Indiana Tribüne, Volume 18, Number 236, Indianapolis, Marion County, 16 May 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Taglich und Sonntags. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger U Cent per Woche, die eonntag.TribüneSentI per Ooche. Beide tusammen 15 Cent der es Cent per?knat. Per Post außerhalb der Etadt lugeschiZt t Vorausbezahlung V per tZahc. ffui 13 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 16. Mai 1895. LNrren nnd Verbrechen. : Ueber IU Greuel deö Bürgerkrieges welch? jüngst über die Colonien voä N:o Grande do-.Sul h:reingebroch:n sind, macht , ein Eörrespondent der stofn Ztz folgende- haarsträubende Mittheilungen: Ueber die Colonieen in Rio Grande fco Sul sind alle Greuel des Bürgertrieges hereingebrochen. Seitdem daö Heer der Föderalisten, auf feinem Rückzuge suS den - nördlicher gelegenen Staaten' unter der Führung Gomercindoö die Hochebene -von Rio Grande betrat, haben die in der Serra hausenden Banden eine beträchtliche VerstärZung erfahren. Bon da aus fallen sie immer wieder in das Gebiet der Colonieen ein. überfallen Geschäftshäuser, rauben und plündern und ziehen sich vohl verproviantirt wieder in ihre unzugänglichen Wälder zurück. Bon den ostlichen Ausläufern der Serra do Mar an bis aus dem fernen Westen dieses Gebirges kommen die traurigen Nachrichten.die manchmal g,inz romanhaft klingen,. so daß man unwillkürlich an Coopers Lederstrumpf" denken muß. Besonders trifft dies zu auf einen Kampf, der am Passo do Miraguaya stattfand, bei dem unter. Anderm ein Geschäftsmann Adams sein Leben verlor. Als dieser von dem Heranna ben einer Bande hörte, sammelte er. ein strammer Parteigänger der Regierung, seine Genossen, die gerade zui Hand waren, und zog sich mit ihnen, etwa 30 an der Zahl, in sein fest 'Haus zurück. Stundenlang unterhielt er nun ein wohlgezieltes Feuer gegen 'die heranstürmenden Angreifer. Schon laubte er sich halten zu können. Da hörte man in der Ferne das Knarren und 5tteischen herankommender Carretten, jener ursprünglichen, ganz aus 'Holz gebauten und von acht bis zehn Ochsen gezogenen zweirädrigen Waen, die in jenen Gegenden den Güterverkehr besorgen. Auf einer von ihnen befand sich für ein dortiges GeschäftsHaus Petroleum. Die Angreifer beznächtigten sich desselben, tränkten daö Dach des Hauseö damit und zündeten eS an. Bon der unerträglicben Hitze und dem Rauche wurden die Bertheiidiger herausgetrieben und fanden, biS aus einen oder zwei unter den Kugeln !der Räuber ihren Tod. Die weiter westlich gelegenen Bezirke von Munvo Novo , und Taquara werden schon seit langer Zeit durch Hörbtn heimgesucht. Anführer derselben sind zum Theil die Angehörigen einer Familie., die früher ausgedehnte Län dereien in jener Gegend besaß. Als die Kolonisation dort begann, verkaufte die Familie nach und nach den ganzen Grundbesitz. Unfähig, dem unter veränderten Formen auftretenden Kampfe ums Dasein sich anzupassen, verarmten die Nachkommen und benutzen jetzt die Wirren der Revolution, um als Bandenführer zu plündern und zu ?aubm. Daß die Horden sich selbst an verhältnißmäbig volkreiche Flecken waqen, mußte das Städtchen Sao Joao do Montenegro am Cahy erfahren, obwohl eS etwa in vier Stunden auf einem Dampfer von Porte Alegro zu rreichen ist. Einige Meilen vor dem Städtchen übersielen die ' Föderalisten ein Geschäftshaus, fesselten den Besitzer mit einem Schwarzen zusammen und rückten dann auf das Städtchen zu. Kaum waren sie von jenem Geschäftshause abgezogen, so sattelte der Sohn deZ Gefangenen in aller Eile ein Pferd, umritt aus Waldwegen die Horde und brachte die Nachricht von dem drohenden Ueberfalle nach dem Städtchen. Da keine , Garnison da lag, so flüchteten die Häupter der regieren 'den Partei.' auf die eS abgesehen war. in den Wald oder auf einen in der Nähe liegenden Dampfer und fuhren ' nach der Landeshauptstadt ab. Auf Die Verwendung , emeö Geschaftsman nes im Flecken selbst wurde dann der Gefangene wieder frei gegeben. Nach einigen Stunden zog die Räuberbande wieder ab, nachdem sie verschiedene GeschästShäuser mehr oder minder geplündert hatte, eine starke Heerde von Pferden und Rindvieh vor sich her treibend. Als von Porto Alegre Mannschafh heraufkam, wären die Räuber längst wieder in ihre sicheren Schlupfwinke! zurückgekehrt. Allgemeine, Theilnahme hat das Schicksal von acht Familienvätern erregt, die im Kampfe mit einer diese? Räuberhorden ihr SltUn lassen muß ten. Auf die Forqueta, einen Nebensluß deö Täquary. stößi dort ein kurzeZ, enges Seitenthal, von einem kleiinen Wasserlauf durchzogen und in seinem Hintergründe von einem mächtigen Bergrücken abgeschlossen. Nur wenige Cclonie-Lose haben in diesem entlege.inen Winkel Raum gefunden, sodaß die Zahl der dort ansässigen Kolonistensamilien sich auf acht oder zehn Mauseit mag. Die Bewohner Kieses .Tha les hatten sich aus irgend einemGrunde den Haß der in den Wäldern hausenven Banden zugezogen und wurden eineö Tages überfallen. - In dem Kampfe blieben, wie gesagt, acht Familienväter? zwei von ' ihnen, Vater und Sohn, wurden, trotz des Flehens !der Gattin und Mutter. fast vor deren Augen im Hofraume deö Gehöftes er .schössen.' Weiter ist daö östlich von dem Städtchen Santa Cruz liegende Venancio Aires sowie die westlich gelegene Villa Thereza und Villa Gerenania U)erschiedentlich daZ Ziel solchep Merälle fielen. 5l würde zu
weit fuhren und ist auch völlig unmoglich, alle Plünderungszüge anzuführen, unter denen die Colonieen gegenwärtig zu leiden haben, die Angst und bestLndige Unsicherheit zu schildern, in der die Bewohner mancher Picaden beständig schweben. Fast jede Zeitung aus dem Süden erzählt von neuen Üeberfällen. Hin und wieder werden die Räuber auch wohl siegreich zurückgeschlagen. Doch kommt das schon seltener vor, da die Colonisten sich nicht im Besitze weittragender Schießwaffen befmden, wogegen die Angreifer meistens vorzüglich bewaffnet sind. Die Staatsregierung selbst hat bis jetzt den Verkauf von P'.:lver und Waffen nicht freigegeben. in der gegründeten Furcht, daß dann selbst von der Landeshauptstadt Lieferungen an die Föderalisten abgegeben werden, wie denn solche auch schon versucht worden sind. Wer von der Colonie in der' Hauptstadt eine weittragende Waffe erstehen will, muß gewöhnlich zu diesem Zwecke die Fürspräche eineö bei der Regierung gut bekannten Mannes haben. Denn gegen die Colonie als solche ist die Regierung immer noch mißtrauisch, da diese zum weitaus größten Theile der früheren liberalen Partei angehörte, deren Oberbaupt Silveira Martins war, der jetzige Führer der Revolution'äre. Dazu kommt leider, daß sich unter den Colonisten selbst Verrather zu befinden scheinen, welche den Banden. die noch den Namen Föderalisten beanspruchen, von Allem, was in den Vicaden vorgeht, ?!achricht geben. Die Regierunaötruppen aber sind nur zum verschwindend kleinen Theile übe die Colonieen zum Schutze derselben zerstreut. Die Hauptmacht steht an der Südgrenze, um etwaigeEinfälle der Föderalisten von dem Gebiete der be nachbarten Republiken aus zu verhin dern. Im Ganzen ist ihr dies au bis jetzt gelungen, und nur wenige, numerisch unbedeutende Schaaren sind in Riograndenser Gebiet eingebrochen, dann aber auch schleunigst wieder aus demselben vertrieben worden. Augenblicklich läßt die Regierung, wie man sagt, an 20.000 Pferde in Uruguay und Argentinien ankaufen, um ihre Truppen in den Stand zu setzen, die gewöhnlich vorzüglich berittenen Fö deralisten nachdrücklich zu verfolgen. Dadurch hofft sie die zerstreuten Schaaren eiidgiltig niederzuwerfen und will dann auch das Coloniegebiet gründlich säubern. Bis dahin abn werden wohl noch manche Einfälle je ner Banden ungestraft stattfinden.
merikanische Freigebigkeit In großartiger Weise hat Präsi dent Seth Low vom Columbia College. New York, die von ihm geleitete Anstalt bedacht: eine volle Million Dollars beträgt seine Schenkung. Diese Gabe liefert, wie die N. Y. St.Z." ausführt, einen neuen Beweiö für die Freigebigkeit der Ameri kaner. Man mag einwerfen, daß Präsident Seth Low sehr reich ist und eine Million Dollars leichter entbibren kann, als mancher andere Mensch die kleineren Summen, die er hergibt, aber daö ist ein ganz falscher Gesichtspunkt. Eine Million ist eine so große Summe, daß ihre Schen5ung auch unter allen Umständen eine große That ist. Daran können Veraleicbe nichts ändern. Wer sich von einem solchen Betrage trennen kann, um eine gute Sache zu fördern, venkt groß, und daran ändert die Thatsache nichts, daß er noch viel Geld übrig behält. Mit Ausnahme der Schenkungen, durch die John Hopkins die nach ihm benannte Anstalt in Baltimore gründete und derjenigen, die John D. Rockefeller der ' neuen Universität in Chicago gemacht hat. dürfte die Seth Low'sche vie größte sein, die ein einzelner Mann bei Lebzeiten auf einmal für einen Zweck hergab. Sie muß selbst in den Ver. Staaten, wo solche Vorfälle nicht gerade selten sind, Staunen und Bewunderung erregen. 3m Auslande ist solche Freigebigkeit überhaupt unbekannt und es wird kaum geglaubt werden, daß das Co lumbia College in den letzten vier Iahren beinahe sechs Millionen Dol lars von Privatleuten erhalten hat, von den Stiftungen für Stipendien gar nicht zu reden. Wir haben oft genug Gelegenheit, von den Schattenseiten de? amerikaniscben Volkscharakters zu reden, und sind daher umsomehr bereit, auch seine auten Eigenschaften anzuerkennen. Und dazu gehört unzweifelhaft in allererster Linie die Wohlthätigkeit und .Bereitschaft, in hochherzigster und freigebigster Weise-für alle Unternehmen beizusteuern. Die daö Wohl deö Landes und seiner Bewohner zu fürdern bestimmt sind. So scharf der Amerikaner im Geschäft auf seinem Schein besteht, so unnachsichtig und hartherzig er darauf bedacht ist, den letzten Cent deö Gewinnes aus jedem Unternehmen heraus zu quetschen, so willig und beinahe unüberlegt gibt er auch für alle Zwecke, die ihm unterstützungswerth erscheinen.' Wenn ihm in dieser Beziehung ein Vorwurf gemacht werden darf, so ist eS der, daß er dabei zu planlos verfährt und zu liberal ist, so daß ein diel zu großer Theil der für Wohlthätigkeit bestimmten Summen in die Taschen Unwürdiger fließt. Wir Deutsche, die wir so gerne davon reden, vaß eS unsere Mission ist, gewisse schätzenswerthe Eigenschaften unseres Volkscharakters dem amerikanischen einzuverleiben, dürfen nicht vergessen, daß wir von unseren eingeborenen Mitbürgern auch manches lernen können. Es würde nichts schaden, wenn der 'Deutsch-Amerikaner und durch ihn auch der daheim gebliebene Deutsche sich an dem Amerikaner ein Beispiel nehmen und etwas weniger fest auf seinem Gelde sitzen würde. Wir haben allerdings einige Deutsch-Amerikaner. die sich in der Bereitschast. mit der sie für edle
Zwecke beisteuern, mit den sreigeblgsten unter ihren eingeborenen Landsleuten messen können, aber wir wissen, daß ihre Zahl nicht groß ist und außer ihren Gaben auch für die verdienstlichsten Zwecke gewöhnlich nur sehr kleine Beiträge zu erlangen sind. Solche Hochherzigkeit und Gesinnungsgröße, wie sie durch Präsident Low's großartige Schenkung bewiesen wird, ist bei unseren LandZleuten leider nicht oft anzutreffen.
Straßenbahnen in der Wolle". Der vor Kurzem erschienene amtliche Bericht der staatlichen EisenbahnCommission von Massachusetts ist zum Theil von allgemeinster Bedeu tung. Bestätigt er doch durch eine Menge zahlenmäßiges Material, was freilich genaue Beobachter längst verrnuthet hatten: daß nämlich das Stra-ßenbahnen-Geschäft zu den allerletzten gehört, welche in schlechten oder flauen Zeiten zu leiden haben, und sich überhaupt kaum ein beständiaeres Geschäft denken läßt. In dieser Beziehung ist eS weit günstiger gestellt, als z. B. dasDampfEisenbahngeschäft. Theoretisch sollte man zwar nicht annehmen, daß dasFahren aus der Straßenbahn so nothwendia wäre, wie das Brot, thatsächlich aber ist es bei uns gewohnheitsmäkig weithin eint ebenso großeNothwendigkeit geworden. Dafür bürgte, auch abgesehen von allen sonstigen Verhältnissen in größeren Städten, schon die berühmte Gehsaulheit- der Amerikaner und Amerikanerinnen. Sogar in den schlechtesten Geschäfts -Monaten oder -Jahren haben, jenem Bericht zufolge, die StraßenbahnGesellschaften allemal ihre Einnahmen anhaltend gesteigert; daß neue Linien manchmal längere Zeit zu warten haben. bis das Profitemachen ansangen kann, beweist gar nichts. Alle gelegentlichen, mit Krokodilstbränen vermischten Hinweise von Straßenbahn - Gesellschaften auf die .sehr gedrückte Geschäftslage" kann man daher immer getrost als Lartsari bezeichnen und so kalt dagegen bleiben. w'e die Straßenbahn-Magnaten nleist gegen die Klagen deZ Publikums! Wasserapostel aus einer Reise m die Welt. Amerika ist das klassische Land des Humbug und Nichts ist so absurd, daß es hier keine Gläubige und Vorkämpfer fändet. Das Neueste auf dem Gebiete des Humbug wird nach langen Vorbereitungen, demnächst unter Auspicien der Women's Christian Temperance Union"' inscenirt werden: ein Kreuzzug von Wasseraposteln um die Welt. Seit Jahren haben die leiten, den Geister dieser Union an einer gigantischen Petition gearbeitet, welche, in 50 Sprachen abgefaßt, allen Regierungen des Erdballs unterbreitet werden soll und in welcher der Erlaß von Gesetzen zum Verkauf von Alkohol sowie Opium verlangt wird. Die Petition, welche 1928 Aards lang ist und einen Leinwandstreifen vor über einer Meile Länge bedeckt, ist angeblich mit über 2 Millionen Unterschriften von Personen bedeckt, welche, einschließlich Kinder, an 1 Millionen Köpfe repräsentiren. Ob und wie weit gehende Uebertreibungen diese Mittheilungen 'der Wasserapostel enthalten, läßt sich nicht feststellen; da aber die Angaben derselberj meistentheils an mehr oder minder großen Ungenauigkeiten leiden, so wird man gut thun, die genannten Millionen als nur in der Phantasie ezistirend anzusehen. Bekanntlich ist von Lady Henry Somerset und Miß Willard mit jener samosen Petition schon im verflossenen Februar das erste Attentat verübt worden und zwar auf den Präsidenten Cleveland, jedoch ohne sichtlichen Erfolg. . Die genannten bei. den Damen und Rev. Dr. Lunn haben nun den Dampfer Berlin" von, der American Linie" gechartert um ihren Kreuzzug über daö ganze irdifcheJammerthal demnächst anzutreten. Auö unserem gesegneten Lande werden 250 Wasserapostel weiblichen, und männli. chen Geschlechtes an dieser Humbug Expedition theilnehmen, auf welcher jene Massenpetition als schweres Gefchlltz mitgeführt werden wird. Die Campagne soll am 13. Juni in der Albert Hall in London mit einer eigenartigen Demonstration eröffnet werden. Die Wände des großen VersammlungssaaleS werden mit dem wässerigen Document bekleidet und so dann halten die Schaaren der Kreuz zügler ihren feierlichen Einmarsch un ter dem Schmettern der Trompeten. Dem Contingent einer jeden Nation wird eine Fahne in den betreffenden Landesfarben voraufgetragen und ein jeder Apostel trägt eine entsprechende kleine Flagge in der Hand. Während die Contingente in die für sie bestimmten Abtheilungen des Saales einrücken, werden Zinkenisten die betreffende Na. tionalhymne erschallen lassen. Dann werden die Schleusen der Veredtsamkeit geöffnet und den Repräsentanten der Regierung Ihrer britischen Majestät wird die Petition in feierlicher Weise präsentirt. Nachdem England heimgesucht worden istiehen die Kreuzfahrer nach dem schönen Schweizerlande, wo in Grin delwald ein Prohibitions-Powwow im großen Maßstabe abgehalten werden soll. Für diesen Theil des Programms hat der vorerwähnte Dr. Lunn die Arrangements übernommen. Man kann von diesem Herin und seinen AnHangern denken, was man will, es wird aber Niemand in Abrede stellen können, daß er den Ort für Convention mit Geschick gewählt hat. Wer macht im Hochsommer nicht gerne eine Reise in die Gebirge der Schweiz, besonders wenn die nothwendigen Batzen auö dem allgemeinen Säckel kommen? In Grindelwald werden außer anderen Leuchten der VrobibitionSbeweauns LadyHenry Somerset, Mrs. Josevhine Butter, 'Miß Willard und Dr. Lunn daö Wasserevgngelium predigen. 5in-
dem Monat August ist ein Einsall der Heerschaaren in die Hauptstädte des nördlichen Europa geplant und wird ein Dampfer gechartert werden, um die streitbaren Männlein und Weiblein mit ihrem papiernen Riesengeschütz
nach Eyristlanla, Stockholm, Kopenhagen und St. Petersburg zu befördern. Auch in diesem Detail des Kreuzzuges offenbart sich die Weisyett der Arrangeure, denn im Spätsommer reist eS sich im Norden Europas ganz ausaezeichnet. Wird es im Norden ungemüthlich kühl, dann geht es nach dem Suden und zwar aus einem pecialdampfer an die lieblichen Gestade deö Mittelländischen Meeres. Rom, Neapel, Konstantinopel, das heilige Land und Egypten werden alsdann die Ehre haben, die Wasserfanatiker zu seben und zu hören. Dieser Kelch wird auch bei den sündigen Hauptstädten von Mitteleuropa nicht vorübergeben, doch haben sich die Arrangeure aus den Zeitpunkt der Heimsuchung noch nicht geeinigt. Nachdem die Herrschaften in dieser Weise den Occident durchzöge? haben, geht es nach dem Wen Indien, China und Japan werden ebensowenig verschont wie Africa, ja selbst dem fernen Australien werden Hymnen auf die Segnungen deö Wasserevangelismus direct aus dem Munde der Lady Henry Somerset und Miß Willard zu hören bekommen. In großen Zügen ist in Vorstehendel.r das Programm dieses modernen Kreuzuges gegeben. Ein französisches Urtheil über unser Judusttie. Herr Pierre Arbel, welcher im Auftrage der Handelskammer zu St. Etienne die Jndustriestättei der Ver. Staaten besucht hat, um Einblick in die dortigen Fabrikatwnsmechoden zu nehmen, hat vor Kurzem daö Ergebniß seiner Beobachtungen veröffentlicht. In seinem Bericht, welcher durchaus sachlich und vorurtheilSfrei geschrieben ist. erkennt Herr Arbel die Ueberlegenheit der Industrie der neuen Welt rückhaltlos an. Er bemüht sich, die Gründe hierfür . zu erforschen, - und kommt ZU dem Schluß, daß es beson derS drei Ursachen seien, welchen neben regem Unternehmungsgeist und großer Capitalkraft die Industrie der Ver. Staaten ihre riesenhafte Entwickelung verdanke. Zum Ersten seien die Werkstätten viel intelligenter und praktische? eingerichtet, bessere TransportVorrichtungen für Rohstoffe und ErZeugnisse vorhanden. Der französische Fabrikant, welcher etwas verdient habe, suche sein Geld' sicher zu stellen, der Amerikaner wende es zu Verbesserungen an, um noch mehr zu verdienen. So würden, und dies sei die zweite Ursache. in Amerika stets nur die neuesten und besten Maschinen benutzt, während der französische Fabrikant in den modernen industriellen Feldzug mit den Waffen der Steinzeit hineingehe." Stelle man im Lande deö Berichterstatters aber wirklich neue Maschinen ein, so sei man auf deren Erhaltung ängstlich bedacht, während der Amerikaner seine Maschinen so intensiv wie möglich arbeiten lasse, um recht bald die abgenutzte Maschine durch eine inzwischen neu erfundene oder verbesserte ersetzen zu können, die noch mehr leistet. So sei eS in Amerika unmöglich, daß in übel anaebrachter Pietät veraltete Einrichtunqen vom Vater auf den Sohn übergehen. Zum Dritten aber fei auch Lke Arbeit in den amerikanischen Werksjätten besser vMnisirt. Vor Allem sei Mi Arbeitstheilung bis in's kleinste Petail hmein consequent durchgeführt. Der Amerikaner bezahle seine Leute kesser. verlange aber auch intensivste Arbeitsleistung. Ueberall seien z. B. Hilfskräfte angestellt, welche den Vertzhr in den Werkstätten, den Transport Ux Werkstücke u. s. w. vermitteln, des (alb brauche kein Arbeiter die von ihm planmäßig zu verrichtende Arbeit zu verlassen, um sich neues Material zu bolen oder fertige Arbeiten abzuliefern. Nach alledem sei es kein Wunder, daß wovon der Berichterstatter überzeugt rst unter gleichen Bedingungen in den amerikanischen Werkstätten das Doppelte oder gar Dreifache dessen geleistet werde, was in einer französischen Werkstatt u Stande komme. Meerschaum. Der belgische Consul Herr de Possou macht in derRevue scientifique" interessante Mittheilungen über den Meer schäum, denen wir daZ Folgende entnehmen. Meerschaum ist bekanntlich ein seltenes Mineral und findet sich in Mähren, auf der Krim, namentlich aber in Süd-Carolina, in Griechenland und Kleinasien.. Seit langer Zeit giebt daS letztgenannte die be trächtlichste Ausbeute, berühmt geworden ist namentlich die Ortschaft ESkiSchehir in Bezirk Angora. Er kommt zusammen mit der bekannten Walkerde vor, die daselbst ziemlich mächtige Lager bildet und sein: Vorkommen an zeigt. Sie selbst wird ebenfalls bergmännifch gewonnen und in dem ganzen Landstrich außer zum Entfetten der Wolle an Stelle der Seife verwendet. Die' Muthung des Meerschaums ist trotzdem keine leichte Sache, und es sind' unzählige Bohrlöcher vergeblich niedergetrieben worden. Die Gewinnungsweise ist außerordentlich primitiv. Es wird einfach ein senkrechter Schacht abgeteuft und an seinem Grunde ein oder zwei Seitenstollen angelegt, die Raum für bis zu 40 Arbeitern geben. Die herausgeschafften Blöcke des Meer, schaumö wechseln an Größe von einer Nuß bis zu einem Kubikfuß. Sie sind bedeckt mit einer Schicht einer rothen, fetten, pflanzlichen Erde und im Innern so weich, daß eö sich bequem mit einem Messer schneiden lassen. Die Händler kaufen diese Hamtasch" ge. nannten rohen Blöcke nach eigenthümli chen Maaßen, die in ihrer Größe dem Inhalt von drei Säcken und dem eines kleinen Schubkarrens entsprechen. Der Preis .für diefeEinbeitenchwankt zroi.,
schen 500 und 3000 türkischen Pia siern. Die Blocke werden, nachdem sie zu Tage gebracht und von der anhastenden Erdschicht) oberflächlich befreit sind, zuerst getrocknet und zwar im Sommer durch einfaches! Liegenlassen
in der Sonne, was fünf bis sechs Tage dauert, während man sie im Winter m Zimmer bringt, deren Temperatur durch Heizung allmälig erhöht wird, bis die Trocknung nach 810 Tagen vollendet ist. Eine zweite gründlichere Reinigung entfernt alle noch anhaftenden Theile der rothen Erde und ist die Ursache des zerkratzten Aussehens der unpolirten Meerschaumblöcke. Außerdem gibt man ihrer Oberfläche einen gewissen Glanz, entweder durch Reiden mit Wachs oder durch einfaches Poliren mit einem rauhen, auf dem Lande gewebten Stoff. Die größte Sorgfalt erheischt die Verpackung der Waare, da sie gegen Stöße außeror. dentlich empfindlich ist, und natürlich die, Bruchstücke nicht im entferntesten den Werth der unverletzten Blöcke besitzen. Jeder wird einzeln in eine dicke Schicht Watte gehüllt, und sie werden in Kisten ziemlich gleicher Größe, deren jede nur eine Qualität enthält, verschickt. Obgleich der Handel, wie auö dem Namen der Kaufleute hervorgeht, überwiegend, in türkischen und griechischen Händen ist, sind die Bezeichnungen für die Maaße und die Qualitäten deutsch. Die beste Sorte wird mit .Lager" bezeichnet, die zweite mit Groß-Baumwolle", die dritte mit Klein-Baumwolle" und die schlechteste mit Groß-Kasten" und Unpolirt". Der Verkauf ist eine Art Hazardspiel, da es häusig vorkommt, daß große Stücke von scheinbar erster Qualität innen einen Fehler haben, der zu ihrer Zerschneidung zwingt. Der SchwerPunkt deö Handels liegt zwar in Wien, aber die schönsten Blöcke kommen gewöhnlich direkt nach Paris. Bemerkenswerth ist, daß der Verfasser seine Landsleute darauf aufmerksam macht, sich an einer rationellen Ausbeutung der Meerschaumgruben, zu betheiliaen. Er führt an, daß sie auf das Entgegenkommen der türkischen Regierung zu rechnen haben würden, weil dieselbe eine sehr hohe Steuer auö der Meerschaumgewinnung bezieht, die biß? zu 37 Procent deS Werthes steigt, und weil diese Einnahmequelle durch eine nach europäischen Grundsätzen, betriebene bergmännische Gewinnung deS Meerschaums bedeutend ergiebiger werden würde. Oom Inlands. Daß die ekle Gewohnheit deS TabakkauenS immer mehr m Ab nabme kommt, ist mit Genugthuung zu begrüben. Trotz oder vielmehr ge rade wegen deS Abscheues, den ein tabakkauendes und braune Brühe speiendes Individuum hervorruft, hat eine Baltimore? Firma ein solches Scheusal als Collector engaglrt. Der Bursche wird faulen Schuldnern auf den Hals geschickt und da er, ohne Bezahlung erhalten zu haben, nicht von der Stelle zu kriegen ist und durch sein Speien emen Jeden zur Wer zweiflung bringt, bezahlen die Ge mahnten lieber, als daß sie einen zwei ten Besuch des Mannes über stch ergehen lassen. Ein amüsanter Reinfall hat sich jüngst in dem Hause desKriegs secretärö Lamont in Washington abge spielt, ffrau Lamont war selbst unter den Hereingefallenen, allein das hat ste nicht davon abgehalten, me hübsche Ge schichte selbst ZUM Besten zu geben. Zu einem five o'clock tea" hatten stch bei ffrau Lamont zahlreiche Damen und Herren der exclustosten Gesellschaft versammelt und die Unterhaltung war im schönsten Gange, als eine junge Schone rn der Vorhalle nen distinguirt aussehenden Fremden bemerkte, der augenscheinlich ausJemand wartete. DaS ist der schönste Ausländer, den ich je gesehen habe flüsterte ste der Frau Lamont tn'S Ohr: wer ist eS? Die Gefragte kannte den Fremdling nicht und auch keine der anderen Damen. welche ihn wie ein Wunderthier anstaunten, hatte ihn zu Geficht be kommen. In dem Glauben, daß der Herr einer fremden Gesandtschaft angehörte und auf einen Freund wartete. um der Dame des Hauses vorgestellt zu werden, trat Frau Larnoni in die Vorballe heraus und lud 'den Unbekannten mit graziösem Lächeln zum Nähertreten ein. Ich bitte um Entschuldigung, Madame." erwiderte der vermeintliche Diplomat, indem er nach Gewohnheit der englischen LackehS seine Rechte zur Schläfe erhob, ich kann Ihre freundliche Einladung nicht annehmen, denn ich warte auf Frau Der drftmguirte Fremdling war der auö England imvortirte Leibdiener einer bekannten Multomillionärin. Zwischen den groben E?preb - Gesellschaften und der Post ist auS Anlak der Packetbeförderung eine Concurrenzsehde ausgebrochen. Die WellS. Fargo & Co. Expreß-, welche vor Kurzem ihren Contract, die Ver. Staaten-Host in Westen zu befördern. löste, bat den Anfang gemacht. Die Gesellschaft befördert setzt ew Packet von New Vork nach San Francisco für acht .Cents, wahrend feie Post zehn Cents dafür berechnet und früher 25 Cents dafür bezahlt werden mußten. DieS'aalt bei allen Gesellschaften, aber sie alle sind dem Beispiele der Wells. Fargo & Co. gefolgt und sie sind unter sich zu dem EinveiAandniß gekommen, mit der Rate so niedrig zu gehen, daß Onkek Sam" nicht mitmachen kann und' die Ezvedirung derartiger Güter überhaupt aufgeben muß. Andererseits soll aber der General - Postmeister entschlössen sein, den Congreß zu ersuchen, ihm zu gestatten, die 3. Klasse - Postrate, die sich angeblich ' gut ' bezahlt mache, zu reduciren. um die Concurrenz mit den Expreb - Gesellschaften aufrecht erhalten zu könnend ' - . . ,, m : Meersüaurapseifen, lange deutsche y keifen, Cigarrenspiten :c., bei Om QuQo,199 Oft'Oastingtsn Otr.
Bei allen.
Vergnügungen im Freien
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Verrenkungen. Verstauchungen und Quetschungen "frmt m -i ST. OEL den ersten Platz ein als das beste und sicherste Heilmittel. . . .
Oom NuslanVA. ;cn rcurjau det Thorn sind drei Kinde? des Arbeiters Lock infolge Vergiftung, herbeigeführt durch den Genuß farbiger Bonbons, gestorben; ein viertes Kind ist schwer erkrankt. In Oedenburg erschoß sich der Infanterist Johann Blayer auS Landsee in der Franz Joseph-Kaserne. Es ist dies seit Neujahr der dreizehnte militärische Selbstmord. DaS Motiv ist Furcht vor drohender Strafe. Auö Algier wurde vor Kurzem gemeldet, daß dort unter den Angehörigen der Fremdenlegion der Raubmörder Kögler entdeckt worden fei, der im Juli vorigen Jahres auf dem Oybin bei Zittau in Sachsen einen jungen Mann NamenSRauchfuß aus Dresden erschoß, dessen Mutter schwer verwundete und Beide beraubte. Nunmehr ist die ziemlich sichere Vermuthung entstanden, daß Kögler auch der Urheber eineS Raubmordes sei, der in demselben Sommer 1894 in der Veatenbucht bei Zürich feerübt wurde. Auch hier wurde das Opfer, ein französtscher Pfarrer, am hellen Tage auf vielbegangener Landstraße erschossen und ausgeraubt. Auf die groß Gleichartigkeit dieser beiden Verbrechen machte seinerzeit schon der Staatsanwalt in Bautzen die Schweizer Vehörden aufmerksam. Die iVermuthung. daß dieselbe Person der Thäter der beiden Verbrechen sei, gewinnt durch besondere Umstände an Wahrscheinlichkeit. Kögler wurde nachweisbar zum letzten Mal am 23. April 1894 gese hen, und zwar in Neuwelt bei Har rachsdorf in Böhmen. Seitdem fehlte jede Spur, bis er am 24. Juli 1894 den Oybiner Raubmord beging. ES besteht großer Verdacht, daß er sich in der Zwischenzeit in der Schweiz aufgehatten hat und daß er nach derSchweiz nach dem 24. Juli zurückgekehrt ist, Diese Vermuthung wurde bestärk! durch einen Brief vom 19. Mai 1894, den Kögler von München aus an seine Frau gerichtet hat und in dem er iseine Adresse folgendermaßen angegeben: Kutscher Franz Koch in Zürich, Schweiz, postlagernd." Auch hat tuin seinem Notizbuch eine Reiselinie nach der Schweiz aufgezeichnet. DaKögler endlich auch noch, und zwar im- Jahre 1893 m Böhmen emen Raubanfall au einen Gemeindevorsteher machte, so oieibt abzuwarten, an welches Land er nun ausgeliefert wird. s Am 24. August v. I. fand man in dem Walde bei Weiberkronke einenMenschenschädel und. bald daraus nen zweiten nebst einer Menge Knochen und Kreiderreste. ES wurde ermittelt, daß sie -von zwei kleinen Madchen herrührten, den Kindern des arbeitsscheuen und dem Branntwein trunke ergebenen 46jährigen Taglöh nerS Franz Bönisch aus Ober-Alt stadt. Die Armen, von denen die eine zehn Jahre, die andere sechs Jahre alt war. hatten sich ihr Brod . erbetteln müssen, da' ihr Vater nichts für ste tbun konnte oder wollte. Im August 1893 war ihre Mutter gestorben; der Vater, der übrigens noch zwei andere ebelicbe Kinder und ein uneheliches Kind besitzt, ermordete die erwähnten bkiden Töchter. Marie und Vertha, die für ihn immer einen lebenden Vorwurf gebildet haben mochten, indem er sie erdrosselte und die todten Körper verscharrte. Bei der Verhandlung geqen ihn vor dem KreiSgerichte in Königgrätz leugnete er die That. Er ?urde iedoch schuldig erklart und zum Tode durch den Strang vcrurtheilt. Durch kaiserliche Gnade wurde .ihm die Todesstrafe erlassen und er erhielt lebenslangen schweren Kerker zuev kannt. Ulattibtti&U Oholale?nise. Orocciti ft. Zuck: Hart 54.96. utergetber $3.65. GevSbnl. gelb $3.81. Kaffee: gerSft.' Banner, Lisn und J ida I. 7&c (!N du ra ooarn; Kapital 21Kc Pilot 21e DakotaLOc BrazU 19jc Setr. Aepfel 7jc m firNche Eorinthen Kc Vflaumen 7&c , prUosen 11)6 Früchte und SemKse. epfel per Fai $1.50 Citronen per ifte $4.00 Orangen ver Kitze 13.75 kraut per Faß $2.50. Zwiebel per Faß $3.00 Rüben v Faß $1.60 Bohnen per Bushel $2.00 Kartoffeln per Bushel 80c. üb-artoffeln per Faß $3 00 ehl. ttnter.Weizen pat. $4.00 Frühjahr.Wchen vat. $4.00 Winter ertra $2.60 Sewöhnltches $1.75 Roagenmehl $3.10 Hafergrütze $5.75 Butter, Sier und Gesittet!. Butter, frische Somrky 10c. Eier, frisch, per DuH. 11e Leb. Oeftügel:. dübnn Le trt Tfssi. Spring chtcke, Se; fcünrC: Hennen 8r. Cnien Kc-. Ciss $iX3 ttx O.
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