Indiana Tribüne, Volume 18, Number 228, Indianapolis, Marion County, 8 May 1895 — Page 2

Fttdwna Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntags. - Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger U Cent? per Woche, die eontagS.,Trib2ne- 8 Cent? per Woche. Beide lufammttt 15 Cents der 55 Cents per vZonat. Per Post außerhalb de tettht ugelchtckt in Vorausbezahlung V per lZahr. Ofpr 18 Süd Lllavama Straße. Indianapolis, Ind., 8. Mai 1895. Menschtnfresser Orttisch' Columbias. Die sogenannten Fort . RudertIndianer, welche drüben , am. nördtttitn Ende der Insel Vancouver, B. C., Hausen, sind wahrscheinlich die ursprünglichsten Wilden, die noch irgendwo an der nordwestlichen Küste anzutreffen sind. Dr. Franz Boas hat unlängst verschiedene interessante Gedenkstücke, die er bei ihnen - samrnelte, nach Washington gebracht und dieÄufmerksamkeiL des amerikanischen Publikums wieder auf dieses Völkchen gelenkt. Es gibt noch sechs verschiedene Indianerstämme auf Vancouver - (im jGanzen etwa 5000oeelcn umfassend), und noch keine zwei derselben sprechen die nämliche Sprache. Die civilisirtesten sind die im südlichen Theil der nsel. an deren äußersten SüdostEnde ja auch die Hauptstadt Victoria liegt. Im Norden aber ist's sürchierlW; in jenen Waldgebirge und Gletschergegenden gibt eZ sehr wenige Weiße, und die Eingeborenen sind schon sut Generationen immer dieselden geblieben. , Keine Missionärsthätigkeit hat dort Zemals auch nur den bescheidensten Erfolg erzielt. Die Wildesten indeß sind, wie gesagt, die Fort Rupert-Jndianer. Ihre Intelligenz ist aber durchaus nicht unbedeutend. Sie sind von fast weißer Hautfarbe,' mit röthlich-braunem Haar, breiten Gesichtern, kleinen , Mongolen-Augen, hohen Nasen und von kurzer Statur. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich -.aus Fischen, welche sie für den Winterbedarf trock rcen; auch jagen sie Bären, gehen auch auf Robbenfang und sammeln die in diesenWäldern zum Theil überreichlich wachsenden Himbeeren. Heidelbeeren und andere Beerenfrüchte. Auch huldigen sie noch dem Cannibalismus, wenigstens in Verbin.dung mit Religionsceremonien. Frei5ich treiben sie denselben nicht ganz mehr so, wie früher. Ehemals hielten sie Sklaven, deren sie viele bei ihren Ceremonien schlachteten und verzehrten. Längst sind sie gezwungen worden, darauf zu verzichten, und dafür halten sie sich aber an Leichen! Man könnte ebensogut Mumien" sägen, wie .Leichen". Nach der Mamer, wie sie auch noch Ui manchen andern nördlichen Jndianerstämmen vorkommt, werden die Todten in Kästen hoch oben in den Zweigen grofccr Bäume untergebracht, wo sie einfach vertrocknen. . Wird ein solcher Körper zu einem - der . religiösen Schmäuse gebraucht, - so wird er herabgenommen, an eine Stelle gelegt, wo das Meereöwasser darüber stießt, und nach mehreren Tagen noch geräuchert Die besagten Ceremorilen werden von einem besonderen. Orden ausgeführt, deren Mitglieder dabei fürchterlich aussehende Masken tragen. Wer sich in diesen Orden aufnehmen lassen will, muß mehrere Monate in den Wäldern fasten, bis er ganz abgemagert ist. Nach einer Scheinjagd wird er dann eingefangen und in das Dorf gebracht. Er darf jetzt Jedem in die Arme oder Beine beißen, und sein Hunger mag groß genug geworden sein, daß er auch in Leichen beißt, welche in der genannten Art bereitet sind! Er selbst muß eine Leiche holen, und zwar wählt er, dazu eine seiner Verwandten; diese toi;d aufgeschnitten und von ihm und anderen Mitgliedern des Ordens, in den er nun eintritt, verspeist. - Solche' grausigen Feste werden stets im Winter abgehalten. - Gin Neneontre mit Wild Katzen. In manchen Gegenden des Staates Connecticut gibt es mehr Wildkatzen, als den Bewohnern lieb .ist, und unangenehme Begegnungen mit diesen Bestien gehören durchaus . nicht zu den Seltenheiten. Ein in Wheeler's Farms " ansässiger alter . Neger Namens - Judge Spen, . der, sich schlecht und recht als Fischer seinen kärglichen Lebensunterhalt , erwirbt, war letzter Tage der Held eines solchen Abenteuers, das für ihn aller Wahrscheinlichkeit nach ein böses Ende genommen hätte, wenn ihm nicht in der höchsten Noth unerwartete 'Hilfe gekommen wäre. Der alte Wollkopf batte in Milford seinen Fang zu Markte gebracht und machte sich nach Einbruch der Dunkelheit mit seinem leeren Handkarren auf den Heimweg. Während er in einem .' dichten Gehölz mühsam den steil ansteigenden Weg hinankeuchte, hörte 'er in dein Wipfel eines Baumes eine leise klagende Thiersiimme, die ihm das Blut in den Adern erstarren ließ. Es war eine Wildkatze. In wenigen Minuten antwortete von der andern Seite des Weges eine andere Bestie und nun wähnte der entsetzte Neger sein letztes Xstündlein gekommen. Um den Bestien zu entgehen, wollte er sich schon in den in der nächsten Nähe fließenden Housatonic River stürzen, um sich durch Schwimmen zu retten; ellein daS Wasser war eiskalt, die Entfernung bis zum andern. Ufer sehr weit und. er . hätte sein Unterfangen wohl mit dem Leben bezahlen müssen. Er suchte deshalb sein Heil in der 5?lucht und, mit der Deichsel des Karrens in der Hand, trabte er davon; wenige Minuten später hörte er' aber scbon das Unterholz brechen, und ja&

ein Thier auf den Weg springen. Da die Bestie ihn mit wenigen Sätzen einaebolt hätte, warf er seinen Karren um und kroch unter den Kasten, wo er momentan in Sicherheit war. Es war keinen Augenblick zu früh gewesen, denn die eine Wildkatze erreichte

mit einem gewaltigen Satze den Karren, unter welchem der Neger zitternd und bebend um Hilfe in der Noth betete. Wenige Minuten später sprang auch die zweite Katze herbei. Nun versuchten die wüthenden Thiere den Mann unter dem Karrenkasten hervorzuziehen und zu diesem Zwecke gruben sie mit ihren Krallen dasErdreich fort, während sie gleichzeitig denselben umzuwerfen versuchten. Nur unter Aufbietung alle? Kraft konnte Spcnce den Kasten festhalten; da aber seine Kräfte . nachzulassen anfingen, wäre er doch wohl den Thieren zur Beute gefallen, wenn ihm nicht in der höchsten Noth von zwei Männern Namens Lem Smith und Charley Baldwin. die zufällig des Weges kamen und. von denen Ersterer mit einem Schießeisen bewaffnet war. Hilfe gebracht worden wäre. Mit einem wohl gezielten Schusse streckte Smith eine Katze todt nieder und verwundete die zweite, welche in das Dickicht entfloh. Halb todt vor Angst wurde der alte Neger unter dem Karren hervorqezoaen'und nach seinem Hause geschafft, wo er sich bald von dem ausgestandenen Schrecken erholte. '" O?SdHenraudTtnsatlon. Jedes Jahr verschwindet bei uns eine erhebliche Anzahl Personen, alte und junge, auf geheimnißvolle - Weise und in nicht wenigen Fällen für im mer. Meist wird solchen VorkommNissen.nachdem die ersten Nachsorschungen ersolLloS geblieben sind, vom Publikum keine! weitere Aufmerksamkeit geschenkt, es sei denn, 'daß es sich um abhanden gekommene Schatzmeister u. dergl. handelt. Der nachstehende Fall aber gehört zu denen, welche bemerkenswerth genug smd, daß man einige Augenblicke bei ihnen verweilen kann. . Seit zehn Jahren beschäftigt sich der Californier Allan R. Gregory fast mit weiter nichts mehr, als mit der Suche nach seiner Tochter Daisy' Maria, in allen, Theilen des Landes, mit rührender Beharrlichkeit und Selbstausopferung. Er ist jetzt ein Mann von 63 Jahren, sieht jedoch wie ein Achtzigjähriger aus. Der Kummer hat sein Haar schneeweiß gebleicht und seine Züge abgezehrt. Der gramgebeugte Vater scheint von der Lösung des Geheimnisses so fern zu sein, wie nur je; aber er kann die Hoffung nicht aufgeden, und ihr allein lebt er noch. . Daisy war eines der schönsten Mädchen ihres Alters in Calisornien der Vater hält sie natürlich für die Allerschönste und stand zur Zeit ih res Verschwindens i'm 14. Lebensjahre. Ihr Vater war zur Zeit ein wohlhabender Viehzüchter in der Nähe von Vallejo, Cal., und höchstwahrscheinlich ist das Kind von Banditen oder Kutschenräubern, welche damals jene Gef;id unsicher macyten, behuss Erpresung eines hohen Lösegeldes geraubt worden. DaS Kind befand sich an dem verhängnißvollen Tage allein auf der be treffenden Ranch". Am Abend zuvor txyix Gregory zu einer ViehzüchterBerathung weggerufen worden, die etwa 25 Meilen von dem Anwesen entfernt abgehalten wurde, und schon zu früher Morgenstunde mußte er verreisen. Er drückte seiner noch schlafenden Daisy, dem Einzigen, was ihm auf der Welt noch theuer war seine Gattin hatte er mehrere Jahre zuvor durch den Tod verloren einen Abschieds kuß auf die Lippen, bestieg sein Pferd und sprengte davon. Hätte er geahnt, daß er sie nie wieder sehen würde! Selten war er länger, als höchstens einige Tage von dem Kind getrennt gewesen, und wenn er dann wieder heimkam, hatte er sie stets an der Pforte der gro ßen Müuer gefunden, welche das Anwefen umgab. Diesmal aber sollte es anders kommen. Ohne. Zweifel war der Kindesraub sorgfältig geplant worden, und die Räuber hatten ihn davonreiten sehen und d günstige Gelegenheit benutzt. Der Schmerz desLZaters bei der Rückkehr war unbeschreiblich; kaum beachtete er es, daß auch das ganze HauZ ausgeraubt und Alles unterst zu oberst gekehrt war: aber das Verschwundensein, Daisys machte ihn fast wahnsinnig. Wäre damals ein Mitglied der Rauberbande in Gregorys Hände gefallen, dieser würde die erbarmungsloseste Vergeltung geübt haben. v Aber obwohl aus 300 Meilen in der. Runde jeder Fuß Landes abgesucht wurde, . fand man keine Spur von den Räubern und dem Kinde. . ' Eine Woche darnach erhielt Gregory ein geheimnißvolleS kurzes Schreiben, welches besagte, daß ihm das Kind gegen Zahlung von $8000 zurückgegeben werden würde. EZ wurle des Weiteren in dem Brief ein ZusammenkunftsPlatz bezeichnet, und ausdrücklich ausbedungen, daß Gregory sich ganz allein und in der Dunkelheit einbinden sollte. Der neuen Muth Schöpfende, aber auch noch, furchtbar erregte Vater hielt indeß diese Bedingungen nicht vollständig ein. ' Konnte nicht vielleicht, fragte er sich, dem Treiben der Bande ein Ende gemacht werden, welche wohl andern falls noch mehr solche Unternehmungen wagen würde? Konnte man es nicht vielleicht auch auf ihn selbst abgesehen haben? So nahm er denn an die zwanzig Hirtenburschen und andere Viehzüchter zum Rückhalt mit. Man wartete bis tief in die Nacht hinein an den festgesetzten Orte; aber kein Bote zeigte sich. ' Er erhielt nie wieder eine Botschaft über sein Kind, ausgenommen' kurz nachher in anonymes Billet, welches blos besagte, daß Daisy noch lebe. Vermuthlich hatte ein Mitglied der Bande, dessen Herz noch etwas weicher war, als. das seiner Kumpane, dieses Villet abgeschickt. 5lah?e fürchterlichen. SAMenS sind

gefolZt. cöregory hat' viele Tausende von Dollars ausgegeben, um irgendwelche Auskunft über sein Kind zu erhalten, Alles umsonst! Vor unge-

ähr zwei Jahren kam er aus eine ancheinende Spur, die nach Boston ührte. sichaber von da wieder in Nichts verlor. Unzählige Male hat er Behörden, Zeitungen und Jedem, der es hören wollte, erzählt, wie seine Daisy ausgesehen, daß sie eine goldene Kette um den Hals und eine aus kleinen Värenklauen bestehendes und durch goldene Spangen verbundenes Armband getragen habe. Aber sie ist der Mitwelt nicht bekannter geworden, als irgend eine Märchengestalt. Daisy war kein kleines Kind mehr, als sie geraubt wurde, und es erscheint kaum begreiflich, daß sie, wenn sie noch ir gendwo am Leben sein sollte, nicht langst! ein schriftliches Lebenszeichen ihrem Vater gegeben hätte. Und doch wer weiß, welche Ursache auch dies manchmal verhindert? Ist es gar etwas Schlimmeres, als Tod? j Von düstereni Ahnungen gefoltert, wandert der unglückliche Vater umher, wie der ewige Jude, und lange wird er dieses Dasein nicht mehr tragen, können; aber ' Noch am Grabe pflanzt er die Hofs nung aus . - Vierbeiner iuFeuerönoth. ES mag schon vielen Lesern -von Feuers brunst - Berichten aufgefallen sein, daß fast allemal, wenn Pferdepallungen von den Flammen ergriffen wurden, weitaus die meisten oder gar sämmtliche Pferde darin umkamen, mochte sonst geschehen, waS.da wollte. Für Kenner freilich ist diese Erscheinung nichts Neues. Von der Panik, welche Pferde angesichts einer FeuerSbrunst ergreift, kann sich Niemand eine Vorstellung machen, welcher dergleichen nicht in seiner furchtbaren Wirklichkeit beobachte hat! Bei keinem anderen unserer Hausthiere tritt der Feuerschrecken im verwegensten Sinne des Wortes so ausfallend hervor, wie beim Pferd, so daß es beinahe verwunderlich erscheint, daß Pferde imi Feuerwehrdienst verwendet werden können. Nur mit der äußersien .Schwierigkeit und der größten Gefahr für Leib und Leben ist es möglich. Pferde aus einem brennenden Gebäude herauszubringen, da die Thiere rasend um sich schlagen, und ihre Bewegungen, deren jede die schrecklichsten Folgen haben kann, einfach unberechenbar sind. Ein Vorrücken gegen eine feindliche Batterie kann kaum gefährliche? sein! Selbst wenn die Pserde schon gerettet sind, reißen sie sich ost loS, stur zen in wilden Galopp gerade in daS brennende Gebäude zurück und kommen dort um. Es ist vorgekommen, daß sie gegen Diejenigen, welche eine Rettung versuchten, die Zähne gefletscht, sie niedergeworfen Und todtgetrampelt haben. Und so gräßlich auch ihr Wehgeschrei ertönt, wenn die Flammen, ihre Leiber wirklich erreichen, so suchen sie auch alsdann unter keinen Umständen Zuflucht im Freien. DaS einzige Mittel, sie vielleicht aus einem brennenden Stall zu bringen, besteht darin, sie mit geeigneten Decken zu blenden, so daß die Thiere nicht mehr bestimmt wissen, wo die Gefahr ist; das muß aber seh; bald geschehen, und eS ist nicht gerathen, ihnen die Decke wieder von den Augen i nehmen, so lange das bren, nende' Gebäude überhaupt noch von ihnen gesehen werden kann. Vielleicht kann man sagen, daß die Pferd durch das Feuer h y p n o t isirt werden. In unserer Zeit ist ja an allen Ecke und Enden vom HypnotismuS die Rede, und unter dieser K tegorie. von deren Ausdehnung wir noch nichts Sicheres wissen, könnte man noch manche andere eigenthümliche Erscheinungen in der 'Thierwelt unter, bringen. Der Vogel oder das Kaninchen z. B., welches, nachdem S d? Ricsenschlange in daS Auge geblickt, nicht mehr von der Stelle sliehen kann und nur an allen Gliedern zittert, bis eS schließlich im Rachen der Schlange verschwindet, verdient hier auch ein Plätzchen, wie überhaupt alles Bannen durch den Blick. Wesentlich anders verhalten sich übrigens die Kühe bei Feuersbrünsten. Eine Kuh laßt sich, soweit bekannt, durch ein brennendes Gebäude nicht bannen", wie daS stolze Pferd, und aus einem brennenden Kuhstall lassen sich die Thiere meist ohne besondere Schwierigkeit herausziehen; natürlich sind sie gleichfalls sehr .aufgeregt, sie gehen aber von selbst darauf aus, schleunigst auS den Stall zu cntfom men, und bei ihren betreffenden Versuchen können sie manchmal durch ihre Hörner gefährlich werden, wenn der ::tter ihnen nicht ganz ihren Lauf lassen will. . Andererseits hat die Kuh cbensalls, nach einer anderen Richtung hin, eine uffallende hypnotische Schwäche. Der Anblick dS Vorderlichtes eine? Bahn'Locomotive nämlich übt entschieden eine bannende Macht auf Kühe und Kälber, so daß sie mit weit aufgerissenen Augen auf 'die Locomotwe starren, ohne das Geleise zu verlassen. Daher hört man so häufig von ffällen, daß solche Thiere von Eisenbahnen überfahren werden, . und Züge dabei entgleist sind, wenn die Thiere nicht rechtzeitig bemerkt und mit alle? Gewalt entfernt worden waren. Bahnbedienftete können viele unheimlichschnurrige Geschichten, hierüber erzählen. Erfahrene versuchen in solchen Fällen vor Allem, den Kopf des Thieres vomLocomotivlicht abzulenken, wodurch manchmal der Bann sofort gebrochen werden kann. TeslaS elektrische Pläne. Wenn Nikola Tesla, daS zum Amerikaner gewordene Kind der BalkanHalbinfel, fein? kühnen elektrotechn'efchkn Projekte auch nur halb ausführen kann, so wäre eS nicht zu. verwundern, wenn der junge Mann seinen Collegen Edison scblZeklicb nocb in .fern Schatten

stellte. Schon zur Zeit' der Columbischen Weltausstellung verlautete allerlei von ihm; aber das war, wie so manches Andere, noch ein wenig verfrüht. Inzwischen soll es Tesla gelunger; sein, das elektrische Dynamo und die Dampfmaschine in Einen Tausendsassa - Apparat zu vereinigen und den Gedanken der Uebermittelung von Laut - Botschaften allüberallhin, ohne irgend welche directe Verbindung durch Drähte y,der sonstwie, der Verwirklichung näher zu bringen. Und während Edison sich eifrig dafür interessirt, die in der Kohle schlummernde Energie unmittelbar, ohne Anwendung von Dampf, in elektrische Kraft umzusetzen, grübelt TeSlä ebenso eifrig darüber nach, die ungeheure elektrische Kraft, welche in der Erde schlummern soll, ohne Weiteres dienstbar zu machen. Wie lange ist eigentlich die Zeit verschwunden. da man für einen Tesla nur ein Plätzchen im Irrenhaus gefunden hatte?

Elektrische Vergnügungöboote. VSie.ein elektrotechnisches Fachblatt schreibt, werden in diesem Sommer bei un'd Fabrikanten elektrischer Boote ganz besonders viel zu thun haben, da namentlich seit der Columbischen Weltautstellung die Vorliebe für dieseBoote eine große geworden ist, und man da und dort schon von einer Craze" sprechen kann. Natürlich ist noch lange nicht 'daran zu , denken, daß die elektrischen Boote für PrivatvergnügungS - Zwecke eine solche Verbreitung erlangen, wie z. B; diei Zweiräder. Aber Jeder, der mit Ruder- oder Segelboot fährt, ' kann dasselbe ohne erhebliche Unkosten in ein elektrisches Boot verwandeln lassen und gerade in den letzten Monaten sind mehrere diesbezügliche Erfindungen von großer Tragweite gemacht worden. Andererseits hat man noch nie gehört, daß Jemand, der einmal eirt elektrisch Boot kennen gelernt bat, es für irgend ein anderes aufzugeben geneigt ist Ein wichtiger Factor für die zunehmende Popularität dieser Boote ist ihre Beliebtheit bei der Damenwelt. in OCEAN WATE. Nur einer verschwindend kleinen Zahl von Zenungslesern dürfte es bekannt fein, daß auch im Reiche Neptun's eine Zeitung erscheint. Dieses Blatt führt den Namen Ocean Ware" und dient denJnteressen aller guten Seeleute der ganzen Welt, speciell aber zur Belehrung und UnterHaltung der Osficiere und Mannschaften unseres nordatlanischen Geschwaders". Gedruckt wird die Zeitung auf dem Flaggschiff New ork". :nge denk der Schwierigkeiten, welche man chem ländlichen ZeitungsherauSgeber daraus erwachsen, daß er kem baareö Geld in Zahlung bekommt, sondern sich mit i Naturalien begnügen muß. wird gleich auf der ersten . Seite angekündigt, daß nur Gold. Silber oder Juwelen, aber nicht Karwffeln oder Gemüse in Zahlung genommen werden, Ocean Ware" ist sechs Seiten stark, von.denen jede drei Spalten Lesestoff enthält, und ; ist in vier Farben, roth, grün, schwarz und Purpur, gedruckt. - Ein hübscher Stich stellt da, Flaggenschiff öaltimore" von de? ostastatrschen Station dar, wie es vor einem koreanischen Hafen liegt. Die letzten Nummern, welche nach den, Ver. Staaten gelangien, . wurde gedruckt, . wahrend das Gefchwader zu Port os Sparn aus der Insel Trinidad .lag. ' Aus dem Inhalt sind hervorzuheben eine Erzählung, deren Schauplatz Westindien ist, einige Originalgedichte, welche unter der Bemannung ihre Verfasser haben, ferner ine Beschreibung oes Besuches von Santa Cruz, wo die Amerikaner von ben Inselbewohnern gastfreundlich aufgenommen . und durch ?te Zucker Plantagen geführt wurden. Den Schluß bildet ein Bericht über die rnternationale Regatta zu Barbadoes. an welcher Boote der amerikanischen Schiffe New tyxV, Cincinnati", Raleigh" und Esser" Theil nähmen. Auch ein -Humorist waltet in der Redactiorl In Anbetracht des Elunentes. welches das Sanctum" der Redaction umgibt, kann es kaum Wundern nehmen, daß .ihre Producte stellenweise stark gesalzen sind. Gedruckt wird die Zeitung von Michael Quinjan vom Stäbe des Admirals. Daß gute Seebeine dazu gehören, um bei den Bewegungen des Schiffes am Setzkasten und an der Presse zu arbei,en, sieht auch wohl der Laie ein. Zun. Vttlttotdir SiptlksHt, Ein in Chile, Südamerika, rschei nendes Blatt, macht neuerdings auf ein Geschichtchen aufmerksam, welches gerade jetzt, angesichts deS Streites zwischen der mittelamerikanischen Republik Nicaragua und dem britischen Leu mit besonderem Interesse gelesen werden dürfte. Die Sache ist in Kürze die: John Jameö Mago, ein Mann mittleren Alters und von ruhigem Wesen, bat eine kaum weniger romantische Lausbahn gehabt, als der berühmte Dumas'sche Graf Monte Crisw. Vor M Jahren war Mago weiter nichts. als ein armer junger Englander, welcher in Guatemala Insekten sammelte und nebenbei auch als britischer ViceConsul in San Jose amtirte. Da kam der große Augenblick" seines Lebens. Der Commandant Gonzalez lieb eineö schönen TageS Mago einladen oder vielmehr ihm befehlen, sofort vor ihm zu erscheinen. Mago that ihm kund und zu wissen, daß er sich näcbstdun--einsinden werde. Ueber diese Antwort gerieth der OrtscommPidant, in große Wuth, und er ließ den Jnsektensammler unverzüglich durch eme Abtheilung Soldaten herbeibringen. Sobald derselbe gemeldet wurde, -gab Gonzalez Befehl, ihm 75 Peitschenhiebe aus seinen. Mago S, nackten Ruckm aufzuzab len. Das wurde denn auch prompt besorgt, aber der noch immer sey? aufgeregte Commandant schrie: Gebt ihm noch 25 Glücksbiebe!. S.r aönte nicht.

welch' ein prophetisches Wort er va ausgesprochen. Mago bekam auch diese Fünsundzwanzig noch, und sie waren fo gesalzen, wie die anderen. Mancher hätte die Procedur wohl nicht überlebt; Mago aber erholte sich unter sorgfälti-

ger Pflege nach längerer Zeit wieder. Er erhob dann unverzüglich bei der bn tischen Regierung Klage über diese, ihm sehr spanisch vorkommende BeHand lung. Das Ergebniß der diesbezüglichen Verhandlungen war. zunächst, daß die Regierung Guatemalas ; aufgefordert wurde, Gonzalez zu bestrafen und Mago für jeden erhaltenen Peitschen hieb ein sehr ansehnliches Schmerzensgeld, nämlich je 100 Pfund Sterling oder 5500, zu zahlen. Zugleich drohte die britische Regierung, imWelgerungs falle San Jose und andere Küstenstädte durch britische Kreuzerboote bombardi ren zu lassen. Mit der Bestrafung deS OrtscomMandanten zögerte Guatemala nicht; aber was daS Blechen von Z50.000 anbetraf, so wand es sich, wie der Teufel im Weihwasser". Die Briten blie den jedoch unerbittlich, Guatemala fügte sich schließlich auch darin, ohne auch nur Rabatt für prompte Zahlung zu beanspruchen, und der arme Jnsek tensammer wurde solcher Art mit Ei nem Sck läge oder, wenn man will, mit hunoert Schlägen ein reicher. wenigstens verhältnißmäßig reicher Mann. Er legte das Geld auch gut an, und da es mehr war. als zur Zeit irgend eine einzelne Person in Guatemala be saß, so aina der Präsident Barrios ein Theilhaber - Geschäft mit ihm ein. Mago wurde emer der bedeutendsten Kaffeeplantagen - Besitzer; auch erlangte er den Contract zur Erbauung von Docks in den Häfen. Niemand kann an einem dieser Docks landen oder abfahren, ohne Mago eine Gebühr zu zahlen.' Ueberdies ist er auch Besitzer werthvoller Bergwerke und Holzschläge geworden. Gegenwärtig' wird sein Vermögen auf 5 Millionen Dollars geschätzt wir haben eZ natürlich nicht nachgezählt und er kann eS sich leisten. 9 Monaie jedes Jahres in Pa riS zu leben. Und das Alles von den hundert Peitschenhieben! In spanischamerikanischen Ländern sind freilich schon noch abenteuerlichere Dinge vorgekommen. Oom JnlanV,. Durch ei nen in der Nahe von Butler, Ala., vorgekommenen charakteristischen Fall wird die brutale Behandlung, welche die Neger in den Südstaaten trotz ihrer sogenannten Befreiung aus dem Sklavendienst häufig noch zu erdulden haben, so recht deutlich illustrirt. Die in vielen Staa ten gebräuchliche Vermiethuna von Sträflingen ist nicht Anderes, alö die alte Sklaverei in neuer gesetzlicher Form. Conr. Bopkin, ein weißer ttarmer. hatte eine Geldstrafe, die einem Neger wegen Tragend verborge ner Waffen auferlegt wurde, auS eige ner Tasche bezahlt, wofür dieser sich zu Frohndiensten verpflichten mußte. Nach einigen Monaten lief der Neger davon, wurde aber von dem Farmer eingeholt, der ihn dann mit den Handen an den Sattelknopf seines Pfer des festband und den Gefangenen zwang, aus dem Heimwege nebenher zu lausen. Dem Neger gelang es. eine Hand aus den Fesseln zu ziehen, und als er sich dann ganz befreien wollte, wurde er von dem weißen Sklaventreiber einfach niedergeschos sen. Der Mörder stellte sich den Behörden. wurde . aber gegen Hmterle gung einer geringen Bürgschaft von 5300 sofort in Freiheit gesetzt. , Dem alten Glauben der Indianer will A. I. Blackwell, der reickite unter den rotben Stammes ossen. ein Hetligthum in David City, im Jndianer-Territorium, errichten m nr ii rtA ffr t lanen. ? oal vereirs juu.iajv ?ur diesen Zweck geschenkt und suct jetzt einen Baumeister, der einen prächtigen Tempel getreu im altindianischen Styl erbauen kann. Wie er behauptet, ist ibm da höchste Wesen im Traume erschienen und hat ihm vesoylen, eme heilige Stätte für feine Verehrer schaffen. Allen Indianern soll der Tempel zur Ausübung ihrer Religion offen stehen, aber keinen Angehörigen anderer Rassen.' Um der Liebe ver Jndianer-für die Natur Ausdruck zu geben, soll im -Innern deS Tempels ein Park angelegt werden, der alle die Lieblingkpflanzen.' und -Thiere der ursprünglichen Herren unseres Landes enthalten wird. Das Jndianer-Ter rltorium wird, wennBlackwell'S phanjastischer Plan zur Ausführung gelangen sollte, eine große SehenSwürdigkeit erhalten, bei der der Phantasie deS Baumeisters - wohl ebenso viel Spielraum, wie der geschichtlichen Treue gelassen werden wird." Aus dem Webb Smallwood'schen Hause in Washington, D. C., hat ein Papagei einen Spitzbuben verscheucht. Der Vogel hat die Angewohnheit, den Hausgenossen die Anaewohnheit.denHausgenossen dieAnlautes Schreien zu verkünden. Als die Bewohner des Hauses sich neulich in. dem oberen Stockwerke befanden, benutzte ein Neger die Gelegenheit, um sich m diebischer Absicht in daS HauZ einzuschleichen. Kaum aber' hatte er das ssrontzimmer betreten, ' als auch schon der Papagei sein unaufhörliches Geschrei ertönen ließ, waSden Dich, um nicht entdeckt zu werden, zum schleunigsten Rückzug veranlaßte. . Obaleick in dem betretenen .Raume sich beträchtliche Silber- und andere Werthsachen besanden. hatte der Dieb keine Zeit, sich nach diesen umzusehen, und begnügte sich mit einem Tabacksbeutel. ' - ' SchZn und rein Soll das Hauk stets fein ! Die besten O ursteu kauft man bei Y. Och ed el, 420 O Vttdaxt rrazk.

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Zn den ersten warmen Tagen des Frühjahrs. nachdem wir im Winter schwer und reichüch gegessen, kommt es Häufig vor daß die Leber nicht richtig arbeitet, es übermannt uns ein Gefühl von Mdigkeit weches jedermann wohl bekannt. Mo regulirt euer System und dafür giebt es kein besseres Mittel als

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&4 rTrr 4VT &m mm Oon NuSlanve. Die Anzahl der Mediein Studirenden im Deutschen Reich betrug im Wintersemester 189091 9100. die der ärztlichen Appbationen im Jahre 189091 1570. Seitdem zeigt sich eine Abnahme der tudirenden bis auf 7900 im Sommersemester 1894 und der Anzahl der Approbationen auf 1405 im PrüfunaSjahre 189394. In den 21 wahren von 187273 bis 189394 sind im Deutschen Reiche 19.742 ärzft liche Approbationen ertheilt. Die Anzabl der practicirenden Aerzte stieg im gleichen Zeiträume von rund 12,000 auf 22.000. Die oberirdische Telegraphenlinie zwischen China undBirma ist fertiggestellt und in Betrieb genommen worden,,iz Monate vor dem festiiesefcten Termin. Dies ist, wie die Regierung von Indien meldet, zum Theil auf die prompte Wirksamkeit der chinesischen Beamten zurückzufüh ren. Es ist dies ein erfreuliches Zeichen eines Umschlages in der Stimmuna bei den chinesischen Behörden, die vor 25 Jahren, als die Große Nordksche Telegraphen - Gesellschaft anfing, in China Telegraphenlinien zu bauen und weiter im Laufe der Jahre derselden große Schwierigkeiten bereiteten und e5 unter Anderem verschiedene Male ruhig haben geschehen lassen, daß die gebauten Linien von der fanatischen Bevölkerung vollständig zerstört wurden. ' - Bei den letzten Prüfun, gen für den zweit literarischen Grad aelanq es keinem Candidaten auö dem Bezirk Wentschau. sein Äiel m errei. chen. Da dieser Fall nun seit vielen Jahren nicht vorgekommen war und den Bezirk an Ans-b-n k,?l?,?,n n,& T-mj wW V so suchte man eifrig nach dem Grunde deö betrübenden Ergebnisses. Die stets fremdenfeindlichen Literaten waren sich Ta&n w . A. uknuvuu cimu vuruoer, oag nur vle zi bauung eines neuen enaliscben. Coniu latsgebäudes an weit sichtbarer Stelle die Schuld trage, da alle Geister der roe und der Lust hierüber sehr erzürnt sein müßten und dies nun da durch, kundgäben, daß sie keinen Cani . . oioaien zum lehnten Ziele gelangen lienen. ' Große Bestürzung hat unter der Bevölkerung von Gubrau in Schlesien eine Massenvergiftung durch mutf ' rr . ' luolenerzeugniiie hervorgerufen, me unmi Personen ist schwer erkrankt; einige Erkrankte sind bereits gestorben. Die Erkrankungen sind auf Genuß von Mehl zurückzuführen, das aus - einer Mühle stammt, deren Mühlsteinhaue im Stein mit Blei befestigt war. Sämmtliche Polizeiverwaltunaen, sowie die Guts- und Gemeindevorstande sind ausgesorvert worden, Ermittlungen in den Mühlen anzustellen, ob und inwieweit , Blei zur Befestigung der Hauen 1 (rnMdn t V 11 ... in ocn 2,llly!'leinen oenugr wird. Das financielle Ergebniß oer Antwerpener Weltausstellung, worüber in der Hauptversammlung ver Actionäre Rechnung abgelegt wurde, ist für letztere glänzend zu nennen. ES schließt bei einem Actiencapitak von j..5W,wu ssrancS mit einem Re nae winn von 285.166 Francs ab, so daß die Actu von 100 FranrS mit 119 ffrancs zurückgezahlt wird. Die Ge sammteinnahmen betragen 4,144.238 Zsrancs. Leider werden die Aussteller sowie die Inhaber der Wirthschaften, Schaubuden und Beranüaunaslocale. denn Platzmiethen den Actionären 1.516.062 bezw. 380.133 Francs ein trugen, auf ähnlich glänzende Ab fchlllsse infolge der ungünstigen Witte JL.. C !. Cif v man, mer ver oie Ävs lkuuna au leiden hatte, meistens nicht zurückblicken können, mit Ausnahme derjenigen von Atl-Än:werpen. Eine alte Schuld wure Ktr (V.'' CTl i. . n v.n .uHc uv 2llppes oer oiN aogekragen, vork rras em Invalide des letzten FeldzugeS mit einem Manne zufammen, der ihm . bekannt vorkam. Nachdem Beide 'sich eine Weile anae schaut hatten, wurde es dem Ersteren plötzlich klar, mit wem er es zu tbun hatte. .Saaht." sprach er. .iik kennen IJC "jC L L . ' ioj ucy Iviooer, er es gok, val ,cy llcy I rr w - ... ' ' enoilcy getrosten :yan, ehr krltt vum Johr 70 noch e Kaastemännche vun meer."' Der Mann, der zueril an einen Scherz glaubte, erinnerte sich Zedock oa,o ivieoer, vag zener die Wahrheit C i 1 ' . ' tagte, un er tektger invalide kam im Juli 1870 als Soldat in'S . Laiaretb. Auf dem Wege dorthin versvürte er riesigen Hunger, der ihn veranlaßte, sich bei einem nahe wohnenden, ihm bekannten Wirth eine Stärkung für 2 Sqr. zu erlauben, welchen Betraa er schuldig blieb. ; Am Tage nach seiner Entlassung aus dem Lazareth wurde er in's Feld geschickt. Seine Schuld vergaß er. Den Wirth tras er seit 25 Jahren zum 'ersten Mal. Ob das KaastemZnnche- selbst mit Äinseszin. sm zur. Feier des Wiedersehens gereicht hat, davon schweigt die Geschickt. S3Ö00I 12 AIX I I nJalt.Va La mUm Kack mmy fairl? wNiU, fnometmihm . m writa, m4 wh, ftw iMtnctio, wHi mwtk. Udutrteulr, kow tm mi Tmr tfc mM miUn

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der vcrschicdmm Eisen, bahnzügr im Union Deppt. Indianapolis. Vandalia. Mgang Poftzug 7A1Vm expreß 11 50 35m Expreß 12 40 Nm Accomodation 4 00 Nm Expreß.. 7 00 91m Erpreß II20Nm Ankunft Expreß 3 35P, Expreß 4 Id VM Accomodütion 10 00 rn Expreß 3L0Nm Schnellzug 5 00 83 Accomadation 7 40 Nm Cledeland, Cincinnati, Chicago uni St. Louiö. Indianapolis un Cleveland Diviston. Mgang Expreß. 415 Vn, Expreß 10 30Vm Expreß ...10 30 8 Limited Expreß 310 Nm Expreß . S40Nm Ankunft Exvreß 7 10 ' Expreß 1130 33m Limited Expreß 11 80 Bm Expreß 6 00 32m Expreß lioojha St. Louii Division. Abgang Expreß 7 30 93m Limited Expreß. 11 60 Sm Expreß 1120Nrn Expreß, taglich 114SNm Ankunft Expreß täglich 4 00Nm Expreß 2 50 53m Limited Expreß 6 30 Nm Expreß 6 00 53m Thicago und Cincinnati Dwision östlich. Abgang Schnellzug 3 45 53 Accomodation täglich 7 05L, Accomodation 11 00 53m Postzug 3 00Nm Accomsd. nut&tnnlaii). Accomodation . : ; 6 35 31m Ankunft-Rufhville Accomodation. ' PoVzug 11 40 53 Jno'plS Acc. (nur Sonnt.). Arcomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 N Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation ..... 7 10 55m Scbnell.yost llbONm Lafavette Accomadation 5 00Nm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 53m Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 60 Nm Accomodation 6 15 N Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 53m Expreß 1125 91 Danville Accomodation 5 05 9cm Expreß 11 69 53m Ankunft Expreß 3 25 53m Danville Accomodation.. .. 10 35 53m Expreß 2 60Nm Expreß 6 65 9cm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 30 53m . Accomodation Expreß 3 25N Ankunft Expreß 11 40 53 ; Accomodation . Erpreß.... .TlOOONm Lake Erie und Western. Abgang Exvreß 7 00 Expreß 120 9s Expreß 7 00 9c ' Schnell'Expreß Ankunft Scknell'Expnß Expreß ....10 2013 Expreß 2 60 Expreß.... 6 20 9! Pittßburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß 460 Kolumbus Accomodation.. . 8 00 Vm Expreß 3 30 9cm Siichnumd Accomodation. . . 4 00 Nm Ervreß ßiont Ankunft Richmond ccomodatio 8 65V , qneuzug 1140 53m Expreß 12 30 9c Accomodation 3L0N Expreß 6bOAm .Erpreß... 10 16 Nm Chicago Division di okomo. , kgaag-Expreß 1100 . Expreß 1120 9ha Ankunft Expreß 3 35rn T-üxjt Expreß. 315 9c Louiöville Division. Abgttg-Expreß. 3 45 Cm - oulövllle Accomodation.. . 8 10 55 Schnellzug 3 2SN ßssmmnhstftrt A r a ""ivvi(vil ,n V V liil Snkunft Accomodation 1020Vm Schnellzug 10 60m ' Accomodation 6609! Spezial täglich 1100 9c Cincinnati, Hamilto und SudisnaPolis. Abgang Expreß 3 40IB Cmnnnati Aecomodottsn . . 10 60 53 ' , Nre ! 8 009cm ;n 4 00 9c Ervre vm Ankunft Accomodation 915 55m :r?re 11 45 Um Erpreß 7 30 9cm Expreß 10 65 Erpreß 12 30V Indianapolis und Oineennes. Abgang Expreß 8 00Sm ?i"tt""6 Accomodation... 4 00 9c munft Bmeennes AecomodattonlO 40 Nm rprev 5 00 9cm iueinaati, Wabash und Michiga. .. 6 35Lm gang-Cxvreß - xpreg ii I5e rna m9 MW or a'-emv::. :::::::::::: ssss 4cg xixm ' kpreß 0 00 9ha ., ' '.. . SlndianapoliS, Decatur und Western. c tfj . 8 SO TjTX tcomooaxum S 40 9cm &AnttlaCrrrirt f. n a prrn..xr T , r-V-l stm i-Oznell, expreß 3 20 55m : wmwBwwn io 40 cm Erpreß 4 60 53m Louitville, New Albany und Thieago. Abgang--erz?eß 12 35 53m fpre?. 1160 M0N0N SIrsnwnSftfiow l nn , i.. WVI V.iM uillkrpreß 3 3055 onon ueconudation 11 20 Cm erpreß....: S65Nm Tho TT7eiitleöi Century, etne anetSnete EoeerTirirL td? TouCönnuQ aennnten esa t$x p, rttv len ist. In der Tendenz xtx Ul'.t1'?. "S yr tnrtf