Indiana Tribüne, Volume 18, Number 237, Indianapolis, Marion County, 17 May 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Taglich und SountagS. Die tlzliche Tribüne- kostet durch den Träger 13 Cents per Woche, die SonntagS-.Tribüne' B Sentl per Woche. Beide zusammen 15 Cents der es Cents per rionat. Per Post außerhalb der (ftadt zugeschickt in Vorausbezahlung V per tiahr. crnri 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 17. Mai 1895. polkSbildungSwesen iu Preußen. ' Mit der preußischen VolttbildungZtiU& beschäftigt sich I. Tews. der Gererzlsekretär der Gesellschaft fürVolksBildung in B?rlin, in einer gusführlichen, sich auf ein umfangreiches Zahlenmaterial stützenden Abhandlung, die Interesse genug hat, allgemein bekannt zu werden. Der Verfasser behauptet. Vreußen sei. was die Volksschulen anbelangt, in der Reihe der deutschen Staaten wieder in das letzte Glied getreten. Er bezeichnet das Gesetz vom 26 . Mai 1837 als geradezu verhängrnfeöoH für die preußischen Volksbildungsanstalten. Durch dieses Gesetz vurde nämlich die Entscheidung über die Nothwendigkeit neuer Leistungen sü? die Volksschule den Staatsbehörden entzogen und den Kreis- und Bezirksausschüssen übertragen. Tews meint, die in diesen Körperschaften über die Majorität verfügenden Gutsbesitzer seien hierdurch vrioilegirt worden, das Nothwendige als nicht nothwendig zu erklären, wenn sie in ihren .Gutsbezir Zen die Kosten zu tragen Hätten. Cultusnrinister Dr. Bosse erklärte am 4. Januar und 4. Mai 1893, er könne die Verantwortung für die jetzigen Zustände im preußischen Volksschulwesen nicht langer tragen und nicht die Ge wahr übernehmen, daß der BildungsStandpunkt des Volkes erhalten- bleibe! Der Cultusctat pro 1895 96 wird nun von Herrn Tews herangezogen, um diese Aeußerungen unterstützen. Da findet man für Volksschulwesen 64.729.063 Mark ausgesetzt, das sind GeaeA das Vorjahr 1.330,588 Mark mehr. Das ist ja eine ganz erhebliche Steigerung, aber 500.000 Mark entfallen auf die Stellenbeiträge für die im Laufe des Jahres eingerichteten, dem BedölkerungszuwachZ' entsprechenden 1200 1300 neuen chulstellen. Weitere 380.000 Mark werden für die gesetzmäßigen Alterszulagen der inzwi schen gewachsenen Zahl der Volksschullehre? verwandt und 225.000 Mark werden für die Emeriten und Witlwen gebraucht, deren Zahl sich auch verlehrt hat. Es bleiben also für daS anze Preußen 59,279 Mark, um die Nothstände zu beseitigen und neue Schulstellen zu schaffen! Mit dieser Summe also soll ein Schulorganismus. der 5 Millionen Kinder umfaßt, zu höhere? Entwickelung von Seiten des Staates erhoben werden! Das kleine Anhalt wetteiferte mit seinen Schuleinrichtungen mit Sachsen, Hessen und Baden und verwendet auf den Unterricht seiner, 43.000 Volksschlller über 2 Millionen Mark. d. i. 46 Mark auf den Kopf des Schülers. Weiter schreibt Herr Tews über die preußischen Lehrergehälter: 7600 jünqere Lehrer werden mit weniger als 620 Mark (viele mit 540 Mark und darunter) besoldet. Nach der Statistik von 1891 beziehen etwa 3600 Lehrer mit 10 15 und 1200 Lehrer mit 15 20 Dienstjahren unter 950Mark (davon 1600 unter 800 Mark); 1700 Lehrer mit 2Ö 30 Dienstjahren Hatten ein Einkommen von 1100 Mark (430 unter 950 Mark); von den 30 50 Jahre amtirenden Lehrern blieben 1600 unter 1250 Mark (viele unter 1100 und 1000 Mark) mit Einschluß aller- persönlichen : und Alterszulagen. In Bayern ist dagegen das 'niedrigste Lehrereinkommen im 30. Diensijahre 1320 Mark und im 50. Dienstjahre 1680 Mark. Die gesammteAufwendunz des preußischen Staates für das Fortbildungsschulwesen beträgt 850,000 Mark, wovon 300.000 Mark auf Posen und Westpreußen entfallen. Nach der letzten amtlichen. - Denkschrift für den Zeiträum fcon 1883 1890 waren 119.508 Fortöildunasschüleo Vorban den, alle, Innung-schulen etc. eingerechnet. wovon vielleicht die Hälfte nur auf ' dem Papier stehen und dieSchulen nicht oesllchen. Die Zahl der ländlichen ffortbildungsschüler ; wir?) pro 1890 aus 11.144 angegeben. Madchen-ssort bildungsschulen bestehen nur in wen! gen Gemeinden.- und erhalten vom preußischen Staat fast gar keine Un terstützung. Bei, durchaesührter Z?ort bildungs schulpflicht . (f iic Knaben bis um vollendeten! 18., für Mädchen bis zum vollendeten 16. Jahre) würde für etwa 100.000 Knaben und" Mädchen Unterricht zu beschaffen sein, ein Ziel. daZ . B. in Sachsen, Baden, Hessen, sachsen-Welmar nahezu ganz, rnBay ern und Württemberg zum guten Theil erreiazt ist. Verspielte Maioneu. ' Ein Mitglied des enaliscken, Ober hauseS verössentlicht einige interessante Daten über den Krebsschaden im englischen high Ute, der einer Seuche gleich um 'sich greise und seine Opfer fo-.'dert. daö Spiel und d Vniebwtn düng. Da war der jüngst' verstorbene rquls von Hastl.igS, dessen Vermögm sich bei Antritt der Großjährigkeit auf über 55.000.000belief. Das Geld schmolz buchstablich in seinen Händen. Namentlvch der Turf ' verschlang ihm unqlaubliche' Summen. Er kaufte Kangarvo für 550,000, der höchste Preis, ve? mit .Ausnahme der, vom Herzog von Westminster gezahlten 564.000 für .Donovan- je für ein Pferd gezahlt wurde. Auf Eesarewitscht gewann er '5240,000, um bei frrait: 12,000. irnb, $340,000 bei Garl und Lady Elizabeth- zu derY&xtru Kalkst sMle er nie unter
$500 das Point. " In einem Jahre gab der Lord $1,250,000 für seinen Haushalt aus. und der schönten Kellnerin von England" schenkte er nachdem er alle Schänken Londons nach ihr durchwandert ein Palais im Werths von 5375.000. Oft nahm er 56000 bis 57500 früh; beim Verlassen des Hauses mit sich und hatte schon zuMittag keinen Heller davon mehr in der Tasche. In sieben Jahren war der junge Lord mit seinem Vermögen fertig und hatte alle seine herrlichen Güter in Ayrshire und Donnington verloren. Em noch ärgerer Verschwender war der Marquis von Ailesbury. Er verschwendete sein Vermögen Lbriqens aus Princip, und zwar weil die Vorsehung so unvorsichtig gewesen war, ihn als Lord und nicht als Kutscher auf' die Welt kommen zu lassen, Ttrt sechs Jahren waren seine ganzen Güter, die ihm 5375.000 iäbrlich eintrugen, bis auf den letzten Heller verloren, nur ein Esel und ein Karren waren- ihm geblieben, und nun endlich konnte er Kutscher sein. Mr. Band war ein anderer Verschwender, der nur desbalb nicht mit seinem Vermögen au Ende kam, weil er 52.000.000 iabrNck Nevenuen hatte und er nur 32 .abre alt wurde. Seine Tafel soll taglick $5000 bis 57500 aekoNet haben. Ms Imprefario des N'itend - Täters aWfe er durch zwei Monate fedeWoche $5000 tarauf. Und Alle um die schönen lluaen einer Eboristin. die ihn auch
sonst etwa 51,500,000 kosteten. Eines Tages warf Baird, weil er gerade nichts Besseres wußte, einen kostbaren Opal im Werthe von 51250 über die Westminsterbrücke in den Fluß. Wer Lord, der diese Aufzeichnungen aus seinem Leben" mittheilt, verspricht noch freite! Beiträge zur Charakterisirung des englischen mga nie. Nikaragua. In erhöhtem Maße habe die jüng sten Ereignisse die allgemeine Aufmerk samkeit auf die kleine centralamerikaNische Republik Nicaragua gelenkt, welche soeben von John Bull eine derbe Lection erhalten hat. Das Ländchen hat einen Flächeninhalt von 49,500 englischen Quadratmeilen und einschließlich der? uncivilisirten Indianer im Ganzen nur 310.000 Einwohner, unter denen es verschwindend wenig Weiße, dagegen Mischlinge (Ladivos, Mestizen) m sehr großer Zahl gibt. Nur wenige Plätze sind vorhanden, welche mit einem Anschein von Bercchtigung auf den Namen Stadt An m ' y r- r. ii jpruH erheben rönnen, o oic jpaupi stadt Managua mit 18,000 und die frühere Hauptstadt Leon it 25,000 rr . -r x. - I l - " fl Crnwoynern. zn vi-onnw, oas jungn von den Engländern befetzt wurde, spielen die LadinoS, Mischlinge von Weißen und Indianern, die Hauptrolle. Das Klima des Landes ist an der Ostküste den Weißen sehr gefährllch. am Stillen Ocean dagegen lehr gesund. Der Boden ist zum größten Theile sehr fruchtbar, aber nur zu e! nem sehr geringen Theile unter Cultur. Viehzucht bildet die Häupterwerbsquelle der Bewohner, doch gelangen nur die Häute zum Export. An werthvollen Bodenproducten ist Nicaragua ungemem ich. Kasse, Zuckerroh?, Cacao, Indigo, KokoSmüsse, Bananen u. f. w. werden mit ausgezeichnetem Erfolge cultivirt und in ziemlich bedeutenden Quantitäten exportirt. In den ausgedehnten Urwaldern stnden sich die werthvollsten Nutzhölzer wie Mahagoni, Polisander, Granadillo, verschiedene Arten von Gummi bäumen, auch zahlreiche Medicinalpflanzen u. f. w. Wie in allen tropi schen und halbtropischen Ländern, so gibt es auch in Nicaragua wilde Thiere in sehr großer Menge und zahlreichen Varietäten; von Vögeln allein, werden 150 Arten gezählt. Die Gewässer sind ungemein fischreich, wimmeln aber auch von Alligatoren und anderem un heimlichen Gethier. Ausgebrannte Vulkane finden sich in den gebirgigen Theilen des Landes in großer Zahl und ungeheuere Massen von erstarrter Lava sind an schier zahllosen Stellen die stummen Zeugen furchtbarer Kata strophen, die in früheren Zeit stattgefunden haben. Der letzte. vulkanische Ausbruch von Bedeutung 'txt$rih sich im . Jahre 1335. alSaüS - dem Krater des Coseguina sich em Aschenregen er. hob, der daS Land in einem-Umkreise von 1500 . Metten verwüstete. .Im, Uebrigenfmden sichneben zahlreichen ausgebrannten Kratern'Erdrisse, von den Eingeborenen i,Jnfernillos- genannt, aus denen Rauch und Schwefeldämpfe strömen. Die Negierungsform ist republikanisch und besteht der.Congreß aus dem Senat und' dem Repräsentantenhause; die Mitglieder beider Körperschaften. 39 an Zahl, gehen aus direkten Wahlen hervor., Wie in inancherv anderen südamerikanischen Freistaaten, ist die Geschichte von Nicaragua seit dem Jahre 1340-eine fortgesetzte Reihe von Bürgerkriegen, ' welch? . eine gedeihliche Entwicklung l deA- Landes., unmöglich machten. Als Präsident fungirt zur Zeit General - SantosZelaya, welcher in der. landesüblichem Weise, d. h. nach einem blutigen Bürgerkriege, im ver flössenen Jahre gewählt- wurde. Nicaragua erfreut sich auch eines sogenannten siehenden Heeres von 2000 Mann mit einer Reserve von 10.000 Mann; außerdem gibt es, wenigstens auf dem Papier, eine 5000 Köpfe starke Miliz. Eqmpirullg, Ausrüstung und Disciplin dieses sogenannten Heeres sind ' so jammervoll, daß die nicaraguanischen, Soldaten mit We--gelagerern was sie meistens wohl auch sind eine verzweifelte Aehn lichkeit haben. Die Nachrichten von der Bereitwilligkeit jener glorreichen Truppen, sich der Heeresmacht Jsh2 Bull's in offenem Kampfe gegenübe? zu stellen, konnte daher nur mitleidiges Achselzucken hervorrufen. Bei .dem Mangel jeglicher Stabil!, tät und den ununterbrochenen Bürgerkrieaen kanzr l nicht Wulld nelsien,
Bf 1
daßsich'dle Finanzen in bem benkbar schlechtestem Zustande befinden. Zwei Drittel der Einnahmen kommen auS dem Getränke-, Tabak- und Schießpulvermonopol, während der Rest aus den Einfuhrzöllen und der Steuer auf geschlachtetes Äieh fließt. Die Finanz, calamität hätte es der Regierung wohl sehr erschwert, die von England verlangte Entschädigungssumme von 575,000 aufzubringen, wenn ihr nicht außergewöhnliche financiclle Hilfe zu Theil geworden wäre. Daß es im Lande nur etwa 100 Meilen Eisen, bahnen gibt, kann im Hinblick auf die beklagenswerten Zustände nicht über raschen. Eine Linie erstreckt sich von Corinto 58 Meilen in das Land hin ein und eine zweite verbindet die Hauptstadt Managua mit Granada. Verschiedene Unternehme? haben von der Regierung Commissionen zum Bau anderer Linien zu erlangen ver. standen, doch besitzen diese Leute eine wunderbare Virtuosität in dem Hinausschieben der Arbeiten; ihnen ist mebr an der Ausübung der mit den Concessionen! verbundenen Privilegien zu thun, als an der Vollendung der Linien, von denen bei den ewigen Unruhen doch nur geringe Revenue zu erwarten sind. An Telegraphenlinien gibt es im Lande über 1700 Meilen und die Zahl Schulen entspricht im Großen und Ganzen den Einwohnern. Vielleicht wäre es imJnteresse vonNicaragua gus gewesen, wenn der amerikanische Abenteurer Billy Walker, der im Jahre 1855 auf Ersuchen des in große Bedrängniß gerathenen Präsidenten Castellon mit einer Häuflein verwegener Gesellen nach jenem Lande zog. festen Fuß gefaßt hätte; möglicher Weise wäre eö ihm gelungen, die unruhigen Köpfe zur Raison zu bringen und eine starke Regierung zu etabli?en. Der Dammbruch bei Vouzey Wenn das furchtbare Unglück, weljbes durch den Bruch d Thalsperre tti Bouzey über das liebliche Thal der Aviöre . hereingebrochen ist, auch der Katastrophe von Johnstown an Umfang! und Wirkung nicht gleichkommt, so sind, wie aus den herzerzreifenden Schilderungen der an die Unglücksstätte entsandten Zeitungsberichterstatter, Ingenieure und Beamten hervorgeht, die Zerstörungen doch größer, als der erste telegraphische Bericht besagte. Frankreich hat übrigens ein ähnliches Ereigniß erst vor Jahresfrist in Ct. Gervais les Bains erlebt. Die Thalsperre war angelegt, um den Mo selcanal, der sich hier mit Hilse von 15 Schleusen um 45 Meter hebt, zu spei sen. und schloß mit ihrer 500 Meter langen Mauer ein Becken ein, das 7 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen konnte. Wie ein großer See lag die Fläche da, gegliedert durch drei bewaldete Halbinseln, die fächerartig vorsprangen. Von Epinal kamen die Bürger Sonntags viel hierher, um Spaziergänge am Rande und auf der breiten Mauerkrone zu machen oder dem Angelsport in dem fischreichen See obzuliegen. Am Fuß der Thalsperre tritt ein kleines Flüßchen, die Aviöre, hervor, daö auf seinem 20 Kilometer langen Lauf bis nach Chatel, wo es die Mosel erreicht, die Weiler und Dörfer Bouzey, Darnieulles, Uxegney. Domedre. Oncourt und Frisson berührt. Fischzuchtanstalten und Mühlen, liegen an der Aviöre; unmittelbar-an dem Damm, der völlig grade verlief, befanden sich einige Häuser, in denen u. A. auch die Beamten der Straßen- und Canalverwaltung wohnten. Am Morgen des Unglückstages, zwischen 5 Uhr 15 und 20 Minuten, wurde die Umgeend 'plötzlich durch ein donnerartiges Getöse erschreckt, der Damm war auf einer Länge von 150 Meter gebrochen und misungeheurer Wucht stürzten die 7 Millionen Kubikmeter Wasser , als rasender Strom das Thal entlang. Die Aviöre geht unter der Straße von Epinal nach Chamouzey ' und dem Moselcanal, der 6 Meter über der Thalsohle liegt, hindurch, aber diese Schranken vermochten ' der' anstürmenden Wassermasse kein Hinderniß in den Weg zu legen. Von den Einwohnern Vouzey's sind 25 ertrunken. Der Fischzuchtwärter befand sich schon- im Dienst, als das Unglück hereinbrach.. rr konnte noch seine Frau, die eben die Mhe gemol!?-: hatte, fortreißen und w:e seldjt retten. Obgleich ihn das Wasser schon eine Strecke fortzerissen hctte. zwischen Steintrümmern ::nd Geröll, vermocht er die Telezra phenleitung zu packen und sich in Sicherheit zu bringen, während seine Frau auf einem Schiff entkam. Ihre fünf Kinder waren ertrunken, ebenso ein Baubeamter mit seiner Familie und die Bewohner, der Jischzuchtan stalt. Durch einen Zufall blieb eine Compagnie des 152. Regiments, die im Fort von Giraucourt liegt, davor bewahrt, mit fortgerissen zu werden. Sie befand sich im Augenblick des Dammbruchs nur noch 500 Meter von der Unglllcksstätte, 5 Minuten späte? hätte die Fluth sich über sie ergossen; ebenso war ein Eisenbahnzug 'gerade nach Nancy abgegangen. Die Sink fluth stürzte nun über Straßen-, und Canalllberfllrungen fort in reißen dem Lauf das gewundene Thal der Aviöre entlang. Bald trieben Balken, Möbel. Leichname von Thieren und Manschen in der brausenden Fluth, die Häuser. Mühlen, Fabriken umstürzte, die Eifenbahndämme zerriß und hinter sich mit fußhohem Schlamm bedeckt eine weite zerstörte Fläche ließ. Die Bäume sind , in Mannshöhe geknickt, ihrer Rinde beraubt und melancholisch ragen die weißen Stümpfe aus der Verwüstung empor, nur zwei Baumkrönen sind erhalten und zwischen ihren llesten hat sich eine Matratze verfangen. Ungefähr eine halbe Stunde dauerte es, bis das Sammelbecken sich durch die gebrochene . Oeffnung entleerte 1Z stunde, bis ' die 5 Fluth die 28 Kilometer 'von Bouzey bis Nomexy zurückgelegt hafte. Mmtvi 120 Men
schen haben den Tob gefunden, nur von der Hälfte konnte man bis jetzt die Leichen entdecken.Viele liegen noch unter der Schlammdecke, obgleich mit aller Kraft unter Heranziehung militärischer Hilfe an der Ausräumung des weiten Feldes der Verwüstung gearbeitet
wurde. Der -Damm des Reservoirs wurde im Jahre 1880 von den Ingenieuren Thoux und Cahen gebaut. Schon da mals wurde scharfer Tadel laut gegen das Bausystem, das fünf Jahre später die Ausstellungen Techtfertiqte. als ein erster Bruch großen Schaden anrichtete. Um jene Zeit ließ der Beamte für Brücken und Landstraßen, der bei Bouzey seinen Posten hatte, an die Thalbewohner eine Warnung durch Ellboten ergehen, weil das Reservoir ganz voll und Wachsamkeit geboten sei. DasUr wurde der vorwitzige Mann durch Versetzung gemaßregelt. Allmälig bemerkte man aber in dem Damme große Risse. Aan schlug hölzerne. Kette em und verstrich sie mit Mörtel, damit daS Wasser nicht durch sickern konnte. Dafür gab die Mauer km Laufe der Jahre so nach, daß sie nach außen eine Wölbung zeigte, die der Nachbarschaft Angst einflößte, von den Ingenieuren aber so wenig beach tet wurde, daß alle Beschwerden erfolgloS blieben. Es hat demnach den Anschein, daß die furchtbare Katastrophe auf das Schuldconto der Verwaltung zu setzen ist. vhrung dervkastatter FreiheltSKämpfer. Endlich hat das seit zwanzig Jahren h Rastatt bestehende Comite, das sich ur Aufgabe machte, für die neunzehn in den Laufgräben der genannten Stadt standrechtlich erschossenen Freiheitskämpfer aus dem Jahre 1849 ein würdiges Denkmal zu beschaffen, den ersten namhaften Erfolg zu verzeichnen. Infolge energischer in den letzten Jahren wieder aufgenommener Thatigkeit erzielte .es einen Beschluß deS Rastatter Gemeinderaths, wonach nicht nur der Errichtung eines Denkmals seitens des Comites nichts im Wege stehe, sondern die Gemeindeverwaltung auch gewillt . sei, die aus dem alten Friedhof gelegenen Gräber nicht ausgraben, sondern auf ewige Zeiten er halten zu lassen. Und so wurde am Mittwoch, den 24. April, mit der nott wendigen thellweisen Ausgrabung der Leichen vorgegangen. Seitens des Co mites waren dazu beordert dessen Mitalieder Franz Peter von Achern und Th. Lutz von Baden-Baden, seitens der städtischen Behörde Herr Gemeinberath Klumpp aus Rastatt, der elS Knabe von 12 Jahren mehreren Executionen beigewohnt hatte. Ohne Sarg hatten damals '.ie Schergen der brutalen Reaction ihre Opfer eingescharrt; nur Joses Kielmarx. der Feldwebel aus Rastatt, der am 8. October erschossen wurde, erhielt auf dringende Bitten seines Vaterö von der .Commandant? einen Sarg bewilligt, in den ihn fein Vater alsdann eigenhändig bettete. So fand man außer den Knochen bei der Ausgrabung nur ganz spärliche Ueberreste. ' DieNamen der Ausgegrabenen sind: K. Jacobi von Mannheim, Major der Volkswehr.. Ph, Zenthöfer von Mannheim, Canonier. K. Lenzinger von Durlach, badischer Corporal und aufständischer Lieutenant. T. Mniews ky aus.Wodzierady in Russisch-Polen, Freischaarensührer., G. Bönning von Wiesbaden, ehemaliger nassauischer Officier und Oberst der schweizer Le gion. K. Heilig von Psullendorf, baöifcher ArtillerieWachtmeister und während der Belagerung Commandant der Artillerie. G. N. Tiedemann. ehe. maliger badischer Dragoner-Lieute nant und Gouverneur von Rastatt. E. von Biedenfeld, pens. badischer Major und während des Aufstandes Oberst des 3. badischen Jnfanterie-Regiments. E. Elsenhaus, Litterat von Feuerbach, Württemberg, während der Belagerung Redacteur des Festungsboten und erklärter socialer Demokrat. Undersehrt erwiesen sich nur die Schädel von Jacobi, Zenthöfer und Lenzinger. Bei Bönning fand sich ein in einem Griff feststeckendes Messer vor. bei Mniewsky Ueberreste einer schwarzrothgoldenen Schärpe mit grünen gränzen, an der man noch deutlich die großen schwarzen Kugelspuren sieht; auf der Schärpe an seidenem Band ein militärisches Kreuz mit russischenBuch. staben. Die Uebereinstimmung der ge fundenen Ueberreste mit den auf den Gräbern angegebenen Namen läßt sich nur mit Sicherheit bei MniewZky beHäupten. Von Lenzinger sagten Au genzeugen seiner Erschießung, daß er einen außerordentlich kleinen Kopf ge. habt habe, was mit dem gefundenen noch mit dichtem Haar bedeckten Schädel allerdings übereinstimmen' würde. Von Heilig behauptet dagegen Gemeinderath Klumpp als Augenzeuge vln dessen BegrAniß, daß er nicht mit ausgegraben worden sei, sondern Noch in einem anderen Grabe ruhe, in das er,' nur mit Hemd, Unterhosen und Socken' bekleidet, gelegt worden sei, nachdem man ihm, der ein außergewöhnlich großer Mann war, die Knie gebeugt habe, um ihn in dem allzu klein gerathenen. Grab unterbringen zu können. Die Ueberreste wurden in ein Massengrab gebracht, daS demnächst mit den übrigen Gräbern zusammen eine vorerst eiserne Umfriedizung erhalten wird. Nur wenige Neugierige, hatten sich an' dem trüben Regenmorgen auf dem, alten Friedhof in Rastatt einge funden, um einem Stück Umsturz eines nun bald 46jährigen Unrechts bei 9tVn&,t. un .44 V ! - fl4vvy".i. lUi, VUK OlC raAfiiAttn, N,,z 5. - "7 I w i v v Am r ' m . 1 mimariiazen Auorlvrucys oyne ang und Klang und .Sarg wie Hunde ein gelocht hatte, so verweigerte sie ihnen auch jeglichen Grabschmuck. Aber dem zähen . nimmermüden . Eifer, dankbare?. Epigonen ist eZ , doch gelungen, den Todten die ihnen gebührende "öffent liche Ehrung zu verschaffen.
üTi'lTft YiTTU
Boykott eines Gesangvereins Zwischen dem Liederkranz in Stutt gart und der dortigen Socialdemokratie ist eine bittere Fehde ausgebrochen. Seitens des Liederkranz war eine Erklärung veröffentlicht worden, in der die Weigerung, den Socialdemokraten den Liederhallesaal herzugeben, dahin motivirt wurde, die Socialdemokratie bedrohe die gesellschaftlichen und geschäftlichen Interessen. (Vorher war behauptet worden, nicht aus politischen Gründen sei die Verweigerung deS Saales geschehen.) Daraus hat nun ine von etwa 600 Personen besuchte Versammlung! der socialdemokratisch? Partei stattgefunden, in der der Boycott der Liederhalle, aUtz ihrer Lieferanten, sowie aller Mitglieder des Liederkranz beschlossen wurde. Es heißt in der von der Versammlung gefaßten Resolution, der ablehnende Bescheid des Liederkranz entbehre jeder berechtigten Grundlage und sei nur gefaßt, um der socialdemokratischin Partei die beanspruchte Gleichberechtigung zu versagen und sie als die gebaßte und gesürchtete Vertreterin der-Interessen der' Arbeiterklasse zu schädigen. Die socialdemokratische Partei könne Anspruch auf Gleichberechtigung mit allen übrigen Parteien erheben, dem gemäß beschließe die Versammlunq die Sperrung der LiederHalle: gleichzeitig soll aber die Mitgliederliste des Liederkranz veröffentlicht werden, um die Arbeiter in den Stand zu setzen, bei ihren Einkäufen und Auf trägen .ihre gesellschaftlichen Jnkeressen' in ähnlicher Wei.se au wahren, wie der Liederkranz - Ausschuß die geschäftlichen Interessen seiner Mitalieder wabrt. Zu gleicher Zeit sell jede Brauerei, die dem Liederkranz Vier liesert. bovcottirt werden. Der Beschluß ward einstimmig gefaßt. In. der Versammlung wurde bereits eine Erklarung der Dinkelacker'schen Brauerei verlesen, laut der sie die Vierlieferung für die Liederhalle eingestellt hat und solange nicht wieder aufnehmen will, bis die Differenzen beseitigt seien. Diesem Vorgehen schlössen 'sich .die an-. deren Stuttgarter Brauereien an und weigerten sich, die Bierlieferunq zu übernehmen, so. daß die Liederhalle gezwungen wurde, mit einer auswärtigen Brauerei abzuschließen. Oeutsch tn40r!Qta VroinsfSranVnvnrs.? Berlin.' Eine deutsche Kilimastdscharo.Expeditwn wird augenblicklich.hier in Berlin ausgerüstet. Die-, selbe, an deren Spitze sich ein Neffe des früheren Kriegsministers Bronsart v. Schellendorsf. ein Lieutenant öaron v. Ulmenstein aus Münster und Rittergutsbesitzer Klein befinden. beabsichtigt schon in den nächsten Taen Berlin resp. Europa zu verlassen, um sich direkt nach. Ost-Afrika zu beaeben. Das Ziel der Expedition ist das Hinterland des Kilima-Ndscharo. Der Kupßeleiproceß gegen die ln Untersuchungshast befindliche Frau Becker und Consorten aus der Fnedrichstraße nimmt einen großen Umfang on. Es dürften bei der Verhandlung Dinge zür Sprache kommen, die nicht nur in einen wahren Abgrund von Laster blicken, lassen, sondern auch Personen aus den besten Kreisen stark comvromittiren. Der. Direktor deS städtischen Erleuchtungswesens. Herr CunS'. ist nach langem Leiden sanft entschlafen. Der Verewigte hat 35 Jabre im Dienste der Stadt Berlin gestanden. , -' ... Frankfurt a. O. Ein merkwürdiger Unfall hat. sich dieser Tage in Wellmitz ereignet. Ein zehnjahnaer Knabe, der mit dem Schneiden von Weidenruthen beschäftigt .war, steckte daZ offene Messer in die Hosentasche, der Knabe fiel und das Messer drang ihm in das Herz. Der schnell hinzugezogene Arzt konnte nur den schon eingetretenen Tod fejtsteuen. S o r a u. In Venau entstand neulich Morgen -in der Häuslerwohnung der Wittwe Thiele Feuer, In dem Wohnhause, welches bald in Flammen stand, wohnten die 45jährige Auguste und die 63jährige Caroline Senzel; die Erstere wurde in vollständig verkohltem Zustande auS den Trümmern hervorgeholt, Caroline Senzel hat so schwere, Brandwunden davonaetragen, daß sie ihrem Leiden erlegen ,st. Die Ursache deS FeuerS wird auf Unvorsichtigkeit der Auguste Senzel zurückgeführt, welche mit brennendem Licht Reisig und anderen leicht entzündbaren Stoffen zu nahe gekommen ist. VrsVtn, Vsfsn. . Posen. Hier ist der Knabenmörd Anton Kubbac durch ' den Scharsrichter Reindel hingerichtet worden. Bromberg. Mit dem Oberbau der Bahnlinie Bromberg-Krone -ist bereits begonnen worden und dürften, da Terrainschwierigkeiten nicht vorliegen, die Arbeiten bald, beendet sein. provin, ftprg,n. Tilsit. Bei ' einer Kahnfahrt, welche ein Lehren mit drei Damen auf de? ' Memel unternahm, wurde - daZ Boot durch einen starken Windstoß umgeworfen. Zwei Damen und die beiden Ruderer wurden gerettet, eine Dame und der Lehre? ertranken. Vvovlni V?stzrRHn. ElbZng. Die Arbeite? NabaklVski und Arndt, welche im Dezem der, 'zu ' Raudnitz . einen verwegenen Einbruch verübten und dabei. die GastWirthin - Fischer, deren. Schwester und Ladenmädchen , zu. ermorden versuchtcnj jedoch nur lebensgefährlich verletzten, wurdenvom '. Schwurgericht zu fünfzehn bezw. zehn Jahren' ZuchtI fet!(.;rt HZUS ve?urthe,tt. VrsVtn Sahs, . . ... Erfurt. - Der hiesige Oberbürgermeisters Schneider ..ist.: durch die Stadtverordneten. Versammlung zu Magdeburg, . zum Ohebürgermeiste?, der; Stadt Magdeburg' gewählt 'worden.'' i r: - N a um b u rji Ji.S. Wegen eineZ
liVfrg,wtilT!iii""jl iiil' '"flirt 1
Q In
Krükzakrs
ik .
lir linntteUL
;?.:
Fn den ersten warmen Jagen des Frühjahrs, nachdem wir im Witlter schwer und reichlich gegessen, kommt es Häusig vor daß die Leber nicht richtig arbeitet es übermannt uns ein Hesiihl von Wüdigkeit weches zedermann wohl bekannt. Mo regulirt euer System und dasiir gieöt es kein besseres Kittel als
m k
VhMMSM
f -try
KamöurgerHropfen
eigenariigen MlrugLsaurS wurden kürzlich die von hier stammendenWilsdorf'schen Eheleute vom Stendaler Schöffengericht verurtheilt. Sie hat ten ein in Letzlingen geborenes Kind zweimal in . verschiedenen Ortschaften taufen lassen, um klingende Pathengeschenke zu erlangen, und waren eben im Begriff, dies Experiment in einem dritten Dorf zu wiederholen, als der Schwindel durch die Nachforschungen des Pastors herauskam. Das Gericht verurtheilte den Mann als Anstifter Ziu vier Monaten Gefängniß, während die ffrau mit einer dreimonatlichen Freiheitsstrafe davonkam. Vvovlnj LannsVr. Horneburg. Von einem ent sedlichen Unglücksfall wurde die Familie des Gerbereibesitzers Vrinnmann Hierselbst betroffen. Man fand Herrn Vrinnmann, welcher noch kurz vordem gesehen, entseelt, in einer der Gerbergruben vor. Wie das Unglück entstanden, ist unerklärlich. Lüneburg. Das hiesige Land gericht verurtheilte den Apothekerge Hilfen Ehlermann, welcher durch eine zu. starke Dosis Morphium infolge Receptverlesung ven Rittmeister Friedrich getödtet hatte, zu vier Monaten Gefängniß. Wilhelmshaven. Drei junge Leute, die Gebrüder Johann und Eduard - Sahmwald und Hermann März, sind im Ems-Jade-Kanal er. trunken. Sie waren in einem kleinen Boote gefahren, daS sie durch Schau keln zum Kentern brachten. VrsVln, Ktil,sten. Breslau. An der Ecke Brun-nen-und Neuendorfsiraße ist ein Neubau eingestürzt. Ein Arbeiter wurde aetödtet. zwei Arbeiter wurden schwer, etliche leicht verwundet. Brieg. Der Schaffner Häusler glitt beim Billetcoupiren während der ffahrt aus, fiel herab und wurde vom Auge in zwei Theile zerschnitten. Der Verunglückte hinterläßt sieben Kinder. Neiße. Um sich der Militärdienstpflicht zu entziehen, hat sich der Pferdehändler Peter Wanzle aus Ellguth die Hälfte deö rechten Zeigefin-gers-abgehackt. Di hiesige Strafkammer verurtheilte ihn dafür zu ei nem. Jahre und sechs Monaten Gefängniß und fünf Jahren Ehrverlust. Wanzke wurde sofort rn Haft genom men. DraRbrfoatUutn entn Dar m stadt Die zweite Kam mer beschlob gegen 50 stimmen wie derbolt die von der Ersten Kammer ab gelehnte, von der Regierung bekämpfte Emführuna einer staatlichen Klassenlotterte und beharrte mit großer Mehrheit auf Zulassung der Feuerbestattung im . Großherzogthum. Hier wurde ein 75 Jahre alter Greis verhaftet, weil derselbe ein 13jähriges Mädchen in seine Wohnung gelockt und daselbst unzüchtige Handlungen vorgenommen batte. Ovvenbeim. Das 25jährige Jubiläum alsSchriftsetzer in der Traumüller'schen Druckerei feierte Herr Jacob Hofmann. -2öo r ms. Der hiesige Fabrikbesiker Valckenberg hat aus Anlaß des 25jährigen Bestehens der Fabrik W. I. D. Valckenberg 30.000 M. inSpar kassenbücbern an die Meister, Arbeiter und Arbeiterinnen seines Hauses geschenkt, ferner ein Capital von 25,000 M. gestiftet, dessen Zinsen zur Unterstützuna von Arbeitern und deren Fa mitten, die ohne Verschulden in eine Nothlage gerathen sind, dienen sollen, und endlich den Fonds zum Bau von Arbeiterwohnungen auf 150,000 M. erhöht. IIIH Kaufe Mucho'ö Best Havanna CZgarS." Marktbericht. . WholesalePnis. Sroeerie. Zuck: harter $4.96. Guter selber $3.65. Gewöhn!, gelber t3.S4. äffn: geröft. Banner, Lion und Java 21. 75e (in 50 Pst Säcken) Capital 21)c Pilot 21e 2mkota 20c ra,U19jc verr. epfel 7jc . sirstche 14e . H Cortnthen bc Pflaumen 7c . SprUosm lle Früchte und Semüse. - vepsel per Faß tzt.S0 Likören per Kitte Z4.00 Orangen per Kiste $3.75 kraut per Faß Z2 .50. : Zwiebeln per Faß Z3.(0 NübmperFaßtzlo ' Lohnen per Bushel tz2.Vl) .toffeln per Bushel 80c. Süß.artoffeln per Faß Z 00 ehl. Linter.Weizen pat. 54.00 Frühtahr.Wchen pat. H4.00 tat ertra $2.50 SewöhnllcheS $1.75 Noagenmehl $3.10 . tzasergrütze $5.75 vptter, Sier und Stslagtl. z vutter, frische Counrrh 10c. ,cier, frisch, per Duelle. l-Leb." Oes'el: Hühner Sc per Pfund. Lvrina CbiaenS Se : fcäne 3c : Zuriefe Hennen 81 q Csten ec; Cht $4.80 per Dutz.
Mi
"Mlodlsm. f
Lk
MUSS Nudy's Plle Suppofftory wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, . ode? daö Geld wird zurückgegeben.. 50 EU. die Bor. Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rüdy, reglstrirten Apotheker, Lancaster, p; Postkarten nicht beantwortet. Zu der kaufen in allen guten Apotheken Ward Broö., A. Kiefer k o. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, JadiaavouS, Ind. ? yr. lyeoaji. svii, Deutscher Arzt, uac ir au uno unin &iraue. r . n v i ? I praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Vater " i Dr. Guido Bell. ' ckkiunden- Scralttoal 10-11 Uhr. xrl,unven. Nachmittag 4-S Uhr. Dr. Üh le x, isoOSMeSarty St?. eM&,et.ifttB:fi-iifef riim - -ui,l Nachm.: T - Xilz Hit 91. i - - Telexhon 1440. Sprechstunden:, onntaa nur Citwtttogf. Dr. THEO. A. WAGNER hat seine Office ach L?o. 94 Nord Delaware Otx. verlegt, und wird fich freuen seine Patienten nnd Freunde dort zu empfange. drechftunde : 10 Uhr Sor: 1 4 Uhr a.: onnrag,: xioxnu)x orm. CX7 Telephon 848. Dr. I. tt. Snteliffe, itmniat fiA aulschttetttch alt nndkrzttt SiZtn nd mit eschiechiS. nd llrtnrrankheite. S. 95 Cil arket trahe. Offeetk, : 9 m 10 Uhr ena. Iiil $ an wo, tag ankge. XUtßl ? C. C. EVERTS, Deutscher Zahn -Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania Str. (L a S wird auf Wunsch angewandt.' Dr. Carl G. Winter, CXtjt und Gfciturg. Spezialist für Augen und Ohren. Sprechstunde von 911, 15, 78 Uhr. Zimmer No. 1 im alten Bibliothekgebaude, Ecke Pennsylvania und Ohio Stt. Telephon Office : ISO: Hau, 640. Dr. C. R. Schaefer, Srzt und Chirurg, No. 430 Nadison Avenue, nahe NorriZ Str. prechftunben: -v:W UirMorgenk.B 4Uhr aqnnttag,, 19 umx eno. Ztlabou 89. Dr. BnrShardt Deutscher Ärzt. Wohnung : Zto. 302 Oüb Meridian Otr. Sprech.?tde : 8i NHr Vorm. I bi 1H Nhr Nachm. 7 bi 8 Uhr Abend?. Office: 18 Ost Ohio Straße. Sprechfrunden s bi Vi Uhr Nachm. Telttbo 80. Telephon 12SS-Nnterftützt die CO - OPERATIVE L a u n d r y, betriebe do Uaios TvafchSdche. No. 138, 110 nnd 142 Vtrgtni Kvnme. T. E. Somerville, Manager. Sach . Material. T. P. SMITHER. Hkd!r i edach.?katertal, um t vl Ruft) Rooflng, wasserdichte Sheeting, sener fte phalt.gili. Strohpappe, Dich und Vlt tall-garde c ,e. Office: 109 Lest ITUrto ld Strahe. lelepho 1. Dachdeckerei. Sähige nnd deraatortltch Dachdecker, lttek dächtt, Trinidad nd tlsonit phalt.Dacher. Alle Arte Tomptflttonk'DZcher mit bestem fRa itriol. Office: 0. 169, Sard : 180 W. Mary land ftr. , Televdo SSI. JudianavoliZ, Ind. Jermalmten und ganzen Coöe zu haben bei der flM'jjoli Gas Co. Fragen Sie Ihren Erocer nach B. Bächmann'S High Patent, Tip Top oder Melrose Mehl, iaS beste im Markt. Avenue Mühlen, Ny Str. k7!is, CXi.
rk id. hiiinka,. iiil
Comniercial Club Restaurant. Auf dem obersten Stock des Tommercial Club Gebaudeö belegen, bietet eö einen prschtvollsn Vusblick auf Stadt und Umgebung. ut DaS feinste Restaurant ui Bietet ei wie kein anderes Vorzüge ourcy PreiSvürdigleit und Hochseine Küche. i . r Mozart Halle l. Henry Victor. Dat atfött. söönSe und älttüe der A artige Lokal in der Stadt Die. ge räumige und schön eingerichtete Halj neyr Vereinen, Logen und vrrdu zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. Um6UiA44S rwvuiww V im östlichen Alarkt Nnven ie va, beste Vlinbfte.lq la.if f f!m.... ii...i aivnelq zum Huigncn ?reii. W. 8. BITTBICH. HERiiAircs linke, ict Eüd Meridian Strafe. Deutscher Messerschmied, 9ti trme er. Skyeeren. unk aue Brtra. f X. ft 1 ..! L V .-sil'sT qniirumrnir lacnjwi uns grivirv. - Die - ribüne ist daS einzige Blatt in Snbiana, wel' ihes die oLrr rnrfl luciciieu vcs &vum gegenüber der Macht der ylutokratts. vertritt. Zl Organ des Bolkes und nicht einer Partei oder Parteiin teressen kärnpft sie unentwegt für Freiheit u.Necht auf allen Erbieten des Lebens. . Die rbeit des Volkes , ist die Schöpferin alles Wohlstandes nd darum wirken wir für solche soziale Neformen, welche die Arbeit zur sreudebringenden Luft, statt uxt niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich vestnnte, ssQees als moraUsche Pflicht psinde, Leser der Sndiana Tribüne zu sei Das reichhaUige Sonntags - Blatt . bietet eine ftuu rueryauenven xt Soffes. Der Abonnements YreiS der tägNchen Tribüne ist 12c, des OonutagSblatts Oc, beider zusammen IS (ItS., per X2o$t oder G0 Gt$ per Monat. Durch die Poft versandt, kostet daZ . Tageblatt OS, das Cczztzillktt per SaZr,eUeznscun 03 in Oo T rifxm jj?;
Immm
