Indiana Tribüne, Volume 18, Number 214, Indianapolis, Marion County, 24 April 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und SomttagS. Die tZzltche .Tribüne" kostet durch den Träger 11 Cent? per Woche, die SonntagS-.Tribüne"! Cet? per Woche. Leide infamste 15 SentS der 65 Cents per IRonat. Per Post außerhalb der (5ttt zuzeschiZt in Vorausbezahlung ? per lZahr. Qftxt 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Znd., 24. April 1895. FamilieN'Nledergang. ' EZ ist stets interessant, das fQttlXtU ken oder Verschwinden hervorragender Gaben in einer und derselben Familie gu verfolgen und zu beobachten, w cuch in dieser Hinsicht die Natur sich immer wieder ausgleicht. Die besannt:n Familien unseres- Landes könneir bierfür gute Illustrationen liefern; öeistesgaben bewahren sich in der pämlichen Familie noch viel seltener auf längere Zeit, als materielle Güter. Da ist z. V. die Familie Field, deren glänzendes Wirken mit den Brüdern Field gänzlich erloschen zu sein scheint. Der, ebenfalls sehr talentirte Sohn des Rechtsgelehrten Dudley Field starb in frühen Mannesjah?en. Einer der Söhne des bahnbrechendes Oceankabel-Unternehiners Cyrus W. Field ist vor Kurzem nach einer ganz erfolglosen Laufbahn von der ErdenKühne geschieden, und der andere Sohn kann nur in der Rolle eines geduldeten StrokheS. weiterleben! Justice Field und Dr. 'Henry M. Field, haben keine Erben, welche den Familiennamen fortführen könnten. Fast alle großen Anwälte, welche vor einer Generation von sich reden machtat, haben, keine Söhne hinterlassen, die ihrenRuf lebendig erhalten könnten. Verschwunden sind die Hofsmans, die bekannten juristischen Riesen; James T. Brady blieb Junggeselle; Charles O'Conor hinterließ keine Kinder; die Erben 'des Gouverneurs Tilden waren seine Neffen und Nichten, die sein Testament zerrissen. Die Geistesgaben t-on Hainilton Fish lebten noch einigerviaßen in seinen Söhnen fort; das ist Qber eine seltene Ausnahme unter den bedeutenden Politikern. Der verstorbene MoZs Taylor, der Begründer, des Clarirhaus-Certifica-war in manchen Beziehungen wohl 2? größte amerikanische Finanzmann; er ist fast vollständig vergessen, und ftm Enkel, welcher das' große Bank Haus nicht gerade schlecht weiterführt, ist immerhin nur eine Null gegen ihn und trägt auch seinen Namen nicht, da ti von eine? Tochter Taylors stammt, welche dessen jüngeren GeschäftstheilHaber Tyne heiratete. Die Adams'sche, die Sherman'sche und die'Wolcott'sche Familie sind die einzigen, welche noch von den Tagen des Revolutionslrieges her den geisticjtn Rang ihrer Gründer aufrecht erhalten haben. Erstere Familie bat Awei Präsidenten und einen unter ;iX4fi schwierigen Verhältnissen erfolgreichen Diplomaten geliefert, und drei Söhne der vierten Generation haben sich sämmtlich durch ihre Geistesgaben immerhin bemerklich gemacht. Bezuglich des langen Bestandes der geistigen Erbschaft in der Sherman-Familie, seit den Tagen Roger Shermans, ist nicht zu übersehen, daß dieser Bestand "fast nur durch die weibliche Linie der Familie hindurch sich weitererhalten hat. Auch Chauncey M. Depew gehört ihr an, wie noch eine Reihe Anderer, welche .den Namen Sherman nicht tragen. Bei den Wolcotts stoßen wir auf die, auch in -manchen anderen Fällen zu bemerkende Erscheinung, daß die geistig: Erbschaft eine oder zwei GeneNationen, überspringt. Einer der Wol cotts ist bekanntlich gegenwärtig Bundessenator von Colorado, und ein anderer der Vicegouverneur von Massachusetts. Mit dieser Familie steht auch der Dichter Brct Harte durch HeirathsVerwandtschaft in Verbindung. Drei Generationen der Wolcotts sind Gouverneure von Connecticut gewesen. Was die Aussicht für die Vanderbilts betrifft, ihren? Familleneinfluß ' und ihren Rang in der Handelswelt zu bewahren, fo beruht dieselbe nur auf einem einzigen Leben, demjenigen des jungen Mannes nämlich, welcher im kommenden Juni das Iafc College absolviren soll. Es ließen sich noch vicle andere Beispiele anführen. In der dritten Generation, wenn nicht früher, ist eS meist mit der Glorie hervorragender Familien zu Ende. . Zur BeleuchtungS.Neform. ...Von allgemeiner Bedeutung ist der zungst erschienene Jahresbericht der Gas- und Elektricitats-Beleuchtungs-Commission des Staates Massachusetts, bereits der zehnte seiner Art. . Diese Behörde- nimmt eine ziemlich mzigartige Stellung in unseremLande ein. Alle Gas. und Elektricrtä'tsBeleuchngsgestllschasten m Staate haben ihre Berichte zu erstatten und sind m sehr erheblichem Maße ihrer Aufsicht unterworfen. Denn die Com. Mlssare sind nicht nur ermächtigt, in die Conti dieser GeseÜschaften - welche in einer bestimmten Weise zu füh un sind Einsicht zu nehmen, sondern auch die Qualität des gelieferten .Lichies zu untersuchen und erfordernchenfalls zu regeln. Solche Untersu. chungen müssen auf das Ersuchen von '20 Kunden einer Beleuchtungsgesellsnrfcff fYifr hrn Kn ,st. 7?tl 11 wvfc w wt gU4UUVkLJfcU VwlUUl oder Town-Beamten erfolgen. Der $UfltTY ZT TTr rryj TTinyy. vviiiiiiij ivii iviiu vunii :hr Cftittntt fcrm (5cThtVRTimn" a8I' w.. vPVlHliyvt WU-S gesprochen, 3. B., die Preise zu ermähicen: aber obwohl dies nur Emdfehlangen sind, werden sie. gewöhnlich ohne Widerstand befolgt. Sollten sie aber mißachtet werden,' fo ist bestimmt, daß der Generalanwalt durch -die Ge richte der betreffenden Gesellschaft auf n.ic szn ci ' r

Durch besondere Verfügung der Legislatur ist eS den Städten undTownships in Massachusetts gestattet, ihre eigenen Veleuchtungs -Anlagen zu besitzen. Aus dem besagten Bericht geht hervor, daß bis iefct zehn TownZ solche Anlagen besitzen, wovon zwei.' so-

wohl auf die Lieferung von GaS'wie von Elektricität eingerichtet sind, und daß eine Anzahl anderer Gemeinden sich bereits durch Abstimmung dafür entschieden hat, derartige Anlagen entweder von Neuemzu errichten oder besiehenden Privatgesellschaften abzukaufen. Im Ganzen wird die Stimmung zugunsten öffentlichen Besitzes dieser Einrlchwngen eine immer stärkere. Alles in Allem ist diese Staatscom. Mission, mit ihre öffentlichen Verfahren, wohl die zweckmäßigste diesbezüliche Einrichtung, welche sich ohne radlcale Aenderungen schaffen läßt, soweit die staatliche '.Cönstiwtion- eS mcht verMdert.' " ' ' ' Im ?ofiattsytLNenhauS. mmammm Das Amt für unbestellbare Briefe (deadletter Office)" unserer BundeShauptstadt ist ' ein getreuer Hüter don Tausenden mchkoder. weniger interessanter' und" wichtiger MZewnisse,könnte aber 'eine? ünerschopMchr.Fund. rube dänkbanii MatyiM NlnSWdium der Menjichennatur und der-Eul-turaeschtchte" biete.-' Ätteicbnenderweise wird fast alle Arbeit in fciefcstr Amt- von FtauensPersonen ' verrichtet.'. ' Die schalkhaften Mitglieder des 'stärkeren Geschlechtes, welche für diese ''Anstellungen verantwortlich sind." waren -nämlich der' Anficht, daßdie' Weibsleate schon wegen deS riesigen-Interesses, da sie von Hause aus meiste'kZ . für die .Geheimnisse anderer Menschenkinder, hätten, sich ganz besonders für diese Arbeit eigneten, welche meist im Oeffnen und derständnißvollen Prüfen' von ungenllgend adressirten . Briefen und ev. im Zurückschicken derselben an ihre Absender besteht. In der That hat sich die Anstellung von Frauen und Mädchen für diesen Zweck bisher vorzllglich bewährt. Dabei scheinen sie die Verpflichtung, alle sich ihnen solcherart erschließenden Geheimnisse nicht weiter zu verbreiten, mit musterhafter Treue (und Selbstverleugnung?) zu erfüllen. Und was raunen diese Briefe ihnen nicht AlleS zu! Jeden Tag, besonders aber in der schönen Frühlingszeit, läuft eine Menge unbestellbarer Lie-des-und Stelldichein-Briefe in diesem Amt ein, welche meist in den glühendsten und blumigsten Ausdrücken gehalten sind. Die größte Anzahl derart!ger Briefe, welche Anweisungen zu geHeimen Zusammenkünften enthalten, stammen durchschnittlich aus Porkopolis, aus Cincinnati nämlich. Onkel Sam ist, wie gesagt, verpflichtet, den Inhalt aller solcherart in seine Hände fallenden Briefe streng geheim zu halten. Gar mancher von seinen Dienern und Dienerinnen geoffneter Brief enthältAuskunft. welche den Schreiber in das- Zuchthaus brin gen könnte, wenn sie zu gerichtlicher Verfolgung als Material benützt würde. Aber auch in diesen Fällen hat die Regierung kein Recht, die erlangte Information weiter zu benutzen. Vor noch nicht langer Zeit war in einem New Jerseyer Städtchen ein Mord verübt worden; an derLeiche des Ermordeten ' fand' man versiegelte Briefe, deren Inhalt vielleicht wefentlich zur Aufhellung -der Mordthat beitragen konnte; da indeß diese Briefe durch -die Bundespost gegangen waren, so erstattete man sie dem Absender zurück, ohne darnach zu fragen, zu welchem Zweck sie geschrieben worden waren. Die Regierung nimmt Z! r . q;er in joiaje mengen nocy yeme genauer, als-in so manchen europäischen Ländern mit ihren unofsiciellen .schwarzen Eabinetten. Verlockende Mittheilungen von Grünwaaren-- oder FalschgeldSchwindlern laufen in diesem Amt tonnenweise -ein; selbst diese wandern wieder an den Postmeister in der betreffenden Stadt mit' der Erwartung, daß derselbe sie auf Nachfrage zurückgibt. Natürlich erfolgt eine solche Nachfrage gewöhnlich nicht; denn die Betreffenden würden sich der Gefahr sofortiger Verhaftung aussetzen, nicht wegen deS in den unbestellten Briefenj enthaltenen BeweismaterialS, sondern lediglich, weil ihre Persönlich, keit in Verbindung mit Schwindeleien, für welche das Postdepartement sonstige Belege hat, bekannt ist. UebrigenS bildet gerade dieses saubere Geschäft wenigstens eine kleine Einnahmequelle, für die Regierung; denn nicht selten enthalten diese unbestellten und unreclamirten Briefe Geld, meistens in Gestalt eines neuen Dollarscheines,. welchen die Sbwindler als angebliche' Probe ihrer Waaren geschickt haben. Dieses Geld läßt man natürlich nicht verkommen, während die unbestellbaren Briefe nach einer bestimmten Zeit vernichtet' werden. Wenn man es nicht ohnehin wüßte, könnten die in diesem Amt geöffneten Briefe deutlich zeigen, wie viel seltener, als früher, die Leute heutzutage Geld durch Briefe schicken. Von Jahr zu Jahr nimmt der Betrag von Baarceld. welches auf solche Art in die Hände der Regierung kommt (von jenen Proben- der Falschgeld-Bauern-fanger abgesehen) sehr bedeutend ab. Nach der Ansicht der Postbeamten hängt es mit dieser Aenderung in der Gewohnheit deS Publikums auch zusammen, daß trotz der häusigen Raubanfalle aus Bahnzüge die Post viel weniger, als früher, beraubt wird, und Bahnräuber gewöhnlich ibre aamt Aufmerksamkeit auf die Pakete der Mretzgesellschaten richten und es meistens nicht nmal für lohnend genu halten, sich mit dm registrirten Postsachen zu beschäftigen. Der Versuch, selbst Briefe, die nur mit einem Vornamen ode? Beinamen unterzeichnet sind, den Absendern wieder Zuzustellen, bat Lon',u-e?etbznv

amüsanten Geschichtchen geführt. "So wurde jüngst ein in außerordentlich schwulstigen und duftigen Ausdrücken gehaltener Liebesbrief, welcher blos Harry- ' unterzeichnet war. an . daS Chicagoer Bankhaus gesandt, dessen Titel oben am Briefbogen stand. Nun

beschäftigt aber dieses Haus zwei Clerks Namens Harry, und der Brief kam gerade in die Hände des unrechten: seitdem sind die beiden vorher gut mit einander befreundeten HarryS Todfeinde geworden! Sftii dem Dolchstoß im Herz. Eine ärztliche Fachzeitschrift an der Küste de? Stillen OceanS bringt einen Aufsatz von zwei Seiten über emen allerdings äußerst merkwürdigen Verwundungsfall. Wer hatte geglaubt, daß je ein Mensch, der eine Wunde in daS Herz erhalten hat, nicht in sehr raschem Tempo in daS Jenseits .abfahren wurde? Man hat zwar schon hm und wieder von einer wunderbaren Ausnähme hört; doch liegen keineBeglaubigungen -darüber vor. Der junge Schauspieler Clyde Heß in San Francisco aber bildet ein absolut gewisses Beispiel dieser Art und erregt daher jetzt daS lebhafteste Interesse von Aerzten und Anderen. Am 4. Juni vorigen Jahres hatte Heß . in der Auditorium-Wirthschaft in San Francisco gekneipt daß es schon nimmer schön war, und er gerieth endltch in eine alkoholische Raserei. Imnur noch wurde weiter gezecht. Plötz lich. als Heß. umgeben von anderen Rittern, und Knechten der Muse 2halia. am Schanktisch stand, und abermalS'eine .Runde" bestellt wurde, zog er einen T)vlch auS seiner Tasche und stieß ihn sich in die Brust. ES war eln berühmter Dolch; der Bandit Sontag hatte ihn einst sein eigen genannt. Erst glaubten die College von Heß. er spiele-ihnen bloö eine Tragödie vor? aber im nächsten Augenblick ststrzte er. in das Herz getroffen, der Dolch entsiel 1 ihm. und ein warmer Blutstrom stürzte ihm nach! Wie gewohnlich in solchen Fällen, wurde an demVerwundeten herum operirt, 'obwohl Niemand an die Möglichkeit einer. Rettung 'zu glauben schien. Als man ihn auf , dem Operationstisch deS HofpitatS untersuchte, zeigte eS sich, daß die Waffe 4.1-2 Zoll tief in die Brust gedrungen . war, und zwar gerade über' der vierten Rtpxe von oben, und einen Zoll links vom Brustbein. An jener Rippe war'die Dolchfpitzeabgeglitten und einen halben Zoll 'tiefer, zwischen . der. vierten und' der fünften Rippe.durch.die Wand der. linken Herzka'mmer gedrungen: Äuf diesen Befund hin wurde die Wunde ohne Weiteres füntödtlich erklärt. Indeß 'wurde ein, cntifeptifcher (fäulnißzerftLrender) Verband angelegt, der, Patient, in daS Bett gebracht, ein EiSfackchen über . den. Verband ge. legt, und .Mutterkorn- sowie Mai blume-Eitrakt'zur weiteren 'Herabftimmung der Temperatur' angewendet. DaS Herz that zur Zeit 150 Schläge in der Minute, und zwar fehr unregel mäßig, und bei jedem zweiten Schlag von einem deutlichen murmelnden Ge rausch nicht gewöhnlicher Art be gleitet. Zu Aller Verwunderung starb der Schauspieler nicht, obwohl sein Leben am denkbar dünnsten Fädchen hing; am andern Tag- kam er, wieder zum Bewußtsein, war aber natürlich außer ordentlich schwach, und daS Athmen war bedenklich behindert. Dr. Deane entfernte 13 Unzen, also etwas mehr als ein Pint Blut mittels eines Afpi. rawrS (welcher emen Lufistrom durch Saugen erzeugt). Darauf verbesserte sich der Herzschlag, obwohl x noch ke! neöwegS normal wurde, und noch be. denkliche Erscheinungen . zu Tage tra, ten. Der zwischen Sein und Nichtsein Hangende erhielt jetzt alle drei Stun den kleine Dosen Maiblume-Eztract. Am anderen Tag zeigte sich ine ent. schiedene Besserung. Es wurde wieder ein Pint Blut abgezapft, und die Temperatur auf '99 1-2 Grad Fahrenheij herabgebracht. Fünf Tage darnach wurde Heß sogar nach feineL!Üohnung verbracht; er hatte indeß am Tag nachher zwei OhmnachtSlnfälle. Man machte auch dir.' interessante Entdeckung, daß infolge deS Charakters der ursprünglichen Wunde Flüssigkeit und Luft ausgelrieben wurden, aber keine eintreten konnten.' Von der Stelle, wo die Dolchspitze zuerst eingedrungen und abarglitten war, bis zur Stelle, wo sie zwischen die Rippen hin. eindrang.' hatte sich eine Art Ventil gebildet, welches Flüssigkeiten hinausließ, aber gegen die äußere Luft geschlossen blieb. Schon dieser Umstand macht den Fall zu einem höchst merkwllrdi gen. Nun wurde mittels mehrerer, chirurgische? Instrumente, deren eine durch die Wunde und um daS ganze Herz herum geführt wurde, die Wunde in regelmäßiger Wiederholung, mit Bo. razfäure und Wasser auögefchwemmt. und daß das arme Herz diese Behand lung ertragen konnte, ist fast noch wun dtrbarer, alö daß der Tod nicht schon lanqe zuvor eingetreten war; wurde doch daS Herz dabei 'öfters aus seiner La gedrängt. Äm IS. Juli fühlte, sich Heß ganz wohl, außer daß die Herzklappen- noch nicht ganz in Ordnung waren, und er wurde nach Fruitvale gebracht, um bis zur Heilung der ursprünglichen Wunde gründlich det Ruhe: zu Pflegen. "Statt dessen aber verrichtete der Tollkühne alsbald Gartenarbeiten, und K stellten sich wiederum beunruhigende Symp. iome ein! Man mußte ihn nstsich vermahnen, und die bedenklichen Erscheinungen verschwanden wieder. (ÄgenMitte des vorigen August trä. ten noa heftige Herzfchmerzen gelegent. lich auf; aber seitdem ist Heß, trotz deZ Dolchstoßes im Herzen, ein

ge,ura?;TU'anrt gcitectj?, gehr', seinem Cnberuf jfach ViiV spielt hervorra

genve lugenoray ollin: ea war m Uebrigen eine fürchterliche Zeit, welche er hinter sich hat, und er möchte kein zweites Mortimer-Experiment an sich vornehmen. Dr. G. Fischer erzählt übrigens von einem Fall, welcher zum Schluß nicht unerwähnt bleiben .mag; darnach lebte ein Mann, welcher geschossen wurde und eine Kugel in die linke Herzkam. mer erhielt, noch volle 20 Jahre; man fand ' bei der Postmortem-Unterfü chung, daß die lrugel völlig eingekap. seit war. Stoffe für Todawüsse

Mit raschen Schritten naht der beiße Sommer, und man erwartet, daß das kohlensaure Ersrischungsgeschäst Heuer einen ganz besonders großartigen Umfong annehmen werde, trotz des' alcoholischen Mikbewerbes. Es mag daher angebracht sein, auch einmal der Eztract-Jndustrie zu gedenken, welche die lieblichen Färbestoffe der verschiedenen Arten SodaWasser wenigstens größtentheils liefert. Die Ver. Starten sind entschieden daS . bedeutendste extractfabricirende Land derWelt, wie sich schon bei einem Blick auf die Vielseitigkeit der moussirenden Erfrischungen nicht anders erwarten läßt. In der alten Welt, mit Ausnahme sehr weniger Plätze in den größten Städten, ist man zufrieden damit. Sodawasser mit Saft" (was höchstens Himbeer- und Citronensaft bedeutet) und ohne Saft" zu erhallen. Aber bei uns? Der Kopf, kann Einem schier schwindeln vor der großen und sich noch immer mehr vergrößernden Zahl der flavor". Zum Theil hängt dies natürlich auch damit zusammen, daß dieses kohlensaure Geschäft bei uns auch in das Schank-wirthschaftS-Geschäft einerseits und m daS Patentmedicinen-Geschäft andererseitS mehr oder weniger stark hercinragt. ' Einige der wichtigsten diesbezüglichen Extracte seien nachstehend bis - zu ihrer Quelle verfolgt.- Wenn man allen nachgehen wollte, so könnte man damrt schon ein ansehnliches Buchlem füllen. Die Bohne, aus welcher der Va-nilla-Extract gewonnen wird, kommt fast ausschließlich aus Mexico. Sie wächst an einer merkwürdigen Ranke, welche ebenso viel Nahrung direct aus der Luft beziehen soll, wie aus dem Boden. -.Die Mexicaner pflanzen sie in Schößlingen, welche, nachdem sie genügend gewachsen sind, sich entweder an einem Geländer oder an Palmbäumen hinaufranken müssen. Erst im dritten Jahr beginnen dieselben Frucht zu tragen. Die reifen braunglänzenden Bohnen werden in Bündein von je einem halben Pfund zusammengebunden und in hermetisch versiegelten Behältern verwahrt, damit nichts von dem Aroma entweichen kann. Tausende von Mexikanern gewinnen ihren Lebensunterhalt ausschließlich mit den Vanillabohnen, deren Preis gegenwärtig, da das Angebot nicht der starken Nachfrage genügt, ziemlich hoch sieht. Deshalb wird auch Vanilla-Extract häufig gefälscht, namentlich mit Extract von Tonkabohnen (auch Schnupstabaks-Bohnen genannt); diese kommen nur, auf 52 das Pfund (die Vanillabohnen dageaen auf $6 bis 12), und ihr Extract hat einen etwas scharfen und bitteren Geschmück; . In einerExtractfabrik, besonders in dem Auspacke-Raum, riecht es, als ob alle Wohlgerüche Ceylon? hier in einem kleinen. Winkel vereinigt wären. Die Vanillabohnen werden, nachdem sie aus den Behältern genommen sind, sofort, in ' eine Hackmaschine gebracht. die etwas Aehnlichkeit mit einerWurst Schneidemaschine hat, und kommen sehr fein- gehackt wieder, heraus;- alsdann wird der Masse eine Quantität des besten Rohzuckers ' beigemischt. Nach welcher Vorschrift dies geschieht, das ist .'Geschäftsgeheimniß. D)ann wandert die ganze duftige Masse, in einen großen Kessel, dessen Temperakür 'durch Dampf allmälig. erhöht und schließlich,. binnen 43, Stunden, unge-fähr-auf den Siedepunkt gebracht wird. Darauf, wird ein Theil der Masse in ein Fäßchen geschüttet, . das 20 Gallonen hält, und 5 Gallonen geruchsfreier Sprit kommen hinzu. Nun wird das Fäßlein in einen großen Lagerraum gebracht, wo schon Hun derte anderer-lagern, und bleibt' dort ein volles Jahr (daS Datum der Einbringung wird auf einer Etikette dermerkt), worauf die Fäßchen in größere Behälter entleert werden, und der Inhalt durch eine Filtrir-Presse von allen Unreinigkeiten, einschließlich der klkinen Siückchen Vanillabohnen, befreit wird. Den nun fertigen reinen Va-nilla-Extract läßt man einen ' oder zwei Tage in einem Zinnbehälter stehen. worauf zartfingerigeMädchen daS. Füllen in die . Flaschen, das Verlorken und das Etikettiren besorgen. Zuletzt werden die Flaschen, und Fläschchen in Sägemehl eingepackt und gelangen so in den Handel. Die Beliebtheit dieses theuren Extractes sieigt immer mehr, hauptsächlich auf Kosten des Citronen-Extrac-tes. von welchem früher mindestens dreimal so viel bedurft wurde, wie von jenem, während jetzt das Verhältnist beinahe daS umgekehrte geworden ist. ES wäre daher fehr zu wünschen, daß sich die Vanillabohnen-Produc-tion in den nächsten Jahren bedeutend steigern ließe! DaS Gewinnen deS Citronen-Ex tracteS ist. nicht , so schwierig und umständlich. Noch heute kommt die beste bon den Fabrikanten hierzu verwendete ' Essenz '.auS Sicilien. Bei uns werden dann vor Allem, wiederum nach meinem geheimen Recept, die balsamischenQele daraus entfernt; geschieht; dies nicht vollkommen, so , hat daö betreffende ' Sodawasser, ode? der'. EiS-

radm. einen terpentinartigen Beigeschmack, wie es vielleicht schon manchen Lesern gelegentlich vorgekommen ist. Alcohol wird aizch bei . dieszm Ertract zugesetzt. Gewöhnlich wird

aus einem Pfund Essenz eine Gallone Extract hergestellte Aehnlich. wie dieser, wird auch' der Orangen-Extract hergestellt, und die nämlichen Fabriken bereiten auch Zimmt-, Chokolade-, Mandel-, Muskatnuß-, Nelken-, Selerle- und viele andere Extracte. Pfirsich - Extract wird auö den Kernen gemacht. Bis jetzt ist es trotz vieler Experimente noch nicht möglich gewesen. Extracte us der Frucht der Erdbeere, der Ananas, der Himbeere, der Banane. der Birne und der Aprikose herzustellen, hauptsächlich wegen ihreS starken Wassergehaltes. Indeß werden flott künstliche Nachahmungen erzegt; aber obwohl dieselben stärker sind, als die Fruchte selbst, wollen die Besitzer vieler Sodawasserstände nichts von ihnen wissen. OvmJnlanve. Auf ElliS Island gab eS radi länaerer Vause neulich- wieder einmal eine ZwangShcirath, denn die j Schweizerin Maria Ateyer, eine Jüsrn toe von 30 Sonunern, durfte nicht eher landen, als bis sie ihrem ebenfalls eingetroffenen Schatz. George Erhard die Hand zum Bunde für'S Leben gereicht hatte. ' Ehrharb wurdt gleichzeitig Papa von zwei Kindern, die die Meyer ihm statt einer klingenden Mitgift in die Ehe gebracht hat. Im verflossenen Jahre sind, dem Bericht des CongreßbibliothekarS zufolge, 62,762 Anmeldungen zur Sicherung des Verlagsrechts' ge-' macht worden, gegen 58.850 im Jahre 1893. Es gingen 40,203 gegen Nachdruck zu schützende Novitäten ein, darunter 14,000 Mcher. 15.000 musikalische Compositionen. 10.000 Zeitschriften, 5000 Photographien und diverse Stiche. Zeichnungen. Karten "'Ein Versehen des Apothekerö Jacob Berenson in New Fork hat den Tod ees 4 Monate altemKindeö Namens 'Salomon Cohn im Gefolge gehabt. Dem Kinde war eine Arznei verordnet worden, welche unter Anderem Ricinusöl (01. lein!) enthalten sollte. Der Apotheker las 01. Pini (Hemlocköl) und mischte dieses der Arznei bei. Eine acute Entzündung der Darm- und Magenschleimhäute trat ein und daö Kind starb. Eine eigenthümliche Erziehungsmethode hat der Neger Adolf Cody in August, Ga., bei einem ihm anvertrauten Knaben angewendet. In der Absicht, den etwa 8 Jahre hählenden Jungen zu züchtigen, hing der schwarze Biedermann den Unglücklichen, mit dem Kopf nach, unten, an -einem Stricke auf, so daß er etwa einen Zoll vom Fußboden entfernt war. In dieser Lage wurde der Knabtttodt aufgesunden und der brutale Kerl verhaftet.. Zu feiner Entschuldigung schützte er. vor, daß er dem Kind daö Stehlen hatte abgewöhnen wollen. Merkwürdig spielt oft der Zufall. Kürzlich verlor eine Dame aus Omaha, Neb.,m Council Bluffs; Ja., eine goldene 'Uhr nebst Kette. Sie meldete ihren Verlust der Polizei, und alle Pfandleihgeschäfte wurden nach dem verlorenen Gegenstande durchsucht, aber ohne Erfolg. AlSidie Dame am Abend auf einen Straßenbahnwagen wartete, um nach Omaha zurückzukehren, kamen zwei Knaben auf sie zu und boten ihr eine goldene Uhr zum Kaufe an. Es war der Dame eigene Uhr. Sie erhielt dieselbe wieder zurück und belohnte die Finder mit einem Dollar. In TomS River, N. F., erlitt George Ditton' auf eigenthümliche Weife Brandwunden, denen er erlag. Er hatte eine Flasche Benzin in der Tasche, und.alS er sich im Schankzimmer des Oak Grove Hotel niedersetzte, brach er die Flasche. Zur selben Zeit zündete Acton Bün'nell eine Cigaretts an. warf den FidibuS zu Boden und auf daS Benzin, daS sich eNtzünbete. In einem Augenblick war Ditton in fflammen gehüllt, die erst gelöscht wurden, als er schwere Verletzungen erlitten hatte. 'Der verflixte GassenHauer von der Bowery soll Schuld daran sein, daß das legitime Geschäft in dieser berühmten Straße deS fündigen Gothäm immer mehr zurückgeht und es lst eine Bewegung im Gange, diesen nach Whisky und MoschuS dufte'nden Namen durch Parkhurst Avenue oder etwas AehnlicheS zu ersetzen. Die Agitation hat bereits große . AuSdehnung gewonnen und angesehene Geschäftsleute siehen an ihrer Spitze. AndererseitS treten die alten New Yorker für die. Beibkhaltung deS Namens in die! Schranken,- so daß es sehr fraglich erscheint, 'daß die Agitation den gewünschten Zweck erreichen wird. .Bill, ein Schäferhund' deL, Sheriffs Sherry in Mumie. Ind.. hat neulich eine bemerkenZwerthe Probe feiner Intelligenz abgelegt. Mährend der' Sheriff zwei Vagabunden nachdem Ärbejtshaufe zu .transportiren' im Begriff stand, ergriffen die 'Kerle ,e Flucht. Der Beamte verfolgte den einen Flüchtling ünd feuerte auf ihn allein der Burscke. ' entkam, während dessen Cumpan, der gar nicht verfolgt war. bald .verschwunden' war. Aergerlich kehrte der Beamte zurückWie groß war sein Erstaunen, alö bald darauf ein Polizist? mit .dem ' zweiten . Flüchtling. - gefolgt von seinem Hunde Bill.' im'G.'sängmß erschien.' ' Bill hatte.sich dem Flüchtling auf die Fersen gemacht nd ihn in-wenigen Minuten gestellt. Der Vagabund rief um Hilfe und un!er den Leuten, welche herbeieilten in dem Glauben, daß der Hund toll ge'.norden, befand sich ein Polizist, der aas Thier : kannte. ; Den Zusammenhang ahnend,' verhaftete er den Kerl und spedirte ihn-hinter.die schwedischen.' (jardinen. u

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Feükchngs gegen alle Unordnungen des

Der Leöer und des Magens wclchk man um dlkst JahniM flhlt I? Z?.AvMSbKtt!g AMburSir TIYoipIfeini.

Oum Sluera::re. In der Bibliothek deS Lrinity College in Dublin wurde kürzlich eine 500 Folioseiten umfassende Handschrift entdeckt, welche viele bisher angedruckte Gedichte von Bacon, Massinger ' und anderen Dichtern enthält. Das Gedijt, welches Bacon nach seinem Sturze verfaßte, trägt die Ueberfchnft: Farewell to Fortune. Der Fund beweist, daß eS durchaus im Bereich, der Möglichkeit liegt, daß auch bon Shakespeare noch Manches an'S Licht gezogen werden kann. R i b e r a i n S i z i l i e n ist der Sitz einer merkwürdigen Industrie gewesen. Dort bestand nämlich eine ZÄlbrik von Wahlurnen mit doppelten Wänden und unsichtbarem Mechanismus. Der Bstrieb war natürlich ein geheimer und wurde erJ.ganz vor KurRem ; durch Zufall entdeckt, worauf der Inhaber, ein gewisser C. Rispi, Ribera verlassen hat und sich nach Rom gewendet haben soll. Geradehin der letzteu Zeit hatte der Absatz, auch nach fremden Ländern, bedeutend zugenomm'en; die Bestellungen sprachen stets geheimnißvoll von so und so viel Stück .Resultatsgeschirr-. Lieutenant Robert Heylmanek v. Kronwart vom 3. öfterreichischen Trainregiment hat in einem Hotel zu Krakau seine Geliebte, eine KaffeehausKassirerin, und dann sich selbst zu erschießen versucht. Er hat auf. da Mädchen zwei Schüsse abgefeuert; d? zweite Schuß hat-sie am Kopfe verwundet. Hieraus hat der Lieutenant sich in die Brust geschossen; die Kugel ist in die Herzgegend aedrungen.' Beide hatten 'Briefe vorbereitet, worin sie erklärten, daß sie im gemeinsamen Einvernehmen aui unglücklicher Liebe sich tödten wollten. Der Lieutenant ist lebensgefährlich, daö Mädchen nur leicht verwundet. DaS Römische Gericht verurtheilte Monsignor Boeglm, von dem eingegangenen Monitor", wegen Verleumdung einer schweizerischen Dame, Fräulein Lucie Claraz auS Freiburg, zu zwei Jahren Kerker, zweitaufend Francs Strafe und Schaden erfatz. Boeglin hatte in einem langen Leitartikel die Dame als Priesterin einer Teufelsloge zu Freiburg bezeichnet, wo freimaurerlsche Brüder und Schwesiern im AdamS- und Evacostüm Satanöcultuö trieben. ES wurde vor Gericht erwiesen, daß sowohl die Mutter alö auch die Schwester deS Fräulein Claraz auS Gram über die Verleumdüngen deS Moniteur" gestorben sind, und daß ein reicher Bruder, der die Familiv bisher unterhalten hatte, infolae dieser Verleumdungen seine Hand von ryraozog. JedeS Jahr zur Zeit der Lörracher Militäraushebung in den Grenzorten Lörrach, Säckingen u. s. w. machen sich in Basel niedergelassene deutsche Stellungspflchtige, denen sich auch solche aus der deutschen Nachbarschaft zugesellen, das oft in Spektakel ausartende . Vergnügen, durch Federn und Blumenputz sich indianermäßig aufzustutzen und betrunken und lar mend die Straßen der Stadt zu durch ziehen. Die Polizei ist in der Reael sehr nachsichtig und übersieht absichtlich Manches, waö bei anderen Verhältnis sen nicht geduldet wird. Wahrend der letzten Woche nahm dieser Spektakel einen größeren Umsang an als üblich und ging neulich Abend rn eine be dauerliche Sachbeschädigung über. Als ein halbes Dutzend Rekruten von eo poldshöhe nach Basel zurückkehrte, er öffneten sie auf das schweizerische Zoll gebaude bei der Wiesenbrücke ein schar fes Steinbombardement, - wobei alle Fenster, Laden und Thüren elngeschla gen wurden und , nicht, unbedeutender Schaden entstand. Die Thater könnten in's nahe GeHolz entkommen. Ein bemerkenswerther Unfall ereignete sich rn der Engel apotheke zu Augööurg. Arbeiter der Frrma zerbrachen M' Keller einen Bal lon Salpetersäure. Statt die Chefs oder sachverstandige Angestellte zu Rathe zu ziehen oder die auSgeflossene Salpetersäure Mit Wasser zu beseitt gen. bestreuten sie dieselbe mit Säge spähnen, um auf diese Weise die Fol gen ihreS Ungeschickes zu beseitigen. Die. .mit Salpetersäure getränkten . r. v r . vsageipayne.luoen ue rn einen oro, den sie ilt den Hof schafften. Unglücklicherweise entsteht aber auS der Verbindung voni Salpetersäure mit Sägespähnen Untersalpetersäure, welche. wenn eingeathmet, sehr schädlich .wirkt. Die Folge hiervon war, daß drei Arbeiter erkrankten, von denen der eine einer Lungenentzündung erlegen ist. Die beiden anderen Arbeiter liegen noch krank zu Hause, doch besteht für sie keine Gefahr. n 'vielverkprechendeö Bürschlein ist der 13 Jahre alte Henry Sheehan von No. 64 Downing Straße in Nem gork. Vor länger alö' einem Jahr stand, der .Junge unter 'der Anklage des Einbruchs vor Gericht, mit Rücksicht auf seine Jugend wurde aber die: Sachs- nkdergeschlagen. ' Weser Taae-'wurde. er wegen Straßenraubes ferstet; nd önkr ;$10OOX2 Schaft zum Proceß festgehalten. .

beste.

Meäizin Dr. I. A.Sntcltsse, fch2t na fSltekUS Kit tsasbSrttllAcB Sau mit schlecht unb Urt traut ittttm. tlt. 5 Oft Chult Ctraftc DfftccetsxttK : Iti 10 nx Sem. l lll t Nix ach, fefxntctgf sx! jtxttuKC. lt IM Ui Dr. I. GüHler, 120 OK Oledarty Ott. ,ätuxdex: S Uhr or.: Z Ntzr ach.; s - , Uhr Ux. Telephon 144. Eprechftxxde: Sonxtaa nxt BrtttaI. Dr. THEO. A. WAGNER 1 it seine Office ach No. VT Nord Delaware Ott verlegt, und wird sich freue seine Patlexte xd kzreunve vorr u empsaxgen. vrechftunden : 9 ia Uizr vorm.: Z Uhr kr.; onmas: 1011 Uizr orm. Telephon L4S. Dr. C. N. Schaefer, rzt und fSfyivxiXQ, No. 430 Aadtfon Avenue, nahe RsrrtS Stt. prestxxde : S-:so Ulr 5-4 Uhr :ag, 7 9 cr aixfct. elevdo Ir. Carl G. Winter, Nrzt und Vbirurg. Spezialist für Augen und Ohren. prechftunde von 9-12, 15, 7 s Uhr. Zimmer No. 1 im alten BibliothelgebSude, Ecke Pennsylvania und Ohio Str. Telepho, Office : 1506: Hau C40. Dr. Burühardt Deutscher Arzt. Wohnung : ZIb. SS2 Oüd Meridian Otr. Eprech Stunde : 8 9 Uhr Vor. I U i Uhr Nachm. 7biIUlzrbend. Office: 1 Ost Ohio Straße. eprechkundea l lit ii Uhr achm. Teledbo 8. Zr. souZi. ZsU, Deutscher Arzt, Ecke Saft und Ohio Straße, praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Vater Dr. Guido Vcll. Evreckstunde' crmittag, 10-1, Uhr. preqilunoen. Nachmittag 4- Utzr. G. Seukhardt, ZgM, CckeObio ti ZlvbU Oixafo Beste Getränke und Cigarren. Feine alte Weine finden Sie in bester Auswahl und jeder Sorte bei' cZJocsoTb JSBczpm Weinkeller: L?o. SS Oüb Delaware Otu Oilligfts yreiss. CX Freie, prompte Mlieferung aq alen OtadttheUen. elepi, !. JACOB METZGER & CO's Flaschenbiergeschaft CO a 02 0 Crarolaud Otu Telephon 407. Bottlerö von Metzger's Original Tafel'Bier, Home Vrew, speziell für un au ihren Vieren gewählt. wiener Tafel'Bier. HomeBrew. spe,iell für un au ihre Vieren ' gewählt. Vudweiser, Böhmisches und ?5port-Vker von orK.SokUt Brewing Co., Milwaukee. WsoVsVeGWn, achsolger O. . xders. Abstrakte von VeMteln nnd Lrundeigenthu derben i prompter unb zuverlässige? Weise ausgeführt. ttaT-C 02 ClatZct CtzaZt

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JUdianapoli, Ind.

Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis.". Vandalia. Abgang Postzug 730 2: Expreß 1150 V. Exxrev 12 4 snn Accomodation 4 00 Nm Expreß 7 00Nm Erpreß 1120N Ankunft Exvreß 3 35 in Expreß 41a in Accomodation 10 00 Sin Expreß 3S0m Schnellzug 6 00 Cm Accomadation 7 40 5! Cleveland, Cincinnati, Chicago un, St. Louik. Jndianavoliö und Cleveland Diviston. Abgang Expreß 415a Erpreß lOSOVm Expreß 10 80 8m : Limited Expreß L lO Slrn Erpreß m Ankunft Exvreß 7 lOJßa..' xprev 1120. Limited lrxpnß. llSOVrn Expreß OOS!m Expreß..... llvONrn St. ouiS Diviston. Abgang Expreß .... 7 30 Cm Limited Expreß... 1 1 50 Cot Expreß ItLONm Erpreß. tSaliS 1145 9! Ankunft Expreß täglich OO Nm xprev 2 50m Limited Expreß SSOSkm Expreß OOV Thieago und Cincinnati Diviston östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Bot Accomodation täglich 7 05Dm Accomodation 11 00 Bot Postzug SOONm Accomod. snur SsnntagS). Accomodation 6 35 51m Ankunft Rufhville Accomodation. Postzug.. 1140 5m Jnd'plS Ace. (nur Sonnt.). . Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Diviston westltq. Abgang Accomodation 7 10 D Schnell.Psst 11 60 9tm Lafayette Accomadation. ... 5 00 Nm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 80 55m Lafayette Accomodation ... 10 45 Lm Schnellpost 2bONm Accomodation 6 15Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Lm Expreß 1125 9ha Danville Accomodation. ... 6 05 Rm Expreß 11 69 Lrn Ankunft Expreß 825L Danville Accomodation .... 10 35 Lrn Expreß 2 60 Nrn. Expreß 6 55 Nm Peoria Division östlich. Abgana Expreß Accomodation 6 30Vm ..."!!!! 8 25 9hn 1140D Expreß Ankunft Expreß Accomodation Expreß 10 00 9ha Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00? Expreß 1 20Rm Expreß 7 00 9ha Schnell, Expreß Ankunft Schnell' Expreß Expreß rrrrlO-20 L Expreß 2609cm Expreß k 20 9km Pittsburg, Cincinnati, Chieago und St. LouiS. - ' Jndianapolik Diviston. Abgang Expreß ; '. . 4bOLm Columbus Accomodation.. . L 00 m Expreß.. 8 30 9cm Richmond Accomodation. 4 00 9ha Expreß 6 10 9ha Ankunft Richmond Accomodation 8 65 Ca Schnellzug 11 40 Cm Expreß 12 20 9cm Accomodation 3 20 N Sxpnß..... -.. Expreß ..10 15 Nm s ' "' Chicago Division dia okorno Abgang Expreß Expreß Ankunft Expreß Erpreß LouiSville Division. Abgang Expreß LouiSville Accomodation.. . Schnellzug.Accomodation Ankunft Accomodation Schnellzug Accomodation llOOCm 1120 5ha 8 35 Cm 8 155ha . ; 7 . 3 45 Cm o in ft. av nsm . 3 259ha .4 0) 9ha . 10 20 Vm . 10 60 Cm . 5 60 9ha .1100 92m Spezial täglich Cincinnati, Hamilto und JndianapoliS. Abgang Expreß 3 40IV Cmcinnati Accomodotioa . . 10 60 Lm Expreß.... 8 00 5cm Expre $ :. .... ............ 4 00 9cm Expreß SLO?hn Ankunft Accomodation 9 15 Cm Expreß....... ....1145rn Expreß 7 SO 9ha Erpreß 10 55 9ha Ipreg 12 30 rn Indianapolii und Vincenneö. Abgang Expreß SOOVm. w LmcenneS Accomodation'.. 4 00 9ha: Ankunft VincenneS AccomodattoulO 40 5h Expreß 6 00 5ha Cineinnati, WabasH und Michigan. Abgang-Expreß 6MCa xpreß 11 16 Bm Ankunft Expreß 9 55 vm xpreß 2 60 5ha Expreß 9 00 5ka Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß . 8S0CM . 34aSm .1120 9ha . 8S0VM .10 40 V . 4 60L ccomooanon 6dmeHi(?mr6 AiikunftSchnell. Expreß ". '. .. ! ' CtTOWÖBIMH. . . . Erpreß Louikville, New Many und Chicago.. Abgang Exvreß ' .-. Wf-r expreß Monon Accomodation. . . .- , ACtfl . N SOm .1120CM . a 55 Kot Ronon Uccorzodk. wi Tho Twentietli Century, eine lZgneiSnete Ooch?ri?t, 'tsee jortschrtttlich gesinnt Lesern fr p c:7: tm ist. In der Tendenz ,5 -z$?J'5 ' werden doch andere fortsriu:, Zt: limpcrrtrtrch'iÄ. . lf.t tircit l;l lar lltr-lteTeit PubllcMng Co 19 Lxr

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