Indiana Tribüne, Volume 18, Number 218, Indianapolis, Marion County, 28 April 1895 — Page 10

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Langlebigkeit

Von Prof. Dr. L. Büchner. Wenn der Pfarrer Kneipp seine öffentlichen Vortrage mit der Behauptung einzuleiten pflegt, daß die durchschnittliche Lebensdauer der Menschen in der Gegenwart im N!!ckg.ang begrifsen, und daß daran die unnatürliche Lebensweise derselben Schuld sei, so beweist dieses nur, daß der Redner mit der wichtigen Wissenschaft der Lebensstatistik ebenso wenia- vertraut ist. wie mit den Grundsätzen der WissenschaftIichen Heilkunde. Ganz im wtgentlzeil ist es eine feVtebende Thatsache, dak die durchschniltliche Lebensdauer .im ter dem Einfluß der Civilisation und verbesserter Lebensumstände, sowie der ZZortschritte der medicinischen. Wissensckaft im steten Steigen begriffen ist eine Regel, von der vielleicht nur sebr vereinzelte Ausnahmen in einzelnen Ländern beobachtet werden sonn ten. Dagegen sank onspieiswelse die iäbrlicke Sterbeziffer lauf 1000 6m. vohner berechnet) in verschiedenen Perioden der fünfziger bis ' neunziger' Jahre dieses Jahrhunderts in Eng land von 22 auf 17; in Schottland von 20 auf 13; in Dänemark von 19 auf 18; in Schweden von 19 aus 16; in Oesterreich von 32 auf 27; in Ungarn von 35 auf 31; in der Schweiz von 25 auf 20: im Deutschen Reich von 29 aus 23: in Vreuken ebenso: in den Riederlanden von 24 aus 20; in Belgien von 22 aus 19; in Frankreicy von 23 auf 21: in Italien von 29 auf 24; in Baden von 23 auf 24; in Hes sen von 25 aus 21 u. f. w. 'cocy vm auffallender wird diese Zunahme der Langlebigkeit, wenn wir größere 'ge schichtliche Perioden mit einander ver-' gleichen. Denn während im Mittelalter die durchschnittliche Lebensdauer aller Menschen (vom Tage der Geburt an gerechnet) mit der ungesahren 3ayl von einundzwanzia 5iabren bettichnei oder berechnet wird, erhebt sich diese Zahl m der Gegenwart im Vroven und Ganzen in den civilisirten Ländern auf beinahe das Doppelte oder auf 39-10 Lebensjahre (genauer aus 35 40 für Männer und 3342 für Frauen) in England mit seinem - . vn w a. günstigen Klima und dem oyislano semer Bevölkerung noch um einige Jahre höher. Allerdings sind die SterblichkeitSnachweise aus der sinste ren Zeit deö MittelalterS meist mehr oder weniaer unsicher. Dafür besiken wir einzelne sehr zuverlässige Angaben aus einzelnen Orten, welche das angeaebene Verbältnik in vollem Umfange zu bestätigen geeignet sind. So liegen aus der Lstadt unv dem an:on Mns sehr genaue, ' seit vierhundert Jahren gesUhrte Todtenregister vor, aus denen hervorgeht, vcfc dort im Jayre ivvv die mittlere Lebensaussicht oder allge meine Lebenserwartung, vom Tage der Geburt an gerechnet 22 1-2 Jahre be trug, während sie im Jahre i& ve. its aus 40 1-2 5abre. also auf bei. nahe das Doppelte gestiegen war. Noch mehr aber als verdoppelt haben sich das selbst wäbrend obiger Zeit die Lebens aussichten der kleinen Kinder. Denn im sechszehnten Jahrhundert starben in Genf von einhundert lebend Gebo renen rm ersten Lebensjahr nicht we niger als 26, während im siebzehnten Jahrhundert 24, im achtzehnten 20 und im neunzehnten nur 12 starben ! ?kn England baben sich nach dM Statistiker Mnlaison die Lebensaus-, sichten der Bevölkerung .mit der Zeit derart gebessert, van im urazjcynnr ieder Einwobner VX Anfang des ge genwärtigen Jahrhunderts die Aussicht hatte, acht Jay langer zu lesen, ais er sie im Anfang des vorhergehende ?kabrbunderts gehabt haben würde. In Frankreich betrug die mittlere Lebens. dauer nach kaltyieu vor oer groven Revolution 2329 tohtt. während sie sich 1835 auf 3233 und 1873 1 m n. (V V V. . 9 1 1. siC aus dös) yoo. jin Nlttvcvun ben am Ende des voriaen Jahrhuaderts iu Frankreich von zehntausend lebend Geborenen . mcht weniger als 1205 in dem Alter von 0 bis 5 Iahren, während gegen die Mitte dieseö Jahrhunderts dieselbe Zahl sich aus beinahe die Hälfte, d. h. 673 redueirte. n Schweden starben um die Mitte des. vorigen Jahrhunderts nach Westergaard von 'zeynttuieno censcyen jährlich 274. nach der Mitte dieses Jahrhunderts (1861 75) nur 195! Aehnliche oder gleichlautende Resul. taie lieben, sick aus fast allen civilisirten Ländern beibringen. Dieselben zeigen unwiderleglich, daß d Zunahme der Clvllrsatwn, nuy: yerar-minverno, sondern hebend auf die allgemeine Le bensdauer einwirkt. Dieses stimmt auch vollständig mit den Erfahrungen, welche man im allgemeinen über die Gesundheitsverhältnisse und Sterblich, keit der sogenannten Wilden oder Raturv'ölker gemacht Hat. Dieselben sind verheerenden Krankheiten aller Art in einer Weise unterworfen, welche civilisirten Völkern mehr oder weniger un bekannt ist. Ohne Zweifel hat daö wilde Naturleben einzelne Momentes welche unter. Umständen sehr fördernd auf die Gesundheit und erhaltend aus das Leben zu wirken im Stande sind, so namentlich die Einwirkung des Genusses freier und reiner Luft und der Einfluß frühzeitiger Abhärtung gegen die Unbilden der Witterung, während es andererseits die großen VortheUe entbehrt, welche die Verbesserung und Regelung der äußeren Lebensumstände durch die Fortschritte 'der Cultur und Civilisation mit sich führen. Die siehenden Klagen, welche man in den Schriften undReden so mancher LaienHygieniker über den nachtheiligen, Ein fluß der Verfeinerung der Cultur und Civilisation auf Gesundhell, und' Le. densdauer' beaeamt. sind um weitaus ärökten Tbeil unbegründet; ' Je znebr

ver Mnsöy'eL kernt' skch gegen die die' . i r f . r re'.-J1

len Mchlyemgen oorr scyaoncyeir zw slüsse der äußeren Rahir durch Ver besseruna von Wohnung, Kleidung, Nahrung, durch bessere Erkenntniß der Natur und der Ursache ver Krankheit, sowie der Art ihrer Bekämpfung, durch die Fortschritte von Kunst, Industrie und Wissenschaft zu schützen, um so besser muß er auch im Stande sein. fern Leben zu erhalten trotz der großen und , unleugbaren Nachtheile, welche anderersnts das civilisirte Le ben, namentlich das Äusammenge drängtsein so vieler Menschen in gro ßen Städten ode? das fieberhafte Ja gen nach Erwerb und die angestrengte Arbeit unter mitunter höchst ungunrn gen hygienischen Verhältnissen mit sich fuhrt.' Wer aber über diesen Nachtheilen die weit größeren Vortheile des civilisirten Lebens übersehen wollte, würde das Kind mit dem Bade ausschütten. Freilich sind wir-trotz aller Cultur von dem Ideal einer richtigen Volksgesundheitspflege noch sehr, sehr weit entfernt, und eine große Menge von Menschenleben, die durch bessere Einrichtungen 'hätten gerettet werden lönner. gehen vorzeitig zu Grunde. Es !st 'Ausgabe derCultur und de mensche lichen Verstandes, dem entgegenzuwirken und die moderne Menschheit durch Wissenschaft und Technik dahin zu bringen, daß sie sich mehr und mehr zum, Herrn der ihr Wohlsein bedrohenden Gefahren macht. Die Langlebigkeit oder vielmehr du Anlage zu derselben ist erblich. Wir erben diese Anlage von unseren Eltern, geradeso wie wir Gestalt, Gesichtszüge, Krankheit oder Gesundheit, Tempera ment oder, Charakter, Talent etc. von denselben erben. 'An Beispielen langlebiger. Familien, in '.denen sich diese Anlage Generationen hindurch erhalten bat vorausgesetzt, daß beide Eltern langlebig waren fehlt es nicht. Eines der bekanntesten Beispiele ist d Familie de5 berühmten Philantropen Moses Montefiore, welcher über hundert , Jahre alt , wurde, während daö Mittel aus dem Sterbealter seiner unMlttelbarenVerwandtschaft emundachtZig Jahre betrug oder dasjenige des im Jahre 1873 in einem Alter von 66 Jahren gestorbenen Papstes Pius IX., welcher der durch ihre Langlebigkeit berühmten Familie der Mastai-Ferretti angehört. Die Mitglieder dieser Familie sollen in der Regel bis zu hundert Jahren alt werden. Auch das preußische Königshaus der Hohenzols lern zeichnete sich durch Langlebigkett cus. So erreichte Friedrich der Große ein Alter von 74 Jahren, Friedrich Wilhelm III. ein solches von 70' Friedrich Wilhelm Karl ein solches von 84. und der verstorbene Kaiser Wilhelm ein ' solches von 91 Jahren. Freilich hilst diese ererbte Anlage nue .insoweit, als nicht krankhafte Einflüsse oder Zufälle besonderer Art -das Leben vorzeitig abkürzen. Immerhin ist es in Bezug auf Lebensdauer ein großes Glück für den Einzelnen, wenn er. einer langlebigen Familie angehört. Schlägt er aber dieses Glück durch unpassende Lebensweise in die Schanze so kann ihm auch die Anlage nichts helfen. Man könnte Bücher schreiben über die Sünden, welche in dieser Be ziehung von den meisten Menschen begangen werden. So lange sich der Einzelne gesund fühlt, denkt er weder , i I an Krankheit noch an ksttroen uno betrachtet seine Gesundheit wie einen Schatz, der nicht er ch'övft werden kann. bis er plötzlich zu einer Ueberraschung l belehrt wird und von dem Gegcnthe einsehen lernt, haß' die Anlehen, welche man m der Jugend bet dem Schatze seiner Gesundheit gemacht hat, iin Alter bezahlt werden müssen. Damit' soll natürlich nicht einer . übertriebenen GesundheitShYpochyndrie, wie sie leider häusig genug vorkommt, sondern nur einer - vernünftigen, nach Wissenschaftjichen Grundsätzen geregellen Lebenshaltung das Wort geredet werden. Oberster' Grundsatz dabej'sst'MqMten i- Maß im Genuß, aber ' auch Maß !n der Enthaltsamkeit; Maß in der Arbeit, aber auch. Maß in der Ruhe Und zwar gilt diese? letztere nicht bloß von 'der körperlichen, sondern auch von der geistigen Arbeit,' welche letztere, wie noch schließlich' bemerkt "werden mag.- emes -der - sichersten Mittel der Langlebigkeit ist. - BeiZ dafür ist die bekannte Erfahrung." daß Gelehrte, Schriftsteller' oder i geistig 'bedeutende Menschen, im Durchschnitt ein beson ders hohes Alter 'erreichen. Die, Ursache dafür kann theils in der Stärkung deö OrganK Mi Geistes oder des Gehirns gesucht werden, welches gewissermaßen alsVorstand des gesamm ten snimalenNervensystems einen kräf. tigenden Einfluß aus d!ese57.System und ixlnrit-auf.den gahzen OraanismuS'zu üben im Stande ist, iheilS in der in der Regele mäßigen und. von verständigen .Grundsätzen geleiteten Lebensweise. welche Gelehrte ' und 'geistZg vorzuasweise thätige' Menschen zü.sühren pflegen. . Auch' dle'Hekrschaft.welcht sölche'Menschen mit 'Hikfe'ihres gr'öß ren Verstandes 'über so manche, dezi Leben und be? Gesundheit ncichtheilige Leidenschaften oder" sinnlichen' Triebe auszuüben im Stande sind, oder die größere Vorsicht in Vermeidung gefährlicher Zufälle oder gesundheitS. schädlicher Einflüsse mag ' dabei' eine Rolle spielen. Die Beispiele hochbegabter und berühmt gewordener Gelehrten, Philosophen, Dichter Redner, ' Staatsmänner, Feldherren u,' s; !Y. aus Alterthum, Mittelaltex ' und . Neuzeit ' sin so ' zahlreich, daß man i mit der bloßen Aufz'ähluig 'ihrer Namen ganze Seiten ausfüllen könnte. A?t diese Männer erreichten nicht blos ein höheß Alte?, sondern, lieferten . auch, noch zum Theil in 'hohem Alter Beweise eines ' sortge setzten .geistlge.'Schaffen's,oder'.erhalten gebliebener ff.'istige-laft. '' watz

alles' auf Dle rängsährige Hebung und

dadurch betzlrkte Kräftigung des Or gans des Geistes oder deö Gehirns be zogen werden muß. Denn das Ge Hirn wächst, erstarkt und bildet' sich durch (öeorauch und Uebung zu hoheren Leistungen als den gewöhnlichen geradeso aus wie das Muskelsystem des Hanaroeittre, Turners, wrcqerj, Reiters, Radfahrers u. s. w. .Wenn so viele alte Leute, wie man zu sagen Pflegt, kindisch" werden, so geschieht .r. ! er ... r ' oictt in oer ytegei nur ver. solcyen, welche auch schon während ihres LebenS in geistiger Beziehung auf einem , mehr oder weniger kindlichen . Standpunkt stehen , geblieben sind, während man bei . wirklich geistisstarken Menschen sehr häufig Gelegenhett finden wird. die , Erfahrung ' des Gegentheils zu machen. .Wir leben", sagt mit vollem Recht ein englischer Schriftsteller, der : festen Ueberzeugung, daß ein' Mangel an geistiger, Thätigkeit eine vorzeitige Sterblichkeit im Gefolge hat,.und daß ?ausende. von Menschen : mit sechzig Jahren sterben, welche zehn Jahre län ger gelebt, haben, würden, . wenn sie ihr geistigen Kräfte besser gepflegt und ei nen passenden, Gebrauch davon gemacht hätten." Die Lehre, welche daraus für alle diejenigen folgt, die ihr Leben nicht vorzeitig beschließen' wollen, ' geht da'hin, daß sie sich nicht damit begnügen sollten, ihre' körperlichen Kräfte im höheren Alter wach zu halten, sondern daß 'die dasselbe auch, bezüglich ihrer geistigen Kräfte thun sollen. Gar zu leicht überlassen sich Menschen, die mit dem thätigen Theil ihres Lebens 'ab-. geschlossen haben, einen süßen Nichtsthun sowohl in leiblicher wie in geistiger Beziehung. Wie nachtheilig die ses auf Leben und Gesundheit wirkt, zeigt das Beispiel pensionirter . Veäm ten, für welche die Pensionirung so oft zu einem bald früher, bald später vollstreckbaren 'Todesurtheil', wird." Die damit verbundene .geistige -Unthätigkeit wirkt' nächtheilig und 'erschlaffend 'an das Nervensystem und damit auf den 'ganzeit Organismus.' während fortgesetzte geistige 'Regsamkeit daö' Gegen, theil . bewirkt. -' Der Mensch ist eben ein aus Geist und Mäterle' zusäm'mengesetztes Wesen und muß' beiden', Seiten dieses .WsenS gerecht werden,' wenn er seine' Besrunmung auf Erden erfüllen' und sein normales Lebensende - errei chen wlllmc:denk des tresseirden AussprüchZ Fei richs'des Großen: Das einzig Wi che, das wir auf der Welt . t. . ' n r , ' om ' r ' 't p aoen, !! cus even. , ujux fcyeinr, lg eder vernünftige Mensch es zu erhalen suchen muß." . ' -; ' Pslanzeninstintt. Ueber die staunenswerthe Fähigkeit der Psanzen.' unter den üttgünstigsten Umstanden. Licht, Lust und Feuchtlgkeit durch Wurzelranken und 'Sch'öß linge aufzusuchen, hat Darwins interessante , und ganz , neue Beobachtung gen mitgetheilt. Kürzlich , .lieferte Ellwöod Cooper zu Santa 'Barbara' im Staate Calisornien einenBeitrag zu diesem Capitel über einen in seium Garten wachsenden Eukalyptus-' bäum,' welche an'sWunderbare grenzt.' In jenem Garten nämlich zieht" sich ein alter gemauerter ' Äbzugskanal entlang, welcher rechtwinklig bis zu? einer Steinmauer läuft, 'dann diese! durchschneidet und sich auf der andern Seite weiter fortsetzt. . Diesseits .der Mauer wachst der Eukalyptusbaum, etwa 60'. Fuß 'von dem' .Eanal. entfernt. Da auf der Seite des Baumes das . Mauerwerk, ' welches die Abzugsrinne umschließt, völlig dicht und wohl erhalten ist. so hätten selbst, die! feinsten Wurzelfasern unmöglich zwi-' schen den ''festgefugten Steinen Zugang zu der reichlich im Innern des Canals vorhandenen . Feuchtigkeit sinden können. Aber jenseits der Mauer haben sich mehrere Steine im Laufe der Zeit aus dem Myrlel gelöst,, sind losgebröckelt und haben so daS Innere des ' . Canals. bloßgeleot. , ' ,Cooper machte nun folgende Becoachtung: - ; Im ' Lause von ' etwa zwei . Jahren! lroch . ein Wurzelschößling deS : Euka-' lyptus allmählich nach - der ' Abzugs' röhre, fand. natürlich hier .auch'! Nicht die. geringste Ritze oder. Oeffnung, und wuchs nun parallel mu der Rmne vis zur '. Steinmauer. . . Diese - hatte' .eine, Höhe von. etwa 12 Fuß. Cooper war' eugierig. .ob . der 'lange Schößling etwa, die Ausgabe losen wurde, die Mauer zu überschreiten. DaS wär', keineswegs der Fall.' Die Wurzel et-' reichte' ihren' -Zweck viel einfacher.' Etwa drei Fuß über der Erdk, abseits' von der 'Rinne, befand sich nämlich ein zwei Finger weites Loch in der Mauer. Die Wuml verließ jetzt die Rinne. wuchs schräg an der Mauer in gerader Linie bis zu dem' Loch empor,' ' kroch hindurch und senkte sich 'dann auf 'der andern Seite direct nach der schadhaften 'Stelle der AbzugSröhre, ' wo sie hineinwuchs und sich mit vielen "Fasern fächerförmig , ausbreitete.' ' ES ist bekannt, daß de? Eukalyptus aierig die Feuchtigkeit aufsaugt, westzalo man tlzn auch schon mit großem Erfolg zur Entsümpsung' namentlich in Italien' bei den Ponttnischen' Sümpfen Angepflanzt hat. ; Die Coopersche Beobachtung steht aber biS' jetzt einzig da. .Gesetzt auch. die.. in der Koche .des : AbzugscanalS herrschende Kühle deS. Erdreichs hätte direct . dit Wurzelbildung veranlaßt; wie ist .e? dann' öder' zu ' erklären,-. daß . , diese Wurzel, angelangt. bei dem ' scheinbar unübetsteiglichen. Hinderniß-, der hohen Mauer, .'nunmehr. denkUrzesterc. Weg fand, um zU'de? ersehnten Feüchtig.keitZquelle'. zu . gelangen,' deren 'Dunst doch. nicht - einmal die diesseitige' Wurzel erreichen konnte? ' " -

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