Indiana Tribüne, Volume 18, Number 201, Indianapolis, Marion County, 11 April 1895 — Page 3

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So gut ab, wie die Reichsten." Karl V., die Kaiserin Maria Theresia von Oesterreich, Goethe, Beethoven, Bismarck, die Prinzessin Louise von England, Graf Caprivi und eine Menge sonstiger Berühmtheiten haben den berühmten Karlsbader Sprudelquell besucht. Es kann zwar nicht jeder ein Goethe oder Bismarck sein, aber jeder kann sich des größeren Vortheils erfreuen, den Sprudel mit all' seinen Wohlthaten direkt ins HauS´s gebracht zu erhalten. Die rapiden Fortschritte im Verkehrswesen und in modernen Erfindungen machen die speciellen Orten verliehenen Segnungen der Natur zum Allgemeingut. -Das an der Quelle in Flaschen geüllte Karlsbader Wasser oder dessen' konzentrirte Verdichtung, das Karlsbader Sprudelsalz, sind in jeder Apotheke zu haben ; beide haben nicht ihres Gleichen als Mittel gegen Störungen des Magens, der Eingeweide, der Milz, der Leber, gegen Nieren- und Blaseunleiden, geen Gicht und Zuckerkrankheit. Man hüte sich vor Fälschungen. Eisner & Mendelson Co., Alleinige Agenten, New York. Unsere vollkommene Spritze frei mit jeder Flasche. Macht keine Flecken. Verhütet Strikturen. Heilt Tripper und Eiterfluß in 1 bis 4 Taqen. Frägt Apothekern dafür. Versand bei Expreß für $1.OO. Man adressire:: MALYDOR MFG. CO., LANCASTER.OHIO. Schwache, nervöse Personen, gequält von Gewissensbissen und schlechten Träumen. Srpeiniftt von ückn und Kopfschmerzen, tkrrötyen. tttnn. Herzklopfen. entschlossen heit. Trnbstnn ad erschöpfenden Auöflüffea. erfahren au dem .zIuqendfreund-, auf welch' einfach, billig Weif schlecht krankbeiten und Folgen der Iuqend ttind geheilt und die volle Gesundheit und der grohftnn wiedererlangt werden können.' Ganz neue Heilverfahren und ueue Medizinen. Jeder sei eigener rzt. Schickt 5 Cent in Stamp und Ihr bekommt da Buch versiegelt und frei zuaefidickt von d ritxit Klinik und Dipnsary," 23 West 11. rr.. ew vork. N. v. C 1 i mm I n j e k t t o n. i v fi irrmrtttitt4 ftitr v der hartnäckigsten FI2e on Sonorrlzea und X W fBl... iiitriiMtir i An 9 kl R tt Y.nnmm in 2 w..., w V v.w V .. V W - iU-(..r...... 1. L. . - ...L .L.a l I M m nun vcqanotung vig, uug uiju ic n j t . tf IIMMIMMIIMIIMMM RipansTabules. . Rlpans Tabules are cornpounded srom a prescription widelyused by triebest medical authorities and are presented In a form that is becoming the sashion everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach and intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. One tabule taken at the sirst Symptom of indigestion, biliousness, dizziness, distress sfiej eating, or depression. of splrits, will surely and quickly remove the whole dissiculty. Price, 50 cents a box. RipansTabules may be obtained of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPAN8 CHEMICAL CO., IO Spruc Street, NEW YORK. Theodors Stein, achfolger von IS.?, nderso. Abstrakte von Besittiieln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. Zlo. 80 Ost Market trage. Jndianapolii, Ind. 'Wedsrer's Jntematiotial: HDictionary' Znrmlaable inOf&ce, Schoohand Home , New from Cover to Cover Successor of the " Vnabridged." ? Standard es the U. 8. iov't lrinting Ollice.theU. 8. Supreroe Court and of nearly all the bcnooibook. Warmlv cnmniendtd ty S:ate Superinlenaents of JVoois, and 1 1 o:be' '" 1 oa'orsalhirni i.ut r. u inte r. The One Great Standard Authorlty, 10 wniCT nun. it. frewtr, JoMic L'. S. Httpreme Court, a rnllov 1rv1flpnt TTrlte i Fnr eaa with ?hrh the cv.- fnd the ward ou'i. t r tetr-f- t rtrs.nltion. for esi'ectlve ii:ihd In indl-CMtlkg-pronontiittl.n'. Irr ferne yrt comprehensive frtetrire-MS x lact. wimd fwr practlral r? r woTklns dictlonarr. IVebiit' TtrrHrna: excela ny ctiicr ti-isie vi'iM..-. Q,JeC MERRTAJT CO., PubUsbets, - v ' $prinüeld.-ifsB.; JXSJL. ' ; - ' m - . a. Am. nimnhbl ' KW l'J UM l'THAi l'T T M. 4,- fio notbuy fhfa'i fnKlH of aPC lfDt dlUOM.

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Seidene Netze Roman von Reinhold Ortmann. (Fortsetzung.) Während der Fürst aus seinem Vergnügen über den Gewinn gar kein Hehl machte und jede günstige Entscheidung der Karten mit einem Ausruf lebhafter Befriedigung begleitete, veränderte sich in dem blassen Gesicht des dunkellockigen Südländers keine Linie. Mit der selben gelassenen Vornehmheit, welche seiner Haltung und seinen Bewegungen eigenthümlich gewesen war, solange er sich im Glücke befunden, wußte er jetzt auch die feindselige Laune des Zufalls zu ertragen. Mit der artigsten Miene von der Welt zahlte er dem Fürsten seine Gewinne aus, und das liebens würdige Lächeln, mit welchem er einige Scherze des gutgelaunten alten Herrn aufnahm, war von überzeugender Aufrichtigkeit. Ein Diener, der geräuschlos den Tisch umkreiste, war, unablässig damit beschäftigt, die geleerten Champagnergläser der Spieler von neuem zu füllen, und nirgends wurden seine Dienste so häufig in Anspruch genommen, als bei dem Fürsten Stepan Fedorowitsch. Einmal, als derselbe eben wieder seine Hand nach dem überschäumenden Kelchglase ausstreckte, flüsterte ihm Doctor Bourdaloue etwas zu, das vielleicht eine höfliche Warnung war. Apraxin aber schüttelte sehr energisch den Kopf und stürzte statt aller Antwort den Inhalt des Glases auf einen einzigen Zug hinunter. Möglicherweise würde er der Mahnung seines Privatsecretärs größere Bedeutung beigemessen haben, wenn er Gelegenheit gehabt hätte, sein eigenes Bild im Spiegel zu sehen. Die in dem mäßig großen Raume herrschende Hitze, der feurige Wein und nicht am wenigsten die angenehme Aufregung des Spiels hatten das Antlitz des Fürsten mit dunkel purpurner Gluth gefärbt, sein Athem ging rasch und in großen Tropfen perlte der Schweiß auf seiner niedrigen Stirn. Mit einer fast unwillkürlichen Hand bewegung fuhr er zuweilen nach seinem Halse, wie wenn er ein Bedürfniß fühle, den steifen Hemdkragen zu lockern: aber seine Aufmerksamkeit war durch die Wechselfälle des Spieles doch so aanz in Anspruch genommen, daß er des kleinen körperlichen Unbehagens kaum achtete. Verteufelt warm hier! stöhnte er mitunter. Und dabei ist der Champagner lau wie Regenwasser im Juli. Ich glaube, ich könnte einen Ocean davon austrinken, ohne meinen Durst zu löschen. Es war eine Stunde nach Mitter nacht, als der Conte Colonna ohne je des Aeichen von Aufregung in seiner vornehm verbindlichen Weise erklärte: Die beiden letzten Karten, meine Her, ren! Ich gebe die Bank ab, denn ich habe zweimalhundertsünfzigtausend kranken verloren. 5leder der Anwesenden wußte, daß der junge.AttachS die Wahrheit sprach, und doch wurde nirgends ein Ausruf der Ueberraschung laut, als er eine so aewattlge Summe nannte. Verschie dene schmerzlich neidvolle Blicke nu, slogen zu dem Fürsten hinüber, der ei nen mindestens ebenso großen Betrag gewonnen haben mußte und der jetzt mit snen kurzen, fleischigen Fingern die Tausendfrankenbillette zusammenraffte wie werthlose Maculatur. Run gut, sagte er, hören wir also auf. Diese Hitze fangt auch nachgrabt an. unerträglich zu werden. Man erhob sich von dem Spieltisch und der Conte Colonna trat auf Aprarin zu. Ich rechne auf Revanche, Fürst! Aber ich bitte Sie, gehen Sie jetzt hin aus in's Freie. Es ist etwas bedenklich Avovlektisches in Ihrem Aussehen. Den Teufel auch! lachte Stepan Fedorowttsch. Seit wann sind Ihre Scherze von einer so lebensgefährlichen Art? Aber es mußte ihm trotzdem etwas unbehaglich dabei geworden sein, denn er hastete in der That ziemlich unge duldig nach dem Ausgang und nahm sich kaum Zeit, der geschminkten Mar quise ein paar artige Abschiedsworte zu sagen. Schwerer als vorhin stützte er sich auf des Doctors Arm, während sie die Treppe hinabginzen und dkn seit mehr als einer Stunde wartenden Wagen bestiegen. Wenn er sich auch jetzt noch sehr gut gelaunt und gesprä chig zeigte, so war doch etwas sichtlich Erzwungenes in seiner wortreichen Heiterkeit, und es geschah unverkennbar noch unter dem Einfluß jener Mah nung, wenn er fast ausschließlich von seinem vorzüglichen Gesundheitszu stände sprach. Ein unverwüstliches Geschlecht die Apraxin,' sagte er. Seit. Peter dem Großen hat es mindestens ein Dutzend Neunzigjähriger unter meinen Vorsah ren gegeben, und wenn mcht mal gele gentlich einer im Duell gefallen wäre oder selbst zur Pistole gegriffen hätte, so wäre, glaube ich, noch keiner anders als steinalt gestorben. Dabei war seine Zunge merkwürdig schwer, und es konnte nicht der Cham pagner sein, welcher die Schuld daran trog, denn Fürst Aprarin war trotz sei ner siebzig Jahre ein Trinker, dem selbst die gewaltigstenMengen nicht das geringste anzuhaben vermochten.' Auch ging sein Athem mllbsam und keu chend. und plötzlich erfaßte er, sich mit ten m einem Satze unterbrechend, mit krampfigem Druck des Doctors Arm. Alle Teufel was ist das? stieß er mühsam hervor. Die Luft ich ich die Fenster so öffnen Sie hoch die . . . In unheimlich röchelnden, gurgelnden Lauten starben ' seine letzten Worte, in furchtbarem Krampfe zuckte sein mächtiger Körper, und er würde von dem Sitz herabgeglitten sein, wenn Doctor Vourdaloue ihn nicht mit-bei-den Armen umschlungen hätte. .

Der Privatsecretär verlor seine Geis stesgegenwart und Kaltblütigkeit nicht für einen einzigen Augenblick. Obwohl er ohne Zweifel wußte, daß es sich hier um einen sehr bedenklichen Anfall handle, vergeudete er doch keine Secunde mit so zwecklosen Dingen, wie sie

einem andern vielleicht als das Nächst liegende erschienen wären. Es rief nicht um Hülfe und er bedeutete auch den ahnungslosen Kutscher nicht, zu halten, obwohl sich der kleine Gummiball, der dem Manne das Zeichen dazu gegeben hätte, im Bereiche seiner Hand befand. Erst als das Coupé die Einfahrt des kleinen vornehmen Hauses im Faubourg Saint-Germain passirt hatte, erfuhr der Diener, der den Wagenschlag öffnete, zu seinem Entsetzen das Unglück, das sich unterwegs zugetragen. Der Fürst war bewußtlos und sein Athem war nicht mehr zu spüren; doch sein Puls ging noch in schwachen, unregelmäßigen Schlägen und bekundete damit, daß das Leben noch nicht völlig aus dem hülflosen und willenlosen Körper entschwunden sei. Auf des Doctors Anordnung trug man den Erkrankten in ein zu ebener Erde gelegenes Zimmer und legte ihn dort auf ein Ruhebett nieder. Dann wurde alles, was im Hause entbehrlich war, nach Aerzten ausgesandt, und bis zu ihrer Ankunft wich der Privatsecretär nicht von der Seite des Fürsten. Zwei der berühmtesten Professoren der Pariser Universität waren es, die nach Verlauf einer halben Stunde gleichzeitig im Vestibule des kleinen Palais erschienen und sich dort gegenseitig ein paar Minuten lang mit Complimenten und artigen Nöthigungen aufhielten. Als sie sich in ihrer übergroßen Höflichkeit endlich über den Vortritt geeinigt hatten, kam ihnen Doctor Bourdaloue in der Thür des Krankenzimmers entgegen. Sie finden einen Todten, meine Herren! Soeben hat Fürst Apraxin seinen letzten Seufzer ausgehaucht. Die beiden Berühmtheiten machten etwas lange Gesichter, aber ein Blick auf Stepan Fedorowitschs regungslosen Körper mußte sie überzeugen, daß der Doctor die Wahrheit gesprochen habe. Die Aufgabe, welche ihnen jetzt noch zu erfüllen blieb, war eine ziemlich einfache, denn die Todesursache lag auf der Hand. Ein Schlagfluß! sagte der berühmteste der beiden. Ich habe dem Fürsten vorausgesagt, daß dies eines Tages das Ende sein würde, wenn er sich nicht entschließen könnte, seine Lebensweise zu ändern. Aber er hielt seine Constitution für eine unverwüstliche und glaubte, auf ihre Kosten sündigen zu können wie ein Jüngling. Er hätte unter andern Umständen noch zwanzig Jahre leben können - es ist jammerschade! Sein Bedauern war sicherlich ein aufrichtiges, denn Fürst Apraxin hatte die gute Gewohnheit gehabt, seine Aerzte um so besser zu bezahlen, je weniger er ihrer Kunst bedurfte. Damit, daß er nun ohne eine lange und einträgliche Krankheit aus dem Leben geschieden war, hatte er dem berühmten Professor zum ersten Mal Anlaß zu wirklicher Unzufriedenheit gegeben. Die Dienerschaft kam mit blassen Gesichtern auf den Fußspitzen herein, um scheue Blicke auf den todten Gebieter zu werfen, und der russische Leibla kai des Fürsten kniete, laut schluchzend neben dem Lager nieder, um die erkalteten Hände seines Herrn mit Küssen zu bedecken. Dann hieß Doctor Bourdaloue, der eine bewunderungswürdige Ruhe an den Tag legte, alle hinausgehen und verschloß die Thür des Sterbezimmers. Wenige Minuten später verließ ein von ihm abgesandter Bote das Haus, und das kurze Billett, das er demselben mitgegeben hatte, war adressirt an "Seine Durchlaucht den Fürsten Konstantin Nikolajewitsch Apraxin". Zweites Capitel. Durch die zurückgeschlagenen Fenstervorhänge nicht gehindert, fluthete der goldene Morgensonnenschein in breiten Strömen über Teppiche und Möbel. Er ließ die Goldmuster der Ledertapete schimmernd aus dem dunkeln Grunde hervortreten, machte die weißen Leiber der Marmorstatuetten heller aufleuchten und übergoß den ganzen Raum mit einer flimmernden Helligkeit, wie sie nur eine so prächtige, in Form und Farben so harmonisch zusammengestimmte Ausstattung ohne Schaden für ihre Wirkung ertragen konnte. Ein paar Sonnenstrahlen trieben ihr neckisches Spiel auch auf dem Antlitz und dem langen Blondhaar elnes jungen Mannes, der inmitten des Gemaches am Flügel saß und völlig in sein eigenes Spiel versunken schien. Er war groß und stattlich gebaut, doch wohl kaum mehr als vierundzwanzig Jahre alt. Eine gewisse Weichheit sei- ner Züge würde ihm im Verein mit dem leichtgelockten, goldig schimmernden Haar und den großen, blauen Augen etwas allzu Zartes, beinahe Frauenhaftes gegeben haben, wenn nicht ein energisch gebildetes Kinn und ein paar schärfere Linien in der Umgebung des Mundes diesen Eindruck vortheilhaft wieder gemindert hätten. Ohne mehr als die Titelseite des vor ihm liegenden Notenheftes aufzuschlagen, hatte der junge Mann mit schönem, kraftvollem Anschlag und wundersamer Beseelung eine Beethovensche Sonate gespielt und nach ihrer Beendigung das Hauptthema in freiem Spiel seiner Phantasie weiter variirt. Er ließ die Hände erst von den Tasten gleiten,, als er eine leichte Berührung an der Schulter fühlte und aufblickend in das Antlitz des jungen Fürsten Konstantin Apraxin sah. Guten Morgen, Fritjof! Ist es ein Verbrechen, dich zu stören? Der blonde Künstler war aufgesprungen, und erst jetzt zeigte sich, um ein wie beträchtliches Stück er die ge-

schmeidige Gestalt des Freundes überragte. Welch eine Frage, Konstantin! rief er heiter. Habe ich doch bereits mit Sehnsucht für unsern Spazierritt auf dich gewartet! Damit ist es heute nichts. Liebster! Ich habe Kopfschmerzen und ich muß außerdem einige nothwendige Besuche machen. Mit aufrichtiger Besorgniß blickte Frithjof in des Fürsten blasses Gesicht. Du siehst angegriffen aus, sagte er mit leisem Vorwurf. Wenn du doch endlich etwas mehr Rücksicht auf deine Gesundheit nehmen wolltest! Fürst Apraxin lächelte und drückte ihm die Hand. Mach dir darum keine Sorgen, mein guter Junge! Erst in dem Augenblick, wo ich versuchen wollte, meine bisherige Lebensführung zu ändern, würde ich wirklich krank werden. Außerdem was soll ich thun! Durch die Trauer um meinen Oheim sind mir Theater und Gesellschaften verschlossen, und ich bin ganz auf diese kleinen Unterhaltungen angewiesen, die in der Regel erst lange nach Mitternacht anfangen, amüsant zu werden. Nach einem halben Jahre, wenn deine Ausbildung beendet ist und wenn ich dich mit dem ganzen Stolz des Entdeckers als einen neuen Stern der Welt vorstellen kann, wird es mir vielleicht minder schwer fallen, auf diese Art von Zerstreuungen zu verzichten.

Er streckte sich bequem auf dieselbe Ottomane nieder, die vor wenig mehr als zwei Monaten oem Fürsten Stepan Fedorowitsch so unvermuthet zum Sterbelager geworden war. Uebrigens würde ich dich kaum in deiner Kunstbegeisterung gestört haben, mein lieber Frithjof, wenn ich nicht ein Anliegen an dich hätte. Bist du geneigt, mir einen großen Freundschaftsdienst zu erweisen? Tausend für einen! Ich bin so tief in deiner Schuld, daß nichts mich so glücklich macht als die Aussicht, wenigstens einen kleinen Theil davon abtragen zu können. Nein, so war es nicht gemeint. Du weißt, daß meine Auffassung unseres Schuldverhaltnlsses ein: 'vefentlich andere ist. Ich, habe meine: Ueberzeugung nach von deiner Freundschaft viel mehr Gewinn, als dir die meinige gewähren kann. Doch wir wollen nicht darüber streiten. Bei der Gefälligkeit, die ich heute von dir erbitten möchte, handelt es sich um eine überaus delicate Sache - um eine Sache, die mir schon seit dem Tode des armen Fürsten beständig im Kopfe herumgeht und mit der ich doch bis heute nicht in's reine zu kommen vermochte. Ich habe dir wohl noch nicht gesagt, daß ich nur durch einen Zufall der Universalerbe meines Oheims geworden bin? Frithjof sah ihn ungläubig an. Nein. Aber das ist wohl auch nicht dein Ernst. Durch einen Zufall? Ja! Durch eine jener kleinen ironischen Launen des Geschicks, die ich bis dahin immer nur zu meinem Schaden kennen gelernt hatte. Nur weil der Fürst ein wenig abergläubisch war und weil er aus Furcht vor gewissen unheimlichen Vorstellungen sein Testament lieber am Vormittag als am Abend machen wollte, bin ich vor dem Schicksal bewahrt geblieben, von ihm enterbt zu werden. (Fortsetzung folgt.) - Eine bayerische Idylle. Im Gange des Münchener Justizgebäudes sammeln sich zwei Parteien jugendlicher Bauernburschen. Die eine Partie schart sich um vier Kameraden in gedrückter Stimmung, die heutigen Angeklagten, während der andere Theil ziemlich zuversichtlich dareinschaut; es sind die Belastungszeugen. Eine Dorfschöne hält sich ganz neutral abseits. Jeder der Burschen ist mit einem frisch geschnittenen, zwei Meter langen Heckenstock ausgerüstet. Die Stöcke werden in den Winkeln des Ganges zusammengestellt, der Gerichtsbote sondert die Angeklagten von den Zeugen und stellt die letzteren der Reihe nach auf. Der penetrante Geruch von frisch geschmiertem Lederzeug macht sich unangenehm bemerkbar, denn die ganze männliche EGesellschaft steckt in Lederhosen und langen Wadenstiefeln. Endlich treten die vier Angeklagten ein, und die Verhandlung beginnt. Der Thatbestand ist folgender. Am Sonntag, den 28. Oktober saß in der Stube einer Dorfwirthschaft in X. eine Reihe von Bauernsöhnen und Dienstknechten in ungezwungenster Unterhaltung, als gegen Abend aus einem benachbarten Dorfe zwei Bauernssöhne kamen, die sich an einen leeren Tisch setzten und von den einheimischen Burschen keine Notiz nahmen. Ohne weiteren Anlaß entstand ein Streit, und wurden die zwei "Ausländer" nicht nur im Wirthshause, sondern auch später darauf im Hofe eines Bauern furchtbar geprügelt. Der Hauptthäter gab über den Hergang folgende interessante Schilderung: Indem daß i vo neamt'n was woll'n hab', sitz' i ganz stad beim großen Wirt mit meine. Kamerad'n von ünsern Ort und red' von' Dunget und die grouß'n Kartoffel, wo mer heuer baut ham und vo lauter sölcherne int'ressante Sacha, wo mer bei uns woaß, da kemma die zwoa Auswärtinga, die wo mer net kennt ham, weil's a halbe Stund von ünsern Dorf weg wohna und schaug'n uns an als thaten's was woll'n, indem daß mir von eahna nix woll'n ham. I hab' glei zum Seppel g'sagt: Du, Seppel, da hat'S heut 'was!" sag' i, die san zum spiona da und da kemma no mehrer." WaS!- sagt er. .Spekulanten san's? Moansch bloß oder woaßt'S g'wiß? Na wer'n'S derschlog'n, iS so oder so!" Seppei.- sag' i, wart a wengl. die pack i fein an, die wer'n auög'sunga und na wer'n mer' glei' raus haben, was bei ünS woll'n- Schneid ham's koane g'häbt, fest hab' i glei g'spannt und mir san die mehrern aa no g'wen, JeH'nhab'.i gesunga: z - - , I.Von V san mer herer. vom Land der XIUUIX 01 1 .

Da essen'S d! Kartoffel mit sammt der Muntur ha!" Ta Haben's schoa a biß'l dumm g'schaut. Na singt der Seppei: Wollt's a Bier hab'n, unsere Madl hab'n, Oder gebt'S sonst koa Ruah hi! Braucht'S ja ner blos reden. Kriegt's Bierprttg'lsupp'n g'rad' g'nua ha!" ..Da fangt der oane von die AuSwär tig.cn ganz frech an, und ohne daß mir iner'n 'was thon hab'n: Buam seid net so schneidi und net so vawog'n hi! Sunst müaßt's cuere Zahn heut im Tüach'l hoamtraz'n ha!" Der Seppei hat scho losschlag'n wol. l'n und hat sein Stecka bera'ricbt. da

sagt der zwoate von die Auswärtigen: Halt's a weng! Buam, i hätt' aa no a G'sangl im Leib," und singt: "Der Bader vo X..., der hat si' was geschleimt hi!" Weil jetz der vo Z. . . . enkere Schädel z'samleimt ha!" Sehg'n S' Herr Staatsanwalt! jetz'n is losganga. Auf solchene Angriff mit dene G'sangeln! Indem daß i oane aufn Kopf kriagt hab' mit ein'm gefährlichen Handwerkszeug, 'n Totschlager oder sunst dergleicha, waaß i nimmer, wias weiter ganga is. Wia i wieder zu mir kemma bin, hab' i g'rad in der Nothwehr aus'n Seppel sein Kruag trunka und hat mir da Kopf brummt, daß i g'moant hab' sie hätt'n a Stadtthor damit eing'rennt. Die zwo Ausländischen san ganz bluati hint'n in der Kuchel g'sess'n und hab'n g'sagt, daß i 's mit zwoa Maßkrüeg g'worfen hätt', was aber a Meineid is, indem daß i nur oan Maßkrüeg g'habt hab', dafür san wenigstens fünfhundert Zeugen da. Von ünsere Dorfbuan san neune verwundet g'wen und i am g 'fährlichsten, indem daß mir heut no der Kopf ganz damisch is. I beantrag', daß dia zwoa frechenen Kerl richti eing'spirrt wer'n. Richter: Wart nur a bißl. Hannsl! Z'erst macha wir die G'schicht mit Euch fertig. Wia war denn die spätere Schlägerei am Kammerfenster? Da hast Du ja schon wieder wie a Wilder zuag'haut trotz Deinem damischen Kopf? - Angeklagter: Wer dös sagt, den mach' ich meineidig, indem daß mi neambt g'sehg'n hat, weil's so finster war, und i bin nur aus Neugierd hinganga. Also die zwoa Ausländer ham si g'wasch'n und san nachher furt. Wir san unsere siebene nachganga, daß nix'n anfanga im Dorf. Da genga die zwoa, g'rad' wia wenn's vo hier war'n, in 'n Unterbauern sein Hof; der oane guckuzert und d' Dirn. d' Lisl, die net drei zähl'n kann, machts Kammerfenster auf und schreit: Hiesei! bist Du's!" und fangt's Schmatz'n mit eahm an! Mein Kamerad, der Seppel, wird ganz narrisch vor Gift. So", sagt er, hab' i Di amal 'rauskriegt, Lisl! Du hast von da drent und auf der Dult z' Dacha hab' i mit Dir tanzt, im ganzen Summer hab' i dort alli Suntafruah Dein' Kirchenbusch'n bracht, heunt fruah nach'n Amt hab' i Di ins Wirthshaus g'führt und an Kas mit zwoa Brez'n zahlt. vom Bier mag i gar net red'n, Du schlechte Person! Der Livpp hat mer's scho g'sagt, daß er bei Dir am Kammerfenster an echt'n Kräuter kriagt hat, und z'nachst wia i kemma bin, hast nur an Kümml g'habt. Aus i's! und die wer'n ge'scheitelt!" Glei drauf haben meine Kameraden vom Holzstoß d' Scheiter 'raus und 's Werfa ang'fanga, i hab' mi ganz reservirt g'stellt und hab' nix'n thuan. aber die zwoa Fremd'n san an die Köpf verwund't wor'n, indem daß mi dös gar nix angeht. D' Lisl hat recht sakrisch g'schrien, na hat der Bauer zum Fenster 'nausg'schossen, aber neambt'n troffa. Die Ausländer san nachts vom Wirth in's Spital g'fahr'n wor'n, 's war aber net so g'fährli, weil ma eahna gar nix mehrer ansicht. In der g'richtlichen Schrift hoaßt's, daß alle zwoa vier Wochen arbeitsunfähig war'n, was wieder net wahr is. Der Feldhüata, dem i a Markl geb'n hob', hat mir erzählt, daß am dritt'n Sonntag alle zwoa im Wirthshaus war'n! Dafür hab' i hundert Zeugen." Die "Lisl", als Zeugin vernommen, erklärte: Liebhaber hon i koan! Wenn so a Kerl ans Kammerfenster kimmt, muaßt mit ahm plausch'n und eahm an Schnaps geb'n, sunst schmeißt er dirs Fenster eina! Thuest dieS dengerst net und sagst's dein Bauern, na hast's ka Ansprach af'n Kirchaweg und wirst als recht habisch ausg'schrien. Na machst halt dergleichen und haltst die Affen für'n Narr'n! - Die übrigen Zeugen stellten den Thatbestand nach ihrem Gutdünken fest und trachteten mit allem Fleiß sich selbst nicht in das Gefecht zu verwickeln. Jeder, der Angeklagten wurde zu mehrmonatlichem Gefängniß verurtheilt. Der Wortführer und sein Freund Seppel kommen auf fünf Monate nach Laufen. "A Straf wird überhaupts net ang'nomma! Jetz'n wird a Advikat g 'fragt, a rechter scharfer, und glei ' appellirt!" meinte der erstere. In Rueschegg im Can ion Bern erschoß der 22jährige Gasser seine Frau, dann die Schwester der Frau und zuletzt sich selbst mit einem Ordonnanzgewebr. Während- der Mordthat führten beide Frauen Kinder am Arme. Man glaubt. Gasser habe die That begangen, weil seine Frau sammt den Kindern ihn verließ und sich zu ihren Eltern begab. Der grimmige Winter, unter welchem Schottland furchtbar gelitten hat, ist zu Ende und jetzt Herr schen wei Seuchen, Grippe und Ma sern, rn verheerender Weise in unserer Stadt. Seit 14 Tagen ist die Sterb lichkeit unter Alt und Jung ungeheuer wachsen. Ganze Familien sterben aus. , Vor einigen Tagen wurde ein junger Pfarrer sammt seinen Eltern an einem Tage begraben und in einem Hause . zu Edinburg wurden Vater, Muttermund uiier Kinder dahingerafft. Yt H I . Ikamerittkcy ueroen viele ane euie rn folge von Grippe am Herzschlaa.

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