Indiana Tribüne, Volume 18, Number 198, Indianapolis, Marion County, 8 April 1895 — Page 3

!

Nach KarlSbaV gcyen

ist heuizntage uicht nothwcnbig. Karlsbad kommt iu un5. oder wenigstens dessen Gesund '! 1 bett erzeuqen der Theil. Das Karlsbader Sprudeln? affer und Sprudel sulz enthält hie nan:e SSexU l kraft, welche den Platz seit Sahn Hunderten so be 'rühmt gemacht hat, d. y., wenn Sie den achten Artikel erhalten. Hütet Euch vor den vielen wcrthlosen Nachahmungen, welche als verbessertes("imprOTed") oder künstliches Karlsbader Salz verkauft werden. Diese sind nur Mischungen von gewöhnlichem Glaubersalz oder Seidlitzpulver, die von gelvissenlosen Händlern des größeren VerdiensteS halber, den sie abwerfen, verkauft werden.. Nehmt nur das ächte, importirt?, natürliche Wasser und Salz. Auf jeder Flasche davon ist der NamenSzug der EiSner Mendelson Co., Al. lemige Agenten, New York," zu sehen. Schreibe um Pamphlet. ' MUH H 1 tUmWtKWttt jViii M 5 Injektion. Eine permanente Kur er lartnältafUn Fälle von Oonottbea uns i t aitct, garantirt in von 3 til 6 Tagen; keine J Holn rvt nuiuiH uoi ic rnn j ttclnbcn Resultate bei öinntbrnen son äu. 5 ätckc. Spida oder SanbelöL I. Fer? & t a. (Brou't achfolger). potieker, Pari, er. j taufz oon allen Truggtsten. Z ) c 1 Schwache, nervöse Personen, equätt von Gewiffenkdiffen und schlechten Träumen. Skpetnigt on Rucken und Kopfschmerzen, rröthen, ttUrn. Herzklopfen. Unentjchlofsenbeit. Trübsinn um erschöpfend ftllffen. erfahren au dem ,,?undfr,und-, auf welch' einfache, billige Weise escölechttkrankbeiten und Folgen der Jugend, (Onden geheilt und die volle Se,undheit und der Frohsinn wiedererlangt werden können. Ganz neue Heilverfahren und neue Medizinen. Jeder lein eiae, Arzt. Schickt 85 Cent in Etamps und Ihr dnommt da Vuch versiegelt und frei zugeschickt von Ut Hoae linik und Dlapensary' 24 West 11. et?..Remlvork.R.V. 1 föpans Tabules. Rlpans Tabules are cornpounded srom a prescription widetyused by thebest medical authorities and are presented in a form that is becoming the sashion everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach and intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. " One tabule taken at the sirst Symptom of Indigestion, biliousness, dizziness, distress aster eating, or depression of spirits, will surely and quickly remove the whole dislkulty. " Price, 50 Cents a box. RipansTabules may be obtained of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., lO Spruo Street, WEW YORK. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler in SteIdachMaterial, 1 wib I Ul Mut Kooftna, wasserdichte Sheettn, seuer t$m phalt-gtlt. Strohpapp, Doch und rie tall-Jb.ke. Dfftc: 109 Left Zarv faxeiTftc. Telephs!. Dachdeckers i. Sähtg und verantortl.tche Dachdecker. St dächtt, Zriniba und Stlsvnite phaltDächer. e tt ComptftttsnDLcher mit tefitmWa trtU. Office: No. 1S9, Sard : 180 LS. Marylaadftr. Telephon 881. Jndianavoli?. Ind. Telephon 12A-UnterftLtzt die UNION CO - OPERATIVE L a u n d r y, ßetrteb von Uio SasSmSdche 0. 133, .140 und 142 Virginia venue. T. E. Somerville, Manager. Webster's International: Bictionary' inrmluable in Oßlce,School,andHomei New irom Corer to Corer Successor of the Unabridged. " Standard of the Tj. . GoT't Printing Office, the U.S. Supreme Ckart and of cearly all the Schoolbooks. "Warnily omrnended ty State Superintendent of Schooln. and otftpr Educarorsalruoot lthout Dom11 v The One Great Standard Anthority, hsr. - HowntesHon. l). j.Brewer, . - JoaUti U. 8. aprem Court. A Collesre President trrltefi : " Tot im wlth -whlcb the eye find the word oousrht,' for aectiraey of deflnl"tion, for effectlve iuethou in lnoiMetlnjc pronunclatlon, for teroe yet "eomprehenalTe atatemento of facta, td for praetlcal ue aa vorklnjr. dletionary, 'Webster'a International' Mxeela) mny other alugle volume." O. fc C. MERRIAM CO., Publlshers, SprinÜJCild, Mass U.SJL. , mmUtA tis V. MMtika fiw fi MninMft. Ixt aot '.xiy cIicap reprtat of aacitm t adlttoss.

ii I 11 I ib

VWiE

u-. -!; ' l - : f "r- ' ! T ' ö'i ' j-j

Gewittersturm.

Roman von HanS Richter. (Fortseung.) Nein. nein, svrack er zu sich selbst. wenn dieser Gedanke in ihm aufstlez; nicht das Glück wich von mir, sondern ich stieö eZ fort und ging ihm aus dem W'eae. Was für angenehme Bekanntschaften Sie haben! empfing ihn eines Tages Saverkorn auf dem Neoactlonsvureau mit einem eigenthümlichen Lächeln. Ich habe Ihnen herzliche Trutze unö auch sonst noch etwas von einer Wam? zu übermitteln. vnn urifr Pinrnt'? wiederholte JtON rad in freudiger Ueberraschung. Er hatte keinen andern Gedanken als an Clara. Sehr enttäuscht nahm er da Uz das zierliche Billett entgegen, roth Äcs iüm der Redacteur reichte. zz waren nickt Claras Schriftzllae. Mein Freund!. Ich darf Sie wohl so nennen und hossen, dak ie mir nicht langer zürnen und mir glauben. dak ich aus meiner Durchreise mich gern nach Ihnen erkundigt und mit großer Freude von Ihren Erfolgen vernommen habe. Vergessen Sie über dem Journalismus Ihre Dramen nicht! Ich hoffe. Sie werden es mir ermöglichen, in der Premiöre Ihres Erstlingswerkes aufzutreten. Niemand kann Ihnen herzlicher Erfolg wün schen als Ada Markowicz.Konrad steckte den Brief in sein Portefeuille; er zürnte Ada längst nicht mehr. 5dj hätte Hkmen kaum so angenehme Freundschaften zugetraut, sagte Haberkorn lachend. Uebrigens kann sie Jhnen von großem Vortheil sein, falls Sie sich einmal zu einem Versuche auf dem dramatischen Felde geneigt fühlen. Wenn sie sich für Ihr Stück interessirt. br:nat ue es auch zur Aufmhrung, und das ist für den Anfänger der halb Erfolg. Wie geht es ihr? Haberkorn zuckte die Achseln. Als ich sie darnach fragte, antwortete sie mir mit dem Liede ihrer Colleain Lucinde: Es lacht oft der Mund, es ist oft heiter das Gesicht, Wenn das Herz dabei blutet, wenn das Herz dabei bricht. Das ist ein Weib, dem die Kunst und der Erfolg alles ersetzen, und daran fehlt es ihr ja nicht. Auf ieden Fall war das Gerücht, welches einst Adas und Konrads Na men in eine gewisse Beziehung zu emander gebracht hatte, auch zu Haberkorns Ohren gelangt; zu zartfühlend jedoch, um ln dem Freunde trude rinnerunaen noch mehr aufzustören. lenkte er nunmehr das Gespräch auf redaktionelle Angelegenheiten. Auch spater erwähnte er Adas nicy: meyr. dock wukte er es einzurichten, dak Buchrodt jedes Zeitungsblatt erhielt, welches von ihrer Gastsplettour oerichtete. Er hatte sich diese !uye ersparen können. Auf Konrad war Adas Brief nicht obne tiefen Eindruck geblieben. War es nicht seltsam, daß ihm , trotz allem. was er gefehlt, zwei nicht gewöhnliche brauen ibr Interesse, ia. ihre Freundschaft bewahrten? Bewies es nicht, dak Melitta und Emmo dennoch irrten in ikrer vernichtenden Geringschäkung? Sein Selbstgefühl begann sich noch mehr emporzurichten. Er beantwortete den Brief Adas mit einer ausführlichen Darstellung seiner schriftstellerischen m r. . : v : . r. t. c.rw I: zeiireouligcii, miu u;ic jcyi uuiu cui treffende Erwiderung ermuthigte ihn. der einst nur als wenig mehr denn Smelerel au aesakten 'Idee dramatk schen Schaffens ernstlich näher zu tre ten. Die Erkenntniß, dak weder der Journalist noch der Romanschriftsteller oder Lyriker in so ausgedehntem und eindringlichem Maße auf die breite Masse des Volkes zu wirken vermöge, . , i:. ..kl".i. r.r lülz oti uiiiumu, ucjimuc cuicn VorsaK noch. Die' Erinnerung an das, was er während des letzten Jahres erlebt, er litten und errungen, drückte ihn wie ewe hemmende Last nach dem Goetheschen Beispiel hoffte er sich ihrer durch freies schassen, durch das Ausbauen eines dichterischen- Gebildes auf dem Grunde seineZ eigenen Schicksals zu entledigen. Aber Kinder, der Abend gehört doch dem Tbeater? svrack ??rau Landrath, mit ziemlich geringschätziger Miene in dem Glase ruhrend, das ryr der.eicaante Kellner soeben prasentirt hatte. Leichter als sonst hatte sie sich, zu de, Reise nack B.. der Sauvtstadt der Provinz, entschlossen, freilich nur, weil sie die Kinder" heimholte.' Im Sommer hatte Ellis Hochzeit stattgefunden. Der allgemeinen Regel zum Trotz blieb daö junge Paar erst einige Wochen auf Alteneggs Gütern und trat dann die unvermeidliche 5ltalienfahrt an. welche übrigens nur bis an die Rwlera ging. Der aute Graf erklärte ohne die min deste Beschämung, daß ihm das schönste Museum langweiliger sei als ern Es cadronstall und die ewige Roma mit ibren Galerieen. Antiken. Kunstschwar mtm und schleckten Restaurants der Gipfel des Unausstehlichen; Nizza -mit seinem modernen, lustigen Leben und Lebenlassen- sei ihm hundertmal angenebmer. und die vraktlsche Elli gab ihm durchaus recht. Auch ihr gefiel der neueste Kaffee-Roster ungleich Den als ein frisch ausaearabener Tor o. Clara begleitete sie. War. kS die milde Luft des italienischen Himmels, das bunte, ibr bisher völlig fremde, ln ' ternationale Welttreiben in Nizza und Äc'entone. Bordighera und San emo oder das eifrige Studmm einer gewis sen großen Berliner Leitung, die sie sich nachsenden ließ die Rosen auf ibren Wanaen blühten wieder auf. ein : leiser; hoffnungsfreudiger Glanz schim- ! m,rt taub auZ ibren Blicken. Der Landratb batte sich in db tu

dimn . eines Leitartikels verlies!, ber ihn gewaltig ärgerte.' Diese Tintenklexer! sehen auf ihrem Sonntagsnach-mittags-Spaziergange von weitem einen Bauernhof, halten die Esparsette für eine Mähmaschine und schreiben alle Tage drei Spalten über Landwirthschaft verwünschtes Blech, murmelte et verdrießlich; Elli und Al

tenegg flüsterten miter.tander sehr leise und sehr eifrig. Clara faß iir tiefes z Sinnen versunken Mama mutzte ihre Frage wiederholen. Wenn Frau Landrath je gewünscht hätte, in der Stadt zu leben, so wäre es de3 Theaterbesuchs ' halber gewesen, der für sie den Höchstbegriff des Vergnügens bildete. Ihr Ideal war die Birch-Pseif-fer, die Waise von Lowood beanspruchte mindestens drei Taschentücher, was regelmäßig eine etwas heftige Auseinandersetzung mit dem Landrath zur Folge hatte, der diesen rührseligen Bombast- durchaus nicht leiden konnte. Er wollte im Theater lachen; sein harmlos heiteres Gemüth bevorzugte den gemüthlichen Tovffer und den schalkhaften Gustav von Moser. Clara griff nach einer Zeltung und sah in den Theateranzeigen nach. Plötzlich hob sie das Blatt empor, fo daß es ihr Gesickt verdeckte; eme dunkle Röthe war ihr in die Wangen geschossen. Nun. was gib! es heute? fragte Mama ungeduldig. Zwei Possen und tm Stadttheater eine Novität, antwortete Clara mit fast versagender Stimme. Ein Schauspiel .Gewittersturm", mit Fräulein Markowicz alö - Gat .... die berühmte Tragödin, weißt du. Ich hätte lieber die Waise von Lowozd gesehen, sagte Frau Landrath mißbilligend Mit einer heimlichen Anklage gegen den Theaterdirector. Aber wir gehen doch? Meinetwegen, brummte der Landrath hinter dem niederträchtigen" Leitartikel hervor, das junge Ehepaar unterbrach sein Flüstern nur, um stumm bejahend zu nicken. Nach dem Namen des Dichters zu fragen, fiel Niemand ein; sie kannten ihn doch nicht. ' Clara schlug daö Blatt um. Unter der Rubrik Literatur, Kunst und Musik" stand eine kurzeVorbesprechung der Novität: junges, vielversprechendes Talent echt menschliche, tief innerliche Conflicte m packenden Bildern das Emporringen eines irregeleiteten Herzens die bekannten Schlagworte tanzten vor ihren Augen, sie sah nur den Namen: Konrad Buchrodt .... Mit der etwas scheuen Neugier der Landbewohnerin musterte Frau Landrath von ihrer Loge aus daö großstadtische Premitren-Publikum, das sich offenbar in guter Stimmung befand. Der Landrath entfaltete bedächtig den Theaterzettel, las und verzog plötzlich das Gesicht, als habe er sein eigenes Todesurtheil gelesen.. I, das soll doch gleich... nef er übermäßig laut; hört nur: Gewitterstürm. Schauspiel in vier Aufzügen von Konrad Buchrodt . . . ' Konrad Buchrodt. - - "-' Clara lehnte sich erbleichend in den Sessel zurück; Frau Landrath, Elli und Altenegg griffen gleichzeitig nach oem Zettel. Konrad unser Konrad . unmöglich er kann es nicht sein! sprachen sie aufgeregt durcheinander. Es wird sich doch Niemand unsern !amen anzueignen erlauben, erwiderte zer Lanorath mit Selbstgefühl. NaÜr'.ich ljt's unser Konrad. ' Unser Konrad, wiederholte Clara :is?. und eine selige Hoffnung zog in 'r erz. ' Frau Landrath schlug die Hände zuimmen: Nein dieser Junge! dann hellte das letzte Glockenzeichen, der 'oibrcg rollte emvor. (Schluß folgt.) eidene e. Roman von Remhold Ortmann. Erste C a p i t , !. Fürst Stevan Fedorowitsch Aprar'.n legte Messer und Gabel nieder und sein lebhaft geröthetes rundes Antlitz, daS eben noch einen Ausdrück ungetrübten Behagens gezeigt hatte, zog sich in Würdevoll ernste Falten. Du erweist mir also doch endlich die Ebre deines Besuchs, sagte er. indem er die Serviette auö dem Knofloch löste und sich zu seiner vollen stattlichen Höhe emporrichtete. Ich muß gestehen, daß ich mir kaum noch Rechnung daraus gemacht hattet Der Besucher, an welchen diese im Grunde wenig verbindliche Anrede gerichtet war, lächelte etwas ironijaz. r tnat tm Mann vsn vielleicht dreißiz fahren und von schlanker,' geschmeidiaer Gestalt. In seinem hübschen, vocy schon etwas, verlebten Gesicht war.oer slaviscke Tvvus ebenso deutlich ausge prägt als :.i ; demjenigen des nahezu siebzigjährigen Fürsten. Auch lies ficy eine gewisse' Familienähnlichkeit ' zwifchen beiden kaum verkennen. " ?kck würde 5!bre kostbare' Zeit wahrscheinlich, auch heute, nicht in Anspruch aenommen haben, mein-. Oheim, erwiderte er.' sich ebenso, wie der andere der franzosischenSprache bedienend,- wenn nickt 'd e Form -?ldrer Einladung: eine so überaus drmalrcke - gewesen wäre und wenn ich nicht daraufhin angenom. men hatte, daß Ske-Mir-eine besonders wichtigeMrttyeiwng zu machen, wünsch i .j i . , -. . . . Mi Fürst Avrarin leerte im Stehen noch ein Glas Portwein und trat dann hart . r.i et.et. " vor i einen yccyn yin. . Du bist ein unverbesserlicher Scklin gel, mein lieber Konstantin sagte er in einem Tonender - zwischen- Gutmüthigkeit'unv Strenge etwa die, Mitte hielt.' Alswenndu nicht reckt wohkwüßtest was - ich dir mitzutheilen habe! Ich bin unusrieoen mit dir im auer böcksten Make unzufrieden! - . sIiebenZwürdi? irsn'ilche Lächeln

Aetz

verschwand auch setz! nicht' von 'dem Antlitz des Gescholtenen. Niemand kann dies aufrichtiger beklagen als ich. Aber Ihre Unzufriedenheit, theuerster Oheim, ist nahezu ebenso alt als unsere Bekanntschaft, und wir müssen darum nachgerade wohl beide die Hoffnung aufgeben, etwas daran zu ändern. So? Und das ist alles,- was du zu dener Rechtfertigung zu sagen hast? Wahrhaftig, man kann sich nicht kürzer fassen. Vielleicht glaubst du, daß mein Mißvergnügen nur ein erheuchel-

es sei und daß du ieden beliebigen Wechsel auf meine unerschöpfliche Nachsicht ziehen könntest, weil nun weil ich selbe? nicht grade ein Kopfhanger und Einsiedler bin. Aber es ist. wie ch denke, ein gewaltiger Unterschied zwischen uns beiden. Ich habe nicht wie du mein väterliches Erbe in wenig Jahren bis auf den letzten Pfennig vergeudet . . . Ihr väterliches Erbe, mein Fürst, war eben hundertmal größer als das meinige, schaltete der unverbesserliche Konstantin -mit seinem gleichmütig überlegenen Lackeln ein, und dem Für sten Aprazin. der ihn ob dieser Untervrechung sur einen Augenblick ganz verdutzt angesehen hatte, wurde es offenbar nicht ganz leicht, seinen straenden Ernst zu bewahren. Schweig! polterte er, indem er mit angen Schritten im Zimmer umher zu paziren begann. Ich habe dich nicht gerufen, um mir von dir Bosheiten sagen zu lassen. Es ist mir diesmal biterer Ernst mit meiner Unzufriedenheit. Ich will nicht nachzählen, wie oft ich deine Schulden bezahlt habe, denn das wurde ein recht unerfreuliches Exempel ergeben. Aber ich mache dich darauf aufmerksam, daß in den letzten Wochen chon wieder zahlreiche Briefe ber mir eingelaufen sind, die sich in wenig chmeichelyaster Weise mit derner Peron beschäftigen, und daß einige der Briefschreiber allem Anschein nach mit der Absicht umgehen, sehr energische Maßregeln gegen dich zu ergreisen. Wenn ich nur wüßte, in Ertöartung welches unerhörten Glucksfalles du immer wieder so leichten Herzens Schulden auf Schulden häufst! Ist es etwa meine Hinterlassenschaft, mlt der du rechnest? ' Der Himmel bewahre mich vor einem so frevelhaften Gedanken! Ich wünsche Eurer Durchlaucht von ganzem Herzen die Lebensdauer eines Patriarchen. Wirklich? Nun. dein freundlicker Wunsch hat. wie du siehst, in der That gegründete Aussicht auf Erfüllung. Doch wenn es nicht mein Tod ist, worauf du hoffst auf was in aller Welt hoffst du denn sonst? Ich weiß es Nicht, und ich denke, es wäre genug, wenn meine Gläubiger sich die Köpfe darüber zerbrechen. Spltzbube! knurrte der Fürst, und seinen kleinen, glänzenden Aeuglein war es anzusehen, daß diese Unterhalt jung ihn innerlich viel mehr belustigte als verdroß. Doch-du bist im Irrthum, wenn du glaubst, mich durch deine kleinen Scherze entwaffnen zu können, wie es dir leider schon allzu oft gelungen ist. Ich habe es verzeihlich gefunden, wenn du dein Geld auf dem Rennplatz, am Spieltische oder in den Restaurants daraufgehen ließest. aber du hast neuerdings gewisse Paslionen an den Tag gelegt, die mich a)l an deiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln lassen. Wenn man mich wahrheitsgemäß berichtet hat, hast du dich ia in einen Kunstmäcen verwandelt. und es ist nicht etwa eine hübsche kleine Dame vom Theater, sondern ein Jndididuum männlichen Geschlechts, daZ sich deiner freigebigen Gonnerschast er freut. Ich sehe mit einiger Beschämung, mein Fürst, daß Sie mein Thun und Lassen viel aufmerksamer verfolgen, als ick es um Sie verdient habe. Ich hätte wahrlich nicht geglaubt, daß es Ihnen jemals der Mühe werth scheinen könnte, mich in aller Form beooachten zu lassen. 5kck habe dich nicht beobachten lassen. sondern ick babe ganz zufällig Kenntniß davon erhalten. Er ist ja wshl so eine Art von Betteimujlcanr, oein Schützling? Er ist ein Genie. Durchlaucht, un) ick boffe. daß sein Name dereinst den meinigen vor dem. Vergessenwerden beWabren wird. - Alle Wetter, das geht ja gewaltig Koch hinaus! Und wie bist du zu diesem Prinzen aus Genieland gekommen? Auf eine sehr einfache Art. Er wohnte in Wien über meinem Haupte und riß mich durch sein Clavierspiel re,gelmäßig aus dem ersten süßen Mor? genschlummer: Da schrieb ich - ihm e.ines Tages einen zornigen Brief, und sr kam herunter, um sich bei mir zu. entschuldigen. Sein Gesicht gesiel mir. seine UnVerdorbenheit rührte Mich und die traurige Geschichte seiner Jugend weckte meine. Theilnahme - das ist olleö. Du standest also zhne Zweifel unter der Herrschaft irgend eines Katzenjam rners. Ich kenne diese Stimmungen und ich weiß, daß sie einem gelegentlich ein schönes Stück Geld kosten können. Darüber hinaus aber laßt sich ein Mensch mit gesunden Sinnen doch nicht ausbeuten. Du konntest diesem Mufa kanten ia meinetwegen deine, Brieftasche sn die Hasch drücken, aber du brauchtest .doch nicht gleich mit ihm in die Welt hinauszugehen, wie ein Savoyarde mit seinem Murmelthier. , In demselben nachlöste und el waö gelangweilten Tone, in welchem ei bisher die ganze Unterhaltung geführt hatte, und doch zugleich mit einem Nachdruck, der jeden weitern Widerspruch unmöglich zu machen schien, ant loortete Konstantin: Frithof Alström st mein Freund. Durchlaucht, und ich vermuthe, daß Sie mich nicht haben ?ufen lassen, um geringschätzig von meinen Freunden zu sprechen. . Fürst Aprazin machte eine ungedul diae Beweauna mit den Schultern. .

(gortsehung folgt.)- :

(3Cul fett SnliLN .Zukunft-.) VölkSvetgister. Eine Sidung der sogenannten UmsturzCommission, die im besten Zuge ;n -rr. cn n. ,

auz norueuungen, oie man orau ßen etwa noch von dem Volke der Den er und Dichter hat. umzustürzen. brachte uns neulich gleich zwei unver aeßliche Ueberraschungen. Der Gene rallieutenant Graf von Roon erklärte, für eine Wissenschaft, die den Thron Gottes umstürzen und an feine Stelle die Vernunft erhöhen wolle, habe er nur Verachtung. Darüber ist im Staat des großen Atheisten Fritz nichts zu sa. gen; die Bürger der hellen Stadt Min den mögen überlegen, wie ihnen ein Vertreter behagt, der hundert Jahre nach Kant die Vernunft noch verachtet. Aber der Geheime Ober . Justizrath Viktor Rintelen, Mitglied des Kam. mergerichtes also einer der Richter, zu denen wir jetzt felsenfestes Vertrauen yaden ollen begründete an demselben Tage auch seinen berühmten Antrag, dem Staatsanwalt alle ruchlosen Menchen zu überliefern, die das Dasein Gottes und die Unsterblichkeit der Seele etwa zu leugnen wagten. Und bei die. ser Gelegenheit enthüllte Herr Rintelen auch die ganze Abscheulichkeit zweier deutschen Dichter,' und verkündete, daß Paul Heyse, der feinste Plastiker unter den uns Lebenden, und der' harmlos unbeträchtliche Friedrich Bodenstedt die Volksseele tückisch vergiftet hätten. Bo denstedt ist todt und ' kann über den chwarzen Spaß nicht mebr lacken. Heyse aber, der aoethisch klare Meister der Novellemußte die heitere Geschichte r " a w ' e i. ersayren. oie io wunvervoll . das Zelt, alter des Herrn v. Koeller bestrahlt: deshalb schickte ich ihm den Bericht, bat . r . . ' . !yn um eine Aeußerung uno legte, da mit er wisse, waö schon gesagt ist. die Aufsatze Paulsens und Spielhagens ,. r. ! . ! r t. ? n i. 11. . . .. oei. tier in oie viniroon oes Vicylers, die mir in nuce Alles zu enthalten scheint, waS über die Sache noch gesagt werden kann. Wenn Sie mir nicht diese beiden! Hefte Ihrer Zukunft" geschickt Hütten, werther Herr, wer weiß, ob ich der Ver. ; uchung widerstanden hätte, trotz der 1 Nachwehen der Influenza, die mich noch i ti . i .. t . mmer zu auem uien trage machte. enem Herrn Rintelen aus seinem Ob lurantenpfade heimzuleuchten. Nun aber finde ich in Paulsens und ' Spiel. hagenS trefflichen - Protestreden - in Schimpf und Glimpf Alleö gesagt, was Humor und Indignation mir selbst etwa auf die Zunge gelegt hätten. Meine persönliche Sache aber könnte ich nicht führen, ohne eine gewisse Genug, thuung zu verrathen bei der Erinne rung an die Zeit, da meine verrufenen Kinder der Utfeir an 's Licht traten. So laut auch damals daZ Zetergeschrei gewisser Zionswächter erscholl so er. fuhr ich doch selbst von Seiten gläubi ger konfessioneller Theologen die Anerennung. da. ein redlicher, auf seine Weise frommer Wahrheitsucher dies Buch geschrieben, dem es GewisjenZsache gewesen, im-Rahmen-einer Dichtung nachzuweisen,- daß Ethik und Metha. Physik getrennte Gebiete seien, daß man ein., sittlicher Mensch sein könne, auch wenn man das Unglück gehabt habe, über dem verwirrenden Streit der Dogmatiker und über schweren Lebenserfah. rungen seinen Kinderglauben zu verlie ren. Wie ich über daö Andachtbedttrf. cm fjLt.ii l; t l iillj ozx nleni.cyyen oenie uno uver vle Nothwendigkeit, den religiösen Trieb auch Derer zu befriedigen, die in den traditionellen kirchlichen Formen kein Genüge finden, hole ich in meinem Merlin" so deutlich ausgesprochen, daß ich keinen Beruf fühlen kann, bei diesem Anlaß mein Glaubensbekenntnib noch einmal öffentlich abzulegen. Auch will mir scheinen, als ob in dieser Lebensfrage unserer geistigen n ,.i i v rr . r n nmlur oer einzelne mii seiner Person zurücktreten müsse, da unter Allen, denen das Recht deö freien Denkens am Herzen liegt, nur Eine Stimme dar. über ist, daß das bewußte Gesetz eine Schmach für das deutsche Volk des neunzehnten Jahrhunderts sein würde. Zum Ueberfluß habe ich eme Adresse an den Reichstag unterschrieben, die von ehr ehrenwerthen Männern und notaolen College ausgeht, freilich in einer ajjung, die ich etwas lapldarer und stolzer gewünscht hätte. Was mir ein. Zig zu sagen bliebe, wäre eine Schutz, rede für Bodenstedt. den bis zu dem literaturkundigen EentrumZ.Heißfporn kein Mensch im Verdacht gehabt hat. m er jemals eine religiöse Gewissens, frage der Menschheit, ein tieferes geisti. ges oder sittliches Problem in seiner Tichtung auch nur gestreift habe. Auch Das - ist aber überflüssig. Die Beschuldigung, Bodenstedt habe durch seine harmlosen. , wzst.Hstlichen Scherze : II. ettil iZf A- - " a V in Vsi ?iaskr Zvlirzq cyassys oazu oel getragen, die Volksseele zu vergiften, ist von Allen mit Gelächter aufaenom. men worden, die unsere beiden Namen in jener Achterkläruna zusammengelesen hab.. Der heitere Lyriker selbst, wenn i rw er oy Annage noch vernehmen könnte. Würde Uobl nicht Anderes darauf e?. Widerst als die letzte Zeile eines feiner verannteiten Ghasele: Wer da lügt, muß Prügel haben!" Mit freundlichem Gruß Ihr sehr er gebener Paul Heyse. München, 3. Mürz 1895. Der jüngste Bürger Von Lambrecht. Unter den Städten, welche den Für sten Bismarck mit ' dem Ehrenbürger recht auszeichneten, befindet sich auch der Tuchlndustileort Lambrecht bei .'Neu stadt a. d. Haardt. Allerdings kam die Annahme des d esbezüalichen Antrages. her von den Nationalliberalen gestellt war, nur mit 11 Stimmen gegen 10 zu Stande. Bismarck ist also der jüngste Bürger von Lambrecht. Nun besteht eine historische Tradition, ge aründtt auf ein altes Reckt DeideS. Heims, daß alljährlich von Lambrecht nach Teidesheim ein Geisbock geführt wird, und zwar, wie ausbedungen,durch den züngsten Bürger !- ES ist al o iltzt Fürst Bismarck an der Reihe. diesen historischen GeiSbock als Tribut LambrcchtS nach.Deid'sheim zu übe? führend Dii i Verleihung ' des Ehren oüroerrechtS in Lqmbre.chtg.t. wie man

sieht, sur , lhnechtlice Fclpcn, leu:x Bismarck wohl kaum v.ech.iunz tragen wird. J-dinfallS wird diese Angele genbeit vi.'l besprockcn. zum Acrger der Nalionalliberalen. die vor lauter Pietät cS verdammen. d.:n man Bismarck mit

dem Lambrcchter G.isbock in Verbind oung ormgi, uno zur Erheiterung Aller, die freunde des Qumors sind' Als Belohnung für die Ueberführung oes GelSvos oelomm! der jüngste Bür ger gewöhnlich einen Schoppen Wein und ein Küsebrod. Aus der L iteratur stunde. Ein Lehrer läszt in der Schule daS Ge. dicht Ritter Toggenburg" lesen. Bei der Stelle: Und ein Jahr hat er's getra. gen. Trägt's nicht länger mehr, frägt er der kleinen Moritz: WaS meint der Dichter damit?" Moritz: E'Hemd!" Der kleine Ort Wyckoff in Minnesota, an der Südbahn von Minnesota gelegen und 600 Einwohner zählend, ist durch Feuer fast gänzlich zerstört, worden. Der Schaden ist 5100,000. Das Feuer brach in der Town-Halle aus, die vollständig in Asche liegt; unter den anderen zerstörten Gebäuden befinden sich eine Bank, das Postamt, drei lÄlenwaarenläden, eine Apotheke und andere Etablisse rnents. Nuby'S Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder i . n rt. . i r - oav uZkiv Miro zuruagegeoen. iis. die Bor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudv, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken Ward Broö., A. Kiefer & fco. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten. Indianapolis, Ind. Marktbericht. Wholesale-Prelse. Groeerte. Zuckn: Harter $4.95. Guter gelber $3.64. Gewöhnt, gelber $3.33. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 22. 25c (in K0 Psd Säcken) Capital 22c Pilot 21c Dakota 20c Brazil 20c , Getr. Aepfel 7je . Pfirsiche 14e Corinthen 5c Pflaumen 7c Aprikosen llc Früchte und Gem üse. epfelperFaß$t.50 Citronen per Kiste $3 L0 Orangen per Kiste $3.75 Kraut per Faß $2.50. Zwiebeln per Faß $2.75 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $2.00 Kartoffeln der Bushel 75c. Süz.artosseln per Faß $2.75 Mehl. Winter.Weizen pat. $4.00 Frühjahr.Weizen pat. $4.00 Winter ntra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $3.1 Hafergrütze $5.75 utter, Gier und Geflügel. ' Butter, frische Countrd 10c C! l!ti . inM, per mit?. iyc I Leb. Kettüael? ilkn Ve s,, . " ' i y tr T v f yMttv Svrina CbickenS 8c: Sb&hmHc: 7utfcb Hennen 8c; Enten 6c; Gänse $4.80 per Du,. EIS!, EIS! EIS! Wir verkaufen fiinstlicfx Ki uw Dollar die Tonne (2000 Pfd.) Verkaufsplätze: Ecke Delaware & MarYlandstr., und V81 West Ohio Str. Haupt-Office : 22 WestWalnutstr. Telephon 1098. in.-.. Jährliche Capacität. ünliSe Sil 25.tt:o j 7nslst'rnr,.n aturiicheSUis 50,000 ",000 lonnen. tDUG&r Hceo CDo., Feine alte Weine finden Sie in bester SuSwadl und kedn Kort ot . WeiN'Keller: No. 33 Süd Delaware vtr. Billigste preise. Freie, prompte bliesnung nach alen StadtthkUcn. Teievbo 1. Brill'ö Dampf . Färberei. (tadlirtlSTl.) kkkkkikr ?iiat. ttrfArht n.k rtifr1r Damenkletder gereinigt und gefärbt ohne diesel den zu ,ertrennen. SptdrnvorhSnge u. Ehentlle Vortteren geretntg'.. Wlacee Handschuhe gerei. ig, mrrorn ogeovir ar.icikrl. ?S 38 Massachusetts venue. veigaeseSäft: R. Jlltnoi Straie. CAIt I ODTA1N A PATENT f Tor Pomp oiwr ao4 n dvvt opinion, wrlt to ftl UN H fc CO.. who bave bad ce&rlr flfty yeara zparlenoe lo tbe patent bnainesa. Cornmunica-. tlona trictly confidentlal. Allandbook otlo formatlon concerniog Patent asd bew to obtaem aent ire. Also a eatalosua oz mecn&n. leal and cientlQo booka aent free. Patent taken tbrougb Moon Co. neetro pecfal nottoeinth Hclentlfle American, andthua ar brought widelr beforethe pnbllowltbrat eoat to tae tnrentor. Tbia aalendld paper, iHuad tMilf, etegantly Uluatrated. baa by rar tbo larceat ctrculation of ans acientifl work ln tbo world, 83 a year. Sample coptet aent free. Balldin Edition, monthly. $150 a year. ßinale eoplea. U!i centa. BTery namber ooatalna beautlrul nlatea, in oolora, and photofrrapha of new booM. wltb plana. enabllng Widers to abow tbo lategt deslims and seoure oontracts. Addresa MVXX i Cü, New York. 3ttl Bboadwat. ÜÄH IGOH tÖHiOCM

MK vMAI8MlM COPYRIGHTS. V.

irvy i i

Weitt-HmtdMttg nebst Meinstttbe No. 106 n. 108 N. Meridian Str.

Telephon 851. JULIUS A. SCHULLEB, Be'lellunaen werden nach irgend einem Stadttheil abgeliefert. Colnmbia Halle ! Cäc MeTarty & Delaware Str. Die schönste, größte und am bequcmsttn eirgerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung sür Abhaltung von Conzertsn, Zrnz.U(rünLchen, Pnrties etc. Besonders ist sie Vereinen zu empfehlen. Die schönste Wirt? schaft in der Stadt. Nur die besten Getränke werden v. abreicht. Zu zahlreichem ?uche ladet ein OTTO SOSMIDT. JACOB METZGER & CO's Flaschenbiergeschaft, 80 55 82 OS Marylaud Qtt. Telephon 407. Bottlerö von Metzger's (Original Tafel-Bier, Home Brew, speziell für unS au ihren Bieren ausgewählt. Wiener Tafel-Bier. Home Brew. speziell für unö auS ihren Biere ausgewählt. Bttdweiser, Böhmisches und - Export-Bier von asosspk Schlitz Brewing Co., Milwaukee. Haben Sie Durft ? dann kommen Sie zu Friedrich Mittuiaiiu, N-W.-Ecke Meridian k McCartyst?., wo Sie die besten Getränke uud Cigarren be kommen. Warmer Lunch jeden Tag. K o mmt na ch Vto.330 Massachusetts Ave. zum Ex-Schwoba-Schulteö Konrad cheetz, wo man die besten 'Getränke und du garren und stets einen guten Lunch findet. 93 N. Pennfylb. Str., Denifon Hotel. Brillen werden nach de besten Methoden dm klugen ingevai mF. J Reinhard, Deutscher Advokat und Notar No. 29 Süd Delaware Str. Zimmer Sko. 7, Sebaude der Deutschen gegens. Feuer-Versich erungSgefeUfchaft vonJndiana. ganxm Scrmen. Sie wünschen ohne Jweifel diefeZ Jahr einen guten Garten. Dazu gehören auter amen, umere amen wurden fett Jahren iner verkauft und werden Ste befrtedtgen. Wir haben olle Sorten. Sprecht vor oder schreibt an die emztge Samenhandlung. TIiö nuntingtoii Seed Co. 6G Ost Washington Str. Theodore Stein, Nachfolger von W. 5. nderso. Abstrakte von Besitztiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. Zlo. 06 Ost Market Otrage. IndianivoliS. Ind. Die kurze und einzige direkte Bahn nach DTKZTLDJSk-U Vestibül Züge Wsahrt von Indianapolis: No. 30 Chicago Limited, Vestibüle Nullman. Sveise u. Varlorwaaen täglich... 116025m niunsl .ytcagv ö.äuynn Ao. 36 Cbicaao Nackt Ervren. Vesti. bule und Schlafwagen täglich... 12.3595 QTM9ltf4 W 4 fV vyivuv J.WJlim No. 10 Monon Acc. täglich, auöae. nommm Sonntags 4.005h nkuntt in Indianapolis: No. 33. Venibule täalick s Wflhn No. 35, Vestibüle täglich 3 25Vm No. 9, Monon Acc. täglich, auSge nommen Sonntag : .... 11 20Vm Pullman Beftibul-Schlafwagen für Chicago neben n wefiltqen Ende deö Union VabnbofS u. können täglich um 8L0N. beftitger werden. xtwraeH: B8i Uinoi, Vtr Union Etatton und VaffkchusertS See. ftür Raten, arte, Zeittabell ,e. end nun

Tled unq5V WEZS TeYEGIASSE tREBCRIPTIOKg (JsPECi $2&-l

ilHj jjrxrojiajI

ivm hui ; s 2 D. Vald di, D. y. N. Ada, C.Y. .

V

CINCINNÄTI v Indianapolis ,Go ,t0M rn0 CHl DTffoilJ ist die hetteltefte Bahn nach mit Cafe- und Speise'Car Tienst zwischen Cinclnnati. Indianapolis & Chicago die beste Linie nach Dahton, Lima, Toledo, Detroit und nördlichen Michigan ResertS. Direkte Verbindung in Civctnnati ohne Wagen wechscinach Washington, Baltimore, Philadelphia und New Aork und allen Punkten südlich. Information bezüglich Rate. Rou'e ,e. wird ertheilt tn der C. H. D. Zisfet.Cce, 9io. i We Washington Srr arm alten ee Hive", cke Meridian Str.) und tn der Union Station. Öüoc verlassen Indianapolis 3.40 Morgen, IV.ISBm. i.55DCrn, 4.003irn, IS AdendS. Züge mit dem Stern markirt ß'.tjtn täglich. I. D. Baldwin, ist. Pass. Agt. C.H.Adarn, Stadt Tiöct-Agt. -Diekihm nbüne ist daö einzige Vlatt in Snbiana, roelcheö die Kteressen des Volkes gegenüber btt Macht der Plntokratie dcrtrilt. AI, Organ deö Volkes und nicht einer Partei (Mt Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit. Recht auf allen Gebieten dek LebenS. Die Arbeil det Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Luft, statt zur nieberdrückenden Last machen . Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eS als moralische Pflicht empfinde? Leser der Jnbiana Tribüne zu sein DaS reichhaltige Sonntags - Vlatt bietet eine Fülle unterhaltenden L?5eSoffeZ. Der Abonnements Preis der taglichen Tribüne ist 12c, teS Sonntagöblattö Sc, beider zusammen I.S (?tS., per Woche oder SS (7tS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet heti Tageblatt 03 daS Sonntagöölatt . H2 per Jahr, beide zusammen ViZ in Vorausbezahlung. msekfÄchett aller Art werden rasch und billig auS gefuhrt. Eintrittskarten, Quittungen donstitutionen, Nechnungen. GeschästSkarten, Oriettöpse, Zirkuläre, ' Vrogrne n. s. w. für SeschSstSleute und vereine werden geschmaekdoll ausgeführt

SZlSRWU . , i . MVS..Tt V GDW , rVJ !4W :

v

i ) 'il'S'Tli ."'ilüi u.