait durch Mißhandlung Untergebener zu 2 Monaten 15 Tagen Gefängniß. Gannerke mißhandelte in der Zeit vom 4. November bis Ende December vorigen JahreS den seiner Obhut anvertrauten Rekruten Voll sormllch systematisch. Er tractirte ib , mit Säbelhieben, Schlägen mittels des voeraurteS und der SSultrense au Rücken und Hinterkopf derart, daß Beulen entstanden. Auch Schlage rn's Gesicht erhielt Voll von dem Unterofficier, der zudem den Rekruten auch , Cspttkrutyen lausen Iren. Daß die Einwohner von Menton:, ebenso die dort wohnenden Fremden, bä'usia dem Sviel buldiaen. ist bei der geringen Entfernung von Cm . 1 . rt" . . . f., n i. conie - arro elgenrlrcy ioilveruanolich. Unter Anderen lebte daselbst auch der Eapitän Clyde, der eine interessante scene im Casino veranlante. Er ver liert 30.000 Francs, und in seiner Er gung stoßt . er so starke Beschimpfungen gegen die Bank auö. daß ihm die Eintrittskarte entzogen wird. Am nächsten Tage erscheint er, die Hände in den Taschen seines Jacquettes, und verlangt Emtrrtt. Man verweigert ihm denselben. Er zieht die Hände heraus, rn reder derselben balt er emen geladenen Revolver. Fort!" schallt . F. rt!. V .lf.Ll es von lernen Kippen UND enrienr iit gen ' die Diener bei Seite. Bei dem Eintritt in den Spielsaal dieselbe Scene. Er geht ruhig an ernen der nächsten Spieltische und pointirt,Vdieömal mit vielem Glück. Ein Inspektor nähert sich ihm, um ihn zum Verlassen des 'Spielsaales zu nöthigen, der herkulisch gebaute Capitän faßt ihn und wirft ihn in eine Ecke. Daö. Dienerpersonal traut sich nicht an ihn heran, es umsteht ihn im Halbkreis. .Ihr Schurken!- ruft der Capitän. .Mein Geld habt Ihr genommen, und jetzt wollt Ihr mich hindern, es wiedeizugewinnen? Ich will den Saal verlassen, aber mir unter der Bedingung,' daß man mir mein Geld wiedergibt. Eine kurze Berathung der Directoren man zählt dem Capitän 30.000 Francs und' er geht davon, um' nie wieder zu
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mir ,
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