Indiana Tribüne, Volume 18, Number 218, Indianapolis, Marion County, 28 April 1895 — Page 5

Wechsel-Jahre",

. i . . , . . ES giebt rm Leben der Frauen txxtt LenodeM chen dem3S.und55.Jabre. 'vklche ew dedeutendeS Ereigniß in deren . U4,lrU sven is ein oeren mua uno unDyeu ausuoi. Dieser Zustand greift in einer ganz besonmcu,uagCnuC Baa4c tnhMrbnAMa am v v CTtMfitAM i y tc ivcu yn.cuiuu uu uuuic ijuuuivuyc MagenS, der Leber, Nieren und deö Her zenS ausschließlich durch daS sympathe tische Nervensystem kontrolirt wird,so ist eS leicht erklärlich, weshalb Frauen väh rend dieser Periode soviel durch die Krankheiten dieser Organe zu leiden haben. "Dr. Schoop fand, daß Leben und Sraft uf NervenstSrke beruhe und feine Arznei .Wiederherstetter ist eine neu ent deckte Medizin-, welche diese Leiden heitt durch die tjinnnrlung auf die Nerven, welche diese Organe kontroliren und vo die Ursache dieser Leiden zu suchen ist. " Diese Arzttei ist eine anerkannte Wohlthat kür leidende Frauen und ein Versuch wlrd solches beweisen. Dr. S ch o o p'S ,W i e d e r Hersteller ist kein .Nervine mit wel chem Namen giftige Nervenremitte! bezeich 'ttt erden und welche gewöhnlich da Leiden nur verstärken, sondern eS ist eine Medizin die zurKrästigungundErNSHrUngdeSgeschäa teu Nervensystems beiträgt und dadurch die i...W.4M. ITiaAm Ä mYttf tiucuwiujtii uuyiii i ""' . - . 1 . . . . . lu tl. ja potljCira ccer rrunc frr ttt Tui i ä r - s.-T I i.r. ajoop weg! weiser W Gesundheit' fiSV

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Wechsel yahre-enthält. i ie oueile iix in Prinzevsorm gearnebst Proben, werden an reitet und zeigt auf den miederartig

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!Üiv?i3 ve -r ' iTi i t Tr. Schoov. Ä0L 9, Raciue..WiS. Der Owen Elektrifche Gürtel heitt WiZOätez v , FsKrs - ' i. m&sm 'WAV 7(1 m Rheumatismus, Neuralgia, Nieren- und Leverleiden, Schwäche bei Männern und Frauen, Nückenschmerzen, Magenleiden wie überhaupt alle Krankheiten, die durch Elektrizität' heilbar sind. fferderbt - Euren Magen Nicht durch Gebrauch schädlicher Drogen. , - Wir garantiren, daß der elektrische Strom sofort bei Anwendung gefühlt wird. Wir sind ein altks und zuverlässiges HauZ, ,7 "Hunderte von Kranken die wir von den erschledenstcn Leiden heilten, legen Zeug niß ab von der Wirkung unserer elektrischen Heilmittel. Während vieler Jadre stellen wir die so berührte Owen Elektrischen Hcilvorrich tungen her, welche Tausenden von Kranken zur Gesundheit halfen, wo Medizin fehl' schlug. ,Unscr Elektrischer Gürtel mit elektrischem SuZPenforium wirkt wohlthätig in allen Forcken von Schwache. W,n.ch.Nrkmukud,q.q.mh. wenu2!yr urky vtktlrttak gey ve i t? .an mta.vmv Os," hrrfiRsftriif5t nefc werde licher Schwäche werden gebessert und ge heilt. , Unser großer deutscherillustrirter Katalog, Welcher Tankschreiben von Geheilten und sonstige wertvolle Auskunft enthält, wird gegen Einsendung von 6c an irgend eine Adresse verschickt. ESwird deutsch e l.'j.X ' Ki..f..f ii am IU fr.! IjtipiUJCll. VUUUU11V1I li UU Wir fabriziren auch die ersten und vorzüg .kchsten elektrischen -ÄLndagen zur Heilung von Brüchen. 2f gröbte ktabl!ks,n,t der Welt für .lektrische Httmitt,l. M 0YEII ELECTRIC BELT A1ID APPLIAIiCE CO., 201-211 STATE STREET, 9it ml. CHICAGO, 11X9, Denkewalter Springs. espercer, Jndiana. . Ctttttarluat, 8nttv'it Wasserhkilslt. dtlitturott, HZeiuttkurrr. SiderheilstZtte ' u, Ueiveuden cicn tnufo$in. VrR pekte . ratik. Au ff. Hauff's Bäckerei und Conditorei, ioi cr.sss: i.w.,. . k,, fiuÄn für Aoöttiten uüb soSiae ettlicbkeiten. Gute ,-,- - w u . 1 r " - i-- ' fc MÜfirn( u V r

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Die , Mob fculdwi zur Zeit Kr r. .w raM4i C!Ea&&v HiF ViUJWCH VI t vnd Gediegenheit; ihr Hauptaugenmerk Z, 0 nS MlTm a. et. während die weiten Röcke in den meistm.Fällen ohne Garnitur et T,5M rnM sftT zch angebracht, so erscheint sie st einfachen vertikalen Linien. 1 ' m. r rr e t i i t- r r . TNt.l iCnC 4hM r4i uiujuuitu jttgi uuiy ui fc. itMtr:' n i c? vtn ijuQqtn .onumen, von oenen tfi gur r ÖU schwarzer Lyoner Seide und reich mit Zeit decorirt ist. fallen Jettketten in abgestufter Ordnung auf den Rock. he?. weder; ein hübsches, ' kegelförmiges Jettornament legt sich auf den Einsatz auS mawenfarbenem, plissirtem . Seidenmusselin, dem sich ein gleicher Steh kragen anschließt. Recht sommerlich, doch auch für kle! uere Gesellschaften passend, erscheint Figur 2: das hübsche Kleid ist aus he. 'liotropfarbener i Seiden-Etamine ge fertigt, mit cremefarbener Gulpür spitze und zum Kleide passenden. Schlei fen garnirt. Die Spitze bildet am Rock zwei durch drei Tollfali'en'eingeschlassene Einsätze; am untern .Rande zeder Falte ruht eine flotte Rosettenfchleife. Der Spitzenemsatz an der Taille ist gleichfalls von nach unten sich derschmälernden Falten eingeschlossen. Die Taille ist von einem . Gürtel umgeben. f .tfi1 wuyuwö ium. uu ,t r ' m . j. J? SÄ Ä ? mit Vll, UiiV ititiW Vli vw einer Schleife geschmückt. Vornehm wirkt das Kleid Figur 3 rus alummmmarauem ,Wgllenstoff mit Kragen und Gürtel auS' altblauem Sahn: die Taille zeigt vorn einen ioifren Aussckinitt. der ebenso wie der m w tj 5 yvnv vwii uvtwifc vvivv ki My aus cremeiarucner uioure pl? ar - r r. u. ri-iL. bildet ist. Schmale graue Marabu. ftansen begrenzen die Emstke. wah no oeroes oue-, nocy ourcy nige - i j c rn . . - v..jt .! r 1 w m rr" t n n ZsalttN nnge qto en? i t. aatue , r. 1 1 l ' rl ' ln J.m klilUIM4ilMMlMX V.tt im Gegensatz zu vorit, straff im Gür . . c . 1 ' tel versHwinoei. , 5ixi reckt ' fescheZ . Friihiahrikleid zeigt Figur 4; tS besteht aus dlauem .' " .? . .1. a..., ... mit einer uene na vicvci dunkelblauem Sammets - Die letzteren fintfit- tmim 'kalben ??oll breiten Stossstreifebegrenzt 'und' mit 'blanken kuvferfarbenen ' Mekallkaopfen 'ae

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schmückt. We Weste, ztlgtdrei Reiffen solcher' Knöpfe,- während". die losen

Jackentheile wie die - Ausschlage mit Stosfstreifen besteppt sind. Dem Jäck chen schließt sich ein breiter Kragen, der den glechen, Schragstrelfenbesatz hat, sowie ein Mediziskragen an; die Keu lenarmel haben am Handgelenk, wie ersichtlich. Be.sak von Sammet und Knöpfen. Für junge Mädchen sehen wir eka allerliebstes leid tn Figur 5; es be ehr auS blaucanrtcm, englischem üollenstoff und wird durch einen mit langer Schleife geschlossenen Sammet gürtel zusammengehalten. Ein Steh. kragen, sowie ein großer, vorn auseinanderstehender Kragen auSSammetl vervollständigen das fesche Cg. stüm. Ganz reizend ist der Anzug Figur 6; er eignet sich sowohl für junge Frauen' wie für junge Mädchen und besteht auS Wollensatin in der Farbe bois de rose . ' Der Rock ist sehr weit und mit Tütenfalten, die Taille dlusensormig auö weißem MoirS ge arbeitet, drei mit kleinen flachen Knöpfen aus weißer Serde geschmückte Tollfalten aus Wollstoff., aufliegen. Gürtel und StehkraKen -bestehen '-aus Wollenstofs Der Rock 'ist mit Patten auS Wollensatin ga n:rt, die mit weißem Moiw gepaspelt und in ersichtlicher Weise mitt Knopfe?, geschmückt sind.' ' ' ' ; Des Musikers Ohren. Humoreske von Georg D. Schl.l Unter den jungen Leuten, welche auS dem Kasernenthor traten, befand sich Einer, welcher abseits von den Anderen gesenkten HaupteS dahinfchritt. Seine Gestalt war' in emen weiten Mantel gehüllt, und unter dem Sammethut quollen blonde, lockige Haare heryor welche, über die Ohren hinweg auf seine Schultern herabhingen.' Reinhold Wagener, talentvoller Vto nist die Zierde der Salons in Berlin.. war sehr unglückuch. Wie konnte man ihm aber zumuthen. daS' rauhe Kriegshandwerk auszuüben. Man-'-hätte? -doch wissen - müssen, daß eiste zarten, wohlgepflegten Finger, ge chult 'ein Beethoven'sches Adagio mei Perhaft' zu' exekutiren, nicht dazu ge schaffen waren, das Gewehr zu umllammern. ' .... Und seine Locken, ein Schmuck, wel cher tinem Aeußeren denjenigen Nimbus verlieh, den-seine. Künstlerschaft recht? fertigte. - seine Locken,- welche,' wenn er dem Bechstein himmlische Töne entlockte, durch ihre , bald zuckenden und zittern? den, bald pendelnden Bewegungen, gleichsam als Barometer seiner Empfin pungen, die Porgönge in sejrier Seele ynzeigten sie sollten fortan nicht weh? sein Haupt umwallen? ' : Unter diesen Betrachtungen, betrat. Remhold einen FriseurLaden und, sich in einen Stuhl niederlassend,- sagte er i Jch möchte mir die Haare abschneiden. lasten." . : i Ni,N,Zt Kt ß?lnd,n w,ni?-. p0 V uv y j , ( fragte der höfliche Mensch, welcher schon mit kundiger Hand ReinholdS Kopf be .. ,, Tl. ! 11 mylt oane, woraus oer mnae unnier. nährend sich Falten über sein? SNry ' v t.i i. ... 1 "... , eaikn. oem izungllng oeoeuieie, cas e? Soldat sti und sich daher ' die ßc;3te t . . in..!tl fjf... W... f -8fi j 1 fff:' kurz, mullarlscy sazneioen lanev müsse.S..L.L t. L.fsi w ci M lcgrnurncuc oer itiaaio cer ;ana stlkvoll und gnss Mit teumftt Lun zur Scheere,- -unter deren ' öewaltiaen Stteiaen xroae au? oae ur-Erde reraonel. ' . . .i . - - Nemyolo vatte, um dem grausamen Tbun des Menschen mcht' zusehen, zu müffen, den Blick nach unten gerichtet Erst fllS er dje Wprte deS Haarkünstlers? So, . yanle sehr, v mem Herr, ve nahm richtete er sich auf.' - Doch sosorh r w r ls 1 - . tfi.t iani er rol.eo.er in ijrne yoryerge xci lung zurück, denn was er da' im- Spie c.el aefeben hatte, überwältigte ihn. Zischt 'iir seines schönsten ZtzchmuckeS pg? er beraubt. nem vdn der Hülle ent blößt. welche sie bis jtdt gnädig be beckt ' hatte. ' präsentirten - sich ihm ein vagr' riesenhafte, vom Kopf abstehende Ohren. - Also darum hatte seine schönheitS liebende Mama dem Wuchs seines Haupthaares schon in seinen frühesten ttinderjayren keinen Emhalt gethan. So konnte er' nch ja vor kemem Be kannten sehen' lassen.--. Seine Ohren würden die Aielscheiben l ihre. Spottes

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sein.' ' ' VöllstLndlg' gevrochen erhob er ilr r V 7i- r

siq rief leuszeno, zamie uno verließ oie Stätte' seiner- Verunglimpfung. ! Er eilte semer Wohnuug. zu. er rannte, stürmte, sauste dainin.'.dem Glauben, die Leute müßten mit - Fin' gern auf ihn zeigen, sich über ihn. lustig machen. : ;.'."" In seiner Behausung anaelanat. zeigte ihm- der -Spiegel wieder' Viese entsetzlichenOhlen. ' Es . klopfte. Er öffnete; der Postbote reichte, ihm einen Brief. Reinholds Gesicht heiterte , sich auf. Diese zierlichen Schriftzüge wirkten wie Balsam auf sein gequältes ! 'Hirn. Hastig öffnete er den Umschlag.' Der selbe enthielt einen Brief von. semer angebeteten Cousine Wally, ,n welchem die Letztere ihre Sehnsucht nach dem Gellebten ' hinter Wunsch ihre? Eltern, ihn bald i.. liform zu sehen, verbarg. ' '-?-- Der Gedanke an daS gellebte Müd. chen hatte Reinholds Stimmung auf. geheuert. Lustig pfelseud spazierte rr im Zimmer umher. Da streifte sein Blick den Spiegel; sem Gencht dernn fterte sich von Neuem:' "Aber das war ja unmöglich. So konnte. er ihr. nicht vor die Augen treten. Sie wurde ihn' auslachen.' ' Doch ' was ' war ' zu 'thun? Gabs keine 'Hilfe. :- t ' Remhold trat vor den Spiegel und drückte mit den Händen die Ohren an den Uopf. DaS sah ja ganz passabel zus. Warum waren sie nicht immer so? '' ' :- ' -Halt! Em Gedanke schon ihm durck denKopf. ' Ankleben! Fischleim!' Nein. Mastlil . Das war det intensive Klebet Üoff, mit welchem er sich zum letzten Künstlersest einen' Bart geklebt hatte, den er nachher nur mit Mühe wieder entfernen , konnte. Sollte 'dieser Stoff nicht auch ein Paar störrische Ohren zwingen. j :,; -t- ' Gedacht gethan. Er holte ein Fläschchen auS dem- Schränk' hervor-. bestrich mit der darin enthaltenen zähen ir.t?..:i vl t.:i cxvi. v rt tjiuiynu yic ynucic tjiuu)c oer Uf)l Muscheln, drückte dieselben' fest an den Kopf.und siefcW ste klebten! iHurrah! Er war gerettet.'? An einem. der nächsten. Abende nach Einkleidung der Einjährige ' öand Reinhold in deS Königs Rock, und ban ker Erwartung vor der Eingättgsthür - ju des Onkels Wohnung. ! 1 Er wurde mit emem freudigen ..Ah !, empfangen. Man bewunderte .ihn. und besonders der Onkel als Major D. gab wiederholt feiner' Freude über die Veränderung von Reinhold 'S. Außenseite kernigen Ausdruck. Die Tante war besorgt, und Wally war selig, den Geliebten in lhrer Mühe zu haben.- ' - ' . - '.'-':" ; Die Stlmmunq der Vier war vor trefflich und die Fröhlichkeit i erreichte ihren Höhepunkt, als Remhold! aus Wunsch der Damen ein Beethoven'scheS Scherzo spielte: ' ' An den Flügel gelehnt, welcher m dem an den Eßsaal stoßenden' Musik' zimmer aufgestellt war, stand Wällh während die Eltern, die am Tisch sitzen geblieben waren, durch die offene Thür den herrlichen Tönen lauschten. 7! .' Remhold hatte geendet und Wally, welche' jedemTon' mit Bewunderung gefolgt war, konnte ihre Gefühle nicht länger bemustern. Ele schlang lhre Arme um den Hals des Geliebten, und drückte emen verstohlenen, aber herzhaf ten Kuß auf seinen Mund. In diesem Augenblick verriethen des OnkelS Lnar. rende- Stiefel, daß derselbe sich ibtni orn r-m ' ' .'.:. . em rt. e r 'lusilzimmer nayerie. Wauy suyr n. scyrear zurück, und nun geschah etwas Entsetzliche!. Die angeklebteOhrmufchel, welche -Wally's Arm gestreift: shatte-,! loste sich und schnellte, wie durch Feder. kraft getrieben, vom Kopfe ab.Remhold war wie vom Schlage ae troffen.' 'Das Kritische der Situation wurde ihm sofort klar; er sprang auf,' ergriff, durch den. Vorflur haftend. Mütze und Seitengewehr und stürzte wit dem Rufe höchste : ZeiN .kein. Urlaub" die Treppe hinunter, hmauS tn'S Freie, Onkel, Tante und Wally verblüfft zurücklassend; det Onkel ent schuldigte schließlich daSLenehÄen Reinhold's mit der Pünktlichkeit eines Soldaten, und Tante, und Waüv be ruhigten sich. Der wahre Grund blieb unaufgeklärt. In Folge seines. Mißgeschicke?, war Reinhol vorsichtig geworden. Er fe lelte besesnerr-späteren seltsnerenÄe suchen dessen, üngeachtes seine '"Ohren) aber er setzte den, allju stürmlsLleh ro vngen von Selten der eliedteu Uü prten! Widerstand .entgegeri lirz$ oeenocier. littrarzeir . oer. unoemrre, ?IlToa ifirttinrnh.,TO4 f.l-ftAi v i vriiin: . r .' rs P 1 : Der.' Professor' Remholhl Waqener. traulichen ttctmwfrner. Nhdthmtfü wiegte er sem l5enumvallttZ.QauVr? wöhrend . seine ' junge 'hlühendeFra l. emen kleinen pausbäcklgen Vuben aus den "'Knieers schaukelte, ' 'Sfein&G, sagte, die letztere. PlöM.dk5.vch??kiLkn brechend, t$ vi.ft a$:foirtttlö . . mr M t , . unier Zlznge o aypeyenve yrerz ya, dai ver.wächst sich vohloch s '.Vtel. leicht, mein Schatz, vnd wenn ntcht sagte Reinhold lachend, so muk man sich zu helfen vissen ;- und nun endlich erzählte er th?. aus welchem Grunde. ' stft.V. '1.1:.' IW1. !liat.r..l am noeny lemes nnlllsoeluqes als Einjähriger' äu Onkel SchwiegervelerH Wohnung flüchten mußte. ' So. wie Remhold an rnefem Abend, ist wohl selten ein Professor 'älUgtlächt worden. in . grau O. Walsch hat n 8& b:rei und WasÜKatt am ältenÄlaize. No. 17 ceel e.x.t neu eingerichtet, Qe ' . r r . Z Nyeren uunoen nno eriuql vorzusSrecheI k Bedienung, prompt und preise billiger U fon P )

Lehrer t an erochschul? skr- LlnQ saß' an einenr schn;:stZLerischen 'Qlnter abend' in ein, '-Vartiwr. ' veiticft: - n

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Frau JULIE L. WYMaW. i ! . Frl. GERTRUDE MAY STEIN, Jl, FrlVROSE 0TE7ÄRT,J M

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