Indiana Tribüne, Volume 18, Number 229, Indianapolis, Marion County, 9 May 1895 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erschemt Täglich und Sonntags. Die tZzliche .Tribüne- kostet durch den Träger 13 ScntS per Woche, dle eontagS,Tridüne' Ccxti per Woche. Selbe usame ISEentS der 55 CentS per Vonat. Per Post außerhalb der Stadt ,JgeschtZt t Vorausbezahlung V per llahr. Osft?: IQ Süd SUnframa Straße. Indianapolis, Ind., 9. Mai 1895. , (kotttrolftationen für Aus ' I wättdtrc?. i - - ' Vus Anlaß ba Zurückweisung mit ikelloser und erwerbsunfähiger Eintöänderer durck die amerikanische EinvJndtrüngsbeyörde erschienen Matzregeln erforderlich, um einer Belastung der deutschen Armenpflege durch auöländische, in Amerika - zurückgewiesene und nach 'den deutschen EinfchiffungsHäfen zurückkehrende Auswanderer vorzubeugen. Zu diesem Zwecke wurde engesrdnet, daß elle' fremden AuZwanfcerer; die, um die Seehäfen zu erreichen, die ' preußisch-russische. ode? d!t Preußischsterreichische GreNze überschreiten vollen,einer polizeilichen Prüfung zu unterwerfen und diejenigen unter ihnen von der Weiterreise auszuschließen sind, von denen zu besorgen ist.'daß sie von den amerikanischen EinwanderunaSbebörden als Paupers zurückgewiesen werden würden. 1 V. TS JC , V , ium vzn uiruanüciuiujjjycucii von der russischen und von der österreichischen Grenze durch Preußen nach , remen uny Hamburg :n georonele Bahnen' zu' lenken,' 'sind, neuerdings , Um Norddeutschen Llöyd' in Bremen und der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Aktiengesellschaft in Hamourg, aufGrund gewisser von ihnen geleistete: Garantienrleichterungen mit Bezug auf 'die von ihnen zur Besolderung übernommenen Auswanderer aus Rußlnnd und Galizien bei deren Uebertritt über die Grenze an bestimmicn Grenzpunkten eingeräumt worden. In Ausführung dessen haben die genannten Dampsschifffahrtsgesellschaften an der russischen Grenze ' in Bajohren (Kreis Memel), Eydtkuhnen (Kreis IStallupönen), Profilen (Kreis Lyck), Jllowo (Kreis 'Neidenburg) und . Ottlotschin (Kreis Thorn) sogenannte j(TnrttrnTftA4tAra jCI.i v:.r.-. "vfc vtttuyiii. , Vicjtll Controlstationen werden die Auswanderer einer ärztlichen Untersuchung auf .ihren Gesundheitszustand unterworfen. Diejenigen Auswanderer gegen .deren Zulassung im Einzelfalle Bedenken nicht geltend zu machen sind und deren Weiterbeförderung bis Ame?ika ein Vertreter der Dampfschifffahrtögeseüschaften übernimmt, werden, ohne daZ Erforderniß eines Ver-Mögens-Nachweises. 'eines Passes oder einer Kajütenfahrkartel ' zur Weiterbeförderung zugelassen und 'sSdann von idenl . Dampfschifsfäh?tsgeseUschaften nögllchst in geschlossenen Trupps (un(nw.!v.. : .! . cn fc js.unuujig jegnecr eruyrung mit dem sonstigen Publikum) nacb den Seehäfen befördert. Aehnlich sind die Einrichtungen ar, der"Lsserrelchischen Grenze' in Myslowitz (Kreis Kattowitz) und in Naiibör, toty zwar eine regelmäßige ärztliche' Ueberwachung nicht .siaUfindet, dJgesen jeder von den Geellschaften zur Weiterbeförderung übernommene, Auswanderer in ein poZizeilich controlirtes,' für jede der' beiiden Gefellschaften getrennt geführtes Werzeichniß eingetragen wird. Dem Norddeutschen Lloyd und den. Ham-Suög-Amerikanischen, PacketfahrtMkItiengesellschaft ist dabei folgende' Verpflichtung auserlegt worden: Die beiden Gesellschaften haben, unter solidalischer Haftbarkeit, für die Ausgaben aufzukommen, welche d-m Staate, d'en Gemeinden oder din Aenverbanden etwa verursacht werden: a) durch die Beförderung der zu den Stationen, bezw. zum Uebertritt über die Grenze Sei MySlowi oder Kattowitz unter !den erleichterten Bedingungen zugelassenen Durchwanderer, gleichviel, ob Letztere in die Station thatsächlich ausgenommen worden oder nicht und nach welcher Richtung oder aus . welchen Gründen auch immer, die Beförderung erfolgt; d) durch Verpflegung, UnterJunft und Behandlung (eventuell auch Beerdigung) dieser ' Durchwanderer, einerlei ob diese Ausgaben' auf' den Etationen oder sonstwohin Deutschlandob sie-auf-der Hin- oder RückTahrt erfoiderlichwerden.' Diese Verpflichtung der beiden -.Gesellschaften bleibt dem Staate, denGemeinden unir den Armenverbänden gegenüber, auch dann bestehen, wenn die zu den Eonitrolstationen etc. zugelassenen DurchWanderer demnächst etwa Schiffskarten anderer Gesellschaften ' lösen , sollten. ' . : . SiftkgeSVrot. Eine geradezu unglaubliche Vergifitungsgeschlchte hak der Pariser Abge ordnete Georges Ber'ry an die Öffentlichkeit gebracht. Es handelt sich um die Starrkrampfepidemie, die im.Grei-sen-, Bettler- und Vagabunden-Asyl u Nanterre auögebrochen ist und der bis jetjt vier der Erkrankten erlegen ffind. Die übrigen 60 befiadea sich zum Theil noch in Behandlung. - Die Ursache dieser Massenvergiftung ist von ttm betreffenden AnstaltSarzte nach sorgfältigster Untersuchung aller anden in diesem Falle w Betracht komMnden Lebensmittel in dem; Brote ttdeckt worden, daS den' Asyl-Jnsaf-sen geliefert wird. Dieses Brot, ist, wie sich herarssestellt hat, mit verdorbe'nem, Müttertorn (Ergotin) enthaltendem Mehie bereitet. Nun ist 'das Er. gotin bekanntlich ein Gift, das in der knedicinischcn Therapie, in ganz gerin. gen Dosen zur Erhöhuna der Contracjionsfähigkeit xr Muskelfasern angexoandt wird. Bei fortgefchtem Gebrauch jedoch 'ruft eS die. unter dem Namezr .intermittirender Starr-

krampf- bekannte Krankheit hervor. Die behufs genauer Feststellung der Angelegenheit vorgenommenen Experlmente lassen keinen Zweifel darüber, daß dies in Nanterre der Fall war. Won 13 ausschließlich mit dem Anstaltsbrote gefütterten Ratten sind nach Verlauf einer Woche 12 unter genau denselben! Vergiftungserscheinungen verendet, wie sie bei den erkrankten Asylinsassen beobachtet wurden. Man ist gespannt, wie sich die Anstaltsverwaltung aus der Klemme ziehen wird. Der Abgeordnete Georges Berry und andere mit ihm behaupten, es kämen w dem Asyle Unterschleife auf Kosten der armen Schlucker vor, die bei schmaler Kost knapp vor dem Hunertode ge schützt würden. Schon vor vier Iahren wurden bei dem Generalrath deS Seine-Departements Beschwerden übd!e schlechte Beschaffenheit des Brotes, das in der Anstalt verabreicht wurde, eingebracht, aber man kehrte sich nicht daran. Im Gegentheil setzte die zuständige Behörde den Kornpreis für die Brotlieferung um 25.000 Francs herab! ; . V , j TerLtoman eit,eStthittkZeu.

Vor einigen Tagen erhielt die Grazer Sicherheitsbehörde ein in Graz aufgegebenes Schreiben folgenden InHalts: Wenn Sie diese Zeilen lesen, bin ich nicht mehr am Leben . . . Mein Dasein war ein Drama, dessen Ende raem Tod ist . Ich bin überflüssiger Akteur auf der-Weltbühne geworden und verlasse sie a l'anglaiae. Nach der Ursache meines Todes forschen Sie nicht weiter, es hätte keinen Zweck. Ich war lebensmüde? , daS ist Alles. Wenn rnMch, möchts ich dort begraben werden, wo ich starb. Mein Koffer sammt der Wäsche, und was drinnen ist, soll einem armen Handwerksburschen geschenkt werden. Ich fahre nach Weiz. : - ' Stefan. Ritter v. Turczinski." Thatsächlich hatt, ein unter diesem Namen feit wenigen Tagen in einem Gasthofe einlogirte? Herr den Gasthof unter Rücklassung eines Koffers verlassen, ohne dahin zurückgekehrt zu sein. Drei Tage später brachten die Grazer Blatter eine Mittheilung aus Passail in Steiermark, der ziFolge ein junger Mann, welcher mit der Post von Weiz angekommen war und einen Ausflug auf die Teichalpe machen zu wollen erklärt hatte, mit durchschössene'r Schläfe, den Revolver noch in der Hand . haltend, auf ' dem sogenannten Lindenberg bei Passail todt gefunden war. - Man fand bei ihm mehrere Schreiben und Visttkarten mit dem Namen Stefan Ritter v. Turczinski. Stefan Ritter v. Turczinski war eine in Graz nicht ganz unbekannte Persönlichkeit. Er war bereits im Jahre 1L91 nach Graz gekommen und fand hier im Bllrger-Arreste" des alten Rathhauseö wegen AuSweislosigUW unfreiwilligen Aufenthalt. Datoals verweigerte er jede weitere Auskunft über seine Person, und nahezu ein halbes Jahr hindurch wurde er fast täglich vernommen, ohne daß aus ihm etwas herauszubringen gewesen Ware. Unterdessen hatten die Erhebungen eraeben, daß er auö Warschau über Berlin und. Wien nach Graz gekommen war. daß er aus Rußland fliehen mußte, da er wegen nihilistischer Umtriebe verfolgt wurde, und die Verschickung nach Sibirien ihm drohte. Turczinski war der, Sohn eines wohlhabenden Mannes und hatte sich in Moskau den technischen Studien gewidmet. Kameraden hatten ihn jedoch in - die Netze einer nihilistischen Verschwörung gezogen. Damit trat in seinem bisherigen glücklichen Leben eine unheilvolle Wendung ein. ' Er war mit der bildhübschen Tochter eines mit seinem Vater befreundeten höheren Militärs verlobt und wußte auch feine Braut,' die mit' großer Liebe an ihm hing, in das nihilistische Getriebe zu verflechten, so daß sie sich bereit er. klärte, mit ihm für die Befreiung des Vaterlandes zu kämpfen. Ihr Vater erstattete, des eigenen Kindes nicht schonend, die Anzeiget Turczinski's Vater verstieß ebenfalls schonungslos seinen Sohn, und nur mit Hilfe einer Ihm von seiner Mutter heimlich zugesteckten größeren Baarschaft gelang es dem jungen' Schwärmer, über die Grenze zu entfliehen. So viel konnte man auö seiner Vor-Grazer Berganaenheit erfahren. Nach feiner Freilassung aus dem Arreste fand Turczinski alS Bauzeichner eine ' Stellung und zeigte sich so gewandt und sicher im technischen Fache., daß er die Aufnähme de? Stadtplanes von Feldbach übernahm. -EineS Tages saß er mit einem Herrn auS Graz in seinem GastHöfe in Feldbach am Wirthstische, zeigte sich: gesprächiger als sonst und war guter Dinge. .Da traten Fremde ein ' es 'waren Kurgäste aus Gleichenberg,' bei deren Anblick Turczinski hestig erschrak und fast faflungslos ward. Ohne ein Wort zu sprechen, nahm er Hut und Stock und zog sich auf sein Zimmer zurück. Wie der Grazer nachträglich erfuhr, war der Fremde , ein russischer Oberst, der mit seiner kranken 'Tochter in Gleichenberg war' wo " dieselbe vergebens Heilung ihres Vrustleide'ns gesucht hatte. Bald waren die Arbeiten in Feldbach vollendet. Turczinöki.' kehrte nach Graz zu rück,, von wo. er '.nach kurzer Zeit spurlos, wie er gekommen war, verschwand, um' nach mehrjähriger Abwesenheit wieder vor wenigen Tagen in Graz aufzutauchen. In i Berlin soll ihn die Nachricht von dem Tode seiner Braut ereilt haben. DaS Schlußkapitel des Romans kennen die Leser bereits. lnfchränknus der Lehrfreiheit. Eine Aenderung der Univnsitätöver. fassung.wird in, Preußen geplant.' ES bandelt. siö um,eine Einschränkung der Lehrfreiheit, und zwar zunächst um die Stellung, der 'Privatdocenten." Während w.Ssvern, SaSkm und anderen

Deutfchen' Staaten' die Zulassung als Vrioatdocent der Genehmigung des Ministers bedarf, wird in Preußen dem Minister erst Anzeige erstattet, nachdem die Habilitation" vollendete Thatsache geworden. Ebenso wenig kann der Minister einen Privatdocenten aus seiner Stellung entfernen, so lange die Facultät es nicht beschließt, dieser Zustand soll jetzt eine Modifikation erfahren, wenngleich nicht klar ist, ob dies im Wege einer formlichen Statutenänderuna oder .im Verwaltungsnxge" geschehen soll. Die ganze Angelegenheit wird mit großer Heimlichkeit betrieben. Gleichwohl wird von gut unterrichteter Seite versichert, daß die Angelegenheit bereits zum Gegenstand der Beschlußfassung in einer Sitzung des gesammten Staatsministeriums gemacht und daß eine Facultät der Unwersität Berlin in irqend einer Art bereits mit der Sache befaßt worden ist. ' fi Di Abberufung des Generals Werder.

Auö Anlaß der Abreise deö Generals von Werder leat der Petersburger Mitarbeiter der Franks. Ztg." , den wahren Sachverhalt der plötzlichen Ab berufung des früheren Botschaftes dar. D! Abberufung von Werders war chon zuAnfana "dieses Jahres beschlos'tnt Sache, daß sie aber so plötzlich gechah, ist, wie der Correfpondent mit völliger Bestimmtheit versichert, zwei Umständen zuzuschreiben, die man in Berlin dem früheren BotsHafter zur Last legt. Als 'Herr von Giers kurz nach der Ernennung Lobanow-Ro-stowski's zum Botschafter in Berlin starb, schickte der deutsche Kaiser an Kaiser Nikolaus ein Schreiben, in welchem er da er wußte, daß LobanowRostowski schon seid Längerem zum Nachfolger des Herrn von Giers ausersehen war dem Kaiser von Rußland in liebenswürdigster Weise erklärte, der Umstand, daß LobanowRostowSki erst unlängst zum Botschafter in Berlin ernannt worden fei, möge ihn in keiner Weise davon abhalten,' demselben das Amt des Herrn v. Giers anzuvertrauen. Dieses Schreiben blieb merkwürdiger Weise ohne Antwort, was selbstverständlich nur einem unliebsamen Vergessen zugeschrieben werden konnte, doch wurde Herrn von Werder vorgeworfen, daß er die Beantwortung nicht veranlaßt habe. Man erinnert sich, wie lange es dauerte, bis ein Nachfolger des Herrn v. Giers ernannt wurde. Es traf sich nun so eigenthümlich, daß der Gehilfe des Ministers des Aeußeren, Geheimrath Schischkin, gerade während General von Werder bei ihm war, an einem der Tage, wo der gewöhnliche Diplomatenempfang im Ministerium des Aeußeren stattfindet, das Schreiben erhielt, in welchem ihm officiell mitgetheilt wurde, daß der Kaiser soeben Lobanow-Rostowski. zum Verweser des Ministeriums, de) Auswärtigen ernannt habe, und er theilte Herrn von Werder sofort die Neuigkeit mit. Der deutsche Botschafter war somit auch der erste der Diplomaten in Petersbürg, welcher von der Ernennung erfuhr. Als er nachher in den Saal trat, wI. seine College versammelt waren, sagte er ihnen lächelnd, daß sie von Schischkin eine interessante Mittheuung erhalten würden. Eine halbe Stunde später telegraphirte von Werder die Mittheilung nach Berlin. Kaiser Wilhelm, der sich anläßlich des Leichenbegängnisses Erzherzog Albrechr's in Wien befand, erhielt aber die Nachricht von der Ernennung LobanowRostowski'S aus dem Munde des österreichischen Kaisers, und es war ihm unangenehm, daß er bei dieser Gelegenheit, wie er annehmen konnte, schlecht bedient" gewesen sei. Wahrscheinlich hat von Werder das Telegramm nicht an den Kaiser persönlich, sondern an den Reichskanzler oder an das Auswärtige Amt geschickt, wodurch eine kleine Verspätung eintrat, so daß das Telegramm der deutschen Botschaft nach Berlin von demjenigen der öfterreichischen Botschaft, welches direct an Kaiser Franz Josef adressirt war, überholt wurde. - Slebeufacher Mord. Ein furchtbares Verbrechen, ein siebenfacher Mord, scheint den Namen des Städtchens Königsberg in der Neumarkt bekannt machen zu woöen. Dort wurden fünf Leichen, die schon mehr als sechs Jahre in der Erde ruhen, aus Anordnung der Behörde ezhumirt, weil man den Verdacht hat, daß alle vergiftet sind. Die Vorgeschichte dieses Falles ist folgende: Vör einigen Wochen wurde ein Mann Namens Springstein in Prenzlau wegen deS Verdachts, seine Ehefrau vergiftet zu haben, verhastet, und in der That ergab sich, daß die Unglückliche mit Strychnin vergiftet war. Infolge dieser Entdeckung wurde die Aufmerksamkeit der Behörde auf Vorgänge gelenkt, die vor nunmehr fast 7 Jahren sich ereigneten und wohl geeigner waren, Verdacht zu erregen. Damals lebte Springstein zusammen mit seinem Vater, feiner Mutter, einem Bruder und einer Schwester in Königsberg als Schmiedemeister. Außer der Familie wohnte' noch eine Lehrerin Fiebelkorn und ein Schmiedegeselle in dem Hause. Der Bruder, der jetzt im Irrenhause lebt, hatte schon öfter Spuren des Wahnsinns gezeigt. Als er deshalb eines Tages auf der Polizei erschien und angab, sein Bruder, der Schmiedemeister, habe, zusammen mit seiner Schwestn den, Vater , ermordet und zwar hätten', sie den Kopf des Alten fo lange in eine mit Wasser gefüllte Tonne gesteckt, bis er todt gewesen wäre, legte man dieser Anschuldigung nicht viel Bedeutung, bei. Trotzdem wurde Alles versucht, um den plötzlichen Tod des alten, am Tage dorhernoch ganz gesunden Mannes man hatte ihn nämlich wirklich todt aufgefunden aufzuklären. DerAn-. gefchuldigte wurde verhaftet, viele Vernehmungen wurden vorgenommen und dabei unter .Anderem sestgestellf, daß

man öen Bater in der Nacht.' tn der er gestorben war, hatte um Hilfe rufen hören. Die ärztliche Untersuchung indessen ergab Herzlähmung als Todesursache, und da weitere Verdachtsgründe nicht vorlagen, wurde Springstein wieder in Freiheit gesetzt. Nicht

lange nach diesen Ereignissen starb die Lehrerin Fiebelkorn. bald daraus die Mutter Springsteins und schließlich fand man den Gesellen erhangt un Garten des Hauses. Die Schwester hatte sich an einen Schmied Bock verheirathet, der ebenfalls, nachdem er sich in eine Lebensversicherung' eingekauft hatte, plötzlich starb; ihm folgte auch das der Ehe entsprossene kleine Kind. Mit der verwittweten Schwester zog Springstein vor etwa 3 Jahren nach Anklam rA dann nach Prenzlau, wo er dann verhaftet wurde. Man hat ihn nun in Verdacht, nicht nur seine Ehefrau ermordet zu haben, sondern die sämmtlichen erwähnten Personen, Vater, Mutter, Schwager m.s. w. So furchtbar diese Anklage klingt, ist doch außer Anderem die belastende . Thatsache bereks festgestellt, daß Springstein in jener Zeit 5 Mal - Strychnin und Arsenik aus der Königsberg Apotheke geholt hat. Die Schwester des Springstein ist übrigens schon vor dessen Verhaftung unter dem Verdachte des Meineids gleichfalls verhaftet wor-den.-CürZöse WahnvorsteLüng. ' In der Nähe von San Jose, Cal., sieht ein eigenthümliches Wohngebäude, in welchem schon feit vielen Jahren aebaut und umgebaut wird, ohne daß bis jetzt das Ende abzusehen ist. Dieser Vrachtbau nebst dem zugehörigen hübschen Landgut von 100 Acres, die mejst mit stattlichen Obstbäumen bestanden sind, gehört der Wittwe WinckesterS, des berühmten Erfinders der Winche-ster-BLchse. Es bat eine merkwürdige Bewandtniß mit diesem schloßartigen Hause, an welchem beständig . Arbeiter r'ämmern und sägen, und ein neuer Thurm nach dem andern sich erhebt. Schon vor zehn Jahren war. diese hochelegante Wohnung anscheinend vollkommen fertig zur behaglichsten Benutzung; aber ihre Besitzerin wird von einer fixen Vorstellung gepeinigt, daß sie genau fo lange noch zu leben habe, bis dieses Haus ganz und gar vollendet sei. Sie wünscht aber noch möglichst lange in dem udlschen Jammerthal zu blelben, in welchem sie freilich keinen der fchlechtesten Plätze hat. und sie bildet sich allen Ernstes ern, daß sie ihr Ableben :mmer wieder hinausschieben könne, so lange sie an der Wohnung noch bauen und andern laßt. Diese ihre Wahnvorstellung hat dahin geführt, daß schon eine Menge Thürmchen, Kuppeln u. f. w. an dem Gebäude angebracht worden sind, und dasselbe eiyeni Flächenraum bedeckt. welcher für ein regelrechtes großes HerrschaftSschloß europäischer Art hin reichen würde; eine ganze Armee könnte tn diesem Bau untergebracht werden, obgleich kein Theil desselben höher als zwei Stockwerke ist. Der erste Anblick deS Hauses, das inmitten eines großen und sehr schönen. von mannigfachen Blumen und Springbrunnen belebten und mn phan tastischen Statuen ' gezierten Rasens steht, ist für jeden Fremden ein höchst überraschender. Man reibt sich die Augen, um sich zu vergewissern, daß die vielen Tbürme kein Traum, keine Hallucination sind, und doch, je näher' man kommt, desto mehr Thurme und Zinnen steigen noch vor den erstaunten Blicken aus! Das Ganze kann an ein vorzüglich erhaltenes deutsches Ritterschloß ersten RangeS oder doch an eine umfassende Nachfchöpfunz eines solchen erinnern. Die Burg, wie sie im Deutschen Dorf" auf der Columbischen Weltausstellung zu sehen war, ist gar nichts dagegen.' Man kann sich nicht genug darüber wundern, wie es möglich war und ist, das künstlerische Aussehen eines schon längst fertiggestellten Baues durch alle die vielen Veränderungen hindurch zu bewahren. Denn geschmackvoll ist der Bau. stets, und es zeigt sich hier ein colossaler Aufwand von architektonischer Geschicklichkeit und Findigkeit. Nicht alle aufgeführten Thürme und Kuppeln erfreuen sich eines langen Daseins: denn sonst würde die Bauerei doch bald ein Ende haben müssen! Vielmehr verschwinden gar manche dieser kühnen Gebilde, um wieder anderen Platz zu machen,' und die' Hauptkuppel ist schon nicht weniger als 16 Mal niedergerissen und immer wieder aufgebaut worden, bis sie der Besitzerin endgiltig gefiel. So oft neue Gemächer vollendet sind, werden sie sofort hochfein möblirt. dann aber gewöhnlich geschlössen und in sehr seltenen Fällen benukt. c In der nächsten Nähe erheben sich übrigens noch viele kleinere Gebäude, Gewächshäuser u. s. w., welche ebenfalls von dem eigenthümlichen Aberolauben der Besitzerin Zeugniß ablegen, die noch in ihren besten Jahren steht, eine sehr gebildete Dame und tüchtige Geschäftsfrau, aber im geselligen Verkehr sehr erclusiv, ja beinahe Einsiedlerin ist. Nur ihre Nichte wohnt mit ihr in diesem weitläufigen Schlosse, und für daS fortwährende, Kammern und Sägen der. Arbeiter scheinen sie. längst abgestumpft zu sein.' Der . Empfang von Besuchen beschränkt sich auf ganz wenige Bekannte. So genießt" die reiche Wittwe WinchesterS ihr Dasein und baut beständig um ihr Leben, Welcher frisch ,- frohe arme Teufel möchte sie wohl um diese Existenz beneiden? - Gin bewegte Corrida. Reich an aufregenden Zwischenfällen war vor Kurzem in Stierkampf - in Barcelona. Ein Stier sprang, mit einem gewaltigen Satze auS der Arena in den Zuschauerraum. Um sich einen Begriff, von diesem, fast unglaublichen Sprunge zu machen, muy man stc? vergegenwärtigen, daß zwischen der Arena und den centrikuaal aufsteiaMden

Cielnstüfen,' wo 'dtt Zuschauer, sitzen, zunächst ein etwa 6 Fuß hoher Plankenzaun, hierauf ein 6 Fuß breiter Gang und schließlich eine 10 Fuß hohe Vormauer liegen. Me diese Hindernisse überwand der Stier mit einer geradezu erstaunlichen Schnellkraft. Man stelle sich die Panik der Zuschauer vor. als das schwarze, brüllende Ungetbüm mitten unter sie fiel. Fünf bis sechs Personen wurden zu Boden geschmettert. Das übrige Volk wich nach allen Seiten aus; es entstand eine unbeschreiöliche Verwirrung. Dutzendweise fielen Frauen in Ohnmacht. Viele Personen erlitten mehr oder weniaer bedeutende Quetschungen. Der Stier schickte sich an, die oberen Stufen zu erklettern, als ein Gendarm fein Gewehr auf ihn abschoß und ihn zum Fallen brachte. Doch war der Stier nicht todt, sondern erhob sich wieder und stürzte wuthschnaubend auf die nächsten Zuschauer los. Ein Stierfechter versuchte das Thier bei den Hörnern zu erareifen, wahrend ein anderer dasselbe m:t aller Kraft am Schwanz zog, doch der Stier schüttelte seine Angreife? ab. Ein Stadtpolizist versetzte dem gehörnten Ungeheuer einen tödtlichen Säbelhieb, und fchließlich stachen drei herbeigeeilte Gendarmen es vollends mit - den Bajonetten nieder. Als sich die Ruhe einigermaßen wiederhergestellt hatte, gewahrte man, daß drei Personen schwerverwundet am Voden lagen; dieselben gehörten zu Denen. die vom springenden Stier erreicht worden waren. Nachdem der getödtete Stier , und die Verwundeten weggescbxlfft. wurde die Corrida mit einem anderen Stier fortgeführt.' Dieser warf den Stierfechter Gallo über den Haufen und versetzte ihm mehrere Hornhiebe. Gallo wure anscheinend leblos davongetragen; er erholte sich aber bald wieder und erschien wieder in der Arena, wo er den Stier unter wahnsinnigen Beifallsbezeugungen der Zuschauer tödtete. OeÜtfHe Lscal.Nayrlchken. lprnvins z?ranp,nvrs. Berlin. Die Stadt Berlin zählte zu Anfang deö Jahres 1870.763,000 Einwohner, 15.000 Grundstücke und 166,000 Wohnungen; zu Anfang 1895 dagegen 1.725,000 Einwohner, 23,400 Grundstücke und 50,000 Wohnungen. Großes Aufsehen erregt daS plötzliche Verschwinden des im Centrum der Stadt wohnenden Fabrikanten Franz Tobias, eines jugendlichen Industriellen, der sich 'der höchsten Achtung und des unbegrenztesten Credites erfreute. WaS T., der Frau und zwei Kinder hier hinterläßt, zu der heimlichen Flucht veranlaßt hat, ist ganz unerfindlich, da er neben dem großen und gut gehenden Fabrikbetrieb noch zwei große, fast völlig unverschuldete, sehr rentable Grundstücke im Centrum der Stadt besitzt, die den Gläubigern mehr als genügende Sicherheit bieten. Landsberg a. W. Die hiesige Maschinenfabrik Pauksch hat einen Auftrag aus Südafrika erhalten, eine große. Brennerei und Brauerei daselbst zu errichten. Der Anschlag beträgt 400,000 Mark. R a t h e n o w. In Semlin ist der bei seinem Schwiegersohn, dem Zimmermann Rapsch wohnende 75jährige frühere Handelsmann Walsleben m seinem Zimmer verbrannt. Wie sich das Unglück zugetragen, ist nicht aufgeklärt. VroVtn, Vssen. Brom berg. Der Rentier Karl Timm. ein. alter Parlamentarier aus der ersten Zeit deö preußischen Parlamentarismus, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. . Der Verstorbene gehörte den ersten Vereinigten Landständen im Jahre 1874 als Mitglied an: nach seinem 'Tode sind nur noch drei Mitglieder dieses ersten preußischen Parlaments am Leben: Die Prinzen Alexander und Georg von Preußen und Fürst Bismarck. . Vrsvin, Sadjs., Magdeburg. Das altehrwürdige Rolandsdenkmal auf dem hiesigen Marktplatz , wurde in einer der letzten Nächte von jungen Burschen dadurch verstümmelt, deß dem Pferd das eine Vorderbein ausgerissen wurde. Die Frevler glaubten vielleicht, auf diese Weise das ganze Standbild zu Fall zu bringen, doch scheiterte dieses Vorhaben an der Festigkeit desselben. Das einzig , in seiner Art dastehende Denkmal erhält nunmehr hoffentlich zum Schutz gegen etwaige Beschädigungen ein Gitter. Vvovlm Bannoviv H a m e l n. Der imposante Neubau der hiesigen Kettenbrücke geht nunmehr seiner Bollendung entgegen. Die letzten Montirung-Arbeiten wurden bereits sämmtlich beendet. Rückständig ist nur noch der Anstrich der Brücke. Ueber den Tag an welchem die neue Kettenbrücke dem Verkehr Übergeben wird, ist noch nichts bekannt. Salzdetfurt. Der 51jäbrige

Dachdecker Heinrich Leise von ier, welcher in unmenschlicher Weise. daS sechsjährige Kind seiner zweiten Frau durch NahrungSentziehunq und MißHandlung tödtete,. ist vom HildeSheimer' Schwurgericht zum Tode verurtheilt worden. . Die Rabenmutter, welche an der Quälerei Theil genommen, wurde früher schon zu dreijähriger-Gesang-nißstrafe verurtheilt, während Leise nach , Amerika entfloh. .Als er, ohne Kenntniß von der Bestrafung seiner Frau zu haben. Ende vorigen Jahres zurückkehrte, wurde er verhastet und Anklage wegen Mordes gea?n ihn erhoben. Vrovin, Kchlstn. Hirsch berg. Wegen Maiestät. beleidiaung hatte sich die HandelSfrau TomaSzek.dor der biessaen Strattam. mer zu verantworten..' Die Angeklagte ist ünverheirathet, in mittleren Jahren und kümmert ?ich wenia .' um k, oder aar volitisä ZNerbltniss,. . V .' ' T77" , 'V k auf Befragen des Vorsitzenden erkttrt Im wai v. I. war diese einfache, bisher ganz-unbestrafte ffrau nun in in große Aufreaung gebracht worden. ES wurden bei ihr drei Gewichte, weil der Aichungöstemvel ' undeutlich ersorden

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Sn den ersten warmen Tagen des Frühjahrs, nachdem wir im Wulter schwer und reichüch gegessen, kommt es häustg vor daß die Leber nicht richtig arbeitet, es übermannt uns ein Hefühl von Wüdigkeit weches zedermann wohl bekannt. Lljo regulirt euer System und dafür giebt es kein besseres Kittel als

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war, vefchüignahmt' Sie sollte Strafe zahlen, und bei dieses Gelegenheit ließ sie sich zu einer beleidigenden Aeußerung gegen die Gesetze und gegen den Kaiser hinreißen. Ihre Aeußerung war von einem ihr damals befreundeten Ehepaar mit angehört worden, das nun erst jetzt aus Rache Anzeige erstattet hat, weil die Angeklagte einer Geld summe wegen die Hilfe des Gerichts gegen sie. in Anspruch nehmen mußte. Das .Denunzianten- und Zeugenpaar spielte vor Gericht eine klägliche Rolle. In Anbetracht des Umstandes, daß die beleidigende Aeußerung nicht der Ausfluß einer niedrigen Gesinnung war, sondern in der Erregung gesprochen wurde, verurtheilte das Gericht die Angeklagte zu dem aeringsten Strafmaß von zwei Monaten Gefängniß und legte ihr nahe, den Gnadenweg zu beschreiten. Laurahütte. In Bitkow ver unglückte in Folge Erplosion eines unter Wäschestücken befindlichen geheimnißvoLen Sprenggefchosseö der Sohn des Gaiwirthö Makofch und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Detonation war eme Meile weit hör bar. O e l S. Ein Raubmord wurde in der Nähe von hier auf der Strecke zwi schen Gatwohne und Jachschönau ver übt. Daselbst fand em Chaussee-Auf seher auf seinem Revistonsgange die gräßlich verstümmelte Leiche emeö im Alter von 22 Jahren stehenden Man? neS. Der Todte wurde als Backeraefelle Alfred Kreide nach den. vorgefundenen Papieren recognokcirt. Ueber die That selbst ist NahereS noch nicht be kannt. S ch w e i d n i tz. Ein Pretiosendiebstahl ist in einem hiesigen Hotel verübt worden. Aus der Kellnerstude wurden Geld, goldene Ringe im Ge sammtwerthe von 1000 Mark mittels Einsteigens durch das Fenster gestoh len. Eingehende Recherchen ergaben. daß der Diebstahl .von einer früheren Hotelschließerin, welche sofort verhaftet wurde, verübt worden rst. Vrovins Kchl!VigSolstein Kiel. Durch Umfallen einer Stalllaterne wurde neulich Nachts daö Gut des Grunant bn Graoenstem ein geäschert. Zwei Menschen und 130 Stuck Bley verbrannten. Husum. Der Landmann WilHelm Krag in Sterdebüll hatte auf der Jagdberm Ueberftelgen eines Walles das Unglück, daß sich das Gewehr ent luv und der Schuß ihm in's Bein ging. Der. Bedauernswerthe ist nach einigen Tagen an den Folgen der Verletzung gestorben. Oldenbül. PostVerwalter Gut bier auf Nordstrand ist nach 32jähriger Dienstzeit in den uyestano uberge treten. . Plon. Auf der Plöner Insel soll ,'n BlLmarck-Thurm errichtet werben. Der Ve'ffchönerüngSverein "ist bereits mit den Borbereitungen beschäftigt.' VheinprovkNk. A a cb e n. Geaen meS MZtsl, der einer hiesigen CarvalSgeseUfchaf ist weaen anaeblicker scbamloser Ber. unrewiaung fremder Sachen u. A. et nes ozenkranzes und etneS Gebetbu cyes, ; urasreHtliche Verfolgung bean tragt : worden. EuSkirchen. Eine bureaukrari fche Musterleistung hat die hiesige Ge richtskasse- geliefert, indem sie eineGeld sendung zurückgehen ließ, weil ihr di 6 Vsenniae Aest-ll,ld htmunttilnl hui ren,' die andere Staatsbehörden neben dem zeoesmalraen Betrag verlangen, wenn' sie Postanweisungen annehmen sollen. Eingesandt wurden 16 M. 13 vm., die Annahme wurde aber verwei gert. weil, nur 16 M. 10 Pfg. einzu senden gewesen waren! , ' verlangt Mnöo's veft Havanna Glaart." UtatlibttiOU Oholesale-Pnise. ococcttcl. Luö: Harter Z4.96. Guter gelber $3.65. Gewöhnt, gelber $3.34. Hasset: gnöft. Banner, Lion und Jrva 21. 75c (tn 60 Pldvaan,) Capital - Pilot 21e Bakota 20c BrazU I9Ze cetr.Aepfel 7je Pfirsiche 14e Eorinthen bc m Pflamnen 7)c m prikosen lIXe ' Fracht und Genäse. epfelperFaßZI.) Citronen per Kiste $4 00 Orangen per Kifte Z3.75 Kraut per Faß $2.50. ! Zwiebeln per Faß tz3.V0 . ' : !iüben per Faß Z1.50 Bohnen ver Bushel Z2.00 Kartoffeln per Bushel 80c. üK.Kartoffeln per Faß 53 00 - ehl. Ointer.Qei,en pat. Z4.00 FrühjahrWeizm pat. tz4.00 Winter ertratz2.k0 . Gewöhnlich tzl.75 . ' . .NoZNuneyl $3.10 hafergrüe $5.75 vutter, Gier und Geslkgel. Outter frische Country 10c. i c2i, frisch, p Du?. He - - j OA rf Cri . ane . m ,rr ce per vT".. CiMrina Cllfitttl fict fc CiM-fc Yen?., 8 je; CXzn er. Cl.t $4X0 rti DL).

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