Indiana Tribüne, Volume 18, Number 212, Indianapolis, Marion County, 22 April 1895 — Page 3

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ä"ne in tintr Ncihk." ES ist cm eigenartiger Anblick, daö bunte Gemisch von Kurgasten aller Nationen, Sprachen, Trachten, Sitten r.ib Gebraucke zu beobackten. i daö sich in Karlsbad allmorgendlich im Gänsemarsch mit dem irdenen Becher in der Hand oder an einem über die Schulter oder nm den Nacken geschlungenen Nienien, zum siedenden Sz?rudelquell drangt und wie Jeder geduldig wartet, bis die Reihe an ihn kommt, das kostbare Naß zu schlürfen. Während mehr als drei Jahrhunderten pilgerten Männer und ffranen aller Stände und Klassen, vom König bis zum Bettler, nach Karlsbad, um Heilung von eingewurzelten Uebeln zu finden und neue Lebenskrast gif gewinnen. Aber in unsern Tagen der all machtigen Konkurrenz haben lvir weder Zeit noch Geld, um eine so weite Reise zu unternehmen. Dafür wird unö das Karlsbader Wasser entweder in seinem ursprünglichen Zustand, d. i. an der Quelle aus Flaschen gefüllt oder in Pulverform, als an Ort und Stelle aus dem Sprudelquell abgedampftes Karlsbader Spnidelsalz in'S HauS gebracht. Das Wappen der Stadt Karlsbad und der NamenSzug EiSner & Mendelfon Co., Alleinige Agenten, New York, ist auf jeder Flasche. Man hüte sich vor Verfälschungen. L 1 Schwache, nervöse Personen, gequSlt von Gwiffknbiffen und schlechten Träumen, gepeinigt von Rücken und Kopfschmerzen, SrrStden, Zittern. Herzklopfen. Unentschlosienheit. Trübftnn und erschöpfenden AuSftüffen. erfahren au dem .Lnanidfreund", auf welch' einfach, billig Weise Geschlecht krankdeiten und Folgen der Juaend senden geheilt und die voll Sesnndheit und der Frohsinn wiedererlangt werden können. Ganz neu, Heilverfahren und neue Medizinen. Jeder lein eigene? r,t. Schickt 25 Cent in Etamp und Ihr bekommt da Buch versiegelt und frei zugeschickt o txx Privat Stlinlt und XUptnfaro 23 West 11. etr..eVrk. R.V. v i um WoJM Injektion. i Eine permanente Kur t der hartnSikgftea Fälle von Sonorrhea und i (Sltit. anranttrt in non 9 bil A fanrn? tritt 2 5 7w;;7."ÄiiiiViV. Tthi ; Ws iv.üi ekelnden Sieiultat inhmnT von siu ', bed. paida oder andelSl. I. Ferre &, (ereu'ft achsolger). potSektr, Paik. er. ! tauft von alen L rüg gifte. , Ripans Tabules. Ripans Tabules are compoundcd srom a prescription widely used by thebest medical authorities and are -pre-sented in a form lhat Is becoming the soshion everywhere. Ripans Tabules act gently tut promptly upon the liver, stomach ana intestines; eure dyspepsia, habitual constipat'on, offensive breath and headache. " One tabule taken at the first symptom of Indigestion, biliousness, dizziness, distress alter eating, or depression of spirits, will surely and quickly remove the whofe dissiculty. Prlce, 50 cents a box. RipansTabules may be obtained of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., 10 Spruc Street, NEW YORK. Webster's International; ictionary1 ZnraJaable in 02cetSchool,and Home . New Irom Corer to Cover Sucetssor of the " Unabrldged." Standard of the U. 8. GoTt Prlntlo j Office, the U. 8. Supreme Court and of ncarly all the Schoolbook. "Warmlr commended ty Stare Superintendent of Schools. and other Educatora tüI r-- moitwiuxomnumDer. The One Great Standard Authority, Ho wrlte Hon. D. J . Brewer, Josttce U. 8. Buprem Court A Collcre -lreldiit wrlte t " Tor "eiH wltb -whleU tbe ye find th M word ought, for accaraey of definl "tlon for effectlTe xnethoda In lndlMeatintJ pronnnclatlon, for tere yt "eompreoenalTe atatementa of facta, "and for practlcal nte u a trorklag MdletIonary. Webatr'a International' Mxeela any other eluKle Tolume." O. Ss C. lltRltlAM CO., PnbUshczs, Sprinüeld, Mass., U.&JL. mv 8nd to th pnblinhM for fr pamphlet. a"Io notbay cheap reprina of ancieat tdinoss. Columbia Malle I ' ' ) CZe NiTerty S T elae Gtit. Die schönte, größte und am dequemfim eingnichtttt hlle der Südseite. CU steht zur Verfügung sLrbZaltug von Ccrxzctictx, M:nz.?:rünzchsn, ZZnrties ete. esonn, ist sie rereine l PfeZlea. tdr Die schönste Wirthschaft in dn Ctadt. ' N die besten VsrrSnke werden vn kdreicht. L aZlreichn vesuchkkt ein

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widene Uetze.

Roman von Reinhold Ortmann. (Fortseung.) Konstantin! schrie der junge 5lünttler entsetzt auf. Ab:r gleich darauf fügte er im Unwillen über sein eigenes Erschrecken ärgerlich hinzu: Was ist das für ein Scherz! Du mukt verzeien, wenn ich in diesem Augenblick ich! das rechte Verständniß für solche Späße habe. Wollte der Himmel, daß es nur ein Spaß wäre! Aber es ist Ernst, mein guter Junge blutiger Ernst, und ich hoffe, du wirst mir nicht deinö Freundschaft aufkündigen, weil ich bei der Vertheidigung meines eigenen Daseins demjenigen eines armen Teufels vielleicht ein vorzeitiges Ende bereitet habe. Frithjof hatte seinen eigenen Slum mer augenscheinlich mit einem Male vollständig vergessen. Er nahm die Hände des Freundes und sah ihm voll aufrichtigster Sorge in das blasse Ge ficht. Sage mir um Gottes willen, was ge schehen ist, Konstantin! Warum auch ließest du dich mit meinem kleinen Leid behelligen, wenn etwas so Fürchterliches auf deiner Seele liegt. Ah, es ist gar so fürchterlich nicht, und d meisten meiner guten Freunde würden sich gewiß im Stillen über mich lustig machen, wenn sie fähen, von wie sentimentalen Anwadlungen ich mich da beherrschen lasse. Gibt es hier in Paris denn etwas Alltäglicheres, als ein Duell? Und ist es nicht ganz natürlich, daß man dabei lieber fremdes Blut fließen sieht, als das eigene? Ich hätte dich mit der ganzen Geschichte verschont, wenn sie nicht vielleicht danach angethan wäre, dich auf eine heilsame Weise zu warnen, und wenn eZ mir nicht leid gethan hätte, dich mit so beleidigter Miene fortgehen zu sehen. Natürlich war es auch diesmal ein Weib, welches die Schuld daran trug, und vielleicht nicht einmal ein Weib von der schlechtesten Art. Sie hatte mir eben ein Räthsel aufgegeben, und die Auflösung, die ich gefunden zu haben glaubte, war falsch. Daß nicht ich. sondern ein Anderer de Irrthum bezahlen mußte, ist nur eine von den vielen Unbegreiflichkeiten des Schicksals, das ja so gern den Unschuldigen für den Schuldigen büßen läßt. Und unschuldig war er, dieser arme Narr, der es mit seinen Ritterpflichten so furchtbar ernst nahm, daß ich schon nach den ersten Stößen sah, wie fest er entschlossen war, mich zu todten. Ich hätte ihn gern mit einer kleinen Schramme davonkommen lassen, aber er machte es mir in seinem blinden Eifer leider ganz unmöglich, und soweit ginge selbst die Lebensverachtuna eines Selbstmordcandidaten kaum, daß er sich ruhig niederstechen ließe, wenn er den Degen zu seiner Vertheidigung in der Hand hält. Als ich zum dritten Mal nur mit genauer Noth den Stoß parirt hatte, der gerade aus me:n Herz gerichtet war, dcmetz auch mich o:e Geduld und ich nahm eine schlechte De ckung meines hitzlgenSegnerS wah?, um der Sache ein Ende zu machen. Viel leicht drang die Spitze meines Degens dabei etwas tieser ein, als eZ nöthig geWesen wäre, um den anderen kampfunfähig zu machen. aber wer hätte seine Faust wohl so ganz in der Gewalt, wenn ihm das Blut in denSchlafen hämmert und wenn er nichts mehr als einen Wirbel von rothen Flecken vor seinen Augen sieht! Er benahm sich wie ein vollendeter Cavalier, der arme Vicomte, und bis zu dem Augenblick, wo ihm das Bewußtsein schwand, machte er sich nicht des kleinsten Verstoßes gegen die Etiquette schuldig. Auf das nächste Mal. mein Herr!" das waren seine letzten Worte, und ich gebe dir die Versicherung, daß ich mit Freuden an seiner Stelle gewesen wäre, als wenige Minuten später der Arzt, der ihn untersucht hatte, mit einem bedenklichen Kopfschütteln erklärte: eZ sähe verteufelt schlecht aus. Der Mann ist ein Narr, das unterliegt keinem Zweifel; aber es ist etwas Ritterliches in seiner Narrheit. etwas Großherziges, das uns vernünftige Leute mitunter wohl beschämen könnte. - Ich wollte aber das ist ja alles Thorheit! Was hilft es, sich jetzt noch mit Wünschen aufzuhalten, wie es hätte sein können. Man muß die, Dinge nehmen, wie sie sind, und ich zweifle nicht, daß ich nach dierundzwanzig Stunden ebenso kühl darüber denken werde, als andere in ähnlicher Lage darüber gedacht haben. Bis dahin aber, mein guter Frithjof, nimmst du wohl einige freundliche Rücksicht auf meine Stimmung und lässest mtch mit meinen dummen Gedanken in der Stille fertig werden. Morgen, das verspreche ich dir morgen werden wir desto mehr von dir und von deinen Herzensangelegenheiten reden. Frithjof fühlte, daß er dem Freunde in der That keinen größeren Dienst leisten könne, als mit der Erfüllung seims ' Wunsches. Er drückte ihm noch einmal wvm die Hand und ließ ihn dann ,alletn. Für den ganzen Rest oeö Tages blieb Fürst Aprazin in seinem Zimmer. Das Diner, zu welchem er einige seiner Freunde eingeladen hatte, war noch in der letzten Stunde abgesagt worden und er empfing keinen anderen Besucher als Herrn de Sarcey, der am Nachmittage auf wenige Minuten kam. Da er auch am nächsten Morgen och nicht im Frühstllckszimmer erschien und da der Kammerdiener aus Frithjofs besorgte Fragen erklärte, daß Seine Durchlaucht ' sich bei gutem Wohlsein befänden, machte der junge Musiker keinen Versuch, ihn in seiner steiwilligen Zurückgezogenheit zu stören, um so weniger, lls er während der schlummerlosen Nacht zu einem Entschluß geommen war, an dessen Ausführung er sich nicht durch neue AbMahnungen des FreundeZ hindern las-sen-wollte. Um die Mittagszeit schlug Alstrom wieder. denWeg nach jenem Hotel.' Garni .ein. welckeZ seit'awei Taaen den Mit.

Zelhunkt all' seiner Gedanken gebildet hatte. ' - Aus einiger Entfernung schon sah er, daß ein mit mehreren Koffern und Körben beladen Fiaker vor dem Hause stand. Von einer herzbeklemmenden Ahnung, erfüllt, beschleunigte er seine Schritte und erreichte die Thür des Hauses in demselben Äugenblicke, da Frau Corbach und ihre Tochter in einfachen Reiseanzügen auf die Straße hinaustraten. In der ersten Verwirrung war er nur fähig, seinen Hut zu ziehen und sich tief vor ihnen zu verbeugen. Auch die beiden Damen fchienen überrascht, aber die altere von ihnen faßte sich schnell und reichte ihm mit aufrichtig freundlichem Lächeln die Hand. Welch ein glücklicher Zufall, Herr Alström, der uns noch einmal zusammenführt und der mir Gelegenheit gibt, Ihnen auch mündlich zu danken. Sie haben sich unserer Interessen .mit einer so aufopfernden Liebenswürdigkeit angenommen, daß wir uns wohl für immer als Ihre Schuldnerinnen betrachten müssen. Bescheiden lehnte er jeden Dank ab und wagte dann eine schüchterne Frage, ob die Damen etwa die Absicht hätten, Paris zu verlassen. Was sollte uns noch hier zurückhalten? erwiderte Frau Corbach wehmllthig. Wir werden die Tage dieses Pariser Aufenthaltes fortan zu den schmerzlichsten Erinnerungen unseres Lebens zählen müssen, und Ihre menschenfreundliche Uneigennlltzigkeit allein wird ein Lichtblick in dem düsteren Bilde sein, das die Erlebnisse dieser schrecklichen Wochen in unseren Herzen zurückgelassen. Er bemühte sich, ein verbindlich heiteres Gesicht zu machen, während seine Brust von namenlosem Weh erfüllt war und während sich in seinem Kopfe allerlei abenteuerlich tolle Pläne, wälzten, wie er die Bande, die ihn an die französische Hauptstadt fesselten, zerreißen könne, um ihnen zu folgen, auf's Gerathewohl in die weite Welt hinein. Er fragte nach dem Ziel ibrer Reise, aber es war eine wenig befriedigende Antwort, die er empfing. Wir werden nach Deutschland zurückkehren, sagte Frau Corbach,. aber wir sind noch völlig im Ungewissen, wohin wir uns dort wenden sollen. Da wir genöthigt sind,' uns erst eine Eristenz zu gründen, dürfen wir ja nicht mehr wie früher lediglich unseren Neigungen folgen. Dem Portier, der schon seit mehreren Minuten in Erwartung seines Trinkgeldes mit abgezogener Mütze am Wagenschlag stand, mochte die Unterhaltung zu lange währen, denn er erinnerte die Damen daran, daß sie ihren

Zug versäumen würden, wenn sie noch weiter mit der Abfahrt zögerten. Leben Sie denn, wohl, mein Herr! sagte FrauCorbach noch einmal freundlich. indem sie sich zum Einsteigen an schickte. Ich würde gern sagen: auf Wiedersehen, wenn dazu nicht gar. so wenig Aussicht vorhanden wäre. Er hatte noch nicht ein einziges Wort mit Gabriele gesprochen, und kaum flüchtig hatte sie die Augen zu ihm erhoben; jetzt aber, da ihre Lebenswege allem Anscheine nach für immer auseinander gehen sollten, faßte er sich ein H:rz und streckte ihr seine Hand entgegen, wie wenn er ihr beim Besteigen des Wagens behilflich sein wollte. Eine wie weite Entfernung auch das Schicksal zwischen uns legen mag. mein Fräulein, sagte er, ich gebe darum doch die Hoffnung nicht auf, daß wir uns eines Tages wieder begegnen werden und zwar unter glücklicheren Umständen. als das erste Mal. Der verdrießliche! Portier räusperte sich und zog demonstrativ seine silberne Taschenuhr. .Auch Frau Corbach sah etwas ängstlich aus, und vielleicht trug dies die Schuld daran, daß Gabriele' ihm eine Erwiderung in Worten schulbig blieb. Ihre Augen aber gaben ihm Antwort ihre Augen und der warme Druck der kleinen weichen -Hand, die er für die Dauer einiger glücklichen .Serunden in der seinen fühlte. - Dann, pls sie neben ihrer Mutter Platz genommen hatte, schob der Portier, ohne, viele Umstände den , Fremden bei Seite,, um den Damen eine glückliche ' Reise zu wünschen und sein Trinkgeld in Empfang .zu nehmen. Nur mit Mühe konnte Frithjof über seine Schultern hinweg GabrielenS liebliches Gesicht noch erspähen; -als darauf aber der Kutscher an den Zügeln ruckte und die Peitsche ermunternd auf den Rücken fei pes etwas kopfhängerischen PferdchenS niederfallen, lieh, bog sich plötzlich ein boldseliges Köpfchen auS dem .yffenen. ZÄagenfenster heraus und eine, kleine, weiße Hand bot dem Zurückbleibenden daS Sträußchen 'dar, das er vorhin an der Brust des jungen. Mädchens gesehen hatte. Denken Sie .zuweilen freundlich an uns zurück, klang 'eine süße Stmme an deS beglückten -Künstlers Ohr. ' Noch einmal tausend, tausend Dank und auf fröhliches Wiederfehen! Seinen. Hut in dtt einen und-daS anspruchslose Sträußchen' in.der, anderen Hand, schaute FrUhjof dem-davon-rollenden Wagen nach.wie ein Serzück, ter, so dasj die Vorübergehenden bei seirm Anblick lächelten und daß ein Gassenjunge sich neben -ihm aufpflanzte, um den Refrain eines anzüglichen' Vd' chenS zu pfeifen. 'Der' zunge 'Musiker bemerkte 'nichts vonalledem.' 'Srsr'. alS berFiaker an der nächsten .'Straßenbiegung i verfchwunden war druckttt'den',Hut'in die.Stirn und ging' langsam desselben Wege?, zurück,, den. einkommen. ' . Als er nach Haufe zurilcksehrte wartete seiner-eine, nicht geringe Ueberräschung. Er i fand den Fürstenmit Herrn de Sarcey und einem änderen Cavalier bei Champagner und Kartenspiel, ersichtlich in yortresflichsterLaune In fernem Gesicht so. wenig 515. m seinein Benehmen verrieth sich auch- nur das kleinste Anzeichen jener, liefen, feelischen. Bewegung, d.r. gestern im' Ge r. " r 1 V CV V . CV. lickkeit nicht foaleich wiederh-Ue fernen ' wollen, ,:urt M5'l: X:"S

jprary'NIll orui unw uu;ucu uij eeleat. und' Fritjof, der!,sich.. au .Höf-

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Verlauf weniger Minuten durch einige frivole Bemerkungen - des Fürsten, die ihm das Blut zum Kopfe steigen lie ßen, veranlaßt, sich zurückzuziehen. Er hatte dieselben räthselhaften Wider sprüche im Charakter Konstantins schon mehr als einmal empfunden; aber sie hatten ihn noch kaum je so heutig abgestoßen und so tief verletzt, als in seiner gegenwärtigen Stimmung. Während der nächsten Tage suchte er darum geflissentlich jedem Alleinsein mit dem Freunde auszuweichen, und der Fürst kam ihm in diesem Bemühen auf mehr als halbem Wege entgegen. Während Frithjof sich mit wahrhaft fieberhaftem Eifer in seine Studien vertiefte, ließ sich Konstantin Nikolajewitsch von dem Wirbelftrom der gewohnten Vergnü gungen forttreiben, wie nür jemals in seinen tollsten Tagen. Der Figaro" und die übrigen Boulevardblätter beschäftigten sich inzwischen sehr lebhaft und ausführlich mit der Duell - Affaire des Fürsten. Mit aller in solchen Fällen üblichen Weitschweifigkeit und unter Zuhilfenahme der blühendsten Reporterphantasie waro da die Angelegenheit in spaltenlangen' Artikeln besprochen. Man war allenfalls noch discret genug, die Dame, welche -selbstverständlich den Anlaß zu Um Zweikampf gegeben Haben mußte, nur mit den AnfangsbuVistaben ihres Namens zu bezeichnen; die beides Duellanten aber wurden nicht nur ' genannt, sondern der ganze Ehrenhandel wurde auch von seine? ersten Entstehung an bis zu dem Augenblick, .da man den unglücklichen Vicomte anscheinend tödtlich verwundet vom Platze getragen, mit behaglichster Breite geschildert. Fürst Konstant Apraxin war durch diese Theilnahme, welche die Zeitungen seinem Abenteuer zuwandten, plötz lich zu einem Gegenstande Aanz beson derer Aufmerksamkeit für die gesammte Lebewelt von Paris geworden, und es konnte nicht wundernehmen, wenn ihn die neugierigen Fragen seiner Bekannten bald ebenso sehr verdrossen als die Zudringlichkeit neuer Freunde und als die Glückwünsche, mit denen man ihn noch immer von den verschiedensten Seiten überschüttete. Als er eines Morgens auf der ersten Seite des Petit Journal wieder einen Artikel fand, der sich sehr eingehend mit seiner Person befaßte, während an einer anderen ßtelle des Blatteö ein Bericht über dm noch immer sehr bedenklichen Zustand deS Herrn de Latouche.zu lesen war, griff er in hellem Unwillen nach der Tischglocke und ließ den Doctor Bourdaloue zu sich bitten. ; Gibt es. denn gar kein Mittel gegen solche Unverschämtheiten? fragte er, indem er. seinem Privatsecretär daS Blatt zuschob. Werden diese Leute denn niemals müde werden, sich um meine Privatangelegenheiten zu kümmern? Doctor Bourdaloue ' zuckte mit , den Achseln und lächelte in seiner ironischen Weise. Wir leben in dem gepriesenen Lande der beinahe unbeschränkten Preßfreiheit, Durchlaucht, und es gibt keine andere Waffe gegendiese Art von uner wünschte? Theilnahme als schweigendes lanoriren. (Fortsel)ung folgt.) m ,, m

Deutsche Lokal-Nachrichten. 3rnti. Bern. Prof. Kocher, der berühm teste Chirurg' der Schweiz, ist nach Berlin berufen. Er befindet sich gegenwärtig dort, um von den Verhältnissen Einsicht, zu nehmen. Herr Gymnasiallehrer Edinger, Verfasser deS bekannten deutschen Lesebuchs, ist in Bern gestorben. , St. Gallen. Die Vürgergemeinde beschloß den Neubau- für die männliche Abtheilung des Bürgerspitals. die protestantische Kirchengemeinde den Bau der Linsebühlkirche im deutschen Renaissancestvl. Tessin. Bei einer Begräbnißfeier zu Ponte Tresa an der Grenze bemerkten .die Landjäger unter den Zuschauern auf . der Tresabrücke einen jungen Italiener, der wegen einer Stecherei unlängst aus dem Tessin geflohen war. Als sie sich ihm nähern wollten, sprang der Kerl resolut von der acht Meter hohen Brücke in die Tresa hinab und erreichte schwimmend das heimathliche Ufer. - W a a d t. In Lausanne starb BildHauer David Lugeon. Er war s. Z. bei der Renovation der Notre .DameKirche in Paris beschäftigt und meißelte hoch oben an den Thürmen der Kirche - herum, während unten der Aufruhr durch die Straßen? tobte und die Kugeln ihm an den Ohren vorbei pMn. . Oa$tu ' A p p e n w e i e r. Letzthin wurde die von der Frankfurter Elektricit'atsgesellschaft eingerichtete elektrische .Beleuchtungsanlage erstmals probeweife in Betrieb genommen. , Kurz vor Wiedereinsiellung deS' Betriebes wurde der Monteur Reis im TransformatorenhauS durch den elektrischen Strom getödtet. Rei war zur Zeit des Un. glucks allein; der Hergang ist noch Nicht aufgeklart. 'Breiten. In dem Anwesen des Hermann Freund, . Bergmüller hier, brach Feuer auS. welches daS Wohnhau3,und die Mühle vollständig ein äscherte' 1 Freund ist versickert. " j '.Mannheim. Die 22-Jahre .alte Kleidermacherin Marie ' .Oberländer machte' ihrem -Leben durch einen Sprung in den ' Rhein 'ein : Ende. Zwistigkeiten - mit 7, ihrer 'Stiefmutter haben . daS junge, lebenslustige Mädchen in, den Tod getrieben. : Schonychbach. Der be! Sagebesitzet Chr.Fleig bedienpete. 35 Jahre alte Knecht Martin Rosenfelder wurde im - Walde ' auf . Gremmelöbacher Gemarkung von rollenden 'Stämmen er-, drückt. ' ' Tiefenbronn. Die an dem Wess nach Steineag gelegene' Kunstrnilhle d:2 Herrn Leckh ist-abbrannt. C::n t-a 1000 paxt

. Percher.

k Hippolyke Percher, bekannter un!er feinem Schriftstelkername'' Harry Alis, ist heute in einem Duell um'5 Leben gekommen, schreibt der Co-rrespondent der .F. Z." unterm 1. d. Mts. aus Paris. Die Nachricht wurde Nach, mittags bekannt, und Niemand wollte sie glauben. Percher sah nach allem Andern aus, nur nicht nach ' Sterben. Er war jung kaum 38 Jahre war hochgewachsen und breitscbultria. wie ein Grenadi, strotzte von GesundHeit, hatte Gluck m allen seinen Unterehmungen, war jung verheirathet und sah in eine Zukunft hinein, wie sie so glänzend bor Wenigen liegt im Pariser Journalismus. Eines Tages schreibt er über irgend eine nebensächliche Kolonialfrage einen sehr klein gedruckten polemischen Artikel im Journal des Debats-.- Man kennt die Polemik der Debets": sie ist sachlich und vornehm und tritt Keinem zu nahe. Der Kapitain Le Chatelier fühlt sich getroffen. Es scheint übrigens auch einen scharfen .Privat-Briefwechsel zwischen Beiden gegeben zu haben; die Vorgeschichte der Affaire ist überhaupt noch , ziemlich dunkel. Man setzte ein Degen-Duell fest, eines jener unschulden Degen-Duelle. Percher schreibt ruhig in der Nacht vorher noch einen Artikel für das .Journal des Debats" und liest der .Times- den Tezd wegen Egypten. Heute trinkt er seine Mor-gen-Chokolade etwas früher, als gewohnlich, sagt seiner jungen Frau, er gehe auf ein paar.Stunden fort, steigt mit zwei Freunden . darunter der treffliche Andree Hallays in einen Fiaker, und fährt unter, lustigen Gesprächen nach der Grande Jatte" hinaus. Dort ist in Wirthshaus, daö .Moulin Rouge", in dessen Tanzsaal man solche Händel austrägt. Die Plätze der Kämpfenden werden auFgeloost. Man wirft ein Fünf-Francs.Stück in die Luft: Kopf oder. Schrift. Percher bekommt den Platz mit dem Rücken gegen die Thür,' wo die-Diele ein wenig nach unten sich neigt, sodaß sein Geg. ner etwas über ihm sieht, was ungünsiig fllr Percher ist. Die Sekundanten des . Herrn Le Chatelier rügen, daß Percher 'ein .gestärktes - Hemd trägt, während der Andere ein Seidenhemd an hat. Man beschließt, daß die beiden Gegner ihre Hemden auszuziehen haben. Percher tritt im flanllenen Unterhemd an. Man legt sich aus. mAlez, messieurs!" Die Degen klirren aneinander, der erste Gang verläuft refultatloZ. Zum zweiten Male: Allez, rnessleurs!" Le Chatelier fällt wüthend aus, der Degen fährt in Perchers linke Achselhöhle und kommt am Rücken hervor. Schwarzes Blut spritzt , heraus. Percher 'schwankt. Seine Freunde springen herzu und balten rjn. 'Ich bin todt!- sagt' er, schließt die Augen, und ' sein Gesicht wirr? aschgrau. DaS 'Blut quillt hervor, wie rasend, und ist nicht zu halten. Man schreit ?nach einem Glase Cognac. . In dieser 'elenden .Herberge haben sie nichts als. Rum. Ein GlaS Rum also! Rasch, um des HimmelS Willen!" Aber der .'Getroffene 'stöhnt zwei oder dreimal. Man hat ihn auf einen Stuhl gesetzt. Der Kopf sinkt ihm auf die Brust. Todt?" fragen die Blicke der Freunde.. &M!" sagt der Arzt.' . Nun kommen sie mit dem Glas Rum angelsusen.' Man stellt es auf den Tisch, da ws schon . Hut und Stock deS Getödteten liegen, - die er nachlässig dorthin geworfen, für die halbe Stunde bis zur Heimfahrt. Man legt eine Matratze auf's Billard und hebt ihn darauf, so wie er ist: im Flanellhemd und in den Beinkleidern seineö Straßenanzuges. Am Billard, der, ersten Bahre, bezieht Andree HallayS sofort die Todtenwache. Der andere Zeuge fährt in die. Stadt, um die ahnungslose Familie zu . benachrichtigen. Der Frau sägt man, zuerst, er sei verwundet. Inzwischen kommt draußen der. Polizeikommissa? an,' hält ein kurzes Verhör mit dem Gegner, . der unten im Wagen wartet, beschlagnahmt die Degen, die zum .Duell gedient. Dann kommen Untersüchungs,richter und StaatSanwalt-Substitut Endlich die Reporter. Le""Chatelier, der Percher getodtet hat,' war bis vor Kurzem einer seiner guten Freunde. Er x Cavitän der Marine-Infanterie seit 1886, war dem Kriegsminister. Freycinet als Ordonnanz-Officier attachirt und würde 1899 in . .diplomatischer Mission nach Marocco gesandt. ' Percher war eines angesehensten Mitglieder der Pariser Presse. 'Er hat alS Reporter angefangen,, arm. und ohne .Verbindungen. .Durch -Geschick-lichkeit und Energie hat er sich langsam heraufgearbeitet. ' Er gehorte.zu' jenen journalistischen Kräften.' die man mehr in dn Redactionen kennt, als im Publikum. . Wohl führte er eine gute Feder. Aber eine Talente waren vor Allem .organisatorischer, und administrätioer Nawr. So hat er nicht wenige' Unternehmungen in'sj Leben ge rufen. -Er 'war einer der Begründer der Revue ContemporaineV Dann rief er die .Pariser Agence : Dalziel fatt Lebens Dieselbe ließ . sich , vyrtrefflich an und wurde mitten im Mfolg durch eine ' in' der Presse . und 'Parjament geführte Campagne der concurrirenden Nachrichten-Agenturen umö Leben gebracht. Percher 'hatte damals vielleicht Unrecht, den Kampf. allzurasch aufzugeben, freilich nefea die Gegner den Chauvinismus , zu Hilfe, der, zu , so vielen geschäftlichen Spekulationen herhalten muß, und Percher kam in Gefahr, seine Stelle alS General-Sekretär deö .Comite . de l'Afrique Francajse zu verlieren. Auch diese letztere Gesellschaft, die . vom Deputirten. Ptince dArenberg dirigirt wird,- war eine von Percher'ö Gründungen.. DaA Comite de l'Afrique Francaise ist - heutzutage ein Haupt-!entrumz.der französischen Afrika-Politik. E5 hat den Anstoß zu zahlre!:n FzrsungSreisen -'und' Militäripiditin c:!en. ':?a?r'

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Keine alidmöchvemWilire Äröeit so gut.

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war die Seele des Comites; er brachte zugleich seine Ideen durch das Journal des, Debats- zum Ausdruck, woer die colonialpolitischen Artikel unter der Signatur Harry Alis schrieb; ein ihm gehöriges Journal diente ferner den französischen Interessen in Egypten. Kurzum, dieser geschäftige und rührige Mann. hat -sich in der Geschichte der ftanzösischen Afrika-Politik eineii bedeutenden Platz erworben. Zur selben Aeit war er der geschäftliche und admiNlstrative piritus rector des Journal des Debats-. Er war es vor Allem. der darauf drang, daß das Blatt mit seinen al!n akademischen Traditionen breche und in seiner Form und seinem Inhalt der modernen Zeit Rechnung trage. Die mit so ausgezeichnetem Erfolge durchgeführte Verjüngung dös alten Blattes die Schaffung der lebendig und geistvoll geschriebenen vödats roses war in erster Linie Percher's Werk. So hat er viele Spurcn seines Wirkens hinterlassen; und da er außerdem ein liebenswürdiger, stets gefälliger und dienstbereiter College war, wird sein tragisches Ende von Bleien betrauert. in Lluby'S Pile Suppository ird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 60 CtS. die Box. -Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, regiftrirten Apotheker, Lancafter, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken Ward Broö., ' A. Kiefer Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, 3ndiaapoliö, Ind. Marktbericht. OZolesale,Prsi!t. SroeerieS. Zucker: Harter $4.96. Guter selber 53.65. Gewöhnl. gelb 3.34. jftafftt: geröst. Banner, Lion und Jiva 21. 7e(in50PfdSScken) Capital 21 Pilot 21e Zbakota 20c BrazUISjc Setr. Aepfel ?ze Pftrjiche 14N Corinthen bc Pflaumen 7&c m prikosen 9Xe Früchte und Gemüse. epfel pnFaßtz1.M Citronen per Kitte $4 00 i Orangen per Kiste $3.76 Kraut per Faß $2.50. i Zwiebeln per Faß $2.7 Rüben per Faß $1.K0 i Lohnen per ushel $2.00 Kartoffeln per Bushel 80c. : Süß.artoffeln per Faß $2.7K Kehl. Winter.Weizm pat. $4.00 FMahr.Weizen pat. $4.00 ; Winter ertra $2.50 : SevöhnllcheS $1.75 ! Roagenmehl $3.10 Hasngrütze $5.75 vutter, Sier und Geflügel. Butter, frische Country IVc. Gier, frisch, per Du?. 10c Leb. Geflügel: öühner 7 je per Pfund ' Spring EhickenS 7e; Halme Sc z Turkey Hennen gz Snten Sc; Gänse $4,80 per Dutz. SZSVS Esöe ! Henry Victor. Daö größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und ' Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. Jermaltnten nud ganzen C 0 L e zu habe bei der Enä'polis Gas Co. VsM'S Danpf Färberei. (8tatUrtl87L) ,SerrenNeiber eereisigt, gefSrkt b reparitt. DaekleUer gerttnigt und efärdt ohne diese!, be itTlxsrmtn. GpitzevhS,e . henille Vorttere nciniet. lacee Hantzschuh, tret tat. UtxitA de adgrholt d AigtUestN 5Z k2 SsseUi Löe?ue. - - NveiLZtsSBt : A. JZinoi Crratc. , Lekhzn Nnterftützt die XTOlQli CO - OPERATIVE Lann dr !), tttxitirt r VtAt CfsUCtx lV 143 5 ia Ctrria txzu ; T. E, ,Sccrrill3, lieni-cr.

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