Indiana Tribüne, Volume 18, Number 219, Indianapolis, Marion County, 29 April 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich nud SouutagS. Die tägttche .Tribüne kostet durch den TrSger 13 Gent per Woche, die SonntaLSTribüne-ö SetS per Woche. Beide usamra 15 TentS der 55 Cents per rkonat. Per Post auberhalb der nt&bt ugeschtck in Vorausbezahlung V per hr. fiui Lg Süd Alabama Straße Indianapolis, Ind., 29. April 1895. tit Rettung der Oemannung des Schiffes Arno". ! AuS Southampton- hat CapZtan, 53a rendZ voül Schnelldämpfer Hoiman ma" übe? die (vom Kabel kurz gemeldete) Rettung der aus 29 Personen bestehenden Mannschaft, sowie der Frau und des Kindes des CapttänS NewnKam des britischen VollschisfeS SlnuT von London einen emgehenden Bericht erstattet. DaS Schiff war it einen, KeftigenSturm in Sicht gekommen und führte Nothsignale. Nachdem Capt. Newnham durch Signale um unver5ügliche Hilfeleistung ersucht, ließ Cavt. Barends ein Boot, aussetzen, toelches der zweite Officier Hauer, der zweite Bootsmann Weigel, die Quartiermeister Templin und Sinnhuber, sowie. der Matrose PeterS bemannten. Die ganze Besatzung der Arno" befand sich auf dem Quarterdeck. Die Steuerbord - Reeling des Schiffes lag unter Wasser, und die See brandete beständig über daS Hauptdeck. Kajüten und Deckhaus waren ausgewaschen und der Verkehr auf dem Schiffe unknöglich. DaS Schiff konnte jeden Augenblick kentern. Als das Boot bei der Arno" anlangte, stellte'eS sich heraus, daß an ein Anlegen nicht zu, denten war. Es wurde eine starke Leine vom Heck der SIrno" am Vordertheil fceS Bootes, befestigt, außerdem noch nittelS einer dünnen Leine die Verbmduna mit dem Schiffe hergestellt, die nun einem der mit Korkwesten verseheen Schiffbrüchigen nach dem anderen um 'den Leib befestigt wurde. Nun mußte Mann für Mann über Bord springen, wurde durch'S Wasser gezogen und in's Bzot gehoben. 'Der Erste war ein Mann, dann folgte die Frau, ldes Capitäns, die sich begreiflicherweise heftig sträubte, dann in einem Wäschesack deren etwa 11-2 -Jahre alter 'Knabe, dann noch ein Mann. Einer war ohne Leine über Bord', gesprungen und nach dem Boote geschwommen. Sämmtliche hatten drei- oer, vierfache KleidungWcke über eknanher gezogen, wodurch daS Hineinziehen' der Leute seh? erschwert wurde. Namentlich, die ??rau war nur mit äußerster Anstren yung in's Boot zu bringen. Mit Rücksicht auf diese, die ganz erstarrt, vor Nässe und Kälte war, wurde mit diesen Personen die Rückfahrt nach der Normannia angetreten. Mes ging gut,' idie Schiffbrüchigen' wurden mit Stricken. Treppen imb' einem ' großen? Geschirrkorb n Äord gebracht, in .den Kammern der zweiten Kajüte untergebracht und erquickt. Noch dreimal mußte der zweite Officier und die BvotSmannschaft die Fahrt nach der jftrno" und ' zurück machen, 'bis. um fwIB ll&r Alle lücklick, erettet wa?en. Es war ein saures und gesährlicheS Stück Arbeit, und die Leute derdienen. daS höchste 'Lob. Nachdem eS auch gelungen war, das Boot glücklich zu bergen, konnte die -Reife fortgesetzt werden. Die Schiffbrüchigen erholten sich unter sorgsamer Pflege bald von den erlittenen Strapazen. Nach Aussage deS Eapitänt. Newnham hatte die Arno", welche mit einer Laduna von 2300, TonS 'Getreide von New Jork , nach, Liverpool bestimmt war, anfanglich gute Fahrt. Alles ging Kut, bis zum 23. März AbendS, als das Schiffs sich, plötzlich in. einer schweren 'Bö nach Backbord überlegte und liegen blieb. Es wehte stürmisch auS Westen, und als eS am vöchsten Tage ruhiger wurde, trimmte man die Ladung über, worauf sich daS Schiff wieder aufrichtete. Am 30. März . schoß die Ladung jedoch abermals über - und zwar nach Steuerbord, und' das i Schiff neigte sich so weit, daß die Luken theilweise unter Wasser standen, so daß an ein Oessnen nicht gedacht werden konnte. ES wehte an' diesem Tage wiederum schwer auS Westen. Die See t wusch beständig über Deck. Ein Theil der Kajüte urb des Mannschaftslogis war schon am 28. durch die See überschwemmt: nunmehr wurde AlleS her-ausgewaschc-n. Auch gingen 5 von den 7 an Bord befindlichen Booten verloren. D'e Besatzung erwartete jeden Cvr.bA.Cf 2.4 V.fftAftMiM tfü 1 1 9 t UUU,ZUinM UU9 dVCmtliC UUV 'WllllUl des Schisses, als die Normannia" in Sicht kam und Rettung brachte. Der größte Waldbestand. l 7 ES gibt viele scheinbar sehr einfache und leicht ' zu prüfende . Fragen, über welche aber die größte Meinungsverschiedenheit auch unter den .Kennern" besteht. Dahin gehört auch die Frage, welches der größte Wald auf der Erde ist. Wie weit darüber die Meinungen selbst der.WaldgeZehrten auseinandergehen, zeigte sich auch unlängst wieder auf der Jahresversammlung der ForstSektion der Amerikanischen Gesellschaft zu? Forderung der Wissenschaften", alZ die Wichtigkeit de? Wälde? zur Sprache fajn . , Eines der Mitglieder behauptete steif und fest, daß daS größte u n u n t e r6 ? o ch t n e r Waldland in den canadi.schen Provinzen' Quebec und Ontario nördlich vom .St. Lawrencestrom liege und sich nordwärts bis nach der Hud-son-Bai erstrecke, eine.' Gegend, welche vom Osten nach 'Westen reichlich ,1700 ' und vom ' Süden nach' Norden ngefah? 1000 Meilen messe. DieseZ Mitglied' wa? ein patriotischer da radier. ' . . Dagegen sprach ein Professor vom ,'lthson'schcn Institut 'die ebenso feste Ueberzeugung aus, da& ein noch tjjl größeres, sich ununterbrochen fort-

ziehendes Yolzland-Areal jü finden sei, wenn man vom Staat. Washington auS nordwärts durch Britisch-Colum-bia hindurch bis nach - Alaska hinauf gehe. Er erklärte aber diese Waldgegend nur. für die größte bezüglichNordamerikaS und äußerte die Meinung, daß thatsächlich der größte Waldbestand der Welt im südamerikanischen Amazonenfluß-Thal zu finden sei; dieser, sagte er, umfasse einen großen Theil deS nördlichen Brasilien, daS östliche Peru, Bolivia, Ecuador, Columbia und Guiana und sei allerwenig stenS 2100 Meilen lang und 1300 Meilen breit. Aber mehrere seiner College, welche sich deS Waldbestand im dunklenContinent" zum Gegenstand .besonderen Studiums gemacht haben, protestirten lebhaft gegen diese Behauptung des Smithsomaners, wenigstens gegen die superlative Spitze derselben. Sie be riefen sich auf die bisherigen Berechnungen des gewaltigen centralafrikaNischen HolzschlageS im Songo-Thal. einschließlich der ' Quellgewasse? ' des Nil nach Nordosten zu und derjenigen deS Sambesi auf der südlichen Seite, und' sie führten aus, daß die mittelafrikanische Waldregion bestimmt nicht weniger, als 3000 Meilen (von Norden nach Süden) lang und von gewaljiger, obgleich noaj nicht genau besann ier Breite-sein. müsse. '; Immer lebhafter wurde diese Erörkerüna; ver ' Anwalt , deS Am'azanen . sluß-Thales,' welcher seine Behauptunttn mit dielen Zahlen spickte, fchienan klnhang zu gewinnen. Da erschien lber noch ein anderes Mitglied und vußte noch imponirendere Belege für die Größe einer anderen Waldregion,, nämlich derjenigen im nördlichen Sibirien, vorzubringen, welche die großen Ebenen oder Flußthäler des genisei,Olenek, Lena und Dana umfaßt und schon am Obfluß beginnt. Eine AuFdehnunz von 1700 Meilen rechnete er allein, fü? den Waldstand im VeniseiBezirk heraus, und im Ganzen kam er auf eine -Länge von mindestens 3000 Meilen (über 4600 russische Wersten) und eme durchschnittliche Breite von mehr als.v 1000 Meilen von Norden nach. Süden. In jenen Gegenden gibt is .noch Tausende von Quadratmeilen, in welche überhaupt noch nie ein menschliches 'Wesen, gekommen zu sein scheint. Dort, 'und nicht bei uns, kann man heutzutage, wohl am besten studiren, was jüngfräulicheWälder" heißt! Im Gegensatz zu den Aequatorialwäldern, besteht,' der Waldbestand der sibirischen Teigas" . hauptsächlich , aus

Nadelhölzern. . Selbst der erfahrenste Fallensteller wägt es nicht, in diese Taigas ' weit vorzudringen, ohne auf Schritt und Tritt die Baume mit der Axt zu zeichnen, auS Furcht, sich zu verirren und eines jämmerlichen Todes zu sterben. . ' Zum Austrag ist die besagta-Streit-frage aber nicht gelangt. . Ein sehr ausgedehnter ununterbrochener Waldbestand .ist jedenfalls kein Vorzug, aus den sich civalrsirte Länder ganz besonders viel, einzubilden brauchen. , Mit dem gesammten ' Waldreichthum eines Landes ist es aber wiederum etwas Anderes! - Zum Tode yschne'gradSki's. - r J Bei Mannern. die, de? Oeffentlichkeit angehören und deren Leben in der Geschichte 'Spüren 'hinterlassen hat, mag das alte de mortuta nil hisi bene nicht, recht am.Plaje fein. Daß nun der- kürzlich verewigte ehemalige russische , Finanzminister -Wyschne-gradski zu diesen gehört, dürften ihm vielleicht auch seine erbittertsten Gegner nicht absprechen. Bekanntlich hat Herr v. Wyschnegradski. eines TageS plotzlich aufgehört, russischer Finanzminisier zu sein. Der amtliche Draht mel dete damals, 'Herr v Wyschnegradski wäre, als er dem 'Kaiser .Alezander III. den gewöhnlichen alltäglichen Bericht erstattete, im . Arbeitszimmer des Kaisers plötzlich von einem Unwohlsein überfallen' worden -und hätte müssen von Dienern und Leibgardisten in ein Nebengemach gebrächt werden. Am nächsten Tage schrieben einige Zeitungen, der Schatzkanzler sei plötzlich ohnmächtig zu Bodens aesunken, während andere ganz unverblümt . andeuteten, an Se. Excellenz hätten sich Anzeichen von Geistesstörung gezeigt. Die unmittelbare Folge dieser langen unerklärli chen Scene war jedoch die ziemlich brüske Cntlassung , des verdienstvollen Ministers. . Bekanntlich unterhielt die damalige serbische Regierung' mit Petersburg ziemlich ' vertrauliche Beziehungen und eö befanden sich damals in der. russischen Hauptstadt mehrere serbische 'Politiker, die mit dem verstorbenen Finanzminister in alltäglicher Berührung standen. Von einem dieser . Herren wird jetzt , erzählt, daß die Gerüchte über eine angebliche Seistesstörung bei Wyschnegradski durchaus unrichtig waren, es handelte sich vielmehr um Folgendes: Die vielen Feinde und Neider, die der russische Schatzkanzler, zur Zeit seiner bemerkenSwerthen Wirksamkeit hervorrief, hätten schon lange vorher einen formlich' Kreuzzug gegen den bedeutenden Mann begonnen, dessen Einfluß bei Hofe von Tag zu Tag immer machtiger wurde. Dies begann endlich auch die alten Höflinge' zu beunruhigen.'und so reihten sich auch sie den Gegnern des neuesten Lieblings des Zaren an. Eine Intrigue folgte dann der anderen. Endlich gelang eS, den Kaiser zu überzeugen. Wyschnegradski hätte von einem Consortium, daS eine , der rufstschen Schuldenumwandlungen durchgeführt Hit' ein namhaftes Geschenk angenommen. Wiewohl selbst die Feinde des Ministers betonen zu müssen glaubten, daß er dieses angebliche Gsscknk man sprach von acht Millionen -r erst nachdem die FinanzOperation glänzend gegluckt war, erhalten haben sollte, gerieth der ob seines puritanischen Charakters Ve kannte

Kaiser in unglaubliche Ausregung.. Als nun Herr v. Wyschnegradöki am näch sten Tage zur gewohnten Berichterstattung erschien soll .ihm der Monarch das Portefeuille, das ernit sich trug, aus den Händen gerissen und hierauf im Zorne mehrere Worte zugerufen haben. die dem verblüsftenIMinister derart zu Herzen gingen, daß er thatsachlich ohnmächtig zusammenbrach. Die Scene erregte damals im Kaiserpalast ungeheures Aufsehen. Der' Thronfolger und jetzige Kaiser Nikolaus eilte, als er von dem Vorgefallenen erfahren hatte, zu seinem kaifeilichen Vater und blieb vor ihm mit den wehmüthigen Worten stehen: Also auch Wyschregradski!" Alexander III. soll nun seinen Sohn umarmt und vor den anwesenden Höflingen, die den Kaiser zu beruhigen suchten, laut ausgerufen haben: Außer mir und Dir. mein Kind, stiehlt alles in diesem Lande

Die (lantine in der tZrmee. . Als' vor einem halben. . Duzend fahren ' daS Kriegs-Departement . mit, dem Plane hervortrat auf ' allen Po-' kten Cantinen für - die . Männschaften zu etabliren, .erhob sich. im Lagernder, prohibitiönipen ein. . gar gewaltiger Stürm. Die im Dienste dieser 'Herr-schaften-stehenden ' Zeitungen undKän!eln wetteiferten mit 'einander,' daS vorhaben als ein Werk deS leibhäftien Satanes hinzustellen, . und die, .Post Traders". welche .bisher . die' ;boya in blue" mit schlechtem Feue?passer vergiftet und sich auf Kosten derselben bereichert hatten. 'thaten ihr NLglkchstes, um -die Ausführung . deS! VlaneS zu veiteln, denn sie wußten,baß mit der Einführung von. Cantinen die Tage ihrer unheilvollen Exi ftenz' gezählt sein würden. ' Selbst, die Urmeecaplane verurtheilten die Cantien, ehe sie deren Wirksamkeit r aus tiaener Anschauung kannten, und setzten sich durch ihre oft zelotische Kritik beS Unternehmens der Gefahr '.aus, wegen Vergehen' gegen die Disciplin belangt zu werden. Allein daS Kriegs Departement ließ sich nicht beirren, denn die Berichte der Militärattaches unserer Gesandtschaften in jenen Landern. in welche die Einrichtung der Cantinen seit . vielen Jahren besteht, sprächen sich mit der größten Anerkennung über dieselben auS. ES vurde der Versuch gemacht, im Congreh die Bewilligung der für die AuSkührung nöthigen Gelder durchzusetzen, doch schlug derselbe fehl, weil bei dem Gezeter der Prohibitionisten. den Staatsmännern das Herz in die bösen fiel. Trotz aller Schwierigkeiten wurde daS Project zur Thatsache. Die Militärbehörden fanden die zur Etablirung 'von Cantinen nöthigen Käume;. in jedem Posten wurde ein Officier mit der Überwachung bzw. Durchführung der erlassenen Regülationen betraut? die Waaren wurden zuf Credit gekauft und die Cantinen eröffnet. DieS geschah vor ca. 5 Jahren und heute gibt eS nicht. wenigtr als. 93 Canti :en. Am 1. Februar 1.889 gab 'es 83 licensirte Post-TräderS-? jetzt existiren deren nur noch zwei. Zu welcher Klasse von Menschen jene Bie' dermänner der Mehrzahl nach aehörten, erübrigt sich eigentlich, zu sagen.Es waren politischeDrahtneher, welche ihre Ernennung alS Belohnung für partetdienste erhielten und' deren, ein;iges Augenmerk darauf gerichtet war, aus ' den Soldaten möglichst viel Geld herauszuschlagen, unbekümmert um das Wie.. Der Post Trader" hielt nur den schlechtesten Schnaps , von der Qualität des Jersey lightning" feil und ließ kein Mittel unversucht, um den Schnapsconsum unter den Soldaten zu fördern. Hatte der Letztere kein Geld, so pumpte .der ,T?ader-, natürlich unter Berechnung enormer Zinsen; in einem Hinterzimmer wurde dem Spielteufel geopfert Seit der Einführung der Cantinen lind diese Uebelstande geschwunden.Der Verkauf von Whisky in den Can--tinen ist auf das Strengste verboten; nur leichtes Bier darf zum AuSfchank gelangen, auch werden folche Artikel, deren der Soldat in seinem Berufe bedarf, feil gehalten. Die ' Cantinen sind derart eingerichtet, : daß sie für den Soldaten .gewissermaßen Clubzimme? bilden, in denen er seme freie Zeit bei Lectüre, Billardspiel', oder ähnlichen Unterhaltungen . zubringen kann. Seit der Errichtung der Cantinen sind von den Mannschaften ungefähr 55.000.000 ausgegeben worden, von welcher Summe den Leuten ca. -5800,000 an Dividenden zu Gute kamen. - Hiervon wurden an $75.000 zur Anschaffung von Büchern. AuSstattung der Lesezimmer, zum Ankauf von Apparaten für . gymnastische Uebungen, zur Verbesserung der Menage u. -f. w. verwendet; außerdem ist jeder Posten Eigenthümer ' aller Einrichtungen' und Waaren. 'Der Reinertrag, den sie abwerfen, variirt zwischen 15.8 und 17 Procent. Daß die Etablirung der Cantinen von segenSSchen Folgen begleitet gewefen, wird von fäst allen Postencommandeuren anerkannt. Von 85 Commandeuren erklärten 76. daß die Cantinen auf daS Verhalten der Mannschafjen und die Disciplin einen heilsamen Einfluß ausgeübt haben; 7 enthielten sich jeder Meinungsäußerung und nur -zwer erklärten die Cantinen alS vom Uebel. ES steht fest, daß die Desertionen, wie die Fälle von Trunkenheit äbgenommen haben. Vor Etablirung de? Cantinen. gehörte eö nicht zu den Sel tenheiten, in einem einzigen Posten am Morgen nach dem Zahltage' 30 bis 40 Arrestanten auf derWache zu sehen; jetzt gehen die Zahltage ohne Excesse vorüber. , Wenn die fanatischen Prohibitio nisten ihre Augen vor dem Lichte nicht mit Gewalt verschließen würden, so konnten sie von , der Einrichtung der Cantwe t viel lernen;' allein He? Fana, iiömuS läßt sich.nlcht, belehren. F;z$ dem' berühmten flroh':bitwnk-:7.:-ral Real 'Dow wäre es zu empfehlen. ,

sich mit diesem .Gegenstande genau bekannt zu machen. In Portland. Me., wo dieser alte , Herr seinen Wohnsitz hat, ist der Verkauf berauschender Getränke durch das Gesetz auf daS Strengste verboten, und doch beläuft sich, bei 50.000 Einwohnern, die Zahl der . wegen Trunkenheit Verhafteten im Durchschnitt auf 25 pro Woche. In den Militärcantmen werden aber keine Excesse im Trinken geduldet und deshalb dienen sie der Förderung der Mäßigkeit, während absolute Prohibition dem heimlichen SchnapSsuff Vorschub leistet. SerWucheeproeek LabäschU Nicht weniger als 13 Tage haben pör' der Strafkammer in Berlin die Verhandlungen in dem Wucherproceß Labaschin gewährt, in ' welchem das kroße Publikum einen Einblick in die ö?!ach!nationen einer gewissen Klasse der Geldmänner- erhielt. Angeklagt waren der Kaufmann Joseph Labafchin. seit dem September v. I. in Untersuchungshaft.' der Käufmann Joleph R!eß, und der Buchhalter Emil Hempler,. 33 Jahre alt, evangelisch. Die. 'Angeklagten waren deS erwerbsund . gewohnheitsmäßigen ; verschleierten Wuchers, beschuldigt. Labaschin überahm, wie die Anklageschrift auöführ te, im Jahre 1885 die Außenstände der in Liquidation 'gegangenen Porzellanund Steingutfabrik Adolf Heckmann und gründete ein Geschäft auf den Ankauf von Hypotheken, Grundstücken, Erbschaften und Renten, , durch deren Erziehung und schleunigen Weiterverkauf er erhebliche Gewinne erzielte, sodaß sein Vermögen bis zu 300,000 Mark anwuchs, trotzdem an seinen GeSäften ' noch anders Personen mit Geldeinlagen ' betheiligt' waren. - Um mit dem Wuchergesetz nicht in' Conflict zu gerathen, lehnte er es formell ab, ein Darlehen zu gewähren, oder er gab geringe Beträge Geldes ganz zinslos oder, zu den landesüblichen Zinsen bis 6 Procent fUr daS Jahr. Er soll solche Darlehen aber.Sewöhnlich nur solchen Personen- gen?ahrt haben, mit r nen er bereits gewinnbringende Geschäfte abgeschlossen hatte oder anderWeit in "geschäftlichen Beziehungen stand. ' In allen anderen Fällen erklärte er sich zur Hergabe von Geld nur gegen Session von Renten und Förderungen und gegen Abtretung von Erbschaften bereit. ' Thatsächlich sollen aber auch, diesen. Geschäften häufig wirkliche iDärlehtnsvertrage zu Grunde gelegen haben, die nur zur Verschleierung - Ytl Wucherö in die Form des Renten- oder Erbschafts kaüfeS geklei bei wurden.. Labafchin war dabei. sehr vorsichtig, er' Rentenverkäufer mußte sich, in eine Lebensversicherung einkautn, deren Police ihm in Höhe, der auSzuzahlenden Rentenfuminen verpfändet wurde.. Der Erbschäfts-, und.- Hypothekenverkäufer mußte eine 'Gewahrleistüng dafür übernehmen, daß auf. die Forderungen Betrage - bis zu -einer bestimmten,' den Kaufpreisweit! überstetgenden 'Höhe gezahlt wurden, widrjgenfallS erfür die Differenz aufzukonvnen hatte. ' Manchmal wurde der Anspruch deö Käufers, noch, durch Beftellung von Cautionshypotheken . gesichert. Nach Anficht der 'AnklagebeHorde, waren i diese . Geschäfte wirthschaftlich nicht anders all ' DarlehnSaeschäfte. mit Feststtznug befottderer RuckzahlungSbeldingungen. ' . Labaschin und sein'juristischer Berather erklärten da'gegen.daß er überhaupt keine 'Darlehnsgeschäfte, sondern Käufgeschäfte abgeschlossen, bei denen er nicht 'auf ljoh Zinsen, sondern auf hohen Gewinn gerechnet habe. ' Vor dem Abschluß von Geschäften 'hat Labaschin die genaueste ' Kenntniß ' von ' den Erwerbs- und . Vermögensverhältnissen des ' Ge.ldsuchenden verschasst, . es aber stets vermieden, mit ihnen selbst über ihre ' VermögenslaAe zu sprechen. Er stand mit zahlreichen Personen in Verbjndung, dke ihm gegen mäßige Zinsen Wechsel dlscontirten. Darlehen gaben oder die wordenen Hypotheken, Forderüngen und : Erbschaften abkauften. In .verschiedenen. Fällen erhöhte .er seinen Gewinn .dadurch, daß er die, Geldnehmer veranlaßte, in Anrechnung auf die Zahlung' größere ..Mengen ..von Wein, Cognac oder .'Cigarren anz'unehmen. . - Den großen 'Zuspruch von Gjldbedürftigen erhieltLabaschln )urch Bekanntmachungen, in denj . Zeitungen und insbesondere , durch. Vermittlung von Agenten;' 'älö-solche 'sind etwa ein Dutzend bekannt geworden. Der Mitangeklagte Rleß führte Labaschm Geldsuchende zu, mcnchte äußerdem auf eigene Faust ähnliche Geschäfte wie Labascßin. soweit seineMittel reichten, und lieh auch reine Darlehen zu 40 Procent jährlich auS. Auch er. stand wieder mit einer ganzen Anzahl von Agenten in Verbindung. Der Angeklagte Hempler war' seit Februar 1889 bei Labaschin Buchhalter und unterstützte letzteren in seinen Geschaften. In diesen Thatsachen erblickte die Anklagebehörde bei allen drei Angeklagten die Thatbestandsmerkmale deS gewerbS- und gewohnheitsmäßigen Wuchers. In der Verhandlung bestritt Labaschin jede Schuld. . Er aU keine Darlehen gewährt, sondern Forderungen ge- und verkauft. Sein juristischer Rathgeber - sei Justizrath Hirsch gewesen, dem er alle seine Geschäfte zur , Vorprüfung unterbreitet habe.., Sobald Justizrath' Hirsch ihm gesagt habe, daß irgendein solche Geschast nicht unbedenklich sei,- habe er davon Abstand', genommen. Er habe geglaubt, der. RechtZkenntniß eineS königlichen Notr und JustiIrathS . solgen zu dürfen. Justizrath Hirsch habe alle hieraus bezüglichen, notariellen Acte, etwa 1000 an der Zahl, kür ihn ausgenommen. E? müsse entschieden beftreiten. verschleierte Wuchergescfte betrieben zu. haben, bleibe vielmehr da-

ei, gewagte .KaufgeWste inderFoim -deS Ankaufes ponrdZcyalten,.Hrthelen u. f. .'gemschtu habend Uieß bestritt, andere als recaus-.'fäfte vermittelt Zu Cr fcacj .nj

nur Labaschin, sondern auch anderen Leuten Geschäfte vermittelt, sich um die Einzelheiten der Geschäftsabwickelung aber nicht gekümmert. . Hempler erklärte gleichfalls, daß .'er sich Keinerlei Schuld- bewußt sei. Auf Grund ,der Ergebnisse der langen. Verhandlungen, Erhebungen und Gutachten wurde Labaschin zu neun Monaten Gefängniß, wovon sechs alS verbüßt erachtet wurden, zwei Jahren Ehrverlust und 1500 Mark Geldbuße und Rieß zu

neun Monaten Gefängniß, wovon fünf als verbüßt erachtet wurden, zwel Jay ren Ehrverlust und 500 Mark Geld büße verurtheilt. Hempler wurde frei gesprochen. : j Deutsch 2cal7lQrlZ)tttu ChNrln0n. Gera. Aufsehen erregt hier die Verhaftung deS Kaufmanns Heinze, der bei der Vieh - Großhandlung Gebr. Buschendorf Buchhalter und seit.einiger Zeit in ein Concurrenzgeschäft dieser Firma eingetreten war. Wie verlautet, hat sich Heinze in seiner früheren Stellung Unterschlagungen bis zu 10,000 M. zu Schulden kommen lassen. Go tha.. Der 10jährige Sohn, des Pastors Schenk in Körner ist in die hochäng'eschwollene Notier gefallen und darin ertrunken. Der Knabe hatte, mit 'anderen Gespielen auf einem über die Notier führenden Steg stehend, mit einer. Stange nach, den vorübertreibenden Eisschollen gestoßen und dabei das Gleichgewicht verloren. ; Mein in gen. Die hier heftig auftretende Influenza hat auch in der Herzog!. Hofkapelle so viele Mitglieder ergriffen, daß das letzte AbonnementsConcert dieses Winters hat verschoben werden müssen. ' ' .. . . v Sal,r,n. 'Dresden. In Kötitz wurde, im Elbstrom der Leichnam des seit Ende vorigen Jahres vermißten Kaufmanns lehrlings Adalbert Thieme aus Dresden aufgefunden. : E d e r b ä ch. Hier hat eine Konfirmandtn durch Erhängen ihrem Leben ein srübnitiaeS Ende bereitet. Sie soll aus Furcht vor Strafe, die. ihr in fojge Unehrlichkeit drohte, diesenSchritt gethan haben. Ellefeld. Der im 80. Lebens jähre stehende Webermeister Christian Knüpfer, welche? verenS seit mehreren Jähren deS Augenlichts fast völlig beraubt war, hatte sich trotz seines hohen AlterS in einer Leipziger Klinik einer Ot..U.ni iinltflAAin I CT4 a HliM tUlUilVlH UiUtigVtylii Al tvyiiur iion wurde glücklich ausgeführt und Knüpfn traf gerade an seinem 80. Ge burtStage vollständig gesund wieder in Ellefeld ein. Gfrimma. Auf einer Bank h der Nähe drt WiesenthalS schoß sich der 31 Jahre alte Färber Fritzsch zwei Kugeln in -den Kopf. Er starb kurz nach seiner Aufnahme in's KrankenHaus. Leipzig. Hier hat der 28jährige Steindrucke? Reichelt seine 74jährige Schwiegermutter erdrosselt, um wenises Geld zu ?auben. De? Mö?de? ist flüchtig. . Obe?thalheim Die etwa 12jährige Tochter desGutsbesitzerS Winkler ' hatte daS Unglück, unbemerkt in den zur Zeit angeschwollenen Dorfbach zu fallen. Erst am anderen Tage fand man die Leiche des unglücklichen Mädchens. , Z i t tau.' Ein hiesiger Militärarzt hat in Folge einer Verwechslung Carbol getrunken Der Unglückliche pard kurze Zeit darauf. . ' . t Ov&fitjTioiitlixxtn BTIt, D a ? in st a D t. ForstassessorSchenk, der Sohn des Justizraths Schenk, begibt sich in diesen Tagen nach Amerika um an die Spitze der Verwaltung der ausgedehnten Waldungen Vanderbiltö zu' treten. Er bezieht dafür ei Gehalt, daö ein preußisches-Minipergehalt noch weit hinter sich läßt. K a st e l. . Die-Schiffswerft Ruthof hat' von. der japanischen Regierung den Auftrag, erhalten, j&ie. Oberleitung . zur Hebung der in verschiedenen Häfen gesupkenen ..und. erbeuteten chinesischen Kriegsschiffe, zu übernehmen. Ferner hat die Firma .den Aufträg.erhalten, nach deutschem Muster to, Japan mehrere stattlichel Schiffswerften, zur Erbauung von Kauffahrtei-, Last- und Kriegsschiffen einzurichten. Herrn Rutyof ) und r seinen .Arbeitern wird freie'Fahrt. nach' und von Japan zugesichert. ' Die . Verhandlungen werden durch.' die '.japanische Gesandtschaft .in Berlin geführt. Die hiesigen LandWirthe und 'Vächter haben s. Z. das KfeiSämt gebeten, . die , Raben ..und Raubvögel abschießen ju dürfen. DaS Gesuch ist nunmehr abschlägig beschieden worden. ..... ..Mainz. In aller Stille feierte Herr Dr E. -Vierling sein 25jährigeS Jubiläum alS - Arzt' deS' hiesigen St. Vincenz-' und, Elifabethen-HospiwlS. &klnp1dlhl . Berg z a.b e r.n. Der . Geschäftsmann' Friedrich' Wilhelm Klein ' von hier, welcher zugleich eine Wirthschaft betrieb, ist. in Konkurs gerathen. Die Schuldenlast soll eine beträchtliche sein. Man spracht' von, etwa 35.000 , Mark Passiva. Viele Wittwen, die demKlein ihr Baarvermögen zur .Anlegung anvertraut, hatten, daS zum Theil ihren einzigen' Unterhalt bildete, beweinen ethebliche Verluste.., ., . Frankenthal. Die Strafkammer., verurtheilte . dieser Tage ein Rabenelternpaar:. den 32jähr. ' Fadrikarbeiker. Adam Trennhäußer und dessen ssräu in LudwigSbafen a. Rh. wegen brutaler Mßhandlung ihres unehelich geborenen Mhrigen Knaben zu je 5 bezw. ? Monaten Gefängniß. Nittenau. , . Gelegentlich deS jüngsten . Jahrmarktes' wurde von 'hieligen Stunhauern eine größere Rauferei '.begonnen.. welche einen derartigen Verlaus ,nahm. . daß zur. Unterstützung der Sicherheitsorgane - die Feuerwehr alarmirt werden , mußte.. .Viele mehr oder minder schwere Verletzungen-wa-ren das. Ergebniß des .JahrmarktverVW,M? . ,jiusjww . .., fc . ' Speyer.' ' In ' Pfalzer Kteisen ' wird die Erritung eines großen OiZ-

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Vergnügungen im Freien

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57. JIK0BS. OEL den ersten Platz ein als das beste und sicherste Heilmittel. . . .

marathu'rmes . tnit dem' Reliefbildniß des Kanzlers auf einem unserer schönsten . pfälzischen Berge, etwa auf dem Drachenfels, angeregt. Domprobst Andreas Daufcher ist gestorben. Sein Begräbniß war eines der großartig, sten, die wir hier seit Jahren gesehen. 0ail. München. Der. Königliche .Oberhofbaüdirektor a.'D. Georg von'Dollmann ist dähier nach längerem Leiden verstorben. Oberhofbaudirektor von Dollmann ist weithin bekannt als der Erbauer . der Königsschlösser In einem Waggon- ,m Bahnhöfe Starn berg ward ein Pöswspirant erschossen aufgefunden; Selbstmord , st zwelfellos. - . . Augsburg. Das Schwurgericht verurtheilte Ernst Rautach von Rudol stadt der am .19. Oktober v. I. .seine Frau im Hasen von Lindau , erwürgte und in den See warf, zum Tode. BischofSreuth. Hier starb vor einiger Zeit der : t das schlechte Bier bekannte Groblanwlrth' zum soliden Schwarzenthaler. Als ihn auf dem Sterbebette ein ' wohlbeleibter Grenzaufseher besuchte, äußerte er: So lang möcht' i no leb'n, bis mei Sau so foast war, als wia der!- hat's aber nicht mehr erlebt. Geisenf eld. In der Kurer'schen Schneidsäge wurde der Dienstbube Müller vom Transmissionsriemen erfaßt und fchrecklich zugerichtet. Der unglückliche Junge war sofort eine Leiche. HerSbruck. In der Scheuer des jJauern Singer in Hedersdorf wurde ein vergrabener Topf gefunden, . der etwa 1300 Silbermünzen enthielt. Die meisten tragen aus einer Seite ein Kreuz, auf der anderen eine ; offene Hand; einige zeigen eine Jahreszahl aus dem 16. Jahrhundert. Rothenburg o. T. Neulich Nachts ist im MafchinenhauS deSHolzfagewerkeS ' Wirth u. Unbehauen in Rothenburg Feuer ausgebrochen. DaS HauS ist vollständig ausgebrannt. vchweinfurt In einem .Anfall von Geisiesgestortheit hat sich der Stadtkämw.erer Stickchart erhängt. Wochenheim. ' Der - Gutsbesitzer Acker von hier, wurde im Keller seines Hauses erschlagen, aufgefunden. Seine Frau ist als der Theilname am Mord verdachtig verhaftet worden. ' tW&ttniiva Stuttgart. Der frühere VerWalter der kgl.. Hebammenschule dahier, Ludwig . Wilhelm Barth, wurde vom., hiesigen Schwurgericht wegen Unterschlagung und. Urku'ndenfälschung'zu drei Jahren Zuchthaus und bjährigem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte vemrtheilt. Aichhalden. In HinteraichHalden, brannte das . Wohn- und Oekonomiegebäude des Bauern Friedrich Weber nieder. Brandstiftung wird vermuthet. Aulendorf, O.. A. Waldsee. In der gräflich Königsegg'schenBrauerei brach , in. einer Abtheilung deS Brauereigebäudes, .welche von anderen Gebäuden durch Bandmauern abgeschlössen war, ; Feuer aus, wodurch diese Abtheilung vollständig ausbrannte. . - Heilbro nn. Der -Obermaschi-nenmeister Bürkle von Aälen ist . auf dem ' hiesigen Bahnhof von Puffern zweier Güterwagen, - zwischen denen er daS Geleise überschreiten wollte, erfaßt und getödtet; worden. . R a v e n S b u r g. . Vor . dem Schwurgericht würden dieHukmacherswittwe Lisette v.Riß von Biberach wegen Mords, und Joseph Rehm, Fabrikarbeiter von da, wegen Anstiftung .zum Mord zum Tode verurtheilt.. Die Mutter der Riß erhielt 12 Jahre Zuchthaus. ,,, ttatmttiou OZolesale-?ntse. oroeerieD. LuSn: Varter tz4.96. öutn gelber $3.65. Gewöhnl. gelber $3.S4. Kafitt: geröft. ann, Lion und Java 21. 7Se(ink0Pfd0n) Capital 21c Pilot 21c skota20e . vrazll isze Vetr.epfel7ic ' m firjic). 14e . j . Cormthen öc . ' Vftaumen IKt 1 NvrUosen9Xe Fracht und Sease. . OedfelperFaß tztLSEitronmperifteZ4lX) ' Oralen per Kiste Z3.7S raut per Faß $2.50. viedelup9aßZ2.75 ; i!übm per Faß 5160 . Oohnen per ushel ZZOO jffeln per Bushel 80c. Oüßartoffela per Faß Z2.75 - ehl. - Ointer.Oeizm pat.tz4.lX) ZMjar.Ochen pat. 40 ; Ointerertra tz20 : OevöhnIKZeS tzl.7 . 5! 1 ' iy 1 ?310 ; tert tz5.75 . . . Dttttfi Ciir uyd OtflflifL . , j. . ' . , , t CrüMt Cjctrirs 10c t.x, V.,tttzloc '

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