Indiana Tribüne, Volume 18, Number 189, Indianapolis, Marion County, 28 March 1895 — Page 3
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f? !.X ' fe i 'i'yj f v tSsi Mw Seethoöen, BiSmarck, WrNlngtcn, unzählige Könige und Königinnen, fast alle croßeii Geister, welche feit Jahrhun bevtrn dein Lauf der Dinge die bcstiiu. mende Nichta3 vorgezeichnet haben, haben in Karlsbad Genesung von Kran? heiteu u id körperlichen Leiden gesucht und aefunden. Selbst in unseren! Zeitalter oeö Ta:::vfcS und der Elektrizität kann es nicht Jeder ermöglichen, nach Karl?bad zu reisen, aber Jedermann kann mit peringcm Kostenaufwand die Wohlthaten von Karlsbad mittelst deö Karlsbader SprudclwafserS oder deZ KarlSbadrr SprudelsalzeS, das aus der Sprudelquelle obzedampft ist, zu Hause ge rcketzcn. , r . . Der echte Kartsbad'er Sprudel ist ein rutürlichcZ Heilmittel, welche? bei allen Störungen deö MagenS, der Nieren und der Einaewcide, bei anhaltender Hartlci bigkeit, gichtifchcn nn) rheumatischen Affektionen stets seine heilende Kraft bewährt. Man sehe darauf, den ächten Artikel zn erhalten, welcher daS Siegel der Stadt Karlsbad und den Namens, zug Eiöner & Mendelson So., Allcinige Agenten, Ncw fyxl-4, auf Zeder. Flasche. haben muß. Schwache, nervöse Personen, gequält von etelfTen MiTen und schlechtkn Träumen. S peinigt von Rücken und Äopfidjmtrjm, Erröt!,. UUxn. erzkiopfe. ilnetjchlo,enhett. Trkdii ad erschSpsende Äulflllsikn. erfahren au brm Juaeodsreund-, aus welch' einfache, llSlae Weise Gcscölechetkrankoeitc und Folgen ttt Jugend Sande geheilt und die voll tSesundhett und der srohftn wieoererlangt werd könne. Ganz neue! Leilverfahren uud ueue Medkjiuea. Jeder sei eigener ,rzt. Schickt 5 Cent! in StampT ,,d öhr bekommt daS Buch vrfteaelt ud frei Zugeschickt von, der Vrttwt Sltnik und DtSpcnsar?, 24 Jrst 11. tr..eSork..v. c J tj &tt verren reuno. Unser voiLourmkne Spritz frei mit jeder ZNasHe. Macht Kine UleSen. terfiJUetStrUruTeii. Heilt Trivver nt fitc&üt in 1 bil 4 lasen. Frgt Lvordekern bafir erlandt v BpB Tut man reiftr: MALYDOR MFG.CO..LANCA8TER.OHfO. IIHHIMMIII , Ripans Tabules are compounded srom a prescription widely used by the best medlcaL'authöritfes . and are preI sented In a form that is becorning tho feshlon everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach ana intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. One tabule taken at the sirst Symptom of Indigestion, biliousness, dizziness, distress afler eating, or depression of splrits, will surely and qulckly remove the whole dissiculty. Price, 50 Cents a box. Ripans Tabules may be ob- : taln'ed of nearest druggist; or by mall on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., 10 Spruo Stroot, 1EW YÖRK. X4C?99n 1430 UUUSUUk u UNION CO - OPERATIV! 8 d u ü d ? !), betrieb tzo Hui Oc1wäfcnea fl9. 138. 140 und U2 Ctrsfcti lottru . T. E. Somerville, Manager. Dach Material. T. F. SMITHER. Händler is Stedach.Dlatnia!. 1 twl I l ftecbf ftoofma. j9aTctbüttc ieeting, feuct fte KIpQ&U'QU), Vtroipappe. Dech und Rt tall-gardea ,e.:e. Office: 109 Seft L?ar Uxb9taftc. Telepdo 1. Dachdeckers i. gähizeund verantwortliche DachdeZer. Sie dächtt. Trinidad und tll-nite pdaltDZche,, 2 rtea omp!ftttsTächer tt bestem via ttxiiU CfUce: o. 169, Sard : 180 W. Mrylandör TelcubonW. 9lntansvolii. ?kn Zermalmten und ganzen Coke zu habe bei der Inü'pol! Güs Co. TuFäTQ TPinC lliimT A ViA tnl v, I IIAUL m.-uVA-i f 9 nnniM I "T" f uuri rnun i CAM I OBTAlIf A PATENT t toq Qf wr euid an taOD opinton, wrtt to ll UJi JT d CO., bo bT had ox1y flhy yeart TVTiactatht ptent bujlce. Cornmonici oilii.ntl.l. A llanilbiiakofln. A l-fc I J iormaxioa cottevratn Patent aod oow to otk ihm Mit rr. Also catajoga bku I miji MlMitK. kAk. uns frM
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Gewittersturm.
Roman von Hani Richter. (Sortscfcung.) üJtclitta teaiufit tön freundlich. Die durch den Tod Bron Roberts riotbh aewordene nähere Verbindung hatte sie einander näher gebracht als je zuor und Iigdh ihren Charakter zu genau erkannt, um nicht durch seine Zurücktza.tuna :m Kreise der aufopferndsten und zugleich anspruchslcsesten der waHdtschaftlichen, Zuneigung sich allrnälig immer fester in ihr Vertrauen zu setzen. Nachdem sie einige geschäftliche Angelegenheiten besprochen hatten, trat ein: Paus: ein. Beiden schien noch etwas aus dem :rzen zu liegen, das sie sich auszusprechen scheuten, bis Melitta endlich erwähnte, sie habe gestern auf der strag: d:n Uleut:nant Buchrodt zu erkennen geglaubt und fürchte, daß auch er Zie erkannt haoe. Egon nickte. Das war in der That der frall, er kam sofort zu mir und derlanate störe Adresse zu wissen, die ich ihm natürlich verschwieg. Ich danke nen, Egon. Loben Sie mich nicht zu sehr. Cousine; eZ fiel mir wahrhaft! schwer. N'ein Wort zu halten und ihn an daZ semige zu . erinnern, weil weil nun. was soll ich Ihnen verschweigen. was Sie morgen .doch mit allerhand Ausätzen und Entstellungen - erfahren werden weil er :m Begrtss stand, sich zu schlagen. Wegen meiner? rief Melltta zusammenzuckend. Nein, antwortete Egon rasch, auf mein Wort; daZ Duell war btteits be schlössen? Sache, ehe er Sie erblickte. Er überlegte, ob er etw?Z von einer wahrscheinlichen Ursache fallen lassen sollte, und fand, daß es besser sei, die erste Mittheiluna andern zu überlassen. Nichts ist so boshaft und wahrheitfäl schend. als das von Mund zu Mund flatternde Gerücht: hatte sie eö vernommen, so blieb ihm die beste Gelee'nheit, es für seinen Zweck zu verwen den und auszubeuten, während er zugleich jeden Anschein der Gehässigkeit vermied. Nun, fuhr er ruhig fort, drang er. was ja in seiner Lage begreiflich ist. in mich, ihm eine Unterredung Mit Jhnen zu vermitteln, doch fühlte ich mich wahrhaft von einer drückenden Last befreit, als ich Sie gestern Nachmittag nicht zu Hause antraf. Ein ferne Lächeln deutete an. daß er zu seinem Besuche absichtlich die Z:it gewählt hatte, in welcher Melitta auszugehen pflegte. Sie nickte mit stummer Billigung. , Und das Ducll? ftand heute Vormittag statt. Ich secundirte. Buchrodt schoß unbegreiflicherweise in die Luft und bekam eim Kugel in die Vrust nicht lebensgefährlich, aber doch ziemlich ernsthaft. Sein Gegner, vornehmer Herr, Officier, wünscht die ganze Angelegenheit aehelm zu halten, es müssen da recht seltsame Beziehungen mit unterlanken, über d:e ich mich nicht auslassen kann. da ich nicht eingeweiht bin. Mit solchen Geheimnissen ist frei!"- wie mit ätherischen Oelen; man . mag sie noch so fest verschließen.' sie verflucht!aen sich doch und ein jeder riecht ein wenig davon. Deshalb, um Sie nicht durch Fremde überraschen und erschrecken zu lassen, hielt ich es für meine Pflicht, Ihnen diese Angelegenheit mitzutheilen, welcher Sie, ich wiederhole es Ihnen, so fern als möglich stehen. Wenn, fuhr Egon fort, doch eine Dame genannt werden sollte, sind Sie es sicherlich nicht. Nochmals mein Wort darauf! Er lächelte dabei in cigenthümler Weise. Dann verabschiedete er sich, die Einladung zum Th ablehnend. Er dielt es für vortheilhafter, Melitta allein über das neue Räthsel, -a5 er ihr geschickt in die Hände gesplelt.nachdenken zu lassen, , anstatt u durq enu weitere Unterhaltung zu zerstreuen. Genau vierundzwanzrg Stunden später schellte die Baronin an derThür, die unter dem Namen Frau verw. Müller" eine Visitenkarte Konrad Buchrodts trug. Frau Müller, eine ältliche, gutmüthig, aussehende Person. hatte als Zlmmerverm.therm bereits die Welt und Menschen genügend kenn:n gelernt, um sofort zu btgieifen, ' r l rr r . r-!. oag oer zeiua? oiezer lies oeijcguicrten, tlegantkn Dame nicht ihr selbst aalt. Ohne sie erst durch eine zwecklose 5?rage in Verlegenheit zu setzen, führte sie sie in das 'fiu&Kä auZMatkte Wohnzimmer ihreZ Miethers und saate: Es geht dem Herrn Lieutenant aut; nur daZ Wundfieb:? hat ihn heftig gepackt, doch hofft es Sei Arzt rn einigen Tagen beseitigen zu tonnen. D:r arme Herr, der stets so freundlich und oft auch so traurig war. . Die Tbür t:5 Nebenzimmers .ar ein wenig geöffnet und durch d:n Spalt sab Melitta daS Kopknde des BetteZ zum zweiten Mal stand sie neben dem Krankenlager deS Mannes, den daS Geschick so seltsam und verhängnißvoll ir. lhreLebenödahn gestellt hatte; aer. ach! mit weichen ganz andern Empfindungen, mit welchen bitte? schmerzlichen Erfahrungen l Wer pflegt den Kranken? fragte Melitta, wahrend Z einen Veilchen. strauk. den. sie blöhe? unter dem Man tel derboraen. auf den Tisch legte. :Da sie sich entiszwuen, perionuq naq oem Tm rm . r" 1' v Kranken zu fragen mmq ji naaz lanaun Äaudern , sollten ihm die Blumen, die er über alleS liebte. Un Namen verrathen den sie der Wirthin nickt zu nennen wagte. Ich selbst! antwortete diese m?t Selbstbewußtsein. DaS lasse ich mir bei einem so nob:ln, lieben Herrn nicht nehmen. Für die Nacht hat der Herr Baron von Nicolat einen Zcrantenwarter geschickt und außerdem kommt Fräulein. . . . Sie unterbrach sich und eilte hinauZ. 33 hatte leise geschellt. Vor sich ließ sie eine mit ein klein wenig ertravagan ter. Eleganz 'giiltidett Dame eintreten, welche noch un Lorsaal mi haM
ängstlicher nnimc geragt tjaiic: Wie geht es, doch nicht schlimmer, hoffe ich? Ist das Fieber noch so stark? Schläft er? O, w:r doch wüßte, wie seine Schmerzen zu lindern, sind! Melitta hörte es. Rasch ließ sie
en.Sch!ei:r fallen; von einem seltsamen Gefühl durchzuckt blickte sie forschend in das erregte schone Antlitz der Eingetretenen, die bei ihrem Anblick nicht minder überrascht stehen blieb. Und mehr olsErstaunen: Mißtrauen.Furcht, . , i f r cm , Elsersuazt uno an, im comenl emporflammend, lag in den sich kreuzenden Blicken der beiden Frauen. Erst jetzt wurde Frau Müller inne, daZz sie wahrscheinlich einen sehr fatalen Mißgriff b.'gigen hatte, als sie die Bejuchermnen zueinander führte. S verbuchte einige erklärende DZorte zu stammeln, doch schnitt Melitta diesel ben rasch ab, indem sie, das Haupt zum stummen Gruße neigend, die Wohnung verließ. In Adas Erinnerung tauchte die vorgestrige Scene an der Ecke Ut Linden und der Wilhelmstraß: auf. Wer war d:e Dame? fragte sie rasch. Ich kenne sie ja gar nicht, nicht emmal ihren Namen hat sie genannt, antwortete Frau Müller kläglich. Hätte ich sie doch an der Thur abgewiesen! Das Ware sehr unrecht gewesen es kann eine Schwester oder sonstige Verwandte sein. Frau Müller schüttelte energilch den Kopf. In ihre? langjährigen Praxis als Zimmervermietherin hatte sie schon mancherlei Damen bei ihren Herren Besuche machen sehen und die Erfahrung gewonnen, daß Schwestern anders aufzutreten pflegen. Der Herr 'Lieutenant hat mir mehr als einmal gesagt, er steh: ganz allein in der Welt, habe weder Eltern-noch Geschwister oder sonstige Verwandte. Warum soll er aber denn nicht Freundinnen haben, ein so l'b:r, freundlicher, hübscher Herr! Und es war gewiß eine sehr vornehme und feine Dame, darauf verstehe ich mich. Die erste beste hätte ch nicht hereingelassen, das kommt in meinem Hause nicht vor. . . Frau Müller zeigte eine sehr tugendhafte Miem, patschte energisch mit der Hand auf das Zeichen ihrer Haush:rrinwürde, den gewichtigen Schlüsselbund am Gürtel, und fuhr flüstrrnd fort: Derherr Lieutenant ' Ihnen, mein liebes, gnädiges Fräuki?, kann ich wohl sagen hat da in seinem Schreibtisch die Photographie einer Dame, die er oft stundenlang betracht, wonach er meist sehr traurig gestimmt ist. Sobald ich in's Zimmer trete, schließt er sie sogleich wieder sorgfältig ein, obwohl er sonst gar nicht mißtrauisch ist und bei. mir, Gott sei Dank, auch keine Ursache dazu hätte. So von weitem hab ich aber doch hin und wieder einen Blick darauf geworfen, und ich möchte wetten, es ist das Bild dieser schönen, vornehmen Dame in Trauer. Ada hatt: die kleinen Zähne fest in d':e Unterlippe gegraben, das einzige Zeichen ihrer Erregung. Jetzt athmete sie einig: Mal tuf und heftig aus. nahm das Veilchensträußchen der Baronin in die Hand und sagte: Das mag wohl fein, vielleicht auch nicht; waZ geht es uns an: Herr Buchrodt wird aus dcn Blumen die Gebenn erkennen. . . wie herrlich diese bescheidenen Blümchen duften, Frühlingsgrüße, während drauNen d:e Flocken stauben! . . . aber, Frau Müller, unterbrach sie sich erblassend und eilte in das Schlafzimmer, horen Sie nicht, er beginnt zu phantasiren! Wie von einer fremden Gewalt getrieben, war Melitta die Treppe hin -abgeeilt. In der Hausthür nußie sie einen Augenblick stehen bleiben; die Hand auf das heftig klopfend: Herz gepreßt, schöpfte sie Athem, erst muhsam ringend, d-ann. ruhiger und immer ruhizer. Ja, unter dem verhüllenden Schleier ann sich ihr Antlitz zu röthen, ihr Auge in einem fast freudigen, milden Glänze zu strahlen. Ein ruhigeö,, sieghaftes Lächeln ergoß sich über ihre Züge. Fahren Sie mich wieder nach dem Potsdamer Platz, befahl sie dem Drofchenkutscher. der sie hierher geführt und auf sie gewarnt Mlie. Als sie den Schlag öffnete, um eistelaen. glitt eine hohe Männergestalt, das Antllk von dem ljochzeschlgenen ragen des Havelocks und dem tief in die Stirn gedrückten, brcitkrämpigen Hui völlig verhüllt. auZ de,?. . Schatten des Sauses hervsr, dicht, fast ihren. Mantel stttifeud, an ihr vorüber und -veu schwand hinterher - Droschke,, unheimlich und geräuschlos wie ein Gespenst. Mit einem 'erstickten Schrei warf sie sich, in die Kissen.... wei glühende Augen hatten sie angestarrt, die fta kelnden. . trotzigen 'Augen, weuye. ne taAsüb:? .stundenlang auf . dem Bilde über ihrem Schreibtisch betrachten mukie'ünd.dle des Na'chiS sie in ihren Träumen verfolgten. Aeffte - sie . ein Svuck, der Wahnsinn? War eö mögsick dab die Todten zurückkehrten? , . DaS Fortrollen deS WagenZ -brachte sie zu? Besinnung. Sie schalt sich eine Tbörin. . . wer'anderö. konnte 'eSgewesen sein.alS ein Zudringlicher, dem . ihr lanaeS Verweilen an der Hausthür aufgefallen war? Zu. Haufe trat sie vor daS Bild Nööerts, und betrachtete es lange mit ftuchtschimÄernden .Augen Jetzt, sprach sie leise., jetzt weiß 'ich: trotz .allem. was icb . sprach und . that, waS.ich unterließ und duldete in unseliger.Verblendung, trotz allem, was zwischeu uns getreten, habe ich dir doch nie die Treu: gebröchen, stets dich und dich aLein - geliebt, und mein - ganzes . Leben gäbe ich darirm, es dir nur einmal noch sagen zu können! Egon von Nicölai hatte wieder einmal sehr klug gerechnet, alö er es der Fama, überließ. Melitta die Einzelheiten des Duells zuzutragen. So wenig Vkelehr sie auch unterhielt, ganz ggen die Welt konnte sie sich doch nicht ab-' schließen und da man in ihren Kreisen ihres - Vetters . enge Beziehungen .-. zu Äüchrodt. kannte wurde hier daS Genicht -nur, umsomehr .'erörtert. '.Eiii Gerücht mit "allen den bekannten Verdrechungen, Zusätzen und EnMun.
auö einem Fünkchen Wahrheit aufgebauscht, daS, 'wie sich ein rollender Schneeball ins Niesenhaste vergrößert, aus jedem Munde, der es weiter gab. mit einer neuen Erfindung ausgestattet wurde. oft so sinnlos und albern.
daß Egon beim Zuhören sich nicht we- , nia ergötzte. Man sprach von alten Beziehungen des Gegners zu einer Da-, me vom Theater, zwischen welche Konrad Buchrodt getreten sei, von einem thätlichen Nencontre auf offner Straße, an dem auch die Dame betheiligt geWesen, von Vermittlungsversuchen derselben, die einen ungemein pikanten Beigeschmack haben sollten, von tausend andern noch vI sinnlosern mnzeiyeiten. nannte sogar, allerdings ungemein vorsichtig, den Namen Ada Markowicz, und konnte nur eines nicht errathen, den Namen des Gegners, von dem man nur wußte, daß er e:n Ärazoner-ssi-cier von sehr hoher-gesellschaftlicher Stellung sein sollte. Man bezeichnete beute diesen, morgen jenen Garoe-Osfi-cier und Wiederries es sofort wieder; an den Dragoner aus der Provinz, der nur zwei Tage im Hotel Continental logirt, dachte Niemand. Die Presse schwieg, einige unbedeutende Skandalblättchen ausgenommen; eine Untersuchung konnte nicht eingeleitet werden, da man von allen Betheiligten nur Buchrodt kannte. Seine musterhafte Diskretion bewahrte Egon auch Melitta gegenüber. Hin und wieder berichtete er von Konrads günstig fortschreitender Genesung, scheinbar ohne eine Antwort darauf zu erwarten, und nur einmal gab er durch die Blume zu verstehen, Konrad habe, trotz seiner, l?gons. Abmahnungen, stark gelebt, viel mit Th:aterdamen verkehrt, überhaupt lockere Gesellschaft gesucht, wie dies von je sei Gewohnheit gewesen, und sein Duell mit Altenegg sei in der That lediglich die Folge eines erbitterten Streites gewesen, in welchem Fräulein Markowicz, die .berühmte Heroine des ""-Theaters, eine nicht ganz vorwurfsfreie Rolle gespielt habe. , Freilich beeilte er sich, sofort hinzufüben. dak Konrads unsichere Verhaltnisse ihm zur Entschuldigung dienen mußten, daß sein l:b:nslusttger, genußfroher Charakter ihm ein solides Philisterleben zur Unmöglichkeit machten und bekanntlich auch der unschuldigste nur aus Zdunstbegeisterung hervorgehende Verkehr mit Schauspielerinnen von der urtheilslosen Menge übel gedeutet wurde Veschönigungsgrllnde, die zumTheil eigentlich noch schlimmer waren als die vorher erhobenen Ankla(Fortsetzung folgt.) Sie Chinesische Mauer. Con Marinepsarrer a. D. P. G. HeimZ. Es ist noch gar nicht so sehr lange ter, ha machte eine sensationelle Ent hüllung die Runde durch die Zeitun gen. Ein englischer Missionür wollte entdeckt haben, daß auch die Chinesische Mauer zu den nur in der Einbildung ezistirenben Dingen gehöre und eitel Humbug sei, eine Mittheilung, die bei Leuten doch einige Entrüstung erregen mußte, welche die fragliche Mauer selbst gesehen und auf iyr spazieren gegangen waren. Dazu gehört der Schreiber dieser Zeilen, der vor einigen Jahren dies, immer denkwürdige Wahrzeichen einstiger unglaublicher Thatkraft eincö jetzt im Niedergang begriffenen Volkes r..it eigenen Augen schauen durfte. Dem gewissenhaften englischen Herrn scheint eS gegangen zu sein wie zenem Cast, der sich cm ttäsebutterbrot be stellte und zu seinem Erstaunen auf ihm dcn Käse gänzlich vermißte, auf seine Frage aber die Antwort erhielte? habe gerade ein Stück mit einem ungewöhn lich großen Loch bekommen. Ter Her? Missionär muß die Mauer wohl auch gerade da .'gesehen und passirt haben, wo sie ein großes Loch hatte. Oder er hat sie gar nicht besucht und sich etwas vorschwindeln lassen. , Viel genannt wird in den ostasiatischen Kriegsberichten als muthmaßlicher Landungspluk der Japaner jetzt die Stadt Shan-Hai.Kwan an der inneren Seite des Golfs von Petschili. ES muß dieselbe sein der Lage nach, die auch Ning'hai auf den Karten genannt wird. Sie ist vor allem dadurch merkWürdig, daß dort die Chinesische Mauer niat allein bis ans Meer heran, son d'ern direkt ein Stück ins Mr hinein sedaut ist. ES ist kein schöner Anblick, der sich dem Beschauer von See au? bietet. Ein öder, sandiger Strand. und jenseits deö Strandes aelblebmfarfeige, hohe, neumodische Befestigungen; !. dahinter die unansehnliche, schmutzige Stadt und im Hintergrunde, hohe, "kahle, röt:ichgelbe Gebirgözüge. ' Aber ein merkwürdiger Anblick ist eS doch. vom Strande an dem Lauf der Mauer" mit dem Auge zu folgen, wie sie dem Gelände sick, anschmiegend, die üi'crge erklimmend, dem -Grat und Kamm der Gebirzüge nachgehend, ins Thal und in zähe Schluchten, sich senkend, wie eine ungeheuere auf und 'abwärts, rechts und links sich windende braunrothe Schlange sich hinzieht, so weit der Blick reicht, hier . und da mit ragenden Wachthürmen bestanden, bis sie endlich fern, fern in der Wüste Gobi im Steppenfande endet, in'einer Länge von 400 deutschen Meilen durch daS weite, weite Land sich dehnend. ES ist ein gewaltiges Bauwerk, , diese Mauer, daS seinesgleichen auf Erden nicht findet und die Pyramiden der Pharaonen in den Schatten stellt. 'Die Länge der Mauer oürde einer Befesti gungslinie entsprechen, die von Gibraltar bis Memel reichte, und nach einer englischen Berechnung würden sämmiliche gemauerten Baulichkeiten Groß britannienS aus den Mauersteinen der Chinesischen Mauer herzustellen gewesen sein. Die Zeit ihrer Erbauung wird in di? Jahre 240207. vor Christi Geburt gesetzt; eS wäre also ein Bauwerk, daS zwei Jahrtausende zählte. Und wenn auch die Resultate neuerer Forschungen richtig sind, nach denen Einzelne Theile erst 1000'Jähr ' ach Christo erbaut wären,-eiu ehrwürdiges Denkmal bleibt die .Mauer immer.
Wenn tch als Kind von l!zr vorie, ohne zu ahnen, daß ich sie einst sehen würde, stellte ich sie mir vor, vielleicht durch irgend ein Bild verführt, a'.s mit blau und weißen' Porzellankaä-cln bc kleidet. Aber so sieht sie nun nicht aus, sondern vielmehr wie eine hohe, regcl recht mit Zinnen bestandene, glatte Festungsmaucr: ein Erdwall, der auf der Außen, und Innenseite mit Mauer, werk gewöhnlicher Art verkleidet ist. daS auf der dem Reiche zugekehrten Südfront allerdings meistens zerstört und zu Prwatbauten benutzt ist, aber auf der Seite nach der Mongolei zu in regelmäßigen Abständen von etwa 200 Schritt mit noch jetzt scharf profilirten, vorspringendem, viereckigen Bastionen versehen ist, die zum Theil, besonders wo ein Thor durch die Mauer führt, thurmartig sich über die Mauer erhe ben, in sich gewölbte, kasemattenartige Räume bergend; diese sind zum Theil mit Mannschaften zur Ueberwachung des Grenzverkchrö belegt. Die Breite der Mau? beträgt an der Sohle 4 ), auf der 5!rone etwa 25 Fuß, die Höhe des mit Steinfliesen be. legten Mauerscheitels über der Erde mag 35 Fuß sein. An der mongo lischen Seite sind noch deutliche Spuren des Graben erkennbar, der einstmals, sei es trocken,' sei eS wasserhaltend, zu ihrer Verstärkung beitrug und zur Er. füllung ihreS Zweckes, den wilden, feindliche:! Reiterscharen den Ansturm in daS Reich der Mitte unmöglich zu machen. Nach dieser, also der Nord seite zu, erhebt sich auf dem Mauerkör per eine gegen 6 Fuß hohe, gemauerte Brustwehr, die, je auf 10 Fuß zinnenartig unterbrochen, in geringe? Entfer. nung vom Boden eine zweite Reihe von Schießscharten für liegende Bogen schützen aufweist. Ter Tcckstein einer jedn solchen Scharte ist mit einem drei fach verschlungenen Bogenornament ge ziert, ein Beweis, mit welcher Sorgfält der Riesenbau seiner Zeit ausge füh7t wurde. Das Material des MauerwerkeS sind
auffällig große Ziegelsteine von ebenso auffälliger Leichtigkeit des Gewichtes. Tie einzelnen Steine messen etwa 16 Zol! in der Länge, 6 in der Breite und ö in der Höhe. Tie Farbe ist braun roth. Bei den Wachthürmen sind die Einfassungen d.-r offen?n Kafemattein gänge aus röthlichem Granit. . Ter bauliche Zustand war in jenem Theil der Mauer, den wir zwei Stun den lang begehen duiften, im ganzen nach der Rordseite zu ein guter, und es fehlte nichl an Svuren, daß hier und da ausgebessert war. In eine Lücke der Mauer war jenes Fort mit seinen steifen, überhöhen Lchmmauern hinein gebaut, an denen noch fleißig von Hun', derten von KuliS unter ohrcnzerreißen dem Gcschrei geschafft wurde. Ter Fleiß erlitt nur eine Unterbrechung, wo wir uns sehen ließen. Mit dreister Neugier, die in freche Unverschämtheit au'iarttte,. umringte, uns die mangel. haft gekleidete Gesellschaft, sehr unvei froren bettelnd, ja fordernd, und bis zur Handgreiflichkeit ln plumper Vrr traulichkeii sich versteigend. Waren wir alle ihnen, dem gemeinen Volk und den uns begleitenden Offizieren und Soldaten schon keine sympathischen Er. cheinungen, so war eS ein Photographie cher Apparat, der auch zur Stelle wa?, noch viel wenige?, und sie bet?achteten daS unheimliche, hochbeinige Ding mit äußerstem Mißtraueu. In die Stadt, an der die Mauer unmittelbar vorbei streift, durften wir nicht hinein. Ich bezweifle auch, daß an ihr etwas zu sehen war. Tie neueren Befestigun gen mit ihren Bettungen für schwere rupvsckie Kanonen sind möglicherweise oazu bestimmt, ln nicyt allzuianger Zeit als von den Japanern bestürmt genannt zu werden. Unsere, d. h. deö Geschwaders Ankunft es bestand auS drei Schiffen mußte sehr rechtzeitig angezeigt und weitergemeldet worden sein. Als unsere Boote am Nachmittage sich dem Strande näherten, wimmelte es dort schon von Leuten, die offenbar von Amts wegen sich um uns zu kümmern hatten. Alles Soldaten. Voran ein berittener Offl!er ganz in Weiß, mit einer Art hoher, schwa?ze? Stiefel, am Wehrgehenk einen Dolch, in wundervoller Emaillescheide. Der Mann sah wirklich ga? nicht Übel auö. Begleitet wa? e? von eine? A?t Garde, zum Theil riesenhaften Gestalten. Sie trugen die blauen, nicht allzuweiten volkstümlichen Hosen und ebensolche Bluse, die. frei auf die Hüften fiel, .reichlich .mit handbreitem, geschmackvoll auSgescbnittenem, schar lachrothem Besatz rundum eingefaßt. Bewaffnet waren sie mit. gut gehalte nen Hinterladern. Eine andere Truppe erschien ganz in Roth. Jedenfalls waren sie zur Beobachtung des vermuthe ten selr.dlichen LandungskorpS kommandirt worden. Am Strande, in der weiten Ebene lag ein Bezirk uralter Tempelgebaude. aus deren geborstenen Ziegeln so ziemlich daö einzige Grün hervorsproßte. daS die Gegend bieten konnte. Und mitten in die Gegend hineingesetzt ein chinesischerBegräbnißplatz mit aufrecht stehenden Grabsteinen; lange Äüge korbtragender Pfde und Maulesel, welche die zum. Bau deS Forts nothwendige Erde herbeischleppten; am Seeende der Mauer, dicht neben dem neuen Werk eine alte, kleine Pagode,- und da vorne: daö blaue, wogende, funkelnde Meer: Thalatta. Thalatta! ., : DaS Meer wenigstens wird nie langweilig. Eine ungeheure Arbeit war der Bau diese? Maue?! Die Herbeischassung und Bereitung des Gesteins in feiner unermeßlichen Menge, auf die. Berge und bers Gebirge, durch Abgründe und durch Wüsten; die Absteckung der Baulinien jeder Schwierigkeit des Geländes trotzend, die Regelung und Beaufsichtigung deö BaueS und dabei eine Arbeit geliefert die zwei Jahrtausende überdauert hat ohne viel Pflege! Man muß den Chinesen daS Recht lassen. stolz auf dieses Riesenwerk ihrer Bäte? ju sein. . Abe? eS heißt auch hie? mit sinngemäßer Anwendung: .Was du ererbt von deinen Vätern . .hast. xttti'ti.)miiiu Mfeenl. ff'Uf Nnqo s Oefi Hadksss
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In der Dorfschule von Durenne in der Nähe von Renaix brach eine den Spielplatz der Knaben und Mädchen trennende Mauer, auf deren drohenden Einsturz der Lehrer den Gemeinderath schon vor längerer Zeit aufmerksam gemacht hatte, plötz lich während der Spielvause zusamwen und begrub fünf Mädchen unter ihren Trümmern. Drei von ihnen wurden als Leichen, die beiden anderen noch lebend, aber schwer verwundet fp.r)yeirfinanni In Budapest hat sich ein blutiges Familiendrama abgespielt. Der Hausmeister Franz Schreiner schnitt, wie man annimmt, aus G'ihr
sucht, seiner Frau die Keble durck unk erschoß dann sich selbst. Man fand nacy citternacht die Leichen auf dem Fußboden der Hausmeisterwohnung, nacyoem ein yeimkeyrender Bewohner des Hauses tint Weile veroeüens an der Thüre geläutet und dann, den V lceqausmeliter weckend, sich Eingang 's Haus verschafft hatte. Durch Einnebmn ein,? in zu großen Doiis von Morvbium ist der Direktor des Landkrankenhauses in Hanau, Dr. Middeldorpf, plötzlich verstorben. Derselbe war leicht an der nriuenza erkrankt und verlangte, um sich Schlaf zu verschaffen, nacb Morphium. Von der Oberschwester wurde ihm, da nur Pulver in ganzen Grammen vorhanden waren, ein solches übermittelt, welches er ohne nähere Prüfung zu sich nabm. wäbrend be Schwester angenommen hatte, er werde die Dosis selbst noch prüfen. So starb Dr. Middeldorpf in Folge des zu groLen Quantums, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu baben. , Die PreiSricdter der WorldS Fair theilten den verschiedenen Fabrikaten oon Lyon k Healey nicht weniger alö twölf Zvteöalllen und Diplome erster Klasse; ode? gerade viermal so viel ale irgend einem anderem mit unS konkurri enden Aussteller. Dieses aus der größten aller je abgehaltenen Welt. auöstellungen ist sü? uns eine That lache, aus die Lyon & Healey recht stolz iind, da eS zur Genüge vcch meist, daß Amerikaner die besten Musikinstrumente aller Länder machen können Die Preise schließen ein die Lyon & Healy Harfe, die selbst die eigenen E? oartungen übertrifft; die Peloubet irchenOrgel; die Peloubet automa 'lsche Orgel; die Washburn Guitarre; die Washburn Mandoline und Mandola; da? Washburn Banjo; die Wahburn Zither; die neue verbesserte !rommel; die Monarch Trommel; tat Peloubet Gebläse fu? Ki?chen-Orgeln; luherdem em allgemeiner Preis für mustergiltigeS Arrangement unserer Aufstellung.. Wegen Kataloge schreibe man an Lyon & He a ly, Chicago. Nudy'S Pile Suvvofltory -vird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder sag Geld wird zurückgegeben. 60 CtS sie Box. Schicke zwei Poftmarken fü, Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken Ward BroS., A. Kiefer ä: Co. unk Oaniel Stewa?t, Wholesale Agenten. Indianapolis. Ind. - Marktbericht. WholelawPrtisk.. Sroeri5. Zuck: harter tz4 95. Guter arider Z3.64. Gewöhnt, gelber tS.SS. Kaffee: aeröft. Banner, Lion und Javc 2. 25c in S0 Pst Sacken) Capital SSe Pilot 21 ic Dakota 20c rcuil ft)c Sett. Aepfel 7c m Pfirsiche Corimhen 5c Pflaumen 73c prikosen llHe Früchte und Gemüse. epfelperFaßt.K0 Sitroren per Kiste ZS50 Orangen per Kiste $ 75 raut ver Faß 52.50. S wiebeln per Faß $2.75 üben per Faß 51.50 Lohnen per Bushel $203 Kartoffeln per ushei 75e. Süß.artoffeln per Faß Z2.7S Wehl. Winkr.Weizen pat. $4.00 Frühjahr.Wehm pat, $100 Winter ntra $2.50 Sewöhniicb $1.75 Roagenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 . Butter, Stet und Geflügel. Cutter, frische Fountrh 10c Eier, frisch, ter Du. 19c 'Leb. Geflügel: Hühner S: vn Pfund; Ävrina (Shldm Re ftAfcn He Tirr1H denn, 8 je. Enten 6c; San!- ,5.40 ver Dutz. F. . Reinhard, Deutscher Advokat und Notar No. 29 Süd Delavare Str. Zimmer No. 7, Gebäude der Deutschen gegens. Feüer.Versich. ' erungZgesellschaftvonJndiana. Theodore Stein, achfolgr 2 . I. derso. Abstrakte von Besitztiteln und Grund- ' eigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. rio. 0 Ost Market Oirage. Jndtanavoli, Ind. Brill'ö Dampf - Färberei. (tailirt 18T1.) HenNeider einig, efärbt revavitt. Damemlleider geretntgr und esärtt hne dtefel den ku ,ertr,e. vxtHeorl;än,e u.eill Portieren gereinigt. Slace Handschutz, aerei. mau aare ,e pgeQou um -.Hgeiiexen. E3 .rffschusett, Uvenue, OwJ..JXU , fj CMrlWA M '
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