Indiana Tribüne, Volume 18, Number 199, Indianapolis, Marion County, 9 April 1895 — Page 3
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Gewitterstürm.
Noman von HanS Richter. (ortsejsung und SöluN HZÜen He noaj Äioelfcl qsScat. b!e t:flc Scene schon mußte dieselben endsiiUHa beseitigen . . . dc:s waren ja sie selbst dort auf der Bühne, ihre Äer bältnisse, ihre Charaktere . . . und dann nach dem erstcn Act, als ein rasender Beisiallssturm durch das Haus brauste, trat er zwischen Fräulein Markowicz und dem Darsteller des Helfen auf die Bühne, freilich sehr verändert, bleicher, hagerer, ernster als sonst, ein gereifter Mann und doch Konrad. Das Herz klopfte ihnen allen zum Zerspringen; mit einer Art Heißhun aer und doch mit tiefer Rührung folg ten sie den Scenen, die ihnen ein getreues, erschütterndes Bild des Irrens, Zweifelns, des leidenschaftlichen Vabanquespieles. der tiefsten Entmuthigung, des hoffnungslosen Verzweifelns an Gott, an der Menschheit und -an sich selbst und dann endlich des mühe vollen, ernsten Emporstrebens zu ed lern, festern Lebensformen darstellten. Und als endlich der Vorhang zum letzten Male fiel, als der Dichter immer und immer wieder hervsrgerufen wurde. Blumen und Lorbeerkränze auf ihn niederregneten, da wischte sich der Landrath heimlich die Augen. Mama schluchzte in ihr Taschentuch das dritte wie bei der Birch-Pfeiffer , Altenegg zerrte an seinem Schnurrbart und brummte mit ganz merkwürdig tiefer Stimme: Alle Hagel, hätte das nie geglaubt möchte am liebsten sei ber heulen wie ein Schloßhund un glaublich könnte ihm um den Hals fallen. Die allzeit praktische, besonnene Elli fand das erlösend Wort: Morgen er kundigst du dich nach Konrads Adresse und bringst ihn zu uns, Emmo! Natürlich aus Ehre! sagte der Graf. Clara sprach kein Wort, sie preßte nur beide Qände auf das ften. das im Ueberschwang des Gefühles seinen Schlag aussetzen zu wollen schien. Im Conversationszimmer nahm Konrad die Glückwünsche der Schauspieler, der Direktoren und einiger Re censenten entgegen. Noch perlte der kalte Schweiß der heftigsten Erregung auf seinem bleichen Gesicht, doch in seinen Augen loderte ein sieghaftes cn:jt.i rY v. . c rcrf -fcucc. jiiüji auciu üci aucic vstjuig war es, der ihn beglückte, weit mehr noch das. Bewußtsein, daß die Arbeit nicht allein die wahre Trösterin im Leide, sondern auch die einzige Sühne begangener Schuld xx. JaJaä er mit seinem Herzblut schaffen, das trugen nun Tausende mit sich heim als eine Mahnung, als Warnung, Trost und Beispiel; wie ein ins Wasser geschleu derter Stein zog es sein: Kreise durch die Menschheit, belehrend und veredelnd er fühlte sich wie nach Beichte und Bußthat entsundigt. So trat er zu Ada, deren meisterhaftes Spiel einen nicht geringen Antheil an seinem Erfolge hatte. Ich danke Ihnen, sprach er einfach, ihr die Hand reichend. Sie hielt die selbe mit der ihrigen fest und sah ihm tief und forschend in die Augen. ES lag eine stumme Frage in diesem Blick. Langsam, aber fest zog er seine Hand zurück. Sie verstand ihn ein Zucken lief über ihr bleiches, feines Gesicht. Mit einer ungestümen Bewegung legte sie beide Hände auf seine Schultern und sprach leise: Ich reise noch heute ab; Sie wissen, mein Leben gehört der Kunst leben Sie wohl, Konrad Buchrodt. alles Glück sei mit Ihnen! Damit ging sie. Ein Diener trat an Konrad heran und reichte ihm eine Karte: Der Herr wartet im Theater-Restaurant. Robert Baron Ricolai es war, als führe ihn der Name in eine andere halb vergessene Welt zurück. Nach kurzem Ueberlegen ging er in das Restaurationslocal hinüber. Die Hünengestalt deZ Barons kam ihm eilig entgegen; ein unverkennbar herzli cher Zug lag auf seinem scharf geschnit tenen. dunkeln Antlitz, das jetzt bei weitem nicht mehr so finster und trotzig erschien. Endlich darf ich Ihnen danken und Sie um Verzeihung bitten, auch inMe littas Namen, sagte er rasch. Wir sind auf der Durchreise nachPetersburg und sahen Ihr Drama mit tiefster Rührung und herzlicher Freude, denn eS schien uns zu beweisen, daß Si? keinen Groll mehr gegen unö hegen. Konrad schüttelte die dargebotene Hand. Er ist längst verschwunden in der Erkenntniß meines einstigen Leich!sinns und Unrechts. Und soll sich in eine echte, dauerhafte Freundschaft verwandeln, darauf lassen Sie auch mich Ihnen die Hand reichen, sprach neben ihm die sonore , Stimme Melittas, die leise herangetreten war. In einem Nebencabinet saßen sie dann noch eine Stunde beim Wein zu sammen, unbefangen und, heiter plau dernd, als habe nie ein wilder Sturm v.rrbendrobend und feindselig zw! schen ihnen getobt. Konrad war fast ' ; ',, n jc r.TCsi r erltaunl oer wi v i fcuv-ö wr lckonen Frau aegenübe? sitzen konnte. Schön war sie noch immer und doch verändert, alter und ruylger. Nach dieser lekten Reise geben .wir unser Nomadenleben auf und bauen unS in Schönberg unser dauerndZ Nest, sagte sie. und ein freundliSer Blick' flog zu Robert ymuvtt, ve? laSend erwiderte: a. ia. Freund Buch rodt, wir-fühlen, daß wir .alt. werden. Das Ausruhen soll uns guk !yun. In rückhaltloser Freundschaft schieden sie.'---- ; . Am nächsten Vormittag saß on? allein in seinem Gasthofzmrmer. Trotz der kalten Winterlust hatte er emen CtnnnöaeX:fie3ffnct,-wn S?".'; herüber tönteedämpsteS Cl?vr Pul undSrÄnVttbn'v-! . FraMrnrn5 eiMe Worte ewß Ltt'
ves, leise verschw!mmend, wie au4 einer andern Welt herüberschallend. Wie aus einer andern Welt! Zum zweiten Male seit gestern kam ihm un willkürlich dieser Vergleichs Nun war er völlig losgelöst von der Vergangenheit doch nein, einS hielt 'ihn noch daran fest wie mit einem feinen und doch unzerreißbaren Faden, das Bild, das vor ihm lag, dieses schöne, liebe, sanfte Gesicht, das tröstend und ermu thigend auf ' ihn niedergesehen hatte, wenn er mit fieberhaftem .Eifer arbei tete, dessen treue, sinnige Augen daS Dunkel seines Lebens wie Sterne er hellte ja, wie Sterne, strahlend, rein und hoheitsvoll und ach, so unerreich. bar fern! Verloren durch eigene Schuld! Gib mir die Hand, daß ich sie heimlich drücke, Auf daß ich fühl', wie schön Erinn'rung sei. Und schenk mir wieder deine süßen Blicke Wie einst im Mai! klang es kaum vernehmbar zum Fen ster herein. Wie einst im Mai! im Mai war es.'gewesen, da hatten auch' ihmsüße'
Blicke geleuchtet vorbei, der Sturm, den er in frevelndem Uebermuth selbst gesucht, verschlang sein Gluck. Vor der Thür wurde ein Wortwech sel laut: die geschmeidige Stimme eines Kellners: Herr Buchrodt hat streng besohlen, ihn Nicht zu stören, ich be daure unendlich, Herr Graf, aber und dazwischen ein dröhnender Baß: Unsinn verdammter gilt doch nicht für mich Platz da, alle Hagel! ?ln der geöffneten oder vielmehr ae waltssm aufgerissenen Thür erschien Alteneggs breite stämmige Gestalt. Wie in Berlin komme aber' anders Konrad, mein lieber Junge, wollen wieder die Alten sein, auf Ehre! Er stotterte jetzt fast, sein gutes, dickeö Gestcht glänzte im Widerschein e'mer tiefen Bewegung. Seme gewaltigen Fäuste umklammerten deö - Freundes Gestalt und zogen sie an sich. War fetzt nur für mich kommt noch Je mand Fammenvost - niinin sie gut auf! sagte er dann hastig, eilte zur Thur und schob Clara herein. Stumm standen sich die Beiden Le genüber... da klang wieder die süße. welche Stimme der Sängerin: Es blüht und dustet heut auf jedem Grabe. Ein Tag im Jahre steht den Todten frei Komm an mein Herz, daß ich dich wie .der habe Wie einst im Mai. ' Clara hob die Hand, an welcher der alte Ring der Buchrodt mit dem flam menden Herzen haftete. Konrad. noch , einmal . erinnere ick dich an dein Wort: Lichtenau ist der vllede ich bringe ihn dir im Namen der Eltern! Er trat auf sie tu. rbre beiden Hände fassend und ihr tief in die fast überlr disch schimmernden Augen ' schauend, während er leise sprach: Und du. Clara was bringst du mir von dir? ' ' Mein Herz mich selbst, hauchte sie; im selben Moment umschlang er' sie und preßte sie fest an seine Brust: Dn, du mein Gluck, mein alles, mem se liger Hafen nach dem Sturme! Ende. seidene Roman von Reinhold Ortmann. (Fortsetzung.) Nun gut. lassen w'.r ih.'l o-Iseiie! Aber du wirst einsehen, daß es so unmöglich langer fortgehen kann. Ein Leben, wie du es fuhrst, müßte mit schmählichem Untergänge enden, auch wenn dir heute ungezählte Hunderttau sende zufielen. Ich werde mich genöthlgt sehen. mklne Hand von dir zurückZuziehen, wenn du nicht endlich Ernst machen kannst mit deiner Besserung. Und waZ ist es, das Sie dorunt verstehen? Wünschen Sie. daß ich unter die Trapplsten gehe, mem Fürst? , O nein, deine Buße soll viel leichter und angenehmer sein, als du es verdienst. Ich Wunsche, daß du dich ve;beirathest. Konstantin. Der andere machte eine abwehrende Handbewegung. ,. O. wenn Sie ml? keine andere Wahl lassen können, Onkel, so möchte ich un bedingt dem Trapprstenkloster den Vorzug geben! Abu eS wäre unhöflich, wenn ich nicht wenigstens fragen wollte, ob Sie nicht auch schon die künftige Gattin für mich ausgesuchthatten. . AllerdingsZ.'.Und ich bitte mir auZ. baß du wenigstens diese Sach ernsthaft bebandelst.'. Set versichert, daß ich in keinem andern Puncte so wenig 'Spaß verstehen würde, alS grade? in diesem. Die junge. Dame, durch welche, wie ich boffe, daS .Geschlecht, der Aptaxin vor dem AuZsterben bewahrt werden wird ist das .reinste, edelste und.hochstnnigste Geschöpf unter-der Sonne. - Wenn eS dir gelänge,- ihre. ZünVl'gung.. urCsy ihre Sand "zu 'üewinneasa IvUMn 'Hunbelaufende dich mit rzutem Giitnd'um . dnn Gluck beneldelu können.. L)u wirst am ci' tx. ci einem silier vqs ' lllinyrgcn zu veranstalten gedenke ihre Bekanntschaft machend und du . wirft - f fadendaß ihre körperlichen Vorzüge .hinter den seeli schen nicht 'zurückgehen.'. ' . rJ-- . ' - Sie. sehen mich aufs 'äußerste ge spannt,' mein Fürst !. ; Und ' der Name e.ti-. '.it. 'v ' -mt . vleies leuenen, auvnoroenlttcyen xxz sens. darf ich ihn vielleicht schon heute erfkhren? ' ; . , ... , Der Fürst zöaerte einen. AugenblÄ und eS war etwaS wie leichte Verlegenbeit in seinen Worten, .'da er endlich sagte: - Sie heißt Gabriele Corbach ich denke, du hörst diesen Namen nicht zum ersten Male. Nein und ich war bis zu diesem Augenblick.' der Meinung, , daß es der Name Ihrer künftigen Gemahlin' sei. Möchten. Sie nicht wirtlich' dotziek.en. Durchlaucht, mir die aüögezei'chnete
Netze.
Dam? zur Tan:e flau zur Gattm' zu aeben? Die Stirn des Fürsten zog sich Zg Falten. Ich verbitte mir diesen Ton, mein Herr Neffe! Du weißt, welcher Art meine Beziehungen zu Gabriele Corbach und ihrer Mutter sind, und daS Tischtuch würde ohne weiteres zwischen uns zerschnitten sein, wenn du dir einfallt n ließest, diese Beziehungen ' zu verdächtigen. Ich liebe daS Mädchen, wie wenn sie meine eigene Tochter wäre, und ich kenne sie genug, um zu wissen, daß sie auch die Kraft haben würde, wieder einen halbwegs brauchbaren Menschen aus dir zu machen. Vielleicht! Aber es konnte ' wenig dazu beitragen, meine leider fast un uberwindliche Abneigung gegen die Ehe zu verringern, wenn ich sie von vornherein als eine Art von Erziehungsanstalt betrachten müßte. Noch einmal, mein Fürst: ich danke Ihnen
aufrichtig für Ihre gute Absicht, aber ich bitte . . . Oho. nicht so eilig, mein Lieber! Einiger Ueberlegung wenigstens wird' dir mein Vorschlag doch wohl werth erscheinen, wenn ich dir sage,' daß du nur als Gabrielens Gatte der Erbe meines Vermögens sein wirst. Ich bin nicht gesonnen,, den Jahrhunderte alten Besitz der Apraxin durch, einen leichtfertigen Verschwender innerhalb weniger Monate oder Jahre in alle Winde verstreuen zu lassen und ich wünsche über dies, die Zukunft Gabrielens nach jeder Richtung hin sicher zu stellen. Ihr wird nach meinem Tode alles gehören, was ich zurücklasse, und nur, wenn du dir inzwischen ein Recht darauf erwor ben hast, ihren Besitz zu theilen,' wirst du die alten Familiengüter der Apraxin dereinst als Herr und Gebieter betreten dürfen. Auch um diesen Preis kann ich Ihren freundlichen Vorschlag nicht annehmen. Durchlaucht. Ich werde mich niemals verkaufen. Aber das ist ja offenbarer Unsinn! Wer spricht von einem Verkauf? Ich bin gewiß, daß du in das Mädchen verliebt sein wirst, sobald du eS nur zum ersten Mal gesehen. Um dieser Möglichkeit aus dem Wege zu geben, werde ich mir mit Ihrer güti aen Erlaubniß di: Freiheit nehmen. 5lbr Diner nicht zu besuchen. Da ich mir hundertmal eher eine Kugel vor den Kopf schießen würde, ehe ich mich dazu entschlösse, grade Fräulein Gabriele Corbach zu heirathen, so dürfte die Anknüpfung einer persönlichen Bekanntschaft auch Ihnen, mein Fürst, von vornherein als. ziemlich überflüssig erscheinen. Ich gönne den beiden Da men die Früchte ihrer jahrelangen Bemühungen von Herzen; aber man wird Mi? nicht gut zumülhen können, daß ich ihnen zum Lohn dafür auch noch den Hof mache.- ! Wie . gelassen auch scheinbar , diese Worte gesprochen waren, mußten sie 'doch den lebhaften Unwillen des FürMn herausgefordert haben; denn sein ohnedies stark geröthetes Antlitz färbte sich noch dunkler und seine kleinen Au gen schössen Blitze des Zornes.1 WaS soll daS Heiken? Wagst' du eS,' Frau Margarethe Corbach emer niedrigen Handlungsweise zu beschuldigen? ! Ich beschuldige Niemand aber ich denke, wir könnten diesen Gegenstand verlassen. ' Z Und ich habe dein letztes Wort gebort? Du weigerst dich, GabrielenS Bekanntschaft zu machen,' obwohl du meine Bedingungen kennst? ! Grade weil ich sie kenne, weigere ich mich dessen. Es ist überhaupt' nicht meine Absicht, mich zu derheirathen, aber ich erkläre Ihnen, Durchlaucht, daß ich lieber eine Nähterin heimfüh ren würde asS diese junge Dame die sich so ausgezeichnet auf ihren Vortheil versteht. 'Genug! donnerte Fürst Aprarin, dessen Wangen sich fast bläulich gefärbt batten und ' an dessen Schläfen . die. Adern hoch aufgeschwollen, waren. DieZ Wort, mejn Neffe, trennt unS für imliier! Ich wüßte in der That nicht,' WaS wir jetzt noch miteinander zu reden batten! . Er drückte auf eine Glocke und rief, seine zornige. Erregung augenscheinlich nur mit großer Mühe bezwingend, dem eintretenden Diener zu: Bitten Sie Herrn Doctor .Bourdaloue, sich sofort hierher zu bemühen! Ich habe ihm einen sehr wichtigen Austrag zu ertheilen! Als der Diener sich entfernt hatte, wandte er das Gesicht noch einmal seinem Neffen zu. (Fortsetzung folgt.) iii . . Pas Mdchen von Stuttgart Bon Emil K)laud. Wo im 'Schloßgarten zu Stuttgart' narm?rne Götterbilder ihre klasWe Herrlichkeit in einem dunklen Wasser beckcn bespiegeln, stand ein junger Mann m:t kräftig gebräunten ZUaeu und einer großen, man konnte, fast sa gen: energischen Gestalt.. ES . lag etwas Krastoölles in jeder seiner Betoegungen, ob er nun daS Haupt nach rechts zur breiten Ahornallee wandte, oder ob er aufmerksam hinübersah . zu dem .'funkelnden Dache -der. Residenz, auf dem'noch'die' sinkende Sonne glühte.' Weiße Schwäne glitten so dicht an' ihm vorüber, daß am Wasserrande da2 Schilf rauschte.- er sah sie nicht. DaS Ziel - seiner Gedanken schien in verschwömmen Ferne zu liegen; - fand scheinbar nicht, waS er suchte,' und Wandte sich ärgerlich ab. Ueber den Wipfelmassen lag bereits eine schwache goldige Färbung. Hier und da. fiel schon. ein welkeS Blatt zur Erde, beriedergeweht vom ersten Athemzug deS kömmenden Herbstes; aber auf den Rabatten wogte noch die bunte Pracht der hohen Stauden durcheinander, und die schlanken Stuttgarter Mädchen wandelten noch in hellen Kleidern durch 'die schattigen Laubgänge. ; Der' jänge- Mann hatte das Ende bn All:: erreicht. Nun stand-r-vor
der leuchtenden Steingru'ppe.deZ .'reich? sten Fürsten", der sein müdes Monar chenhaupt.so vertrauend sicher in ?en Schoß des armen Hirten bettet, wäh rend die Wipfel melodisch darüber hinrauschen wie abgerissene Strophen aus dem Liede Uhlands. Das Getriebe der nahen Stadt verklang im Abendszezwitscher müder Vögel. Wieder flog der strenge Zug schar fen Nachdenkens. über sein Gesicht. -Er atte jene dünnen, feinen Lippen, die
. sich am.wohlsten m.den .Falten des .SarkaSmuS fühlen und auf wenig ' Herz, aber viel Verstand deuten.- Plötz lich jedoch nahmen sie einen weicheren Ausdruck an. ' Die Erinnerung, die ihm im Stuttgarter Schloßgarten aufgestiegen war, jetzt halte' er sie wiedererkannt, jetzt stand sie lebendig vor seiner suchenden Seele! Er stammte aus einer der ernsten Städte deö 'Nordens, wo das Leben nicht mit den Flügeln harmlosen Ge nusses. sondern aus denschweren Sohlen dS Pflichtgefühls einhergeht.' Sein Dasein war ein arbeitsvolles gewesen, ein -ewiges Ringen und Hasten nach Ansehen und Stellung, . bei dem eine einfache Herkunft ihm säst . inT Wege stand. Nur der. Willenskraft seines eigenen Selbst verdankte er,- daß- Niemand in ' - ihm'.' den ' Emporkömmling sah, sondern jede? den AuSnahmefall' berechtigt fand. Wie die gewollte Laufbahn einst' dem ' Knaben . vorschwebte, so hatte, sie sich dem. Manne eröffnet, so war er' sie, hinaufgegangen, biS er vor dem Ziele stände Mit rich tigere Erkenntniß ahnte er seit' lange' voraus, daß -seine Zeit einst kommen müsse; nur erfuhr .er-erst' jetzt, daß viele Dinge, sobald sie erreicht -sind, den Schmelz verlieren den die Entfernung ihnen gab. Nicht, daß er- sein Streben nach äußeren Dingen als hohl erkannt hätte n'urdammerte zuweilen eine unbestimmte Ahnung in ihm auf, daß esDinge geben müsse, die dem Erdendasein jenen Zauber verleihen, von dem die meisten so ungern scheiden! ES gab eine Stelle in seiner Ver garkgenheit, die anders war als die übrigen. Er, wußte nichts mehr.' wie sie. damals - in den Norden verschlagen wär, sie, das Mädchen aus Stuttgart.' Wie eine fremde Blume' hatte sie zwi schen den steifen Tulpen undlangwei lig stillen Narzissen deV'HeimM aestanden. Ihrer Stimme leiser, fremoklingender TonfäU, daS bräune Auge, in dem zuweilen ein lustiger Funken sprühte, der' in den' stillen Blicken , der RördlandSmädchen nicht', zu ' finden war. die schlanke' Gepalt, die sich fo leicht und lebensvoll im Tanze bewegte alleS an ihr hatte ihn damals bezaubert, als die f.'emde. Pflanze einen Winter lang im Schneegefilde der kal!ten Stadt blühte.. .'De junge GeKehrte war in jenerZeit überall, zu seben. wo daS Madien von Stuttgart .ihren kleinen' Fuß . m' einen' Tanzsaal .setzte. Man wußte auch, daß' sie einander gern hatten, ja, man schwor .darauf, und dennoch , mußte man sich getäuscht' haben,, .denn eines TageS -reiste er zu emer großen Versammlung in die Hauptstadt, und als er wiederkam. da war sie fort, verschwunden, ' ...' i . i c. . - m zurucrgereori in Die roeicyere usi, zu den' fröhlicheren -Menschen ihrer süddeutschen Heimath. Und- er? .Vermißte er ihre leichte Gestalt? Sehnte er sick nach dem Lä cheln. das ihre vollen Lippen so selig 'umschwebt hatte, wenn' er neben ihr stand aus glattem : Estrich, er, der nur ihrethalben hinaing, , wo der Walzer regierte und' die Unvernunft ihr seliges Banner- schwang? Nein, -'er dachte kaum mehr an sie! Eine neue Thätigkeit hatte sich ihm in der großen Stadt eröffnet. Die. Geistesarbeit mit! ihren Riesenfosderungen an unermüdliches Streben riß die. einzige zarte Pflanze aul seinem leeren Herzen.- Er emPfand, daß eine große' Kraft in ihm wohne, die er so weit alö möglich, tretben müsse. . ; Der WgelschZag einer be neideten Berühmtheit umkreiste ihm die Stirn, nahm alle seine Gedanken gefangen. Ja. und er wurde auch berühmt bei den Männern seines Faches Sein Name flog durch die Zeitungen, und schneller, als er selbst. eS .-erwarten konnte, winkte ihm ein. ersehntes AielZ Dann und wann .gedachte .er. fluchtig deS fremden MadchenS, aber' nur mit dem matten Gefühl däS' ünS ein inst gesehenes, liebliche Bild in'S Gedichtniß bringt; ja, als der Zufall seiner augenblicklichen ' Stellung" ihm einen kurzen Aufenthalt in Stuttgart nöthig machte, fiel ihm gar nicht ein, daß er einmal, ein Mädchen aus dieser Gtadt gekannt hatte.' . Erst, als er nach den erledigten Gefchaften in den Schloßgarten gerieth, Um sich in stiller Gedankenlosigkeit von der.erschLpseuden, Unruhe des TageH zu erholenkam ihm vor, als kenne er den Park mit seinen 'Bäumen und, Göttern schon; die klare Fluth. in der hie Ngjaden sich bespiegelten, die Schwäne, die über dem Wiederiild der VenuS : stimmend dahinzogen, ? die breite Ahornallee, mit der Gruppe deZ Friedens am . Ende irgendwo spieltendiese . Dinge" bereits eine Nolle in semem Leben -und doch war er ja zum erstenmal in Stuttgart! 'Stuttgart! .Ja, bei dem Namen fiel tS ihm ein, er hatte ihn einmal anS aus sprechen hören als . er eS in . dem langsamen Tönfall seiner Hei.mathlaute that, und plötzlich, "wie 'heraufbeschworen durch die Erinnerung an eine derklungene Stimme, würd: ts lebenbig in ,der Tiefe keiner Seele, stand es auf auZ ; dein verschlossenen Herzen daS Mädchen. von Stuttgart! Wie hatte er erst jetzt daran denken können! Er entsann sich eines heiß AbendS im -kalten Winter. Die Lampen glühten so wann. Ein Geruch halttodter .Blumen, welche die lange Reise von ' Nizza ' her bei dem starken Frost -nur maßig' überständen erfüllteden Saal.' RingS wirbelten die' Paare, die Fächer flogen, alleS war 'entfesseltes Leben und ungestüme Bewegung, die eintönige .Nuhe 'der- nordländifchen Na turen beaannscö in -daß nnekohn CzrtHü cjfrulä ts tt; r
Sie aber stand fröhlich und lieblich w:e immer an seiner Seite, -und. während überall hastige Worte, flache Bemer kungen die gluthgetränkte Luft durch schwirrten, sprach sie in der süßen Weise ihrer Heimath von den Weinber gen am Neckar und dem Schloßgarten
Stuttgarts mit seinen steinernen Got tern und schwimmenden Schwänen. Sonderbar!" dachte er bei sich, mir ist. als hörte ich sie noch sprechen, und dennoch liegen zwei lange Jahre zwischen heut und damals! Dann fragte er sich mit der oft grausamen Unerbittlichkeit, die Menschen seines Schlages .in Gefühlssachen an den Tag legen, ob er denn nicht eine große Thorheit begangen habe, als er das Mädchen ziehen ließ und vergaß? Das Wort Warum" spielte bisher noch nie eine Rolle in seinem Leben. Die Dinge, die er that, geschahen stets mit peinlicher Gewissenhaftigkeit, und nie hatte ihm ein Vorkommniß Kopf zerbrechen gemacht. Zudem fühlte er sich nur zu gern erhaben über die kleinen Wechselsälle des Lebens und sonnte sich stolz im Glänze des eigenen Verstandes, wenn weniger begabte Menschen neben ihm sich über unabänderliche Sachen quälten. Nun trat ihm aber doch ein Warum in den Weg. Warum war er dem Mädchen nicht' nachgeeilt und hatte sie von den Ahornwi'pfeln des Neckar an seinen eigenen einsamen Herd geführt? . Er fühlte eS plötzlich wie eine Leere an seiner Seite, als habe er eine Gestalt verloren, die neben ihm zu gehen bestimmt schien. Schnell und jählings stürmten diese Empfindungen auf ihn herein, dessen Gedankenkreis sonst nie von phantastischen Bildern erfüllt war. Vielleicht trug der stille Herbstabend die Schuld, der ihn in einer Stunde, alö der Zwang seines Berufs für den Augenblick nicht auf ihm lag, mit lauen, Gefühle weckenden Winden um koste. Aber sein klarer Geist ließ ihn auch jetzt nicht im Stich. Warum sollte ihm die Energie, deren Zügel er stets in fester Hand gehalten, in dieser Lage nicht nützen? ÄuS eigener Kraft, wie er seine Stellung in der Welt errungen, konnte er sich auch das Glück für sein Herz erkämpfen, für ein Herz. das so selten geblüht hatte und darum nun alle schlummernde Kraft in die eine Blume trieb. Er wollte gehen .und suchen, bis er sie fand, bis er vor ihr stand im sinkenden Licht desAbends. Die Frage, die er vor zwei Jahren ungethan gelassen, nun sollte sie zur .Tchicksalswendung werden für zwei Menschen, die zusammengehörten, die nur em Zufall ausemandergetrleben! ( Er wandte sich schnellen Schrittes idem Ausgang des Schloßgartens zu. Die sonne verschwand bereits hinter den Bergen. Wehmüthig glitt ihr letztesLeuchten noch über die schone Neckar siadt. als schiede sie ungern. Er sah ' jf. l t tnn , es nlazi, aocr vie zäume uoer lym Klagten wie über einen, dessen Sonne auch klnao war. (Schluß folgt.) Galant. Dame: Ich ver ehre Beethoven! Herr: Und ich. mein Fraulem. schwärme für Wag.ner und für Sie!i. Kleiner Unterschied. 'Steuerrevisor: Haben Sie nicht irgendwelche Kapitalien, Pfandbriefe oder dergleichen?- Schauspieler: Pfandbriefe? Sie meinen wohl Versatzzettel?!" Leicht zu helfen. Dame: . . . . Und finden Sie nicht, daß . ich furchtbar elend aussehe, Herr Doktor? Doktor: Allerdings, meine Gnä digste." Dame: Und waö rathen Sie mir?- Doktor: Wischen Sie sich den Puder ab! 4 Llubh'S Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Härnorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 60 Ctö. die Bor. Schicke zwei Postrnarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, regiftrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken Ward Brok., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. :-- Marktbericht. Wholesale.Preile. SrocerieR. Zuck: Harter $4.95. Guter gelb $3.64. Gewöhn!, gelber $3.32. Kasse: geröst. Bannn, Lion und Javv 22. 5c (in Pfd Säcken) Capital 22c Pilot 211c fealota 20)c razil 20c vetr. epfel 7c Pftrfichee orinthen 5c Pflaumen 7c m Aprikosen lle . .... Früchte und Ge use. epfel per Faß Zt.) Citronen per ist $3 M Orangen perMe $3.75 Kraut per Faß ZZ.w. wiebeln per Faß $2.75 ÄÜb per Faß $1.50 Lohnen per Bu'hel $2.00 Kartoffeln per Bushel 75c. Süßkartoffeln per Faß $2.7S 331. 1llinter.Wchen pat. $4.00 Frühjahr,Weizen vat. $4.00 Winter ertra $2.50 SewöhnIcheK $1.75 Roggnnnehl $3.10 tzasngrütze $S.7S Ctttiir, ölet un StflSgel. vutter, frische ?ountry 10c. . Si, frisch, per Du. 10c ! Leb. Gefiüflel: Hühner 7c per Pfunb; Svrwa Cbickenk c: b&intZt rtn-icti Hennen 8 je; Enten 6c. Gänse $4.8?per Dutz.
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