Indiana Tribüne, Volume 18, Number 239, Indianapolis, Marion County, 19 May 1895 — Page 5
..-' s. .--. -.''-
Die Ursache chromscher Krankheiten wurde endlich entdeckt. DaS Publikum nahm regel. Lßig BllttreimgungSmttel und konnte' nicht begrcifen, weshalb durH dieselbm keine vollständige Heilung erzielt würde. Dr. S ch o o p ging einen Schritt tod ttt und widmete seine Zeit dem speziellen Slndiun: der Ursachen der sich so stark .vermehrenden chronischen Krankheiten. Er fand, daß gewisse Nerven ' vollpänd!ge .Kontrolle über den Magen, die Leber' und Nieren und alle inneren Or gave haben. Wenn diese Nerven ge. schwächt sind, so kannderMageadieNah rung nicht verdauen,die Leber wird träge und das ganzeKörpersystem wird infäl-l!g,dadenVerdauungS-OrganendleNer venkraft fehlt. Dr. Schoop'S Wieder Hersteller ist ein Magen-, Leber-und NiereN-Heilmittel.welcheSaufdieNerven, welche diese Organe kontrolliren, einwirkt. Diese Arznei ist kein Nervine oder giftiges Nervenreizmitel, sondern dient jvri Kräftigung der Nerven, und zur Sebuna der LZerdauunaSkrätte und kilt
elle Magen und Leberleiden durch die "T As . T. ? ... ' rr vjujeinung oer uriaqcil. n xstx such wird Dich davon überzeugen. 3z ZfotUlax der ftanc, mr sät ll.O. Der deutsche .Weg weiser zur Gesundheit, welcher die Behandlung mit dieser Arznei genau beschreibt, nebst Proben, werden an irgend eine ms .r . i . r . . xwityt yrej 9CTanci Man schreibe an Dr. Schoov. Box 9. Racine. WU. mm n H. m. w 61 Massachusetts Ave. Oeftlich von 110 Ost New Aork Str. Delavareßr. Tklevbo 75 w fclWII INT i - 1 W v VJ I 1 bi prachtvoll? Muster. Ferstet Voihänge U allen Farben mit Fr2n;cn. Wol&leifcrn in allen Farden. , Qtfömxdoollt Dekorationen aller Art. Eediezene Arb'it zu möglichft billigen Pr:ise.i. Gnrl Möller, l'si Ost WasbiugtonSr. Aug. Haiig's Bäckerei und Konditorei,' 4Ll Lüd Pleridinn Str. Die besten Kuchen, für Hochzeiten und sonstige Festlichkeiten. Gutes Koggen- und Weißbrot. Alle Bestellungen prompt abgeliefert Narktpände: i . -. i - . - XTo. 13513 na.! 137. RIÄLT0 Cigär Store. . s? Ost Washington Ltrnßs. VZeeße .usahl tinhiiniseher
ä i nC w ': -
I
mmwmm Min I T K
Guter
Kaffee
nv.iUrA
ilUÜIIÜI
- r
m.
r . ; yyiiä i 1 1 Mi i
,9i ir'i mm .
5"r3f 1 ffel l Isis li i yr-.i MFM fei f'DM 5s CSff-i i MMl. li's-A i i l -v-v? vHN Tl Äeüeste wmm.
uuy iradorttrttt Cigarren. Probieen' Sie die ' i . , 4 - - - - - Zidlo 5o Ciarxo. " V Mngien Äusprnbittet yiÄllertöinler.
H'uiJ'j' i K l r. . Sauerampfer. liewer Herr Redaktionär. Bei Tschinko, waS hen ich for a Woch erlebt ! No, No, was eme Mensch' a l l es hüppene kann, daS biet einiges. Jwer höre Se nur emal. selbst. Wie mein HauZ lmm verkauft war, do wollte die Leit gleich emmuhfe. Es ware.junge Leit mit einem Baby. Der Mann Hot in en Stohr Dauntaun Nachts gewatscht und hat auch am Dag als e paar Stund geklerkt, wann grad de größte Rosch im Stohr war. For den Niesen Hot auch die junge Frau immer gesagt, ihr Hosband wär en. Clerk, bikohs Neitwatschmann wär jedenfalls u kämmen for se. Wege michanneener en Watschmänn oder en Professor . ode? en Hanniedompe? sei, for all was ich drum geb. so lang als es en diesender Mann is. Well, wie gesagt, die Leit wollte gleich einmuyfe un of Kors hen mir horrieöbb mache misse, e neies Haüö for uns zu finne. Der Wedesweiler Hot mich geoffert. mich zu helfe, e Haus zu finne; awer der war nor efrehd ich deht zu weit vost ihm fort muhfe. Dv hatt er kee Angst zu hawe brauche, denn daß des nit happend, dozu hätt ich schon getend. Drei Dag lang sin ich mit ihm turn gelause un schließlich hen mir denn auch e scheenes Haus ge funne. Zwei Stories hoch mit schern Ruhms un e scheene Gärrett und c schiene Kohlschett un e scheene Jahrd, blos wäre die Ruhm's e bis sie schmal un dann denk ich is das Haus auch im Winter recht dämp, ich glauwe auch daß die Suhr da nix taucht un biserds daß, is auch kein Heidrant in die Z)ard for die HoS anzufchkruhe. Wann mer sprinkele will, dann muß mer die Hö5 dorch die Kitschen bis an die Sink lege. ' Awer daö sin jo doch nur Kle nigkeitc- die Hauptsach is, daß eS dich: beim W'edesweiler sein Saluhn war. Was konnt ich do for Schuhs, spare. wo ich doch so oft hin muß gehe.' Wie ich sell Haus aesehe hen, do hen ich reiteweg die Lizzie, was mei Altie is, geholt, for. zu höre, was sie davon denke duht.,.Sie Hot daS HauS nicht so recht aegliche ich hen se awer be ruhigt un sagt: Guck hich Linie-, hen ich gesagt, du kannst nie nickS- eckspeckte was mitaus Fahlts.is: ich denke das Haus is r. fjh'. ' e guie ..cyeyns UN vor aue !inge, mer kriege e ' diehsend ' Nehoechutt." Well. eS war, nit viel Zeit zu. verliere un die Lizzie bot dann auch gesagt, se gab nichts, drum. Jetzt lS geztart morde mit muhse. Schie.wiß. waS war sell .vor. en Scbavv! Von MoraenS'vis' in' die Nacht hen mer geschafft, bismer alleb in das ne:e HauS hatte. Mer Yen vier Muhfingleit gehatt un dann Hot' auch noch der Wedesweler, oder sem Bar tender gehölfe! Wann die 'Lizzie grad nit gewachscht gehatt gehst, dann hen ich e Rest genomme bikohS ich bin so keen Fühl mehr, wie ich als früher eener war. Ennihau hen ich mei'Schehr von die Arbeit kriegt. Wie . mer an's skarpetlsgf komme sin, do war die Liz, zie arig disepeinted, bikohs se hen all nit gefitt. De Deiningruhm Karpet war zu schmal un die Bettruhm. Kar pets wäre all, zu groß un so fort. Die Lizzie höt'geschwott wie alleö awer sü. konnt of Kors nit helfe, die KarpetZ hen emol nit gefitt. Do hen mer wid der lattse Eckspenses gehatt, denn mer hen uns e paar neie Karpets 'kriege ge. mißt. Nach vier Dag Ware mer Widder gesettelt un in all die Zeit war'n ich nit e eenziges mal bei de Wedesweiler ge wese. Schost denk oft it! Awer wie alles gefickst war, do hen ich'S nit mehr länger ftende gekonnt un sin amOwend Hingange, for in Ruh ün Friede e paar zu packe. Das Pergnüae hätte Se kmoZ erlewe solle, wie ich in de Saj suhn kam! 'Die ganze Gäng.war schön da und e Bierche Hot der Wedesweiler an Täpp gehatt, das Hot einiges $t böte. Ich hen mich' ordentlich' dran gelabt un je mehr ich davon gedrunken hen. desto besser Hot's getehst. Mer hen axig viel Fonn gehabt. Die Miß Wedfsweilex Hot sich bei uns gesetzt und Hot auch e' Bier genomme. . Mer hawe StorieZ verzählt un scheene Lie der gesunge un mer hen e arig gute Zeit gtatt. . Ich muß sagt, ich hen sehr gut ge fieblt un hatt' die ganze Welt kisse könne, wenn dex Wedesweiler nit in eem fort gewatscht hatt, dann hatt . ich seine Altie schuhr en K:ß gewe. Mell. so bei un "bei tf .Zeit worde, sor heim zu starte. Mex , hen' schnell noch een'S zum Abgewöhne . getrunke' un dann sagt der Wedesweiler, erwoll: noch e Neitkäpp triete. Mer .'hen, uns an ie Bar gesteA un jeder von die Kraut. Hot nsch'enWitz'.ie mit enSchuß Bitters genomme.-. Das hot'S'for ich gesettelt.. . Bei Schlmmenle, M.ich an die Stritt komme sin, do.is . alles mit mich" erum ' gänge wie - i Wiel. . . Ich war'n so dizzie. daß "ich !n Fakt', nit gewißt hen, ob der Muhn yder die Sonn am Himmel war. Es 'iö mich feinde? hart geworde heim zu sinne. Die . Frontdohr war -'gelackt undie Seitdoh? auch.- Dc siffich": dorch 'die MMndoZr.en'in w Kitschen meZ SckubS auSaezooe un hen'se ibti miß tehk in en Vehl voll Waffer gelegt. Dann sin ich ' ia'S Bettruhm un hen geftart mich . zu ondresse. . Dit Lizzie bot eschnort wie alleS. Wie ich in'Z Bett -geh . will,. do sin.ch zuloiA e,epp'Un.lm m? vtomtrm kTl
Ptfinrt eörÄbev"ries orb' PbiÜpp
dieLusie ßÜZ - DZe5hoN?n Schrei I ftMJ tä'ütr mm ttt öeltti
yallert?' Gasch was war Venn baß? Das war jo gar nit die Lizzie ihr Weus! For Gutneß Sehk. sell konnt ich gar nit ausmache! Das Gekrtsch Hot immer noch nit gestappt un us eemol Hot auch e Baby gestart zu krei sche. Ich hen den Landsriede nit ge trat un hen mich schnell ' Widder ge dreßt. Uff emol hör ich autseit Leut komme; se komme inseit, eener von en leit t Mätsch un Hewwens was sehe ich!. Ich wär in mein Dust in unser altesHaus gange un wäre bei die
jungeFrau in's Bettruhm komme. Die hot sich unner die ComsortZ geheid, so daß mer nicks .sehe konnt,' wie. ihr Trilby Fieß Nummer zwölf..' Sie hol immer noch gekrische und das Baby Hot gekrische un die Männer hen gekrische un, wie ich 'mu gehörige. WichZ gehätt ' Jt ' JC " -iif ' yen. os-.yen icy aucy celre. -A .. . Wisse Se'wer' mich am alle'rmehrschi aestrocke' Hot? Der eirische Sonnost gönn, mein srieherer Nochber,'wo so? all de Truwel zu olehme ,s." Er wa: mit all seine Kitts uff daö Gekreisch hin eriwwer. komme un Hot jetzt uf so , en miene eirische Weg an mich Niw'ehnsch tm jt l i ' i . genrme. 'oi icn i n oas Haus rom. me sin, weiß ich nit, wie ich awek aut seit komme sin,' weiß ich fo'rfchuhr dorch's Fenster hen se mich enauZ ge schmisse: womit ich verbleiwe Jhrie 'Jhr liewer Philipp Sauerampfer.' t m m 2te drillante Idee. Humoreske von Tr. VI Hots. Die Zustizräthin ' völi . tteller'.besab die vielbewunderte- Gabe brillanter Einfälle. Gatt es inen Wohlthätigkeitsbazar oder ein Frühlingsfest mit köstlichen, kleinen Uebirraschungen auszustatten. ihre domimrende Stellung in der Landstadt machte ihr dies zur Pflicht so befaß sie stets Ideen in Fülle Dank den Untergebenen ihres Mannes. . welche dieselben zu liefern hatten. Lieber X." hieß es da an ihrem jour fix, dessen Besuch Vafallenpflicht war, .ganz unter uns gesagt, ich bereite da eine kleine Ueberrafchung'vor, etwas Apartes soll eS werden. Sie beschäftigen sich, wohl ein wenig .damit." , Und er beschäftigte sich allerdings damit, indem er seinem widerwilligen Gehirn emen kursfahlgtn Gedanken abrang und der Justizräthin zur Verfügung stellte. Diese quittirte denselben dann 'als ihr zurückgestelltes Eigenthum: .Ganz meme Jntentwn, lieber X.! Ich muß Ihnen das Zeug, niß ausstellen, daß Sie sich in meine Ideen geradezu eingelebt haben. & bau iaer sich aber die Wohlthatigkeitsbazare und Frühlinasfeste wiederholten, desto spärlicher rann die Quelle dec Justizräthinz im Stille erwog sie bereits die baldige Nothwen-, digkeit einer Versetzung von Untereamten. Der wunderschöne Monat ..Mai brachte abermals die Aussicht. ein Frühlingsfest.. Da trat der - Assessor rm l ' f ' - st'-! ' VI. 'valoner ein venös yernori in oie Hrnterstube der .Sonnet feiner Stammkneipe, grüßte fluchtlg die ver sammelte SkatGefellfchaft und schritt schweigend aus und nieder. Er war zum dreißigsten Male unter dem Farbendruck 'von 'Glaube, Hoffnung "und Liebe, der Hauptzierde der Hlnterstube angelangt als ein kleines muntere? Männchen, der Stadtarzt Dr.' Krome!.' die Karten auf den Tisch warf und, ausrief? .Na, zum Kuckuck, Waldner was haft Du denn heute? Spricht. nicht, trinkt nicht, trainirt sich zum Di-. stanzlauf und beguckt die schmierige! Leinwand, als ob es Fraulein 6lfeö! Augen wären; von einem Mann in geordneten Lebensverhältnissen, als wel! che'r Du' mir bekannt bist, kann ich doch' v- n' rtv'.. w!-r."i.ri' unmogllcy anneymen, oazi jvu oicyiczi obfchön die 'Symptome das Schlimmste, befürchsen lassen. Woher kommst Du' denn eigentlich?"- Der-Assessor blieb' Äit'ge'kre'uzten Armen 'unter- den' drei göttlichen Tugenden stehen:. .ÄoLer! rann man m . unserem snedllebenden, Stcdichen verstimmt -kommen, wenn! nicht von der 'Jusilzrathin! mBof t entgegnete der Döfior; .tiä' ich habe Leute gekannt, die das genaue Gegen. theil behaupteten. UebrigenS Kopf hoch., mein. Junge! .Em klemes Mrß-, derstZnsiißj'untes Kiebenoen geystu, wieder Schnupfen.wVederholj sich zwaj sehr leicht, hat, aber nichts zu-beheu-, K m o ' fx ofrf.rr -v.-1 icji Ogi iuizir uci jicvji mi SkaTisch. .Ihr müßt mlr.he'lfen täirt t imtat f... ... . ,f.v.-. , j....- ., i machte eine für . seine Person wenig! schmeichelhafte Bewegung .nist ttHanh ; über die Stsrne, .Wajdne; sagt: der Doftox, .thu', mir den' Gefallen, I. . v i '.ji'.i:' c ? iv - jene vronungsucoe, ot iu yoiz jcor Deinem äußeren Menschen zu Theil werden laßt, gegenwärtig dem inneren zuzuwenden, he kann .. nicht . schaden. Eine SkatSesellfcha.ft ist kein Orakel, aber an Nächstenliebe' fehlt eS nachlebn Uhr '.Abends nicht. Rede!" .Ihr wißt begann de? Assessor, daß 'die Justizräthik. Heuer wieder mit einem Frühlingssefldroht.. T .Chronisch und unheilbar!" brummte der Doktor. .Als bescheidener Zeitgenosse . bm ich gern bereit, einige Mark in Nadelkissen, Uhrständern, und Aschenbechern anzulegen umsomehr.'als man diese Sottesgaben nächstes Jahr zu. ' din. gleichen Zweck stiften Zanss!- gbe; m Idee fyg'ich hahen. eine neue. berMfsend, Idee? Drei Tage Bedenkzeit a dato! Ich. der ich ie die Geheimnisse. der. Quadrille zu. durchdrjngen vermochte und - den. unberechenbaren Fährlichkeiten des Pfänderspiels angstlich auswich! Nun Ware mir ie Iuftizräthin allein . leint '. schlaflose MS! -w?rtk -rr . täf Ws Quzläal al5 VZutt -Elfes 7- Sonntag n6 dem nseliaen' 5kest wolltelch 'ia-anbaö
17.'" .SchanMch!'' stgle ber Doktor, .na laß 'mal sehen: den Maibaum
haben wir erlebt, auch, den Brummkrei stt mitdem Stadtwappen, di aebäkel ien'Aörsen.'mit' dem Monogrammdes Bürgermeisters die Lesezeichen mit sinnigen Devisen auf dem meinigen stand: .Ich weiß nicht was soll es be deuten." auch das ungemein praktische Tmtenzeug m Nußschalen war schon da bleibt nichts übrig, als Cocos nusse mir Portraits eingeborener Kö nige aus Central-Asrika zu verschrei ben!" .Erlauben Sie, meine Her ?en,7 ließ sich jetzt eine dünne Stimme vom Nebentlfch vernehmen, .ich hab' alles gehört, ich hab' alles verstanden, ich bin der' Samuel Kinastein. Aaent für .Streichhölzer. . Sie sollen haben .! "' vv.. .!. -r.-irr i . ivl . . m . cinc.oec, emr ormanle oee. ley men , Sie von .meine . Streichhölzer, meine' .Patentstreichhölzer zu billigem Preise. ' nehmen Sie die - Photographie von der Frau Justizräthin, lassen Sie se machen in kleinem Format und klebenSie die Photographie aus derOberseite bon die Schachteln. Haben Sie was Neues, was Schönes, was Bill! ges!- .Herrlich! Göttlich! schrie der Assessor., ich bin . gerettet! Und Sie edler Menschenfreund. Herr Sa-muel....-.Sam'ael Kinqstein ergänzte der Agent, .habe die Ehre aufzuwarten" ..sind heute mein Gast. eine Widerrtde. Ludwlq sechs Flaschen S?kt in Sis!" . Die Skatvartie nahm ihren Fortgan?. In erhöhter Stimmung braute der Aaent dn ersten Toat aus Fräuliin (?lse aus: es war der schölte Tag im Leben Samuel Kinqste'in und um mehrere Stunden währte er länger als die g? wöbnlichen. Die Justizraihin war von der Ide zeradezu entzückt. 'Zwar glaubte sie emige Bedenken äußern m müssen, ließ f!ch aber gern eines Besseren belehren, .daß jedes Kind der Stadt das Bildniß der allverehrten Frau als köstliche Srinnerung an das frohe Fest und feinen Mittelpunkt betrachten werde." Sie selbst wählte eine geeignete Photographie aus, Assessor Waldner genoß die Auszeichnung, alle weiteren Anordnungen treffen zu dürfen. Der Maitaa tbat für das Zustande kommen des - Frühlingsfestes sein Möglichstes. An Bolksbelustigungen Gluclsyasen und Kraftmessern war. kein Manael. den Mittelpunkt aber bildete ein reichgefchmücktcs Zelt, in welchem die Justizräthin mit ihrer hübschen Tochter zwischen Bergen von Streichholzschachteln thronte. Diese sansen reifenden Absatz und die Ju ftizräthin quittirte jede Ueberzabluna des, Preises mit einem holdverschämten Blick. Waldner war selig; er dachte eoen oaran. vie gunttige Stimmung noch heute vach Schluß des Festes aus zunützen' als eine Schaar Herren unter ihnen Dr. Kromel erblickte. die ihre Streichholzschachteln mit unverhohlener Heiterkeit betrachteten. .Unfähig, einen Witz zu unterdrücken,' dieser Tcufelsdoktor!" aber da zeigti sich auf der anderen Seite eine aan,' ähnliche Gruppe; man flüsterte' und lachte, wie eln Lauffeuer pflanzte sich die bedenkliche Erfcbeinuna in der Menschenmenge fort. Assessor Wald-! ner erstarrte das Herz im Leihe: Ueberall die brillante Idee, die Streichholz.' schachte! als Gegenstand unterdrückten, Gelächters. Auch der Justizräthin' war der mysteriöse , Helterkeitserfolg ihrer .Schächtelchen aufgefallen; Asses sor Waldne'r wurde in ziemlich trocken nem Tone beauftragt. Erkundigungen einzuziehen. Er aina und kam aebrochen zurück, .ftrni?" knirschte die Jüftizräthin. .Um Gottes Willen keine Ahnung die Rückseite!" keuchte Waldner. . Da betrachtete die alloerehrte Frau" mit der Lorgnette prüfend k: ra::jf.:i. ". . . . . vmucuc einer lreiHyolZlchaazlel und las in kräftigen feuerrotben Lei. tern: .Naucht nicht, stinkt nicht, ezplo dirt nicht!Die Tugendwächter in Weimar. Eine köstliche Geschichte' hat sich jungst in der Musenstadt Weimar tu, aetraaen. &eU htrn ;a. . m r ' V 0v d Besucher, der dortigen Kunstschule mt rW.s.t.:! ' 1 ' .ygA "huvch geyaor, einen .weivlochen Act zu zeichnen oder zu malen. Was dies bei der Ausbildung von 5kunstakademikern zu bedeuten Hqt, liegt für jeden Verständigen aus der Hand.' Um nun dem Mangel des Ewigweio? sichen in der Kunst abzuhelfen.' sorgten sinige Professor fü; - tzie . Heranzießuna . eines . werbltcden , Modells aus Berlin, Schon hie Beschaffung ' einei Wohnunq' stieß auf Schwierigkeiten. ti wa .. cn v . 1 m uw vt? ,u'i? Viayv,en, ine m u Nner KünstlerkreZfen bekannte und ge. suchte Erscheinung, wurde schließlich als .KunftschülermV .untergebracht. Es dauerte deß nicht lange, bis die Sache ruchbar und das Modell zu einem Verbör vor die Vol?,ei oeladen wurde. Dabei kam , natürlich nichts .beraus... Aber die Kunde.' daß sich ein weibliches .Wesen rn seiner natürlichen Beschaffenheit den Blicken der Kunst, akademiker darbiete, hatte . eine solch Aufregung' in der guten Stadt War bervoraerufen. daß mcin schlkeßM'mit Finaera aus datz Kode.y' zeigte, und dgß dt sraßenjugend das. was die Alte.n sich zuflüsterten, laut verkündigte. M nun qar dem Berliner Mädchen die Wobnung wegen seines .unmoralisch:n Lebenswandels- gekündigt wurde, und die Stich:l:ien.auch in einem neuen Heim nicht aufhörten, entschloß sich daS Opfer der Weimarischzn usstauf 'assunz. sein BünZ zu. jchuären, Bor :'miw 2' tst 5s. um dis merkwür diqen Elphlunaen icr. wieder w Berlin eingetroffen. . Mathilde K. so .be'ckt das Modell -r soll sich übnaens mit einem Akademiker in Weimar
I r Efytä ' fl J W-rg i " WtßK 1 MI FÄ&yi Ur. JB. 2f. Nutt
Nervoese Dyspepsie Heftig (Schmerzen von Unverdau ncnxeit und chiechUm Blutumlauf " Letzten Winter yrtx ' Ich ' Mohzehn Wochen krank. Alt Ich wieder aas Min Konnte, natte mir die Jursnicaelt Unrerdftllllchlceit Oder nerrOMÜi TVvarwrMla terUssen. Ich konnte nicht euea and wann ictx es tiuit Litt Ich heftlce Öchmerzen. Meine Frau hatte Hood'a ' Baraaparilla iwvuaui uu KTvuea irfnaernng aaToxt crxuuteo icasäma es tuen in ein weni nnutni - vr aner Tor meinen juanlcel ten.' s. brachte Inlx bedeutende. Linde rnnff. und nachdem Ach. . .drei FUvti m genommen ' hatte; konnte" ich säst Alle aen. xiooa p an mir wunderbar geholfen Zeh kann ea auf dae Soehte em pfehlen.' -Ea thut alse ,waa man davon r nehmt und Alle die an dieser achreclichen Krankheit Dyapepeie leiden, sollten einen Versuch mit Hood'sS&rsaparlllA machen' E. M. Nutt, West Bamard Street. Westcheater.Pa. , Sär3a- , ö ' tJL puntiu Seid . sicher,? dass' Ihr Hood's be- - kommt. A urirt Hood' ritten lad rala.tesetatO. 2So. , Springfever. n& W Lxcn Sie ei Dk. Ik'.wM, I t.' t . r ' . tuuewnuny unu georauqen 'Sie BENDETÖTE yeÖbrjflial Hergestellt do No. 35 (Oft A7arsland Straße. Au haben in allen SVotbeken. ... verlobt baben. Das oorstebende (STt schichtchen aehort. wie wir noch hinzufugen wZllen. nicht m den Bereich der fabeln oder Plaudereien, sondern hat sich im April des Jahres 1895 in der berühmten Goethestadt an der Jlm so abgespielt, wie es hier vorgetragen wo den' ist. Der heilige QangeS. Die Helligkeit des Ganges steht in Gefahr, verloren zu gehen. 6s besteht eine alte Prophezeiung, da! im Jahre 1895 unserer Zeitrechnung diese Heillg reit vom Ganges auf die Narbada übergehen wird. Zu den vielen Ausre gungen. die in Indien jetzt die Gemü-' tber wachhalten (Streit der Mohamedaner und Hindu um das Kuhschlachten, die aehelmnlßvollen Zeichen an den Bäumen von Behar, die Opiumsrage und dergleichen) gesellt sich zetzt auch noch diese. Als Göttin Ganga ist der ssluk in den Himmel versetzt, derHindu sehnt sich nach seinem Anblick, er badet in seinen Wassern, um sich von seinen Sünden )iu . reinigen, und wünscht, an seinen Ufern zu sterben, oder dch wenigstens. dak seine Asche die Fluthen des Stromes gestreut werde. Wer beim entsühnenden Bade im Ganges ertrinkt, der wird alücklrch gepriesen. Dak die genannte Prophezeiung zur Wahrheit werde, dafür scheinen einige Zeichen zu sprechen, denn der aufgestaute' Birhi Ganges droht durchUeberfluthen die heiligen Tempel von Hard war zu 'Zerstören, und dr Kost im Delta beginnt fein altes Bett wieder zu kucken, wobei er Zerstvrunaen anrichtet D Prophezeiung, welche die große Unruhe veranlakt. ist eine verhaltnißmanka neue, denn in den VedaS ist davon keine Rede. Sie. geht zurück aus da? ieiliae Gedicht Rewa-Khaada. daS zum Lobe der Narbada gedichtet, würd?, und danach foll der Ueberganq der Heilig, keit im ?kabre 1951 der Samvat-Aera. 189S unserer Zeitrechnung, erfolgen. Ns dem Tageduche einer ZAinntv feindin. Ein Mann kann lieben ohne zu ach ten; wen eine Frau nicht achten kann, wird sie auch nicht lieben. V V Es gibt tadelnswerthe Frauen; aber sie hatten alle einen Lehrmeister. V Mo gibt es einen Mann, dtt nicht Wünschte auch von den Frq&eii. angebetet zu werden. sÜ W er nicht eine Regung von 2ieb uypsindet? c , Gin Vann der Tuaend vrediat. will zuMidak'man feine Worte,' nicht aber auch feine Thaten befolge. Die Eigenschaften, welche ein Mann nickt bat. siebt er bei einer Nrau Fehler an. ; i In. dem- ÄusuiU! 'wo. ein' Mann heirat -eUautJ er alle Theorien. 'die stlbA junälSlööer die Frauerr'yii- . J 1 , ? n.ii! weile, BiUBien seiner vsaxiin gegen stlsch'lein. Den Männern ist der Gedanke: b', trügen, so nahelieget, als 'ihnen Ux Gedanke: betrogen werden. unfa.i$a? Ichnnt. .
1
ooa
II XV
ßWü! fSuj AW'y
Kcnicc
iM)
orgen ist Der größte Cirkus kommt
nunisns'
größter Zirkus in der Welt. Römisches Hippodrom. Zirküö mit 2 Ringen, großartiger Menagerie, Aquarium, Wunder-Mufeum, gezähmten Thieren. 60 MusikeorpS von G0 Solkilen 0 CT Eine Stunde Konzert vor der Vorstellung. Das' fliegende' wunder der weit, Di6? DT CoiliaS. Wddg FlNNllie, England größte? Quartett' von Akrobaten.
W' ES ) JL5vÄiii ?Ct " 'i tmZjsj xti v cct j wirr v l ' " MUMF U"' , 0T " ISÄ- ' (9Aff JX JZr'rS '((kf J&?jst ' w
Dis bedeutendsten M.ke Rooney. Chs.M. Flsh.
wra.ue van, Edward önlpp, M llo Elena, Julia Lowande, Marian Leslie.
Die Landauer Truppe. Qkimotv'S Der einzige Giraffe.
Großartiges römisches Wettrennen!
Gin großartigkr 'llmzug durch die Straßen. G&- Zwei Vorstellungen, 2 Uhr und 8 Uhr. 3
Ein 50 Cents Ticket giebt . L 4 c r
unrsr ix ?rerr 01c aiyrc. Montag, den 20. Mai.
Sfi
vr
M
rn
d V I V. 1 II
für Frühjahr und Sommer, für Männer, Kna
be und' Kinder, in Nli. Straße, scheinen allen sehen. Jeder kann jetzt
angezogen
werden im :! fi i. i!iA' i'A (für magere Geldbeutel),
A i w,. A ffl f? 6ü OU w!a 11) iBo
$Xi
ßm
i . r
arbeit find, wie die theuren.
MM , GRNlMlZKM
. .i . j -Vf' M; , . SQSMJL ., & Der' beste. .der Welt.
V tikW
J i'fc -!nkV .-4'
1 -0., " ?i??M1 V '1
i V mJZi 4jfcrS i'WaÄr I
.fauÄÄu AKl'a
nv...,
'mwmw
SwS Oaricoeefc unZ aLe Arten äeschlechUiÄer schwache werden qebcssert und geheilt. Während vieler 5to& Velle wir die so berübmten Otatn 67,strikSk 5i,ilNtötl!.
KkN her, welche u!eud.von Kranken ur illbrtlfrtfl ftl A mr erst- KNV?es - "t W VVtjUtMIMI UV,LM stbött, eaen ftnf louna ton 6c an iroen zmrue am,,,
, , , '9M B VUUllT1Hllt wtX AStil J9T tl(llttiCt)C &ttltntttfW , , ThS' OIVEN - ELECTRIC: BELT & APPLIANCE CO.
31-211 ETATE LHM IMerbjen, Nastnrtiümo, alle möglichen Vlzwlebeln und t il H ' ' andere Zwiebk nd Garteusaamen. - The ffuntüigton Seed Co;
66 Oft Washington Stt.
Zirkus - Tag !
am SW. LXüWiü.. Ziunftreiter der Wlt ! Cecile Lowande, Daniel Leon. Truppe iapanesischer Gaukler. RieseN'Nilpferd. uln zu Ollern. Vcwdsr v ? r fttre OO vcnvti Otr 10 West Washington zu gefallen, welche sie ?? lME die modisch in Farben und daß der lekttische rro sofort nach de nlegm des Gürtels efüblt wird Xtt ' - . - m. a . 1 "SM M m m w wen zerrrtsene urtei heilt Rheumatismus, Neural gia, Nieren- und Leberleiden, Schwache bei Männern und Frauen.
M
NüSenZchmcrzen und Magenleidend i . Stttartt Euren Mape ni fit durch Gebrauch schädlich Troge. MUoser ElekteisSer EurtelmU elekttlschea SLs?j tni-f nftltK3fm in itflm Torm tnn
Gesundheit halsen, wo Medizin fehlschlug. Wir fVft(At 9)AXAAifi 911 CA1itm tarrn Wriw llllll U V MUltl O W Mf er raNsschrndea von i?el,eitten vno pnmge wnie tint rxtt vrrichickt. (Tcke AdamS) CHICAGO. ILLS. , Vertermann Broö. 3743 Maff. Ave. Tel. MO.''; Ecke Penn. & Wash. Str. Tel. 1044, r" Vflnnzsn und Schnittsumsn.'
