Indiana Tribüne, Volume 18, Number 196, Indianapolis, Marion County, 6 April 1895 — Page 3

Nach Karlsbad gehen

ist lzcutzntag? nicht nothwenbig. Karlsbad kommt zu im?, oder wenigstens deffcn Gesundfjcii erzcuaen der Theil. DaS Karlsbader Eprudelwasscr und Sprudelfalz enthält die ganze Heil kraft, welche dcn Platz seit Jahrs Hunderten so bc rühmt gemacht hat, d. h., wenn I Sie dcn achten Artikel erhalten. Hütet Euch vor den vielen werthlosen Nachahmungen, welche als verbesicrtes" ("improvecT) oder künstliches" Karlsbader Salz verkauft werden. Diese sind nur Mischlingen von gewöhnlichem Glauversalz oder Seidliyplllver, die von gettissenlosen Händlern deö größeren VerdiensteS halber, den sie abwerfen, verkauft werden. Nehmt nur das ächte, implirtirte, natürliche Waffer und Salz. Auf jeder Flasche davon ist der Namenszug der EiSnir & Mendelson Co., Al lemige Agenten, New York," zu sehen, : Schreibe um Pamphlet. C 1 Eill dankbarer Patient, drr skinrn Namen nickt genannt haben will, nd der seine vollständige LSiederherftellung von schwe, ttra Ltiöe einer in einem Toktorduch angegebe en Arznei verdankt, läßt ourch eil dasjelbe kosten, frei an jeine leiöenden Mtime?chen verschicken. Diese groke Buch enthält Rezept.', die tu jeder Vpoldtke gemacht werden können. Cchickt iiaxt dreff mit Briefmarke an M9riiMt tilinit und riöpensar?," 23 West 11. Str.. Rem ork. . V. t 1 ! ummiimmm H1 Ripans Tabules. Ripans Tabules are compounded srom a prescriplion widelyused by thebest medical authorities and are presented in a form that is becoming the: fashlon everywhere. i Ripans Tabules act gently tut promptly upon the liver, stomach ana intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. One tabule taken at the first symptom of Indigestion, biliousness, dizziness, distress . aster eating, or depression of spirits, will surely and qulckly remove the ,whofe dislkulty. Price, 50 cents a box. Ripans Tabules may be obtained of nearest druggist; or by mal! on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., lO Spruo Street, NEW YORK. jHini-itii"""'""A""; r ,ßsss ffTTTTsTK?! mm liiLLLßj;; Injektion. i Gir.e permanente Kur i er Hartn2ck,,sten Fäll von Sonorrhea unb 1 QUlt, flttiaim i V0N 3 vt v -gen; wmt w ander ehanolunj n et Ina. und ebne die an f ,kld , iuttatt bt Einnehmen von au ä lSkou'S achsolger), poteker, ipaxts. er Z sauft roa aiUa itaa aifun. 1 btu. Spida ebrx SandelSl. I. err, o. Webster's . ; International idtionary1 j Inralaable in OGce, School,and Home , ffew from uover to joyct Succetsor of In I'oahrMlfAff I S 4. M A WW C Twlarrl rtf th U. S. Gov't Prtntii?K'ii ins Office, the U.S. Supreme Court and es nearly all tbe Schoolbook. "Warmlf commcodM ty 8tata JrCÜ -i auperintenaeni nf Shoola. and otber Educators alferri moat wltnout uumbtr. Tho Ono Great Ftandartl Authority, wrü-w iiii. !.. ircwrr, jtätic V- -H. Suprerae Comt. A CoTlese President rrites: 'Tor Ma.u nrltk nhlili t liA A flnill t Vi A " irord ought, for arcuraey of deflnlllll .rr.tl.. ..thiula In InHI. .VUf V mmM uiu "catlng pronunclation, for tersa yet MMnn.n-A1An.l-a kttmnl nf fiMl Mnd for praetical ne s -wnrklnr "dlctlonary. 'Webster' International' Hariuli anv nt npr AlnrlA TO mm." ?. fe C. MERRTAM CO., PnhUshers, . Springüeld, Mass, U.SA. fll V. MnMlaar fi il MmrtMftt M?M HVUU V uiyuJti. i v-w K . Xo not buy et; reprlnu ot auuent eUiuou. Dach T. F. SMITHER. Clnbler i Stekdach.rtatertal, 1 wti J pl ffeadn oofirfj, wsfferdichte Sheett, feuex efte KlvtjaU'&tli, StrvhvSVpe, StA nd SJtf ,all-k5d c. ,e. Offtee: FSS Ws ZRW laab Wtae, ZiUrton wi. D a ch d e ck e r e k. Öittgeurb vkraLtor!;ie Dederr. stUi 4r. Trinidad und tllvn'tk xi,tt,DZer. llrtekomvtNltösDä,: s t! deSt!?' ifttaL Office : Sko. 169, Sard : 180 !S. Marylsadkr. TelerSsn LSU JsdianaVottS, Ind. Telephon 12SS-Ua:nflLi: die umOK CO - OPERATIVE ;2 a u u d ? Y, . ' HerteH do Uio aschttch- Z ' 1S3, 140 trnS 142 Virginia Dresse. ' T. E. Sornerville, Manager,

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Material

Gewitterstnrm.

Roman von Hanö Richter. (FortseZung.) i VJtxt krampfhaster Gebärde preßte Konrad die geballte Faust gegen das stürmisch klopfende Herz. Keuchend bat er: Ich b.'schwöre dich,(5lara, dring: nicht länger so in mich. Deine Bitte zerreibt mir das Herz und ich sann ihr doch nicht folgen, so gern ich es wollte. Der Fremde darf nicht belästigen! fügte er mit scharfcr Beziehung hinzu. O, du erkennst Mama. hättest du ihr die Hand geboten, si wäre dir um den Hals gefallen; tritt vor den Vater, er wird dich ohne ein Wort des Vorwurfes wkder als Sohn umarmen. Wie den verlorenen Sohn, und ein Kalb schlachten uird seine Freunde laden zur Feier meiner Wiederkehr. Das Gleichnib will mir nicht mehr aus dem Sinn ach, Clara, begreifst du ixnn nicht, daß dies das Unerträglichste wäre, daß ich sterben müßte vor Scham und Reue? Ich zweifle ja nicht daran, ich dank dir und euch allen unendlich, ich liebe euch mehr und wahrer als je und wünschte nichts, als etwas zu eurem Glücke beitragen zu können; mein Leben gäbe ich mit Freuden darum aber mein Weg führt mich nicht zu euch zurück. Nie, Konrad, nie? In langen Jahren vielleicht, wenn ich mit erhobener Stirn vor euch treten und sprechen kann: ich bin ein Mann geworden, ich habe mich und das Leben bezwunaen, mir die Sühne meiner Schuld erkämpft! in langen Jahren vielleicht, vielleicht nie! Nicht länger hielt Clara ihre Thränen zurück. Sie sank auf eine Bank und bedeckte das Gesicht mit beiden Händen. Ersticktes Schluchzen ließ ihren zarten Körper beben wie der Sturm eine schwanke Weide. Mit gekreuzten Armen blieb Konrad vor ihr stehen, es brannte in seinen Augen, würate ihm in Brust und Kehle. Er hätte sich zu ihren Füßen weifen, laut aufschreien, sich in ihrem Schoße ausweinen mögen wie ein Kind, doch die Erleichterung der Thränen und Worte blieb ihm versagt, und sie zu be rühren, hielt ihn eine heilige Scheu zurück. Endlich ließ Clara die Händt sinken. Noch in Thränen versuchte sie sich zu einem Lächeln zu zwingen es lag wie müder Herbstsonnenglanz auf ei nem Grabe auf ihren sanften, schwermüthigen Zügen, deren eigenthümliche Schönheit in diesem Augenblick etwas Ueberwältigendes. fast Ueberirdisches besaß. - - fürchtest du, an frühere Verpflicht hingen gemahnt zu werden? sprach sie unter heißem Erröthen. Auch darin täusckest du dick: der Irrthum, daß wir uns mehr sein könnten als Geschwister, war toohl aus meiner Seite noch großer r ... . . .fa e V UNO ner minoer Dciijciqiu ai aus er deinigen. Sieh, deinen Ring trage ich noch, doch seine Bedeutung hat er für immer verloren. Für immer, wiederholte Konrad leise, die Zähne zusammenpressend. Sie klangen ihm wie ein Todesurtheil, gegen welches keine Berufung, wofür keine Gnade gilt. Und selbst dann, subr er nach einem tiefem Athemzuge fort, selbst dann muß mir Lichtenau verschlossen bleiben, vielleicht um so ?rebr. . o laß uns von veiner Zurunft sprechen; du mußt... , . Sage ruhig: ohne Subststenzmittel und ohne jede Aussicht sein, dir solche zu erwerben! damit triffst du das Rich ttae. Und ich b:side nicht einmal den Trost, jemand dafür verantwortlich machen zu können. Ich hab: es aber nicht anders gewollt. Konrad, du weißt, daß ich ein eige neZ kleines Vermögen Zao:. Nimm S als in Darlehn. w:nn du willst! Ich werde Papa bitten. . . Das hochherzige Mädchen schwieg erschreckt vor - dem Blick, den er ihr zuwarf; sie faltete die Hände und murmelte traurig: Auch das ntäl hu nimmst nichts, nichts von mir an? Ems nur: deine Verzeihung, dem freundliches Gedenken, daS mich überö Meer begleiten soll, antwortete Lionrad weick. Uebers Meer! rief sie entsetzt. Der einzige Weg, der sich mir bietet. Hier habe ich bei meiner einseitigen Bildung keine Aussicht, ohne welche Mittel zu einer Stellung zu gelangen, die wenigstens auf euch keinen Makel wirft, da es aus mich ja nicht mehr ankommt. Nenne es Laune. Eitelkeit, 'den Rest ein's falschen Standesbewußt, seins genug, ich kann das nicht überwinden. Man hat mir zwar ein sehr ansehnliches Amt bei döm Marstall des nun. eines kleinern regierenden Fürsten angetragen, das namentlich mit dem in Aussicht gestellten baldigen Avancement, mancher noch im Dienst fceftndHfo Stabsosficier erfreut an nehmen ttürde; ein Agent wollte mir eine sehr vortheilhaste Gutspachtung nachweisen sowie das erforderliche Cavital ,u einem 7ackerlich oerlnaen Jinsfuße vorschießen pah, diese Fallen waren denn doch zu plump gestellt, um mick',u' verleiten! ?tä errieth mit leichter Mühe, daß sich Baron Nicolai dadurch für meine gütige Mitwirkung in seiner Ehekomödie bedanken wollte. So habe ich mich denn nach Holland gewandt, um in die Colonial-Armee einzutreten. .Lacht mir das. Glückted,r ein wenia. 10 ist Ml? eine iJlCtl rtEk oni& und ick kann mir schließlich einbilden, derselbe Lieutenant Konrad Buchrodt gz-blleben zu sein.... Aber, Clara! unterbrach er erschreckt seinen halb bittern, halb erzwungen lujtlgen Ton. Clara war erbleichend aufgesprun tzen und hatte m:t oeroen Hanoen on rads Arm umsaßt. . - , Nach Java? stammelte sie fassungs KZ das iii der aewisse Tod. . i Wäre er es. ich ginLe vielleicht noch

williger doch du'siehst zu schwarz. Die dortige Zustände baben sich gegen früher bedeutend gebessert. Ich bin ja auch nicht für immer gebunden. Wenn nicht dort, wird vielleicht andersws ein Plätzchen für einen fahrenden Lands knecht offen sein, und kehrte ich einst mit einem Stelzfuß oder einem leeren Aer mel zurllck.ein paar Medaillen auf der Brust, so kann ich auch wie der edle Riccaut erzählen: Jk ' haben gedienet Sr. päpstlichen Eilikheit, der Republik St. Marino, der Krön Polen und den Staaten General u. s. w. Sein erzwungener Scherz ließ Clara nun aufs neue aufschluchzen. Als wolle sie ihn mit Gewalt fesseln, umfakte sie ibn. Dann plötzlich gab sie seinenArm frei und ging einige Schritte auf und ab. Es kann dein Ernst nicht sein, Konrad. Du ließest uns den bittern Vor-

Wurf zurück, dich in die Ferne getrieben zu baben. Ihr? Ja wir damit du uns nicht lä stig fällst, wie du vorhin sagtest. Jede Minute würde ich das empfinden, es mukte mir die letzte Lebensfreude rauben. Du darfst daS nicht thun, Konrad, wenn dir meint innere Ruhe oder mem Leid noch nicht völlig gleichgültig geworden. . Wünschest, du wirklich, etwas zu unserm Glück beitragen zu kännen und ich möchte, diesem Wunsche so gern Glauben schenken , so bleibe in unserer Nahe. Fmstern Blickes zu Boden starrend. zuckte er mit den .Achseln. . Nach einigen Minuten blieb Clara wieder an seiner Seite stehen und frag te. daS Gesichtchen von einem freudigen Schimmer erhellt: Erinnerst du dich noch an Theodor Haberkorn? Den Sohn des Doktors, der. bti meiner Schwadron als Einjähriger stand? Gewiß,' wie kommst du auf ihn? Du weißt, er studirte .Theologie und mußte diese Laufbahn eines Duells tvigen aufqeben; heute ist er als Redac teur in einer angesehenen und einträg lichen Stellung. Mehr als einmal be zeichnete er deine Äriefe, .die du uns von den Rennplatzen aus schriebst. alZ er sagte, glaube ich, Cabinetstücke der Sportplauderei' und' des' Feuilletons. Und oft, wenn du uns von deinen Manöver-Erlebnissen erzähltest, ge stand ich 'mir, daß ich dergleichen so anziehend und fesselnd noch in keinem Buch? gelesen. Vielleicht schlummert ein Talent in dir. an das du selbst noch nicht gedacht hast und das nur der Ent wicklnna bedarf, um dir eine neue, befriediaende Existenz zu sichern. - Sollte es dir bei gutem Willen, unmöglich sein, was Theodor Haberkorn er reichte? Konrad schüttelte verwundert' den Kopf. Ein leises Zeitungsschreiber. Tintenklexer?" klang als AuSsluß deö nochimmer nrcht . völlig auSgerotteU'N Vorurtheils von seinen Lippen. Zum Glück borte es Clara nicht; sie gluyte vor Eifer. Er ist hier in Berlin, fuhr, sie fast leidenschaftlich fort. Wende dich , an ihn. Da er dir manchen Dank schuldet. kann er dir seine Unterstützung oder toenigstens seinen Rath nicht verweigern.. Sein Charakter bürgt dir dafür, daß er dein Zartgefühl durch keine ungehörige Zumuthuuna verletzen wird. Du wirst es thun, Konrad? Er vermochte dem' flehenden, angstdurchbebten Klänge ihrer Stimme nicht zu widerstehen. Schweigend senkte er das Haupt zur Bejahung. Mit einem nur halb unterdruckten Freudenlaut ngriff sie seine Rechte und drückte sie stürmisch. i Altenega kommt!, unterbrach er sie. durch das Gebüsch auf den Nebni wea blickend. Jedenfalls sucht er dich, die Mutter wird in Be sorg niß sein. Du begleitest mich zu ihr. Nein! . Das . klanq wieder so entschlossen und hart, daß sie keine weitere Bitte vaate. Und du wirst dein Wort halten! mahnte sie nur leise; du wirst unSNachricht geben, unö besuchen? Mein Wort halte ich, weiter fordere nichts mehr, antworte Konrad .bestimmt. Ich sagte dir bereits, daß ich deine Bitte nicht erfüllen kann und weshalb ich es nicht darf... Wir müssen scheiden, Clara; auf wie lange, weiß ich nicht, doch wäre es für daS Leben, so nimm meinen Dank, daß du heute meine Seele aerettet und mir. daS letzte Glück, daS mir noch bescheert sein lonnte, geschenkt hast." In memer-TooeZ-stunde noch' werde ich deiner Wortege denken und dich dafür segnen...' Lebt wohl! Ihre Arme Erhöben sich, wie jum ihn zul umschlingen., w ibreil Ichnummenden Augen leuchtete ein zärtliches, flehendes Verlangen.', 'unbewußt iog ihre ganze Gestalt, sich ihn entgegen. Sckeiden. .'Konrad?.' muß . es', sein? flüsterten die zuckenden Kippen .leise. E war eine furchtbare iüerjucyung sur oen erschütterten Mann, der-empfand, daß es nur eines Wortes. eineS Blickes bedurfte, das holde. Geschöpf: wie einst m m tY T"l F ttebender Hingeöung an ine-Vru pnken zu lassen er überwand sie' doch; seine erste Mannestha!. Nur Claras Hände ergriff er. preßte sie an seine Lippen, seine .Äügea und Brust und wieder an die Lippen: em lekter - bald erstickter eaenswunicy dann entfloh, er. - Mit weltgeoffneten Augen, alS wolle sie fein -Bild . für im mer in sich' ausnehmen.! schaute .sie ihm nach; .stürmisch emporschießende Thränen verdunkelten ihre. Blicke.' und alS sie dieselben verwischen. wollte, 'deinerkte sie, daß' er. ihr seinen bedeutungsvollen mtt-enrinä. den' dünnen. Reifen mit den; flammenden Herzenzwischnlzwei verschlungenen Händen, an den Fmger geschoben hatte. - - Neunte? Cap'itk!. '. " " - J K. . J - l - . Konrad hatte sich getauscht als e; fürchtete, Clara werde trotz seiner Bitte ein abermaliges Zusammentreffen mit den Jhrigen.-zu vermitteln suchen. Nach .'.niaen..Tääen erhielt er'.tlnerÄritf, dessen 'Adresse ihre wohlbelannten

Schristzüge zeigte. Als' er das Couvert aufschnitt, siel ihm ihre Photographie entgegen. Auf die weiße Rückseite waren einige Zeilen geschrieben: Ver giß deines Wortes nicht, lebe glücklich, gedenke zuweilen an Clara." Es bedürfte fast dieser Mahnung, um den Besuch bei Theodor Haberkorn zur Wirklichkeit werden zu lassen. Der weltgewandte Redacteur verbarg jedes Erstaunen, seinen ehemaligen Lieute nant in so entschieden veränderte? Le benslage wiederzusehen, und kam des sen schüchternen Andeutungen, sich durch die Feder eine neue Existenz gründen zu wollen, in liebenswürdig ster Weise entgegen.

Es freut mich außerordentlich, mich nicht nur aus einen guten Waty beschränken zu müssen; unser Mitarbeiter für Sport hat Berlin verlassen und wir sind noch jetzt in Verlegenheit um einen Ersatz, umsomehr, als demnächst die Rennen beginnen und unser LesePublikum ein ungemein sachderständi ges ist, meine schwachen Dragoner-Re minlscenzen aber kaum ausreichen dürften, uns mit Ehren aus der Sache zu ziehen. Ich zweifle keinen Augenblick, daß unser Chefredacteur, entzückt sein wird, einen so hervorragenden Sportsman zu gewinnen, und auch Sie seine Bedingungen annehmbar finden werden. Darf ich Sie mit ihm bekannt machen? Ich bitte darum! Haberkorn verschwand im Nebenzimmer und kehrte nach einigen Minu n mit einem ältern, bebrillten Herrn zurück, der wenn möglich eine noch ver kindlichere Höflichkeit entwickelte als jener. Konrad erstaunte e? hatte sich das Zeitungswesen und seine Vertreter bisher weit, weit anders vorge stellt, etwa in der Art der damals noch nicht zum Schlagwort gewordenen Hungercandidaten. Er erhielt einige Austräge, Probe-Arbeiten, wie er sich sagte, trotzdem die Herren dieses Wort keineswegs nannten, und war einen Tag nach ihrer Ablieferung bereitt wohlbestallter Mitarbeiter der Ze! tung für den sportlichen und militari schen Theil. Ein ganz neues Leben begann ihm aufzugehen. Er fühlte zum ersten Male den unvergleichlichen Segen dek Arbeit, der nur aus der eigenen Kraft strömt, die , stolze Befriedigung, ein Schaffender zu sein, die Genugthuung, selbst erworbenes, wenn auch karges Brot zu 'essen. Mit einer Verwunderung. die zugleich etwas Erleichterndes für thu besaß, gewahrte er die nicht geringe Anzahl einstiger Standesgenossen unter den jetzigen Collegen, und nur diejenigen, denen Arbeitskraft und gei stige Beweglichkeit mangelte, schienen ihren Berufswechsel zu bereuen. Er selbst empfand keine Ursache dazu. Je eifriger er sich der Arbeit hingab, best) genußreicher wurde sie ihm. Die ein fach mit - I! gezeichneten Artikel der ,"-Zeitung erregten Aussehen. Ji? den Localen der eleganten Sportwelt die er wieder besuchte, hörte er oft mi! Anerkennung darüber sprechen, man forschte nach dem Verfasser, der mit schärfster Veurtheilungskraft und genauester Kenntniß seines Stosses eine :'o eigenthümlich fesselnde, elegante 2ars!ellungskunst vereinte, ein Verle'er übertrug ihm die Neubearbeitung .:es Handbuchs für CavallerieOffi '7?e das Glück, das ihn so langt i'czjsen, wandte sich ihm lächelnd wie ZT VI. (Fortsetzung folgt.) t DaS Betteln der tttnder. , Cö ist eine allbekannte Thatsache. baß. je niedriger ein Volk in der aeistipcn Kultur strht, der Bettel um so grö t'eren Spielraum findet. So sind in em zurückgebliebenen Portugal Wege und Stege mit Heischenden besetzt, so wimmeln die Straßen Süditaliens von Mnnern, .Weibern und Kindern, welche nach den kleinen Münzen in den Taschen der Vorübergehenden die Hände püsstrecken. Ten Bettel einzuschränken, ihn im günstigsten Falle gänzlich zu be t'it .!..! . V... , . r ir lelligiii.. aiey es oaqcr räum ein vesse res Mittel, als die Bildung unter dem ilZolke zu verallgemeinen. Wer etwas Ordentliches in der Schule gelernt hat, der findet ohne viel Mühe einen ehren vollen Weg .zum Erwerbe, der schämt lich auch. Die eigene rast ungenützt zu lassen und die Früchte, welche . Andere ihrer.Mühe verdanken, für sich einzu heimsen. Gilt dies im Allgemeinen und wäre damit das .radikale Mittel- gegen den Vettel angedeutet und empfohlen, so be stehen doch auchVerhältnisse, die es nicht erlauben, aus diese Nadikalkur und ihre Erfolge zu warten. Solche Verhält pisse walten ob, wo die Jugend von urtheilslosen und im Punkte der Ehre aanz abgestumpften Eltern auf, daö fechten auSgefandt wird, wo. der Kin verbettel gleichsam eine Industrie bij det. Wir haben dabei die Großstädte, zuch. unsere cnnerikanischen, im -Auge,, nd die Ersahrungen des nunmehr zu Ende, gehenden Winters beweisen lei )tx, daß das Uebel eher im Zu als im Abnehmen begriffen ist. Man brauchte lirgendS weit zu .gehen, um - an Straßen ,und vielbetretenen . Pfaden jkinder zu finden, welche Hut und pZüeoder auch die' Hand als Klin zelbeutel benützen' und mit' gar' ein dinglichem Stimmlein daS Klein selb der Wanderer in's Rol. en zu dringen suchten. Insonderheit laben die kleinen Bettler ihre Stand ölte in der Nähe von Bahnhöfen und öffentlichen Plötzen; auch die Geschäfts bureaux und gewisse Wohnhäuser wer den fleißig besucht. Neben jenenKm dern, die das Geschäft- schon selbst thätig betreiben, gibt eS andere, die, da sie noch in zartem Alter sieben, als Aushängeschild dtt Armuth dienen und von den bettelnden Müttern zur Er weichung der Herzen mitgencwmen wer dem . Wer kennt daS nicht, wer hätte diesen so betrübenden Anblick nicht schon gehabt? - Tem Kinderbettel sollte sogleich und direkt Einhalt gethan werden, denn er ist : für die Jugend eine Schule aller Laster. Ter Ue'.ne Vettler wird ernster.

mühevoller Arbeit ganz entwöhnt; sollte er, der in der Jugend mit spielender Leichtigkeit sein Geld erwirbt, als Er wachsener wohl Geschmack an der Arbeit finden? Schwerlich; ihm wird das ehrliche Schaffen, wenige Ausnahmen immerhin abgerechnet, niemals beha gen, und wenn er, dem Zwange der Umstände sich beugend, zu irgend wel cher Thätigkeit greift, so wird er wie derholt der Versuchung unterliegen, die ihn zur angenehmen Gewohnheit seiner Jugend zurücklockt. Von unseren armen Tramps" be steht mindestens. die Hälfte aus einstigen jungen Bettlern. Zu einem mir befreundeten Landmanne kamen wäh rend des letzten Monates etwa zwanzig .Tramps" und bettelten. 3 waren

lauter gesunde, kräftige Burschen. Tcr wackere Mann bot ihnen eine sofort zu beginnende Arbeit an, sie sollten einen Haufen Klöbe klein svalten. wofür täa lich 75 Cents Lohn versprochen wurde, außerdem sollten sie Frühstück, Mittag. e,ien uno Avenbdrod erhalten. Aber was geschah auf dieses Menschenfreund liche Anerbieten? Ton jenen zwanzig ramps- naymen nur zwei an, der eine war iedoch schon am ersten mittag verschwunden wübrend der. an dere einen . aamen Taa auskielt und sich dann wieder auf die Socken machte. rm . ' . Wyer'woyl jenes Resultat? Gewiß waren die armen und bunarioen Tramps" zum größten Theile Solche, welche schon m ihrer Jugend die Fecht kunft" erlernt und lieb gewonnen hat ten, und hier aalt eben nur das Svrich wort: Juna aewobnt. alt etban. Kann sich bei dem jungen Bettler der Sinn für die, Arbeit, die Liebe ,u ibr nicht entwickeln, weil sie eben nur da gedeiht, . wo ein mit Anstrengung geschassenes Werk die Freude am Selbst, vollbrachten und mit dieser ttreude den Trieb zu neuen Leistungen setzt, so geht der bettelnden Jugend auch das Ehr gesüyl.ganz verloren. Wer Andere wle em öund um Almosen anwinselt und Tag für Tag neben den erbettelten Gaven auq strenge Erweise, verach. tende Worte einsteckt, dem legt sich gar bald eine harte Rinde ums Ler. der wird unempfindlich und gleichgiltig gegen Alles, was den Menschen sonst demüthigt oder ihm den mvuls aiebt. sich in seinem bessern Selbstgefühl auf zurichten.. Ein solcher .Mensch aber, der wie das Volk bezeichnend sagt, keine Ehre mehr im Leibe hat, ist. für die Gesellschaft verloren; er kann eine Gei t sur seine Umgebung werden, nie mals aber wird er ein Steinchen zum Gemeinwohle hcrbeitragen. Und dann nehme man zu allem An deren noch die zahlreichen Eekabren bin zu, denen ein bettelndes und jeder ver nunstlgen Aussicht entrücktes Kmd aus gesetzt ist. Wie ist denn die Gesellschaft beschaffen,- in die es sich hinter Zäunen und decken bincinfindet? Welchen Ver. suchungen steht eS in seinem Müssig gange und mit den erbettelten Psennl gen im Sacke gegenüber? Gib Tir da raus selbst die Antwort, lieber Leser, und es wird ein gar döfteres Bild vor deiner Seele auftauchen. Unsittlichkeit. Lüge, Tiebstahl diese . böse Dreiheit stdt in jedem Bettelsack, bei Geleaenbeit kühn und frech ihr. Haupt erhebend. Ja, aus manchem Bettelstäbe ist schon eine isalnsleule geworden, denn: Gibst Du nicht willig, so brauch' ich Gewalt! Ter Schulmana. .Krenae durckae führt. . würde dem Kinderbettel schon einigermaßen Schranken zieben. Ganz wäre freilich dieses Uebel auf diesem Ävege auch nicht auszurotten, denn der Tag hat der Stunden noch viele, in dmen das Auge, der Schule über die Jugend nicht offen! stehen kann. Da bleibt noch die Polizei, aus :bt man einiae öoffnuna setzen muß: dock macbt sie die Hoffnung leider nur allzu oft zu chanoen. Tas einzige Mittel, das sofort und gründlich helfen könnte, ttebt bei den Besitzenden. Schließen diese Herz und Beutel zu, so geht es mit den Bettlern wie mit den Pstanzen, denen man Licht und Wärme entzieht: sie hören auf zu wachsen und zu sein. Aber Widersprüche denn solches nicht der Pflicht, der Barmherzigkeit? wäre ein derartiges Verhalten nicht geradezu un menschlich? - Mit Nichten. Tenn was sich auf der Straße wie im Haufe bet relnd an uns herandrängt, ist weder der bedürktiaste. nöcb der würdiaste Tbeil der jungen Armuth, sondern nur der tl.tt.ei. t tL 'ti v ,uiam!oieiie; iyn? wiusayren veir oie würdige Armuth verkürzen und falsche Mildthätigkeit Üben. Wir erinnern vier an die treffenden Worte eines be rühmten italienischen Staatsmannes einem fremden aeaenüber: .Unter den vielen wunden Stellen an -unserem herrlichen Lande .(Italien) ist die Bet e lei eine der schlimmsten, ein rechtes Sei tenstück zum Räuberunwesen, soaar theilweise, eine Vorschule sür dieses. xt bet zenem m Lumpen gehuuten Weibe. . welches uns soeben einen Arm lnit einer ekelhaften Wunde zeigte, von ttr mir ein Arzt versicherte, daß sie schon seit geraumer Zeit, künstlich offen .'rbalten werde, um Almosen iu krickle! chen. so wird einer der garstigsten Schä een an unserem sozialen Korper, der Lcttel. fort und fort erkalten durch die von allen Klassen geübte und von keiner RnTho; VftX.t ?nitw STOJsMfiStm! UiUyi j.'mviyuiyn. 5n Baris belebt sckon scit-mebr als l?lin abren eine Gesellschaft, die es sich sur besonderen Aufgabe macht, dem rt!v. ii 1 n v? WC!.... ttilioeroenei zu sieuern, oie iugeuvtlen il) . 1 1 s . r :c i. v a c: x . criuct- zu laininciu, iyic V"5'uu4 Lerbältnine in untersuchen und die Binder der Schule zuzuführen. Wir werden auf die Thätigkeit dieses Ver eins in eine! späteren Artikel zurück kommen; mit den voranstehenden Lei len aber wollen wir Alle, die es mit der Jugend wohl meinen, ermahnt haben, auf die bettelnde luaend mebr als bis her aufmerksam zu sein. In diesem Vtuae giebt es noch viel zu thun. Zder 'ich mit einflußreichen Personen verbin bet, die Straßen und Steige von den tugendlichen Bettlern zu säubern, der bt in Wahrheit ein Nettungswerk; nne Bürgerkrone wird das Haupt eines Elchen ManneS in den Augen feiner yesten Mitmenschen schmücken. Pe&ril Vania. Käufe NueZo's vts Hadau ci-si

Auf der Bahnstation Rawaruska in Galizien ereignete sich eine schauerliche Kampfscene in einem Menageriewaggon, welcher mit einem Güterzuge befördert wurde. Als der Zug einfuhr, vernahm man ein schreckliches Gebrüll. Die Bahndiener eilten herbei und sahen die Holzscheidewand im Waggon, welche drei Löwin nen von vier Hyänen und drei Bären aetrennt hatte, zerbrochen und ' die Thiere in mörderischem Kampfe. Ein Bär fehlte; er wac von den hungrigen Löwinnen bis aus's Fell aufgefressen worden. Dem zweiten Bären fehlte eine Tatze, welche ihm die Löwinnen abgebissen und daneben lag eine er-

würgte Hyäne. In der benachbarten Abtheilung verhielten sich zwei colossale Löwen ganz ruhig. Niemand wagte sich an die kämpfenden Bestien heran. Zum Glück traf bald- der Eigenthümer der Thiere, Klucky, mit einem Scklit ten ein. Trotz der gefahrvollen Situatwn sprang er zwischen die wilden Passagiere, welche er auseinanderjagte, wobei er von einem Bären gebissen wurde. Nuby's Ptle Suppofltory ' dird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, ode? oas Veto wird zurückgegeben. 60 CtS. die Bor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, ;rt. i. rw. . m n m, ' m'' regiiiririen Äporyerer, uancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken Ward Broö A. Kiefer fc fco. und Daniel Stewart. Wholesale Aaenten. Indianapolis, Ind. ii Marktbericht. WholesalkPreise. GroeerteS. Zuck: Harter $4.95. Guter gelber $3.64. Gewöhn!, gelber $3.83. geröft. Banner, Lion und Java 22. 25c (in KO Psd Sacken) Kassee: tzavnai TZi Pilot 21c Dakota 20 Brazil 20c Getr. Aepfel 7je Pfirsiche 14)c Corinthen 5c m Pflaumen 7c m Aprikosen llc Früchte und Gemüse. epselperFah$t.50 Citroi'en per Kiste $3 50 Orangen per iste $3.75 Kraut per Faß 52.50. Zwiebeln per Fab $2.75 Rüben per Faß tzl.su Bohnen per Bushel $2.0) Kartoffeln per Bushel 75c. Sütz.Kartoffeln per Faß $2.75 Mehl. Winter-Weien pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 RoggenNiehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und GeflUgel. Butter, frische Sountrh 10c. Eier, krisch, per Du?. 19c Leb. Keüael: übn?? 7 r stf i V -ft'7' Y m 7 Svrina G&irfen Rc ? 5SÄfm Sr r,,?? Hennen 8jc; Enten Gänse $481 per Dutz EIS! EIS! EIS! Wir vkaufen Fünftst& Cfiü Kr .kDollar die Tonne (2000 Pfd.) Verkaufsplätze: Acke Delaware & Marhlandstr., und 181 West Obio Str. Sauvt-Oknee: 22:. WestWalnutstr. Telephon 1098. , . . !SSrliche Cavarität. ünstlickie Et 15.000 atüriichc(!is 50,000 .Tonnen. (DUty TL&& (Do.f JACOB METZGER & CO's Flaschenbiergefchäft, 90 ST 32 Ski MarÄ?and Qtr. Telephon 407. Bottlers von Metzger's Griginal TafelVier, Home Vrew, speziell für uni aus ihren Bieren ausgewählt. tviener TafelBier. Home Brew, speziell für unS auk ihren Bieren ausgewählt. Budwelfer, BöbmischeS und Gxport-Bier von osepk Schlitz Brewlng Co., Milwaukee. VrittS Dampf Färberei. lStablirt187I.) Herrentleider gereinigt, gefZrbt pari, vamenkietder gereinigt und gefärbt ohne diesel 5en in zertrennen. SpienvorhSnge . Ehenille Portieren gereinigt, lacee Handschuh geret itgt. Waaren werden abgeholt nd adgeliesert. ZS k 38 Massachufettk Avenue. ttweigaeschäft: .JllinoUvke. CAlf I OBTAIN A PATENT? For prompt answer and an bonest opinlon, wrlte to M V N N dc CO.. who hare bad nearly flf ty yeart ezpertenoe In ttae patent bnslneaa. Communications itrlctlf confldentlal. A llandboek of In lormatton ooncerning Patent and bow to ob t(h tbera seut free. Also a eatalogna of mechaa toal and clentiflo booka sent free. Patents taken tbronRh Mann & Co. nttn pecral notloe in tbe Sclentlflc America, and una ara brougbt wldely beroratba publlcwttb ont coet to tbe inrentor. Thls lendid per, lasaad weekly. eleeantly lllnatrated. ba by far tbe lanreat eiroulation of any aoientlfla work tn tbe world. 83 a year. ampie copiea ent free. -. BolJdlng Edition, rnontbly, $160 a year. ßingl eoplea, 'iti oenta. Every number oontatna beaotuoi platea, In colora, and pbotofrrapba of new bousaa. witb plana, enabling bullders to bow tbtj tateet dealniB and eecure contra s. Addreaa - I1UNN & CO, ütr YOUS. 3tfl BBOAÜWAT. MM UßOE

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