Indiana Tribüne, Volume 18, Number 191, Indianapolis, Marion County, 30 March 1895 — Page 1
o V r1S rlC a y! H KV o ks a A A l5 v Ky y W W o y OV V Office : Ko. 18 Süd Qlabama Straße. Jahrgang 18. Indianapolis, Indiana Samstag, en 30. März 1895. No. 1ÖI
F&fl 1
Danksagung.
lleu yreunden, Verwandten und Bekannten, welche un während de? Srankinlagers unsere! SlNeaund Va:er,, Adolph Lentz. treu r Seite Banden. Herrn Pastor f?etet lüt feine trostreichen Worte, und den lumensvendern. s,te Alle, welche sich an der Beerdigung i ethet Uatea. besondere de Schwäbischen Unter Kttzua,erei. dem ionter'Bc ein und dem Sei,leitigen Nnt,rS2,ngverein brechen U V,rtt lern herzlichst Dank au. 2i trauernden Htuterdlikbeuen. ENGLISH0PERAH0USE Dent?cheö Theater, l Montag, de 1. April, Die Ehre ! Calais 5 Drama von H. Sudermann. Regie . . . G. Rickelt. Anfang LUhr. reise Orchester $1.00; Dreb'CKcle: SallSZW Ulmt 75C: LumSchlnb: I ;J3i&tXtClvlX-ciCVl I SrodeS lebendes Bild I Marktstand No. 56 im östlichen Markt finden Sie daS beste Rindfleisch und albfltlsch zum bllllgsten PrerS. W fi "RTTTPTPTT II 0 AJ1.L HiX Villa CV fls A44 C f .3 V vH Ujß 123 Olive Strasie. Kontraktor Vaumelfter, mpsiehlt sich für alle Arten Neubauten und Reparaturen. Alle Auftrage wer den prompt ausgeführt. FredSchreiber, fctete d--MsÄrj Xio. 20 palmer Straße. Auftrage prompt besorgt. 5u1lUS SUM2.UN, Epntrnetor und r l JÖrtlUttCMtCr.
?o. ö sadricks Lkrßs1'l.wdrF,milimdttEuld, M I und der VanderblltS in ernem our.
t . . . i fc."..i..nali$tic Dimentia" überschriebenen ,nnnf,n imn :n,rtrsltnr,n k??o,N I
.HVNHIIH v v . m m.. wm vwwi . . ...k.-.c... prompt, billig und gut ausgeführt. Hvorgv täMÄ eZeichenbeftattee, Okee : 5 Süd Delawarestr. Skull : 120, 122, 124, 128, 128 Oft Pearlstr. Telephon 911. Offen Tag und Nacht. (Ctllßrt S3(ICE - 93ltItiCr ' 3e daS Pfund. n.if.fftnfh. , 9s?f i.m V AK
M
V
M
UU-4M.W VU 41 um """U,56 fiStt ?n Wf .jH,f,ITh.
Back.Vulver da 'Lkund 45e. Cledeland Back.Pulver daS Pfd. 45e. Setzlon ackoulvn wird w vielen Familien gebraucht vnd auf, euerecommanvirr. wünschen nicht, daß sie 5 gebrauchen, weil tl billign ,fi, er wen e rein, gesund, immer zuverlässig ist. Fabrizirt und verkauft nur bei i. L1. talier, Ceylon Tlieeladen, 1 n?firtfMt ) nftTisi hnn 110 Oft New Jork Str. Delawarestr. Telephon 575 Samen. Samen. Sie wünschen ohne Zweifel diese! Jahr eine guten Garten. Dazu gettren guter Samen. Nr.se Samen wurden seit Jahren bin verkaust und werden Sie besriidigen. Wir haben elle Sorten. Sprecht vor oder sedreUt an die einzige Samenha"dlung The nuniillgtOll keed . SS OS Washington Str.
Editorielles.
Wenn man ein Volk nach dem Werthe deS Inhaltes seiner Zeitungen beurtheilen will, dann nimmt Amerika einen sehr tiefen Rang ein. Zwar hat kein Land aus der Welt so große Zei tungen, wie Amerika, manche derselben find wahre Unzethüme, die kein Mensch durchlesen kann, eö sei denn, daß er absolut nichts anderes zu thun habe und m . rv m & an mais anoerem vergnügen nnoe lber der Inhalt ist auch darnach. Wir iM.irM .crc.t. vwam am a X m iUUUCIl UUCCIl VUUl'U, VUp Ull IUJ lll teressante Ereignisse mit einer Weitläufigkeit erzählt werden, die bis ins Lacherliche geht, absehen davon, daß tausend Dinge mitgetheilt werden, die nicht die Tinte werth sind, mit der sie geschrieben werden, wir wollen blob ,mei Punkte bervorbeben. w'löe die amerikanischen Blätter inhaltlich aus eine sehr niedrige tuse heravorangzn. Erstens befitzt der durchschnittliche , , t ameliranijcye Iournallu mcyl 01c sur sinn R?,,k ntkn,n Kenntnis??. s?Ä flii äußerst wenige unter ihnen, welche außer lhrer Multerlpracye noch in einer anderen Sprache lesen oder Ischreiben sönnen. eS giebt wenige unter ilnen welch. eS jemals einfällt die Geschichte eineS anderen Volkes als deS amerikanischen kennen zu lernen, und I. n,...:. k ..X. X lll Vl( VCUtylUfit ltutvifc tuiim r" n . . v a ÄJ s ! -X. a - ine mein ganz unoeioanverl. e,qirqr Uno Ocographic sind ihm nur noth. enoige enntmjze, obcu ne rnu cer amerikanischen Politik in Verbindung stehen. WaS VolkSkirtKsckaft betrifft, so bat er vielleicht einmal im Sohn Gtuart Mill ein BiSchen herumgeblättert und "n paar Seiten gelesen, ohne sie dernanoen zu yaoen, uno- im anzen kennt er für seine Schreibereien weiter keinen Zweck als der Zeitung möglichst viel Abonnenten zuzuführen. Sr schreibt nicht um zu belehren, er schreibt nicht daS, was nach seiner Anficht, oder waS vissenschastlich richtig ist sondern daS, wovon er glaubt, daß eS der Menge gefällt.- DaS geistige Niveau der Zeitung kann unter solchen Umständen nur ein sehr niedriges sein. Weit schlimmer alS das aber ist der Umstand, ' daß in den amerikanischen Zeitungen der Klatsch eine so große Rolle spielt. Intime Familienangelegenheiten werden zu SensationSgeschichten aufgebauscht, skandalöse Vorkomlnnisse und Skandalprozesse wer den in der ekelhaftesten Weise breitge treten, und der Skandalsucht wird vollauf Rechnung getragen. Mit Recht F..,..?. h.afiTfi fct. M s?hinrt ivfcrnn vivyutv Vifc V- Niwwmnjj Poft" kürzlich gelegkntlich der - , . p t r f . . Artikel, daß man beim Lesen dieser ...,.' ... ' itzkT ttti, 9 Ullk barer Verrücktheit zu thun und man könnte nach dem Lesestoss, den diese so unendlich viel Papier verwüstenden Zeitungen enthalten, daraus schließen, daß die Bevölkerung der Ver. Staaten ausschließlich auS Stallmägden, Schisssknechten und Droschkenkutschern bestehe. Die Wirkung einer solchen Zeitungöschreiberei auf die Jugend, die jedeö Zahr auS den öffentlichen Schu len hervorgeht, müsse ein entsittlichen uns oerroyenoer ,eln. xxoiuxq . -c t. . crr , iit. sagt dann genannte Zeitung : Nicht daS Unschickliche ist bei sol cher Journalistik daS Schlimmste, son retIt e Albernheit und Semeinheit. l uie sie gar nicht mehr zu überbieten find. Derjenige, der eS nicht besser w daß eine Schaar von sittlich verkam. menen Buben die Controlle über die Presse hätte, die ein Veranüaen bxtan haben, die Civilisation der L2 cherlichkeit preiszugeben. DaS Haupt merkmal dieser Art Journalismus ist in Wahrheit daS Knabenhaft LSp pische. Niemand, dem diese Zeitungen nicht zur Sewohnheitösache geworden find, würde annehmen, daß sie daS Werk von Erwachsenen find. Kindische Spaßmacher, die Nichtachtung alles Guten und Schönen und wir köxnen zufügen, ein Spürsinn, die er geraoe sur lnaoenqafle unreife zeugl, find die Hervorstechendsten Charakter züze dieser Presse." WetterauSsichten. Kälter und schön während der Nacht viel kälter aber schön Sonntag. Gestrige Temperatur: Marimum 82 Grad l Minimum 62 Grad.
IrchlUlyrichlen.
Inland. Srubenbesitzer und Grubenarbeite?. PittSburg,28 März. Die Sisenbahn Kohlengruben Besitzer deS PittSburger Distrikts sind entschlossen, für die Förderung von Kohlen nicht mehr alS 60 Cent? pro Tonne zu be zahlen. Mehrere derselben haben angezeigt, daß sie ihre Gruben bei diesem Preise nächste Woche in Betrieb s.tzen werden und sind dieselben überzeugt, daß sie ohne oder mit nur geringen Schwierigkeiten Arbeiter erlangen erden. Andere dagegen klaren, daß sie ihre Tontraete mit Kohlen auS West Virginien erfüllen würden. Alexander Dempster, einer der bedeutendsten Srubenvefitzer dieses Distrikts, erklärt. er könne in West Virginien Kohlen zu 50 CentS pro Tonne kaufen und nachdem er $l.07 für Beförderung der selben bezahlt habe, kosteten dieselben ihm abgeliefert $1 67t pro Tonne, während eine Tonne Ptttsburger Kohen bei 6 CentS Förderung, und 90 CentS Transportkosten auf $1 59 zu stehe käme, um 1 i5entS mehr, ganz abgesehen von mancherlei anderen Ausgaben, welche der Betrieb einer Kohlengrube mit sich bringe. Die Grubenarbeiter erklären, daß sie auf dem Preise von 69 CentS bestehen werben und sagen, daßihre Mitgliederzahl größer und sie fester alS seit vielen Jahren entschlossen seien, ihre Forderung durchzusetzen. MM D i e Schulfrage ltt Manit o b a. Winnipeg. Man., 23 März Premier-Minifter Greenway hat heute in der, Legislatur von Manitoba eine amtliche Erklärung über die Schulfrage gegeben. 3n derselben heißt eS, die Regierung sähe keinen Grund -von hrer Stellung, nationale Schule für alle und keine Separatschulen zu halten, abzuweichen. Die Botschaft von Ottawa und der Nemedur-Besehl der Dominion-Regierung rege eine Verassungösrage an, welche seiner Anficht nach von größerer Wichtigkeit sei, als alle Fragen, die seit der Verein!gung der kanadischen Provinzen aufgetaucht sei. Die Frage berühre nicht Manitoba allein, sondern jede Provinz der Dominion. Angesichts dieser Thatachen. hätte die Regierung sich entschlössen, die Legislatur zu ersuchen, sich bis zum 9. Mai zu vertagen, um der Angelegenheit volle und eingehende Erwägung schenken zu können. Die Bemerkungen deö Premiers wurden mit Beifall aufgenommen und der Antrag auf Vertagung wird morgen durchgehen. Die Katholiken beHäupten, es sei dieS ein Versuch, der Entscheid? der Frage auS dem Wege zu gehen, die Regierung bestreiket dieS jedoch und erklärt, der Befehl von Otawa sei ein außerordentlicher und müßte deßhalb wohl erwogen werden, da er die Gefahr einer Auslösung der Föderation enthalte. Auf eine Frage deS Vertreters der Associated Preß antwortete der Prem & . m. ier, er glauve nicor, rap oxt Dominion-Regierung die Vertagung der Le gislatur als eine Weigerung der Provinz, dem Befehl Folge zu leisten, ansehen werde und einer der Minister fügte hinzu, die Dominion-Regierung werde die Schulfrage nicht früher auszunehmen wünschen, als sie müsse. Sir Charles TupperS Resignation und seine Haltung in der Schulfrage wird hier allgemein gebilligt. Seine Anficht ging dahin, daß die DominionRegierung die Entscheidung dieser wichtigen Frage dem Volk hätte überlassen sollen. Die Regierung hat sich bereits mit einigen hervorragenden Juristen in Verbindung gesetzt, um die Arrsicht derselben bezüglich der "Ausdehnung der Jurisdiktion der Legislatur zu hören. Die Orange Grand Lodge von Manitoba hat einen Beschluß angenommen, in welchem angesichts deS CrnsteS der Lage die Einberufung einer Convention empfohlen wird, in welcher alle religiösen und politischen Parteien vertreten sein sollen. ' Angeblich arsenikhaltiger Zucker. Philadelphia,,' 29 März Heute wurde hier von der Regierung zur Deckung deS Smfuhrzolleß ein
Quantum Zucker von 1 Million Pfund verkauft, welcher durch den Dampfer RemuS auS Hamburg importirt war, und angeblich Arsenik in gesundheitSgefährlichen Mengen enthalten sollte.
Er brachte $4000, etwa den Betrag ,
deS Zolles, ein und wurde von H. K. Kelley gekauft. Vor dem Verkauf war Erbschaften 6nn!Ctr;tbeKVAVC' inkasstrt und Vollmachten und Testamlker deS Staats-, und deß städtischen .ente ausgestellt. Schiffs-Scheine auf SesundheitSratheS untersuchte Proben 'allen Linien. Sprecht vor A. Metzger
de ZuckerS für arfenikfrer erklärt hatten. Der Schätzungswerth deS ZuckerS betrug $17,720, der geschäftliche Werth $23,263. m in m Ausland. Wafsenftillftan d imOrient Tokio, 29. März. Der Kaiser von Japan hat einen bedingungslosen Waffenstillstand erklärt. Was h i n g t o n, 29. März.. Die Nachricht, daß der Kaiser von Japan einen bedingungslosen Waffenstillstand bewilligt hat, wird von der hiesigen javanischen Gesandtschaft bestätigt. welcher von ihrer Regierung darüber folgendes Telegramm zugegangen ist: Bei der Eröffnung .der VerHandlungen schlug der chinesische Beoollmächtigte .einen Waffenstillstand vor, dessen Bewilligung Japan von gewissen Bedingungen abhangig' machte Während deS QangeS der Verhandlungen ereignete sich jeneS 'leidige Allenat gegen die Person dcS chinesischen Bevollmächtigten. In Anbetracht dieseS unglücklichen ZmifchenfallS hat Se. Majestät- der Kaiser,' die. japanischen Bevollmächtigten angewiesen, in ieinen temporären Waffenstillstands bedingungSloS zu willigen Dem chinesischen Bevollmächtigten ist davon Mittheilung gemacht worden." . Herr Kurend meint, daß der Waffen stillstand bis zum Abschluß de FriebenS dauern wird. Welche Bedingungen Japan gestellt hatte, ist ihm nicht bekannt, doch, vermvlhetek daß die Besetzung. von Taku dazu . gehört hat. Jedenfalls hatte sich China nicht darauf eingelassen. Eine Zurückziehung der japanischen Truppen auS China erfolgt natürlich nicht. Bei dem großen Uebergevicht, welches die Militärmacht in neuerer Zeit erlangt, hat, wird jetzt die Schwierigkeit in der Durchführung des Waffenstillstandes bestehen und auS diesem Erunde erfolgte schon yor kurzer Zeit die Ernennung deS . Prinzen Komatsu zum Höchftkommanvirenden aller Armeen,' um. die höchste Autorität im F lde in der Hand eineS Mannes zu vereinigen, welcher, in . naher. Verbin dung mit der kaiserlichen Familie steht. Die sofortige Einstellung - aller Feindseligkeiten wird jetzt keine . schwierige Ausgabe sein. . ' Die ,TimeS" wird morgen in einem Leitartikel sagen : Die amtliche Nachricht! von ' dem orientalischen Waffenstillstände ist auch in London eingetroffen und wird sicherlich überall mit Befriedigung aufgenommen werden. Die gescheidteren ja. panischen Staatsmänner find vermuthlich zu der Ueberzeugung gelangt, daß die Besetzung Pekings Folgen haben könnte, auf welche sie nicht vorbereitet find. Der Sedanke, daß des Mikados Entschluß der Auöfluh großmüthiger Impulse sei, und mit der Verwundung Li Hung ChangS in Verbindung stehe. läßt sich kaum annehmen. Auch darf man deS Friedensschlusses nicht eher sicher sein, alS.hiS man ZapanS For derungen kennt. . ..,,,,, ' Der Unfug in dem Chica g oer Mao qeny eim. Chi c ag o, 29.. März. Die un bändigen Insassen der hiesigen Staats anstatt für verwahrloste Mädchen rich Uten beule Aveno neuen unTuff an. Sie begannen ein thierisches Unisono Eeheul,' daS weithin zu hören war, zer störten die Scheidewände zwischen ihren Schlafzimmern und begannen dann ge meinschaftlich alle Mobiliar zu zer ' ' W "
krummern' und gegen cie 3:6. zu'P ! M.r, mnü Bauerletn kratzten sich hmter den stoßen. Die Polizei mußte wieder. .hrtn uv '7 V,, kam:
einschreiten, und die Madchen, die sich, wie wilde Kajen wehrten, .in Zimmern mit standfesten Wänden sperren, gast daS ganze Inventar ist zerstört. Die k.z.k..:. -a.,.'!.;...- n blSherige Superintendentm, Frau A. Z. Dayton, unter- deien Regiment die Brüt aufgezogen ist, ist auS ihrer Stel-; lung entfernt und grau Moudy, früher Superintendentin deß HeimS der , greundlosen ist ihre Nachfolgerin gew'den. ber auch sie war heute uoeno xoi?,. ... . . .... ..
Ochisfs. Nachrichten.
Angekommen in: Q u e e n S t o w n : Lucania" von NewSork. Liverpool: Britannic" von Agentur, 2. Stock Odd FellowS Halle. allerlei. Urzkch oe st regen in 28 y View Junction bei Baltimore Abends nach 8 Uhr über 50 Landstreichn einen ffrackjzug der Baltimore, Wilmmgton & Philadelphia - Bahn. Der Zug war bereits- unterwegs nach Chase's Station, als der Conducteur Riley die Entdeckung machte, daß er etwa 60 bNnde Passagiere-- auf dem Zuge Hatte. Bremser Lawrence - hatte ihn von der Anwesenheit der Tramps" be nachrichtigt. Der Bremser hatte, alö er in die Kabuse sprang, mehrere Verletzungen amKopfe, welche ihm von den Kerlen beigebracht worden waren, und semer Angabe nach' hatten dieselben auch versucht, ihn vom Zuge zu werfen. In demselben Augenblicke, als Lawrence dem Conducteur die Nachricht brachte, erschienen zwei mit Revolvern bewaffnete Tramps in der Kabiise und drohten, jeden der Zugbediensteten zu erschießen, welcher den Ber such mache, einen ihrer Bruder" abzusetzen. Als der Zug in Chase'S Sta. tion .angelangt war, hatte die ganze Zugmannschaftsich in die Kabüse oder auf die Locomötive geflüchtet, und die TrampZ hatten vollen Besitz von den ffrachtwagen.' Dann, geriethen sie un ter einander in Streit,, und es gelang dem. Cond'ucteur, abzuspringen und eine Depesche nach Wilmtngton in Delaware abzusenden und die Polizei daselbst zu' benachrichtigen. Auf der ffahrt . von Chase's Station weiter wurde einer der Tramps von einem sei ner Gegner vom Zuge geschleudert. Als Uz Zua sich Wilmington näberte. ,'sprana eine Anzahl der Tramp vom HNJt, Don den Ädrigen wurden aber, I k -. ri w n als - ver ZUA- oazelojr zum üsTtUlranoe kam. elf Mann-von denZFlpolizisten im Bahnhöfe verhaftet. Die Uebrigen entflohen.' Von den Verhafteten widersetzten sich mehrere und nur dadurch. daß die Polizisten ihre Revolver ab schössen,, wurden mehrere der Fliehenden veranlaßt, still zu stehen und sich die-Handschellen anlegen zu lassen. Am nachsten.Morgen wurde Geo. Willson, einer . der Verhafteten, vom Friedens richte?. Sasse . .in Wilmwaton wegen Tragens verborgener Waffen für daS Gerichtsverfahren festgehalten, drei an dere wurden entlassen und die übrigen mit einer Geldstrafe von e $5 belegt, sowie auf je 30 Tage kn's Gefängniß gesandt. . .... , Eine n' aufopferangSfähigen Direcwr hat daS Theater in Penig. . Derselbe veröffentlicht nach, stehende interessanteKundgebung: Die Aufführung von dem Smsationsstück Oberförster Gerlach und Frau, oder: Zu Tode mißhandelt- muß um einige Tage verzögert werden, da keine mtu ner Damen zu bewegen ist, die weib liche Bestie Frau Gerlach" zu spielen. Ich habe mich nun entschlossen, eine Dame für Vvt Rolle von auSwartS kommen zu lasscnDaS Lonvoner BrewerS Journal" har verschiedenen 'soaenann ten Teetotal DrinkS", daS heitzt jemn Getränken, welche die geschworenen Feinde des AlcoholS, trinken dürfen und in großen Quantitäten . trinken, etwas naher auf den Zahn fühlen las sen. Die Analyse von 40 Proben hat ergeben, daß diese nicht alcoholischen." Getränke im Durchschnitt 4.8 Procent Aluhol enthalten, wober daS Mini mum 3.1. das Maximum 82 Procent war! Wenn sich daS bestätigt, so könnte demnach Salvatorbier, daö nur 4.49 Procent Alcohol enthäk in"England alö Teetotal Drin!" ftguriren, ganz zu schweigen von den gewöhnlichen bayerischen Bieren mit ihren traun gen" 3 Procent Alcohol. Diese könnte auch der totalste Abstainer" hinter die Binde gießen. Aus Thüringen wird folgendes heitere Vorkommniß berich iet: Bauern, einer reussischen Ort schaft fanden im Graben an der Landraße liegend einen Stromer mit der bundenem Unterschenkel, ächzend und ' stöhnend, daß er sich vor Schmerz nicht . C lff M . ? jf A eine schöne theure Geschichte werden, wenn wir .den Kerl verpflegen und ärztlich behandeln lassen; und schließ l rwch die Beerdgungskosten tragen müssen Sie eilten heim zum ztsschulzen undunterbreiteten diesem ttn Fall. DaS schlaue Ortsoberhaüpt runzelte zwar auch erst die Stirn, bald aber glitt ein verschmitzte? fächeln vber sew kaUwreicheK Antlitz und er k e pttußische Grenze nur ein , paar MMren von der wiroStfiT
5rlugS wurde ein Bauerlein mtt ttnem Schlitten gegen eine klingmde Entfchä aigukg bestellt, und man fuhr eilends hmauö zu dem christlichen Liebes werke. Bruder Straubinzer wurde behutsam auf den Schlitten aufgeladen und auf Stroh gebettet, während der Linker deS Gefährtes den Auftrag erhielt, ihn auf preußisches Gebiet abzuschZebm. Nachdem die Grenze er reicht war, wollte sich nun der biedere Reuße seines Auftrages entledigen, aber der arme LazaruS bat so instän dig, ihn doch nicht hilflos auf freiem stelde auszusetzen, daß das Bäuerlein sich, wenn auch murrend, bereitfinden ließ, noch eine Stunde bis zur preußi schm Kreisstadt weiterzufahren, wo d:r Stromer Bekannte haben wollte, die sich seiner bestimmt annehmen, wür
den. Kurz vor dem Tbore deS Städt chenö hörte das Bauerlein ein eigeni':.r!x rx.f-t. . .r. iuuuiu iuiUyTiuuca serauicy ymier sich und spürte einen gewaltigen Ruck, der den Schlitten seitwärts eine Salb. b'cegung machen ließ der schwer kranke Wandersmann hatte die Ver bände von sich geworfen, war mit ei nem Satz auf die Landstraße gesprun gen und rief vavomuend dem verblüff, ten Bäuerlein zu: Nun bin ich am Ziele. Habt tausend Dank! Wenn ich wieder in Euer Dorf komme, zahle ich dem guten Bürgermeister die Unkosten zurück! In Eurer armen Gegend gab's nichts mebr zu fechten, bier aber !oll mein Geschäft gehen!" Svrachö und stampfte rüstig dem Städtchen entaeoen! Hiesiges. Aus dem Polizetbericht. W. L. Hackctt, ein Schaffner der Linie Nord Indianapolis O. Wafh ington Str. wurde Donnerstag Abend m der Nähe der 2. Str. beim Einsammein der Fahrgelder bestohlen. Hackett merkte, daß ihm jemand in der gestopft vollen Car an s.iner Tasche herum singerirte und schlug Larm. Zwei erle sprangen vom Wagen, von denen der eine im Retiriren noch einem ffahr qaft eine Uhr zu'entreißen suchte, woS hm aber mcht gelang. Die Suiame, welche die Verwegenen erbeuteten war zenng. An demselben Abend gegen 6 Uhr murde der Schaffner Sesrge Henderson auf ganz ähnliche Weise um $2 befohlen. Der Beschreibung nach müsen eS dieselben Strolche gewesen sein. nach denen d:e Polizei jejst eifrig fahndet. AlS T. V. Cotton gestern Morgen erwachte, beugte sich ein geschwärztes bärtige Sesicht über seine Lagerstatt und ein Mann gebot ihm, dabei aus einen geladenen Revolver zeigend, sich mäuschenstill zu verhalten, wenn ihm lein Leben lieb sei. Cotton, der im ureau des Superintendenten für öffentlichen Unterrcht arbeitet, parirte vle Ordre und der Einbrecher zog mit inem nagelneuen Anzug, einer Uhr und $10 tn Geld in aller SemüthSruhe ab. X7Dr. Richard Moulton auS Chicago beginnt seinen akademischen hrkursuS über die Tragödien Shake peareS heute Aber.d um 8 Uhr im VropylSum. DaS Th?ma seiner ersten Vorlesung ist Richard III , eine Studie über die Nemesiö". Die Voresungen über die Bibel werden mor 4en Nachmittag um 4 Uhr in der St. Paulbkirche beginnen, und am Abend wird er eine dritte Reihe von Voriesungen in der Industrieschule bennnen. Die Themata sind DaS Buch Hiob, ausgelegt und vorgetragen" resp. Erklärung eineS PsalmS. GO Der Sicherheitsrat!) hat geft.rn den Polizisten Seorge W. Laird seines Amtes entseht. Laird hatte sich an CharleS T. Bay, einem jungen Burschen, der die Post deS hiesigen Sentinel" zur Labn bringt. vergriffen und ihn geschlagen. Der Board hielt einen Mann, der sich bei so geringer Provozirung an einem Knaben vergreifen kann, für untüchtig zim Dienst an de? Polizei. Der Board ernannte folgende Spezialpolizisten für den Baseballpark an Ohio Str. : Seorge W. Thomas, Newton Jackson, Wm. Huston, Wm. Wilson, John Mc Shulse, Sohn Whiteman, O. C. De mott. Slckerlicb leset Jbr die in dieser Zeitung verösfentlichtln Zeagnihe betreffs Hood'S Sarsaparilla. Sie bestätigon über jeden Zweifel hinauS, daß Hood'S kurirt. , , Verstopfung und alle Leberleiden werden durch H 0 0 d'S ? i l l e n geheilt.
Mm
nftytte Yori EOlCIlMt C? (UD1AUAP0US icra " . yi mMrvf Caaatcl der btr 4 'i, k, !lt ttltn tn nltrn Mnnt!ii-rit ttr.l 1 AAkli reisee. ' " ' ' lw . ör
A L
Ite. M
S ri1'
o-
rn in ä x
,0MM& tr m . i. yPC srri Imwmtxr ;,y t . MijMjM ' c : SXjM.'c, . :
J-LUIZXJ"?' ' Was den Förster veranlaßt einen Brief vom Stapel zu' las
sen, wissen wir nicht, wäre
Indianapolis Brewing Eo. mittheilen, daß er noch mehr von., dem unvergleichlichen
Liebers Tafel Vier
haben möchte. Telebhonuov.
Indianapolis Brewing Company.
Erfolgreich für beinahe Vryant &
Umgezogen nach der N.V. Ecke Obio Sf Delawarevr., Saston Block. Unsere Graduirten erhalten gute Stellen. 10.000 besinden sich in den besten Plätzen. GeschäftSttenographie, Schönschreibekunst. Borz gliche Fakultät, bestes System und Ausrüstung. Große, helle Räume. Tag- und Nacht-Schule. Jetzt ist die Zeit einzutreten. Studenten können täglich eintreten. Specht vor, schreibt oder Telephon 49?. 2. J". EC E S S Eigenthümer. -Slt F. Brovn, Siwt. deö Unterricht?.
ITausissn unä Llartuianzi, Eagle Bicycles und Kinderkutschen. Sehen Sie unser Lager, he Sie kaufen. RLttlOLORL - GA8OLINE-OEFEN. No. 163 blö 1? Oft Washington Straße. Telephon 1724.
Soeben erhalten : Line hübsche Auswahl von ' Damen-Gürteln und Schnallen Bijouterie aller Art. CHNVles MnyöV nnd Co., 2ö uud 3 j Weg Qaibinaton Steaks.
I ? SEr? Öff f Xlllß OgSt . I 1 I "iSl XTS 3 BE3 äKM? . E Mjiijjfiillli ;f-p 33n3a x 1 WfrtnL 5 J Sßß I Ly&HgAi
W. F. Wilcö von Cblca.:?, macht sich daö Vergnügen Lyor.S 7 Wunder zu rekommandiren.
Herr WileS sagt : Ich erlaube mir allen Denjenigen, welche an Magenbeschwerden leiben, Lyons 7 Wunder besonders zu empfehlen. Ich schulde dem Kondukteur K?efe großen Dank, denn hätte ich ihn nicht gekannt, wüßte ich vielleicht nichts bon dieser trefflichen Medizin"
F. F. Marcher, Los AnzelesCal.V - 7 Chronische Tyspepsia seit 20 Jahren.
Herr Marcher sagt : Ich habe . seit 20 Sahren an chronischer Dyspepsia gelitten und war sehr mager. Seitdem ich Lyon 7 Wunder gebrauchte, nahm ich 6 Pfd. in 10 Tagen zu und kann essen wie andere Leute." (Herr Marcher ist jetzt, beinahe voll-, ständig hergestellt. rtr:t?.V er in Amerika, so würde er der ein halbes Jahrhundert. Sttatton .
V
