Indiana Tribüne, Volume 18, Number 199, Indianapolis, Marion County, 9 April 1895 — Page 2
Zndiana Tribüne.
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Wenn ein Dorf oder selbst ein kleines Städtchen ein paar Kaufläden, einen öchmied, eintn Zimme.-mann, einen Schuhmacher und einige andere Handwerker hat, so ist für die Bedürfnisse der Einwohner des OrteS selbst und der nächsten Umgebunz gesorgt. Wachsthum kann nur durch Errichtung von Fabriken herbeigeführt werden, die andere Geschäfte nach sich ziehen würden. Die meisten kleineren Städte haben Experimente in dieser Richtung gemacht, was ganz na türlich ist, denn von dem Wachsthum des Ortes hängt der Werth des Grundeigenthums ab, und in solchen kleinen Städten sind fast alle Einwohmr Grundbesitzer. Ebensowenig kann es aber überraschen, daß sehr viele, beinahe möchte man sagen die meisten derartigen Unternehmen fehlgeschlagen sind. Herr gleicher macht dafür die Eisenbahnen verantwortlich,- weil ' sie. den kleineren Orten nicht dieselben billigen Frachtraten bewilligen wie den großen Städten. Das ist. aber nicht ganz stichhallig, denn es versteht' sich von selbst, daß es auch für eine Eisenbahn billig ist, große Massen Waaren aller Arten von einem Verkehrscentrum in ein anderes zu schaffen, als kleinere Quantitäten, selbst wenn sie aus ganzen Wagtnladüngen bestehen, nach einem kleinen Ort zu senden und von dort wieder abholen zu lassen. Mehr als das: selbst bei vollständig gleichen Frachtsätzen würde die Fabrik im kleinen Dorfe nicht mit der in der großen Stadt concurri ren können, weil das Herbeischaffen deZ Rohmaterials und die Vertheilung deZ fertigen Products theurer sein muß. Ausnahmen gibt es nur, wo besondere Verhältnisse obwalten, sei es besonders billiges Rohmaterial, sei es wohlfeile Arbeitskraft in reichlicher Anzahl usw. Wir glauben nicht, tifj die Eisen, bahnen an dem Verfall der kleinen Ortschaften schuld sind, sondern wir schreiben ihren Rückgang ebenso wie die Verödung von Gegenden, die früher mit fruchtbaren Farmen erfüllt waren, der Hoffnungslosigkeit zu, mit der die dort aufwachsende Jugend der Zukunft ent gegenblickt. Die Genügsamkeit, die Bereitwilligkeit, in demselben schweren und wenig lohnenden Beruf zu wirken, dem Vater und Großvater gefolgt waren, ist unwiderbringlich verloren. Der junge Farmer, der Sobn des Einwoh--ners eines kleinen Städtchens hat zu viel von der Außenwelt - gehört, um nicht selbst Sehnsucht nach ihr zu empfinden. Im Heiinathscrt hat er keine Chancen, etwas anderes zu erlernen, als körperliche Arbeit einfachster Art. Er kann im besten Falle Zimmermann, Schmied oder etwas Aehnliches werden. Von ander Berufen steht ihm hoch stenS die Advokatenpraxis offen, und dafür ist natürlich wenig Raum. Wenn wir die aufwachsende Generation auf dem Lande und in den kleinen Städten festhalten wollen, müssen wir ihnen Gelegenheit geben, dort emporzu kommen. Hier liegt die Schwierigkeit und hier muß der Hebel zur Abhilfe angesetzt werden, wenn diese überhaupt möglich ist. Herr Fletcher spricht die Ueberzeugung auS, daß Handfertig-keits-Unterricht und Gewerbeschulen auf dem Lande und in kleinen Städten diel nothiger sind, als in den großen Jndustriecentren, und wenn man dem auch nicht beistimmen kann, so ist doch sicher, daß sie dort gute Dienste leisten würden. (R. Y. Stsztg.) Möbsl auS Sttumlnlum. Dem deutschen Kaiser wurde bei seiner letzten Anwesenheit auf der Werft in Wilhelmshaven eine WohnraumAusstattung an Bord eines Panzerschiffes vorgeführt, welche gänzlich auS Aluminium hergestellt ist und als Mufter für weitere Einrichtungen und Ausstattungen, von Messen und Kammern auf Schlachtschiffen dienen wird. Die deutsche Marineverwaltung hat auS der Seeschlacht an der Vlumündung sowohl die Lehre gezogen, daß der Schnelllade . Artillerie im Seekriege eine wichtige Stelle zuzuschreiben ist, und daher auch bereits Anordnungen für die Vermehrung von Schmlllade kanonen'äuf dencSchlachtschiffen sowie beim Neubau deZ ErsatzeZ..Preußenetroffen, als auch die Erfahrung g schöpft, daß , alle im Krttgsschiffbau verwandten Holzconstructionen eine große FeuerSgefahr in sich schließen und durch ihre. Splitterwirkung fast ebenso unheilvoll sind,. wie die sie. entzündenden und zerschmetternden explodirenden Granaten selbst.-Das Reichs-marine-Amt hat .daher, die Bestimmung getroffen, daß alle Holzconstructionen im Bau von. Schlachtschiffen wenn rnöglich ganz in Zukunft zu vermeiden . lind. Man ha! zwar in der deutschen Marine den beiden. letzteren. Umständen schon feit Jahren' Rechnung getragen; eZ soll der Grundsatz jedoch'.von jetzt an streng durchgeführt werben 'und geht daber auch bereits h weit, dak die in-
nere Einrichtung der Raume für ComMandanten und Officiere selbst nicht
meör aus öolz. sondern aus Alumi-, mum hergestellt werden wird. Dttz Kaiser soll sich sehr anerkennend über, die 5Zweckmäniakeit des AluminiumMobiliars, dem ein anderes aus Holz zum Vergleich gegenüber gestellt war, ausgesprochen haben. Es ist daher an zunehmen, daß dasAluminium, obwohl noch erheblich theurer im Preise als Holz, im Kriegsschiffbau für obige Zwecke im Laufe der Zeit eine ausgedehnte Verwendung finden wird, zumal man es ja in der Hand hat, dem Metall durch einen Leder-. Kork- oder Stoffllberzug seine Unannehmlichkeit zu nehmen. Bekanntlich haben die Chinesen nach dem ersten Treffen ihre sämmtlichen Boote wegen der Splitter Gefahr von Bord geschafft; vielleicht führt die Erfahrung auch soweit, selbst leichtere Boote aus Aluminium oder Stahlblech herzustellen, wie sie die Tor pedofahrzeuge bereits führen. Sypern unter der Herrschaft der Engländer." Cypern unter britischer Herrschaftist ein Thema, daS jeder anständige Engländer, der mit der Sachlage vertraut ist, sorgfältig vermeiden sollte. Weckn das Unterhaus trotzdem soeben in zwei Sitzungen sich damit beschäftigt hat, so entstammt daS der allgemeinen Ilnkenntniß der wirklichen Verhältnisse. Xtx arme britische Steuerzahler! so heißt eZ immer. Alljährlich hat er Tausende für die Verwaltung Cyperns zuzuschießen, und dabei gibt es der Bettler und Stellenlose ' im Ostende Londons mehr als die Gesammteinwohnerzahl der ganzen Insel. Weshalb geben wir die Insel nicht aus!" Und als jüngst im Vudgetausschuß die Bewilligung, von 29,000 Pfund, an Verwaltungskosten zur Sprache kam, trat kein Geringerer als der Schatzkanzle? des britischen Reiches, Sir W. Harcourt, auf und stimmte in dieses verrückte Gerede ein: die Besetzung CypernS.sei ein Schwindel, eine elende Spekulation, die bis jetzt England eine halbe Million .Pfund gekostet, und dabei frilbiY. Insel ein 'bj?ß?s Fiebernest, vollständig unbrauchbar als Wasfenplatz7 Aber, als die Erörterung wieder aufgenommen wurde, hatte Harcourt seinen Ton geändert, nachdem es eben klar geworden, daß eS sich mit Cypern ganz umaekehrt verhält, daß für jeden Sodereign, den der reiche Brite für cypriotffche Verwaltung ausgibt, der arme Cypriote ihm drei zurückzahlt. So steht eS mit den Segnungen der englischen Herrfchaft: die Insel wird einfach ausgebeutet. Wie man sich erinnern wird, überließ der Sultan im Jahre 1378 den Engländern die Insel gegen Zahlung eines Jahrestributs von 93.000 Pfund und die Verpflichtung, seinen asiatischen Besitzstand gegen Rußland zu verfechten; dafür stellte er die Einführung von Reformen für Armenien in Aussicht. Da der Sultan letztere nie ausführte, fo ist der Vertrag thatsächlich fchon längst verfallen; wenn es also den Engländern mit ihrem Geschrei ernst wäre, hätten sie längst abziehen können und müssen. Daß dies unterlassen wurde, geschah nicht auS Liebe zu den Eyprioten, denen man anfänglich goldene Berge versprochen, sondern 'des Geldes wegen. Von je nem Jahrestribut. von 93.000 Pfund hat nämlich bisher noch kein Penny seinen Weg in die Taschen deS Sultans gefunden; es theilen sich vielmehr brüderlich darein dir Engländer und die Franzosen! Unglaublich, aber wahr. Es verhält sich damit, wie folgt. Der Sultan schloß im Jahre 1855 Äne Anleihe von 5 Millionen Pfund ab, für deren Capital und Zinsen England und Frankreich die Bürgschaft übernahmen. 1873 nun stellte die Pforte ihre Zinszahlungen ein ; deren Last fiel nun den beiden Ländern zu. Freilich 'dachte Abdul Hamid daran, nicht mehr, als er bei den Vertragsverhandlungen den Tribut - ab sichtlich auf die . Höhe von 93.000 Pfund festsetzte; foviel hatte ihm die frühere cypriotische Zehntzahlung nie eingetragen. Man wird sich daher seine Enttäuschung denken können, als beim ersten Tributtermin England und Frankreich mit ihrer Rechnung herausrückten und ihm die 93.000 Pfund einfach abknöpften. Indessen handelte es sich weniger um den Sultan, der den Verlust schon ertragen kann, als um die arme Insel. Sie kam aus dem Kegen in die Traufe. Die frühere Zehnteintreibung mag oft lästig geween sein, aber sie war 'materiell weniger chmerzlich, entsprach den LandeZgeräuchen, ließ stch oft umgehen und soll nie den Werth von 93.000 Pfund erreicht haben. Zur Zeit, da die Anleihe abgeschlossen ward, bildete Cypern ein winziges Theilchen des großen öS manischen Reiches; weshalb soll eS 23 Jahre später für die Zinsen einer Anleihe aufkommen, von der eS nie einen Heller erhalten fyit? Man follte glauben, .daß. auS dem elementarsten Billigkeitsgefühl die beiden reichen Westmächte oder wenigstens da! philanthropifche England von dem Tribut abgeseyen hätte; jedenfalls aber hakte die Regierung die pharffäischejsKlagen über die jährlichen Zsschüssrmeim unterdrücken sollet Für,, die M000 Pfund, die England 'bis, jetzt, an 'Verwaltungskoste'äusgegGenHtiSypern 1.500,000; Pfundan 'Tribugözahlk England und noch mehr Frankreich machte also' alljährlich' ein hübscheZ' Geschäft cn der r Mehrkosten, schäbigen" Insel, Frankreich, im Betrage von 40.376 Pfund und England im Betragendes, Uniersch'.edK zwischen TributanHeil 'und jeweiligem Verwaltungszuschüß. iJetzt versteht man schon, weShalb bei alluNiSpott auf den Vertrag wegen Cypern' alle Regierungen, ob confervatlöoer! liberal, die englischen Rothröcke'. doch dort lassen. Und der Unkerausführer Harcourt, nachdem ihm'. daS Wichtige Licht aufgesteckt. worden) stellte albönsvoll den Satz -auf," M er7!chi' daran dächte, Cypern . den TürsenauZzuliefern. 5tom Schluk sei noch einer intttessan
ken"Best!mmüng de" Vertrags' Erwähnung gethan: sie bedingt die Räumung der; Insel, fobald Rußland sich aus den Eroberungen von 1873, auS 23atum, KarS und Ardahan. zurückzieht. Wär es nun jetzt, da. Lord Rosebery
daS Freundschaftsbündnis mit Nubland gestiftet, nicht Zeit, diesen mißlichen Paragraphen, der stets eine verkaltene Feindschaft zwischen den beiden Mächten andeutet, aus der Welt zu schaffen, und zwar durch delderseitlgen Rückzug? Tle Karwtner Gruvenkataflrophe. Der Schauplatz der diesmaligen Grubenkatastrophe in Karmin (bei Freistadt in Oesterr.-Schlesien). über welche der Telegraph kurze Mittheiluna gemacht hat, ist der HocheneggerSchacht, wenige hundert Vrds , vom Franziska-Schacht entfernt, in dem am 16. Juni v. Js. jene Katastrophe erfolgte, bei der 250 Menschen das Leben einbüßten. Der Schacht ist einer der schönsten des Reviers, mit allen Sicherheitsvorrichtungen der Neuzeit ausgestattet, hat 212. Meter Tiefe mit über 5 Meter Durchmesser, ist in Cement gemauert und besitzt anstoßend einen Wetterschacht von 4 Meter Lichte und mit eiserner Schachthaube. Ueber die Katastrophe liegen jetzt die folgen-' den Einzelheiten vor: Am Unglückstage gegen 8 Uhr früh hörte der Betriebsleiter Hermann einen starken Knall und sah die Haube des Wetter schachtes aufsteigen. Da er , einen Grubenbrand vermuthete, versuchte er, einzufahren, fand jedoch die Förderschalen verklemmt und - unbeweglich. Um dieselben frei zu machen, krochen Bergverwalter Pfohl, Betriebsleiter Hermann, Ingenieur Lampel , und mehrere Aufsichtsbeamte sofort auf den vorhandenen Leiterfahrten in den Schacht und kamen li zu 170 Meter Tiefe, ohne etwas Besonderes zu -be-merken. Auf dem Wege begegneten sie den ersten Flüchtenden aus dem Matthias- und dem Ludwigs-Flötz, die auf Leitern das Tageslicht erreichten. Es retteten sich von der um 6 Uyr früh eingefahrenen Belegschaft, die aus 280 Mann bestand, 100 Mann aus dem obern Horizont. Nach zweistündiaer anstrengender Arbeit gelang eS, die in der Tiefe von 170 Metern eingeklemmte. Fördersckale freizumachen. Jetzt konnte die Förderschale bis zum zweiten Horizonte gesenkt werden, wo aeaen 60 Mann unter Führung ' deS Steigers Böhm versammelt waren, darunter einige Verletzte, die zuerst gefördert wurden. . Bis 2 Uhr. Mittags war auch dieser Theil der Mannschaft gerettet, nachdem sie fast dier-Stunden in-Todesangst geschwebt hatten. .Im Ganzen. sind 11 Verwundete in-Spi-talspflege, davon 3 mit sehr schweren Verbrennungen, einer mit zerschmettertem Fuß; die übrigen leichter Verletzten dürften davonkommen. Dann drang die Rettungserpedition, der -sich inzwischen der Cameraldirecto? Ritter v. Walcher und der erzherzoglicheBergrath Köhler auS Teschen angeschlossen hatten, in den HauptförderungZ-Quer-schlag sowie in die Grundstrecken vor. Sie fanden die Luft bereits ganz rein. Im westlichen Theile des Johann- und Romanflötzes waren die Verheerungen am stärksten, daher man hier den Herd der Explosion vermuthet. Hier wurden auch die meisten' Leichen zerstreut aufgefunden.' Im Laufe des ' Tages und der Nacht wurden 44 Leichen geborgen, doch rottUn noch fünf bis sechs Mann vermißt, die unter den verbrochenen Strecken begraben sein dürften. Von. den Opfern der Katastrophe sind neunzehn verheirathet , un FamilienVäter. Die Rettungsarbeit wurde' den ganzen Tag über fortgesetzt. Die letzten, der Lebenden wurden in einer entfernt gelegenen , Strecke durch den Obersteiger Solwen um 8 Uhr Abends aufgefunden und gerettet. Von den geborgenen Opfern der Katastrophe wurden 31' in de? provisorischen. Leichenhalle deS Karwiner Friedhofes, die anläßlich der vorjährigen Katastrophe errichtet wurde, aufgebahrt. , Die Leichen zeigkn. furchtbare . Verletzungen, sie -waren fast, sämmtlich, verbrcmni und . einzelne schrecklich- verstümmelt. In, dem Friedhofe wurden zwei mächtige Schachtgräber aufgeworfen.' - parallel mit den zwei -. Schachtgräbern, welche die Opfer der vorjährigen Katastrophe bergen. Ergreifend waren die Auftritte, die sich Zm Zechenhause abspielen, , wo in dem mit einem, lltar geschmückten Zechensaale die letztgebo'rgenen Opfer, - dreizehn , an der Zahl, aufgebahrt wurden. Auch diese Todten waren furchtbar . verbrannt. Der erzherzogliche Hofrath v..Rampelt,' der im Auftrag .deS Erzherzogs Friedrich aus, Preßburg in Karwirr eintraf, Ordnete an, ,baß : jeder Hinterbliebenen Wittwe sogleich: eine einmalige Gnadengabe von hundert Gulden aüözuzahlen sei und daß' die auS'der Bruverlade entfallenden jährlichen Pensionen. die für. -die Wittwe.'ierzig bis fünfzig Gulden, für jede Waise zwanzig Gulden betragen, auf Kosten deS Erzherzogs verdoppelt werden. AIS sicher darf angenommen werden, daß die : Katastrophe nicht durch einen Sprengschuß herbeigeführt wurde, da zu jener Zeit noch nicht geschossen wurde. Hingegen , wurde die zum Schießen in die Grube mitgenommene Menge Dynamit explodirt gefunden. ES ist nicht unwahrscheinlich, daß die Ursache der Katastrophe in einer unvorsichtigen Handhabung deS Schußmanneö mit dem in die Grube mitgenommenen Sprengmaterial gelegen ist. UebrigenS kann das Sprengmaterial auch durch vorhergegangene Schlagwette? zur Explosion gebracht worden sein. Olympische Spiele. D?S nächste Iahe wird die olympischen Spiele, die großen, . alle vier Jahre wiederkehrenden Festkampfspiele der alten . Griechen, nach denen daZAlterthum eine besondere ' Zeikrechttuna von Olympiade zu ylympiade. schuf.
ueu erflehen ' sehen, nachdem zweketnhalb Jahrtausende zwischen der Zeit de? höchsten Blüthe jener Spiele und der Gegenwa?t verflossen sind. Der Baron Pierre de Coubertin in Paris, eine Autorität des Ringsports, früher Generalsecretär des Verbandes der französischen Athlctenclubs, will sie wieder in's Leben rufen. Freilich sollen sie nicht mehr in Olympia stattfin den. sondern überall, jedesmal wo anders, denn die Sache soll im weitesten' Sinne international- werden; natürlich nach Möglichkeit in Großstädten. Wie im Alterthum wird die Wiederkehr der Spiele eine vierjährige sein. - Nur das erste Mal sollen sie auf klassischem Boden, abgehaltenwerden: in Athen. Dann, also erst wieder 1900, in Paris. somit gerade zur Zeit, wenn dort die große Jahrhunderts - Weltausstellung stattfinden wird. Wiederum vier Jahre später, 1904, sollen sie dann in den Ver. Staaten stattfinden. Baron Coubertin hat ein vorläufiges Comite zusammengebracht, dem als Ehrenmitglieder die Könige von Belgien und Griechenland, der Prinz von Wales und der Großfürst Wladimir von Rußland beigetreten sind. Die Präsidentschaft geht alle vier Jahre aus da Land über, in dem die Spiele abgehal ten werden sollen. Für die von 1896 ist eS also ein Grieche, und zwar de? ausaezeichnete griechische Pädagoge b,,. n..' i v,. nn ifciwa ... " iü
tnlt hit Lndtt? Krikenland Srinf wvw v vvvvwvw mmmw w reich, England, Rußland, Böhmen, ; Ungarn, Italien, Belgien, Schweden, ' die Ver. Staaten. Uruguay, Neu-See-. land. Baron de Couberrin in Paris ist Generalsecretär dieser neuen olymp:schen Spiele. Unsere Flagge auf deutschen Viertem Im Hinblick auf die großartige Flottenparade, welche bei Gelegenheit der Eröffnung des Nordostsee-CanalS unter den Auspicien deS deutschen Reiches stattfinden und bei welcher auch unser Land durch mehrere Kriegsschiffe vertreten sein wird, erscheint es wohl am Platze, darauf hinzuweisen, daß das Erscheinen unserer Flagge auf den deutschen Meeren als ein ungewöhnlicheS Ereigß angesehen werden muß. Diese Behauptung mag manchem Leser als eine. Uebertreibung erscheinen, nichtsdestoweniger entspricht sie durchftlus den Thatsachen und findet sie in den ossiciellen SchifssahrtSlistm. die vom Bundes - NavigationScommissär Eugene T. Chamberlain geführt werden, ihre volle Bestätigung. Nach Ausweis dieser Listen hat kein unter der amerikanischen; Flagge fahrendes Schiff im Jahre 1893 die Nord- und Ostsee, sowie die dänischen und russischen .Gewässer berührt. In demgenannlen Jahre verkehrten nur 6 fremde Segel- und 24 fremde Dampfschiffe mit einem Gesämmtgehalt von 54,900 Tonnen zwischen dänischen und amerikanischen Häfen; diese Dampfer gthörten der Thingvalla- und der Scan-dta-Linie. . Nur . vier, fremde Schiffe, L.Dampfer und 2 Segler, mit zusammen 4347 Tonnen, gingen in jenem Jahre auS amevikanischen Häfen nach Rußland. Auch in keinem schwedifchen oder norwegischen Hafen wurde in demselben Jahre unsere Flagze gesehen und nur 47 Segler sowie 19 Dampfer, die unter .fremder Flagge fuhren, und die. einen Gesämmtgehalt von 53.330 Tonnen hatten,' vermittelten den Verkehr aus unseren Häfen nach jenen Ländern. In dem folgenden Jahre 1894 war e5 durchaus nicht besser, denn in jenem Zeitabschnitt kam auch nicht ein einziger Dampfer ode?' Segler,' der in den Vereinigten Staaten gebaut oder registrirt war, nach Dänemark, Rußland, Schwedenvder Norwegen. Fremde Fahrzeuge mit einem, Gesämmtgehalt von 125.793 : Tonnen, und zwar 7 Segler sowie 70 Dampfer, welche CaraoS aus amerikanischen Häfen hatten, liefen in dänischen , Häfen ein.' -Den Frachttransport auSideni Ver. Staaten nach Rußland vermittelten 34 ! Segler und 20 Dampfer, fämmtlich fremde Fahrzeuge, die einen Gefammtgehalt von 52.909 Tonnen hatten; und 41 fremde Segler sowie 21 fremde Dampser, mit einem Gefammtehalt von 62.642 Tonnen, genügten für! den Verkehr .zwischen, amerikanischen.' Häfen einerseits und zwischen Schweden und Norwegen andererseits. Wahrend der letzten zehn Jahre sind 2 oder drei. Schiffe, die unter amerikanischer Flagge fuhren, in. dänischen Häfenj eingelaufen, allein kein einzige dieser Fahrzeuge hat . die Ostsee be rührt.. Nach ' einem Bericht deS . ConfulS Neal sind wahrend der Monate Juli, August und September 1894 nur sieben amerikanische Schiffe, in dem Hafen- von Liverpool gewesen, von welchem alljährlich ca. 6500 Schiffe nach allen Richtungen der Windrose auZlaufen.' Herrn Neal'S Bericht zufolge würde .sich die Zahl der amerikanischen Schiffe. welche. Liverpool .be rühren, im Jahre auf 23 stellen, also weniger .alö ein halbes ' Procent der Gefammtzahl. ' Auch .in dem.HamburgeriHafen werden die Sterne und. die Streifen- sehr selten gesehen, wie aus einem Berichte unseres dortigen .Con sul .erhellt. In demselben .heißt eS unter Anderem: ES ist ein trauriger Commentar für den' Seeverkehr unseres Landes, den ich : in Beantwortung Ihre? Fragen machen muß. In dem in Rede stehenden Jahre (im) ist nicht ein einiger amerikanischer Dampfer in d. sem Hafen gewesen. Auch kann ich in totn- Aufzeichnungen deS ConfulatS während der letzten 35 Jahre keine Spür anderer Dampfer finden, mit cilleiniger Ausnahme des Jahre 1883, in i welchem, ein Dampfer von etwa 1900 Tonnen einlief. Ich. bin übereugt. daß diefe, Mittheilung die meistenj Bewohner, unseres . Landes in hoijein Grade befremden wird, wenn, in Betracht 'gezogen wird daß Hamburg, eint Stadt von über eine halbe Millisä viwohnern, nach Liverpool und MV gk der grMe Stthsw der Welt
und der wichtigste Hafen sowie das bedeutendste Distributionscentrum für den Continent ist. Im Hamburger Hafen kann die Flagge einer Mach! dritten Ranges, die eine Seeküste hat, gesehen werden. Hamburgs Ein- und Ausfuhrbandel mit den Vereinigten Staaten ist bei Weitem größer, als mit irgend einem andern Lande, und eme einzige hiesige Dampferlinie sendet durchschnittlich drei Passagier-Dampfer nach den Vereinigten Staaten. Seit Jahren hat keiner unserer Dampfer an diesem Verkehr participirt; Segelschiffe, die unsere Flagge führten, sind hier einqelaufen in den Jahren 1894. 1893, 1892 und 1891 je 2 und im Jahre 1890 nicht ein einziges.Der vorerwähnte amerikanische Dampfer, welcher im Jahre 1883 den Hamburger Hafen anlief, war der ProgKsso". ein in England gebautes Fahrzeug, das später in einem amerikanischen Hafen reparirt wurde und deshalb- unsere Flagge führen durfte. Das einzige wirklich amerikanische Dampfschiff, welches, soweit die Listen des Navigationsbureaus reichen, in Hamburg gesehen wurde, war der 2)mri", 2332 Tonnen, der in Ehester. Pa.. im Jahre 1859 gebaut war.
vom Jnlanvk. Die überbeschäftige, jetzt, vertagte Legislatur von Oregon hat Kine Zeit mehr gefunden, Eisenbahnd?mmissäre, Lootsen-Commissäre, Nah rungsmittel-Commissäre und Jagdzufseher zu ernennen. Der Generalnwalt hat nun entschieden, daß die glten Beamten im Amte bleiben, weil der Gounverneur gesetzlich nicht befugt sei. dieselben abzusetzen oder neue Beamten zu ernennen. Die New'Yorker Polizei ist. jetzt gegen die Darstellung der sögenannten lebenden Bronze Statuen im Kasino, die während der letzten Wocheri eine der Hauptattractionen dieses Theaters bildeten.' eingefchritten. Und man braucht keineswegs llbertrieben zimperlich zu sein, um dieses Einschreiten zu billigen. Die erste lebende Statue war Bertha Bache, die' ihre ,cyone VNZtait, wie öott sie erschaffen, nur mit leichter Bronzefarbe bemalt, V V . I r . ven iicren oaroor. )ver zeloersolg dieser Schaustellung wirkte, anfeuernd aus die Dtrectwn, die nun bekannt machte, daß sie in Zukunft auch die .Eva", Phryne- und Venus- in Bronze und klassischem Negligeezur Darstellung bringen werde. Aber Bertha wollte nicht mehr mitmachen, nicht etwa auS Schamhaftigkeit, dazu war ihr. wie sie dreist sagte, die Kunst zu heilig, sondern aus berechtigter Furcht vor der Polizei. ES fand sich jedoch rc.r.i. m.rci. ' . V V iu in riile vruaiuon, oic ver evewelt schon als lebendes Bild- bekannt war. und die Nacktheiten waren aeret tet. Dann bot auch Nina Farrington C. Of 1 ! . M i li r r i iic iiuiomic an, aozx zeJk Illzeini ven Pottzeivirector doch die Moral ge packt zu haben, und er bat sein BiS hierher und nicht weiter!" gerufen. An einem der letzten Abende, während reiche 'tanner und andere Zuschauer daS Theater füllten und mit Ungeduld auf die bronzenen Nacktheiten . warteten. traten zwei Geheime vom Polizei Hauptquartier in daS Kasino ein und "f.'YI l l ' ' i uoerrelcyien oen uinerneymern Äronfon & Bradley Vorladungspapiere, wodurch die Beiden angewiesen' wurden, im Polizeigericht zu erscheinen, um sich aus die Beschuldigung zu veram Worten. unmoralische Vorstellungen veranstaltet zu haben: 'Später ' er fchtenen Aronson, Bradley und die nun natürlich angekleideten , Bronze Mäd chen r. Polizeirichter .SimmS und wurden unter d oben, erwähnte An klage gestellt. Gleich darauf fand aber im! Kasino unter großem Zulauf doch wieder dieselbe Vorstellung ohne poll zeilicheS -Hinderniß-(!) statt. . - Jetzt-streitet man- siH.auch einmal, wieder, um die alterthümliche Fregatte - .Constitution' . berühmte! Andenkens- welche ' zur Zelt in 'dem Schiffööauhof zu Portsmouth in New Hampshire, 'modert.. Die .Seemiliz von Massachusetts hat den Wunsch geäußert, ste nach Bostongebracht zu,sehen, um dort damit herum zu' manövriren' Seitens des Comites für Flöttenwefen im Abgeordnetenhause deS letzten CongresseS ward, in letzter Sessioii.ein Versuch gemacht, ;OId Jronftder, wie daS Schiff bekanntlich genannt 'wird, nach Washington 'zu bringen, um hier ein Marine-Müseum darauS zu machen aber der Senat strich daS'..Das .Marine-Budcket für das laufende . Jahr . enthielt eme . BemiMgüng. von 8000, um die Constitution nach "Boston" bringen' zu' lassen, aber, die letztere' Bistimmung ward 'auf Senator
Chandlerö, Betreiben' wunder, gestrichen und so -bleibt nur die Bewilligung, .das alli Schiff für den Gebrauch der Seemiliz einzurichten", wo? . da. ' ist nicht gesagt. Von"Old Jronstde?ist Zeigentlich.nichts:mthr: übrig,: als ihre ruhmreiche Vergangenheit und esn Stück d:S MittelmasteS, Der Rumpf ist einmal ' erneuert word'er, und" auch die ! übrigen Schiffstheile 'von iZeit ju Ziit. Trotz dieser Erneuerungen stellt sich. daSFahrzeug heute .nur alSjinHaufen' loser zusammenhängender -morscher Bretter dar. DaJgnitt ist in so üblem Zustande, datzdaS. Floiten-De-pärtement nicht nmal Mnnschaften darin' mehr einquartieren kann.' Flöttenminister ' Herbert 'wäre bereit, ' die Fregatte der : Äostoner Seemiliz zu überlassen, vorausgesetzt, daß derStaat Massachusetts sich' verpflichtete.' dieAuSrüstung zu bsstreiten. was etwa Z260.000 kosten wird.- Mit den vöm Cön greß bewiMgten . $8000 kann Old JronsideS" vielleicht nothdürftig auSkalfatert werden,, fo daß sie bei der Fahrt nach Boston unterwegs nicht vsammenbricht. E i n g u t e O me n. 1. Gast: .Jean, bringen Se mer e' Zeitung; ich will, nachsehen, wie fe stehen de Actien!" 2. Gast: Kellner, e' Gollasch!" 1. Gast: '.WaS? Der Feiglstock ißt e' Gollaschü' Da maß ich anuK... Kellner, bringen Se nur ka'Zeitungl- . . ...
Bei allen.
Vergnügungen im Freien
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wo Einen fo leicht ein Unglück passire kann wie z. B. . . . Verrenfttngen, Verstauchungen und Quetschungen filmst m W miD 5T. JM0B5 0EL den ersten Platz ein als das kcfte und sicherste Heilmittel. . . .
Dom NusranVe. Im Aquarium in London wird gegenwärtig eine Katzenauöstellung abgehalten. 700 Exemplare dieses HausthiereS sind zur Schau gestellt. Sie kommen von allen Ländern und selbst russische, siamesische und persische Katzen sind vertreten. Die ausgesetzten Preise sind sehr hoch: der erste ist 1000 PsundSterling ($5000)., Der Marquis von Dufferin, der britische Botschafter in Paris, hat eine riesengroße weiße Katze ausgestellt. In England ist die Katze als Hausthier fast beliebter als der Hund. Der russische Fürst Wiasemsky will den Plan verwirklichen, zu Pferde den Weg von Paris naa Amerika. zurückzulegen; die Beringstraße gedenkt er zu Pferde zu überschreiten, da sie während zweier Monate des Jahres mit festem Eise bedeckt ist. Der Plan hat hier viele Förderer gefunden. Gordon-Bennett vom New .Jork Herald hat dem kühnen Reiter die nöthigen Geldmittel zur Verfügung gestellt. Auch die geographische Gesellschaft von Paris hat dieses wag halsige Unternehmen unter ihrenSchud genommen. Im Laufe des Frühjahrs will Fürst Wiasemsky die Reise antreten. 'z z r. ;iu:r. Vamperl in Oöerhollabrunn in Oesterreich waren am Christmorgen, während die Eltern zur Frühmesse waren, das acht jährige Töchterchen unter dem Christbäum und die Dienstmagd in. der Kammer grausam ermordet worden. Als Raubmörder wurde ein nichts nutziger Bursche NamenS Franz Won draschek in Korneuburg vor die - Ge schworenen gestellt. Hartnäckig be schuldigte derselbe seinen zuerst verhaf teten Bruder Karl als Thäter. Erst als nach mehrtägiger- Verhandlung schon zur Urtheilsfällung geschritten werden sollte, machte der Morder plötzlich daS Gestäridniß. sein Bruder se! unschuldig, er selber habe mltgewirkt, aber der unmittelbare Thäter se! se!n Freund, der 22jährige Bar bierssohn Mathes. Die Genchtsoer Handlung wurde vertagt und -Mathes sofort durch Gendarmen verhaftet. Noch'immer ist der tnternationale Handel mit weißen Sklavinnen" im Schwünge. Schon seit lanaerer eit hatte d. Polizei von Rotterdam eine dort wohnende Ungarin. wegen diefeS Handels in Verdacht, doch gelang es nicht, daS Weib zu überführen. Vor einigen Tagen wurde der Rotterdamer Behörde durch einSchreiben ohne Unterschrift auS Brüssel angezeigt, daß die Ungarin, im Begriffe stehe, em neues .Geschäft zu machen, und zwar handle eS sich um eine 17jährige Antwerpnerm,',die : durch- die Kupplerin an ein HauS-nach Riga verkauft werden solle... AIS. die Polizei darauf die Ungarin 'aufsuchen ' wollte war diese verschwunden; dagegeir gelang es, die sofortige Verhaftung der Inhaberin des. HauseS in Riga zu bewirken. Zugleich .erfuhr die Rotterda mer Polizei, daß dieUngarin mit ihrem Opfer nach Berlin 'abgereist fei, doch traf eine dorthin aufgegebene Deprfche ZlU spät ein, da die Ungarin da5 Mädchen in Berlin einem von Brüssel dort angelangten .Stellenvermittler- übergeben, hatte, der. sofort mit ihm , nach Riga abgedampft war. Die Ungarin befindet sich bereits im Gefananiß Gegenwärtig weilt - e!n holländischer Polizei - Jnspntor in der Angelegenheit in Antwerpen und. die Untersuchung hat ergeben, daß das Mädchen von ! Antwerpen zunächst 'nach Brüssel befördert und dort verhandelt worden ist.-; Der Stellenvermittler- befindet sich noch auf freiem Fuße. . Einen schauerlichen Fünd machte dieser Tage in der Rahe der Eckmühlschlucht bei Oran ein Spanier beim Holzfammeln. Ein menfchlicher Fuß ragte auS dem Boden hervor und war von wilden Thieren halb verzehrt. Die Leiche, zu der der Fuß gehörte, fand man erst nach Entfernung einer dreifachen Schicht von Erde; Reisig und Feldsteinen. Man erkannte in. dem Leichnam den deS am 3. Javüar d. I. verschwundenen elfjährigen Osman-ouldKara; nur die Schreibrnappe des sehr fleißigen und klugen Knaben, der fehr gut französisch sprach.' hatte man seiner Zeit gefunden.- Man könn nur noch erkennen daß er sei-. kien Tod - durcy Erwürgen gefunden und daß ihm der Mörder die Arme 'ge fesselt hatte. Die Nachforschungen wurden auf'ö Eifrigste wieder .aufge nommen: vor allem suchte man. nach einem alten arabischen Schriftgelehr-ien.-de? den Vater hatte trösten wollen und Aeußerungen gethan hatte, als wisse er Genaueres über den Verlust seines Kindes. .GraS ist darüber gewachsen!- soll er sogar gesagt haben, waS allerdings wirklich der Fall war. Der Knabe soll übrigens eine verhängnißvolle Eigenschaft in feiner Handt" r . ? . naa;c, namuq eine aunern Zeilen vorkommende, vom kleinen Finger zum Zeigefinger gehende Lin!e besessen haben. Das Blut des Menschen., der diese Linie besitzt, hat aber nach einem dortigen Aberglauben die'' Kraft 'die .e.'f'n i . .Mt. 1 . II . I. m N.
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