Indiana Tribüne, Volume 18, Number 223, Indianapolis, Marion County, 3 May 1895 — Page 2

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Jndwna Tribiwe. Erscheint Tazüch und Sonntags. Die tägliche .Tribüne" kostet durch den TrSger M Cent? per Woche, die SonntagS.Tribüne' 6 Cents per Woche. Beide ,usame 15 Cents der LZ Cent? per r?onat. Per Post außerhalb der tckdt geschickt in Vorausbezahlung V per gahr. CffLcat 18 Süd ZUatama Strafe. Indianapolis, Ind., 3. Mai 1895. öravattenmacher auf On5e!?am'S Kriegsschiffen. ir ' Mit sehr geringen Ausnahmen sind fcie Seeleute leichtlebigeGesellen. welche köre sauer verdienten Groschen in den Laschen nicht rosten lassen. Das kann durchaus nicht Wunder nehmen, denn bei Leben an Bord ist an Arbeit und Zntbehrungen reich und wenn Jack Zaz" mal Gelegenheit dazu hat, so geklickt er mitsollen Zügen, bis der letzte Dollar auf Nimmerwiedersehen äeschwunden ist. Dah die Matrosen aus Onkel Sam's Kriegsflotte keine Uusnahmen von der Regel bilden, versteht sich wohl von '.selbst; ja manche von ihnen übertreffen wohl noch ihre Kameraden von der Handelsmarine. Geldmangel gehört zu ihren chronischen Leiden, trotzdem in neuerer Zeit von den Bundesbehörden mancherlei Einrichtungen getroffen sind, um bei j thnen die Tugend der Sparsamkeit zu "pflegen. Wenn Jack 2ar" aber auch mir selten Geld besitzt, so hat er doch, bis zu eimm gewissen Grade, an Bord Credit, denn kein Kriegsschiff ist ohne' kinen Shylock, vulgo Cravattenmacher. DieseBiedermänner machen dem leichtsinnigen Völkchen Vorschüsse, natür(ich gegen exorbitante Zinsen, trotzdem die Bundesbehörden derlei Geschäftöen mit dem Jnterdict belegt haben, ßn den meisten Fällen ist der Schiffskoch der Pumpier, zuweilen auch ein Unterofficier. Aus Onkel Sam's Kriegsschiffen ist. durchaus nicht SchmolhanS Küchenmeister; die Verpflegung ist sogar sehr gut und die Seeleute dürfen sich aus ihren eigenen Nitteln allerlei Leckerbissen zulegen. Bit letzteren treibt nun der Schiffskoch einen schwunghaften Handel und meistens verfügt diese Gilde über verbaltnißmaßig große Mittel. Da nun die Commandeure vieler Schiffe ihren Tbeerjacken die zustehende Löhnung erst nach Beendigung der Kreuzerfahrien auszahlen lassen, so haben dieMatrosen nur selten baares Geld in der Tasche und dieser Umstand öffnet dem Lumpen Thor und Thür. Der Koch scbiekt dem Mnne $10 vor und erkält nach der Rückkehr in den Heimatbshafen $13 oder noch mehr. Das Ist ein brillantes Geschäft und es Iäfet sich unschwer ausrechnen, um wie viel reicher ein Koch heimkehrt, der zu seinen Kunden die ca. 300 Mann starke Besatzuna eines Kriegsschiffes zählt. Die Zahlmeister honoriren zwar keine Anweisungen der Seeleute auf die Löhnung, allein bei der Schlußabrechnung findet der Cravattenmacher schon Mittel und Wege, um die ausgeliehenen Gelder nebst den ausbedungenen Zinsen zu erhalten. Den Officieren sind in den Kriegsartileln financielle Transactionen mit den Mannschaften auf das Strengste untersagt, doch wird dieses Gebot hin und wieder übertreten, wie die kriegsgerichtlichen Verfahren zur Genüge darthun; ja ' vor nicht langer Zeit wurde ein Ofsicier ftx-gcn fortgesetzter Versündigungen gegen den betreffenden Paragraphen der Kriegsartikel rassirt. Auch in der Officiersmesse gib es zuweisen einen zweifelhaften Ehrenmann, der Geld gegen Wucherlinsen ausleiht. Daß ein solcher Pa tron bei seinen Kameraden nicht in hohe? Achtung steht, wenngleich . er manchmal den Helfer in der Noth spielt, bedarf wohl keiner weiteren Auseinandersetzungen. In den meisten Fällen sind die Geldverlegenheiten von Officieren auf Verluste beim Hazardspiele zurückzuführen. An Bord der Kriegsschiffe wird, selbst um geringe Einsätze, nur äußerst selten gespielt; ausreichende Gelegenheit zum Spielen finden aber die Officiere in den Hafenstädten und das Officiercorps pellt kein geringes Contingent zu der großen Armee Derjenigen, welche am grünen Tisch die Gunst der launenhaften Glücksgöttin zu erobern hoffen. Bei dieser Gelegenheit erscheint es wohl am Platze, darauf hinzuweisen, daß es in der Bundes-Hauptstadt eine gewisse Klasse von Menschenfreunden welche ein lucratives Geschäft daraus machen, den Angestellten der RegierungS-Departements gegen Wucherzinfen Geld vorzuschießen. Auf 5 bis 10 Procent pro Monat beläuft sich die gewöhnliche Zinsrate. Die yeldbedürftigen Beamten müssen dem Pumpier natürlich ihre GehaltsfordeTungen ' übertragen und, wenn die Schulden sich häufen, ist ihre Lage keine angenehme. Mit den Marineiofficieren, welche sich in den Krallen ivonWucherern befinden, wird gewöhnlich kurzer Proceß gemacht Früchten Ermahnungen nichts, dann applicirt daS KrieaZgericht die bittere Medicin strenger Strafen. Crsi kürzlich rettete sich ein Officier, . der von, Wucherern Nahezu ruinirt war, dadurch, daß er .seine financiellen Affaren , einem Trusiee anvertraute, der die Verpflich'tung zur Begleichung aller Verbindlichkeiten übernahm. . T!" - . -: Baron Hirsch tragt sich mit der Absicht,, auf der Insel Kreta, 'bit er zum großen - Theilen erworben. Colonien mit jüdischen (Anstedlern zu ftriin&n. Den- Grundstock dieser Co Wien soll die Bevölkerung der begehenden Ansiedlugen in Argentilnien bilden, welche', nachdem Baron lHirsch auf sein'srntinischeZ.Project endgiltkg verzichtet hat nach Europa izurücköefördert werden soll.

kie ErdersHütterungen im Alpen Gebiet.

Ueber den Verlauf und die Folgen der Erderschütterungen. von denen füngst beinahe die ganzen Ostalpen, Garda-See und Meran bis Ried in Ober-Oesterreich sowie Wien und hinaus bis in das ostalpine Vorland, bis Oedenburg, Steinamanger. Csakaturn, Neu-Gradiska. der Rathausberg in den Salzburger Tauern heimgesucht wurden, liegt jetzt eine Fülle von Nachrichten vor, von denen das Folgende, in Ergänzung der telegraphischenBerichte, einen vollständigen Ueberblick über die furchtbare Katastrophe gibt. In Triest war die Erderschütterung von einem starken unterirdischen Getöse begleitet. Der erste Stoß rief einen unbeschreiblichen Schrecken in der ganzen Stadt hervor. Im Nu füllten sich die Straßen mit einer entsetzten Menge, die unter Angstgeschrei aus den öffentlichen Lokalen in's Freie stürmte und, zum Theil nur nothdürftig gekleidet, die Treppen hinab aus den Wohnungen flüchtete. Alle großen Plätze der Stadt, namentlich der RathhauSplatz, waren mit einer dichtgedrängten , Menschenmenge gefüllt; in den Vorstädten, wo die arme Bevölkerung wohnt, flüchteten die Weiber mit ihren Kindern halbnackt aus den Häufern. Ein Menschenstrom wälzte sich nach St. Andrea in die öffentlichen Gärten und Anlagen, die auf Befehl des Podesta sofort geöffnet worben waren. In den oberen Stockwerken der Privathäuser wurde die Erschütterung besonders stark verspürt; klirrend brachen Hunderte und Hunderte von Fensterscheiben. Viele Personen, die bereits schlafen gegangen waren, wurden aus den Betten geschleudert. DiePferde der noch auf den Straßen befindlichen Fuhrwerke wurden scheu, viele gingen durch und trugen zur Vergrößerung der Verwirrung bei. Ueberall hörte man Schreien,Stöhnen und Jammern, Frauen fielen in Ohnmacht, viele stürzten bei der Flucht im Gedränge zu Boden. Man hatte den Eindruck, als ob das Ende aller Dinge gekommen sei. Die öffentlichen Uhren standen alle still und wiesen genau ein Viertel nach elf. Die Apotheken wurden gestürmt, um Arzneien zur Stärkung und Beruhtgung zu erlangen. Der erste, heftigste Stoß war vorüber, und doch weigerte sich jeder, namentlich die Frauen, in die Behausungen zurückzukehren. Die Menge sammelte sich in den Gast- und Kaffeehäusern. Viele flüchtete sich auf die Schiffe und Barken im Hasen, obgleich die See, wohl zumeist infolge der orkanartigen Bora, sehr heftig bewegt war. Auf dem großen Pla'de standen vier Reihen unbespannter Wagen, in welche man die Kinder bettete. Am ärgsten war die Panik im Teatro Communale, wo die aus Wien angekommene Gesellschaft AndoLeigheb ihre EröffnungS-Vorsiellung I Ma riti" gab. Das Theater war glücklicherweise nicht allzu stark gefüllt. Es war gegen Schluß des fünften Aktes, als man plötzlich einen heftigen Stoß spürte, der das Gebäude in denGrundfesten erschüttern machte. Die Coulissen wankten, der eiserne Vorhang erzitterte und wurde gegen seine Hölzernen Leisten geworfen, die Bühnenbeleuchtung erlosch, die Schauspieler hörten erschreckt zu spielen auf, der Souffleur flüchtete aus seinem Kasten über die Bühne. Noch ärger war es im Zuschauerraume. Der große in der Mitte hängende Gaslüster schwankte, die Logenbrüstungen mit den Gascandelabern schienen sich zu bewegen, es wär ein Krachen und Knistern wie von zerbrechenden Hölzern; dazu hörte man ein unterirdisches Getöse. Das Publikum war erst wie bersteinert, dann bemächtigte sich fieberhafte Erregung desselben. Eine Explosion!" riefen einige, .ein Erdbeben !" andere, und wie toll vor Schreck stürzte alles .den Ausgängen zu. Es entstand hierbei ein lebensgefährliches Gedränge. Viele wurden niedergestoßen und getreten. Glücklicherweise gab es im Publikum zahlreiche Besonnene. Der Statthalter R. v. Rinaldini und andere traten an die Logenbrüstungen und richteten beruhigende Worte an das Publikum, mehrere Herren im Parterre folgten diesem Beispiele. Der Schauspieler Ando stürzte auf die Bühne und rief: .Es ist nur eine starke Probe unserer Bora!" worauf Gelächter und BravoRufe folgten. Ein Theil des Publikums blieb sitzen, und das Stück konnte zu Ende gespielt werden. , In Laibach brachte der erste Stoß, der am 14. April um 11 Uhr 20 Minuten Nach-S beobachtet wurde, ein so beängstigendes Krachen,.Knattern und Donnern, eine solche Schwankung des Erdbodens hervor, wie sie wohl noch selten bei einem Erdbeben beobachtet wurde. Die Schwankung des Bodens war keine einfache Wellenbewegung, sondern ein Hin- und Herwerfen, ein ruckartigeS Heben und Senken der Erdrinde. Verstärkt wurde die Wirkung deö ersten Stoßes durch zwei.nachfolgende, die an Kraft dem ersten' jedoch ein wenig nachstanden 'Ein zweiter Stoß von gleicher Stärke -und .Dauer hätte die Stadt in einen' Schutthaufen verwandelt. D erste Stock hatte bereits . daS Mauerwerk gelockert und vieles schon' zum Fall gebracht, die folgenden 'Stöße erschütterten dann noch, was sich mühsam, aufrecht erhielt, und streckten eS ebenfalls zu Boden. Es dürfte wenig Häuser in Laibach geben, die von den Folgen deS Bebens ganz verschont geblieben wären. Die Mehriahl hat. abgesehen von Mauersprünen, Beschädigungen der Zimmer öeck.'n und der. Wände, die Rauchfänge :in?Süßt; sie liegen auf den Gassen lnd Höfen oder hängen so bedenklich, daß man jeden Augenblick ihr Niederstürmn befürchten muß. Auf dem Deutschen '.Platz und Jacöbsplatz. in ?er Sternallee am-Rain-und vielfach luerhalb der Stadt hatten die Gelii!:i:n sich mit Polsterstühlen. Ses-

sein. Äcatratzen. W un5 Betten häuslich eingerichtet; die Kinderwagen mit dem Familiennachwuchs bildeten eine ansehnliche Reihe und zahlreiche Kutschwagen bargen ebenfalls Frauen und Kinder. Gruppen von Dienstboten und Arbeiterinnen lagen, die Kälte nicht ohtend, betend auf den Knieen, während kleinere Haufen, gewöbnlich Familienmitglieder, um sich zu erroärmen, eilfertig auf und ab wanderten. Dreiundzwanzig Bewegungen der Erdrinde, die großen Stöße und die kleinen schaukelnden Wellen zusammengerechnet, sind in Laibach vonwverschiedenen Beobachtern gezählt worden. Die einfachen Wellenbewegungen riefen be! aufgeregten Personen ein leises Stöhnen. ein Greifen nach der Herzgegend, bei den Betenden ein Bekreuzigen und ein schnelleres Tempo im Beten hervos Wenn aber, gewöhnlich nach einer kle! neren Wellenbewegung, ein starkes Schwanken losbrach und dazu der unterirdische Donner grollend .ertönti, dann sah man die Leute die Hände gen Himmel erheben und horte ein tausendstimmiges, gellendes Geschrei, das sich noch steigerte, wenn daS Prasseln fallender Steine, das Zusammenstür zen von Rauchfängen, und Mauern einen zweiten und dritten Krach verursachten. Nach 3 Uhr Morgens wurden die Stöße schwächer, um 4 1-2 und 5 1-4 Uhr erfolgten aber noch zwei heftige Stöße, ein minder heftiger um 7 Uhr. Die Sonne ging in -strahlender Pracht auf, jedoch herrschte in den Morgenstunden eine empfindliche Kälte; es wehte Bora, die, den ganzen Tag anhielt. Am 16. April wurden in Laibach um 12 Uhr Mittags und um 1 Uhr Nachmittags abermals leichte Stöße verspürt, jedoch so schwäch, daß ste keinen weiteren Schaden anrichteten. Den besten Beweis für die Kraft des Erdbebens bietet der traurige Zustand im Civilspital. Dasselbe war früher ein Kloster mit fast klafterdicken Grundmauern. Das Spital ist furcht

bar zugerichtet und weist handbreite Sprünge auf. Die Rettung der Schwerkranken bei Nacht wurde von dem Aerzten mit Opfermuth ausgeführt und es kam zu ergreisenden Auftritten. Aehnlich lauten die Berichte aus Görz, Fiume. Abbagia, und vielen Städten in Bosnien sowie der Herzegowina. Das Erdbeben, welches kein vulkanisches, sondern ein tektonisches und auf erneute Dislocationsvorgänge in den Alpen zurückzuführen war, ist in einem Landstriche aufgetreten, in dem Erdbeben keineswegs zu den Seltenheiten gehören und schon oft Schrecken und Entsetzen unter der Bevölkerung hervorgerufen Habens Wir erinnern nur an das Erdbeben von Agram am 9. November 1880, das in einem sehr heftigen Stoß zahlreiche Gebäude niedergeworfen und von diesem Zeitpunkte bis zum 21. Januar 1831 sich in zweihundert Erschütterungen wiederholt hat, abgesehen von den häufig erfolgenden kaum merkliche Zuckungen. Die nähere und weitere Umgebung des Adriatischen Meeres .gehört zu den Erdbebenwinkeln und die Geschichte verzeichnet mehr als eine fruchtbare Katastrophe. So das böse Erdbeben am 15. Januar 1343, in dessen Centrum sich Villach befand, und daö sich über das ganze südliche Europa verbreitete. Damals stürzte ein großer Theil des Dobratsch in's Thal.' Im Jahre 1690 war Villach abermals das Centrum eines Erdbebens, das sich' über ' ganz SUdeuropa verbreitete. Seither bis in unser Jahrhundert hinein sind viele Erdbeben verzeichnet, deren Mittelpunkt Villach gewesen. Im Jahre 1611 war in Laibach und Umgebung ein heftiges Erdbeben. In neuerer Zeit war Laibach am 16. Mai 1372, am 3. August 1874, am 12. Februar 1879 der Mittelpunkt von Erdbeben, wie auch diesmal daö Centrum des Erdbebens in der dortigenGegend zu suchen sein dürfte. Vom Alexander und Nero. Diese zwei hervorragenden Namen der Weltgeschichte gehören im vorliegenden Falle mnv' einem Oberst des Bllrgerkrieges und seinem getreuen Hunde an. Letzteren deckt schon lange irgendwo der Rasen, Ersterer hat unlängst zu Laurel. Md., das Zeitliche gesegnet. Oberst George W. Alezander war in den Kriegszeiten eine der hervorragendsten Persönlichkeiten in Richmond und erwarb sich durch allerlei abenteuerlichheldenhafte Leistungen einen Ruf. Ursprünglich aus Pennsylvanien stammend, diente er längere Zeit in der Bundesarnee, verliebte sich aber in eine Virginierin, die er am Flottenbaubof von Portsmouth kennen lernte, und die Heirath mit ihr führte ihn schon beim Ausbruch des Krieges der Sache deS Südens zu. Er wurde Lieutenant in einem Marylander Regiment, welches dem Gouverneur Letcher seine Dienste für die Conföderirten anbot. Viele Kriegskameraden erinnern sich wohl noch des Handstreiches auf das Boot JBl Nicholas", welches sich zur Zeit auf der Fahrt von Washington nach Norfolk befand. Alexander und eine auserlesene Anzahl anderer Leute gelangten verkleidet manche derselben in Frauenklcidern als Passagiere auf das Boot. In einem günstigen Augenblick ließen sie die Maske fallen, nahmen den Capitän und die ganze Mannschaft gefangen und brachten das Schiff nach Fredericksburg, wo- sein werthvoller Inhalt verkauft wurde. 510.000 in Gold wurden dabei herausgeschlagen. Dies ist nur eines von vielen Stückchen dieses Aleianders im Westentaschen - Format. Er wurde übrigens nicht sehr lange darnach von Bundestrupven In 'Maryland gefangen genom-' men und mußte einige Monate lang im Fort McHenry schmachten. Sein abenteuerliches Entkommen . von . da verdankte er seiner mutbigen, Oattin, welche eigentlich als Dritte im ebigen Bunde läiit erwähnt.. werden sollen.

oowoyl ste nur ven 'alltZgUch'en' Namen Susie führt. (Sie überlebte, ihren Gatten.) Sie erwirkte die Erlaubniß, Alexander im Fort zu besuchen, brachte eine Bundes - Uniform mit und veran laßte ihn, dieselbe anzulegen. Als es fast Nacht war, verlieh Alezander als Bundessoldat- seine Zelle. Mehrere Schildwaan ,eßen ihn vassiren, aber Einer rttrjfe ihn und gab Feuer. Alexande-c sprang über die Mauer in den Fluß, und obwohl er beim Sturz seinen Knöchel schlimm verrenkt hatte, schwamm er nach Baltimore, wo ihn vorerst Freunde versteckten. bis er endlich unter vielen neuen Schwierigkeiten nach Richmond gelangte. Er machte nuis rasch Carriere, und es wurde ihm auch der Oberbefehl über die Consöderirtengefängnisse übertraqen. Sein Andenken ist bei Allen, die ihn damals kannten, unzertrennlich mit demjenigen seines prächtigen großen schwarzen HundeS Nero verknüpft. Dieser, der allgemein Aufsehen erregte, war bayrischer Herkunft, von der Rasse, die dort zur Wildschweinjagd gebraucht wird. Er siel später in die Hände der Bundestruppen, und im Sommer 1866 machten ihn einige Fankees zum Gegen stand einer sehr profitablen 'Ausfiellung. . DaS vttftirt Schlachtroß.

Wer den berühmten historischen Roman Lichtenstein- von W. Hauff gelesen hat, erinnert sich gewiß mit BeHagen der drolligen Schilderung, w der federfuchsiAe Kanzler deö Herzog? Ulrich von Württemberg, in der letzten großen Entscheidungsschlacht gegen die Bündischen, von dem feurigsten Roß des Herzogs mitten in die feindlichen Reihen getragen wird, bei denen hierdurch nicht wenig Verwirrung entsteht, während er eine wohlverdiente furchtbare Todesangst durchmacht. An diese Geschichte erinnert lebhast auch eine amüsante Episode im amerikanischen Bürgerkrieg, welche erst neuerdings mitgetheilt wird. Dieser Vorfall wurde zwar nicht mit Absicht herbeigeführt, ist aber vielleicht gerade deshalb um so gelungener. Kurz nachdem der bekannte Haudegen John Morgan von den Conföderirten zum General gemacht worden war, bildete ein gewisser Quirk. ein sehr waghalsiger und gefährlicher Patron.ausLeuten der früher vonMorgan befehligten Reiterschwadron, welche so eben vom Camp Chase kamen wo sie eine Zeit lang Kriegsgefangene geWesen waren eine Compagnie. Man .kannte dieselbe unter dem Namen QuirkS Späher", und . der Namen war bald in Vieler Munde. EineS Tages stieß diese Compagnie, während sie im mittleren Tennessee plänkelte, plötzlich auf ein Regiment Bundescavallerie. Alsbald war ein sehr hitziges Gefecht im Gange, und hageldicht schwirrten die Kugeln durch die Luft. Mit einem Mal ereignete sich' etwas ganz , Unvorhergesehenes : Man sah ein Pferd aus den Reihen der Conföderirten hervorbrechen und sturmgeschwind direcr auf das FankeeRegiment hineinsprengen. Auf diesem Pferde saß wenn man das noch so nennen kann ein Reiter Namens jZnAlish, welcher die verzweifelten, aber pergeblichen Bemühungen machte, den Renner zum Halten zu bringen,. Eö wa? ein Roß von auffallend gelber Farbe, und eS rannte in langen, plum pen Sätzen dahin. Der Reiter bot einen fast ebenso bejammernöwertHen Anblick, wie im oblgem Roman der Kanzler Ambrosiuö Volland. Als er sah, daß alle seine Bemühungen aussichtslos waren,lehnte er sich im Sattel vor. bis sein Kopf den, Hals des Rosses berührte, und seine vorgestreckten Hände umfaßten krampfhaft den Zaum unweit deö Gebisseö. Todtenblässe bedeckte sein Gesicht. und er suchte sich so klein wie möglich machen. DaS Thier aber schoß weiter, wie das Verhängniß. . .Bei den Fankees verursachte das rasende Roß zeitweise Verwirrung, ta Bestürzung, wie alles Ueberraschendk und einigermaßen Geheimnißvolle sie hervorruft. Ob nicht irgend etwa? Besonderes dahintersteckte? Ein Theil der Leute stellte das Feuern ein und sah' nur erregt auf Roß und Reiter. Das Pferd wurde erst recht wild, als es das Bundesregiment erreicht hatte, und die Soldaten stürzten beinahe übereinander in ibren Versuchen, ihm auszuweichen. Es war in der That eine regelrechte Panik! Schäumenden Mundes und gesenkten Hauptes rannte das Pserd weiter, durch daS ganze Regiment hindurch, und überall wurde, ihm Spalt" gebildet. , Kein Schuß wurde mehr abgefeuert, bis das Roß wieder über die Linien hinaus war. Dann aber feuerte fast daS halbe Regiment, das sich' von seinem Staunen wieder völlig erholt hatte, auf eine aufsteigende Staubwolke. Doch Roß und Reiter waren bereits vor den Kugeln sicher. Das Pferd machte einen vollstandigm Krerö und sßrengte . wohlbehalten mit seiner lebenden, aber vor Angst fast umgekommenen Last zu den Con. ftderirten zurück, welche natürlich Betoe' mit , ungeheuren Halloh empfin gen. Dann' konnte das reguläre Pro? gramm siwen Fortgang nehmen. Die Kriegsartikel der Japaner. .Neuerdings wird aus Tokio eine Uebersetzung der seit 1863 in Japan geltenden Kriegsarttkel" mitgetheilt, die Manches enthalten, was auch tutU tere Kreise wteressiren dürste. ES sind fünf Artikel. Der erste führt aus. daß treu sein die Hauptpflicht der Krieger sei. Der zweite schärft denselben anständiges Benehmen und Gehorsam aegenllber den Aelteren und Oberen em. Der dritte Artikel lautet folgendermaßen: Die Krieger müssen tapjer fein. Die Tapferkeit ist von alterSher in meinem Reiche eine edle Ggenschast, fcanim

muß sich' Zeder Unterthan VlZse,' Eigenschaft zu erwerben bemühen. Weil jeder Krieger in der Schlacht gegen den Feind loszurücken verpflichtet ist, darf er niemals diese Eigenschaft vergessen. Aber es gibt zweierlei Arten von Tapferkeit, die große' und die kleine Tapferkeit. Wenn Jemand sich kraft seiner jugendlichen Lebhaftigkeit roh und gewaltthätig benimmt, dann hat er keine rechte Tapferkeit. Jeder Krieaer muß immer vernünftig handeln, seine Kühnheit zu vergrößern suchen und Alle nach reiflicher Ueberlegung unternehmen. Wer weder den kleinen Feind geringschätzt, noch sich vor dem großen Feinde fürchtet und so nur seine eigene Pflicht treu zu erfüllen bestrebt ist, der hat eine wahre große Tapferkeit. Wer die Tapferkeit als eine edle Eigenschaft hochschätzt, der soll stets im Verkehr sich mild und sanft benehmen, um von allen Anderen geliebt und verehrt zu werden. Denjenigen, welcher vermöge seiner unendlichen Tapferkeit mit Unge stüm sich gewaltthätig benimmt, wird man gewiß hassen, wie einen wildm Wolf. Darum müßt Ihr darauf merfai!" Artikel 4 führt auö, dah die Krieger ehrlich sein müssen, und Artikel 6 empfiehlt ihnen Einfachheit. Wer nicht einfach leben will," heißt es dort, der wird sich leicht an civile-Verzärte-lung gewöhnen, wird leichtstnnig. ergibt sich der Verschwendung und Eitelkeit und wird zuletzt der Habsucht verfallen: fein Wille wird ganz verächtlich und die Moralität und die Tapferkeit nutzlos, er wird gewiß von der Welt zurückgestoßen werden. Es ist ein Unglück für das ganze Leben und noch weit mehr. Wenn einmal eine solche verächtliche Sitte in der Armee Herrscht, so ist es klar, daß sie sich, wie eine an steckende Krankheit, nach allen Seiten hin verbreitet und die Ritterlichkeit und der militärische Geist immer mehr sinken." Zum Schlüsse heißt es dann, daß zur Verwirklichung dieser Artikel ein echtes Herz- nöthig sei, denn wer dies nicht habe, dem nützen alle freundlichen Worte und schöneö Benehmen nichts. Inwiefern diese guten Lehren im japanischen Heere befolgt werden, ist freilich eine andere Frage. m Deutsche Lseal-NachrtHtt.

prrvin, tantetilmr 0. Q e r l i n. Das vornehme, nur wenize Stock hohe Haus -Oranienburger-s.rzße 67, in welchem Alexander von Humboldt biZ zu seinemTode im Jahre 1839 wohnte, woran eine Gedenktafel von Marmor erinnert, wird jetzt zum Abbruch gelangen. Der Selbstmorder. der sich im Thiergarten erschossen hat und dessen Kleider zugleich m Flammen aufgingen, ist als der 68jährige landwirtschaftliche Inspektor Eggert auS Fraustadt ermittelt warden. Stellungslosigkeit ist vermuthlich Ursache zum Selbstmord gewesen. Unterschlagungen in Höhe von 40.W0 Mark hat sich der Buchhalter Muller von der Mitteldeutschen Creditbank hu Schulden kommen lassen. Im benkchbarten Charlottenburg erregt die Verhaftung der Gattin eines LandWehrhauptmanns auf Anweisung der Staatsanwaltschaft zu Halberstadt Aussehen. Es soll sich um Unterschiebung eines illegitimen Kindes handeln. In dem Vororte Weißensee ist ein Fräulein Tätmeyer in ihrer Wohnung ermordet aufgefunden worden. Der Ermordeten waren die Kleider an der Brust aufgerissen. Man vermuthet einen Lustmord. Ein bei der Ermordeten wohnender Schlafbursche Namens Karl Gringer ist der Mörder. Derselbe ist in Teplitz verhaftet worden; er wurde mit zwei Schußwunden im Walde aufgefunden. G u b e n. Die hiesige Polizei verhaftete in Vetschau ein Ehepaar Namens Henke und einen gewissen Wagner wegen Falschmünzerei. Die Polizei nimmt weitere Haussuchungen vor. da noch andere Personen verdachtig sind. VrsVin, Uatnrnim. Köslin. Gegen den Bürgermeisier von Bublitz in Pommern, Hauptmann a. D. v. Boß. wurde vor dem hiesigen Schwurgericht wegen Meineids verhandelt, v. Boß sollte am 26. Juni v. I. in einer Disciplinaruntersuchung gegen den Amtsvorsteher Kiesler vor einem vom RegierungöprSstdenten ernannten Untersuchungscommissä'r eine wissentlich falsche Aussage nach der Eidesabnahme gemacht haben. DaS Schwurgericht sprach jedoch den Angeklagten frei. Vrovin, Vos,n. Posen. Der Präsident des Oberlandesgerichts. Frantz. ist in Folge HerzschlagL gestorben. Die Sachsengangerei nimmt in diesem Jahre eine großen Umfang an. Seit mehreren Tagen ziehen große Trupps ländlicher Ardeiter durch Krotoschin. um von dort aus vermittelst Eisenbahn nach den westlichen Provinzen befördert zu werden. Dißser Tage fuhr ein aus 43 Wagen bestehender Sonderzug mit 1600 Arbeitern ab, welche für verschiedene größere Güter in der Provinz Sachsen angeworben sind. . Luchotowko. Der erste Buchhelter ijnd Rechnungöfllhrer Notar Hempel vom Dominium Kerkawo wurde bei dem Bahnübergänge unweit Luchotowko von einem Eisenbahnzug überfahren und getödtet. Ob Zufall oder Selbstmord vorliegt, ist noch nicht festgestellt. Ledteres ist wahrscheinlich, da an dem Rocke deö Verunglückten ein Zettel mit seinem Namen befestigt war. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau mit sechs Kindern. VrsWins Oadjjtn Erfurt. In der letzten Sitzung der hiesigen Stadtverordneten kam auch die Rede auf eine alte Schuld, die ein Graf von Schwarzberg im Jahre 1444 beim Magistrat von Erfurt contrahirt hätte. Diese Schuld betrug 300Goldgülden. Sie ist bis heute noch nicht bezahlt? vielmehr entrichtet -die fürstliche Landeshauptstadt zu Rudolstadt an en Erfurter Magistrat noch jetzt dse Zinfen im vetrag von jährlich 33

Bei allen.

Vergnügungen im Freien vfe. wo Einen so leicht ein Unglück Ä 2 .rr:.. . n

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iiuin wie z. V. . . . Verrenkungen, Verstauchungen und Quetschungen Wtmt 57. JßWBS 0EL den ersten Platz ein als das beste und sicherste Hellmittel. ...

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zitätt' Sö zöurve beschlössen, der fürstlichen Landeshauptkasse einen Vergleich dahin anzubieten, gegen einmalige Zahlung von 950 Mark die alte Schuld abzulösen. Ein Raubmord ist in dem Haus Schafgasse 4 verübt worden. ' Das Opfer desselben ist die daselbst wohnende im Jahre 1846 geborene Prostituirte Anna Zu ber welcher der Mordbube die Kehle durchschnitten und außerdem einen tiefen Stich in der Herzgegend beigebracht hat' Dietodtlich Verletzte wurde in daS' städtische Krankenhaus Lbergeführt. Nordbausen. Der Amtmann Bredt, Pächter des beim Nachbardorf Hayn belegenen Gutes Neutzelsrode, ist zur Aufsuchung schonerer Gegenden abgereist und hat eine große Menge Schulden hinterlassen. Ueber seine Hinterlassenschaft ist der Conkurs verhängt worden. Erst vor einigen Iahren hatte Bredt einen aroßen Bankerott gemacht. Vrovins Lann?er. Barendorf. Dieser Tage verunglückte ein Arbeiter der westfälischen Stahlwerke während der Arbeit. Eine glühende Stange- drang ihm in die Brust und durchbohrte den Armen vollständig. Der Tod erfolgte alsbald. Provinz KchleNn. Gleiwitz. Da hier garnisonirende Ukanen-Regiment von' Katzler feiert m 1. Auauft d. I. fein 150jährige Regimentkiubiläum. Zur Feier werden bereits Vorkehrungen getroffen. Neu falz. Drei dem Handelsmann Bar, dem Böttcher Dietrich und dem Pantoffelmacher Matthäus gehörige Häuser an der Kirchstraße sind vollständig abaebrannt. Der 17jährige Formerlehrling Matthäus fand in oen Flammen seinen Tod. Oelö. Hier ist der Fleischermeisttr Mesek auö Stradam weaen Ver gehens gegen daö Nahrungsmittelgesetz zu dttt Jahren Zuchthaus verurthettt worden. M. hatte verdorbenes Fleisch erc. zu Wurst verwenden !a en: m Folge deS Genusses derselben sind meh rere Personen erkrankt und ein junger Mann gestorben. . R y b n i k. Sieben Schulkinder sind auf dem Rückwege von der Schule erfroren. Enaumschlunaen wurden die Leichen im Schnee aufaefunden. Vrovin, Stztesn,lg-o1Neln. A l t o n a. Im Chausseegraben zwi schen Uetersen und Tornesch wurde die Nähenn Cordes, eine hübsche Löiäh rige' Musikertochter aus Esinuen in Holstein, ermordet aufaefunden. Es liegt ein Sittlichkeitö-Verbrechen vor. Der Tödtung ging ein furchtbarer Kampf mit dem Morder voraus, wel chen ein taubstummer Arbeiter davon eilen sah. . Flensburg. In Schottburg er. mordete eine Mutter ihr elf Monate altes uneheliches Kind und warf das selbe in eine Dunggrube. Die That geschah, um ihrem erst kürzlich ange trauten Mann und dessen Eltern die Enstenz deS Kmdes zu verbergen. S t e i n b e r g' Hier wohnende frükere Schüler des bereits seit 8 Jahren emeritirten Organisten Jonö zu Steinberg haben ihrem alten Lehrer an seinem 76. Geburtstage in dankbarer Anerkennung seiner Verdienste ein Ehrengeschenk, bestehend in einer goldenen Taschenuhr und einem geschmackvollen Sopha gewidmet. T o n d e r n. Stadtrath Goldschmied Löck verkaufte sein Hauö und Geschäft für 24,000 Mark an den Goldschmied Morup in FlenSöurg. A P p e l n. Die Fischer HanS Hoppe und Jakob Hoffmann auS dem benachbarten Maaöholm sind beim Fischfang auf offener. See ertrunken.. IIIH Mucho's Cigarrenladen befindet fi h in 5ko. 199 OS Washington Str. MarktberlSt. Oholksale-Preise. 0roe!S. Zucker: harter Z4.96. Guter gelber $3.65. Gewöhnt, gelber $3.34. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 21. 75c (in 60 Psd Säcken) Capital 21X Pilot 21c Zdakota 20c Brazil 191c vetr. Aepfel 7je Pfirsiche 14Xe Connthen bc Pflaumen 7Xe m prikosen lle Früchte und Gemüse. epfel per Faß 4.50 Citronen per Kiste tz4l Orangen per Kiste $3.76 Kraut per Faß $2.50. Zwiebeln per Faß $3.(0 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $2.00 Kartoffeln per Bushel 80c. Süß.Kartoffeln per Faß $2 00 Nehl. WintN'W?k,nr pat. $4.00 Frühjahr.WeiM pat. $4.00 Winter ertra $2.50 Gewöhnliche $1.75 Noaznnnehl $3.10 Hafergrütze $5.75 vutter, Eier und Stslügel. tter, frische Vountrv 10c. er, frisch, per Du?. 11c ' 0 r.rt.r. ctr"cu r. i i ' VV-V4.. V OC f (i . Oprwz CiZzr.i Cc; HIZne Le; Turkey fctssen 8 je; Cen Ctzt $4.80 per ExV

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisenbahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Mgang Postzuz 7 30 5m Cxxreö 11 im .. Expreß 12 40 Nm Accomodation 4 00 Nm f?iiC ? f)f 9m Erpreß 11 20 Ner viinin i w yw Ankunft Expreß 3 35 Vm ' Expreß 4 id m Accomodation IOwVm Expreß S20Nm Schnellzug 5 00 Sm Accomadatisn 7 40 91m Cledeland, Cincinnati, Chicago und fcz l. Will. Indianapolis und Clevelcmd Abgang Expreß Expreß , Expreß , Limited Expreß Expreß , Ankunft Expreß . Expreß Limited Expreß Expreß Expreß Division. ,.. 4 15 Vn, ,..1030 Lm ...10 30 ... SlONm ... S40N ... 7 10 Vr ...11 30 .Vm ...1130$ ... 60091m 11 00 Km St. Loui Division. Abgang Expreß 7 30 Lm Limited Expreß 11 50 Bm Expreß 1120 91m Expreß, täglich... 1145 92m Ankunft Expreß täglich 4 00Nm Expreß 2 60rn Limited Expreß 6 30 Stet Expreß 6 00m Thicago und Cincinnati Diviston östlich. Abgang Schnellzug 345 Vm Accomodation täglich 7 05 5m Accomodation llvOVrn Postzug 3 00Nm Accomsd. (nur Sonntags). Accomodatlon 6 85 Nm Ankunft-Rushville Accomodation. . Postzug 11 40 Vm Jnd'plö Acc. (nur Sonnt.).Accomodation Accomodation. 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 V Schnell.Post 1150NN Lafavette Accomadation 5 00 9hn Schnellzug 12 15 Bm Ankunft Schnellzug 3 30Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 60 91m Accomodation 6 15Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 55m Expreß 1125 9cm Danville Accomodation. ... 6 06 9crn Expreß 11 69 Bm Ankunft Expreß 3 25m TV (W w anvlue ccomooanon. . . . 10 35 M Expreß 2 60 9cm Expreß 6 65 91 Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 6 30 93m Accomodation Expreß 8 25Nm Ankunft Expreß 11 40Vm Accomodation Expreß 1000 5ha Lake Eric und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 120 91m Expreß 700 9ha SchnellExpreß Ankunft Schnell, Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 60 9cm Expreß 6 20 9km miltt...m frz.z -i: ri! . v .puiwutty, viiucmuuu, vicago uno St. LouiS. Indianapolis Diviston.

Abgang Expreß 4 60 55m ColumbuS Accomodation.. . 800 Vm Expreß 3 30 9ha Richmond Accomodation. .. 4 00 9ha . Expreß 610 9h Ankunft Richmond Accomodation L 65 Sm . Schnellzug 11 40 Vrn Expreß 12 90 9ha Accomodation 3 20 9ha Expreß 6 60 9cm Expreß 10 15 5ha

Chicago Division vi okomo. Abgang Expreß 1100 8 Expreß 1120 Ankunft Ex,reß 3 UV Expreß 3 ISNm LouiSville Diviston. Abgang Expreß 3 45Sm LouiSville Accomodation.. . 810 Vm Schnellzug 3 25 9ha Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 10 60 V Accomodation 6 60 92m Speziell täglich H OO Nm Cincinnati, Hamiltou und Indianapolis. Abgang Expreß 3 40'V Cincinnati Accomodotisn . . 10 60 rn Expreß 8 00 9cm Expreß 4 003ha . Expreß 6 30 9ha Ankunft Accomodation 9 15Vm Expreß 1145 Expreß 7 30 9ha Expreß 10 65 9ha Erpreß ...12 30 V Indianapolis und VineenneS. Abgang Expreß 8 00Vrn VmcenneS Accomodation.. . lCK)9hn Ankunft ZZmcenneS AccomodationlO 40 5ha Expreß 6 00 9ha Cincinnati, WabasH und Michigan. Abgang Expreß 6 85V Expreß 11 15Vrn Ervrek 6 45 Nrn Ankunft Expreß S65vm Expreß 2 60 92m Expreß 9 00 9ha Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß 830Va Accomodation 8 40 9hn Echnell'Ervreß 11 Ankunft Schnell. Expreß 8 30 6 t-wuiöoaiwn 10 40 C Expreß 4 60Vm LouiSville, New Vlbany und CHieago. Abgang Expreß . . , 12 85 V preß licOVm Monon Accomodatis l nosfca Ankunft Expreß... 3S0m Vkonon cwmodatlsn 1120C Expreß 865 9ha Tho Twentleth Century, eine rserden doch andere Zorttchritt:', Lri-a darin unparteiisch despre. Nan bestelle dir in in Ilcntolat PnbUohlnfT Co 12 Uz-, 12

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