Indiana Tribüne, Volume 18, Number 188, Indianapolis, Marion County, 27 March 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erschemt Täglich und Sonntags. Die tlgliche. Tribüne- kostet durch den TiSger 33 Cents per Woche, die SonntagSTribüne' 8 UniS per Ooche. Beide zusammen IS CentS ode, es CentS per vkonat. Per Post außerhalb der J?tadt jugeschtckt in VoraSbezahl?.z V per 5Zahr. vffts, IS Süd Alabama Straße. Lndisnapotts, Ind., 27. März 195. Nahrungsmittel alS Heilmittel. ' Vsn England ausgegangen, verbreiUi sich unter den zünftigen Aerzten lanzsain eine Bewegung, welche. a!Z d?n dieser Mte kommend, ziemlich c knerkenswerth, wenn auch im Princip nicht ganz neu ist und das allgemeine Publikum eigentlich noch mehr angeht, als die Aesculapsjünger. Di:se Bewegung läuft nämlich darauf hinaus, alle gewöhnlichen Krankheiten der Menschheit nur noch durch Verordnung bestimmter, ganz alltägliche? Nahrungsmittel in bestimmten Quantitäten, mit Ausschließung aller sogenannter Medicinen, zu heilen. Die Vertreter dieses Systems (wie gesagt, reguläre Aerzte von größerem oder geiringerem Ruf) versichern, daß gewisse Nahrungsmittel sämmtliche zur Bemerk stelligung von Heilungen nothwendigen Elemente enthielten, und es , also nur auf die Zuweisung derselben im richtigen Verhältniß ankomme. Sie haben denn auch bereits eine Liste solcher heilenden Nahrungsmittel für elfe Gebresten zusammengestellt, sozusagen eine Natur-Pharmakopie. Die betreffenden Stoff: sind von der einfachsten Ärt; doch bewahren die betreffenden Aerzte auch darin eine gewisse Geheimnißthuerei, indem sie diese Liste bis jetzt ausschließlich für ihren Gebrauch bewahren und nur ihren Paiienten von Fall zu Fall Mittheilung über die diesbezüglichen Stoffe machen. Solcherart halten sie sich g?sckäftlich den Rücken gedeckt, aber wie steht eö mit den Apothekern? Die wurden wohl, bei allgemeiner Anwendung eines solchen Heilsystems, im bisherigen Sinne überflüssig werden, es sei denn etwa, das Mißtrauen gegen perfälschte oder verdorbene Nahrungsmittel hätte so weit um sich gegriffen, daß die Patienten ausschließlich an die Apotheker als die alleinigen zuverlässigen Lieseranten der betreffenden Nahrungs- und Heilmittel gewiesen würden welche dort natürlich einen entsprechend höheren Preis hätten. Diese Aerzte versichern, daß nach eilnem weiteren Jahrzehnt die heutzutage üwch angewendeten Medicinen jedenfalls zum größten Theil außer Brauch gekommen sein würden, und sie verweisen auch auf die Thatsache, daß in den letzten fünf Jahren der Verkauf des binins und aller anti-pyretischen (die Nerventhätigkeit niederstimmen.den) Stoffe sehr erheblich zurückgegän gen sei. Interessant ist dabei auch, daß jenes System eigentlich' nur eine .Rückkehr zu der Praxis bei vielen Naturvölkern. sowie in manchen unserer ländlichen Volksschichten bildet, wenigstensdem Grundprincip nach, mögen die Anordnungen im Einzelnen! noch so sehr von hergebrachten Volksmitteln abweichen; ja, wenn , man noch weiter gehen will, kann man die Behauptung wagen, daß es sich nicht wesentlich von den instinctiv angewendeten Heilbräuchen unterscheidet, welche man manchen höher entwickelten Thieren auf Grund ron Beobachtungen zuschreibt. Also: Rückkehr zur Natur" ist die Losung euch in diesem Falle. Ein hervorragender amerikanischer Arzt im Osten unsers Landes äußerte sich bezüglich' dieser Bewegung, die Vorliebe der regulären Aerzte selber für Medicinen sei viel geringer, als man noch allgemein zu glauben scheine, indeß seien die Aerzte durch d Gewohnheit ihrer meisten Patienten, oder vielmehr ihrer Patientinnen denn mit Männern könne man noch eher darüber argumentiren einfach gezwungen, die Medicinen noch nicht lobald aufzugeben, bei Gefahr gänzlichen Verlustes des Vertrauens der Evastöchter. Im Uebrigen habe diese Bewegung einen guten Kern; aber es werde noch sehr geraume Zeit dauern, ehe die Medicinen- wirklich verdrängt seien. Wer unter seinen College etwas Anderes erwarte, der müsse noch sehr wenig von hypochondrischen, migraneleidenden u. s. w. Damen geplagt worden sein. Wie Dem auch sei: nach Allem, waö der gebildete Laie zur Grundlage für sein Urtheil, nehmen kann, wäre es jedenfalls mit Freuden zu begrüßen, daß die Anwendung von besonderen Medieinen immer selten:? würde. Besonders wenn man einen Blick auf die vergangene Geschichte der allopathischen Heilkunst wirft und die" Reihe ,der Stoffe überblickt, welche. 'noch im'vorigen Jahrhundert so vielfach als Medieinen angewendet wurden, kann Einen ein ordentliches .'.Gruseln überlaufen. In, dieser Hinsicht hat ' sich 'denn doch schon Vieles geändert, und stets berechtigt die Vergangenheit auch zü gewissen Schlüssen aus die Zukunft. . ; Neueste Erwerbung auö China. Eine.Nachrich'tvonk vielleicht bedeu-.' teirde?,' geschäftlicher Tragweite kommt -n:uerding5 -au5 Floridanämlich : - daß. darbst mit dun An'bau des chinesischen Reispapier-Baumes, welcher zu den in- ' ieressantesieni Gewächsen im Reiche . der Mitte gehört. erfolgreiche.Versuche gemacht worden sind, und derselbe in l3e-sellschaft-andern- halb tropischer- und orientalischer Bäume und' Sträucher sich eines gesunden? Wachsthums er-, freut. Die Ersten, welche den chinesischen Reispapier-Baum auf amerikanischen Boden, verpflanzten, hegten, keineswegs sehr optimistische Erwartungen, vom . Ausgang dieses Versuches;.'w:nigstens erschien eS ihnen zweifelbaft, ob dieses
Mnzachs unser Winterwetter überstehen könne. Aber die bisherigen Ergebnisse haben schon genügt, diese Befürchtungen zu zerstreuen, und immer allgemeiner wird der Glaube, daß dieser werthvolle Baum für das Klima eines bedeutenden Theiles unseres Landes ebenso gut passe, wie für das seines alten HeimathbodenS. Der chinesische Reispapier-Baum ist nur von-beZZeidener Höhe; er erreicht keine 13 Fuß. Sein Stamm oder Stengel hat einen Umfang von 3 bis 5 Zoll. Die rohrartigen Aeste. deren Farbe mi! den Jahreszeiten wechselt, gleichen etwas denen der RicinusölPalme, und sind ziemlich groß, weich und außen flaumig. Man' gewinnt das berühmte Reispapier aus dem in neren Mark, das in dünnen Cylindern von je einigen Zoll Länge herausgenommen und dann in Streifen zertrennt wird. Bei den Chinesen wird diese Arbeit mittels eines besondeis scharfen Messers sehr geschickt besorgt. Sie verwenden entweder gar keine oder nur sehr ursprünglich eingerichtete Maschi nen. Die Streifen werden durch Ge, Wichte ebenmäßig ' und glcttt ätyre&t. Wenn die Reispapler-Jndustrie ein größere Bedeutung in den Ver. Skaa, ten, gewinnen 'sollte, so werden wahr scheinisch die- chinesischen. Methoden durch viel vollkommenere oder geschäftlich vyrtheilhaftere. ersetzt wenden.
Südliches .,Vankee.2ltheu". ' w i Unsere Neuenaland-Staaten mögen mit Recht auf -ihre Erinnerungen aus der Colonialzeit stolz 'sein; 'aber keine einzelne ' Stadt in Neuengland, oder überhaupt im Norden unseres Landes, hat noch so Vieles von der Färbung und den allgemeinen: Verhältnissen der Colonialzeit bewahrt, wie das in den letzten Tagen wieder os! genannte Savannah in GeorgÄ. Abgesehen von einem einzigen modernen Hotel,mehreren Meilen asphaltgepftasterterStraßenstrecken und einigen : Trolle'ySträßenbahnlinicn, hat sich sonsi in Savannah sehr wenig seit hundert Jahrm geändert. Auch die Menschen scheinen 'rwchnicht)viel anders geworden zuseinalS vor Alters, und es würde kein auffallender, Anblick sein, vielmehr in dieallgemeine Amgebung vollkommen' passen.' wenn .etwa plötzlich der classische, Colonialgo'uverneur Oglethrope mit seinen SammtPluderhosen, , seinem weißgepuderten Haarbeutel und seinem golöbeknopften ttohrstock plötzlich aus einer der lten Prachtwohnüngen auftauchen und nach' der Börse schlendern' würde, um zu srafen, wann ' das , nächste .Paketboot au3 England mit der königl. Post erwartet verde. ' Allen Respect vor der classischen Würde der Bostoner, sienögen sich öber nicht 'einbilden,- daß-si' bei uns das Alleinrecht auf ihre -Art von Ariftokralie 'hätten, obgleich.'die baked beans" iir ihrer wahrenGüle und der Lunker-Hill ihnen alleinzükommen! ' Savannah ' galt . langeZeit als daö Sostodes Südens.,. als das' südliche Fankee-Athen; ' es -bildete die südliche t5ensralsonne der Literatur und Kunst unddeZ feinen Geschmackes und hatte diVschönsten Bibliotheken und Gemälleicnnmiungen unterhalb des Breitegrades der- Bundeshauptstadt. Dazu stimmten auch s eine Bauten und seine ganze geistige Atmosphäre. Noch heute erstrahlt es wenigstens in der Abendsonne dieses Ruhmes, und die Telfair'sche Kunstgallene z. B. ist noch immer eine der schönsten , in den ganzen Ver. Staaten An den Wänden gar mancher der sehr alten stattlichen Hauser prangen Kunstwerke der besten Meister der alten Welt (welche in Zuropa in jenen Tagen erworben wurden, als man die Baumwolle zu 35 und 40 Cents das Pfund verkaufte!), und in 'den Kellern lagern viele Fässer edlen Madeiras und spinnenumwobe.e .Demijohns- Portwein von dreivierkelhundertjähriger Güte. Dunkles Orangengelb ist die Grundfärbe alter Häuser. Sie sind aus Backstein gebaut, der mit Stuccatur oerkleidet ist, und wegen des sumpfigen Lodens und der häufigenUeberschwemknungen hoch gelegt. Solche Frivolitäten" der Baukunst, wie vorspringende Erkerfenster und Thürmchen, gibt es nicht; jedes Haus hat aber seinen weiten. rebenbedeckten Balkon der gewöhnlich von der Straße abgesondert ist ,mit Balustraden und zierlichen eisernen Säulen, die zum Theil vor dem amerikanischen Revolutionskrieg aus England importirt wurden. Diese Häuser wurden offenbar für die. Ewigteit gebaut, und die Bürgerkrieg-Ver-heerungen sind nicht an "sie herangekommen. Der farbige Fremdenführer kann uns genau sagen, wer in jeden: von ihnen gelebt hat, so lange sie schon existiren, und mit sichtlicher, Ehrfurcht zählt er die erlauchten" Namen auf. Savannah war stets eine Stadt stiller Würde und' auf hohemKotbürn einherschreitender, eif-conservatwer' Respectcrbilität (dle sich sogar im Trinken und Spielchenmachen zeigt), und dieser Geist ist auf die. Farbigen nicht winder übergegangenals aus, die iveiße Bevölkerung. Der.Nezer in Savannah (beiläufig bemerkt,' findete man hier wohl einen kleinere Procentsatz Mulatten,al5'in Zeder anderen südlichen Stod$ ist -gerade so würdevoll, wie sein.ehemaliger. Herr, wie man überhaut im ganzenSüden finden kann, vaß die'sarbige Bevölkerung Sitten und Sittlichkeit der Weißen widerspiegelt. Eine starke religiöse Unterströmung gehört auch zu den typischen Zügen der Bewohnern Savannahs. - Vielen durfte es 'heutzutage nicht bekannt' sein, daß John, Wesley der berühmte Begrünoer des -Methodismus, seine Pastorsthätigkeit in Savannah begann und mehrere Jahre lang Rector der .Christs Episcopal Church" war. deren schöner rein-griechzscher Granitbau, der noch heute ganz wie damals, . von außen nicht im mindesten verändert, im Cen .trum der Stadt emporragt. Man er-
za'hlt'slch von einerLselAsepisode, welche John Wesley nach England zurückgetrieben und wahrscheinlich seiner ganzen Laufbahn ein: veränderte Richtung gegeben habe. Gleichzeitig besitzt Savannah auch
. das älteste Tbeatergebäude in denVer. Staaten. Dasselbe wurde 1813 gebaut und hat seitdem ununterbrochen in Thalias Dienst gestanden; es ist ein 'recht interessantes Bauwerk, das nur im Innern einige Veränderungen erfahren hat. So ziemlich alle berühmten Schauspieler und Schauspielerinnen des Jahrhunderts, welche überHaupt auf amerikanischem Boden spielten, sind dort aufgetreten. Geschäftlich betrachtet, ist Savannah noch immer der zweitgrößte Baum-woll-Versandthafen-unseres Landes und steht , noch heute, an der Spitze des Handels in Schiffsbedarf, womit mim lich Theer. Pech. Harz und Terpentin gemeint ist. Der Handel in WasserMelonen allein beläuft sich von diesem Hafen auf jährlich mehrere Millionen Dollars, und sein allgemeiner Gemüseund Obsthandel ist ein sehr lebhafter und solider, wenn auch nicht recht mit der Würde des südlichen Aristokraten' vertraglich. .,,. Lurlosa der Gesetzmühttn. Jch hk?e da! eklappkr einer Möhle, Zeit tot ich lein Mth!". MirjEchass?. 1 Mit dem Scheiden des Winters und der immer stärkeren Mahnung an die Pflichten deo Privat-Oekonomie trollen sich auch unsere Staats- und 2er-ritorial-Gesetzgebungen, namentlich die westlichen, eine nach der anderen heim. ' Jedes Jahr ließen sich Bände von Humoresken und Satiren über die vielen wunderlichen Blasen schreiben, welche in diesen Staatsmänner-Körper-schaften aufsteigen, freilich meistens platzen, im Ganzen aber eine riesige Zeit- und Mühevergeudung darstellen. Der scheidende Winter aber war besonders reich an derartigen Curiositaten, die allermindestens culturgeschichtliche? Interesse haben. Unter unseren ländlichen Staatsmännern" gibt es doch noch viel mehr originelle Käuze, als irgend im .alten, ausgemergelten Europa; es gibt kaum einen absonderlichen Einsall, den sie nicht hätten. Man kann es als ein Glück preisen, daß bei uns ein so großer Theil der gesetzgeberischen .Arbeit" j in den zahlreichen Ausschüssen abge-' macht oder abgemurkst wird, sonst wäre jene Erscheinung wohl noch viel unheimlicher oder bedenklicher. j Dabei soll nickt geleugnet werden daß, wie ein blindes Schwein manch-. mal eine Eichel findet, so auch in diesem Fahrenden Chaos von Ideen und Idolen auch hin und wieder ein guter Gedanke sich geltend macht. Einige der heurigen Beschlüsse und Anregungen sind gar nicht so .ohne", und der Fortschrittsgeist rumort doch mehr odeu weniger in dem Teig von buntscheckigem Unsinn und Kleinmeisterei herum; aber er arbeitet sich meistens nur mit ungeheuren Schwierigkeiten an die Oberfläche des wallenden und siedcnden Kuddelmuddels. ' Die Gesetzgebung von Connecticut hat, sich jüngst eine Bravourthat geleistet, indem sie das alt-berüchtigte .Blaue Gesetz" widerrief, das sich'gegen Sonntagsvergnllgungen -richtete. Dagegen ist in dem benachbarten Massachusetts. dessen hölzerner Stockfisch in der Abgeordnetenkammer der. Legislatur noch immer ein getreues Sinnbildgar mancher seiner Staatsmänner dZrstellt. eine Vorlage, welche es verbietet, Licenzen für SonntagsunterHaltungen, auszustellen, huldvoll aufgenommen worden. Noch bemerkenswerther ist ein: Vorlage, welche die Gesetzfabrikanten des Volkshauses ' vofl Missouri zur Reinschrift ' beorderten, und welche sogar das Kartenspiel und ändere Spiele ' im Familienkreis am Sonntage strafbar macht. ' Da wir doch gerade bei Missouri stehen, so sei auch des gelungenen Ver suches 'gedacht, die Staatshauptstadt von Jefferson City nach Sedalia zu verlegen.' Einer der Hauptgründe für diesen Wunsch bestand darin, daß die Hotelbesitzer von Jefferson City' zu diel Riesenkaninchen-Braten auf die Tafel brachten; außerdem wollte einer der Abgeordneten ganz bestimmt ermittelt haben, daß -der liebe Gott .niemals die Hauptstadt des große Staates Missouri auf den öden Hüein von Jefferson City habe - sehen wollen." Aber trotzdem blieb Alles beim Alten. ' UebrigenS "ließen die Riesenkaninchen den Solönen vonMissouri nicht sobald Ruhe, und der Abgl Rothwell brachte eine. Vorlage ein, welche den Gebrauch dieser Thiere in den Hotels der .Staatshauptstadt rundweg verbotet. .Diese Vorlage wurde vom Sprecher an den Ausschuß für den ständigen Sitz der Regierung verwiesen. Unter den sonstigen .Einfällen" des biederen Missourier Hauses seien nur noch erwähnt: einen WassermelonenInspektor zu ernennen, welcher verhindern solle, daß unreife Melonen als reife verschickt werden, und die Licenzen aller Lehrer zu widerrufen,- welche Tabak gebrauchen. Erstere Vorlage ist biZ in den Senat gelangt ; sie erinnert an eine .Hufeifen-Jnfpector-Vor-läge" in der New Yorker Legislatur.' Recht 'reizend kann sich die Zukunft deö interessanten Territoriums Oklahoma gestalten, soweit dies von seinen Gesetzgebern . abhängt.'- Selbige haben ein Angebot' auf . die j thätige. Freundschaft der. Gämbler.und Patent-Rauf-bolde unseres ganzen Landes gemacht, indem sie ein Gesetz annahmen, welche? alle- Preisklopffechtereien legalisirt. Auch in anderer Hinsicht haben sie die geschäftlichen Interessen Oklahomas sehr gefördert, indem sie Gelegenheit zu noch rascheren Ehescheidungen gaden, als man sie schon früher sich dort bestellen konnte; es gijt jetzt dort auch keine Berufungen' 'gegen ScheidungSurtheile meör. Die Viehdiebe und
Vahnraubir des'junaen Territoriums sollen sich dort immer .molliger" füh-len.
Die Gesetzmacher von Süd-Dokota , hingezen haben dem lockenden Ruf nach lockereren Scheldungsgesetzen denn doch ' keine Folge aegeben. Freilich 'chemt die sittliche Biederkeit damit wenig zu thun gehabt zu haben. Denn die Befürworter der Frauenstimmrechts-Vor-läge wollten wohl, als sie ihr Lieblingsproject unterliegen sahen, sich einfach dadurch rächen, daß sie auch eine .Männerrecht" - Erweiterungsvorlage abschlachteten. Süd-Dakota war auch einer von' sechs Unionsstaaten. in welchem man eine staatliche Bekämvfung der bösen .Russendistel" herbeizuführen suchte. In sechs Staaten wurden auch, und zwar in drei beinahe gleichzeitig, Vorlagen gegen die Theater-Thurmhllte der Evastöchter eingebracht; es zeigte sich hierin, wie in verschiedenen anderen brennenden Tagessragen, z. B. bezüglich der Cigaretten und CigarettenBildchen, oder der StadtverwaltungsReform, oder der Brotlaib-Preisfrage, daß gewisse Jdeenwellen, die gleichzeitig durch einen sehr weiten Theil des Landes wogten, einen erheblichen Theil der zahllosen Gesekesvorschläge in die Höhe geschleudert haben, freilich meistens sie nicht auf der Höhe erhalten konnten. Der Kreuzzug gegen die Theater-Thurmhüte hatte diesmal in Californien und'Nebraöka feine BanTierstaaten; in diesen beiden wurden Geld- und Gefängniß-Strafgesetze dagegen angenommen. Aber in der New Forker Gesetzfabrik wurde ein viel milderer Vorschlag unter Salven von Gelächter begraben; anderwärts kam es nur zu stillen Begräbnissen. Unter den vielen ulkhaften Vorlagen in der Legislatur von Jndiana. deren Tagung bekanntlich mit einer allgemei nen Abgeordneten-Holzere! abschloß (in mehreren anderen Volkshäusern war es Übrigens ebenfalls nahe daran), war auch folgende, die der Abg. AdamS bevaterte: , .Wenn Personen, die auf öffentlichen Wegen reiten oder fahren, im anderes Individuum einzuholen oder an demselben vorbeizufahren wünschen, so sollen, sie demselben auS dassende? Entfernung zurufen: .Beigelegt!" Der so Angerusene soll verpflichtet sein, sich zur Linken zu wenden und mindestens die Hälfte der Wegesbreite freizugeben. Wenn er daS nicht thut, soll er dazu gezwungen werden." Ein Spaßvogel ließ diese Vorläge dahin amendiren. daß statt .Leigelegt" gesetzt wurde: .Querfeldein!" Später wurde die Beschlußfassung darüber verschoben. Ein Staatssenator von Jndiana will $250 als die Grenze des Schadenersatzes festgesetzt haben, den ' eine Dame für einen gestohlenen Kuß verlangen kann. Der New Norker Staatsgesetzgebung, welche mit knapper Noth nicht dazu gelangte, New York die Knute aufzuhalsen, droht eine Vorlage, bic bestimmt, daß sich keine Katze mehr frei herumtreiben darf, ohne einen Hals-' kragen mit Namen und Adresse des cq.r.& imfwm za.crr? n. ! . I 0U l4UyCU,U.iiyCilUU3 IC iVIC ein verlaufener Hund behandelt wird. Diese Idee hat schon früher Jemand durch Ausdehnung derselben auf die Bienen verspottet. Eine ändere,. beinahe unbesehen durchgedrückte Vorlage in ' Albany verfügte, ".' daß - jeder joyster stew" mindestens 13 Austern tnthalten muß, und Zuwiderhandelnde sich eines CriminalverbrechenS schuldig riachen. 'Der edle Menschenfreund, welcher diese' Vorlage einbrachte, war ein Tammanyit. Da saa.e noch Einer etwaS Böses über .Tamm'any Hall!" Unsere Expreßgesellschaften. ! Man kann sagen, daß das ExpreßBeförderungsgeschäft, wie es bei uns besteht, eine ausschließlich amerikanische Idee ist.-" In mancher Beziehung bildet Dasselbe das gerade Gegentheil eüröpäischer, Veforderüngsmethoden. ! .Dabei hat es. sia mit Nothwendigkeit 'aus ' den 'amerikMischen ' Verhältnissen heraus entwickelt, und seine Geschichte" bewährt ebenfalls den allgemein gilligen'. wissenschaftlichen 'Satz, daß Unterschiede rn der Größe sich schließlich jü qualitativen' Unterschieden gestalten können. ' Ein Blick auf die Karti der Ver Staaten zeigt sofort, daß dieselhen dle'h'rößte Landsläche des Erdballs darstellen,' welche von einer z u f a mm e n g e h ö r i g e n Bevölkerung beäwhnt ist. Die Verkehrs-Einrichtun-gen der , über dieses - gewaltige , Areal hin zerstreuten 70 Millionen Menschen Umfassen 200.000 Meilen Eisenbahn-, Dämpsboot- und Omnibus-Röuten und sind nothwendigerweise durch vier verschiedene -Systeme vertreten: ' das Post-.' das 'Passagier-, das Fracht-güter-und das Expreßsystem. ! Von diesen muß man daS letztgenannte für daS ' verwickeltste erklären, wenn man die große Mannigfaltigkeit der 'Zwecke b'denkt, denen -das tranSkontinentale Expreßgeschäft dient, und die entsprechenden Vorkehrungen. U rsprünglich freilich war die Ex Preß-Beförderung nur für die leichteren und werthvolleren Artikel oder Waaren berechnet, deren Hantirung eine beson vere . Sorgfalt erfordert; heutzutage aber ist bie Expreßgesellschaft zu einer ungeheuren und eomplrcirten Maschine für den allgemeinen öffentlichen Dienst eworde. Dieser Dienst durchdringt unser ganzes System des inneren VerUhti. und seine einzig Aukaabe ist die sorgfältigste und raschste Beförderung ! . . m lammtltHer yanoetsgegenttanoe nur Ausnahme der allerschwersten. l Die .American"-, die .AdamS"-, die .WellS Fargo"- und die .United StateS-.Expreß-Gesellschaft, daS find Namen, mit denen jeder Amerikaper von Kind auf vertraut ist. Auch die .Southern" und die .National Ex Ms 'fpUlen eine hervorragende Rolle Sie amerikanische Gifchichte deö letzten halben Jahrhunderts wäre ohne, diese? xpreßdienst zum guten undenk. Mr. Am Jahr, 1840 wurde das ietz!
ausgedehnte System der Adams's'chen Expreßgesellschaft untcr dem Titel .Adams Co." in Leben gerufen. Es war ursprünglich, nur zwischen New Fork und Boston' im 'Gange, breitete sich allmälig über alle Hauptbahnen der Neu-England-Staaten und 'dann nach dem Westen und Süden aus. Gegenwärtig umfassen die ausschließlichen Routen dieser Gesellschaft allein eine Strecke von nahezu 25,000 ' Meilen, und durch ihre Austausch-Vereinba-rungen mit der .Southern Expreß Co." erstreckt sich ihre Wirksamkeit thatsächlich über 45.00OMeil:n Bahn-, Wasser- und Omnibuslinien. Sie beschäftigt über 12.000 Angestellte, besitzt 2500 Pferde und 2000 Wagen und hält rund 6000 Geschästs-Bü-reaus. Sie gehört auch nicht zu den Corporationen. welchen der Patriotismus ganz und gar mangelte. Bald nach dem Ausbruch des Bürgerkrieges im Jahre 1&61, als sich die Finanzen der Bundesregierung in beinahe kritischem Zustand befand'in, und noch Niemand wußte, wie .der Hase laufen würde", war die Adams'sche Expreßgesellschaft eine der ersten Subscribenten auf die Rcgierungs - Volksanleihe. Damals übernahm sie es, für die Regierung ihre Schuldscheine und Suuritäten in die Hände aller Empfänger des Lan des, selbst in den entlegensten Flecken und Weilern, abzuliefern. Während mehrerer Jahre des Krieges hat sie im Durchschnitt über 1500 Millionen Dollars jährlich für . die Regierung, in Deckung von deren Verpflichtungen, befördert, und zwar ohne Verlust von einem einzigen Dollar für Onkel Sam, und auch ohne erheblichen Verlust für sich selbff. Diese und andere bedeutende Expreßgesellschasten nehmen bekanlnilich Svecialzllge in' Anspruch, welche weiter nichts als Expreßsachen, mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 40 Meilen die- Stund: befördern. Zu den wichtigsten Zweigen, des Expreßdienstes gehört auch der Transport von Zucht- und anderen Pferden. Während der Chicagoer Weltausstellung leisteten mehrere der Expreßgesellschafren Großaltiges; die Adams'sche Gesellschaft erfreit in ihrem Bureau auf dem Ausstellungsplatze 83.580 Pakete, welche ohne einen einzigei Verlust abgeliefert wurden. Zur kulturellen Entwickelung unse
rer entlegeneren Landsiheile trägt der. Expreßdttnst ungemem viel oel, und was z. B. die Wells-Fargo'fche Gesellschait für den Westen bedeutet, daö konnte man auch an ihrer Ausstellung in Chicago anschaulich studiren. SotJnlanve. San. Francisco hat jetzt eine. Röhrenleitung für Wein.. C. Cargey ist einer der großen Wcinhändler des Staates und besitzt zwei große Lagerhäuser, eine halbe Meile von einander entfernt. Es ist ihm nun das Privilegium ertheilt worden, den Wein von einem HauS in das andere unter den Straßen zu leiten. Gleichwie die NiagaraFälle für Buffalo und die umliegenden Städte nutzbar gemacht, werden, will man in Atlanta, Ga., den Chattahoochee - Fluß in den Dienst der Industrie zwingen. Die Pläne für Erzeugung von Elektricität durch BeNutzung der Wasserkraft 'des Flusses hat der Elektriker I. N. Vail in New Äork. entworfen. Er glaubt, 30,000 oder, noch mehr Pferdekräfte gewinnen zu können, welche hinreichend wären, nicht nur die jetzt bestehenden Straßenbahnen und Fabriken in Atlanta zu betreiben, sondern auch noch die Errichtung vieler weiterer industrieller Werke zu gestatten. Zur Durchführung des Unternehmens hat sich bereits eine Gesellschaft mit emer Million Dollars Capital gebildet. ' Amerikanische Milio-, näre pflegten bisher, wenn sie die Saison in London mitgemacht hatten, in ihrer .Anglomanie", außer dem echt englischen Kutscher auch die dazu gehörigen Equipagen mit herüber zu bringen, und Uncle Sam war so gutmüthig, ihnen dafür keinen Zollabzuverlangen, da die Prachtkutschen unter die Rubrik .Haushaltungsgegenstände" gerechnet wurden. Letztere konnten bekanntlich unter dem früheren Gesetze zollfrei mitgebracht werden, wenn die; Beamten überzeugt waren oder na) überzeugen ließen, daß die Sachen von den. Besitzern vor ihrer , Ankunft . in Amerika benutzt worden und weder für Andere, noch zum Verkauf bestimmt seien." In dem neuen Zollgesetze sind nun' die Worte ' .Haushaltungsgegenstände" durch die genauere Bezeichnung .gewöhnliches Mobiliar und' ähnliche Gegenstände" ersetzt worden. Unter solches Eigenthum sind aber nach. einer Auslegung des Bundesschatzamts Equipagen nicht zu rechnen, und daher müssen solche Prachtkusschen jetzt verzollt werden. Der Zollbetrag richtet ' sich nach dem Material, auö welchem ein Wagen hauptsächlich besteht. Da dieses gewöhnlich fein bearbeitetes Holz ist. worauf ein Zoll von ' 25 Procent deö Werthes liegt, so würde für einen theuren Wägen eine ziemlich beträchtliche Summe an Zoll zu erlegen sein. Die reichen - Herren und Damen . sind über di:le Zumuthuna Uncle ,Sam's hochlichst empört, und sie. werden .die Sache vor Gericht brmgen. I? mehreren Gegenden West - NebraskaS werden Beschwerden laut über tas parteiische Vorgehen bei der Vertheiluna . der Liebesgaben an die Nothleidenden. Insbesondere wird : geklagt, daß in verschiedenen Counties. die Unterstützung . Comites, in denen die .American Protective Association eine hervorragende Rolle fpiele, die! Katholiken hintansetzen, wo immer dies mhqlichseZ. Namentlich ist, die? 'tor Fall in Holt.' Brown ' und in Boyd ! Countn, '' Beschwsrden beim 'StaatsHilf Comite in der . Staattaupt-: stadj Lincoln ' haben' keinen .Erfolg,denn der gewaltige Seeretar dieses Co-' iteS. TuÜ. & ein iwt Ka
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gegen alle Unordnungen des
Der Leöer und des Wagen
velche man um diese Jahreszeit 'fühlt ist A?.AWBHn!Ks NsinilbuEr Tropfen
tholikenfemd und einer der Führer der A. P. -A. im Staat: Nebraska. Am schlimmsten werden in dieser Hinsicht die Katholiken in Gegenden behandelt, in welchen sie in kleinen Ansiedlungen fern vom allgemeinen Verkehr leben, so daß sie außer Stande sind, ihren Bescverden Nachdruck zu geben. Dies gilt namentlich von einer kleinen Ansiedlung deutscher Katholiken in Keith County in der Nähe des Städtchens Ogalalla. Diese Ansiedlung umfaßt im Ganzen etwa dreißig Personen, und während für die Mitglieder ein,'r gleichfalls in jener Gegend befindlichen und aus 15 Familien bestehenden Ansiedlung von Protestanten reichlich gesorgt wird, leiden die Katholiken, meist Leute, welche erst kurze Zeit im Lande sind, an den a.ernothwendigsten Bedürfnissen Mangel und sind thatsächlich dem Hunger preisgegeben. Mitglieder der Staatsgesetzgebunz versprechen jedoch, für Abhilfe zu soraen. Inzwischen hat sich im westlichen Nebraska ein Verband der zur Diöcese Omaha gehörigen katholischen Priester gebildet und an zehn katholisch: Bischöfe des Ostens eine Bitte um Beiträge für die nothleidenden Katholiken Nebras kas gerichtet. Pfarrer Wunibald Wolf von Grand Island, welcher an der Spitze der vereinigten Priester steht, versprach, dafür zu sorgen daß auch den schwer bedrängten Katholiken von Oaalalla aebolfeir werde. Bom Äus'ranve. In Derby starb der früher: Tischler Richard Knowles im 105. Lebensjahre. Er hinterläßt eie Tochwelche 86 Jahre, alt ist. Knoles lV.it bis zu seinem Lebensende imJesi!z aUu seiner Geistesfähigkeiten. Er besah namentlich ein wund:rbar:s Ge dächtniß. Seine ganze Familie ist r:cht alt geworden, seine Mutter 90 and seine Schwester 91 Jahre. I n den Staatswaldunzen bei Meudon, unweit von Paris lasen neulich mehrere junge Leute dürres Holz auf, als der Forsthüter Pestre vor ihnen auftauchte und sie durch einenRevolverschuß auseinander sprengte. Er setzte ihnen bis nach Meudon hinein nach und vor der Wohnunz der Brüder Lecomte drohte er Auguste Lecomte nochmals mit seiner Watte. Dieser berührte semen vorae streckten Arm, der Schuß ging los, die Kugel traf den jungen Mann mitten i v.: m..n v i"vi.i. :c Ul.VIC 0(Ul UUU IVJUiC lU. XJIZ UU reauna darüber ist um so aröker. als Pestreseiner Brutalität wegen schon lange veroakt war. ' DerTriumvbboaenaus der Place de l'Etoile in Paris ist jetzt mit einem hohen Gerüst umgeben, weil dessen colossale Steinmasse baufällig wird und abbröckelt. DaS imposante Bauwerk ist glerchwohl noch nicht so sehr alt.' Der Grundstein hierzu wurde am 15. August 1806 gelegt, seine Erbauung dem Architekten Chalgrin übertragen. Im Jahre 1810 hielt Marie Louise vonOesterreich durch denselben ihren Einzug. Er war damals erst zur Hälfte fertig, doch hatte man daö fehlende Stück durch große Pappconstructionen vollständig gemacht. Vollendet wurde der Triumphbogen am 29. Julk 1836. Ein' weiterer Schritt auf dem Gebiete der Erwerbsthätigkeit der Frauen wird aus Tiflis, der Hauptstadt des Kaukasus gemeldet. Die Direktoren der dortigen Pferdebahn hat nämlich den Beschluß gefaßt, den Versuch mit der Anstellung von Frauen als Pferdebahnconducteure zu machen. Au diesem Zweck sollen vorerst nur einige weibliche Personen angestellt werden, und zwar auf den weni ger ftequentirten Linien. Sollte sich der Versuch bewähren, dann wird mit der Einstellung von Frauen in diesem Dienst weiter vorgegangen werden, mit ,der Maßgabe jedoch, daß die Zahl der .eingestellten Frauen die Hälfte des Gesanimtpersonals der Conducteure nicht überschreite. Eine sehr bedenkliche Art der Strafrechtspflege wird auS 'Hottingen gemeldet. Der Sohn einer armen Familie hatte im Walde Tannenzapfen gebrochen. Hierbei wurde .er vom Waldhüter überrascht; er ließ ,dre Zapfen zurück und floh. Der Waldhüter ermittelte den Knaben und trotz der Vermittlungsversuche des VaterS der Schaden betrug 10 Pfennige wurden dem Jungen zwei Tage Haft zugesprochen, die er des Nachts - in grimmiger Kälte absitzen mußte, während er am Tage mit Schneereinigen beschäftigt wurde. Nach Hause zurückgekehrt, verfiel er in eine schwere 'Krankheit, der er nach einigen Tagen erlag. ! Große Heiterkeit er. reate dieser Taae in Baris auf der Mairie deS 18. ArrondissementS ein junges Mädchen,' daS als gestellungspslichtig erschien. ' Mademoiselle Aim6e. Carmignac, geboren 1872 in Um Departement Vend6e, war im Standesregister als 8liin6 armkgnac eingetraaen worden und wurde seit zwei 5kabren alö Rekrut vergeblich gesucht. Man ' fahndete auf den jungen Deserteur, bis j der Irrthum siä 'berausitellteund I Aim6 Carmignac endgiltig au? dcv Liste "der Wehrpflichtigen strichen j ,
beste.
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Eisenbahn-Tabelle
', Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Mgang Postzug 7 80 5m ISjprcB ii su Vm Expreß 12 40 Nm Accomodation 4 00 Nm Expreß 7 00 Km Ervreh 11 20 3hn Änlunft Expreß 3 35Lm Expreß 4 ia rn Accomodatton 10 00 Vm Expreß 3 20 S!m Schnellzug 5 00 22m Accomadation 7 40Nm Clevelsnd, Cincinnati, Chicago und St. Louis. JndianavoliS und Cleveland Diviston. W gang Expreß . ... 415 5a ...10 8013 m ...10 30 251 ... 210 Nm ... 6 40Nm .. 710Vn...11 20 Vm ...1120Lm ... ev0?!m ...11l)0Nm Erpreß Expreß Limited Expreß Expreß Ankunft Expreß Expreß Limited Expreß Expreß Expreß St. Louis ?Nvision. Abgang Expreß 7 30 5 Limited Expreß 11 50Nm Expreß 1120 9h Expreß, täglich 1145 Nm Ankunft Expreß taglich 4 00Vm Expreß 2bNm Limited Expreß 6 20Vm Expreß KMWm Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45Vm Accomodation taglich 7 05 Lm Accomodatio 11 00 Lm Postzug 2 00Nm Accomsd. (nur Sonntags). Accomodation 6 35Nm Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug 11 40 55m Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug... 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Division vestliq. Abgang Accomodation 710 Vm Schnell.Post llbONm Lafaette Accomadatwn. ... 5 00 Nm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Echnellpost 2 50Nm Accomodation 6 15 Nm Peoria Division tseftlich. r, " Abgang Expreß 7 25 5m Expreß 1125Nm D anville Accomod ation .... 5 05 Nm Expreß 11 59 Vm Ankunft Expreß 3 25 5m' Danville Accomodation.. . . 10 35 Vm ' Expreß 2 60 91m Expreß Sb5Nm . Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 30 5m Accomodation Expreß ,.. 3 25Nrn Ankunft Expreß -. 11 40 Vm Accomodation Expreß 10 00 Nm Lake Erie und Weftera. . Abgang Expreß 7 00 Vm rrriMS 1 on ffm &fP.. ......... V M. Erpreß 7 00Nm Schnell'Cxpreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 5 Expreß 2 50 91m Expreß 20Nm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 50 5m CclumbuS Accomodation.. j 8 00 Vrn Expreß 2 20Nm Nichmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 510Nrn Ankunft Richmond Accomodatio L 55 Vm Schnellzug 11 40 Vrn Expreß 12 30Nrn Accomodation 2 2 ' Nm Expreß 6 50Nm Expreß 10 15Nrn Chicago Division via oko'mo. Abgang Expreß , Expreß Ankunft-Ex,reß Expreß 1100 5m 11 20 Nm 3 85 5m 315 51m Louisville Diviston. Abgang Expreß 3 45 5m Louisville Accomodation.. . 8 10 5rn Schnellzug 3 25Nm Accomodation 4v)Nm Ankunft Accomodation 10 20 5rn Schnellzug, 10 50 5m Accomodation 6 50 92m Evezial täglich 11 VON Cincinnati, Hamilto und Jndianapoliö. Abgang Expreß 3 40 5m Cincinnati Accomodoti,n .. 10 50 5m Expreß 8 00Nm Expreß 4 00 Nm Erpreß MV AnkunftAccomodation 915 5m Expreß..'... 1145 5m Expreß 7 30Nm Expreß 1055 Nm Ezpreß 12 30 5m Indianapolis und Vincennek. Akana Expreß 8 00 5m VineenneS Accomodation... 4 00 Nm Ankunft VincenneSAccomodationlO 40 N lpreß.. 5 00Nrn Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß S35 5m - xpre.... 15 Vm ErvreK 45 Nm Ankunft Expreß 9 55 5m cxpreß 2 50m Erpreß 9 00Rrn Indianapolis, Deeatur und Western. Abgang Expreß . , 630 5m 840 92m 11 20 Km 8 30 5m 10 40 5m ...... 4C0 5m ccomodation -"--tr,vpAnkunft Schnell.Exvreß . . 6tfinpnr.ffm-6 oarton Expreß Louitville, New Äldany und Chicago. Abgang Exnnß 12 25 5m Expreß .1150 5m Monon Settmodatis 4 00 92m Ankunft Expreß 2 80 5m Ws'on ficesttsdatiss ..... 11 20 5m Erpreß............. S5Nm The Twentieth Century, eine auSgneicdnete Wochenschrift, tselSs forttchrittltch seftrmtm Lesern sehr zu emviez len ist. In der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittlich Tdeorim darin unparteiisch besprochen. Nan bestelle direkt bei der klurndolüt JubiiKiaki Co 1 ZZsx Ue Her C2.
