Indiana Tribüne, Volume 18, Number 235, Indianapolis, Marion County, 15 May 1895 — Page 2

Jndwns Tribüne.

Erscheint Taglich und SountagS. Die tZzliche.Tribüne kostet durch den Träger 12 Cent? per Woche, die SonntagS,Tribüne' Gent per Woche. Beide infamste IS Cent der es Cent per Etanat. Per Post außerhalb der Ktadt ,uzeschiZt i vorauZöezahlung V per kZahr. OsjvtH 13 Süd Alabama Straße. IndiauapoliS, Zud., 15. Mai 1d9ö. Wergbauer-Justiz in Lllaöka. Eine bezeichnende Geschichte, wie tin hilfloseZ, ' vereinsamtes Mädchea in einem weltfernen hochnordischen Erdwinkel zu ihrem Rechte kam, und zwar prompter, als es ihr wohl irsendwo inmitten unserer städtischen Cwilisatwn gelungen wäre, wird neuerdings in einem zu Juneau, Maska. erscheinenden Zeitungsblatte folacndermaßen erzählt: C. H. Hamilwn. der eine GrenzerHandlung unter den Bergbauern zu ftort Cudahy, am . Yukonfluß, führt, hatte im vorigen Jahre aus l San Francisco ein schwedisches Dienstmädchen mitgebracht, welches er durch ein dortiges Stellenvermittlungs-Bu-au erhalten hatte; er sicherte dem Mädchen 30 den Monat, nebst Kost, Wohnung und freier Beförderung nach feinem fernen Wirkungskreise zu, und der Lohn sollte von dem Tag an berechnet werden, da sie das Boot in San Francisco besteigen würde. Die schlichte junge Emigrantin hatte zwar keine Vorstellung von der überaus langwierigen und beschwerlichen Reise und den vielen Enttäuschungen, welche ihrer warteten; sie meinte nicht anders, als. sie habe irgend eine - Stellung .draußen auf dem Lande" angenommen. Aber so schwer 'sie auch bei sich ibren Schritt, bereute; so ließ sie keine Klaae laut werden, sondern gab sich alle Mühe sich in diese Art Verban-una-Existenz zu finden. Aber Hamilton erschwerte ihr diese Existenz noch ganz besonders. So. bald sie zu Fort Cudahy 'ankamen, stellte er eine . Reihe strenger Hausordnungs Regeln auf; , eine " dieser war. 'da& das Mädchen, unter allen Umständen um 10' Uhr Abends zu Bette sein müsse. Unter anderen Ver bä'ltnissen wäre das wohl im Allgemeinen nicht so schlimm gewesen; an diesem Ort aber aab es außer der Schwedin nur noch ein einziges weibliches Wesen, eine Frau Ayleward, und es war ganz natürlich, daß die beiden 'Frauen sich an einander anschlössen und daö Mädchen, wenn ihr langes Tagewerk beendet war, ihre einzige ' Freundin aufsuchte. Frauen haben sich aber meist Vieles zu er zahlen, zumal-wenn sie wenig Zeit baben. So passirte es eines Abends, daß das Mädchen einige Minuten zu spät nach Hause kam. ' Da ' fand - sie sich ausaeschlossen, und. trotz' ihres heftigen Klovfens und Rufens wollte.sich Nie mand ihrer erbarmen. Es war eine bitterlich kalte Nacht. -und das Thermumeter stand 42 Ärad unter Null! Dem Mädchen 'blieb ' keine andere Wahl, als 'um .'Unterkunft bei ihrer Freundin nachzusuchen. Am ändern Morgen, als die Gemaßregelte ihr gewohnliches Tagewerk beginnen wollte, trat ihr Hamilton an der Thüre entceaen und verkündete ihr schroff." daß sie aus seinem Dienst und Hause entlassen sei. Er war allerhuldvollst bereit, sie auszuzahlen." wollte ihr aber nur den Lobn von der Zeit, der Ankunft, in Alaska berechnen und reichte noch eine 6Zeakncknuna für einiae Kleinigkei ten ein. die.,sie aus seinem xHandelsladen erhalten hatte, so vatz vas arme Mädchen nicht einmal im Stande gevrfrt wäre. hrt Rück lab rt nack San WF t W mr - V'--- j ß Francisco zu bezahlen. ' Verzweifelnd ranq sie die Hände: oyne no, oyne ' swtitiiK stand sie mitten j im ' Winter am Aukon H und es gab kein Gesetz Ziier. auf das sie sich hatte- stutzen wnTTfTt! - - - . Wenn ' aber d'er biedere post trader" sich einbildete, in dieser Welt, eaend brauche er sich nicht mir-' einer Dienstboten-Frage zu quälen, so war er sehr schief gewickelt. - Zunächst nabm ??rau Ayleward ih Freundin mir und die Geickickte sprach sich rasch nim. flammte die Entrüstung der Bergbauer hoch auf. und schließ - . mm mm W ms . C - lich beriefen sie eine otmw sammlung ein, bildete einen Volks Gerichtshof und beschleden .vas 'caofan sowie hamilton unverzüglich vor M. Das Mädchen kam" und legte Aeugniß ab; ader lyr'sruyerer Tyrann tith nnfaaen: MZbelaeriÄtc gingen ibn absolut nichts an. er sei hier Nie- ' r n rjt..f! mandem neazenzazai! ial3Aber 'die ' wackeren Bergleute hatten einen anderen Begriff von ver .ou veränität deö Volkes. ' Die Verband luna wurde regelrecht zu Ende geführ und die 80 bis 90 Volkslichter lallten dann einstimmig - ein Verdick, wonach das Mädchen den vollen ejraa ihres auSbedungenen Lohnes von der Zeit ihre? Abfahrt von San . . r i m ä- -- - r Francisco bis zu diesem age, außer dem einstweilen volle Verpflegung .bei hamilton und $150 für ihre Rückreise nach San Francisco . erhalten müsse, wenn sie nicht Hierbleiben wolle. Zu aleich beschloß der Gerichtshof- diesen Spruch nothigenfalls mit Gewalt zur Geltung zu bringen.' - Ein Comite erschien bei Hamilton, und als er in die entschlossenen - Ge sichter dieser Männer blickte, wußte er. waS die Glocke geschlagen hatte. Nehmt doch ' gleich meinen f. ganzen 2aUn mit." stöhnte er. Aber. daS Comite hielt sich .sireng -an '.'die Form des Gerichtsspruches, welches, bis . zum Tüpfelchen auf dem i vollzogen wurde. So fand ein einsames fremdes Mädchen in einem unsere? entlegensten Bergbauer-Lage'r ohne:Gesetz Polizei und Advocaten kostenlos ihr. Recht..

Furcht alS TodeSurfach,. Eine Anzahl bekannter Aerzte, Hee rescommandanten und Anderer erörterte jüngst im Kosmos-Club" in der Bundeshauptstadt die interessante und von der nüchternen Wissenschaft noch immer ungelöste, obwohl vielleicht gerade in der nächsten Zukunft zur Lösung bestimmte Frage: Ob Furcht unmittelbar und für sich allein den Tod eines Menschen herbeiführen könne? Daß die Furcht (und der Schrecken) zu Wahnsinn führen und daß sie gewisse körperliche Veränderungen verurfachen, z. B. schwarzes Haar in kurzer Zeit völlig bleichen können, ist durch viele Beispiele auf das Bestimmteste erwiesen, und darüber stritten sich die Herren denn auch nicht weiter. Ob aber ein normaler Mensch an bloßer Furcht sterben könne, darüber kam man noch nicht in's Reine. Zu den bemerkenswerthesten Aeußerungen gehörten die des ehemaligen Generalstabsarztes Moore, welcher u. A. sagte: Der Mensch kann ebenso gut durch Furcht . getödtet werden, wie durch Freude oder Gram oder durch irgend eine andere lebhafte Erregung, vorausgesetzt, daß er einen schwachen HerzOrganismus hat oder wenigstens sehr empfänglich füs äußere Eindrücke ist. (Welch' Letzteres immerhin bestimmt

auch auf viele normale Menschen' zutreffen würde.) Wenn Jemand erschrickt, so wird er blaß, und diese Blässe ist allemal ein Zeichen, daß der Zustand des Blutes nicht mehr inOrdnung ist; daS Blut wird nach dem Herzen zurückgedrängt, und wenn dieHerzgefäße nicht entsprechend stark sind, so platzen sie. und es muß der Tod eintreten. Auch kann völlige Herzlaymund durch irgend eine starke Erregung verursacht werdend Für Letzteres gab der bekannte Congreßabgeotdnete Henderson, von Iowa ein interessantes .Beispiel zum Besten. Ein Bruder Hendersons studirte in einer schottischen ' Hochschule Medicin, und ein dortiger alter Professor war bei den Studenten sehr unbeliebt, weshalb sie den folgenden abscheulichen .praktischen! Scherz- mit ihm vorzunehmen beschlossen: Sie maskirten sich, drangen Nachts kn das Zimmer des Professors, banden ihn und fuhren ihn eine halbe Stunde lang in einer geschlossenen Kutsche herum, um ihn glauben zu machen, daß er aus derStadt gebracht werde. Dann schleppten sie ihn in eine Stube, wo er nach einem Scheingericht zum Tode berurtheilt" wurde. Nun wurde eine Art Richtblock aufgestellt, und der unglückliche Professor gezwungen, niederzuknien und das Haupt auf den Block zu legen. Endlich schlug man ihm mit einem feuchten, steifen Tuch von hinten über den Nacken. Zur großen Bestllrzung der Studenten war der Professor im nächsten Augenblick eine Leiche;, die innerliche'. Erschütterung hatte einen Herzschlag verursacht. Als sich die Studenten von ihrer ersten Verblüfsung erholt hatten, brachten sie die Leiche in aller Stille nach dem Zimmer des Professors zurück und ließen sie dort auf dem Boden liegen, in einer Weise, daß - man glauben konnte, er habe von selbst einen Anfall bekommen, wahrend er sich allein befand. Der angesehene Dr. John S. Billings. gegenwärtig Curator des medicinischen HeeresMuseums. sprach sich folgendermaßen aus: Mir persönlich ist noch nie ein derartiger Fall vorgekommen, aber ich kenne die Macht von Geistes- und Gemllths-'EindrUcken auf Lebensorgane genügend, um zu glauben. daß Erzählungen über solche Vorkommnisse wahr sein können. Es ist mir nie ein Fall bekannt geworden.daß ein Soldat in der Schlacht zu Tode geängstigt oder erschreckt worden wäre; möglich ist dergleichen freilich, aber ich kann kaum begreifen, wie ein Solcher die physischen Proben hätte bestehen können, welche erforderlich sind, um Soldat' zu werden. In allen ärztlichen und! wundärztlichenl Aufzeichnungen aus unserem Bürgerkrieg habe ich kernen einzigen solchen' Fall gefunden, so' viele diesbezügliche Privat-Erzäh. lungen auch verbreitet sind. Es liegen übrigens beglaubigte Fälle vor, daß Verwundete aus Furcht vor Operationen gestorben sind. Manchmal haben plötzliche Erregungen auch heilsanl'gewirkt. Es läßt sich schwer ein Urtheil fällen, wenn man nicht den sonstigen Zustand der Betreffenden kennt." ' Die meisten jetzigen . oder früheren Heerescommandeure, welche sich an dieser Debatte betheiligten. äußerten sich ziemlich--unbestimmt über den Tod eines ganz normal beschaffenen Menschen, durch, bloße Furcht oder Angst; ohne diese Möglichkeit durchaus zu leugnen, wollten sie selber nie einen sicheren Beweis hierfür erhalten haben; vielleicht war' dabei auch etwas CorpsStolz mit im Spiel. Sie vermieden es auch, zu erklären, wo denn daS Normale" seine Grenze haben soll. Der bekannte Haudegen General SickleS aber sagte freimüthig: Ich würde dergleichen jederzeit für möglich halten und zur moralischen Deckung seiner College fügte er h!nzu:'Es ist übrigens natürlich, daß solche Fälle im Krieg viel weniger zur Kenntniß der Commandanten'großerer Abtheilungen kommenals zur Kenntniß der Gemeinen und ihrer .nächsten Vorgesetzten." Hypnotiseure von Fach hätten wohl auch das 'Interesse dieser Debatte erhohen können. yort mit Samen und Dornen ' Hünast wurde an vorliegender Stelle der sogenannten Nabel - Apfelsine gedach welche in den allermeisten Fällen samenlos ist. . Dieser Fall steht indeß schon seit längerer Zeit nicht mehr vereinzelt Unter unserem Lieblingsobst da, und während wir eZ in der NäbelOrange ursprünglia) nur mit einem freien. Naturspiel zu thun frbeir, fci V.!. " c . . 7 m

jui wie oilgainrek aeraoeesr narr

daraus aus, sönfligeö samenlöses Obst in immer größerem Maße durch künstliche Zucht hervorzubringen. Man will diese Cultur ebenso Weit und noch Weiter treiben, als man es schon seit vielen Generationen bezüglich der Blumenzucht in derselben Richtung gebracht hat. Auf dem Gebiete der Obstzucht aber handelt es sich dabei nickt blos um Errungenschaften? der Gärtnerkunst an und für sich und um vielseitigere Befriedigung vonGeschmack und Laune, wie bei den samenlosen Blumen, sondern zugleich uin einen sehr praktischen Zweck. Denn es sollen solcherart auch die Beschwerden, ja Krank beiten verhütet werden, .welche durch Samenkörner. Samengehäuse und anderes Zubehör des Obstes entstehen können und heutzutage noch weit verbreitet sind, aber vielleicht schon in wenigen Jahren so gut wie verschwunden sein werden. Außerdem kann solches samenlose Obst in vielen Fällen bequemer und arbeitssparend sein; jede kuchenbackende Hausfrau z. B., welche zur Entkernung von Rosinen genöthigt ist, wird dies zu würdigen wissen. Bereits hat man eS verstanden, einige Arten Aepfel hervorzubringen, welche fast aar keinen Samen haben. Manche nennen diese Aepfel fälschlich auch blllthenlos". da an den Blüthen die Blumenblätter fehlen und manchmal auch der Griffel. DaS Samengehäuse dieser Aepfel (auf gut Deutsch auch der.Butzen" genannt) ist sehr klein und barmlos. Bis jetzt aber haben diese Aepfel leider auch sehr wenig Aroma (während sich d Nabel-Orange gerade durch dieses auszeichnet) und werden daher lediglich als Curiositäten aezogen. Aber Pomvlogen. wie Her? Taylor in unserer Bundeshauptstadt, stellen auch in dieser Beziehung noch eine weitere Vervollkommnung in Aussickt. - Viele kalifornisch: Rosinenzllchter versuchen jetzt, samenlose Trauben für Rosinenbereitung zu erhalten. Jedermann kennt di: kleinen Korinthen", welche ja von samenlosen Traubenbeeren kommen. Aber man hofft auch, mit gewöhnlichen großen Rosinen eö ebenso weit noch zu bringen, wie dieS ja mit den sogenannten Sultana-Rosi-nen des südöstlichen Europa gelungen ist. Diese Sorte wird jetzt auch in Californien cultivirt. aber die Traubenbeeren werden bis jetzt dort nur klein. Ein hervorragender Obstzüchter im californischen County Fresno stellt jetzt diesbezügliche Experimente mit der Alerandria - Muskatellertraube an; er schneidet Schößlinge von denjenigen Ranken, welche weniger als die normale Zahl Samenkörner hervorgebracht haben. pflanzt diese an und will dieses Verfahren von Jahr zu Jahr fortsetzen, bis er sich ein Urtheil über den Erfolg bilden kann. Man glaubt hier, daß auch die samenlosen Korinthenund Sultana - Beeren ursprünglich auf ähnliche Weise erlangt worden sind, und die Amerikaner wollen auf eigene Hand Geschäftsgeheimnisse entdecken. Unsere liebe Banane ist ja schon seit Jahrhunderten samenlos, obwohl noch seltenJemand darauf geachtet oder nach der Ursache gefragt hat. Die Banane pflanzt sich lediglich durchNebensprossen fort, und wahrscheinlich war die Frucht schon samenlos. als sie zum ersten Mal

in wildem Zustande entdeckt wurde; sie ist weiter nichts, als eine Art großer ausgearteter Beere. Wenn man die frucht mitten durchschneidet, so kann man rnituntcr einige kleine braune blecken bemerken, welche einfach unent wickelte, verkümmerte Samen sind. Es kommt übrigens vor, daß die Banane ibatsächlich Samen trägt. Beinahe samenlos ist auch die Ana?rns. die gleichfalls von Nebensprvssen fortgepflanzt wird, und nicht gerade selten ist auch die sog. Eierpflanze oder Melangen - Apfel (egg plant), welche im botanischen Sinne zu dem Obst zu rechnen ist. Die Kunstgärtner lassen sich auch die ollmälige Beseitigung derDornen durch künstliche Zuchtwahl angelegen snn. Mehrere Orangen- und Citronen-Gat tungen. und zwar gerade von den besien. sind eklig dornig. In Florida ist es bereits gelungen, die Dornigkeit der so hoch geschätzten. au3 Cochin-China zu uns gelangten Königs - Orange (die beste Gattung Mandarinen Orangen, leider bis jetzt wenig im hiesigen Handel anzutreffen) erheblich zu vermindern. indem man immer die Zweige mit den wenigsten Dornen ur Weitercultur verwendete. . - Ferner ist man daran, die Dornen an Himbeer und Brombeer-Sträuchern lvegzucultiviren. was für das Mücken gewiß sehr vortheilhaft wäre. Im Mmeinen steht diese Culturbttvegung" immer noch in ihren Anfängen, und was Alles sie erreichen wird, kann Nie mand noch sagen. . Die Ausstellung von Kyto. Selten hat eine Nation in solchem Maße es verstanden, in Kriegessorgen und trotz aller Kriegesopfer zugleich die Errungenschaften des Friedens zu vkleaen. wie die bewundernswerthen rührigen Japaner, welche noch eine so große Bedeutung für die ' Geschicke der Welt zu erhalten scheinen. Einen imponirenden Beleg hierfür bildet auch die internationale Ausstellung in Kyoto, welche vor einem Monat eröffnet wurde und bis Ende Juli offen bleiben wird. Eigentlich ist sie nur eine nationale, aber die ganze Welt ist feierlich zu ihr eingeladen worden und hat ihr wenigstens als Gäste nicht geringe Beachtung gewidmet. Die auswärtigen Zeitungsvertreter u. s. w., welche sich dort einsänden, wissen, neben einiger Bangemacherei für die künstigen geschäftlichen Aussichten anderer Länder gegenüber den Mitbewerb deS Sonnenauf-gangs-Reiches, nicht genug von der ihnen gewordenen gastfreundlichen Be Handlung zu erzählen. Die Ausstellung in dieser merkwllrdigen altjapanischen Stadt mit ihren Tempeln, Pagoden- und sonstigen Wunderdingen einer Stadt, die auch, in günstiger Nahe von anderen

blühenden zapanlicyen Städten liegt hat zugleich ein ungewöhnliches geschichtliches Interesse. Denn vor gerade 1100 Jahren verlegte der Heldenbafte Mikado Kwanmu seine Residenz nach Kyoto, das etwa 1000 Jahre

lana das Zentrum oer japanischen Cultur und die GeburtsstLtte der Künste war. Wenn Chicago dergleichen hätte aufzeigen Zönnen! Die taumelnde Erde. Wenn der ehemalige Cultusminister, oder vielmehr in diesem Falle der ehemalige Student v. Mühler das berühmte Lied Grad aus dem WirthsHaus komm' ich heraus" heutigen Tages gedichtet hätte, so würde er vielleicht in erster Linie nicht den gesichtverziehenden Mond und die fackelnden und wackelnden Straßenlaternen, sondern die fackelnde und' wackelnde Mutter Erde besungen haben, und das Lied hätte dann zugleich einen ganz mo-dern-wissenschaftlichen" Anstrich erhalten. Der gelehrte Professor ,, John K. Rees, Astronom -am Columbia College" hat die, allerdings " auch . nicht mehr ganz neue (doch was wär heute überhaupt noch neu?) Entdeckung verkündet, daß die Erde sehr excentrisch hin und her schwankt, und er sie dabei mittels seiner JZamente auf frischer That ertappt hat. Auch sein italienlscher College Fergola will die gleiche, unverkennbare Wahrnehmung gemacht haben. Ueber die Ursache dieses Taumelnö lehen indeß die Meinungen der Genannten und Anderer weit auseinander. Wie schon früher erwähnt, ist die Meinung, daß die Erdachse und mit ihr auch die Pole sich beständig seit wärts verschieben, weit verbreitet, und Manche führen jenes Taumeln daS nicht mit den Crdbeben-Bewegungen zu verwechseln ist und nur eine sehr allmälige Verschiebung aller Oerter auf der Erde bewirkt lediglich hierauf zurück. Darnach könnte z. B. ei Witzbold sagen, es sei gar nicht nöthig, den Nordpol zu suchen; denn wenn man nur lange genug Geduld habe, komme er ja ganz sicher zu unS, wenn auch wahrscheinlich incognito". Ein anderer Astronom , wiederum, auch ein Amerikaner, ist überzeugt, daß das Taumeln von der Veränderung der Gewichte auf der Erdoberfläche fomme, und dieses seinerseits von der Bewegung von EiS und Wasser. Eben so gewiß ist ein Anderer, daß Veränderungen im Innern des Erdballs, z. B. Fluthwellen geschmolzener Erdmassen, beeinflußt durch die Anziehung des Mondes, für dieses Taumeln verantwortlich zu halten sei, also eine Art Kolik im Erdleibe. Einer erklärt, mit einem Anflug von Humor, nichts anderes als die Menschenkinder seien daran schuld. Ebenso verschieden sind aber die Meinungen diese? Gelehrten über die Geschwindigkeit dieses Schwankens, und über die eigentliche Richtung oder Linien, welche diese . Bewegung beschreibt. 'Die Einen sL,zen,'das T?iUmeln geschehe im Kreise, die Anderen nehmen eine . langgezogene Eklipse alZ Taumelfigur an. Einer ist überzeugt, daß' jede Taurnelbewegung 427, Tage dauere, und währenddem alle' Plätze der Erde sich um 12 Fuß verrückten.' Andere ' aber : nehmen .Schwankungsperioden von je einem Jahr an, während welcher Zeit eine Verruckung um 4 bis 20 Fuß stattfinden soll. So! lange die Gelehrten-Meinungen hierüber selber so ' stark taumeln, kann man ruhig die Angelegenheit threr ewenen weiteren Entwickelung überlassen. ' Zusammenhalten wird unser 'rundlicher Wohnklumpen an? bow";noch längere Zeit. Daß gerade gegenwärtig von der Erdtaumelet mehr gesprochen wird, begreift sich schon deöhalb, weil daö heurige Jahr, abgesehen von den erstenMonaten. für astronomische Erscheinungen am Hammel ein ziemlich' uninteressantes ist. ttoanische Orandbekümpfung l Mitten in einer Anzahl trockener ge scäftlicher Mittheilungen über Feuer. Versicherungswesen stand jüngst ein ge. lungenes Geschichtchen über die Art, wie man in dem asiatischen Einsied-ler-Königreich" Korea, das während deS ' japanisch-chinesischen. Krieges so yft genannt wurde, noch heutzutage vielfach' Feueröbrünste zu bekämpfen pflegt.- Aus eigener Änschauung erzählt ein Correspondent über einen derartigen Fall: Eine MasseLeitern wurden von allen Seiten herbeigeschleppt, und Männer und Frauen erkletterten an denselben die Dächer, welche in Gefahr standen. WaZ meinen Sie wohl, was sie dort vorhatten? Wasser auf die Flammen zu schütten? Nichts dergleichen. Aber sie verrichteten eine ihrer Meinung nach hochwichtige Arbeit. Sie waren närn lich zu keinem geringeren Zweck gekommen, als: einen Gegenwind gegen den auf sie zukommenden Wind der Flammen zu erzeugen und die bösen Feuergeister. unterzukriegen oder doch umzustimmen. . Mit feierlichem Ernst stellten sie sich in einer Reihe, mit Zwischenräumen, an den äußersten Dachrändern auf ; dann zogen die Männer ihre Röcke, und die Frauen ihre Mäntel a'uS und schwangen sie heftig hin und her; sobald eine Person zu müde geworden war, trat sofort eine andere an ihre Stelle. Dabei beteten sie beständig mit lauter ' Stimme zu den Geistern des Feuers sowie deö Windeö. Wenn eine Flamme ungwöhnlich hoch aufzüngelte, wurden die Gebete sehr hastig gesprochen, wenn sie sank, wieder, langsamer, und wenn sie ganz ausging, ließ man den bösen Geistern und sich selbst eine Zeit lang Ruhe. So dauerte dieses, für den Fremden sehr possirliche ZztU btn fori, bis daö Feuer sich auSgebrannt hatte, worauf diese seltsame Feuerwehr, triump.hiren-d". abzog, in ,der Ueberzeugung,. daS Vaterland ge rettet zu haben. ' y-',:

hinesischt JeitungS.lkoulanz. Mit Wonne und Sehnsucht dürfte Mancher, welcher nicht das Glück hatte, mit seinen .poetischen" und prosaischen Versuchen den Beifall der Zeitungs' redactionen zu finden, nachstehend Ie sen, wie Zeitungsredacteure - inr Himmlischen Reich" mit abgewiesenen Manuskripten zu verfahren psle gen. Der chinesische Schriftleiter nämlich pflegt, wenn er ein Einsendung erhält, die nicht das Papier werth ist, auf dem sie steht, ein Schreiben ungefähr folgenden Inhaltes an das betreffende unglückliche Menschenkind zu richten: Crlauchter Bruder der Sonne und des Mondes! Siehe, Dein Diener liegt Dir zu Füßen und fleht um Dein Huld, daß Du ihm gewähren mögest, zu leben und zu reden. Dein geehrtes Manuscript habe ich mit beständigen Entzückungen durchgelesen, und bei den Gebeinen meiner Vorfahren! ich habe nie so viel Witz, so viel Pathos, so viele erhabene Gedanken gefunden. Mit Furcht und Zittern sende ich eS zurück. Denn würde ich diesen Schatz veröffentlichen, fo würde der Kaiser befehlen, daß nichtsAnderes mehr veröffent licht werden darf, als waö ihm gleichkommt; aber ich weiß, daß eS noch in zehntausend Jahren nicht möglich sein wird, etwaS dem Deinigen Gleiches hervorzubringen,. Zehntausend Mal flehe ich Dich daher um Verzeihung. Mein Kopf liegt zu Deinen Füßen. Thue was Dir wohlgefällt. Dein Dienersdiener der Redacteur." Wenn d a S gut als Balsam ist, so wüßten wir nicht, waS besser ist! Ob die chinesischen Schriftleiter stets ein solches Schreiben entsenden würden, wenn sie einem solchen Andrang von verkannten Genies zu begegnen hätten, wie ihre unglücklichen College anderwärts. bleibe dahingestellt. Bei dem allgemeinen chinesischen Ceremonienwesen klingt übrigens für Chinesenohren Obiges auch nicht viel anders, als be! uns das fatale Wort: Papierkorb Futter!" Dom Jnlande. Eine der sinnreichsten ErEndungen ist die Maschine, ' mit wel Her die gewöhnlichen Stecknadeln auf Das Papier gereiht werden. Die Naschine bringt die Nadeln in Reihen, faltet das Papier und stößt sie mit einer einzigen Bewegung in dasselbe. Laurel, Del., erfreut sich eines Spökenkiekers". der künftige Ereignisse voraussieht. Er hat vor drei Monaten den Tod von acht angesehenen Bürgern vorausgesagt, und drei sind denn auch rasch hinter einander gestorben und drei sind schwer krank. Unter den Studenten der Universität von Lawrence, Kansas, befindet, sich ein bemoostes Haupt von 70 Jahren. Der alte Herr Dr. Martin Van Buren Stevens ist sein Name. Arzt, hat eS sich aber in den Kopf gesetzt, noch in seinen alten Ta-

gen ein Mitglied der Advocatenzunst u werden. Die Handelsschiffe unseres Landes baben einen Gefammtaebalt von 7.633,676 Tonnen. Mehr als die Hälfte, nämlich 3.393.380 Tonnen, entfallen hiervon auf' die Flußschiffe, ferner 2.385.879 Tonnen auf den KUstenhandel, 926,355 Tonnen auf die Flotte der großen Seen und nur 923. 062 auf die Oceanschifffabrt. Das Neueste auf dem Gebiete der Marmetechnik ist die Construction von elliptischen Thürmen für das tzschlachtschl s Iowa'. Die Aus sllhrung der vom Constructeur Stahl entworfenen Plane, welche vom Ma rine-zDepartement bereits gutgeheißen sind, wird eine Erleichterung des tod ten Panzergewichts um 100 Tonnen bewirken. In Sc ranton, Pa., haben fünast drei Brüder an einem und demselben Tage die silberne Hochzeit und ein vierter Bruder den 65. Geburtstag geseiert. Die Silberpaare waren Herr und Frau Peter Koch.-sowie Herr und ffrau ffrank Koch, von New Bork, uni Herr Victor Koch und Frau von Scranton; das Geburtstagskind, Herr John Koch, der früher ebenfalls in New Nork wohnte. Die drei Paare schlössen den Bund für daS Leben seiner Zeit in der letztaenannten Stadt, ffrau Mignon El.liot in New Fork. welche für George H. Hornblow. John S. Daly, Arthur HornblowHarry S. Jones und Carl Snyder den Roman The Deml-Virgin aus dem Französischen in's Englische übersetzt hatte, hat die Genannten auf 550.000 Schadenersatz verklagt, weil dieselben ohne Erlaubniß ihr (Frau Elliot's) Bild' auf der erstem Seite deS Buches publicirt haben. Die Klägerin glaubt zu dieser Summe berechtigt zu sem.weil das Buch obscöner Natur ist. Der Reho both Sunday Herald" gibt seinen Lesern eine so kostliche Erklärung des jetzt wieder viel genannten und unter dem Namen Bloomer" bekannten Damenkleidungsstücks, daß wir. uns nicht enthalten tonnen, dieselbe zur Kenntniß unserer Leser zu bringen. Die Bloomerkleiduna." sagt daS Blatt, ist ein Paar Beinkleider d an den Kniem sackahnllch. abnorm voll an den Pistolentaschen und beträchtlich, voll sind, wo man die Streichhölzer anstreicht. DaS Kleidungsstück ist am südlichen Ende decollctirt geschnitten und der Boden wird um die Aenkel oder Kniee festgebunden,' um die Mäuse herauszuhalten. Man kann dasselbe nicht wie ein Hemd' übe? den 'Kopf ziehen, auch nicht wie ein Corset nihunv dielmehr muß man sich auf den Fußboden setzen und dasselbe wie Strümpfe anziehen,, nämlich jedesmal nur einen Fuß in jedeS Compartement. Daß man die rechte Seite vom hat, läßt sich an den Knöpfen oder dem T M l .S l m m ' ' urrelvano erkennen. MeersSannldfeifen. lange deutsöe Pfeifen,' Ciganenspien bei Ort. NniZö, IM Ost Osshinztsn Od. ,

".W' i'mittlii

.Die FrMkings gegen alle Unordnungen des

Der Leöer und des Magens

welche man m diese Jahreszeit fühlt ist A?.AWBMtt!K5 . Hamburger Tropfen.

Oon uslanve. Das 4000 Morgen gro'ße Rittergut Glebokie im Kreise Jnowraclaw, Provinz Posen, hatte der verstorbene Rittergutsbesitzer v. Jezewski zur Begründung einer polnischen LandWirthschaftsschule bestimmt. Der verstorbene v. Jezewski hatte in seinem Testament die Klausel angebracht, daß das Rittergut erst dann zu dem angegebenen Zwecke verwandt werden könne, wenn es vollständig schuldenfrei sei. Das ist seit zwei Jahren der Fall. Die Regierung hat aber endgiltig die Erlaubniß zur Begründung einer polnischen Landwirthschastsschule verweigert. Jetzt wird das Gut auf die Nich. ten und Neffen des Erblassers übergehen. Es ist bekannt, daß zahlreiche pensionirte Osficiere etc. die schöne Badestadt Wiesbaden zu ihrem Wohnsitz erwählt haben, die man daher auch mit Recht Pensionopolis nennt. Dennoch dürfte es in weiteren Kreisen überraschen, welch' große Zahl dieser Herren in genannter Stadt lebt. ES wohnen dort an inactiven Ossineren, Sanitätsofficieren. Militärbeamten u. s. w.: 6 Generäle, 13 GenerallieutenantS. 1 Vice-Admiral, 1 Contre-Ad miral. 26 Generalmajors, 52 Obersten, 1 Cavitän. 40 Oberst - Lieutenants.. 71 Majors, 1 Zeugmazor, 37 Hauptleute. 9 Rittmeister, 2 Capitan-Lieute nants. 23 Premier - Lieutenants, 7 Lieutenants. 4 Osficiere a. D.. ferner 4 Wirklicke Geheime Kriegsrathe, Corps - Intendant, 1 Generalarzt, 4 Oberstabsärzte. 5 Stabsarzte, 1 Pro viantamts - Director, 1 Intendanturrath. 1 Oberstabsapothekr. 1 OberLazareth - Inspektor, 1 Garnisonverj. r . . rjtj.w . Otf.: wattungs- iowie oeri?lroclie Juinii ster. in Summa 321. Der schwedische Forschungsreisende Dr. Swen Hedin, der im vorigen Sommer eine viermalige Besteigung des Mus-tag-ata versuchte, dann sich den Winter über, in Kaschgar im Hause des gastfreien russischen Konsuls Pelrowslll von oen irapazen erholen konnte und die Muße M wissenschaftluhen Arbeiten sur geographische Zeitschriften benutzte, hat seine Reise in's Innere von Ost-Turkestan angetreten. Nach achttägiger Reise hat er die Stadt Maralbaschi passirt,- von wo aus er, dem Flusse Jarkend-Darza folgend, in Lajlik eingetroffen ist. Der Wassermenge, Tfe und Schnelllgkett deS mächtigen Stromes Jarkend-Darja widmete er besondere Aufmerksamkeit. Bon der Bevölkerung wurde er bisher freundlich empfangen. Bon dort geht die Reife mit acht Kameelen und emem Geleit von einigen Mann östlich zur Gebirgskette Masar-tag und zum Strome Khotan-Darja, den er bei der Stadt Mardschan-nrd: nach 14tagl em Ritt durch die Sandwüste zu er reichen hofft; sodann durch Khotan über Keria-Darja nach Keriaund von dort wieder zu Pferde nach Polu und dem nördlichen Tibet, wo Hedin den a . ganzen oniiner uoer oeroteior. möglicherweise , kommt noch eine Nachricht von Hedin aus Km, darnach ist aber wahrscheinlich vor Herbst keine ' Mit theilung von ihm mehr zu erwarten. Okarktberiöbt. LHolesawPreise. Srocerie. Zuckn: Harter $4.96; Guter gelber 53.65. KewSbnl. klb täJll. Qlffn: geröft. Banner, Lion und Java X ni . w ist, 4kY Jft .u v xx. voc (in oii v9 oauroj Capital 21Xc Pilot 21e ' Dakota 20c Brazil19jc cZktt.Äepsel7je Pfirsiche 14c M Eorinthen Sc m Pflaumen 7&c . Aprikosen lle Früchte und Sem üse. ' evfel per Faß tz1.k0 E5tromnper6iyktz4.00 Orangen per Kifte $3.76 Kraut per Faß $2.60. wiebeln per Faß $3X0 übn, per Faß Z160 ohne per Bushel Z2.00 . Kartoffeln per Bushel 80c. ' Süß.artosfeln per Faß tzJ 00 . . Nehl. Winter,Weizm pat. $4.00 Frühtahr.Wchen pat, $4.00 . Winter errra $2.60 Gewöhnliches $1.7S ' Roagenmehl $3.10 . Hafergrütze $6.76 Butts v, Sier und Geflügel. Butter, frische J ounrrv 10c Eier, frisch, per Du$. 11c Leb. GeMael: LÜbner 6c ver' hrnfc . Spring EhickenS 6c; Läbne 3c z Turkey Hnmm 8c; Enten 6c; Sans $4.80 per Dutz. HMDardt, ZWSM, Cät Obio 55 Noble Straße . Oeste Oetränke und Cigarren.

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