Indiana Tribüne, Volume 18, Number 241, Indianapolis, Marion County, 21 May 1895 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint Täglich und SonntagS.

Die tZzliche .Tribüne" kostet durch len Träger 22 TentS per Woche, die SonntagS.Tribüne" Gent per Woche. Leide zusammen 15 Cents der 65Scnt3 Personal. Per Post außerhalb der Ctltt zugefchiSt In Vorausbezahlung V per t'.ahr. VW?-, 1 Süd Alabama Stratze SndianapoUS, Ind., 21. Mai 1895. OaS Leben der Zlegelarbctter am Wiencrberg. Als der Statthalter Graf Kielsr.anlegg in Wien eine Anzahl von Directoren und Besitzern der Ziegelwerke rir.pfrng, die aus Anlaß des Ausstand des von ihm militärischen Schutz für ihre Werke verlangten, machte er, die Herren unter Anderm darauf aufmerksam, daß allerdings die auf einzelnen Werken bestehenden mangelhaften Un terkunftsverhältnisse für die Arbeiter Anlaß zu berechtigten Klagen derselben bieten. Der Statthalter wollte durch diese Bemerkung warscheinlich andeuten, daß bei dem Aus stände der Ziegel arbeite? nebst den Lohnforderungen derselben auch jene Mißstände in den llrbeiterhäusern der Ziegelwerke eine Nolle spielen. Bereits im Jahre 1893 stellte der Wiener Gewerbe-Jnspector fest, daß die Revision der zu einem großen Ziegelwerke gehörigen 64 Ar beiterhäuser, in denen 2807 Personen (935 Männer, 914 Frauen und 938 Äinder) wohnen, wenig befriedigend rvar. Dieses große Ziegelwerk ist jeres der Wienerberger Ziegelei-Acten-Gesellschaft. Die Worte des Stattihalters lassen erkennen, daß die dort herrschenden, und vom Gewerbe-Jn-fpector gerügten Zustände sich seit dem Jahre 1893 nicht geändert haben. Wir die Neue Presse", welche wahrlich Icht allzugroße Vorliebe für die Arkeiter besitzt, schreibt, stehen die Arbei-t:r-Wohngebäude zwischen den Oefen und Ziegelschluppen. Die Arbeiter sind fast durchweg Czechen, drei Gene rationen nebeneinander, die Väter und Großväter schon vor Jahrzehnten eingewandert, die Kinder hier zur Welt gekommen. Die Häuser sind nackte Ziegelbauten, die' meisten ebenerdig, einige mit einem Oberstocke, die schon von außen verwahrlost und unwohnlich aussehen. Die Eingänge sind mit vernorschten, schlecht schließenden Thüren versehen, die weder die Kälte noch die Nässe abzuwehren vermögen, und in en kleinen Fenstern find viele Scheinen zerbrochen,' die Lücken; verstopft oder verklebt. Wir treten in eins der Häuser zuerst in einen Vorraum, dann in das Zimmer, das die ganze Breite , des Hauses einnimmt und bei. derseits je zwei kleine Fenster hat. Vorraum und Zimmer sind mit Ziegelix gepflastert. Natürlich, das Zommt in einem Ziegelwerke billige? ds Holzdxlen. Das Ziegelpflaster ist stellenweise so schadhaft, daß eine gründliche Reinhaltung desselben kaum möglich ist. Das Zimmer wäre wohl ziemlich geräumig, aber es ist dumpf und viel zu niedrig für einen Wohnräum. Und in einem Ziegelwerke hatte es doch gewiß so gut wie gar nichts gekostet, die Ziegelmauern, die fcie niedrige Holztramendecke tragen, um einen Meter höher zu bauen. Auch fehl! jegliche Lüftung. Das erste, was in dem Zimmer auffällt, ist, daß in jeder Ecke zwei Betten nebeneinander stehen und noch eins an der Mitte der einen Wand, und diesem gegenüber ein Herd, also neun Betten. In diesem Zimmer wohnen vier Familien mit ihren Kindern, jede in einer Ecke, und noch eine Wittwe, der das einzelne Bett gehört; also fünf Parteien in einem Raume. Die Familie in der Zimmerecke, das, ist die Lösung der Wohnungs- und Existenzfrage in diesen Arbeiterhäusern; das ist das Familienheim, das den Arbeitern in diesen Häusern geboten ist. der Platz der Ruhe und Erholung, die Stätte für Geburt und Tod. Auf dem rothen Ziegelpflaster wird durch Kreidestriche die Grenze für jede Familie gezogen, und dazwischen muß noch ein schmaler Gang für den Verkehr offen bleiben. Eine kleine Frau macht uns die Honneurs; ihr Mund hat das Lächeln nicht verlernt und freundlicher Spott über die Unzukömmlichkeiten der eigenen Lag: blitzt aus den Augen. Wir ha bens noch viel besser als andere", sagt sie. denn von den vier Familien bat jede nur zwei Kinder. So sind wir nur 17. Aber da glbts Leute mit fünf Kindern und die haben auch nur eine Zimmerecke. In der Früh, wenn man aufsteht, ist eine Lust im Zim- . vier, daß man nicht glaubt, man könne es aushalten alle wollen nur hincu3!" Wenn ein neuer Weltbürger sich ansagt, gehen die übrigen Inwohuer hinaus, wenn Sommer ist, uud im Winter wird mitBrettern und Tüchern ein Verschlag gemacht. Mein Gott", sagt die lächelnde Frau, man hält-sich halt so ruhig, als es geht." Einmal haben wir alle krank beieinander gelebt Diphtheritie! Da sind meine zwei Kinder gestorben, eins :i t::r c.c t. , iiin unj agicn, eins mn anoeryaio. Seitdem haben wir mehr Platz aber die Nacht drauf, nachdem sie mir fcte Kinder fortgetragen haben, ist die da auf die Welt gekommen. Man muß es nehmen wie's kommt!" Da. ben hebt sie ein hübsches Kind vom Vo. den auf. Ueber die schlechten Kohlen, die man ihnen zu? kostenfreienBeheizung verab. reicht, klagen die Leute sehr; das Feuer schlägt beim Ofen heraus und' vermehrt den Dunst und Qualm im Zim. ncr. Das Untiefer indiesen Behausungen soll jeden Begriff überfiel gen. Die Stiefel der Männer gehen in der Feuchtigkeit durch Moder und Schimmel zu Grunde. , Wäre die Gel?ohnheit nicht, die Leute könnten ihren Zustand nicht aushalten; wie müssen jie ihre . Leidenschaften bezähmen, um zu 17 in einem Zimmer auszukommen. Zur Entschuldigung alle? dieser

Mißstände wl'rd geltend' gemacht, wie billig den Arbeitern diese Unterkunft geboten werde. Jede erwachsene Per. son zahlt von dem Lohne, den sie sich verdient, wöchentlich nur 20 Kreuzer Zins. Ja, aber man rechne nur etwad weiter! In dem einen Zimmer, wo dfe vier Ehepaare und die Wittwe wohnen, zahlen diese neun Personen wöchentlich 1,90 Gulden, also jährlich 98.80 Gu! den Zins. Es gibt aber Räume, wo neben denEhepaaren und Kindern auch noch zwei, drei, ja, vier unverheirathett Arbeiter, im Ganzen also zehn bis zwölf Personen untergebracht sind, die jährlick also nahezu 125 Gulden zahlen. Welch ungeheurer Zins für einen einzigen ungesunden Wohnraum auf einem abgelesenen öden Platze, der un ter andern Umständen gar nicht als Wohnstätte verwerthet werden könnte. Ein besonders bemerkenswerthes Beispiel der Ausnutzung dieser Wohnräu me fanden wir in einem aufgelassenen alten Ziegelofen, in den wir geführt wurden. Da wohnen 26 Personen, 19 Erwachsene mit 7 Kindern, Verheirathete und Ledige. Es ist die wahre Arbeitercaserne, für welche wöchentlich 3.80 Gulden und jährlich 197,97 Gulden an Zins gezahlt werden. Ein Mann schildert die Zeiteintti. lung der Ziegelsetzer, denen die Frau und die Kinder bei- der Arbeit helfen müssen, wenn sie so viel verdienen wollen, um ihr Leben fristen zu können. Der Mann steht schon um 2 Uhr

Morgens auf und beginnt den Lehm ju fahren, die Frau und die großen ftinder kommen zwischen 3 und 4 Uhr nach und alle arbeiten fleißig zusammen, mitunter bis 10 Uhr Nachts, immer bis 9 Uhr. Mittags geht die Mutter nach Hause kochen und bringt den andern das Essen. Da sich der Verdienst nach der Länge der Arbeitszeit bemißt, so werden alle Pausen abgekürzt und der Arbeitstag in vielen Fällen zu einem Mündigen für beinahe alle Mitglieder der Familie gemacht, wobei bedacht werden muß. datz die Arbeit keine leichte ist. Die arbellende Familie muß sich das Material selbst an Ort und Stelle schaffen und die Ziegel in die Trockenhauser tragen. Jeder fühlende Mensch, der diese Stätten durchwandert., muß von Mitleid und Schauer ergriffen werden, jeder Wiener, der für die Arbeitarbe völkerung eint menschenwürdiges, ja, selbst nur ein erträgliches Dasein wünscht, muß dringend eine gründlicht Aenderung dieser unhaltbaren' Zustände verlangen. Gin Mongolisches Heldengedicht. In der Handschriftensammlung der köniqlichen Bibliothek zu Berlin befindet sich eine Handschrift aus der Feder eines der größten Sprachkenner und Sprachforscher -dieses Jahrhunderts. Hans Konon von der ö?abelentz. die leider bisher so gut wie unbeachtet geblieben ist. Und doch besitzt sie durch ihren Inhalt einen so hohen Werth, daß sie allgemein bekannt zu werden veldient. Der wahrhaft geniale Ge lehrte, der H'nderie von Sprachen in oen Kreis seiner Arbeiten gezogen hat. gehörte zu den hervorragendsten Kennern der überaus anziehenden mongolischen Sprache, deren Feinheiten und Eigenthümlichkeiten in Satzbau und Wortverbindungen er wie kein zweiter zu erfassen und beherrschen wußte. Die erwähnte Handschrist enthält die Uebersetzung eines umfangreichen ErZeugnisses der nicht unbedeutenden mongolischen Literatur, das nicht nur für die orientalische Wissenschaft, fondern auch für die vergleichende Sagenund Märchenkunde wie für die Culturgeschichte von der größten Bedeutung ist und wegen seines dichterischen GeHalts auch das Interesse weitererKreise beanspruchen kann. Es tritt uns in dem Werke ein Doppelheldengedicht entgegen, das zwei getrennte, kunstvoll verschlungene Handlungen erzählt, wodurch das Ganze eine ebenso anmuth volle Abwechslung gewinnt wie Ariosts geschichtenreicher rasender Roland. Die beiden Epen sind in eine den Indern entlehnte und auch sonst in indi schen und mongolischen Märchensammlungen sehr beliebte Form gekleidet: der König Kasna läßt in einem Hügel, der die Wirkung hervorbringt, daß eine Schar auf ihm spielender Knaben mit wunderbarer Weisheit erfüllt wird, einen prächtigen Thron ausgraben.' den 32 mit menschlicher Rede vegabte Holzsiguren zieren;' diese halten den Herrscher. d:r sich auf den Thron setzen will und den Anspruch auf denselben mit der Erzählung seiner rühmvollen Thaten geltend macht, nach einander von seinem Vorhaben zurück und rechtfertigen ihre Abweisung jedesmal mit einer Erzählung aus dem Leben ihres nach ihrer Meinung würdigeren Königs. Es entstehen auf diese Weise, da den 32 Geschichten der Holzmenschen immer je eine des Kasna gegenübersteht, im ganzen 64 Erzählungen, von , denen also die 32 auf jeder Seite in fortlaufendem Zusammenhang siehen. Das eine Epos ist der Gesammtheit der Holzfiguren, das andere dem König in den Mund gelegt. JeneS verdankt nur theilweise mongolischem Geiste seine Entstehung und lehnt sich im allgemeinen an indische Stoffe an; rein national dagegen, echt volksthümlichen Ursprungs und' seinem -Inhalt nach das weitaus interessanteste ist das andere Gedicht, das sich als eine-de? herrlichsten Blüthen der Volkspoesie dieses für' das Epos .'hochbegabten' Stammes kundgibt und seiner einzigen bisher bekannt gewordenen, auch in'S Deutsche übersetzten Heldensage von Gesser Khan- würdig ' zur Seite tritt. Große weltgeschichtliche Bewegungen, besonders solche religiöser Natur, in denen Völker mit einander ringend ihre Kräfte messen, erzeugten zu allen Zeiten begeisterte epische Gesänge: daö siegreiche Vordringen der Inder nach Südindien und Ceylon und die UeberWindung der Eingeborenen behandelt das große indische Heldengedicht Ramaryana, die JliaS singt vom Kampf der-Hellenen und,' Asiaten.. die religiöse

Begeisterung der Spanier schuf 'im Kriea mit den Mauren die glühenden ,

Romanzen vom Cid. der Kampf der Recken vom Rhein gegen die Hunnen das Nibelungenlied, die Eroberung des griechischen Kaiserreichs durch die Osmanen das türkische Volksepos Sajfid Batthal. Ebenso ist die Idee deö Gedichtes von Kasna eine weltgeschichtliche: Kasna ist der von den Göttern eingesetzte Vertrete? der buddhistischen Religion auf Erden und hat die Bestimmung, als solcher die am uralt heidnischen Glauben 'des Schamanen thums festhaltenden Völker Central asiens zu bekämpfen, welche die Volks sage treffend in Drachen- und Riesenkönigen verkörpert; es ist der große tragische Conflict, der überall da eintritt, wo eine alte Welt zusammenbricht und das Morgenroth einer neuen Zeit ausleuchtet. Wie sich die ganze Darstellung des Gedichts durch lichtvolle Klarheit auszeichnet und einen hohen poetischen Werth besitzt, ist im besonderen die Schilderung derKampfe ' . rv uno ver innen oorausaeoenoen naivsVersammlungen von einer der JliaS fast gleichkommendenGroßartigkeit und Anschaulichkeit. Beide Epen entrollen ein farbenprächtiges Gemälde des mon aolischen und indischen Lebens und geben daher in culturgeschichtlicher Hinsicht bedeutsame und viele neue Aufschlüsse. Zahlreiche Episoden, - die Mythen, Märchen und Fabeln enthal ten. beleben den überreichen Stoff noch mehr und sind fü? uns schon deshalb von Interesse, weil manche dieserStücke ihre Ausläufer auch in der deutschen Volkslitteratur hc?ben.- Das wenige hier Gesagte mag schon genügen, um die hohe Bedeutung des Werkes crfcnnen zu lassen. Bildung einer neuen ZÜatlno Reserve. Während die Marinemiliz-Organi-fationen der Ocean- und SeeküstenStaaten stetig an Zahl und Tüchtig- ! . WI-.l ..C ich zuneqmen, iviro neuerviiigs uu die Bildung einer.Marinereserve auf einer anderen Grundlage hingearbeitet. Diese Organisation soll den Namen navigating liaval reserve" erhalten und ausschließlich aus Leuten bestehen, welche entweder früher Seemänner von Beruf waren oder dieö, bei ihrer Aufnahme noch sind; die zur Zeit bestehenden Marinemiliz-Compagnien dagegen zählen unter ihren Mitgliedern diele, welche nichts anderes wie Land ratten sind und nur bei Gelegenheit einer Uebung mit dem Seemannsleben eine oberflächliche Kenntniß - erhalten. Aus diesem Grunde sind denn auch jene Compagnien - an ' Material, das im Kriegsfalle zur Bemannung von Fahrzeugen der Marine verwendbar wäre, sehr arm. Auf die Formation eine? eigentlichen Marinereserve zielte bereits eine Bill ab. welche von Herrn Cummings dem letzten " Congreß unterbreitet wurde. Diese Gesetzvorlage besagte, daß auZ Offizieren und Mannschaften im Alter von 13 bis 45 Jahren, welche auf unserer Handelsflotte dienen oder früher unserer Kriegsma?ine angehört haben, und welche Bürger der. Ver. Staaten sind, sowie von einer PrüfungS-Com-Mission physisch -und -moralisch -für tauglich befunden werden, eine Marinereferve gebildet, werden 'sollte; die Dienstzeit der Leute, ekrn Grade wie bei der activen Marine festzusetzen wä?en. sollte 5 Jahre betragen. Die Mitlieder dieser Marinereserve sollten als im Bundesdienst , befindlich betrachtet werden und beim Ausbruch eines Krieges in der activen Marine Dienst - zu nehmen verpflichtet sein. Besondere Bestimmungen zielten auf die Aufnahme der Officiere und Mannschaften - des Lebensrettuna, Küstenbeleuchtungsund Signaldienstes sowie der Zollmarine hin und dem Präsidenten sollte es vorbehalten bleiben, den Dienst dieser Reserve vorzuschreiben und zu reguliren. Auf den ersten Blick mag eö scheinen, daß die Formation der geplanten Marinereserve den Marine-miliz-Compagnien der einzelnen Staaten Abbruch thun könnte. Von Sachverständigen wird dies aber nicht befürchtet. Sie sind der Ansicht, daß eS eine große Anzahl von Seeleuten gibt, welche es verschmähen, mit Landratten zusammen einer und derselben Milizorganisation anzugehören, die aber sich bereit finden würden, in Gemeinschaft mit anderen Theerjacken zur Zeit eines Krieges ihre Dienste dem Vaterlande zu widmen. . In der vorerwähnten Bill war die Sumi.ie von 5100.000 jährlich für die zu formirende Milizreserve ausgeworsen. doch sollten die bisherigen Geldbewilligungen für StaatöMarinemilizen deshalb nicht beschnitten werden. Zur direkten Verfügung. des MarineDepartements stehend, sollte die Reserve vornehmlich zur Bemannung' der im Kriegsfalle auö der Handelsflotte zu nehmenden Schiffe dienen. Für einen jeden Officier und Mann war eine jährliche Uebungszeit von 30 Tck gen vorgesehen, die Compensation mährend derselben für den Unterofficier auf 530 und den Mann auf $20 bemessen und W Leuten anheimgegeben, die jährlichen Uebungen auch in einer Staats-Marinemiliz zu absolviren. Um den Theerjacken der Marinereserve eine äußere Auszeichnung zu geben, sollte ein jedeö Schiff der Handelsflotte, daö von einem Officier der Marinueferve befehligt würde und unter dessen Bemannung sich mindestens S Reservisten befanden, an seinem Hauptmast eine Flagge mit den Buchstaben V. ß. N. B. (United States Naral Reserve) füh?en dürfen. Officiere der Reserve mit Patenten der Bundeö-KriegSmarine sollten in den Listen der letzteren geführt und die gesammte Organisation, Administration, Ausbildung u. s. w. der Reserve, unter der Leitung deS Präsidenten, dem Ma-rine-Departement unterstellt . werden. Der Marinesekretär sollte die Befugniß erhalten. Officiere und Unterofficiere der Kriegsflotte aU Inspektoren und Jnstructoren der Reserve zu commandiren sowie daS zur AuSMuna und

Atmlrung ver letzteren denökgke Bun. deseigenthum der Obhut geeigneter Persönlichkeiten zu unterstellen. Wie von gut unterrichteter Seite mitgetheilt wird, interessiren sich die Maritime Association und die Handelökammer von New Aork ganz besonders für die. Bildung einer Marinereserve auf der obigen Basis und auch in Washington wird das Project.mit günstigen Augen betrachtet. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Plan noch weiter ausgearbeitet und vervollkommnet werden, so daß das Project in verbesserter Gestalt dem Cöngreß unterbreit:! werden kann. Daß Herrn Cummings' Bill noch mancher Verbesserungen br'darf. wird von Sachverständigen ausdrücklich betont. Gemeinnütziges.

Obstflecke entfernt man aus Seidenstossen, indem man sie mit heißem Seifenwasser, dem sehr wenig Chlorwasser zugesetzt worden ist, auswäscht unö dann in reinem Wasse? mit etwaö Ammoniakzusatz ausschwenkt. ' T l n t e n s l ck auö g e s a ? oten. Fußböden entfernt man, indem man zuerst die Flecke mit Wasser befeuchtet, und dann pulverisirte Wemsäure, Citronensäure .oder Kleesäure daraus streut, das man einige Zelt emwirken läßt und dann wieder abwischt. Nöthigenfalls ist das Verfahren zu wiederholen. Vertilgung von Blattläusen. Dieses lästige Ungeziefer ver schwindet unfehlbar, wenn man eine mit Seifenbrühe vermischte Abkochung von Quassiaholz mit einer Brausespritze anwendet. Gutes Mittel gegen Erdflöhe. Ein solches ist eine Mischung von 2 Theilen Straßenstaub und 1 Theil Ofenruß. welche des Morgens, so lange noch Thau auf den Pflanzen lst, oder nach Begieß derselben, aufgestreut wird. Statt deö StraßenstaubeS kann man auch Gips nehmen. Auf Saatbeeten für Gemüse, welche im Herbst mit Ruß. oder besser mit Ruh und Kalk überstreut werden, wird sich der Erdfloh selten zeigen. KaNun - Gardinen' waschen. Um dem Kattun die Farbe zu erhalten, füllt man in ein Säckchen reine Weizenkleie. läßt diese in Wasser aufkochen und drückt das Säckchen dann gut auö. In dieser lauwarmen Lauge wasche man die Gardinen rein, wiederhole das Waschen noch einmal in erneuter Lauge und spüle dann den Stoff in reinem kalten Wasser aus. Nach dem Ausringen, schüttele man je des einzelne Stück ganz auseinander, um Streifen zu vermeiden. Man hange dann den Stoff im Schatten auf oder schlage ihn in reine Tücher ein. Um Stärkeflecke zu vermeiden, spüle man die in gekochter Stärke gestärkten Stoffe danach oberflächlich tn kaltem Wasser aus. Dadurch wird der Stärkeüberschuß entfernt und der Rest in dem Stoff gleichmäßig vertheilt, sb daß keine Flecken und Streiken entstehen. . Wachsblumen anfertigen. Man. nimmt hierzu WachZ, welches man in einem Tiegel flüssig werden läßt und, mit etwas gereinigtem Terpentinöl vermischt und beliebig gefärbt, auf einen Teller gießt. Mittels Stret. fen gut geleimten Papiers, die man erst in Wasser taucht, dann über das flüssige Wachs hinführt und wieder in lauwarmes Wasser taucht, bildet man Wachsstreifen, aus denen die Blätter sich leicht ausschneiden oder mittels Blechformen! ausstechen lassen. Die nöthige Wölbung gibt man ihnen mU tels verschiedener Kugelhölzer, die aber ebenso wie die Blechformen vor dem Gebrauch in laues Wasser getaucht werden müssen. Die Stengel und Stiele werden von Draht gemacht und mit Wachs überzogen. Die Staubfäden bildet, man aus ganz fein geschnittenem Wachs, das man in Gummiwasser und dann in gefärbten Gries eintaucht. Die Adern auf den Blu-men-und Stempelblättern werden mit dem 'Pinsel aufgetragen. .Conservesalz für frisches Fleisch. 80 T. Kochsalz und 10 T. Kalisalpeter, werden fein gepulvert und gemengt und dann mit 10 T. Salicil säure vermischt. Das zu conservirende Fleisch, Fische etc. wird mit dem Pulver eingerieben, in Papier gewickelt und an einem, kühlen Orte bis zum Gebrauch aufbewahrt. Ehe daö Fleisch in der Küche Verwendung findet, wird es mit kaltem Wasser einigemale abge waschen ' . W a n n i st K r e i d e i m M e h l? Um Mehl aus Kreidegehalt zu prüfen, schüttet man einen Kasfeelöffel voll Mehl in ein Probiralas. Übergießt es mit der doppelten Menge Weingeist und fügt einige Tropfen verdünnte Salz-, oder Salpetersäure dazu. Das Aufbrausen; deS Ganzen verräth den Kreidegehalt. - ' Papier auf Metall zu kleben. Man legt das Metall in eine starke, heiße Lösung von . Waschsoda und reibt es hinterher mit einem sauberen Lappen- ganz trocken. Dann streicht man Zwiebelsaft auf die ' zu beklebende Fläche und legt das Papier auf und drückt es etwas an. Das Ablösen dieses PapierS ist sehr.fchwie. rig. : " Um schlechte Kartoffeln im Frühjahre schmackhaft zu machen, schneidet man vor, dem Kochen von einer jeden Stückchen' ab; der unange nehm schmeckende Saft dringt beim Kochen dann an dieser Stelle auö der Kartoffel. Der Abfall kann zur Auösaat ode? als . Viefutter verwendet werden. Behandlung jungen Fohlen.' Ein Fohlen sollte so sorgfältig behandelt werden, wie ein Kind. Es ist wirklich der Ausbildung fähig und die Erziehung muß beginnen, so langr das Thier noch' jung ist, d. h. von se:-. ner Geburt an.. Zuerst muß man sich dessen Vertrauen und Zuneigung erwerben.. Ein drei Monat altes Fohlen schlägt bei der geringsten Vermuthung einer Gefahr auö, und wenn es dies erst einige Mal gethan, o ist eS schon

verds.'d'en und wird leicht zu einem gefährten Thiere. Man sollte sich ihm stets vorsichtig nahen und nie. ohne zu ihm z?l sprechen, so daß es niemals er. schreckt wird. Man sollte es bei jeder Keleaenöeit streicheln, anfänglich vor-

sicktia. din am ganzen Körper es xtgelmäßig dursten, vle yW aufyeoen. die Glieder reiben, das Maul öffnen l l wm U. f. w., bis man nach Gefallen dies mit ihm thun kann. Zuaer vor- uno nackber als Näscherei aeaeben bewirk: Wunder bei einem Fohlen. Einige Stucke aus der Tasche gegeben, lehren dem Thiere, daß es aus den Wink kommt und seinem Herrn irgendwohin, selbst in das Haus folgt. Aber der Leckerbissen darf ihm nie in neckender Weise zurückgezogen werden. Es wäre gewiß zu wünschen, daß alle Fohlen auf diese Art und Weise behandelt würden; man würde dann gewiß viel weniger beißende Und schlagendePferd finden, als es jetzt bei der nachlässigen oder verkehrten Behandlung der Fohlen der Fall ist. Theeflecke entfernt man aus leinenen Tafeldecken auf folgende Meise: Man verrührt ein rohes Gelbei mit Glycerin zu gleichen Theilen, bestreicht damit den Fleck, wäscht ihn dann mit einem Schwämmchen und heißem Wasser aus und plättet die Stelle noch halb feucht mit einem nicht zu heißen Eisen auf der linken Seite. ,Um Lampen zu putzen ist Salmiak ausschließlich das beste. Er nimmt auch das Schwarzgebrannte am" Bcenner und stellt es wie neu her. IHM Vom JnlanVe. In de m l etzten Fiskaljahr t't die Zahl der Desertionen aus der Bundes-Armee auf 1073 gefallen, d. h. sie betrug um 609 weniger als im Vorjähre. - Ungewöhnlich, reich an Seen ist der südliche Theil des Staates Oregon, in welchem sich die Counties Klamath, Lake und Harney befinden. Die dortigen Seen haben eine Länge von 6 bis. 40 Meilen, während ihre Breite zwischen einer und 15 Meilen variirt. - Drei Fünftel aller Bewohner von Mississippi und Süd-Ca-rolina sind Neger, in Louisiana gehört die Hälfte und in den Küstenstaaten von Virginia südlich ca. ein Drittel der farbigen Bevölkerung an. Im Großen und Ganzen macht sich eine Bewegung der Letzteren nach dem Süden bemerkbar. Im Laufe dieses Monats scheidet der Brigade - General Thomas L. Casey, Commandeur des Geniecorps der Bundesarmee, aus dem Dienst, da er an der gesetzlichen Altersgrenze angelangt ist; sein Nachfolger wird vom Vräsidenten ernannt. Xkxk Port To wnsend im Staate Washington, durch den-Dam-pfer Alkali" eingetroffene Nachrichten auö Modiek Island, Alaska, melden, daß ver Dampfer George R. WhUe" aus Seattle am 14. April während eines heftiaen -Sturmes -untergegangen sei. Siebzehn Mann der Besatzung ertranken oder erfroren und nur sieben erreichten die Küpe. Auch der Schoone? Kodiak" ging an demselben Tage und. fast an derselben Stelle unter, doch gingen dabei keine Menschenleben zu Grunde. Der Geo. R. White" hatte am 24. Juli 1893 Port Townsend verlassen, um ein bis zwei Jahre hindurch im Nord-Pacisic Ocean und der Berinq-See zu kreuzen. Eine blutige Tragödie hat sich am Fuße der Berge von Wise County. Va., abgespielt, in welcher drei Brüder erschossen wurden; ein vierter Combattant erlitt schwere Verletzungen. Die Getödteten sind die Brüder Gilley und der Verwundete ist Joe Day, der mit seinem Bruder William das blutiqe Rencontre mit den Gilleys herbeiführte. Die Familien, denen die Männer angehörten, lagen schon seit Jahren in Fehde miteinander, aber erst im Jahre 1893. als ein Gilley eine Schwester der Dahs verführte, kam eö zu einem Morde. Damals wurde der alte Gill?v. der seinen Sohn schützen wollte, krstocken. Der junge Day heirathete darauf die Verführte und eine Zeit lang herrschte Friede. Als die Eheleute sich aber wie es heißt, auf Anstiften der Schwäger der Frau trennten, brach die alte Fehde von Neuem aus, und hat dieselbe jetzt in angegebener Weise ihren tragischen Abschluß gefunden. DerCaitänKrech. der erste Officier Himbsel und mehrere Matrosen des Hamburger Dampfers Suevia" haben im Auftrage unsere? BundeSregieruna für die am 27. Februar bewerkstelligte muthige Rettung deS Capitäns und der Mannschaft der amerikanischen Bark Mary Andersonwerthvolle Ehrengeschenke erhalten, deren Ueberreichung in Hoboken stattfand. Capt. Krech erhielt eine elegante, mit sieb:n Diamanten besetzte Uhr und Himbsel einen goldenen Chro nometer mit einem Edelstein in. der Mitte deö GehäuseS, während die Matrafen Geldbelohnungen bekamen. Die Rettunqsgeschichte ist in Kurzem folgende: In der Nacht vom 26. Februar bemerkte der erste Officier Himbsel. während die Suevia- sich unter 35.23 Grad nördlicherBreite und 54.52 Grad westlich:? Länge befand, Nothsignale, die. wie sich späte? herausstellte, von dem Schooner Mary Anderson" ausainaen. Als der Capitän davon benachrichtigt ward, gab er den Befehl, beizudreben und den Morgen abzuwarten. um dann die nöthigen Maßnahmen m Rettung zu t?effen. Bei Tageöanbrach wa? denn auch daö Rettungswe?k, obschon die See sehr hoch ging und dem von der Suevia" ausgesetzten Boote jeden Augenblick der Untergang drohte, durch Osficier Himbsel und vier Matrosen ' glücklich vollzogen. ' ',. Scbsn und rein ' . Soll baS HauS stets fein ! ' Tie besten Surften kauft man bei H. Schmedel, 420 Oft MeCarth Straße.

fruHjalitrS'

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Sn ben ersten warmen Tagen des Frühjahrs, nachdem wir im Willter schwer und reichüch gegessen, kommt es hausig vor dajz die Leber nicht richtig arbeitet es übermannt uns ein Hcsühl von "Müdigkeit weches zedermann wohl bekannt. Mo regulirt euer System und dafür giebt es kein besseres Uittel als

RhAMÄMnügd Kamöurger Tropfen

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Vom Slusranve. Der CassationShof in Belgrad hat dasTodesurtheil gegen den öcriduken Anführer Stephan Baschtovan bestätigt, welcher bekanntlich die Radikalen beschuldigte, ihn zur Verstiftung des Königs Alexander gedunen zu haben, Baschtovan, welchem 13 Raubmorde nachgewiesen worden waren. wurde darauf in Kragujvatz er schössen. Mit ihm zugleich wurde noch ein zweiter gefürchtet Haiduk. Wasa Zinzarm, erschossen. In MelNlngen lst der Vertreter des modernen Occulnsmus Karl Kiesewetter im Alter von einund vierzig Jahren gestorben. Er gehörte einer ganz eigenthümlichen Richtung des Spiritismus an: Das Eingreifen oon Geistern ehemaliger Menschen ra das Erdenleben schien ihm nicht so sicher wie die Existenz von irgend wel üen intelligenten Wesen, die im Spuk und in den sogenannten spiritistischen Erscheinungen sich bethätigen. Auch führten lhn nicht so sehr eigene Ersahrungen zu dieser Ansicht, als vielmehr das eifrige Studium der ungeheueren eheimwissenschaftlichenLiteratur. Kiesewetter veröffentlichte im Jahre 1891 eine Geschichte des neueren Occultismus. in der zusammengestellt ist, was seit 400 Jahren in Sachen der cculten Erscheinungen des , Seelenlebens gelehrt wurde; ein zweiter, im vorigen Jahre herausgegebener Band behandelt die Phaenomene; die verschiedenen Gattungen des Divinationswesens, der Astrologie. Alchymie, Magie, Reurgie I, Nekromantie und des Spiritismus. In allen diesen Dingen verfügte Kiesewetter über eine ganz einzig dastehende Litteraturkenntniß: seine Bücher sind daher, trotz, aller ihrer Schwächen, eine Fundgrube für den Culturbiltoriker. Der feuerspeiende Berg Ruapehu in Neuseeland ist wieder ausgebrochen und hat ungeheure Mengen von Asche und Lava ausgeworfen; der Ausbruch dauerte an 36 Stunden und eine viele 100 Fuß hohe Rauchsäule schwebte während desselben über dem Berge. Auch der Vulcan Ugaruhoe ist plötzlich wieder thätig geworden. B e i einem Gewitter schlug der Blitz in dem Dorfe Pratau bei Wittenberg in die Kirche ein und richtete ziemlich starke Vermüstungen an. Eine Frau, welche die Kirche gereinigt hatte, stand gerade in derKirchthüre, alö der Blitz die Thürpfosten zu beiden Seijen wegriß. Die Frau blieb merkwürdiger Weife unverletzt D te erste Jungfrau. Besteigung in diesem Jahre wurde dieser Tage von Grindelwald aus unternommen. vollführt von, dem Schotten W. Douglas und den Führern Jossi und Brawand. Nach ILstundlgem Marsche wurde die Clubhütte am BergU" erreicht. Folgenden Tages verließ die Gesellschaft Morgens 10 Uhr die Hütte, um wenigstens noch die Hohe des Mönchisches zu gewinnen Das Wetter war schlecht. Auf der Mönchisch Hütte hellte sich der Him mel auf und die . kühnen Bergsteiger setzten alsbald den Weg nach derJungfrau fort. Die Schneeverhältnisse wa ren höchst ungünstig; vom Roththalsattel bis zum Gipfel trat unter einer kaum fünf Zoll tiefen Schneeschicht daö blanke Eis zu Tage und nach einem vierstündigen, erbitterten Kampf wurde die höchste Zinns der Jungfrau erreicht. Es war Abends 8 Uhr. Halt auf der Spitze drei Minuten. Welcher Abstieg! Dunkle Nacht 'und Schneestürm, ein Suchen und Tasten nac den in's Eis gehauenenStufen: also gmg'S während vier Stunden . nach dem Roththalsattel hinunter. Nun NachtWanderung über die endlosen Firnselder hinter dem Mönch, bis am folgenden' Tage' die Sonnenstrahlen die drei Wanderer auf dem Mönchsjoch begrüßten. Von da ging's 'hinunter nach Grindelwald, wo die kleine Karawane AbendS eintraf. VomBergli" nach der Jungfrau (24 Stunden) war die Gesellschaft ohne jeglichen Proviant. - Auf den Gütern des Marchese di Rudini in Pachino (Sici. lien) sind neuerdings mehrere beachtenöwerthe H'ohlenfunde gemacht wo den. ' Die Höhlen liegen in der Kalksieinplatte, die sich unterhalb des Ortes Pachino bis zum Meere, nahe dem Cap Passero, hinzieht und sind von dem Städtchen etwa 2 Meilen entfernt, von der Küste 400600 Yards. Drei Höhlen sind bis jetzt , festgestellt und oberflächlich erforscht, eö .ist aber sicher anzunehmen, daß ihrer noch mehr vorhanden . sind bezw., daß die Ausdehnung' der unterirdischen Räume über das bis jetzt aufgedeckte Gebiet weit hinausgeht. Die Höhlen sind zu meist niedrig, einzelne Hallen in den selben erreichen knapp 10 bis 14 Fuß Höhe, sie enthalten schöne 'Tropfsteingebilde, schlanke Säulen und allerhand wunderliche Figuren. Der Boden der Höhle ist dicht mit Fledcrmaus-Guano bedeckt, dessen Menge auf einige hun dert Centner geschätzt wird. In vorgeschichtlicher Zeit waren die Höhlen bewohnt, wie die 'Funde "an menschlichen Knochen, Thierknochen und Stein Waffen beweisen. - . .-. -

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