Indiana Tribüne, Volume 18, Number 194, Indianapolis, Marion County, 4 April 1895 — Page 2
Indiens Tribüne.
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Traurig, wie dieser Anblick schon an sich ist, wird er ganz besonders durch die große Anzahl Knaben, welche gleichfalls im 'Zebragewand neben aogehärteten, Lebenslänglichen VerbreHern zu arbeiten haben, Jungen unter 16 und bis herab zu 10 Jahren! (jerm tl auch nur" Farbige sind.) Qlle Altersstufen sind in diesen ge schlossenen Gesellschaften- Tag und Nacht ununterbrochen zusammengedzürfelt; die Kinder- eignen sich bald alle Laster und Bosheiten der Aelteren cn. und wenn sie noch einenFunken von Stolz und Selbstachtung haben, so tonnen sie denselben jedenfalls nicht lange bewahren, zumal da sie beständig den Blicken der Neugierigen ausgesetzt kstnd, auch derer, welche vielleicht ihre Nachbarn, ihre Kameraden und Freunde waren und 3 später wieder Lein sollen! Leider gibt es bis jetzt keine Stattstik über den Procentsatz der wiederholt Äerurtheilten unter den jungen VerBrechern oder Missethätern, aber es ist nicht zu bezweifeln, daß derselbe sehr M ist. Zu Allem hin ist die Arbeit, init der sie als Sträflinge beschäftigt werden, ganz und gar nicht geeignet, .sie zu nützlicherer und einträglicherer Thätigkeit tauglich zu machen oder ühnen irgendwelche geistige oder sittliche Vortheile zu bringen. Jungen z. B., toelche lediglich wegen Tragens ver borgener Waffen derurtheilt wurden, können als Gestreifte" zu den ärgsten Verbrechern ausgebildet werden. Wohl am classischsten blüht dieses System im Staate Georgia. Kein Ruchthaus, keine' Besserungsanstalt oder reguläres Gefängniß ist irgendwo Im Staate zu finden. Alle VerurtheilUn wnden an Contractoren für so und soviel pro Jahr ausgemiethet oder mich für Gemeindezwecke beschäftigt, i Es gibt drei SträflingsarbeitsISysteme in Georgia. Das eine dersel ben ist direct Staatssache und umfaßt alle wegen Criminalvergehen oder irendwelcher, anderwärts mit Zucht$au geahndeter Verbrechen Abgeurtheilte (darunter auch noch Manche im Kindesalter). Die Arbeit solcher Personen wird an eine Contractoren5?irma auf 20 Jahre für $25,000 pro Jahr ausgemiethet. (Das geschah zuletzt 1879, also laufen die diesbezllgliichen Contracte bald wieder ab). Die durchschnittliche Zahl der diesen Conitractoren überwiesenen Sträflinge befrägt 2300, so daß der Staatssäckel aus dieser Quelle nur 510 pro Kopf erhält und außerdem das Gehalt für einen Sträflingsaufseher und dessen Assistenten bezahlen muß. Diese sollen darauf sehen, daß die Gefangenen menschlich behandelt, und alle ausbedungenen Regeln beobachtet werden. Von den Contractoren wird die Sträflingsaröeit wieder an Unter-Contrac-ioren ausgemiethet (trotzdem schon behauptet worden ist, dies sei gesetz- und verfassungswidrig). Im verflossenen Jahr hatte Georgia 2313 solche Contract-Eefangene aus zuweisen, die größte je berichtete Zahl. Darunter waren 5 ms 10 Procent Weiße. DaZ zweite SträflingSarbe!tZ-Sy s!em wird von den CountieZ betrieben. und diesem sind alle 'Sträflinge zuge theilt, welche zu Haftstrafen von nicht mehr als einem Jahr, jedoch mehr als drei Monaten, verurtheilt sind. Solch: Gefangene werden von dem Sheriff, ach der , Weisung - der County-Com-mrssare, an Corporat'onen oderEinzel versonen überwiesen, aber ohne ir aendwelche behördliche Aufsicht. Je dermann kann die Arbeit Solcher zu einem nur nominellen Preis (gewöhn lich 52.50 pro Monat) kaufen, und dieselben behandeln, wie tl ihm beliebt. Von Jnspection, von Berichten über den Zustand der Sträflinge und dergl. ist nicht im Entferntesten die Rede. .Niemand, selbst .nicht. der Gou derneur. hat überhaupt gesetzlichesRecht zum Einschreiten und Controlliren. Manchmal nehmen auch die Countybe Horden selber diese Gefangene in Ar keit an Landstraßen und anderen öffentlichen Verbesserungen; dies andert indeß gar ichts an den sonstigen Verhaltnissen. Das dritte System endlich umfaßt die City chain gang", Personen, die wegen kleiner PolizeivergeH e n 'au Haftstrafen bis zu 3 Monaten derurtheilt sind. Deren Arbeit wird nicht ausgemiethet, sondern von den Kommissären der öffentlichen Arbeiten vn den Gemeindestraßen u. s. w. benutzt. Gerade diese Abtheilung aber ist eine förmliche Elementarschule deS Verbrechens und des gänzlichen Sittlichen Unterganges. Da findet man
1. y. Knaben, welch? aus te'r
Kälte eine Kleinigkeit gestohlen haben oder ' an einer mit Sachbeschädigung verbundenen Rauferei betheiligt waren der. wie schon erwähnt, verborgene Waffen trugen. Es ist ein entsetzlicher Gedanke, sich das wahrscheinliche fernere Loos dieser Kinder auszumalen! Das Schicksal des durchschnittlichen Straßenarabers des Nordens erscheint noch sehr beneidenswert dagegen. Schon öfters ist die Staatsgeseßgebung mit Vorschlägen betreffs Errichtung von Besserungsanstalten, wenigstens für jugendliche Missethäter, bestürmt worden, aber immer veraeblich. Mittlerweile wird das SträflingsEoniractsystem immer bedenklicher für die Arbeiter-Jnteressen. Lluö Londoner GerichtSsäle.
Homer, der, das muß ihm selbst der j rinn W mirnalZsien nickt ZU tt!T ms W -wwmvwww-www 1 " U kiende Neid lassen, ein ganz leidlicher Lokalberichterstatter des Olymp war. hat es doch unterlassen, uns über die dortigen Badeverhältnisse zu unterrichten. Nahm Jupiter alle Morgen seinen Tub. ließ sich Frau Juno deS Morgens abreiben und masstren, kam Vulkan zu den kleinen Staatsdiners semi state" nennt sie der Sohn Albionö gewaschen, oder unterstützte er seine Späße und Couplets durch ein geschwärztes Gesicht wie die imitirten Minstrels. Das sind ULes. trotzdem sie mit dem Wasser zusammenhangen, brennende Fragen, auf die wir keine Antwort haben. Von Frau Venus wissen wir, daß sie. obwohl niest bock, nock bockiwobl-. auck nickt j , , einmal wohlgeboren, doch schaumgeboren war. Es lernt sich daher anneymen, daß sie bei günstiger Finanzlage irgend ein olympisches Ostende, bei göttlicher Pleite doch wenigstens in Asldeck. aussuchte. viua) Merkur splitterte wobl manckmal bei seinen Reisen übes Wasser. Einer aber t ii i nrn rr. irj. yane gegen laues Zaer eine rnicgic ... . v: . v eis .:....... ixuz, üiaji zu oailvlgeiill? miiiriguuy, v a v r.:. or ?r.;M:f. van iuui vci iicuic auiui u4tuvtl lig begab er sich niein diese Element, Nki nur aiir trrrre miirD? tr Dfl nni eingetaucht ein trauriger Anblick, . . p wenn er oaraus wieoer ykroorglng, -o traurig wie die Henne, die man ge hrhhh" k?t tosnn sie ibr?n betlteren Beruf der Muttervflickt nickt erfüllen soll. ' Aus diese? Abneigung Amors gegen kaltes iZaijer wuroe immer geschlossen, dak diese frossiae Verbinii i i i düng von Sauerstoff und Wasserstoff nicht das Element sei, in welchem die Liebe gedeihen könne. Aber alle mythologische Abstraktion, alle Theorien sind zetzt über den Hausen geworfen. D Londoner Zeitungen brachten ünast eine eiaen!bümlicke Gefckickte m w J i ' i r t - über den Ehebruch des Captain Boyton, jenes Fisch-Mannes, der bei einer Niagara-Fahrt bereits Pleite gesagt wurde, es aber erst in Lonoondtt sei ner Wasserschau in Carls Court wurde. Vor dem dortiaen Gericht wurde nämlich daZ Gesuch des Qerrn TbomaZ Henderson Beale, Sohn eines Conditors lN.Hauoway, um Scheidung von seiner Frau weaen Ebebruck mit Cavtain Paul Boyton, früher von der Wasserschau Carls Court, verhandelt. Petent beanspruchte Schadenersatz. Der Advokat des Klägers führte aus, vatz sein Client seit 1892 verheirathet war und mit seiner ??rau bis ffrübiabr 1893 sehr glücklich lebte. Mrs. Beale war eine ausgezeichnete Amateur Schwimmerw. D wWater-show" in Carls Court machte ihr so viel Spaß, daß sie beschloß, sich für dieselbe anwerben zu lassen. Sie schloß mit Captain Boyton einen festen Contrakt av. Ihr Gatte war darüber lehr ärerlrch und erklärt:, er wünsche nicht, daß sich seine Frau öffentlich als Schwimmerin zeige. WaS aber die Frau will, muß der Mann; und so willigte Mr. Beale in den Wasserauf. tritt seiner Frau. Wenn er .geahnt hätte, welche anderen Auftritte daraus folgen würden. Der Mann hatte offenbar daraus vertraut, 'daß das kalte Wasser keine oulllon für den LiebesbacilluZ sei. Er hatte eS in Folg: dessen nicht ein Mal für nöthig gehalten, seine Gattin regelmäßig aus dem Bassin desAbends abzuholen. ES mochte wohl eine schöne Mondschein-Nacht gewesen sein. Der jubelnde, wenn auch nicht einträgliche Schwärm der Gäste hatte sich verlaufen, die rohe Masse der Mitwirkenden ebenfalls, nur Lily die Wasserlilie wie poetisch! und der Captain Boyton. letzterer immer in seinem häßlichen Gummianzug. sie als Nereide blieben allein. Noch ein Schlag mit dem schlohweißen Arm, im Mondenscheine spritzt die dunkle Fluth silberhell auf. ein anderer Schlag, kräftiges Ausstoßen der Beine und da schwimmen sie beide neben einander. Erst im Wasser, dann in Freude. Wonne und Liebe. Dabei vergeht aber die Zeit, und eZ war schon ganz bedeutend Moren, als MrS. Beale zu den Penaten des ConditorladenS zurückkehrte. Ihr Gatte konnte sich gar nicht vorstellen, wie man sich so verschwimmen konnte, und erzählte allerhand ungereimtes Zeug von Trennen und Scheiden. Schließlich aber erkürte er' seiner Schwiegermutter, wenn seine Gattin dieSchwimmerei in Carls Court aufgeben wolle, so würde er Geschehenes Geschehenes sein lassen und sie wieder in sein Haus nehmen. Mrs Beale verzichtete auf die Water-8h(w und kehrte zu ihrem Manne zurück. Es war aber vorauszusehen, daß die Versöhnung nicht dauern würde. Captain Bovton und Mrs. Beale batten nicht nur die Feuerprobe der Liebe das ist eine Lappalie sondern sogar Die Waljerprode der Liebe bestanden. Beide nicht wie Hero und Leander einseitig. Da war es nicht denkbar, daß sie je noch von einander lassen würden. Im März 1894 verschwand Mrs. Beale. Und nun beginnt . die häßliche Geschichte mit Detektivs und lonstizen Spürnasen. Eom konnkn
oft' öelven Nebenden doch nicht tauchen, und so wurden sie nicht nur abgefaßt, sondern es fiel auch ein Brief in die Hände des rachsüchtigen Conditors.'der mit den Worten begann: Meinv süße Lily you little liurnbug. Es wurde in dem Briefe ein immer wasserstimmungsvolles Reez-vous an dem Seeplatz Margate verabredet. Der Brief schloß: Mit Liebe. Paul Na! Da half ja nun. Alles noch so konsequent durchgeführte Leugnen nichts. Der edle Captain wurde zu einer Entschädigung von 53000 an den Conditor verurtheilt. Hierfür kann dieser gewiß eine funkelnagelneue Frau bekommen. Außerdem wurde die
Trennung der Ehe ausgesprochen und die Kosten des Verfahrens auch noch dem Captain auserlegt. Aber eine Liebe, die sich zu Wasser und zu Lande an dem Captain bewährt hat. wirv ihn reichlich für diese Verluste entschädigen. ; Dcr See in Carls Court aber soll von ... - .. .. . . i jetzt ab Scheidewasser" heißen. Arbeit für den Dynamltkreuzcr Vesuvtuö". Die vielen Schiffsunfälle, welche im verflossenen Winter an unserer' atlantischen Küste durch Stürme verursacht wurden haben die Gefahren der Schifffahrt in bedeutendem Grade erhöht. Wracks in großer Zahl, deren Masten oft nicht über das Wasser hinausragen, liegen in Untiefen begraben und wehe dem Schiff, das auf ein solches aufrennt: wie von dem Widder eines Rammers wird sein Rumpf durchbohrt und der Untergang ist die Folge. Für die Beseitigung dieser Gefahren hat das hydrographische Büreau in Verbindung mit der Marine zu sorgen. In den letzten Wochen wird der Dynamitkreuzer VesuviuL". Lieu-tenant-Commander Harry Knox, auö schließlich zum Sprengen solcher Wracks verwendet. Sobald das hizd'rographische Bureau die Lage eine? Wracks genau ermittelt hat, erhält der Capliän des VesuviuZ" Ordre, dem unheimlichen Gesellen zu Leibe zu gehen. DieS kann jedoch nur geschehen, wenn die See vollkommen ruhig ist, da bei starkem Seegang das Befestigen der Torpedos an den Masten und Raaen für die Mannschaften gar zu gefährlich wäre. DaS Zerstören eines Wracks ist ne interessante Arbeit für den Zuschauer. Vor allen Dingen wird von dem Kreuzer, sobald das Wrack in Sicht gekommen ist, ein Boot zur Feststellung der Tiefe abgesandt. Sodann wird einTorpedo, der 42 Pfund feuchte und 2 1-2 Pfund trockene Schießbaumwolle enthält, an dem Mäste befestigt, worauf das Boot langsam in erne sichere Entfernung gerudert wird. Dabei wickelt sich ein Cabel ab, welches mit einem Ende m dem Detonator deS Torpedo befestigt ist, während daS an dere an dem Elektncitatsgenerator deS AooteS anqeschlossen wird. Befindet sich das Boot rn sicherer Entfernung, so laßt der Commandeur die Elektricität spielen und mit einem furchtbaren Krach wird der Mast zerrissen. Die etwa noch übrig gebliebenen Stücke von Naaen u. s. w. werden mit kleineren Torpedos, die nur 5 1-2 PfundSchießbaumwolle enthalten, zerstört. Das erste Wrack wurde vom .Lieut. Commander Knor unweit von der Five Fathom Bank am Delaware aesprenat.' Dasselbe war durch die Drahtseile der Takelage so fest zusammengehalten, daß es den Schiffen immense Gefahren bereitete. Nicht weit davon lag ein großer dreimastig?r Schooner, dessen Masten über die Oberslache deS Was sers emporragen; da die Masten von passirenden Schiffen gesehen werden konnten, ließ er das Wrack vorläufig, wie es war. Unweit von Fire Island wurde ein mächtiger Mast gefunden, der. mit der Spitze nach unten, im Meeresgrunde steckte; derselbe wurde unverzüglich zerstört. Bet Barnegat wurde in 15 Faden Wasser ein Mast gefunden, dessen Raaen sich nur 21-2 Fäden unter der Oberflache befanden. Lieut. Commander Knox hofft .in kurzer Zeit die ganze Küste von allen gesahrllchen WraaZ zu saubern. Küsse alS Heilmittel für DySpeptlker. Schwarzseher unter den Jüngern AesculapS, welche m allen NahrüngS und Genußmitteln Tod und Verderben bringende. Bakterien und Vaculen wlt tern, haben den Kuß .bekanntlich, auf die Profcriptwnsltste gesetzt, indem sie behaupteten, daß durch denselben 'von einem Individuum auf daS andere al lerlei unheimliche Krankheitserreger übertragen würden. Dieses Thema ist neüerdin'gS .sowohl in der Tazespresse w:e von Fachblattern in halb ernster, halb scherzhafter Weis: behandelt wor den 'und Aerzte wie ' Laien sind für bzw. gegen den Kuß m die Schranken getreten. AIs Champwn des Kusses muß der. englische , Arzt Dr. A. E, Bridger bezeichnet werden, welcher daS Küssen nicht nur für unschädlich, son dern sogar für hellsam. erZlart. .da wir beim Küssen nur wohlthuenden Orga nismen begegnen." Er sagt deS Fer nerendab-der Nutzen deS KusseS daS unendlich kleine Rmco bet Weitem auf wiegt, denn derselbe versorgt uns mit Mikroben, welche 'die Verdauung förvern. Dr. Vridger'S Empfehlung deS Kus seS'wird von allen Dyspeptikem un zweifelhaft mit Freuden begrüßt wer den, denn' ein delikateres und pikante reS Mittel gegen ihr Leiden dürfte eS nicht geben. Seine "Lehre vom Kuß wird denselben wohl noch 'populärer machen, als er heute schon ist, und wir werden wohl mit der Behauptung nicht fehl gehen, daß die Dyspeptiker und Anden die 'wohlthuenden ' Organismen" vornehmlich auf rosiacnr Lippen suchen und sich durch daS Küssen von rw i 1 - . Angehörigen ves anoern Geschlechts gegen die Homöopathie erklären werden. Ein Jeder wird seine Dosis von die Verdauung fördernden; Mikroben gerne vor und nach dem Essen nehmen, t!.r.f&... . iiX'iM' kAi.-.i' dieselben 'aber, auch 'zu andereii TaaeZ -
Zeiten ni'chs Verschmähen. Da bietet sich eine neue Gelegenheit 7t ein kauf'männisches Unternehmen. Der Btt darf an die Verdauung fördernden Mikroben wird unzweifelhaft iw bedeutendem Grade steigen und die Nachfrage an geeigneten Individuen zur Erzeugung von Antidyspepsie-Mikroben möglicherweise so groß werden, daß sich ihre Cultur gut bezahlt macht. Nur eine Gefahr ist in Dr. A. E. Bridger'Z Doctrin involvirt: das Bevorstehen einer Kußepidemie.
Die Flucht Slatln 255)5. Nach mehr als zehnj'äbriger G ' fangenfchaft ist dem vielgenannten Slatin Bey die Flucht aus Omdurman gelungen und jetzt befindet sich nur och ein Europäer, der Preuße Carl Neufeld, in den Händen des Mahdi. Ueber die Flucht, welche der Telegraph nur kurz gemeldet hat. liegen jetzt die - v rr , I . folgenden Einzelheiten vor: Slatm Bey. welcher :n der letzten Zeit sich ziemlich frei bewegen durfte, verließ Omdurman mit zwei arabischen Führern. Da seine Kameele bald den Dienst versagten, mußte er sich' sechs Tage ' im 'Gebirge versteckt ' halten, bis die Fuhrer frische Kameele besorgten, auf welchen er und seine Begleitung den Nil passirten. Die Kameele wurden durch aufgeblasene Schläuche, die ihnen um den Hals gehangt wurden auf der Oberfläche deS Wassers gehalten. In Hanneh am östlichen Nilufer mußten die Kameele wieder zurückgelassen werden. Mit zwei anderen Kameelen gelangte Slatin Bey nach fünf Tagen nach Viredduen, wo er die Führer, und die Thiere entließ. Mit einem anderen Führer und einem Kameel 'kam Slatm Bey nach weiteren drei Tagen in Shatelain an und 'ge-. langte nach dielen Umwegen durch die nubifche Wüste nach Assuan. Schon tut letzten Sommer hatte er zu entfliehen versucht," wurde aber daran durch die Bewegungen der Truppen des Khalksen' gegen Kassaia ' verhmdert. Weitere Fluchtversuche wurden später durch den österreichisch-ungärischen Geniralconsul vn Einvernehmen mit der egyptischen Behörde und Pater' Ohrwalder, sowie durch Vermittlung von Kaufleuten, die Slatin Bey kannten, gemacht, Slatin Bey, der mit seinem europäischen Namen Nudolph Slatin heißt. ist ein Wiener von Geburt und zählt heute'erst!33 Jahre, hat aber trotz sei ner verlzaltntkmanlaen Jugend ein Leben voll ernster Abenteuer und Lei den hinter sich. Als 17jahriger Jung ung ging er nach Cauo als Corre spondent eine dortigen' HandlungZ Hauses. Die Bekanntschaft' mit dem Consul Theodor von Heuglin, welcher damals in Chartum statwnlrt war, weckte in dem jungen Manne den Sinn für die Erforschung und Vereisung deö dunklen Erdtheiles. Später kam er mit Gordon Pascha tn Berührung, der ihn zum Gouverneur von Darfur machte. Als er 24' Jahre alt war, erhielt er den Titel' eines Bey. Nun kam die mahdistische türmfluth und Slatln Bey mußte rm. Jahre 1833 ge en die maydlstljchen meoeuen, gegen die Darfuresen und die Araber kam pfen. Bald war er im Norden, bald im Süden; mit seiner ungewöhnlichen Schnelligkeit und Tapferkeit war er der Hammer der Araber- und besiegte Tausende. derselben. Er war ein auögezeichneter Reiter, der im Kriege 24 Stunden zu Pferde aushielt; mit dem cemeinen Soldaten schlief er auf nackter Erde, trank mit ihm schlammiges Wasser und nährte sich von dem im Wasser erweichten Getreide. Er übte stets Gerechtigkeit, ohne je Geschenke zu nehmen. Freigebig und i.nmer bereit, die Armen zu unterstützen, gewährte er Groß und Klein Zutritt. Trotzdem er in 27 Treffen siegreich gewesen, konnte er den. Feind doch, nicht vernichten und schließlich mußte er sich, nachdem die Expedition des Generals HickS gescheitert war, unterwerfen. Ende Juni 1834 kam er in Rahad, dem Sitze deö Chalifa Abdullah!, deö spateren NachfolaerS. deö ersten' Mahdi, an. Abdullahi ließ -beim Herannahen Slatkn'S die großeKriegZtrommel schlagen und die ganze Reiterei verließ daS Lager, um ihn weit 'außerhalb desselben zu empfangen. ' Der Mahdi selbst nahm Slatin freundlich auf, der von da an zum Gefolge deZ Abdullah! gehörte. Unsere neuen Kanonenboot. Im Constructionöbureau deS Ma rine-DepartementZ sind die Plane für die sechs neuen Kanonenboote, deren Bau von dem letzten Congreß beschloß sen wurde und welche, ausschließlich der Armatur, nicht über 5233.000 pro Stück kosten dürfen,', nunmehr vollen det. In dielen Plänen ist verschiedenen Empfehlungen 'Rechnung getra5en, welche seit Jahren zu wiederholten Malen gemacht, worden: sind und bei der Construction der Schiffe sollen Neuerungen, eingeführt werden, von denen 'man eine bedeutende 'Erhöhung ihrer Efsectivitat erwartet. Die Känonenboote ' werden bei einer 'Lange von 163 Fuß eine Breite von 34 und einen Tiefgang von 13 Fuß erhalten; ihr Deplacement ist auf 1000 TonS bemessen' und' die Fährgeschwindigkeit, bei .730 indicirten Pferdekräften, auf 11L. Knoten, ohne Segel. Um die Effectivität der Boote zu erhöhen, werden sie.dre! Masten mit einerSesammtsegelfläche von' 12.000 ' Quadratfuß haben. Seit Jahren sind keine Dampfe?.'. welche Segel führen. 'für 'die Kriegsmarine gebaut worden und die soeben vollendeten Pläne involviren somit eine " bemerkenswerthe Rückkehr zu den alten . Principien des , SchiffsbaueZ.' ' Durch die Segel hoffen, die Constructeure die Geschwindigkeit der Boote auf 12 Knoten erhohen zu kön nen. Die Masten werden derartig construkrt, daß bej starkem Gegenwinde die ' Vramstengen . (obersten Theile .der Masten)- abgenommen ' werden ' könne lDie Rümpfe dr Boote. werden du
weg aus Stayl gefertigt werden, mit der Modifikation, daß der Boden eine mit Kupfer überzogene Holzbekleidung erhält. Derartige Schiffe lassen sich in tropischen Gewässern, auf Flüssen und Meerbusen länger verwenden,
denn an Kupfer haften die schädlichen Schaalenthieren des Meeres nicht in dem Maße, wie an Stahl, und Fahrzeuge, deren Rumpf mit einer Kupferhaut überzogen ist, brauchen nur selten behufs gründlicher Reinigung in Docks gebracht werden. Das Letztere ist übrigens nicht blos kostspielig, son dern oft nur schwer durchfuhrbar. da auf vielen Marinestationen die Docks sich im Besitze europäiscker Mächte befinden. Mit ihren Masten werden die neuen Kanonenboote mehr das Aussehen von großen Privatyachts. als von Kriegsfahrzeugen erhalten. Ihre Battenen werden aus je sechs Vierzoll-Ge-schützen sowie mehreren Schnellfeuerkanonen bestehen. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden die neuen Kanonenboote hauptsächlich zum Kreuzen in westindischen und südamerikanischen Gewässern verwendet werden. Dom Nuölanve. Kürzlich wure d r 16 Jahre alte Franz Pratter im Gebirge unweit Fladnitz von einer niedergehen, den Schneelawine verschüttet. Zwanzig Mann Feuerwehr brachen aus Fladnitz auf. bahnten sich einen Weg durch ungeheure Schneemassen und gruben nach übermenschlicher Anstren.zung, oennaben auö, den sie noch lebend antrafen, obwohl er 23 Stunden unter dem Schnee gelegen. Der seltene Fall, dasein früherer englischer Officier in die aktive preußische Armee übernommen vird, hat sich zugetragen. PremierLieutenant a. D. Baker von der englischen Miliz ist als Seconde-Lieutenant in das 2. Rheinische Husaren-Regimet Z?o. 9 einrangirt. AordemSchwurgericy: der OberPyrenäen stand dieser Tage der 17jährige Student Germain Gueytat wegen Diebstahls und wieder holter Brandstiftung. Der Angeklagte hatte die Kathedrale. daS Hypothekenamt, die Kirche von Cadenac und zwei Scheunen in Brand gesteckt, nachdem er in diesen Gebäuden vorher Diebstähle begangen hatte. Er gab nur einzelne der ihm zur Last gelegten Verbrechen zu. Aus Antrag des mt theidigerS wurden zwei Zeugen, vernommen, die vor mehreren Jahren im Tbeater Cawn einer Vorstellung deS Hypnotiseurs Pickmann beigewohnt hatten. Damals suggerirte Pickmann mehreren iunaen Leuten auf der Bühne, darunter auch Gueytat, den Glauben, sie ständen vor einem Brande. Wie die Zeugen bekunden, hätten die ' Hypnotisirten darauf sämmtlich. Feuer gerufen. P:a mann aber habe eS übersehen,, einen der jungen Leute von der Suggestion zu befreien, und dieser sei nach einigen Monaten geisteskrank geworden. DaS Schwurgericht verwies auf diese Aussage hin Gueytat in eine Irrenanstalt, wo Aerzte seinen Geisteszustand prüfen sollen. ' 5sii3 kern MaökauO? TranZportgefängniß ging kürzlich eine Partie Arrestanten nach Odessa, ab, pm von dort nach' Sachalin' befördert zu werden. Unter den Arrestanten erregte der ehemalige StabScapitan' Sai-' zew, 33 Jahre alt, durch - sein schweres, wenn, auch selbstverschuldetes Geschick . tiefe Theilnahme.' Sälzew, ein krankhaft nervöser. Mensch, war7,biS zum Wahnsinn in' seine junge' Gattin verliebt und wurde schließlich von ' der fixen Idee' beherrscht, daß' ein Jeder, der seine Frau sah, die gleichen Gefühle für 'sie empfand und daß seine Frau mit Men cokettirte. Schließlich erstreckte sich Saizew'S Eifersucht sogar auf seinen Burschen, und alS er eines Abends auö dem OfficierScasino nach . Hause kam und den, Burschen mit dem Aufräumen deS Zimmers seiner Frau beschäftigt, fand, während diese selbst im Zimmer anwesend war, schoß er'cen Burschen ohne Werteres nieder.' Dafür wurde Scrizew zu IS Jahren Zwangsarbeit . auf Sachalin verurtheilt. Seine Frau hat sich bereit tu klart, ihm zu folgen. und wird, , da jetzt ausschließlich nur Arrestantentrans Porte nach Sachalin abgehen, im August dieses Jahres ihre Reise nach der unwirthlichen Insel antreten. . Ein französischer Pianist hat eine merkwürdige chirurgische Operation an- sich, vollziehen , lassen. Wer, der. . je , Klavierstudien .getrieben und wie viele gibt eS Heute, noch, die eS 'nie gethan? wei eS nicht,' waS für Schwierigkeiten ijm de?' viertes der Riaafwger,7 bereitete, ';mtt ' seiner fast unüberwindlichen . Steifheit . und .' Uabe weglichkeit? . Wer. weiß eS nicht, , w:t dieser Finger aller Uebung trotzt und sich mit ' dieler' Anstrengungnur ein wenig heben läßt. . wenn ,die attderen Finger auf den Tasten liegen bleiben? Während di e anderen' wie ein Hammerwerk so leicht !in Höhe' gehen und mit: Wucht niederfallen, hat der Ringfing,, weil . er nicht- weit . genug' gehoben werden .kann, .nur eine geringe. Anschlägilräft. ' Diese. '. Schwache,' rührt daher, däj' dlefeitlichen Sehnen diesen Finger -mit den 'anderen "Fingern derart verbinden, daß er sich selb stftändig ohne daß jene,, namentlich' d. Mittels finger, mitgehtnicht zu heben v'ermag. Unser. couragizttt.Pianist nun hat sich diese? hemmenden Sehnen von seinem Arzt durchschneiden lassen. ES soll daS eine ganz leichte .Operation sein,- bei der mans nur. ganz Mnig Blut verliert. ' Und der Erfolg soll .ein eklatanter sein: der. Finger schneUkmit. einer Leichtigkeit in die 'Höhe' und rtt tnaq mit einer Kraft die Taste anzüschlagen. daß 'eS .sür alle! Klavierbeflis senen nur .noch ejnS.gebercsofltt.; sich, die . .Rinfingersehnen. durchschpeidea zu lassen, wie man Staren ' und.Hapägeien .. daS Zungenband durchschneidet. damit.- ihre Zunge' frei 1 bewealiÄ uhd zum Sprechen tauglich virö." . - " '
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Früklking gegen alle Unordnungen des Der Leöer und welche man um diese Jahreszeit fühlt ist
Azz.AlMK
Hamburger Tropfen.
vom Jnlanve. Dieletzthin durch die Presse Ai , ( V gegangenen erlcyte uver- oen vttity t.hum des vormaligen Fräulein Goilld, werden jekt einiaermaken berichtigt. Die junae Dame hat allerdings 510,000,000 aus dem Nachlasse ihres BaterS zu beanspruchen, aber sie erhalt dieselben nie, sie bekommt nur die Zin sen. Bon diesen Zinsen hat sich daS brave Mädchen seit dem Tode deS alten Herrn Gould $3,000,000 erspart und damit hat sie sich den Grafen gekaust. Das Yosemite-Thal soll durch eine elektrische Bahn für den bequemeren und schnelleren Besuch des selben erschlossen w:rden. Capitalien von New York und Californien wollen 2 1-2 Millionen an den Bau der Bahn wenden. Dieselbe soll von Merced im San Joaquin-Thal ausgehen und 100 Meilen weit in das Herz des YosemiteThales führen. Jedt wird diesv Reise mit Omnibussen gemacht, und dauert vier Tage hin und her. wobei steile H'öhen zu überwinden sind. Die elektrische Bahn wird die Fahrt auf fünf Stunden in bequemen Wagen abkürzen. Man denkt übrigens die Bahn -auch für Fracht-Tranöport zu verwenden. Im Zeichen des T r u st". Eine merkwürdige Thätigkeit wurde kürzlich in einer ehemaligen Stahl drahtfabrik in Burlington, Ja., entwickelt. Eine Anzahl Arbeiter war mit schwerenSchmiedehämmern beschäfiigt, die zahlreichen, kostspieligen Maschien, welche bisher im besten Zustande erhalten worden waren, kurz und klein zu schlagen. Die Maschinen repräsentirten ein riesiges Capital. Als Ursache dieser sonst unerklärlichen Zerstörung wird angegeben, datz es auf Unordnung des Trusts geschehen ist, der auf die Weise die Möglichkeit einer Concurrenz beseitige. Wunderbar sind die, Wege der Trusts. Bon der großen Anzahl prachtvolle? neuer Maschinen, mit denen die großenGebäude angefüllt waren, ist heute außer der Dampsmaschine nichts mehr übrig als ein großer Haufen Scrap-?lron". Zllor etntgenJayren narv in Evansville, Ind.. ein Mann, ein deutscher und sehr reicher Fabrikant, der eine bedeutende Rolle in der republikanischen Partei spielte und verschiedene hohe Aemter versehen, sowie auch seinen heimathlichen Distrikt im Congreß vertreten hatte. Unter den vielen von diesem Manne hinterlassenen Aktien und anderen Werthpapieren befand sich auch ein Wechselchen, von keinem Geringeren, als dem vielgenannten, durch seine politischen Mogeleien berüchtigten Dudley ausgestellt und aus $4000 in runder Summe lautend. Was dieses Papier noch interessanter machte, war der Umstand, daß eö wät rend eines großen Wahlfeldzuges aus gestellt worden war, zu einertZeit, da die Kampagnekassen gefüllt wurden. Mit der Einlösung dieses Wechsels schien es dem großen Politiker gar nicht geeilt zu haben, denn der Verfallstag war längst vorüber. Vor einigen Tagen wurde man auf einen Bericht deS Verwalters des Nachlasses aufmerksam gemacht, und auf die Thatsache, daß von jenem Wechsel nicht mehr die Rede war. Die Frage, ob der Aussteller denselben einlöste, oder ob der Adminlstrator dieses .Werthpapier-- schließlich derbrannte und die Forderung en den Rauchfang schrieb.blieb unbeantwortet. Die'AdirondackS im Staate New York sind bekanntlichStaatsreservation zum Schutze ihrer Bäume und Thiere. Aber wie bei der Corruption der bisherigen Schutzbehörde Baume in Menge geraubt wurden, so wird dort der Wilddiebstahl ' selbst während der gesetzlichen Schonzeit im Großen betrieben. Ein Geheimpolizist quartirle sich in, einem feinen Hotel zwischen Canton und Cranberry .Laie eln. oo der Mittelpunkt der Bande, der Wilderer sein sollte, trat als Sportöfreund und eifriger Nimrod auf, gab reichlich Geld aus und brachte eS bald fertig, von dem Hotelwirth in'S Vertrauen gezogen zu werden. So fand er aus, daß das Geschaft, obwohl-, natürlich geheim, in ganz gewaltigem Umfange betrieben würde; ganze Wagenladungen Rothwild, Rebhühner u. f. w. wurden nach der Stadt New York verschickt, wo sie reißend Absatz fanden. AIS der Beamtesich zu erkennen gab, gestand der Hotelwirth,' der als Unterhändler diente und somit auch den größten Theil des Profits in die Tasche steckte. Alles ein, bezahlte bereitwilligst die gesetzlich vorgeschriebene Geldstrafe und gelobte feierlich, sich nie wieder auf solche Geschäfte einzulassen, wenn man dieses Mal. von einer gerichtlichen Verfolgung Abstand nehmen wolle,' waS auch leider geschah. Die ExpreßÄesellschaften. die daS Wildpret verschickt hatten,: wurden verklagt, 'beeilten sich aber, zu 'settlen-, ehe eS zurZgerichtlichen Verhandlung kam. . Lelqhon 12LA NntftLtzt di, ÜITCOII CO - OPERATIVE sann dry, betrieb o nt- C&rf&a. 9. 1C3, 140 ld 15 Mrzw Ovtnue, T. E. Somerville, Manager.
beste.
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Eisenbahn-Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug 730 95m isjpreB "öü m Expreß 12 40 Nm Accomodatton 4 00 3ta Expreß 7 00 Nm Srvrek 11 20 Nnr Ankunft Expreß 3 35 Jot Expreß io vm Accomodatton 10 QO Vm Expreß 3 20 31m Schnellzug 6 00 23m Accomadation 7 40 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis und Cleveland Diviston. Abgang Expreß 4 15 S? Expreß iusam Expreß 10 30Vrn Limited Expreß 3 10Nrn Erpreß 6 40Nm Ankunft Expreß 7 10Cir Expreß iiLorm Limited Expreß 11 80 Ca Expreß V VO Skm Expnß 1100 92m St. LouiS Division. 7 S0m Limited Expreß. 11 60 Expreß 1120Nm Erpreß. tZglich 11 45 Ära Ankunft Expreß täglich. 4 00 9ha Expreß xouxsra Limited Erpreß 6 30 Stet Expreß SOOVm Thicago und Cincinnaü Division östlich. Abgang Schnellzug 8 45 Bm Accomodation täglich 7 05 Cra ccomooatuzn nw Postzug 3 00 91m Äccomsd. snur Sonntags). Accomodatlon 6 85 fim Ankunft- Rufhville Accomodation. Postzug 11 40 Cm Jnd'plö Ace. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 flvx Schnellzug 11 10 m Chicago und Cincinnati Division vestliq. Abgang Accomodation 7 10 D Schnell'PoZt 11 ou 3n Lafayette Llccomadatio .... 5 00 9ha Schnellzug 1? 15 m Ankunft-Schnellzug 380Brn Lafayette Accomodatton . . . iu 40 Echnellpost... 2 50 91m. Accomodation ö ISRm Peoria Division westlich. Abgang-Expreß 7 25 ßrn Expreß iivu Danville Accotnodatioa. . . . 5 05Nrn Expreß .11 59 Brn Ankunft Expreß 825 Vm Danville Accomodatton. . . . 10 35 Vm Expreß 2 50Nm -v Expreß S55Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 80 Vm Accomodation Expreß 8259ha Ankunft Expreß ...11 40vrn Accomodation Expreß 10 00 9ha Lake Srie und Wefteru. Abgang Expreß 7 00 V Expreß lajscrn Expreß 700 9ha Sckmell Ervrek Anrunft Schnell' Expreß - Expreß lüzassia Expreß 2 50 9ha Expreß.. 20 91m PittSburg, Cincinnati, Chicago uub St. Louiö. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 50 Vm CclumbuS Accomodation.. . S 00 Vrn Expreß 3 30 9ha Richmond Accomodation. .. 400 9hn Erpreß ........ 5 10 9haAnkunft Richmond Accomodation 8 55 Bar Schnellzug 11 40 Cm Expreß 12 80 9ha Accomodation S2'm Expreß 6 60 92m Expreß 10 15 m Chicago Divisten via Kskomo. Abgang Expreß 11 00 rn Expreß ....1120 5t Ankunft Ex?nß .8 8S VsxpreK lftwn LouiSville Divistoa. Abgang Expreß 8 45 vrn LouiSville Acttmodatioa.. . 8 10 Vm - Schnellzug 8 25 9ha Accomodation.. 40) 9ha Ankunft Accomodation 10 20 V . . Schnellzug. lO bO vm , Accomodation : 6 60 Rrn Spezial täglich 1100 9ha Cincinnati, Hamilto und Sadiana ' kgliö. I T I Warnt ffrrrcfi 8 ist 6hs 8a"!TALr:?! "IW" ".552 I " I MkVHWVtt.ll t V UV VUt Erpreß 8 00 9ha Expreß 4 00 9ha I. Expreß.... 3a 9ha Ankunft-Accomodatton S15m tfö xi o rn Expreß 7 80 9ha Expreß 10 65 9ha Erpreß 12L0Vrn Indianapolis und Vineennes. Abgang Expreß 8 0015m VincenneS Accomodatton... 4 00 9! Ankunft VincenneSAceomodationlO 40 9ha Expreß 5009h Cincinnati, Wabash uud Michigan. Abgang Expreß S 35 vrn Expreß .11 15 rn AnkunftErZreß 7. ?65Vn, I Erpreß 2509! Expreß ? 4S Shn Erpreß 00 Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß 8 30 rn Accomodation 3 409ha Schnell.Expreß. ....11205 Ankunft Schnell Expreß 8 30L Accomodatton 10 40 Erpreß 4C0C .-" LouiSville, New Albauy uud Chieago. Abgang Expreß 12 85 it Expreß llßOBsr Monon Accornodanon 4 00 55, Ankunft Expreß S LV, Wonon Accomodatton 11 20 Cm Erpreß.-. S 55 5hm The Trrenttetli Century, eine auSaneicdnete Oochnrschrift, fortfchrittluy gesinnten Lesern sehr px em?fe len ist. In der Tmdenz poar srzialil'.is. werden doch andere fortschrittlich och andere fortschrittlich Ztzsvit I a darin npteiifch befprochm. I Nan bestelle ctettt W tt Hnntoldt PubU8hlnfjColXUU' v
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