Indiana Tribüne, Volume 18, Number 240, Indianapolis, Marion County, 20 May 1895 — Page 2

Indiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntags. Die tZgliche Tribüne- kostet durch den Träger U Cents per Woche, die SonntagS-.Tribüne'' Cent per Woche. Beide lufamme IS EentS der Z SentS per Zonat. Per Post außerhalb der cStdt ugefchiZt in Vorausbezahlung V per t!hr. Csn t Süd Alabama Straße. Sndianapoli?, Ind., 20. Mai 1895. Das EelGeweKr. ' Aus Florenz kommt die Nachricht, ba$ ein von dem Bersaglieri-Haupt-mann Amerigo Cei erfundenes neues lZewehr sich bei ken vorgenommenen Versuchen glänzend bewährt habe. Diesen Versuchen wohnte der Krön prrnz von Italien, der seit einem halten Jahr in Florenz eine Division be fehligt, mit sämmtlichen Generälen und Regiments-Cymmandeuren der Garnison bei: ein Umstand, der allein schon für die Bedeutung der Erfindung spricht. Wenn deren Einzelheiten auch noch sorglich geheim gehalten werden, so ist doch soviel durchgesickert, daß daö Prinzip des neuen Gewehrs klar zu Taae liegt. Hauptmann Cei's Waffe ist emGasdruck-Gewehr (fucile st gaz utilizzato), bei welchem er unter dem Lauf eine Art Drücker ange bracht hat, auf den die das Geschoß forttreibenden Gase seitlich wirken. Vermöge eines -sinnreich ausgedachten Mechanismus, werden infolge des Stoßes der Gase auf den Drücker: der Verschluß, des Gewehres geöffnet, die Hülse der verschlossenen Patronen öhinausgeworfen, eine neue Patrone in den Lauf eingeführt, der Verschluß wieder geschlossen und der nächste Schuß abgefeuert. Letzteres indeß nur. wenn der Finger des Schützen die Ab Zugstange dauernd zurückzieht. Sobald er sie vorschnellen läßt, steht der Mechanismus still; daher können die Schüsse auch mit beliebigen Pausen obgegeben werden. Das Gewehr kann überhaupt auch als Einzellader ver wandt werden, wobei der Mechanisnus das Laden mit der Hand durch .selbstthätiges Oeffnen des Verschlusses und Auswerfen der Hülse erleichtert. Um das Gewehr zum Mehrlader um zugestalten, wird ein loses Magazin. lvelches bis zu 100 Patronen fassen kann, unter dem Verschluß angebracht. Alle Bewegungen des Mechanismus erfolgen selbstthätig. Ein Absetzen der Waffe oder irgend ein Handgriff sind nicht nöthig, und so konnten bei jenem Versuch in Florenz 20 wohlgezielte Schüsse in zwei Secunden abgegeben werden: an sich schon eine bis dahinunerhörte Feuergeschwindigkeit. Bei fcen Gewehr-Systemen, welche den Rückstoß zum Auswerfen der Hülse und zum Neuladen ausnutzen, ist immer noch selbst, wo das Gewehr im Anschlage, bleiben kann ein Griff mit der rechten Hand erforderlich, um den Verschluß zu schließen. So stellt das CeiqGewehr einen wesentlichen Fortschritt dar und ersetzt trotz seiner Leichtigkeit eine Mitrailleuse. Daher erhoffte der Erfinder ganz besonders Die Einführung des Gewehres in der Kriegsflotte. Hier will er ihm ein Magazu'. von 250 Patronen geben, das in einer Viertelminute verschossen werden könnte. Nun aber die Kehr seite. Ob das Eei-Gewehr eine brauchbare Kriegswaffe sein wird, er scheint trotz der wohl etwas optim! stisch gehaltenen Lobpreisungen in er italienischen Presse doch mehr als zweifelhaft. Der Lauf wird bei dem rasenden Schnellfeuer einer sehr'starken Erhitzung ausgesetzt und hat eine besonders schwache Stelle dort, wo die Gase auf den Hebel zu drücken haben, der den ganzen Mechanismus in Gang setzt. Auch fragt es sich, ob dieser einfach genug ist, um ihn dem gewöhnlichen Infanteristen in die Hand zu geden, und widerstandsfähig genug, um bei den im Kriege unvermeindlichen störenden Einflüssen nicht zu versagen. Auch die nicht dauernde Verbindung des Magazins mit dem Gewehr gibt zu denken. Nur zu leicht kann es vorkommen, daß im Augenblick dringend sten Bedarfs das Magazin fehlt. Die taktische Nützlichkeit eines so . schnellfeuernden Gewehrs halten wir nicht sär ausgeschlossen; auch dürfte die Gefahr der Munitionsvergeudung bei Anerzichung ' fester Feuer-Disciplin auch nicht so groß sein, wie von mancher Sl'ite behauptet wird. In der Vertheidigung und ganz besonders im Festungskriege könnte das Eei-Gewehr gute Dienste thun. An ein bestimmies Kaliber erscheint es nicht gebunden, und daher dürfte es nicht unmöglich sein, den von dem Bersaglieri-Haupt-mann erfundenen Mechanismus mit Vortheil auf Schnellfeuergeschütze zu übertragen. Die Todten von TatarBazaxdschik. Das werden sich 'die Helden RußIaads und der Türkei, die Soldaten. Me vor achtzehn Jahren auf der rumellschen Ebene ihr Leben für den Zaren oder für den Sultan ausgehaucht haben. m ihrer letzten Stunde Wohl nicht gedacht haben, daß ihre Gebeine die Veranlassung zu einem Processe lein ? v' Segenwärtig in den Kreisen der Wiener Spediteure und EisenÄ, Öttj!f.leffe Eine dortige Speditionsfirma hatte den Auftrag erhalten, mehrere Waggons .ö0n Tatar-Bazadschik S rar? MlippopZl, Bieri für die Spodiumfabrik in Erla . zu erpediren Die Waggons rollten ruhig gegen Wien zu. aber in Seml n wurden die ungarischen Sanitätsbe .Horden neugimg, die Knochen etwas naher zu besichtigen, und wer beschreibt das Erstaunen der Zollorgan7und Msie lS"' sich unter den angeblichen Th:erknochen Tausende von menschlichen Gebeinen befanden, die mehr als einen Centner nW fit-mrtäUfyn Utltmlt wurden fortfaltifl ausgesucht und der Pie. jat entsprechend fanden dieselben ibre

viuhestatte aus dem Friedlose von Semlin. Die Waarenladung wurde jedoch von Seite der ungarischen Statsbahn mit einer Strafe von 2000 Gulden wegen falscher Declara. tion belegt und nach Wien ezpedirt. Dort follte vor Uebernahme der Waare vor Allem die Strafe gezahlt werden, aber der Besitzer der Spodiumfabrik erklärte, daß er die Waare nicht über nehme. Die Speditionsfirma wieder hatte mit der Deklaration nichts zu thun und so stehen die Waggons mit den Knochen heute sind es aus schließlich Thierknochen auf dem Staatsbahnhofe. Sie werken NUN wahrscheinlich öffentlich seilgeboten werden und' der Erlös wird vor Allem dazu verwendet werden, die Geldstrafe zu bezahlen. Wer jedoch die TransPortspesen bezahlt, das ist eine Frage, die erst der Entscheidung harrt und die Eisenbahnen sehr beschäftigt. Die menschlichen Gebeine rühren äugenscheinlich von Gefallenen euS dem ruf sisch-türkischen Feldzuge her. Die Herren in Bulgarien bewahren .den Helden, die für die Freiheit und Unabhängigkeit des Landes gestorben sind.kein sonderlich pietätvolles Anden ken! tic &cUxtun& d,S rieLe,S für die Fischerei. Kein Süßwassersee producirt gröItxt Quantitäten von Fischen, als der

Eriesee, und die Stadt Sandusky. O., dürfte der größte Markt für Süßwasserfische in der Welt sein. Aus diesen vkarkt kommen allein 2.000.000Pfund Störe, von welchem Quantum etwcr iwei Drittel in toj Nähe der genannten Stadt gefangen werden.Der Störfang der Buffalo'er Fischer beläuft sich auf etwa 1.500.000 Pfund. JnSandusky witd der Störrogen zu Caviar verarbeitet und in bedeutenden Quantitäten nach Deutschland exportirt, von wo er als echter russischer Caviar" zu uns wieder zurückkommt, wie der in Cattaraugas-County, N. Z)., sabricirte Käse erst nach England wandert, ehe er den vermeintlichen Feinschmek kern unseres Landes vorgesetzt werden darf. Da das Gewicht des Rogens 20 und 60 Pfund wiegt, kann man sich eine annähernde Vorstellung von dem Umfang der Sandusky'er Caviarsa brikation machen. Der Caviar Uird im dortigen Markte mit 10 Cents per Pfund bezahlt. Im Uebrigen ist diese Fischart erst in den letzten Jahrzehnten in allgemeine Aufnahme gekommen. Vor dem Jahre 1865 wurde der Stör von den Fischern kaum beachtet, wäh rend jetzt dieser Fisch in frischem und geräuchertem Zustande überall guten Absatz findet. Der ungeheuere Fischreichthum deS Eriefees ist. nach dem Urtheil von Sachverständigen, auf seine versch'edene Tiefe zurückzuführen. Im Westen ist der See verhältnißmäßig flach und bietet er somit den Fischen für das Laichen ausgezeichneten Grund, während er im Osten sehr tief ist und der halberwachsenen Brüt einen Aufenthalt gewährt, wo dieselbe von keinem Netze behelligt wird. Die Grenze zwischen dem tiefen und dem seichten Wasser kann von Cleveland aus quer durch den See gezogen werden, denn östlich beträgt die größte Tiefe nicht mehr als 60 Fuß, westlich dagegen stellenweise 225 Fuß. Der vorzüglichste aller Seefische, die Seeforelle, kommt im Eriesee nur spärlich vor. weiter westlich 'dagegen überhaupt nicht. Der SeeHering wird im April wie Mai tonnen weise gefangen und auch in den Sommermonaten verlohnt sich der Fang. In den weiter nach Westen gelegenen Gewässern dagegen ist die beste Fang zeit für diesen Fisch der November. Der Grund hierfür liegt in der .That fache, daß diese Fische in ungeheuren Mengen nach den Laichgründ! bei dem Baß Island im Eriesee ziehen. Aehnlich verhält es sich mit dem Fang der Weißfische, der in dem tiefen Wasser dieses Sees im Juli und August am ergiebigsten ist, während weiter west lich diese Fischart vor dem November nicht gefunden wird. Sehr zu bedauern ist, daß der prächtige Muskallonge, dessen Heimath das tiefe Wasser des Sees ist, immer mehr abnimmt. Die ser Riesenhecht steigt zum Laichen in die Flüsse hinauf und wird dann mit der Angel gefangen. Doch ist die all mälige Ausrottung dieses Fisches nicht aus den übermäßigen Fang zurückzuführen, sondern auf die Verunreini gung der Laichgründe durch den In halt von Abzugs kanälen u. s. w. Im Uebrigen drohen dem Fisch reichthum desEriesees durch den Raub fang sehr große Gefahren und wenn die Fischer nicht selbst bald ein Einsehen haben, wird es ihnen ergehen, wie dem Bauern, welcher die Gans tödtete, welche ihm goldene Eier legte. Be sonders ist dies der Fall hinsichtlich der Störe und Weißfische. Die Ersteren werden mittels Schlepphaken gefangen, welche die Fischer von ihren Booten aus an langen Leinen durch das Wasser ziehen. Wenn diese Haken in eine .Schule" von Stören kommen, werden die Fische ergriffen und heraufgezogen; manch' starker Fisch reißt sich freNich los. kommt aber in Folge der schweren Verletzungen um, die ihm das Eisen zugefügt hat. In dieser Weise werden alljährlich ungeheure Mengen ver nichtet. An der Ausrottuns, der Weißfische tragen die sogenannten Kiemennetze die Schuld, welche verartia eingerichtet sind, daß die Fische in ihnen hängen bleiben. Nun ist der cm 'rr'rt r i t r . V n "j W ! - ueinsiicy o zarr, oag er oouiiaiiüig werthlos wird, wenn er länger als einige Stunden im Netze bleibt, und dies läßt sich wegen der heftigen Stürme, von denen der Eriesee sehr häusig yeimge ucht wird, oft aar mcrn vermei den. Tausende von Tonnen dieser Msche gehen alljährlich auf solche 'ftt verloren. Leider sind alle Ver suche, die Kiemennetze zu verbannen, bisher erfolglos gewesen. In . die lundnetze. welche insgesammt in ei n.r .ange von Hunderten von Meilen ausgespannt sind,. gehen andererseits

sehr viele Heine Fische, deren Fang noch nicht geschehen sollte, und darum sind auch diese Netze vom Uebel. Im Ganzen werden im Eriesee alljährlich ca. 31.000 Tonnen Fische gefangen, von denen 18.000 Tonnen frisch auf den Markt kommen, während 6000 gesalzen, 2000 räuchert und 6000 durch den Gesrierungsproceß conservirt werden. Die Seen westlich vom Erie liefern zusammen an 50.000 Tonnen Fische. Die feinsten See fische sind der Weißfisch und die Fo relle aus dem Superiorsee. Brelser'S Hochzeitsreise. Ellis Island ist die klassische Stätte für Tragikomödien aus dem menfchlicben Leben und ein Possendichter könnte dort ausgezeichnetes Material sammeln. Die unterbrochene Hochzeitsreise"' könnte man eine Komödie nennen, der jüngst in dem dortigen Einwanderungs-Bllreaiv ein unerwa? tetes Ende bereitet wurde. Etn le bensfroher Jüngling von 60 Jahren, Julius Preiser mit Namen, und seine Herzallerliebste Auguste Gelder, die schon Großmutter sein soll, sind die Hauptpersonen in dieser lustigen Komödie aus dem Leben. Daö Pärchen hatte die Fahrt über den großen Heringsteich gemacht, um zu einem in North Dakota ansässigen angeblichen Stiefsohne zu reisen. Da das Paar auf dem Schiffs-Manifeste als Mann und Frau bezeichnet war und sich auch vor dem registrirenden Beamten als Ehepaar ausgab, wären die Beiden anstandslos gelandet worden, wenn Preiser resp, seine angebliche Gattin sich als etwas wohlhabender, erwiesen hätten. Da daS Gesammtvermögen des Paares jedoch nur aus 2 Mark 38 Pfennige bestand, so wurde es von dem Board of Special Jnquiry" verwie sen, der die Entlassung desselben ver fügte, falls von dem betr. Sohne resp. Stiefsohne etwas mehr Reisegeld einträfe. Man telegraphirte nun un den Letzteren, zur Verwunderung der Besmten traf jedoch nur daS nöthigt Reisegeld sür die Frau ein. Emwan-derungs-Commissär: Dr. Senner, dem der Fall unterbreitet wurde, schöpfte Lcrdacht, und ließ auf telegraphischem Wege anfragen, ob man auch den .Stiefpapa" wünsche, worauf auS k?orth Dakota die entschiedene Antwort kam. man wisse von keinem Stiefvater und wolle nur die Frau Mama bearü ßen. In einem nunmehr angestellten nochmaligen Verhör stellte sich nun her aus, daß Julius Pmfc, ein schlaue? alter Knabe, mit Frau Gelder keinestvegs verheirathet war, sondern mit ihr kürzlich ein ob seiner und ihrer Jugend vielleicht verzeihliches- Liebesverhält niß angebändelt hatte. Als Frau Gelder beschloß, zu ihrem obenerwähn ten Sohne zu reisen, wußte derSchlau berger, dem es drüben an Existenzmit teln gefehlt zu haben scheint, die Ge liebte zu überreden, ihn nach North Dakota mitzunehmen, um sich dort von dem wohlhabenden; Stiefsohn" todt füttern, zu lassen. Frau Gelder ließ sich von dem alten Sünder auch beschwatzen und trat mit diesem die Reise hierher an. Unterwegs scheint Preiser entschieden den Bonvivant. gespielt zu aben, denn bei ihrer Ankunft war daö mitgenommene Reisegeld zum Betrage von 800 Mark bis auf die obige Summe eingeschmolzen. In Hamburg hatte Preiser den Versuch gemacht, sich der Sicherheit wegen mit der Geliebten" in Hymens Fesseln schmieden zu lassen, aber eS war ihm in der Eile nicht gelungen, einen, Pastor Schnei der" aufzutreiben. Frau. Gelder mußte nun allein die Reise zu ihrem Sohne antreten. Stiefpapa" Preiser aber befindet sich im Detentionö räume, um in den nächsten Tagen die Reise in entgegengesetzter Richtung anzutreten Neue Vera der Halbmondstadt.

Ein großes Werk, das vielleicht eineS der hoffnungsvollsten Zeichen deS Fort schrittes im ganzen Süden bildet, wird jetzt in der Stadt New Orleans in An griff genommen, nämlich die Anlegung eines neuzeitlichenAbwasser- und Kloakensystems. In keiner anderen amenkanischen Großstadt würde dies ein so bemerkenswerthes Ereigniß sein, wie gerade in der Halbmondstavt, für die es geradezu den Anbruch eines neuen Zeitalters bedeutet. New Orleans war bisher die unge sundeste Stadt ihrer Größe in Nord Amerika, schön, doch gefährlich such wie Grillparzer einst Wien besungen hat, aber noch in viel weitergehendem Sinne, als die Kaiserstadt an der blauen Donau! Das jetzige Drainage und Abzugssystem von New Orleans stammt noch aus der seligen Colonial zeit her, ist wenigstens' kein wesentlich anderes geworden, und es haben sich dabei theilweise entsetzliche Verhältnisse entwickelt, an denen höchstens Aerzte und Apotheker ihre Freude haben konnten. Die Sterblichkeit ist eine unna türlich große geworden. In den Sommermonaten ist eS stets für jede an reine Luft gewöhnte Pttfon fast unmöglich gewesen, durch die fashronablen Straßen der Stadt zu gehen, ohne sich die Nase zuzuhalten, und gar im sog. französischen Viertel ist es in der Winterzeit fast gerade so schlimm. An manchen der wichtigsten Verkehrswege, wo alle Straßenbahn - Linien zusam menlaufen, und in der Nähe der besten Ladengeschäfte Theater u. s. w., sind noch heute die Gossen mit Schmutz und siebendem Gewässer gefüllt, in einem Maße, wie es in keiner anderen amerikanischen Stadt mehr geduldet wurde. Die ungesundeste Stadt Nordameri kaö? Das ist noch sehr bescheiden aus gedrückt. Man muß sich wohl schon bis nack Cbina oder Indien bemühen, um eine noch ungesundere und schmutzi aere Stadt von gleicher Ausdehnung zu finden, trotz aller gleichzeitigen Schönheiten. Aber -.meist fällt dieS fr.Zlick nur- den Fremden auf. ' Der Eingeborene ist von' Kindesbeinen an daran tf.tröW. std wer tto.okx meb

rere Jahre dort gelebt hat, dessen Geruchssinn stumpft sich auch so ziemlich dagegen ab. Trotzdem treiben die Seuchen jeden Sommer Viele aus der Stadt. New Orleans hat bis jetzt überhaupt nur private AbzugSkloaken gehabt, und mindestens die Hälfte der Stadt ist ohne alle Drainirung! Manche der Hotels und öffentlichen Gebäude haben Abzuasröhren, die nach dem Mississippi hinabgehen, die übrige Stadt aber ist fast ausschließlich auf Closets und Gruben in der Erde angewiesen, deren Inhalt von Zeit zu Zeit contractlich abgeführt wird. Man kann sagen, daß die Stadt in derNeuzeit überhaupt nur einmal gründlich gereinigt worden ist, nämlich nachdem General Vutler im Bürgerkrieg Besitz von ihr ergriffen hatte. So groß auch die Trägheit der eingeborenen Bevölkerung in dieser Hinficht jgewesen ist, sind andererseits auch die natürlichen Verhältnisse höchst un günstig für die Wahrung der öffentli chen Gesundheit; ja kaum eine andere Großstadt der Welt bietet diesbezüglich solche Schwierigkeiten! Die Ungunst

der topographischen Verhältnisse, wird noch verschlimmert durch übermäßigen Regensall von nur kurzer Dauer, wobei die ärgstenGeschäftsstörungen durch Ueberfluthung entstehen, da das Was ser nicht vertheilt werden kann. Aber durch daS neue Abzugs- und Kloakensystem hofft man, darüber doch glücklich hinwegzukommen, die Sterblichkeit um 50 Procent zu vermindern (das heißt, jährlich etwa 4800 Menschen zu retten, von den bloßen Erkrankungen ganz abgesehen). Millionen zu sparen und eine zahlreiche und bessere Klasse von Einwanderern heranzuziehen, als es die italienischen Bauern sind. Der veränderte Charakter der Einwanderung allein könnte vielleicht schon dazu beitragen, dem Süden im Allgemeinen eine andere Physiognomie zu verleihen. DaS große Werk soll von einer Gesellschast ausgeführt werden, welche einen Contract mit der Stadtverwaltung auf ein halbes Jahrhundert hat, wobei sich die Stadt daS Recht vorbehält, den aanzen Krempel nach 25 Jahren zu kaufen. Jeder Hausbesitzer hat für die Abzugs Privilegien zu berappen. Die Mißverhältnisse der Bodenlage werden durch Pumpstationen und auf andere Weise überbrückt. Etwa 8 Millionen Dollars soll das Werk losten, und n vier Jahren er wartet man seine glorreicheVollendung. ES ist auch hohe Zeit!. König David alö Stratege. In der Geschichte galt bisher der ftönig David als der eigentliche Belründer der jüdischen Monarchie, als hervorragender Herrscher und StaatsNann, als Dichter und Harfenspieler, l5 geschickte? Steinschleuderer und Länger (von derBundeslade) und war lmUebrigen als einFUrst bekannt.dessen Lebenswandel ebenso wenig frei von Tadel war, wie der mancher andern berühmten Regenten. Der französiche Archaologe Marcel Dieulafoy hat üngst vor der Akademie der Jnschrifen in einem interessanten Vortrag eine neue Seite dieses Charakterbildes her vorgehoben und des großen Judenkönigs Bedeutung als Stratege und Taktiker beleuchtet. Dieulasoy hat mit der Bibel in der Hand den Schauplatz der Feldzllge Davids gegen die Philister durchstreift und dabei den König nicht nur als glücklichen Sieger, sondern auch als wirklich geschickten Heerführer immer mehr schätzen gelernt. In Dieulafoy's Schilderungen wird ausgeführt, wie die Philister, beunruhigt über die Einnahme von Jerusalem und die Gründung des Königthums durch David, das neue Reich zu vernichten gedachten, wie sie unversehens bei der Stadt Eron über die Grenze brachen und David, um nicht in der Hauptstadt eingeschlossen zu toerden, in dem Landstrich Adullam einen sicheren, fast unangreifbaren Zu fluchtsort fand, von dem aus er den Feind beobachten konnte. Dieser erste, sehr gut geleitete Feldzug nahm denn auch schließlich für die Hebräer einen glücklichen Ausgang. Bald jedoch machten die Philister einen neuen Ein fall und besetzten das Thal von Re shaim, das am Fuße der Hügel gelegen lst, welche sich von Westen nach Jerusalem hinziehen. Der Krieg war von langer Dauer. David wurde von den Feinden schwer bedrängt, machte sich aber schließlich Luft durch eines der schönsten Manöver, die die Kriegsgeschichte aufbewahrt hat. David war, wie Herr Dieulafoy zeigt, der erste un ter den jüdischen Häuptlingen, der reoelrecht geschulte und disciplinirte Truppen schuf. Daß er sie wie ein geborener Heerführer zu leiten wußte, beweist der in der Bibel genau beschrieben' Plan der Schlacht bei Rephaim. Derselbe, lief zunächst auf einen Flankenmarsch, dann auf einen schnellen Frontwechsel und Umfassung des linken Flügels der Philisier hinaus. Der Angriff dieses linken Flügels vom Rücken her und die ganze schwierige und künstlich zusammengesetzte Operation wurde vortrefflich durchgeführt und gipfelte in einem glänzenden Siege. Der Feldzug w entschieden und die Wirkung der Schlacht eine so durchgreifende, daß die Philister sich genöthigt sahen, einen sehr harten Frieden anzunehmen. Ihre Macht war erschüttert und wurde bald ganz gebrochen. Herr Dieulafoy findet in dem Schlachtplane merkwllrdige Ähnlichkeiten mit den Manövern des Preußenkönigs Friedrich II. bei Mollwitz und Roßbach und ist gineigt, in dem Feldherrntalente des Hirten von Bethlehem und späte -n Judenkönigs, der ja aller Wahischeinlichkeit nach den Plan jener Schlacht ersann und leitete, eine weitere Kundgebung seiner, genialen Anlage und die Erklärung seines meteorartigen Emporsieigenszu erblicken. Es scheint indessen, daß Herr Dieulafoy recht viel in die einfache biblische Erzählung hinemgeyelmnivt Yat.

Deutsche Lokal-Nachrichten. Olsag-Lotkrlngen. M e b. Justizrath Lohe, Gouverne ments Auditeur, der wegen Verbrechen aeaen die Sittlichkeit gerichtlich verfolat wurde und seit 14 Tagen ver schwunden war, ist im Moselcanal todt aufaekunden worden Dadurch ist das kürzlich gemeldete spurlose Verschwurden des wegen seiner außerordentlichen Strenae bei den Soldaten gefürchteten Auditeurs aufgeklärt. vh,inpfalk. Alsenborn. An Stelle deS der storbenen Bürgermeisters Schläfer wurde der seitherige Adjunkt, Wirth und Metzger Daub, und an ds Letzteren Stelle der Schmied Lakas als Adjunkt aewäblt. G r ü n st a d t. Der älteste Einwohner hiesia?r Stadt. Simon Weiß, ist aestorben. Er erreichte ein Alter von 94 Jabren. Nunmehr ist Rentner Tisch, der neulich mit seiner Frau sein eisernes (65iähriges) Hochzeitsjubiläum feierte, hier der älteste Einwohner. Hochspeher. Bei der letzten Abendmahlfeier ia unserer'prot. Kirche wurden prachtvolle silberne Gefäße benukt. welche die Brauerfamilie Eisenmenaer in Amerika ihrer Heimathgemeinde Hochspeyer zum Geschenk gemalbt bat.' Rheinaönnheim. In den Scheuern von Jacob Fischer und Adam Frey brach Feuer auö, welches so rasch um sich griff, daß die sammtlichen Oekonomiegebäude. als Scheuern. Stallungen, Schuppen und Schweineställe total niederbrannten. Sämmtliches Vieh konnte jedoch noch rettet werden. rJurn München. Der Juwelierladen von Ficks. der sich hier im Rheinischen Hofe befindet, ist total ausgeraubt worden. Der Werth der entwendeten Gegenstände beträgt circa 30.000 M. Der Dieb ist bereits verhaftet; es ist der frühere Besitzer des Ladens, der Goldarbeiter Kolbinger. Neulich Nachts erschoß aus dem Kugelfang ein Posten einen Soldaten des 1. Jnfante-rie-Regiments, einen Vrauerssohn aus Rosenheim, der sich unter Führung eines Sergeanten auf Patrouille befand, weil auf wiederholten Anruf des

Postens weder Antwort noch Still stand erfolgt war. Der Soldat, der aerade über der Rase in die Stirne getroffen war, stürzte mit den Worten nieder: Gerade mich hat's tressen müssen! A u q s b u r g. Der kürzlich verstor bene Färbereibesitzer Prinz hat der Stadt Augsburg sein ganzes. 240.000 Mark betragendes Vermögen vermacht. 170.000 Mark sollen zur Vergrößerung des Stadtgartens verwandt werden.' 50.000 Mark hat die Stadt der Schlarasfia Augusta auszuzahlen (lulu!), welche Summe bei einer Auf lösung des Vereins an die Stadt zu rückfällt. Lau pH e im. Ein tragisches Ge schick traf in dem benachbarten Staig die Familie Pfisterer. Die Ehefrau wurde beerdigt, der Mann bereitete sich eben auf das Leichenbegängniß vor, da traf ihn plötzlich ein Hirnschlag, und in der darauffolgenden Nacht starb er. Beide ruhen nun nebeneinander. Lindau. Das dem verstorbenen Bürgermeister v. Lossov von der Stadtgemeinde Lindau errichteteGrab denkmal ist nunmehr fertiggestellt und unser Friedhof dadurch um eine neue Zierde bereichert. Würdig und formen schön gehalten, trägt das Denkmal die Widmung: Die dankbare Stadtgemeinde ihrem hochverdienten Bürgermeister." Nürnberg. Die Nürnberg Fürther Sammelgruppe auf der Weltausstellung in Chicago, die auf Betreiben und unter Leitung des Bayerischen Gewerbemuseums zu Stande gekommen war, hat mit einem Defizit von 4695 Mark abgeschlossen, das dem Gewerbemuseum zur Last sällt, weil dieses dem Unternehmen aus seinen Fonds die zur Bestreitung der Kosten nothwendigen Vorschüsse geleistet hat. Das Gewerbemuseum hofft den Fehlbetrag durch staatliche Hilfe aufzu bringen. Würzburg. Beim Abladen von Benzin-Vallons beim Petroleumkeller der Firma Grab & Maurer explodir ten sechs Ballons unter lautem Krach und setzten das Fuhrwerk in Brand. Der Fuhrmann erlitt erheblicheBrandwunden: auch das Pferd' wurde verletzt. Ueber die Ursache der Explosion konnte Bestimmtes noch nicht festgestellt werden. tvnvu$m9va Stuttgart. Die Bohrarbeiten fim Schwavstraßentunnel sino jeni schon so weit vorgeschritten, daß in den letzten Tagen mit der Anlage eines zweiten (oberen) Stollens begonnen werden konnte. Gegen das Urtheil der Strafkammer bahier im sog. Scha-ber-Prozeß (Beleidigung deS Ober landeSgerichtsraths a. D. v. Bucher), welcher gegen Schriftsteller Agster und Redakteur Eichhoff von der Schwäbi schen Tagwacht auf je zwei Monate Gefängniß lautete, ist bekanntlich ReVision beim Reichsgericht eingelegt worden. Die Revision wurde vom Reichs gericht verworfen. B i b e r a ch. Unsere Stadt 'dar? dieses Jahr mit Recht als Feststadt bezeichnet werden. Mitte Juni wird daS Fest des Württ. Kriegerbundes, fünf Wochen spater daS des Schwäbischen Sängerbundes hier abgehalten. Zu beiden gehen die Anmeldungen so zahl reich ein. daß schon jetzt gegen. 10.000 Besucher zu erwarten sind. Schlossermeister Jakob Dietrich feierte mit seiner Gattin Christiane, geb. Baumgärtner, das seltene Fest der goldenen Hochzeit: 3 Kinder und 19 Enkel umgeben daö allverehrte Jubelpaar. Cann statt. Die 20 Jahre ane Marie Wörner von Waldhausen, zu letzt in.Göppingen im Dienst, wurde fr als Leiche aus dem Neckar gezo gen. Seit Ostermontag wird der 47 Jahre alte derheirathete Wirth Halder 1 r i nt.r.ft. , . V ÜB. -rilö9 PUJÜC üü UJC i

Be! allen.

VergmMngen im Freien

wo Einen so leicht ein Unglück Passiren kann wie z. B. . . . Verrenkungen, Vcrstauchnngcn nd Quetschungen m! ii i

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den und ten Tage noch in Berg gesehen. ISs scheint ihm ein Unfall zugestoßen zu sein. Hall. Das 15. württembergische Landesschießen wird einem früheren Beschluß des Schützentages in Eßlin gen zu Folge diesen Sommer in unse rer Stadt abgehalten, und zwar in den Tagen des 16.. 17. und 18. Juni. Die Stadt hat die Stiftung eines goldenen Pokals für das Fest beschlossen. M ü h l a ck e r. In dem benachbarten badischen Orte Eutingen, welches in den letzten Jahren wiederholt durch schwere Brandfälle heimgesucht worden ist, brach neulich Abends Feuer aus, welches in kurzer Zeit fünf Wohnh'auser nebst mehreren Scheuern in Asche legte. Dasselbe griff mit so großer Schnelligkeit um sich, daß die Bewoh ner nur mit Mühe das nackte Leben zu retten vermochten. Schwenningen. Im Hause des Schreiners Jäckle im sog. Oberdorf brach Feuer aus, welches dieses Haus, sowie noch drei weitere bis auf den Grund zerstörte. Brandstiftung wird mit Bestimmtheit angenommen. Gavtu Baden. Dieser Tage hat der derzeitige Pachter des Kurhauses in Kreuznach, Herr Düringer. das hiesige Gasthaus zm Englischen Hof" um die Summe von 1,500.000 M. mit Wirkung vom 1. November d. I. käuflich erworben. Vermersbach. Der derwittwete 70 Jahre alte Schuhmacher und Gemeinderath Boromaus Götz hat sich im Gemeindewald erhängt. D u r l a ch. Neulich AbendS hatte der 45 Jahre alte Wirth Friedrich Franz Berger auf Thomashof einen Ringkampf mit einem Athleten aus Karlsruhe, wobei Berger so schwere innere Verletzungen sich zuzog, daß er denselben erlag. Freiburg i. B. Der 22 Jahre alte Ziegler Herm. Bausch von Unter lenzkirch erhielt vom Schwurgericht wegen einer Reihe von Brandstiftungen, die er in der Zeit vom 23. Juli bis 9. Dezember v. I. in Unterlenzkirch und Umgegend verübte, 5 Jahre 10 Monate Zuchthaus und 7 Jahre Ehrverlust. Mannheim. Die Krankenkasse der Getreidearvelter, E. H. m Mann heim, ist behördlich geschlossen worden. Ursache dazu war schlechte Berwal tung. O o s. Die Herrn Dr. pliil. Hoff mann s. Z. wegenBergehens gegen das Aktiengesetz zudictirte zweimonatliche Gefängnißstrafe ist demselben von dem Grokherzog auf dem Gnadenwege erlassen worden. Plankstadt. Der in Amerika gestorbene Jak. Sturm hat 80,000 Thaler hinterlassen. Die Erben sind Anna Schmitt, geb. Sturm, und Joh. Sturm dahler. Wahlwies. Dem vorhandenen !! Prr r. w , .', eourini e enl vreazeno wlro nun mehr auch hier ein neues Stationsgebäude nebst einer Güterhalle mit einem Kostenauswand von über 21.000 M.. sowie ein Oekonomiegebäude mit einem Kostenaufwand von über 4000 M. er baut. i OtRr?l4j Wren. Beim Abstieg von der Raxalp sind vierAus flügler abgestürzt, von denen, zwei erheblich, die anderen beiden leicht verlekt sind. Ferner stürzte von der Raxalp ein Wiener Postbeamter ab und erlitt einen Beinbruch. Aus eme geradezu gräßliche Art hat sich die Gattin eines Photographen, Frau Adele Pick, den Tod gegeben. Frau Pick, die im 60. Lebensjahre stand, war seit vollen zwanzig Jahren gichtleldend. Neulich Morgen stand sie, wie gewöhn! ch, zu früher Stunde auf, brachte Wohnung und Küche in Ordnung, schneb hierauf mühsam ei nen Brief und sperrte sich sodann ein. Als die Bedienerin der Eheleute Pick die Wohnung betrat und Frau Pick nicht vorfand, begann sie nach ihrem Verbleib zu forschen. Frau Pick wurde zlsbald auf dem Anstandsorte als Leiche gesunden. Sie hatte sich in knie knder Stellung mit dem Küchenmesser zuerst die Pulsadern an den beiden fänden und sodann den Hals durch schnitten. Der Kopf lag auf dem Brette ßnd war nahezu vollständig vom stumpfe getrennt. sern?,. B e r n. In Bern ist die bekannte Llumen-, und Porzellanmalerin Frau lldele Leuzinger gestorben. Im erJen Vierteljahr dieses Jahres sind us der Schweiz 906 Leute nach überleeischen Ländern ausgewandert, geicn 945 in der entsprechenden Zeit des Vorjahres. Trotzdem das letzte Jahr tie geringste Auswanderung seit Jahr zehnten aufzuweijen hatte, ergiebt sich o sur das erste Vierteljahr 1895 wch eine weitere Abnahme von 39 Leuten. A a r g a u. Bei einem Fabrikbrand In Spreitenbach verursacht durch :ine . Kesselexplosion ist der Heizer Oenzler schwer verletzt worden und seitdem im Svital aestorben. ,,,, Onlsnzt NuSo's vty Havanna Cigars,"

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