Indiana Tribüne, Volume 18, Number 209, Indianapolis, Marion County, 19 April 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Taglich und Sonntags. Die tägliche .Tribüne' kostet durch den Träger 13 Cents per Woche, die SonntaaS.Tribüne ö Cent per Woche. Beide usame IS Cents der 65 Cent) per Cbitat. Per Post außerhalb der 5tbt zugeschickt in Vorausbezahlung $' per ttahr. C3sni 18 Güd Zitatama Straße. Indianapolis, Ind., 19. April 1895. Das Behring'fche Diphtherie, Serum. In den Mittheilungen über die Resultate der Behring'schen SerumkxHandlung der Diphtherie hat bisher beinahe ausschließlich der' Enthusias7nus das Wort geführt. Daß die wissenschaftliche Kritik sich dadurch nicht dauernd beeinflussen ließ, zeigen folgende Ausführungen des Heidelberger Klinikers Professor O. Vierordt, die wir einem neuerdings in der Deutschen inedicinischer Wochenschrift veroffentlichten Aufsatz entnehmen und zugleich als Vorwort zu den Münchener VerHandlungen gelten mögen. .Je ausgebreiteter die Anwendung des Diphiherieheilserums von Behring in den lchten Monaten geworden ist, desto häufiger und bestimmter ist eine Meinung htrvorgereten, welche meines fr -r i - f . r . l . 9 raquns oorlauflg an oer piijc einer jeden wissenschaftlichen Mitthei lung über diesen Gegenstand zu stehen hat: nämlich die, daß ein endgültiges Urtheil über den Werth des Heilserums .n der nächsten Zeit noch nicht abgegeben werden kann, weil zu einem solchen sehr lange Beobachtungsreihen, Ersahrungen in verschiedenartigen Epidemien, an verschiedenem Krankenmaterial gehören. Dieser Standpunkt, ist unseres Erachtens für jeden Kenner der Diphterie und der Geschichte ihrer Behandlung, selbstverständlich. Die Frage indeß, ob Beobachtungen über die Einwirkung des Mittels jetzt schon mitgetheilt werden sollen,. ist gleichwohl unbedingt zu bejahen. Denn je größer die Schwierigkeiten sind, welche dem Urtheil über den Werth eines Heilmit tels entgegenstehen (und sie sind hier in der That groß), umsomehr gilt es, hafür zu sorgen, daß das Studium des selben von allen Seiten in zielbewußter und stetiger Weise vorgenommen werde. Im vorliegenden Fall sehen wir die günstigsten Meinungen neben den ungünstigsten stehen, und wir hören sogar, wie die sehr berechtigte Frage, ob denn das Mittel nicht geradezu schade, von einigen im bejahen den Sinne beantwortet wird. Vieles, was gesagt ist, läßt diejenige Objectivität, mit welcher jede Art von Natur beobachtung getrieben werden soll, in hohem Grade vermissen. Manche auch haben sehr bestimmte Urtheile abgegeben, obgleich sie dazu durch ihre klinische und pathologische Kenntniß von der Diphtherie vielleicht nicht ganz berufen waren. Es gilt, der Verwir rung, die dieses Chaos von Publication nen zu stiften droht, zu steuern. In der Prüfung des Behring'schen Heilserums gegen Diphtherie bin ich von der Anschauung ausgegangen, daß dasselbe in genügender Weise am Thier vorgeprüft war, um am Menschen versucht werden zu dürfen. Die Sache lag hier ganz anders als beim Tuberculin, insbesondere nachdem Roux das ' Serum am progessiven Bronchialcroup geprüft hatte. Immer hm aber ist das Thicrerperiment noch nicht entfernt zur völligen Analogie mit 'der Sachlage bei der menschlichen Diphthirie gelangt; das wird wohl überhaupt nicht zu erreichen sein, wir können daher hierauf nicht warten. Die klinische Frage kann nun vor läufig nur die sein, ob dasjenige, was man bisher an solchen, welche mit Heil-, serum' behandelt sind, erlebt hat, zu weiterer Prüfung ermuntert, oder nicht, das heißt, um es etwas genauer zu sagen: ob die bisherigen Erfolge eZ denkbar erscheinen lassen, daß das Mittel eine Heilwirkung, bezw. eine Schutzwirkung entfaltet, und ob sie e! nen nennenswerthen Schaden durch dasselbö ausschließen. Die Antwort auf die Frage nach den schä blichen Wirkungen des Serums ist einfach: Unserer Ueberzeugung nach hat das Heilserum keine entfernt in Betracht kommenden schädlichen Wirkungen ent faltet. Für die Beantwortung der Frage nach der specifischen Heilwirtung kommt hauptsächlich in Betracht, daß wir in der Heilserumperiode nicht allein im Großen , und Ganzen ein ganz außergewöhnliches Absinken der Mo lität, sondern daß wir auch im einzelnen in einer Menge von Fällen unerwartet günstige und auch sonst auffällige Verlaufsweisen erlebt haben. Es kann dies nur aus zweierlei Weise erklärt werden: entweder ist gerade zur Zeit der Einführung des Serums im Charakter der Epidemie , ein, außero? deutlicher Umschlag eingetreten oder wir haben die Erfolge dem Heilserum zu verdanken. Die Diphtherie ist eine Kraskheit. welche in außerordentlichem Maße die Eigenthümlichkeit hat, nicht nur in ih irr allgemeinen Bösartigkeit, d. h. in iihrer ganzer Mortalitätsziffer, sondern auch in allen ihren Einzelerscheiungen, den örtlichen und allgemeinen, Verschiedenheiten zu zeigen; sie zeigt dieselben nach' Ort und nach Zeit, und daher besonders oft - epidnnwveise. Daher kann auch-innerlllb einer Epi-' demie der Charakter der, Krankheit zu irgend einer Zeit umschlagen. Alles das sieht man jc? auch bei anderen acuteni Jnfectionskrankhelten. Aber. bei' .keiner hat das schon so 'oft ' zu groben Täuschungen über den Werth von Heilmitteln geführt wie . bei der Diph herie. Wir dürfen daher, um es kurz 'zu sagen, günstige- Gesammtzcchlen nur mit großer Zurückhaltung 'für die Be urtheilung der angewandten Therapie verwerthen, und wir müssen bei unseren Einzelbeobachtungen auf dasSorg faltigste erwägen, i ob günstige, Wendungen in der Krankheit selbst, liegen, kder ob sie auf die Wirkung des Heil
mittels hinweisen. Daher kann nur eine dauernde, auffällig niedrige Gesammtmortalität. und es kann nur ein auffallend häufig beobachteter Rück, gang ganz schwerer Erscheinungen, sich anschließend an die angewandte The ravie. für die Beurtbeiluna in's Ge-
wicht fallen. Wenden wir das auf unsere Beobachtung an, so müssen wir sagen: Einen wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit des Heilserums können wir in den Erfolgen desselben bisher noch nicht erblicken, aber nach unseren Einzelbeobachtungen nei gen wir mehr und mehr der Ansicht zu, daß eine specifische Einwirkung desselben vorliegt, und es ist sogar sehr wohl möglich, daß diese allein die außerordentlich günstigen Heilungserfolge der Serumperiode" herbeigeführt hat. Die Behauptungen Anderer, daß das Heilserum nennenswerthen Schaden stiften könne, müssen wir in der Hauptsache für irrthümlich halten. Wir sagen in der Hauptsache", da trotz aller Sorgfalt, die aus die Hersiellung des Mittels verwendet zu wer. den scheint, volle Garantie gegen Schwankungen in der Qualität desselben nicht besteht. .Unseres Erachtenö kann die Controlle ' der Fabrikation gar nicht sorgsam genug. sein, und sie müßte daher .staatlich werben. . WaS aber im Uebngen die veröffentlichten Statistiken über die Heilwirkung betrifft, so haben uns recht viele nicht be frfebiah insbesondere können? wir unser Erstaunen nicht unterdrücken,dak ein Forscher wie Es cerich auf ' Grund einer ziemlich ; beschrankten Beobachtungsrekhe.ein bestimmtes, über alle Maken aünstiaeS Urtbeil abaibt. ES . w u , 5, . . w wird noch' lange dauern, bis die Hauptfrage erleoig: tt, gar map zu geoenren der Nebenfragen: wie, wann, in welchen Fällen ist das Serum anwendbar, wie steht es mit seinem Jmmunisirungswerth, und: ist dasselbe einer Verbesserung fähig? Italienische Justiz. Hin und wieder hört man erzählen, Crispi, der italienische Minister des Jnnem. sei ein seelenguter Mann und wäre als'Mensch untadlig, wenn er sich nicht so häufig vom Jähzorn Lberwältigen ließe. Es ist' nicht leicht, daran zu glauben, wenn man erfährt, 'wie nach seiner Anordnung die zum Zwangsdomicil Verurtheilten behandelt werden. Das doniicilio coatto ist eine Art Verbannung nach einem bestimmten Ort des Landes und unterscbeidet sicb von der leichteren Strafe des confrne dadurch, daß es euren gemeinsamen Aufenthalt der dazu Verurtheilten und die polizeiliche' Ueberwackuna der Lekteren anordnet, wahrend confine voll kommene Freiheit innerhalb eines bestimmten Ortes bedeutet. Mit con sine werden mit Vorliebe Duellvergehen bestraft, während vor der Herrschast des Anarchistengesetzet das domicilio coatto die Strafe von Vagabunden, Zuhältern und ähnlichem Gesindel war. Seit dem Erlaß des Anarchistengesetzes ist es das vornehmste Strafmittel, gegen Diejenigen geworden, die mit oder obsne' Grund von den Bestimmungen' desselben betroffen werden. Die coatti dürfen gesetzlich den Tag nach' ihrem Ermessen benutzen, arbeiten oder spazieren gehen; nur wenn die Sonne untergeht, müssen sie sich ist der gemeinsamen Behausung einfmden, und nach der Hausordnung richten. Will der coatto arbeiten, so hat der Aussichtsbeamte ihm bei der Erlangung von Beschäftigung behilflich zu sein; findet er solche nicht, so wird er auf öffentliche Kosten verpflegt oder erhält pro Tag 60 Centesimi, um sich selbst zu unterhalten. Ueber Werth und Zweckmäßigkeit dieser Einrichtung läßt sich streiten, doch wird bei Discussionen über dieses Thema zu beachten sein, daß ein hervorragender Fachmann, der ehemalige Generaldirector des Gesängnißwesens, Herr BeltramiScalia. das domicilio coatto eine Sckande Italiens- nannte. Wohlgemerkt, zu einer Zeit, wo die coatti in GemLßheit des Reglements behandelt wurden und die Colonien nur lichtscheues Gesindel enthielten. Wie aber würde der genannte Fachmann sich jetzt ausdrücken, wo die überwiegende Mehrzahl der coatti Leute sind, die nur unter grober Verletzung des Gesetzes, im schreienden Widerspruch zu der Interpretation, die ihm in der Kammer die Minister deS In nern (Crispi) und der Justiz gegeben haben, sehr häufig als Opfer nichtswürdiger Privatrache in'S Zwangsdomicil verurtheilt worden sind, und wo das Letztere sich in reine, unverfälschte Zuchthausstrafe verwandelt! hat! O, Herr Crispi ist ein großerStaatSmann, gegen den sein preußischer College Herr v. Koeller ein bescheidener junger Anfänger ist. Wozu Ausnahmegesetz und Umsturzvorlage! Man läßt stch von dn durch , Eilige Versicherungen, daß daS Gesetz nur zur Unterdrückung der Propaganda der That angewandt werden solle, besonders willfährig gemachten Kammer ein Anarchistengesetz bewÄigen, wendet dieses dann unverzüglich gegen Socialisten, Ideologen und Träumer an und verwandelt schließlich das Zwangsdomicil aus eigener. MachtVollkommenheit in ZuchthausHafe voila tout! H L ren wir 'einmal was ein Besucher des ' 'alten". Bagno" von Porto Ercole, das aus schwer Zugang lichem Felsepeine halbe Stunde 'von Orbetello , entfernt liegt,' und ' in . 'dem' 3 eoatti untergebracht sind, von' dem' Lebender Letzteren erzählt: Beim Eintritt in. die Festung erhalt jeder coatto einen Strohsack unf eine Deckes Bettlasen sind.', seltsamer Weise verboten, dagegen darf man sich' auf eigene Kosien eine Matratze f verschaffen. "Beim Morgengrauen werden die Gefangenen denn das! sind sie ja thatsächlich geworden geweckt und aus den Hof hinausgelassen, ' um beim Avemaria wieder in der Festung eingesperrt zu werden. Mittags werden 7 Unzen minestraMeissuppe) und 10 1-2 Ungen Brot vertheilt, Abends erhalten die Wefangelien Xdke gleiche Nation Brot. SonntaSwikv'-'d' NeUsudpe durch Fleisch im gMen-,- VeZvicht und durch
51.-4 Unzen Lüeißorok ersetzt. Diese Nahrung ist unzureichend und wird durch den Mangel an Abwechslung schädlich. Wer Geld hat, .darf stch in der Kantine Wein kaufen. Nur die Schuster und Barbiere arbeiten, den
Angehörigen der anderen Handwerke bietet das Gefängniß keine Gelegenheit zur Bethätigung und sie stno gezwungen, den Tag mit dem auch in der Freibeit aern! aeübten docce-Spiel, mit Mora oder dem Singen höchst subversider Lreder todtzuschlagen, eine ,yattgkeit, die wohl nicht sehr dazu geeigner ist. bartaesottene Bösewickter zur Erkenntniß ihrer Sünden und in den Zustand der Zerknirschung zu drmoen, in dem slck die Reiniauna u vollziehen pflegt. Sicherheitswachmänner und Soldaten bewachen die befangenen. Um das Maß der Leiden voll zu machen, hatte die Regierung mit der Leitung von Porto Ercole einen Mann betraut, dessen Namen man schon früher und zwar in sehr unerfreulichem Zusammenhanqe gehört hatte. Dieser Mann rechtfertigte die Erwartungen, die man in ihn gesetzt hatte, in solchem Maße, daß man ihn doch endlich abberufen mußte. Um nicht aus der Uebung zu kommen, bestellte er Spitzel, um Complotte zu entdecken und um angeblich Schuldige nach seinem Gutdünken gemäß einem von ihm selbst entworfenen und nur von ihm aPProbirten Codex zu bestrasen. Einige coatti. die dem das Gefängniß von Porto Ercole inspicirenden Präfecten von Grosseto ihre Beschwerden vortrugen, wurden dafür zu zehntägigem strengem Arrest auf Monte Filippo verurtheilt. m Neerutlruns in England. .Junge Männer im Alter von 13 bis 25 Jahren finden dauernde und angenehme Beschäftigung gegen freie Wohnung, Verpflegung und Bekleidung und 3 4 1-2 Schilling Wochenlohn in baar. Anfragen zu richten an. . . u. f. w. Anzeigen von diesem oder ähnlichem Wortlaute erscheinen in regelmäßigen Zwischenräumen in den gelesensten englischen Zeitungen und veranlassen zahlreiche junge Leute, dem verlockenden Anerbieten näher zu treten. Die Anzeige geht nicht etwa, wie Mancher annehmen möchte, von einem gebührengierigen Stellenvermittler aus, ihre Urheberin ist vielmehr die englische Heeresverwaltung, welche auf diesem schon längst nicht mehr ungewöhnlichen" Wege die Anwerbung von Rekruten zu bewerkstelligen sucht. Da oas englische Heer ausschließlich aus Söldnern besteht, so kommen die Truppenkommandanten wegen der Beschaffung des nöthigen Ersatzes nicht selten in Verlegenheit. Vor achtzig Jahrer. noch hatte in England der Werber einen weit leichteren Dienst, als in unseren Tagen. Er bedürfte nicht vieler diplomatischer Mittel zur Handhabung seines Amtes. Dem von ihm auserlesenen Kandidaten wurde eine gehörige Portion Branntwein in die Kehle gegossen, und am nächsten Morgen hörte das Opfer zu seinem Erstaunen, daß er Handgeld genommen und stch feierlich verpflichtet habe, während der nächsten zwölfJähre den rothen Rock zu tragen. Oder der Werber zog gar an der Spitze von 10 12 Schergen aus, um die Landsiraßen, Gasthöfe und Herbergen nach geeignetem Materiale abzusuchen, und wehe dem jungen gesunden Manne mit kräftigen Gliedmaßen, der ihm dann in die Arme lief. Ohne Erbarmen wurde der Unglückliche je nach seiner Körperbeschasfenheit und je nach Bedarf in das Heer' oder die FlottenMannschaft eingereiht. In KriegszeiUn ließ die Regierung ein derartiges ungesetzliches Verfahren sogar offiziell zu, und besonders Seeleute, fremde wie einheimische, waren in den englischen Hafenstädten . keinen Augenblick ihrer Freiheit sicher. Der heutige Werber muß sich in seinem Geschäfte freilich ohne Zwangsnaßregeln behelfen, nichtsdestoweniger entledigt er sich seiner Aufgabe mit recht günstigem Erfolge. Der Recrutirungssergeant ist meistens ein wohlgenährter, jovialer Herr, aus dessen vollem, von gutem Leben bei Roastbeef und Porter zeugenden Antlitze die Menschenfreundlichkeit leuchtet. Keine Mühen, keine Beschwerden scheut er. wenn es gilt, einen noch zögernden Jüngling aller der Segnungen des englischen Soldatenstandes theilhaftig werden zu lassen, die er dem Widerstrebenden mit alühender Beredtsamkeit zu schildern weiß. .Er versteht es. die Phantasie des zukünftigen Kriegshelden. derartig an- und aufzuregen, daß diese.- endlich trotz aller Warnungen seiner Angehörigen die Frage . will you serve the Queen?" bejahend beantwortet, um nur zu bald der alten Wahrheit inne zu 'werden, daß nicht Alles, was glänzt. Gold ist. Zur Unterstützung der von ihm gepredigten Anschauungen von derGlllckseligkeit deS englischen Soldaten führt der Recrutirungssergeant stets einige Exemplare einer interessanten Flugschrift bei sich, welche Die Vortheile des Heeres oder Bedingungen, unter welchen junge Leute eingeladen werden, sich Ihrer Majestät regulären Truppen anzuschließen- (!) betitelt ist. Wenn man dieser Schrift in allen Stücken Vlauben schenken will.so muß-man sich wirklich verwundern, daß die jungen Männer von England nichdie Käsernen förmlich belagern. ' Mit Geld Wirft die Heeresverwaltung in der genannten Broschüre nämlich geradezu verschwenderisch um sich. Dem HeereScandidaten wird ' außer freier Verpflegung, Kleidung und Behausung nicht nur ein sehr reichlicher Sold gesichert, sondern er erhält auch eine Menge Nebeneinnahmen Extra Duty Tay, Working Pay, Corps Pay, Deferred Pay und Gratuitiea ja bei zwölfjähriger Dienstzeit noch ein kleines Vermögen, obendrein in Aussicht gestellt. Nicht .weniger als B95 Oikiciers.-. tzZ5 Feldtzebel- und
28.500 Unterofsiciers-S5ellN erwarten den glücklichen Rekruten allein in der regulären Armee, ganz abgesehen voii 1140 Verwaltungsposten, 140 militärischen Stellungen in Indien und 6400 Cbaraen bei dem ständigen
Stäbe der Miliz. Zieht maw dazu in Betracht, daß dem ausgedienten Solbaten gering gerechnet etwa 30.000 fette Vakanzen in bürgerlichen Berufen offen stehen, so kommt man zu oer rkenntniß. daß der englische Soldat ein beneidenswertberGlücksvil ist: eS wird ihm beinahe jede Möglichkeit benommen. nicht Carriere zu machen. Wie ein Geheimmittelfabrikant, seine Mixturen und Pillen marktschreierisch anempfiehlt, so muß die englische Regierung für den Dienst im stehenden Heere und in der Flotte Reklame machen. Die auf solche Weise gewonnene Mannschaft besteht zum großen Theile aus höchst zweifelhaften Elementen, auf deren Charakter der Führer nie ganz vertrauen kann. In keiner der Armeen anderer cioilistrter Staaten, ereignen sich denn auch so zahlreiche Fälle von Ungehorsam, Widersetzlichkeit und Meuterei wie in ter englischen. Der britische Soldat erfüllt eben durch seine Dienstleistung nicht eine Bürgerpflicht, sondern einen Contrakt. nach welchem ihm dauernde und angenehme Beschäftigung" vers ri Veiten iii. AuS derZweirad-Welt. Das Interesse an den Zweiräbern scheint alles Andere eher, als eine vorübergehende craze" zu sein; denn es ist bei uns seit zehn Jahren in beständlger Zunahme, auf welche sogar die schlechten Zeiten keinen längeren Einfluß üben konnten. i Wie groß gegenwärtig die Popularität dieser Stahlrosse ist, kann man am besten in großstädtischen ZweiradFabriken und Gwßhandlunaen ersahren. Dieselben werden zur Zeit, wenn man ihren Berichten glauben will, förmlich erdrückt mit Bestellungen von Kleinverkäufern, und die Fabriken im ganzen Lande sind Tag und Nacht beschäftigt und können doch nicht alle Aufträge ausführen. Es werden mehr Räder verkaust, als sich in der Hitze der Bau-Saison bequem herstellen lassen, und viele Contrakte können nicht ausgeführt werden. Ein bedenklicher Mangel an Materialien ist derzeit in diesem Geschäft eingetreten, ganz besonders was das Stahl-Röhrenwerk anbelangt. Dasselbe ist überhaupt nicht im HandU zu haben, und selbst die bedeutendsten Zweiräder-Fabrikanten müssen, wenn sie eine größere Quantität davon brauchen, als sie ursprünglich verlangt hatten. ruhig abwarten, bis die betreffenden Stahlwerke noch mehr liefern ko'nnen. und an sie die Reihe kommt. Dadurch wird auch zum Theil das Reparaturgeschaft gewaltig beeinträchtigt, und in vielen Reparaturwerkstätten siehen alle Wände mit gebrochenen Rä dern voll, deren Besitzern gar! manchmal die letzten Knöpse an der Hose der Gebild reißen". Sättel, Griffe u. s. w. sind auch sehr rar geworden. So erzählen wenigstens westliche und östliche Fabrikanten, und Groß-Händler,-wobei es'. vielleicht nebenbei auch darauf abgesehen' ist. die..Preise möglichst steif" zu erhalten. . Wenn es bei uns wirklich so weitergeht, könnten die Zweiräder schließlich etwas so Selbstverständliches werden, wie Beine und Arme! Englische Wettwuth. Vom Lord bis zum Schusterjungen wettet Alles in England auf die Pser. derennen. - Es ist-die nationale Lerdenschast. Der Jockey Fred Archer, ode? der Renner Eclipse" waren .minde siens ebenso .populäre Figuren, ..wie Pälmerston,- Disräeli, Rapier, . Gladstone in ihrer besten Zeit. . Die Mittel, und niederer Stände wetten natürlich blind oder auf Hörensagen draüf loö,. denn' sie haben-das Vollblutpferd, auf das sie setzen,' nie' gesehen, würden defsen Tüchtigkeit auch gar nicht beurthellen können. ... ,; . - ; .- n der höheren Ständen ' wird dacje." gen der Turf" wissenschaftlich .Ulxxf ben. . . Aber , doch nicht . wissenschaftlich aenug,' um' zu verhindern, daß alljahr lich, namentlich am' Derbytage, Hun derte nobler"- Existenzen verkrachen, vom'. Schauplatze verschwinden, auf R immerwiedersehen. . Gentlemen vom Schlage des Sir Mulberry Hawk oder Randolph ', Crawsord, welche gestern noch auf stolzen Rossen verächtlich den Plebs w' Rotten Röw von obencherab musterten und mit Pairö und Parla knentömitgliedern im echtesten Stall knecht-Jargon Wie austauschen, süh ren kaum acht Tage später in Dieppe oder einem sonstigen sranz'ösischen Rest ein beschaulichesDasein, schmerzlich von ihren zahlreichen Gläubigern daheim vermißt, während ihr Name in der London Gazette" obenan die Liste der Wankerotteure ziert. Man kann getrost behaupten, daß diese . Manie mehr Existenzen ruinirt, als in anderen Ländern das Börsenspiel. Denn der Engländer ist hierbei recht vorsichtig, und wird bei seinen Geldmanipulationen selten sich vom Spielteufel hinreißen lassen. Die gol dene Regel, zwei Drittel seines Vermögenö in Confols anzulegen und nur ein Drittel irt SpeculatwnSpapieren zu riskiren, gilt noch heute für den Mittelstand und den kleinen Rentier. Ist nun einer jener hochmögenden Cportsmen zeitweilig auf dem Trocke nen, so fehlt es natürlich nicht an mit leidigen Seelen, welche bereit sind, ihm die nöthigen Summen vorzustrecken. Natürlich gegen. Wucherzinsen. Doch da er ja daö Fünfundzwanzigfache sei nes Einsatzes gewinnen wird (er weiß das ganz genau), so ist ein ZinS von 100 Procent auf Awei Wochen eine lä cherliche Kleinigkeit für ihn. Komnrt dann aber' der . Krach,' dann sieht'ö traurig auS. Der Wucherer, . oder Centvercenter", w ihn der Volks-
roltz nennt, weiß stch Häuf? zu decken, oft aber auch nicht, weil sein Schuldper ihm den Umfang seiner Engagements schlau erschwingen hat. Nach dem letzten Derby herrscht: unt:r den Sportsmen und Centpercen-
ters" Heulen und Zahne klappen, und gar Mancher der Letzteren griff wie Ralph Nickleby verzweifelnd zum Strick. Die hochgeborenen Spieler lassen sich in solchen Fällen durch den Einfluß irgend eines Vetters im Ministerium oder Hause ver wemnnen w , , n . rf :r tk, lCMCUnigl ein viuiujiiuiumiucii; uvtjlickst weit ab vom Schusse zuweisen. um dann nach Jahren leberkrank, aber steinreich nach Old England und iyren trauernden Gläubigern heimzukehren. Aber nicht alle Gentlemen können sich das leisten, und verlieren ihren ett von gutem Humor viel leichter, wie der Prinz von Wales, der zwar nie gewinnt, dem aber meist das Parlament seine Schulden bezahlt, trotz des Gekeifes von Labouchre, Bradlaugh und Genossen. Die Selbstmorde nach der Goodwood-Woche" sollen die der Spielhölle von Monte Carlo weit an Zahl übertreffen. Was nützen die schönsten Gesetze gegen das Wetten? Sind doch die, welche sie gegeben, Mylords und Gentlemen, die eifrigsten Spieler auf dem Turf. Alltäglich stehen Dutzende armer Com mis wegen Unterschlagungen vor dem Polizeirichter, welche die anvertraute Kasse angegriffen haben.um dem Wett teufel zu fröhnen. Doch was helfen die strengsten Strafen? DaS Uebel liegt tief im Volkscharakter. Gewettet wird in allen Clubs. Wirthshäusern, Privatwohnungen, ; BureauS, Comptoirs, auf den Straßen, in den Höfen. Es ist unglaublich, wie diese Wettsucht das bürgerliche Erwerbsleben eingreift und Aufregung. Vernachlässigung. Müßiggang rnd Verbrechen befördert Gegen diese 'Allgemeinheit deö Lasters sind die Gesetze ohnmächtig, und sie werden auch niemals nachdrücklich zur Ausführung gebracht. tu Hofnarr in tausend Nöthen. Auö dem Dresdener Archiv wird ein ergötzliches Scheiben des Hofnarren Fröhlich an seinen Herrn, den Kurfür sten Friedrich August von Sachsen, verössentlicht. Fröhlich versichert zunächst semer treuen AnyangNcdlelt m über schwenglichen Wendungen, die einem Shakespeare 'schen Clown Ehre machen würden. Ter König habe ihn durch seine Huld und Gnade vermachen ver wöhnt, daß keine Seemuschel oder Auster in dem tiefen Meeresgrunde so feste an den Felsen angewachsen und sich daran halten kann, als mein Herz an der selsenfesten Gnade Eurer Mae stüt hanget. Denn wenn ich alle Gna denbezeigungen aus diesem engen Blatte namhaft machen sollte, welche gleich einem Strom auf mich dürren Stockfisch zeithero zugeflossen und dadurch ich so geschmeidig geworden bin, als ein in Butter zerlassenes Ci oder wie ein neunmal aufgewärmte? Sauerkraut, so wäre es ebenso viel, c.IS wenn mir einer zu. muthete, ich sollte an einem Tage vor hier bis Gibraltar laufen und morgen wieder zu Mittag hier sein." Ter arme Narr, der sich unterzeichnet als allerunterthänigster von Kummer undSchulden ausgemergelter armer, doch bock weiser Bürgermeister von Narrendorf". erkennt eS in seinem Schreiben an, daß er seme trübere Schuld noch nicht abae tragen hat. ES gehet mir jedoch nicht wenig zu Herzen, daß ich mem büraer meisterliches hoheS Wort nicht halten und Mich mmammt dem Darlehen mel . nem allervornehmsten Herrn Gläubiger zu Füßen werfen könne, inmaßen mir dann der Kummer dermaßen zusetzt. daß, da ich Ion sten täglich Mit vier Kan nen Wein mich habe behalfen, ich jetzo mit sechs uslß kaum auskommen kann, zu geschweigen, daß meine Maad täglich acht Groschen mehr Marktgeld für die kUche fordert und haben will." ' i Nachdem Fröhlich so seine bittere Noth" geklagt, giebt er seinem Bittge such folgende de- und wehmüthige Ge st alt: Tahero komme ich armer Schelm an die Banco meines einmal wie das andere freundlichen Herrn CreditoriS und klopfte mit dem Ham.m'er meine? Elends an das Comptoir meines allergütigsten Herrn Banquiers mit mehr als fußfälliger, mit mehr als barmherziger. ,a Mit mehr als mi serabler Bitte, Ew. Maj. geruhen mich bürenhäuterischen Debitoren mit eben einem solchen Geldsacke, wie der vorige mit dem Tarlehen gewesen, nun schon vollende? zu Boden zu werfen, daß ich das Aufstehen bis auf die Leipziger Neujahrsmeffe vergessen möge, da ich dann ehender aber nicht, verspreche. daß ich mich wieder werde erholet haben und will ich sodann alle beide Geldsücke, den vorigen und den j-tzigen, wied dringen und trotz einem Bürgermeister jedem ehrlichen Kerl unter die Auge, gehen. Ich bitte ja gar zu entsetzlich sehr, E. M. gewähren mich doch meini Bitte, wenn eS möglich ist; denn ich bis ärger als mein kleiner Prinz: wen det was haben will, so zerrt er so ' lange. biS ich'S ihm gebe Ob der neue Geldsack durch di, Gnade deS Kurfürsten.KönigS in Früh lichs NarrenhäuSchen in Dresden ge wandert ist, darüber schweigen du Quellen deS Archivs. ' m m m S e l b st e r k e n n t n i ß. .Gönnen wir ihm seine Beförderung er hat sie wirklich nur seinem eisernen Fleiß zu verdanken!- Na Schnecken! Seinem Fleiß! UnS hat er'S zu verdanken! Wenn wir nicht so : faul waren, so wär' sein Fleiß g nix O sondereS!" Au! Ein Herr, welcher es sehr gut verstand, Thierstimmen nachzuahmen. kam Nachts ein Uhr auS .de? Kneipe; plötzlich imitirte er daS Kraben eines Hahnes, und zwar so natür lich, daß sofort die Sonne aufging." , Schnell geholfen.. Ihre Frau hatte Sie also vorgestern ausgesperrt. Was thaten Sie da?,3ch schrie und machte Spektakel..Nun und dann?" .Wurde ich c l x
gesperrt. " .; ' . .. ,
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$Vbtumatimvi$, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus,
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Eisenbahn -Tabelle
nkunft und Abgang der verschiedenen Eisen bchnzage im Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Mgang Postzug 7 30 5m Cxxrey n oo xsm. Expreß 12 40 9? Accomodation 4 00 Nm Expreß 700Nm Erpreß II 20Nm Ankunft Expreß 3 35 8mExpreß AXSm Accomodation lOMVm Expreß . 3 20 Nm Schnellzug 5 OOVm Accomadation 7 40 Nr Cledeland, Cincinnati, Chicago un St. Louiö. Indianapolis und Cleveland Diviston. Abgang Expreß 4 15 Expreß 10 30 55m Expreß 10 30 Lm Limited Ereß 3I0Nm Erpreß 6 40Nm Ankunft Expreß .. .7.10 w Expreß 11 30 oi Limited Expreß . ....11 80 Vm Expreß .. SMNm Expreß llVONm St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30$m LlMted Expreß. 11 50 Bin Expreß 1120 9ta Erpreß, tialich 1145 9ha Ankunft Expreß täglich 4 00 3ha Expreß . . 2 60 Ssi Limited Expreß 6 30Nm Expreß SOOLm Thicago und Cincinnati Diviston kftlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomooarum taguch ? vsrm Accomodation 11 00 fern Postzug 3 00m Accomsd. snur Ssnntags). Accomodatton 6 33 Nm Ankunft-Rufhville Accomodation. Ponzug 11 40 Jnd'pld Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 M Chicago und Cincinnati Diviston westliq. Abgang Accomodation 7 10 Vm aneuPon ii ou ot Lafayette Accomadation .... 5 00 Nm Schnellzug 12 15 m Ankunft Schnellzug S30m Lafayette Accomooanon . . . io m Schnellpost ibONm Accomodation 6 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß ii 25 scm Danville Accomodation.... KOSNm Erpreß 11 59 Vm Ankunft Expreß S25m Danville Accomodatron. ... 10 85 Vm Expreß 2 50N Expreß SKSNm Peoria Division kftlich. Abgang Expreß 6 80 8rn Accomodation Expreß 8 25Nm Ankunft Expreß . 1140Vm Accomodation Expreß 10 00 Nm , Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00 m Expreß 120Nm Expreß 7 00Nm Schnell, Exp Ankunft Schnell'Expreß Expreß 10 20 V Expreß öONm Expreß .... SLONm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Sndianapoli, Division. I 5ffiKllil(f.iiwt Abgang Expreß 4 50 Vm 00 Vm 80 Nm 00 Nm 10 Nm 55 vm 40 Vm 30 Nm 20 M 50 Nm 15 Nm Eolumbus Accomodation.. . S Erpreß 3 Richmond Accomodation. . . 4 Expreß 6 Ankunft Richmond Accomodation 8 Schnellzug 11 Expreß 12 Accomodation 8 Expreß 6 Expreß 10 Chicago Diviston via okomo. Abgang Expreß 11 00 Vm Expreß 11 20 Nm Ankunft Expreß 3 85Vm Expreß 3 15 Nm LouiSville Division. Abgang Expreß 3 45 33m LouiSville Accomodation.. . L 10 Lm Schnellzug 3 25Nm Accomodation 4 0)Nm Ankunft Accomodation 10 20 Bm Schnellzug 10 60 Um Accomodation 6509cm Spezial täglich 1100N Cincinnati, Hamilto und Jndianapoliö. AbganaExpreß 3 40;5m Cincinnati Accomodotin . . 10 60 m Expreß 8 00 5h Expreß..... 4 00Nm Erpreß 80 Ankunft Accomodation 915Brn Erpreß 1145 Cm expreß. 70Nm crxpreß 10 65 Expreß ...l30Vm . 3ndianapelit und Vineennet. Mzma-Expreß 8 00 Sa BmcenneS Accomodation... 4 00Nm Ankunft JincenneS AccomsdationlO 40 Nm k9 OWMn Cincinnati, Wabash und Vttchigan. Abgang Expreß ... SttVm Expreß... 1115 Ervreß 6i5!2m Ankunft Expreß 9 55 Expreß 2 60 5cm - Expreß 9 00N Indianapolis, Deeatur und Wesiern. Abgang Expreß'. SSOVm cccnioöatio S40Nm Schnell Ervrek 1l2slt!-i Ankunft Schnell Expreß 8 80Cn' ceomovanon 10 40 Vm Erpreß 4 60 Cm Louitdille, Ned Llbanh und Chicago. Abgang Expreß ..12 25 V iFP II OJ m Wann WrcnrnnV.. A IY VSnr " . .ii..tnwHM.t . . . . . mW Ankunft Expreß S LO Vm C- IV lt.lt. zAunun uecomooanon li i m Crpnß.. ;;....... 8 65 Sa Tho Trrentleüi Century, rserdea bä s .-t i-i fr r -t- X . r l.ÄfeM.frt, .jy.i .r- ' m ' ? Clzz tCtZt lixCt Mir: Tii r-htUzlnT ColD :
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