Indiana Tribüne, Volume 18, Number 225, Indianapolis, Marion County, 5 May 1895 — Page 6
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(sitrclt vrc Von Thcrdor fioi tare. Herz, laß das Zweifeln, laß daS Klauden. Vor dem oas Veste selbst zerfällt. Und wahre Dir den Rest von Glauben An Gutes noch in dieser Welt. Schau hin auf eines Weibes Züge. Das lächelnd auf den Säugling blickt, Und fühl's: es ist nicht Alles Lüge, Was uns das Leben bring! und schickt. Und Herze, willst du ganz genesen, Sei selber wahr, sei selber rein! Was wir in Welt und Menschen lesen, Ist nur der eig'ne Wiederschein. . grauen in Kunst und Misse' schasten. Von Wo.f;ang Kirchdach. Die Nothwendigkeit socialer Zustände hat in den letzten Jahrzehnten so viele Frauen dazu gedrängt, selbstständige thätige Lebensberufe zu ergreisen, ja, es ist ein . solcher Massenanirang der Frauen zu vielen Berufsarien entstanden, daß man allmälkg einen cewissen Ueberblick gewinnt über die natürlichen geistigen Veranlagung?. des weiblichen Gefchlechts. Wenn alle wahre Bildung darin besteht, daß man die von Natur aus gegebenen Eigen.schaften und Anlagen eines Menschen in sich zu einer harmonischen Gesummtgestalt entwickelt, und daß man das, was diesen Naturanlagm fremdartig gegenübersteht, auch nicht künstlich in den Geist hineinpfropft, so wird es ja Gerade eine der wichtigsten Fragen der Frauenbildung und der Frauenberufswahl sein, durch Erfahrung und Beobachtung allmälig bestimmte AnHaltspunkte über die Art der natllrlrchen geistigen Triebe und Veranlagungsn der Frauen zu gewinnen. Nur dann wirdFrnuenbildung nichtFrauennnatur werden, sondern eine höhere Entwickelung des- Weibes an sich zu einer höheren und besseren Weiblichkeit deuten. Und diese höhere Weiblichieit wird auch die wahre MenschlichUlt des modernen Weibes sein. Wie es das Ideal der Selbstbildunz l.'des wahren Mannes ist, daß er mit Ehren lerne, Vater zu sein und in seirer Vaterschaft das zu repräsentiren, was zur Heranbildung gleich hoch und öher entwickelter Whne Cultur und Bildung im weitesten Sinne verlanc.en, so wird das Ideal der Bildung des Weibes immer das sein müssen, daß sie nicht nur körperlich, sondern auch geistig die Mutter ihrer Söhne und Töchter sein könne. Wohl ist es r.icht seder beschicken, daß sie diesen Leruf erfüllen kann, aber dieGesammtbildung. jeder Frau sollte 'doch darauf pflichtet sein, daß sie zu jeder Zeit in Der age lst, mütterliches FamilienHaupt zu werden oder Mutterstelle an anderen Menschenkindern zu vertreten. Urd nur in der Betonung des weiblien Elementes in dieser Bildung zum Mutterthum wird die Frau, mag sie sonst auch jedweden praktischen, Lebensleruf ergreifen, den sie nur irgend will, die echtbllrtige Vertreterin wahrer menschlicher Bildung und Fortbildungskraft, sein. - Die letzten. Jahrzehnte haben manderlei interessante Aufschlüsse über die geistigen Veranlagungen: der Frauen eöracht, welche viele alte Vorurtheile ilöer Bord geworfen haben und wohl r.och viele diesen nachsenden werden. Die allgemeine Veranlagung des Wei!b:s in geistiger Art scheint danach der fces männlichen Gehirns ziemlich gleich zu sein, es kommt nur darauf an, sie eich entsprechend auszubilden. Bei inäerem und feinerem Beobachten eraibt sich freilich, daß Schöpfungen und W::ke des Frauengeistes und der Frauenhand doch immer gewisse Merkmale tragen, welche die weiblich? HerZunft verrathen. Das Überraschendste an ebenbürtigem Können haben in neuester Zeit die Frauen wohl auf dem Gcbicte der Malerei geleistet. Daß Frauen zu allen Zeiten als beyaöte Dichterinnen und Schriftstellexnn sich Ruf und Ansehen erworben baben. ist we?lig:r verwunderlich. Denn die Dichtung erfordert Eigenschaften. welche die Frau gerade durch ihr weibliches Empfinden und ihre rege Vhantasi: auszubilden vermag. Die Mutter, die ihren Kindern Märchen erzählt, bildet die Gabe 'des Erzählens aus. und die meisten Dichter wollen daIn die Lust zum Fabuliren- ja auch ihren Müttern verdanken. Tritt Lebenserfahrunz zu dieser weiblichen Er-, zählungsgabe. so ist die Novellistin schon im Keime fertig. Wirklich vecrathen auch gerade die Novellen und' Romane der bedeutendsten Schriftstelle rinnen, daß sie ihrer ganzen geistigen Beschaffenheit nach der Steigerung gewisser natürlicher weiblicher Triebe entspringen. Frauen sind meist schon im alltäglichen Leben große Virtuosinnen in der Unterhaltung über die Eigenschaften ihrer Mitmenschen, im Berichten über die kleinen Züge des Lebens, in der Erinnerung an alle Nebenumstände er.: Erlebnisses, und man braucht eine Schriftstellerin wie George Elliot nur einmal näher darauf anzusehen, um zu empfinden,, wie seh.r ihre Erzählungsa'.t mit ihren umständlich Analysen, mit ihren sonstigen Eigenthümlichkeiten au? gewissen weiblichen Eigenschaften wächst. Der Trieb, das Leben, die Mitmenschen, Glück und Unglück zu bereden", wie man im gemüthlichen Fauenkreise die Dincze beredet", ist , l"i dieser Schriftstellerin ganz wesentlich ' der innerste GeniuZ ihres Schafft.'.?, und wer eine George Sand, wer so manche neueste Schriftstellerin liest, wird dies auch sonst an vielen Zügen a!5 einen HauptinstinZt
weiblicher Schriftstellere! herau-fmden. Frauen sind aber auch stets die BeWahrerinnen des Gemüths- und Empfindungslebens gewesen, haben! zufolge ihrer Anlage und ihrer gesellschaftlichen Stellung immer das Herzensleben mit seinen Regungen mehr ausgebildet als die Männer: es ist da he? ganz natürlich, daß sie schon seit Sap'phos Zeiten zu den lyrischen Dichtungen Bedeutendes beigetragen haben. allen diesen literarischen lchöpfunen war weibliches Dichten immer die virtuose Ausbildung von geistigen Anlagen, die sich speciell auf der Seite des weiblichen Geschlechts finden. Es ist nun auffällig, daß bei der dichterischen Freiheit, welche das Weibliche Geschlecht schon seit Jahrtausenden -genießt, sein Talent doch bisher versagt hat in solchen dichterischen Gattungen, wo nicht die genannten Fa-lulir-und Gemüthstriebe, sondern andere Veranlagungen nöthig sind. Es ist beispielsweise auffällig, daß noch keine Frau eine wirkliche Tragödie oder, ein wirklich bedeutendes Lustspiel fertig gebracht hat. Einen weiblichen Schiller. einen weiblichen Sophokles oder Aeschylus, einen weiblichen Shakespeare oder Kalidasa hat die Natur der Menschheit noch nicht geschenkt. Eine Roswitha von Gandersheim, eine Charlotte Birch Pfeiffer haben freilich Dramen geschrieben, die BirchPfeiffer kannte als Buhnenleiterin sogar sehr genau die äußere Bühncnwirkung. aber sie hat doch kein Werk geschrieben, das aus inneren geistigen und dramatischen Werth Anspruch hätte. Die außerordentliche Geistesgegenwart, die dazu gehört, ein Lustspiel von der Feinheit eines Scribe zu erzeugen, die Glänzende Intelligenz, der intuitive Verstand, die schalkhafte Einsicht in die Allgemeinheit des Lebens, die Ueberlegenheit über die Erscheinungen der Geschichte und des Lebens, die aus den Compositionen der großen Lustspieldichter spricht, scheint nicht so stark im weiblichen Gemüthe vorgebildet zu sein, daß sie wirklich zur schöpferischen Gestalt würde. Ebenso scheint es der Frau bisher versagt gewesen zu sein, so viel tragische Auffassung und Einsicht, in die Gesetze des Lebens zu gewinnen. um die Energie und Kühnheit, die Leidenschaft der Ideen zu erringen, die einen tragischen Dichter zu seinem Werke entflammt. Jener höchste Rausch des Schaffens, jene Begeisterung, die gerade.zu fieberhaft anschwellen kann und doch die höchste Besonnenheit einschließt, ist bisher nur specifisch männ? lichen Anlagen erreichbar gewesen. Auch besitzen wir in der Musik noch keinen weiblichen Bach, Mozart oder Beethoven. So große tragische Schauspielerinnen so geniale musikalische Jnterpretinnen symphonischer Werke wir zu allen Zeiten finden, bisher hat uns noch keine Frau einen Faust" und Wallenstein", einen Nibelungenring.
oder eine neunte Symphonie" geschenkt. Den Generalbaß und die thernatische Arbeit einer Symphonie und Sonate studiren die jungen Damen auf den Eonservatorien so gut wie die jungen Musiker, oft. haben sie sogar weit exactere Kenntniß und besseres Gedächtniß für die Technik eines musikalifchen Werkes dennoch hat, bis jetzt wenigstens, die ' geistige Energie der Frauen noch nichts, hervorgebracht, was sich mit einer Haydn'schen Symphonie, geschweige einer Beethoven'schen messen könnte. Es scheint also doch, daß die Frau im Allgemeinen nicht zum selbstschöpferischen Arbeiten angelegt ist wie der Mann, d. h. daß das weibliche Geschlecht in der Hauptsache reproductiv veranlagt sei. Die colossale Geistesarbeit, welche in einer Beethoden'schen Symphonie steckt, die active Entwicklung einer melodisch bewegten Willenskraft, das Festhalten eines bestimmten hochgesteigerten. Pathos, die zusamniensassende Uebersicht der thematischen Entwicklungen, die vorausempfindende Abstractionskraft, die ein solches Ganzes zusammenhält, ist dem weiblichen Gehirn bisher noch nicht eigen gewesen. Es dürfte mit diesen Umständen zusammenhängen, ß unter den großen Architekten und Baumeistern, welche die Welt kennt, auch lein Frauenname sich findet. Hingegen ist es außerordentlich auffällig, welche mächtigen Schritte ' das w:ibliche Geschlecht in neuerer Zeit auf dem Gebiete der Malerei gethan hat. Hier haben Frauen bereits den Männern vollkommen Ebenbürtiges' geleistet. Wenn man den Werken einer Angelika Kaufmann seiner Zeit vielleicht noch vielfach die weibliche Herkunft in einer gewissen Weichheit anmerken wollte, so haben in unseren Tagen eine Reihe vorzüglicher Malerinnen jeden Einwand dieser Art besiegt. Schon eine Nosa Bonheur stand würdig unter ihren männlichen College. Was aber heutzutage Frauen wie Hermine Leu fottyt in Prag. Franziska von Geiger in München leisten, was eine Bertha Wegmann. Olga von Boznanska und viele andere schassen, das hat jedenfalls jede Spur von dem abgestreift, waS man im schwächlichen Sinne ehedem weiblich nannte. Diese Künstlerinnen bedienen sich zum Theil einer so breiten Palette, sehen die Natur mit so klaren, sicheren Augen an. verrathen eine solche Energie ihrer Hand, daß sie wie alte, virtuose Meister wirken, und Jedermann in Staunen verfällt, daß eine Dame" solches vermag. Freilich erfordern diese Landschaftsmalereien, Naturstudien. Acte, Porträts und Fi guren Eigenschaften, die dem weiblichen Geschlechte auch sonst- gegeben sind. Denn cauen sind immer gute Beobachteriltnen dessen gewesen, was sie sehen; Frauen können sich also sehr wohl dazu heranschulen, auch so exact zu sehen wie jeder Maler. Handfertigkeit aber ist eine seit Jahrtausenden geübte weibliche Kraft. Derselbe Fleiß, der die' felnsten SUckereien stets herge
stellt hat. muß bei Frauen, 'die sich im eracten Sehen üben, auch zu jener verblüffenden Virtuosität der Pinselführung werden, die wir an den genannten Künstlerinnen bewundern. ' Eine andereFrage wäre die, wie weit die freischöpserische ' Phantasie ' und Eompositionskraft des. weiblichen Geschlechts in der Malerei zu bilden wäre, wie weit die Gaben der Frau für monumentale Werke ! Ausreichen. Hier sind bis jetzt noch keine Beweise besonderer Genialität von Frauen geliefert. Es gibt weibliche Rembrandte und Nuysdaale. aber einen weiblichen Rubens, Raffael, Michelangelo oder Eornelius hat die Natur noch nicht hervorgebracht. D mächtig: Aufschwung der Seele, die organisatorische Vereinigung der stärksten Phantasie mit der stärksten Abstractionskraft.' die auch hier die Ursache dieser höchsten Geistesleistungen in den höchsten Formen, sind, ist also gleichfalls erst den Frauen der Zukunft vorbehalten. Diesen bisherigen tiefgreifenden Unterschied wird man auch sonst in den gerstigen und sonstigen Berufen der Geschlechter finden. Frauen sind im Durchschnitt seh? gute Rechnerinnen, aber vielfach schlechte Mathematikernnen. Wird ein Rechenezempel in der Schule aufgegeben, so sind die Mädchen zumeist rascher fertig und rechnen besser und gewandter als die Knaben. Kommt aber die Algebra heran, wird mit Buchstaben und Formeln gerechnet, so sieht man. wie die Mehrzahl der Mädchen sich bitterlich den Kopf zerbricht, und die Fähigkeit de Abstraktion, die der, Knabe meist besitzt, durch Gedächtnißarbeit, Fleiß und Aufmerksamkeit ersetzen muß. Freilich haben in jüngster Zeit auch vereinzelte Frauen Mathemaiil studirt und das Doktorexamen in dieser Wissenschaft rühmlich bestanden. Ebenso sind die Frauen imDurchschnitt schlechte Philosophen. Auch hier werden geistige Eentralkräfte in Anspruch genommen, welche die Natur nur in Ausnahmefällen in einen weiblichen Organismus legt. Ob das mit der ausgleichenden Vorbildung sich ändern, ob das weibliche Geschlecht einen An stoteles, Kant oder .Spinoza hervorbringen wird, das kann nur die Zukunft lehren. Dagegen ist nicht zu zweifeln, . daß Frauen zu jeder practischen Wissenschaft alle Anlagen mitbringen, die man nur wünschen kann. Der durchschnittliche weibliche Geistesapparat ist eben mehr auf das Gedächtniß, weniger auf abstracte Geistesverrichtungen angelegt. Frauen werden stets gute Sprachkennerinnen und Philologen werden, können, sie werden tüchtig als Aerztinnen sein, sie werden sicher gute Naturforscher sein. Wir zweifeln nicht, daß es auch neue Porzias unter den Frauen geben könnte, gute Richterinnen, aber vielleicht schlechte Advocaten und Berthe!diger. Frauen sind als Schriftsteller bisher zumeist sehr gute Erzählerinnen gewesen, gute Eharakterbeobachterinnen, sie haben . Phantasie, aber meist nun einen gewissen Grad von Eompositionstalent, übe? den sie nicht hinauskommen. Geniale Klavierspielerinnen, überHaupt vortrefflich technisch gebildeteJnterpretinnen der Musik, große Schauspielerinnen, bedeutende Malerinnen hat die Frauenwelt gestellt. . In praktischen Berufen des Handels, als Buchhalterinnen, Directricen, Landwirthinnen, überall, wo es mehr darauf ankommt, mit concreten Dingen zu rechnen. unmittelbar anzuschauen, zu ordnen und zu verfügen, erweist sich die Berufsbildung der Frau als wirklich außerordentlich fruchtbar. Vergleicht man das, was bisher von der Frauenwelt auf geistigem Gebiete geleistet, wird, mit dem, was noch nicht geleistet ward, so dürfte es auch für die Zukunft ine gewisse Voraussicht dessen enthalten, was die Frau vermag. Königin Vletoria auf Reisen. 'Bei ihren Reisen auf dem Sonti nent bedient sich die Königin oon England eines ihr gehörigen Sonderzuges, der- sonst in den Wagenschuppen des Nordbahnhoses zu Brüssel ausbewahrt wird. Der Zug besteht aus zwei großen Wagen, die untereinander durch einen offenen Uebergang. verbunden sind. Der eine für den Aufenthalt bei Tag bestimmte Wagen enthält 'cinen großen Raum, der als Speiseund Lesesaal dient. Sein Fußboden ist mit indischen Teppichen beleg:; er enthält kleine Tische, Sophas und Lehnstühle; der Platz, den die Konigin mit Vorliebe einnimmt, ist gegen die Locomotive zu gerichtet. Die Wände sind mit grauer Seide Lberzogen, in welche in . Gelb die Blumenembleme der vereinigten Königreiche. Rosen, Kleeblätter und Disteln, gestickt sind. Die Möbel sind mit blauer Seide bedeckt und mit gelben Fransen geziert. Der Schlafwagen ist in mehrere Räume getheilt, von denen einer, grau und braun gehalten, zwei Betten enthält, für die Königin und die Prinzessin Beatrice. Dieser Raum wird stets mit Möbeln eingerichtet, die von Schloß Windsor kommen. Das Ankleide- und das Badezimmer sind in japanischem Styl geschmückt, ' Für die Kammerfrauen sind , - Schlafcanavees im Gepäckraum vorhanden. Zur Zeit deS Dejeuners und Diners hält der Zug. auch während der Zeit von 8 bis 9 Uhr Morgens, während der Toilette der Königin. Zur Nachtzeit darf er nie schneller als 23 Meilen in der Stunde fahren. Außer zahlrei-
chen anderen Vorsichtsmaßregeln, die - aetroffea sind, fährt . dem Zuge . der Könin stets eme Pilot-Maschine vorher. . T - ' . Gedankensplitter.'. Das Glück muß man' suchen.' das Unzlüct findet sich. .
Mener Zvirtlhäustr. Es liegt in' Wien ein großer Unterschied zwischen einer Restauration und einem Wirthshaus. Die Restauration ist international, das Wirthe Haus ist wienerische man geht in' die Restauration, ' um zu speisen, in das Wirthshaus, um zu trinken, und so werden nur diejenigen Restaurationen gerühmt, in denen man gut ißt.' und jene Wirthshäuser erfreuen sich großer Beliebtheit, in denen man einen guten Tropfen schenkt.. Wien war im Ursprunge eine weintrinkende Stadt. Wie konnte das auch anders sein. Knapp hinter den Wällen und finsteren. Thoren, die Wien bis vor vierzig Jah. ren ein- und abschlössen, begannen ja schon die Rebengelänv: und in altenKalendern finden wir Weinsorten, angeführt,' die denselben Namen tragen wie oi: heutigen dicht bevölkerten Bezirke. Ein, Gumpendorfer. ein Matzleinsdorfer waren einst vielbegehrte Tropfen. Dicht hinter dem Schottenthor, wo das Vlacis aufhörte, gab es schon Wein berge, und der Landsitz des berühmten ZNalers und Direktors der Akademie der bildenden Künste, des Freiherrn Strudel im Gebiete der Währingerstraße. heute das Palais des Herzogs tzon Württemberg, lag vordem überzu unmuthig inmitten unter Rebenzeländen. .... . ' . 1
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.Goldene Waldschnepfe" in D o r n b a ch. Nur langsam rückte Gambrinus mir seinen Truppen gegen den Bacchus vor und schrittweise eroberte er auch das Terrain. Heute ist Wien eine biertrinkende Stadt geworden und zwar vollzog sich dieser Wandel erst in unserem Jahrhundert, das anno 1830 in Wien die erste Bierhalle entstehen sah. Im Jahre 1826 gab es in Wien nur ein einziges Bierhaus, 1845 siebenhundert und heute? Wir wollen nicht zählen. Gambrinus hatte sich eben einen starken, mächtigen Berbündeten zu verschaffen gewußt, und das war der Tabak. Während in den Weinstuben, wie es heute noch hie und da der Fall ist, nicht geraucht werden durfte, konnte man beim Gerstensaft ruhig seinen Knaster dampfen lassen und Bacchus war besiegt. Es entstanden bald Wirthshäuscr. die -sich ausschließlich mit dem Ausschank von Bier befaßten und so wissen wir, daß Schubert und seine lustige Compagnie gern beim Biersack in Währing weilten, daß Schubert dort sogar seine reizende Forelle" componirt hat, daß die Wiener Patricier von der innern Stadt" bei der Schnecke" am Peter oder bei der Pfeife" im Trattnerhofe tranken, die Mariahilser Fabrikanten beim Lösch den Durst" kuf der Laimgrube, die Erbgesessenen vom Glasscherbengrund- beim großen Hanswurst in Gumpendorf und die schweren Fabrikanten vom Brttlantengrund" beim nassen Hadern" am Schottenfeld Bier tranken, wahrend die Erdberger durch den wenig einladenden Titel: zur Laus" sich nicht abhalten ließen, in diesem GastHause ihr Bier zu vertilgen. Die Weinstuben wurden immer kleiner, sie verschwanden immer mehr und nur eine kleine Schaar Altgetreuer hielt zu Bacchus, suchte seine Tempel auf, auch wenn sie rückwärts in Hofraumen ver borgen lagen, wenn man zu ihnen hm absteigen mußte in die tiefen Keller und klagte ob der Verderbniß der Zeit, die keinen Sinn mehr hat für den gu ten, herrlichen Tropfen, der noch immer im Weichöilde des erweiterten Wiens, an den Hängen des Alsecks, des Kahlengebirges, des Wilhelminenberges reift. ' Und vermittelnd zwischen Bierhaud und Weinstube tauchten in der Mitte des gegenwärtigen.. Jahrhunderts die Restaurationen auf und machten in ihrem siegreichen Fortschreiten einer alten Wiener Specialität, der Traiteurie", gemeiniglich Auskocherel benannt, ein Ende. Es gibt in Wien Wein-, Brhausspecialitäten zahlreicher Art, eine einzige Methhausspecialität und eigentlich auch nur eine, einzig; - RestaurationS specialität, das sogenannte - Winterbierhaus, das der Name wohl in die Reihe der Bierhäuser stellt, das jedoch :n erster Lnne eme bürgerlich-vornehme Restauration mit kleinen Originalitähn ist und m dem in Wien das beste Z)reher-Bier geschenkt wird. Ursprung und Wahrzeichen dieses Hauses weisen ihm hervorragende Rolle unter den Wiener Wirthshänsern zu. . S Im ganzen. Großen kann 'man den Satz ausstellen, daß, während derWein trinker. altmodisch immer, mehr hinaus gedrängt wird' an die Peripherie der Stadt, der Biertrinker sich das Herz Wiens erobert hat. Wie schön war es von dem ' gkmüthsvollen Gutsdirektoi des Baron Nathaniel Rothschild, Herrn Schuster, gedacht, als er vor etwa zehn Jahren unter Ueberwindung ganz' hörrender Niveauschwierigkeiten draußen in dem rebenumrankten Dornbach die güldene Waldschnepfe" erbauen ließ. Da heimelt Alles an, der Bau mit seinen Erkern und Balkönen, die altgemüthlichen Stübchen'und Säle und der herrliche, terrassenförmig .anstei-
k?!!de Garten. Huber, der jüngst ver. jtorbene Kellermeister- des Director Schuster, hatte das richtige Verstandniß für den weintrinkenden' Wiener, und wenn die Musik spielte, da "sang er gar oft mit seinem mächtigen Baß
e:n Lied aus seiner oberosterreichrichen Heimath und dann kam auch wohl der Kaffeesieder Lechner von Hernals, der Fiaker Vratfisch und der Bierversilberer Reich:! und man konnte ein Quartett hören, in dem die kräftigen Männerstimmen harmonisch z'usammenflossen. Wie schön sangen diese vier Leute die melodiösen Lieder von den Bergen. aS ' uralte: Bin a Srnrerbua , Dearnderl, wach auf", und hell klan gen di: Jodler hinaus auf die Straße, wo oft eine Wagenburg von Fiakern und Privatequipaqen stand. Gegen wärtig hat die Leitung der güldenen Waldschnepfe das' Ehepaar Ott, und am Sonntag spielen draugen die Schrammeln , und Tausende müssen den Saal verlassen, da kein Platz daselbst zu bekommen ist. . V e i m H e u r i g e n". Eine Wirthsbausspecialität selten. sier Art ist die .Agnes" in Sievring. Ihr Gründer, Nebehay. ist erst vor einem Jahre gestorben und die Familie führt das Geschäft fort. Sievering", rn neuester Zeit Sievring geschrieben, ist eine der. ältesten Ansiedlungen nächst Wien und der Name erinnert an den heiligen Severinus, der hier zu-. erst das Christenthum gepredigt hat. Historie und Sage haben sich da verschmolzen und verwoben und umschlin. gen mit allerlei seltsamen Geschichten die Hügel, die Berge, die Quellen, die da aus dem Gebirge rieseln, die alten Gehöfte und Kapellen und erzeugen neben mancherlei anheimelndem Volksglauben auch lächerlichen Aberglauben, gegen den umsonst gekampst wird. Be sonders die Gestalt der heiligen Ags, der frommen Gattin des gottesfürchtigen Babenbergers, lebt noch in der Erinnerung des Volkes, und eine Quelle, die ziemlich lässig aus dem Walde über Sievering hervorspringt, tragt als Agnesbrunn l den Namen der Herngen. Am Tage Johannes' Enthauptung" ziehen Hunderte von Frauen und Mädchen, auch einige ältere Männer zu dieser Quelle, übernachten auf der Ägneswiese und ziehen bei grauen Wam (YD UHU QUlll UliZULUUU 1, Uill am Grunde des Wassers aus der Configuration der Steine Nummern heraus zu deuten und sie dann in der Lotterie zu setzen. Was wurde schon gegen diesen dummen Brauch gezetert! Es nützte nichts. Aber all die Waller, die zum Brunn l ziehen, kehren sicherlich bei der Agnes" ein, dem alten Gasthause am dorfahnlichen Marktplatze, in dessen Flur ein reich bekränztes Bild der heiligen Agnes zu sehen ist. Die Agnes ist aber auch dabei die beste Restauration von Sievering; in diesem Gasthause verquickt sich nationalwienerisches. Gasthaus mit internationaler Restauration, die den Sommerfrischlern des Ortes sehr willkommen ist. Ein seltsames Ueberbleisel aus dem Mittelalter im Herzen des ältesten Wien ist das Kellerlokal zum süßen LLch'l" in der engen, finsteren Mariengasse, die in einer schmalen Rinne bogenförmig gegen den Bauernmarkt zuläuft. Der Methkelker zum süßen : ' Löch'l". : Dies ist das einzige Lokal, in dem in Wien noch Meth, der alte Honig. . i . l rn ... rr ' wein, geicycnil roiro. nur iin lußci LLch'l bekommt man noch sein Gläs chen Meth und die alten Chroniken tz zählen uns, .daß schon im sechzehnten Jahrhundert daselbst dieser Honigwein geschenkt wurde. Das Local hat nichts Finsteres, Unheimliches und Abstoßendes, es ist hell und freundlich getüncht und dringt das. Licht in vollen Strahlen in. dasselbe, braun gestrichene T!sche und Bänke laden zumPlatznehmen ein.- Da unten finden , wir einen alten Harfenspieler, den blinden Toni, einen hageren, ausgetrockneten Gesellen, der noch die Lieder singt und spielt, die man vor einem halben Jahrhundert in Wien gesungen und die der heutigen Welt z fremd und unbe lkannt vorkommen. '. Das zweite bekannt: Kellerlscal in der innern: Stadt, ist der EsterhazyKeller, den jeder. Fremdenführer ' als eine Merkwürdigkeit Wiens .'anpreist. Das ., ist ein Kellerlocal, -wie es : im Such: sieht. Finster die Trepp:,. die in die Unterwelt, hinabführt, einzelne Stufen sind ausgetreten und man muß vorsichtig den Fuß setzen, um nicht -zu fallen. , Feuchte Wände glitzern dem Eintretenden entgegen, dessen-Au sich fcrst an 5ie. Dunkelheit gewöhnen muß, V!. .! Y sei . n .i . " 5
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um. wenigstens den Umrissen nach, unterscyerden zu können.' Das ' ist der Esterhazy-Keller, einstens ein berühmr ZusammenkunstZort sur alle slcn 'OPTO Der Esterhazy-Keller. ner und Liebhaber eines echten Tropsens ungarischen Weins. Hier bekam man echten Rüster, echten Tokayer, Weinsorten, die heute fast ausgestorben sind und nur an den Tischen der Reichsten der Reichen echt und unverfälscht vorkommen können. Die Perlen der Wcme der reichen fürstlich Esterhazy schen Rebengefilde waren hier in mächtigen Fässern eingelagert und nur zu gewissen Stunden wurde der Ester-bazy-Keller geöffnet. Dann standen f c st "er l. " L in oem engen vsayazen, oas zu oem Eingange führt, schon Hunderte von Menschen und harrten des Momentes, da der riesige Schlüssel sich in seinem eisernen Bette wenden werde und die Angeln der großen Thore kreischen. Heute ist das anders! Als Baulich keit ist der Esterbam-Keller erhalten geblieben, aber die guten Weine, die einstens darin geschenkt wurden, fehlen. Der Esterhazy-Keller ist einfach eine Weinstube wie jede andere, die nur zu wissen Tagesstunden geöffnet wird. und die wenigsten Leute wissen, daß der Wein, den sie da triken, niemals die Esterhazyschen Weinberge gesehen hat. Das Reichenberger Beisel". Anders steht eS mit dem Reichenberger Beisel" im schmalen Griechengassel, das seilen Namen von den orientalischen Ansiedlern trägt, die in dieser Gegend nach uralter Sitte zusammenkommen. Das Reichenberger Beisel sollte eigentlich Pilsener Beisel" heißen, denn es wird hier das U)k Pilsener Bier in ganz Wien geschenkt und das hat seinen guten Grund in der Kellerfrische, welche dem Pilsener Bier bekanntlich am zuträglichsten ist, während es ein langes Mhlen im Eise nicht allzu gut verträgt. Die Keller des Reichenberger Beisel liegen vier Stock tief unter der Erde und haben gerade die richtige Temperatur für das Pilsener Bier. Ein' Fäßchen bleibt Zaum eine Viertelstunde oben und schon ist es leer, denn vom frühen Morgen bis in die späte Nacht hinein sitzen die Gäste Kopf an Kopf in den winzigen Lokalen, und in den Abendstunden ist jeder Tisch ein Stammtisch, an dem wir charakteristische Köpfe aus der Wiener Künstler- und Gelehrtenwelt kennen lernen. Und nun zum Schlüsse, zur größten Wiener Specialität und zur berühmte--sten, zum höchsten Heurigen". Was der höchste Heurige ist, das ist dem Fremdem schwer zu erklären. Der Wiener fühlt mehr, was der höchste Heurige bedeutet, als daß er es auch wüßte' und expliciren könnte. Das Wort, der höchste Heurige, ist nicht alt, es stammt erst aus den Siebenzigerjähren und sein Erfinder ist der bekannte Gastwirth Weigl, der in Hernals ein großes Etablissement eröffnete und ihm den Titel der höchste Heurig: gab. ' Der Heurige ist der junge Wein und nach einem alten therestanischen und bis beute verbrieften Rechte darf der Weinbauer den Wein, den er auf seinen Bergen fe-chst. ahne Steuern und , Abgaben dafür entrichten zu müssen. ausschenken. MqiM'' - . X . Beim höchsten Heurigen-. In den Weindörfern der Umgebung Wiens entstand altyergevrachl emurnus. , wonach jed: Weinbauerfamili: ibre altereröte Ausschankveriode halte. Um anzuzeigen, daß ausgeschenkt wird, diente ein Tannenkranz, der an langem Stock über däs Thor des betreffenden Weinbauers gehangt wurve; bann jag. tt man in Wien: Heute ist dort ausgesteckt," Und da zumeist nur junger Wein zum Ausschank kam. so sagte man, wir gehen zum Heurigen. Gut deutsch würde das. heißen, wir gehen, um einen beurigen Wehr zu ' trinken.
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Um .'.nun alle die Heurigenschenken,
SX3tfSä3 rlngsum zu übertrumpfen, nannte Weigl sein Local den höchsten Heurigen und das Wort ist heute in aller Welt bekannt. Beim Heurigen . wird nur Wein geschenkt, zumeist guter. Wein, und da versammelt sich alles, was volksthümlich ist, . was .noch .an dem Alten hangt,. da Hort man noch wiener:ich sprechen, da klingen noch von den Tischen der Gäste frohe Lieder, hie und da gibt es auch einen lustigen Stegreif, der in Wien sehr gepflegt wird, und die Musikanten die beim Heurigen spielen, sind die schlechtesten nicht. : Sie ' spielen mit vielem Bersiändniß.und tiefer. Empfindung, und das Volk weiß die Worte der Violine, der. Klarinette und der Harmonika gar wohl zu deuten und lauscht ihnen und versteht sie. Vretzenhausirer, Ausspielerinnen schieben sich durch die Tische, die so will es die Heurigensitte . ohne Tischtuch und ohne Gedeck sind. Wer Hunger hat, muß zum Büffet, wo man einen kalten Aufichnitt oder ein, heißes Würstchen erhalt, und bis i:: die sinkende Nacht hinein geht das she Leben beim Heurigen. Die Ze:t hat da auch mancherlei modernisirt. . Will man den Heurigen nach . altem Stil antreffen, muß man schon ; ziemlich weit hinaus gehen, dorthin, wo sich die Stadt in kleine Huttchen auslost, wo der Wald die letzten Wiener Häuser küßt und wo durch die Wipfel es rauscht und klingt, das halbvergesse Lied vom alten, gemüthlichen Wien. Ermordet Es kann setzt kaum einem Zweifel mebr unterliegen, daß der Radfahrer Frank G. Lenz aus Pittsburg. der eine Tour um die Welt unternommen hat, in Armenien erschossen worden . F. G. Lenz. ist. .'Ein amerikanischer Missionar, der in jenem Lande wlt, theilt m einem Briefe mit, daß ihm mehrere Armenier auf das Bestimmteste versichert haben, daß Lenz von Kurden aus dem Hinterhalt erschossen wordea ist. Blaues Vlut nd rothes Gold. Der ' Shoddyaristokratie unereZ Landes ist wieder mal Heil widersahren. Der englische Aristokrat George Nathaniel Curzon hat Fräulein Mary Leiter, eine Tochter des Chicagoer Millionärs L. Z. Leiter, geheirathet und zwar hat die Eheschließung in Washington, D. E., stattgefunden. Bei dieser Gelegenheit haben sich Das Brautpaar. höchst widerwärtige Scenen zugetra aen. Um einen Blick auf die vornehme Hochzeitsgesellschaft werfen zu können, drängten . sich die Damen . der sogenannten guten Gesellschaft vor der Kirche in solchen Massen, daß es eines bedeutenden Ausgebots von Polizei bedürfte, um den Equipagen einen Weg zu bahnen. In dem furchtbaren Gedränge fielen zahlreiche Frauen in Ohnmacht und konnten diefe nur mit Mühe fortgeschafft werden. Vor Gericht. Richter: Nun sehen Sie einmal den bebauernswerthen Menschen an, wie Sie des zugerichtet haben!" Angeklagter: Er. lauben Sie, eben hat er noch ge lacht!" Guter Grund. Dame: Merkwürdig, Sie vergleichen Ihre Braut mit einem Stern, mit der Sonne, mit einem Vögelchen, Kätzchen. Mäuschen, Brillant, aber nie mit ewer Blume. Herr: Sie ist eben überall, nur nicht in den Töpfen zu Hause Deutlich. Herr Doctor, Sie erweisen uns so oft das Vergnü gen Ihres Besuches..." Ahnen Sie. nicht, Fräulein, daß Sie der Magnet sind, der mich anzieht?" Ach. tSäf ich es . nur!" Wie meinen Sie das?Der Magnet hält fest, was er an zieht." ' - ' ' Nur nicht - nachlassen. Frau A.: . Wenn.. Dir Dein, Mann kein neues Kleid kaufen will, so weine ihm doch was vor!" Junge Frau : Habe ich schon gethan, aber leider ohne Erfolg." - Frau A.: Da hast Da eben zu bald mit dem Weinen aufge hört, so schnell geht das nicht; ! merke Dir: Steter .Tropfen höhlt de Stein"!" ... ,P e d a n t i s ch. Professor Mur risch war gewohnt, morgens beim Fort gehen von seinet Frau den Ueberzieher gebracht zu erhalten, worauf er ihr zun, Abschied einen' Kuß auf die Wange gab. Da nun die Frau ' Professor' krank ist, brachte dafür das Dienstmäd' chen denselben, worauf ihr der Proftssor in Gedanken den der Gattin be stimmten Kuß gab. - Aber Herr Pro sessor schrie' das ' Mädchen. , Ach was", sagte, dieser ärgerlich, seinen Irrthum erkennend, ich habe : feint; Zeit, geh' hinein uid gieb ih vmvrzz Frau wiednl ' '.' ' ' :
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