Indiana Tribüne, Volume 18, Number 221, Indianapolis, Marion County, 1 May 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

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SchulverhKltnlsse in Qeorgia. ! Die ÜnterrichtZverhälwisse in inn Xttt Südstaateir sind zwar mcht ga,nz ' so, wie sie ein Blair sich vorstellt, der mit 80.000 aus dem Norden Mportnfeit Skuhlmahmö" das ganze südliche ErziehungLproblem zu lösen! glaubte. Jedenfalls aber ist der Süden weit hinter dem Norden in der Entwickelung eines LffentNchen Freischul - Systems zurückgeblieben, und nur lr.tt großen Schwierigkeiten konnte sich hier überHaupt eine Volksschul Idee ' selbst abgesehen von der Rassenfrage Bahn brechen. Zum Theil hat das südliche SchulWesen eine recht bemerkenswerthe Ge schichte. In Georgia z. B. war die erste Einführung von Volksschulen der vielgeschmähtett EarpetbaggerS"- und Neger - Legislatur in den ersten Iah-

-ren nach dem Bürgerkriege zu verdanken. Der sklavenhaltenden Aristokrait, welche vorher das Heft in den Han"fcen hatte, fiel eS nicht im Traume ein, die Schaffung eines, solchen Systems, auf .Regiments Unkosten", für eine Pflicht des Staates zu halten, so wemg, wie sich noch heute viele nördliche Vankees in manchen anderen Dingen für eine .vaterliche Regierung" erwärmtn können. In den, Eolonialzeiten wurden in Georgia, wie allgemein im "Süden, einfach die Söhne und Töchter der höheren Klasse daheim von Gouvernanten und . Hauslehrern unterrichtet, bis sie alt genug waren, Academien und Hochschulen, zu besuchen? diejenigen, die es sich leisten konnten, sandten dann ihre Kinder nach England oder Fraxkreich zu weiterer Ausbildung. Für die Aermeren aber gab eZ überhaupt keine Bildungsgelegenheit. Freilick fehlte es nicht an enthustastischen Privatbemllhungen, es zu einer Art Volksbildung zu bringen. Der berühmte Prediger George Whitfield deranlaßte schon im Jahre 1737 den S3er waltungsrath der Plantagen von GeorZa durch eindringliche- Vorstellungen, ihm 500 AcreS Land, etwa zehn MeiIen von der Stadt Savannah,. für eine WohlthätigkeitZ Schule zur Verfügung zu stellen. Die othwendigen Gelder, zur Errichtung von Gebäuden aber mutzte er in England auftreiben, wo er'unter freiem Himmel AgitationsVersammlungen abhielt, die sich. Dank seiner Beredtsamkeit, eines großen ZuidrangeS erfreuten. Später kaufte er noch eine Plantage in Süd-Earolina cm und wurde bedeutende? Sklavenhalter. Alles zum. Besten feine? Schule. Zu seinem großen Leidwesen gelang es ihm aber nicht, das Gemeinwesen oder die Krone 'je für dieses Unternehinen weiter zu' interessiren, und auch später ' schlugen, alle diesbezüglichen Versuche fehl. Whitfield starb in Newburyport, Mass., und übertrug die An sialt auf die verwittwete Gräfin' Selina van Himtington. Nach dem Ableben dieser wurden die Gebäude das Opfer einer großen Feuersbrunst, und später wurden sie wiederum durch einen Orin' zerstört. (1854, also mehr als hundert Jahre nach der Whitfield'schen Gründung, erhob sich an derselben , Stätte ein Staats - Waisenhaus.) Für die Volksbildung geschah aber in Eeorgia gar nichts mehr bis zum Jahre 1817. Dann kamen die .alten Feldschulen" auf, von, herumziehenden Lehrkräfte auS dem Norden geleitet, die sich meist weder durch Tüchtigkeit noch auch durch Moralität auszeichneten und drei, höchstens vier Monate des WmterS hindurch privatcontractlich solche .Schulen" versahen und bei den . betr. Eltern Unterkunft und Verköstigung hatten, während sie in der übngen Zeit sich auf andere Art durch'S Leben schlagen mußten. Später wurden ländliche Annenfchulen unte? sparlichem staatlichen Beistand daraus, aber m der Sache änderte sich gar nichts. Erst die i.Ca?petbaa" Verfassung vom Jahre 868 traf Vorsorge. für ein allgemeines VolkSbildungs System, und zwei Jahre darauf, im October 1870. erließ eine Neger Legislatur das erste Gesetz für öffentliche Schulen! Dieses ist im Wesentlichen noch immer in Kraft. Der Unterricht umfaßt nur die .Elemeniarfächer einer englischen Erziehung" und wird nur drei Monate iedeS Jahres ertheilt: er gilt für weiße und farbiqe Kinder im Alter von 8 biS 16 Jahren, doch sind die Rassen getrennt. Mit der Ernennung der Lehrkräfte 'hat leider die Politik VicleS zu thun. Außerdem Sfit es übrigens noch theilweife beson dere Eounty - Schulsysteme und enduch noch ern drittes System in mehre ren der großen Städte. Dabei wird eS wohl "noch lange bleiben. Keine Wünschenswertyen Frauen. Vom Standpunkte des Ebemannes Kostens 'Mnen die Eingeborenen unseres hochnordischen, Territoriums Alaska durchaus' kerne guten 'Frauen zu liefern, oder man mußte anneh--rnen. ton der Verfasser der nackstebendenSchilderung 'aus!:al)msweise schlecht gefahren 'sei. ' Bei Naturkindern kann r.an indeß leichter, als bei Uns:resgleichen, von Einzelnen auf die Gattung !,fftefiM?. Einer der amerikanischen Pioniue früherer Zeit, welche als 'Junggesellen V. V . nacy jawtia wancerien uno con eingeborene Mädchen heiratheten, starb vor längere? Zeit und hinterließ eine recht pessimistische Äeschreisung semer mehr oder weniger '.besseren Hälfte" und de- - ?en ZandsmänJlnnen. Die .Alaska

?rewS" yat in einer ihrer letzten Nummern diesen Herzenserguß ohne besondere Beme?kungen der Welt zugänglich gemacht, und es 'heißt 'da u. A.: .Die Alaskaner - Maid ist ein sehr eurioseS. ia unnatürliches Wesen. Sie

mag mit einem Weißen zusammenleben ! oder gesetzlich mit ihm veryekrather sein: jedenfalls kommen in ihrem dunklen Busen keine solche zarten Gefühle, wie Liebe, für ihren weißen Gatten auf. Sie mag die schönste Wohnung haben, seidene Kleider tragen, lauter Leckerbissen bekommen und allen möglichen Eomfort haben; aber Treue und wirkliche Güte für Denjenigen, der ihr durch seine Arbeit das Alles derschafft, WS scheint nicht im Wörterbuch ihres Stammes zu stehen, und fort und fort erhält sie daS Oberhaupt deS Hau ses inSchwulitäten, indem sie den einen oder anderen dunklen Liebhaber den Hausfrieden ohne Weiteres verletzen laßt. Dabei weiß sie alle die genannten Dinge, welche ihr Gatte ihr bietet, sehr wohl zu schätzen; ja sie fordert dieselben und stets 'auch recht viel baareZ Spendgeld; und sobald GeldverlegenSeiten den Mann zwingen, diesen LuxuS etwas einzuschränken, so hat sie plötzlich .dringende Geschäfte daheim", nämlich be! ihren Eltern, .und ihr Gatte ist aus unbestimmte Zeit Strohwittwer. AIS Kind ihrer betagten Eltern hat sie ein sehr entwickeltes Psllchlgesühl ihr ganzes Leben Hindurch; das ist aber auch AlleS. Die BeSarrlickkeit. mit welcher sie beständig zu 'deren Unterstutzuna Geld verlangt und ihre, rejp. ihreS Gatten Speisekammer entleert, ist ebenso arok. wie die Consumfähigkett dieser alteneüte zu sein scheint! Ost druckt sie sich auch, um sich wieder einige Zeit in ihren früheren wilden Lebensgewohnheiten zu tummeln. Wenn sie dem Arguöauge ihres stets ihretwegen besorgten Gatten entschlüpfen kann, pflegt sie sich trotz ihrer seidenen Kleider u. s. w. vor dem Schuppen ihrer Eltern im Sande herumzuwälzen und sich mit Robbenfett, getrocknetem Lachs oder-Seezras-uchen den Gaumen und die Kinnladen zu ergötzen. Nachdem sie sich solcherart nach Herzenslust an den übelriechenden Speisen gesättigt, Bekannte besucht und sich tüchtig ausgeplaudert hat. kehrt sie .in Dreck und Speck", mit ihren zerrissenen und schmierigen Seidenkleidern, und mit einem unbeschreiblichen Athem im Munde, nach ihrer Ehewohnung zurück und fleht zerknirscht um Verzeihung, die ihr denn auch gewöhnlich gewährt wird. Darauf wird sie gründlich mit Seife gewaschen, bekommt ein neues Kleid, und ihr .glücklicher" Gatte darf jetzt ziemlich gewiß sein, daß er wenigstens einige Tage lang ' ehelichen Frieden und Freude ungestört! genießen kann! So dauert dieses wechselvolle Leben fort, bis es pon selbst aufhört. Kern Wittwer würde wohl zum zweiten Mal in diese Welt hinein heirathen." - Da haben doch noch manch nicht alle Weiße mit unseren Indianerinnen günstigere eheliche Erfahrungen gemacht. Von den Naböl-Orangen". Entschieden die interessanteste Sorte der bei uns in größerem Maße vorkommenden Apfelsinen ist die navel orange" oder Nabel-Apfelstne, so benannt l'Xgen ihres eigentlichen EinWuchses an dem einen Ende der Frucht. Wohl manche Leser -schon haben sich nicht nur dieselbe vortrefflich schmecken lassen, sondern sich auch Gedanken über die Herkunft dieser Eigenart gemacht, welche hierzulande erst in ziemlich neuer Zeit im allgemeinen Handel tu schienen ist. " So sei denn eine kleine Vorstellung derselben gestattet. Der noch immer vielfach verbreitete Glaube, daß die Nabel-Orange ursprllnglich eine künstlia hervorgebrachte Spielart gewesen sei? ist ein irrthümlicher. Sie ist vielmehr ein Nawrspiel oder, wie es in der amerikanischen Gärtnersprache genannt wird, ein .sport". Alle bisher bekannten menschlichen! Hilfsmittel würden nicht vermögen, eine solche Abnormität hervorzubringen; denn dieselbe beginnt schon bei der Knospenbildung, und jede Knospe, sobald sie überhaupt weit genug flln mikroskopische Untersuchung gediehen ist, weist schon den Nabel aus. Auch trägt jede Blüthe in sich eine zweite Blüthe, und in der ausgebildeten' Frucht ist der Nabel weiter nichts, als eine zweite Orange, die nicht selten von einer besonderen Schale umgeben ist. . Die frucht ist gewöhnlich, wenn auch nicht immer samenlos, und die Fortpflanzung geschieht durch Knospenbildung. Niemand kann sagen, wo die erste Nabel-Apfelsine gewachsen ist. Jedenfalls ist sie abe, eine .Ausländerin", und wahrscheinlich siammt sie aus dem südlichen Asien. Ihre erste literarische Erwähnung, soweit wir wissen, erhielt sie schon im Jahr 1642. Damals wurde sie in einem illustrirten Gärtnereibuch abgebildet und .bekam den schönenNamen: .Adams-Fötus-Apfel sine". Sie wurde auS dem südlichen Asien nach M Mittelmeer-Region, gebracht und verbreitete sich von da später langsam 'übe? bt Welt hm. Eine Amerikanerin fand solche Orangen in Brasilien vor und machte den Oberg'ärtner unseres Ackerbau-Departementö, Hrn. SaunderS, darauf aufmerksam. Dieser ließ schließlich auS Bahia ein Dutzend junge Bäumchen dieser Art besorgen, wahrscheinlich die ersten, welche nach den Ver. Staaten gekommen sind; sie trafen im Jahre 1870 bei uns ein und wurden in der Orangerie des Ackerbau-Departements weitercultivirt. (Ein Exemplar der ersten Sendung b:sl..d!t sich noch heute dort.) Drei Jahre, darnach wurden zwei der Bäum nach Californien (Riverstde), und mehrere andere nach Florida ?ukscindt. Die in Californien ange!)fla5.zten trugen zuerst Früchte und .ro5z!en daher zuerst die AufmerksamLtl NiiblikumS. .Das rsllitslfnh'rftf I it offenbar geeigneter. alS das-

jenige Floridas zu ' ihrem profitablen Anbau; doch gelten diejenigen von Florida alS die feinsten, obwohl die caliB fornischen) schöner aussehen. ' Obgleich die jüngst verflossenen Monate zum großen 'Theil recht ungünstig für die Apfelsinen gewesen sind, waren mehr Nabel'Orangen im Markte, alS je zuvor, und beständig nimmt die Beliebtheit dieser schon durch ihr Aroma ausgezeichneten Gattung zu, was für ihre immer .umfassendere Cultur bürgt. - Seltener Zusammenftotz. Der Dampfer .Neßmore" wurde kürzlich aus der Fahrt on London nach Boston von einem Meteor getroffen, zum Glück nur an der Nase, nämlich am Topmast. Dieses, vom Telegraphen kaum erwähnte Ereigniß trug sich unweit des südlichen Endes der NeufundlandBänke zu und zwar kurz nach Mittag. Vollkommen schönes WetteS hatte während deS Vormittages geherrscht; aber dann wurde zwischen 12 und 1 Uhr das Schiff von einem dichten schwarzen Nebel umhüllt. Plötzlich vernahm man eine schreckliche Explosion von oben, em weißlicher Blitz zuckte auf, und weiße AsHentheilchen schienen aus das Verdeck niederzufprühen. Einen unbeschreiblichen Eindruck machte dieser Vorfall erst auf die ganze Schiffsmannschaft; der Eapitan brachte den Dampfer zum Halten und glaubte nicht anders, als daß' irgend in Kriegsschiff ewe Bombe auf daS Boot abgefeuert habe. Bald stellte sich der wahre Sachverhalt herauö. Der Meteor hatte die Mastspitze 3 Fuß nach abwärts zersplittert und die Farbe weithin weggebrannt. Gar manch der ältesten Seebaren kennt einen folchen Nasenstüber nicht einmal von Ho-rensagen.

Präsidenten'Veleldigungen. Der Pastor Lansing. welcher jüngst mit der verläumderischen Beschuldigung, daß Präsident Cleveland bei einer officiellen Gelegenheit einen Rausch gehabt habe, so viel von sich reden machte, hat eine lange Reihe Vorgänger in der Geschichte unseres Landes gehabt. Hätte er übrigens um das Jahr 1800 herum gelebt und eine derartige Bemerkung über die Person deS Präsidenten macht, so wäre er wohl zu einer Gelo- und Haftstrafe verurtheilt worden, und zwar unter dem berühmten .Aufruhr-Anstistungs-Ge-setz". Dieses Gesetz, daS vom 14. Juli 1793 bis zum 4. Mai 1801 zu Kraft bestand, bestimmte, daß jede Person, welche durch lügnerische mündliche ode? schriftliche Auslassungen, direkte sowohl wie indirekte, die Regierung, den Congreß oder den Präsidenten anrüchig oder verächtlich mache, mit einer Geldstrafe bis zu Z2000 und außerdem mit einer Haftstrafe bis zu zwei Iahren belegt werden solle. Die letzte Hälfte der Administration von John Adams stand im Zeichen dieses Gesetzes, dessen Zeitdauer von vornherein von den Föderalisten derart beschränkt worden war, daß dasselbe ja nicht, wenn nachher die demokratisch-republi-kanische Partei an's Ruder kommen sollte, von ihr zur Vergeltung benutzt werden könnte. . 'Alle föderalistischen Führer unterstützten das Gesetz, mit Ausnahme von Alexander ' Hamilton welcher es lediglich aus Klugheitsrücksichten bekämpfte. Es zeigte sich bald, daß Hamilton klar, genug gesehen hatte; denn gerade dieses Gesetz war die unmittelbare Ursache des Sturzes der FöderalistenPartei, welche nie wieder die Präsidentschaft oder die Controle über den Congreß erlangte. Zur Entschuldigung der Föderalisten läßt sich indeß sagen, daß sie in der That stark provocirt worden waren. Und die , Sprache, welche unsere Vorväter bei persönlichen Angriffen führten, klang noch ganz anders, als diejenige des Pastors Lansing. (Ohne diesen .Holzcomment" mit Wort und Feder wäre es auch nie zu dem verhängnißvollen Duell zwischen Hamilton und Aaron Burr gekommen). George Washington vor Allem war die Zielscheibe der giftigsten Angriffe seitens der Anti-Föderalisten gewesen, besonders in der Aufregung, welche seine Entlassung Genets, des Vertreters der französischen Republik, hervorrief. Er corrumpire daS Land, hieß es, wolle die Freiheit wieder . stürzen und sich zum König machen! Auch seine' persönliche Ehrlichkeit wurde angetastet, so unglaublich dergleichen auch heutzutage klingen mag, und manche der gegen ihn geschleuderten Beschimpfungen gingen über die Grenzen deS allergewöhnlichsten damaligen Anstandes hinaus. Sogar als es bekannt war, daß Washington nicht wie seine Feinde erst allgemein gesagt hatten nach einem dritten Präsidestschaftstermin strebe, und schon seine Abschiedsadresse veröffentlicht war, wollte das Schmutz-Bombardement noch nicht sobald aufhören. Washington wurde manchmal furchtbar aufgeregt über diese Angriffe, und in einer Cabinetssitzung gerieth er einmal ganz außer sich und schrie, er möchte lieber im Grab sein, als in solchen VerhältNissen! . - . Sein Nachfolger John Adams, der niemals populär gewesen war (er hatte sich auch bei der Organisirung unserer Regierung so arg auf Titel und Formen versessen gezeigt), wurde alsbald mit Schmähungen in Prosa und .Poesie" überschüttet. Mathew Lyon von Vermont, der erste Jrländerwelcher in den Congreß gewählt wurde, trug diese Schmähungen auch dort hinein, und seine Keilerei mit dem föderalistischen Congreßmann - Roger Griswold von Connecticut war der erste derartige Auftritt in dieser verehrlichen Körperschaft. Lyon war den Föderalisten viel verhaßter als Thomas Jefferson; denn dieser blieb wenigsten? immer ein Gentleman. u .

Das erwähnte Gesetz gegen die Anstiftung von Ausruhr trat unmittelbar vor den Wahlen für den nächsten Congreß in Kraft, und Lyon, der sich nach Hause begeben wollte, um für feine Wiederwahl zu wirken, wurde schon unterwegs verhaftet. Er wurde vor einem Bundesrichter und einem Ge-. schworenen-Collegium processirt, schul--d!g befunden und zu 51000 Geldstrafe und vier Monaten Gefängniß verurtheilt. Während er im Gefängniß saß, wurde er wiedergewählt. Samuel Chase, damaliger Beisitzer des Bundesobergerichts und einer der eifrigsten und verbissensten Föderal!sten, ließ .'es .sich, besonders , angelegen sein, daß diesesGesetz bis zum.Tipferlchen auf dem i durchgeführt werde.und hielt Ansprachen an GeschworenenCollegien,' welche es nicht eilig genug mit dem Erheben von Anklagen hatten; er schilderte ihnen dabei inden lebhaf-

testen Farben, eine wie aufrührerische Stimmung sich bereits gewisser Bevölkerungöschichten bemächtigt habe, und daß es die allerhöchste Zeit . sei, mit starkem An einzuschreiten! Er setzte eS denn auch durch, daß z. B. Thomas Cooper in Philadelphia und I. T. . Callende? in Richmond auf daS gleiche .'Gesetz hin angeklagt und verdonnert ? wurden, und sein persönliche? Verhal- ' ten im Proceß gegen Callender zog ihm später eine ÄmtS-Anklage vor dem Senat zu, aus der er .mit einem blauen Auge davonkam". ThomaS Jefferson hätte den stärksten Grund gehabt, dieses Gesetz zur ' Rache gegen die Föderalisten zu benutzen, wenn dasselbe nicht bei seinem Amtsantritt als Präsident erloschen wäre. Die vorigen Präsidenten waren hauptsächlich monarchistischer Gelüste beschuldigt worden, obwohl noch Manches nebenher mit eingelaufen war; aber gegen . Jefferson wurden alle erdenklichen Gemeinheiten geschleudert, und zwar vorwiegend von Predigern Neuenglands. Auch ein William Cullen Vryant verdammte ihn in drohnenden Versen. was nicht ausschloß, daß Bryant später ein glühender Jes fersonianer wurde. , DiePräsidenten Madison und Monroe kamen noch ziemlich glimpflich weg; das Schlimmste, was man von ihnen zu sagen pflegte, war, daß sie WerkZeuge Jefferson'S seien. John Quincy AdamS aber, dessen Wahl im Abgeordnetenhauö entschieden werden mußte, wurde furchtbar mit Schmutz beworfen. Auf daS Bitterste wurde auch Andrew Jackson geschmäht und überdie? oft thätlich bedroht; aber er .sorcht sich nit". Diese Beispiele .ließen sich noch bedeutend vermehren! Aber besser .Schwamm drüber!" UM Orltlsch Columbias Lchneeberg. Die Gefahren und Abenteuer, von denen am meisten gesprochen' wird schreibt man aus dem kanadischen Nachbarstaat Britisch-Columbia sind nicht immer die bedeutendsten. Wer noch nie in den Bergen und Schluchten des Slocan gewesen ist, hat keine Vorstellung von den unzähligen Gefahren deS Verkehres daselbst, so lange überhaupt Schnee auf den Gipfeln liegt, und in der letzten Zeit sind die dortigen Verhältnisse noch unheimlicher geworden, als früher. 'Diese Gegend scheint an Unwirthsamkeit so ziemlich Alles zu vereinigen, was man irgendwo finden kann, besonders was die Steilheit derHöhen, die scharfen, schmalen Felskanten, die zahllosen Klüfte und Löcher und die Lawinenstürze anbelangt. Wenige Touristen verirren sich .hierher; aber Diejenigen, welche geschäftlich hier verkehren müssen, balanciren beständig zwischen Leben und Tod und verdienen die entschiedenste Anerkennung für . ihren alltäglichen anspruchslosen' Heldenmuth. , Zwischen hinter und. Frühling sieht es freilich hier am wenigsten geheuer aus. '. Nehmen wir z..B. an, wir stehen an einem..hellen.fonnigen Tage 'gegen Ende Januar auf einer dieser Höhen ketten. Schon .tagelang, hat :. Ffrau Holle, anhaltend : ihr Bett . ausgeschüttelt,, und. allenthalben liegt der . Schnee, in gewaltigen Mengen . umher, 6 . bis 7 ! Fuß , hoch .auf den .holzbewachsenen Bergrücken und . unbestimmbar ; hoch . .in; den vielen Schluchten. Wärmer wird daö Lichts der Sonne; hoch über, uns ganz' nahe an.der.Berg'spitze, lösen .sich kleine Theile. der.,.ünschuldSfarbenen Krystalle .loS und .rollen , niederwärts;, wir gewahren daS.erst kaum, . aoer plölich jst . eine furchtbare ..Schnee-, masse in. Bewegung und. stürzt zischende und krachend .herab;. die. ganze Luft. ist letzt mit . zerstäubtem -ßchnee..' und . Staubwolken gefüllt, das Getöse wird immer gewaltiger,. Felsen reißen '..sich loS und werden in Atome zerschmettert oder zu Pulver zermalmt, entwurzelte Bäume', und' Stämme stürzen mit und! verwandeln sich' großentheilS' kn Splitter.'und' wehe allem Lebenden,' was sich im Psade der Lawine befindet! ' Endlich wird .daS Getöse schwäche?,' das Verhängmß hat . seine Bahn, vollendet. Drunten, vielleicht eine Meile von uns,, liegen ..Berge von: Schnee,. Erde, , Felsgestein und . Bäumen in. hoffnungslosem ChaoS . übereinander gehäuft, mit knapper Noth sind wir davon bewahrt ' geblieben,' gleich-' falls ' einige "Atome dieser " Masse . zu bilden," Und wer 'weiß, wie' diele Leiber wackerer ' Männer "darin ' begraben ' lieeen! Das ist aber durchaus .kein .hereinzelterffall. - Tag. und Nacht, , zu allen Stunden kann, man .den Donner, nie-, dergehender Lawinen ringsum, hören, mit dumpfem oder bellerem Schall, ie nach der- Nähe. 1 Die älteren Lawinen f?l. . i tr' , . ' ' . rt c t Illio rooyioerann!, aoer oezianolg ouden sich ' wieder, neue, und .'sastsede fordert ibren schäuriaen Älut-Tribu't! Gibt eS'. doch keinm Fahrweg' und lei-, nen 'GebiraZvfad' der "Nicht dieQabn' l mehrerer Lawinen kreÄte, "An der i

Kals5-Slocan-Bahn nach New Denver befinden sich allein fünf oder sechs solcher! unheimlichen Kreuzungs stellen. Alle Psade nach den Bergwerken sind aber ganz besonders : gefährlich. . Gerade in der bedenklichsten Jahreszeit findet hier mehr Verkehr statt, als auf vielen Heerstraßen der Civilisation. Wunderbare Rettungen vor einem schrecklichen Tode gehören hier zu den alltäglichsten Dingen. Wie oft stürzt ein Schneerutsch nur wenige Fuß oder Zoll an einem mit Erz beladenen MaulthierGespann vorüber! Nicht selten werden Menschen und Thiere erfaßt und wie Strohhalme in der wellenden, zischenden Masse herumgewirbelt; für die Umkommenden ist es noch eine gnädige Fügung zu nennen, daß der Tod stets augenblicklich erfolgt. Aber die Menschen, die hier Geschäfte haben, sind längst gewohnt, dem Tode allezeit ruhig in's Auge zu fchauen, und keiner gestattet sich je wegen der Gefahr eine Verzögerung oder Verschiebung. , Es ist schier unglaublich, wie gewältig der Wind ist, welcher durch einen der größeren Lawinenstürze verursacht' wird. Im Thale von Jllecillewaet z. B., an der Linie der Canadischen Pacificbahn, hat man beobachtet, daß auf der e n t g e g e n g esetzten Seite der Thalschlucht noch Vaumwipfel durch eine solche LawinenWindsbraut abgerissen wurden! Der Schnee . erlangt beim Niedersturz von den Bergspitzen bald die Härte von Eis, und Alles, was da hineingeräth, wird buchstäblich zermalmt oder döch zerrissen. , Die vielen schrecklichen Unfälle, welche gerade in den letzten Monaten in Slocan vorgekommen sind wenn auch nur wenige davon in weiteren Kreisen bekannt wurden sind zum Theil dadurch herbeigeführt worden, daß bei den furchtbaren Bränden im vorigen Sommer ein so großer Theil deö Holzschlages an den Bergabhänaen vernichtet wurde. Denn die wei ter oben stehenden Bäume trugen doch vielfach dazu bei, den Schnee aufzukalten und solche verhängnißvollen Natur-Rutschpartien zu verhindern; ibr Verlust ist daher sehr zu beklagen. Die von Waldbränden in anderen Gegenden Heimgesuchten mögen sich also damit trösten, daß wenictens von dieser Seite bei ihnen keine nachträglichen entsetzlichen Wirkungen eintreten konnt . Vom 555kanVs. ' In einer holländischen Gemeinde in derNähe von Veenendaal ialte der Gemeindsecretär versäumt, sie "Namen der unter dem Aufgebot Zehenden Ehepaare durch öffentlichen ilnschlag am Rathhause bekannt zu nachen. Die Folge davon war, daß iämmtliche mit diesem Rechtsmangel ibgeschlossenen Ehen für ungiltig er-, klärt, werden mußten und die betrefsenden EheMre genöthigt waren, llle' vom Gesetz vorgeschriebenen Förmlichkeiten nachzuholen. Nur ein trst seit drei Wochen verheiratheter Nann war durch keine Vorstellungen u bewegen, sich noch einmal trauen zu lassen, da, wie er sagte, es ihm llicht gelüste, den Kopf noch einmal in die Schlinge zu stecken, nachdem er ?hn- eben glücklich herausgezogen habe. In Jserlohn gastirt lur Zeit die Franz Bergmann'sche Cheatergesellschaft. ' (Thüringer Hof-tbeater-Ensemble nennt Herr Bergmann feine Truppe). Bei der neulich stattgehabten Aufführung deö.Schwabe'nstreich", im zweiten Akt, sprang der Darsteller deö Tamburini' (Paul Zöbisch) mit einem kühnen Satze von der Bühne in den Theatersaal mit den im Charakter der Rolle gesp:ochenen Worten, welche aber die bittere Wahrheit 'verkündeten: .Mein: Name ist Palmiro Tamburini, ich habe, wie auch, die übrigen Mitglieder,, seit . drei Wochen keine . Gage bekommen und mache nicht mehr mit." Sprach'S und verschwand. Der durch lange Jahre auf dem Sonnblick als Beobachter thatige Peter Lechner, eine der bekänntesten , Gestalten - der Alvenländer, ist an den Folgen einer blutigen Rau ferei zu Grunde gegangen. Er hatte die .' Wirthschaft . deS Zembacher in Wörth besucht und war mit dem Zembacher und einem gewissen Viktor Pelzler in Streit gerathen. . Er verlieb das.. Schankztmmer mit den Worten, daß Zembacher ihn nie mehr bei sich .sehen werde; darauf sielen die tlebrigen über ihn her, bewarfen ihn mit 'ihren Biergläsern und zerrten den Ohnmächtigen schließlich am Barte hinaus.. . Die Verletzungen, die Lechner .bei dem Raufhandel erlitten hatte, waren so schwer, daß er ihnen bald erlag. Lechner . war bei den Bergsteigern, die den hohen Sonnblick zu ihren LiebllngSauöflLgen zählen, eine der bekanntesten Persönlichkeiten. , 23 or etwa einer Woche perschwand auS (Sera , ein kinderloses Ehepaar, die Schlossersamilie Heyer, nachdem der Mann 14 Tage vorher von ' seinem Arbeitgeber, bei -dem er eine Art Vertrauensstellung einnahm, entlassen worden ' war. ? Die Z Leute hinterließen inen Brief, auS dem sich Selbstmordabsichten entnehmen, ließen. Jetzt kommt auS Halle die Kunde, daß Frau Heyer daselbst im Park der Villa Reilsberg als Leiche, noch warm, aufgefunden, er Mann aber, alS deS Mordes an ihr verdächtig, aufgegrif-

-fen worden ist, als er sich in der Nähe des TyatorteS herumtrieb. Der Berhaftete hat angegeben, daß er mit seiner Frau, die sich dem Trunke ergeben habe, gemeinschaftlich habe in den Tod gehen wollen.. Demgemäß habe er seine Frau im Gesträuch deS Parkes aufgeknüpft; sein Selbstmordversuch sei jedoch mißlungen. . . ! .' In dem Dorfe W e dvalde bei Reichenberg eignete sich m en legten Tagen ein .schrecklicher or-

fall. LWb.kVine2e wuz-j

?

Rheumatismus, Rheumatismus, $l1)cnmatimn$, Rheumatismus, Rheumatismus,

A Heilt sicher f Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie Neuralgie, s den nüMlich Ve5 vem vorllgen eronomen Elstner vier Familienmitglieder wahnsinnig. Bereits am 21. März bemerkte Elstner, daß seine 26jährige Tochter verwirrt rede. Zwei Tage danach wurde sie bettlägerig, fing zu toben an, und dieser-Zustand übertrug sich auch auf seine Frau, eine zweite erwachsene Tochter und den 20jährigen Sohn. Die vier Unglücklichen mußten auf Veranlassung des Gemeindeämteö von vier starken Männern so lange bewacht werden, bis die Uebersührung'der Bedauernöwerthen in die Prager Irrenanstalt veranlaßt werden konnte. Unlängst kamen die Häuptlinge der Matabele nach Buluwayo und erbaten sich von den Veamten der Chartered Company die Erlaubniß zur Wiederherstellung deS Grabes des verstorbenen alten Kriegers und Matabele-Königs Mosilikatse, des Vorgängers Lo Bengulas, welches kürzlich von einem Feldfeuer zum Theil zerstört worden war. Ferner ersuchten sie um die Erlaubniß, dem Geiste des großen Todten sagen zu dürfen, daß sein Sohn Lo Bengula gestorben sei. Es herrscht bei diesem Volk die Sitte, den Vorgänger von dem Tode des nachgefolgt Herrschers zu benachrichtigen, damit sein Geist zur Ruhe kommen kann. Bei den Matabele ist dies eine große und ernsthafte Handlung. Die alten Häuptlinge nähern sich dem Grabe und bringen unter gewissen Förmlichleiten Opfer dar, die aus gebrannten Gegenständen bestehen, um dadurch den beunruhigten Geist zu beschwichtiaen. Der ganze VorgarH, während dessen nur alte Krieger dem Grabe sich nähern durften, dauerte zweiTage. Dabei wurden Ochsen geschlachtet und gegessen und die Ueberbleibsel verbrannt. Früher wurde überhaupt Niemandem erlaubt, dem Begräbnißplatze sich zu nähern; die Matabele hielten den Platz heilig. Das Volk hat große Achtung vor seinen Todten. Der alte Kriegsgeist der Matabele scheint ganz gebrochen, und es ist sehr unwahrscheinlich, daß sie sich jemals wieder erheben. Aus der Schlangenga lerie des Berliner Aquarium ist wie derum ein Geschehniß zu melden. Eine große indische Riesenschlange, deren Kost in Kanmchen,MeerschweiN chen und anderen Warmblütern be steht, hat nämlich eine gut 2 Dards lange neuweltlkche Genossin, eine süd amerikanische Boa, verschlungen. Falle von derartigem Cannibalis mus" unter Riesenschlangen gehören zu den seltenen. Ausnahmen, wogegen manche kleinere Schlangenarten sich wenigstens zum Theil von Ordnungs verwandten nähren, und im Berliner Aquarium hat während deS 26j3hri gen Zeitraums seines Bestehens erst einmal ein solches Ungethüm einen dahinzielenden Versuch gemacht, trotz dem diese Riesen ständig in größerer oder geringerer Anzahl zusammen Hausen. DaS jetzige Vorkommniß wurde jedenfalls dadurch veranlaßt, daß die Mörderin in ihrer auch nach der erfolgten; Schlangenfütterung noch anhaltenden Aufregung mit der etwas kleineren Boa in Collision gerieth und dieselbe hinabwürgte; als man es be merkte, war nichts mehr dagegen zu thun. Unter großen Festlichkeiten feierten letzter Tage die Eheleute Miennot in Sainte - CecilePlage, im nördlichen Frankreich, von welchen der Mann 94, die Frau 103 Jahre zählt, ihre diamantene Hochzeit. Von den Kindern des noch Verhältnißmäßig rüstigen Jubelpaares lebt noch daö jüngste, eine 70jährige Tochter. , ,,, Marktbericht. ' Wholesale,Pnise. OrocerieS. Zuckn: Harter N.W. Guter geldn $3.65. Gewöhnt, gelber $3.34. Kaffee: geröst. Vanner, Lion und Java 21. 75c (in k0Pfd Säcken) Capital 21Üc Pilot 21k Dakota 20c BrazU 19jc Setr. Aepfel 7jc , ftÄchee m Eortnthen 5c Vflaumen 7tze Rprikosen 11X Früchte und Gemüse. lllevselperFaßtl.50 Citronen per Kiste $4 00 Orangen per Kiste Z3.75 Kraut per Faß $2.60. Zwiebeln per Faß t3.00 !WenperFaßt1L0 Lohnen per Lushel $2.00 artoffeln per Bushel 60c. ' oaß.Kartoffeln per Faß lZM Nehl. Ointer.Qchm pat. $4.00 ; Mhjahr'Wchen pet. $4.00 ' Winter ertra $2.50 ettoShnlicheS $1.75 ?!o?Zenehl $3.10 Hafergrüte $5.75 vutter, Eier und Geflügel. Outter, frische Sountry 10c. : c:,friK,Per Du?.11c vc5. Ct?tl: fcr. 8c ter Cfssi. Crrtr.3 CUn:3 Cc: tll-tZti

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen. bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug 7 30 25nx CsfPB lllXIVM Expreö 12 40Nm Accomodation 4 00 Nm Expreß 7lX) Nm tzrvrek 11 20 3hn Ankunft Exvreß.. 3 35 5m Expreß 4 15 m Accomodation 10 00 m Expreß 3 20 ?Kn Schnellzug 6 00Lm Accomadation 7 40 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis und Cleveland Dwision. Abgang Expreß.: 415 5 Expreß 10 30VM Expreß 10 30 Sm Limited Expreß 310 91m Expreß 6 40 91m Ankunft Exvreß 7 10 vr? Expreß 11 30Vm Limited Expreß 1130 V Expreß SVOSKn Expreß HOONm St. LouiS Diviston. Abgang Expreß 7S0Vm Limited Expreß 11 50 Lm Expreß 11 20 Sto Expreß, täglich 11 46 Nm Ankunft Expreß täglich 4 00Nm Expreß 2 60 Bra Limited Expreß 6 30 Nm Expreß 6 00 Bin Thicago und Cincinnati Diviston östlich. Abgang Schnellzug 3 4KVm Accomodation täglich 706Vm Accomodation 11 00 Bm Postzug 3 00Nm Accomsd. snur SenntagS). Accomodation . . .-. 6 85 Nm Ankunft Rushville Accomodation. Poßzug .1140Bm Jnd'plö Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Diviston westlich. Abgang Accomodation 7 10 Brn Schnell.Post HKONm Lafayette Accomadation. ... 6 00 Nm Schnellzug 12.15 m Ankunft Schnellzug 3 80 Bin Lafayette Accomodation ... 10 45 Bm Schnellpost 2 50m Accomodation 6 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß... 7 25 Bra Expreß ...11 25 Nr Danville Accomodation 6 06 31m Expreß 11 59 Bm Ankunft Expreß.... 3 25B Danvill Accomodation.. . . 10 35 Bm Expreß 2 60 5cm Expreß 6 65Nm Peoria Division östlich. Abgana Expreß :. 6 30 Bm Accomodation Expreß 8 25N Ankunft Expreß ....11 40 Bm Accomodation Expreß lOVONm Lake Erie und Western. , Abgang Expreß 7 00 Brn Expreß 120Nm Expreß 7 00Nm SchnellExpreß Ankunft SchnellExpreß Expreß 10 20 Brn Expreß 2 50Nm Expreß 20Nm Pittöburg, Cincinnati, Chicago' und St. Louiö. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 60Bm ColumbuS Accomodation.. . L OO Bm Expreß 3 30N Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 610Nm Ankunft Richmond Accomodation S 55 Bm Schnellzug ' 11 40 Brn Expreß 12 80 9cni Accomodation 3 2?Nm Expreß 6 60 9ha Expreß 10 15 Nm Chicago Dwision via okomo. Abgang Expreß . Expreß Ankunft Expreß Expreß llOOBm 1120 9cm 3 35Bm 3 15Nm LouiZville Division. Abgang Expreß 3 45 5m Louiöville Accomodation.. . L 10 Bm Schnellzug 3 25Nm Accomodation 4 0)Nm Ankunft Accomodation 10 20 Bm Schnellzug 10 60 B Accomodation 6 60 Nm Sxezial täglich 1100N Cincinnati, Hamilto nnd Inbisnapoliö. Abgsng-Expreß 3 40IB Cmcinnati Accomodotion . . 10 60 Bm Expreß 8 00 9ha Expreß 4 00 9ha Expreß 6 30 9ha Ankunft Accomodation 9 15 Bm Expreß 1145Bm Expreß 7 30 Sem Expreß... ..1065 5ha Expreß 12 30B Indianapolis und Bincennek. Abgana Expreß LOOBm Vincenned Accomodation.': . 4 00 5ha Ankunft LincenneS AccomodationlO 40 m Expreß S 00 5hJ Cincinnati, WabasH und Michigan. Abgang Exvreß S35B Expreß 11 15 Bm Expreß 6 45 5ha Ankunft Expreß 9 65 V Erpreß 2 60 5cm Expreß 9 00 5ha Indianapolis, Deeatur und Western. Abgana Expreß 83Cn . : Accomodation .. 3 40 5h Schnell ErvreK ...Iien?? Ankunft Schnell. Expreß 80Cm ccomovanon ; 10 40 Brn Expreß 4 60B Louisville, New ylbany und Chieago. Abgang-Expreß 12 35 Ba ?s II 60 CM ?2ßITflrt WrrvntnVttfl Ä sV Wn. " iii..w.H ..... -m w Ankunft Expreß .... ..AM B Vconon ccomodattsn 11 20 Brn Expreß ... . Stt5n Tho Twentlotli Century, eine euZze-eichnete C'rift, fcse fortschrittluy aesirmten Lesern sek px er f IM t. teertti darin PublicMcri Co 10 C.r U ...

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