Indiana Tribüne, Volume 18, Number 201, Indianapolis, Marion County, 11 April 1895 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erscheint Taglich und Sonntags. Die tägliche "Tribüne" kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die "Sonntags-Tribüne" 5 Cents per Woche. Beide zusammen 15 Cents oder 65 Cents per Monat. Per Post außerhalb der Stadt zugeschickt in Vorausbezahlung $? per Jahr. Office: 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 11. April 1895. Die Entwickelung der Länder am Stillen Ocean. Im Jahre 1852 machte der BundesSenator William H. Seward in einer Rede die folgende bemerkenswerthe Prophezeiung hinsichtlich der auswärti= gen Beziehungen der Ver. Staaten: "Handel, Politik, Denken sowie Thätigkeit Europas werden von nun an zwar an wirklicher Stärke gewinnen und seine Beziehungen werden sich actuell intimer gestalten, allein verhältnißmäßig werden sie unbedeutend werden, während der Stille Ocean, seine Gestade, seine Inseln und die jenseit belegenen ungeheueren Länder zu dem Haupttheater der Ereignisse der Welt der Zukunft sich entwickeln werden." Die Kühnheit dieser Prophezeiung kann man in ihrem ganzen Umfange am besten ermessen, wenn die damaligen Zustände in den Ländern des Stillen Ocean mit ihrer heutigen Entwickelung verglichen werden. Jm Jahre 1850 ab es westlich vom Mississippi nicht eine einzige Telegraphenlinie und nicht mehr als 80 Meilen Eisenbahnen; ja eine regelmäßige Dampfschiff - Verbindung zwischen San Francisco und Asien wurde erst' im Jahre 1867 etablirt. Californien war zwar schon im Jahre 1852 in die Union, aufgenom= men, aber dieser Staat mit seinen 90.000 Einwohnern war kaum etwas anderes als ein Conglomerat von Minenlagern mit einigen Handelsplätzen an der Küste. Zwischen Californien und Missouri lag eine ungeheuere Wildniß. China hatte eben erst einige Vertragshäfen geöffnet, Japan war einem Buch mit sieben Siegeln vergleichbar und die Inseln des Stillen Oceans waren Wilden, Abenteurern und Missionären überlassen. Welche gewaltigen Fortschritte sind in den letzten 4 Jahrzehnten gemacht worden. Japan hat sich den Völkern des Abendlands auf der Bahn der Entwickelung zugesellt, Australien hat sich zum "commerciellen Wunder" des 19. Jahrhundert entwickelt, Alaska ist ein Territorium der Ver. Staaten geworden und Hawaii ist heute eine selbstständige Republik. Die Bevölkerung der Ver. Staaten westlich von den Rocky Mountains beläuft sich auf mehr als 2,5000,000; sie ist also beinahe so groß wie diejenige der 13 Colonien zur Zeit der Unabhängigkeitserklärung. Aus den Pacificstaaten wird Holz, Getreide und Obst über die ganze Welt hin versandt. Californien allein producirte ein Drittel des gesammten Goldes, welches im Jahre 1893 aus den Bergwerken der Ver. Staaten kam. Was die Ausdehnung der Eisenbahnen im Verhältniß zu der Bevölkerung anbelangt, so nimmt dieser Staat den dritten Platz ein und während in der im Jahre 1894 beendeten Dekade die Schiffe der Staaten am Atlantischen Ocean und Golf von Mexico um 710 an Zahl und 135.000 Tonnen am Gesammtgehalt abgenommen haben, hat die Pacificküste eine Zunahme von 499 Fahrzeugen mit einem Gehalt von 121.690 Tonnen aufzuweisen. Auch Mexico sowie Central- und Süd - Amerika sind fortgeschritten. Britisch Columbien hat in der Handelswel! eine wichtige Stellung errungen; dort befindet sich der Terminus einer transcontinentalen Eisenbahn, vier Dampferlinien vermitteln den Verkehr mit den Ländern der aufgehenden Sonne und im Ganzen sind dort 246 Schiffe für den Handel mit dem Auslande registrirt. Australien, dessen Besiedelung durch Weiße nur bis zum Jahre 1783 zurückdatirt, hatte im Jahre 1890 3,784.000 Einwohner und sein auswärtiger Handel repräsentirte einen Werth von $642,500,000; es producirt jährlich Wolle im Werthe von $100.000.000 und seine Kohlenproduction beläuft sich nahezu auf 4.000.000 Tonnen. Im Jahre 1893 kam aus den australischen Bergwerken $35,000, 000 Gold, d. h. beinahe der vierte Theil der Gesammtproduction der ganzen Welt und die Viehbestände des Landes wurden auf $330.000,000 bewerthet. Wahrhaft bewundernswerth sind die Fortschritte Japans. Im Jahre 1870 hatte dieses Land gar keine und in 1880 nur 75 Meilen Eisenbahnen, in 1893 dagegen schon 1750 Meilen, auf denen 25.790.000 Personen befördert wurden. Telegraphenlinien waren dort im Jahre 1870 vollständig unbekannt und im Jahre 1893 hatten dieselben eine Ausdehnung von 9000 Meilen; sein Export und Import hatte einen Werth von 5112.000.000. Die Einund Ausfuhr Chinas in 17 von den 'dem Auslande geöffneten Häfen repräfentirte die stattliche Summe von $422,000,00). Auch Sibirien, dessen. Südarenze in der Breite von Cape Cod und Chicago liegt, wird an dem allge meinen Fortschritt theilnehmen, sobald der Bau der Eisenbahn nach seiner Ostkllste vollende.' sein wird. Viel versprechend sind auch die Inseln des Stillen Oceans, welche, die Hawaii'sche Gruppe ausgenommen, sich sämmtlich im Besitze europälscher Mächte befinden. Der Ausfuhrhandel von Manila hat einen Werth von $45,000,000 im Jahre und derjenige von Hawaii einen solchen von 516.000.000; im Hafen von Honolulu sind im 'Jahre 1893 mehr Schiffe unter amerikanischer Flagge eingelaufen, als in irgend 'einem anderen Hafen des Auslandes. Alaska ist das amerikanifcheSibirien und seine Schätze an Holz, Mineralien u. f. w. sind noch nicht erschlossen. Die australischen Colonien und Canada haben bedeutende Geldopfer ge=

bracht, um Dampfschiff- und Telegraphenverbindungen zu erhalten. Im Jahre 1893 beliefen sich Australiens Subsidien für Oceankabel auf $350.000 und bis dahin hatte dieses Land für die Kabelverbindung mit Indien $2.995.000 bezahlt. Die Subsidien, welche England und die Colonial-Re-gierungen behufs Etablirung von Dampfschiff- und Kabellinien im Stillen Ocean geleistet haben, werden auf $3.750,000 geschätzt und Canada hat erst kürzlich eine weitere Zahlung von $750.000 per Jahr offerirt, um das Project der Canadian Pacific Company, durch eine Linie von Dampfern, die 10.000 Tonnen Deplacement und eine Fahrgeschwindigkeit von 20 Knoten haben, die Entfernung zwischen London und Australien auf 26 Tage zu reduciren. Angesichts der gewaltigen Fortschritte der letzten Jahre hoffen die Bewohner der Pacificländer, daß die Vollendung des Nicaragua - Canals, der transsibirischen Eisenbahn, mit Schienenverbindungen zwischen Alaska und Chile, sowie mit der Etablirung eines KabelSystems von Honolulu nach Tahiti, Australien, Japan, Vancouver und Australien, der Tag nicht mehr fern sein wird, an welchem der Stille Ocean auf dem Welttheater die Stelle einnehmen wird, welche heute noch der große "Häringsteich" zwischen Europa und

Amerika behauptet. Die Metzeleien bei den Mordgruben von Güllügüssan. Während der Correspondent des Daily Telegraph", welcher an Ort und Stelle eingehende Erhebungen über die armenischen Greuel anstellt, Hauptsächlich nur armenische Belastungszeugen gegen die Türken in's Feld führt, tritt der Vertreter der Daily News" mit einem gewichtigen türkischen Zeugen auf einem Unterofficier der auf Befehl seines 'Vorgesetzten an der Abschlachtung der Armenier theilgenommen hat und selbst eingestandenermaßen ihrer fünf umbrachte. Der Mann liegt jetzt todtkrank in einem russischen Dorfe an der Grenze darnieder, angeblick aus Gewissensbissen über die Greuel jener Tage. Letzteres klingt allerdings im höchsten Grade unwahrscheinlich, da das Abschlachten von Giaurs den Moslems ein Allah gefälliges Werk ist. Wie dem auch sein mag, der Vertreter der Daily News" saß drei Stunden an seinem Bette und schrieb seine Aussage in Gegenwart verantwortlicher Zeugen nieder. Aus dem langen Berichte seien zwei Episoden hervorgehoben: der Waldbrand bei Talori und die Metzeleien bei den Mordgruben von Güllügüssan. In jenen Wald hatte sich eine Menge von Männern, Weibern und Kindern geflüchtet. Gott weiß, wie viele seufzte der Unterofficier. Die Truppen umzingelten den Wald; auf der einen Seite lagerten die Kurden, auf der anderen die regulären Soldaten; aus sechs Kanonen wurde in den Wald hineingefeuert; bald stand der Wald in Flammen, und wen die Kugeln schonten, der verbrannte lebendig zu Tode. Aehnlich erging es einem benachbarten Meierhofe, wo viele Greise, Weiber und Kinder Zuflucht gesucht; er ward in Brand geschossen; Alle kamen um. Die Metzelei vor den Mordgruben in Güllügüssan hat, wie der Unterofficier erzählt, ungefähr zehn Tage gedauert. Darin liegt der große Unterschied zwischen seiner Aussage und der der armenischen Zeugen des Daily Telearaph". Eine zweite, nicht unwesentliche Abweichung von dem bisherigen Berichte ist die, daß der Priester Ohannes, der die Armenier vom Andoq - Gebirge in's türkische Lager führte, zwar geblendet, aber nicht, mit bluttriefenden Augen zum Tanzen genöthigt wurde; man beförderte ihn mit Bajonnettstichen sofort in's Jenseits. Da der Unterofficier selbst diesem Vorgange beiwohnte, würde ihm der grausame Tanz nicht entgangen sein. Im Uebrigen schildert er den Hergang wie folgt: Als die ersten 500 Armenier, Männer, Weiber, Kinder geführt von ihrem Kehaya. d. h. jenem Priester Ohannes, aus Sewal im Lager anlangten, ließ der Oberst Ismail Bey sofort das Lager, durch einen Truppen-Cordon abschließen und fragte nach ihrem Kehaya, d. h. Führer. Der Kehaya trat sofort vor; der Oberst sagte: "Was soll mit dem geschehen, der so das Volk verführt?" Der Kehaya antwortete: Tödte mich, wenn du willst; ich nehme die ganze Verantwortung auf mich." Darauf rief eine Stimme: "Er soll geblendet werden, war er doch schön blind" Und der Oberst gab Befehl: "Stecht ihm die Augen aus." Worauf ein Soldat mit einem Messer den Befehl ausführte. Die übrigen Armenier wurden abseits geführt, und da man ihnen Speise gab, freuten sie sich, daß ihre Trübsal zu Ende sei. Am näa sten Tage strömten noch sehr viele Flüchtlinge ein; die Soldaten ließen Alle herein, aber Niemand hinaus. Am zweiten Tage begann eine Truppenabtheilung zwei tiefe Gräben am Fuße des steilen Dorfhügels zu graben. Dort floß ein Bach und seitwärts befanden sich Höhlen, wo die Einwohner ihr Heu aufzuspeichern pflegten. Nach Sonnenuntergang ließ man aus jeder Compagnie eine bestimmte Anzahl Soldaten austreten; nach Eintritt der Nacht hatten diese sich nach jenen Gruben zu begeben, wo sie eine Anzahl von Dorfbewohnern, zwanzig, fünfzig oft siebzig, zusammenfanden. Der Officier wählte dann aus ihnen kleinere Haufen von 10 - 20 aus, mit dem Befehl: "Tödtet sie und werft sie dahin!" Die Soldaten führten dann den Auftrag aus, durchstachen die Unglücklichen mit dem Bajonnett und warfen die Leichen in jene Gruben. Dies wiederholte sich jede Nacht, ungefähr zehn Tage lang; oft wurden in einer Nacht 3 - 400 getödtet. Als der Unterofficier darauf aufmerksam gemacht wurde, daß die Gruben sich auf diese Weise bald hätten füllen müssen, antwortete er, daß in dem Falle, die Leichen in die Schlucht oder in jene Heuhöhlen geworfen wurden um Platz für andere zu machen. Ob die Armenier bewaff-

net gewesen? Sie hatten nicht einmal ein Messer im Gürtel. Ob sie Widerstand geleistet? Bis zum letzten Augenblick, da sie vor den Bajonnetten standen, wußten sie nichts von ihrem Schicksal. Ob sich viele Kinder darunter be-

funden hatten? Viele; die Soldaten steckten sie auf ihre Baionnette, wie man eine Garbe auf eine Heugabel aufspießt, und schleuderten sie in die Schlucht, wie man Heu auf einen Wagen wirft. Ob die Soldaten diese scheußliche Arbeit gern verrichtet? Bei dieser Frage stöhnte der Unterofficier, er bewegte den Kopf von der einen Seite nach der anderen und sagte endlich mit verzweifeltem Achselzucken: "Wir waren Soldaten, was sollten wir thun! Wenn wir zögerten, so bedrohte uns der Bey (wahrscheinlich Ismail Bey) mit Schwert und Revolver. Gott sei Dank, ich habe selbst keine Kinder umgebracht." Das Blutbad wäre auf natürliche Weise zu Ende gekommen, da dort kaum noch Armenier vorhanden waren. Den eigentlichen Befehl zur Einstellung aber gab Zecki Pascha, der endlich von Musch anlangte. So die Darstellung, der man einen abschließenden Charakter nicht beilegen darf. ---- Lernt schwimmen. Ein nasses Grab. Ein dreizehnjähriger Junge ertrinkt vor den Augen seines Vaters." Diese traurigen Worte lasen wir vor ein paar Tagen als Ueberschrift eines kurzen Lokalartikels in einem Tageblatte. Mit entsprechenden Abänderungen werden dieselben während des kommenden Sommers noch oft in den Zeitungen zu lesen sein, manchmal auch mit dem Zusatz, daß der Ertrunkene ein Familienvater war und eine Anzahl unversorgter Kinder hinterläßt. Beim Lesen solcher Nachrichten drängt sich uns unwillkürlich die Betrachtung auf, wie so ungemein leicht diese Art Unfälle, welche oft kräftige Männer in ihrem besten Lebensalter mitten aus ihrer Thätigkeit herausreißen und in kleinem Kreise namenloses Unglück verursachen, vermieden werden könnten. Denn es liegt ja auf der Hand, daß, von Ausnahmefällen abgesehen. Niemand im Hafen oder in unsern Flüssen ertrinken wird, der ordentlich schwimmen gelernt bat. Von dem Leichtsinne, welchen Schiffsleute dadurch begehen, daß sie ihrem Berufe obliegen, ohne schwimmen zu können, will ich hier nicht weiter reden. Derselbe ist einmal vorhanden, und wir müssen mit ihm rechnen. Eine Besserung kann, wie in so vielen Dingen, auf die Länge nur die Schule bringen, und es muß meines Erachtens dahin gestrebt werden, daß mit der Zeit Niemand die Schule verläßt, ohne schwimmen gelernt zu haben. Selbstverständlich steht bei der Frage des Schulschwimmens der Gesichtspunkt, daß späterhin einmal das Leben durch Schwimmen gerettet werden kann, erst in zweiter Linie, ebenso wie es beim Schulturnen Niemand als Hauptzweck ansehen wird, daß die erlangte Gelenkigkeit zur Ueberwindung von mancherlei Lebensgefahr tauglich macht. Es sind vielmehr ebenso wie beim Turnen und den Spielen in freier Luft Vortheile höherer und allgemeiner Art, welche uns das Schwimmen für die Schule wünschenswerth erscheinen lassen. Daß ein regelmäßiges Baden für die körperliche, geistige und seelische Gesundheit des Menschen von großer Bedeutung ist, dürfte allgemein anerkannt werden. Leider ist es hiermit bei den weniger bemittelten Volksklassen in unserem Lande noch lange nicht so gut bestellt, wie wir es im Interesse der Volksgesundheit wünschen müssen. Vor allen Dingen wichtig ist aber das womöglich tägliche Bad in der Zeit der Entwickelung des Menschen, und wenn wir in der Schule die harmonische Ausbildung des Zöglings als unser Ziel ins Auge fassen, womit theoretisch wohl alle Pädagogen übereinstimmen, so müssen wir auch darauf bedacht sein, das Baden und Schwimmen auf jede nur mögliche Weise zu fördern. Baden allein ist nicht genügend. Denn was ist das sommerliche Baden in Strom und See ohne das Schwimmen? Erst das letztere bringt im kalten Wasser das richtige Wohlbehagen hervor und macht das an sich schon nützliche Baden für die Gesundheit erst recht förderlich. Die rythmischen Bewegungen des Schwimmers, die nach allen Richtungen hin frei sind und mit nacktem Körper in einem steten und gleichmäßig abkühlenden Medium gemacht werden, dürften nicht mit Unrecht als das Ideal einer gymnastischen Uebung zu bezeichnen sein. Sie nehmen den ganzen Körper in Anspruch, beschleunigen ohne jeden Nachtheil den Kreislauf des Blutes, weiten die Lungen, zwingen sie zu tiefer Ausathmung und füllen sie bis in die äußersten Spitzen hinein mit wasserdampfhaltiger, ozonreicher, gesunder Luft. Sie schärfen den Appettii, regeln in bester Weise die Verdauung und erhöhen das allgemeine Wohlbefinden deS Körpers. Ferner und das verdient wohl berücksichtigt zu werden ist daS Baden und Schwimmen eine derjenigen gymnastischen Uebungen, welche den Schülern die größte Freude bereiten, besonders wenn sie sich freigeschwom-men-haben und sich dadurch sicher im Wasser fühlen. Wie viele erinnern sich noch heute auS ihrer Schulzeit mit Vergnügen der täglichen SchwimmÜbungen in dem klaren Wasser des heimathlichen Flusses! Von Mitte Mai bis tief, in den Oktober hinein sind die Buben nicht im Hause zu halten, selbst wenn die Badeplätze manchmal mehr als eine Stunde von der Schule oder der Wohnung entfernt liegen. Vor ein paar Jahren hatte ich in einem Landstäbtchen Ohios Gelegenheit, das Baden und Schwimmen der männlichen Schuljugend längere Zeit zu beobachtem ; sobald der Nachmittagsunterricht aus war, stellten sich beinahe sämmtliche Knaben auf dem Bade-

platze ein. Mit welcher Lust sprangen

die Schwimmer in den verschiedensten Sprüngen hinein in das nasse Element, in welchem sie sich mollig und wohlig herumtummelten, wie sprichwörtlich der Fisch im Wasser. Und wenn dann einzelne der älteren Kna-

ben den ziemlich breiten Fluß durchschwimmen, oder wohl von einem stromaufwärts fahrenden Boote sich mitnehmen lassen konnten, um dann vom Bord in den Fluß sich hineinzustürzen und mit der Strömung nach dem Badeplatze zurückzutreiben, so lag in solchem Treiben so viel Jugendlust, daß ich immer wieder gerne der fröhlichen Burschen gedenke. Derartige Uebungen erzeugen aber nicht nur Lust und Freude, sondern haben in ihrem Gefolge auch Jugendfrische und Jugendkraft welche die junge Welt einmal ihrer selbst wegen nöthig hat, und welche wir andererseits der heranwachsenden Generation auf jede mögliche Weise schaffen und bewahren müssen. Es läßt sich nicht leugnen, daß dem Schulschwimmen viele Schwierigkei= ten entgegenstehen. Nicht nur daß in verhältnißmäßig wenigen Orten die Gelegenheit zum Baden und Schwimmen günstig ist, auch andere Hindernisse und Schwierigkeiten sind zu überwinden. Unter diesen finden wir als die schlimmsten gewisse Vorurtheile und die Furcht vor möglichem Ertrinken. Aber der Erfolg vieler Einzelner und die unbezwingliche Bade- und Schwimmlust der Jugend wird schließlich alle diese Hemmnisse beseitigen, und von der Furcht, daß man beim Schwimmenlernen ertrinken könnte, ist bekanntlich bei der Jugend viel weniger zu spüren als bei den Eltern. Irgendwelche Bade- und Schwimmgelegenheit wird doch wohl überall zu beschaffen sein, und die Leiter der Schulen sollten es sich mit allem Ernste angelegen sein lassen, mit dafür zu sorgen, daß ihren Schülern, zunächst den Knaben, Badegelegenheit und Schwimmunterricht zu Theil werde. Mit ernstlich gutem Willen und anhaltender Energie läßt sich auch auf diesem Gebiete viel wirken. Vor allem aber sollten die Turnvereine die Sache allen Ernstes in die Hand nehmen, und jede Turnhalle muß neben Uebungsund Spielraum auch ein Schwimmbad besitzen, welches Sommer und Winter benützt werden kann. Bald werden die Schulen folgen, so daß das Schulschwimmen ordnungsmäßig betrieben werden kann. Wir wären damit wieder einen Schritt näher der Erfüllung eines der am meisten berechtigten Wünsche unserer Zeit gekommen. Pencil Vania. Socialistenproceß von Hódmezővásárhely Es war im Mai vorigen Jahres, als die Behörden Kenntniß erhielten von einer bedrohlichen Gährung in der ländlichen Bevölkerung des ungarischen Tieflandes und sich als pflichtbewußte Behörden auch rasch entschlossen, gegen das Uebel etwas zu thun". Worin die Thätigkeit von Behörden in solchen Fällen besteht, weiß man aus tausendjähriger Erfahrung. Die Bauern murrten, hielten Versammlungen ab, schaarten sich um Rädelsführer; also legte man den Murrenden Maulkörbe an, begann die Versammlungen aufzulösen und die Rädelsführer einzusperren. Da die Bauern trotzdem fortfuhren, zu murren und man in Erfahrung brachte, daß die socialistische Parteileitung in Budapest die erregten Gegenden mit aufreizenden Broschüren und Proklamationen überschwemme, suchte man das Uebel an der Wurzel zu fassen, d. h. man confiscirte die aufreizenden Broschüren, unter Anderm auch die gesammte Bibliothek des ArbeiterBildungsvereins von Hódmezővásárhely. Die dortigen Bauern sind aber in der Cultur recht zurückgeblieben; sie sind noch des Glaubens, daß, wenn ihnen Unrecht geschieht, sie sich selber Recht verschaffen dürften. In solcher Michel-Kohlhaas'scher Anwandlung zogen sie vor das Stadthaus, forderten ihre Bücher zurück, und als von den bedrängten Insassen des StadtHauses Schüsse auf die Angreifer abgefeuert wurden, begannen die aufgeregten Bauern das Stadthaus ein wenig zu demoliren, und es bedurfte einer Escadron Husaren um die Ordnung wiederherzustellen. Die bekannteren Teilnehmer der Revolte wurden ein-gesperrt-und standen nun vor dem Gerichtshofe von Hódmezővásárhely. Sie wurden dort trotz der überaus glänzenden Vertheidigung durch den hauptstädtischen Advokaten und Journalisten. Dr. Jlles Pollak zu recht beträchtlichen Kerkerstrafen verurtheilt. Der Haupträdelsführer Johann Szantokovaes erhielt 5, ein anderer 3 Jahre Kerker. Im Ganzen wurden 26 Bauern zu Kerkerstrafen von anderthalb Jahren bis zu acht Monaten verur-theilt. Der Gerechtigkeit ist also Genüge geschehen, ein abschreckendes Exempel statuirt und 26 bäuerliche Familien können darüber nachdenken, wie schädlich für denMenschen die Beschäftigung mit Politik sei. Man könnte nun über die ganze durchaus nicht ungewöhnliche Angelegenheit zur Tagesordnung übergehen, wenn sich im Verlaufe des Prozesses nicht einige Momente ergeben hätten, deren Bedeutung doch, noch etwas weiter reicht, als vielleicht die Schuldigen selbst, der Herr Staatsanwalt und die hauptstädtischen Herrn Politiker ahnen. Zunächst die eine Thatsache, daß der "Kern des ungarischen Volksstam-mes" die Bauernschaft der Tiefebene, socialistisch "verseucht", oder wie der Herr Staatsanwalt sich geschmackvoll ausgedrückt hat, von ausländischen "Vagabunden" - wie Marx und Lassalle verführt und zu einer socialistischen "Bande" zusammengeschweißt worden ist. Dann als Ergänzung dieser Wahrnehmung die andere, daß in den Kreisen der Intelligenz, aus welchen doch Staatsanwälte und Po-

litiker hervorzugehen pflegen, die Erkenntniß der Uebel, die Vorstellungen über sociale Fragen ungefähr bis zu jener Reife gediehen sind, welche man bei einem Polizeiwachtmeister recht löblich finden könnte. Und endlich die dritte Wahrnehmung als nothwendiges Ergebniß der beiden vorigen, daß die revolutionären Zuckungen in Alföld noch lange ihr Ende nicht erreicht haben, daß von einer baldigen Sanirung einfach nicht die Rede sein kann, so lange der ungarische Bauer, sich nicht in einen lammfrommen Slovaken und der ungarische Herr nicht aus einem vornehmen Casinopolitiker sich in einen einsichtigen Socialökonomen verwandelt hat. Die Nothlage der minder besitzenden bäuerlichen Bevölkerung findet ihre einfache Erklärung in dem Rückgang der Getreidepreise, welcher die Gutsbesitzer gezwungen hat, zwecks billigerer Production landwirtschaftliche Maschinen einzuführen und so einen großen Theil der theuren menschlichen Arbeitskraft zu ersparen. Der Uebergang zur intensiveren Bewirthschaftung, welcher den Taglöhnern wiederum mehr Arbeitsgelegenheit zuführen würde, ist noch nicht vollzogen, der an ein Verhältnißmäßig üppiges Leben gewohnte Bauer also auf längere Zeit hinaus auf eine Lebenshaltung hinabgedrückt, die er im Gegensatz zu den an's Darben gewöhnten oberungarischen Slovaken nicht erträgt. Das Hauptargument gegen die bäuerliche Prätention einer besseren Lage bildet aber immer wieder der Hinweis auf den Slovaken; der Nothstand im Alföld wird einfach geleugnet, weil es dem Magyaren ja doch immer noch besser gehe, als dem Bewohner der steinigen Arva. Das Pferd also, welches nach Hafer wiehert, wird damit vertröstet, daß es für Ziegen ja noch immer Grashalme genug gebe. Für gar zu ungeduldige Pferde wird dann das Krummschließen empfohlen, namentlich für solche, welche die Frechheit haben, darauf hinzuweisen, daß es ja auch noch Hafer in Hülle und Fülle gebe, nur nicht für die armen Pferde. Der Bauer fordert Land; er weiß, daß es in Ungarn außer den Domänen noch kolossale Latifundien gibt, auf welchen sich unwirthschaftliche Schmarotzer mästen, und er will den Antheil an der von seinen Vorfahren eroberten Erde haben. Vom Jnlande Die Waldbrände im südlichen Theile von Jndiana wüthen noch immer weiter. Der bereits angerichtete Schaden wird bereits auf -viele Tausende von Dollars berechnet. Stündlich laufen Berichte über die große Noth und Verheerung ein, welche die Forstfeuer in ihrem Gefolge haben. In der unmittelbaren! Umgegend des Stadtchens Englsh sind kürzlich sämmtliche Gebäude, welche von dem Ortsvorstand Wm. Finch, sowie von JameS Land und Georg Feller geeignet wurden, sammt den darin enthaltenen Farmgeräthen, Maschinen und Hausrath in Flammen-aufgegan-gen. Zu Elkader, dem County Hauptorte des County Clayton im nordöstlichen Iowa, ist jetzt Carl Mentzel, einer der angesehensten Deutschen Iowas, zu seiner letzten Ruhe bestattet iworden. und die außerordentlich zahl reiche Betheiligung von Deutschen wie Amerikanern an seinem Begräbnisse zeugt von der hohen Achtung, deren sich der Verstorbene erfreute Mentzel war ein Vertreter seiner LandSleute, auf iden diese mit Recht stolz sein konnten. Aus seiner Heimathstadt Dresden kam er im Jahre 1853 als zweiundzwan? zigjähriger Jüngling nach den Ver. Staaten und1854 nach Elayton Eounty, wo er seither gelebt und gewirkt hat. anfänglich als Baumeister, später als Landwirth. Zwei Mal vertrat er seine Mitbürger in der Staatsgesetzgebung, und später war er lange Jahre biö AUMetztenHerbst Vorsitzer deS Countyöin eigenthümlicher Lei chenzug bewegte sich, an einem der letzten Vormittage in New Fork von einem Kosthause nach dem Lokal eines LeichenbestatterS. Voran schritten acht Männer, zwischen sich eine zehn Fuß lange Bahre tragend, und auf diese lag die Leiche des an demselben Mo? gen in dem Kosthause verstorbenen I. G. Gilbert, 'dessen Körper eine Länge von sieben Fuß acht Zoll hatte. Hin terher ging ein halbes Hundert Nachbaren, die von dem plötzlichen Tode des Riesen Kenntniß bekommen hatten. Der Leichenbestatter, der die Leiche einzubalsamiren hatte, um sie dann nach Scranton in Pennsylvanien zur Beerdigung zu senden, hatte selbstverständ lich keinen fertiaen Sarg auftreiben können und ließ die Babre noch schleunigst'von einem Tiler nach Maßanfertigen. Gilbert entstammte einem Städtchen deS Südens, zeigte sich aber in den ersten Jahren des. versessenen Jahrzehnts als Riese auS Dahomey-. Später trat er in Engagements bej CirkuS-Gesellschaften, nahm dann aber den Titel Eolonel Gilbert- an. Als er' in einem CirkuS in MinneapoliS auftrat, verliebte sich ein jungeö! . sehr gebildetes. Mädchen, die. Tochter wohl-, habender. Eltern, in ihn, brannte den Angehörigen durch und folgte ihm. Bald darauf machte er sie zu seiner Frau, zumal da auch sie ungewöhnlich groß an Körper war. Sie produzirte sich, später gemeinsam mit, ihm, und noch am Abend vor seinem Tode waren beide in einem Museum aufgetreten. Um 11 Uhr AbendS erwachte er durch ein Schmerzgefühl und, trotz der Bemühungen ejnes. schnell herbeigerufenen Arztes war er um 6 Uhr Morgens bereitö eine Leiche.

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? JÄKIS

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Heilt sicher Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie Neuralgie, Vom Auslande. Auf dem Arlberg ist jüngst ein Handwerksbursche, Namens J. H. Dünkel aus Mühlheim im Kanton Thurgau, erfroren. Am Morgen hatte er Stuben in Vorarlberg passirt. Da ihm die 11 Kreuzer zur Fahrt durch den Tunnel fehlten, machte er den Weg nach Tirol über den Arlberg zu Fuß. Auf der Höhe konnte er wahrscheinlich vor Ermattung nicht mehr weiter und erfror. Zwei Handwerksburschen fanden ihn bereits todt auf. In der Paugasse zu Aachen stürzte eine hohe und lange Mauer ein, die den v. Guaitaschen Garten von der Straße abschloß. In die schmale Gasse niederfallend, begrub sie unter ihren Trümmern verschiedene Personen, von denen ein Mann und eine Frau zwar noch lebend, aber schwer verletzt durch die herzueilende Feuerwehr hervorgeholt wurden. Zwei Kinder im Alter von 9 - 10 Jahren wurden von den Trümmern erschlagen. In den gegenüberliegenden Gebäuden wurden die unteren Fenstern sammt Rahmen gänzlich eingeschlagen. Ein eigenthümliches Abenteuer hatte eine Gesellschaft von mehreren Herren und Damen, die neulich um 2 Uhr Morgens auf dem Heimwege aus Weigl's Dreherpark die Ehrenfelsgasse in Meidling passirte. Als sie sich vor dem Hause No. 3 der genannten Gasse befanden, ertönten plötzlich gellende Hilferufe. Unmittelbar darauf war auch an der Fensterbrüstung des zweiten Stocks eine Frau im tiefsten Negligee sichtbar und stürzte sich zum offenen Fenster hinab. Ein Herr aus der Gesellschaft, ein Fleischhauer, fing die Herabstürzende in seinen Armen auf, gelangte aber sammt seiner Last in Folge des heftigen Anpralls zum Falle. Die Frau erlitt hierbei einen Armbruch und eine Wunde am Kopfe, ihr Retter blieb unverletzt. Die Unglückliche wurde als die geistesgestörte 5Ojährige Hermine Rozill, Beamtin der Wiener Tramwaygesellschaft, agnoscirt und in die Irrenanstalt überführt. Der untergegangene Kreuzer "Reina Regente" galt für eines der besten und stärksten Schiffe der spanischen Marine. 1837 mit einem Kostenaufwande von 25 Millionen Pesetas in Glasgow erbaut, hat er eine Länge von 91, eine Breite von 15 1/2 und eine Höhe von 9 Meter und ist 4770 Tonnen groß. Er verfügte über 13 Boote, darunter 3 Dampfbarkassen. Mächtige Maschinen verliehen dem Schiffe eine Geschwindigkeit von 18 Seemeilen bei normalem Kohlenverbrauch. Besonders zeichnete es sich aber durch eine außerordentlich starke Artillerie aus: 4 Hontoriakanonen von 24 Centimeter, jede 21 Tonnen, wiegend, 6 von 12 Centimeter, 6 Nordenfeldtgeschütze von 57 Millimeter, 4 Hotchkißkanonen, 2 Revolverkanonen, ferner 5 kleinere Geschütze für Landungszwecke, 5 Torpedolancirrohre; zahlreiche Geschosse, 20 geladene Torpedos, 275 Mausergewehre u. s. w. befinden sich ebenfalls an Bord. Das Schiff hatte den Fehler, mit dem Vordertheil zu sehr zu wippen, was man in Marinekreisen der zu starken Geschützbelastung zuschreibt. Da schwerer Seegang unter solchen Umständen dem Schiffe leicht gefährlich werden konnte, so beabsichtigte man bereits im Jahre 1892, die 24 Centimeter-Kano-nen gegen leichtere Geschütze umzutauschen; leider wurde dieser Entschluß nicht ausgeführt. Der jetzige Com mandant war der Capitän zur See Francisco Sany de Andino y Marti, ein alter, erfahrener Seemann. Die Besatzung bestand aus etwa 420 Mann. Commercial Club Restaurant. Auf dem obersten Stock des Commercial Club Gebäudes belegen, bietet es einen prachtvollen Ausblick auf Stadt und Umgebung. :-: Das feinste Restaurant :-: bietet es wie kein anderes Vorzüge durch Preiswürdigkeit und Hochfeine Küche. Metzger - Laden. Feine, selbst fabrizirte Salami, Knackwürstchen, braunschweiger Leberwurst :c. :c., in prima Qualität bei Chas. Aisenbrey, No. 25 Virginia Ave. We furnish everything. entirely ,MVr Ml4M4MlM1MBdMl 7-ttaW tMOTL ' AlMHHi n imrm f m MrywwftM.

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