Indiana Tribüne, Volume 18, Number 202, Indianapolis, Marion County, 12 April 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntags. Die tägliche Tribüne kostet durch den Träger 13 Cent per Woche, die Snntags-Tribüne 5 Cents per Woche. Beide zusammen IS Cents oder 65 Cents per Monat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt In Vorausbezahlung per Jahr. cfftr 18 eüd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 12. April 1895. Arbeiten der GrenzregulirungsCommission. Vor 7 Iahren wurde von unserer Bundes-Regierung und Mexico ein Uebereinkommen bezüglich Regulirung der Grenze zwischen beiden Ländern getroffen und die Arbeiten im Juli 1892 von einer Commission in Angriff genommen, welcher Col. J. W. Barlow und Lieut. D. D. Gaillard von der Bundes-Armee sowie A. T. Mosman von der Küsten- und geodätischen Landesaufnahme als Bundes-Com-missäre angehörten, während Mexico durch Senor Blanco und Dolores Sanchez vertreten war. Außer den erforderlichen Hilfsarbeitern, Soldaten u.s. w., im Ganzen 80 Mann, waren der Commission mehrere Gelehrte beigegeben, welche die unwirthlichen Gegenden, durch welche die Grenze sich hinzieht, zu erforschen den Auftrag hatten. Die Commission begann ihre Arbeiten bei El Paso, Tex., und schritt langsam in westlicher Richtung vor, bis sie vor Kurzem San Diego, Cal., erreichte; fcamit war die wirklich: Aufnahme der 700 Meilen langen Strecke in Wirklichkeit beende! und jetzt bleibt nur noch die Bollendunq der Karten u. s. w., mit deren Anfertigung ein Corps von Zeichnern in der letztgenannten Stadt beschäftigt ist. In den Jahren 1849 bis '53 war bereits die Feststellung der Grenzlinie durch eine Commission unter Col. Emery erfolgt und waren damals 52 Steinmonumente aufgestellt worden. Im Laufe der Jahre war eine Zahl der letzteren vollständig verfallen, auch wurden zahlreiche Irrthümer constatirt, so daß die Neuaufnahme sich als durchaus nothwendig erwies. Mehrere Irrthümer werden durch dieselbe rectificirt. So erhält Onkel Sam ein Areal von 40 Quadratmeilen in New Mexico, während der südliche Theil der Colorado Wüste, etwa 60 Quadratmeilen, mit Zubehör, als da sind Sand, Cactus und Klapperschlangen, an unsere Nachbaren fällt. In Nogales läuft die neue Grenzlinie durch die Haupt-Geschäftsstraße; Amerikanern gehörige Häuser haben jetzt ihre Fronttreppen in Mexico und ein Geschäftsmann hat seinen Laden in den Ver. Staaten, während ein vor demselben befindlicher Cigarrenverkaufsstand sich in der Nachbarrepublik befindet. Die Arbeiten der Commission waren mit ungeheueren Schwierigkeiten verknüpft, da die Grenze sich durch wasserlose Wüsteneien hinzieht, in denen Tausende von Indianern, Mexicanern und Weißen in Folge von Mangel an Wasser elend umgekommen sind. An 40 Skelette wurden in dem glühenden Wüstensande gefunden, und auf einer Strecke von 75 Meilen wurden nicht weniger als 350 Gräber gezählt; auf einer Stelle war eine aus 8 Köpfen bestehende Familie imSande verscharrt. Die Leute hatten ihren Wasservorrath in irdenen Krügen mit sich geführt, dieselben zerbrachen auf dem Marsche und die Unglücklichen mußten elend verdursten. Für einen jeden Mann der Commission waren in den heißesten Theilen der Wüste, wo die Temperatur in der Sonne zwischen 140 und 160 Grad variirte, nicht weniger als 9 Quart Wasser pro Tag erforderlich, um Fieber zu verhüten, und ein jedes Maulthier bedürfte sogar 20 Gallonen pro Tag. Als eines Tages ein Ingenieur nur wenige Stunden ohne Wasser war, zeigten sich bei ihm bereits Fiebersymptome und er wäre ohne Zweifel ein Opfer des Durstes geworden, wenn ihm nicht bald Hilfe gebracht worden wäre. Dies war in einer Temperatur von 120 Grad im Schatten. Und in dieser Hölle vermögen Coyoten, Antilopen und andere Thiere zu leben, welche die Früchte und Blätter verschiedenen Cactusarten fressen und in denselben die zum Leben nöthige Feuchtigkeit finden. Einzelne Cactusarten erreichen riesenhafte Dimensionen: eine Hohe von 50 Fuß und einen Durchmesser von 24 Zoll. Wie dieselben aus dem dürren Boden das zu ihrem Wachsthum nöthige Wasser aufsaugen, ist ein ungelöstes Räthsel. Der Naturforscher Dr. Edgar A. Mearns, welcher die Expedition begleitete, ließ neben einem solchen Riesencactus, dessen Stamm und Geäst mindestens 50 Procent ihres Volumens an Wasser enthielt, einen Brunnen bohren und erst in der Tiefe von 140 Fuß stieß man auf Wasser; die Wurzeln des Cactus waren aber nur 3 Fuß lang und erstreckten sich seitwärts von dem Ende des Stammes. Nicht nur in Folge der furchtbaren Hitze hatten die Leute zu leiden, auch die schrecklichen Sandstürme drohten ihnen mit Verderben. Eines Tages wurde von den Leuten das Herannahen einer schwarzen Wolke beobachtet und als der Wind das Lager erreichte, wurde dasselbe mit feinem Staube förmlich überschüttet. Die Leute waren dem Ersticken nahe und einer der Officiere, welcher bei früheren Expeditionen im südlichen Arizona derartige Sandstürme kennen gelernt hatte, befahl ihnen, Nase und Mund mit Tüchern zu bedecken und dadurch das Eindringen des Staubes in die Athmungsorgane zu verhüten. Das Unwetter hielt nur 15 Minuten an, allein ein Jeder wähnte sein letztes Stundlein gekommen. Unter der Leitung des Dr Mearns wurden an 21,000 Exemplare seltener Pflanzen, Jnsecten, Reptilien, Mineralien u. s. w. gesammelt, welche nach Fort Myer, Va., gesandt wurden und dort zur Zeit geordnet werden. Von den Regierungs - Photographen wur-

den an 6000 Aufnahmen gemacht, auch wurde von den Geologen die Formation jenes an ausgebrannten Vulcanen reichen Landstriches genau studirt. Die Ausführung der Grenzregulirung hat also auch wissenschaftliche Resultate gezeitigt, welche auf privatem Wege kaum zu erreichen gewesen wären. Die Neuvermessung der Grenze von El Paso westlich nach dem Golf von Mexico ist kürzlich von einer besonderen Commission in Angriff genommen worden; diese Arbeiten bieten keine Schwierigkeiten dar und werden in etwa drei Jahren vollendet werden. Die Vorgänge in Madrid. Ueber die wiederholten Angriffe, welche Officiere der Madrider Garnison auf dortige Zeitungsredactionen ausgeführt haben, macht der Correspondent der „Frankf. Zeit." die folgenden ausführlichen Mittheilungen: Es sind wieder einmal schöne Dinge hier vorgegangen. Kommt da der hiesige „El Resumen", ein sehr unabhängiges Blatt, mit der Nachricht, daß alle höheren Officiere sich der Regierung für den Feldzug nach Cuba angeboten, während die Subalternofficiere dies aus unbekannten Ursachen unterlassen hätten. Im Grunde war die Nachricht unrichtig, denn die Dinge verhalten sich folgendermaßen: Da die Subalternofficiere, die als Freiwillige auf den Antillen dienen, gerin-

gere Vortheile haben als diejenigen, welche durch das Loos hierfür bezeichnet werden, so. war das bezügliche Anerbieten der Subalternofficiere in einer Form erfolgt, die darauf hinausging, die erwähnte Ungerechtigkeit , des Gesetzes zu umgehen. Durch den Artikel des „Resumen" fühlten sich die Subalternofficiere in ihrem militärischen Ehrgefühl beleidigt, und vorgestern, bei hereinbrechender Nacht, thaten sich etwa dreißig dieser Herren zusammen, drangen in das Redactionslokal des „Resumen" ein und ohrfeigten die dort anwesenden Redacteure. Mehrere Duelle zwischen Journalisten und Officieren wurden anberaumt. Natürlich machte sich in der öffentlichen Meinung ein Gefühl der Entrüstung geltend, als man das Verfahren der Officiere erfuhr. Jedermann war der Meinung, letztere hätten auf eine ganz andere Weise reklamiren können, und der „Resumen" hätte sich gewiß beeilt, seine Mittheilungen zu ergänzen und zu berichtigen. Ein anderes freiheitliches Blatt „El Globo", das Organ Castelar's, brachte einige Commentare zu dem Angriff auf die Redaktion des „Resumen", die gar nicht schmeichelhaft für die Officiere klangen. Als diese nun in ihrem Club den „Globo" lasen, geriethen sie in unbeschreibliche Wuth, und nachdem sie über die zu nehmenden Maßregeln sich lange berathen hatten, rotteten sie sich gegen 11 Uhr Nachts, etwa 300 Mann stark, auf der Straße zusammen und zogen mit gezücktem Säbel, nach dem Redactionslokal des „Globo". Etwa 40 Officiere drangen in die Bureaux ein, nachdem sie den Pförtner über den Haufen geworfen hatten. Der Director und zwei Redacteure befanden sich in dem Augenblick im Redactionslocal. Mit wildem Geschrei stürzten die Eindringlinge auf diese Herren und schlugen sie mit Säbelhieben zu Boden. Der Director erhielt eine gefährliche Wunde am Kopf und wurde später, ganz mit Blut überströmt, nach seiner Wohnung gebracht. Nachdem die Redactionsmitglieder kamfunfähig gemacht waren, ließen die Officiere ihre Wuth an den leblosen Gegenständen aus. Alles, was nicht niet-, wand-, band- und nagelfest war, Glasscheiben, Tintenfässer, Tische, Stühle, Wandkarten, Gemälde, Schränke, Büchergestelle u. s. w. wurden zerstört und die Trümmer durch's Fenster auf die Straße geworfen. Es war eine wirkliche Vandalenarbeit. Damit waren aber die Officiere noch nicht zufrieden; sie gingen hinab in die Druckerei und zerschlugen den gesammten vorräthigen Satz, Setzerkästen und Lettern. Der in der Druckerei und Redaction des „Globo" verursachte Schaden wird auf 20.000 Pesetas angeschlagen. Die einmal angefachte Kriegslust wollte nun bei den Officieren gar nicht abnehmen. Als in der Druckerei des „Globo" nichts mehr vorhanden war, was hätte zu Grunde gerichtet werden können, schrien die Officiere: Zum Resumen! Zum Resumen! und fort ging's im scharfen Trab, mit klirrenden Klingen nach der Calle de la Reina, wo die Redaction des „Resumen" sich befindet. Dort mochte man wohl Lunte gerochen haben, denn die mit schwerem Eisenbeschlag versehene Thüre war verschlossen. Umsonst versetzten die wüthenden Officieren der Thüre wuchtige Säbelhiebe, dieselbe kehrte sich nicht daran und blieb verschlossen. A la imprenta! A la imprenta!" ertönte nun das Kriegsgeschrei, und die Belagerer rannten fluchend und brüllend nach der Calle de la Nao, wo der Resumen gedruckt wird, und in der dortigen Druckerei wurde nun ebenfalls eine greuliche Verwüstung angestellt. Während die Subalternofficiere bei dieser noblen Verrichtung waren, erschien in Uniform der GeneralCapitän Bermudez-Reine, der ihnen einzuhalten gebot und ihnen ihr unwürdiges Vorgehen in strengen Worten vorhielt. Die Militärgerichte werden sich mit dieser Affaire zu befassen haben. Jedenfalls hat es allgemein unangenehm berührt, daß sich alle diese Vorgänge ohne die geringste Jntervention der Polizei abspielen konnten, und man frägt sich, ob ein Rückfall in den alten Unfug, der zur Zeit des Pronunciamientos blühte, bevorstehe. Fast alle hiesigen Blätter bringen über die geschilderten Vorgänge nur einen kurzen Bericht mit dem Vermerke, daß dieser ihnen von amtlicher Seite vermittelt wurde; man sollte schier glauben,.-die Blätter hätten Angst bekommen. Nur „El Jmparcial" das bedeutendste spanische Blatt, erhebt kräf-

tig seine Stimme gegen die unerhörten Attentate und verlangt schnelle und strenge Bestrafung der Schuldigen. In den Cortes müßten die Behörden, die Alles ungestört geschehen ließen, zur Verantwortung gezogen werden.

Die Officiere dürfen nicht vergessen, sagt das Blatt, daß wir in einem Lande leben, wo die Sicherheit der einzelnen Bürger nicht von der Willkür einer Klasse, wie mächtig dieselbe auch sein mag, abhängen kann, denn Alle sind wir Spanier, und als solcher ist Niemand hier gewillt, sich durch derlei Gewaltthätigkeiten Stillschweigen auferlegen zu lassen. Eine wohlthuende Sprache inmitten des allgemeinen Kleinmuths. In Tunis. Der neue Ministerresident in Tunis, Herr Millet, der als französischer Gesandter in Schweden mit Kaiser Wilhelm zusammen auf der Elenjagd war, folgt dem Beispiel, das dieser bei seinem Regierungsantritt gegeben, indem er in dem seiner Fürsorge anvertrauten Lande auf Reisen geht und es sich angelegen sein läßt, die Menschen und die Verhältnisse, mit denen er zu thun haben wird, aus eigener Anschauung kennen zu lernen. Indem er mit dem englischen Generalkonsul Haggard auf schlechten, ungenügenden, oft ganz fehlenden Straßen, manchmal unter Zelten übernachtend, Tagesritte von 15, 35 und 50 englischen Meilen unternahm, mußte er vor Allem zum Bewußtsein der unverzeihlichen Unterlassungssünde seiner Vorgänger und Frankreichs selber kommen, die sie begingen, indem sie 14 Jahre lang über die einstige Kornkammer Europas herrschten, ohne Eisenbahnen zu bauen. Die eigentliche Schuld dieser Versäumniß kann man getrost dem französischen Parlamentarismus aufbürden Da er überall die Wünsche und Klagen der Colonisten und der Bevölkerung selbst anhörte, erfuhr er Manches, wovon sich seine Vorgänger im Amt nichts träu men ließen, und nicht Alles war angenehm zu hören. Als er in Souk-el-Arba durch die wegen ihrer Fruchtbarkeit berühmten, ganz ungewöhnlicher Weise allerdings mit Schnee bedeckten Hochebenen nach Kef und darüber hinaus durch ebensolche im vollsten Grün prangende weite Ebenen kam, erfuhr er, daß französische Capitalisten sich vor Jahren dort angekauft, großen Grundbesitz erworben und zu verwerthen gesucht, ihn aber wieder verkauft hatten, weil die Verfrachtung ihrer Erzeugnisse auf Kamelrücken an die Küste dieselben in unmöglicher Weise vertheuert hatte. Wo das Land aufhört, gebirgig zu sein, traf er auf Wüsteneien, obgleich die geschriebene und an zahlreichen Ruinen sichtbare Ueberlieferung lehrt, daß hier Millionen von Menschen einst lebten und sich ernährten; überall freilich traf er auf Zeugnisse der Art, wie die Römer die Frage gelöst hatten: überall Sammelbecken, Brunnen und Canalisationsanlagen. Vieles davon, zumal die Auswahl der Orte, noch heute von Werth und benutzbar. Bei Madscher - Sidi - Abbes berechnet man, daß ein Werk, das neu in Angriff genommen 45.000 Francs kosten würde, mit 15.000 Francs wieder in Stand zu setzen sein würde. Noch weiter südlich würde trotzdem kein Getreidebau möglich sein, und dennoch bezeugen großartige Ruinen von Tempeln, Triumphbogen und Bädern, daß früher blühende Städte auch hier standen, wo jetzt nur das Halfa-GraS Alles überwuchert. Sbiba, Sheitla und Kasrine zählten je 30,000, Feriana 60.000 Einwohner. Eine arabische Legende erzählt, daß nach der Eroberung von Sheitla jeder muselmännische Soldat 12.000 Francs an Beute erhalten habe. Einer davon fragte einen der besitzen Römer, wie sich seme Stadt solche Reichthümer habe anschaffen konnen, worauf sich derselbe stillschweigend gebückt und eine Olive vom Boden aufgehoben habe. Immer schwieriger Wurde nun die Reise deS Residenten und seiner Begleiter, er konnte den Seinendrei Tage lang nicht einmal telegraphisch Nachricht geben, sicherlich auch in Vorwurf gegen die bisherige Verwaltung: die Ritte den Schotts entlang wurden immer beschwerlicher; entschädigt wurde Herr Millet durch die Anerkennung, die er dafür bei den Ein geborenen fand, welche schneidige'S Reiten gar hoch schätzen und inen Mann darnach beurtheilen. Zuletzt langte man bei den Oasen an, wo der Dattel bäum wächst .und seine wundervollen Früchte reifen, und ein Ergebniß der Reise des , Herrn Millet wird eS wohl sein, daß dem Export dieser - Frucht größere Erleichterungrn geschaffen werden. Sdissn und Frauenberufe. Eine der Führerinnen unserer Frauenbewegung macht mit Recht darauf aufmerksam, welch' gewaltigen Einfluß dieErf'mdungen des elektrischen Tausendsassas Thomas A. Edison auf das Eindringen der Frauen in die Berufswelt außer dem Hause gehabt hatten.. Tausende und ' Abertausende von Stellungen sind dem weiblichen Geschlecht durch' die Erfindungen aufge than worden. Denn daZ größere Feld, welches Edison allein durch dieVervoll.kommnung deZ Telegraphen- und.deS Telephondienstes geschaffen, wird . zu sehr großem Theil von Frauenhanden bearbeitet. Auch durch die Fabrikation der nothwendigen elektrischen Artikel haben wiederum Schaaren von Frauen Anstellung gefunden. Neuerdings verheißt auch daö Graphophon ' und der Phonograph eine große Zukunft gerade, für die Berufsthätigkeit des weiblichen Geschlechtes. ' Die Zahl der Frauenspersonen, welche heutzutage direct oder indirect infolge der Edison'schen Erfindungen oder Verbesserungen wäbrend der letzten zwanzig Jahren ihren Lebensunterhalt auf eigene Hand" gewin nen.. ist' wahrscheinlich mit 100.0Ä bescheiden geschätzt!

Dlt Lage in Tschitra!. Während der Feldzug gegen blt Wasirr. der von der englischen Presse als ein reiner Spaziergang hingestellt

wurde, noch immer nicht adgeschwssen irk t c i rr v r.x. . -1 c : -1 ia ucii oie ;ngian!9C( iu ijcnuiyitji gesehen, noch einen andereiö Feldzug im Norden Indiens zu unternehmen, und zwar gegen Umrah. den Khan von Jandol. Es ist bereits zu einem blutigen Kampfe gekommen, in welazem die englischen Truppen die OberHand behielten; auf beiden Seiten waru, die Verluste sehr bedeutend. Um' d.ie Vorläufer der jetzigen Ereignisse kurz anzudeuten, so wurde im Jahre 1892 im Khanat Tschitral. das südlick vom Hindukusch, am Flusse Kumar, gelegen ist, 'der Herrscher oder Mechtar Umun-ul-Mulk nach Landesbrauch von seinem Bruder Afzul-ul-Mulk ermordet, der alsdann die Herrschaft an iq riß, bei einem Ausstande jedoch umkam. Der Sohn und rechtmäßige Erbe AmunS. NamenS Nizam. der bei der Ermordung seines Vaters nach Indien geflohen war, ward von den Engländern als Mechtar eingesetzt, boch bald. !mJanuar d. I.. ward auch er ein Opfer des Brudermordes, und der Morder, ein anderer Amunul Mulk. schickte sich bereits an. die 5errschaft auszuüben, wogegen von engliIch sette wohl nichts eingewandt worden wäre, da die brudermörderischen Bräuche der Leute von Tfchitral kiun einmal nicht zu andern sind. Da fiel aber im Bunde mit Shir Afzul, einem weiteren Anaeböriaen des Meck kargeschlechts, der zuerst den Emir von llsgyanistan vergeblich um Unterstützung' seine? Thronansprüche angegangen hatte, der Khan von Jandol, Umrah. mit etwa 4000 Mann in das Land, Tschitral ein, und nun gilt es, lhn von dort wieder zu vertreiben und Anum oder wer sonst von engländerireunoiicyen Ängeyortgen des Mechtarstammes gerade verfüaba? ilt. in die Herrschaft wieder einzusetzen. Engzano rann namentlich jetzt, wo die Pamirfrage trotz aller anderweitigen Behauptungen der englischen Blätter und der britischen Minister noch nicht ge-' löst ist, nicht dulden, daß so nahe an ben wichtigsten Pässen eine ihm feindlich gesinnte Macht lagere. Daher ist Umrah Khan aufgefordert worden, vor dem 1. April das Land zu räumen. Da er dies nicht gethan, wurde der Kriegszug nach Tschitral nothwendig. Zuerst gilt es der Sicherheit einer unter Major Robertson stehenden Truppe von 400 Mann, die sich gegenwärtig in Tschitral befindet; dieser Ort ist freilich gut besetzt und leicht zu vertheidigen. sodaß für den Augenblick keine Gefahr vorhanden sein soll. Seit einiger Zeit sind keine Nachrichten mehr von Major Robertson nach Gilgit im äußersten Norden Indiens gelangt, wahrscheinlich, weil Shir Afzul sie aufgefangen hat, doch auch das scheint kein Grund zur Beängstigung zu sein, denn Robertson hatte die indische Regierung benachrichtigt, daß es wohl so kommen würde. Wie dem auch sei, die Regierung kann eine britische Streitmacht keiner Gefahr ausgesetzt lassen, wie schwer auch die Aufgabe sein mag, die Truppe gleichsam herauszuhauen. Zuerst wurde besch!ossen,14,000 Mann rn'S Feld zu schicken, doch dürfte diese Zahl sich wohl alS ungenügend erweisen, zumal wenn eS nicht gelingt, eine Verbündung der umliegenden Stämme zu verhindern; in letzterem Falle hofft man dann, aus dem Gebiet der Suati und' der Utman-Khel, deren Gebiet durchzogen werden muß. wenigstens 20.(XX) Krieger mitnehmen zu können. Soviel nn Umrah Khan schwerlich aufbringen. Gelingt S ferner, die Stämme von Bunerwül, Mohmud und andere für die britischen Interessen zu gewinnen, so entsteht eine ganz gewaltige 'Streitmacht. An der schließlichen Niederlage Umrah KhanS zweifelt Niemand in Kalkutta, doch verhehlt man sich nicht, .daß es schwere Opfer an Menschenleben und Geld erfordern wirdV Die indische Regierung hat bereitÄ vom Emir von Afghanistan, die nicht zu unterschätzende Ermächtigung erhalten, ihre Truppen von Peschawur auS? über dessen Gebiet nach Tschitral vorrücken zu lassen, anstatt von Gtlgit auS; dadurch werden etwa 155 Metten Weg gespart und die Wege sind etwäS ' bequemer. Ein Zus ammenwir ken einer kleinen Truppe von Gilgit auS 'ist indeß schon zu? Gewinnung der Nachbarstämme nothwendig. Wenn nur! auf afghanischem Gebiete selbst nichts vorkommt. StülfQ Sttftl-naQrtQfta 1 . .. 1 t?rttnt 0rnndrs. Berlin. Die Stadtvogtei in Berlin hat dieser Tage mit 1.927 Gesängenen 'den' höchsten Bestand, der bisher in diesem 'Winter überhaupt erreicht worden ig, gehabt. Der lange Winter mit 1 seiner Arbeitslosigkeit dürfte als die Ursache dieser Erscheinung anzusehen sein.' Im Vorjahre waren um die jetzije Zeit Bau- und Eidarbeiten schon längst im Gange. Auch Plötzensee mit 2,305 Gefangenen ist z. Z. mehr wie überfüllt. Cöpen ick. AlS der Post-Assi-stent Lohff vom Tnst' zurückkehrte, gewährte er, wie sich auf dem Eise beim Heuplatz ein Knabe und ein Mädchen belustigten. Im selben Moment brach die morsche' Eisdecke durch und' der Knabe versank in die Tiefe, während däS Mädchen an einer Eisscholle hangen blieb. Ohne Besinnen eilte nun der Brave an die gefährliche Stelle, und !eS gelang ihm mit eigener Lebensgefahr. beide Kinder vom sicheren Tode deS Ertrinkens zu retten. LandSberg a. W. Der Fleisckevmeiiter Ricb. Gobmert auS Gurkofv'war angeklagt im Jahre .1864 im Friedeberger Kreise m sechs Fallen fremde Kühe so verletzt 'zu haben,.daß sie' sofort geschlachtet werden mußten. k?vMch die Besitzer, geschädigt' wurden. Die Zungen waren saß in allen Fallen der Länae nach Uef eingelchnit-

ten. so daßdie Kühe nichts fressen konnten. Die Qual, welche die Kühe auszustehen hatten, ist schrecklich gewesen. Der Angeklagte wurde zu fünf Jahren Gefängniß verürtheilt. Provinz Pommern Neustettin. Einen eigenartigen

Tod fand der Bursche des hiesigen Bezirkscommandeurs. Derselbe hatte Abends zu viel gezecht und beim Zubettgehen vergessen, die Halsbinde zu lösen. Infolge unbequemer Lage verursachte die Binde solche Beschwerde, daß der Bursche während des Schlafes erstickte. Provinz Posen. N a k e l. Einen schrecklichen Tod fand auf dem Gute Gernheim eine Greisin. Die Futtermeister J.'schen Eheleute waren zu einer Hochzeit geladen und hatten beim Fortgehen die 70 Jahre alte Schwiegermutter allein in der Wohnung zurückgelassen. Schon nach einer Stunde wurden die Eheleute von einer Nachbarin mit dem Rufe: Die Mutter brennt!" zurückgerufen. Beim Oeffnen der Stubenthür bot sich den Eintretenden ein schauriger Anblick. Auf dem Fußboden am Ofen lag die alte Frau in hellen Flammen. Trotz ärztlicher Hilfe starb die Frau nach wenigen Stunden. Provinz Ostpreußen Jnsterburg. Einen seltsamen Fund machte man in der Kirche zu Tempen. Unter dem Altar zeigte sich ein kleines Holzkästchen, das ein Hühnerei enthielt. Die beiliegende Urkunde läßt erkennen, daß das Ei im Jahre 1772 von einer Henne gelegt wurde, die eines Sonntags in der Kirche erschien. Als Symbol des Glücks wurde das Ei aufbewahrt. Es hat jetzt seinen alten Platz wieder erhalten. Provinz Westpreußen D a n z i g. Ein Fischerboot mit zwei Fischern, den Gebrüdern Schlimm aus Bohnsack, Familienvätern, ist auf hoher See beim Störfang verschlagen worden. Aus dem Danziger Werd e r. Der Apothekenbesitzer G. zu G. Zünder, der die Apotheke daselbst erst im Herbst v. I. übernahm, hat sich vergiftet. Derselbe war unverheirathet. Seine Mutter, die am Morgen desselben Tages eine Reise angetreten hatte, konnte noch unterwegs von dem Tode ihres Sohnes benachrichtigt werden, und kehrte nach G. Zünder zurück. Was Herrn G. in den Tod getrieben hat, ist nicht bekannt. Tiegenhof. Großes Aufsehen erregt hier die Verhaftung des Stadtkämmerers Ruhm, der unter dem Verdacht steht, Unterschlagungen von Geldern der Schul- und Kämmereikasse verübt zu haben. Bisher wurden 27,000 M. Fehlbetrag festgestellt. Ruhm lebte in geregelten Verhältnissen und galt als vermögend. Er genoß allgemeine Achtung, soll aber große Verluste im Spiel erlitten haben, welche er durch die unterschlagenen Gelder gedeckt hat. Provinz Sachsen Magdeburg. Bei der dieser Tage hier abgehaltenen Prüfung für Einjährig - Freiwillige sind von 44 Examinanden nicht weniger als 32 durchgefallen. Schkölen. In Großhelmsdorf ist der Landwirth Rudolf Buttler dadurch verunglückt, daß er, aus einer Rübenmiethe Rüben hervorholend, von der einstürzenden Erdschicht verschüttet worden ist. Von seinem hinzukommenden Knecht hat Buttler nur als Leiche herausbefördert werden können. Provinz Hannover Hannover. Der Zahnarzt Prof. Dr. Klenke von hier wurde von der Hildesheimer Strafkammer von der Anklage der Majestätsbeleidigung kostenlos freigesprochen. Der Angeklagte war vor längerer Zeit von der Strafkammer in Hannover wegen dieses Vergehens zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt worden, und das Reichsgericht hatte auf eingelegte Revision die Sache vor die Hildesheimer Strafkammer verwiesen. E m d e n. Nach dem Jahresbericht der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger sind an der ostfriesischen Küste im vergangenen Jahre 21 Personen gerettet worden und 488 Personen seit Bestehen der Gesellschaft. Fallingbostel. In Düshorn erhängte sich der Gastwirth und Musikus Harms. Häuslicher Unfriede wird als Motiv der That angegeben. Elze. Der frühere hannoversche Oberhofjägermeister, Excellenz v. Reden auf Reden bei Pattensen, ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Provinz Schlesien B r e s l a u. Den Bemühungen der hiesigen Criminalpolizei ist es gelungen, sämmtliche Verbrecher, welche sich an den in letzter Zeit hier verübten Einbrüchen betheiligt haben, zu ermitteln oder festzunehmen. Bis jetzt sind 38 Einbrecher verhaftet und überführt. Rathenow. In Semlin ist der bei seinem Schwiegersohne, dem Zimmermann Rapsch wohnende 75jährige frühere Handelsmann Walsleben in seinem von ihm allein bewohnten Zimmer verbrannt. Als Frau Rapsch gegen Abend von einem Botengang aus Rathenow zurückkehrte und nach ihrem Vater sehen wollte, fand sie diesen auf dem Fußboden seines Wohnzimmers liegend, am ganzen Körper mit gräßlichen Brandwunden bedeckt, todt vor. Wie sich das Unglück zugetragen, ist nicht aufgeklärt. Provinz Schleswig-Holstein Eckernförde. Ein großer Fischzug wurde jüngst hier gemacht. An einem einzigen Tage ward an Sprossen und Häringen ein Fang im Werthe von 6 - 7000 M. erzielt. Eddelack. Der hiesige Postverwalter ist verhaftet worden, nachdem in der amtlichen Kassenführung zahlreiche Unrichtigkeiten festgestellt worden waren. E l m s h o r n. Der auch in weiteren Kreisen bekannte Rentier, frühere Kaufmann Herm. Lienau, feierte in völliger geistiger und körperlicher Frische seinen 90jährigen Geburtstag. Fehmarnsund. Der Fischer

Die

Frükkings gegen alle Unordnungen des

Der Leöer und des Wagens welche man um diese Jahreszeit fühlt ist tM.AWWAIttVs ttÄmburMr impfen.

Lädemann brach beim Aalstechen durch das Eis. Er wurde zwar lebend aus dem Wasser gezogen, starb aber schon auf dem Transport nach Hause. Rheinprovinz C o b l e n z. Dieser Tage wurden der Rendant, der Buchhalter, der Magazinverwalter und der Taxator des hiesigen städtischen Pfandleihhauses verhaftet wegen Unterschleife, die seit längerer Zeit ausgeführt worden sind. Freiwillig der Polizei gestellt hat sich hier Heinrich Knopp, welcher seinerZeit den Joh. Faler durch einen Gewehrschuß meuchlings tödtete und später aus dem Irrenhause in Andernach, wohin er zur Beobachtung seines Geisteszustandes gebracht war, entsprang. Düsseldorf. Die Frau eines Fabrikarbeiters marterte ihren 10jährigen Stiefsohn buchstäblich zu Tode und entfloh, als ihre Unthat bekannt wurde. Cleve. Die größte der hiesigen Margarine - Fabriken, diejenige der Firma Simon van den Bergh in Rotterdam, wurde in eine Aktiengesellschaft umgewandelt mit einem Grundcapital von 19 Mill. Mark. Saarbrücken. Der Inhaber der jedem Besucher des Spicherer Schlachtfeldes bekannten Wirthschaft Zur „Bellevue" hat sich neulich erschossen. Derselbe hinterläßt Frau und eine Anzahl kleiner Kinder. S a a r l o u i s. Der Kassirer Sachse des Mannesmann'schen WalzWerkes in Bous wurde wegen Unterschlagung zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt. Provinz Westfalen Jserlohn. -Das hiesige Schöffengericht verurtheilte einen LotterieCollekteur in Braunschweig, der Loose der Braünschweiger Lotterie zum Verkaufe in Jserlohn angeboten hatte, zu 1500 Mk. Geldstrafe oder einem Jahr Gefängniß. Es wurde das höchste zulässige Strafmaß ausgesprochen, weil der Angeklagte schon 24 Mal wegen des gleichen Vergehens vorbestraft ist. Provinz Hessen-Nassau Biebrich. Der Durst der Menschen ist doch zu manchen Zeiten sehr groß. Dies bewies dieser Tage eine Gesellschaft von den besseren Ständen angehörigen sechs Herren. Dieselben saßen in schöner Gesellschaft in einem Hotel und tranken in der Zeit von 6 Uhr AbendS bis 2 Uhr des Nachts, zusammen 72 Flaschen Wein. Es kommen also auf den Mann zwölf Flaschen. Flörsheim. Nicht geringes Aufsehen erregt die Verhaftung des hier wohnhaften Schreiners Drais unter dem Verdachte der Falschmünzerei. Wiesbaden. Die Dienstmänner sind bei der Königl. Polizeidirektion um Erhöhung des seit etwa 20 Jahren unverändert gebliebenen Lohntarifs für ihre Leistungen eingekommen. Freie Städte Lübeck. Wegen einer bei dem Spar- und Vorschußverein verübten Unterschlagung von 42,000 Mk. wurde der Bankbeamte Buschow verhaftet. Bremen. Ein schweres Unglück ereignete sich auf dem Bahnkörper bei der Hemp-Straße. Der Rangiermeister Stock wurde in dem Schneegestöber von einer Rangiermaschine erfaßt, die ihm den Brustkasten eindrückte. Er war nach wenigen Augenblicken todt. Ein grausamer Zufall wollte es, daß ein Sohn des Verunglückten als Hülfsheizer auf der Maschine stand. Stock hinterläßt eine Wittwe mit dreizehn Kindern. Meklenburg G ü st r o w. Das Schwurgericht verurtheilte die Wilderer Gebrüder Rieck wegen Mordanschlags auf den Stationsjäger Rugenstein zu acht Jahren Zuchthaus und zehnjährigem Ehrverlust. Laage. Ein 7jähriges Mädchen, das von einem andern Kinde auf einer Schleife die Marktstraße hinuntergezogen wurde, gerieth unter einen schweren Holzwagen, welcher ihm mit einem Hinterrade über die Brust ging. Eine Arbeiterfrau, welche das Kind retten wollte, kam ebenfalls unter das Rad und ist am Oberschenkel stark verletzt. Malchin. Der Kürschnermeister R. hat seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht Rostock. Die schiffbrüchige Mannschaft des in der Walfisch-Bai gestrandeten hiesigen Dampfers „Fannie", Capt. Suhr, ist in Capstadt gelandet worden. Auf ihrem Marsche, den die Besatzung des Schiffes von der Strandungsstelle nach Angra Pequena antrat, hat sie namenlose Entbehrungen ausgestanden, doch sind alle Schiffbrüchigen mit dem Leben davon gekommen. Waren. Hier feierte der auch in weiteren Kreisen bekannte Korb- und Verseflechter Leberecht Fessel sein 60jähriges Bürger- und 25jähriges Dichterjubiläum. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen etc., bei Wm. Mucho, 199 Ost Washington Str.

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