Indiana Tribüne, Volume 18, Number 227, Indianapolis, Marion County, 7 May 1895 — Page 3

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Wo die Wissmschaft aufHort, sollte der gesunde Menschenverstand anfangen. Leute von sitzender Lebensweise sind zu VerdauungSbeschwerden oder Dyspepsie veranlagt. Eine Folge dieser Leiden sind nervöse Störungen, 5!ierenlciden, Hart leibigkeit u. s. w. Besonders ist dies bei Kaufleuten, Studenten und" Gelehrten der F:ll. Letztere werden Euch die genauen Dimensionen des Planeten Jupi ter, oder die Entfernung des Saturn von der Sonne auf einen Fuß hin berechnen, aber sie können oder wollen sich selbst nicht sagen, womit das Heer obiger Krankheitm zu kuriren ist. Gegen Leiden, welche die Folge sitzender Lebensweise sind, Unthätigkeit der Leber, chronische Hartleibigleit u. s. w. empfiehlt die gcsammte ärztliche Welt Europa'S und Amerika's fast einstimmig daS ächte Karlsbader Sprudelsalz und das Karlsbader Wasser. Man hüte sich vor Nachahmungen. EiSner & Mendelson Co., AlleZ. nige Agenten, 152 tfranklin Str.. N. Y. yrrs tanm? j . i m'V-aiau i ' 3Q Ul wmrJ i LtL Stt Herren Freund Lnser dolNonnnene Spri frei mit jeder ??Iasb. Vaß kr: Fleckr. hütrt Strikt. Hlt Trixp nd itfrjlu in 1 tnl 4 Zaatn. FrZgt po:htker dsfjk. L1aat Ui fftfwl Nr f 1.00. Van adrejftr: -ftlALYDOR M FG. CO. LAMCA8TCR. CHlOw C J Schwache, nervöse Versonen. ,,quZtt von SkwiffknZbisskn und schlechten Trlumen. Sepetnigt vo Nutten und Aopff chmcrini, örröthe. litter. Herzklopfen. Unentjchlosjenheit. Trübsinn und erschöpfende uiftuffen. erfahren au dem ,Lundsnund-, aus welch' einfach, billige Weise eschlecht krankbetten und Fokqen der Jugend fänden geheilt und die olle Gesundheit und der gronnn wiedererlangt wrrden sönnen, Ga r:uel teilvnfahren und neue Medizin,. Jeder sei eigener Arzt. Schickt 85 Cent in Ciarnp nd Ihr btomt das Buch versiegelt und frrtz zugeschickt von der Mrioac Klinik und Dlipensary." 23 West 11 O ii., -sicni avoir, . w. c 3 ,wmm Infektion. Eine permanente Nur ? ! j der hartnäSizfte Zölle ton Eonorrhea und i MMMHtH RipansTaMes. Ripans Tabules are cornpounded srorn a prescription widely used by the best medical authorities and are presented in a form that is becoming xtQ fcshion everywhere. RIpans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach and intestines; eure dyspepsia, habitual constipatiön, offensive breath and headache. One tabule taken at the sirst symptom bf Indigestion, biliousness, dizziness, distress astcr eating,"or depression of spirits. will surely and quickly remove the whole difllculty. Price, 50 cents a box. Ripans Tabules may be obtained of nearest druggist; or by'mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., lO Spruce Street, NEW YORK. t Commercial Clufy Restaurant. Huf fccci oöerftm Stock de? Commeeeial Club Gebäudes belege, bietet eS einen prachtvollen Vuoblick aus Stadt und Umgebung. i'-x DaS feinste Restaurant bietet eS die kein anderes Vorzüge durch PreiSvürdlgkeit und hochfeine Küchs. UWIV mmm m.iAm -IVO - OPTICIANAi U iniy mtm niitA.n ..m.m 94H.riNH.i. CtNUON WOtSL. INDIANAPOLIS-IND. 93 N. Pennsylv. St?., Denison Hotel. rillen wd nach tai besten RetZod den vgen nsepaU. gta,ien Sle Ihren Grocer nach W. Bach man n'S High Patent, Tip Top oder Melrose Mehl, daS beste im Markt. .Avenne Mühlen, Ctfc Ray Str. L?adiss Svee. C! O O 0 U? k? r? a A 1 1 I Nif k ri 4 wrK UU U U ÜÄÄTttS'Äa 1TEAKI IdrtektoktMt i or mir rrtt, od wfca. Miuuimlf, iMrtalMrMri WcalitKv Wtr Hirns ttrX will too Amt m IMlwi r t rtcy wfpioftiu wKkwtst iuitMMk Mtmmy tat m aalM mtwiftiu ibm, tut; A otaU MUlWL I 4 Mir hmt M workar Ihm tfiaertu muitr. 1 UtltJw'TtMWMUl fM'OTi-'H ,plxt t.-.

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Roman von Reinhold Ortmann. (Fortsetnng.) Dreizehntes Kapitel. RrifMof AlströmZ erstes öffentliches Auftreten hatte einen Erfolg, wie er in dem Musikleben Berlins nur selten zu verzeichnen gewesen war. Seit jenen weit zurückliegenden Tagen, da Franz Liszt als kaum Dreißigjähriger zum ersten Mal den Enthusiasmus seiner Zuhörer entfesselt hatte, war keines Klavier-Virtuosen Debüt von so stürmilchen Beifallsäußerungen begleitet gewesen als das des blondhaarigen jungen Nordländers, dessen äußere Erscheinung so trefflich zu seinem von einer gewissen poesievollen Märchenromantik umflossenen Vor.iamen paßte. Er hatte zunächst einige Compositio nen von Beethoven gespielt und durch die bestrickende Weichheit und Fülle seines Tones, durch die Meisterschaft seiner Technik, wie vor Allem durch die tiefe Innerlichkeit seines Vortrageö eine wahrhafte Begeisterung in dem dichtgefüllten Auditorium erregt. Das Entzücken der Hörer aber hatte seinen Höhepunkt erst erreicht, als er am Schlüsse des Concertes eine eigene Tondichtung jenes Klavierconcert, das er schon in dem Salon deS Herrn von Schrader gespielt zum Vortrag gebracht hatte. -Da war des Beifallsjubels und der Hervorrufe kein Ende gewesen; selbst ernsthaft und nüchtern veranlagte Leute hatten sich in den allgemeinen Rausch mit hineinreißen lassen. und der glückliche junge Künstler, der trotz seines Widerstreben? immer und immer wieder auf dem Podium erscheinen mußte, durfte sich ohne eiteln Selbstbetrug sagen, daß ihn der Mor gen des kommenden Tages als einen berühmten Mann begrüßen würde. Es wäre schwer zu entscheiden gewesen, ob er sich durch diefi Gewißheit wirklich im innersten Herzen beseligt fühlte. Sein schönes, offenes Antlitz wenigstens verrieth nichts von solche? Empfindung und das Lächeln, das aii leinen Lippen war, wenn er sich imme' wieder vonNeuem gegen die jubelnde Menge verneigte, hatte sogar unverkennbar eme leise Beimischung von Wehmuth, die natürlich nur dazu beirüg, den lungen Vlklng, wie em witziger Journalist ihn in der Pause bereits getauft hatte, in den Augen der Damen vollends zu einem echten und wahrhaftigen Geme zu machen. Erst als der Saal sich endlich zu leeren begann und als nur noch vereinzeltes Händeklatschen einiger völlig unermüdlicher Bewunderer bis in das kleine Kllnstlerzimmer hmerntonte. durfte Frithjof daran denken, sich ebenfalls zum Aufbruch zu rüsten. Konstantin hatte versprochen, ,h hier abzuholen; aber er ließ ziemlich lange aus sich warten, und als er endlich erschien. war er sichtlich zerstreut, und die Freude, welche er über den großen Erfolg des zungen Kunstlers an den Tag legte, war nicht ohne eine gewisse Gezwungenheit. Die beÄen - Freunde svracken nur wenig Miteinander, wahrend Frithjof sich in seinen Ueberrock hüllte und wahrend sie dann Seite an Seite dem Ausang zuschritten. Sie hatten erwartet.daß sich sammt liche Zuhörer bereits entfernt hätten; aber unter den. vorfahrenden Wagen war infolge eines kleinen Unsalls-elne Stauung entstanden, und da ein feiner, durchdringender Regen niederrieselte. hatte ein Häuflein von Concertbesucbern vorgezogen, unter dem schützenden Dach der Vorhalle zu warten, bis sie ihre Gefährte wurden besteigen können. Hastig, um nicht erkannt zu werden, wollte Frithjof an ihnen vorübereilen, da aber haftete fern .Fuß plötzlich wie festgebannt am Boden und heiß strömte ihm alles Blut zum Herzen. Denn unmittelbar vor sich in einer Entsernuna von ' kaum zwei Schritten batte er ein blasses, liebliches Mädchenantlitz gesehen, das ihm voll zugewandt war. zwei große glänzende Augen, in denen er zugleich Bewunderung uno Trauer zu lesen glaubte. 'Es war kein Zweifel,, daß Gabriele erwartete, von ihm angeredet zu werden; sie hatte sich ja sonst abgewendet und hatte seinen verwirrten Gruß nicht durch ein so freundliches Neigen ihres holden Köpfchens erwidert. Und wenn auch eine Welt zwischen ihnen gelegen hätte. Frithjof würde doch in diesem Augenblick der Versuchung nicht widerstanden haben, zu ihr zu sprechen,, um wieder den fußen Klang ihrer weichen Stimme vernehmen und wieder wäre es auch zum' letzten Mal gewesen in ihre schönen, tiefen Augen blicken zu dürfen. .Obwohl sich dieHand.deö Fürsten plötzlich, auf Frithjofs Arm legte, wie wenn es Konstantins 'Absicht sei .ihn zurückzuhalten, that er doch einen raschen Schritt auf Gabriele zu. Aber noch war er ihr nicht nahe genug, um sie anreden zu dürfen, als eine mächtige,. vierschrötige Gestalt in schäbigem, grauem Havelock sich zwischen sie und ihn schob und als eine heisere Stimme in hohl pathetischem Deklamationston rief: Frithjof mein Sohn mein geliebtes Kind! Ja, es gibt noch eine ewige Gerechtigkeit im Himmel! - Der junge Musiker sah das Entsetzen, welches sich-ln Gabrielens An! litz und. in ihren Augen spiegelte; dann aber war sie ihm plötzlich entschwunden 'und er batte nur noch die große,' massige Gestalt des Unbekannten vor sich. i - r . " rr rxwi : ver ion aus seinen reaijcrigen, u)mm wenden Augen mit widerwärtig affec tirter Zärtlichkeit anstierte unV der jetzt allerlei abgerissene, unverständliche Worte murmelte, während er dazu .in theatralischer Weise mit den rmen estikulirte. i ffritb of batte di: pfinoung. 'als ob ihm Jemand einen heftigen Schlag vor die Stirn, versetzt habe; in seinen Ohren. Tauschte und brauste eS, er hörte daS Geräusch der davonrollenden Wagen und du S tun men der Menschen nur wie auS weiter F:rne und tfifcar.lhn, ;cl3"co cb dicker, nur von einer Anzahl hin- und f,f (Ji f..T.. W.-.. . iijUj.i.iurfcl j, ...4 V" ,.

UscücT M dicht lind' dichter über seine Umgebung legte. Wer sind Sie? Was wünschen Sie von mir? stieß er hervor, indem er an dem Unbekannten vorbeizukommen

suchte. Sie befinden sich ohne Zweifel ta einem Irrthum in Bezug auf meine Person. Nein beim Zeus! ich irre mich nicht! erwiderte der Sänger feierlich, indem er ihm auf's Neue den Weg vertrat. Ich bin Olaf Alström Dein leiblicher Vater. Von wem auch hättest Vem musikalisches Genie ererben sollen, wenn nicht von mir! Frithjof starrte ihm in's Gesicht, als ob er in seinen Zügen nach einer Aehnlichkeit forschen wolle oder nach einer Erinnerung aus fernen Jugendtagen. Aber der Nebel, der für ihn noch immer über allem lag, hinderte ihn daran, zu finden, was er suchte. Kommen Sie! sagte er kurz und rauh. Es ist hier nicht der Ort, davon zu reden. Er sah sich nach seinem Freunde um. aber der Fürst war verschwunden und die Vorhalle war zetzt völlig menschenleer. Es war lein -Zweifel, daß Konstantin sich zurückgezogen hatte, als er Frithjof von einem zweifelhaften Individuum mit ausgeprägter TrinkerPhysiognomie als geliebter Sohn" an gesprochen sah. Schweigend gingen sie durch em paar Straßen, denn auch der Sanger machte vorläufig keinen Versuch mehr, der bevorstehenden Aus spräche durch weitere Aeußerungen seiner Zärtlichkeit vorzugreifen. Lassen Sie uns hier eintreten, sagte Frithjof endlich, als sie vor der Thür einer kleineren Weinstube standen. Ich kann Sie nicht auffordern, mich nach Hause zu begleiten, denn ich habe keine eigene Wohnung. Olaf Alström nickte verständnißvoll und sie ließen sich an einem in der Ecke stehenden Tische nieder, wo sie sicher sein konnten, von keinem der anderen Gäste, die außer ihnen anwesend waren. belauscht zu werden. Der Kellner fragte nach ihren Wünschen und Frithjof nannte ihm die erste beste Weinmarke, die ihm gerade in den Sinn kam; die Flasche aber, welche ider dienstbare Geist gleich darauf vor sie hinsetzte, rührte er nicht an. btt behaupten also, mein Vater zu sein, begann er, nachdem sie sich auch hier noch minutenlang stumm gegenüber gesessen. Angenommen selbst.daß es sich so verhielte, mußten Sie nicht die Empfindung haben,. daß es viel besser für Sie sei, mir auö dem Wege zu gehen, als sich mir aufzudrängen? 3ch hatte keine andere Empfindung als die der Freude und deS Stolzes auf einen fo herrlichen Sohn, gab Olaf Alström mit jener Geistesgegenwart zuruck, die ihm n schwierigen Lebensla gen immer eigen gewesen war. Denn ich war unter Deinen Zuhörern, mein theurer Frithjof, und wenn ich mich auch wie ein Paria ganz hinten, unter den letzten aus dem Stehplatze versteckte, so ist Mir doch Nicht ein einziger Ton von Deinem göttlichen Vortrag entgangen. Jüan uns vor allem em Glas auf Deinen Erfolg leeren, mein Sohn! Laß uns miteinander anstoßen auf Deine Unsterblichkeit! Mit zitternder Hand griff er nach der Weinflasche, die seine wässerigen Aeuglein schon seit geraumer Zeit verlangend geliebkost hatten, und füllte die beiden Romer bis zum Rande, ffrlthwf binderte ihn nicht daran; aber als der Sänger nun sein Glas erhob, that er ihm nicht Bescheid. Sprechen wir vorläufig nicht von mir, sagte er herbe, sondern von Jhnenl Sie haben, wie es scheint, eine sehr lange Zeit gebraucht, um sich zu erinnern, daß Sie einen Sohn besaßen. Nachdem er sein. Glas bis auf den letzten Tropfen geleert hatte, wischte sich Olaf Alström eine Thräne, der Wedmu;y aus den Augen. ' Ach, mein Kind wie schweres Un recht thust Du mir mit einem solchen Vorwurf! Als ob ich Dich nicht seit Jahren gesucht hätte, von einem Ende der Welt bis' zum andern! Aber Deine Spur war verloren.und was mich wohl vor Allem hinderte, sie wiederzufinden, war die Armuth und die bittere Noth, mit der ich unaufhörlich zu kämpfen hatte. )enn wenn ich gesündigt hatte, mein lieber Frithjof, so .wurde ich dafür auch grausam bestraft. . Was anfänglich nur eine Erfindung meiner Feinde, eine Kabale 'meiner neiderfüllten Kollegen gewesen war das Genicht nämlich, daß ich im Begriff sei, meine Stimme zu verlieren es wurde nach und nach zur'schmerzlichen Wahrheit, und Du kannst nicht ahnen, wie traurig das Löos eines Künstlers ist, dem man die-ZNittel : genommen .hat, seine Kunst zu. üben. -7 Ein Bildhauer ohne Hände, ein Maler.öhne Augen sie' und immer noch tausendmal besser.. dran, als em -Sanger ohne Stimme; denn waö sie einmal geschaffen 'haben, bleibt doch bestehen,. und sie dürfen sich mit .dem . erhebenden: Bewußtsein trösten daß-ihr Ruhm ihr Unglück über-, Dauern roeroe. . mein cunen aoer Du', kennst das . Wort des großen 1 " l rr . cm Shakespeare, mem Sohn flicht-die Nackwelt keine Kränze! ' Sein Name ist vergessen fast in demselben .Augenblick, da er von der Bühne abtritt, undwohl, ihm, wenn er zugleich -auch vors der -Bühne des Lebens für immer ver, ; r. ' : re ri..Jf:X lajroinocn iann. , mag ujicuuuj sein, lebendig bearaben zu werden.' aber iie Qual ist doch nur -kurz, und ' yiel schrecklicher ist es jedenfalls, Jahre und Jahrzehnte lang als ein lebendig Tod ter unter den Menschen umher zu wan-i dein. Ich habe die Bitterkeit eines sol-' chen Scheinlebens bis zumGrpyde aus. kosten müssen, und da ich einst den Kelch der Lust an meine Lippen setzte, ahnte ich nicht, wie viel Hefe ich später darin finden würde. Als ich selbst an mittelmäßigen Theatern kein Engagernent Mehr zu erhalten vermochte, babe ich in der Verborgenheit gehungert und pedarbt, so lange 'em kärglicher Noth aroschen und die Barmherzigkeit ein! ger Freunde mich vor dem Aeußersten bewahrten. Dann aber, alZ rneine geringen Ersparnisse dahin waren, und älZ auch die leh!?n!2!ksnnten aus jenen

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lichen. Freunde gewesen war, M undankbar zurückgezogen hatten.da mußte ich wohl meinen Künstlerstolz demüthigen und müßte mich beugen unter die traurige Nothwendigkeit, schimpflich wie ein Tagelöhner für des gemeinen Lebens Nothdurft und Nahrung zu arbeiten. Ich versuchte es mit diesem und jenem: mit Gesangunterricht und Journalistik, mit Souffliren und Notenschreiben. Aber es duldete mich nicht lange bei irgend einer dieser unwürdigen Beschäftigungen. Die Begeisterung für meine heilige Kunst und die Sehnsucht nach den Beifallsrufen der Menge waren zu stark in meinem Herzen, und so stieg ich denn hinunter verhülle immerhin Dein Haupt, mein Sohn hinunter bis zu jenen Stätten, wo meiner Kunst nur zwischen den Gaukeleien von Luftspringern und Taschenspielern ein bescheidenes Plätzchen eingeräumt werden konnte. Ich bin ein Mitglied von Krabbes Vaude-ville-Theater, weil ich hätte ein Dieb oder ein Landstreicher werden müssen, wenn ich zu stolz gewesen wäre die Bretter dieser armseligen Schmiere zu betreten. Frithjof hatte während dieser langen Beichte unverwandt vor sich hin gestarrt, und sicherlich hatte er kaum die Hälfte von dem vernommen, was Olaf Alström da wie eine gut auswendig gelernte Rolle herunterdeklamirte. Nun, da die heisere, fettige Stimme des andern verstummt war, fuhr er aus seinem dumpfen Hinbrüten auf; seine Stirn war gefurcht und in seinen blauen Augen glühte ein düsterer Zorn. ' Was kümmert mich dies alles? sagte er. Warum sollten Ihre Erlebnisse für mich größeres Interesse haben, als die irgend eines Fremden? Ich kenne Sie nicht ich weiß von Ihnen nichts weiter, als daß Sie gegen meine Mutter und mich gehandelt haben wie ein nun, sagen wir: wie ein unedler Mensch. und ich sehe, daß Sie sich meiner jetzt lediglich erinnern, weil Sie von mir unterstützt zu werden hoffen. Was hindert mich denn nun, Sie zu behandeln, wie Sie eö verdient haben Ihnen heimzuzahlen, was Sie an meiner unglücklichen Mutter verbrochen, und Sie Ihrem Schicksal zu überlassen, wie sie damals sie und mich einem traurigen Schicksal überließen! Olaf Alström stützte das Haupt in die Had, und ein tiefer Seufzer hob seine Brust. Ach, ' das ich stark genug gewesen wäre, meinen Entschluß auszuführen, damals, als ich die.todtbringendeWaffe in derHand, hielt, die meinem Elend nicht nur, sondern auch den Qualen meiner Reue ein Ziel sehen sollte! Jetzt muß ich mich richten lassen von meinem Kinde jetzt muß ich dulden, daß ich verdammt und virstoßen werde von meinem eigenen Fleisch und Blut! Seine Rührung und sein Schmeri hatten ihn nicht gehindert, dem Inhalt der Flasche, von dem noch kein Tropfer. über Frith.'ofs Lippen gekommen war. reck! wacker zu iusyreckcn, und sein bahren wurde dem jungen Künstler immer widerwärtiger, je weniger er daran zweifeln konnte, daß dieser Mensch, dem er den heiligsten Namen geben sollte, nichts anderes als ein derkom-

mener Gewohnheitstrinker sei. . Machen wir der Sache ein Ende! sagte er ungeduldig. Heute , Abend , wenigstenj bin ich nicht im Stande, ruhig über diese Dinge zu sprechen. Sie befinden sich in bedränater tf,? (Fortsetzung folgt.) " Da5 Fußschnurei! der Franc in (Sljlua. Es ist ein himmelweiter Unterschied in der gesellschaftlichen Stellung und Um gesellschaftlichen Leben jener chinesischen Frauen, deren Füße nicht großer smd. als die eines neugeborenen 5tinfces, und jener Klasse ihrer Schwestern. d:e auf Füßen, wie ihnen die Natur sie beschieden. durch s Leben wandern. In allen Klassen der chinesischen Bevölkerung ist dasjenige Weib, das die Kleinsten Füße besitzt, am meisten geochtet und am höchsten angesehen, während auf ein Weib' mit natürlich ge formten Füßen mit Verachtung herabaeblickt wird. So wird die Kunst deS Fußschnürens in allen Familien, die etwas auf sich halten 'und eine gesellschaftliche Rolle spielen wollen, als ein nothwendiges Uebel betrachtet und von denselben mit großem Eifer und ebenso viel Geschick betrieben. Die Frau mit dem kleinen Fuße arbettet nicht und ist stets nach der neuesien chinesischen Mode gekleidet. Umgeben von LuxuS und Reichthum bringt sie ihre Tage müßig dahin, ihr Leib ist gekleidet in die feinsten seidenen Gewebe, die in den auserwähltesten und zartesten'Farbentönen schimmern, während werthvolle Goldreifen, mit seltenen Diamanten und Rubinen, ihreEelenke, Arme und HalS umspannen. Sobald sie das Haus zu verlassen wünscht, be.steigt sie entweder ihr Reitpferd oder sie watschelt, gestützt auf zwei Frauen, die im Besitze großer Pedale- sinS, durch die Straßen einher. Die Frau mit ihren natürlichen' Füßen groß ist nicht der richtige Ausdruck steht nun in einem krassen Gegensatz zu ihrer kleinfüßigen Schwester. Sie muß sich abplacken in gewöhnlicher Sklavenarbeit. Jbr Kleid ist auS billigem, grobgewobenem Stoffe hergestellt, ihr Haar, getränkt mit übelduftendem Fett anstatt mit wohlriechendem Oel, ist zu sammengebunden mit einem Faden an Stelle eines seidenen Bandes, und mit messingenen Haarnadeln festgesteckt anstatt mit goldenen Agraffen. Sie wird mit Schlägen tractirt, wenn sie irgend eine ihrer Pflichten vernachlässigt. Das Schlimmste von Allem, 'sie. steht auch niedrig im Preise. , Ein jeder, wenn auch nur gering bemittelte Chinese ist in den Stand ge etzt, 1$ em oder mey rere der Weiber mit naMrlichen Füßen anzuschaffen, während nur ein reicher Mann .sich eme -Frau mit- kleinen Fu tzi leisten kann.' . - Die Unsitte deS FußschnürenS haben diz. Chinesen,. erelche jm Goldstaate an t:r UZ?.t d:5Stln Ocean) ih? Do1" , t 1 bij'h.' cus ' ihrer 1 CV-J .V iTjf - - j Vl:i-W W...lilW . .

ES gibt ungefähr ein Dutzend chmessscher Mädchen in LoS Angelos, die sich der Procedur unterziehen. ihr?n Fuß auf den möglich kleinsten Umfang zusammenzuschnüren, und in San ffvamisco sind derer nicht weniger als 200. die dieselbe Procedur bei sich zu Hause durchmachen. Am erfahrensten in dieser .Kunst" in Californien ist eine etwa 60 Jahre alte Frau Namens Ming Jung. In einer jeden Stadt an der Küste des Stillen Oceans, von San Diego bis nach Victoria, nimmt man ihre Dienste xn Anspruch. Ihr Wohnsitz ist in San Francisco, wo sie auch den größten Theil des Jahres zubringt. Hauptsächlich wird sie herbeigerufen, um bei kleinen Kindern den ersten Proceß deö Schnürens vorzunehmen. Nachdem sich die Knochen der Kleinen genügend gebogen haben und das Wachsthum derselben abgeschnitten ist, gibt sie nur noch die nöthigen Anweisungen. wie man das Schnüren fortsetzen muß. Bei den reicheren Chinesen, die es sich erlauben können, Ming Jung die ganze Operation und BeHandlungsweise 'anzuvertrauen, -spricht dieselbe wöchentlich während 5 voller Jahre vor. Für derartige Dienstleistungen erhält die Fußschnürerin Z800 bis 51000. Ming Jung ist sehr reich, die Etnschätzungsbeamten von San Francisco 'haben ihr jährliches Einkommen auf $18,000 veranschlagt. Außerdem besitzt sie Grundeigenthum im Werthe von mehr als $50.000. Ihre eigenen Füße sind nicht länger als 21-2 Zoll und nur wenig übe? 1 Zoll breit. Im Vergleich zu ihren kleinen Füßen sehen die Enkel lächerlich groß aus. ' Vor Kurzem kam Ming Jung nach Los AngeloS, um bei einer großen Anzahl von kleinen Mädchen daS Schnüren vorzunehmen und bei einer anderen Zahl dieser Kleinen, die sie seit einiger Zeit schon in ihrer Mache- hatte, sich von dem Fortschritt der Operation zu überzeugen. Für jede der erstgenannten Operationen forderte sie eine Gebühr von $16, während der Preis der Untersuchungen sich aus je $5 belief. In dem Hause des vermögenden Chinesen Bo Sing hatten sich alle Nachbarn und Freunde der Eltern versammelt) um Zeugen dieses hochwichtigen Actes zu sein. Das Kind wurde der Mutter in den Schooß gelegt, die die Hände und den Körper desselben, festhielt, während eine andere Frau das linke Bein der Kleinen hochhob, so daß das rechte für daS Schnüren frei blieb. Ming Jung zog nun aus ihrer umfangreichen Tasche eine lange, einen halben Zoll breite Binde, schlug dieselbe mehrere Male um den Fußballen dicht an dem ersten ClZede der großen Zehe, zog diese Schl'nge an und heftete sie fest. Dann schlang sie die Binde um den Hacken , und preßte diesen abund zugleich vorwärts, nach der Höhlung der Sohle hin. Nachdem so der Hacken festgeschnürt war, führte sie die Bind Töieder nach den Zehen, um-

wickelte . dieselben mit Ausnahme der ffroßen Zehe und befestigte sie unter der Sohle. Dann wurden die beiden Enden der Binde zusammengebunden. Hierauf ward de? ganze Fuß in ein Stück Zeuq von elgentyumllchem. wahrscheinlich aus . China stammendem Gewebe eingewickelt und nach allenNichtungen hin mit starkem Faden umschnürt. Damit war die Operation vollendet. Der andere Fuß wurde nun in derselben Welsebehandelt, und er hielt daö Kind jetzt sein erstes Paar Schuhe. Es war dies eine Art von Pantoffeln mit einer starken hölzernen Sohle, die gerade so groß waren, daß die bandagirten Füße hineinpaßten. Um dies Schuhzeug slets am Fuße festzuhalten, ward es noch mit emer Binde aus rothem Gewebe zugebunden. Wahrend dieses ganzen, anscheinend doch nicht schmerzlosen Vorganges! ver-' goß die Klewe nicht eine einzige Thräne. Abgesehen davon, daß ihr das lange Liegm auf dem Pücken auf die Dauer nicht recht behagte, schien ihr das Schnuren nicht unangenehm zu fein. Hieraus, wanderte die ffußkünstlerin nach dem Hause eines chinesischen Wäschers, dessen Schwestern sie seit ihren ersten Lebensmonaten inj Behandlung hatte, um die Bandagen derselben nachzusehen. Das eine de? beiden Mädchen trug seine Umschnünung azo beinahe sieben Jahre, daS andere noch ein Jahr länger. Gewöhnlich werden die Binden ein halbes Jahr,' ohne fie jemals abzunehmen, an den Fußen gelassen. . Nachdem man die harten und unbequemen Schuhe dem Madchen ausgezogen hatte, stellte sich heraus, daß die Bandage ganz lose saß, da der Fuß emgeichrumpst war. Anstatt dem allgemeinen Wachsthum des Körpers zu folgen, waren die Füße, 'da ihnen durch das Einschnüren der Lebensnerv abgeschnitten, bedeutend kleine? gewovden, so daß die Schuhe, die sonst tM Baby zu tragen pflegt, dem 8jährigen Mädchen paßten. Der Fuß sah wie verwelkt aus. und war für das ganze Lettn verkrüppelt und zum Gehen unbrauchbar geworden. Der Hacken saß unter 'der Mitte de? Fußsohle und die Sehe waren völlig leblos und erstarrt, als wenn sie aus Eisen geformt wären. Mit der größten Spannung sah daS kleine Fräulein dem Augenblicke entgegen, wo sich die .Füße enthüllt ihrem Auge zeigen würden, dem Augenblicke, der ihr darüber Gewißheit bringen sollte, ob sie einst zu. der Klasse der feinen Damen gehören würde. Sie drang energisch' daraus, daß man die Binden so fest, als nur möglich, anziehe, als es sich herausstellte, 'daß ihre Füße noch immer zu groß für das reizende Paar seidengestickter Sandalen wann. Wie hatte sie sich gefreut, dieselben heute anlegen zu dürfen, und nun-mußte sie noch einmal 6 Monate warten, bis ihre Sehnsucht gestillt werden konnte. . Nur die Versichevung der alten Frau, daß : beim nächsten Entwickeln, die kleinenSchuhe ihr bestimmt passen wurden, konnte . ste m ihrem Kummer irösten. ?Z ist eine. Kunst. dkS Fußschnüren in . de? . . ritzen ; 52eise : aufzuführen. to.dUmhn.nilto so wickelt

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UN) angezogen, werden, daß der Blütumlaus nur so weit gehindert wird. daß die Muskelkraft schwindet. Würde ver Blutumlauf völlig abgeschnitten, so würden die Gliedmaßen absteriben. und falls nicht der ganze Körper davon tn !D!ltteldenschaft gezogeiä werden sollte, unoedlngt eine Amputation vorqenommen werden müssen. Da die Kinder, den?n die Fuße aus diefe Welse verkrüppelt werden, für ih? ganzes Leben arbeits untauglich sind, also sich ihr Brot nicht selbst erwerben können so ist es selbstverständlich, daß sie nur reichen Familien angehören dürfen, denen es nicht darauf ankömmt, für wie viele Mitglieder ihres Krerses. die Ausgaben bestritten werden, müssen. Mit dem .15. Jahre ist , das Madchen so weit. daß es auf den Heirathsmarkt gebracht werden kann, wo es t nach der Kleinheit ihrer Füße und em Grade der genossenen Erziehung einen entsprechend guten Preis erzielt. Die Binden und Bandagen werden.. so lange an den Füßen gelassen, bis sich der Körper des Weibes entwickelt hat und vollständig ausgewachsen ist. Dann werden sie entfernt und die chinesische Frau humpelt nun mehr oder weniger graciös auf ihren Fußstumpen durch das Leben. Ein reicher Chinese heirathet gewöhnlich zwei oder drei Frauen! mit gesunden und natürlichen Füßen und kauft sich außerdem erne Frau, die kleine und verkrüppelte Füße ihr Eigen nennt. Letztere steht dem ganzen Gemeinwesen vor und .sieht Vxt anderen Weiber des Haushaltes als ihre. Dienerinnen an, die sie b'm Ausgehen vor dem Fallen bewahren müssen ;.jid die ganze Hausarbeit zu verrichten haben. Es bezahlt sich demnach für einen Vater. der mehrere Töchter hat und dessen Geldbeutel etwas gefüllt ist, seinen Töchtern die Füße schnüren zu lassen. Sowohl in San Francisco, wie in anderen Städten am Stillen Ocean" haben sich besondere Vereine gebildet? die dieser grausamen Behandlung der kleinen Mädchen energisch entgegen!ten. Aber bislang ohne jeglichen Erfolg. da die Chinesen gestutzt auf arztliche Gutachten nachgewiesen haben. daß diese Operation, wenn in der ersten Kindheit vollzogen, eme völlig schmerzlose ist. Marktbericht. WlMela!t.Pntte. ' e 0 testet. Zucker: Harter $4.96. Guter gelber $3.65. Gewöhnt, gelber $3.34. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Jva 21. 75c (in b0Pfd Säcken) Capital 21 Pilot 2tc Dakota 20c Bril 19c Getr. Aepfel 7 je Pfirsiche 14tzc Corinthen 5c w Pflaumen 7)e pnkosmlle Früchte und Gemüse. epfelperFaß$t.50 Citronen per Kiste $4 00 Orangen per Kiste $3.7S Kraut per Faß 52.60. Zwiebeln per Fah $3.00 : Rüben per Faß $1.5 Bohnen per Bushel $2.00 Kartoffeln per Bushel 80c. Süß.Kartoffeln per Faß $3 00 ehl. .Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr.Wchm pat. $4.00 Winter extra $20 Gewöhnliche $1.75 Roggenmehl $3.10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Seslügel. Butter, frische Sountry 10c. Eier, frisch, per Du?. 11c Leb. Geflügel: Hühner 8e per Pfürb'. Spring EhickenS 8c; Hähne 3c ; Turtey Hennen 8jcz Enten 6c. Sänse $4.80 per Dutz. Julius Neumann, GontVnc.tor und Vaumeifter. Zlo. 80 tzendricks Straße. Neubauten und Reparaturen werden prompt, billig und gut ausgeführt. I. F. Grensch. 12S Olive Straße. ontraktor & Baumeister, empfiehlt sich für alle Arten Neubauten und Reparaturen, ylle Auftrage t?er den prompt eureführt.

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