Indiana Tribüne, Volume 18, Number 220, Indianapolis, Marion County, 30 April 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erslheiut Täglich und Sonntags. Die tZgliche TrW ane- kostet durch den Träger M Cent per Woche, die 6onntoo8.XrHiüne" Cents per Woche. ' Beide ,usamen 15 ent der eZ LentS per rkonat. Per Post außerhalb de, k?tdt zugeschickt t Vorausbezahlung ZI per lZahr. ffu 10 Süd matama Straß,. Indianapolis, Ind., 30. April 1895. Sie Bill deS Königs Vntemena. Das hochcultivirte Volk der Chaldäer gehörte der fernsten geschichtlichen, eigentlich schon vorgeschichtlichen Zeit an. Wie in Kunst und Wissenschaft, so war es auch in der Landwirthschaft und im Wasserbau weit vorgeschritten, und waS der Forscher Herr de Sarzec über die von ihm entdeckte und ausgegrabene Villa eines der ältesten.KSnige ron Chaldäa. Entemena (4000 v. Chr.), berichtet, dürfte Allseitig interessiren. Wie wir, so tf legten schon die Chaldäer in d Grundmauern der' Tempel und Paläste eine BaüUrkünde und allerlei Mittheilungen -'aus fcem Zeitalter des Baues einuschlie, fcen, sie waren aber sorgfaltiger all wir darauf bedacht, diese' aus die Nachwelt zu bringen. denn" sie verwand'.en für ihre' Urkunden unverg'ängl.'ches Material, 'gebrannten Thon 2erra-otta), in den die "Schriftziige eingegeben wurden unV legten diese' Urkunden in gleichlautender Ausferti gung in alle vier Ecken des Baues. Diese als, mit Schrift bedeckten Grundsteine" haben seltsamerweise die Form ein.'s Cylinders oder richtiger eines Fäßchens. Aus den Mittheilungen, die arzec .'auf denGrundsteinen der von wifjnt ausgegrabenen königlichen Villa' fand, 'geht hervor daß der -Erbauer, König Entemena,' ein den Ackerbau und jede andere Bo' dencultür Eifrig fördernder Fürst war aint besondern Werlh auf die zu dieser Willa gehörigen Pflanzungen legte,' die er deshalb unter den Schutz von wei Göttinnen stellte. Die eine war Ninharsag, Herrin der Gebirge und Mutter der Götter. das chaldäische Arbild der classischen Kybele, die anbtxt Nina, die Gottheit der Gewässer. Dieser hatte der König auch ein Heiligthum geweiht, weil: sie es ist, die die Dattelpalme gedeihen laßt". Im Einklänge damit standen großartige Bewässerungsanlagen, von denenSar zec noch viele Reste gefunden hat. Offenbar war das jetzt so wilste Tello damals ein einziger Dattelhain. Die alten Bewohner von Mesopotamien hatten einen volkZthUmllchen Sang, eine Art Litanei, die nicht weniger alZ 360 de? Dattelpalme zu dankende Wohlthaten rühmte und bekundet,. dah dieser Baum damals wie heute die große Hülfsquelle jener Gegenden war. Unter seinen Gaben ist in'erster Reihe ein dem Dattelwein, den Plinius beschreibt, oder dem heute von den Arabern hergestellten Arak ähnliches x.eczorenes Getränk aufgeführt. Dies war auch eines der geschätztesten ErZeugnisse der Pflanzungen des Entemena. und aus dieser Produktion erklären sich einige besondere Einrichtunaen in den von Sarzec aufgedeckten Bauten, ein ovales Bassin und mehrere Vorraths keller, in deren Mauern' mit Erdpech auögestrrchene Höhlungen .in Gestalt von Amphoren ausgespart waren. Auf einem Basrelief ' sehen wir. wie der stets von seinem getreuen Mundschenk begleitete König seinen Becher erhebt, um zur Feier der Vollendung seiner Anlaaen ein TrankOpfer ?.u bringen, und entnehmen daraus. daß er auch den Göttern nicht nur Wasser aus dem heiligen Flusse spendete. Auch ein Vermächtnis In der Rue Samt Maure in Paris, in der Nähe des Faubourg du Temple, wohnte seit 23 Jahren ein Paar, welches in wilder. Ehe lebte, weil die Eltern einst zu der Verheirathung der Geschwisterkinder ' ihre ' Einwilligung nicht hatten geben wollen. Er war Dachdecker, sie Corsettschneiderin, und sie erfreuten sich in der Nachbarschaft 'des besten Leumundes. Seit-einigen Monaten kränkelte die 65jährige Frau und der 62jährige Mann fand keine Arbeit mehr. So geriethen sie in Schulden und konnten die drei letzten Miethstermine nicht bezahlen. 'Der Hauseig'enthümer drohte mit' Ausw'eisung, und um dieser Maßregel -zu entgehen, entschloß sich das Paar zum Selbstmord.' Die Frau berichtigte bei dem Fleischer und Bäcker, waS sie ihnen schuldig war, bereitete hierauf eine kleim festliche Mahlzeit, deckte den Tisch sauber, stellteBlumen darauf, zog dann ihr bestes Kleid an und bat eine Nach barin. herüberzukommen. Dieser gab sie, als sie sich wieder entfernte, in Bauer mit, das zwei Kanarienvögel enthielt, und empfahl ihr die .'Thier-chen.-Deiv nächsten Tag wunderte man sich im' Hause darüber, daß. die Ehauvel sich nicht blicken ließen. Ihre Thür wurde erbrochen und nun gewahrte man in der Schlafstube ein großes Kohlenbecken und daneben zwei Leichen im Sönnragsanzuge. In einem Topf war noch. ein. Rest der siarken Mohntisane.welchedie Unglückllchen getrunken, hatten, um sich zu betäuben und zu vergiften. Der Mann lag ruhig da, älö schliefe er, die Züge der Frau waren -'entstellt, undihre Arme verdreht so hark war daö Tobesringen gewesen. "In einem Briefe waren die BeÄeggrlnde der That auSeinandergesetzt: :JBal:oU auS uns werden," heißi es am .Schlüsse, wenn man uns auf die'Straße. stellt? Wir sind zu alt, um Ärbeit zu finden." . . . Ein Postscriptum lautet: . Wir dermachen unsere, Leichen dem Millionen?eichenHauswirthe für die'U? Franc?, die wir ihm schuldig sind. Er derkaufe sie den Aerzten." ...

Oie (öerichte'und per Untergang dexlbc". Man kann sich des ' häßlichen Eii, drucks nicht erwehrendaß-die enali' schen Behörden nicht ihre 'Schuldigkeit thun, um die Verantwortlichkeit' für den Untergang der Elbe" auf die Schultern zu walzen, die sie zu tragen haben. Die Rechtslage der Frage hat sich derart verwickelt, daß der Abschluß der verschiedenen zur. Shinde 's chnx Deuten Verfahren in der Elbe-Angeleaen heit" gar nicht abzusehen und Gefahr vorhanden ist, daß durch diese Verzögerung der Erfolg Ui HauptverfahrenS schwer in Frage gestellt wird. Um die Berechtigung der gegen die englischenBehörden erhobenen Anschuß digung zu Erflehen, vergegenwärtige man sich die Natur der verschiedenen, jetzt in berSchwebe befindlichenVerfad. ren, die sich an das Unglück angeschlosw sen haben. Die Voss. Ztg." erhält darüber von ihrem ' Londoner CorrespondnienfoZnde'tresfende Darstel 'lungt Der Aufammenstöß der .Elbe" mit der'1,CraWi'.etfolgie in internationalen ' Gewässern," "die Crathie" konnte aber in Hölland beschlagnahmt werden während Diele Leichen der Verunglückten an',vefi!tglilchen Küste an geschwemmt winden. Abgesehen von den beiden Häüptverfahren;der Unter'suchung. deß deutschen .Sechenchts und der deS Londoner nZKamteS über bk Ursache?' ' deS ZüsMmenstoßeZ, Verfahrt, .die bce 'LtmMsarn emen criminalrechttlcheri' over diSijplmar! schen Charakter irgen,' tdedaher in Rotterdam von den bden'-betheirigten Parteien ein rrollrechrlicheS Verfahren über die 'fimmzielle- HaftpMt 'deS Schuldigen, für den'Schaden aufzukommen, einleiUtrttnd'gleichzeitig'der'LcienpoUzti wahrnehmen de Coroner'vonLowestofterne amtliche Leichenschau! - über die Angeschwemmten Leichen halten mußte, die nach englisKem Recht die Einleitung zu einer etwaiMtiurmälnchUh'ir Verfolgung der ; Schüldiaen pis bilden ": hät.' iDie .Frage ' nach .der .Verantwörtlichkeit 'an dem Zusammenstoßgehort also soweit mit zur Besugniß . des Coroners, bis dieser Beamte entweder die Ueberzeugung gewonnen hat, 'daß Niemanden die Berantwirtllchkeit grifft', oder bZZ er die höheren Justizbehörden darüber unterrichten kann,' daß genügender Verdacht zur 'Berechtigung der ' Einlei--wng . des, HauptverfahrenS ' vorliegt. Das vom'' Londoner Handelsamt übet jeden Zusammenstoß 'aus 'S; an dem ein englisches Schiff betheiligt ist, einzuleitende ' Verfahren hat mit der Leichenschau in 'Lowestoft ebensowenig zu ; thun wie" mit : der civilrechtlichen Klage in'. Holland;' daö Handelsamt kann bei einem-durch einen' -Zusammenstoß verursachten'Todeösall -weder auf ManSlaughter" noch auf Freifpre chung etkennen, eS .hat , sich nur mit der Frage ' zu beschäftigen,.' ob .die betheiligten, mit Hanvelsamspatenten versehenen SchiffSosficiere ' nicht durch mangelhaste Seemannschast ihr Patent verwirkt haben und fürderhin von der Befugnis, 'Schiffe-zu führen, auszuschließen sind. Unter der Begründung, das Ergebniß '-der I Leichenschau ' in Lowestoft abwarten zu wollen, ver tagte .sich die vom Havdelsamt eingesetzte, mit der Prüfung deö Untergangs der Elbe" betraute Commission we die. Bis zu einem gewissen Grade erschien der Vorwand berechtigt, hat doch . der- Coroner die . Vollmacht, Zeugen vorzuladen die' von den rechtlichen Vertretern : der l betheiligten Parteien zeugeneidlich in'S Kreuzverhör genommen werden können. Man durfte also erwarten, in Lowestoft die Uebenlebenden der Elbe" einerseit und die Besatzung der Crathie" andererseits in'S Kreuzverhör genommen zu sehen. Um das Verfahren, zu vereinfachen, kamen die deutschen und die englischen Behörden -überem, die sidlich', gemachten Aussagen ihrer 'LändeSängehörigen auszutauschen, um das Hin und Her. reisen derselben zrsischen. London und Bremerhaven zu! vermeiden. Während diedeutche-Regierungl dem Vertrage loyal - nachaeiommen ist .und - die eidlichen Aussagend? !eberlebenden der Elbe" auSgefolgs hat, hak die englisch Beh'öche sich bisher ihrer Verpflichtung zu entziehen gewußt. . Die Führer der Crathie" waren jünast bei einem der vieltn in der Elbe-Angelegenheit" be

reits angesetzten Termine in Lowestoft zugegen, wurden'aber Über die. Hauptfrage, die Fragt vach ben Ursachen veS Zusammenstoßes, ,. nicht vernommen, um dem in Rotterdam schwebenden civilchtlrchen.:Verfahren nicht, zu prajudiziren." Beim -letzten 1 Termin" in Lowestost! nfokgte. dann :einc weitere, lange Vertagung unter d.m Vorwand, die deutschen Zeugenaussagen seien noch nicht zur Hand wahrend diese schon' längst von deutscher' Seite auSgefolgt worden sind. Die. Läge tst daher jetzt die folgende:' .DaS, 'deutsche Seegericht'. kann nicht vorankommen, weil ihm die Aussagen der Crathie" fehln?, die 'Untersuchung vor dem Londoner HandelSamt -stockt, weil - die Leichenschau in' Lownstoft '. noch nicht abgeschlossen wurde und diese Leichen schau w Lowestoft wird einmal mit dem Vorwand, man moÜ em civil-rechtlichen-Verfahren)7H?2tnd. nicht präjudiciren, zuniloerea' al. mit der Auöreded deutstZen ,ZeageuauSsagen seien noch nicht .em5te$m ltn5Der.von7.Mcher '.Oeite MgesirebleMnkt )st.en Schlllsselzu dem ganzen Knauel von Versahren nach Ätterdain zu ' verlegen, wo der NachnxiS'.derSchuld der 'Crathie" geführt werden muß'ohne daß die Besatzung 'der Crathi als Zeugen vorführt werde? kann. Zur Entscheidung der ctv'llr'echtlkf.?Frage genügt nicht der Nachweisdaß die Elbe" am Zu. sammenstoß keine' Schuld gehabt hat, sondern es muß , der sichere Beweis ge führt werden,' und die Mitglieder der L:satzung der.' Crathie", die dazu un:rl"i!!H sind werden sich schön hüten, sich :n Hoilaüdlfassen Lulassen. Geht aa d;r? FraFe .vaheraufden Grund, so findetmanVaßaZ'englische Han del-ömt mit seiner selbstständigen Un-

tersuaung nicht fortschrei'sek. um dem civLrechtlichen Verfahren in Rotterdam nicht zu präjudiciren. Das ist einfach eine Ungeheuerlichkeit, verwechselt doch das Handelsamt seine Rolle als die emeS Untersuchers der Würdigkeit, Schisse zu führen, mit de? eineSRechtöanwaltS der Eigenthümer der Crathie". Der Fall liegt gerade so, als ob der StaatSanwalt irgend eines Staates sich weigern würde, gegen ei nen Mörder einzuschreiten, bis ein civilreöbtliches Verfahren, das von der Frau deö Ermordeten gegen die Familie des Mörders ode? eine Lebensversicherungsgesellschaftz eingeleitet worden ist, entschieden ist. Man muß ein so krasses Beispiel wählen, um die Thätigkeit zu beleuchten, die darin liegt, ein criminalrechtliches oder diöciplinarisches Verfahren von dem Ausaäna eines civilrechtlichen Verfahrens Abhängig machen zu wollen. Die Ust sorgnisse, daß die engliscken Behörden die wahren Ausgänge verschleiern wol len, werden für jeden noch verstärkt, der Kenner holländischer Civilprocesse ist. Wie ich höre, hosft" man daS Verfahren in Rotterdam nockj in diesem Jahre u beendigen; ähnliche Fälle boft Schiffszusammenstößen' haben auch schon'sünf Jahre lang die holländischen Gerichte beschästigt. De: Elbe"-Zusammenstoß mag ja kein kostbarer Fall" für holländische Juristen sein, die an ihm nicht übel Sporteln verdienen werden, aber die öffentliche Meinung in Deutschland darf nicht zugeben, daß die enalischen Be hörden sich diese Eigenschaften hollänbischer Rechtspflege zu Nutze machen, um die Frage nach der Verantwortlichkeit des Elbe"-Zusammenstoßes so seh? auf die lange Bank zu schieben, bis die Besatzung der Crathie unaussindbar geworden ist."

Gta Wunder der klkustik. Der' wegen seiner wunderbaren Akuftik berühmte alte Gewandhaussaal in Leipzig besteht nicht mehr; er ist in den letzten Wochen wegen der Bauälligkeit des Gebäudes der Spitzhacke verfallen, um einem Meßpalaste" Platz zu machen. Im .Untergang wurde sein akustisches Geheimniß offenbar; ein Spiel des Zufalls hatte da die Schwierigkeiien gelöst, gegenüber denen selbst die berufensten Fachmänner oft machtlos sind. Die Geschichte dtf Bauesselbst. die bei seiner Zerstörung freigelegte architektonische Gliederung, endlich daS Baumaterial weisen auf diese Thatsache hin. Der Schöpfer des alten GewandbauSconcertsaaleö war der Baumeister Johann Friedrich Dauthe. Der Bürgermeister Müller wünschte die Concerte der Hillerschen Musikgesellschast aus den engen Räumen im Apelschen Hause am Markte zu Leipzig zu befreien, namentlich nachdem der Herzog von Weimar im April 1780 bei einem Besuche in Leipzig seine Verwunderüng über die Unzulänglichkeit. deS Raumes ausgesprochen hatte. Er trug Dauthe auf, sich einmal da? alte ZeughauS daraufhin anzusehen, ob sich nicht an der Stelle, wo sich früher die Rathsbibliothek befunden hatte, ein Concertsaal schaffen lasse. Bereits am 10. Mai 1780 übergab Dauthe folgendes ganz ergebenste Premoria": ..Nachdem mir aufgetragen worden, zu untersuchen, ob auf dem alten Bibliothekgebäude ein geräumiger Saal ohne Gelhr könne erbaut werden, so-habe ich selbiges in Augenschein genommen, hierbei ergehen, daß ein solcker von 40 Ellen Länge 20 Ellen Brette und 12 Ellen 'Hohe ohne Nachtheil dieses GebäudeS in das dritte 'Geschoß auf einem bisher ungenutzten Platze könne erbauet werden. Um nun bequem aus ihn zu kommen, könnte man nach der neuen Biöliothektrevpe eine, Thür herauöbrechen und sich dieser Thür bedienen. 'Damit aber die Wände dieses SaaleS daö Gebäude nicht so.belästigen, so wäre mein ohnmaßgeblicher Vorschlag, anstatt sie auszumauern, selbige nur mit Brettern zu verschlagen und des Winters wegen zu bershien." Schon am 13. Juni 1780 verordnete der Rath, daß der Bau nack beigehendenf Vorschlage" ausgeführt werden sollte. Im November 1780 war der. Saal fertig, am 25. November 1731. fand da? erste Gewandhauscon cert statt. , ,Von den Gebauden.welche unter dem Namen Gewandhaus . bezeichnet . wur'den, wa? der den Concertsaal enthaltende Flügel, das jüngere. ES wurde im Jahre 1498 vollendet. Da eS spater. lange. Zeit in seinem Erdgeschoß die Waffenvorräthe der Stadt , barg, erhielt eS auch den Namen Zeughaus. Unter dem Erdgeschoß lag der 'Tuchbodcn, auf den in den Messen die fremden Tuchhändler gewiesen wurden, darüber. unter- dem. -steilen ..Dach ein zweiter Boden, der auch als Kornboden. "später als - Bibliothek Benufang fand. ' In diese von vornherein äeebene . Construction des langen . Gebäudes mit seinem mächtigen Balkenwerk setzte, fast drei Jahrhunderte später, Dauthe den berühmt gewordenen Concertsaal, dessen Form die einer großen länglichrunden Holzschachtel war. Diesem Umstände 'ist vielfach einzig und allein die ausgezeichnet? Klangwirkung des RaumeS zugeschrieben worden. DaS war unrichtig. ES trugen noch andere Voraussetzungen . und Bedingungen zu diesem Ergebniß bei. Der Gewand hauSsaal als einzelner Theil betrachtet, losgelöst von seiner Umgebung, kann nur einer einseitigen Beurtheilung Raum gewähren. Erst, wenn er mit seiner Umgebung als derschmolzen betrachtet wird, klärt sich daS Geheimniß auf. . Zunächst war eS durchweg Holzwerk, daS seine Klangwirkung begünstigte. ES schuf eine wunderbare ttefonanz. Der -ehemalige, durch mächtige Elchensäule '.gestützte Tüchboden, unterhalb .des . Co.:certsaaleö setzte nirgends' den Tonschwingungen Widerstand entgegen; der GewandbauSsaal" selbst tber, seiner früheren Stüen. beraubt, wurde von. ohen durch ein . öprengwttk . tragen, welches' daS cttnbieetn ' dlr'Oa!k:ndi5k ' rittinderje.

Mit Hilfe dieser Hangeböcke, die in den steilen Dachstuhl eingesetzt waren, die also den Saal gleichsam schwebend erhielten, ist der Klangschönheit desRaumes eine weitere Vollkommenheit derliehen gewesen. Die Wände des mit-

ten in das Gewandhaugebäude hin eingebauten Saales standen auf einer durch daö ganze Gebäude gehenden Balkenlage, die nur an ihren Auöläu fern in die Umfassungsmauern hinein ragten. Dieser große, gleichsam schwingende Raum, der durch daS ge sammte Balkenwerk eine ganz eigen artige, elastische Spannung erhielt, stützte sich endlich aus ein langes, von senkrechten Holzpsellern getragenes Zwischenstock, die ehemaligen Tuchbö den, den eigentlichen Resonanzboden, dessen Wirkung insofern eine kräftigere wurde, als ti in feinen Dimensionen diejenigen deö Concertsaaleö weit über stieg. Nirgends also eine Berührung mit dem Mauerwerk, überall vielfache schwebende und schwingende Leiter der Tonwellen, und mitten darin daö Ju wel.der berühmte lange Saal, in Form eines Rechteckes gehalten, an den Ecken kreisartig ausgebogen, an der Decke abgerundet, rmgS umgeben von ve schalten Wänden. Kein störender P'lnkt verminderte die Krast der Ton wellen, selbst die in den Plafond ein gelassene Beleuchtungsanlage von drei Kronleuchtern zeigte nur Glanz und keinen Körper. Die Erzielung der herrlichen Akustik deS alten 'Gewand hauSsaaleS war demnach einzig und allein dem Zusammentreffen einer Reche günstiger architektonischer Mo mente zu verdanken gewesen. Nur einer auS dieser Kette gerissen, hatte daS Weiterklingen, das Weitertonen in sei ner Reinheit vereitelt. So aber konnte, durch kein Mauerwerk unterbrocken und beeinträchtigt, die Ge sammtlage ihre elastische Spannung in vollstem Maße äußerr. In dieser. von jeder Beeinflussung di: fremde Baukörper befreiten elastischen Spannung der Holzconstructwr, im Resonanzbo den, wie endlich in der Form deS Mu siksaaleS laa daS akustische Geheimniß des Gewandbaussaales, dessen Lösung . ?' c.o ri.' v. ' ;i oie AXinourung oes eoauoes Mir einem Schlage offenbarte. Oom Inlanve. Ein langlebiges Ehepaar Ist Onkel" David Rains und seine Gattin, die etwa 10 Meilen von Arkansas City in der Chickasaw Reserbation ansäßig sind. Dieser Tage feierte der Alte seinen 103. Geburtstag, während seine Gattin nur 5 Jahre jünger ist. In den letzten Tagen ist eine ungewöhnlich große Zahl von Einwanderern im Hasen von New Fork gelandet worden. An einem einzigen Tage trafen in sechs Dampfern im Ganzen 2605 Zwischendeckler ein, und zwar 600 mit dem Dampfer Braunschweig" von Bremen, 395 mit der Veendam" von Rotterdam, 445 mit der La Gascogne" von Havre, 165 mit der Edam" von Rotterdam, 435 mit der Pictavia" von Neapel. Die beiden letzteren Dampfer brachten ausschließlich Italiener. Finnen Kurzem wird der Balttmorev Etsenbahntunnel, welcher eine Länge von 7700 Fuß .hat, dem Betriebe übergeben werden. Sobald die Drahtleitungen an der Decke des Tunnels vollendet sind, will man schwere Frachtzüge durch denselben laufen lassen, um eine solide feste Lage der .Gelerse und das Festsetzen des KieSballastes zwischen den Schienen zu erzielen, ehe man die Personenzllge von Washington nach Philadelphia dort durchfahren läßt. Die Fahrt öurch den Tunnel wird genau zwei Minuten Zeit in Anspruch . nehmen. Der Rauch wird .nur wenig Unannehmlichkeiten verursachen, da die Passagier-Locomo-twen Coke brennen, der nicht viel Rauch verursacht; außerdem ,st die Steigung von Süden nach Norden ge rade. hinreichend, um südlich fahrenden Zügen genug Fall zu geben, den Tun nel ohne Dampf zu passiren. In einem Aortrage, den der angesehene Pädagoge Dr. Shaw jüngst vor der Association zur Verbesserung der öffentlichen Schulen" hielt, machte er beherzigenswerthe Mi! tbeilunaen über die Einrichtung der Schulzimmer. .Seiner Ansicht nach sollten auf jedes Kind 15 Quadratfuß Fußbodenraum kommen und in der Minute und pro Kops 200 Kudiksuß frische Luft zugeführt werdenaußerdem empfahl er das französische System, dem zufolge die Glasoberfläche der Fenster den vierten Theil des Fußbodenraumö betragen muß. Wie weit unsere Schulen von den Idealen deS Dr. Shaw entfernt sind, erhellt darauS.daß der Fußbodenraum pro Kind in Boston nur 15, in Chicago 14. in Washington 10 bis 15 und in New Fork 5 bis 9 Quadratfuß beträgt. Die durchschnittliche Luftzufuhr betragl in den Bostoner Schulen 185, in Chicago 225. in Washington 115 bis 250. und in New York 70 bis 100 Kubikfuß. Vom hygienischen Standpunkte aus stehen also die New Aorker Schulen aus einer sehr niedrigen Stufe. Lieutenant C. C. Smith vom 2. Cavallerie-Regiment in Fort Wingate, N. M.. ist eine Wette eingegangen, der zufolge er 1000 Meilen auf einem und demselben Pserde zurllckleaen will, und zwar will er in einem Monat nach San Antonio, Te?., reiten. Die Gegend, welche er zu pas. siren hat, biet?t für einen Reiter große Schwierigkeiten, so daß erfahrene Frachtfuhrleute bezweifeln, daß Smith seine Wette gewinnen wird. Auch bat derselbe sich noch der erschwerenden Äedingung unterworfen-daß er Lebensmittek und Fourage weder für sich noch für sein Pferd mitnehmen darf, alfo ganz darauf angewiesen ist, was er unterwegs erhalten kann. Da Smith verschiedene, indianische Dialnte vollständig beherrscht, hofft er, daß die Indianer ihm keine Schwierigkeiten in den Weg legen werden. . . ' '

Ein merkwürdiger Kauz scheint Herr Frederick Rippel in Brooklyn, N. F., zu sein. Derselbe sollte neulich zum Geschworenendienst herangezogen werden, -ersuchte aie?, davon entschuldigt zu werden, da er bei ben schweren Zeiten Niemand schuldig befinden könnte. Er blieb, trotzdem Richter Moore längere Zeit mit ihm argumentirte, dabei, daß er es nicht für gerecht halte, bei den schlechten Zeiten Jemanden zu verurtheilen, weshalb ihn der Richter nach Hause schickte. Q6 Herr Nippel wohl bei seiner Ansicht verharren würde, wenn Einbrecher ihm selbst einen ungebetenen Besuch abstatten sollten? - Auf der Reise von New Fork nach New Orleans hat der zur Crom-well-Linie gehörende Dampfer Louisiana" einen ungewöhnlichen Passagier aufgenommen. Der Dampfer befand sich etwa 230 Meilen vom Cap Henry, als die Bemannung einen Vogel hoch über dem Schiff fchweben fah.Xder erschöpft auf das Deck niederfiel. Wie KX. afl.YYl ynrvr 8 tint tonn 1 A

VvLf ICIUUJB HUll. IVUl liiiv wii Brieftauben, welche Herr Louis Debus, von No. 1009 Lendenhall Str., Baitimore. am 31. März fliegen ließ und von denen 13 zurückgekehrt sind. An einem Fuße trug die Taube einen Metallstreifen mit Herrn Debus' Adresse. Nach seiner Rückkehr nach New York bat Cavt. 5k. V. Gaaes von der Louisiana" die Taube ihrem Eigenthümer zugesandt Vom VuSlatne. Die reiche Grundbesiberin Frau Josephine Szathmary in Vcistolcz trank aus Versehen statt Silverium Carbolsäure und starb infolge dessen eineS qualvollen TodeS. JnJoinville - le- Pont bei Paris wurde ein Anarchist verhaftet. weil er auf der Straße Hochrufe auf die Anarchie und Caserio auöge-' bracht hatte. Bei dem Verhafteten, der in Mohilew (Polen) geboren ist, wurde eine gewisse Menge Sprengpulver gefunden. Das Kriegsgericht von Tunis hat den Trainsoldaten Mary Wegen Thätlichkeit gegen einen Borgesetzten während deS Dienstes zum Tode verurteilt. Die gegen den Soldaten Hibot voriges Jahr verhängte TodeSstrafe er hatte in 'der Gerichtssitzung einen Cigarrenstummel nach dem Präsidenten. Oberst Dusau, geworfen ist in 20jährige Gefängnißstrafe und militärische Degradation umgewandelt worden. Während seines Aufenthaltes in Bangkok ist Prinz Heinrich von Orleans einer großen Gefahr entgangen. Er war mit dem Pater Bernard vors Bangkok abgereist, um die Pagode von Watbeam zu besuchen, als daS Boot, da8 die Reisenden bestiegen hatten, umschlugt Der Prinz stürzte m's Wasser und wäre ertrunken, . hätte Pater Bernard ihnwrfcht an der Schulter ergriffen und - an Land gebracht. r 'Wjer in Nord - Spanien verrückte Streiche macht, dem sagt man, daß er reif für Zaragoza .sei. Dort besteht nämlich eine große Irrenanstalt. Wie die armen Wahnsinnigen dort aber aufgehoben sind, geht aus einem Unglück hervor, das drei Irren daS Leben gekostet hat. Bei einer Runde, die einer der dienstthuenden Brüder deS Ordens San Juan de DioS Morgens in dem Pavillon der Tobsüchtigen machte, sah er das Mais stroh der. Betten in einem Zimmer brennen und am Boden ausgestreckt die halbverkohlten Leichen der- drei unglücklichen Bewohner. Die Zelle ist klein, stark verriegelt, abseits gelegen und wenig bewacht. Die Opfer des Brandes hatten 'beim Entstehen deS Feuers einen Heidenlärm machen können, ohne daß man sie gehört hätte.' Man glaubt, daß einer der Irren sich am Tage vorher Cigarren und Streichhölzer verschafft atte, und daß durch daö Rauchen die Betten in Brand geriethen. Jetzt ist natürlich eine Untersuchung angeordnet, um irgend einen Sündenbock zu finden. Der Besuch der 'Technischen Hochschulen des deutschen Reiches ist seit einer Reihe von Jahren in stetiaem und starkem Wachsen . begriffen. Während die Zahl aller Besucher Studirende, Hospitanten und bloße Hörer vor fünf Jahren, im WinterHalbjahr 189091. nur 5.362 betrug, stieg sie 189192 auf 6.110. 1892 93 auf 6.677, 1893 94 auf 7,760 und ist gegenwärtig auj 8.553 angewachsen. In ähnlichem Maße ist die Zahl der Studirenden, ohne die Hospitanten und Hörer, in denselben Jahren gestiegen, von 3.567, 4.883, 5,645, 6.035 auf 6.301 Swdirende im jetzigen Winterhalbjahre. Im Einzelnen entfallen von diesen 6.031 Studirenden nach einer Zusammenstellung des Centralblattes der Bauverwaltung auf die Technische Hochschule -in Berlin 1,903 (gegen 1,752 im Vorjahre 1893 in München 1.010 (1,110), in KarlZruhe 754 (753). in Darmstadt 633 (500), in Stuttgart 570 (505), in Hannover 543 (665), in Dresden 433 (331), in Braunschweig 227 (162), in Aachen 213 (207). Das SittendramaThe notouous Mrs, Ebbsmith", welches zur Zeit die Bretter des Garrick-Thea-terö in London beherrscht, hat zu einem Selbstmorde geführt. Eine wirkliche Frau Ebbsmith hat sich in der Themse ertränkt: m ihrer Tasche fanden sich zwei Theaterkarten für denselben Abend. Ohne Zweifel glaubte sie fsrch in der Person der Bühnenheldin an den Pranger gestellt, obgleich die Aehnlichkeit nur darin bestand, daß ihr Gatte Ebbsmith hieß und gleich dem todten Gatten der Heldin des Dramaö Rechtsanmalt - war. Indessen hatte' sie' sich bor zwei Jahren von diesem scheiden lassen und führte seitdem ein etwas unstetes Leben, was vielleicht zur Trübung - ihres s eelischen ' Gleichgewichts führte; als sie daher ihren Namen als Titel ein;s vielbesprochen O Stückes erblickte, erieth sie .in große Aufregung, fühlte sich aber Anfang?, wie . sie in einem Briefe schrieb.' darvö c:

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An den ersten warmen Tagen des Arüöjagrs, nachdem wir im Winter schwer und reichüch gegessen, Kommt es häufig vor daß die Leöer nicht richtig arbeitet. es übermannt uns ein chefüßl von Müdigkeit weches jedermann wohl bekannt. Also regulirt euer System und dafür giebt es kein besseres Mttel als

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chelt und kaufte sich zwei Emtnttskarten. Aber siatt der Vorstellung beizuwohnen, verließ sie London, sandte ein Telegramm ab mit den Worten: Iraend etwas kann mir zustoßen", und stürzte sich in's Wasser. Ihr Gatte, der noch als Rechtsbeistand thätig ist, beabsichtigt angeblich, gegen den Miß brauch seines Namens gerichtlich ein Ztuickreiten. Urivrunalick mtn er em fach Smith; zur besseren Unterschei düng fügte er den Namen seiner Mut ter Ebb" hinzu und nannte sich EbbSmith; ob er indessen ein Klagerecht gegen den Bühnennamen Ebbsmith hat, bleibt zweifelhaft. Merkwürdig, ist jedenfalls, daß fchon unmittelbar nach der ersten Vorstellung daö Gerücht auftauchte, der Verfasser habe sowohl den Stoff wie den Namen der Wirklichkeit entlehnt. In Paris wurden neu lich drei Russen Namens FastowS kl, Vechhöfer und Perlmann verhaftet, die zahlreichen Goldwaarenhandlern Kup ferstaub als Goldstaub angefchmier und die Dupirten um mehrere Hundertl taufend ffrcmcs betrogen hatten. Dd Bürsten hatten den altbekannten Schwindel von angeblich in Rußland im Geheimen gewaschenen oder unter schlagenen Goldstaub, mit dem russi sche GaunerGeschaftSleute aus Deutsch land, England und auch auS Frank reich auf die Lemruthe locken mt Er folg betrieben. Gewöhnlich evurden sehr geheimnißvolle Einladungen an Händler und Juweliere gerichtet, sich nach einer Stadt an der russischen Grenze -zu begeben, um das gewinnreiche, verbotene Geschäft abzuschließen. D Gimpel begaben sich. an Ort und Stelle, wurden mit einem angeblichen russischen Osficier oder Beamten zu sammengebracht und dieser schüttete vor ihren Auaen einen Sack mit Gold .staub um. Man nahm eine Probe, die sofort in den . Schmelztiegel wanderte, als kleine Barre aus demselben rvor kam, geprüft und richtig al? reines Gold befunden wurde. Der Vorhan dene Goldstaub wurde olsdann fo klei nere Säcke gefüllt, gewogen, mit 60, 000. 80.000 bis 100.000 Francs bezahlt, , abgenommen und nach Frank reich gebracht. Kamen die Käufer da beim an und leerten die Säcke auS, innerlich jubelnd über daö alänzende Geschüft, fo fand sich, daß sie für theueres Geld Kupferstaub erworben hatten. Das Schloß deS Marauis von Solazes bei Carmaux ist ein Naub der klammen -worden. Das tteuer brach um acht Uhr Abends un ter dem 'Dache aus und griff mit so reißender. Schnelligkeit um sich, daß die in den oberen Geschossen befrndü chen Personen nur mit Mühe gerettet werden konnten. Die herbelgeeüten Feuerwehren der umliegenden Ortschatten waren dem verheerenden Ele mente gegenüber völlig ohnmächtig. Sämmtliche Famillenpapiere sind der brannt und zahlreiche, werthvolle, alte Kleinoden verloren gegangen. D Schaden wird auf eine Million ge schätzt. Das Gebäude war übrigens versichert. Eine große Menschen menge strömte aus den umliegenden Ortschaften herbei und blieb bis spät in die Nacht, um das schrecklich schöne Schauspiel zu bewundern. Vom zweiten Regi mente der franzosischen Fremdenlegion ist in Reichenberg die Nachricht einge troffen, daß der berüchtigte Raub mörder Kögler in Saida als.Deser teur unter dem Namen Kimpel ge fanget sitzt. Kögler ließ sich im Oo tobe? vorigen Jahres in 'Nizza zur Fremdenlegion anwerben, war jedoch bald varaus m Asm fluchtig gewor den. in verlangt Mucho's Oeft Havanna Agtts ii i ttavWtxlöU . OZoleskle-Pntse. Orocetltft. &tt: Härtn 54.96. Guter gelb : gelb Z3.es. Gewöhnt, gelber S3.S4. aeröJ. Banner. Lion i Kff: geröft. Banner, Lion und Java 21. 75c (w50Pfd0äckm) Capital 21Xe Pilot 2lc ZbakotaLOe ' örajH 19jc Setr. Aepfel 7ic Pfirsiche 14)e Eonnthen öc' m Pflaumen 7c 0 Lprikosen 9)6 Früchte und Semüse. OepfelperFaßZt.) Sitronen per Kifte H 00 Orangen per Kifte 3.7S . Kraut per Faß 52.K0. ' Zwiebeln p Faß Z2.7S u lüden per Faß ZI.) Lobnm der Busiel t2.00 Kartoffeln per Bushel 0c. üßartoffeln per Faß $2.75 ehl. Ointtt,Oeizm pat. M.00 . Mjahr'Ochen pat. tz4.l s Qwt tra ZIA i LevöhnttSe $1.75 ' Noe?nnehl$3.10 i Hftre $5.75 vutter, Qitx nndOcflflitL Cutter, frische Somrtrv 10c

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