Indiana Tribüne, Volume 18, Number 242, Indianapolis, Marion County, 22 May 1895 — Page 2
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Jndiana Tribüne.
Erscheint Taglich und Sonntags. Die tägliche .TrUüne" kostet durch den Träger 12 EentZ der Woche, die EonntagS.Tribüne' CentS per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder KZ CentS per rlonat. Per Post außerhalb de, .tadt zugeschickt in Vorausbezahlung per llcfr. Offt, 18 Süd 2Haarna Ztraftt Indianapolis, 3nd., 22. Mai 1K95. Fortschritt durch Noth. In unserem sonst so conservativen Eiieen icgt es sich seit einigen Monaten b.'rsch'.edentlich , in rtiuen Richtungen, fcie in einem großen Ameisenhaufen, tzz von außen her berührt worden ist. Zum Theil ist es nordischer Unternehnungsgeist, der sich auf neuen Bahnen im' Süden bemerklich macht, zum guten Theil aber kommen diese Veränderungen. direct wenigstens auch ganz von innen heraus. So schreibt neuerdings einer unserer tüchtigsten amerikanischen! Zeitungsco? respondenten aus Mississippi: Gegenwärtig ist der Landwirth in diesem Staate thatsächlich unabhängiger, als er es seit Jahren gewesen ist. Er ist es geworden, weil er nicht anders konnte. Infolge der jammerlich niedrigen Preise der Baumwolle in den letzten zwei oder drei Jahren sank szin Credit in den Kaufländern so tief, daß dem Pump - Verlassenen schon nichts Anderes übrig blieb, als Mais, Sorghum und andere Dinge, die er brauchte, selber zu bauen und besonders seinen Fleischbedarf aus eigener Zucht -zu decken, wenigstens tüchtig Schweinezuckt zu treiben. Die Folgen hiervon haben sich bald genug bemerklich gemacht. Der Ver sandt von Fleisch in den Staat Mississippi ist um reichlich 60 Procent gesunken. Im verflossenen Jahre wur den in Mississippi 10 (?) Millionen BushelS Welschkorn mehr geerntet, als im besten Jahre zuvor. Das sind nur zwei Beispiele. Und dabei bleibt " es nicht stehen Denn die Ladenhälter in verschiedenen Theilen des Staates haben Abmachungen getroffen, wonach sie sich künftighin . überhaupt w:izern, Landwirthen Artikel, welche dieselben auf ihrem eige nen Boden ziehen können, auf Credit zu verkaufen. Hierdurch sind also die Landwirthe, mit alleiniger Ausnahme -der wenigen, nxlche über bedeutende Vaarmittel verfugen können, einfach gezwungen, auf dem eingeschlagenen Wege stramm weiterzuschreiten und so in?ch immer Bedeutenderes zu erreichen. Andererseits finden natürlich die Ladenhändler und cnde Kaufleute ihre Rechnung dabei. Sie erklären so ziemlich allenthalben, daß sie im Jahre 1894 ungewöhnlich gute Geschäfte ge mackt hätten, und daß sie von den Landwirthen mit seltenen Ausnahmen szfort und in Baar bezahlt worden seien, woran sie sich ordentlich erst ge wohnen mußten.' In den Wintermoriaten sah es zwar wieder etwas trübe? aus; aber allem Anscheine nach ist an einen wirklichen Rückfall nicht mehr zu denken, eswäre dies wenigstens ge gen alle Natur. ' In dieser Verbindung mag übrigens noch erwähnt sein, daß die Baumwolle Aussicht hat von einer .neuen Seite ber wieder zu ungeahnter". Ehre, zu kommen. Denn ein südlicher Arzt hat kürzlich die Welt darauf aufmerksam gemacht, daß das Mehl aus Baumwollsamen einen recht werthvollen und auch geschmackhaften Nahrungsartikel für, die Menschheit abgebe. Auf diesen Gedanken kam'er ursprünglich dadurch, daß sein junger Neffe,' welcher, mit dem Füttern von Kühen zu. thun hatte, das dabei verwendete '.BaumwollsamenMehl gleichfalls versuchte. Gefallen daran fand und im Laufe der Monate an ihm eine sehr befriedigende Wirkung dieser Diät wahrzunehmen wär.' Dies veranlaßte den Doctor zu Experimenten in der Küche; er mischte dabei dieses Mehl mit anderen und will ' hierdurch vorzügliche Resultate erzielt haben. Als besonders dortheilhaft empsiehli er eine Mischung von Baumwollfamen-, Mais und regelrechtem weißem Mehl. Bewährt sich diese Idee genügend, so wäre allgemein noch b'lligeres Mehl zu erwarten! Orntestatisti? uns AlkerbauCensuS Seit seinem Bestehen ist, das atisti. sie Büreau'KZ Ackerbau - Departcinents. ebenso .zahlreichen, wie abfälli genKritiken unterworfen worden, wenn immer, die Ergebnisse seiner Thätigkeit den Getreidewucherern nicht, in' den Kram paßten oder die von demselben rerössentlichten Berichte, mit den entsprechenden Mittheilungen der Haukelskammern nicht 'im Einklang stan den. Die Hauptaufgabe des Bureaus besteht nämlich darin. Erntestatistiken zu sammeln, und deren! Veröffentlichung bringt dasselbe in nahe Berührung mit den Börsen, da die amtlich beglaubigten Ziffern, über den. Stand der Saaten natürlicherweise einen beträchtlichen Einfluß auf die Preise gewinnen. Gingen - diese Veröffentlichungen - den Speculanten. gegen den Strich, so er folgten häufig' sehr' heftige Angriffe und die Folge war, daß dem Bureau sich nicht selten schwer zu. überwindende Schwierigkeiten entgegenstellten. Es ist stets das Bemühen de? leitenden Männer gewesen, die Leistungsfähigkeit der verschiedenen wissenschaftlichen Bureaus des Departements zu erhöhen, und ist auf das Einsammeln von ,Sta tistiken und die Zusammensiellungderselben immer große Sorgfalt verwendet worden.. Wer sich nicht. näher mit diesen Dingen beschäftigt hat, möchte den ken, daß das Sammeln" und Zusammensiellen solcher Statistiken eine einfache und leichte Arbeit,. sei.Ledenkt man aber, daß in jedem Monat etwa 20,00) bis. 40,000 Berichte und Correspondenzen gelesen, gegrdnet und
wieder geordnet' werden müssen, so er scheint die Sache nicht gerade im Lichte eines Kinderspiels. Der Statistiker steht mit jedem County - Clerk des Landes in Correspondenz, und diese Beamten bezeichnen ihm in jeder Saison zw?i verläßliche Personen, welche im Stande sind, in intelligenter Weise als Berichterstatter für das Departement zu fungiren, entweder Farmer oder Aerzte, Müller oder Grocer. Für die Ertheilung der erbetenen Informationen erhalten die betreffenden Personen keine Vergütung. Eine weitere Informationsquelle bilden die Besitzer der großen Mühlen und Elevatoren. Seiner Zeit begab sich der Statistiker Robinson Personlich nach dem Census - Bureau, arbeitete sich durch die Listen hindurch und copirte die Namen aller dort aufge führten Mühlen- undElevator-Besitzer. mit denen er dann gleichfalls in Correspondnz trat, um sie zu ersuchen, daß sie ihn über die in ihren Händen befindlichen Quantitäten von Getreide resp. Mehl unterrichten möchten. Auch die in den landwirthschaftlichen Zei tungen veröffentlichten' Listen werden zu? Vervollständigung der Jnfonnation benutzt. Diese ergiebigen Jnformationsquellen genügten dem Departement aber noch nicht.- Die Anzeigen von Fachblättern wurden nach den Namen der Dreschmaschinen Fabrikanten durchstöbert und letzterenSchrei-
ben zugesandt, worin sie ersucht wur den, die Namen ihrer Kunden anzuge ben, so daß man dann wieder mit letzteren in Verbindung treten konnte, um zu erfahren, wie viel Getreide die Be treffenden gedroschen hatten. Die Be richte, welche auf diese Weise von allen Seiten eingelaufen, sind bislang be friedigend ausgefallen. Die größte Schwierigkeit, mit welcher das Bureau jedoch zu kämpfen hat. liegt darin, von den Farmern selbst die sachgemäße Ausfüllung der ihnen monatlich übersandten Fragebogen zu erhalten. Behufs. Beseitigung dieser Schwierigkeiten ist vom Statistiker Robinson ein Handbuch mit Jnstructionen für Ernte - Correspondenzen- herausgegeben worden, in welchem in leicht faßlicher Weise angegeben ist, wie die Procentsatz Berechnungen auch von Leu ten. die in der Mathematik nicht bewandert sind, ausgeführt werden können. Infolge des in der Regie?ungsD?uckerei herrschenden Geschäftsganges konnten diese Broschüren erst vor etwa einem Monat dem Ackerbau - Departement geliefert werden, so zu sagen just in der elften Stunde, denn, wenn es noch viel'länger gedauert hätte, so wäre es für diese Saison zu spät gewesen. Die Broschüre gibt nicht nur Anlei tung zu der Berechnung der Erntebestände, sondern enthält auch Jnstructionen für die Vornahme von Wetterbeobachtungen und für Angaben über das Erscheinen von Jnsecten u. s. w. Exemplare dieses Büchleins werden üb:r das ganze Land hin vertheilt werden und wird dasselbe hoffentlich dazu beitragen dem Bureau bessere Jnfor mationen als bisher zu verschaffen. In den letzten Jahren ist die Aufmerksamkeit des Congresses zu wiederholten Malen auf die Dringlichkeit der im Ackerbau - Departement benöthigten Reformen gelenkt worden, aber - die Wünsche des Secretärs wurden nicht weiter berücksichtigt, sondern man ließ es bei Bewilligungen , für. die Vertheilung von Sämereien bewenden. Einer der Vorschläge ging dahin, daß ' ein permanenter Ackerbau - Census eingeführt werden solle. Ackerbau - Statt stiken könnten auf diese Weise viel gründlicher und billiger besorgt, wer den, als das unter dem jetzigen Census - System geschieht, und das Census Bureau würde sich dann nur mit den Statistiken über Bevölkerung. Industrien und Handel etc. zu . befassen haben. Diese Vorschläge sollen dem nächsten Congreß von Neuem unterbreitet wer den und geben sich . die Beamten des Ackerbau - Departements der Hosfnung hin. daß dieselben dann zur Annahme gelangen werden. Jnr Besitz von Ausländern. Ungeheuer ist der Gesamtbetrag der liegenden und fahrenden Habe in unserem großen Lande, welche Auslander ihr eigen nennen. &l ist unmöglich, benell zahlenmäßig mit annähernder Genauigkeit festzustellen, zumal denn auch alle die Gelder 'in Betracht gezogen werden müßten, wel che ausländischer Fürsten, Edelleute und '.Capitallsten .durch Agenten hier angelegt haben, ohne daß sich der wirkliche Ursprung dieser Gelder bestimmt ermitteln läßt. Manche unserer groß, städtischen Miethswohner sollen z. B. ohne es zu wissen, thatsächlich den deutschen Kaiser zum Landlo?d" haben. ' Bei Weitem den g?ößten auö ländischen Besitz bei uns, auch den be. weglichen, .haben abe? die Engländer. 'Schon das Grundeigenthum in den Ver. Staaten, welches direct und auö gesprochenermaßen im Besitz von Auö. ländern, bildet absolut und . ve?hältnißmäßig einen ganz gewaltigen Bro. cken. Seit etwa zehn Jahren hat sich die öffentliche Meinung in Amerika immer mehr gegen diese Art von Be. stzthum erklärt und von den Gesetzae iungen gefordert, daß wenigstens i die toeitere Ausdehnung desselben verhindert werde. In den letzten Jahren haben wieder mehrere Staaten, vor illlem Illinois und Iowa, Gesetze er. lassen, welche die Rechte von Auslän dern auf das Besitzen liegender Güttt beschränken; auch hat ja der (songreß derartige Gesetze für die Territorien und für den District Columbia erlas, sen.' '. . Jüngst hat diese Frage wieder durch' einen, interessanten Streitfall vor dem' llinoiser Staatsobergericht besondere Beachtung gefunden.' In' diesem Fall handelte es sich darum, ob Ausländer, die auch im Auslande leben, amerikanisches Grundeigenthum, das ihnen vermacht worden ist. wirklich erben kön.' nen. Der hesggte .. Vtiimw ver
neinte diese Frage für den Staat Jllt nois und entschied den betreffenden Proceß zu Gunsten der amerikanischen Erben, welche der klägerische Theil waren. Indeß soll dieser Streitfall erji im Bundesobergericht seine letztgiltige Erledigung finden, und der Spruch dieses Gerichtes wird nicht nur für Illinois, sondern für alle Theile der Ver. Staaten, in denen Gesetze be züglich des Besitzes durch Ausländer zu Kraft bestehen, von weittragender Wichtigkeit sein. Man berechnet, daß sich zur Zeit 27 Millionen Acres amerikanischen Landes im direkten Besitz von Ausländern befinden! Der größte Theil dieses riesigen Areals lieg? im Westen, und es gehören viele der auserlesensten Acker-bau-und Weide-Ländereien der Union dazu. 20 Millionen Acres dieses Landes gehören allein Engländern und Schotten; auf ein holländisches SyndZ. cat entfallen noch 5 Millionen, und auf ein deutschlLndisches 2 Millionen Acres. Natürlich wandern auch die Erträgnisse dieser Besitzthllmer in auswärtige Länder. Das sind jedenfalls imponirende Zahlen, und sie sind wahrscheinlich noch nicht ganz vollständig.- In mehreren Staaten ist dieser Auöländerbesitz der. hältnißmäßig sehr bedeutend, stellen, weise fast erdrückend geworden.
MtneralauSstettung in tlanta. Aus der mehrerwähnten internatio nalen Ausstellung . der Südstaaten, welche im September d. I. in Atlanta. Ga., eröffnet werden soll, wird außer der besonderen Abtheilung für die Lei stungen der farbigen Rasse , (der ersten Ausstellung dieser Art) und dem M. schinen-Departement die geologische Ausstellung . unserer Bundesregierung zu den bemerkenswerthesten gehören. Dieselbe wird vielleicht quantitativ nicht ganz so groß ausfallen, wie die nämliche auf der Chicagoer' Weltaus stellung. soll jedoch vieles Neues ent halten, was damals fehlte, und, den Besuchern einen .ebenso interessanten, wie lehrreichem Anschauuiigsunterricht bieten. Dr David T. Day, OberMineraloge unseres geologischen Bü reaus, welcher diese Abtheilung leitet, hat ausgedehntere Vollmachten erhalten,' als sie' den Leitern des BergbauGebäudes auf der Columbischen Welt, ausstellung gewährt wurden, und er überläßt , es nicht den Einzelnen oder Gesellschaften, zu senden,' waö ihnen beliebt.' sondern gibt ihnen vorher bestimmte Weisungen, um die AusstellungZ zu einer möglichst systematischen zu' gestalten. Dieser neuartige Plan kommt zum'Ttzeil auch den Ausstellern selbst zugute, sofern er ihnen viele Umstände und manches Kopszerbrechen er. spart, und er sollte.sich unter der Aufficht "eines Sachverständigen', ersten Ranges vorzüglich bewähren.. . Aus die mineralischen Producte 'un. serer Südstaaten und anderer südlichen Länder, von Edelsteinen . bis herab zum Kunstdünger'. ' dessen Bedeutung .wahrlich nicht ;-.zu unterschätzen ist '. wird ganz besondere Rücksicht ge nommen werden...' V ielleicht , der interessanteste'Theil. der. einheimischen Mineralausstellung aber . wird die zum er sten Male, vollständige und wohlgeord. nete Sammlung der Mineralproducte des ..Appalachischen .Gebirgssystemö sein. . . . .' . . . ? . . Ein Eiö- nd Httttgerland. Abermals melden die Depeschen aus Canada von schrecklicher Noth auf' der Halbinsel Labrador und stellen sogar das baldige gänzliche Aussterben der Indianer- und Eskimobevölkerung . in Aussicht. . Was Labrador ist, kann sich kaum Jemand vorstellen, der eö nicht aus eigener .Anschauung kennt. Ein .Land, das vom September bis zum Juni tn Eises Banden zu .liegen pflegt, dabei sehr wenig Brennmaterial bietet, im Innern fast nur eine große Wüstenei von riesigen Steinblöcken, unterbrochen durch Seen, und Moräste, bildet, schon von den. alten Normannen Helluland" oder Steinland und von einem .späteren französischen.Reiseschriftsteller das Land KainS", genannt wurde! . .. Man braucht wahrlich nicht überrascht. davon zu sein, daß auf dieser großen Landslache (2j Mal so größ, wie Großbritannien und Irland!) nur 4000 menschliche Wesen wohnen. Etwa die Hälfte derselben sind Weiße, meist Küstenfischer, die übrigen . sind Eski. mos und Indianer, welche größtentyeils als Fallensteller und Jäger in Diensten jenes großen Monopols, der Hudson Bai . Gesellschaft, . stehen. Letztere sind Menschen, von höchst geringen Bedürfnissen und daher auch von so geringen Sorgen, wie dies in nordischen Ländern selten vorkommt. Im Sommer kommen sie nach . den nächstgelegenen '. Handelsposten jener Gesellschaft, tauschen die mitgebrachten Pelze für Lebensmittel und Getränke auö und verputzen an Ort und Stelle Alles so weit, daß es. schon viel ist, wenn eine Partie solcher Gebirglernoch mit einem Sack. Mehl und einem Pfund Thee nach Hause kommt. Das ist dann Mes, roaö sie . von der Arbeit ei.ies ganzen WinterS in dem entsetzlich öden Lande haben! Freilich Mre,-auch wenn sie nie Über' die'' Schnur hauen würden, ihre Entlohnung" immer noch eine 'sehr .klägliche. :. Aber wehe' ihnen erst, wenn Jagen und Fallenstellen wenig einbringen! Und' in dieser Beziehung scheint jetzt die Sachlage in Labrador kritisch? gen?den zu sein, als sie je war. ' Äga?.daS Wild scheint immer weniger von ttesem t?aurigen Lande wissen zu : wollen. Würde. diese.' .verschwinden", : 'dann könnte nur noch die veiße Mstenhevöl kerung nothdürfrigDe'getiren. . ' . Und doch muß auch ' das ' Leben in Labrador ? für. Manche ..seine eigenen Neize haben' AnHestelltt "der' Hudson. Bai - Gesellschaft wenigstens, welche 10 bis 20 Jahre dort lebten haben' mit Freuden Stellen in der civilisirien Welt aufgegeben,'' um dorthin zurücke
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Gelungene geiltingen" Der jetzt in Californien lebende Richter Hilo erzählt ein amüsantes und sehr bezeichnendes Geschichtchen aus
der Zeit, da er Secretär der Prinzeß Ruty'Keeukolanl aus Hawau war, im Jahre 1854. Die Prinzessin war vom König' Kamehameha III. als Statthalterin ernannt worden und hatte als solche auch die Steuerverwalwng unter sich. In jenem Jahre berief sie eine allgemeine Versammlung der-Eingeborene in Kailua ein, um ihnen in höchsteige. ner Person die Gesetze zu'erklären und die Zahlung der Steuern durchzusetzen. Auf einem großen freien Platz fand diese Zusammenkunst statt, auf welche sich die Kanälen ebenso sorgfältig gerüstet hatten, wie dies selbst die civilisirteste" ehrenwerthe Bürgerschaft un. ter gleichen Umständen wohl gethan haben würde. (Einige Idealisten natürlich ausgenommen.) . Es bestand nämlich ein ungeschriebenes. Gesetz, daß alle sehr alten und gebrechlichen Leute, alle Krüppel oder mit unheilbaren Krankheiten Behaftete von der Besteuerung befreit sein sollten. Nie hatte man gewußt, daß es so viele Menschenkinder dieser Gattungen auf derJnsel geben würde und so wenige andere wie es bei dieser Gelegenheit mit fürchterlicher Deutlichkeit zu Tage trat! Es war ein Anblick zum Gruseligmachen, diese Volksversamm lung, die da zusammenströmte. Viele junge, gesunde und kräftige Männer schienen alle erdenkliche Ge bresten zu haben und schleppten sich hinkend, zitternd oder auf Stäbe ge stützt, herbei, wenn sie sich nicht tragen ließen. Andere hatten sich auf alle mögliche Weise verklebt und verbunden. Weithin hörte man nichts, als Hüsteln und Stöhnen. Kurzum, eö war das reinste wandelnde Riesenho spital. Noch merkwürdiger aber war die plötzliche Heilung aller dieser Gebre sten! Die sog. .Christian Science ist noch gar nichts dagegen. Sobald nämlich Richter Austin im Namen der Prinzessin verkündete, sie müßten jedenfalls sämmtlich Steuern zahlen. und eö fehle ihnen gar nichts, da wur den Stäbe und Sänften weggeworfen. Pflaster und Verbände abgerissen, und Alle schritten so stramm davon, wie ein Heer tauglich befundener Rekruten, schimpften aber wie die Rohrspatzen auf die Regierung. Aus den wegge worftnen Spital-Maskeraden .hätte man ein ganzes Museum zusammenstellen können! . Nus der Austernwelt. Die Zeit ist wieder vorübee. in der die Auster als Gaumenickmaus von besonderem Interesse ist. und wird vor dem. ersten -Monat (September) Nlcyl wiederkommen. Mittlerweile hat die Menschheit Zeit, auch in anderer Beiehung einige "Aufmerksamkeit zu schenken. !flu den öauvteiaenscdaften dieses. um die Menschheit so hochverdienten stummen Geschöpfes geHort seine große Vorliebe .für Reinlichkeit, wenigstens für seine eigene .Person". Freilich sind seine Begriffe von Hausreinigung erade keine solche, wie sie den Beifall emer guten Hausfrau smden konnten; andererseits erinnern dieselben einiaer maßen an die Art, wie manche. chinesische Waschonkel die Weißwäsche zu rei nigen pflegen. ' Die Auster liebt unter keinen Um. -ständen Schmutz; statt denselben aber wegzufegen, überstreicht sie .ihn. Allerdings ist dies das Beste, was eine Auster im Reinlichkeitsinteresse thun thun kann, und darf ihr weder zum Vorwurf gemacht, noch als Beispiel für beweglichere und intelligentere Kreaturen aufgestellt . werden. Eine bemerkenswerthe Veranschaulichung dieser Reinigungsmethode konnte man in der jüngsten Zeit besonders an den RockawayÄustern gewahren. , .'In. der Schalenhöhlung waren nämlich vielfach dunkle Flecken, etwa vcn der Größe eines Fingernagels, zu be merken: sie' sahen fast wie BlutziehungsBrandblasen aus und bauschten sich ein wenig über die weiße Oberfläche rinasum .empor, obgleich diese Fläche keineswegs von ihnen unterbrochen war. außer was das Durchblicken der dunkleren Farbenschcttirung anbe langt.. : Man konnte darin lediglich eine stellenweise Entfärbung der . Schale zu sehen' glauben. Wenn man aber mit einer Gabel an diese Stellen kam und mit leichter Mübe sie durchbrach, so zeigte es. sich, daß ein dünner Ueberzug einfach kleine Mengen Schlamm bedeckte, und wenn man diese wegkratzte, so kam wieder gewöhnliche weißeSchale um Vorschein. Die Erklärung für diese Erscheinung aber liegt in dem Wetter.das im verflossenen Winter eine Zeit lang herrschte. ! Damals herrschte ein besonders hef, tiger .Sturm unweit des südlichen GestadeS von Long Island, und dabei wurden bekanntlich viele RockäwayAusternbetten zerstört; diese Betten füllten sich mit Schlamm, bis die Austern erstickt waren, und viele wurden auch auö ihrem Lagerplatz losgerissen. Andere Betten wiederum wurden nicht Zierstört, hatten aber doch mehr oder weniger von den Wogen zu leiden, und in die Oeffnungen, welche an den Austernschalen entstanden, drangSchlamm und Sand. Allgemeiner Annahme zufolge, ist dies g:rade für die Auster eine höchst,.-empfindliche. Unannehmlichkeit, dä .eS. die zarte Haut reizt, ungefähr wie beim' Menschen, wenn ihm Aschenstaub '' .unter ' die Augenlider kommt.' ' j Da abe? die Thiere nicht im Stande waren, diese Fremdstoffe auszuwerfen, so bauten sie über dieselbe eine weiche Schalenschicht; ' bei genügender Zeit hierzu werden die Unreinigkeiten so löeit, in .der - Gehäuswand vergraben, daß' sie nicht nur nicht mehr fühlbar, sondern auch . unsichtbar. sind; . und reicht die Zeit nicht aus, so finden 'sie,
sich weni'gnens mtt einer dünnen perlmutterartigen Farbe über'kleidt. Beiläufig bemerkt, ist dies im W sentlichen dieselbe Methode, nach welcher sich die Bildung einer Perle voll zieht, die schon öfter beschrieben worden ist. Man kann der Auster aber auch geschichtlich manche interessante Seite sb gewinnen. Machen wir zu diesem Zweck einen Sprung nach dem Westen bis nach Nord-Dakota. und sehen uns daselbst ein Austern-Phänomen aus der Vorzeit an! (Aehnliches ist freilich auch anderwärts anzutreffen; aber selten in so auffallender Art.) Im südlichen Theile des mittleren Nord-Dakota. ungefähr 75 Meilen Lst, lich vom Missourisluß. stoßen wir aus zwei' Höhen von je 200 Fuß ode: mebr. und diese Höhen bestehen beinahe ausschließlich aus Austernschalen. - Sie bilden die größte Sehenswürdigkeit des Countys Logan. wenigstens vom Standpunkt des gebildeten Menschen, und sind eine wundervolle Reliquie aus jener längstvergangenen Zeit. Eiaentlich ist es nur Ein Austernberg; die längliche Basis aber, welche eine Ausdehnung von etwa dreiviertel Meilen hat, läuft in zwei Gipfel aus. Die Seiten sind sehr abschüssig, ausge nommen am südlichen Ende, wo man einen Theil der Höhe leicht heraufkominen kann; die G?fel selbst lassen sich nur sehr schwer erklimmen. Allenthalben sieht man auf der - Oberfläche nichts, als Austernschaalen. die zum Theil noch gut erhalten sind, und auch bei Grabungen in die Tiefe hat man außer den Austernschalen nur etwas Kies entdeckt. Der nördliche Gipfel besteht ausschließlich aus solchen Schalen. die sich zu einer wunderbar festen felsigen Masse vereinigt haben, und an der einen Seite hat man eine kleine Höhle entdeckt. Rings um dieses Doppelgebilde sind meilenweit keine anderen Hügel von annähernd derselben Höhe zu sehen. Der Pflanzenwuchs auf den Austernbergen fehlt nicht ganz, beschränkt sich aber fast nur auf einige Büschel Graö. Diese Gegend wird vorwiegend von russischen Ansiedlern bewohnt, und diese haben bis jetzt andere Dinge zu tbun aebabt. als diese? Nawr-Curio.
sität irgend welche Beachtung zu wid men. fito einen Karl Vogt wäre dreS auch ein oanldares Lstuoienseld ge wesen. 1 in vom Jnlanve. He?? Asa Cowden und pattin in Ameöbury, Mass.. sind alle? lüahrscheinlichkeit nach das älteste Ehepaar unseres Landes, denn in diesem Monat waren 67 Jahre seit ihre, Lerheirathung verflossen. Im Long Island Sund, der Küste von Connecticut gegenüber, sind nicht weniger als 70.000 Acres der künstlichen Austernzucht gewidmet. DaS Land und die Anlagen haben einen Werth von Z4.000.000 und de? Werth der Ernte wird auf nahezu N.000.000 geschätzt. So groß jene Anlagen auch erscheinen mögen, sie sind im Vergleich mit denzenigen der Chesapeake Bai unbedeutend zu nennen, denn die letzteren haben einen Werth von mindestens 20.000.000. Im Vergleich mit dem Grundeigenthums - Agenten Maurice V. Freund, Theilhaber der Firma-Vic-tor Freund & Son in New Jork. muß der Memeldsbauer ein Stümper ge annt werden, wenn auch nur ein Theil von den Anschuldigungen wahr ist, die gegen den Mann erhoben worden sind. Maurice V. Freund .ist nämlich unter der Anklage, 227 Meineide zum Preise von $100 pro Stück abgelegt zu haben, verhaftet, worden. Alle Falscheide soll er in den Schadenersatzprocessen ' ge schworen haben, die gegen die Manhattan Elevated Railway Company angestrengt waren. . Die kleine Nellie Meeks. die einzige Ueberlebende' der von den Brüdern Taylor in Lynn County in Missouri abgeschlachteten ' Meeks'schm Familie, wird jetzt scheußlicher Weise für. Geld ausgestellt-. Das achtjährige Mädchen, das - bei. jener Schlächterei selbst einen Beilhieb über die Stirn er-. hielt, der eine tiefe Narbe zurückgelassen hat, muß bei den Schaustellungen seine Erinnerungen aus jener Mordnacht einer sensationSbedUrftigen Menge vor erzählen. Es wäre wohl am Platze, daß der Kinderschutzverein eines Ortes, in welchem das Kind in der bezeichneten Weise gemißbraucht wird, sich des unglücklichen Wesens annimmt. DieKofferdesseinerZeit berühmten Preisllopfers John L. Sullrvan. welche in Jacksonville, Fla., mii Beschlag belegt wurden, als seine Thea tertruppe in die Brüche ging, wurden neulich öffentlich versteigert und brachten dieselben nur den lächerlich geringen Betrag von $100. Das beweist wieder einmal, daß nichts so wetterwenderisch ist wie Gunst und Beifall des großen Haufens. Noch vor wenigen Jahren, ehe Sullivan vonCorbett besiegt wurde, hätte ein Paar alter Socken' des Burschen eine größere Summe erbracht, als jetzt die gsammten ihm abgepfändeten Habfel'keiten. 8ic tnxnsit gloria innTuli! ' Groß sin bie Schnorrer in Halb Afan! Hat da neulich der Registe? Ferdinand Levy in New York einen Hilferuf" auS Hajdu-Böszö-möny. unfern' der türkischen Grenze m Ungarn, erhalten. - Ein junges Mädchen, das sich Pepi Nenowlts unterzeichnet.. theilte ,hm mit. .daß sie einen oraven Handwerker zu heirathen gedenke, dazu aber der Summe von 200 Gulden bedürfe. Nahezu 100 Gulden habe sie im Schweiße ihres Angesichts gespart, der Nest fehle ihr noch. Mit. der Bitte: Helfen Sie emem. armen Wglsenmadchen zu ihrem Schatz und ihrem Glück" schließt das Schreiben, dem ein empfehlendeS Attest des OberrabbinerS Jacob Gunz von Hajdu - BöZzömönü beilieot. Meersöaurndfeifen, lange deutsche Pfeifen, Ciaarrensdißen.te., bei W.
Nucho,'1S9 Ost Qaftzirgtsn QU:
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Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus,
4 Hellt sicher U Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, o Vom AnSlanve. In dem Lütticher Vo?o?t INontegnöe stürzte ein altes Haus ein und begrub drei Personen, eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töcbtern, unter seinen- Trümmern. ' Die jüngere Tochter, welche nächste Woche heirathen sollte, wurde sofort getödtet, die Mutter und die ältere Tochter sind ?är!'ö . In Kopenhagen ist ein deutscher ' Gsschatsmann Namens Heitsch wegen Unterschlagungen, die über 3S.000 Kr. betragen, verhaftet worden. Heitsch war .seit dielen Jahren Director einer großen Fabrik. die mehrere hundert Arbeiter beschästigt. und steckte mit dem Kassier unter einer Decke. Wenn sie die Löhne der Arbeite? auszahlten, verzeichneten sie in den Büchern größere Summen, als sie wirklich gezahlt hatten, und steckten den Ueberschuß in ihre eigenen Taschen Dieses Verfahren wurde fahrelang befolgt, und da der Chef sich auf den Director Heitsch verließ, so entdeckte er nichts. Der Kassirer hat sich eine Kugel m den Kops geschossen. Vor dem Schwurgericht des-Berliner Landgerichts II hatte sich dieser Tage die Zliahrige Frau des Arbeiters Rottke zu verantworten, die mit ihrem Mann, einem notorischen ?:un"nbld. s'i, Jhn in ungMck. licher Eh, lebte, fast tagtäglich von . A 1 L l . dem eloen mmyanoell wuroe ooay ue in letzter Zeit bei Nachbarn mit ihren Kindern Schutz suchen mutzte und m der Nacht vom 2. zum 3. Februar ih ren Mann, üls er wiederum trunken nach Hause gekommen war und sie mikbandelt hatte, im Schlafe mit ei nem Stück Holz erschlagen hatte. Sie war der That geständig, behauptete aber, in der Nothwehr, als ihr Mann sie von . Neuem überfallen, gehandelt zu haben. .Der Staatsanwalt bat die Geschworenen, vie Angeriagte ver vorsätzlichen Tödtuna für schuldig zu be rvi.j. !:vi.. er r,,.Tw: ... t.. finden, aber ihr mildernde Umstände zuzubilligen. Der Spruch der Ge schworenen lautete aus nichtschuldig. worauf die Angeklagte freigesprochen und sofort aus der Haft entlassen tturve. Ei n e n eigenartigen Selbstmord beging )ie Frau des Pfer debahnbeamten Bischofs. Die 43 zayre aue. rau, vie Heoamme n?ar, lebte mit ihrer bö Jahre alten cywlegermutter, die bei ihremSohne wohnte, . r i. or ?j. - - 3 , I V IN unTTicoen. yscuna? war es roicoci YniKr(fn. fJSr Crrtitr, iit trrr jwi will vum u""v" vinvi Streit gekommen, in dessen Verlauf Frau Bischofs ihrer Schwiegermutter mit einem Stück Holz einen so starken cyiag aus ven ops veröle, vag . r i - . r . r . I. c r vlee irrn einer oirncnocn opjrounoc hllferufend aus der Wohnung lief. ? . r . T 1 T W-.-.i- . . i . rrr v n 3 . IT-- . . . W ayrcno nun Hausgrni,ctt " W beiaebolte Aerzte die Verwundete ver. vanven. icvwn ich vie layzornige An m j m w ft greiferin in ihr Zimmer ein. Jnzwi schen war Bischofs nach Hau e gekom " . vi p.t t..ii. men unv oracyle tmt cuner in oaa Lazaruskrankenhaus. Nach Hause zu rückaekebrt. suchte er nach seiner Frau, Da diese das Zimmer nicht ossnete. mußte ein Schlosser die Thüre spren . t cn -i i N. Als man 'oeir aum veirai, schwang sich die Unglückliche aus dem Fenster; schwer verletzt wuroe t un ten aufgefunden und , starb auf dem Wege in daö Krankenhaus. Schon vorher hatte sie sich die Pulsavern auf schnitten; man fand ihr Bett ganz MII lUl OUCUlCUilll. i m t . l v j 1 j 1 Im Laufe dieses Jahres feiern drei hervorragende deutsche Künstler den 80. Geburtstag, .und zwar JuliuS Schrader am Id. JUNk, Andreas Achenbach - am 29. September und Adolf Menzel am 8 December. Schröder ist ein Berliner Kind. Achenbach's Helmath ist Kassel unö Wenzel stammt aus zresiau. izm izayre ivöv m UQVl vwwi rnii i uii yy . (fi..ff rn...r si rcfiiM ver schle Mchen Haupmavt nacy Berlin und von yar er vie vorigen oo ayre . e er PKt I seines bisherigen LebenS zugebracht, fest mit der neuen. Heimath , verwach. send, so daß er eigentlich als vollwich tiaer Berliner gelten kann. Schrader ist gleichfalls Berlin, seiner Vaterstadt . 1 m r.v. i--cp::rr.r . treu geoileoen. laufucui et iu juuu' dörf 6 Jahre hindurch akademische Studien unter Wilhelm Schadow getrieben' und später auf Grund eines Nersestivendiums drei Jahre jn Italien zÄSSAS ' (a -r i m itt eröffnen. : scyon im ayre ixa " m . . P .PP - Cf- fW t joittde er als Proselior an vie Äraoemie berufen. Andreas Achenbach ist P . . I ? TP t. . innia derwaa en mir Zvu eloorr, wo sich seine Famll ,m Jahre 1837 nie derlieb. - Auf der Düsseldorfer Akade m bat er sich auch biS.zum Jahre 1SS6 zu seinem künstlerischen Berufe vorbereitet. Wenn'er in der Folgezeit nicht auf Reisen war, so weilte er in rer lazonen ycmor. , . . rn.fnvi ' wTK Urr bf liu Annia, Ttzaa, nd Jdo. Bon, MUdo, Ohto. Hui. forttfcvMmta.afc l. Wbtr ar dulag u w!L w bf onth. Toa ctm da U wtrk (ad lir) 7WI ROBt fWl t iunart r ily wmlnr &! ! dar. AU im. W. h.w mmm kaw hörn, kmnr nt ar. Et. bad Urt joa. (Jam work im par Um r aU tb Um. Bl( Boatr tor workv-n.-FaJlur amknowa aaaoaff tkata. i f an nawiManu.niMiitnBMi ,(,r,'ir a
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