Indiana Tribüne, Volume 18, Number 216, Indianapolis, Marion County, 26 April 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich uad SomttagS. Dle tZgliche.TrtbSne kostet durch den Träger 51 Cent per Woche, die Sonntaa,Tribüne"S Ewti per Ooche. Leide usam 15 SentS der SS Cent per Ronat. Per Vft emtzerhälb der C5tabt ,geschtt in oraHbe,khluug V per lZhr. onui 18 Süd XUatama Straße. Indianapolis, Ind., 26. April 1895. Das Diptyerit'Hettserttm. ' Bei dem allgemeinen Interesse, welles man begreiflicherweise auch in Laienkreisen der Diphtheriebehandlung mit dem Behrens'schen Heilserum tntgegenbringt, erscheint es wohl am ylatze. die wichtigsten Mssührungen viederzugeben, welche auf dem jüngst stattgehabten Congreß für innere Meoicin in München über diesen Gegen stand gemacht wurden. Fast sammtlicke Redner bekannten sich als bedinzungslose Anhänger der neuen Methode; ein Gegner meldet? sich überHaupt nicht zum Wort. Der Kinderarzt Professor v. RankeMünchen - machte Mittheilungen, die für die Beurtheilung deZ Serums von großer Bedeutung sind. - Vom 24. September 1894, wo die Behandlung mit Heilserum .begann, bis. zum 27. Marz d. I. wurden in der Ranke'schen Klinik 130 Fälle eingeliefert. Auch die mit Masern und Scharlach complicirten Fälle wurden injiciri. Sechs Kinder - wurden wegen Mangels an Serum nicht injicirt; von den übrigen 120 starben 24 gleich 22.4 Procent Sterblichkeit. Vergleicht .man diese Serumperiode 'mit den früheren, so ist die Abminderüng ganz enorm, d. h. lie beträgt die Hälfte des Minimums, das in wem Zeitraum von 8 Jahren nur einmal in der'.Münchener Klinik beobachtet wurde. Von den erwähnten Fälleu2b2ten"96 das Bild der echten Diphtherie? bei diesen betrug die Mortalität 18,6. .Procent. .63 von diesen 96.,' Kranken zeigten .bei der Aufnahme in die Klinik laryngostematische Etscheinungen, in Beweis, daß es sich. eist . nur - um schwere und schwerste -Fälle handelt, -. wie denn überhaupt das Krankenmaterial in der Serumzeit denselben Charakter hatte. wie inder früheren Zeit. Aber noch imponirender als die statistische Gegenüberflellung des früheren Verhältnissesior. der Sermnzeit und des letzigen Verhältnisses ist, die Veränderung im klinischen Verlauf der Larynkostenose. . Das Bild, daö die KranZensäle bieten, hat ein erfreulicheres Ansehen gewonnen, und das ist während der ganzen 6 Monate so geölte- ' ben. Das 'Serum ist ein. Mittel, das dem "Abwärts schreiten deS diphtherischen Prousseö vom. Kehlkops in . die Bronchien Halt. gebietet. Die Jnditltm VI. Cf.AltAMm'lt Yi nf tUUVll Ul.-WU ÄiUUjtVWUUV, Vfc 4 V steigende Croup, kommt überhaupt nicht mehr bei uns vor. Nach Ranke's Meinung ; können die mitgetheilten Zahlen sowie ganz besonders auch die klinischen Veränderungen nicht ausZufall beruhen; es ist für naiurwissenschaftliches Denken einfach eine Un Möglichkeit, daß diese , überall nach der gleichen Richtung', deutenden Zahlen auf Zufall , beruhen . können.. DaZ muß eine specifische Wirkung des. Heilserums fein. Schließlich erwähnte v. Ranke, daß auch er schädliche Neben-' Wirkungen auf Nieren, Herz etc. nicht beobachtet habe, die wenigen Störun gen, die vorkommen ', können (Hautaus schlage z. V.), fallen gegenüber der Zebensrettenden Wirkung des Heilserums nicht in's Gewicht. Herr KohtS (aus Straßburg i. E.) ist kein Enthusiast für die Serumtherapie, verfügt allerdings nur über ein kleines Material. Auch kamen die Fälle, die er behandelte, erft.sehr spat und mit schweren Complicationen in die Behandlung, so daß die 'tztwonneneu Ergebnisse, wenn auch nicht für, so doch nicht gegen die neue Methode sprechen. ' , . . j . . Herr C.' Seih (aus München) ü richtet über 140 Fälle und die NebenWirkungen, die er besonders genau studirt hat. Von einem schädlichen Einfluß des SerumZ auf die Nieren kann absolut nicht dieRede sein, ebenso wenig von einer, herzsch'wächenden Wirkung. Auch diphtherifche. Lähmungen kommen nicht häufiger. fiory als '.sonst bei anderen ' Behandlungsmethoden. Sicher sei, daß Ezantheme sich häusiper zeigten; , sie sind aber .'ohne, dauernde Nachwirkung auf die' Gesundheit. Von großen: Interesse ist die Thatsach, daß bei de? diphtherischen Jnfection schon besiehende Krankheiten- (Keuchhusten, Lungenentzündung. ' ' Herzfehler, " Tuberkulose, Knocheneiterungen) in keiner Weise verschlimmert werden auch bei solchen complicirten Fällen war der Einfluß des Heilserums meist unverkennbar. " Der Kinderarzt. Rehn aus Frankfürt am Main faßte sein Urtheil in folgenden Worten - zusammen: ' Wir sieben, ' die frühzeitige .Anwendung vorausgesetzt, vor einem mächtigen Agens, das der Krankheit in wenigen Stunden Halt gebietet und in der Regelten 'Ablauf, deö localen ProcesseZ ohne schädllcheMbenwirkung für den Körper und in 'ptx Regel auch ohne Zuhilfenahme weiterer Mittel ermöglicht. " Die Dauer der Serumbehandlung betrug in der 'Mehrzahl 68 Tage, .buiPzrallelfällen, die ohne Serum bchandelt wurden,. ,ca 14 'Tage. Auch' DrRkhn beobachtete keine üblen Nebenwirkungen. Prof. v..Me'ring (au5cHalle) hatte 74 Fälle-mtt.' Serum .behandelt, die alle am' ersten, oder z'wci:en Tage in'S Krankenhaus, gekommen -sind. Davon warben dier.v dS ist 'tüt Mortalität ! von 5 Proc;nt. Zum Vergleich zog V L l ' y"V T M' wtim oen srnraurais l&tt beran: in diesem .betrug. die' sterblichZeit 30 Procent, im Jahre 1894 biZ in der Zeit, wodie Serumbehandlung
Deaann. 28 Procent, später, wie gesagt, (unter der Serumbehandlung) 5 Procent. Prof. Vierordi (aus .Heidelberg) bat. noch kein entscheidendes Urtheil abzugeben; es sei noch Vieles unklar. Man solle aber das Mittel weiter an-
wenden, weil es unschädlich ist und weil man nichts versäumt, wenn man es anwendet. Prof. v. Norden berichtete über seine Erfahrungen im Frankfurter städtischen Krankenhause. Er hat 81 Fälle mit Serum behandelt: Obgleich die Kranken erst sehr spät, am 3. oder 4.. Tage nach der Erkrankung, und mit sehr schweren Erscheinungen in's ldrankenhaus kamen, hat sich doch die Sterblichkeit von 45 Procent (vor, der Serumbehandlung) aus 23 Procent während der Serumbehandlung vermindert. Eiweißbarnen habe er sowohl jetzt wie früher beobachtet, diese? Symptom tritt ja fast regelmäßig bei Diphtherie auf; -nan darf sich also nicht wundern,, wenn auch bei der Se.rumbehandlunK sich Eiweiß im Harn findet und darf dieses Symptom nicht dem Mittel in die Schuhe schieben. Ferner hat v. Norden verhältnißmäßig viel Lahmungen beobachtet; das kann aber,' wie er glaubt, leicht davon herrühren, daß mehr Kinder bei der Serumbehandlung geheilt werden, . die früher sonst zu Grunde gegangen waren. . Auch dieser .Beobachte.? steh! pnter . dem Eindruck, daß wir w dem Serum ein Heilmittel besitzen, .daö dit drimäre Diphtherie günstig beeinflußt und die Gefahr der Krankheit an den ersten beiden Tagen wesentlich herabsetzt. - In seinem Schlußwort stellt ' der Referent Prof. Heubner fest, 1) daß in der ganzen Debatte kein Redner kine unzweideutige . Thatsache . angeführt hat, aus der hervorgeht, daß das Serum irgend welchen Schaden stiftet; ß) daß der Verlauf er Debatte ein solcher war, daß sich von jetzt an' jeder llrzt fragen muß,,öb,er es im entspresenden Falle verantworten kann, wenn er das Serum nicht anwendet; i) daß sämmtliche Redner, die übe? ein großes Material verfügen, berichtet haben: daß von Beginn der Serumbehandlung an die Sterblichkeit an Diphtherie bedeutendgesunken ist. In Zukunft wird es von Wichtigkeit sein, die Behandlung möglichst frühzeitig . zu beginnen; auch empfiehlt Redner dringend, in zweifelhasten Fällen, da das Serum doch nicht schädlich ist, gleichfalls zu sßritzen.. Ueber die Jmmunisirungsfr.ze ist noch kein entscheidendeS Urtheil von dem Congreß abgegeben worden. Was aber die Serumbehandlung betrifft, so ist das Facit: wir fahren fort! Zur Eröffnung des Nordostsee- ' CanalS. Ueber die imposanten. Festlichkeiten, unter denen die Eröffnung deS Nord-ostsee-Canals erfolgen "wird,' kommen von flut unterrichteter Seite die folgenden Mittheilungen: Mit dem deutschen Kaiser werden mittels SonderzugeS 22 BundeSfllrsten am 19. Juni, 11 Uhr VormittaaS, in Hamburg eintreffen. Die übrigen eingeladenen Gäste wtrden dann bereits in Hambürg fein. ' Die Zahl der Einladungen wird sich auf nahezu 500 belaufen. Außer den deutschen Bundesfürften & t m m 1 weroen Die wl cyaner an der Feterlichkeiti. theilnehmen, deren Machte sich an der Flottenparade betheulgen. Vom BundeSrath sind etwa 60 65 Mit glieder zu erwarten. An den Reichs tag ' werden etwa 15Q, ; an die . beiden Häuser des Landtags etwa 100 Ein ladungei? ergehen. Hierzu kommen noch die.ln der Begleitung der Fürst lichkeitenund Botschafter erscheinenden Herren. .Der Aufenthalt in Hamburg wird sich bis zum Abend desselben Ta zes erstrecken. Um 9 1-2 Uhr AbendS werden alle Dampfer mit Ausnahme der beiden, kaiserlichen Vchten die Un terelbe hinabfahren und vor Schulau und Brunöhausen Anker werfen. Die Hohenzollern und der Kaiseradler", auf denen der Kaiser und die Fürstlichkelten die Nacht verbringen, werden am nächsten Morgen um 9 1-2 Uhr nach Brunsbüttel fahren und gegen 3 Uhr in den Canal einlaufen. An der Fahrt durch den Canal werden 12 bis 14 Schiffe theilnehmen, darunter außer den kaiserlichen Vachten daö Panzerschiff Wörth". 'zwei .Doppelschraubendampfer der. Hamburg -Amerika-Linie (wahrscheinlich Auusta Victoria" und Columbia"), ein Dampfer deö Bremn Lloyd, sowie einige weitere Hamburger Dampfer und einige englische - Admiralsyacten. Die Fahrt durch' den Canal wnd, da. die Fahrgeschwiadigkeit 10 Knoten nicht übersteigen ' darf, länaere Zeit ' in Anspruch nehmen, fo daß die Schiffe erst zwischen 8 und 10 Uhr Abend in der Nahe von Rendsburg vor Anker gehen. Am nächsten Morgen ftndet dort eine militärische Parade statt, an der sich außer den Truppentheilen des 9.&t eneekorpS auch die Marine betheiligen wird. Nach der Parade erfolgt die Weiterfahrt nach Holten?u; die Ankunft dort ist aufUhrWUtagS festgesetzt. Bon Sblnau auSbegiht sich der Kaiser, mit seinen ' Gästen ) nach Kiel. wS'der Empfang der. Vertreter der -fremdenMächte underen -Admi-räle. stattfindet, dieam späten Nachmittag an einem Diner auf der Hohenzöllern theilnehmeni werden. Am nächsten Morgen begibt sich der Kaiser mit seinen, Gästen zur Flottenparad, u der etffZ tZk fremde und 40 deutsche Kriegsschiffe Ausstellung nehmen werden. Te Schiffe werden zwischen Bellevue und! Friedrichsort verankert sein und.zwzr.Ms der einen Seite die auSwärllzenzauf der anderen Seite die deutschen Schiffe. Die Anordnung uUt Ütl Aufstellung der Schiffe zurück, wo söwsZk auf der öohenzollern" eis ach vuk.dem. .Kttseradler"
hat sich yer sZatser. vorbehalten. Nach beendeter Hcr'ftn die Fürstlichleiten rnid "scnin .Ciß nack Süd
und mehreren anderen Schissus Fesktäfeln für sämmtliche anwesenden Gäste, die AdmiraMt. und die Officiere der Marine, stattfinden werdn.. Am 23. Juni wird' sich der Kaiser Voraussichtlich nach Berlin zurückbegeben. Den
Schissen der fremden Kanonen vttwl eö freigestellt, sofort ihre Rückreise anzutreten oder noch in der Kieler Bucht zu verbleiben. Riesen aus der Schuldank. Meranderbütte lScblesien) ist ein Schulknabe 1,73 Meter (ein Meter gleich 39.37 Zoll) hoch, schon eine recht annehmbare Manneshöhe. In Ragow bei Lubbenau maft em Schuler 1,72 Meter. Die Dorfschule in Selbelang, Westhcwelland, .zahlt einen vierzehnjährigen Knaben zu ihren Kostgängern., der 1.75 Meter mißt und 135 Pfund wiegt. Aber über diese Groke kommen zwei Svrönlinae der Neu mark, der Knabe Julwö Stnnbach in Livvebne mit 1.L0 Meter und ein Schüler der , zweiten Bürgerschulklasse in Sonnenburg, Gustav Wcher, oer mit 14 ?!abren aar 1.85 Meter mißt. weit hinaus. Wie bedeutend das Wachsthum m dusem Alter oft !jt. iat eine Eintraauna in das.chultagebuch eines SpreewaalddorfeZ. Dort steht unterm 8. April 1891 : P. Bar 1.65 Meter.- (Geht noch ein Jahr.) Der Knabe war also 13 Jahre alt. Im nächsten Jahre (28. März 1892) ist eingetragen: P. Bar 1.77 (einige Centimeter mehr als der Lehrer!). Der Knabe war also in Jahresfrist 12 Zentimeter aewacbsen. Man siebt. daS Geschlecht der Riesen ist, entaegen der Meldung der Sage. nocy mqi aegeswrben. Die vorstehend . angeführten Beispiele stammen mit einer Ausnahme alle aus der Mark Brandenburg. Vielleicht haben auch andere Landestheile ebeniso lange Kerle auf derSchulbank aufzuweisen. , m ' Türkische Baumriesen'Feinde. Nicht im ganzen Reich der Natur erweist sich jener brutale Satz: Denn ich bin groß und du bist llcin als eine wörtliche Wahrheit. Gar manchmal auch sind die Kleinen thatsächlich mäch, tiger als die Großen, welche ihnen rettungslos unterliegen. Ueber einen in teressanten Pfanzenkampf um's Dasein in den Wäldern von Guiana, Südame rika, wird neuerdings von dort geschrieben: Wehe unseren stattlichen Baumrie sen, sobald sie der wilden Feige, oder Clusia-, zur Beute fallen! 'Letzteres Schmarotzergewächs ist als eine wahre vielköpfige Schlange oder ein Octopuö in der Pflanzenwelt zu bezeichnen. Die Vögel leisten dabei noch , unbewußt Henkersdienst an den Baumriesen. Denn die breiige Masse, von welcher die Samen derWildfeige umgeben sind, mundet dem Geschmack einer großen Zahl Vögel ungemein, und sie tragen die Samen von einem Baum auf den andern und lassen sie auf die Aeste fallen.. Und nun beginnt der unheimliche Kampf. Die -Samen - keimen, ein blätteriges Stengelchen erhebt sich, und nach unten arbeiten sich die Wurzeln den Stamm hinab, bis sie das Erdreich erreichen, unterwegs sich manchmal noch verzweigend. Anfänglich sind die luftigen Wurzeln sehr zart und scheinen nur geringe Kraft und Lebensfähigkeit zu haben. Aber es wird ein förmliches Ungeheuer daraus. Die Schößlinge oben arbeiten sich durch das Laubdach durch, und wenn sie erst einmal in daö Licht gelangt sind, wird ihr Wachs thum gewaltig beschleunigt; die Wurzeln aber sind, sobald sie ben Boden erreicht haben, furchtbare Aussauger, werden colossal stark und treiben nach allen Seiten so viele, sich wieder miteinander' vereinigende Verzweigungen, daß endlich der ganze Baumstamm von einer Reihe lebendiger Reifen um schlungen ist, fester als Eisenbanden! , ' Jetzt gib! es eine langsame Erdrosselung. Der Baum muß Raum zum Wachsthum haben; er versucht auch Alles, sich auszudehnen und seine Fes sein zu sprengen, aber vergebens. Jm mer schwächer wird der Waldriese, sei ne Blätter fallen ab, die Feigenpflanze ihrerseits erweitert sich zu einem gro ßen Buschtoerk, und endlich ist von dem maiestatlschen Baum oft nur noch ein hohler Stumpf übrig, gleich einem verwitterten Gebein eines Schlangenopfers. OerOau einer visenbahn nach der Hudson-Vai. . Die canadische Regierung wird sich demnächst mit den Entwürfen eineS der oßärtigsten Unternehmen, welche seit dem Bau der canadischen Pacific-Bahn )on unseren Nachbarn im Norden geplant sind, zu beschäftigen haben. Es ist. dies daö Project für eine Eisenbahnverbindung voni Quebec nach der fameS Bai, der südlichsten Ausdch aung der Hudson - Bai.die Gründung permanenter Fischerdörfer am MeeresLfer und die Schaffung einer Fischereiflottille.' Zur Zeit kann die Jamesvai nur auf der langen Seereise durch die Hudson - Straße erreicht werden klnd Waljäger sowie Fischer können toegen der Schwierigkeit der Passage und der Kürze der Saison nur alle zwei Jahre eine Tour nach der Bai machen; wenn die Schiffe eine volle Ladung haben, tritt bereits' Frost ein, sie müssen in der Hudson-Bai überwintern und können erst im nächsten Som mer die Heimreise antreten. Diese für bie Waljäger und Fischer mißlichen Verhältnisse sollen 'dadurch beseitigt roerden, daß man die Schiffe dauernd In der JameS Bai ftationirt, dieselben ausschließlich zum Fang verwen, det und die CargoS per Bahn nach Quebec sendet. Läßt sich dieS ermöglichen, so kann" in Zukunft ein jedes Schiff alljährlich zwei Ladungen brinzen, anstatt wie bisher alle, zwei Jahre nur ein Cargo. Bon den Befürwortern des Unternehmens wird beabsichiiat. in der James- bezw. Hudfon-Bat
permanent eine Flottille von 100 Schlf' fen mit einer Tragfähigkeit von je 300 bis 350 Tonnen zu stationiren und die Schiffe mit den neuesten sowie besten Utensilien für die Waljagd bezw. den kZischfana auszurüsten. Visher
haben die kleinen amerikanischen Schiffe, welche meistens aus New Bedford und New London kommen, alle Kwei Jahre aus der Hudson-Bai ein llargo im Werthe von $27,000 bis $47,000 heimgebracht. In neuerer Jeit ist eine bedeutende Zunahme der Wale constatlrd worden, so daß die Waljäger vollauf zu thun haben diirften. Ein Wal von 50 bis 60 Fuß Länge gibt im Durchschnitt eine Tonne Tischbein im Werthe von $7.500 und L0 bis 40 Tonnen Thran. . Meerschweine oder Braunslsche gibt es in der Bai in ungeheueren Mengen und an dem östlichen Ufer hat man 200 Stück auf ein Mal erlegt; dieselben repräsentiren durchschnittlich einen Werth von 5100. Auch an Walrossen ist kein Mangel, besonders häufig finden sich yiese Thiere noroUch von ivcarble Jsland, von wo die Schiffe der Hudson Bay Company alljährlich werthvolle Carqoö an Thran, Zähnen u. f. w. bringen.' Diese Fülle ' an werthvollen Seethieren soll noch vermehrt werden, denn man beabsichtigt, Pelzrobben au dem Bering - Meer nach der HudsonBai zu verpflanzen, wo diese Thiere, nach der Versicherung angesehener Zoologen, sehr gut fortkommen wurden. Von Lachsen, Forellen und anderen Fischen gibt es sowohl in der Bai wie In den in dieselbe mündenden Flüssen geradezu fabelhafte Mengen, so daß sich die Herstellung von Fischconserven wohl lohnen würde. In Betreff der financiellen Seite des Unternehmens sind die Meinungen getheilt. Der Bau der Eisenbahn vom St. John - See nach der James - Bai, eine Entfernung von 380 Meilen, wird, nach den Berechnungen Sachverständiger. ca. $5.000.000 kosten und die Unterhaltungs kosten, werden einschließlich der Zinsen auf $440.000 proJahr veranschlagt. Hierzu, kommen die Kosten für die Gründung der Dörfer mit 3000 Bewohnern, ferner die Beschaffung der Fahrzeuge u. s. w. mit $3,500.000 und die Unterhaltungskosten nebst Zinsen mit $1.000.000. Diesen Summen gegenüber haben die Befürworter des Unternehmens eine Jahresrevenue.von $2.500.000 herausgerechnet und sie setzen, unter Hinweis auf diese Zahlen, alle Hebel in Bewegung, um die Finanzwelt und die Regierung für daS Project zu gewinnen. Otctn Spirikuosenfälschungen. Neuerdings bedient sich unser Acker bau-Departement bei seinem Kamps gegen Nachahmungen destillirter Getränke aller Arten auch eines origwellen Hilfsmittels: Es geht nämlich gleichfalls unter die Getränkefälscher. Onkel Sams Sachverständige 'fabriziren bereits Nachahmungen von Whisky, Branntwein, Rum und Genever, und Flaschen mit Proben solcher Fälschungen werden an Chemiker im ganzen Lande, gesandt, die in amtlicher Verbindung mit dem Acker-bau-Departement stehen, um festzustellen, ob und wie dieselben die falschen Ingredienzien entdecken können. Solcherart sollen diese Chemiker in Stand gesetzt werden, jederzeit gegen Fälschungen vorzugehen und ohne Weiteres auf Grund ihrer eigenen Untersuchungen Zeugniß gegen Getränkeschmierer im Gericht abzugeben und eventuell diese aus dem Geschäft fu treiben. Die betreffenden Proben ind an Geschmack und Geruch gar nicht vom echten Artikel zu unterscheiben und bilden sür die Chemiker so ßute Versuchs- und Uebungs-Objecte, wie' sie sich zur Zeit überhaupt bieten lassen. Vielleicht kann diese Taktik wichtige Ergebnisse zeitigen. Gegenwärtig haben die in unserem Lande betrieben Spirituosenfälschungen .einen schier unglaublichen Umfang erreicht, und die Herstellung von Essenzen, Kelche den nachgemachten Spiritussen daö gewünschte Aroma verleihen sollen, ist eine großartige Industrie, geroorden, sowohl für' olle Arten SchnapS, wie für Weine und Chamvagner. In fast Jeder großen Stadt der Ver. Staaten bestehen jetzt ' große Anlagen zur Bereitung solche JngreKienzien, und der Pessimist ' könnte fast in Zweifel darüber sein, ob überHaupt noch die echten Spiritussen im Handel sind: so arg ist eö schon geworden. Jene Essenzen ' werden in Flaschen an Leute verkauft, welche sich stolz Rectifiers- nennen, und diese benutzen sie zu den ziemlich einfachen Vrocessen, welche erforderlich sind, um ohne Weiteres alle möglichen und bezehrten Sorten spirituöser Getränke kn unbegrenzten Mengen zu pautschen. Letzteres ist noch ein zu gelinder Ausdruck, wenn die ganze Masse eine Falfchung ist. ' Unzählig sind diese Doktereien geworden, und eine besonders starke Abpahme finden diese Producte u.' A. in den Sodawasser - Verkaufsgeschäften der Temperenzstädte. Manche Fabri!en widmen sich diesem Industriezweig speciell. Aber auch unmittelbar km Spirituosengeschäft kann man solchem Zeug sehr häufig begegnen, wenn lich auch kein anständiger Geschäftsmann im Allgemeinen zum Verschleiß dieser Fälschungen bewußt hergibt, ftm Allgemeinen. denn die Sache hat auch noch allerlei AbV ES iM Fälschungen und Fälschungen", daS elendeste Giftzeua und andererseits Producte nicht gefährlicheren TharakterS, als das echte Getränk ist, Deich' letzteres vielleicht in viel gerinzerer Menge überhaupt vorkommt, ils es verlangt wird, und auch unverHLltnißmäßig hoch, zu stehen kommt. Diese Seite der Frage ist eine ziemlich elastische! Es werden auch nicht ille Fälschungen behördlich' bekämpft. Ein socialokonomischer Schriftstel ler hat einmal die Idee entwickelt, daß
kn der jukunktsSesellschaft. wie .er
sie sich vorstellt, die Frage der gleich'näßigen Zuwendung feinerer und nur In begrenzter Menge vorkommender Narken Getränke an die nach ihnen
durstende Menschheit sich 'einfach lösen würde, indem alsdann jedenfalls die Themie fortgeschritten genug sei, um ille diese Getränke künstlich zu erzeu?en, derart, daß selbst die feinste ttennerzunge sie nicht mehr von echten unterscheiden könne. Nun, es scheint fast, als ob wir schon heute der Verwirklichung dieses Ideals recht nahe wären! Trotz ihrer Taubheit. Ziemlich groß ist in unserem Land die Zahl Tauber und sogar Taubstummer geworden, welche wichtige ge. schästliche oder amtliche Stellungen' einnehmen. Ein stocktauber Ohioer Anwalt z. B.. N. B. LuteS von Tifsin, erfreu! sich einer blühenden Praxis, und dabei ist er schon seit zwölf Jahren ausschließlich aus das Lippenleser angewiesen, um seinen Clienhn zu dienen. Er ist keineswegs der einzige Anwalt seiner Art, und im Lippenlesen Haben es überhaupt viele. Taube zu einer ganz erstaunlichen Vollkommenheit gebracht. So erzählt der Missouri Deaf Mute Record" . in einer seiner letzten Nummern von einer völlig tauben Dame, welche Alles, waS öffentliche Redner und Geistliche sprechen, von den Lippen derselben abliest. Ungefähr dasselbe trifft aus Alexander Hunter zu, welcher dem' Bundes-Landamt in Washington angehört und absolut taub t; er hat einen Henry Ward Beecher und einen Booth fast fehlerlos von 'den Lippen gelesen. Der Taube Chemiker Mitchell. im Bundes-Patentamt, hat eö nicht so sehr weit im Lippenlesen gebracht, versieht aber sein Fach sehr tüchtig. - Die Taubheit mancher Beamten wird geheim gehalten. Deutsche LOealaJrlchtt. VT0vlti Cratntwro. Berlin. Gegen Louis Castan. ten Besitzer des Panoptikums in der Ziriedrichstraße, ist von der Staatsanvaltschaft Anklage wegen Verbrechens egen die Sittlichkeit erhoben worden. - Zu einer Gefängnißstrafe von acht fahren wurde der 17jährige Mrschsergeselle Gustav Arthur Grosser , verttthe!lt,r in ßwei Fällen Damen nit denen er allein in einem Abtheu jweiter Klasse der Stadtbahn saß, mit sem Revolver bedroht und sie dadurch veranlaßt hatte, ihm Geld zu geben.-- - Der StationsdiätarKrätke in PoiSdam, seit kurzer Zeit erst verheirathet, hatte einen von Magdeburg kommenden Güterzug zu ezpediren und wollte deshalb auf den langsam in den BahnHof einfahrenden Zug springen, wobei :r unter die Räder gerieth. Ein fjfh wurde-ihm beinahe abgefahren, so daß derselbe amputirt werden mußte, außerdem erlitt er schwere Verlegungen km Rückgrat. Es ist wenig Aussicht vorhanden, den Unglücklichen am Leben zu erhalten. Vrovink Vosen. Posen. Im Vorort Jersitz sind Diphtherie und Scharlach ausgebrochen. Der herrschenden Masern-Epi-demie sind bisher vierzig 5dinder erlegen. ' Ra witsch. Der Schuhmacher Karl Fiebig hiersekbst machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Fiebig stand im 67. Lebensjahre und hatte ln seinem Handwerk wemg Beschästivung, so daß seine um ein Jahr ältere Frsu 'gtMngen war, Aufmrttdienste zu verrichten, um die Kosten deS LebensunterhalteS mitzuverdienen. Vromberg. In der Kopp'schtN Färberei fand eine Benzin-Exploswn statt. - Zwei Leute sind verletzt. Die Feuerwehr löscht. den Brand. . - Schneidemühl. Landgerichtsdirertor Möller ist plötzlich gestorben. pvovint ortpvtuRtn, Jnsterburg. DaS .hiesige Schwurgericht verurtheilte den GutSbesitzerösohn Georg Thiemoreit auS Heygerey. welcher im Januar d. I. ge legentlich ' eines ' Streites ' den Knecht Schlichienberger niedergestsßen : baite, so daß derselbe bald darauf starb, zu drei Jahren Gefängniß. Vrovini Vstpr,,n. E l b i n g. Der Geh. Kommerzien. rath Schichau hat der Stadt Elbtng den Betrag von 150,XX) M. zum Ban eines neuen Krankenhauses ' mit dem Vo rbehalr überwiesen, ' dah in dem Krankenhaus ' 12 ' Betten für- Arbeite: der Schichau'schen Werke gegen eine Vergütung reservirt bleiben. Ferner hat . Schichau 6000 M. sür Kinderbewahransialten gestiftet. : Vvevlnt &ad)Un. Cölleda. In Battaendorf wird seit mehreren Tagen der Oekonom und Kirchenrendant H. vermißt; er hatte eine kleine Reise geplant, ist von dieser aber nicht zurückgekehrt, auch bei seinen Verwandten, zu denen er hatte reisen wollen, nicht eingetroffen. Erfurt. Die hiesigen Gärtne reien sind seitdem Emtritt der milde ren Witterung mit Aufträgen für Sa. menlieferungen ? uuS allen Theilen der Erde sehr stark, versehen. Außergewöhnlich lebhafi laufen die Bestellungen auS Rußland ein. Q u e r f u r t. Dieser Tage ist der 20jährige Sohn deS GutSbesiderSRein. hald Herfurth zu Obhaufen in ' der Querni ertrunken. Der junge Mann hatte sich mit einem Knecht zum Zeitvertreib und Vergnügen in einerWanne auf den hochangefchwollenen und'aüt. getretenen Bach begeben. Daö' Fahrzeug schlug aber in der starken Stromung um und beide Insassen fielen in'S . Wasser. Nur der Knecht hat sich retten können. ' Vxovini Qannoocv. ," H a n'n o) r. ' Eine sensationelle Verhaftung on' K mchenräubern ' tonnte in der hiesigen katholischen Kiräe vor-
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An den ersten warmen Tagen des Frühjahrs, nachdem wir im Winter schwer und reichlich gegessen, kommt es häusig vor daß die Leöer nicht richtig aröeitet,--es übermannt uns ein Hefuhl von Mdigkeit weches jedermann wohl bekannt. Also regulirt euer System und dafür giebt es kein besseres Wittel als
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genommen w:rd!n. Einem Criminalbezmten si:l das scheue Wesen von zwei Männern auf. die sich in jene öZlrche begaben. Er beobachtete ' sie und nahm dann eine Durchsuchung der Kleider bei den Verdächtigen vor Die Untersuchung hatte ein überraschendes Resultat. Unter dem Rockfutter ver steckt fand der Beamte bei beiden eine Flschbeinstange. ferner einen Lederlappen mit Vögelleim. Der Beamte nahm die Verdächtigen fest und brachte sie mit Hilfe eines hinzugekommenen Schutzmanns nach dem Polizeigefäng nitz. Die Thater sind der CommiS Schmidt aus Remscheid und der Marktreisende Kloß aus Stralsund. Vvmvlnj KtxiestLN. Ares lau. Der MagnetopathJoseph Scholz wurde wegen Betrugs, verübt an seinen Patienten" durch seine Kurmethode-, zu 1 Jahr Gefängniß und 2 Jahren Ehrverlust verurteilt. Die Veryandlung ließ zweifilhaft, was als- staunenswerther zu bezeichnen , sei: die Dreistigkeit, , mit welcher Scholz durch sein Magnetisiren" seine Patienten naöführte, oder die Harmlosigkeit, mit welcher sich Letztere für gutes Geld beschwindeln ließen. B a u e r w i tz. Mit , Wasserschierling'welchen sie aus der Wiese gepflückt und gegessen hatten, vergifteten sich zwei Kinder eines hiesigen Arbeiters. Beide Kinder ein achtjähriger Knabe und ein fünfjähriges Mädchen, wurden todt aufgefunden. Beuthen. Der Wilderer und Mörder Sobczhk hat in Tworog seinen früheren Wirth Smyrczyk auS Rache, weil er ihn verrathen, durch zwei Schusse getodtet. Der Morder ist ent flohen. B o r ck. Der geisteZkrankeGemeinde Kote StawmSki von hier schlitzte sich mit einer Sense den Bauch auf. und führte auf diese Weise seinen Tod her bei. , ' " Vvovltxj $0nfltt. , Dortmund. Bei einem Hauszbbruch erfolgte ein Mauere insturz; zwei Arbeiter wurden schwer, zwei leicht verletzt. Hagen. Einem Meuchelmord zum Opfer gefallen ist hier der Concertsänger und Bässist Peter Neumann, gebürtig aus Bochum. Von drei Rausholden überfallen, erlag der .erst 30jährige rüstige Mann bald darauf den todtlichen Messerstichen seiner Angreifer. , proVtn, SsknValfa, Kassel. 'Hier bat die ' BiZmarcksseier ein jungeöMenschenleben gekostet. Vor Beginn des am Sonntag veran stalteten FackelzugeS sollte der Festwagen der Kunstgewerbeschüler -dem Zuge eingereiht werden. Dabei scheuten die Pferde und rissen in jähem Lauf cwn schweren Thorpfeiler um,' der einen 11 jährigen Knaben, den einzigen Sohn einer armen Wittwe, tödtlich verletzte. Der Provinz! Steuerdirector Geh.' Finanzrath Peine wurde, von ei nein Wagen überfahren und blieb so fort todt. ' - ffrankfurt a. M. Der Redacteur Listowsky, der dem Schriststelltr Heinrich Reitz, welcher , ihn im das 6 Bauer beleidigt und späte? aus det Straße thätlich angegriffen hatte, -mit dem Stocke mehren Schläge versetzte, wurde verhaftet. , Nachdem von . dem Untersuchungsrichter festgestellt war, daß Reitz schon aus dem Hospital ent lassen, wurde Listowöky wieder aus der Untersuchungshaft entlassen. : H a n a u. . Der Anarchist Bender aus Leipzig wurde von der Strafkammer wegen Aufreizung zur ' Gewaltthatigkeit und weaenVerachtliaachung von StaaUeinrichtunaen zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt. ; Marburg. MusikdirectörLen, ner-Mien ist als Professor der Musik an die hiesige Universität berufen worden. ' W e i l b u r g a. d. L. , AuS der Hitsigen Unterofficier-Vörfchule sind drei Zöglinge' entsprungen. Nach ihrem Lerilerö wird eifriq aefahndet. " in großer Auswahl. : Kostenanschläge bereitwilligst geliefett bei W.I.Canninghärn 62 Nord Illinois Straße. ; Honry Zimmer, deutscher Verkäufer. F. Jn BeinJiard, ' j Deutscher Advokat und No!ar 5ko. 29 Süd Delavare Str. Zimmer No. 7, Sebäude der Deutschen gegens. FeuerDersich. erungSgesellschaft von Jndiana. Fragen Sie Ihren Srocer nach :- ' ........ B. Bachmann'ö High Patent, Tip Top oder Melrose Nehl, da beste, im Markt.
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Eisenbahn-Tabelle
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