Indiana Tribüne, Volume 18, Number 230, Indianapolis, Marion County, 10 May 1895 — Page 2

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Zndiana Tribüne.

Erschcmt Taglich und Sonntags. Die tZgliche. Tribüne' kostet durch den Träger 13 CentS per Woche, die eonntaaS,Lrioüne' B QMS per Ooche. Seide zusaen 15 Cents der es Cent per rkonat. Per Post außerhalb der Stadt iugekchiZt in Vorausbezahlung V per klahr. vffi, 18 Süd Alabama Stratze. JndiarapoliS, Ind., 10. Mai 1895. (Cx1fltacWIcCTM50Rtfnj.i Streiflichter von der Gartenstadt. ' Chicago, in MailüsterlZ Säuseln. ßnäWg schaut' der Hunmel aufie wenig beneidenswerthen Gartenstadtler nieder, welche im Anfang des Wonnemonats ihre Wohnung wechsein, und deren Zahl durchschnittlich auf 100,000 veranschlagt wird und Heuer ganz gewiß nicht geringer ist, als gewöhnlich, und sendet ihnen eine kühle Brise, wegen de?en sie gerne den Staub und Schmutz sich als Dreingäbe gefallen lassen. Sie haben es immer noch besser, als mancheLeidensgenossen anderwärts. Wie männiglich bekannt, haben die Maitage das Haupt-Privilegium, zur sommerlichen Betrachtung socialer fragen zu dienen. Doch läßt sich gerade aus der Gartenstadt augenblick lich wenig in dieser Hinsicht plaudern, und das Wenige ist nicht vom Besten. Die sich rasch in ihr neues Sommerczewand werfende Mutter Grün bringt es ja mit sich, daß der Nothstand sich weniger empfindlich fühlbar - macht, als in den dergangenenMonaten; aber wie groß die Beschäftigungslosigkeit och immer ist, kann man an dem gewältigen Andrang vor allen Gesschäftshäusern sehen, wo irgendwelche Llrbeitsiräfte begehrt werden, wie noch n vielen anderen Erscheinungen, die sich seit 1893 erst wenig geändert haiben; so ungern es auch die Chicagoer .Patrioten oder die Liebhaber großer örtlicher Concurrenz auf dem Arbeitsmarkt zugestehen mögen, so ist es nichtsdestoweniger eine Thatsache, daß such wie vor Arbeitssuchende im Allgemeinen gut thun, ihre Schritte nicht nach der Wir.dstadt zu lenken! (Trotzdem jüngst wieder ein viel gele.senes englisches Blatt dahier ausgeTechnet" hat, daß in Chicago ein Arbeiter mit Weib und Kindern Vortrefflich mit $1.25 pro Tag bestehen Zönne, herrscht bei den NächstbetheiZigten eine ganz andere Meinung von dieser Vortrefflichkeit-.) Außer den Ezpreßmenschen . und Hausreinigern gehören gegenwärtig ,in Chicago die Bilderrahmen-Handler zu den beschäftigen Geschäftsleuten. Das erscheint etwas kurios in schlechten oder doch matten Zeiten, legt aber wiederum nur Zeugniß von Chicagoer Mnternehmer-Genie ab, das es verbanden hat, einen ganz unerhörten Bhm" in dieser Hinsicht zu schaffen. Im Anschluß' an 'die Columbische Weltausstellung war- eine ungeheure Manie für 'billige 'illustrirte DarstelZungen dieser Weltausstellung gezüch- - 4et worden, welche als Prämien für alles Mögliche,- bis herab zu Brotleiben in bestimmter Anzahl, geboten wurden. Unmittelbar darauf ist nun eine ebenso große Craze" für bunte .Abklatsche aller erdenklichen Kunstwerke künstlich erzeugt worden, und während jene" ersteren' billig waren, kosten diese letzteren sogar nichts." Da muß natürlich mit vollen Händen zugegriffen werden, gleichviel, ob inan die Dinge, mit denen diese Meisterwerke- verschenkt werden, sonst bedürfen würde, und sogar ohne Rücksicht auf Entbehrungen, die man sich hierdurch auferlegen muß. Selbstverständlich erfordern die Bilder auch Rahmen, und da haben sich menschenfreundliche Händler gesunden, welche aeradezu Unglaubliches' in billigen Bilderrahmen leisten. Die Folge ist ein ganz märchenhaftes Aufblühen dieser Geschäfte, resp, auch aller anderen, welche nebenbei in diese Industrie hineinpfuschen. Da sage noch einer, daß in unserer Zeit die Kunst" nicht Gemeingut der Massen sei, mögen auch die Künstler anders darüber denken! People want sornething for nothinff (?)", so äußerte sich mir gegenüber jüngst ein hervorragender artenstädtlicher - Bilderrahmen-Händler, und darin liegt thatsächlich - das anze Geheimniß dieses Buhms. Die Chicago Geschäftsleute auf vielen Gebieten haben übrigens der--jKiitSenfa viel Grund, wie Russen und ander Europäer, von dem Mitbewerb der Japaner besorgt zu sein. Noch ist die japanische Colonie in der Gartenstadt klein und durchaus nicht concentrirt; aber gerade in ihrer Vereinzelung übe? ein weites Gebiet $,m im Gegensatz zu dem geschlossen auftretenden Chinesenthum . ...... m 1 r . l- " liegt Sie (vesayr, say oie inoer oes .Sonnenaufgangs Landes", unbese hen einen großen Theil der Geschäfte mit ihrer unwlderstehllchen Eroberergeschicklichkeit an sich reißen könne, ehe ihre Bedeutung besonders in dieAugen springt. Wenn es so weitergeht, wie es in der jüngsten Zeit diesbezüglich geganaelr tft, so mag Chicago in verhältnißmäßig naherl Zukunst" eine japanische Frage", erster Güte haben. Das bezieht .sich .icht blos auf die reelleGeschäftZtöätlgkeit, sondern auch auf Geschäfts schtuß - Ausverkaufs".Schwindel und andere Praktiken, welche in der Windstädt in hoher Blüthe stehen. (Geht man doch neuerdings in Chicago sogar soweit, kecklich . .Ausverkäufe zur Auflösung" von Firmen zu veranstalten, welche gar licht ezistiren und noch nie ezistirt halen!) ' : In Zeiten von i weitverbreiteter BeschäftizungSlosigkeit ist es , ganz natürlich, daß neue Industriezweige aller möglichen Art auskommen, und Chi-. cago scheint fcasür ein besonders gün- . LZaes i?eld an bieten, wenigstens sür

Diejenigen, welche es zu dearbeiten verstehen. . Fast beständig mache ich unter der ' Hand allerlei erbauliche Wahrnehmungen dieser Art. So ha! sich jetzt hier ein bedeutender Zweig des Straßenhausirerthums herausgebildet, welcher ausschließlich mit dem Verkauf falscher Bärte, zu 5 Cents das Stück, blühende Geschäfte macht. Au was Allem diese falsche Bärte aukerhalb der Carnevalszeit dienen müssen, das mögen die Götter wissen. Eine nicht gerade verschwindende Anzahl Chicagoer lebt derzeit aus schließlich davon, daß sie in Phonoaraphen hineinschreien oder hinein singen, welche Phonographen dann in einem der vielen Geschäfte ausgestellt werden, die sich jetzt hier nebenbei da. mit befassen, jedem Neuaierigen zu je 5 Cents Worte oder Lieder von iraend welchen berühmten Persönlichleiten" zu bieten. Diese famose Edison'sche Erfindung ermöglicht es dem Menschen heutzutage, gleichzeitig an vielen-Orten mit eigener oder geborg ter Stimme zu lügen und sogar iv alle Ewigkeit hinein, so lange die Phonographen noch da sind! Ja. Chicago ist eine große Stadj für neue' Berufe. die Chicago Columbusse" aber, welche ei? " In-t-resse daran hätten, solche zu ent. deck,n. sind leider noch immer viel zu ?al'!r'ich, selbst für das große Terrair der Kartenstadt! Verschiedene gelun.

zene 'Enthüllungen, die in der letzten Feit zufällig erfolgten, deuten darauf hin, daß auch die Schwindelbettel-Jn dustrie . hierorts immer erfinderischer and vielseitiger wird, obwohl sie wahrscheinlich noch immer Hirne derjenigen von New York etwas zurückstehen muß. Es ist übrigens gute Aussicht vorHanden, daß Chicago nächstens auch in tinem anderen, würdigeren Punkte fteto Fork erreichen oder übertreffen wird. Die hiesige Kinder-Hilfsgesell-schaft geht nämlich darauf aus. den Kmdern der -Armen SommerserienSchulen, in Verbindung mit Erho-lungs-Ausflügen, zu bieten, wodurch viel dazu beigetragen werden könnte, die Kinder in der heißesten Jahreszeit vom Straßenlungern fernzuhalten, ihnen gleichzeitig nützliche Thätigkeit und Erholung in gesunder Luft zu bieten und bis zu einem gewissen Grade auch der privat-industriellen Kinderausbeutung entgegenzuwirken. Es wäre natürlich eine sehr weitgebende Ausdehnung dieses schönen Gedankens denkbar; - aber wenn das Unternehmen unter schulräthlicher Beihilfe auch nur zum kleinen Theil das hält, waS es verspricht, so wird es schon einen erfreulichen Fortschritt bedeuten. Ich habe in früheren Briefplaudereien es öfters gerühmt, daß in Chicago die Parks, die Lungen der Stadt", so zahlreich sind. Aber es stellt sich immer mehr heraus, daß sie dems gegenwärtig vorhandenenBedllrfniß doch nur sehr unvollkommen genügen, und von den 28 verschiedenen Parks (ungerechnet die vielen kleineren freien .Plätze) gerade die dichtest bevölkerten und ärmsten Stadttheile entschieden zu wenig abkriegen. Es ist mit Freuden zu begrüßen, daß sich jetzt mit Beginn des Sommers eine ziemlich starke Agitation für. diesbezügliche Abhilfe regt. Zum guten Theil hat daö Chicagoer Parksystem bisher weniger der Rücksicht auf die Bedürfnisse der allgemeinen gartenstädtischen Menschheit, als auf Geschäftsspeculationen sein Entstehen zu verdanken gehabt! Die Weltausstellung hat doch viele Gartenstädter gelehrt, waS ein wirklicher Park ist. und dielfach eine Begehrlichkeit" hinterlassen, welche dem Fortschritt nur förderlich sein kann. Das Chicagoer Deutschthum hat mir in der jüngsten Zeit auch wieder einmal eine innerliche Freude gemacht. Meine am Schluß des vorigen Briefes an Sie ausgesprochene Hoffnung, daß der Damrosch'schen Wagner-Opern-truppe nicht die Puste hier ausgehen möge, hat eine glänzende Verwirklichung gefunden, und dieser großartige, wenn auch nur sich über eine einzige Woche erstreckende Erfolg konnte auch dem Schwarzseher wieder einen Beweis liefern, daß es noch Chicagoer Deutsche genug gibt, welche gekegentlich gerne der Kunst selbst ein erkleckliches Opfer bringen, wenn das Gebotene wirklich darnach ist! I. R. Die Elektrisch, Uebertragung von Photographien. "" Von dem internationalen Pateiübuau Carl Fr. Reiche wird ein neues Verfahren für. die elektrische Uebertragung von Photographien mitgetheilt, das in der Praxis bereits mit Erfolg angewendet ist. Der Erfinder verfahrt in der Weise, daß das photographische Negativ, welches telegraphisch übertragen. werden soll, zunächst einer Platte aufgelegt wird, die eine durch chromsaures Kali lichtempfindlich gemachte Leimschicht als Oberfläche besitzt. Wird diese Platte dem Licht ausgesetzt, so werden die vom Licht getroffenes Stel len der Leimschicht in Wasser unlöslich, so daß beim nachherigtn Auswaschen der Gelatinplatte ein "reliefartiges Bild entsteht, bet - welchem ' die schwarzen Stellen hoch, die-weißeir tief-erscheinen. Diese Platte wird umeine Walze gebogen. die'ähnlichwie jene der Phonographen eingerichtet ist, d. h. in rotirende und dabei aber.'gleichzeitig seitlich fortschreitende. ; Bewegung versetzt wird. Diese Walze resp, die darüber gebogene präparirte Platte berührt eine an einen Hebel befestigte Nadel, die also beim Drehen der Walze jeden Punkt derselben einmal berührt in ihre Vertiefungen eindringt und auf die Erhöhungen aufsteigt. Das 'andere Ende des Hebels dagegen bildet eine breite, linealartige Fläche,' aizf der einzelne hammeiartige Hebet 'anfliegen, äderen Enden ,w:edemmM:neinettektris' Stromleituna sich anlegrnjedoch nicht direct, sondern jedes Ende aegen eine Reben-

Nttung'. die' sich von oer Hauptleitung abzweigt und einen Leitungswiderstand eingeschaltet enthält. Dreht sich die Walze, wie beschrieben, so kommt das Ende des den Stift tragenden Hebels dann am höchsten zu stehen, wenn der Stift in den am tiefsten ausgewaschenen Stellen: des Gelatinbezuges liegt, ir Folge wovon sämmtliche .Hebel gegen alle Nebenleitungscontacte gedrückt, mitbin der Strom in der Leitung am kräftigsten wird, während umgekehrt bei den hohen Punkten nur ein oder wenige Contacte den Schluß der Leitun herstellen und nur einen schwachen Strom in der Fernleitung erzeugen. Diese letztere führt nun, zum Aufnähme - Apparat, der aus ben einer solchen Walze führt, auf deren Umfang jedoch ein Gravirstichel gedrückt wird, der sich an einem Hebel befindet, dessen anderes Ende einem in der Fernleitung eingeschlossenen Elektro-Mag-neten gegenüberliegt. Die Wirkung des Apparates wird nun dem Leser sofort klar sein: Liegt der Stichel der Aufgäbe Walze in einer Vertiefung des Ueberzuges,, so wird, wie gezeigt, ein starker Strom erzeugt, mithin der Elek-tro-Magnet d5r Empfangsstation stark angezogen und der Stichsl ties in. den Walzenumfang des ' Empfangs-Apva-rates gedrückt, so daß dessen Arbeit genau der wechselnden Stromstärke entsprechend eine getreue Gravllr des in weiter Entfernung befindlichen Origirials liefert. Wie ersichtlich, hängt die getreue Copie von der wechselnden Stromstärke, diese -aber wieder von der Zahl der Wi verstände ab; wie der Erfinder behauptet, sollen jedoch zehn Stück derselben genügen, um alle Nuancen und Schattirungen wiederzugeben' Abdrucke, solcher Gravüren zeigen ein von vielen parallelen Linien, ähnlich wie beim Holzschnitt, durchzogenes Bild, bei dem sich die Schatten als Verbreiterungen der einzelnen Linien genau wie beim Holzschnitt repräsentiren. Wenn nun auch das System der Vervollkommnung fähig ist, so ist damit doch gewiß ein großes Problem im Princip gelöst, welches z. B.' gestattet, daß eine Zeitung schon nach wenigen Stunden ein Original eines Ereignisses bringen kann, welche? auf diese Weise telegraphisch von irgend einem Theile der Erde übermittelt wurde. UM Gigantische Untttnelmtn.

Die modernen Errungenschaften auf allen Gebieten der technischen Wissenschaften haben das Wort Unmöglich" fo zu sagen aus dem Lexikon der In-, genieure gestrichen; wenn es nur an dem nervu3 rerum", dem nöthigen Gelde, nicht fehlt, lassen sich heute Projecte ausführen, welche noch vor wenigen Jahrzehnten in das Reich der Phantasie verwiesen worden wären. Das Project einer Eisenbahnverbindung derOstküste Asiens mit dem Westlichen Europa, welches lange als eine Utopie galt, rückt seiner Vollendung immer näher und der Bau der Trans-anden-Bahn ist ebenfalls in greifbare Nähe gerückt. Diese beiden Unternehmen sind zweifelsohne die gigantischsten Werke unserer Zeit. Nach dem Ausbruche des jetzt beendeten Krieges zwischenChina und Japan hat die rufsische Regierung den Bau der transstbirischenEisenbahnen unter dem Aufgebot fehr starker Kräfte gefordert. Seitdem die Japaner kein Hehl daraus machen, daß sie auf dem asiatischen Continente festen Fuß fassen wollen, sind die russischen Staatsmänner darauf bedacht, die Interessen ihres Reiches in jenen fernen Ländern in der entschiedensten Weise zu wahren, und deshalb wird an der Vollendung der transsibirischen Eisenbahn mit ungewöhnlicher Energie gearbeitet, denn jene Sienenverbindung hat nicht nur eine ungeheuere commercielle, sondern auch eine sehr große militärische Bedeutung. Ohne jene Eisenbahn kann Rußland nur unter einem großen Verlust an Zeit und sehr großen Kosten an seine Ostküsten solche Truppenmassen werfen, welche mit einem großen modernen Heere den Kampf mit Aussicht auf Erfolg aufzunehmen im Stande sind. Darum kann es nicht Wunder nehmen, daß der Eisenbahnbau in dem östlichen Sibirien eine so große Beschleunigung erfahren hat. Bedeutendere Schwierigkeiten stellen sich dem Bau der Transanden-Eisen-bahn in SUd-Amerika entgegen. Dieser Schienenweg soll sich von dem Karibischen Meere durch daS Hochgebirge der Anden nach der Südspitze des Continents erstrecken. Anfänglich schien dieses gigantische Unternehmen unauSführbar, trotzdem wurde es aber nicht aufgegeben. Die neuesten Vermessungen haben ergeben, daß der Bau einer Eisenbahn aus dem östlichen Ufer deS Amazonenstromes nach Valparaiso wohl möglich ist, freilich nur unter dem Aufwande ungeheuerer Kosten. An mehreren Stellen sind die Arbeiten in Angriff genommen und mehrere Eisenbahnlinien, die in Peru und in Chile bereits vorhanden sind, werden in das Unternehmen eingezogen werden. Die chronischen Unruhen in den meisten südamerikanrschenLändern sind als die Quelle der größten Schwierigleiten zu betrachten. Die Regierung von Peru hat zu viel mit sich selbst zu thun, als daß sie den Unternehmern die verlangten Garantieen bieten könnte. Bolivia möchte die Bahn so schnell als möglich vollendet sehen, da dieselbe der Entwicklung des Landes in hohem Grade zu Statten kommen würde; allein es fehlt dort an dem nervus ienim". Im Staatsschätze befindet sich kein Geld und die Capitalien des Landes halten ihre Taschen zu. Chile thut sein Möglichstes zur Beschleumgung des Unternehmens. Der Congreß dieser Republik hat durch ein Gesetz auf 20 Jahre die Zinsgarantie (4j Procent) für daö Capital der Transanden-Eisenbahn übernommen und Chile's Credit ist gut. Derjenige Theil der Eisenbahn, welcher auf dieses Land entfällt, ist bis auf 50 Meilen vollendet und die Zinsgarantie sichert den Bau der Schierc.mverbinduna von Valparaiso nach Buenos

Ätzres. Das anerkennenswert Vörgehen der Republik Chile wird hoffentlich ihren Nachbaren im Norden als Stimulus dienen; besonders wäre dies sehr wünschenswerth. soweit Peru in Betracht kommt, denn in diesem Lande

haben die schier unaufhörlichen Parteikämvfe und Bürgerkriege die friedliche Entwicklung in beklagenswerther Weise aufgehalten. Der Bau der Transanden-Eisen-bahn leide! unter mißlichen Verhaltnissen, die bei der transsibirischen Eisenbahn nicht vorhanden sind. Erstere berührt eineAnzahl von Staaten, deren Regierungen nichts weniger als stabil genannt werden können, wayreno mt Letztere sich von Anfang bis Ende in einem einzigen Lande mit unerschütterlicher Regierung befindet. In SüdAmerika kommt das Verhalten von einem halben Dutzend Präsidenten in Betracht, in Rustland dagegen nur die Attitüde des allmächtigen Zaren und dieser will den Bau der transsloirlschen Eisenbahn auf das Schnellste vollendet sehen. Daß der Bau der Letz teren nur im Hinblick auf strategische Nothwendigkeiten, die wiederum auS dynastischen Rücksichten entspringen, beschleunig! wird, kann der commerciellen Bedeutung des Unternehmens keinen Abbruch thun; wünschenswerth ist es nur, daß die Transanden-Eisen-bahn so schnell ihrer Vollendung entgegengeführt werden möchte, wie die Schienenverbinduncr mit der asiatischen Küste des Stillen Oceans SlegeSbeute der Japaner. Jetzt, nach Abschluß des Friedens jwischen China und Japan ist es sicherlich nicht ohne Interesse, etwas Näheres über die Kriegsbeute zu erfahren, welche die siegreichen Japaner im Verlaufe des Feldzuges eingeheimst haben. Einer seiner Zeit in Tokio verösfentlichten Statistik über die Kriegsbeute, welche die Japaner in der ersten Periode des Krieges bis nach der Einnähme von Port Arthur gemacht haben, ist zu entnehmen, daß sin in dieser Zeit nicht weniger als 607 Geschütze im Werthe von 10 Millionen Francs erobert haben. In Port Arthur allein wurden 330 Kanonen vorgefunden. An Handwafsen, nämlich Gewehren, Säbeln u. f. w.. fielen 7400 Stück im Werthe von 150.000 Francs und an Schießvorräthen 60 Millionen Patronen im Werthe von 500.000 Francs in die Hände der Japaner. Reisvorräthe allun wurden im Werthe von 250,000Francs erbeutet. Außerdem fielen 363 Pferde (10.000 Francs). 5 Millionen Francs in Metallgeld. 3326 Zelte (150.000 Francs), 447 Fahnen, 15 Dschunken,' 3 Dampfer, 2 Segelschiffe, 3 Kriegsschifft der Tsao-kiang", Mintsee" und Hai-tscheng", im Gesammtwerthe von 5z Millionen Francs in dieHände der Japaner. Nicht weniger als 22 Millionen Werth sollen ferner an Wagen, Werkzeugen, Maschinen, Torpedo ,Schießxulver, Kleidern u. s. w. von den Japanern erobert worden sein, so daß der Gesammtwerth der Beute, mit Ausnahme der Befestigungen von Talienwan und Port Arthur, auf 45 Millionen Francs geschätzt wird. In dieser Periode haben zu Lande und zur See 17 Gefechte und Schlachten stattgefunden, in denen die Japaner 413 Todte und 1665 Verwundete hatten. während die chinesischen Verluste sich auf 6620 Todte und 9500 Verwundete beliesen. Gefangene haben die Japaner nicht gemacht, denn nachdem man den gefangenen Chinesen die Wasfen abgenommen, ließ man sie laufen. Welche Kriegsbeute die Japaner in der zweiten Periode des Feldzuges gemacht haben, in welche auch die Eroberung von .Wei-Hai-Wei fällt, ist noch nicht bekannt. Doch weiß man bereits, daß in dieser Seefestung nach der Capitulation des Admirals Ting fünf größere Kriegsschiffe, vier Kanonenboot und mehrere Torpedoboote den Japanern zufielen. Die fünf größeren Schiffe sind das Panzerschiff Tschenyuen (7350 Tonnen) und die Kreuzer Tschi-yuen" (2350 Tonnen), Pingyuen" (2850 Tonnen) Kuang-ting" und , Kuang-ki" (je 1030 Tonnen). Alle diese Schisse, die einen sehr bedeutenden Werth darstellen, haben nur wenig Schaden gelitten und werden nach, kleinen Ausbesserungen der japanischen Flotte einverleibt werden-. Im Hasen von Wei-Hai-Wei befinden sich übrigens noch drei chinesische KriegSschiffe, doch dürfte es nicht möglich sein, diese wieder herzustellen. Der Panzer Ting-yuen" (7350 Tonnen) liegt geborsten auf dem Grunde, und nur dessen Stern erhebt sich noch über dem Meeresspiegel. Von dem Kreuzer Onei-yuen" (1300 Tonnen) starren nur noch die Schlote und die Masten aus dem Wasser empor, und der Kreuzer Lai-yuen" (2900 Tonnen) schwimmt mit dem Kiel nach oben. Wenn es nun auch nicht gelingt, diese Wrack5 zu heben und sie wiederherzustellen, so hat die japanische Flotte doch schon durch die obengenannten vier großen Schiffe eine sehr werthvolle Bereicherung erfahren. Die durch den Friedensschluß in japanischen Besttz übergegangene Insel Formosa wird in einer japanischen Zeitschrift in folgender Weise beschrieden: . Formosa, Insel an der Südostküste Chinas, ist von der Provinz Fukian durch die gleichnamige Straße - (100 Seemeilen) getrennt. Der Flächen inhalt beträgt 38.803 Quadratkilometer. worauf man drei Millionen Bewohner . zählte. Im Nordosten der Insel ist unsere Fayesima, d. h. Inselgruppe der Provinz Okinawa-ren ganz in der Nähe. Die Lage dieser Insel ist so günstig, daß man auf ihr gegen viele hundert feindliche Schiffe kämpfen und die Handelsmacht der ganzen Welt in die Hände bekommen kann. Falls eine civilisirte ' tüchtige Nation diese Insel besitzt.. Eisenbahnen

vaut And"'? das Emporkommen' von Handel und Industrie sich bemüht, so ist diese Insel der wichtigste Platz für Australien, Indien, Europa und andere Länder, ebenso wie .die Kehle für den Menschen. Dann wird Formosa Hongkong bedeutend überlegen sein. Die Insel wird in ihrer ganzen Länge von Norden nach Süden von einem dichtbewaldcten, mineralischen Gebirgsrücken durchzogen, auf dessen westlicher Seite echte Eingeborene, sog. Seibon, wohnen, die noch fast unbekleidet gehen, auf der östlichen Seite der Insel wohnen Chinesen. Die Insel ist so fruchtbar, daß man Zucker (im Norden), Reis, Tabak und verschiedenesGetreide im Uebersluß haben kann. Die Mineralschätze der Insel sind bedeutend. Man kennt Lager von Blei, Silber. Gold, Kupfer. Eisen und Steinkohlen, sowie Naphtaquellen. Haupthäfen sind am Nordende der Insei Tamfui (93.000 Einwohner) und Kelung; im Südwesten Takao (220,000) und endlich Auping, der Hafen von Taivan. Alle vier Häfen sind so groß .und tief, daß viele große Schiffe ganz ruhig ein- und auskaufen können. Nach dem chinesisch-französischen Kriege hat der chinesische Kaiser den General Liu-Ming-Tschian alZ'Generalgouverneur nach Formosa geschickt. Dieser baute eine kurze Strecke Eisenbahn und Forts, doch machte die Insel bisher keine bedeutenden Fortschritte

und blieb in dem barbarischen Zustand. Da die Chinesen den Werih dieser werthvollen Insel nicht in die Höhe bringen konnten, wurde die eng lische Insel Hongkong der Central Punkt des ostasiatischen Handels und dadurch weltbekannt, wahrend For mosa nur wenig bekannt ist. Falls das unglückliche Formosa den Chinesen entrissen und in die Hände einer civil! sirten Nation kommen wurde, so konnte Hongkong nicht mehr den letzigen Ver kehr behalten und nicht mehr der Handelscentralpunkt m Ostasien sem. Der Artikel schließt mit der bezeich nenden Bemerkung: Wenn Formosa als Kriegsentschädigung fr unseren glorreichen Sieg in unsere Hände kommen würde, so würde es unS nicht schwer sein, nicht nur im SkillenOcean zu herrschen, sondern auch das Ueber gereicht über die ganze Handelswelt zu bekommen. . Deutsche Lokal-Nachrichten. Vrovin, Mestkal, Dortmund. Die hiesige Straf kammer verurtheilte den bisherigen Führer der Socialdemokraten in Unna, den Schreiner Ernst Meyer, zu 9 Mo naten Gefängniß. Meyer hatte sich der Majestätsbeleidigung schuldig gemacht; den Polizeicommissar Neesen hatte ei in einer anonymen Postkarte mit einem Dynamitverbrechen bedroht und außer dem 35 M. unterschlagen, die für di streitenden Genossen ln Zürich gesam melt waren. Hagen. Durch eine Blutthat wurde in dem benachbarten Eilpe die Ruhe des Osterfestes gestört. Zwei Schwäger begaben sich in einer dortigen Wirthschaft in betrunkenem Zustande an einen abgelegenen Ort. Vorüber hende, die Blut unter der Thür hervor sickern sahen, erbrachen die verschlossen Thur und fanden den jüngeren der beiden Schwäger mit durchschnittener Kehle todt. Der Thäter, ein verheira. theter Fabrikarbeiter, entfloh in seine Wohnung und jagte sich dort aus einer alten Jagdflinte eine Schrotladung in die Schlafe und verschied bald darauf. Minden. DaS Kesselhaus de, Drake'fchen Leimfabrik wurde durch eine Benzin - Explosion zerstört. Ein Arbeiter wurde getödtet, zwei verwun det. VroVlni SNnVal7a. E s ch w e g e. Der neue Reichstags Abgeordnete für denWahlkreiö Schmal kalden - Eschwege, Pfarrer Jskraut, hat gegen 143 Bürger von hier, die den letzten vor der Hauptwahl erschienenen nationalllveralen, von rhm als beleidi gend angesehenen Wahlaufruf unterschrieben haben, die Privatklage beim Amtsgericht angestrengt. Unier diesen 143 sind auch solche, die in der Stich wähl für Jskraut agitirten. F r a n k f u r t a. M. Ein, Kassen böte der hiesigen Gold- und Silber scheideanstalt wurde am Schalter der hiesigen ReichZbank um 20.000 M. bestöhlen. Der Dieb wurde verhaftet. Den Betrag fand man vollzählig in einem Versteck auf. Der Thäter ist ein Hochstapler, angeblich ein Engländer. Schier stein. Mitte Februar ging ein junger Mann von hier von Oestrich aus über den damals zugesrorenen Rhein, kehrte aber nickt wieder zurück. Die Vermuthung, daß derselbe eingebrochen und ertrunken sei, hat sich jetzt bestätigt, da die Leiche diese? ManneL in Geisenheim gelandet worden ist. Schmalkalden. Ein mächtiges Schadenfeuer hat den Ort Floh betrvf fen. Im Ganzen sind sechs Wohnhäuser und drei Scheunen abgebrannt. 89i &tat. Hamburg. Der Rekrut Kaschewsky Palme, welcher den, Zuchthäuöler erschossen hat, würde vor der Front wegen bewiesener Pflichttreu, und Geschicklichkeit" zum Gefreiten ernannt. Der wegen OetrugS bezw. Unterschlagung von etwa 120,000 M. verfolgte HauSmakler Cohn ist hier verhaftet worden. Beim Spielen erhängte sich hier ein lljähriger Knabe Namens Pinnau. Daö Gerücht, daß der Knabe, der mit einem dreimal um den Hals geschlungenen Strick todt aufgefunden wurde, durch ein Verbrechen geendet habe, ist unbegründet. ählnbv& LudvigSlust. In der nächsten Nähe unserer Stadt, und zwar in der Waldung zwischen Grabow und GroßLaasch, wurde an einem jungen Mädchen ein Lustmord verübt. Der Name deS unglücklichen Opfers ist Anna Kahlstorff, in Groß - Laasch gebürtig und 22 Jahre alt. Das junge Mädchen, welches von seinerDienstherrsckaft, dem Kaufmann Leöpoldt -zu Graoow, für die Festtags beurlaubt-war,' wollte den. ca. einstündigen Weg zu Fuß zu-

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Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus,

4 Heilt sicher Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, - Neuralgie Neuralgie, rUcklegen, Ungefähr 150 Meter von der halbwegs liegenden Erabower Ziegelscheun ist die grausige That began gen. Der Mörder hat sein Opfer miß braucht, dann dasselbe durch drei Schüsse in den Kopf getödtet und die Leiche ca. 100 Meter weit in's Holz geschleppt. Hier wurde dieselbe von heimkehrenden Steinschlägern gesunden. Sternberg. Zimmermeister W. I. EhlerS feierte in bestem Wohlsein sein 60jährigeS Meisterjubiläum. , Waren. Hier feierte der auch in weiteren Kreisen, bekannte Korb- und Verseflechter Leberechi Fessel sein 60jährigeö Bürger- und 26jährigeS Dichterjubiläum. AuS Anlaß dieses Tages brachte ihm die städtische Kapelle eme Morgenmustkz auch gingen ihm im Laufe deS TageS viele Glückwünsche und Geschenke zu. QndjUtu Dresden. Nach langem, schwerem Leiden verschied Herr Geh. Hofrath Dr. Wilhelm Fränkel. der alSProsessor der Jngenieurwissenschaften zu den Zierden der hiesigen kgl. technischen Hochschule zählte. Annaberg. In einem auf Cunerödorfer Flur gelegenen Wäldchen wurde der Leichnam eineS Erhängten aufgefunden. Man erkannte in demselben den in den 70er Jahren stehenden Rentner Carl Nickel auS Buchholz. G l a u ch a u. Eine edle und brave That vollbrachte der 14 Jahre alte Schulknabe Johannes Leberecht Kleindienst dahier; als er sah, daß ein 8jähriaer Knabe Namens Morgner in die noch hochangeschwollene Mulde stürzte, entledigte er sich rasch seiner Kleidung und eilte dem Verunglückten zu Hilfe. Dadurch, van er des Schwimmenö tun dig war, gelang eö ihm, den schon ein Stück vom Strome fortgetriebenen . i mff&n itnVk tfit4sis& .'ü VllUVill stU ittvtuvti uuv tjiuuuu UU B Land zu dringend Leipzig. Ein Schlosser in der Locomonven - Reparatur - Werkstatt deS Baixrtschen Bahnhofes verzehrte vergnügt ein Stückchen Wurst, da er f tf rnrJ.. c m i sur naait .Pfennige in ver annne erwerben, als er plötzlich auf einen har ten Gegenstand biß. Bei näherer un terfuchuna stellte sich derselbe' als ein Traurin heraus, als dessen Besitzer der rührige Wurstverferrtger ermittelt wurde. Reichenbach i. V. Neulich Abends ist vas m ver Aldertstraße ge legene HauS deS Webermeisters Frei berge? abgebrannt. Geographisches. Nassauer" wollen bewacht sein, Potsdamer" wollen .gemacht" sein. Schwinfurter" wollen veracht't sein, .aiauer' wollen belacht sein. Betrachtung. Wie, riesengroß Dein Vaterland. Das kann Dir schon dies eine künden: Wenn Jemand Dir was schuldig ist. So wirst Du ihn so leicht nicht finden. Unglaublich. Unterofficier: Nun kann der Mensch den Griff noch nicht, und dabei haben wir ihn gestern ein halbes Jahr lang geudt: Aus der Geographie stunde. Lehrer: Was kannst Du mir von Annaberg sagend Schuler: Anna Berg heißt unser Dieustmad chen!" Im Restaurant. Sie: Ich liebe dieses Restaurant außerordentlich, seitdem sie den französischen Chef haben." Er (aufmerksam): Kellner, bringen Sie zwer Portionen .Chef"!" -.DeutlicheAntwort. Tom: Sagte May Dir die Wahrheit, als Du sie nach ihrem Alter fragtest?" Jack:-Ja." Tom: WaS sagte sie denn?" Jack: Daö ginge mich nichts anl ClatUhetiOL Oholesale-Vreife. Sroeerte. Zucker: Harter 54.96. Guter gelber $3.65. Gewöhn!, gelber $3.84. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java . 21. 7Sc(in)PfdeÄtkm) Capital 15c Pilot 21c Zbakota 20c Bra,U 19jc Vttr. epfel 7jc Pfirsiche 14c Sorintbe ntben 6c Pflaumen 7Zc . SprikofmIIXe Früchte und Gemüse. epfel per Faß 1.50 Citronen per ifte $4 00 Orangen per iste Z3.75 Kraut per Faß $2.50. wtebel per Fai $3.00 üben per ffai tzlO Bohnen per Lushel $2.00 artoffeln per ushel 80c. oüKartosseln per Faß f 3 00 ehl. Ointer.Qeizen pat. $4.00 Mudiavr,Ti,m ve m pat. $4.00 inter ertra $2.50 1t..fTx . M.m Levöhn!eS $1.75 Noszenmehl $3.10 VaserLrüZe $5.75 vutter, Ster und Geflügel. Ostter, friseZe Soüntry 10c ci, frisch, rD-Z.' 11c :S. CtT-itl: : VZztt Cc ttt Cfn Lprinz Dicken, Lc; $ZZ-tZc; Turky) ffrzn c; Ca Cr, Ct tlCDtn O.

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