Indiana Tribüne, Volume 18, Number 215, Indianapolis, Marion County, 25 April 1895 — Page 2
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Jndiana AribNne.
Erscheint Täglich und SomUagS. Die tägliche Tribüne kostet durch den Träger ""tt Cents per Woche, dle VonntagS-.TriSüne-I Gents per Qo&e. Seide ,fae 15 Cent der SentS per rkonat. Per Poft außerhalb der !?tadt iULkschiöt t VorauZbejalURg p per lZahr. vfftes, 1 Süd Alabama Stratze. Indianapolis, Ind., 25. April 1895. er chinesischFjapanlfche Krieg. Nach achtmonatlichem Kampfe ist aus dem ostasiatischen Kriegsschauplatze Waffenruhe eingetreten und der sZrieden wieduhergestellt. Die Feindseligkeiten wurden bekanntlich noch vor der japanischen Kriegserklärung, die am 1. August erfolgte, durch ein Renrontre zur See auf der Höhe von Asan im JmperatriceGolf an der koreanischen Küste eröffnet, wobei das chinesische Transportschiff Kow-Shing-, das 1200 Mann chinesischer Truppen an Bord hatte, durch einen japanischen Torpedo zum Sinken gebracht wurde. Diesem ersten kriegerischen Akte zur See folgte bald die Eröffnung" der Feindseligkeiten auf dem koreanischen kZestlande. wo es den Japanern um dieselbe Zeit gelang, die Truppen des Königs auseinander zu Leiben und dessen Hauptstadt Söul, sowie den 13 niglichen Palast selbst zu besetzen. Diesen ersten glücklichen Gefechten folgte nun für die Japaner eine Reihe . von glänzenden Siegen und Erfolgen. An Stelle der ersten Ueberraschung trat bald allgemeines Erstaunen. Man wußte wohl in Europa, daß JapaP alle militärischen und maritimen Einrichtungen de5 Occidents! getreulich nachgeahmt hatte, man hatte aber nicht erwartet, daß dieselben im japanischen Volke schon so feste Wurzel gefaßte hatten. Dank einem sehr günstig angelegitn Eisenbahnnetze und der auf dem Territorial-Syftem aufgebauten allgedeinen Wehrpflicht konnte Japan binnen kürzester Frist nacheinander drei Armeen auf den Kriegsschauplatz brinGcil Sämmtliche Truppen waren mit in eigenen Fabriken hergestellten Hin-üerlader-Gewehren nach dem System Murata und mit neuartigen Geschützen ausgerüstet, sowie mit allen Erfordernissen des modernen Kriegswesens dersehen. Eine Transportslotte, deren Dampfer von nationalen SchifffahrtsGesellschaften beigestellt worden waren, brachte die Bataillone, Batterien, Eskadronen und ein ungeheures Kriegsmaterial an die verschiedensten Punkte der koreanischen und chinestschen Küste, wobei sie von der überall siegreichen japanischen 5riegsflotte escortirt wurde, deren Fahrzeuge zum Theile cvenfalls auf japanischen Werften erbaut worden sind. Nur langsam und schwerfällig bewegten sich dagegen die chinesischen Streitkräfte auf endlosen Wegen, wel'che den Golf von Liao-tong und die Korea-Bai umsäumen, der koreanischen Grenze entgegen. In den Kämpfen von Asan am 23. und 29. Juli errangen die Japaner ihren ersten Erfolg zu Lande, dem am 16. September der große und entscheidende Sieg bei Pingjang' folgte, der ganz Korea gleichsam mit einem Schlage der japaNischen Herrschaft unterwarf. Fast gleichzeitig, nämlich am 17 September, legte die japanische Flotte ihre Feuerprobe in einem Kampfe an der Jalu-Mündung ab, in welchem fast die Hälfte der chinesischen Schiffe- vernich tet wurde. Mit diesen beiden Siegen war eigentlich schon der Krieg zwischen China und Japan entschieden, denn bei Pingjang waren die Kerntruppen Ll-Hung-hang's geschlagen worden, und in der Seeschlacht am Jalu hatten die Japaner die Supreniatie aus den ostasiatischen Meeren errungen. Zu Ende Oktober überschritten die Spitzen der japanischen Colonnen den Grenzfluß Jalu und drangen in die Mandschurei ein, wo ihnen eine Stadt nach der andern in die Hände siel. Eine Bedingung des weiteren Vordringens der ersten Armee, ?:n!er General Nodzu war aber die Eroberung der chinesischen Befestigungen von Port Arthur und Talien-wan. Diese Aufgabe fiel der dahin verschifften zweiten Armee Oyama's zu. Sie bewältigte dieselbe in glänzender. Weise,, denn schon am2. November wehte die japanische Flagge auf sämmtlichen Werken von Port Arthur. Die TemperaturverHältnisse der Mandschurei gestatteten den Japanern nicht ein rasches Vordringen, und ihre Truppen hatten hier einen überaus harten Winter zu überstehen. Gleichwohl wurden die Operationen eigentlich nicht eingestellt, und die. zwei japanischen Armeen drangen trotz der enormen herrschenden Kälte und der furchtbaren Schneestürme doch stetig vor, besetzten als Preis harter Kämpfe nach und nach Futschu, Kaiping, Hai-tscheng und Niu-tschang und überschritten den Liao-Fluß in seiner Mündungsgegend, während die Chinesen sich gegen Shanhai-kwan zurückzogen. Mit der Eroberung von Port Arthur war aber nur ein der Schlüssel von Peking in die Hände der Japaner "gefallen. Das zweite die Hauptstadt beschützende Bollwerk Wei-Hai-Wei toar noch nicht bezwungen, und hier hatten auch die Reste der chinesischen Flotte, darunter die beiden großen Panzerschiffe .Chen-yuen" und Tingrjuen" Zuflucht gesunden. Die Japaner vollzogen auch diese Aufgabe in glänzender Weise. Marschall ' Oya--a's dritte Armee erstürmte die Landsorts von Wei-HaiWei, während Admiral Jto's Flotte die Reste der-chine-fischen Seemacht vernichtete.. In . der Zeit vom 30. Januar bis zum 13. Februar wurd Wei-Hai-Wei bezwungen und damit 'cZ: Zufahrt 'zu' der PeihöMündung erschlossen.
In dem Augenblicke, da' auf fcern nördlichen Kriegsschauplatz die Was. fenruhe begann, ist eö der japanischen Flotte und einem LandunaScorpö gelungen. die PeScadoreLSnsln gü besetzen und Dadurch eins vorzüglie Operationsbasis für dn Angriff 'auf Formofa zu erlangen. Wie es scheint, beabsichtigt man auf japanischer Seite, die Feindseligkeiten hier nicht einzustellen, sondern durch Eroberung von Formosa ein neueK wrthvolleS Pfandobjekt zu gewinnen. Die militärische Situation Japans war übrigens auch ohne den Besitz von Formosa auögezeichnet, denn ihre Armeen hielten den ganzen südwestlichen Theil der Mandschüre! vomJalu bis jenseits der Mün dungsgegendt des Liao-iFlusseS, inschließlich der Halbinsel Liao-tang und Port ArthinS und auf der anderen Seite einen Theil der Halbinsel von Schan-wng mit Wei-Hai-Wei besetzt. Der von der Armee und der Partei der Samurai gewünschte Einzug 'in Peking würde zwar den militärischen Ruhm der Japaner erhöht, ihre Situation in dtlt FriedenS-Conferenzen aber kaum wesentlich verbessert haben. Andererseits hatte aber auch Japan allen Grund, die Wiederherstellung des Friedens anzustreben. Handel und Industrie haben schtöer gelitten, und Japans eigene Seldkraft für Kriegsanleih und freiwilliae Subskrivtwnen ist nahezu erschöpft, so daß man bereit! für den Fall der Fortsetzung tti Krieges von der Nothwendigkeit kiner auswärtigen Anleihe sprach. Die Urmee hat überdies durch den strengen Winter in der Mandschurei außerordentlich gelitten, und ihre Reihen sind stark gelichtet, und endlich ist schon an mehreren Orten und insbesondere in Hiroshima, wo sich daS kaiserliche Hauptquartier befindet, die Cholera auSgebrochen. Japan bedarf fomit deS Friedens ebenso wie China. Oerltns? Lhen. Interessante Mittheilungen enthalt die soeben zur ; Veröffentlichung gelangte CivrlstandSstatistik der deutschen Reichshauptstadt für daS Jahr 1893. ' Ja diesem Jahre erfolgten auf den' 18 Berliner Standesämtern im Ganzen 10,955 Ehefckließungen (gegen 16,999 im Vorjahr), und. zwar km October 2664, im April 2275 im März 1630, im September 1610, im Mai 1545. November 1317. December 1230. Juli 1093, Juni und Auaust nur je 940. Januar. 910 und f?ebrua? 803. ' AU Nestor schloß ein 63Zähriger Wittwer noch einmal einen Ehebund. Seine Erkorene stand im Alter von 62 Jahren Im Ganzen haben während deZ Jahres 1893 9 Greise lauter Wtttwer im Alter von mehr als 70 Jahren geheirathet. MS älteste Frau entschloß sich eine Wittwe von 79 Jahren noch einmal zu'einem Gang nach dem StandeSamt mit einem 62jährigen Mann. ..Unter den 'Heirathenden Jungfrauen hatte die älteste .'63. '.Sommer erreicht. Setreu dem Worte: Jung gefreit, hat Niemand gereut", sind 1167 Jungfrauen km Alter von noch nicht 20 Jahren eine Ehe eingegangen, darunter 44 Sechzehnjährige, 121 mit 17 Lenzen, 322 im Alter von 18 Jahren. merkenswerth ist auch, daß je zwei
Wittwen . im Alter von 21 und 22 Jahren zu einem neuen Bunde sich entschlossen und ebenso , je eine Frau im Attuon Ll .und 22 Jahren, deren erste 'Ehe gerichtlich geschieden war. UlS jüngster heirathender Junggeselle steht ein 19jähriger .verzeichnet. Seine Gattin ist 5 Jahre älter. 3783 Manne? waren 1893 an ihrem Hochzeitstage noch nicht 25 Jahre alt, darunter 9 Wittwe?, 103 standen im Alter von 20 Jahren. .277. wann 21jährig. 664 22jährig. - Ein jugendlicher Wittwer von 22 Jahren heirathete zum zweiten Male, und zwei. Geschiedene von 24 suchten bei einer , zweiten Gattin daS Glück.' daS' sie in' erster' Ehe . nicht gefunden , batten. Heirathen unter Blutsverwandten haben 116 ' stattgefunden. Zwischen Onkel und . Nichte 10 und ferner verband sich ein ' 26jähriger Neffe mit seiner 45jährigen Tante. Die'Alteröunterschiede zwischen den Eheschliessende'7waren'. natürlich zum Theil rechterheblich: Ein 73jähriger Bräutigam erkor sich eine 26jährige, ein Sljähriger einen 17jährigen Backfisch. Bei 60 Hochzeiten deS JahreS 1893 war die Braut mehr als 30 Jahre jünger als der Bräutigam. Unter den 16,955 Paaren, die 1893 in Berlin die Ehe schlössen, gab eS 15.621 Jungfrauen und 14,910 Junggesellen. 14.106 Junggesellen heirateten eine Jungfrau. Ein Wittwer fünfter Ehe vermählte sich mit einer 'Wittwe zweiter Ehe. Ein bereits dreimal - geschiedener - Gatte ehelichte eine Jungfrau und eine dreimal geschiedene Frau versuchte n,ch einmal ihr Glück mit einem Junggesellen. Von zwei Wittwen, vierte? Ehe heirathete die eine einen Junggesellen, die andere einen Wittwe? zweite? Ehe. Gleich und gleich gesellt sich gern, darf man wohl von den zwei jungen Paaren" sagen,, bei denen sowohl, der Bräutigam, wie die Braut bereits zweimal : gerichtlich geschieden waren. Wie tragen die Parteien den Verlust ihre? besseren Halsten? Auch hierüber gibt die Statistik' deS BerichtsjahreS Ausschluß. . Vor Ablauf des Trauerjahres 7 hejratheten bereits 606 Wittwer. nach zwei Jahren . 393, nach drei Iahren 163. nach fünf Iah. ren 33, nach zehn Jahren 7; ein Wittwe? . entdeckte sogar 25, Jahre nach Verlust seine? Gattin nochmals' sein Herz. Daß die Frauen im Allaemeinen treuer sind alS.die Manner, scheint aus dem Umstände hervorzugehen, daß vor Ablauf des Trauerjahres . ihrer nur 59 heiratheten? nach zwei. Jahren der Ehelosikeit vermahlten sich 219. nach drei Jahren 127, nach zehn Iahren 16, nach 25 Jahren 1 Dame. Die geschiedenen Ehemänner haben 'es seh? iillg inl! der Wiederverhriratbung gebäbt: ' vor" .Maukvon "Mem "Äahte
vermahlten sich'189, nach zwei 'Iahren 92; einer riskirte seine Freiheit nochmals nach 21 Jahren! Bon den geschiedenen .Frauen heirateten 89 vor Ablauf deö ersten, 90 nach zwei Jahren; eine Geschiedene öffnete sogar nach' 20' Jahren nochmals ihr Herz der Liebe. Unter den 16.955 Paaren, die 1893 in Berlin Hochzeit feierten, gab eS übrigens nur 1783, bei denen, sowohl Braut als Bräutigam geborene Berliner sind. Ueber die ehelichen Kinde? nach de? Geburtsfolge innerhalb der Ehe dürften folgende Angaben von Interesse sein: AlsErstlinge wurden 1893 in Berlin 11,181 Kinder geboren, als 2. Kinder 10.180. In nicht weniger als 495 Fällen , hatte die Mütter'. ihrem Gatten schon 12' und mehr Kinder geschenkt' vor dem Jahre 1893. 19 Mütter gebaren das 16. Kind. 13 das 17.,'6-daS 13.. 4 das 19.. 3 daS 20. und eine Frau von 43 Jahren das 26.'. sechsundzwanzigste Kind. 9 junge Mütter standen 1893 erst im. Alter von 16 Jahren darunter erfreute eine ihren Gatten mit demi, zweiten Sprößling , 40 Mütter im -Alter don'17. Jahren darunter eine bereits Mutter von zwei früheren Kindern'. 166 Mütter waren 18Jahre alt, eine von ihnen wurde zum vierten Mal . Mutter. Weiter erwähnen wir, daß eine Lljährige Mutter das (1, eine 23jährige daS 7., eine 25jährige Mutter das 10., eine 30jährige da15Vunb 2 Frauen im Al ter von 35 Jahren 1893 da? 13. Kind gek.iren. 174 Mütter standen im Alter von 4550 Jahren, darunter 13. welche ihrem Gatten den ersten Sproß -schenkten; 11 waren über 50 Jahre, alt, unter ihnen eine 53jährige, die zum elften Male und eine 50jährige, die zum ersten . Male Mutter ward. Sie neuen Kriegsfahneuge.
In dem Constructionsbureau deS Narine-DepartementS wird zur Zeit emsig an den Plänen für - die ' neuen KriegSfahrzeuge gearbeitet, für welche der letzte Congreß die Mittel bewilligt hatte,, nämlich zwei Schlachtschiffe, ftchl Kanonen- und drei Torpedobootet und. im Laufe der nächsten Monate werden die betreffenden Contrakte zur Vergebung gelangen.' Am weitestm vorgeschritten' sind die Entwürfe für die Kanonenboote. Dieselben erhalten vollständige Takelagen und werden zur Aufnahme schutzbedü?ftige? erfonen, die 'in den Tropenländern etwa an die Capitäne appelliren sollten, eingerichtet werden. Zu diesem Zwecke werden die Boote mit sehr großem Deckraum versehen, der durch sögenannte spanischeWände abgetheilt werden kann und wo mindestens 50 Personen untergebracht - werden können. Die 'Rauchsänge werden ' an Höhe den SNasten der Kreuzer gleichkommen. Die veüen Torpedoboote - werden sich von den zuletzt 'in Contrakt vergebenen Fahrzeugen .dieser Gattung nur wenig unterscheiden, doch sollten sie eine Geschwindigkeit von mindestens 25 Knoten bei vierstündiger Fahrzeit erhalten. Nicht geringe Schwierigkeiten bieten sich dem Constructionsbureau soweit die Pläne für die Schlachtschiffe in Betracht kommen. Die Geschützabtheilung besteht nämlich darauf, daß die Thürme dieser Fahrzeuge mit. den schversten Marinegeschützen von 13 Zoll Caliber armirt werden, wahrend dii Constructeure der Ansicht sind, daß unser' Marme-Departement dem Beispiele der europäischen Mächte folgen und auf möglichste Reducirung des GeWichts bedacht fein sollte; aus diesem Grunde verlangen sie. daß dieZTHürme nur mit Zwölfzoll-Geschützen armirt werden. Der Chef der GeschlltzMtheilung, Capt. Sampson, gibt wohl zu, daß Kanonen dieses CaliberF. .den stärksten Schiffspanzer zu durchbohren vermögen, allein er hält dies allein für ungenügend. Seinem Dafürhalten gemäß muß das Projectil nicht nur den Panzer durchschlagen, sondern auch im Innern Alles zerschmettern; dies vermag aber nur ein Dreizehnzoll-Ge-schütz. Capt. Sampson ist eifrig bemüht, den Marinesekretär Herbert von der 'Richtigkeit seiner Ansichten zu überzeugen, während der Constructeur Taylor nicht müde wird, auf die Folgen hinzuweisen, welche die Gutheißüng von Capt. Sampson'S Empfehlungen nach sich ziehen müßte. Die Adoptiru'ng der Dreizehnzoll-Geschütze wurde daS Gewicht um 150 Tonnen erhöhen und die Fahrzeuge müßten sowohl länger wie breiter gebaut werden, was wiederum eine ' Verstärkung der Maschinenkraft nothwendig machen würde. Nach welcher Seite die Entsazeidung des Marinesekretärs fallen tvnd, läßt sich vorläufig nicht sagen. Ti, flämische Zwillinge t euer t Auflage. ' De? Restaurateur Köhler in New Aork ist von seiner Gattin mit einem ZwillingSvärchen beschenkt' worden, daS eine ne Auflage der berühmten' siäme-' sifchen Zwillinge genannt werden kann; freilich waren die Letzteren männlichen Geschlechts, während die Kähler'schen Kinder Mädchen sind. Die Zwillwgsschnxstem sind durch ein debnbareS. muskulöses Band an den Hüften mit einande? verbunden, ein jedes Kind ist vollkommen ' entwickelt und sie können sich bis auf die Beschränkung durch das Band "unabhängig von einander vewe gen; zusammen wiegen sie 14 Pfund, ooch.M oaS Eme um etwa drei Vrtel Pfund schwerer, als fein Schwesterchen. ' Ihre Mutter ist 30 Jahre alt und befindet sich den Umständen entsprechend 'wohl. Die Klemen werden mittels der Flafche ernährt, und man hat, es biiher vermieden, der Mutter von de? Abnormität etwas au laaen. Frau Köhler und ihr Ehemann sind Deutsche. - Ihrer Ehe ist 'schon ein Kind enisvrossen. da Kt 1.1.? tnhr sl und völlig normal ist;: ; . v: , 2virn5z ernte haben das merk-
wütbe Zwillmgsparchen in Augenschein genommen und über dieMöglichkeit einer Trennung durch eine Operation ibre Meinungen ausgesprochen. Während di Einen glauben, daß die
! Zwillinge durch eine Operation von l : .i i v. v ClllUilUCl UCUCUUl JUtlUCU UHU UUiUfc selbst ständig weiterleben können, erklä ren andere Aerzte, eine solche Overation würde aller Wahrscheinlichkeit nach dem Leben der Kinder gefahrlich werden. AuS früherer Zeit sind sechs ähn liebe Zwillinqsqeburten zu verzeichnen, welche sich auf sechs verschiedene Länder vertheilen, nämlich: Ungarn. Afrrka, Italien. Siam, Amerika und Indien. Am bekanntesten wurden die siamesi .schen Zwillinge. Eng und Chang. die im Jahre 1811 zu Mackdong in Siam zur Welt kamen. Sie waren am Na lbel durch ein breites Fleischband mit einander verknüpft. Mehrere Plane, sie durch eine Operation von einander zu trennen, mußten aufgegeben werden, da die Ausführung derselben nur auf Kosten des Lebens der Geschwister möglich war. Eng und Chang warben sich auf Schaubühnen ein berrächtliches Vermögen, heiratheten. zwei Schwestern und ließen sich auf einer Plantage in Nord Carolma nieder; aus den Ehen gingen 13 Kmdr hervor Sie starben im Jahre 1874. Chang wurde vom Schlage gerührt und 'nach zwei Stunden war auch sein Bruder eine Leiche. Der Eongestaat. In Bezug auf seine geographisch physikalischen Verhältnisse, seine Production und Bevölkerung findet der Congostaat n dem der belgischen Kam mer unterbreiteten Gesetzentwurf, be treffend Uebernahme desselben seitens Belgiens, eine werthvolle Ergebnisse ver neuesten Forschungen zusammenfassende. Erläuterung. Darnach be rägt daS Gebiet des obern Congo 2,300,000, das deö untern 12.500 Quadratkilometer. Zwischen beiden liegt die in der Luftlinie 400 Kilometer breite gebirgige Zone der Falle. Ent gegen den bisherigen Berichten wird das Gebiet des untern Conao alS wald- und wasserreich sowie als bevöl kert und fruchtbar bezeichnet. Die ml neralisazen Bestandtheile des Bodens sollen diesen den besten Gegenden BelgienS gleichstellen und ihn besonders zur Kaffee-, Tabak- und Cacao-Cul-tut geeignet machen. In dem Savan nengebiet des Ober-Cöngo zwischen der portugiesischen Grenze und dem Kasscn hat sich die Viehzucht bewahrt, ebenso m den- Districten der Stanley-Fälle, des obern Uelle und des Aruwimi. Der Alluvialboden und die dicke , Humus läge der Wälder deS übrigen Gebietes sollen jeder A?t von Colonialcultu?en rncheni Ertrag sichern. - Am Urne? Cöngo schwankt die Temperatur zwi schen 13 und 36 Graden CelsiuS. Jn'S Innere 'hinein verscttvindet mehr und mehr der Unterschied der Regen- und Trockenzeit; am Aequator ?egnet eS unregelmäßig das ganze Jahr hindurch. In- den südlichen Gegenden und namentlich im Katangagebiet übersteigt vie Temperatur Niemals 34 Grad Cel sius und sinkt nicht selten bis. auf 5 Grad. Infolge dieser klimatischen Un terschiede gibt es hier und im Norden des Staates zwei Ernten während ded Jahres, wahrend am. Aequator daS ganze Jahr hindurch gepflanzt und ge erntet wird. Von ansteckenden Krank heiten kommen die Blattern vor, die sich jedoch nicht auf Europaer ubertra gen, und namentlich das Malariafie ber. Letzteres tritt in . verschiedener Heftlgkett auf, ist aber ortlich unbe grenzt, da es seinen Nährboden noch wm mehr in dem aahrenden Humus boden der Wälder als in den Mias. men der Sumpfgegenden findet. Die Erfahrung beweist jedoch, daß mit der fortschreltenoenl Cultirnrung oes Bodens die. Gefahr sich verringert und durch eine hygienische Lebensweise gänzlich überwunden wird. Bestimm ter als diese Berichte, deren stellenweise allzu rosige Färbung man immerhin gut thun wird, mit Vorsicht aufzufas sen, sind die Angaben über die Landes erzeugnisse. ' Neben den zahlreichen de getabilischen Produkten, die ohne .Cul-tur-gävonnen werden, sind besonders erwähnt der Kaffeebaum, der Tabak und der Cacaobaum. ' In umfangreichem Maßstabe hat man Pflanzungen hiervon angelegt und mkt den Sulta nen und Eingeborenen des obern Uelle und Ubanghi Verträge geschlossen, um sie alljährlich auszudehnen. Eine Ge sellschaft hat sich , zur Ausnutzung deL Kässaigebietes bereits gebildet, eine andere ist-in Antwerpen in der Bildung begriffen. De? Durchschnittsertrag ei. nes Kaffeebaumes . ist 5 Pfund ? im Jahre. Die Staatspflanzungen besitzen augenblicklich gigen 50.000 Kaffttbäume; ; Vorkehrungen sind getrost sen. um in Zukunft 100.000 Bäume das Jabr anzupflanzen, so daß in vier Jähren die Kaffee-Ernte in den Staatspflanzungen 250,000Pfund betragen und sich auf 500.000 Pfund erHöhen wird. Den Werth des CongotaffeeS schätzt die Antwerpener Han delskammer auf 95 bis 110 Francö die '50 Kilogramm. Der Erirag der Cacaopflanzungen, die am Pool, am Aequator, in Bangala und im District der Stanley-Fälle sowie des Aruwimi gedeihen, wird auf 50.000 Pfund nach vier ' Jahren geschätzt. Augenblicklich besitzt der Staat 12.000 Bäume. In der .Tabakculwr liefert der Obercongo ein weit feineres Kraut als der Unter cono. Weitere Erzeugnisse sind die derichicdenen Holzarten. Elfenbein, wovon noch bedeutender Vorrath im Jn nern vorhanden ist, .und Mineralien. Ein planmäßige Untersuchung ves Erdreichs auf Mineralien ist noch nicht vorgenommen, doch v sind in verschiedenen Gebieten bedeutende Kupfer- und Eisenlaqer gefunden. Reisende ' be Häupten, in den Händen von Eingebol renen Gold und Kohlen gesehen zu ha ben,' entdeckt ist solches aber M. jetzt nicht. Die auf, 30 Millionen geschätzte Bevölkerung ist , im Allgemeinen. nicht lneg'etisch, die BangataS zeichnen, sich fyirch Intelligenz, 6jc Valuta durch
chre krtigkeit trn We5en, dle JappoZap in der Bearbeitung der Metalle aus. Die Eingeborenen von Sankuru sind geschickte Holzarbeiter, die Niam Niam ausgezeichnete Töpfer. Alle besitzen einen ausgeprägten Handelssinn und sind' gelehrig. -' Es ' ist fchon jetzt sicher, daß der Europäer genügende Ar Heitskräfte für seine Unternehmungen im Congogebiet finden wird. Die Congo-Eisenbahn besitzt 40.000 Tra. ger. die jährlich über 3.000.000 Kilogramm Lasten über daS Gebirgsland der Katarakte tragen. Die Bestrebungen, die Eingeborenen einer höheren Kulturstufe zuzuführen, beruhen im wesentlichen auf der Thätigkeit der Mssionsgesellschaften. Die katholische Mission besitzt 8 Niederlassungen, 4 Kindercolonien für Knaben ' und 2 Mädchenschulen, lieber die protestantischen Niederlassungen bringt die Vorläge keine genauern Angaben, doch scheinen sie zahlreicher zu sein als die katholischen. .Die bewaffnete Macht des CongostaateS zählt gegen 6000 Mans und fetzt sich mehr und mehr aus Landeseingeborenen zusammen, während früher auöschließlichLeute auS Zanzibar und Natal angeworben wer. den mußten. Zu' ihrer Bewaffnung besitzt der Staat 58 'gezogene und 32 ungezogene Geschütze owie gegen 19, 000 Gewehre verfchiedenen Systems. Seine Flottille besteht auS 12 Dam pfern und 49 Stahlbooten auf dem obern und 7 Dampfern auf dem untern Congo. An der Spitze der Lan desverwaltung sieht der General-Gou-derneur. Die Gerichtsverfassung be?uht . auf einem .in Boma residirenden Getichtshof erster und zweiter Instanz für den Untercongo, der zugleich für
das ganze Gebiet m civil und han delsrechtlichen Sachen entscheidet. In schwerwiegenden Fällen - ist ihm ein Cassationöhof in Brüssel übergeordnet. Alle Streltfaöe unter den Eingebore nen werden nach den örtlichen, unter rhnen herrschenden Rechtsanschauungen entschieden. Die Strasgerichtsbarkei wird von Bezirks- und- KriegsgeRichten in summarischem Verfahren ausgeübt. Oom Inlands. Trotzdem die Fluthen der New Jork Bai noch eisig kalt sind. wurden am Ostertage in denselben 26 Personen, darunter 17 Repräsentant ten des Ewlg-Welvlichen, welche zu dm Lehren der Glaubens kur bekehrt worden sind, getauft. Eine große An zahl von' Neugierigen schaute dem frostigen Schauspiel zu. In Lynn, Mass.. ist die 25 Jahre alte Mary B. Croughan gesto? ben. nachdem sie seit dem Julmvorigen JahreS ununterbrochen am Schlucken gelitten hatte. Anfänglich, machte chr das Leiden wenig Beschwerden, vor mehreren Wochen verschlimmerte sich chr - Zustand rn hohem Grade. Be rühmte Specialisten wie Dr. Knight von Harvard vermochten der. Unglücklichen nicht zu, helfen. W eme Ob ductwn ergab, war daS Leiden durch einen Tumor im Halfederurfacht. Die DudeS- der Ma?ineAkademie zu AnnapoliS, Md.. sind consternirt in Folae einer Ordre deS Supe?in!endenten, Capt. Coope?; de?selbe hat- ihnen nämlich, verboten, junge Damen' durch Abnehmen' der Kopfbedeckung zu grüßen, und den Gruß auf den militärischen Salut beschrankt. Die Dudinnen" sind entrüstet und haben bereits eine JndigNationsversammlung abgehalten, um den Superintendenten zu einer Modification seiner Maßregel zu .veranlassen. JmJohnSHopkins-Hospi-tal zu Baltimore, Md., ist ein ca. 53 Jahre alter Kupferschmied gestorben, dessen Haupt- und Barthaar grün war. Wie der Hospitalarzt Dr. Arthur .Oppenbeimer constatirte, war diese .merkwürdige Ersainung darauf zurückzuführen, daß der Mann dernachlässigt hatte, sich sofort nach gethaner Arbeit mit einer Sodalösung von den feinen Kupferoxydniederschlägett zu reinigen, welche sich in seinem Haar ansammelten. Zuerst wurde der Bart des. Kupferschmiedes grün, später das Haupthaar. Durch seinen Hund verra-then,-wurde ein Kerl, der in das Haus der Frau A. M. Prince in Jersey City, eingedrungen war. Die Frau fand zu später Nachtstunde einen Mann in ihrer - Wohnung, der bei ihren Hülferufen entfloh, aber einen Hund, zurückließ. Ein Polizist, der gerufen wurde,' folgte dem freigelassenen Hund und verhaftete später den Messingarbeiter Bernard Downing alS den Eindringling. Downing sagte, er sei von Chicago und habe keinen Einbruch beabsichtigt, sondern ein Nachtquartier gesucht. - Er - wurde iium Processe festgehalten.' und da? der Hund nicht von seiner Seite wich,, mit ihm eingesperrt. ' A u S ' O r e g o n kommen Kla gen über den unverantwortlichenRaubfang von Stinten (srneltZ). Der Sandyfluß wnnmelt derart von diefen Fischen, daß man. sie ohne Mühe ton nenweffe fangen kann. Ein Wagen kann binnen einer halben Stunde mittelst kleiner Schöpfnetze vollgeschaufelt werden. Die Farmer holen viele Wa genladungen und benutzen sie als Dun gerl ' Vielfach werden diese auch gepökelt und' geräuchert. Sie ziehen dicht am Ufer h?n, und wenn man die Hand tn'S Wasser halt, kann man fühlen, wie die Fifche dagegen .stoßen. Es gibt dort kein Gesch. um dieser Ver rnchtung eines wilthoollkn FischeS Ein. halt zu thun, da die Stinte weder zu :en Lachsen noch 31 den Forellen ge zählt werden sanften. Wenn die Far mcr so fort machen und Millionen der Fische vernichten., blos um einen wohlfeilen Düng:r zu hab?n. wird'S mit der. Stinten gerade so g:hen, wie mit den Lachsen, von denen früher die -Flüsse lene? ttujtt wimmelten und hiervon Jahr zu Jahr spärlicher werden. "j
Bei allen.
Bergnuguugen im Freien
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den und Ocrn ?lö:tt??. I n o n t e p u ! c i a n 0 (rn ker i!alienis:n Provinz Siena) ist rer. südlich gelegen Theil hn bozUU kindlichen alten Festung unter donnerähnlichem Getöse eingestürzt. Von n umliegenden Häusern wurde eines zänzlich z:rstölt, andere beschädigt. Unter den Trümmern wurden ein Rind todt, drei Personen in verletztem Zustande aufgefunden; .zwei Personen sind abgängig. Da Regen das Erdreich aufweicht, werden neuerliche Einstürze befürchtet. DaS Land der Pyramiden soll nun auch eine elektrische Bahn erhalten, die mit den dort hauptsächlich benutzten Eseln und Kameelen in Wettbewerb treten will. Kairo wird in. nächster Zeit mit elektrischer Straßenbahn versehen werden, die im Anschluß7weiter bis zu den etwa 8 Meilen davon ab liegenden Pyramiden führen wird. Jeder, der Egypten besuchte und also auch ein Lied von den Prellereien der dortigen Führer und Eseltreiber zu singen, weiß, wird dern . . rm .feie . 1 : c . . i ireyen, iveime uoyllyai orcic zmgemaße Neuerung für den dortigen Fremdenverkehr zu bedeuten hat. In einigen Londoner Ctgarrenfabrikm sind seit einiger Zeit erfolgreiche Versuche mit einer von ?lean Reuse erfundenen Maschine angestellt worden, welche die zur Herftellung einer Cigarre nöthigen Operatiovxn obne iede Unterbrechuna ausführt. Nachdem die Maschine , die Einlage in der, gewünschten Form verarbeitet, rollt ne 'da Deaolatt berum und befesiigt die Spitze durch einen mechanisch zuaefübrten Tropfen Gummi. Die Ctaarren sollen inAusseben- und 3ua den mit der Hand gefertigten völlig alelchwerthla um. Eine Auchtbaus-?kdvlle fand kürzlich vor den Geschworenen in Bayreuth , ryrenl Adschluß. ' Angeklagt waren der Metzger Griesbacher. 40 Mal vorbestraft, und der Schreiner Barth. 9 Mal vorbestraft, weaen Ver brechens der Meuterei. Die beiden verbüken aeaenwärtia im 5Zucbtbause Ebrach länaera FreibeitS strafen und waren dort in .der Goldlersten--Fabrik beschäftigt. Die in genanntem Be tneoe - veschästlAten - Gefangenen beschlossen nun int... December vorigen JahreS. anläßlich deS Jahreswechsels eine- solenne Silvester kneiperei mit Punsch zu veranstalten. Mit der Be schasfung. der dazu nothwendigen Stosse wurde der Angeklagte GneZ backer beäuktraat. der nun bei der Be fchaffung ' folgendermaßen zu Werke ging: Zum Lackiren der Goldleisten wurde ein Lack verwandt, der mit Spi rituö angemacht war; Griesbacher ge lana es nun am 29 .December v. 5k von diesem Lack eine größere Menge 'beiseite zu schaffen, aus dem er dann den, Spiritus, auf folgende, apvetilliche Art berzusdestillirte: er .nahm sein Schnupftuch und slltrirte den Lack bin durch. Die so erhaltene Flüssigkeit wurde aber durch Griesbacher ihrem ursvmnallchen Zwecke der Vumchberei hing entzogen, indem letzterer die ganze Menge, ein Halbes Quart, austrank. Wadurcb wurde derselbe natürlicher weise in Hohem Grade 'betrunken, was zur Folge hatte, daß er alSbald im Ärbeitssaale anfina- in böchst. fideler Weise zu fodeln und zu singen, bis der Auneber herbeikam, lbn zur Rube ermahnte und ihn,- als er den Zustand 'bemerkte, abführen wollte. Nun wurde Griesbacher aben ungemüthlich, . setzte sich zur Wehre und ergriff einTtennneisen, mit welchem er auf den Beamten loSging., Der Angeklagte Barth', der die' Geegenyert sur geeignet hielt, auS dem Zuchthause zu entwischen, leistete seinem Freunde . nach .besten Kräften Beistand, sodan scblienlich auner einer Anzahl von Mitgefangenen sechs Auf- " L ? ; . V ' leyer , nvrybg waren, um. oer oeioen Herr zu werden. Griesbacher erhielt eine Ausatzstrafe - von 1 Jahr - und 5 Monaten. Barth von 2 Jahren ZuchtfcuS. c 3 ychvache nervöse Oerfonen, eaull von Stwisstnlbisse und schlechte IrSumen. Sepetntgt o tu' opfschmerzkn. rrkthe. Xütxn. ,n,ttopfe, Unentjchloffendeit. Triidftn NW iqopt nasnanra, erfahren an de .Lngendsreund, aus welch' einfach, bUlig Weis Xschkchtkranrtxitn, und Folgen dee.Zuzend fänden edetlt und die voll Gesundheit und der ksrhftn wiedererlanat werde tinmen. San neue Heilverfahren nd neue edtZine. Jeder lein eigen rzt. Schi tS 5t tu Umj)l und 5hr verommi vaH Verueaen no m ingesazi vo bete Wrnit lk, nd Dlsprsarv. eft ll. C 91i. JlCw WOXl, !K. V-- - . 1 Cornmercial Club Restaurant. Auf de obersten Stock deS Com ereial Club Gebäude, belege, bietet eI einen prnchtvollen Z2uoblicr aus Ctalt und Urngednng. u: Qaö feinste Neüaurant bietet e5 die kein anderes Vorzüge t-Ä ..-"''r
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Eisenbahn-Tabelle
Lnkunst und Abgang der verschiedenen Eisew bahnzüge im Union Depot. Indianapolis.' ' Vandalia. Abgang PoNzug 7 30 2m (Srareft 11 50 S5m Expreß 12 40 Nm Accomodation 4 00 Not ' Expreß 700Nm f?rarefi.. 11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35m cxprcB 4ioj5in Accomodation 10 00 Vm Expreß 3L0NM, Schnellzug 6 00 Cm Accomadation 7 40 Nm Cledeland, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß .'' 415 La. Expreß 10 8085m Expreß 10 30 Limited Expreß 8 10 Nm Expreß 640Nn Ankunft Expreß 7 10 Lu Exprzß 11 30 Cm Limited Expreß 11 80 Brn Expreß 6 0091m Erpreß 1100N St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30 Vm Limited Erpreß. llbOvn, Expreß HLONm Expreß, täglich 11 46 Km Ankunft Expreß täglich 4 00 rn Ervrek 2fi0 m Limited Expreß 80Nm Expreß. S OO Lm Thicago und Cincinnati Division öftlich. Abgang Schnellzug 8 45 53m Accomodation täglich 7 06 Vm Accomodation llOOvm Postzug 8 00Nm Accomsd. snur SsnntagS). Accomodation 6 35Nm Ankunft-Rushville Scttmodcttion. - Postzug 1140V Jnd'p Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Sirn Schnellzug .11 10 Chicago und Cincinnati Division veUiq. Abgang Accomodation 7 10 tSs Schnell.Post 11 Wm 9strmM0 OTrifTrtS(t(m . . K Ost 9?m Schnellzug 12 15 B Ankunft Schnellzug S80VM Lafaizette Accomodation . . .10 45 Lm SSnellvost .. . ........ 2 50 5! Accomodation.... ........ S15,Nm Peoria Division veftlich. Wsan ffruwl 7 25 ßn w" O a ,cwwd""" - T . simnfi - 11! Vru Danville Accomodation. ... 6 05 Nm Expreß..... 11 69 Lm Ankunft Expreß. 8 25Lm Danville Accomodation. ... 10 55 Vm Expreß 2 509ha Expreß Nm Peoria Dwision kftlich. ' Abgang Expreß 6 80 Lm ' . Accomodation - Expreß 8 25 Am Ankunft Expreß 11 40 Vm Accomodation Expreß 1000 m Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00 L Expreß 120 Km Expreß 7 00 9ha Schnell.Expreß ' Ankunft Scbnell'Expreß Expreß.... 10 20 V Expreß 2 50 9cm Expreß LONm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. . Abgang Expreß... 4 50V CslumbuS Vccomodatio.. . LOOVm Expreß 3 30m Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 ION Ankunft Richmond Accomodation 8 vm - fCriMrr.a. 11 i n 'ftr'Vii wwwww wutugug .... 11 V KIH Grotti 12 Rsl &m Accomodation S2()Nm Expreß 6 50 9ha Expreß 10 15 Nm Chicago Division via Kokoms. ' Wgang-Expreß HOOVm Expreß 1120 9ha Ankunft Expreß 3 3SVm Expreß S15 5hn LouiSville Diviston. Abgang Erpreß 8 45 La LouiSville Accomodation.. . L lO Lm Schnellzug 8 25 3ha Accomodation 4 0) 9ha Ankunft Accomodation 10 20 Vm ' Schnellzug 10 50L Accomodation 5 50Lha Spezial täglich 1100 5ha Cincinnati, Hamilto und Jndiana- . polis. Abgang Expreß 2 40'v Cincirrnati Accomodott .10 SO Vm Expreß 8 00 9ha Ekprek .. 4 00N Ervre i Rn ? Ankunft Accomodation 915Cm xpre, 114SVM Expre k 7 80?? Expre, 10 55N Erpreß 12L0m Indianapolis und vincenneS.'Abgang Expreß 8 00Bct VmcenneS rcomodatisn... 4 00 3ha nkunft AincemieS AccomsdatioalO 405ha xpre 500 3ha Cincinnati, Wabast) und Michigan. ang Expreß 6 85Lrn Expreß 11 15 vm Ervre k ' ffOm DiTunft-Expreß 9 5)m erpreß... 2 503ha Erpreß 9 00 S.es Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß 820'Shn . ccomooauon 8 40 3h SünellErvtt iioaos. nr '. r 4VI VM Rnkunft Schnell Expreß 8L0Lm .tcümoow)u . 104& Cm - r?nS".. 4C0Ca Louisville, New Man!) und Chicago. Abgang Expreß ............... iz a r . rpn .1101 2)l0N0N AsYW-C-e m. ,7 " ' wv.. , . i w Ankunft Expreß g 3a Cm Shmonc0Md2ti-n 1 r Erpreh............ 8 55 5! Tho reüUetL 'VÄta, kine aukgezeichnete Oochertft, ortsArittl r-pftm Qrf-, I A tfij i n - , , en ist. In der Tendnu k"' verdm doch andere fortschritt: darin unparteiisch besprochen. ' - T, .-T- wiu. c L r ' , , Vj.! (.1 W iiUTT.CC 7 2.1 Pabllslünff CoM 19 C.
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