Indiana Tribüne, Volume 18, Number 192, Indianapolis, Marion County, 31 March 1895 — Page 4
Zndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags.
Tie tZzliche .Tribüne' lostet ' durch den Träger 32 Cents per Woche, die ecnntaa.Xrt6fine"5 Cent per Woche. Beide ,usamme 15 EentS ode, 65 SentS per tonet. Per Post anberhalb der .tafcr ,?zes:S: in VorauSbezahlunz V per :Zhr.
vfftco, 1 Süd Alabama Straße.
Indianapolis, 3nd., 31. März ,895.
Sonntags - PKuilerei. Ich habe letzte Woche dem Vortrage Jngersolli beigewohnt. Ich wollte mir einmal wieder den Mann und sein Publikum betrachten und hören, ob er etwaö NeueS sagen würde. Aber er sagt nicht Neues. Es ist merkwürdig in welch kleinem Gedankenkreise sich dieser Mann bewegt. Man lese einen Vortrsg von ihm und man hat sie alle gelesen; man höre ihn ein Mal und man hat ihn jede? Mal gehört. Dieselben Sedanken in anderer ZZorm, daS ist Vlleß. Ich frage mich, ob der Mann trotz-
dem oder gerade darum immer so volle
Häuser zieht. Daß bei der Bewegung
in einem so engen Kreise nicht diel für
die Wissenschaft herauskommt, ist natürlich, und eS scheint mir, daß. daS Publikum sich für eine mit PathoS vorgetrasene Phrase und für einen guten Witz weit mehr interessirt, alS für wissenschaftliche Wahrheiten, deren
Vortrag nothwendiger Weise immer
etwaS trocken sein muß. Aber ist eS nicht wunderbar, daß in einem Lande, in dem eS so viele Kirchen und so viele Heilige giebt, in dem eS
gewissermaßen zum guten Tone gehört, einer Kirche anzugehören, in dem man
vor lauter Heiligkeit die Wirthschaften zu Stätten deö Teufels und den Sonn-
lag zu einem Tag der tödtlichsten
Langeireile mach:n möchte, die Vor-
träge eines solchen Ketzers und GlaubenSschänverS wie Ingersoll so zahl-
reich besucht werden ? Sicherlich be finden sich unter seinen Zuhörern Viele
welche mit ihm übereinstimmen, aber
ich habe mir daS Publikum angesehen und gar Manchen bemerkt, der jeden
Sonntag fein säuberlich herausgeputzt
mit dem Gebetbuch in der Hand zur
Kirche geht, wobei man ihm freilich nicht ansehen kann, ob er eS auS reli-
giösem Bedürfniß oder deS lieben
Hausfriedens wegen thut.
Thatsache ist, daß in dem Vortrage JngersollS etwas FaScinirendeS liegt,
wenn eS auch den skeptischen Zuhörer
ganz eigenthümlich anmuthet, die ab
gebrauchtesten Bemerkungen mit gro-
ßem PathoS und mit einer Wichtigkeit
vortragen zu hören, alS handle eö sich um ganz neu entdeckte Wahrheiten. Aber der Mann spricht und agirt, wie
ein Schauspieler. Ich bin überzeugt.
daß jede seiner Gesten sorgfältig ein
ftudirt ist. Sie tragen etwas GezwungeneS an sich und man bemerkt, daß sie
nicht natürlich sind. Aber er versteht
eS, seine Worte zu füg, n und sein Hu-
mor ist unvergleichlich, kostbar. Manch mal ist sein Witz freilich derb, unele
gant, aber daS Publikum muß lachen
und amüsirt sich, und daS ist wohl der
Hauptgrund, webhalb die Leute so
massenhaft zu seinen Vortragen strö-
nun. NeueS lernen kann Derjenige, der ihn einmal gehört, nicht mehr von
ihm. 0 Ich freue mich auf die nächste deut
sche Theatervorstellung. Wird unö
doch ein Kunstwerk vorgeführt, daS
einen der bedeutendsten Schriftsteller
der Gegenwart zum Verfasser hat.
Die Ehre" ist der Titel des Stückes und wer die vollständige Lächerlichkeit deö Ehrbegriffes kennen lernen will, wie er heute in den oberen Schichten der Gesellschaft herrscht, namentlich da, wo sich die Gesellschaft in Stände
theilt, die oberen Stände ihre eigene
Ehre haben, der versäume die Vorftellung ja nicht. Geradezu wunder-
voll ist die elfte Szene im zweiten Akt,
in welcher Graf Traft drei protzenhaf
ten jungen Leuten eine Lektion in der
Qt)it ertheilt. Der Graf meint, daß
eS so viel verschiedene Sorten von hu" giebt, alS gesellschaftliche
Kreise und Schichten, worauf Lothar Brandt bemerkt: Sie irren Herr
Graf. ES 'gebe nur Eine' Ehre und
llinen Gott.- DaS muß man fühlen,
oder man ist kein Kavalier." Worauf der Graf :
Hm. Gestatten Sie, daß ich-Ihnen
eine ganz kleine Geschichte erzähle. Auf einer Reise durch Mittelasien kam ich in daS HauS eines . tibetanischen
Großen. Ich war bestaubt. und . weg
müde. Er empfing mich, auf seiem
Thronsessel sitzend. Neben, sich sein junges liebreizendes Weib. Ruhe aus, Fremder, sagte er, mein Weib' wird dir ein Bad rüsten und hierauf-wollen vir Männer unS zum Mahle setzen. Und
er ließ mich in den Händen deS jungen WeibeS. Meine Herren, wenn ich je
im Leben Gelegenheit hatte, meine
Selbstbeherrschung zu erproben, so ge-
schah eS in jener Stunde. AlS ich die
Halle wieder betrat, waö fand ich da ?
Die Gefolgschaft in Waffen, dröhnende
Stimmen, halbgezückte Schwerter. Du
mußt sterben, ruft mein Gastfreund, Du hast die Ehre meineö Hauseö tödt-
lich beleidigt, denn Du hast daS Werthvollste, vaS eö Dir bot, vcr-
schmäht. Sie sehen, meine Herren, ich
lebe noch, denn schließlich entschuldigte
man mich mit den mangelnden Ehrbegriffen der europäischen Barbaren."
Nach einigen weiteren Worten sagt
Lothar: Gestatten Sie noch eine Frage,
Herr Gras . . . Wenn Sie die Ehre
auS der Welt zu schaffen belieben, waS
sollen Ehrenmänner an ihre Stelle
setzen ?
Der Graf: Die Pflicht, junger
Mann. Freilich, daS ist unbequem.
Nun ja, eS giebt Leute, welche eS sich
zur Ehre rechnen, einem Mörder der
Volksfreiheit die Hand zu küjfev, bei
einer Kaiserproklamirung Hurrah rufen
zu dürfen, eS giebt aber auch Leute,
welche die Ehre anders auffassen, und an welche bei solcher Gelegenheit statt der Ehre eine Pflicht herantritt.
Der Plauderer.
Sedankensplilter.
Aus der Geschichte soll man weniger das lernen, was m der Verzangenheit geschehen ist, als da, waZ in der Zukunft nicht gesch:h:n soll. Es ist gewiß wahr, bafc sich die W:lt um sich selbst dreht; darum herrscht auch so viel Schwindel auf ihr. Ein einziges Lob ist oft für den gznzen Lebenslauf eines Menschen entscheidend. .Das Leben ist das beste Auch Um draus gescheit zu werden. " Das ist ein alter weiser Spruch, Gar oft bewährt auf Erden. Und Mancher, den Ihr spät begrabt. Ist doch nicht klug g:w:sen! Er hat das Auch wohl auch gehabt. Allein er tonnt's nicht lesen. Wer allzu viel Luftschlösser baut, wird nie eine Hütte sein eigen nen-nen.
Jndianapoliser Industrie.
DaS Mai'Muflksest. Die Programme für die vier Abend-
und die drei Nachmittag?. Konzerte deö
Mai-MusikfesteS sind bereits zusam-
mengestellt. Wir werden dieselben dieser Tage veröffentlichen, für heute
fehlt unS dazu der Raum.
Der interessanteste Abend wird wohl
der Wagner-Abend sein, in welchem
daS ganze .Programm auS. Stellen
Wagner'scher Opern besteht Wir lassen dasselbe hier folgen : 1. Kaisermarsch.
2. Rienzi, Finale deö 2. AkteS.
Frau Walker, Frl.' Stein, Herr Riezer, . Herr Heinrich und Chor.
3. Der fliegende Holländer.
a) Ouvertüre. b) Spinnerlied. Frau Walker, Frl. Stein und Chor.
4. Tannhäuser.
a) Introduktion zum 2. Akt. b) Dich theure Halle" und Duett. Elisabeth Frau Nordica. Tannhäuser Herr Rieger. c) Introduktion zum 3. Akt und Pilger chor. Herr Heinrich und Chor. Pause. 5. Lohen rin Elsa'S Traum. Frau Nordica. S. Die Walküre.
a) EiegmundS LiebeSl'ed Herr Nieger.
b) Walküren.Ritt-Orchester: c) V otanS Abschied Herr Heinrich. 7. Die Meistersinger. a) Chor. b) PreiSsang. c) HanS Sachsens Lied. ' , Frau Walker, Herr Rieger, Herr Heinrich, Chor.
Deutsche Soldaten! Achtung!
Ehemalige deutsche Solba
ten, welche im Besitze von
Uniformen sind, und bei der
BlSmarck.Feier im Englisb
Opern Haus am Montag, den
I.. April, mitwirken wollen,
sind ersucht im Tbeater mor-
gen Abend um 7 Ubr zu er
scheinen. F. Sz wirscki na,
' Direktor deö Deutschen Theater.
Die WährungSsrage.
Ueber dieses Thema wird Herr
Rappaport heute Abend im Deutschen
Hause einen Vortrag halten. DaS-
selbe schließt die ganze sogenannte
Finanz Frage, PapiergeldDoppelwäh
rur.g, Freiprägung us. ein. Da diese Frage gegenwärtig aus dem Programm unserer politischen Parteien steht, so
sollte sich ein zahlreiches Publikum ein finden. NichtMitglieder des Turnver eins haben Zutritt und sind willkom men.
Aus dem alten Platz.
Die 5 PointS in New gork City er
langten eine Notoritäl wegen ihrir
Gefährlichkeit, aber der 6 Point Sa-
loon des Herrn W. A. Schoppe, 201
203 Virginia Ave., ist stadtbekannt
als der Sammelplatz der besten Lesell
schaff, da man stetö ein treffliches GlaS
Vier, gute Cigarren, Wein, Liquöre
unö einen guten unch dort findet.
Schön und rem Soll das HauS stets sein l Die besten Bürsten kauft .man bei H.' S ch m e d e l, 420 Oft McCarty Straße. Herrenanzüge von 92 SO und Kinderanzüge von Sc auswärts bei F. J. Mayer L5 So,t 508 Sud.EaN Str. - Die beliebten Biere der P. Lieber Vrewing Co.ttelche früher in glaschen durchVeinen Zwischenhändler dem Publikum zugänglich gemacht wurden, sind v n nun an direkt zu haben, da die Vraueret ihr Flaschenbiergeschäft selbst
! betreiben wird.
Wer sagt, er habe die Menschen ken-
nen lernt, hat meist wenig GuteZ
von ihnen erfahren.
ES gibt Menschen.'die sich sogar durch
einen gönnerhaften Fußtritt geschmeichelt fühlen.
Selbst die werthvollste Erfahrung ist
blos ein Denkmal für ein begrabenes Ideal.
Der Theaterdlreetor Duldsam an sein Ensemble. Meine Damen und Herren! Bereits, geben wir die zwanzigste Lorstellung in dieser Saison, und ich habe zu allem geschwiegen, aber so darf es nicht länger weiter gehen. Sie habin Gewohnheiten auf der Bühne angenommen, welche ich nicht länger bul den kann: AlZ Sie neulich Maria Stuart spielten, Fräulein Würfel, haben Sie sich da nicht in der berühmten Äbschiedsscene die , Schnapsslasche vom Soufleur zustecken lassen und hinter dem Rücken der Frau Würzelberg, welche die Amme spielte, einen tüchti gen Schluck genommen? Und weshalb haben Sie, Herr Pick, als Sie in der Rolle des Wallenstein sagten: Max. bleibe bei mir!" dem Max einen Stoß gegeben, so daß er hinter die Coulissen fiel und sich das Knie verstauchte? Wenn Sie.' Frau Hustemann, Ihre dienstfreien Stunden dazu verwenden, sich durch Austragen von Backwaaren einen kleinen Nebenverdienst zu verschaffen, so -habe ich nichts dagegen einzuwenden. Daß Sie aber in Ham let". in welchem Sie als Königin auftreten, mit Ihrem Brotkorbe erscheinen und an die Mitglieder des dänischen Hofes auf offener Bühne Salzbr:zeln verkaufen, ist ganz ungehörig. Ebensowenig tadle ich es, H:rr Schlabberitz. wenn Sie Ihr ehemaliges X3:tcnU als Friseur auch jetzt noch ausüben. Welchen Eindruck muß es aber machen, daß Sie als Brakenburg vor v?7sammeltem Publikum den Egmont rasiren. dessen schönste Reden natürlich in dein Seifenschaum verloren g-ehen müssen? Ihre Verlobung. Fräulein Poten Hauer, mit unserm Collegen, Herrn Lrenzelmayer, haben wir alle mit gro, ßer Freude vernommen. Aber selbst wenn die Liebe noch so groß ist, kann man sich doch beherrschen. Sie, Fräulein Potenhauer. geben neulich die Minna von Barnhelm, Sie, Herr Brenzelmayer, den Diener Just. Und was geschieht nun auf offener Scene? Maior Tellheim sieht ruhiz zu. wie sein Diener Just der Minna von BarnHelm einen Kuß nach dem andern gibt. Darf so etwas vorkommen? Nein, es muß entschieden eine Aenderung eintreten und ich versichere Jh nen ernstlich.-jedes Mitglied, welches ich auf einer Unqehorigkeit betreffe, muß jedesmal 20 Pfennige Strafe zahken. Vasta!
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Herbert LsxcU JLandon Geschwulst an seinem Halse
Zweimal von Aerzten operlrt
die eine Glutmedizin verordnet hatten.
tiood's Sareaparlila wurde genom men und eine Kur bewirkt.
Kr la 9 Fora? ton Skropheln ist htrt-
n&cklecr und gtwöhnlicher ala das An schwellen der H-ls Drüsen. Hood'g Bamparilla hat In tausend. Fällen
dieses Leiden kurirt, nach dem alle anderen Medizinen wirkusslo waren. Lesen Sie Folgendes: "Als unser kleiner junge ein Jahr alt war bekam er drei erosse Geschwulst an
der linken Seite Beines Halses, welche der Arzt zweimal schnitt. r verordnete
eine Blatrelnlgunes znedizin und wir begannen unserm Jungen Hcod's Sarsaparille so geben. Er hat vier Flaschen genommen. Die Geschwülste an seinem
lialse sind verschwunden und Die Schnitte wunden sind geheilt, ?M VsvKe VvTIaV w TT m
MlV VUVtA TV W VC1U äMU3 operlrt worden war. Meine Frau und ich denken, es giebt nichts was slchmlt Hood's SarsaparillA vergleichen kann
und haben wir es stets Im Hause." Ckaalks LAXD02T, Box 112. 8eward. Nebraaka. ' ' Hood's Pillen von Tauseadon besu> !l ttTtif Tttti
Hood's Ssü Kurirt
. ' : - t '. " ":' e,"; -:: i V ' ' . -- - ;'?T. . ... ---- , 5 -v - ä , : - , : - ' v- --.- , -. - -.'7r" Jrv-: : ? l,,-, -. i: ' " . . , : . :: - ' -: -: .' " ' ':;- ;-.s ZtT; "-r , . -S , 3 . - ' - . -' : . - s r -S. - j . , V-i'-:-"-" U" MPWs r-$&:-r&-rJKT7L .ÄW msmmßk: mCfd Ssie WSVNM Mvt?ti?Mi. I Ii ;s titi-c Säil1 1 W ; I J 3 STv? t--füsPS'y ' sSil ! 1 HniulT vj SJJ i rtmKlUTsAlr WMM , ' -XiV:- - - .V --.HniSTiiTSw ' M I I K '-' SKtt" .- W5 t- '07 ' VlCxiöi''-''- ,i v x i- SlA 1 " I I I '4 LuT-iy ' - VV .f yLmf V -l 4.1 Vf'tt 'rfCiV . ,;:C ri?&J rMDMetz ' - 1 - i--.- '3 StTj!-M &!S!f'' '' V'?rv' JT -wiw. '5 " 2iSit2.?i -iCffrJXt ÜB- ' - .-; i; tttJStes. . Sf" - ' V?1 i! v!, i-n- ---itii - ' v Jx:v' EtJS.iiS- 3airv.f- - -t&g&Sgbz l " " NTiy-sy
Die Indiana Bicycle Co.
Die Vervollkommnung von Maschi-
nen aller Art hat unsere Aera den
Namen Maschinenalter" verdienen
lassen. Besonder? die ' Tranöporta-
tionSmittel haben durch geschickte AuSNutzung deS DampfeS und der Elektrieität, wie der thierischen Kraft, einen
ungeahnten Ausschwung erfahren.
Dampfschiffe, Lokomotiven, elektri-
sche Fahrzeuge, Wagen und nicht zuletzt daß durch menschliche Muskelkraft selbst betriebene Fahrrad, daS Bicycle.
Man sehe nur die alte Draisine, bei welcher. sich der Fahrende durch abwech selndeS Treten vorwärts bewegt und stelle neben sie ein modernes Fahr
rad '95.
Letzteren soll heute unsere Ausmerk
samkeit zu Theil werden, indem wir
unö zu einem Rundgang du:ch die
Fahrradfabrik der Zndiana Bicyle Co. anschicken, aus die wir mit lokalpatrio
tische Stolze blicken können, da sie wohl daS beste aller Fahrräder her-
stellt.
Herr Geschäftsführer Fred. Pattee
giebt unS als gewiegten Cicerone Herrn ChaS. Schuhmacher mit, welchem
eS auch gelingt unS mit dem Betriebe
aller Departements bekannt zu machen GeschäflS- d.h.FabrikationSgeheim'
aisse kennt unsere Fabrik nicht," fügt
Herr Schuhmacher bei. Wir können
jedes einzelne Theilchen zeigen, denn mir wissen, dß wir unübertroffen in
der Herstellung find."
Sehen wir unS zunächst die groe
Zchmiede an. Mächtige Naturgaööfen glühen daS Metall und die schwe en Dampfhämmer von 6001500 Pfund
Äewicht schmieden die einzelnen Theile
Oie Rahmen (krames) find auS eztra
hergestellten Mannesmannschen Stahl
tuben gemacht. Die Verbindungen find
ille auö dem härtesten Schmiedestahl eschmiedet um einer Gefahr deö örechenS vorzubeugen. In dem Raume, wo die Rahmen zu ''ammengefügt werden, sehen wir kunst aoll hergestellte Maschinen, welche cS aem Arbeiter ermöglichen die Rahmen absolut akkurat herzustellen. 3a der untrüglichen Genauigkeit jedeö einzelnen TheilchenS liegt daS ganze Ge-
.beimniß. weßbalb d'e Fahrräder der
Compagnie, bekannt als Waverly" so leicht und geräuschlos laufen.
Von den weiteren Theilen dieses
dortrefffichenRadeö wäre die Voderrad-
gabel hervorzuheben. Dieselbe besteht
auS ManneSmsnn'scher Stahltube, ist'
graziös geschwungen und von unzer-
störbarer Stärke. Auf daS Schweißen deS Metalls wird besondere Ausmerk-
samkeit verwandt. Besonders gute
Dienste leistet dabei daS Naturgas we
gen deS hohen GcadeS von Hitze und
seiner Reinheit an fremden Stoffen.
DaS hübsche. Aussehen deS Nadeö
wegen deS feinen GlanzeS der lackirten
resp, vernickelten Theile ist auch daS
Resultat ausgesuchtester Aufmerksamkeit. Vier Schichten Lack werden auf-
getragen und der Nickel erhält noch eine
Kupfer-Unterlage. Die Räder haben
23 Zoll Durchmesser, resp. 26 Zall bei
den Damenrädern. An Speichen ent
halt daS Vorderrad 23 resp. 24 und
daS Hinterrad 32 resp. 23.
Die Zahnräder sind gleichfalls auS
dem feinsten Stahl hergestellt. Gleich
den übrigen Theilen wandern sie auS
der Schmiede unter die verschiedenen
Drehbänke, zu den Polirern in daS
Vernickel-Bassin oder in die Lacköfen Raummangel verbietet eS unS au die übrigen Theile wie Kette, Speichen
Azen, etc. einzugehen; ermähnt fei
nur noch, daß absolut kein andeie
Rad ein so vollendetes sowohl waö
Brauchbarkeit als F.'rm angeht
Pedal hat, a!S daS Waverly.
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.Die beste.
Frülrkings - Msäizm
gegen alle Unordnungen des
Der Leöer und des Wagens welche man s: duft Jahreszeit fühlt ist
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Ein europäische? Departement. Wechsel, Creditbriefe und Postanwei. sungen auf alle Städte Europas. Schiffsscheine nach und von Europa. An und Verkauf ausländischen Geldes.
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Wenige töinen sich einen Begriff von der Ausdehnung der Fabrik machen, und ersabrene Fachmänner waren erstaunt zu sehen, daß die Company jeden einzelnen Theil ihrer Räder selbst macht. ES giebt kein Theil an dem Rad, der nicht wichtig genug wäre, daß ihm dir größte Aufmerksamkeit geschenkt wird Während des vergangenen Jahres verkaufte die Gesellschaft fast 20,000 Räder, ein Erfolg, der von keiner an. deren Fabrik unter ähnlichen Narstan., öen erreicht worden ist. Unübertreffliche Qualität und nied rige Preise sind die Schlüssel zu ttv Gewinn.
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Cttlict Samen bürgt für tüchtige Ernten.
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unseren, ufentbalt in Deutschland letzte Sommer sicherlkn toir txnt reiche Kulsa&l OciUsd tr eaemüse. und Blumenämreten.
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fcfefeftt Mischung. 10 Et.: 1 Packttchen deutschen Buttkr.Calar. 10 Et.: ein i'aikktchnl deurlch kt.
fettig, 10 Ctf.: in Pakknchensrühen ParadieVv'l (Tznato)Eamen. 10 Et. Der rei dies Ea'
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