Indiana Tribüne, Volume 18, Number 227, Indianapolis, Marion County, 7 May 1895 — Page 4

JJftt-iJmjmiiliim. Telephon 500. Bilder Nahmen Spiegel Die H. LIEBER COMPANY, 33 Süd Meridian Str.

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Tickets gestimmt.

Board of Publie Works. Heutige Sitzung. Der Stadtanwalt gab seine Ansicht dahin ab, daß der Canal sowohl sür Lokal- alSDistriktauflagen fürAbzugSkanäle haftbar sei. Der Ingenieur wurde beauftragt den Wünschen den Parkkommission entsprechend Pläne für einen Damm in (Sarsield Park anzufertigen. Der Board vergab die nachfolgenden Kontrakte : Eradirung und Bekiesung der 17. Str. von Central Ave. zu Park Ave. an 3. E. Mann für 29c den I. Fuß. Lokal AbzugSkanal in der 1. Gasse östlich und. westlich von Mississippi Str., von 14. zu 7. an D. DeNuiter für 79e. Lokal AbzugSkanal in Capitol Ave., 351 Fuß südlich von Indiana Ave., an D. DeNuiter sür 99c.

Lokal - AbzugSkanal in Illinois Str., von 14. Str. 620 Fuß nördlich an SanSberg fc Roney für 65c. Der Board öffnete Angebote für die ASphaltpflasterung der Indiana Ave., von Ohio Str. zu North Str. Der Board nahm nur Angebote für Trini-daS-ASPHalt an und wieS die für LandaSphalt ab. Der Warren Scharf Co.'S Angebot war von $7.75 zu $8.15 je nach Rinn stein. Western Paving Co. $7.31 zu $7.65. Indiana Bermudez Co. $7.45. Der Kontrakt wurde nicht vergeben. Der Board wies auch die früher eingereichten Angebote für Prospekt Str. und West Str. zurück, da der Board LandaSphalt für nicht haltbar hält und ihm die Angebote für Trinidad-AS phalt zu hoch erschienen. Er erklärte den Gesellschaften, daß wenn sie keine Angebote zu einem annehmbare Preis einreichen würden, er überhaupt keine ASphaltpflasterung mehr anordnen würde. Der Board erklärte, daß der Preis der Western Paving Co. für Indiana Ave. niedriger - sei, als für Profpect und West Str. und vergab den Kontrakt für Indiana Ave. an diese Gesellschaft. Der Board gab dem Ingenieur die Erlaubniß 12 Arbeiter anzustellen, um die nöthigen Ausgrabungen an Ost Washington Straße vorzunehmen zur Feststellung, ob dieAbzugSkanalverbin düngen vorschriftsmäßig gemacht wurden. Die Fruin - Bambrick Co. reichte eine Objektion gegen die Vergebung deS Kontrakts für Indiana Ave. an irgend eine andere Gesellschaft ein, aber daS Schreiben wurde nicht ange nommen. Der Ingenieur wurde beauftragt, die eingelaufenen Remonstrationen gegen die Verbesserung der Meridian Str. von New Sork zu St. Clair Str. und von St. Clair zu 7. Str. und für Ft. Wayne Ave. von Alabama Str zu Central Ave. zn untersuchen und zu berichten, ob dieselben von der Hälfte der anwohnenden Grundeigenthümer unterzeichnet seien. m Taubheit kann nicht gebellt werden durch lokale Applikationen, weil sie den kranken Theil des OhreS nicht erreichen können. ES giebt nur einen Weg, die Taubheit zu kuriren, und der ist durch constitutionelle Heilmittel. Taubheit wird durch einen entzündeten Zustand der schleimigen Auskleidung der Eustachischen Röhre verursacht. Wenn diese Röhre sich entzündet, habt Ihr einen rumpelnden Ton ober unvollkommenes Gehör; und wenn sie ganz geschlossen ist, erfolgt Taubheit, und wenn die Entzündung nicht gehoben und diese Röhre wieder in ihren gehörigen Zustand versetzt werden kann, wird daS Gehör für immer zerstört werden; neun Fälle unter zehn sid durch Katarrh verursacht, welcher nichts als ein entzündeter Zustand der schleimigen Oberflächen ist. Wir wollen einhundert Dollars für jeden (durch Katarrh verursachten) Fall von Taubheit geben, den wir nicht durch Einnehmen von Hall'S Katarrh -Kur heilen können. Laßt Euch umsonst Circulare kommen. ZI C h e n e y & o., Toledo, O. 7 Verkauft von allen Apothekern, 75 Ctö. In Toledo besiegte gestern der Indianapoliser Baseballklub den dortigen Klub in einem Spiel mit 5 gegen 4 Punkte. EXT In dieser W,che werden die Proben deS MännerchorS wieder aufgenommen. Heute Abend ist Probe deS gemischten ChorS und Freitag Abend ist Probe deS MännerchorS. EP DaS Testament von Andreas Fahrbach wurde gestern im Gericht approbirt. Der Nachlaß fällt an die Wittwe und nach deren Tode an die Kinder deö Erblasser?. Andrew Fahrbach wurde unser $100 Kaution zum Testamentsvollstrecker ernannt. CZT Frau C. A. Siglen, 189 Fletcher Avenue, wurde gestern Nachmittag an der Ecke Washington & Meridian Straße, von einem Lastvagen überfahren. Ein Rad ging ihr über dieSchulter und daS rechte Bein. Sie wurde nach Haufe gefahren, ist aber nicht gefährlich verletzt.- Cie hatte an dem Unfall selbe? Schuld.

Ochanturnen beS Sozialen

Turnvereins. - Lust und Liebe zu einem Ding, Macht alle Müh und Arbeit gering. DaS gestrige Schauturnen deS Sozialen Turnvereins muß in jeder Hinsieht als ein Erfolg bezeichnet werden. ES gab den Besuchern ein Bild davon, waS auf dem Turnplatz gethan wird, auf welche Weife das deutsche Turnsystem gesunde, kräftige Menschen heranzubilden sucht. ES gehört Lust und Liebe zu einer Sache dazu, so etwas Tüchtiges zu leisten, wie eS die Mädchen und Damen, die Knaben und Jünglinge gestern Abend thaten und Mühe und Arbeit durften nicht gescheut werden. Selbst diejenigen, welche von der Turnerei nicht viel derstehen, können leicht bei den MassenÜbungen Solche bemerken, die nicht regelmäßig die Turnstunden besuchten und durch ihre Fehler daS hübsche Bild störten. Wie wir schon bemerkten, war daS Programm daraus berechnet den Besuchern einen Einblick in daS deutsche Turnsystem zu geben, nicht aber um durch einige Bravourstückchen oder schnell eingepaukte Reigen zu glänzen. Die auö 13 Mann bestehende In dianapoliS Militär-Kapelle, unter der Leitung von Herrn Cameron, spielte ausgezeichnet und unterstützte durch stets richtiges Tempo die Turnenden außerordentlich. Die Freiübungen der 1. Knabenklasse und die Stabübungen zusammen mit der 1. Mädchenklasse wurden sehr hübsch ausgeführt und mit welcher Luft sie alle, bis zu den kleinsten Knirpsen herab, mit Gesang mar schirten ! Die zweite Mädchenklasse produzirte sich in Stab- und Hantelübungen in einem hübschen Reigen und in Ge meinschaft mit der Damenklasse an den Geräthen. Ihre Leistungen waren durchweg recht gut und wer inSbesondere daS Gerätheturnen der Damen be obachtete, mußte zugestehen, daß sie mit Lust und Liebe dabei waren und die Uebungen gut und schön machten. Die zweite nabenklasse verdiente für die exakte Ausführung der Keulenübungen volle Anerkennung. Ganz vortrefflich waren die Uebungen der Zöglinge mit einer schweren Keule. ES mußte jedem alten Turner daS Herz freudiger schla gen machen, diese treffliche Uebung zu sehen. Bei ihnen gibt eS aber noch nicht so viele AbhaltungSgründe wie bei den sogenannten aktiven Turnern, deren Stabübungen bei weitem nicht so seh lerloS ausgeführt wurden. Dagegen waren die Uebungen an Reck, Barren und Längenpferd recht gut. Ganz be sonders zeichnete sich die Damenklasse durch ihre Hantelübungen aus. Die selben konnten nicht besser gemacht werden. DaS Schulfechten von 10 Damen nnd 10 Turnern war sehr interessant und zeigte auch hier, mit welchem Ei ser besonders die Damen sich an allen Zweigen deS TurnenS betheiligten und wie sie, ohne daS ewig Weibliche im Geringsten zu beeinträchtigen, sich be theiligen können. Den Schluß bildeten drei hübsche Pyramiden. Turnlehrer Ofterheld zeigte auch hierin seine Meisterschaft. Ein Schauturnen macht einem Turn lehrer immer viel eztra Mühe und Ar bei5, für die er nur durch die, ihm von seinen Schülerinnen und Schülern dargebrachte Aufmerksamkeit, durch ihre Liebe zur Sache und ihren Fleiß belohnt wird und alle die Mitwirken den wissen das auch. Daraus entspringt aber auch der Wunsch ihn durch ein Andenken zu ehren. Die zweite Mädchenklasse that dieS durch einen prächtigen Blumenkorb schon während deS Schauturnens, aber die Zöglinge und aktiven Turner versammelten sich nach dem Schauturnen in der Halle, wo Leo Rappaport im Namen der .Zoglinge Turnlehrer. Osterheld mit einer wohlgesetzten Rede einen prächtigen Ring und LouiS Sielken im Namen der aktiven Turner einen Regenmantel überreichte. Die Elastizität der Turner und Tur nerinnen zeigte sich dann darin, daß, nachdem sie sichln einem, von der Damensektion vorsorglich zubereiteten Lunch gestärkt hatten, noch fleißig tanzten. DaS Schauturnen deS Sozialen Turnvereins war ein Ehrentag sür den Berein und sollte der, Sache der Turnerei großen Vorschub geleistet haben ,, Sebr erbebend. Gepredigt sei eS Allen Die sich dem Bier ergeben. Man trinkt nicht um zu fallen, Man trinkt sich zu erheben. Doö siehst du Einen fallen, Laß ihn nicht hülfloS sinken. Einmal geschieht'S wohl Allen Ein GlaS zu viel zu trinken. Besonders bei den vorzüglichen Columbia und Home Vrev Bieren. Gebraut und auf Flaschen gezogen von der Home Breving Co. Tel. 1050. Die regelmäßigen Proben im Männercho? beginnen wieder am nächsten Dienp-I.

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und nehmen Sie haben können. Haben Sie noch nie bemerkt, daß gleich sind ? Andere Fabrikate sind voll Parrott & Taggart'S ButterS (Eingesandt) Die Definition der Bedingung deö Werthes von Gegenständen oder Waaren läßt sich nicht s o geben, daß sie sür alle Fälle giltig ist. Ich würdedie Nützlichkeit einer Sache alS Maßstab ihres Werthes bezeichnen. Weil aber die Beurtheilung dieser Nützlichkeit bei verschiedenen Personen verschieden ist, so sind diese Maßstäbe ebenfalls verschieden. Die Beurtheilung deS TauschwertheS oder Preises einer Sache ist gewohnlich verschieden zwischen Verkauser und Käufer. Der Verkäufer setzt den Werth einer Sache fest, je nachdem waS sie ihm gekostet hat, sei eS nun an SeldauSlage oder an Arbeit oder an Beidem und ferner nach dem Bedürfniß oder dem Verlangen nach der Erwerbung der Sache, wobei die Nützlichkeit und die zu ihrer Herstellung erforderliche Mühe und Sefchicklichkeit nicht immer und in nicht immer gleichem Maße berücksichtigt werden. Angebot und Nachfrage üben auf die Tauschwerthe oder Preise einen überwältigenden Einfluß bei freier Conkurrenz. Diese aber kann durch die gelungenen Anhäufungen der Vorräthe in den Händen einer Person oder Verbin dung unwirksam und sogar in'S Gegen theil verwandelt werden, indem diese den Preis in'S Ungeheuerliche erhöhen kann. Diese Anhäufung ist ein Spiel, daS stellenweise gelingt, oft aber zum Ruin deS Spielers auSschlägt. Der Lehrsatz, daß der Werth irgend einer Sache oder Waare bedingt ist durch die zu ihrer Herstellung verwen. dete Arbeit kann nur unter Mitwir kung anderer Umstände wie z. B Zweckmäßigkeit, Nützlichkeit, Schön, heit, Dallerhastigkeit gelten. Dagegen hängt der Tausch- oder Markt-Werth oder der Preis von dielen anderen Umständen ab, die zum Theil schon vorhin genannt wurden. WaS den Werth des Silbers im Verhältniß zu Sold betrifft, so sucht man denselben durch Einführung von Doppelwährung dauernd festzustellen. Bei Anführung der Gründe für deren Verwerflichkeit wurde hier am Sonntage, dem 21. März 95, erwähnt, daß dadurch 2 Maaßstäbe geschaffen würden. Flüchtig betrachtet sieht daS so auS, allein daS ist Täuschung, wenn schon andere Gründe gegen die Doppelwährung bestehen. Menschliche Arbeit ist ein HauptFactor von Werthen. Aber zur Feststellung deS genauen Werthes einer Sache kann man sie nicht als Maaß, stab nehmen. 1. ist der Werth der Arbeit sehr un gleich, indem sie mit verschiedenem Ver ftändniß und Geschick betrieben wird; 2. wirkt die Natur in verschiedener Weise und in verschiedenen Graden zur Erzeugung deS Werthes mit. 3. tragen noch viele andere Um stände und Zufälligkeiten dazu bei, Werthe zu reguliren, und besonders : Marktwerthe zu bestimmen. Dazu gehört auch die Hinschaffung an den VerkaufSort und die ordnungS mäßige Aufbewahrung daselbst, damit sie dem Käufer leicht erreichbar werde; ferner der Verlust durch Beschädigung, Feuer und geuer-Versicherung; ferner der für den Verkäufer unentbehrliche Gewinn, der durch voraussichtliche Ent werthung eines Theiles der Waare nöthig, ist. ES erfolgt daraus die Nothwendigkeit für den Kaufmann, sein Vermögen oder Kapital zu der mehren. Wie jedem Andern, ist deS halb auch ihm Sparsamkeit geboten. Bei dieser Gelegenheit erlaube ich mir, daran zu erinnern, daß meine früheren Auslassungen in der Tri büne", worin ich zum Sparen rieth. falsch aufgefaßt und demgemäß bekrit telt wurden. Bei allen Fortschritten in den sozialen Verhältnissen bleibt Sparsamkeit immerhin eine Nothwendigkeit zum Wohlbefinden der Menschen. Dieselbe geht Hand in Hand mit Besonnenheit, Mäßigkeit, Ordnung und Reinlichkeit. In dieser Beziehung können diele arme Leute gar wohl mit reichen rivalisiren, indem Erstere ein behaglicheres, wahrhaftigereS und gesunderes Leben führen, als Letztere, obgleich diese eS an' reichlichen GeldauSgaien nicht fehlen lassen. Die allgemeine leichtsinnige GeldauSgabe befördert allerdings daS Blühen kaufmännischer Geschäfte aber eS befördert auch die Armuth und die Zahl der Armen und deren Ohnmacht, dem Drucke deS Kapitalismus zu widerstehen. Man hört zwar oft die Behauptung, daß der Arbeitslohn um so vielmehr herabze-

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'S Parrott & Taggart'S Crackers durchweg Klumpen, die nicht zerbröckeln. immer zufriedenstellend. drückt würde, je weniger Bedürfnisse die Arbeiter zeigten. DaS ag einigermaßen seine Richtigkeit haben, dagegen kann derjenige, welcher sich etwas erspart hat, der z. B. seine eigene Wohnung hat, schon eher mit Nachdruck auf seiner Forderung bestehen und sich eine Arbeit suchen, während der ganz Besitzlose mehr geneigt ift, sich jeder Bedingung zu fügen, um nicht der bittersten Noth zu erliegen. Dann giebt eS auch sehr verschiedene Bedürfnisse, wovon die edleren nach Maßgabe der Mittel befriedigt werden sollten. Dahin gehören : gesunde Wohnung, anständige Kleidung, ge sunde Kost und bildende Lektüre. Da gegen sollten Genuß berauschender Setränke, Leckerei in der Wahl der Speisen und Verlangen nach Kleider Pracht beschränkt werden. Gewohnheit macht diese Genüsse zu Bedürfnissen, ohne welche man sich sehr wohl besin den kann, wenn auch die Geschäfte nicht so sehr bei deren Fortfall blühen. DaS Blühen der Geschäfte kommt vorzüglich nur den Wenigen zu Gute, die eS verstehen, die Bedürfnisse und Leidenschaften der Menschen zu ihrem Bortheile zu benutzen. Dabeibleibt die große Majorität der Menge arm, abhängig, roh und unterwürfig, oder neidisch und gewaltthätig und macht Schiller'S viel getadelte Worte zur Wahrheit : Wo rohe Kräfte sinnlos malten Da kann sich kein Gebild gestalten. - A. d. R. Wir hätten Vorstehendes gerne einer Kritik unterworfen, aber es ist so viel Richtiges und Falsches, es ift Werth und Preis, Volkswirthschaft licheS und PrivatwirthfchaftlicheS so bunt durcheinandergeworsen, daß eine kritische Besprechung schlechterdings unmöglich ift, und auch zu diel Raum in Anspruch nehmen würde. Orunveigth.-Uebertragungen Indianapolis, 6. Mai, '95. Berichtet durch die Alex. Metzger Grundei, genthumS Agenwr im zweiten Stockaer! der, Odd Fello Halle, nordöstliche Ecke von Washington und Pennsylvania Str. William Haueisen, Receiver, an W. W. WinSlow, LotS 5, 6, 7, 8 und 9, Hartman'S Add. $1028 84. IameS Hasson an Joseph HanS, Theil V. nordwest. i, Sekt. 1, Tp. 16, R.3. $10,000. Eliza S. Browning an Wm. M. Herriott, Theil von LotS 2 und 2, Burton'S Eubd., Drakeö Ad. $1245. Harvey W. Goodykoontz an Mary F. Sloan, Lot 14, Walker'S Sunnyside Add. $2000. Charles Postel an John Erber, Lot 104, Ruddell'S Glenwood Ad. $1000. George Triesch an George Cole, Lot 18 und 19, Sq. 6, FlemingS 3. Ad. $800. Wm. Haueisen an Christ. Neerman, LotS 19 21,HartmannS Ad. $581.25. . Wm. Haueisen an Fred. Schmid, LotS 12 14,HartmannS Ad. $637.50. . Mary Ward an Lonesia Woodward, Lot 8, BoatrightS Sub., Outlot 8. $2500. . Edvard Branham an Hy. Schön, LotS 712, ChamberS Sud., Jrdington. $2400. City of Indianapolis an George W. Seiiert, Lot 44 in Peru & Indianapolis Railroad Co.'S Add. $400. Jane M. McCully an Robert C. Browning, LotS 30 in Srvington. $4500. Anna H. Stevenson an William P. Fishback, Lot 5 in Hubiard'S Subd., Sqr. 8 in der südöftl. Add. $1200. IameS F. BoSwell an Edwin S. golfom, Lot 49 in BoSwell & gleming'S Srandview Add. $900. Übertragungen 14; Gesammtrierth derselben Y30.092.59. ' in VaupermitS. . T. Ö. Voose, Unterbau, Reparatur und Veranda 176 S. Noble Straße, $300. Mary O'Connell, Anbau an daS Haus 8 Sheldon Str., $250. Walter P. Hanna, Cottage auf Lot 117 in Douglas Park an Alabama Str., $1800. H. L. DaviS, Reparatur und Anbau an daS HauS 72 West 19. Straße, $500. Lorenz Scheller, Holzschuppen 122 gulton Str., $25. Wm. DaggetS, Reparatur 280 Nord New Jersey Str., $50. Fred. TroSly, Cottage an der Ecke Landes und 9. Str., $800. Herman Weinberge?, Schindeldach auf 10, 12 und 15 Louisiana Str., $200. 3aS. H. Baldwin, Umänderung deS KellergevölbeS an der Nordvestecke von Delavare und Market Str., $200. Q. H: Traub, Anbau an 348 und 350 W. Vermont Str., $100. Theodore H. Orown, Veranda vor das HauS 45 Nuckle Str., $150.

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