Indiana Tribüne, Volume 18, Number 190, Indianapolis, Marion County, 29 March 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Taglich und Sonntags. Die tlgttche Tribüne- kostet durch ten Träger Cents per Woche, die Konnta.S..TriSüne" B Cent! per Woche. Selbe ,usame 15 Cents ode, es Cent per XRonat. Per Poft außerhalb der ffttbt ,ugefchit in Voraukbezahlung V per lZahr. . omrt 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 29. März 195. Cfiltf und die LandlordS. Man entsinnt sich der Bestrebungen der italienischen Regierung, die frei ilianische Agrarfrage durch einen Ge5et:mtwurf zu lösen, der selbstver ländlich ' die 'Interessen der Latifun dienbesitzer. . dieser Hauptschuldigen cn der letzten Buernrevolte empfindlich berühren mußte. Die Folge des kühnen Vorgehens der Regierung war, däß'die Kammer es hofäch ab lehnte, sich' mit derartigen Angclegrnheiten zu', befassen;, und die weitere Folge wär daß in Sicilien selbst e'ne fcer Regierung feindliche Ben?egunz der sich wieder sicher wähnenden Landlords entstand, die natürlich die Agrarreform Crispi's als frchen Eingriff in die Rechte des Prioateigen-itbums-u. s. w. bekämpfte. Äemerkenswerth war dabei, daß an oer Spitze der kleinen, aber mächtigen" Llararierpartei kein Geringere? als der bekannte Staatsmann und frühere Conseilpräsident di Rudini stand, toährend anderseits, die sozialistischen und 'demokratischen Elemente ilch'zu? Regierung schlugen. Der immer lecker überhandnehmenden terreur Manche der paar Dutzend sicilianischen Ärohgrundbesitzer gegenüber, denen es aus eine neue Revolution nicht ankommt, da die Bajonnete der Regierung :m kritischen Augenblicke ja cch die. Ruhe loieder herstellen werden Angesichts der unbegreiflichen Verbohrtelt der Landlords hat Francesco ' CriZyi nunrnehr eine neue 'Agrarreform'' aüsgearkbeitt. die och" radicaler und ein zschneidender als.der' erste Entwurf ist, und rnit-der.fkch die neue Kammer alsbald beschäftigen haben 'wird. Die Zicilianischen Junker, die sich auf ipt derSkZeften. Rechte", ihre geheiligten CraditZo'nen und anderen alte.: Plunder berufen, um dafür auf der faulen Hant zu. liegen und ihre einst fruchtbaren Ländereien verkommen zu lassen der m Weideland' zu verwanöeln, während die armen-Teufel von Bauern orbeits- unb'brodlos sich wie daS liebe. Vieh von Gras und'Kräutern nährkn die sicilianischen Großgrundbesitzer dürften mit diesen: Gesetze ihr blaues Wunder erleben. . Es' steh! nämlich fest, daß 80.000.' Hekiar (ein Hektar pleich 2,471'. Acres) Staatsdomänen vnd L00.000X Hektar Privätland .in der fxorm von!-.,Erbzinszüte?n' unter die bisher besidlolen Bauern vertheilt verden sollen; e.bestnnmt:,serne?.dle- . i v: .rü.j'ij oi; oirajcii, weiqe oit',imciucJi cau fundienbesitzer treffen die 'SteuererMäßigung, deren sich die neuen Pächter' erfreuen werden, die Art und' Weises wie seitens der Provinzen die Mittel ur Bewässerung' der bisher bra'chlieeenden Territorien und zur Anlage don Straßen aufzubringen sein wer den u. s. w. Schließlich soll dee Geketzentwurf nicht nur für Sicilien, sondern auch für andere mit der Latifundienwirthschaft gesegnete- Gegenden Italien? insbesondere Süd-Italiens in Geltung treten. Wird die Reform vom Parlament angenommen und ehrlich undenergisch durchgeführt, so unterliegt es keinem Zweifel, daß der sicilianische Kleinbauernstand bedeutend" erhöht. 'die Landwirthschaft auf der Insel neu belebt und gestarlt und die socialen . Zustände daselbst überhaupt von Grund aus gebessert werden. Daß die. arbeitende-Bevölke-xunci auf Seiten-der' Regierung' sieht, ist selbstverständlich wie denn ..an rnebreren Orten bereits ' größere Gerneindedomänen' an die Bauern, dertbeilt wurden,' und zwa? mit . bestem materiellen unV moralischen' Grfofgei Die Hauptschwierigkeit' . .bestehf - nun darin, den zähen, .Widerstands der Großgrundbesitzer, zu, brechen, die sich da es ihnen anöden Geldsack a$lr nun Tevolutuuiär. geberden, und bles in und außer' der -Kammer Himmel und-Hölle in Bewchungse'tzenwerden,'' das' Gesetz -zuFallu bringend Hat'doch der Führer' dee Landlordö, Marquis , di viudini in feiner Verzweiflung (und so sauer es ihm fiel) sogar' zum Gänsekiel gegriffen, um das gute Recht der Agrarier gegen den .Jalobiner'-Crispi" in einer Broschüre zu vertheidigen einer Broschüre, die darin gipfelt, daß.' so lange der künstliche amerikanische Regen (!) nicht in Sicilien eingeführt sei, das Latifundium die einzig derkünftige Form des Landbaus (oder auch des Nichtbaus) sei." Die große Masse, namentlich derer, die es angeht, denkt aber ganz anders als Ru-fornrund-sn'ne Getreuen, die mit allem Zetermsrdio . eine energisch . gewollte Agrarreform nicht aus die Dauer werden einhalten können. : neve? squlvader. tfn mehreren größeren... Städten Europas, besonders - Deutschlands, hat man begönnen, in bin Schulhaufern Badcdorrichtungen' anzubringen. Der Zweck, , den man dadurch zu erreichen strebt, ist'ein doppelter.. Erstens hat man die Pflege des ReinlichkeitZZsinnes ZmAzgeund- zweitens, soll durch daö Baden auf Gesundheit' und Wohlbefinden der Schuljugend fördernd emgewirkt werden.? Genau genommen fließen die Zwecke ineinander. Reinlichkeit bedingt.jdie Gelridheit, UnReinlichkeit öffnetzahlreichen Krankheiiten Thür ndThor. Ist nicht der iSchmutz, der -avx menschlichen Körper haftet, der Trager vieler Krankheitser?eger? Man kcrÄr das.pädaZogische Moment von dem sanitären Momente plso nicht trennen. DieS ailt auch zi

Hinblick auf die Schulbäder, die durch pädagogische und sanitäre Gründe empfohlen werden. Daß bei der Jugend der Sinn für Reinlichkeit eine sorgsame Pflege finden muß. unterliegt keinem Zweifel. Reinlichkeit. Liebe zu t. ist ein wichtiges Erfordernd des Lebens. Reinlichkeit, am Körper gepflegt, verschönt die persönliche Erscheinung und gewährt Demjenigen, der sich ihrer befleißigt' auch selbst das Gefühl der Befriedigung. Sie ist zum Fortkommen in der Welt eine wichtige Bedingung, em werthvolle? Empfehlungsbrief. Andererseits kann ihr Fehlen dem Menschen in vielen Fällen das Vertrauen seiner Umgebung rauben und ihn von manchen Verrichtungen ausschließen, so daß sich damit seine Verwendbarkeit vermindert und ihm die Existenz erschwert wird. Die Schule, die sich nicht selbst Zweck sein darf, sondern für das Leben zu erziehen hat, darf daher den Werth der äußeren, der leiblichen Reinheit nicht außer Acht lassen. Dazu kommt noch, daß der Sinn für's Reine und Saubere, wenn er durch eine - zweckdienliche Behandlung des Körpers geweckt und gekräftigt ist, auch Kleidung. Wohnung, überhaupt Alles dem für Reinheit gewonnenen Menschen Naheliegende in das' Bereich seines Wellenschlages zieht und., concentrisch fortwirkend, die Unsauberkeit mehr und mehr aus dem Lebenskrcise des Menschen verdrängt. Ein reiner Körper vertrag! ' kein schmutziges Gewand und reagirt gleicherweise gegen Unrath in der Wohnung. Ein Kind, das in der Schule rein gebadet wurden ist ein eindringlichesMerks für die Mutter. Die Hand, die so lange säumte, nach der Seife zu greifen, setzt sich, getrieben von dem erwachenden Gefühle mütterlichen Stolzes, in Beweguug uno bringt nach Möglichkeit auch Ordnung in Wäsche und sonstige Kleidung hinein. Ganz natürlich, denn das Bad zwingt Hemd und Strumpf, Farbe, zu bekennen, und ehe der Schmutz, den das Kind an sich trägt, durch' das' Zeüzniß' der Mitbadenden als'böses-Gerücht' den Weg zu Nachbarn und Bekannten' findet, soll doch lieber eine ernste Säubernng vorgenom-men-werden. ES gehört'.' schon, ein hoher Grad von' Schmutzseligkeit dazu, das Kind mit' besudelter' Gewandung in das Wasserbad' der Schule' zuschicken. . ; ' , ' - Der Einfluß des Wasserbades' auf Gesundheit und ' Wohlbefinden steht durch' die Erfahrung für all: Kceist der menschlichen Gesellschaft fest. Wo'der Weg zum klaren und kühlenden Wasser offen ist, da gehört das Bad im Sommer zum täglichen' Bedürfniß des Menschen. Wer einmal das Wohlgefühl an sich verspürt hat, das sich nach einem '.Bade' einstellj.'- der vnliert' den Zug zum'feüchten Elemente nicht mehr. Man schickt den Kranken in's Bad, damit r gesund, und den . Gesunden, damit er noch-gesünder, werdet - Und ist richt "der Fisch, sein Leben im Wasser, verbringt, zum i Symbol .der Gesmdheit'gewrden?Marnm sollte man dädiec.Jugenö','. deren. Erstarkung an Äe?r? und .Seele' die' Hauptsumme aller erziehlichen Weisheit ist, vom Bade ausschließen? Kein ernster Grund kann dafür geltend gemacht werden. Das Schamgefühl und die durch dieses edle und natürliche Gefühl im Kinde mit genährte sittliche Kraft wird durch die Entblößung des Leibes nicht gefährdet. Unter sorgsam wachenden Augen geeigneter Personen können verfrühte Gedanken in den Köpfen der badende Kinder keinen Raum finden, und zu einem guten Theile verlegt- schon die natürliche Lust und Freude am Wasser. der Badegenuß, für das Abirren der Gedanken zu sinnlichem Phantasiespiele die Bahn. Das Turnen, dessen allgemeine Ein führung in den Schulen sich bis heut? auch noch nicht verwirklichen ließ, wurde ja '.leider. auch .vielfach alö eine Gefahr für die Sittlichkeit der Jugend

! erklärt und unter , diesem Vorwande bekämpft. Wer aber kann mer solchen Herabsetzung ' der Leibesübungen- beistimmen? Gehen die-Kinder in Gesellschaft an Bäche, Flüsse und Seen, um vx baden, und findet man in diesem Beginnen, obwohl 'dabei jede Aufsicht sehlt, nichts-Unrechtes, wie kann da'ein Mulbad unter gewissenhafter Aufsicht Anstoß erregen? Prüderie hat mit Sit-tenstrenge-NichtS gemein. Ein Kind, das die nackten Glieder seines Kameraden sieht, fährt darum noch lange nicht zur. Hölle. . ; Daß die Schulbäder sich nicht aller Orten verwirklichen' lassen, wollen wir nicht bestreiten. - Eines starken und leicht zu erzielenden Wasserzuflusses -kann man .für diese Einrichtungen nicht entrathen. Aber in - unseren Städten haben wir ja die Wasserlei jungen.- wo der Druck auf einen Hahn den Strom entfesselt und wo also die -Sache mit wenig Kosten in ZederSchule eingerichtet werden könnte. Und ist nicht gerade in Städten das Bad am nothwendigsten? Die Stadtluft erschläfst die Nerven, und die schlechte Ernährung, .die hier als Folge . der traurigen socialen Zustände so schwer auf-einem großen Theile der Jugend lastet, drückt die. . Lernfrische' . und die Lernkraft der Kinder.beangstlgend tief herab. Da wäre" eine' Auffrischung durch die Kraft des Wassers ganz besonders. am "Platze. . iFragt man naä den Erfahrungen, die man "in Deutschland mit den Schulbädern so weit gemacht hat, so gibt es' nur Eine Stimme: Sie haben sich trefflich' bewährt. Wo immer dort unter der Mitwirkung kinderfreundlicher und einsichtsvoller Männer und Frauen neue . Schulhäuser entstehen, da wird auch , die Frage nach dem Schulbade aufgeworfen. And es mehren sich fortgesetzt die Fälle, wo die Vernunft siegreich ist. und wo kurzsich tige oder böswillige Gegner einer wohldurchdachten Jugenderziehung auch den besprochenen . Fortschritt, nicht mehr Indern können. .In. Amerika steht 5tr Waldnoch jiill und schweigend da, aber auch hierdürften die Blätter bald zu rauschen beginnen. In Allem, was ,

gut ist, ruht eine verborgene Kraft, die sich hier früher, dort später in der Nachahmung offenbart. Diese Zeilen werden auch manchen Eltern und Lehrern auf dem Lande zu Gesichte kommen. Dort, wo die VerHältnisse das Schulbad versagen, möchten wir den Rath geben, die männlich Jugend da über diese geschlechtliche Beschränkung wohl nicht hinwegzukommen ist ' im Sommer recht oft an den Bach zu führen und sie dort mit dem ewig jungen Wasser fleißig zu vermählen. Solches "wird am Ende des neunzehnten Jahrhunderts doch wohl erlaubt sein. rencll Vanla. Neue Slgnalapparate für See-Fahrer.

Wenn unter gewöhnlichen Verhaltnissen auch die vorhandenen Leuchtund .Lärmsignale an den Küsten im Verein mit möglichster Vorsicht dem Führer eines Schiffes sein verantwortungsvolles Amt erleichtern, so versagen diese Hilfsmittel oftmals ' bei ungünstigem Wetter. Hierzu tritt der Umstand, daß schon wegen der großen Kosten nicht an jedem gefährlichen Punkte ein Feuer- oder Lärmapparat sich befinden kann, und daß nur vereinzelte der ' bestehenden Leuchtthürme sich einer so großartigen Ausrüstung erfreuen wie d:r neueste auf der Be-obachtungs-und Warnungsstation Saint-Eatherine der englischen Insel Wight.' Die ungeheure Lichtmenge von drei Millionen Normalkerzen sendet sein elektrisches Blinkfeuer in den weiten Ocean hinein, seinen französischen Nebenbuhler von Heve bei Havre hat er hierdurch um mehr als 500,000 Kerzen überholt; überdies . ruft auf Meilen hinaus ein durchdringender Lärmapvarat mi$ nie versiegendem Athem den Schiffern seine Warnungen zu. Aber trotz dieser vorzüglichen Ausrüstung ist der Nutzen auch dieses Leuchttburms an bestimmte Entfernungen gebunden.' welche sich bei 'starkem Nebel und Sturm, d. h. in den gefährlichsten Zeiten der Fahrt, beträchtlich vermindern. Häufig hat deshalb schon der Gedanke findige Köpfe be schaftigt, durch geeignetere Mittel die Sicherheit für Gut und Blut auf See zu erhöhen. Der letzte Fortschritt auf diesem Gebiet ist ein Apparat des Engländers Stephenson, 'welcher vor der englischen Admiralität kürzlich seine Probe bestanden hat. Die Einwirkungen eines vom elektrischenStrom durchslossenen Drahtes aus entfernte Jnstrumente wie Galvanometer, Drahtspiralen, Magnete u. s. w. 'benutzt der Erfinder, um mittels ' eines eigenartigen Signalsystems die Schüfe in zuverlässigerer Weise vor den Gefahr bringenden Klippen und Untiefen zu warnen, als es die kostspieligen Leuchtthürme vermögen. An den gefährlichen Stellen versenkt man Kabel aus den Mceresgrund, welche, mit elektrischem Strom beschickt, auf die entsprechenden Instrumente an Bord eines sich nä herndei? Schiffes eine signalisirende Wirkung ausüben. Erhöht wird diese Wirkung noch dadurch, daß in der Nähe solcher kritischen Stellen die Wassertiefe mäßig zu sein pflegt. Bei den abgehaltenen Proben zeigte es sich, daß selbst noch au 3 200 Fuß Tiefe das Warnungssignal durchaus befriedigend war. Auf ganz' ähnlichen Grundsätzen beruht ein anderer Apparat, welcher freilich erst nach einer erfolgten Katasirophe, bei der Aufsuchung eines gesunkenen Schiffes, in Anwendung kommt, der unterseeische Sucher. Gemäß der Lehre von dem Jnductionsgleichgewicht nach Professor HugheS übt die Anwesenheit einer . größeren Eisenmasse auf gewisse Apparate eine Störung aus, welche für Auge und Ohr mit Leichtigkeit warnehmbar gemacht werden kann. Der erwähnte kleine Apparat besteht im Wesentlichen aus zwei selbstthätigen Stromunterbrechern, deren ine? sich auf dem suchenden Schiffe befindet, während der andere durch ein Kabel beliebiger Länge mit diesem in leitender elektrischer Verbindung sieht und in einem Senkkörper auf dem Meeresgrunde nachgeschleppt wird. Beide, sind überdieS noch telephonisch an einander angeschlossen. Unter gewöhnlichen. Umständen spricht daS Telephon nicht an. Nähert sich indeß der. Senkkörper einer größeren Eisenmasse, wie die Mehrzahl unserer heutigen, Schiffe sie -darstellt, so geht das - Jnductionsgleichgewicht der Apparate . verloren, und in . dem Telephon werden Laute hörbar' von um so größerer . Kraft, je mehr man sich der störenden Masse nähert. Die BaumwollSchissöverlavr. In der letzten Zeit haben die Lohnund 'Rassenkampfe an'.en'New'Vrleanser Schiffswersten, aus' denen sogar internationale Verwicklungen mit Deutschland und England entstanden, besonders viel von. sich reden gemacht. Ein fluchtiger Blick in diese buntscheckige Welt mag Manche interessiren. New Orleans - ist entschieden der größte Baumwoll-Versandthafen der Ver. Staaten (in zweiter Linie kommen 'Savannah, Ga und dessen geschäftlicher Nebenbuhler - Galveston. Tex.) Von hier gehen Linien-Dam-pfer, w'elche nichts, als Baumwolle führen, während der ganzen Saison unmittelbar nach Liverpool, Hamburg, Havre, Marseille und anderen europäischen Städten. DaS Packen und Aufladen der Baumwolle auf.dieBoote mit möglichst günstiger .Raum-Aus-Nutzung ist auch eine Wissenschaft, we nigstens eine lrfahrungswissenschaft. Daher erhalten die Verpack oder Luftvrcsse-Arbeiter (screwmeu) und die Frachtstauer an den Werften gewohnlich gute Löhne, und selbst diejenigen Farbigen, welche darin thälig sind, verdienen wahrscheinlich den höchsten Lohn unter allen ihren' Rassegenossen der Welt. Diese Arbeit wird

nach SZückoerechnung abgelöhnt; sie dauert indeß nur etwa sechs Monate. Doch gehen die Betreffenden meist in

der übrigen Zeit des Jahres noch anderen Beschäftigungen nach. Bis vor Kurzem wurden in New Orleans diese Arbeiten fast ausschließlich von Weißen besorgt, einer buntgemischten Gesellschaft von Italienern. Schweden und Jrländern. Die kürzlichen Unruhen wurden durch die Einführung .Farbiger aus Galvesion hervorgerufen. In gewöhnlichen Zeiten sind diese Leute durchweg sehr kräftige, vierschrötige Gesellen ein ziemlich gemüthliches Dolk. und die Farbigen begleiten ihre Arbeiten stets mit lustigen Liedein und Jodlern, während sie die schwersten Lasten wie spielend herum-, werfen. Die Verwerthung der CanaigreWurzel. . Aus El Paso, Texas, kommt die Nachricht, daß dort eine Fabrik zur industriellen Venverthung der EanaigreWurzel errichtet werden soll. Eanaigre scheint eine Kreuzung .von Grindwurz (vellow dock) und j)ie plant zu sein und heißt mit dem botanischen Namen roniex hyrnenosepalurn; die Wurzel der Pflanze ist reich an Gerbstoff,doch ist merkwürdiger Weise von einer umfangreichen Ausnutzung derselben bisher nicht die Rede gewesen. Ob, wie ein Herr Henry .Trimble in zwei Abhandlungen über Gerbstoffe bhauptet, die Mexicaner den Extract der Canaigre-Wurzel seit zwei Jahrhun-. derten zum Gerben benutzen oder Prof. Gulley von der Arizona'er Versuchsstai'ion mit seiner Behauptung, daß die Kenntnjß' derselben nur bis zum Jahre 1868 zurückdatirt. Recht hat. mag dahingestellt bleiben Thatsache ist, daß in dem letztgenannten Jahre Proben dieser Wurzel dem Ackerbau-Departe-ment der Bundesregierung übersandt wurden. Dieses ließ erst 10 Jahre später eine Analyse der Wurzel vornehmen, nachdem dies in der Zwischenzeit bereits von privater . Seite geschehen war. Auf der Ausstellung zu New Orleans im Jahre 1885 wurden zum ersten Male Proben von EanaigreEztract ausgestellt und zweiZahre spa-' ter eine Ladung von Canaigre-Wurzeln ' zu Versuchszwecken nach Glasgow gesandt. Mehrere Tausend Tonnen gingen inden Jahren 1890, 1891 und 1892 nach England sowie Deutschland. Eine Fabrik, die in Deming, N. M., zur Verwerthung der Wurzel errichtet wurde, stellte einen halbflüssigen Eztract her, der 45 Proceß Tannin enthielt und m den Nordstaaten bis 6 Cents pro Pfund brachte. Proben von trockenem Extract, welche 55 bis 00 Procent Tannin enthielten, waren in der Arizona'er Abtheilung der Ehicago'er Ausstellung zu sehen, auch waren dort mehrere Ledersorten ausgestellt, die in Europa mit EanaigreEztract gegerbt waren. Nach den auf zahlreichen Versuchen beruhenden Mittheilungen des vorgenannten Professors Gulley ist der Anbau der Pflanze und die Gewinnung des Eztracts sehr leicht. Sie pflanzt ich durch die Wurzel fort.' Die ausgeetzte Saatwurzel vergeht nicht im Bo?en, sondern wird bei der Ernte wieder zurückgewonnen; sie ist dann bedeutend stärker geworden und enthält vor allen Dingen, bedeutend mehr Tannin, als zur Zeit des Auspflanzens. Der Ertrag stellt .sich auf 12 bis 15 Tonnen per Acre und kann bei gute Cultur und reichlicher Bewässerung auf 20 Tonnen gebracht werden. Die Unkosten des Anbaues und des Erntens berechnet Professor Gulley auf $16.5 per Acre. Behufs Gewinnung des Extracts verwendete er eine Diffusionsbatterie, reducirte den Eztract in einer Verdampfpfanne und trocknete schließlich die so gewonnene Masse durch ein heißes Gebläse. Er schätzt die Kosten der Einrichtung eines vollständigen Betriebes zur Herstellung von trockenem Extract, welcher 10 Tonnen Wurzeln per Stunde verarbeitet, ans 100.000 bis 125.000. Nachdem das Tcpim aus den Wurzeln ausgeschieden ist, werden die Schnitzel getrocknet und liefern gleich daS zum Betriebe nöthige Brennmaterial. Bei seiner Berechnung über die Gewinnungskosten deS neuen Gerbstoffes brinat er die tosten für Production und Ablieferung .der Wurzeln mit $1.75 Anschlag und die Tonne Extract stellt sich einschließlich Verpackung auf $25. Da derselbe 55 bis 60 Procent Tannin -enthalt und einen Marktwerth von 6 Cents hat. repräsentirt die große Tonne einenWerth von $134,40 und nach Prof. Gulley's Dafürhalten würde der Fabrikant dem Farmer $5 für eine Tonne Wurzeln zu zahlen im Stande sein. - Sind die.se Berechnungen richtig, so würde der Anbau der Canaigre-Wurzel dort, wo die Möglichkeit einer ausreichenden Bewässerung vorhanden ist, sich als sehr lohnend erweisen. Unter allen" Umständen-sst die Einführung einer neuen Culturpflanze im äußersten Südwesten von hoher Wirth schaftlicher Bedeuwng.. Auch, ist eö im Hinblick auf die dringend nothwendige Erhaltung der Eichen- und Hem-lock-Wälder mit Genugthuung zu begrüßen, daß der Bedarf an Tannin in anderer Weise, als "durch le. LerWüstung ty? Wälder gedeckt werden kann. Schändung des Niagara. Es hat sich eine Aerial Tramway Company" gebildet, welche em schändliches Attentat zur Verunzierung der herrlichen Niagara - Fälle projectirt. Diese Gesellschaft wM zwei 'Thürme bauen, an jeder Seite der großen Huf eisenfältt, und dann Drahtseile von Thurm zu Thurm sannen. ' An diese Drahtseile sollen Waggons gehängt werden, welchf dreißig Fuß oberhalb des jähen Absturzes vom Ufer an den Drahtseilen rutschen. Die Triebkraft für diese Luftbahn würde die Elektrj. citat sein, welche jetzt von den Fällen gewonnen wird.

Der schöne" Plan ist selbstderständlich von Spekulanten ausgeheckt worden,' welche eine Masse Geld daraus zu machen gedenken. Der Plan sollte schleunigst einen Haupttreffer in's Genick bekommen. Denn wie würden sich wohl die herrlichen Fälle ausnehlmn, wenn der Anblick gestört würde, durch die beständig darüber hinwegschwebenden Käfige? Dann noch die beiden Thürme, welche jedenfalls so geschmacklos und so billig wie möglich construirt werden würden. Man schimpft schon mit gewissem Rechte auf die Bergbahnen, welche so störend beim Genuß der Gebirgslandschaften wirken, jedoch wird es' stets noch viele Hunderte von Bergriescn geben. welchen man niemals einenSchienenstrang aufhalsen kann. Jedoch den einzigen Niagara, das gewaltigste Werk der großen Künstlerin Natur, durch eine solche Anlage schänden zu wollen, geht denn doch über alle Begriffe. - Daß ein solcher Plan überhaupt ernsthast eryogen werden könnte, ist eine Beleidigung des Kunstgeschmacks unseres Volkes. Oeutscht Loeal'Tkaqrlchken.

ZprsVin, T?randenbnrg. . Berlin. 10.956 Wohnungen sollen gegenwärtig in Berlin leer stehen, und zwar 3426 größere, 4310 mittlere und 3220 kleine. . Die Miethspreise sind in Folge dessen ganz erheblich heruntergegangen. Wegen einer abfälligen, im Restaurant gethanen Aeußerung über die bekannte Dichtung und Komposition des Kaisers haben drei angesehene hiesige Bürger auf die Denunziation eines am Hackschen Markt wohnenden Hofbuchbindermeisters eine sehr empfindliche Strafe erhalten. Der eine Angeklagte erhielt wegen. Majestätsbeleidigng anderthalb Jahre zudiktirt und wurde sofort in. Haft genommen, seine Freunde, die ihm beigestimmt hatten, kamen mit mehreren Monaten davon. Frau F., die im December v .I. in einem Hotel Unter den Linden ihren zweijährigen Sohn zu todten versuchte, indem sie ihm ein mit Chloroform getränktes Taschentuch auf das Gesicht drückte, und die gleich darauf nach der Bedienung klingelte, Polizei holen ließ und sich der Ermordung ihres Knaben beschuldigte, ist als gemeingefährliche Geisteskranke einer Heilsanstalt überwiesen worden. VrsVini Zlosen. Posen. Bei einer Uebung der sechsten Compagnie des 47. InfanterieRegiments ging beim Entladen derGe wehre einem im zweiten Gliede stehen den Soldaten die Ladung der PlatzPatrone los, deren Holzgeschoß dem im ersten Gliede stehenden Gefreiten Dopschall in's Genick drang. Der Schwerverletzte wurde sofort in das Garni sonlazareth übergeführt, wo er bald darauf starb. B r o m b e r g. Die Stadtverordnetenversammlung bewilligte zum Neubau eines Theaters 440.000 M. Zur Unterhaltung des Theaters hat derKaiser von der Eröffnung desselben an eine jährliche Subvention von 10.000 M. bewilligt.' R a w i t s ch. Die vorstehendeSchwester der hiesigen Diakonissenstation, Bertha Wille, starb im Mütterhause zu Posen, im blühenden Alter von' 26 Jahren an den Folgen einer, in ihrem Beruf erhaltenen Blutvergiftung. - Schneidemüh l. Der Lackfabrikant Adolf Meyer aus Berlin wurhe von der hiesigen Strafkammer wegen Urkundenfälschung in zwei Fällen zu neun Monaten' Gefängniß verurtheilt. Meyer wurde sofort verhaftet. Vrsvlni VstpreuI,n. Königsberg. Zum Nachfolger des verstorbenen-Kapell- und MusikmeisterS des hier garnisynirenden Gre-nadier-Regiments König Friedrich III. ist ein aus dem königlichen Conserva torium in Berlin ausgebildeter Künstler ernannt' worden, welcher Mulatte und der Sohn deö schwarzen Kammerdieners des verstorbenen Prinzen Friedrich Karl ist. - A l l e n st e i n. Im KuhnZgk'schen Droguengeschäft lief eine aus dem Feuer befindliche Bohnermasse über und die Flammen verbreiteten sich blitzschnell im ganzen Hause. Die im zweiten Stockwerk befindliche Frau und ein junger Min konnten sich nur durch einen Sprung aus dem Fenster retten, wobei beide schwere Verletzungen erlitten. . Xfvovlnt M,stprRff,n. D a n z i g. Die hiesige Sträfkam mer verurtheilte den StationS-Assi-stenten Mathies von hier und den Lokomotivführ Glenke aus Stolp, welche das Eisenbahnunglück am 13. August vorigen Jahres am HohethorbahnHofe verschuldet, zu drei bezw. einem Monat Gefängniß. Damals stieß eine Maschine auf den Stolper -Zug,- wobei 14 'Personen mehr oder minder schwer verletzt wurden und ein erheblicherMaterialschaden entstand. Stargard. Die hiesige Strafkamn verurtheilte den Hausbesitzer Thielke aus Gollnow wegen Majestätsbeleidigung zu . 21 Monaten Gzfängniß. D o in nau. Das 17jahrigeDienstmäd'chttt Wilhelmine Neumazn,' Stieftochter deö in Abbau DomnauShöfchen wohnenden Arbeiters . Stoermer, welcheS bei einem hiesigen Bürger diente, war seit dem Abend deö 21. November v. I. ' verschwunden. Kürzlich ' wurde nun bei einer Treibjagd auf dem an die Domnauer Feldmark grenzenden Gute Gertlack die Leich deö Mädchens von Treibern gefunden. - Die Leiche lag mit zerschmettertem Schädel dicht am Wege, auf freiem Felde im Schnee, und zwar vollständig nackt, sämmtliche Kleider, die sie am Leibe gehabt hatte, lagen neben der Leiche auf einem Haufen. Da die Leiche . auf Schnee lag und eingeschneit war, bis Weihnachten aber kein Schnee gefallen ist,. ist es klar, daß daS Mädchen nicht auf der Fundstelle ermordet, sondern die Leiche nach dem Schneefall aus da? Feld ge bracht worden ist.

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Arükzalvrs

In den ersten warmen Tagen des Frühjahrs, nachdem wir im Winter schwer und reichüch gegessen, kommt es häufig. vor daß die Leöcr nicht richtig arbeitet.es üöeMannt uns ein Hefühl von Wüdigkeit weches zedermann wohl öckannt.' Mo regulirt euer System und dafür giebt es kein besseres Mittel als

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Provinz Mestkalen. Bochum. Von den Stadtoerordneten wurde die Errichtung eines Bis-marck-Denkmals in hiesiger Stadt beschlössen. Die elektrische Straßen, bahn Bochum-Herne forderte dieser Tage ihr zweites Opfer. Der Wirth und Bäcker Hanstew aus Hofstede wurde von dem Wagen erfaßt und so unglücklich überfahren, daß der Tod als bald eintrat. ' S o e st. Ein klägliches Resultat hatte die Abiturienten-Prüfung am hiesigen Gymnasium. Bier . Oberprimaner wurden zu dem mündlichenExamen nicht zugelassen, zwei traten in unheilvoller Ahnung freiwillig zurück; die übrigen ganze viervon zehn bestanden. Stadt lohn. Wegen der hier heftig auftretenden DiphtheritiZ sind die Schulen, geschlossen. Vvovini SsfValIa. Kassel. In einem hiesigen Hotel erschoß sich ein junger-Mann, welcher sich in das Fremdenbuch als Pud. med. Richt. Leder aus Straßburg eingetragen hatte. Der frühere Buchhalter eines hiesigen Rechtsanwalts, welcher seit sieben. Jahren Mündelgelder zu verwalten hatte,. ist unter dem dringendem Verdachte, als Vormund große Summen veruntreut zu haben, verhaftet worden. Hanau. Der Direktor des hiessgen Landkrankenhauses Herr Dr. Middeldorpf ist an einer ihm irrthümlich in ;u großem Quantum verabreichten Tosis Morphium gestorben. rek Städte. Hamburg. Der Proceß gegen den bisherigen Assistenten am hiesigen Berliner Bahnhof Strauß und dessen Ehefrau wegen Erpressung wurde nach elfstundiaer Verhandlung zu Ende aeführt. Von den zahlreichen Opfern, welche die Frau mit Wissen des Ehemannes besucht hatte, wurden nur zwei vernommen; es sind dies bekannte Börsianer. Strauß wurde zu vier Iah ren, seine Eheftau zu drei Jahren Ge fängniß - und beide zu fünf Jahren Ehrverlust verurtheilt. LUetrlnburs. S ch w e r i n. In Parchim hat die Kreditbank fallit gemacht, was mehrere Konkurse in Parchim zur -Folge hat. '&Dt sind bereits angemeldet, nämlich der der Vikwriamühle und Clähn. Da von dem auf 300.000 Mk. sestgesetzten Aktienkapital der Kredtbank nur 84,000 Mk. baar einbezahlt sind, , müssen die Aktionäre nachzahlen. Wie dieMecklenb. Nachr." melden. hat sich der Kassirer der Kreditbank trhängt. . L ü b z. Die an der Goldberger Chaussee belegenen Scheunen deö ViehHändlers Weltzien, des ProduktenHändlers Schröder, des Maurermeisters. Stiegler. des SchmiedemeisterZ H. Köhler und des Maschinenbauers Jürgens sind niedergebrannt. Die gerichtliche -Untersuchung ergab, daß Brandstiftung vorliegt. Fuhrmann G. Meyer, welcher Miether der Weltzienschen Scheue war, wurde verhaftet und a'estand ein. daß er den Arbeiter Töpfer für 100Mk. gedungen habe, den Brand anzulegen. Anhalt. Bernburg. In einem hiesigen Gasthof produznte sich ein Artist, indem er lange Zinkblechmesser in ven Mund steckte und sich dann auf einem Stuhle auf den Kopf stellte. Dabei passirte ihm daS' Unglück, daß er vom Stuhle fiel und ihm von den Messern die Luftröhre durchschnitten wurde. Der Aermste wurde nach dem Krankenhause verbracht, wo er deZ anderen Tages an den erlittenen schweren Verletzungen starb. VnSring,. O h r d r u f.- Der Doktor Ferdi nand Malesiner von hier ist von der Strafkammer in Gotha zweier vollendeter Betrügereien für schuldig erachtet gwd zu einer einjährigen Gefängnißstrafe und zu' einjährigem Verlust der bürgerlichen' Ehrenrechte ' verurtheilt worden. - .Prehna. Der Gutsbesitzer Alwin Streicher, der im September v.'J. einen ih.m und zwei seiner Nachbarn ge-hörigen-Roggenfelmen in- Brandigesteckt hatte, um in den Besitz der vo ihm zu hoch angegebenenVersicherungStz summe zu erlangen, ist vom Schwurgericht in Sera -zu vier Jahr Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurtheilt worden. Saals ld. Bei einer Revision hat Zich in der Marktgelderkasse, die sich in den Händen deö Polizeuvachtmeisters 'Ulbrich befand, ein Fehlbetrag von mehr als 600 Mark -herausgestellt. Infolgedessen ist der Beamte, der behauptet, dos Gld sei ihm entwendet worden, von seinem Amt suspendirt worden. . m ,, m Nudh'S Vkle Supposltory wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder dai Geld wird zurückgegeben ö0 CtS. die. Bor.- Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, regiftrirten .Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen i allen guten Apotheken' Ward Veoß., Ä. Kiefer ä? Cö. und Daniel Stesart, Wholesale Agenten, Sndis?psliS, Ind. '

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen ! bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. . Vandalia. v Abgang Poilzug. 7 30 fßrxi VpreB ii ou Expreß '..12 40 Km Accomodation 4 00 Nm Expreß 7M.Nm Ervrek 11 20 9hn Ankunft Expreß 3 35S3ra Expreß 4 is m Accomodation ...10 00 m . Expreß 3 20Nm Schnellzug 5 00Brn Accomadatton 7 40 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago undEt. Louiö. JndianavoliS und Cleveland Division. Abgang Expreß 4 15 33 Expreß 10 30 Ar. Expreß 10 30 Cm Limited Expreß.' 3 10 Nm Expreß 6 40Nn Ankunft Expreß :. 710 r Cxprev ii som Limited Erpreß ......11 SOV Erpreß 600 Km ff mrpfe 11 nn ' cr"' .... .... - -- -- - 4 W Hl Et. LouiS Z)ivision. Abgang Expreß . .. 7 30Vm Limited Expreß. 11 KONm Expreß ...... ... ....1120Nm Expreß, täglich.. 1145 Ankunft Expreß täglich. .'. 4 00 m Expreß.. SOHm Limited Expreß 6 30$ra Expreß 6 00Vm Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug -. 3 46Dm Accomodation täglich 7 05Vm Orccflmöhfliion 11 00 m ' Postzug... 3 00 3ha Accomsd. knur SonntagS). Accomodatlon ............ 6 35 Nm Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug .....1140VM Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug. 11 10 Nm Chicago und.Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 V Scknell.Post 11 KONm Lafa?ette Accomadation 5 00 Nm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 80M Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50Nm Accomodation S 15 Nm Peoria Division wefittch. rrrflS 7 5S lra .VHV.M W VB .............. Expreß HLSNm Danville Accomodation. . . . K OK Nm rc c. 11 Ksl tftmt expiep i u i Ankunft Expreß. 3 25 55m Danville Accomodation. ... 10 35 Sm Expreß ,250 Nm Expreß 6 55 91m Peoria Division östlich. U gang Expreß . 30Vm XT P rt a S n 4- 5 Expreß 3 25Nm Ankunft Expreß 11 40 Vm Accomodation Expreß lOOONm Lake Srie und Western . Abgang Expreß 700 V Expreß 1 20 9ha Expreß 700Nrn Schnell'Expreß Ankunft Schnell, Expreß f.WbUlUUUUlLUil m m . . . .... Expreß i0 20Vm Expreß 2603ha Expreß S20Nm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. JndianapottZ Division. KlTVl 4m, fC.. M wT A w. viiwiiu vipixp twon - Columbus Accomodation.. . L OO L Expreß .... 3 30 3ha Rlchmond Accomodation. .. 400 Nm Grnreb KinHhn Ankunft Richmond Accomodation 8 55V Schnellzug .11 40vm Expreß 12 30 3ha Accomodation 3 20 Nm Expreß 6 50 3ha . Expreß ..1015 3ha " Chicago Dwisioa di okomo. Abgang Expreß 11 00 Bra Expreß lliONra Ankunft Exnreß SLSm Expreß 315N LouiSville Diviftoa. Abgang Expreß .: 8 4SLm LouiSville Accomodatioa.. . L 10 VmSchnellzug S25Shtt Accomodation 4 0) 3ha Ankunft Accomodatioa 10 20 Vm . Schnellzug 10 50 Vm Accomodation 6 50 9ha Spezial täglich 1100 3ha Cincinnati, Hamilto und Jndianapoliö. . Abgang Expreß ....7... S40V Cmcinnati Aceomodotia . . 10 50 Vm xpre,,...... SOSN Expreß , 4 003ha . Ervre Rrvwtr-, Ankunft Accomodation 9 15 Vm Expreß........ ...1145Vkk Expre i.. 7 30N ' Expre,., ...105 5ha Erpreß 1Z80VM ?ln!Kns!t mS Li!... ..v.w..wv HUV VIRllHI' " Aigana Expreß... SOODm ; . VmcenneS Acconudation'.. . 4005! Ankunft VincenneS AccomodationlO 40 9ha (frrww m v rrv rvii owm Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgcma-xpreß ....... Expreß Ervren 635Ca 11 15 Lm 6 45 3ha 9 55 Cm 2 50 9h 9009ha Ankunft Expreß , expreß.. ., Expreß , Indianapolis, Decatur uud Qeftern. Abgang Expreß 8 20 Kzx . Accomodatioa .340 Sha . S(6neII(?rnr6 11 cvn r r "'"(' .......... ii Tim Snkunft-chnell'Srpreß 8 SO Cn Of.....V.u. . . .tujuwüttHöii .10 40 JSVX Expreß 4 50L LouiSdille, New Lllbany und Chicago. Abgang Ereß ; 12 23 Csi p"B llßOCrn iffnnotr WrcvwVJ . rv v' vwnwymHfU,,,,, 9 W nrunft-Expreß 8 30 vm oaoa uccocwcctwa 11 SO Cm Expreß 3 55 3ha Tho Twentleth Century, eine aukaezeichnete Wochenschrift, trelche fortschrittltch gesinnten Lesern sehr tszrftU la V rv.... u t-.irimrA Werden doch andere sortschrittltt TZe vu vn 4.vnvn ux iHjiiiti,,.: arm KTanniiq DCjfTvwca.- - . . Nan deuelle dnert det der kslat ?ndll,k1rikr Co 19 C2rr LUx. jr

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