Indiana Tribüne, Volume 18, Number 231, Indianapolis, Marion County, 11 May 1895 — Page 2

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Sndiaua Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags. Die tZgttche Tribüne- kostet durch den Träger 22 CentZ per Woche, die Sonntag STribüne'S Gott 8 per Woche. Beide lufamate 15 Gents oder 5S Cents per Clonat. Per Post außerhalb der itadt geschickt in Vorausbezahlung V per tlahr. Osftri IQ Süd Alabama Straße. JndiarapoliS, Ind., 11. Mai 1L9ö. Der Handel mit Südamerika.' rscbe neue Beleuchtung dieses, seit mxtrnx Iahren mit großer Vorliebe erörtertem und für eine künftige Zeit ja hochbedeutsamen Gegenstandes darf aus Beachtung Anspruch machen. Unsere Baumwoll - Staaten hatten bekanntlich den General I. W. Avery als Commissär nach südamrikanifchen Ländern aesandt, um diren Mitwirkung für die internationale IndustrieAusstellung zu gewinnen, welche in Atlanta. Ga.. am 18. September d. I. eröffnet werden soll. Man kann sagen, dak General Avery mittelbar als Bertreter der ganzen Ber. Staaten nach Südamerika gegangen ist,' zumal er auch Bestätigungsschreiben vomStaatsSecretariat mitnahm, und der zweite Hauptzweck feiner Misswn war die Förderung innigerer Handelsbeziehungen zwischen unserem Lande und den verschiedenen füdamerikanischeni Staaten. Er bat nun hierüber einen lesenswerthen, sachlichen Bericht erstattet. Der Zähzliche auswärtige Handel der südamerikanischen Nationen 'beträgt, diesem Bericht zusolge, im Ganzen 8911.-000.000. und wenn erst einmal allaemein in Südamerika stabilere Berhältnisse herrschen, so wird dieser Handel noch 'sehr bedeutend steigen. Man sollte annehmen, daß der natürlichen Lage nach der größere Theil dieses Handels den Ber. Staaten gehöre, die auch Alles erzeugen, was jene Lander brauchen, thatsächlich aber nur etwa ein Siebentel des südamerikanischen Handels erhalten. General Avery bezeichnet alles Gerede über unfreundliche Gefüble in jenen Ländern gegen die Vankees als Unsinn, wenigstens soweit das Geschäftliche in Betracht kommt., und er hat dort ein sehr starkes Berlangen gefunden, mit den Amerikanern zu bandeln. Auf seine directe Frage nach den Ursachen für die bisherige NichtVerwirklichung dieses Verlangens wurden ihm folgende fünf genannt: 1) Wir haben kein Mittel zur Pflege dieses Handels in südamerikanischen sti r r " r i r, i . Y ! . r. I . u! XnXnn zeicyaslscsnircn gciujcii, wn lyuwn dort keine Banken, während Europa folche allenthalben hat. 2) Wir haben keine amerikanischen Magazine und Laden dort, aber europäische gibt es überall auf dem südamerikanischen Conti nent. 3) Wir besitzen keine zureichende Kauffahrtei - Marine und haben noch immer nur, wenige, in unregelmäßigen Awischenräumen dorthin laufendeDampfer. 4) Die Europäer bequemen sich in der Herstellung und Verpackung der Waaren den erwarteten Consumenten an, wir dagegen nicht, so ost auch schon darübe? geschimpft wurde. Und 5) Die Europäer geben Waaren auf Pump, soweit es irgend nöthig ist; wir dagegen bestehen immer auf VaarbeZahlung! Man kann nicht sagen, daß sich irgend eine dieser Ursachen nicht abstellen ließe. Geschieht es aber nicht, so werden wohl außer den Anderen auch noch die Japaner den Aankees Äieles wegschnappen. Russische Brutalität. Ueber einen Act russischer Brutalität. welcher sich an der preußisch-russi-scheu Grenze bei Chrostowo zugetragen hat. kommt aus Bromberg die folgende authentische Darstellung: Der Landwirth Johann Grunewald in Chrostowo hatte Besuch aus Hessen erhalten und beabsichtigte, seinen Gästen seine Felder, welche sich bis an die russische Grenze ausdehnen, zu zeigen. Die Spaziergänger passirten ein Stück des neutralen Streifens an der Grenze, wobei sie fortgesetzt von einem russischen Grenzsoldaten belästigt wurden. Der Russe versuchte schließlich, als sich Niemand, wie er wohl erwartet hatte, - auf - russischen Boden begab, den 24jährigen Ziegler Schade mit Gewalt hinüberzustoßen. Schade leistete jedoch energischen Widerstand, ohne den Russen anzufassen. Die ' ganze Gesellschaft floh hierauf, von dem mit einem Gewehr bewaffneten Russen verfolgt, auf preußischen Boden.- Als der Russe die Grenze um etwa 30 Schritt überschritten hatte, sich also auf preußischem Boden befand,-versetzte er dem Schade mit dem Gewehr einen so heftigen Schlag gegen den Kopf, daß der Gewehrkolben erpian:e uno cye nieoerjiurzie. Letzterer sprang jedoch nochmals auf und entfernte sich um weitere 30 Schritte von der Grenze, immer von dem Russen verfolgt, der ihm m:t dem Gewehr noch mehrere Schläge und zuletzt mit dem Vayonnet einen Stich in . den Rücken versetzte, so daß er zum zweiten Male stürzte. Nunmehr kniete der Soldat 'dem halb öhnmachtigen Schade, der bereits, großen BlutVerlust erlitten hatte, aus die Brust und es entstand zwischen Beiden ein Rmgen aus Leben und Tod um d?s Gewehr. Der Russe gewann schließlicö die Oberhand und .schlug und stach nun wüthend auf. Schade ein. Zufällig kam der russische Grenz-Ca pitän mit feiner Frau die Grenze entlang gefahren. Derselbe, schickte dem Soldaten noch seinen Kutscher zu Hilfe und ließ 'den.halbtodken Schade auf die Grenze bringen, wo er nun auf Schade noch einHieb. Noch an demselben Tage wurde letzterer zu stuft nach der etwa 4 Meilen von der Grenze belegenen Kreisstadt Nieszawa transportirt und dort erst wurden seine -Wunden .verbunden. Auf dem aanzen Transport war er ohne Kopfi c c. 7 rn '.11 i-. veoeaung. Die er vel oem fingen ocrnrtn sil, rfitonM er eine offene

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Wunde am Kops hatte. Erst in Nieszawa soll er von einem mitleidigen Deutschen eine Mütze erhalten haben. Vier Tage später trafen der Landrath von Oertzen, eine Gerichts-Commis-sion aus Jnowrazlaw und der Erste Staatsanwalt aus Bromberg am Tbatorte ein, um den Thatbestand aufzunehmen. Auch der Landrath aus Nieszawa fowie die Grenzsoldaien vom Cordon Schedzin und der Capitän waren zur Stelle. Schade befand sich nach den letzten Nachrichten noch in Nieszawa; seine Verpflegung besteht aus Wasser und Brod. Prähistorische Fund,.

Ueber seine neuesten Funde auf badrschem Boden macht der Geheimrath Dr. Waaner in den Prähistorischen Blättern" die folgenden Mittheilungen. In der Nähe von Munzingen, Amt Z?reiburg. am südöstlichen Ende deS Tuniberges. ist die schon früher von Geheimrath A. Ecker gefundene, in Baden bis jetzt einzige menschliche Ansiedelunq aus der ersten Steinzeit, in der in Baden das Nennthier -lebte, wieder berührt worden. Professor Dr. Steinmann in Freiburz erkannte ihre Svuren in einer dünnen Schicht im Löß in vom H:rdftu:r geglühten Steinen und zahke!ch:n kleinen Feuersteinwerkzeuaen. feie wro von einem Hohlweg: durchschnit.'en, an 'bessert einer Sei!: sie sehr bald verschwindet. Wahrend sie nich der anderen unter einein Ackerfeld weitergeht, dessen für die nächste ?s: b:absichtiq:e Tleferleguna voraussichtlich weitere Aufschlüsse, über die Nieoerlassung bringen wird. Während aus den Pfahlbauten des Bodensees im vergangene Jahre wesentlich Neues nicht zu Tage trat, stieß man nordöstlich von Ueberungen im Walddistrict Degenhardt" bei Wegenbauten auf eine eiserne Speerspitze und den seltenen Bronzegriff eines Dolches aus der sogenannten Hallstattperiode, beides wabrsWlnIlcb Zsundre te aus einem früher eingeebneten Hügelgrab, die sich letzt m der städtischen Sammlung 'N Ueberlinaen befinden. Im Wald von Iffezheim fand man bei Einebnung eines größeren! Grabhügels anläßlich des Baues der strategischen Bahn Karlsruhe - Röfchwog eine noch gut erhaltene etruskische sogenannte Schnabelkanne aus Bronze mit Scherben von Tongefäßen. Ob ein beim Abladen des 5?üllmaterials noch gefundener menschlicher Schädel zum Grabsund gehorte, mußte offene Frage bleiben. Derselbe Bahnbau lieferte nicht allzu weit entfernt im Niederwald der Gemarkuna Sandweier dss Mundstück einer großen römischen Amphora. Anläßlich der vom deutschen Reich betriebenen Untersuchung des römischen Grenzwaues stieb der badische streckenCommissär, Professor Dr. Schumacher, im Odenwald auf einige Grabhügel, welche von ihm ausgegraben wurden. Awei befinden sich bei Götzingen; der eine, im Walde am Ostabhange des Hemberas. wurde bis dahin für den Schutthuqel eines römischen Wachtyauses aebalten. Bei 21 Meter Durchmes5er und 1 Meter 60 Centimeter Höhe enthielt er zwei von einer Steinsetzung umgebene Skelette, dabei die Scherben einer größeren Urne und eines kleineren Trinkqefäßes mit nicht mehr weiter zu bestimmenden Eisenstücken. Auch der andere, im Breitenbuschle" westlich von Gokingen (Durchmesser 17 bis 4 Meter), galt erst als römische Anlage, zeigte sich aber bei der Ausgrabung als vorgeschichtlicher Grabhügel mit großer innerer Steinsetzung, welche ein Skelett. etliche verbrannte Knochen, die Scherben zweier roher, ziemlich großer Thongefäße, zwei massive, glatte Vronzeringe (Durchmesser 13 Centimeter). einige zerstreute rundliche, durchbohrte Perlen von Koralle und einige Stücke von Eisen (Messer oder Dolch?) umschloß. Weitere drei Grabhügel stehen unweit des römischen Kastells von Osterburken im Förstern". Die Untersuchung führte bei zweien auf kleinere Steinsetzungen. Knochenresie (vielleicht verbrannte?), Scherben vonThongefäßen und kleinere Schmuckstücke aus Bronze (Haarnadeln, Ringe); der dritte ergab wenigstens einige Thonscherben und gelegentlich Kohle. Im Gemeindewalde von Moos befindet sich mitten in der Ebene ein ziemlich umfangreicher Hügel, der Heidenbuckel", auf welchen, als auf einen borgeschichtlichen Grabhügel, in letzter Zeit die Aufmerksamkeit gerichtet wurde. Eine Untersuchung ist für das nächste Jahr in Aussicht genommen. Ein allemannischer oder fränkischer Friedhof, sogenanntes Reihengräberseld. ist kürzlich bei Osfcnburg. und zwar auf der Scheidezunqe zwischen der Sch?oarzWaldbahn und der Linie KarlsruheBasel entdeckt worden. Nitstger Wasserverbrauch. Die, Geschichte der Wasserleitungen in amerikanischen Städten geht ziemlich weit zurück. Boston kann sich ruhmen. die ersten öffentlichen Wasserwerke gehabt zu haben, und dieselben wurden schon im Jahre 1652 angelegt; dann aber geschah über hundert Jahre lang nichts mehr in dieser Beziehung, und auch später war der Fortschritt nu? tin langsamer, bis nach dem Revolutionskrieg. Heutzutage ist das Wasserversor-gungs-Dystem in amerikanischen Städten im Allgemeinen ein imposantes, so viele Verbesserungen im Einzelnen auch noch sehr wünschenswerth erscheinen; der Wasserverbrauch, sür häusliche fowie für geschäftliche Zwecke und nicht zuletzt für Feuerschutz, ist aber auch ein ganz ungeheurer und meist . amerikanischen Großstädten weit bedeutender, als in europäischen. So braucht, den neuesten zur Verfügung, stehenden statistischen Ziffern zufolge, die Stadt New Jork durchschnittlich jeden Tag 183 Millionen Gallonen Wasser. Vbiladelvbia 197 Millionen Gallonen, und Chicago 233

Millionen Gallonen. Nach der Bevölkerungszahl berechnet, kommen darnach in New York täglich auf jeden Kopf der Bevölkerung etwa 95 Gallonen, in Philadelphia 160 Gallonen, und in Chicago etwa 150 Gallonen. In

manchen unserer Heineren GroWle stellt sich die Kopfzahl noch höher. So wuiden in Buffalo in den "letzten Iahren durchschnittlich etwa 186 Gallonen Wasser pro Tag und Kopf verbraucht, und in Alleghany.Pa.. gar 233 Gallonen. Nehmen wir andererseits z. B. die Stadt London, so ist dort ein Wasserverbrauch von nur 40 Gallonen pro Tag und Kopf zu constatiren. Hinsichtlich deS Wasserverbrauchs ist. jedenfalls der genius loci" amerikanischer Großstädte üngemein feucht, (womit nicht gerade gesagt zu sein braucht, daß er. in anderer .Hinsicht viel trockener ist!) Schon die Beschaffenheit der amerikanischen Lust; die im Allgemeinen sehr trockenheitserzeugend ist, scheint dies mit sich zu bringen. Ochwimmendt Euriofitättu. Die Küste des Stillen Oceans hat verschiedene Merkwürdigkeiten, in schwimmenden Wohnungen oder vollständigen schwimmenden Colonien auf zuweisen. Nachstehend seien zwei solche geschildert, von denen m der Außenwelt fast noch nie etwas verlautet hat. In San Francisco ist man auf ernen gelungenen Gedanken ' hinsichtlich ' der Verwendung von alten, ausrangirten Pferdebahn Wagen gekommen, deren eine große Anzahl infolg? Einführung des elektrischen Straßenbahn - BetrdeS abgängig wurde. Die Bahngefellfchaft verkaufte dieselben, so gut sie konnte, und aus manchen wurden Sommerhäuser, kleine Conservatorien, Kinder Spielhäuscr und auch. ObstVerkaufsbuden gemacht, zu .einem neuartigen Zweck aber hat I. McNeil die von ihm gekauften benutzt. Er Der wandelte dreselben nämlich in Boothaufer und will ern großes Vermlethungsgeschäft auf dieselben gründen. Den ersten Versuch machte er mit vier solcher ausgedienten Straßenbahn-' Wagen, die er zu $15 daS Stück an kaufte. Er schob dieselben auf em Ponton an der Wasserfront und fuhr damit über die Bar nach der sogen. Sommeröucht, wo er die überflüssigen Theile abtrug und eine Art NoahSArche, mit einer Anzahl behaglich möbllrtcr Zimmer,' daraus mach. Man hatte hier schon früher Wohnunas-Aö-chen auf dem Wasser schwimmen; aber dieselben mußten ganz von vorne an gebaut werden, und McNil gibt den neuen , die viel billiger kommen, auch in anderer Beziehung den Vorzug. Er hat es verstanden, ein ebenso originelles. wie hübsches Ganze auS diesen alten Wagen und dem Ponton zu bil den. und das. die Sonnenstrahlen widersplkgelnde Metallwerk der Wagen trägt auch dazu bei. den Eindruck zu erHöhen, so daß sich McNeil berechtigt fühlte, der schwimmenden fashionablen Miethswohnung es sind bereits alle Räume an Angehörige der fashionablen Sän FranciZcoer Gesellschzft vermie-' thet. für welche dies ja auch v.el wohlfeiler kommt, als z. B. Villen auf In seln zu erbauen den stolzen Namen Der Krystallpalast- beizulegen. . Der Ponton, welcher ihn trägt, ist natürlich mit einem Geländer umgeben worden, kleine Ruderboote zu AusslUgen sind ringsherum angebracht, und Nachts gibt es prächtige Beleuchtung. An besonderen Baderäumen fehlt es auch nicht. Herz, waö willst Du mehr? Der Erfolg diefes ersten Krystallpala-' stes" veranlaßte McNeil alsbald, daS Unternehmen weiter und weiter auSzudehnen. Jede dieser Mieths - .Archen kommt, wenn sie vollständig eingerichtet ist. im Ganzen auf $900, was , verhältnißmäßig gewiß. billig ist und ein-recht profitables Geschäft ermöglicht! Noch interessanter iirihrer-Art istdie" zweite zu erwähnende Ausser - Merk-. Würdigkeit, . nämlich eine schwimmende zeitweilige Colonie der Heilsarmee".' Man berichtet über dieselbe 'aus ' Tacoma, Washington: " Der Hallelujah - .Häfen" ist eine's Anstalt, wie sie nur-bei uns zu finden' ist. Wahl könnte man sagen, daß. esfast in jeder Seehafen Stadt eil.e ähnliche Einrichtung. gebe 7' aber die an--deren Prahm - Wohnungscolonien-die-nen gewöhnlich einer sehr -gefährlichen. Klasse Bürger, als da .sind Räubers Flußpiraten, Schmuggler u. s.w., zum Aufenthalt. In der Flachboot-ColonZe im westlichen Canal-Arm des. Puyal- . lupslusses jedoch wohnen nur ' ehrliche, meist ledige Fischer und Arbeiter, die in der glücklichen Lage sind,. keine Miethe zu zahlen und weder vom Blaurock noch, vom Steuercollector jemals belästigt zu werden. .Zur Vermeidung von Mißverstand nZissen sei bemerkt, daß die Heilsarmee" nicht ursprünglich diese -stimmende. Colonie in's Leben gerufen hat, obwohl sie ihrer würdig wäre. 'Früher -.war dieses Wasserdorf unter , dem Namen. .Scowville" bekannt. ..'Seit aber .eine.' Abtheilung Heilssoldaten-. dort, längere.. eit eine eifrige Missionsthäiigleit mit Pauken und Trompeten betrieben, und dem Teufel manche Schlacht" geliefert hat. deren dauernde Resultate übrigens ziemlich zweifelhaft sind, nennt man -die Wassercolonie nur noch - Halleluiah Harbor", und der Name klingt gewiß schon genug. - -....'" Es ist ein merkwürdiges .Mischdölk-., chen, das -hier -ständig' züsammenledt Franzosen Deutsche, Schweden,".Jta-. liener und Jrländer sind darunter, und dabei hat . noch immer - vMommene Harmonie geherrscht. -Etwa 7 Flach-' boote, mit elenden Blockhütten darauf bilden daS Aeußere der Ansiedlüng und Jeder, welcher ein Bürger deS Hallelujah - Hafens werden will, muß ersten? seinen eigenen, wenn auch noch so bescheidenenPrahm mitbringen und zwei-' tens: sich feierlich verpflichten, ' sich unter allen Umständen nur um seine eigenen Angelegenheiten zu - kümmern, wenn man nicht gerade .seine Hilfe derlangt. Sonst wird gar -kein-Unters schied geMchj. Auch das Ewig-Mb-

Ischewird ausgenommen, wenn eS' kommen will. Wi man sieht, herrscht eine beachtenöwerthe StaatSm'ännischkeiti in den Grundprincipien dieser Colonie. Die Mitglieder; leben hauptsächlich von Brot, Fischen, Jagdthieren, Speck.

Kartoffeln und Mehlsuppen, und Jeder muß feine Kocherel selber besorgen. Zu kaufen brauchen sie r.ur sehr wenig, und diese Lebenshaltung kostet selten mehr. als $1 die Woche für die Person. Im Sommer wird gefischt und im Winter gejagt. Das gesellige Leben ist ein ganz reges, zumal viele -Mitglieder der Colonie musikalisch sind und in mondhellen Nächten auf einem. großen. Floß Concerte geben. So führen diese Wasser - Ansiedler Im Schatten einer großen und sehr geräuschvollen Stadt ein völlig unabhängiges und zufriedenes Dasein. Verbreitung von Neuigkeiten. Eine sehr große Rolle im heutigen Verkehrsleben spielt die möglichst schnelle Verbreitung von polnischen und financiellen Tagesnemgkeiten. Eine Methode zur schnellsten Verbreitung derselben wurde von der Agentur Havas in Paris eingeführt. Derscl ben liegt ein System zu Grunde, welcheö Telegraph und Schreibmaschine combtrnrt. Die dazu benutzte Ma schine ist vom Amerikaner Wrizht crfunden, für den in Rede steh:nden Zweck modificirt und repräsentirt in ihrer jetzigen Gestalt einen idealen Apparat für das Redactionsbareau einer Zeitung. Ein Operateur der Centralstation sendet die Neuigkeiten in weniger als ein Drittel der Zeit, welche die telegraphische Uebermitte lung beansprucht, an alle Subskriben ten, wobei absolute Genauigkeit garantirt wird, weil derselbe das geschriebene Original vor Augen hat und Entstellungen, Auslassung in etc. unmöglich sind. Das System :t aller dings sehr complicirt, es sind ab:r alle Vorsichtsmaßregeln gegen Störungen und Unterbrechungen getroffen. Die Leitung geschieht durch unterirdische Kabel. Die Maschine unterscheidet sich vvn den amerikanischen Tickers" da durch, daß an Stelle des drei ntt Zoll Streifens eine 6 Zoll breite Pa pierrolle benützt wird. DaS Princip ist das einer SchrZlbmaschm:: Zedtk Taster ist mit einem Commutator ver bunden, welcher den Stromschlu durch daS Lineal vermittelt, auf dem sich eme Anzahl von Stromempfan 'gern befindet. Ein Tyvenrad, weißes vom Strome' der Cemralstat'.o'r ve wegt wird, druckt die empfangene Nachricht auf eine Papierrolle, analog der Schreibmaschine. Der oben tz Mahnte Commutator wird durch einen kleinen Motor betrieben. - Deutsch, LBcal.??arlten. ONÜrtngsn. Apolda. Hier stießen Arbeiter, die mit . dem Abbruch deö neben ''dem vurcy sseuer zerstörten ZttestaurantS Surgerverein" geleqenen Rechenbachfchen Hauses beschäftigt sind, auf eine mehrere - Hundert Münzen enthaltende Vase. Der Fund dürfte für Münzen kenner von großem Werthe sein, da die Stücke auö dem 14., 15. und 16. Jahrhundert stammen. C o b u r g. Allgemein wird hier über große Stille im Geschrieben geklagt, während sonst im Frühjahr der Geschäftsgang in vielen Branchen em recht lebhafter zu sein Pflegte. . Eise nach. DaS Wagner-Mu-seum. das bekanntlich Elsenach erwor den hat, wird dem Vernehmen nach in der Fritz Reuter'schen Villa, jetzt der Schiller - Stiftung gehörig, seine Un terkunft finden. , Z e u l e n r o d a. Durch den Gen darmen Hern hier ist aus dem Ritter aut Silberfeld der seit 1891 wegen Kirchendiebstahls in sechs Fällen steck brieflich . verfolgte Handarbeiter Krug auS Kirchenthumbach verhaftet worden. C3reftl?c-,eatt7t 8tTm D a r m st a d t. Von der hiesigen Polizeibehörde wird eifrig -nach dem verbleib des feit März von hier verschwundenen Studenten Felix Kirchstein, 21 Jahre alt, aus Berlin, ge sucht. Von der Behörde wird vermu thet.Kirchstein, der zur Zeit seines Ver schwindenS in Mainz gesehen wurde, habe - den Tod in den Fluthen des Rheins gesucht und gesunden. 'Gießen. Im . hiesigen Untersu chungS-Gefängniß erhängte sich der Liehhändler David Sommer, der sich wegen ewuazerung eines oeiannten verschuldeten Fürsten in Haft befand, ffür Wechsel in Höhe von 18.000 M. verlangte er fürProlongation und Zinsen 15.000 M. extra. Sem Rechtsanwalt legte nach Bekanntgabe dieses Umstandes fein Mandat als Vertheidiger meoer, worauf Sommer den . -. .,5 i Selbstmord oousuyrle. Oppenheim. Ein fünfzehn Zäbriaer. Taglöhner von Waldülvers beim machte sich daö Vergnügen, in den Taschen verborgen zwei Sperlinge mit in den' Fortbudungsunterncht zu drin gen und die Thiere daselbst fliegen zu lassen. DaS Schöffengericht verur theilte den Thäter wegen groben Un fugS zu zwei Tagen Haft und Tra gung der entstandenen Kosten. Vlsag-LotNrtng. Metz. Dieser Tage wurde ein früherer Feldwebel, Namens, Memecke, -der früher am Artmene-Depot ange istellt,war, verhaftet. ES handelt sich um Begünstigung des LandesverrathS -durch Hergeben von geheim zu halten'den AuZristungsgegenständen für die .Artillerie. . Metneae wurde dem vor izwei Monaten in derselben Sache ver chafteten Kohlenhändler Hanne und idem bereits feit der Angelegenheit Js mert .in Haft befindlichen sächsischen Sergeanten gegenüber, gestellt. Nach !vem Verhör ward Memecke verhastet. r- Em der den Soldaten wegen ferner vußerordentlichen Strenge vielgenannter hiesiger Militär-Auditeur ist spur loS verschwunden.' In der Stadt ae hen die unglaublichsten .Gerüchte .her- " rrv f. . rt v i -. um. Ule verscyleoene Slalttr melden. vuroe der ursche des Verschwunde nen derbaftet.

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Liii,tpstx. Freudenberg. Im nahen Witzlhofen lockte der Bauer Johann Wagner feine als brav und tüchtig-be-kannte Frau auf den Boden der Scheune und spaltete ihr dort mit einer Axt den Kopf. Da die Aermste , vermuthlich nicht sofort starb, versetzte der entmenschte Gatte d-erselben noch ungefähr ein Dutzend Stiche, die ihrem Leben ein Ende machten. - Nach vollbrachter Blutthat stürzte Wagner den Leichnam vom Boden herab und erzählte, als die Leiche von Nachbarn entdeckt wurde, die Ermordete sei vom Boden gefallen und so um's Leben gekommen. An die Wahrheit dieser Angäbe glaubte vom ersten Augenblick an Niemand und so wurde denn sofort. die Anzeige erstattet und Wagner verhaftet. Speyer. Wasser statt Wein erhielten die Weinliebhaber, die sich kürzlich zu der in Budenhofen abgehaltenen Versteigerung der einem, dortigen Wirth gepfändeten Weine eingefunden hatten. Als die Käufer den ersteigerten' Rebensaft kosteten, zeigte es sich, daß das Zeug durchaus ungemeßbar war. Verschiedenen Leuten wurde es nach dem Genuß des Getränkes übel. Es stellte sich heraus, daß von dem Wirth der eigentliche Wein nach der Pfändung verkauft worden war. Die halbleeren Fässer hatte er sodann einfach mit Wasser gefüllt. Der Wirth erhielt vier Monate Gefängniß, sein Küfer 2z Monate Gefängniß. tfavttvtu München. Der 13jährige Sohn der Friseur Schnellinger'schen Eheleute zu München besucht die Realschule und hatte eine schlechte Censur mit nach Hause gebracht, worüber seine Eltern nicht sonderlich erbaut waren. Frau Schnellinger, welche die Veranlassung gegeben haben soll, daß der Junge eine höhere Bildungsanstalt besuchte, nahm sich die Affaire so zu Herzen, daß sie beschloß, gemeinsam mit ihrem Kinde in den Tod zu gehen. Sie ging mit dem Knaben nach dem benachbarten Giesing, woselbst Beide in den reißenden Jsar-Arm sprangen. Auf daö Geschrei deS mit dem Tode ringenden Knaben , ulte ein Gendarm herbei und rettete mit eigener Lebensgefahr Mutter und Kind, worauf Beide nach dem Krankenhaus gebracht wurden. , A m b e r g. Von einem jähen Tode wurde Herr Apotheker Ludwig Ströll ereilt, als er den zwischen Ursensollen und Weiherzant gelegenen Theil seines Jagdgebietes beging. Wohl in Folge von Ermüdung ließ Herr Ströll sich an einer Böschung zu kurzer Rast meder, schlummerte ein und brachte, wahrscheinlich durch eine plötzliche Vewegung im Schlafe, das zwischen den Knieen lehnende Gewehr zur Entla dung. Der Schuß drang in den Kopf und suhrte den sosortlgen Tod herbei. Augsburg. In einem Ausflugsorte in der Nähe von hier wurde dieser Tage die schrecklich verstümmelte Leiche eines ermordeten mngen Man nes ! aufgefunden. Die Leiche weist ungefähr 25 Stich- und Hiebwunden auf. Der Schädel ist durch Schläge mit emem stumpfen Instrument zu Brei zermalmt. Ueber die Person deS Ermordeten und des Morders ist noch nichts bekannt. rvut,mvera. Stuttgart. Zugmeister Werck. welcher -sich aus einem Guterzuge be fand, ist beim Passiren des Cannstatter Turmels vom Zuge heruntergefallen und vor? einem nachfolgenden Perso nenz'e überfahren worden. Dem Unglücklichen wurde der Kopf vom Rumpfe getrennt. Backnang. In Oberbrüdern sind in der Nähe des Pfarrhauses zwei Scheunen, dem Lowenwirth Müller ge hörig, abgebrannt. Das. Feuer soll durch Kinder entstanden sem. Crailsheim.. In der Nähe der Reichertsmühle wurden zwei Landleute von Oberdeufstetten . und Lautenbach nach vorangegangenem Streite meuch lings überfallen und mit Messern so zugerichtet, daß der eine Namens Preis von Oberdeufstetten, Vater emer, zahl reichen Familie, bereits seinen Wunden erlegen ist. Der zweite liegt schwer verletzt darnieder. Der Hauptubeltha ter. ein 60jähr. Mann, soll bereits ver haftet fein. Fellbach. Der 23jährige Gotth. Heubach, Soldat beim 3. Jnf.-Regt., der sich in Urlaub befand, wurde Abends auf dem Heimweg in sein elterliches ' Haus, dem Bahnwarterhaus No. 83 überfahren und sofort getödtet. Freudenstadt. Die Frau deL Fuhrmanns H., dessen Haus ber dem kürzlich hier stattgehabten Brande in Flammen aufging, ist tobsüchtig ge worden. G ien gen. In der Nähe von Vallmertshofen wurde auf dem Felde die von Füchsen und Raubvögeln stark angefressene Leiche deS ledigen, 49 Jahre alten Maurers Ulrich Seeger von Altenberg aufgefunden. Da .der Todte den:Winter über, in der Regel ortöabwesend war, , wurde er nicht vermißt. . Göpvingen. Am Ostermontag feierten hier zwei Ehepaare ihre goldene Hochzeit: der 80jährige HutmacherKarl v. Eiff mit seiner 70jährigen , Frau Marie, geb. Kommerell, und der .74jährige Baumwärter Anton Etegmaier mit ferner 69iahngen Frau Jostpha, geb. Kummerle. , : Rottweil. Schultheiß , Lang von Neuhausen, Oberamt .Tuttlingen, wurde wegen Unterschlagung von Avltsaeldern in Untersuchungshaft abführt. ' - vadn. Karlsruhe Im Hardtwald wurde der Bäcker SiemenS aus Düsseldorf. der in der. Westendstraße und Fichtenstraße . hier .Einbruchsdiebstähle verübt hatte, verhaftet. Siemens hat auch in Frankfurt, Pforzheim und anderen Städten seinsauberes Handwerk ausgeübt. Dittigheim. Das 6 Jahre alte Enkelchen des 'Lehrer S .Mackert, daS auf Bksuchhier weilte' stürzte-in den Mlunsl und itiml

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.trm ur l. I kj C !ufT;rn die Verhaftung des Hotelbesitzers Zum Adler. eineS gutrenommirten Gasthofes. Der Mann steht im Verdacht, .wen in seinem Hause entstandenen Brand angestiftet zu haben. Glücklicherweise wurde das Feuer rasch entdeckt und gelöscht. Kürnberg. Zimmermeister I. Kiefer von Sattelhos wurde von einem stürzenden Balken getroffen und am Hinierkopfe verletzt. Kiefer arbeitete weiter, stürzte aber in einem Schwin delanfalle vom zweiten Stock in den Keller und erlitt schwere Verletzungen. Schwetzingen. Die Vordere!tunqen für die vom 19. bis 23. Mai hier stattfindende Spargel - Ausfiellung sind so weit gediehen, daß eine starke Beschickung derselben erhofft werden kann. Außer Rohspargeln aus Baden und der Rheinpfalz sind auch ? , . ?. -tr. . coniervirie pargern auer zayrgange zugelassen, fowie Bücher und Geräthschaften für den Spargelbau. Die Preise bestehen in Geldpreisen, Medaillen und Diplomen. Pforzheim. Kürzlich verschied nach längerem, schwerem Leiden Gymnasialdirector Dr. H. Schneider. 9 S6nv,s,. Bern. Bei einer unvorsichtigen Bootsahrt unterhalb der Schwelle" dahier ertrank der 24jährige Sohn des Herrn Lehrer Seiger an der Neuen Mädchenschule. Mit heldenmüthiger Aufopferung hat ein kleiner Knabe in Jnterlaken sein Schwesterchen vom Tode gerettet und ist dabei selbst umgekommen. Er zog die Kleine auf einem Handkarren hinter sich herals ein Fuhrwerk mit zwei scheu gewordenen Pferden daher raste. Der Knabe warf rasch das Schwesterlein über den Straßenzaun in eine Wiese, fand aber nicht mehr Zeit, sich selbst zu retten und wurde von. den Hufen und Rädern zermalmt. Es bestätigt sich, daß der Mörder des Pfarrers Ollier in der Beatenbucht verhaftet ist und hierher ausgeliefert wird. Nach seiner Verurtheilung in Bern wird er nach Böhmen weiter transportirt, wo er ähnlicher Verbrechen wegen denStrang zu gewärtigen hat. Aargau. In Brittnaü rettete ein Vater sein Klnd vor dem Tode dadurch, daß er sich selbst unter ein mächtigeS einstürzendes Scheunenthor 11 ,m - r r n 1 iicuic, va leinen leoilng sonst erschlagen hätte. An den erhaltenen Verletzungen ist er einige Tage darauf gestorben. Die Einwohnergemeinde Aarau bewilligte weitere 200,000 Francs für das . Elektricitätswerk, das im Ganzen eine Million kosten wird. ' J-urrcy. müssen vieses Jahr neue große Bauten für die Wasserver sorgung erstellt werden, .da die bisherige Anlage nicht mehr genügt. Nothwendig ist namentlich ein neues Pumpwerk und große Filtrirkammern. Der Kindsmörder Ad. Völliger hat gegen das schwurgerichtliche Urtheil Kassationsbegehren eingereicht. 2)ftrcf4?. Wien. Beim Verlassen eines hier eingetrosfenen . Schnellzuges der Westbahn entfiel einem jungen, aus Paris kommenden Manne ein anscheinend mit rothen Bonbons gefüllter Glascylinder. Die Untersuchung des von Polizeiagenten aufgefundenen Eylinderinhalteö ergab, daß die Bonbons" Pillen von stärkstem Sublimat waren, von denen eine einzige Pille zur Tödtung von zehn Personen hinreichen würde. Nachforschungen - nach dem verdächtigen Reisenden sind angeordnet worden. Bodenbach. In Seldnitz brannte die Dachpappenfabrik von Josef Umlauft & Co. vollständig nieder. Von den Vorräthen ist das meiste verbrannt, die Fabrik sammt Vorräthen waren versichert. I UtütmetiOU cslessle-?zise. Ococcsicl. Ls5: Harter Z4.96. Guter gelb tz3.66. SewLhnl. gelber 53.31. Cftffwi geröft. Banner, Lion und Javo 21. 75e(i50PfdeSm) ? Capital 21Xc Pilot 21e Dakota 20e Brazll ISjc vetr. Sepfel 7je PsirZlchel4Xe , Connthm be Pflaumen 7c , : Lprikosen lle . Früchte und Oeraüse. 'epfelperFaßtzlLO - Citronm per Kiste Z4.00 Orangen per Kie Z3.76 s Kraut per Faß O2 .50. .Zwiebeln per Faß $3X0 ZZübenperFaßZlO i: : Lohnen per Lufhel $2.00 . Kartoffeln per Bushel 80c. ' S2ß,Kartoffeln per Faß tzS 00 Nkhl. ' Ointer.Wei,en pat. $4.00 ' MhjkhrMzm y al $4.00 Wmter tra $20 Gewöhnliche tzl.TS kezemnehl $3.10 .vafnzrüe$S.7ö ' vutter, Vier und oeflkgsl. ' Outter, friZche.Sountrd 10c. -,rrtsch p Dutz. lle ä:';Cil: Z-rt t tti:&-. Cfrir.3 CllittcJ Le : Lne Le : SätTcs

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