Indiana Tribüne, Volume 18, Number 191, Indianapolis, Marion County, 30 March 1895 — Page 2
Zndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags. Die tlzliche .Tribüne- festet durch den Träger 31 Cents per Woche, die SonntagS.Trtbüne' 8 QentS pr Woche. Veide ,usame IS SentS de 3 Cents perrkonat. Per Post außerhalb der tadt jugeschickt i Vorausbezahlung $ per lhr. fftri 18 Süd Sllabam Strafe.
Indianapolis Ind., 20. März 1895. Die VZonro,'Toctrin 1 (53 gahrt gegenwärtig in fast allen lüdamerttamschcn Staaten. Man hat mit Recht die Bemerkung gemacht, daß, während die europäischen Mächte mit Erfolg daran arbeiten, Afrika für die Cultur zu erschließen, die leichte Gesittung, die im Laufe der Jahrhunderte in Süd-Amerlka aufgekommen war, sichtlich zurückgeh. Hier fordert ein räuberischer Präsident die Dazwischen Zunft der Mächte zum Schutz ihrer Unterthanen heraus, dort strebt eine Parteisippe mit den Waffen in der Hand nach der gewinnbringenden Regierung, anderwärts verlebt der Staat seine Verpflichtungen gegen seine Gläubiger, ein vierter eignet sich vertragswidrig fremdes Gebiet an, in einem anderen Freistaat stellt ein unverfrorener Präsident den Vertretern der Mächte ihre Passe zu. Angesichts dieser Lage scheint es mehr als je geboten, daß die europäifchen Staaten sich zu gemeinsamem Vorgehen gegen die anmaßenden und räuberischen Handlungen der republi kanischen Raubritter verständigen, die sich im Bewußtsein der durch sie geschaffenen Unsicherheit an den Tusländern wie an lhnn eigenen Landsleuten vergewaltigen. ' Auf die Vereinigten Staaten ist längst keinVerlaß: die füh. rende amerikanischeMacht ist nicht dazu geeignet, den südlichen Freistaaten mit gutem Beispiel voranzugehen; sie hat !deZ alten Washington Rathschlag, daß Ehrlichkeit die beste Politik ist, längst in den Wind geschlagen,'und in fUtlicher Hinsicht unterscheidet, sich ihre Politik von denjenigen r der meisten nde?en amerikanischen' Staaten nur dadurch, daß .der -Präsident ein ehrlicher Mann zu sein pflegt. Dagegen finden wir die. Vereinigten Staaten stets beleit.unter Änrufung der Monroe-Lehre den Räubsiaaten bei der-Abwehr gerechter " Förderungen europäisier Mächte beizuftehen, sei eZ durch die offene Absendung von Kriegsschiffen, sei es durch - geheime Unterstützung. Auch verwahrten sie. sich Zn Santo Domingo dagegen,. daß Frankreich, das die Befriedigung der Ansprüche seiner Unterthanen lange Zeit, nicht durchzusetzen vermochte, die Solleinnahmen, des Negerstaates mit Beschlag belegte. Ab und zu heucheln die Bundesboten in Wash .ington Menschenfreundlichkeit, indem sie die kleineren.Jreistaaten. ermähnen, ihre Zwistigkeiten untereinander auf sch'dsrichterlichemWege auszutragen, .während bei ihnen'selbst eine-Jnteres-sengruppe die ander mit dem Revolder in der Hand bekämpft.' Auch in .ken Vereinigten Staaten sind Ausländer schutzlos vor dem Pöbel, das haben vor einigen Jahren, die unbestraft geSliebenen Niedermetzelungen von Jtalienern in . den '.Südstaaten bewiesen. Derartige wüpe Auftritte scheinen sich gegenwärtig ' gix " wiederholen. Wir wünschen und hosfen, daß die italienische Regierung sich diesmal nicht, mit leeren Redensarten abspeisen lasse." In den vorstehenden befremdenden Auslassungen ergeht sich die .Köln. Zeitung" aus Anlaß der neuesten Verwickelungen in Central-Ame-lika. Die ungewöhnlich schroffe Halrung, webhe.das: rheinische Weltlatt unserem eigenen Lande gegenüber einnimmt, und sein HissweiS auf die Monroe-Doctrin lassen eS wohl am Platze erscheinen,' einmal auf die Bedeutung dieser vielerwähntenLehre und ihre Entstehung zurückzakommen. Ihre Essenz läßt sich in wenigen Wortes dahin zusammenfassen, daß die Vereinigim Staaten dem Grundsatz 'huldigen, jegliche Einmischung nichtamerikani'scher Mächte in die politischen Verhältnisst des amerikanischen . ContinentS unter allen .Umständen fernzuhalten und keiner außeramerikanischen Macht den Erwerb von Gebieten auf dem amerikanischen Continent zu erlauben. Die Erklärung dieses Princips ist auf die Gründung der Heiligen Alli-anz-im Jahre 1815 zurückzufahren. W Spanien, aus die Beschluss, dieser Allianz fußend, den Ahfall. seiner südamerikanischen Colonlen 'zu verhindern sich anschickte, mußten., die. Vereinigten Staaten zu der Frage Stellung neh rnen. Unter der Administration deS Präsidenten Monroe, im. Jahre '1823. war die Frage brennend geworden und in seiner Botschaft, vom 2. , December dieses JahreZ nahm Präsident Monice Gklegenheit.dem NichteinmischungsPrincip entschieden Ausdruck zu geben. In jener Botschaft heißt eS unter An derem, daß die amerikanischen Continente infolge ihrer freien und unabHangigen Zustände, welche aufrecht erhalten werden sollen, in Zukunft nicht länger den europäischen Mächten zu Conisatwnszwecken offen stehen." Mit Bezug auf Süd-Amerika sagte er: .Wir schulden Angesichts der freundlichen Beziehungen, welche zwischen den Qer. Staaten und jenen -Mächten herrfHen, diesen die Erklärung, daß wir jeden Verbuch ihrerseits, ihr System auf irgend einem theile dieser Hemis phäre aukzuöruten,": als ewe Gefährdung. unseres MedenZ rknd. unserer Slchechezt ourächten,.inußten. In die Angelegenheiten Zei bestehenden Eolonien oder abhängigen Lander' eupäischer Mächte haben, ir- ünS., nicht ingemischt und werden .'roriunS Icht einmischen. Aber wir,k5nn!en'eS .jrnr alö eine Bethätigung "- unfreundlicher Gesinnung gegen.o Äer. Staaten an t . Trr j . rrn.si v-f ieyen, roenn.ee rcuj ausSkLen
rungen, wesae ihre Unabhängigkeit erklärt und deren Unabhängigkeit wir nach eingehender Erwägung und auf Grund gerechter Princivien anerkannt haben, zu unterdrücken oder in fonstiger Weise deren Schicksale zu control-
nren. !n derselben Session des ConaresseZ brachte Lnry Clay im Senat eine Re solution ein, welche sich für die fcon dem Präsidenten dargelegten Prinzipien Lussprach. doch gelangte dieselbe weder zur Discussion noch zur Abstimmung. Daaeaen slellte siH das Nevrasentantenhaus in der Vanama-?5raae auf den entgegengesetzten Standrmnkt, indem es in einem Beschluß erklärte, baft die Vereinigten Staaten unter keinen Umständen eine Allianz mit südamerikanischen Republiken eingehen sollten, rr ? r js. . V r um oie mmiicyung europ.jazer Mächte in Süd-Amerika zu verhüten. Unter diesen Umständen ist von manchen Autoritäten die Stichhaltigkeit der Vconroe-Doctrtn angezweifelt worden, doch haben sich die meisten Staatsmänner unseres Landes, besonders in neuerer Zeit die Leiter unsuer auswärtigen Angelegenheiten, m ver Praxis an die fern Grundsatze gehalten, so Clayton, Staatssekretär unter Taylor und Fillmore. der Urheber des Clavton-Bul-wer-Vertrages. .ferner Caß, Seward, Hamllton Flly, - Freungyuysen und Blaine. , , , Dle Mlnorcaner" in Florida. . In keinem anderen Staate derUnion hat die dominirende Rasse der Bedölkerung so oft und-so gewaltsam gewecd selt wie in Florida. Seit derEntdeckung des Landes durch die Spanier, im Jahre 1512, hat 280 Jahre lang zwischen den Spaniern und den Engtönern in. einzelnen Tbeilen auck den Franzosen, ein ununterbrochenerKampf. 7. , r r, f . UM öle oeryerrcyasl Illillgesunoen. Wenn die Spanier für die Eolonisation ebensoviel Elfer an den Tag gelegt hätten, wie für Abenteuer und Plllnderung der Eingeborenen, dann würden sie dem Staate die typischen Merkmale, ihrer , Rasse und Sprache tiefer aufgeprägt haben und inFlorida würde heute das spanische Element so stark hervortreten wie inLouistäna das französtsche. Statt dessen findet, sich'in der Bevölkerung nur wenig, was. an die spanischen Eroberer erinnert. Und besonders ist dies im westlichen Theile deö Staates der Fall, wo einst die stolzen Adelantados" saßen, die sich in dem Sitze der Regierung, Pensacola, mit dem ganzen Stolze und Prun! der .Hidalgos zu zeigen pflegten 'und de?en kriegerischeExpeditionen mehr durch tragische Ereignisse, als durch .Erfolge bemerkenswerth geworden . sind. Als die Spanier die Herrschaft über Flörida verloren, waren ihrer nicht mehr als 7000 in dem ganzen Lande. ' Als -der erst: englische Gouverneur von 'Ost-Florida wurde ini Jahre 1763 General James Grant bestellt. Dieser richtete alsbald sein Augenmerk darauf, den Staat durch Heranziehung wirthschastlich tüchtiger Einwanderer don den britischen Inseln' auf eine höhere Culturstufe zu bringen, und gleichzeitig mit diesen. Bestrebungen wurde von einer Gesellschaft englischer Capitalisten an der Besiedeluna aewisser Landestheile gearbeitet. Die Gesell Ichast, an deren Spitze ein gewisser Dr. Andrew Turnbull m London stand, erwarb am Mosquito Inlet bedeutende Besitzungen und unter einem Kostenaufwande von 166.000 brachte Dr. Turnbull in Gemeinschaft mit Sir William Duncan 1500 Griechen, JtaIiener und MenorquineS m's . Land, welche im Jahre 1767 die Colonie New Smyrna gründeten. Diese Colonisten, welche mit dem Sammelnamen Minorcaner". bezeichnet wurden und zu der Gesellschaft in einem drückenden Contractverhältnisse standen, betrieben mit Erfolg den Anbau von Zuckerrohr, Indiao. Wein und Feigen. Anfänalicb prosperirte die Colonie, allmälig aber nahmen die Bedrückungen der Coloni sten zu und d:e Beamten der Gesellschaft tvrannisirten die Leute bis auf'S Blut, so daß im Jahre 1769 eine Empörung ausbrach; dieselbe wurde unterdruckt und die Anführer wurden in St. Augustine hingerichtet. Die Lage der Colonisten wurde nun womöglich noch trauriger und in den folgenden neun Jahren schmolz in Folge von Krankheiten und arausamer Bebandluna ibre Zahl auf 600 zusammen. Im Jahre lllb suchten und sanden zwei Colonlsten bei dem General-Anwalt Fonge in St. Augustine Hilfe. Dieser strengte gegen dieGesellschaft einen Civilproceß, in dessen Verhandlungen die Unmenschlichen Praktiken derselben an's Licht kamen, an und der Contract.unter wel. chem die Minorcaner- in Knechtschaft gehalten wurden, wurde für null und nichtig erklärt. Von den Fesseln befreit,verließen die Colonisten New Smyrna und zogen sammt und sonders nach St. Augustine, wo ihnen Land in freiem Besitz verwiesen wurde. Ein thätiges und zäbeS VMen. nabmen die Minor. cäner" an Wohlstand und auch anZahl scyneu zu und wurden von ihnen am CXI nfin'a TOtrtw fenr m:Mri. t: w vit kivfc, will jitwuiia via iiiayport, zahlreiche Anstedlungen an aeleat. Mit den Lbriaen weiken Be wohnern vermischten sie sich nickt. Von kleiner und schmächtiger Figur, waren die Minorcaner" leickt. an ibrem oli venfarbenem Teint und ungewöhnlicher viusvauer, wegen welcher sie mit den merikanischen AronckoS eralicken wurden. leicht kenntlich. Viele .Jahre' f ,:rv.i. r. v:.4 ' t . cm : rr tuHH ic öic gcöBc canc iOjt Bewohner von Jacksonville 'St. 'Augustine und den , -Städten am -St. tzn'S Rwer. Die- kleineren politi schen' Aemter lagen ausscblienlick in ib ren' Händen und' nur selten sab man einen Feuerwehrmann ode? Polizisten, oer- rem Mlnorcaner' wa?.' Geschäftlich waren 'sie meistens im Kleinhändel thätig, doch waren, einige- von ihnen auch unter,, den 'TakKnnfprn rrtv; - . t"vi,";"ut"'" vb Großfabrikänken vonTabak und Zucker L k t. , .m . V Ku-'sinoen iino rn ackjonville wie in
St. Augustine hatten sie bedeutenden Grundbesitz in Sänden. !n neuere?
Zeit aber steht diese interessante Rasse lo zu agen aus vem Aussterbe-Etat. Aus Städten, wo es noch von einem Viertel ?laürbundert .Minorcaner in Menge gab, sind sie vollständig ver scywunden. Mit den aus dem Norden einaewanderten Nankees öaben fi ebensowenig vermischt, wie mit den Spaniern oder Englandern, und, nur für sich selbst dahin lebend, sckeini diRasse die Vitalität vollständig verloren zu haben. Sie theilen das Schicksal L . - I oer 'seminole-Jnvlaner, welche in den Eoerglades einst so zahlreich waren. Wie dleBlatler der troviscken Urwälder. und von denen nur wenige übrig sind. Wenn die Decimirung der Minorcaner" ,o weiter fortschreitet, wie in den letzten 2o Jahren, so wird die Rasse binden kurzer Zeit nur noch der Vergangenheit angehören. ronddeeren in das Ausland. Zwar feiern die Europäer keinen .Danksagungstag- in unserem Sinne, das -heißt, mit dem unvermeidlichen Puterbraten nebst Kronsbeeren-Sauce; dennoch soll jetzt gute Aussicht vorhanden sein, daß sich letzteres amerikanische Product endlich einen europäischen Markt , von Bedeutung erobert. Es wird wenigstens stark genug dafür gearbeitet. Die Kronsbeeren-Ernte des verflossenen Jahres war trotz der Waldbrände, welche zu einer Preiser öhung . ausgebeutet wurden im Ganzen die größte, welche jemals in den Ver. . Staaten erzielt wurde; waö etwa-im Westen ausfiel, das kam im Osten desto reichlicher ein, und es wurden mehr als 1 Million BushelS geerntet. Daher wurde unter den Zllchtern der Gedanke. Dieser schmackhaften und gesunden Beere auch im Auslande einen . tüchtigen Absatz zu verschaffen, ein besonders lebhafter, und sie hegten die feste Zuversicht., daß die KronSöere sich sehr wohl im Wettbewerb mit ihren kleineren . europaischen Verwandten, den verschiedenen Gattungen Preißelbeeren (an denen übrigens gerade kern Ueberfluß ist) behaupten könne. Onkel Sam hat sich dieser. Angelegenheit zwar noch nicht angenommen, wie im Falle des Maises; dagegen thaten sich eine Anzahl KronsbeerenZüchter zusammen und stifteten 3 Procent ihreZ Ertrages für die Kosten der Einführung unserer Kronsbeeren zunächst in England. A. I. Rio:? von Trenton. N. I., wurde zu diesem Behuf zunächst über den großen Haringsteich geschickt. Als er in Liverpool anlangte, fand er Wi nur eine eiinm- uW rnit solchen Beeren handelte, ei kleines Mädchen, und er stellte fest, daß in ganz England nur Amerikaner Kronsbeeren essen und im Ganzen jährlich etwa 1000 BushelS derselben verbrauchten. Bei anderen, sogar bei den Verkäufern, waren die Beeren durch auS nicht beliebt. Aber er dachte bei sich: DaS Mißbilligen kommt nur von dem Nichtkennen", und ließ sich nicht entmuthigen. Er ging in . die hervorragenden Hotels, und Restaurationen und. zeigte den Besitzern, wie die Beeren, die er brachte, gekocht werden nzüßten. Anfangs kam man ihm sehr kühl entgegen; aber schließlich ließen sich Viele doch dahin bringen nachdem sie den gekochten Beeren eine Gaumenprobe gewährt hätten sie ihren Gästen als Neuheit zu bieten. An einer Anzahl Restaurationen wurden Karten ausgehängt mit der Inschrift: Heute werden amerikanische Kronsbeeren ausgetragen! Auf solche Weise agitirte er in allen Städten Englands und Irlands, und wirklich stieg die Nachfrage nach den Kronsbeeren rasch, und' an manchen Orten entwickelte - sich eine förmliche Manie für dieselben. Da nistete - sich ein Feind in dem . neuen Saatsfeld ein und that zeitweise Abbruch. Die große Nachfrage hatte, nämlich auch zur Folge, daß auf einmal bedeutende Mengen der russischen Gattung KrznSbeeren auf den Markt geworfen wurden. Alsbald fielen die Preise, und weiterhin schien sich daö Interesse an der ganzen Geschichte wieder verlieren zu wollen. - - ' Hr. Rider stellte eine Untersuchung an und ermittelte, daß die russischen Beeren von geringerer Qualität und von sehr bitterem und stechendem Geschmück waren;, sie sind auch da und dort in den Ver. Staaten unter dem Namen hog cranberries" bekannt, werden jedoch hier nicht gegessen. Diese Beeren wurden von manchen gewissenlosen englischen Händlern zu niedrigeren Preisen unter dem Namen amerikanische Kronsbeeren" verkauft. Sobald, er sich, hiervon überzeugt hatte, ließ er das Publikum durch die Zeitungen warnen, beorohte die betreffenden Händler Vit Verfolgung, wenn sie fernerhin die russische Waare unter amerikanischer Flagge segeln ließen, und brachte es glücklich dahin, daß die ' Verkäufe amerikanischer KronSbeeren 'rasch wieder stiegen vielleicht schon infolge der Neugierde deS Publikums, welche durch diesen Krieg erregt worden .war. - . . ; r. . Er versäumte . eS natürlich auch nicht, den Königl. Hof mit den. Beeren bekannt zu machen, und auf jeder der DUten. 'm welchen die Agenten die Beeren lieferten, -standen Anweisungen für das Kochen. Denn Unkenntniß der richtigen Vereitung stand und steht noch heute auch der weiteren Verbreitung deS amerikanischen MaiseS im Wege. Die in Engknd verbreitete Reclame-Literatur für die Kronsbeere würde in die skandinavischen Sprachen übersetzt und wird bald auch in franz'osischer und deutscher Uebersetzung im Umlauf sein. Berliner und Pariser Handler sind schon theilweise für die Danksagungs-Beere gewonnen, und der noch immer in Europa weilende amerikanische MaiSvater Murphy interessirt sich auö' für die. vorsieaeyde
Agitation. Auch machen die englischen Obstconserven-Fabrikanten, welche den amerikanischen noch über" sind und ein riesiges Geschäft machen, Experimente mit Kronsbeeren. . Ob diese geschäftlichen Eroberungen dauernde sind, steht freilich noch immer dahin.
Die WSiynerin vom PilatuS Seit fünf Jahren hält ein BahnWärter tor Pilatusbahn den Winter über im Hotel Pilatus-Kulm- Wacht. die Frau den Zeitpunkt einer Niederund drei Jahren hatte er dieses Jahr mitgenommen. Nun traf es sich, daß di: Frau den Zeiipunft einer Niederkunft herannahen fühlte. Der Mann ward ängstlich und so beschloß man den Weg nach dem Thale anzutreten. Die Betriebsdirection der Pilatusbahn ! m Alpnachstad, hiervon vom Wachter telephonisch verständigt, betraute vier Mann mit der Rückbeförderung von Frau und Kindern und am frühen Morgen eines schönes Wetter verheißenden Tages traten die Männer den schweren Gang nach der Spitze des Berges an. Der Schnee lag hoch, trug aber. Immerhin mußte der erste EselWandtunnel sicheren Trittes und schwindelfreien Auges von außen umschritten werden. Die spätere TraversirünJ der steil abfallenden - Schneezüge war ebenfalls eine höchst fchwierige und gefährliche Arbeit. Um die Mittagsstunde langten die Wanderer bei prächtigstem Wetter auf der Spitze des Berges an. Für den Rückschub von Frau und Kindern bediente man sich eines Koglerschlittens, der für alle Fälle .'noch im Herbste per Bahn bergauf befördert worden war. Frau und Kinder wurden warm in Bettzeug eingewickelt. Alles mit Stricken fest zusammenaebunden und dann um 2 Uhr die i gefährliche Thalfahrt angetreten. Zwei -Mann waren vorn, die übrigen drei sntNch und .hinten bemüht, dem Gefährte so viel als möglich ein langsames TemZ der Vorwärtsbewegung zu sichern. - Erst sauste der Schlitten vom Hotel hinab in die Mulde von der! Laubalp (circa 200 Yards) dann ging's "links nach der sogenannten Egg" und durch eine der dortigen Runsen über festgefrorenen Schnee pfeilschnell in den Mattalpkessel (1000 Fuß), wo zwei der Männer als ErsatzWächter Widder nach dem Kulmhotel zurückkehrten. Ueber die steilen, theilwerfe von Lawinen verschütteten Schnnhalden marschirten die Uebrigen lediglich die Kinder aus dem Schlitten mit sich führend mühsam weiter thalwärts bis Almsigon. Hier wurde neuerdings aufgesessen und durch den Waü Alpnach zugeschlittet. Vor der Ankunft im Thale rannte das Gefährte in seinem rasenden Laufe aegen einen Heuschuppen und krachte, so daß der letzte. Theil deö .WegeS wohl oder übel von Men zu Fuß zurückgelegt werden mußte.- Es war eine verwegene Fahrt, deren glückliches Gelingen allgemeine Befriedigung erregt. Die Urbarmachung der NSmlschen Campagna. Seit Generationen träumte man von dem Plan, die das alte Rom umspan- ! am W . tM. r&C WM.ilfA tfts Virtn U51UC.'. JiUUl tVfc fVfclUfc, uvfc vvi praktische Gesichtspunkten aus. höchst abscheuliche. Todeszom 'zu beseitigen, den lAgro Romano" urbar zu mächen, ihn vom Ma!ariafieber zu reinigen und die endlosen Weidetriften, der patrizi schen. Faulpelze in wohlbewirthschaftetes Ackerland zu verwandeln. Die Re gierung, die ein solches Project selbst in die Hand genommen oder doch die Durchführung desselben wenigstens unterstützi : hätte, wurde sich , unsterbliche Verdienste um das Land erworben haben. ! Aber diese Regierung war bisher niemals gekommen man zog es vielmehr vor, unendliche Millionen- für problematische Erfolge in Afrika, für das militärische Prestige, für den Bau von ! ungeheuren .Panzerkolossen, für die Anlage von mehr oder minder darlamentarischen Eisenbahnen' auszugeben. ! An die Campagna. und an das, waö mit " dem einmaligen Aufwande einer wohl .bedeutenden, aber sich bald glänzend verzinsenden Summe auS ihr werden könnte, dächte Niemand. Und die Römer hatten Dank der protzigen Dummheit ihrer vor jeder agrarischen Neuerung zurückschreckenden, . Landjunker .dort zu' Lande PatrizierdaS Vergnügen,' sich - von der Malaria aus lrjergelnzu lassen. ' ES scheint aber doch, daß das so ost angeregte' Project - der Urbarmachung der Campagna, ' der - Belebung Dieses ungeheuren' Trümmer-und Leichenfel des, nun schließlich in der That' der Verwirklichung - entgegengehen.' "soll. Eine i in Mailand - zusammengetretene Gesellschaft von lombardischen Großcapitälisten (Präsident Ingenieur Stabi!tni) -hat nämlich bereits eine ComMission von- Fachleuten 'an Ort - und Stell gesandt,' und diese Commission hat auf Grund eingehendster 'Studien erklart, daß ' die Römische .Campagna der dankbar fruchtbarste Boden. sei,aß eS.eiit nationales Verbrechen wäre,. diesen. Äoden nicht anzubauen, und daß durch, diesen Proceß auch daS berüchtickte ZNalariafieber dauernd verschwinden'cküßte. Die lombardische Gesell. schaff -. bezeichnender Weise mußten ,eö Lombarden jeto, die dem apathischen Rom tlZrlösung bringen beabsichtigen also. die.Landschaft um Rom mit lombardschen'1Sauertt (denen Bauernguter j in. Erbpacht zu geben wären) zu besiedeln und dann vor allem Viehzucht und Getreidebau,' aber, auch die Gewinnung!von Milch, Butter Käse u. s. w. im größten Stile . zu ' betreiben, kehrend eine Ausdehnung des Wein- und OelbaueZ dagegen nicht geplant ist.. Der Ausführung' deS Projektes, das die Lombarden um keinen Preis fallen lassen wollen,- und dessen großartige Rentabilität für die Unternehmer.- sowie dessen segensreiche Folgen für' ganz Italien, sofort einleuchten der AuSführug - steht. Jiur i leider , zweierlei im We; ; Vor : allem werden : die". Romi- . . ... . .. . - ' . . j .--
jchcn aiisundienbesltzer, die jede Neuerung grundsätzlich bekämpfen und mit thörichter Verbohrtheit an den Zuständen der guten, altzn Zeit festhalten, sich im großen Ganzen mit Händen und Füßen gegen das verdächtige Unternehmen wehren zum Mindesten werden sie für die Abtretung ihreS Grund und Bodens, der heutzutage, wie gesagt, nur als Weideland dient, enorme Pachibedingungen stellen. Zum Glück ist nun unter dem ersten Ministerium Crispi ein eigenes Campagnagesetz zu Stande gekommen, das die Regierung ermächtigen wird, zur Expropriation zu greifen, wie auch früherhin schon einige besonders renitente Starrköpfe von Landlords ein fach expropriirt wurden. Ein zweites Hinderniß würden noch die auf der Landwirthschast überhaupt lastenden, besonders aber für ein junges Unternehmen geradezu lähmenden hohen Steuern bilden. Wie kann z. V. die Viehzucht Prosperiren, wenn pro Stück Vieh der Steueragent nicht weniger als acht Lire Abgabe erhält? Dem wird aber, Angesichts der epochemachenden Bedeutung des Projects und der wohlwollenden Haltung, die die Regierung ihm gegenüber einnimmt, wohl abzuhelfen sein. Francesco Crispi, der daS Gesetz gegen die Latifundien-Misere in Sicilien ersonnen, steht der Latifundienwirthschaft oder vielmehr Mißwirthschaft in der Campagna gewiß nicht freundlicher gegenüber. So ist auch nicht daran zu zweifeln, daß Mittel und Wege gefunden werden, dem mit Capitalien reichlich ausgestatteten Unternehmen die Bahn zu ebnen. Die ungeheuren materiellen wie moralischen Vortheile, welche die Urbarmachung des Agro Romano- für das ganze Land und namentlich für die arbeitenden Klassen im Gefolge haben wird, liegen klar zu Tage. Handelt es sich doch hier um ein Werk, daS vielleicht in seiner Art das grandioseste deS JahrHunderts ist und mit elementarer Nothwendigkeit zu einer wirthschaftlichen Regeneration des Landes führen muH. StUtsche 2ocaU7laQtlQUn Vtzf.n, Dresden. Letzthin ist im Alter von 77 Jahren der kgl. Stallmeister a. D. Herr Amandus Theodor Heinze,
Besitzer des Rittergutes BrettnigHauSwalde in der Oberlausitz, in der Pflege Kamenz-PulSnitz gestorben. j B a u tz e n. In Ober-Cunewalde schnitt sich die 83jährige derw. Otto mit einem Rasirmesser die Kehle durch, : so daß der Tod alsbald eintrat. Schon längere Zeit hat die Frau an Geistes-', gestörtheit gelitten. j G l a u ch a u. In einer hiesigen mechanischen Weberei wurde die darin beschästiate 21jährige Arbeiterin Neumann von einer Welle an den Kleidern erfaßt und viele Male herumgeschleudert. Erst nach Anhalten deö ganzen , Werkes konnte die N. als Leiche von j der Welle befreit werden. Leipzig. Vor dem Strafsenat des Reichsgerichts wurde der Anstreicher Hemprich auS Zittau wegen BeiHilfe zum Versuch der Spionage zu 9 ! Monaten Gefängniß und einem Jahr Ehrverlust verurtheilt. Hemprich hatte Briefe seines bereits verurteilten Bruders weiter befördert, worin dieser für Frankreich geheime Nachritten über neue Gewehre .und Geschutzmnnition verlangte. L e i s n i g. In Beiersdorf stürzte ' die beim dortigen Mühlenbesitzer Emil ! Rievel in 'Dienst -stehende Auguste E. I Otif tY).Vtav!li hnrn nMtlT. I UU9 JUVlllg VUill WU,IUHIWken und fand dadurch chren Tod. VrsNlzerkoatvun, Qess,n. Darmstadt. In der Turngemeinde Darmstadt wurden dieser Tage m feierlicher. Weise an 52 -Mitglieder der Turngemeinde, welche schon wenigstens 25 Jahre derselben ' angehören, geschmackvoll ausgestattete Ehrendiplome verliehen. Der erste Sprecher der Turngemeinde, Herr Prof. Friedrich, hielt dabei eine treffliche Anspräche. Gau - AlgeSheim. In der Concursmasse des Weinhändlers Theobald Deister stehen der Schuldenmasse von ca. . 100.000 M. nur 1000 M. Activa gegenüber. Groß G e r a u. Der hiesige Großh. Steuer - Commissar Steuerrath Theodor .Schweisgut wurde nach mehr als 50jähriger Diensizeit pensioNirt. ' , Mainz. Wegen Auswnnderung ohne Erlaubniß werden 13 hier wohnhaft gewesene Landwehrleute, darunter einige geborene Mainzer, verfolgt. Die Betreffenden werden zur Hauptver Handlung am Dienstag, 30. April, vor daö hiesige Schöffengericht geladen. ' . .Mombach. Die Firma Gebrüder Eastell- kaufte vor einigen Tagen von hiesigen Grundbesitzern einen gro ßeren Complex. Feld an, um darauf Arbriterwobnunaen errichten. ' VrnVtns &Oj1$iu Erfurt. Vom hiesigen Schwurgericht ist der Commission Julius Sauer aus Langensalza wegen Verleitung zum. Meineid in zwei Fällen zu vier, Jahren sechs Monaten Zuchthaus und Nebenstrafen verurtheilt worden. N e b r a a. u. Hier wurde ' der Stadtkämmerer Huhn- wegen zahlreicher Unterschlagungen von , amtlichen und .Privatgelkern verhaftet, die schon LiS 'zum Jahre 1890 ' zurückdatlren. Die Unterschlagungen wurden bei einer Revision durch einen Beamten der Regierüng entdeckt. Außer der Stadt ist namentlich die Kasse der landwirthschaftlichenj Haushaltungsschule durch den i ungetreuen Beamten geschädigt worden. ' - Irsvinz ßannaotv. Hannover. In der letzten Vorstellung der Räuber" am Hoftheater wurde der Schauspieler HolthaüS.nachdem er als Franz Moor sein ruchloseZ Leben beendet hatte, vom Publikum noch. einmal gerufen. Da er jedoch bereitS beim Umkleiden war, erschien er erst nach einiger Zeit, und zwar im Gehrock. Eine junge Dame vom Lande, die mit ihrer Mutter in einer Loge saß, fing darauf an furchtbar zu ! avvlaudtren und rief: . .Sikö
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Hellt sicher Rheumatismus, Heilt sicher
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lfycutnati$mu$, Neuralgie, Ruckenschmerzen. Neuralgie, Rückenschmerzen. Neuralgie, Rückenschmerzen. Neuralgie, o Nückenschmerzen. Nellralgie, Nückenschmerzen.
Mämär Das iss der Dichter, der das schöne Stück geschrieben hat!" roVlnz djUH?it. N e i s s e. Wegen Sittlichkeitsver. brechens wird seitens der hiesigen Staatsanwaltschaft der ReserendarJäger auö Oppeln verfolgt, welcher flüch tig ist. Oppeln. Der Knecht Josef Reiß in Hennersdorf ist in der sogenannten Hackkammer- ermordet worden. Der Thäter ist noch nicht ermittelt. . . provin, K!,lewlgSslI,eln. F l e nö b u r g. Der Postamtsver Walter Busch-Eddeleck wurde wegen Unterschlagung im Amte verhaftet. Die Höhe der veruntreuten Summe ist bis her unermittelt. Die ledige Julie Kilian und ihr Geliebter, d Glaser L. Grant, wurden wegen Verdachts deö Kindesmordö verhaftet. Vhk,tr?Vlnk. Aachen. ' Eine internationale Diebesbande verübte einen Einbruch in daö Kloster der Alexianerbrüder und raubte 8000 Ms. Drei der Diebe sind verhaftet. . C o b l e n z. Das Gnadengesuch des katholischen Pfarrers Stock, der wen Entziehung eines Kindes auS den Händen seines Vormundes von der hiesigen Strafkammer zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt wurde, ist abschlägig beschicken worden. Crefeld. Der Bureau-Assistent Lcatfeld, seit ach! Jahren bei der hiesi gen Bahn beschäftigt, wurde nach Unterschlagung eines größeren Betrages, den er bei der Reichsbank einzahlen sollte, flüchtig. Der Pförtner deS hiesigen Schlachthofes und seine Frau wurden verhaftet und in Untersuchung nach Düsseldorf abgeführt. Die Veranlassung zu diesem kriminellen Borgehen wird mit dem noch nicht aufgeklärten Tode eines neugeborenen Kindes in Verbindung gebracht. Eine weitere Verhaftung wird Zn einigen Tagen noch erfolgen. Köln. Die hiesige Strafkammer verhandelte gegen den Direktor der Vrovinzial-Arbeitsanstalt zu Brauweiler Schellmann und den Anstaltöarzt Dr. Bode.die der fahrlässigen Tödtung einer Dirne angeklagt sind, die nach der Anklage in Folge eincS ihr angelegten MaulkorbeS erstickte. Eine andere, Dirne bezeugte,, daß sie die Verstorbene mit verschnürten, Füßen und Lederriemen an den Händen gefunden habe; ihr selbst habe man viermal während .eine? Stunde den Maulkorb angelegt. Die Angeklagten bestreiten, daß der Tod durch Erstickung eingetreten sei.' Die hervorragendsten ärztlichen Capacitäten sind als Experten ge laden. ' Die Staatsanwalt beantragte je acht .Tage Gefängniß,- der Gerichts.Hof erkannte jedoch aus kostenlose Freisprechung. Pünnerich. Ein hiesiger Ein wohner erhielt dieser Tage einenStraf. befehl von 3 Mk. oder 1 Tag Haft, weil er, sein bereits vor 11 Jahren verstordenes Tochlerchen im vongen Jahre mcht hat imvlen lassen. ' 3 C7vnrrnar. Wien. In dem großen Bankno-tenfälscher-Proceß sind di Angeklagten Schapira. und Baumgarten . zu sechsjährigem, Frischling, zu' dreijährigem, Her'z zu vierjährigem Kerker und zu Landesverweisung verurtheilt, Frau Schapira ist freigesprochen worden. Der aus Frankfurt a. M. hier zugerei-, ste Kaufmann Moritz Habermann jagte sich im 'Hotel Metropole Hierselbst zwei Kugeln in den Leib und wurde schwer verletzt nach einem Spital ge bracht. ' ' P t st. Infolge des Schmelzens der ungeheuren Schneemassen sind in mehreren Gegenden Ungarns, besonders im roz-le.Ueberschwemmungen eingetreten. ' Die Dämme sind gerissen, viele Verkehrsstörungen sind eingetreten.. Orsowa. Die Arbeiten zur Reaulirung der Donau am Eisernen Thore werden biö auf die Fortschaffung der Felsen zwischen Orsowa und dem Eisernen Thore zur vertragSmäßigen Zeit Ende December d. I. beendet sein. Graz. Hier ist das Gerücht verbreitet, daß die internationalen Kasseneinbrecher Papacosta und Genossen, die sich in Graz aufhielten und einen Kasseneinbruch begingen, mit einem im Jahre 1889 'hier an einer .PfandleihVermittlerin vollbrachten Raubmord in Verbindung stehen.-' Damals wurde ein gelvisser.Mahr schuldig gesprochen und zu lebenslänglichem Kerker verurtheilt. Mahr hat wiederholt um Wiederaufnähme des Verfahrens gebeten,in'neue rer Zeit abermals, und eS sollen diesfalls Verhandlungen eingeleitet worden sei. Nnby'S Vile Snppofitory wird aarantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, , oder das Geld wird zurückgegeben. ö0 Ctö. die Box. Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, registrirten Apotheker, Laneafter, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen- guten Apotheken Ward VroS., A. Kiefer k, Co. und Daniel Otevart Wholesale' Agenten, SndianapoliI, Snd.- - '
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Eisenbahn-Tabelle
5 Lnkunft und Abgang der verschieden Eisen bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. : Vandalia. Mgang Postzug 730 V irspreß ii bm Expreß 12 40 Nm Accomodation 4 00 Nm Expreß 7 00 9hn Erpreß 11 20 9hn Ankunft Expreß 8 35 35m. Expreß 4ioiüin Accomodation 10 00 23m Expreß 3 20m Schnellzug o wm 740 Accomadation Cleveland, Cineinnati, Chicago - und St.Louiö. JndianavoliS und Cleveland Diviston.. Abgang Ex?reß 4 IS Vn, Expreß 10 30 5cm Expreß 1030 Limited Expreß SlONm Erpreß 6409ha Ankunft Expreß 7 10 LnExpreß ....11 SOVm Limited Expreß ...IISOLm E?preß . 00 Nm EN?reß... .1lv0.NNt tJet LouiS Division. ' ' 1 j' ' llbgana Expreß . . . ....... .... 7S0vm ' Linnted CNittß 11 00 K Expreß .11 20Nm Expreß, täglich 11 45 Ankunft Expreß täglich 4 00 ffirn i ixprev.".' .wurai Limited Expreß S S0vm Expreß....-. 00'Lm Ihicago und Cincinnati Division öftlich. Abgang Schnellzug 8 45 Ctt : Accomovatton taglicy Accomodation 11 00 Vm Postzug 8.00 Nm Accomsd. lnur SsnntagS). Acconuzdation... ........ 6 85 Nm Ankunft Rushville Acmodation. , Postzug ..... 11 40 BW Jnd'pk Ace. (nur Sonnt.), k Slccomooation ........... . Accomodation 10 15 Nm Schnellzug.. 11 ION Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation . '. 710V SameuPoit 11 ou 3 Lafayette Accomadation. ... 5 00 Nm Schnellzug . . ; ... . -.; .- 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 530 : Lafayette Accomovanoa . . . iv Schnellpost... 2 50NM Accomodation S 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm vxpreß iiscm Danville Accomodation. ... 6 OS Nm Expreß 11 59 vm Ankunft Expreß..... 8 25 m Danville Acunudatio. ... 10 35 Lm Expreß 2 50 91m Expreß. SbSNm Peoria Division östlich. Vbgaua Expreß SSOVm Accomodation .' - ' Expreß 8 5m Ankunft Expreß .'. 1140Vm . : Accomodation i Szpreß 10 00 Km Lake Srie und Western. W g an Z Expreß 7 00m 120N 700N ' Expreß Ervreß Schnell, Erpreß... Ankunft Sckneu Ervreß . . ! Uxpnß ioHiw Expreß 2 60 Sta . Expreß L0Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und - St. Louiö. -Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 4 50V ' Kolumbus Accomodation.. . ö 00 Expreß 8S0Nm . Richmond Accomodatwn. . . 4 00 Nm 'Erpreß. ..5 10 Km Dlnkunft Richmond Accomodation 8ttm - Schnellzug 11 40 Bw - Expreß.....'.... 12 30 3km Accomodation 82Nm Expreß 6 50Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Division via Aokomo. , Abgang Expreß.-. 1100 V ! Expreß .'. 11 20 Nrn Ankunft Expreß 8 35L Expreß S 15Sttn 'LouiSville Division. Abgang Expreß 8 45Vm outZvllle Accomodation.. . 10 m Schnellzug 8 25Nm Accomodation 4 0)Nm Ankunft Accomodation 10 20 Vm -Schnellzug 10 60 Accomodation ' 6 50 9cm Spezial täglich .....1100 Cincinnati, Hamilto und Zndianapoliö. AHgans Expreß 8 40Lm Cincinnati AecomodotiO . . 10 50 Vm Expreß.., SOON Expreß................. 4 VON Expreß SSON BTVmf üfMmnViiUiin " A U tL. tvMt M.MHWvtHwIiiii ... . . . V IO 3JIH Expreß 1145 Expre i 7 803ha Expre, ...10 555cm 'Erpreß 1Z V Zndianapolit und VincenneS7 Ab gana Expreß .. 8 00 55m LincenneS Accomodation... 4 00 9cm Ankunft LinttnneZAcromodationIO 40 Am dnw-....... ; ; 8 00 m Cincinnati, Wabash und Michigän. Abgang Expreß .... , 6 35 Cm " Expreß : 11 15 V Expreß.. ;t) 4555m Ankunft Exxreß uv - Erpreß 2 509cm ;- Expreß 9 00 9cm Indianapolis, Deeatur und Western. Abgang Expreß ; SSOV 4 Accomodation 8 40 9cm Schnell.Expreß 11 20 9cm Lnr: Schnell.Expreß 8 80 Cm ' Seeomodation..;. .10 40V Elpreß. 460C3 Louitville, New Albany und Chicagos Wgmg Expreß 12 85 B ' preß 11) Vm Mono Accomodation 400 9cm nnmft Expreß 2 80Vm Nonon Lecomodatton 11 20 1 expreß...;.,... 8WS The Twentieth Century, eine aukaezeicbnete Wochenschrift, velche fortschrittlich aesinntm Lesern sehr yx em?fu Ien ist. In der Tendenz ,var sezialtstisch, werden doch andere forrschriUlichk Jtzwrx darin unparteiisch besprochen. ''-,?" Nan bestelle direkt tet Ut Humboldt Pi:lUaMng Co M Ci (ca
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