Indiana Tribüne, Volume 18, Number 209, Indianapolis, Marion County, 19 April 1895 — Page 1

o r A M 4V l5 V O W VV W iy& vy Office: V!o. 18 Cüb Mabama Mrasze. Jahrgang 18. Indianapolis, Zndiana Sreitag, den 19-prU W5. No. 209

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Vlnna Viening, geb.Bender, ättta von Wtlh.Bieving, am Donnerstag, den lS.Lprtl. um 2Uhr MorgknI. im Alter von 19 Jahre n S Ulonat n. Die Leerdtgunz ftndet am Gamsta Nachmittag UüeeiOlgunannBiiawwamiiBH jiaajwuiug 1U5 ,ZM Sau'e ihre, Laier,. Eonrad Brater, 883 5iUol m., ob ftatr. I Ren der Hite:bttebeen. Wild.Vtening. Satte, NibS Stnder 1 Starb Frau Charlotte ValS, ach kurier Srankb it. am Vll t,b, dk prtl, bend uaT.it Uhr. IT. Die Beerdigung sind Samstag Nachmittag um i Uhr 03t Trauerhausk. 89a Nsrd Misstsstppt tra$r, auf statt. Tte traneiade Hinterbliebene. I , , Achtung ! ll. am, d S. al.Lu'v!in erde I h',it ersucht, an dem LegrSbnld unsere, ,er- I äsä betheiligen. Damensekttou htl Cojla'en Turnverein. 71 fu Lchnlmeder. Vräs. Irl.Tink laker. Sekr. Georg Merrmann icSSffÄit, ' ' 4 ZSWMHSMSV, . ' Osnce : 26 -ud Z)elawaresir. Ställe : ISO, 122, 12U. 126. Ng Oft Pearlstr. Telephon 911. Offen Tag und Nacht, Weitt-Handlung nebst M.instnve 51. 106 !i. 108 N. Meridian St?. Tel.phon 351. JULIUS X. SCUULLEB, I . , . . . i Bestellungen wenden nach irgend tinetul StadttzeU abgelirfert. Vfdh T sl Ntt f .ll. m JL s M l gzbrizilt ron Ä Steffen, 220 . Washington Str. 7 Telephon No. 1600. t m . m f Y" 9 I ansorttljcheN SchMkeN zu & lj2c daS Pfund bei I PTiqq AiVanhtvw VUeU. AlfcÖUUrey , eht zuerst und kauft nicht eines Dollars I wertk Kleider ebe br unser ivmvi ieioer, crte jir unjer feiger insplZirt.. UlZ feinsten Tailor.made" Anzüge und " . .... . I.. qoen vmlger ms nieloer. laden preise. U 11 ii I , . . , . I OirinilltSrl 13I1I i J I No 25 Nord Illinois Straße, V. M. C. A. Gebäude. Alle Aenderungen, leider paffend zu machen, kostenfrei. wnm in großer Auswahl. oftensnscläge bereitwilligst gelieftz bei ' W Y rPnTi nincyViniTi YV ! UTlJilTlUlldlll

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62 Nord Illinois Straße. nan denselben Zweck erfüllen, wieder UQ2l!2!2vr. deutscher LkZuft?.'NegierungSstempel. Wenn aber bloß

Die Geldsrage. I. Der Fortschritt bewegt sich durch alle möglichen Irrthümer hindurch, und

jede Narrheit muß ausgekostet werden, , 2:. frnrnf ctA ehe man zum mchtlgen kommt. So kommt ek, daß die llbersrage zur Zeit eine so große Rolle spielt, und in den nächsten Jahren die alle? dommikende politische Frage werden wird, gerade wie eö mit der Tarissrage der Fall war. Daß daran nicht Wirthschaftliche Erkenntniß, sondern die politische Konstellation die Schuld tragt, braucht wohl kaum erst erklärt zu wern. Wir wollen nun versuchen, diese Frage in einer Reihe von Artikeln vom Standpunkte unabhängiger VolkSwirthschast auS zu beleuchten. Ei wird kür den Uneingeweihten, der nicht gewohnt ist, sich viel mit voltt tMtvthi mrtTritnTT 7 rnn rnn in nr , r en rr . """',,,,""',"' -r gschssttgen,. Nicht iMMtt leicht sei, UNkl'n. w.,h.lb dieselben auch mit großer Aufmerksam keit gelesen werden müssen. SS halten sich Viele sür berufen über die Seldfrage, speziell die Silbersrage zu schreiben und zu sprechen, fast Alle aber gehen von falschen Prämissen auS und beginnen mit falschen Definitionen. Sie schildern unS die Funktionen deS GeldeS, sagen aber niemals wS Geld ist. Die Folge davon ist die gänzlich falsche Annahme, daß eS der Regierungöftempel ist, welcher den Charakter deS Geldes verleiht, und daß Geld auS ''cm beliebigen Material her. gestellt werden. kann, ohne Rücksicht auf öcrn Werth. Nicht nur, daß die Skothwendigkeit des DingvertheS des Stldmaterials geleugnet wird, eS wird sogar behaupiB Die Befürworter deS Papiergeldes und der Freiprägung von Silber, oder minderwerthigen Geldes im Allgemeinen, machen den Irrthum, daß es linder Macht der Regierung liege zu Kimmen, wa, Geld sein und waö . fr tir t ' e tr oe nen xuexiq iem iou. eine yicgie " . . m ' . rt . rung m oer Mtl rann Wttlye ,qasfen und Geld ist nicht das Srzeugniß ver Negierungen sondern emeS Histol,:s ;.,s.s.ktl;, lsntmiluna. l nF i ' Prozesses. Wir haben zu unterscheiden zwischen Geld und Älunze und mujzen lernen, daß Geld nicht auS Gold oder Silber gemacht wird sondern daß Gold und Silber Geld sind. Gold und Silber brauchen gar nicht gemünzt zu werden, um als Geld zu dienen, wie im niitf fftritfÄrMtrfi hnä ttnK & m jl Mu ywiHUf liu vwv w.v mv v. ber, das zu internationalen Zahlungen dient, nicht gemünzt ist. ES bedarf nicht deS Regierungsstempels, um diese Metalle zu Geld zu machen. Wenn man die Quantität und Qualität dref . - . Öonfl5Tth:fl ,verläsaer II " " " O 9 II Weise leicht und sofort feststellen könnte, dann wurden diese Metalle rn irgend einer denkbaren Form ebenso von Hand zu Hand gehen, wie in der Form der Münze. DieS ist die Ur sache, weshalb der R?gierungSstempel ohne Bedeutung im internationalen Verkehr ist und daß Münzen bloß daS gelten, was sie in Metall werth sind.' rm . ? rni " M wm mi 9CUIC cinc Unie flU Cstefar, 3cit htUf f0 fk gcrabe so viel werth, als wäre sie gestern im Gelände geprägt worden. Seld ift diejenige Waare, welche vor allen anderen Waaren als allgemeines Aequivalent für alle anderen Waaren dient, und sich itberieit a e a e n alle andeI?, Waaren auStausSt. SS U ll WVfc LUUUlllliyU.Utllfc V19 !tK km Kt ...Mitii X . O m .T V . 1 welcher gewöhnlich übersehen wird.. r ex vi n v.Tm.4a(T . tnw lUy Wi VV(Ul(4UUt UUI V4U für diesen Zweck eignen, wurden sie Geld durch einen historischen Prozeß, d. h. durch Brauch und Gewohnheit und nicht durch Regierungöakte. ' Die Gesetzgebung anerkannte bloß diese Metalle alS Geld, machte sie aber nicht dazu. Sie waren schon lange Geld, ehe eS Münzen gab, und bloß zum Zwecke der Bequemlichkeit und der Erleichterung deS Verkehrs und um der Nothwendigkeit zu überheben, bei jeder , Trankaktion Feinheit und Gewicht festzustellen, griff man zur Münzung. Würden diese Metalle durch irgend Semand gemünzt, der für so zuvertajftg gll! uno oaSieloe vertrauen geM . . ". " "nc 8tug, cann Ut Präge-Stempel eine. Solchen ge-

Gold und Silber Geld sind, was ist dann Papiergeld, waS sind Kupferoder Nickelmünzen ? . Nicht Geld, sondern bloß Geldzeichen. Wenn Geld eine Waare ist, welche alS Aequivalent für alle anderen Waaren dient, dann ist eS klar, daß die

Edelmetalle nicht Geld sein könnten, denn sie nicht einen inneren Werth hätten, d. h. einen Waarenwerth, einen Tauschwerth. Sine Sache, welche kelnen Werth hat, kann kein Aequivalent sür Sachen von Werth sein, kann kein Aequivalent für irgend etwas sein, und trotzdem schon Dinge Geld waren. welche nach unseren Begriffen keinen Werth haben, wie z. B. Muscheln, so hatte sie doch Werth bei Denen, welche sie alS Geld benutzten. ES hängt ganz und gar von dem Grade der Zivilisation eineS Volkes ab, waS bei ihm Geld ist. Man kann im Allgemeinen sagen, daß ehe die Edelmetalle Geld waren, diejenigen Dinge als Geld benutzt wurden, welche am nusttoznen uno nolowenölg ien waren, wie j. B. Vieh, Getreide etc. Aber eS waren immer Dinge von Werth, eS war immer eine Waare, welche auS allen anderen Waaren als allgemeines Aequivalent und Werthmesser fungirte. m i Sdiwrielles. Wenn die Herren vom GaS Trust nachweisen können, daß unser Herrgott daS Naturgas kstra dafür geschaffen hat, daß sie ein guteS Geschäft damit machen, dann werden wir dafür sein, daß daS GaS beim Meter zu 20 Cents das Taufend bezahlt wird, und daß sich die Leute die Meter auf eigene Kosten anschaffen. BiS dahin aber sind wir dafür, daß eS beim Alten bleibt. mi Vorgestern siel Petroleum, nach dem die Spekulation es stark in die Höhe getrieben hatte, um S CtS. per Faß, gestern stieg eS wieder um beinahe ebenso diel. Mit diesen PreiSveranderungen hat der wirkliche Werth deS OeleS nichts zu thun. Sie sind Folge einer Spekulation, bei der Millionen gewsnnen und verloren werden, und bei der die Theilnehmer einander die Hälse abschneiden. ES scheint indeß, daß daS Volk wahrscheinlich schließlich wird die Zeche bezahlen müssen. Denn die Standard Oil Co. steckt wie eS scheint, hinter der ganzen beschichte. Sie beherrscht den Markt und wird den Preis permanent hinaufschrauben, so daß sie schließlich viele Millionen einheimsen wird, die auS den Pfennigen zusammengesetzt sind, welche der arme Mann mehr für Speisung seiner Lampe ausgeben muß. ' 3nis)liiiiif)ririjlcii. Inland. Wetteraussichten. SchSneS Wetter heute Nacht und Samstag. Gestrige Temperatur: Masimum 64 Grad, Minimum 42 Grad. i i D"e rSrtrag derSinkommenst e u e r. Washington, 18. April. Im Schatzamt erfährt man, daß nach den bisher eingegangenen Berichten der Eollektoren der Betrag der Einnahmen aus der Einkommensteuer ohne Zweifel den vor der Entscheidung bei Suvre me-GerichtS aufgestellten Voranschlag erreichen wird, worunter man die Summe von etwa 515,000,000 zu derstehen haben wird. Bezüglich der Zahl und der Beträge der einzelnen Berichte wird noch keine Auskunft ertheilt. AuS mehreren Städten kommt zum Verdruß der DepartementS-Beamten die Nachricht, daß noch immer Ein-kommenfteuer-Berichte eingeliefert und Instruktionen verlangt werden. Der hiesige Aollektor hat die Weisung erhalten, die einlaufenden Berichte vor behaltlich einer späteren Entscheidung entgegenzunehmen. Hl Altgeld gegen daS Bundesobergericht. Springfield, Zll., lg. April Souvernör Altgeld ist mit der Ent sebeiduna deS BundeSoberaerichtS in Sachen der Einkommensteuer - Enischeidung nicht zufrieden. Altgeld er klärt, die Entscheidung entspreche genau den Ounsche der Oall Str. Millio näre. Die versassnngSaäßigkeit"

'hänge gang von der Willkür der Rich

ter ab, meinte Altgeld. Bor dem Bürgerkrieg hätten die Sklavenbarone die Gerichtshöfe beherrscht, heute sei eö die Geldaristokratie, welche dort ihre Herrschast ausübe. Reichthum wird heilig, für göttlich erklärt. Wer da hat, dem wird gegeben; wer aber nichts hat, dem wird anch noch das Wenige genommen, das er hat." Die Standard Oelkönige, die Wall Street-Barone seien hocherfreut über die Entscheidung deS BundesobergerichtS. Große Erleichterung. Washington, 1. April. Hilffekretär Hamlin hat heute an alle ZollKollektoren ein Cirkular erlassen, wonach fortan, wenn Dampfer auS dem Auslande nach Sonnenuntergang ihr Dock erreichen, das Gepäck und die Cffetten der Passagiere mit Ausnahme der Emigranten sofort ohne Rücksicht auf die bisher bestandenen Vokschriften über die Behandlung deS Passa-gler-GepäckS ausgeliefert werden sollen. DaS Cirkular No. 29 vom ö. März 1804 bezieht sich jetzt nur noch auf die Ladung solcher Schisse, zu der die Effetten der Passagiere nicht gerechnet werden. Die Inspektoren, welche den Nachtdienst versehen, sind ganz von ihrem Dienst, oder von einem entsprechenden Theil ihre? Dienstes am folgenden Tage zu befreien Die 3nspektoren werden noch darauf hingewiesen, daß eS bei ihren Untersuchung gen nicht sowohl auf die Beitreibung von Zollbeträgen, alS auf die Vekhinderung absichtlicher Verletzungen der Zollbestimmungen abgesehen sein soll. m Ausland. Arbeiterkrawall. W ien, 18 April. gwisch?n hiesi. gen retrenoen aurnn und einer Anzahl Streikbrecher kam eS heute hier zu einer Colliston, welche so hefig wurde, daß sich die Polizei inS Mittel legte und von ihren Waffen Gebrauch machte. 15 Personen wurden durch Säbelhiebe verwundet. IHM Wahrscheinlich H u m b u g. Paris, 13. April. DaS Petit Journal" veröffentlicht heute wieder eine sensationelle Räubergeschichte, wonach die Anarchisten sich verschworen haben sollen, den Präsidenten der Republik, M. Faure, auf einer Reisenach Havre zu ermorden. 22 Anarchisten ollen an der Verschwörung betheiligt ein. 'Havre, 18. April. Präsident Faure ist hier eingetroffen. Er fuhr von feiner Villa nach der Unter-Prä-ektur, wo er von Regierungsbeamten, städtischen Beamten und den auSvärigen Consuln empfangen wurde. Aus der Fahrt jubelte ihm daS Volk" begeistert zu. DaS Erdbeben in Oesterreich. T r i e st, 18. April. Gestern Morgen um 10 Uhr 40 trat in Laibach ein neuer Erd stoß ein. Man hat jetzt eftgestellt, daß daS Erdbeben in Laibach 93 Prozent aller Gebäude' beschädigt hat. Aller Geschäftsverkehr n Laibach hat aufgehört. " Der Papst gegen konfes sionslose Schulen. Nom, 13. April. Der Papst hat durch die Kongregation der Proga gavda an die kanadischen Bischöse ein Schreiben gerichtet, in welchem er den Besuch der protestantischen oder reli gionSlosen Kirchen in Manitoba für die Katholiken alS verwerflich erklärt. Von Cuba. Havana, 13. April. General Kapitän Martinez de CampoS hat von Santjago de Cuba auS eine Proklamatioa erlassen, in welcher er allen Insurgenten mit Ausnahme der Füh rer Pardon anbietet, wenn sie sofort die Waffen niederlegen und sich ergeben vollen. Er traf sodann alle Vorkehrungen, um energisch gegen die Widerspevfti gen vorzugehen, der Krieg wird von Neuem entbrennen. ES heißt, daß einige Jnsurgentenbanden arme Land bewohne?, die sich ihr Mißsallen zuge zogen haben, aufS grausamste martern Manuel Jglesa, Manuel Reitor und ein Nann NamenS Oiean, velche in

der letzten Revolution gegen die 2n-

surgenten kämpften, wurden ermordet. : Die Insurgenten sind in mehreren vesechten geschlagen. Der Rebellengeneral Manofrit ist, wie eonstatirt wird, im Kampfe gefallen. Der Generalkapitän von Cuba hat einen Obristen nach Spanien abgesandt. , , chissS.Nachriqten. Angekommen in: Vrem erhaben: Havel" von New Lork. ILlzard, Passirt: Fürst Bismarck" von New Jork auf der Fahrt nach Hamburg. N e w S o r k : Lahn" von Bremen. . Erbschaften einkassirt und Vollmachten und Teftamente ausgestellt. SchiffS-Scheine auf alle Linien. Sprecht vor A. Metzger Agentur, 2. Stock Odd FellowS Halle. t allerlei. Seit vielen Jahren hat eö in der Wiener Lotterie keinen solchenUnglückstaz für das Lottogefälle aeaeben. als den 23. v. M. Das Lottoaefälle bat für die an diesem Tage in Wien allein gemachten Ternos und Ouaternos bttetts weit uver eme MÄion Gulden ausbezahlt und noch immer hat es mcht alle itttscomi, aus welche Gewinnste entfallen sind, einge löst. : ?kn dieser Wiener Ziehung wurden die sogenannten Altweiber-Num-mern": 1. 10, 26, 47 gezogen, Jurn rnctttj die in dem.. feststehenden Inventarder soaenannten Abreikzetteln aller Collecturen zu finden sind. Man wird rn den 19 Bezirken Wiens kaum eine. Lottocollectur finden, aus Deren schwatzem Brette nicht die vier bettlÄmten. Nummern zum sichtbaren Aeicken der'entfallenen Ternos eingeringelt gewesen wären. In emer Lottocollectur in der Praterstraße wurden nllem 26 Ternos ausbezahlt, eine, atocitt; in der Leopoldstadt fiau--rirte' mit 13 'TernoSdie drUtmeisten Gewinnste wurden rn der BerggM im 9. Bezirke gemacht. Indessen sur dasLottoaefälle bedeutet dieser schwarze Samstag doch nur einen vorübergehenden Verlust. Nach solchen Gewmnn Ziehungen", die sich nicht allzu häusig . m ereignen, nimmt, wie. o rsayrung lehrt, die SpZelwuth der llelnen Leute ungeheuer' überhand und eö herrscht ein förmlicher Wetteifer unter ihnen, daS Lottogefalle schadlos zu halten und ihm dle ausbezahlten Gewmnsie mi Ainsen wieder zurückzutragen. AlS lluriosum wollen wir erwähnen, datz eine Hausbesitzerin im 2. Bezirke den Betrag von 250 Gulden alS .Cxtraw aus die' Nummer 47 aesebt hat. Da die Nummer herauskam, erhielt die luckliche Gewmnerin sechzeynsacyes Geld. daS nette Sümmchen von 4UUU Gulden ausbezahlt. Vor einigen Tagen reyne kn einem Gasthofe in der in RussischPolen, hart an der oberschlesischen Grenze belegenen Ortschaft SoSnowice ein angebliches Ehepaar etn, vas meo re Tage oort veroneo. wi vtz Mann allein abzureisen im Begriffe stand und auf dem Bahnhof die Beam. ten zur Untersuchung setner vrel muKrackten Körbe schritten, erklärte er vor der Untersuchung deS dritten KorbeS, diesen noch m SoSnowice iaw zu wollen und kehrte mtt dem oroe in den Gasthof zurück, wo er vorgab, seine Zfrau sei mit zwei Körben be- , . n. (Vf RN ftfftnK reu aogciciii. u vnw fanden Knechte. alS sie Gemüll auSsckütten wollten, in der Düngergrube deS GasthofeS den nur mit dem Hemd ' .r.':i.. uno einer oiauzeo:uinict bekleideten Leichnam einer etwa 25 jährigen Frauensperson, die man AnfangS nicht erkannte. Der yremoe lieh sich merkwürdigerweise durch diesen .??und nicht abhalten, noch eine Nacht im Gasthof zu verbringen und verlieb am näck'ten Morgen sosnowice mit der Bahn. Erst nachdem er fort war, erkannte man in der Todten die angebliche Frau deS Abgereisten. Die Untersuchung ergab, daß die Leiche in dem nicht beförderten dritten Korbe untergebracht worden war und der Mörder sie in der Nacht in die Düngergrube geworfen hatte. Als Todesursache stellte man , Vergiftung kest. Einige Abdrücke am Halse wieren darauf hin. daß der Thäter durch Bürgen am Halse daS Schreien seines Jpftrs verhindert hatte. ES ist nun ":-k..lk!clst. dak diese greuliche That -! ' b anqebl!4en Manne der Todn r"'b! i. Als der Mitthaterschaft rdä5t!g ist der Zimmerkellner in a't genomn'in. da man annimmt, iv er dem Mörder, als dieser den oib rnil ber fieiche in den Gasthof 'urlickschaffte, beim Hinuntertragen -,?holien hat. Der Mörder wurde in Nadomsk verkästet und nach Bendzin eing:liefert, entfloh aber auS dem dor tigen Gefängniß. Die Frau, die nicht die Ehefrau deS Verhafteten war. führte angeblich 3000 Rubel bet sich, auf deren Raub eS der Mörder abge sehen hatte..

Hiesiges.

Peter Gallagher wurde gestern unter $800 Kaution zum Verwalter des Nachlasses von Michael Delaney und Maurice Donnelly zum NachlaßVerwalter . von Wm. Mulrine unter I100 Kaution ernannt. Bei WillitS, 193 W. Washington Str., finden Sie für 20 Tage schöne Tapeten zu 1c die Rolle. XCTt deutsch - amerikanische demokratische Klub hatte gestern in der Mozarthalle eine gut besuchte Versammlung. ES wurden die Herren H. Habeney, 3. Schaub und I. L. Steeg an ein RevifionSkomite ernannt. tXT Außer der American Reduction Co. haben sich auch die Dizon Crematory Co. von Atlanta, Ga., und Clwood, Znd., erboten, die Vernichtung resp. Unschädlichmachung der Abfuhrstoffe zu übernehmen. LÄteS StiftunaSfett deS Indianapolis Llederkranz, verbunden mit Konzert und Ball, am Sonntag, den 28. April, in der Mozart Halle. WO Das Mandat der Bundes. Supreme-Court, die Umstoßung deS Urtheils in dem Bankerottprozeß gegen FranciS und Percival Coffin betref. send, ist endlich hier angelangt. BundeSrichter Baker hat daraufhin den Angeklagten aus 26 der 46 Punkte einen neuen Prozeß bewilligt und die beiden CossinS bis zum 1. Mai vor sich geladen, um neue Bürgschaft zu stellen. Der Termin sür die Neuverhandlung wird dann bestimmt werden. Dieser dürfte in den Juni fallen. Reiches, rotheS Blut wird ebenso naturgemäß von Hood's Sarsaparilla erzeugt, wie äußerliche Sauberkeit durch hausigen Gebrauch von Seife und Waffer. .Dieser große Blutreiniger vertreib t "gründ tfSs kröfeln, Salzftuß und allen andern innerlichen Schmutz. WO Der Board of Public WorkS beauflr.'gte gegern den Ingenikur, von Srundeigenthümern, welche Verbksserungen unter Privalkontrakt machen lassen, die Kosten für die Vermessungen etc. zu kollcktiren. Bis jetzt gefchah dieses kostenfrei. Manche Grundeigenthümer ziehen eS vor die Verbesserungen unter Privatkontrakt machen zu lassen, da sie behaupten etwa 10 Prozent dabei zu sparen. Wenn eS wahr ist, waS vor dem städtischen Untersuchung?. Comite behauptet und demonstrirt wurde, daßdie Kontra!toren die Arbeiten zu dem Preise, zu dem letztes Jahr die Kontrakte dergeken wurden, nicht machen können, so ist eS schwer einzusehen, wie daS möglich ist, aber trotzdem scheint eS ein Unrecht diesen Grundeigenthümern sür Arbeit deS Departements ertra zu berechnen, wenn die anderen nicht dafür zu bezahlen brauchen. Der York Store. lEtablirt 1853.) verkauf von ,,Stepladders. 99 Erster Klaffe Trittleitern c uS ncrweaischim Tannenholi, clta mit Etat,! verbunden, zu dem lächerlich billigen Preis 4 Fuß lang 35c, 5 Fuß lang 49c 6 Fuß lang 5oc, 7 Fuß lang L9e 1 Hs Sii liarnsl Mm, wie Pi"Teller, kleine Kochtövfe, Schöpfer, Becher, Deckel, :c. zu 10c daS Stück. Einige Rosenstöcke üblia aeben ,u 9c das Stück. Tubk'Rosen'Zwiebel 9c daS Dutzend. Sine Tasse tzasty Lunch- Ehocolade frei. llleS im Basement. Ei in. Bi Leonh. Bell, Deutscher Arzt, Ecke East und Ohio Straße, prakttzirt gemeinschaftlich mit seinem Vatee Dr. Suido ell. ' ?ckSuk,' ermittagA ik uuhr. v.ude. Rachmi.t,o4-Uhr. ksQ-O nn rylrr-n ttt) Saloon u. Billiard-Hall o.S2 Oft Washington Vk. Jokn Zeilachor, CizentZüra

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