Indiana Tribüne, Volume 18, Number 202, Indianapolis, Marion County, 12 April 1895 — Page 1
o i 7 N AA yi 4V f US ZiA V s$ n i r i "V r w r r i r i i i i r i i i i II I A I I vv y liV w w o w v Office: No. 18: Süd Alabama Straße. Jahrgang 18 Indianapolis, Indiana Freitag, den 12. April 1895. No. 202
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Die Einkommensteuer und die Entscheidung der Supreme Court-
III. Wir geben unbedingt zu, daß die Auffassung einer direkten Steuer in dem Sinne, in welchem wir annehmen, daß er in der Verfassung gebraucht ist, ungewöhnlich ist und mit der in der Volkswirthschaft üblichen Auffassung nicht übereinstimmt. Noch weit mehr aber ist das mit der Auffassung des Gerichtes der Fall. Das Gericht entscheidet die Frage, ob die Einkommensteuer eine direkte ist oder nicht, auf Grund der Verbindung mit der Sache. Es sagt, die Einkommensteuer treffe das Land selbst, und sei deshalb eine direkte Steuer. Richter White, in seinem abweichenden Gutachten, erklärt ganz richtig wie wir auch, daß es im vorliegenden Falle nicht statthaft sei, den Begriff der direkten Steuer aus der politischen Oekonomie zu entwickeln, vielmehr müsse man ihn aus der Verfassung selbst entwickeln. Da findet er denn auch, wie wir, daß in diesem Sinne die Einkommensteuer eine indirekte Steuer sei. Das Komische dabei ist indeß, daß er den Begriff nicht aus der Verfassung entwickelt, sondern auf Grund der von den übrigen Richtern aufgestellten Theorie. Er meint, daß wenn auch die Einkommensteuer auf Rente das Land selbst treffe, dies nicht in direkter, sonder indirekter Weise geschehe. Und so steht, obwohl uns seine Schlußfol- gerung und seine Absicht zusagt, Richter White doch mit der Auffassung der Constitution und der politischen Oekonomie in Widerspruch: Die politische Oekonomie findet das unterscheidende Merkmal zwischen der direkten und indirekten Steuer in der Art der Abwälzung und bezeichnet als indirekte Steuern solche, in welchen der Steuerzahler und der Steuerträger zwei verschiedene Personen sind. Ob man sagt, der Steuerzahler wälzt sie auf den Steuerträger ab, oder Ersterer legt sie für letzteren aus, bleibt sich in der Hauptsache gleich. Die indirekten Steuern sind deshalb hauptsächlich Verbrauchssteuern, und sie erscheinen in dem Preise, welchen der Konsument zahlt, wieder in ihrer ursprünglichen Größe. Der Cigarrenfabrikant legt die Steuer für Cigarren nur aus, der Käufer erstattet sie ihm wieder im Preis. Der Fabrikant ist der Steuerzahler, der Censument der Steuerträger. In der politischen Oekonomie bezieht sich also der Begriff „direkt" oder „indirekt" auf den Steuerträger im Unterschiede vom Steuerzahler und die Steuer ist eine Sachsteuer, nach unserer Auslegung der Verfassung bezieht er sich auf den Steuerträger und Steuerzahler als eine Person und ist eine Personalsteuer, nach der Auslegung des Gerichts bezieht er sich auf die Sache und die Steuer ist eine Sachsteuer. Welches Recht aber, fragen wir, hat der Richter, sich eine besondere Definition des Begriffes der direkten oder indirekten Steuer für seine Zwecke zurechtzumachen ? Will er sich nicht nach dem wissenschaftlichen Begriff, nach der politischen Oekonomie richten, so bleibt ihm nur die Verfassung selbst übrig. Er kann annehmen, daß die Verfasser der Constitution die wissenschaftliche Auffassung im Auge hatten, er kann sung im Auge hatten, aber er kann nicht subjektiver Weise annehmen, daß die Verfasser der Constitution eine Auffassung hatten, welche hundert Jahre später ein Gerichtshof beliebt. Das aber ist geschehen, und deshalb athmet die ganze Entscheidung den Geist der Absicht und der Willkür. Die Richter White und Harlan differiren mit ihren Collegen noch in eianhängig gemacht wurde. Aktionäre einer Corporation kamen um einen Einhaltsbefehl gegen die Beamten der Corporation nach, um dieselbe an der Bezahlung der Steuer zu verhindern. Nun ist es ein in der amerikanischen Jurisprudenz längst festgestellter Grundsatz, daß auf dem Wege der Inhibition ein Beamter nicht an der Einziehung einer Steuer gehindert werden kann. Der einzuschlagende Weg ist der, daß man die Steuer unter Protest bezahlt, und nachher auf deren Rückzahlung klagt.
Dagegen macht klägerische Seite geltend, daß sie ja nicht um eine Injunction gegen die Einziehung der Steuer, sondern um eine Jnjunction gegen die Bezahlung der
Steuer von Seiten der Beamten der Korporation eingekommen sei. Mit Recht machen die Richter Harlan und White darauf aufmerksam, daß es unstatthaft sei, auf indirektem Wege ein Rechtsmittel anzuwenden, das auf direktem Wege nicht anwendbar sei. Sie legten dar, daß im Grunde genommen, die Aktionäre doch die Korporation selber seien, und daß es absurd sei, einen Einhaltsbefehl gegen sich selbst zu erwirken, aber was sie sagten, beeinflußte die Mehrheit des Gerichtes nicht. Die Richter wollten offenbar die Einkommensteuer umbringen, und was sie wollten, haben sie ausgeführt. Denn das, was noch übrig geblieben, wird auch bald verschwinden. Der Regierung wird aber durch den Ausfall der Einkommensteuer ein schweres Defizit entstehen. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Schönes Wetter heute Nacht; kühler und schön Samstag. Gestrige Temperatur: Maximum 62 Grad, Minimum 50 Grad. Die Friedensbedingungen. Washington, D. C. , 11. April. Hierher gelangte Kabelnachrichten lassen ersehen, daß sieben der acht Friedensbedingungen zwischen China und Japan vereinbart sind und jetzt zerbrechen sich die hiesigen Weisen die Köpfe, welche Bedingung es ist, die die Verzögerung verursacht. Die japanischen Beamten sagen, sie hätten keine Information bezüglich der acht Bedingungen, aber es kann nicht in Zweifel gezogen werden, daß fünf der Hauptbedingungen jene sind, die zu Anfang der Verhandlungen in diesen Depeschen enthalten waren: Ein neuer japanisch-chinesischer Vertrag, der Japan besondere Territorialgerichte in China gewährt, China aber besondere Territorialgerichte in Japan abschlägt; Unabhängigkeit von Korea ; eine Kriegsentschädigung von etwa $200,000,000; Occupation von Port Arthur und Wei Hai Wei für eine Reihe von Jahren und Cedirung der Insel Formosa. Diese fünf Bedingungen wurden durch die späteren Entwickelungen der Conferenz bestätigt. Drei weitere sind jetzt zugefügt worden, die wie man glaubt, auf Handelsangelegenheiten Bezug haben. Die Arbeiter im Osten sollen für Freisilber gewonnen werden. W a s h i n g t o n, D. C., 11. April. Die Führer der neuen Silberpartei tragen sich angeblich mit Plänen, die Bekehrung der Arbeiterelemente des Ostens zur Freisilberlehre zu versuchen. Sie sind der Ansicht, daß die unter den Arbeiterklassen herrschende Unzufriedenheit mit Vortheil zur Förderung ihrer Pläne benutzt werden kann. Ihren Intentionen nach, die heute im Entwurf bekannt gemacht wurden, wollen sie die Behauptung aufstellen, daß ein großer Theil der Leiden der Arbeiterklassen den, wie sie es nennen, contrahirten Umlaufsmitteln und dem Monopol der „Goldbugs" zuzuschreiben sei. Die sozialistischen Klassen sollen gegen den Goldmünzfuß als gleichbedeutend mit Capital und Monopol aufgehetzt werden. Wall Street und Rothschild werden als verantwortlich für die üble Lage der Arbeiter hingestellt und Freiprägung von Silber und größere Umlaufsmittel als das einzige Heilmittel für bestehende Uebelstände. Der erste Schritt in der Richtung, dazu bestimmt, die Aufmerksamkeit der Leute, die bearbeitet werden sollen, zu fesseln, ist die Vertheilung einer Menge Freisilber-Litteratur. Hunderte von Büchern und Pamphleten über die Silberfrage, die so abgefaßt sind, daß sie an das Vorurtheil und die Jgnoranz des Volkes appelliren, sollen im Lande vertheilt werden. Jedesmal, wenn ein Mann aus dem Osten, gewöhnlich ein Theoretiker, eine Erklärung zu Gunsten von Freiprägung abgiebt, wird dessen Worten die weiteste
Verbreitung gegeben, aber andererseits wird die Behauptung des Senators Sherman, eines Finanzmannes von Weltruf und keines Theoretikers, daß
„Freiprägung die größte Finanzpanik, die dieses Land je gehabt, herbeiführen und alle Geschäfte lähmen würde", als Worte eineS „Goldkäfers" bezeichnet. Die streikenden Rockmacher. Cincinnati, 11. April. Die Zahl der streikenden Mäntelmacher ist bereits auf 9000 gestiegen. Der Hauptkampf richtet sich gegen die Zwischenbosse, welche die Löhne bedeutend herabgesetzt haben. Die Löhne der Leute variirten in letzterer Zeit zwischen 2 1/2 und 7 Dollars per Woche. 7000 Cigarrenmacher am Streik. New Iork, 11. April. 7000
Cigarrenmacher der Stadt, die haupt-
sächlich Havana Cigarren machen, sind am Streik. Die Bosse wollen den Lohn um $2 per Tausend herabsetzen. Das Neueste aus Hawaii. San Francisco, 11. April Der Dampfer „Alemeda" bringt neue Nachrichten aus Hawaii : Der Conflikt zwischen dem amerikanischen Staatssekretär Gresham und Herrn Thurston, dem Gesandten von Hawaii, hat die dortige Regierung ganz unvorbereitet getroffen, und es sind weitere Einzelheiten nicht zu erlangen. Es heißt aber, daß, wenn Thurston in Hawaii bleibe, wahrscheinlich Hatch, der gegenwärtige Minister, an seiner Stelle nach Washington gehen werde. Unser Gesandter Willis soll übrigens auch langst aufgehört haben, „persona grata" zu sein, und man hätte ihm sicherlich schon längst den
Laufpaß gegeben, wenn Dole und sei-
ner Regierung nicht so viel an der Freundschaft der Ver. Staaten gelegen wäre. Washington, 11. April. Die neuesten Nachrichten aus Hawaii wurden Herrn Hastings von der Hawaiischen Gesandtschaft vorgelegt, welcher indessen versicherte, die Gesandtschaft besäße nicht die geringste Information über den betreffenden Gegenstand. Er bezog sich auf Thurstons Erklärung, daß er lediglich in einer Privatangelegenheit nach Hawaii gereist sei. Zur Einkommensteuer. Washington, 11. April. Das Schatzamt hat heute auf telegraphischem Wege den Jnlandsteuereinnehmern weitere Instruktionen bezüglich der Erhebung der Einkommensteuer zugehen lassen. Diese Instruktionen fußen natürlich auf der Entscheidung des Bundesobergerichtes. Sie lassen indessen doch noch mehrere Punkte unentschieden, so daß wahrscheinlich viel- fach an den Inlandsteuercommissär appellirt werden wird. Unter Anderem meldete sich heute der Präsident einer Bank im Indianerterritorium. Derselbe ist ein Voll- blutindianer und wollte wissen, ob er auch die Einkommensteuer zu bezahlen habe. Er erhielt den Bescheid, daß er nur dann zu berappen habe, wenn er alle Beziehungen zu seinem Stamme formell abgebrochen habe. Streikende Brauarbeiter. Omaha, Neb., 11. April. Sämmtliche Unionsmitglieder in den hiesigen Brauereien, 200 an der Zahl, wurden heute entlassen. Die Brauer erklären, die Leute könnten morgen die Arbeit wieder aufnehmen, wenn sie mit den alten Löhnen einverstanden wären. Das sei aber der letzte Termin und später werde man sich nach neuen Arbeitern umsehen. Die Streiker, welche eine sehr drohende Haltung einnehmen, weigern sich, unter diesen Umständen die Arbeit wieder aufzunehmen. Die cubanischen Revoluzzer St. Louis, 11. April. Eine hiege Morgenzeitung läßt sich aus Washington melden, daß die cubani- schen Revoluzzer mit der Absicht umgehen, noch heute eine formelle Unabhängigkeitserklärung loszulassen. Sie wollen die Republik proklamiren, ihre Beamten ernennen und erst die Ver- einigten Staaten und sodann die übrigen Mächte um Anerkennung ihrer Regierung bitten. Key West. Fla. 11. April. Es
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SS bleibt sich gleichgiltig, waS für haben sie billiger, alS Sie dieselben
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heißt hier, fünfzig angesehene spanische Beamte seien in Cuba verhaftet worden, weil sie mit den Revoluzzern sympathisirten. Kriegsmunition, welche der spanischen Regierung gehört, ist heimlich aus Havana fortgeschafft und den Insurgenten ausgeliefert wor- den Ausland. Auch Deutschland protestirt. London, 11. April. Der Berliner Correspondent des „Standard" telegraphirt : Ich habe in Erfahrung gebracht, daß die deutsche Regierung die Forderungen Japans als eine große Gefahr für die europäischen Handelsinteressen in China betrachtet und daß sie daher gewillt ist, mit den übrigen Mächten dagegen zu protestiren. Dagegen will Deutschland nicht die Initiative in der Sache ergreifen. Rußland erhebt Einwand. St. Petersburg, 11. April - Die halbofficielle „Novoe Vremya", welche schon in einem früheren Aufsatze gegen die von Japan verlangten Landabtretungen zu Felde gezogen war, erklärt in einer weiteren Auslassung, wenn England zu den japanischen Territorialforderungen Ja und Amen sage, so werde sich Rußland durch die früheren Abmachungen nicht mehr gebunden erachten und Japan zu Lande wie zur See entgegentreten. .' Schiffs-Nachrichten. Angekommen in: New York: „Werra" von Neapel. Genua: Wilhelm II." von New York. Bremen: „Trave" und „Wilhead" von New York. Allerlei. Langsam aber sicher schreitet die Reconvalescenz des allgemeinen Geschäftes voran und immer deutlicher treten die Symptome der Genesung hervor, welche um so erfreulicher sind, als sie auch vielseitig höhere Preise einschließen. Bemerkenswerth an der Aufwärtsbewegung der Letzteren ist, daß dieselbe bei den Rohmaterialien begann. Leder und Baumwolle z. B. gingen voran, und dann erst stiegen die Producte, Schuh- und Baumwollewaaren, im Preise. Nach dem ökono- mischen Gesetze, laut welchem in steigender Preistendenz eine entsprechende Erhöhung der Nachfrage zum Ausdruck kommt, erhellt also aus der ungewöhnlichen Reihenfolge jener Preissteigerung der für die Gestaltung unserer wirtschaftlichen Verhältnisse der letzten Vergangenheit außerordentlich bezeichnende Umstand, daß die Industrie einen lebhafteren Bedarf nach Rohstoffen bekundete, noch ehe ein gesteigerter Consum den Anstoß dazu gegeben. Es ergibt sich daraus unzweifelhaft zweierlei: erstens nämlich, daß unsere Fabrikanten, durch die verderbliche Überproduction in der Aera McKinley gewitzigt und zugleich durch die trostlosen Aussichten im letzten Jahre abgeschreckt, ebenso von jeder speculativen Production absahen, wie die Waarenverkäufer ihr Lager immer nur durch das Nothwendige erst ergänzten, wenn vollständige Ebbe eingetreten. Zweitens geht aber aus jener Preiszunahme hervor, daß unsere Industrie sich jetzt nachdem die ewige Beunruhigung des allgemeinen Geschäftes seitens des Congresses und in Folge des anhaltenden Goldverlustes aufgehört, und nachdem man sich den veränderten Tarifbedingungen angepaßt hat, unter Benutzung der außerordentlich billigen Rohstoffpreise wieder zu lebhafterer, theilweise speculativer Thätigkeit in der sicheren Voraussetzung größeren Consums anschickt. In letzter Instanz bildet also den lmpuls zu dem gegenwärtigen Aufschwung nicht eine erhöhte Nachfrage seitens des Consumenten, sondern die bisherige vorsichtige Reserve in der Waarenproduction und in dem Vorräthighalten von Waaren.
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eine Sorte von Hut Sie wünschen' anderwärts kaufen körnen. Aus Tarbes (Departement der oberen Pyrenäen) wird von einem eigenthümlichen Vorfalle berichtet. Auf der Post kam ein Packet an, das an den pensionirten Officier Crabarou gerichtet war. Zufällig fiel das Packet auf den Boden, wobei der Inhalt, der aus Kuchen bestand, in Trümmer ging. Zwei Unterbeamte kosteten von den Stücken, worauf der eine sofort heftige Leibschmerzen verspürte und kurz darauf starb. Der zweite Beamte erkrankte nur leicht. Als Absender wurde der 31jährige Lehrer Gerard Contre in Ciutat ermittelt und verhaftet. Er behauptet, es, habe sich lediglich um einen Scherz gehandelt; er habe bei einem Apotheker ein Abführungsmittel gekauft, um damit die für Crabarou bestimmten Kuchen zu füllen. Der Apotheker habe sich geirrt und ihm Strychnin geschickt. Da Contre und Crabarou entschiedene politische Gegner sind, wird angenommen, daß der Erstere dem Letzteren nach dem Leben getrachtet hatte. Das gräflich Wedelsche Gehölz, eine Stunde von Leer, beherbergte seit Jahren einen Waldmenschen. Sein wahrer Name war Wichert Janssen; bekannt war er weit und breit unter dem Namen Mal (wunderlich) Wichert, der Waldmensch. Er lebte Winter und Sommer in einer Höhle des Waldes, nährte sich von den Früchten, die der Wald bot, und vom Betteln; nicht selten wurden die Besucher des Waldes plötzlich auf dem Spaziergange von seiner aus dem Gebüsche auftauchenden Gestalt aus ihrem Naturgenuß aufgeschreckt; ein Gesang er tönte wie Schleswig-Holstein meer--umschlungen", das Kind an der Mutterbrust" u. a.; dann erfolgte eine Bitte um eine Gabe? Er konnte alles gebrauchen: Tabak rauchte er aus einem Pfeifenkopfe, indem er das dünne Ende in den Mund steckte; ihm geschenkte Kleidungsstücke zog er sofort an. Man sah ihn oft wunderlich gekleidet, indem er in Militärmütze, in Reitjacket und Gigerlhose umherging. Bekam er Geld geschenkt, so verwahrte er es sorgsam; auf der Bank in Leer hatte er 200 Mark. In den beiden letzten Jahren sah er etwas verfallen aus, und bei starker Kälte im Winter zog er sich in das nächste Dorf zurück, wo man ihm ein Obdach gewährte; denn er war durchaus friedlich. Nun ist er gestorben. Als man ihn einige Tage nicht gesehen hatte, ging man suchen und man fand ihn alsdann in einem Graben liegend todt. Seine Füße steckten in dem Sacke, der sonst die milden Gaben aufnahm; unter dem Kopfe hatte er ein Büschel Heide. M i e t h e. Miethe pünktlich einzuziehen und Häuser in guter Ordnung zu erhalten, machen wir zum speziellen Geschäft. A, Metzger Agentur, Odd Fellow Hall, zweiter Stock. . Um die Wahrbeit zu erfahren in Bezug auf Hood's Sarsaparilla, frage man Diejenigen, die diese Medizin brauchen, oder lese die oft in diesem Blatt abgedruckten Zeugnisse; sie werden Euch überzeugen, daß Hood's kurirt. Hood's Pillen kuriren Verstopfung. Der New York Store. (Etablirt 1853.) Kommen Sie morgen so früh wie möglich. Kinderhüte, hübsch geputzt mit Blumen und Bändern für 93c, Andere $1.98 und $2.39. Spezieller Osterverkauf von geputzten Damenhüten zu $1.98, $2 39. ia.98, $1.39, $3.75 und $4.98. Wunderschöne Hüte, e'waS theurer. Seht die Blumen zu 25c. SSc, L0c und 7öc Ei solche uSwahl war noch nie z haben. Nicht aufgeputzte Hüte zu L9c und 93c. so gut wie sie anderwärts sür die Hälfte mehr verkauft werden. Vergessen Sie BadtzS Ofterhut nicht. Solche Schönheiten und für altere Linder auch. S
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