Indiana Tribüne, Volume 18, Number 226, Indianapolis, Marion County, 6 May 1895 — Page 3
Schwache, nervöse Personen; Cf quSIt von GkwiffknZbiss und schlkchtkn Träumt. gkkiniIt von Llückkn und opfschmerzkn. Srrötdkn. Zittern. ??r,klopskn. Unentjchlosjenhkit. Trübsinn und erschöpskndkn. usftiiflkn. erfahren au htm .Zuqent freund", auf Kelch' einsach. billig Weise schletv krankbetten nd Folgen der Jugendfünden Kkhkilt und die volle Gesundheit und der Frohsinn wiedererlangt werden können. Gan, nene ilversahren nd t:ue Medizin,. Jeder ei eigene? r,r. Schick tt ent, in Etamp, und Ihr
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widene Mhe.
Roman von Neinhold Ortmann. (Fortsejung.) ich thun würde? Was Ich eine Dummheit gemacht.die gewiß nicht kleiner werden würde dadurch, daß ich ihr noch eine weitere folgen ließe. Gestatten Sie mir, Ihnen Ihr Wort zurückzugeben und Sie um die gleiche Gefälligkeit in Bezug auf das meinige zu bitten." Vielleicht auch würde ich nicht einmal daö thun, sondern mir einfach einen recht durchgreifenden Stlu mawechsel verordnen. Aber das sind Auökunftsmittel, die für Eure Durchlaucht nicht in Betracht kommen können. Wir werden also auf etwas anderes bedacht sein müssen. Allerdings! bestätigte der Fürst ziemlich ungeduldig. Ich kann mich nicht zurückziehen wie ein Commis, der eine kleine Putzmacherin sitzen läßt. Ich muß einen Grund haben, das Verhält niß zu lösen einen triftigen, unan fechtbaren Grund! Und diesen. mein bester Doktor, müssen Sie mir verschaffen. Hm: Wenn man mt genug dazu hat. ... Nein, nein! Wenn ich Zeit hätte. würde ich Ihrer Hilfe vielleicht kaum bedürfen. Die Ursache für meinen Rücktritt muß rasch gefunden werden sofort längstens innerhalb we lliger Tage. Es kommt auf die Opfer nicht an, die ich dafür zu bringen habe. Lassen Sie es mich meinetwegen ein Vermögen kosten nur machen Sie mich frei. Eine schwierige Ausgabe, Durchlaucht! Aber sollte nicht vielleicht schon die etwas ounne Zuergangenyeii der Madame Delonda hinreichen. . . . Konstantin Nikolaiewltsch unterbrach ihn durch eine verneinende Bewegung. Wenn Sie darüber nicbtö ermitteln können, das aravirender ist als Ihre Pariser Mitteilungen, so ist auf diesem Wege nichts zu erreichen. Und selbst wenn wir den Bttveis zu erbrinaen vermöchten, dak Madame Delonda eine Abenteurerin, vielleicht far eine Schwindlerin ist. mochte ich mich gerade dieses VorwandeS nur ungern bedienen. 3ck konnte über ihren Cha? rakter und ihre sociale Rangstellung ja schon seit Wochen kaum noch im Zweifel sein, und ich fürchte, es würde Niemand r recht an meine Ahnungslosigkeit glauben. ' ' i 5?re I ck! Man mühte schon etwas aufstöbern, das die Verbindung für einen Ehunmann durchaus unmöglich macht, und innerhalb weniger Tage, wie Durchlaucht es wünschen, dürfte das kaum möglich sein. Es bliebe aljo . l nur nocy tenes unsere 'jjmizi, oas schon seit alten Zeiten mit gutem Erfolge angewendet worden ist. Durchlaucht müssttt ffräulein Victoria auf einer mit Worten oder Handlungen begangenen Untreue ertappen. Nürst Aprarin Rüttelte unmuthig den Kopf. Das ist Unsinn! Auch wenn ich annehmen wollte, dak sie mich nicht liebt, würde ich doch viel zu fest von ihrer Klugheit überzeugt sein, als daß ick ibr eine so plumpe Falle stellen möchte .Und dann wer follte dinn auch die Rolle eines Nebenbuhlers bei ihr übernehmen? Wollten Sie sich etwa darin versuchen, Doktor? Kew K nickt Aber v elleickt Lerr ffrithjof Alström. . . . llnmlIick? Alström würde ficfi memals zur Mitwirkung in einer sol n'JVi C , . m w va, 9g 9 I f chen Komödie hergeben er am aller wenigsten. Man dürfte ihn über die Natur der Aufgabe, die ihm da zugesallen wäre, natürlich Nicht im Voraus unterrichten. Weiß er bereits von der. Verlobung Eurer Durchlaucht? Nein! Und glauben Sie, daß es möglich sein wird ihn, dieselbe auch weiter zu Vttllltl I Wie soll ick das wissen? Leider ibt es in diesem Augenblick ohne jeden r tr rjt.-. r. .. rr V.Ci meifel icqon o viele ingeiveiyle, vuv irgend ein Zufall leicht auch tym Kenntniß davon verschaln kann. ES ließe sich trotz'oem veriucyen: Durchlaucht werden wenig Mühe haben. dem Fräulein Victoria gerade Jhrem Freunde gegenüber in Bezug aus daS Verlobniß Schweigen aufzuerlegen, venn Sie ihr andeuten, daß Sie einer gewissen hoffnungslosen Liebe in seinem Serzen auf die Spur gekommen seien und daß es als ein Gebot des mmii.ip .r.:. ss,Z xrimciu (iiuxiui, uwy , v.t, durch eine Offenbarung der ganzen Wahrheit zu zerschmettern. Sie werden Herrn Frithjof Alström damit zugleich einen vortref lichen Empteylungsbrief mitgegeben haben; denn auch das klügste und kühlste Weib bleibt am Ende doch ein Weib, und seit dem Anbeginn der Welt ist noch keine Evastochter ganz unempflnol,m gewesen für daS Einschmeichelnde deö BeWußtsems, insgeheim treu und beharrlich von einem MaZine geliebt zu werden. . Untei irgend welchen Vorwanden müßte Herr Alström dann möglichst ost in eine persönliche Berührung mit Fräulein Victoria : gebracht werden. ch würde es übernehmen, ihm hinsichtlich der jungen Dame eine ganz abnlicke Andeutung zu machen, alS Fräulein Delonda sie rn Bezug auf ihn erfuhr, und dem hilfreichen Walten deö .:C1. r.3Xtin St tn.t4r.s?nt. na der Dinae überlassen blei )UUU JUUJJlt Utsvutut viv ivninkvu i " w " i ,., Der Fürst hatte den Ausführungen seines erfinderischen Sekretärs zwar aufmerksam zugehört: aber er war von dem Plane deö DoktorS augenscheinlich sehr wenig entzückt. DaS mag gut sein für ein Theater nt4 -r4 S Yftrfi I lUM uiwiiiiw 4 mit vuviiniiMvui Stirnrunzeln, wo der Dichter die Fä. I.- r. t.i t.t w . I oen in oer ano oeyail uno o 'uca rionetten nach seinem Gefallen tanzen lasse kann: aber es erscheint mit denn doch alS eine gar zu phantastische Idee k2r daS wirkliche.Leben. -: Auch wenn ... ..... - I H uui flUH.-iji iv-o vutt
gerade jetzt durch ganz anderk Dinge in Anspruch genommen ist, würde ich an das Gelingen eines so plumpen' Anschlages niemals glauben können. Durchlaucht sollten es immerhin auf einen Versuch ankommen lassen.
Schließlich genügt ja auch - schon der bloße Verdacht cjncr Untreue.wenn Sie nur den rechten Augenblick wählen, um sich seiner zu bedienen. Eine Ueberraschung in etwas verfänglicher Sltuation eine heftige Scene vielleicht sogar unter Beimischung einer kleinen Dosis Brutalität und der Bruch ist fertig. Ich wußte in der That kein Mittel, das verhältnißmäßig gün stige Aussichten auf Erfolg boke als gerade dies. Und am Ende ist auf keinen Fall etwas damit verloren. Konstantin Nikolaiewltsch durchmaß noch ein paar Mal schweigend das Zimmer; dann sagte er, indem er sich zum Gehen wandte: Gut! Ich werde mir's überlegen! Aber e3 kann nicht schaden, wenn Sie nebenher doch k r 1 t t r t . nocy einige cacysoricyungen nacy oer Vergangenheit der Madame Delonda und ihrer Tochter anstellen. Im äu ßersten Nothfall darf ich eben auch vor einem verzweifelten Mittel nicht ,urückschrecken; denn ich muß meine Freiheit wieder erhalten um leben Prelö. Er ging, um in sein eigenes Arbeitzimmer zurückzukehren; auf dem Wege dahin aber blieb er vor der geschlossenen Thür eines Gemaches stehen, aus welchem die weichen, gesangreichenTone eines' Flügels hervordrangen. Ein paar Sekunden lang zögerte er; dann aber legte er seine .Hand aus die Klinke und trat ein. . . Frithjof saß mit verklärtem Geckt und mit leuchtenden Augen an dem Instrument, seine? Umgebung völlig entrückt. Er hörte das Geräusch der geöffneten Thur nicht, und er sah nichts von dem Erscheinen des Fürsten. Konstantin schien zuerst Willens, ihn n seinem Spiel zu unterbrechen; denn er that ein paar Schritte auf ihn zu. Dann aber blieb er doch. hinter einem Sessel stehen, legte die Hände auf die Lehne . desselben zusammen und auschte. ES war ihm, als habe sein Schützinq niemals herrlicher gespielt als in dieser Stunde. Da er sich nicht erinnern konnte, das Tonstück je zuvor geört zu haben, mute er wohl annehmen. daß es ein freies Spiel derPhanaste war, welchem sich Frithjof da nach seiner Gewohnheit hingab, und wie diese Phantasien stets die jeweilige Gemüthsstimmung des jungen Kunsters widerspiegelten, so n auch etzt kaum daran zweifeln, daß eS die nnerften Empfindungen seines eigenen Herzens waren, die da nach tönendem, harmonischem Ausdruck rangen. Bald n jubelnden, rauschenden Akkorden brausten die Klänge dahin wie das Jauchzen einer uberschwengltchenGluck eligkeit bald tonte es wi? träumeisch weiche Sehnsckcht oder wie bangeS Fragen aus den Saiten deö Jnstru mentS. " Konstantin Nkkolajewitsch war den Einwirkungen der Musik von jeher in hohem Maße zugänglich gewesen. Wenn er auch einer eigentlichen Bege!sierung kaum fähig war, konnte ihn eine ergreifende Tondichtuna doch leicht weichmuthkg oder gar melancholisch stimmen, und eine gewisse naive Kindlichkeit, die trotz alles Cynismus und trotz aller Erfahrungen eines reich bewegten Lebens in seinem Wesen war, pflegte m solchen Augenblicken ost beinahe rührend zu -Tage zu treten. Auch jetzt erfuhr fein GemuthZzu? stand offenbar eine eigenthümliche Wandlung, während er hier den ungesehenen 'Hörer und Zuschauer machte. Mehr noch als die wahrhast sonnige Verklärung auf Frithjols Antlitz versieth ihm ja sein innig beseeltes Spiel, was da in dem Herzen deö Freundes vorging, gegen den er eben eine der abscheulichsten Verräthereien begehen wollte, und heiß wie eine Regung von Scham und Reue wallte es in semem Innern auf. Eine Empfindung überkam ihn, als. ob er auf d?n Ahnunas losen zueilen, ihn in seine Arme schlie-' ßen und ihn um Verzeihung bitten müsse für das, was er ihm heute angejhan; nur wenige Minuten noch, und er wurde unter dem Einfluß feine? augenblicklichen Stimmung vielleicht in Wahrheit etwas derartiges gethan ha ben.s Da aber brach Fnthios seinSpies plötzlich ab, weil irgend ein Geräusch, das von draußen hereindrang, ihn gestört haben mochte: ganz zufällig wandte er den blonden Kops, und als sein Blick dabei auf daS bleiche Antlitz des regungslos dastehenden Fürsten fiel, sprang er mit freudigem AuSruf empor, um dem Freunde beide Hände entgegenzustrecken. Du kamst, um mir eine Mittheilung zu machen, Konstantin! Du hast Gabriele gesprochen, und Du erscheinst mir als der Verkünder me'neS Glückes. Ich lese es ja in Deinen Zügen,' daß Du mir eme gute Nachricht bringst. Oder habe ich mich getäuscht? Wa? S) zu vorschnell in meinen Hossnun gen? Waru.in. siehst Du miH denn Mit einem Male i so finster an, Konstantin? In der That war innerhalb weniger Augenblicke in dem Gesicht des Fürsten eine Veränderung vorch- gegangen, wie sie Frithjof gleich jäh und unw mittelt denn doch noch'niemals früher wahrgenommen hatte. An die Stelle des träumerisch weichen Ausdrucks war wahrend der ersten : Worte deq ' jungen Künstlers ein Ausdruck van - düsterer Harte getreten, seine dunklen Augen, in denen eben noch ein, feuchter Schimmer der Rubruna gewesen war.blickten kalt. und ein 'fast' grausamer.'Zug:trat'an seinen Mundwinkeln hervor. -- Ja, ich habe Gabriele Corbach ge sprochen, sagte er, aber die Nachrichten, die ich von ihr bringe,werden Dir. kaum als erfreuliche erscheinen. Du mußt den Gedanken an das Madchen aufqe ben. denn Du warst im Irrthum, als Du glaubtest daß sie Dich liebe. Seine -Worte klangen schroff ''und hart.- Er bemühte sich auch nicht im Geringsten, die zermalmende Wirkung seiner Lüge durch eine schonende'sUmlleiduna abzuschwächen. - Es war', als ob er selber sich Dadurch stark machen
voüf eeaen lede Anwandlung wei?
müthigen Mmel'ds und gegen jede etwaige neue Regung der Reue. Frithjof war fehr blaß geworden, und die tiefe Traurigkeit in seinen Zügen verrieth, wie grausam der jähe Sturz aus dem Himmel seiner Hofsnungen war. Aber das Verlangen nach dem süßesten Glück war doch zu stark gewesen, als daß es schon auf einen
einzigen Schlag so ganz hatte vernlch tet werden können. Sie liebt mich nicht? erwiderte ' er nach einer kleinen Weile, mit unsicherer Stimme. Ich muß es wohl glauben. da Du es mit so großer Bestimmtheit äii2bn&st. Und im Grunde konntest Du wohl auch kaum eine andere Auö iunft erhalten. Wie vermochte sie meine Liebe schon jetzt zu erwidern,. da sie mich ja kaum kennt! Aber wenn es nicht geradezu Abneigung ist, was sie gegen mich empfindet, fo brauche ich doch wohl die Hoffnung noch Nicht auszugeben, daß es mir gelingen werde. hr Herz zu gewinnen. Und einen Anlaß. mich zu hassen, habe ich ihr bisher doch wohl nicht gegeben. Konstantin zuckte mit den Achseln. Ich habe allerdings nichts anderes wahrgenommen, als daß Du. ihr zur Stunde völlig gleichgiltig bist. Zu einem langen Minnesang aber dürfte, sich .Dir kaum Gelegenheit bieten, denn Fräulein Gabriele scheint bereits nach anderer Seite hin engagirt. Fritmos senkte das Haupt und seine Lippen bebten.- ; Das das wäre freilich etwaS an dereö! Und. Du bist dessen ganz geWtß? Du kannst Dir denken, daß mich die unge Dame nicht sogleich zu ihrem Beichtvater gemacht hat; aber die Andeutungen der Baronin, m deren Hause sie sich befindet, ließen kaum . einen Zweifel zu. Fraulein Gabriele sehnt sich danach, reich und unabhängig im Süden zu leben, und zwar im Verein mit i ihrer Mutter, deren GesundheitSzustand einen Ausenthalt in milderem Klima nothwendig macht. Ihr Ideal st eme fürstlich eingerichtete Villa am Lago Maggiore oder an der Bucht von Sorrento, und da sich ein Bewerber geunden zu haben scheint, der ihr twaö Aebnlichts in der That zu bieten vermag. so dursten die Tage bereits aezählt sein, welche sie noch in der becheldenen Stellung einer Gesellschafterin zu verleben hat, Der junge Musiker war wieder an daS. Instrument getreten, und indem feine Finge? mechanisch einen Akkord griffen, fragte er: Kennst Du vielleicht puch den Namen dieses reichen Beivers Hers? , Nekn! Man hätte mir vermuthlich die Thür gewiesen, wenn' ich in meiner Wißbegierde so weit gegangen wäre.''- Aber Du wirst nicht lange mehr über seine Person im Ungewissen bleiben: denn das große Erelgniß steht, wie gesagt, allem Anschein nach unmittelbar vor der Thür. Wieder gab es n langes Schwei- . gen sine stille,. die dem Fürsten bald peinlich werden mußte, da er nerpös an seinem Schnurrbärtchen drehte. Plötzlich aber wandte sich der Musiker um :und reichte seinem Freunde die Hand.Ich werde es überwinden! sagte er mit : mühsam . erkämpfter Festigkeit. Dir aber, Konstantin, danke ich von ganzem Herzen Jüt das. waS Dü da um meinetwlllfls gethan! SS bringt mich tiefer -als alles Vorhergegangene: in Deine Schuld, und ich würde die Stunde segnen, in der eS Mir vergönnt wäre, Vergeltung dafür zu üben. Konstantin Nikolajewnsch murmelte als Erwiderung etwaö nur Halb ; Ver ständliches; er zog seme Hand ziemlich rasch zurück, und er hatte es auffallend eilia ' wieder fortzukommen. Als er glleizi in sejnem. Zimmer war, griff er zwar nach einem Buche; aber e? starrte lange aus. die erste Seite desselben, ohne auch nur den' Sinn eines einzigen Satzes zu erfassen, Sicherlich bezog eS sich nicht auf den Inhalt des französischen RomanS, als er halb unbewußt vor sich hm sprach; Die Stunde, da er Vergeltung üben dürfte! - Ah bah! nur seine Senz timentalltat in solchen Dingen! Es würde es ja nicht anders machen, wenn er an meiner Sjelle wares (Fortsejung folgt.) YrosessoreN'Weiöheit. In Alliance. O.. ist ein College, in dem junge Mädchen und Manner gemelnschaftlich unterrichtet werden, -und oer Präsident der' Anstatt hat zu seinem Schrecken erkannt, daß die Schüler der verschiedenen Geschlechter mit-? unter geneigt sind, sich gegenseitig zu bewundern und Aufmerksamkeiten zu. r' v. . i er.. p.i k-! erweizen.' a, er yar zemeie yasur erlangt, daß ganz regula Sirw tionö' im Gange waren. - Die Pro fessoren' haben - die Angelegenheit in ? i , t c i seierilqer zlyung oeraiyen uno oaraur weiteres Betragen dieser Art streng verboten.' Ob daS etwas nuden wird, bleibt abzuwarten, wir glauben eS ade? nicht denn wenn die 'Studenten und Studentinnen, d:e in Ohio' die Bänke drücken,-aus demselben Stoss gemacht sind, wie ihre Altersgenossen in ande rent Gegenden, so werden 'sie Mittel undWege slndtft, oje Flirtation" sott Zusetzen, ohne daß die Herren Proses soren daS Geringste dqvon merken. ' .Der. Vorfall erinnert uns an den Präsidenten einer höheren Töchter schule in Richmcnd, der sich darüber örerte, daß feine .Schülerinnen von den,'. Zungen Mannern angesehen wur sen.: Er verlangte, der Stadtrath solle es durch eine .Verordnung verbte len.' Wenn ihm daS gelungen wäre, so würde eS auch nichtS"genutzt haben. Man kann und soll es verhindern, daß junge Madchen und Frauen- überhaupt durch : frecheS - Anstarren beleidigt wer den.': aber daß die Männer an ihnen initabgewandtem Gesicht., vorübergehen oder vielleicht ein Visier anlegen und kZ , schließen, sobald ein weibliches We sen in ihre Nähe kommt, geht nun und nimmermehr. ES -widerspricht der rienschlichen Natur, die nun einmal mt durch Besetze und Verordnungen
m Wege gebannt 'werben kann, 'die ihr nicht zusagen. Außerdem ist es den Mädchen durchsus nicht unangenehm, wenn sie in einer Weise angesehen werden, die nicht beleidigend ist. Im Gegentheil. Eine kunae Dame erklärte einmal, die Mäd-
chen seien dieSchaufenster des Weltalls und verlören ihre Existenzberechtigung, wenn sie nicht bewundert würden. Das kleinste Mädchen streicht sich das Haar zurecht und das Röckchen glatt, wenn sie ihren Nachbar in Kniehosen kommen sieht. Ein hübsches Mädchen, das in einem neuen Hut oder Kleide spazieren geht, würde bitterlich enttäuscht sein, wenn es nicht hin und wieder ein Paar bewundernde Augen gesehen hätte. Wenn sich die Eine der Anderen gegenüber klagend -darüber laut werden läßt, so ist Zehn gegen Eins zu wetten, daß sie fürchtete, die Freundin kSde vielleicht denken, sie sei ganz unbewundert geblieben. Niemand wird uns weis machen, daß hübsche Mädchen nicht angesehen werden: wollen,' so lange das nicht in beleidigender Weise aesckiebt. dak sie nicht die innerhalb der nichtigen Grengen . iicy yaiienoe Bewunderung gerne entgegennehmen. Man kann ebensowenig Wasser und euer vermischen, wie verlangen, dak unge Männer und Mädcken Nündlick mit einander verkehren und in nächster ,caye , . weilen, ohne . sich zu , .Fl rtai:.' u.r.:i. .' ' " r . ivu vcwcucn zu laijcn, Ist docy chott' der deutsche ' Quartaner KesKlK auf. feine 'bunte Müde , besonders stf, weil erdamit auf seine Freundin mit oer xyuimappe, die er täglich trifft, Eindruck zubacken boktt. , alnadie Gelegenheit , dazu vorhanden ist, weroen verarttge Tändeleien nicht 'aufhören. Sache der Eltern und Lehrer l,i,es nur, varuber zu wachen, daß sie unschuldig bleiben. Syromerze tn Canada. Aus Quebec kommt die ckrii daß bei Colerain an der Quebec Cen-tral!-Eisenbahn außerordentlick icke Laüer von Chromerzen gefunden worden -sind; dieselben befinden sich in der Nähe der berühmten Asbestgruben von Thetford und Colerain. Daß die Serpentmssrmationen jene? Gegend Chromerze enthalten, ist zwa? schon seit langer m bekannt, allein von dem ungeheuren Reichthum der Laaer batte bisher Niemand eine Ahnung. .Was dieselben besonders wertbvoll mackt. ist der Umstand daß der Abbau nur sehr geringe Kosten' verursacht. An' einer stelle brauchen gar keine Schachte getrieben zu werden, da die Qnt an einem Bergabhange fast vollständig zu Tage i l C ? o k" -r . rr icn uiv vier 019 sllNs prengjcyune genügen, um an 100 Tonnen . Erz zu erlangen. Das Erz. welches zum größten Theile über 50 Procent Eisen ergibt und Venen isewinnung sehr wenia kostet, wird meist nach den Carne gie - Werken in Pennsylvanien gesandt ..1.1 i . Wl 1 . -s. ..! uno , vrulgl ooii, je nacy uailial, $25: bis $30 per Tonne, während sich die 'Fracht auf, $5 stellt.. Im. Jahre 1893 belief sich die Gefammtproduction unseres Landes an Chrylnerzen nui auf 1620 Tonnen und die Einfuhr be tiuq 0354 Tonnen; der größte Theil der letzteren kam. aus Klein-Asien. Chromerze sind U die moderne Industrie Non schr großer Wichtigkeit denn dieselben liefern das Material für die Darstellung der Chromfarben, in--m zuerst durch Schmelzen mit Salveter chiomsaures Kalium und aus diesem das Chromgrün sowie Chromield ' berelket wird. Ferner findet Imom bei ds? Herstellung des außerirdentlich harten Chromstahles Bervenbung, aus dem Panzerplatten fui orts, Schiffe und Geldfchränke. Werkzeuge zum Schneiden von Eisen u. s. w. berfertigt werden. In unserem ande wird iiyromstayl in ben Etablissements der Brooklyn Chrome Steel WorkS Company, her Carnegie Steel Works und dtt Bethkehm Steel ComPaniZ hergestellt, doch ist Glasgow IN Schottland' das FabrikationsttNo tr?'r dieser Industrie. i m carktberiSt. Ohölesale,Vnise. ' m i. ' m vroeertel. Luck: harter ? - uter gelber Z3.65. Gewöhnl. gelber 53.34. Kaffee: geröft. Banner, Lion und Java S1.. 75e(inb0PsdSüm) LapitalZIXc Pilot 21' ' Dakota 20c - ra,U löjk verr. epfel 7jr ' . Mjichec m Sormthm Kc . m Vfianme 75e i m' prttosenllxe Fracht nd Se Ks. Ml per Faß tzt.) Eitronmperifte t400 . - Orangen ptx Stifte $3.75 raut per Fa $2.W. : wiebeln per Faß I3.CQ üben per Faß glO' ohne ver VusZel tz2.M . artoffeln per Bushel 80c. eüt.Zktoffel per Faß tz2 00 ' ' Nehl. Ointer.Wein pat. $4.00 ' Mjahr.Weizen pat. $4.00 mnive ertra $2.50 .. ewöhnliches $1.7 J Rosenetzl $3.10 ' vaseruZk $5.75 . , Outier, Sier und SeflKgßl. Vutter, frische Soüntry loi ' Sibirisch, per Du?. 11c -' Led. Ceftüt ' foühiet Lc der Cfni Spring EhickenS e; Hähne S ; Türkei) ennen vzc; wxtrn ec; uanie 4.tsu per xm? WM'chaMMg I ' , 4 Vi ! ! . r. . i I -; . 1 i : ' - ,:' ebst-7 Mewstnbo n$. 10C u. 100 a CIUtaa Ltt. Tek:ZtL51.'.
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